Cover: Wie andere dich wirklich sehen. Mit Béa Beste - #273

Wie andere dich wirklich sehen. Mit Béa Beste - #273

28. März 2026 Zu Gast: Béa Beste
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Worum es geht

Wie du dich selbst siehst und wie andere dich wahrnehmen – dazwischen liegt oft eine überraschende Lücke. In dieser Folge spricht Kevin mit Béa Beste über den Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung und warum ehrliches Feedback im Business und Sales entscheidend ist. Mithilfe des Johari-Fensters geht es um blinde Flecken, Reflexion und die Frage, wie du wirklich wahrgenommen werden möchtest.

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Autor: Kevin allein im Marketing

Zu Gast

Béa Beste teilt im Gespräch Einblicke in ihren eigenen Entwicklungsprozess und ihre Werte Freiheit, Liebe und Kreativität, die durch ihre Kindheit in der Ceausescu-Diktatur und ihren Weg in die Freiheit geprägt wurden.

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Transkript

Wer meinen Podcast und mich kennt, weiß natürlich, ich hab irgendwo im positiven Sinn einen an der Klatsche. Das ist so meine Eigenwahrnehmung. Wie ist es aber denn mit der Fremdwahrnehmung, weil ich kann ja auch ganz anders rüberkommen und wie bezieht man das auf Kundinnen und Kunden? Jetzt hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media.

Und wie könnte ich denn dieses Thema anders und am besten bespielen? Ganz einfach, ich hol mir die Person, die ich damit assoziiere, das ist so die Fremdwahrnehmung. Sie ist für mich die Frau, die mir das einfach mal bildlich vor Augen führt. Wie wirke ich denn überhaupt? Wie kann ich denn wirken?

Wie kann ich da 'n Businessbezug herstellen? Ich begrüße zur Serie Bea Beste. Bea, es ist so schön, dass Du wieder bei mir zu Gast bist. Kevin, es ist so schön, dass ich wieder da sein kann. Und ja, bin auch gespannt, was Du alles fragen möchtest.

Ist, glaub ich, das 1. Mal in dem Jahr, ne. Genau, wir wir haben uns ja vorgenommen, das klappt nicht immer zeitlich bedingt und so weiter. So immer mal wieder zu reden, ich glaub, jede Folge mit 1, ich glaub, eine 3 hinten oder 1 1 7, ich muss noch mal gucken. Aber so vier- bis fünfmal im Jahr und dann reden wir einfach mal über die Themen, weil mich das einfach auch interessiert.

Und wir haben jetzt im Vorgespräch ja auch gesagt, über was reden wir eigentlich? Und dann kam das schöne Thema Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung. Du hast's auch noch schön schön genannt, schön anders genannt. Das möcht ich dir aber jetzt nicht vorgreifen, ob Du diese 2 Wörter, die Du mir genannt hast, auch schon sagen möchtest. Ich persönlich fand sie sehr toll, aber vielleicht vielleicht auch nicht.

Wir gucken mal, es ist alles noch 'n bisschen TBD, also, deswegen schauen wir mal. Aber Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung. Nun hab ich ja schon in meinem Intro gesagt, ich nehm mich hier persönlich mittlerweile so wahr als im positiven Sinne. Ich hab einen am Helm und spiele mit meinem Namen. Es war ja auch nicht immer so.

Aber deswegen will ich mal die Frage schon mal an an an dich stellen. Du kannst auch sehr, sehr ehrlich sein. Wie nimmst Du mich denn wahr? Wie ist denn die Fremdwahrnehmung? Das ist eine tolle Frage zum Einstieg, gleich ans ans Eingemachte.

Genau. Also dieses positive eine an der Klatsche und dass Du dazu stehst, erst mal sage ich Kevin für mich total authentisch. Ich hab nicht den Eindruck, dass Du mit irgendwas zurückhältst. Und das hat auch sofort eine Verbindung zwischen uns geschaffen, seit wir uns kennengelernt haben. Weil ich den Eindruck habe, ist, Du stellst dich.

Wir haben in 1 der vorherigen Folgen hast Du dich auch dem Thema gestellt, dass Du von der Körpergröße relativ klein bist, dass Du mit diesem Namen in der Schule auch mal Probleme hattest und dass Du gelernt hast, das eher eine Stärke daraus zu machen, anstatt es zu vertuschen, dich runterziehen zu lassen. Deswegen, meine 1. Sache ist dieses positiv gesehen dieses Authentische, so bin ich halt, dazu stehe ich. Und dass ich Kevin heiße, ne, hast Du eine Brand daraus gemacht, Kevin allein im Marketing. Ja.

Du hast deinen Podcast gemacht, Du redest drüber. Das heißt, für mich steht da auch diese kurze Wort Mut. Das ist für mich, Du bist für mich sehr mutig. Du bist mutig, einen Job zu haben und dennoch einen eigenen Podcast zu haben. Das seh ich da.

Und ich hatte auch diesen Podcast auch noch mal mit anderen zusammen erlebt. Was ich dann noch mal bei dir sehe, ist das Thema Humor. Du hast einfach einen angeborenen Mutter Witz, Mut. Da steckt auch Mut da drin. Und Du hast eine liebevolle Art, dich über Dinge und Leute lustig zu machen.

So. Ich hab dich zum Beispiel und ich hoffe, schneide das raus, wenn das nicht passt, ich habe dich als Papa fast 'n bisschen so übervorsichtig erlebt. Ja. Ja. Also diesen Mut, so im Sinne von mache und so weiter, hört bei dir auf mit der Verantwortung als als Papa.

Ich glaube, da bist Du deutlich vorsichtiger, deutlich zurückgenommener und lässt deinem Sohn auch viel mehr Raum in dem Fall. Und und das kann man immer, jetzt jetzt müssen wir Wahrnehmung von Wertung teilen. Und da gibt's welche, die können sagen, oh, technisch alles raushauen, boah, bleibt mir weg Oder boah, ist ganz toll. Genauso die wie das Thema, vielleicht 'n bisschen sehr vorsichtig mit einem Kind, zu sagen, übervorsichtig, Du viel Kontrolle, la la la la la. Oder zu sagen, dem ist dieses Kind einfach so wichtig, dass er einfach alles richtig machen möchte.

Und diese ganze Prozesse, das ist, und bevor wir's zu spannend machen, ich biete Personal Branding an. Ich mache Kurse, ich habe Masterclasses, in dem wir auch solche Dinge reflektieren. Und ich beschäftige mich selbst mit dem Thema Branding vom Personal Branding, weil ich wahnsinnig oft die Reaktion habe, so nee, Personal Branding ist für die Leute, die in Social Media wollen und so Selfie und alles Mögliche. Und das ist es nicht. Deswegen, ich bin grade im Denkprozess, ob ich das selber für mich, das ist nicht mehr Nenner Personal Branding, sondern Identity Architecture.

Jetzt hast Du's genannt. So. Jetzt hab ich's genannt. Es ist wirklich etwas, das, was ich anbiete, fängt mit sehr viel Reflektion und Introspektion an. Wir haben uns auch über diverse Elemente unterhalten.

Und dieses Thema Werte haben wir behandelt. Das ist die 1. Station, da gucken wir mal, welche Werte die Menschen haben. Und das 2. Ist schon dieses Thema Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung und wie kriegen wir das übereinander?

Und darüber wollten wir heute reden. So, jetzt hast Du mich so in den Himmel gelobt, das war's dann mit dem Podcast. Vielen Dank fürs Zuhören. Ich gehe ja mal. Dein Quatsch.

Erst mal erst mal vielen lieben Dank. Also fällt mir fast gar nichts mehr zu ein, weil ich noch sagen könnte, Gottes Willen, das war jetzt so spontan die Frage. Aber ich sag mal, ich spiegel das mal ganz kurz zurück. Nur jetzt mal andersrum gesprochen, wir haben uns ja kennengelernt, lieber Philipp Erlach, wenn Du's hörst, wenn Du's siehst, liebe, liebe Grüße an der Stelle. Ohne dich würd ich die Bär gar nicht kennen, ja.

Und das ist mittlerweile auch schon seit zweieinhalb Jahren der Fall? 2 Jahre mindestens. Mindestens, weil ich war vor 2 Jahren auf Teneriffa, da war ich in deiner Wohnung. Richtig. Mit Wildt.

Mit Wildt und Und der wollt ja nicht ins ins Meer. Ja, dieses Jahr geht er ins Meer und ich habe ich habe, ja, ich fahr dann die lange Strecke nach Puerto de la Cruz in den Loropark, weil bei der kurzen Strecke hat er ja dann am Ende gemeint, mir den ganzen Mietwagen vollreiern zu müssen. Gut, geht auch. Nein, aber aber wir haben jetzt schon alles geplant, alles gemacht und wir freuen uns auch schon. Und Wyatt sagt schon seit 'nem halben Jahr, dass er fliegen will und wir sagen ihm ja auch schon, dass er dass er bald wieder fliegt.

Also nicht die Treppe runter, sondern mitm Flugzeug. Deswegen da freuen wir uns schon sehr gerne. Also wir kennen uns auch schon mittlerweile seit über zweieinhalb Jahren. Und wir haben uns aber bisher, und das ist so das das Tolle, wir haben uns bisher auch nur einmal live getroffen. Stimmt, in Frankfurt.

In Frankfurt. Ein Da saß ich da, wo Du jetzt sitzt. Da, wo Du jetzt sitzt. Ungefähr, zumindest auf der anderen Seite von der Kamera. Aber das ist das ist so das ist so schön.

Also wir waren uns ja gleich sympathisch und wir wir sind auf 1 Wellenlänge. Wir können wir können diskutieren, debattieren. Wir sind vielleicht nicht immer 1 Meinung, aber wir wir wir wir haben einen, ich würd schon sagen, ein freundschaftliches, tolles, gutes Verhältnis und können uns unterhalten. Sowohl im Business als auch im Privaten und so weiter. Und das ist einfach so schön, das ist so menschlich, das ist so, Weißt Du, was ich meine?

Geht mir genauso. Und ich finde es auch sehr schön, dass wir uns auf diversen Flugwühlen treffen. Und das ist eher so das Thema, darüber haben wir auch schon mal gesprochen. Ja. Aber das war bei, was bei der Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung da auch eine Rolle spielt und was aber auch gute Relationship ausmacht, ist diese Fähigkeit erstens zu fragen, wie nimmst Du mich wahr?

Oder aber auch zu fragen, darf ich dir was mitgeben, wie ich dich wahrnehme? Und vielleicht auch mal kritische Sachen, also fiel mir jetzt nicht ein, aber vielleicht das mit diesem Thema Vorsicht, nicht Vorsicht. Was ich dabei sehr schön finde, ist das Thema mal aufn Tisch zu packen mit dem Vorhaben, wir schauen gemeinsam drauf. Und das macht wieder gute Relationship aus. Aber beim Thema Selbstwahrnehmung ist das auch wirklich irre, irre Spielraum zum Wachsen.

Ja, also ich ich seh das grade, mal kurz Businessbezug hergestellt, grade im Sales so, dass die Eigenwahrnehmung der Sales People sehr hoch ist und so, ne, ich bin der geilste, ich hab den längst, ich mach die geilsten Abschlüsse, ja, pro Quartal ist alles toll. Ich mach hier Geld ohne Ende und ich hab irgendwie mein Haus, mein Auto, meine Geliebte, meine Frau. So so nach dem Motto. Aber wenn Du dann mal guckst oder würden Sie, glaube ich, den Kunden mal fragen, wie nimmt oder wie wie wie wird denn der Sales Guy wahrgenommen? Glaub, dann wird der ab und zu mal aufn Boden der Tatsachen zurückfallen.

Ja. Und? Punkt. Punkt. Das uns hat mich jetzt irritiert.

Übrigens kleiner Hack an mir. Dieses Thema Ja und ist einfach was Schönes im Leben. Ich hab das das Ja und hab ich eine Strategie, weil Ja und heißt es wie in diesem Fall Ja und Neugier. Gibt's da noch was? Und dann können wir auch wieder gemeinsam angucken.

Es kann aber auch sein, wenn jemand was behauptet, da nicht einfach zu sagen, ja aber, sondern ja und. Und ja und nimmt alles zusammen. In diesem Fall ja und ist es immer die Frage, was macht es mit den Menschen? Mhm. Und da spielt wieder dieses Thema, wie werte ich Dinge und wie gefestigt bin ich mit mir selbst?

Wenn ich ein gefestigter Mensch bin, hör ich mir das an und sage wirklich ja und? Und jetzt nicht der Sales Mensch oder so was, sondern ich im Sales Bereich. Wenn mir jemand Feedback verpasst, kann ich sagen, nein, das seh ich ganz anders und nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein. Aber eigentlich die schönste Replik darauf ist ja und. Und dann gemeinsam zu gucken, ich hab noch diese Bereiche, die ich gerne noch anfügen würde, lass uns das vielleicht konkreter machen.

Ich bin im Sales erstens, ich geh mit guter Laune an Menschen. Ich bin aber auch auf 1 sanften Art, aber ich komme auch immer wieder. Das ist wer in Sales. Und frage wieder nach und schaue noch mal und frage nach der Person. Und das könnte sich als aufdringlich bewerten lassen oder es können andere als aufdringlich empfinden.

Oder andere Leute nehmen's dankbar entgegen, dem Sinne von, gut, dass Du mich da dran erinnerst. So, wenn mir jemand das Feedback sagt, so Bär, das ist mir jetzt zu viel, das ist aufdringlich, Dann kann ich beleidig sein. Oder ich kann einfach sagen, ja und was brauchst Du? Gar nichts mehr, seltener, soll ich dich komplett in Ruhe lassen, kann ich's anders machen? Und das ist dieses Ja und Bereich.

Und das ist dieser schöne Austausch, wenn uns jemand sagt, so wie Du rüberkommst, das ist dann wieder die Brücke zu mir, ist mir, zu viel, zu wenig, zu energetisch, zu wenig energetisch, zu schnarchig, was auch immer da ist. Übrigens über dieses zu sollten wir uns auch einmal kurz unterhalten in den nächsten Minuten, weil zu ist ist echt son Thema. Da machen Menschen zu, wenn sie zuhören. Und ja, jetzt hab ich 'n bisschen den Faden verloren, wo wollt ihr noch mal landen auf dieses Ja und? Und wie gehen wir zusammen mit so 1 Situation?

Ich teile dir mit, wie ich dich sehe, Du teilst mir mit, wie Du mich siehst und zusammen wachsen wir. Aber bei diesem Thema Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung zusammen wachsen, kurze Anekdote von mir oder oder mal aus aus aus meinem früheren Leben mehr oder weniger. Ich hab vor, mein Gott, ich bin ja auch mittlerweile 36, ne, ich hab vor 10 Jahren, 11 Jahren, 12 Jahren hab ich's echt versucht, immer allen recht zu machen. Ne, Du gehst mit dem a mit mit Person a gehst Du so mit Person b gehst Du so mit Person c gehst Du so, immer probiert, es allen recht zu machen und mich dabei förmlich verbogen. Hauptsache, die Person nimmt mich positiv wahr.

Ist das nicht aber irgendwie und mittlerweile hab ich's ja geändert, wo ich dann sag, Alter, geh mir nicht aufn Sack, ne, wenn Du 'n Problem mit mir hast, behalt's für dich, ist ja deins. Man kann's ja nicht jedem recht machen. Nein. Messe und es ist ja auch alles subjektiv. Total.

Und das stell ich mir dann aber echt schwierig vor, auch wenn Du grade mit den Leuten in der Masterclass bist und dann bist Du in Gesprächen mit denen, die könnt's ja nicht jeden jeden Recht machen. Da gibt's gibt's son schönes Buch Buchtitel Zitat, was ich gerne nehm. Ich hab immer noch keine Ahnung, worüber's in dem Buch geht oder wer das Buch geschrieben hat. Aber das der Titel heißt, wenn jeder dich mag, nimmt keiner dich ernst. Das auch.

Es gibt noch die englische Variante. So so geht's auch. So geht's auch. Aber dann, ne, das ist so, also ich find das dann sehr schwierig. Also wenn wenn ich jetzt jemanden fragen würd, ich mein, Du nimmst mich jetzt positiv wahr.

Mhm. Es gibt garantiert da draußen Leute, da leg ich meine Hand für ins Feuer. Die denken, was ist 'n das fürn Quatschkopf? Der hat nix drauf, der labert nur Scheiße. Und und und ich komm vielleicht arrogant und was weiß ich was rüber.

Und Gott, Du hast ja auch vorhin gesagt, ich mach ich mache gerne ich mach mich gerne lustig über über Leute, wo ich dann aber auch sage, ja, das mach ich. Ich mach mich ja auch gerne lustig über mich selber. Und ich mein das ja nie böse. Ja. Aber die andere Person kann das als böse empfinden oder als, ich nenn mal das ganz böse Wort, als rassistisch empfinden, wenn ich mich über irgendwen lustig mache.

Ja. Einfach, ja. Schwierig. Und? Ja, und da da das empfinde ich als als, also ich finde das sehr schwierig, weil grade wenn wir über die Fremdwahrnehmung gehen und gehen wir noch mal in Sales und die Leute gehen mit mit den mit den Menschen in Kontakt, mit den angehenden Kunden et cetera pp.

Oder? Kannst Du nicht. Es ist die Frage, was treibt dich selber? Und das ist das, was die Leute in meiner Masterclass selber erfahren und da den Reflexionsraum haben. Übrigens zusammen in 1 Gruppe von Gleichgesinnten, wo auch solche Themen sehr verletzlich besprochen werden können.

Und da hab ich tatsächlich auch ein Konstrukt, das würd ich ganz gerne erzählen zum Thema Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, weil das Thema ist, was macht es mit dir? Was macht es mit den anderen? Was macht es mit einem Auftreten? Was macht es mit der Beziehung zu anderen? Und das ist komplex.

Aber ich würde gerne was zeigen für alle, die dies sehen können. Ich würde gerne hier was teilen, aber ich erklär's auch für alle, die nur hören. So. Mach es jetzt erkennen in der Zeit, wo Du teilst, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, die ihr gerade vielleicht zuhört auf Deezer, auf Spotify, auf. Schaut gerne auf Youtube, da seht ihr das, was Bea jetzt gerade teilt.

Aber wir erklären's natürlich auch für diejenigen, die das Ganze auf der Audiospur verfolgen. Alles klar. So, zum Thema Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung. Aus meinem Masterclass mit 1 eigenen Zeichnung, Ich hab versucht ChatGPT zu quälen, dass es das liefern kann. Und irgendwann war ich so verzweifelt, dass ich selber einen Stift in die Hand genommen haben und gezeichnet habe.

Es geht darum, wir haben 2 Sorten von Wahrnehmung, wenn wir uns der Welt stellen. Und zwar die eine Variante ist so, nennen wir Inside out. Stell dir mal vor, Du bist so in dir, deine Seele ist in dir und Du guckst raus in die Welt wie durch 'n offenes Fenster. Und dann siehst Du die anderen. So von sehen, hier bin ich, da sind die anderen, alles super.

Inside out. Dann gibt es aber auch noch eine etwas komplexere Sichtweise, Sichtweise. Das ist outside in. Das heißt wieder die Idee, Du guckst raus in die Welt, also die, die jetzt sehen, sehen das so als Fensterhauf. Du guckst aus aus dir heraus in die Welt, siehst die anderen und fragst dich permanent, wie nehmen die mich wahr?

Das sind wirklich Leute, die auch in der Psychologie als starke Selbstbeobachter fungieren. Was da passiert, ist, sie beobachten nicht sich selbst, sondern das Bild, was sie in den Köpfen der anderen hinterlassen, haben sie sozusagen präsent. Und da sieht sich jeder wie in sonem Spiegel sozusagen, ist es aber eine Vermutung in den Augen der anderen. Ja? Mhm.

Sind wir eher so oder eher so, ja, ich würde mich und wenn ich jetzt 'n mache, dich auch eher auf der Seite, ja, also diese Inside out. Wir gucken raus, wir denken uns super, da sind die anderen toll, ein wunderbarer Spielplatz die Welt und machen einfach. Natürlich nicht in die komplette Rücksichtslosigkeit, deswegen sage ich ein bisschen vielleicht weniger die Frage, wie nimmt mich der andere wahr? Aber schade ich dem anderen? Bin ich zu laut?

Bin ich zu egoistisch? Über zu reden wir noch mal. Aber für die andere Person, da gilt auch 'n bisschen Thema Rücksicht da noch mit rein. Aber es ist eher ein So sein. Und dieses Inside out hat wahnsinnig viele Vorteile.

Wenn es aber übertrieben ist, kann es sein, dass das wirklich Marke, so so bin ich und mir scheißegal, was die Welt denkt, macht, tut. Und das geht fast dann irgendwann in Richtung Airsow, ja, wenn da gar keine Rückmeldung mehr möglich ist. Auf der anderen Seite ein Mensch kann sein, dass der zu gar nichts mehr kommt, weil in seiner Welt ist ständig, oh Gott, dem könnte ich auf die Füße treten, auch sone Art in einem vorauseilenden Gehorsam. So im Sinne, wenn ich das jetzt sage, dann könnt es mir der Kevin übel nehmen und dann macht er vielleicht 'n doofen Witz über mich und dann tut's mir wieder weh und lass ich's. Und das ist die Idee, das erst mal bewusst zu haben, so im Sinne, ich kann auch aus mir agieren oder ich kann die Perspektive der anderen berücksichtigen, da eine Balance zu haben.

Diese Balance zu finden, ist Teil auf der Identity Architecture, AKA Personal Branding im Sinne von, so will ich das übereinander legen. So will ich das miteinander zusammenbringen. Und ich mach dir noch 'n einfacheres Beispiel. Kannst Du gerne, Kevin? Wenn ich's könnte, würd ich's tun.

Aber es gibt da sonen Dance Move, der heißt, Du kennst sie alle. Kennst Du den? Nein. Der geht so. Ja.

Mit dem Finger. Und dann gibt's auch die Kettensäge. Denk, der geht so. Ja. Das war's dann auch mit meinen Tanz Moves.

Ansonsten schnib ich mit den Fingern und stepp von a nach b. Das wird lustig auf der Hochzeitsfeier mit meiner Frau. Mal gucken, was fürn Tanz ich da mache. Aber ja. Okay, wenn Du auf die Tanzfläche gehst, denkst Du, ich geh jetzt einfach drauf und mach meine Moves oder denkst Du dran, wenn ich die Moves mache, dann könnten die anderen über mich denken.

Ich glaube, es ist son Mix aus beidem. Gute Frage. Das letzte Mal war ich tanzen, daran kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern, muss ich dir ganz ehrlich sagen. Ich geh mehr in Bars, als dass ich in eine Disco gehe oder mittlerweile heißt's ja klar. Ja.

Ich glaube, es ist 'n Mix aus beidem. Ich würd auf die Tanzfläche gehen, aber ich würd schon denken, alle, manche denken jetzt auch, ihr haltet mich für bescheuert. Du merkst, wie die Gedanken kommen. Grade am Beispiel tanzen. Ich kenne Leute, die gehen auf die Tanzfläche und machen.

Ja, ich bin so, ich geh auf die Tanzfläche und dann ist nur noch Musik mein Körper und andere Leute, die sich im Rhythmus bewegen. Und ich genieße total und es ist mir scheißegal, ob ich richtig oder gut tanze. Ich liebe es, wenn sich da einen Tanz mit jemandem ergibt, Frauen wie Männer gleichermaßen, so dieses spielerische, gern auch die Gruppe, wo 1 in der Mitte ist und wir wechseln uns ab, das ist sozusagen mehr Inside out. Und ich kenne Leute, also mein Mann Oliver zum Beispiel, der ist auch wieder sehr groß, dass er sagt, ich falle überall auf. Und der ist eher so, nein, dann gucken mich alle an und das mag ich nicht und so weit.

Und damit hör ich auch auf, Stopsharing zu machen. Das ist sehr interessant, auch in welcher Lebenslage, Du bist vielleicht bei den Witzen eher inside out, auf der Tanzfläche irgendwo dazwischen. Es gibt bestimmt auch 'n Thema, wo Du denkst, outside in, wenn's besonders wichtig ist, zum Beispiel mit Lehrkräften von deinem Kind. Oh ja, so im Sinne von, wenn ich jetzt was Falsches sage und einen blöden Witz reise, fällt's auf meinen Sohn zurück. Wäre jetzt so eine Vermutung, vielleicht trifft das auch nicht zu.

Aber das ist das Thema. So und jetzt komme ich noch mal zu der Masterclass, damit sich die Leute kalibrieren können, auch sich dem stellen, was auch Außenwahrnehmung ist. Also nicht nur diesem, ich denke mir, wem mich der andere wahrnehmen könnte, sondern ich hole mir wirklich das aktive Feedback. Das ist Modul 2 aus der Masterclass. Die Leute haben einen Prozess zum Thema Selbstwahrnehmung, die machen Mindmap über sich selber, die suchen sich Bilder aus für heute und morgen.

Die reden, wir reden über Superpowers und aber auch Saboteurs. Saboteur ist der Moment, wo Du denkst, da ist etwas in mir, was mir immer wieder mal im Weg steht. Und genau die gleichen Fragen kriegen Lebensbegleiter, also Menschen, in denen unsere Teilnehmer in der Masterclass Vertrauen haben und denen einen Surveilling schicken. Die Survey kostet irgendwas zwischen, wenn's 1 schnell macht, 10 Minuten, Viertelstunde. Es gibt aber auch welche, die sich richtig Zeit nehmen und sich mal eine Stunde hinsetzen, weil ihnen dieser Mensch so wichtig ist und sie dem dieses Geschenk von einmaligem Feedback machen wollen, außerdem anonym.

Das heißt, jeder in der Masterclass schickt den Link an so 4, 5 Leute, meistens antworten alle. Manchmal sind auch welche, die keine Zeit haben. Das heißt, wir haben pro Teilnehmer, Teilnehmerinnen mindestens 3 Leute, die Feedback gegeben haben, wir aggregieren das, wir werten es aus. Und wir machen das so, dass wenn die praktisch mit ihrer Beziehung sich klar sind, also der der Lebensbegleiter kriegt immer sein Interview und wenn er das direkt teilen möchte, sein Ding. Ansonsten von uns gibt's nur aggregierte und depersonalisierte Ergebnisse.

Und das ist sehr wertvoll. Ich hab übrigens in der Masterclass auch, also sind immer auf das 12 Wochen Programm auch 2 einzelne Coachingstunden mit mir inklusive und die meisten zieren's in dem Augenblick, indem Sie ihr aggregiertes Feedback haben. Kann ich nachvollziehen. Da hab ich auch mal das eine oder andere Tränchen gesehen. Ja, also ich mein, ich mein, bei mir ist das so, ich war ja jetzt letzte Woche zumindest nach Aufzeichnungsdatum letzte Woche auf der CEIB, also auf der CRM und E-Mail in München und durfte da ja dankenswerterweise co moderieren.

Au. Das heißt, ich steh da ja auch vor vor 'n paar Leutchen und und und mach da den Zampano. Das ist schön. Also mir gefällt das. Mir macht das unglaublich viel Spaß, ne, auch mit den mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dazu 'n bisschen zu Shakern, 'n bisschen Fragen zu stellen, auch mal lustig zu sein, aber auch natürlich mit den Referenten und Fragen und hier und da und trallala.

Aber da kommt jetzt wieder das Fensterbeispiel, was Du eben gezeigt hast ins Spiel. In dem Moment, wenn ich da auf der Bühne stehe, moderiere, 'n bisschen hier da trallala, Ist mir das, muss ich dir ganz ehrlich sagen, scheißegal, was da andere grade denken. Weil das ist so, das ist spontan so. Ins out. Ja, in dem Moment ist mir das wirklich wurscht.

Ich hau einfach raus. Das mag vielleicht nicht jedem schmecken, das findet auch nicht jeder lustig, ja. So, ich sag dann dazu, in dem Moment, ich persönlich fand mich gut und was die anderen zu mir halten, ist mir wurscht. Aber danach und jetzt ja auch, es gibt es gibt eine Feedbackschleife, also da wird werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefragt, wie fanden Sie die Speaker? Wie fanden Sie denn die Moderatoren?

Und da bin ich natürlich jetzt auch wieder gespannt, wie wirke ich denn, ne, also Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung. Wie hat denn der andere mich empfunden in dem Moment? Wir kriegen das auch soweit, ich weiß aggregiert zurück. Da bin ich wirklich extremst gespannt, wie das war. Letztes Jahr war das auch schon so, aber da hab ich nur für einen Tag 'n Feedback bekommen, weil am anderen hat's mich krankheitsmäßig ja zerrissen.

Da haben da waren bei ganz vielen Feedbackschleifen, wir wünschen gute Besserung, wir wünschen gute Besserung. Ich bin jetzt mal sehr gespannt, wie das wird. Ich glaub, nächste Woche kommt da Feedback. Wie wurd ich denn wahrgenommen von den anderen? Und ja, das beschäftigt mich auch, weil am Ende oder nach der Moderation, wenn dann der Speaker wieder dran ist und redet, denk ich mir auch, war das jetzt gut?

Hätt ich das sagen können? War das jetzt schlecht, ne? Wie gesagt, in dem Moment spontan, wenn ich da auf der Bühne bin und und und gucke, dann ist mir das grad irgendwo wurscht, weil da will ich nicht nachdenken. Da will ich einfach moderieren, raushauen, Spaß haben. Aber danach stehst Du, dann denkst dir, war ja jetzt gut oder war ja schlecht?

Ich hab dann auch einmal, ich hab moderiert, das war schon nachmittags, ne. Du warst son bisschen warst Du fertig, Du warst doch so irgendwie so im Fresskoma, weil Du kamst grad vor in der Mittagspause, hast Du dich irgendwie den Wanst voll vollgefuttert, weil da hat's Hunger. So, und dann war die Moderation und in dem Moment, ne, moderiert, alles klar, gut. Und dann kam der Speaker auf die Bühne und ich bin ab und 2 Minuten später dachte ich, Gott, wie kannst Du nur so doof sein und so moderieren? Das hat mir dann selber nicht mehr gefallen.

Und ich so, alter Vater, das musst Du anders machen, das geht doch so gar nicht, ja. Da hab ich mich dann selber ertappt, ja, und hab mich in den anderen hineinversetzt. Ich so, wie hat das denn jetzt auf die anderen gewirkt? Wie blöd bist Du eigentlich Freund, ja? Also ist ganz interessant, das jetzt auch mal innerhalb des Podcasts zwischen uns beiden mal zu reflektieren.

Die Frage ist, was machst Du daraus? Was machst Du mit diesem das beiden, was dein, heißt immer so schön, inner Kritik, dir sagt, so nach dem Motto, war jetzt dann doch scheiße? Oder auch, was machst Du mit Feedback der andere? Und das ist tatsächlich Mindset. Mhm.

Growth Mindset bedeutet, ich nehm's, es ist nun mal passiert, ich lerne was daraus. Ich kann verbessern, ich kann es anders machen oder ich beschließe, ich hab's so gut gemacht, wie ich's in dem Augenblick konnte. Und alles andere ist Learning Opportunity oder ist es das Problem der anderen? Also ich versuche Irgendwo in diesem Reflexionsprozess ist da ist keine absolute Wahrheit, sondern Du entscheidest nicht, ob Du sagst, alles scheiße und das zieht dich runter. Und das nächste Mal gehst Du angsterfüllt auf eine Bühne und denkst dir, das hab ich einmal verkackt, nicht gut.

Oder wo Du sagst, ich hab den Fehler gemacht, okay, ich kann's besser machen. Oder vielleicht hat's zu den anderen nicht gepasst und dann kalibrierst Du dich aufs nächste Mal. Das wollt ich grade sagen. Also ich hab danach, ne, nachdem ich gesagt hab, okay, so ist Maria, das hättste dann machen können. Das waren, also das hat niemand gemerkt.

Das war nur ich. Das war so meine innere kritische Stimme, wo ich gesagt, ey, Allaa, Du bist besser als als als das, ja. Hab mich dann hingesetzt und hab für den nächsten Speaker die neuen, also neue Moderationskarten geschrieben. Hab dann gesagt, okay, das musst Du anders machen, so und so und so. Und und wenn jetzt auch die, also Kritik in Anführungszeichen kommt, wenn sie konstruktiv ist, ich nehm ja immer gern konstruktive Kritik an, weil ich ich persönlich denke ja auch nur, Du kannst dich ja nur verbessern.

Aber wenn das so auf eine persönliche Ebene geht Ja. Aber auch nur bis zu 'nem gewissen Teil. Und irgendwann sag ich, ja, gut. Ich wie gesagt, ich kann's nicht jedem recht machen, es tut mir leid, das ist halt so. Ich bin halt so, was soll ich machen?

Ja. Ich verbiet mich ja jetzt auch nicht mehr. Hab ich ja vorhin schon gesagt, das hab ich vor 10 Jahren gemacht, das mache ich jetzt nicht mehr. Ich bin zu alt für den Scheiß. Und aber aber versuchen also mich zu verbessern, das natürlich schon.

Und ich glaube auch, dass das ist was, ich weiß jetzt weiß jetzt nicht wer zu dir, man kommt so in die Masterklasse oder so, aber wenn ich wenn ich wenn ich wenn ich mal eine 1 einen Wunsch hätte oder so, dann dann wär das so, wenn manche Sales Guys oder Sales Coaches auch mal fragen würden, wie ist denn die Fremdwahrnehmung und daraus möchte ich mich gerne verbessern. Dann wär, glaube ich, schon vielen Leuten geholfen, weil gerade bei dieser direkten Kommunikation zwischen einem einem Mensch, der dir was verkaufen möchte und jemand, der etwas kaufen will, da kann sehr viel passieren. Ich hab das selber erlebt, als unser Glasfaseranbieter mit seinem Sub Sub Sub Sub Sub Sub Sub Sub Sub Sub Sub Sub Subunternehmen zu uns kam, glaub, das waren so viele Subs, könnten auch noch mehr gewesen sein, und wollten uns was verkaufen. Und der hat sich ja wirklich, der hat gedacht, der wär echt der geilste Hengst im Affenstadl, so nach dem Motto, wo ich mir dann dank, also danke für nix, aber mach ich nicht. Und dann kam irgendwann jemand anderes und wir haben uns auf 1 so tollen Ebene unterhalten, dass ich dann bestellt habe, aber wenn er nicht gekommen wäre, hätte ich nicht bestellt eben, weil die Person einfach scheiße ist oder war, ne, die andere Salesperson.

Also es könnte auch, wenn wir mal vom Businesskontext her ausgehen, könnte auch passieren, dass wenn derjenige zu sehr Alpha ist oder diejenige, das kann auch dann ganz schnell in Anführungszeichen geschäftsschädigend sein, weil die geht ja Kohle verloren. Passiert immer? Ja, klar. Wir sind Menschen miteinander, jetzt komme ich zu dem zu. Es gibt kein allgemeingültiges zu.

Es ist zu, für wen? Also Für das jeweilige Bin ich zu bunt für dich? Nein. Bin ich zu bunt in gelegentlichen Fällen für meine Tochter, die Architektin ist und die lieber auf klare Linien und Schwarz und so weiter steht? Maybe.

Hat sie aber gelernt zu sagen, das ist die Persönlichkeit meiner Mutter und ich bin dafür nicht zuständig, hat sie auch. Also das heißt, dieses Zu ist immer wieder die andere Baustelle, das Thema Relationship, ja. Wenn wir bei dieser Thema Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung bleiben, es ist die Frage, welche Chance steckt in diesem zu irgendwas für jemanden und wo ist unser unsere Chance zu wachsen? Und da würde ich ganz gerne noch 'n Konzept zeigen. Hast Du schon mal von Johari gehört?

Nö. Nö. Also nur von dir jetzt im Vorgespräch ganz kurz, aber wenn wir jetzt mal davon ausgehen, ob ich den schon mal vorher gehört hab, nee, hab ich nicht. Hab ich nicht. Hab ich nicht.

Hab ich nicht. So, das Thema Johari Fenster ist in der Psychologie da seit Ende Fünfziger, Anfang Sechziger. Johari steht auch nicht für irgendeine ostasiatische Weisheit. Das waren 2 Psychologen in, wie gesagt, Fünfziger, Sechziger in den USA. Und der eine hieß Jonathan und der andere Harrison und dadurch haben sie diese Idee vom Johari Window kreiert.

Das funktioniert ganz einfach, eine Matrix übrigens für alle ehemaligen und aktiven PCG Lernen. Bei mir wächst das Herz, wenn ich eine Matrix hab, deswegen ist das jetzt eine Matrix mit 2 Dimensionen. Und zwar Dinge, die wir über uns selbst wissen und Dinge, die wir über uns selbst nicht wissen. Wir heißt jetzt ich als Einzelperson. Und dann gibt es Dinge über mich, die die anderen wissen und Dinge über mich, die die anderen nicht wissen.

In diesem das, was hier rot gezeichnet ist, also Dinge, die ich über mich weiß und Dinge, die andere über mich wissen, das ist dieses public, das ist das offene Fenster. Kevin, für dich wäre es, Kevin hat 'n Podcast, Kevin ist 'n Scherzkeks, merkt man sofort, so, da sind wir da. Der Moment, wo's spannend wird, ist, wenn wir uns nach unten bewegen. Also wir erzählen Dinge aus diesem, die die ausbrechen. Das heißt, wir begeben begeben wir uns in Dinge, die wir über uns selber wissen, aber andere vielleicht nicht wissen.

Also Beispiel, warum tret ich so bunt auf? Das hat eine Geschichte. Ich erzähle sie auch in diversen Kontexten. Meine Mutter, ich hab meine Mutter verloren, als ich 15 war. Und da wir in Rumänien sehr viel so dieses Thema Trauer und Schwarzhartrat trugen, also es war jetzt Teil der Kultur, hat sie sich gewünscht, dass ich das nicht mache und hat mir immer gesagt, ja, so bunt wie möglich, dann seh ich dich von oben von meiner Wolke, wenn ich dann nicht mehr da bin.

Und das ist natürlich eine andere Emotionalität. Und das ändert auch, wenn ich das mitteile, die Wertung, weil das ist so raus aus diesem zu, zu bunt, zu grell, zu präsent in eine, okay, da da ist was Emotionales dahinter. Das schafft Verständnis. So, in diesem Bereich, wenn ich dann die andere Runde hab, vielleicht gibt es Dinge, die ich nicht weiß, aber andere über mich wissen oder andere über mich wahrnehmen. Das ist auch noch mal das Thema.

Also zum Beispiel, dass so dieses Bunte vielleicht in einem Gruppencoaching mit extremen Businessleuten vielleicht nicht so gut wäre. Weil da muss ich moderieren, dann Und ich muss dann nicht ganz bunt sein, ich kann mich auch weiß anziehen. Ich hab trotzdem eine Differenzierung da, aber es ist nicht so aggressiv. Und da kann ich's noch mal kalibrieren. Und das ist die Idee vom Johari Window.

Jeder, der mir Feedback gibt, was ihm nicht passt, wo sein zu ist, gibt mir die Chance, ins dieses Blind Unoware Window, also das heißt, ins ins blinde blinde Fenster zu gehen und was über mich zu erfahren, mit dem ich was machen kann. Und Du siehst auch diese gestrichelte Linie, weil je mehr ich auch von mir selbst teile, aber auch von den anderen bei den anderen Zuhörer, vielleicht auch Nachfrage, erweiter ich dieses alles, was mir und den anderen unbekannt war und da steckt unser Potenzial. So, ich hoffe, das war nicht zu theoretisch. Frag mal nach. War das gut zum zum Erfassen?

Ich glaube schon. Also worüber ich nur die ganze Zeit stolper, aber ich mein, Du hast schon beantwortet, ist, wie kann denn jemand anderes etwas über mich wissen, was ich nicht weiß? Aber da kommen wir ja wirklich in das Wahrnehmungsthema. Wie nehmen die anderen mich wahr? Das kann ich ja nicht wissen.

Das das müsste ich fragen, ja. Aber klar, dieses dieses Potenzial, das muss man dann natürlich abschöpfen. Der kommt dann halt wirklich, wenn's wenn's konstruktiv ist, das Annehmen und daran wachsen, entsprechend da zu agieren anhand der Rückmeldungen, die Du bekommst. Das macht schon Sinn. Ja.

So und das Thema Growth, also wachsen, ist da, wenn ich wirklich sage, ich teile mich mit und ich höre, ich frage, ich krieg auch mein mein Blindwindow ausgeweitet, ja? Ja, ja, ja. Und das ist das, was die Leute in der Masterclass machen, auch mit diesem Feedback. Die holen sich Infos aus der aus diesem Blind Window, bringen es zusammen mit dem, was sie über sich selbst wahrnehmen. Da entsteht 'n Over Lab, wiederum aus dem Thema, nicht jeder zieht sich jeden Schuh an.

Also ich hatte zum Beispiel einen Topunternehmer, der von seinen, ich mach das jetzt so ganz, ja, ganz. Ich der hat wirklich von vielen seinem Lebensbegleiter das Feedback bekommen, dass sie sich wünschten, dass er mal in diversen Business Setting auch 'n bisschen seriöser auftritt. Das ist son Typ, der hat einmal beschlossen, kommt aus der IT Branche, son bisschen Steve Job, schwarzes T-Shirt, Jeans, schwarze Turnschuhe und eine dicke Brille und that's it. So. Und seine Leute haben ihm gesagt, dass sie sich wünschen, der würde auch mal bei Gelegenheiten auch mal in Anzug kommen.

Und das haben wir, das war ein Einzelcoaching, das war keine Masterclass. Wir haben's selber noch mal durchbesprochen und haben das von allen Seiten analysiert. Und er hat für sich beschlossen, nein, das ist ein Markenzeichen. Es kann sein, dass sich die anderen was wünschen. Und jetzt sind wir bei der Schleife.

Nee, Also im Sinne, es gibt auch eine sehr klare Entscheidung zu sagen, ich hab das Feedback, vielen Dank dafür. Ich hab den Wunsch dahinter verstanden. Ich verstehe auch, woher der kommt. Das ist auch für mich mit 1 guten Intention dahinter und trotzdem beschließe ich, die Dinge anders zu machen. Weil ich das will.

Mhm. Und weil das zu meiner Marke passt, AKA Identity Architecture. Identity Architecture, ja, genau. Das ist mein Fenster zu der Welt und so will ich's haben, so bin ich. So und zu diesem so bin ich habe ich noch mal eine Anmerkung.

Es gibt in diesem so bin ich eine Nuance, die wir persönlich in der Masterclasses auch noch mal gucken, weil das wiederum auf der Relationship Baustelle ist. Es gibt dieses so bin ich und ich kann nicht anders und ich will nicht anders und das Menschen verletzt und darüber red ich nicht. Also so bunt, wie ich jetzt bin, wenn ich jetzt auf eine Beerdigung so auftauche, es gibt, dann bleib ich lieber weg. Ja, ich werde nicht bunt auf eine Beerdigung gehen, weil das in dem Moment, da sind Menschen, die trauern, denen's nicht gut geht, die vielleicht durch das Schwarze das ausdrücken, dann hab ich die Wahl, ich zieh mich entweder schwarz an und beleidige niemanden, weil es da was mit Schmerz, mit Verlust zu tun hat oder ich bleib weg. Ja, und da ist die Gratwanderung im Sinne von oder auch bestimmte Sachen Feedback geben.

Es kann kann auch sagen, ja, ich sag alles direkt, so bin ich halt. So und Manchmal weniger mehr. Richtig. Oder auch Menschen, die Trigger haben, Menschen, die ADHS sind. Kevin, ich es fällt mir manchmal schwer, meine Aufmerksamkeit bei 1 Sache zu behalten, ja.

Und da kann sein, dass 'n Mensch mit mir redet und ich plötzlich 'n anderen Gedanken hab. Es ist nicht so. Ich entschuldige mich, wenn's mir passiert, ich versuche es selber zu machen, weil mir dann die Beziehung wichtig ist. Mhm. Und das ist so diese Kalibrierungssache.

Ja, ich find das find das einfach wirklich immer wieder toll. Grade, also wenn wir wirklich von von Warum fällt mir denn heute dieses Wort nicht an? Herr Gott noch mal, Personal Branding? Ja, hallo. Warum fällt mir das heute nicht?

Verstehe er nicht. Mein, wir wir merkst aber, immer wenn wir miteinander reden, grade diese einzelnen Themenstränge, und jetzt sind wir gerade bei bei Eigenwahrnehmung, Frengwahrnehmung und so weiter. Das fügt sich alles in ein. Das ist alles ein bisschen Personal Branding. Wie will ich wahrgenommen werden?

Wie werde ich wahrgenommen? Wie wie nehm ich mich selber wahr? Und und dann aber auch die aufbauen, ausbauen, hin und her, ja. Vielleicht auch manchmal eine ruhen lassen, wenn man merkt, das stimmt einfach nicht. Das hat alles schon, da da das wabert alles zusammen.

Das ist schon es ist schon interessant und Du kannst eigentlich nur nach nach dem Ganzen kannst ja nur besser werden. Definitiv. Das ist auch der Rücklauf von den Leuten, die in der Masterclasses waren. Besser werden nicht nur im Sinne von, was post ich jetzt irgendwo, sondern besser werden im Sinne von, das sind meine Werte. So viel Wahrnehmung von den anderen kann ich nicht ändern, aber hier, das ist für mir wichtig, dass ich wahrgenommen werde, das macht mich unique, die ganze Brand Strategie, das ist der Wert, den ich anderen Leuten bringe.

Dadrauf kann ich einfliegen, auch wieder zum Beispiel Brand Driver People. Ich möchte bei bestimmten Leuten landen, aber nicht bei allen. Das, worüber wir auch gesprochen haben. Mit ihnen möchte ich in sicheren Beziehungen sein und am Ende so will ich kommunizieren. Und so will ich kommunizieren wieder.

Es kann sein, dass sich welche sagen, ich werde bei LinkedIn stattfinden, ich werde in Social Media sein. Es gibt aber auch andere, die sagen, nein, kleine Gruppen, kleine Business Networks. Ich hatte auch jemand ausm Corporate Umfeld, der gesagt hat, ich bei LinkedIn nicht. Was ich allerdings bei LinkedIn mache, ist, ich teile weiter. Zeige Menschen, dass das, was sie machen, wahrgenommen wird.

Und ich mit meinen Beiträgen, mit dem, was ich mache, finde in Corporate, also im Slack statt. Und da nehme ich meine ganze Positionierung und mach das präzise. Und das ist das, was die Leute machen, sorry für den Werbeblock, das war für mich noch 'n bisschen Sales hier. Aber ich ich geh auch da drin auf, wenn wir diese Gruppen haben und ich freue mich, wenn die Leute kommen und am Ende sind sie klar für sich. Es ist eigentlich Klarheit, deswegen Identity Architektur, ich baue die Sachen auf, bis ich als, ja, als als Individuum so wahrnehmbar bin, dass ich klar bin, dass ich sage, das macht mich aus, das macht mich auch nicht aus.

Und auch, dass ich sage, okay, wenn jemand, weiß ich nicht, aus diesem Umfeld, ich geborene jetzt keine Beispiele, mich einfach total doof finde, dann ist es auch okay. Weil durch den Ausschluss hab ich auch klar, wer mich gut findet. Ah, ich hab da schon wieder son paar Ideen. Muss ich dir aber mal außerhalb der Aufzeichnung sagen, weil ich gucke gerade auf die Uhr und ich weiß, Du hast gleich 'n harten Anschlag. Deswegen kommen wir mal an der Stelle zu 1 kurzen und schnellen Abschlussfrage.

Ich muss das ja immer eingrooven, aber manchmal braucht das Gedöns hier einfach zu lang. So furchtbar. So. Liebe Bär, die Zeit verging schon wieder mit dir wie im Flug. Das ist irgendwie jedes Mal so.

Ich weiß auch nicht, wo die Zeit hingeblieben ist. Eine Frage stellt sich mir da mal grade. Wenn wir jetzt, wir haben jetzt wirklich mal so 40 Minuten Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung über die Werte, über wie werde ich wahrgenommen, wie will ich wahrgenommen werden? Ist mir das alles scheißegal oder dann doch nicht? Die Wahrheit liegt ja immer irgendwo dazwischen, aber man kann ja eigentlich nur besser werden.

Und das ist das das Ziel des Podcasts oder jetzt dieser Folge war eigentlich, auch mal zu gucken, wie wie werden denn die Leute wahrgenommen? Grade die, die bei oder zumindest meiner Wahrnehmung, die im Marketing und im Sales arbeiten, die sehr viel auch mit Kunden zu tun haben. Wie wirken sie? Was denken sie? Und wie werden sie eigentlich wahrgenommen von den anderen, ja?

Und da vielleicht mal 'n bisschen Aufmerksamkeit zu schaffen, dass es vielleicht auch ab und zu mal in die Hose gehen kann, wenn man 'n bisschen zu viel Testosteron hört. Nur jetzt mal so ins Blaue gesprochen. Aber mal Frage an dich. Hattest Du schon mal einen oder eine Teilnehmerin, einen Teilnehmer bei dir, wo das überhaupt nicht gematcht hat zwischen der Eigenwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung. Wo wo der Typ oder die Dame gemeint hat, ey, ich bin so und so und so und so und so und so, ne, ne.

Und die Fremdwahrnehmung war, also eigentlich bist Du 180 Grad anders, aber ist ja schön, dass Du so denkst und jetzt arbeiten wir mal da dran. Die overall Antwort ist nein, weil wir auch nicht ein nur eine Einzelperson fragen. Das heißt, das Bild setzt sich zusammen durch mehrere Interviews. Ah, okay. Insofern ja, ich hatte auch in den einzelnen Antworten.

Also das heißt, Kevin, Du fragst 5 Leute oder 3 Leute und 1 sagt irgendwie 180 Grad und davon sagt der 2. Auch 'n Teil davon. Aber der 3. Sieht es anders, wir geben diese Sachen aggregiert. Das heißt, es sind immer Mosaikbausteine und Aspekte.

Insofern nein, haben wir nicht gehabt, weil das setzen wir ja zusammen. Wir lassen's auch nicht nur bei 1 Person. Und dadurch haben wir nicht diesen Clash, sondern wir haben bestimmte Elemente. Was ich eher hatte, ist, dass jemand etwas gesehen hat, so leicht bei sich, wo er dachte, ich bin damit noch okay. Und das kam als Bumerang zurück von vielleicht 3 anderen, die gesagt haben, das macht was Ungutes mit mir.

Mhm. Und das ist der Moment der Einsicht, wo der Mensch sagt, okay, da beweg ich mich in Richtung relationship, da muss ich betreiben, weil es war nie meine Absicht, Menschen zu verletzen oder Menschen wehzutun. Und das hatte ich mal. Ist vielleicht eine komplexere Antwort, aber meistens Ja. Haben wir Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung, ein Overlap und Dinge, die die verringert.

Aber das ist ja trotzdem ganz interessant, ne, dass dass dass jemand Ich mein, das das würde mir, glaub ich, dann genauso gehen. Weißt Du, ich versuche lustig zu sein im Sinne von nicht nicht Slapstick lustig, sondern ich nenn's mal witzig. Es ist ja zwischen lustig Ja. Und witzig ist ja da auch noch irgendwas. Aber es könnte ja bei wirklich vielen dann ankommen, so nach dem Motto, ey, was laberert der da eigentlich für eine Scheiße?

So lustig ist der ja gar nicht. Wenn das mir 20 Leute sagen, dann müsste ich dann auch irgendwie mal Repair betreiben. Aber ist schon interessant zu sehen. Ja. Aber aber im Zuge der Zeit sage ich, Bea, vielen lieben Dank, dass Du heute da warst und ich freu mich jetzt schon auf das nächste Mal.

Danke, danke, danke. Vielen Dank für deine Fragen. Ich freu mich auch auf das nächste Mal und da denken wir uns was mit Humor aus, okay? Ja, machen wir, machen wir, machen wir, machen wir. Ja.

Genau. Dann an meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, wie sieht's denn bei euch aus? Eigenwahrnehmung, Fremdwahrnehmung. Haut doch einfach mal raus, wie nehmt ihr euch denn eigentlich wahr? Und jetzt kommt das Tollste, wenn ich euch kenne, geborene ich euch mal Feedback.

Oder ihr macht umgekehrt. Oder bea gibt Feedback, wenn ihr euch kennt oder umgekehrt, ja. Oder umgekehrt, ich mach das auch mal und und frag einfach dann auch mal nach, wie nehmt ihr mich oder wie nehme ich mich wahr und wie nehmt ihr mich denn wahr? Also das Spiel spielen wir einfach mal durch. Wir gucken mal.

Mir gerne das Ganze in einen LinkedIn Kommentar bei Podcast Punkt d e, bei Spotify, in die Kommentarspalte oder bei Youtube oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns bis zum nächsten Mal. Bis zum nächsten Mal.

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