Cover: Vertrauen statt Filter: Wie du mit Bild & Video wirklich hängenbleibst. Mit Andreas Bierwirth - #268

Vertrauen statt Filter: Wie du mit Bild & Video wirklich hängenbleibst. Mit Andreas Bierwirth - #268

21. Februar 2026 64:48 Min. Zu Gast: Andreas Bierwirth
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Worum es geht

Kevin spricht mit Content-Fotograf und -Videograf Andreas Bierwirth darüber, was visuelle Kommunikation im Kern ausmacht: Vertrauen, Emotion und eine Sprache, die nicht nach Werbung aussieht. Es geht um Sichtbarkeit ohne Shitstorm, um Realness statt Perfektion und darum, wie viel KI und Retusche einer Marke wirklich guttun. Am Beispiel des e.bootis-Imagefilms zeigt Andreas, wie aus ehrlicher Sprache und großem Vertrauensvorschuss messbare Wirkung entsteht.

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Autor: Kevin allein im Marketing

Zu Gast

Foto- und Videograf mit Fokus auf Content

Andreas Bierwirth denkt Marken nicht nur in Fotos und Videos, sondern in Content: Was fühlt die Zielgruppe, was bleibt hängen und wie wirkt eine Marke, wenn sie sich echt statt perfekt zeigt. Er ist Heavy-User von KI für Vorarbeit und Struktur und war am e.bootis-Imagefilm beteiligt.

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Transkript

Man sagt ja immer, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Dieser Mann, den ich jetzt im Podcast hab, er könnte allerdings ganze Enzyklop bedienen füllen. Gute Fakt ist Wikipedia, wenn man ihn kennt, wen es geht und was wir grade jetzt gleich besprechen, höher im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Es ist eine der spontansten Folgen überhaupt, denn wir beide haben keine Ahnung, über was wir reden, deswegen wird es ja 'n bisschen ungewöhnlich.

Ich würd mal sagen, wir driften son bisschen ins Lapodcaststen ab. Schauen wir mal, wohin die Reise geht. Aber es geht natürlich auch 'n bisschen Bild, Video. Wie macht man das Ganze? Ja, KI kommt auch wieder rein.

Liebe Grüße an meinem besten Freund Matthias, kannst wieder 'n Shot trinken, weil ich wieder KI gesagt hab, okay, alles klar, wenn die Folge zu Ende ist, bist Du halt mal wieder besoffen. Es ist halt nun mal so. Ich habe im virtuellen Studio Andreas Bierwirth. Andreas, schön, dass Du da bist und Du hast mir eine Sache eben gerade verraten, das hättest Du nicht machen dürfen. Stell mich doch mal gerne vor.

Ich dich oder ich mich selber. Du hast doch gesagt, also stell dich erst mal vor, stell dich vor und dann wer wer wer bin ich denn aus deiner Perspektive? Weil Du hast ja gesagt, Du hast das gerne in deinem Podcast gemacht, dass Du die Leute aus deiner Brille vorstellst, weil Du grad eine Brille anhast. So. Ja.

Okay, alles klar. Ja, herzlichen Dank erst mal, dass ich dabei sein darf. Ja, Kevin, ich kenn dich von diversen Events. Wir sind uns öfter schon mal begegnet. Deine Beiträge ploppen immer mal hier und da auf, aber Du bist in meinem Kopf auf jeden Fall jemand, der sehr sichtbar ist im im Zusammenhang mit Podcasts.

Oh, danke. Kevin, allein im Marketing ist für mich, Du hast mir auch mal son Button gegeben, das fand ich auch ganz lustig. Da stand drauf, was stand da noch mal drauf? Der Topgast Batch. Ja, irgendwie so was, obwohl ich noch gar keinen Gast war.

Ja, aber jetzt bist Du es ja. Ja, jetzt bin ich ja. Hab ich, ja. Du hast, ah, ach quasi, das das war so so dein Akquiseding, ja, irgendwie. Ja, ist auch schön, ne.

Ja, ist geil. Ja, ist cool. Ich glaub, ich hab den immer noch. Der liegt, glaub ich, da drüben in Du, das das war das das war das war der, in Anführungszeichen eine dümmste Post, den ich je gemacht hab. Da liegt den ja grade rausgehauen hier, wir machen top Boys bla bla bla.

Dann hab ich gesagt, top Boys Badge am Arsch. Ich mach den Kevin alleine im Marketing top guest Badge. Hab irgendwie abends halb 9 auf Canva irgendwas zusammengekloppt und hab das einfach rausgehauen. So, das Ding hat mir 14 Podcastgäste eingebracht und ich musste Magnete kaufen. Super.

Aber hat doch funktioniert, oder? Ja, das war aber geil. Wie läuft das für dich? Wie läuft das für dich als Akquise Tool Podcast? Akquise im Sinne von?

Ja, wie Geld machen? Ja, genau. Wie machst Du draus Geld? Das ist eine schöne Frage. Ich mach ja mittlerweile, also Du weißt ja, ich arbeite ja eigentlich bei Ivallaunch und Kevin alleine Marketing ist so mein mein Sidepreneur in Anführungszeichen.

Ich mach Hoststreet Ads, wenn mich ein Produkt eine Dienstleistung überzeugt und wir da ins Geschäft kommen. Also ich ich verbrat jetzt nicht irgendwie alles, aber wenn irgendwas ist und irgendwas gut ist und dann mach ich da gerne Hofeed Ads, das heißt, ich sprech die ein, das kommt dann übern Ad Server, das wird dynamisch ausgespielt. Darüber mach ich Geld. Ich mach gesponserte Folgen mittlerweile, darüber mach ich Geld. Das läuft aber außerhalb des Kanons, sondern als als sogenannte Special Folgen.

Ich hab ja son kleines Podcast FAQ Büchlein geschrieben, das läuft über Amazon KDP, daraus beziehe ich 'n bisschen Kohle. Podcast und Marketingberatung, das läuft jetzt auch mittlerweile an, das läuft auch ganz gut. Daraus 'n bisschen Geld. Bisschen hier, bitte da. Was ich ja ziemlich cool finde bei dir, immer wenn ich mich über, egal über welchen Kevin, also in meinem Netzwerk gibt's 'n paar Kevins.

Ach so. Aber egal über über wen ich mich in meinem Netzwerk über irgendeinen Kevin unterhalte, wird sofort gesagt, ach Du meinst Kevin allein im Marketing. Ja, total. Das ist, ja, ja, wirklich. Das ist jetzt schon 3, viermal passiert, obwohl es gar nicht explizit dich da so ging, sondern wir haben uns über andere Kevinze oder wie heißt die wie ist die Mehrzahl von Kevin?

Kevinze? Kevinze, ne? Ich denke mal Kevinze. Gut auf Kevin. Kevin Nähe.

Kevin Nähe. Und es es jedes Mal, ich glaub 3 oder viermal ist wirklich passiert, ach, Du meinst hier diesen Kevin allein im Marketing. Also Du bist auf jeden Fall sichtbar. Dein Name ist sehr präsent und Du bleibst bei den Leuten hängen. Vielen Dank.

Ja. Und das hat jetzt schon also es hat jetzt schon eine Bindung genommen, die ich nicht hätte kommen sehen. Nein, aber das ist wirklich, ich mein, Du hast das charmant, deinen Vornamen für dich geparkt auf LinkedIn in meinem in meinem Kopf jedenfalls. Also wenn ich über 'n Kevin nachdenke, dann bist Du auf jeden Fall 1 der ersten Plätze, woran ich denke. Dankeschön.

Ich hab den Namen ja auch mittlerweile von mir Ja, selbst ausgesucht. Rechtlich schützen lassen. Ach, tatsächlich. Ja, das ist Wortbildmarke. Schlau.

Ja, das ist gut. Wortbildmarke, weil Aber Du hast mit dem richtigen Kevin nichts zu tun, ne? Weder in New York noch in dem Weihnachtshaus. Ich sag jetzt nix. Frag mal meine Frau.

Nein, aber das ist krass, aber das ist das Coole ist halt, Du hast, ich mein, ob man das jetzt dann lustig findet oder das kann ich, ich mal vorstellen, dass es auch durchaus polarisiert. Klar. Da brächen das dann auch, aber Du sollst ja auch, ne. Ich sage aber auch, sorry, wenn ich dich da unterbreche, ich sage aber auch ganz bewusst manchmal, ich muss ja dieses Klischee bedienen, also polarisiere ich. Easy go.

Na ja, aber Marketing heißt ja nicht, automatisch zu polarisieren. Nö, heißt es nicht. Aber ich sag mal, es gibt ja manche Marken, die polarisieren. Ich mein, Du polarisierst auch manchmal, ne, mit mit also mit mit deinem Tun, mit deinen Bildern, die unglaublich stark sind. Allein schon das Bild, was Du gemacht hast vom Jürgen Schmidt.

Liebe Grüße, Jürgen. Danke. Ich hatte ihn letztens ja auch hier sitzen. Ich weiß nicht, ob Du das Mett Igel Frühstück gesehen hast, was wir da hatten. Nee, leider nicht.

Du guckst dir auf Youtube an, zwar Guck ich auch mal. A ultra lecker und b ultracookok. Ja, das war geil. Ich hab extra noch 'n Mettiegel gekauft. Ja.

Musst Du halt mal hierherkommen, dann besorg ich dir 'n Mettiegel, der war sehr lecker. Ist auch noch auf die Nase gefallen, der Mettiegel. Kannst dir alles angucken, sehr witzig. Ich meine Güte. Arme.

Aber ne, also das ist auch sone gewisse Form der Polarisierung oder dann gibt's ja auch noch True Fruits, die schreiben das halt in ihren Text rein oder wie auch immer. Also sie polarisieren damit, sie sie sie verbinden damit ein gewisses Bild, ein gewisses Image, aber es funktioniert. Und ich sag mal, mein Ist ja ist ja schon relativ, Entschuldigung, es ist ja relativ negativ konnotiert, ne. Also wenn ich jetzt sage, gutes Marketing heißt, Du musst polarisieren. Das ist ja genau das, wo wo Du auch insbesondere auch den Mittelstand echt an 'nem an 'nem harten Nerv triffst.

Die haben keinen Bock auf polarisieren. Die wollen nicht auffallen. Die wollen die haben die haben genug schon zu tun, sich davor zu kämpfen und irgendwie 'n Bewusstsein dafür zu zu schaffen, auf irgend eine Bühne zu müssen. Und das ist für die ja, die die denken ja sofort, sobald ich irgendwie in irgend 'ner Form sichtbar bin oder auffällig bin, in Anführungszeichen, Ernte Shitstorms. Und das ist ja auch irgendwie, polarisieren ist mittlerweile, ja, wir beide, wir sind in der LinkedIn Bubble unterwegs.

Ja. Wir wissen, wir wissen, okay, was was wir meinen, polarisieren. Aber wenn Du dann damit kommst direkt, dann dann dann machen alle zu, ne. Also da haben alle Schiss vor und dann muss man weitaus weniger, also weit weit weitaus niedriger mit der Hürde starten bei denen, da überhaupt 'n Bewusstsein für zu schaffen und dann erst im zweiten oder dritten Schritt erst mit der Polarisierungskeule zu kommen. Weil sonst hast Du ja gar keine Chance da.

Ja, aber die also der Mittelstand, so wie ich ihn mittlerweile sehe, wie Du sagst, die haben a Angst vor son vor son Shitstorm, aber machen dann immer noch ihre ihre ihre Kommunikation, egal ob Audio, Video, scheißegal, da kommt immer irgendwas mit, dafür steh ich mit meinem Namen. Also dieses alte Klaus Hipp Gedöns, ja, von von den späten Neunzigern Ach, genau. Oder Zweitausendern. Sorry, das funktioniert halt einfach nicht mehr. Und Du hast das ganz gut gemacht, mal liebe Hörerinnen, liebe Hörer, liebe Zuschauer, mal zu sagen, wer wer Andreas ist.

Andreas ist eigentlich im Audio- und Videoformat oder auch auch im Bildformat. Du Du hast eine, ich hab dich erlebt, Du hast eine Art an dir. So was hab ich noch nicht erlebt. Du hast nicht nur, also Du hast nicht Feuer unterm Arsch, Du hast Feuer im Arsch. Also das ist der absolute Knaller.

Du machst Videos Bitte schmerzhaft an. Du Du schaffst Du schaffst Emotion. Alles, die komplette Bandbreite schaffst Du an Emotion. Von Bild, von Video in 1 Qualität, die irgendwie seinesgleichen sucht, ohne die jetzt Honig ums Maul schmieren zu wollen, aber Du kannst es. Und Du hast eine Art an dir, die Leute zu animieren, die auch seinesgleichen sucht.

Dazu muss man geboren sein, glaub ich. Und ich glaube, das hast Du auch. Also so wie ich dich erlebt hab, als wir uns gesehen haben bei Fiege, bei Leica, natürlich bei Leica dein Herzensprojekt, ja. Aber Du hast eine Art, an dir die Leute mitzunehmen, die Leute an dich zu reißen, die Leute mitzuziehen, ist unfassbar. Es ist einfach nur unfassbar.

Und die Bilder, die Du machst, diese Emotionen, die Du wächst, die Art, wie Du eine Stimmung einfängst, wie Du Personen einfängst, wie Du fotografierst, wie Du Videos machst Also sorry, sprachlos bin ich selten, aber da bin ich sprachlos. Ja. Gut. Was soll ich darauf sagen? Nein, also ey, vielen Dank.

Ist krass, es ist geil, es ist danke für die warme Dusche auf jeden Fall. Ich ich, es ist schön, ist sehr schön, dass Du das so siehst. Ist immer komisch, wenn ich das so sagen würde oder so was im Ansatz so irgendwie verlauten lasse. Ich kann das natürlich selber nicht sagen. Also das ist sehr schön, dass Du das jetzt getan hast.

Vielen Dank dafür. War nicht abgesprochen. Du kriegst weder Geld dafür noch Ich krieg nichts. Ich krieg nichts. Die Nummer schicke ich dir später, aber ich krieg nichts.

So. Ja, ja. Ist aber sehr, sehr, sehr nett. Also ist sehr geil. Und genau das ist im Endeffekt auch genau das, weshalb ich den ganzen Kram mache.

Wenn wenn ich das erreiche oder wenn dieser Eindruck bei meinen Kunden entsteht, nicht nur bei nicht nur bei meinen Kunden, sondern halt auch bei den Followern meiner Kunden oder auch eben beim beim meinem Netzwerk, dann hab ich halt genau das erreicht, was ich erreichen will. Und das ist im Kern genau das, was Du grade beschreibst, das mach ich. Wie der Weg dahin aussieht, ist immer unterschiedlich. Das können das können Bildstrecken sein, das können das können Fotoshootings sein, das kann es ist ja, es zahlt Content im weitesten Sinne. Also es ist nicht einfach nur Fotografie.

Also ich bin nicht nur der Fotograf, ich bin halt auch jemand, der der in Bewegtbild denkt, der auch, ja, der halt einfach in Content denkt. Was würde ich mir freiwillig reinziehen wollen an der anstelle der Zielgruppe meiner Kunden? Also was würde mich interessieren, was würde ich gern sehen wollen? Wie würde ich diese diese Marke, wie wie wie wie wie würde meine Verbindung zu dieser Marke, zu diesem Brand emotional aufgeladen werden könnten, durch welche Art und Weise der visuellen Bild Bildebene. Also das können Fotos sein, das können Contentformate sein, das können das können Imagefilme sein, das können das können Ads sein.

Aber solange Marketing nicht nach Werbung aussieht, sondern ich mir diesen Content freiwillig reinziehe und ich dabei irgendwas spüre, dann in dem Moment ist mein Job erledigt. Du hast eine Sache jetzt schon am Anfang gesagt, das würde ich auch gerne aufgreifen, auch in dem Hinblick, was Du eben gesagt hast, wenn ich es mir selber gerne reinziehen würde. Und Marketing und das lebt ja Bild und Video lebt ja mittlerweile davon auch. Ich mein, wir haben eine Aufmerksamkeitsspanne dank TikTok von 'nem Tintenfisch, ja. 8 Sekunden oder weniger sogar.

Weniger. Viel weniger. So. Zack, bum, weg, ja. Du hast aber geschafft, mit einem Video zumindest, was mir sehr im Kopf hängen geblieben ist.

Der Name ist mir hängen geblieben, der Unternehmensname ist mir hängen geblieben, das Video ist hängen geblieben. Und das für einen Mittelständler. An welchen Namen denk ich? Ebotis. Danke, richtig.

Ja. Ohne jetzt Werbung zu machen, Jungs und Mädels von Ebotis mal in Persona. Steffen Hedfeld, ich hatte ja mit dir auch schon eine Podcastfolge, liebe, liebe Grüße. An der Stelle übrigens, von ihm weiß ich auch, dass Du eine Tochter hast. Ich hab sogar 2 davon.

Oder 2 sogar, ja. Da hab ich's echt noch geguckt wie 'n Auto, weil ich nicht wusste, dass son verrückter Vogel auch noch Kinder hat. Da darf ich darüber da da genau da mal kurz einhaken. Ja, klar. Dass so ein verrückter Vogelkinder hat, das das grätscht ganz gut da rein, was ich auch selber an meiner Personal Brand vielleicht gar nicht mal so gut finde.

Und zwar, mein Content die letzten Jahre hat sich immer sehr da darum beschäftigt, den bunten Vogel raushängen zu lassen, den Schimpansen ausm Käfig zu lassen, irgendwie laut zu sein. Mein Content ist da ja komplett abgekapselt von dem, was ich eigentlich anbiete. Mein Content in meinem Content, das ist ja eine Testblase für mich. Da kann ich ja machen und tun, was ich will. Und so laut sein und so verrückt sein, wie ich will.

Und da hab ich viel ausprobiert. Ich bin auch in vielerlei Hinsichten an diverse Grenzen gestoßen für meinen für mein Verständnis jeweils, jedenfalls. Und das war aber immer auch ein 1, ja, in gewisser Weise eine 1 Vorgeschmack auf das, vermeintlich Vorgeschmack auf das, was ich liefern würde. Dem ist aber leider überhaupt gar nicht so. Das Ding ist, bei mir ist das Problem, hab ich jetzt auch, das ist 1 meiner großen Vorsätze für 2026, ich will nach außen, weil die Seite, die Du siehst, der bunte Vogel, ist in deiner Wahrnehmung 90 Prozent vielleicht.

Wenn wir mal abseits von 'nem Event oder so miteinander gesprochen haben und mal 'n bisschen tiefer gegangen sind, hast Du vielleicht mal an der an den restlichen 10 Prozent geschnüffelt, die halt eben hauptsächlich sich darum drehen, Tiefe zu schaffen oder in in tief zu gehen, so wird, raus zu arbeiten, was ist denn der Kern meiner meiner Botschaft? Was ist der Kern meiner warum gibt es mich? Warum gibt es diese Marke? Warum gibt es dieses Produkt? Also vom, wenn wir jetzt aus Kundensicht sprechen.

Mhm. Und da da ist da ist der Champansaal eben einfach im Käfig, ja. Also der der gehört da nicht hin. Da sind da sind Gespräche notwendig, da sind Strukturen notwendig, da sind Ebenen notwendig, wo Du nicht laut sein kannst. Da muss es tief gehen.

Da sind die Gespräche deutlich leiser, deutlich existenzieller, deutlich schwieriger und deutlich anstrengender auch. Und da und diese Seite kennt man mal halt eben nicht von mir. Das diese Seite kennen nur meine Kunden, die im ersten Gespräch oder in den zweiten oder dritten Gesprächen dann rausgefunden hatten und dachten so, nein, fuck, mit dir kann man richtig sprechen. Du kannst ja richtig tief gehen. Du weißt ja, Du weißt ja, was warum Du das alles machst.

Was sind die was sind die die die die die Grundsäulen dessen, was wir eigentlich sagen wollen? Und das sah man und bislang sah man das auch, glaub ich, nicht in meinem Content. In meinem mein Content hat aussortiert. Mein Content hat die Leute sortiert und destilliert, kann man sagen, die in gewisser Weise vielleicht 'n bisschen erfrischt sind von meiner Art und Weise, wie ich gesprochen habe oder wie wie laut ich bin. Das war gut, weil diese Menschen auch tendenziell eher mutiger sind und breiter sind, in ihrer Kommunikation was zu ändern.

Aber die Leute, die im ersten Schritt nicht dazu bereit sind und vielleicht eher davon abgeschreckt sind, die springen ab und kommen auch nicht wieder. Die die die drücken vielleicht auf Follow, ja? Die finden das, das ist 'n Phänomen, das finden die irgendwie lustig, das finden die irgendwie anziehend. In irgend 'ner irgendwas triggert die, irgendwas finden die gut. Und dann bleiben die da.

Und dann merken die vielleicht auch irgendwann mal dann zwischen den Zeilen, okay, da schlummert doch noch irgendwie 'n bisschen mehr Tiefe da drin. Aber ich glaube zu wissen oder zu oder ich meine zu zu denken, dass genau das in meiner Außenwahrnehmung noch 'n bisschen problematisch ist, dass man das überhaupt gar nicht sieht, wie tief der Vollidiot einfach gehen kann, wie tief wie leise der Schimpanse sein kann oder wie wie tiefgründig und wie strukturiert der Schimpanse vorgeht, wenn er mal eingesperrt ist oder an der Leine hängt. Aber das ist ja son generelles Problem. Ich mein, ich werd ja auch immer wahrgenommen als der Kevin Kevin, Punkt, ne. So.

Mit allem, was dazu gehört. Ja. Genau. Und das, was Du aber gerade beschreibst, das ist ja eigentlich das das elementare Problem. Man sieht eigentlich nur das, was da oben ist oder was man halt nach außen in sich oder nach außen bringt, ja.

Ja. Das nach innen Gekehrte oder die andere Seite, das sehen die wenigsten. Oder nur die, die sich halt wirklich tiefgehend mit den Leuten befassen. Und das Ding ist ja, ich kann die Leute ja verstehen. Ich bin doch genauso.

Wenn ich irgendwo auf 'nem Event irgendwie, also es gibt manche manche Aktionen, also ich schäme mich für nichts, ja, aber es gibt manche Aktionen, wo man wo man als Außenstehender, der mich gar nicht kennt oder der überhaupt gar nicht diese Dynamik von unserem Netzwerk kennt, da kann ich vollkommen verstehen, dass manche sagen so, Alter, was ist das denn jetzt hier grade fürn Verein? Was passiert hier grade? Warum ist das so laut? Warum ist die Energie so unerträglich hoch? Wohin gehen, wenn wenn man irgendwie so ganz neutral irgendwie sich gegenübertritt, dann ist die Tiefe oder dann ist die die die Schublade, in die man ein einsortiert wird, eine ganz andere.

Und das ist bei vielen in unserer ist das so, dass man die viel zu früh in eine ganz andere Schublade steckt als in die, die man eigentlich diejenigen hätte einsortieren sollen. Das ist richtig. Deswegen, das ist auch son kleiner son kleines Ding, wo das ist vielleicht auch son kleiner son kleiner Gedanke Richtung LinkedIn Bubble, weißt Du? Also unsere Wir haben wir haben wir sind in 1 LinkedIn Bubble. Wir sind in der Es gibt da so, es gibt sone son son Kernteam, da würd ich jetzt fast sagen, so 200, 300 Leute oder so was, die sind immer, die sind präsent, die sind, jetzt weiß ich nicht, wie groß diese Bubble in sich halt einfach ist, aber meiner Wahrnehmung ist das LinkedIn Deutschland.

Da sind so zwei-, 300 Leute. Und ich glaube, ich wette mit dir, 90 Prozent von allen Menschen schätze ich komplett falsch ein. Ich hab es neulich mal geschafft, mit 3 oder 4 Leuten mal, ich hab denen mal geschrieben und gesagt, so ey, deine deine deine Position, dein dein Job, dein Arbeitgeber, wir haben uns noch nie über dich, über deinen Job unterhalten. Es ging nur andere Themen, irgendwas Wildes und in diesen in diesen bei diesen LinkedIn Treffen ist sowieso nie Zeit dafür da, irgendwie tiefergehend irgendwohin zu gehen, sondern es ist immer laut. Es ist immer, ach, hey hier, lass mal 'n Foto machen oder so oder bla.

Es ist immer laut, es ist immer viel, es ist immer bunt. Da hat das ist überhaupt kein Platz für 'n tiefes Gespräch, was was so 5 Minuten auch Vorarbeit erfordert, ja? Wo son gewisses Runterkommen gegenseitig, wo man sagt, so, hey, jetzt mal diesen ganzen, diese ganze Bühnenkacke, dieses ganze Laute einfach mal auf Seite schieben, lass uns mal hinsetzen in eine ruhige Ecke und dann mal quatschen 10, 15. Macht kein Schwein. Ich hab keine Ahnung, wer diese Leute sind.

Und ich hab in in in 3, 4 Gesprächen überhaupt mal die Leute kennengelernt, wo ich dachte vorher, ich wüsste schon ganz genau, was sie sind, wer sie sind, was sie machen und was sie anbieten. Nee, fuck it, gar nicht. 0. Ey, da sind da sind Charakter dahinter, wo ich mir dachte so, ey, wieso wieso, warum macht man das überhaupt auf diesen Riesentreffen, wo sowieso alles laut ist und nichts und nichts Substanz hat, weil's einfach nur laut ist und niemandem für beide Seiten was bringt. Wenn erst Monate später 'n Gespräch auf Augenhöhe per Telefon, per Zoom, per whatever mir erst mal Klarheit bringt, was Du überhaupt machst, ja?

Das find ich schade. Und das ist, ah, jetzt komm ich hier in son riesen Riesenschwafeln. Aber das ist so im Kern das, was ich über meine eigene Personal Brand grade in 26, ausgelöst durch ein Relaunch meiner Webseite, noch mal ganz klar überdenke und ich dahingehend meinen Content auch noch mal sehr wahrscheinlich sehr ändern wird noch in nächster Zeit. Ich bin gespannt. Das deswegen, das nur 'n also was aus 'nem kleinen Unterbrechen, hey, der der der der So, wo Du da überhaupt eine Tochter hat, genau, dass der auch noch Kinder hat, wundert mich.

Das nur da nur so viel dazu. Also das ist auch 1 der essenziellen Probleme in unserer LinkedIn Gruppe, glaub ich, in unserem LinkedIn Ding. Petra, bau doch das nächste Mal bitte 'n paar Deep Dive Gesprächrunden ein, ja. Petra, bitte. Bisschen, nein, aber das das ist ja auch das Problem.

Wir wir kommen ja alle da so hin zu diesem Event, genau das zu erleben. Wir wir wollen das ja. Und wenn, jetzt stell dir vor, das sind jetzt 2 oder 300 und von diesen 300 LinkedIn Leuten kommen 100 und die sind tendenziell alle auch eher extrovertiert, laut, die sind einfach laut. Das ist, Du warst ja selber schon 'n paarmal da. Es ist einfach, die Energie ist unerträglich, also fast unerträglich.

Ich find's megageil, weil mich das halt eben auch so mitreißt und so ich in son Strudel komme, aber am Ende des Tages bist Du einfach nur vollgeballert, aber es hat mega Spaß gemacht. Es war wie auf 'ner Achterbahn. Aber Du brauchst dann 'n Arsch. Echt? Aber so voll.

Ey, Leica hat mich eine Woche oder 2 Wochen gekostet. Ich konnte danach gar nichts mehr. Gut, Leica war jetzt für mich auch das das Ding schlechthin, ja. Das war mein Herzteil. Ich hab so supergerne mitgemacht.

Das war der das war das Größte für mich in 2025. Das war das Event war auch energetisch einfach nur Peak. Das war der absolute Peak. Und danach bin ich halt genauso auch in son Loch gefallen. Aber ich musste auch wirklich dann eigentlich ins Sent Kloster danach.

Aber das das war krass. Das war wirklich geil. Also ich hatte das Aber das ist halt eben, genau. Ich hatte das nach nach IBM, also ich mein, wo ich das 1. Mal dabei war.

Das war auch geil. Das war auch sehr, sehr geil. Aber ich war ja eigentlich, weil Du grad gesagt hast, extrovertiert. Ich war ja nie extrovertiert, auch wenn man's vielleicht mir mittlerweile nicht mehr ansieht, aber ich war eigentlich sehr Bin ich auch nicht. Extrovertiert.

Ich war ich war sehr introvertiert und hab auch nie gelacht aufgrund meiner Zahnfehlstellung, die ich damals hatte, mit Kreuz bis 'n Hassel nicht gesehen. Das ging immer nur so, weißt Du, so bloß keine Zähne zeigen. Und sehr zurücknehmen, sehr, also bloß niemanden an einen ranlassen. Freundin, jetzt Frau, alriday, ja, jetzt noch das Kind dazu, alles klar, gut, danke, passt. Aber so, wie ich mich auch innerhalb des Podcasts entwickelt habe, jetzt bin ja jetzt schon im sechsten Jahr, da bin ich ja damals extrem aus der Komfortzone rausgegangen und meine ersten Interviews.

Ich hab ich hab gezittert wie wie wie sonst noch 1, ja, dass ich keine Flasche unter mir hatte zum Reinpinkeln aufgrund der Nervosität war alles. Aber das war schon, das war schon son Erfolgsfaktor. Und je gerade die Zähne damals wurden lustigerweise, umso mehr bin ich aus mich rausgegangen. Das war wirklich der Knackpunkt des Ganzen, ja. Also dieses es war zwar relativ spät, das meine ich, das ist jetzt auch schon, lass mich lügen, 6 Jahre her, 5, 6 Jahre.

Aber ich sag mal, wie gesagt, je gerade die Zähne wurden, ich mach's mal so bildlich, weil meine Zähne unten, normalerweise hast Du ja so die Zähne, ich hatte sie so, Und je gerader die wurden, umso mehr bin ich aus mir rausgegangen. Es ist schade und es ist krass, wie sehr äußerliche Merkmale die innerliche, die innere Haltung prägen, ne. Und Na guck mal, ich bin 1 Sech. Ganz krass so. Weißt Du, also allein Ja, aber das war damals in der Schule aber auch schon so, weißt Du?

Eigentlich? Ja, ja, weil das ist das nächste Problem. Aber boah, wohin sollen wir abdriften? Also sollen wir das Schulsystem bashen, da bin ich voll vorne mit dabei, von mir aus gerne. Das ist am Arsch Boah, da bin ich Brauchst Du nicht bei der Tasche wieder.

Man soll doch am Boden liegen denn ich auch nicht treten. Ich hab beide ich hab beide in der Schule und was da abläuft, Alter. Das willst Du, glaub ich, nicht. Was meint was Aber da bin ich jetzt gar nicht. Wir sind jetzt kein, wir sind jetzt kein Pädagogen Podcast, glaub ich, ne.

Das ist kein der hier, das jetzt hier nicht Pädagogen Selbsthilfegruppe. Aber das, was Du beschreibst, ist auch in bei in meiner Arbeit auch relativ problematisch und oft problematisch, dass die Leute aufgrund von Äußerlichkeiten sich auch nicht wohlfühlen vor der Kamera oder irgendwelche Makel an sich sehen, die außen wirklich nicht wahrnehmbar sind teilweise. Also grade ich, wenn's Fotoshootings geht oder so was, und da sind wirklich leider, leider, leider, leider die die die die weiblichen Motive vor meiner Kamera sind da oft sehr fixiert drauf und das ist auch echt hart. Die Männer sind, da sind wir irgendwie, weiß ich nicht, da ist irgendwie die Erziehung oder die kulturellen Hintergründe, die gesellschaftlichen Erwartungshaltung oder so was haben uns dahin geprägt, dass wir Männer da jetzt eher weniger Probleme mit haben. Mal mehr, mal weniger.

Natürlich kannst Du das nicht pauschalisieren, aber erfahrungsgemäß ist es wirklich so, dass 80 oder 90 Prozent dieser in Anführungszeichen Probleme, die ja keine sind, eher von Frauen vor der Kamera ausgehen oder die und und nicht unheimlich viel in meiner Arbeit, Energie da reininvestiert werden muss, genau diese Ängste oder diese diese Hemmungen auch zu nehmen und eine Atmosphäre zu schaffen, wo diese in Anführungszeichen Probleme, ich hasse sie zu nennen, aber diese Probleme hat keine Rolle mehr spielen. Spielst Du auch was Wunderbares an? Jetzt kommt schon wieder jetzt kommt jetzt kommt gerade der Shift oder der der Dreh hin zu dem zum Thema eigentlich. Ah, okay. Obwohl wir keins haben.

Interessant. Obwohl obwohl wir keins haben. Aber Ja, ja. Ich Also diese Probleme, Du hast sie grade ganz besonders besonders von der weiblichen Fraktion, ne, stimmt die Kurven, stimmt die Proportionen, wie sieht's aus et cetera pp, das ganze Kraffel, ja, stimmt die Schminke, was weiß ich, Lidschatten, Lidschatten, Blush Brush oder wie der heißt. Letztens hat meine Frau gemeint, sie müsste sich irgendwas ins Gesicht sprühen, da bin ich gesagt, Schatz, was ist das denn?

Sagt er, das ist Fixierspray. Ich so, wieso warst Du wieder im Baumarkt? Nee, das kriegst Du bei dm. Schön. Wusste ich auch nicht, ne.

Meine Frau ist Make-up Artist. Ich weiß genau, wovon Du redest. Ey, ich kurz noch mal auf Topic. Ich war ich war im dm. Meine Frau, das ist schon 3 Jahre her, sag noch, Schatz, bring mir bitte Fixierspree mit.

Bin ich zu DM gedackelt? Ich so, Entschuldigung, aber wo finde ich denn Fixierspree? Sagt die, was ist das? Ich so, woher soll ich denn das wissen? Sie arbeiten neu hier.

Keine Ahnung, was Fixierspree sagt, soll irgendwas im Gesicht halten. Was weiß ich? Ich wollt schon wirklich zum Baumarkt. Quasi Sprühkleber vielleicht. Ja, ja.

Irgendwas, damit der ganze Kladeradatsch da hält. Egal. Ja, genau. Aber wird denn diese Problematik, die Du grad auch beschrieben hast, ne, dieses ich muss perfekt sein vor der Kamera, grade von der von von der weiblichen Fraktion, wird das nicht 'n bisschen durch Instagram, Tiktok et cetera, wird das nicht immer noch leider Gottes befeuert, dieses Du musst einen perfekten Körper haben, eine perfekte Ausstrahlung? Jein.

Also wir sind da grade in sonem Wechsel, hab ich so das Gefühl. Ich beobachte das sehr genau, weil wie Du ja jetzt seit 20 Minuten weißt, ich hab 2 Töchter. Die sind zum Glück noch nicht in diesem Alter, wo Fixierspray und und Co noch noch eine Rolle spielen. Aber sagen wir so, wir sind da nicht mehr sehr weit von entfernt. Deswegen, ich mach mir viel Gedanken genau diese Probleme, die ich eben angesprochen hatte und wie da so die weiblichen und männlichen Unterschiede da sind in genau dieser genau in dieser in dieser Thematik.

Ich glaube zumindest, da wir kommen zurück zu 'ner gewissen auf Instagram. Und das zunehmend auch, das kannst Du auch bei Trends und bei Modetrends und so was alles kannst Du's auch beobachten, dass es da auch eine 1 Gegenbewegung gibt, eine 1 gesunde Gegenbewegung, wo auch dann Achselhaare wieder in Ordnung sind, weißte, oder wo halt eben Beinhaare auch wieder endlich in Ordnung sind, ja? Wo wir das Album mal 'n bisschen entspannen können und mal diesen, die die die aufgeblasenen Lippen mal irgendwie auf Seite schieben können. Oder mal das wenigstens hinterfragen, ob das eine gute Idee wäre. Natürlich gibt's dafür auch nach wie vor noch Gruppen, wo so was immer noch normal ist.

Es kommt ja, es hängt halt stark davon ab, in was für eine Gesellschaftsschicht Du oder in welcher Gesellschaft Du groß wirst, ne. Wenn Du jetzt irgendwie zum Beispiel in der Moderatorenwelt arbeitest und da dann halt irgendwie die Moderatoren für Film, Fernsehen und und Co dann da schminkt, da sind die Ansichten, was oder die die die Normen, die oder die gesehenen Normen noch mal eine ganz andere, wie als würdest Du jetzt hier auf der Straße irgendwie jemand ansprechen und ihn darüber dazu interviewen. Genauso wie wenn Du auf die Kö gehst in Düsseldorf, wo alle Schönheitskliniken der Welt vertreten sind, da wird dir Standpunkt auch noch mal ganz anders sein. Aber ich also ich sehe da schon eine Bewegung drin. Das ist nicht überall gleich, aber ich sehe insbesondere auf Social Media sehe ich da zum Glück 'n 'n gewisse Tendenz zu reelness.

Hat sich Ob das 'n Trend ob das 'n Trend ist jetzt für die nächsten 2, 3 Jahre und dann es wieder in die andere Richtung geht und alle wieder aussehen müssen wie Barbie und Ken, weiß ich nicht. Ich ich hoffe nicht, aber das ist 'n das ist 'n Problem, glaube ich, ja. Aber hat sich denn dadurch durch durch diese dieses jetzt perfekt, ja nicht unperfekt oder wie auch, ne, wie man's auch grade sehen möchte, hat sich da in den Jahren auch deine Arbeit son bisschen verändert, sowohl Foto als auch Video? Also kannst Du da eine Veränderung feststellen, dass Du jetzt anders fotografierst Ja. Oder anders filmst?

Also, dass ich jetzt aufgrund dieser Entwicklung anders fotografiere oder filme, würd ich jetzt nicht sagen, nein. Ich mein, die Leute wissen, wenn sie zu mir kommen, wissen sie schon relativ genau, was sie bei mir bekommen. Also bei mir gibt es nicht das Vogue Editorials Shooting, wo irgendwie 20 20 Teams oder so 20 Leute an einem Cover rum retuschieren und dann am Ende dann irgendwie son Porzellampüppchen rauskommt. Das gibt's bei mir halt nicht. Mein meine Währung heißt Vertrauen und das ist halt eben genau das, was ich meinen Kunden auch bringe, dieses Vertrauen in deren Marke, in deren in deren Wort, in deren Social Media Sprache.

Und dieses Vertrauen bekommst Du nicht, wenn Du 6 Stunden lang in einem Bild retuschierst und alle möglichen Marke rausbügelst oder irgendwas anders polierst. Und übrigens auch, indem Du nicht KI Content benutzt, ne. Diese, diese, diese, diese, dieses Vertrauen. Also wir reden jetzt nicht davon, von irgend Also meine Kunden sind jetzt nicht irgendwelche, keine Ahnung, B2C Unternehmen, die irgendwie 'n Kaugummi verkaufen oder so, ja. Da ist es dann auch scheißegal, wer hinter der Marke steht.

Du verkaufst 'n Kaugummi für 1 fuffzig. Und ja, da da interessiert's dann deine Kunden dann auch nicht, welcher CEO dahintersteckt. Klar, kann man auch spielen, ja, aber tendenziell ist das eher unwichtig. Aber wenn Du eine Maschine für 1500000 Euro verkaufst oder eine oder eine Softwareimplementierung oder eine ERP Software für irgend eine Firma, die oftmals auch weit über den Millionenbetrag geht, da guckst Du dir die Firmen schon 'n bisschen genauer an. Da guckst Du dir an, mit wem muss ich denn dann da jetzt dann 2 1 normale ERP Implementierung dauert so, weiß ich nicht, glaub 2 Jahre oder so was.

Mhm. Mit wem mit wem arbeite ich 'n da jetzt 2 Jahre? Eher, ich weiß nicht genau, keine Ahnung. Oder oder lass nur 'n Jahr sein, aber trotzdem arbeitest Du langfristig mit diesen Menschen. Und da willst Du schon mal 'n bisschen wissen, okay, was sind das für Menschen?

Wie ticken die? Wie reden die? Wie sehen die aus? Wie sind die wie sind die im Gespräch? Wie wie wie sieht die Gestik Mimik aus?

Und davon leitest Du halt eben vieles ab, unter anderem auch, ob Du denen vertraust oder nicht. Und wenn Du innerhalb dieser dieser dieser dieser Kommunikation auf einmal auf KI Content stößt und dann da irgendwie augenscheinlich Content vorgelegt bekommst, der aus 'ner Dose entstanden ist, aus aus Prompts, der deine investierte Lebenszeit mit Content aus der Dose bezahlt quasi, also der deine Lebenszeit nicht so wichtig ist, als dass er sich da hinsetzen und sagt so, ey, ich will jetzt mal 'n Beitrag schreiben, der ist irgendwie geil oder der ist irgendwie 'n geiler Impuls oder 'n coole Thematik oder so. 'N krasses Learning, was ich hatte. Und dazu dann irgendwie dann 'n KI schlimmstenfalls 'n KI frisiertes Selfie. Okay, dann ist dann dann nagt das einfach an der an Vertrauen und an der Reputation.

Und an meiner, wenn ich jetzt die Zielgruppe wäre, nagt das an meiner an meinem Werteverständnis einfach. Ey, ich kauf ich kauf von dir eine 1500000 Maschine, irgend 'n Hochofen oder ich hab keine Ahnung, irgendwas oder oder eine 1 Softwareimplementierung. Ich will ich will einfach nur ernst genommen werden. Ich will 'n 'n Augen auf Augenhöhe mit dir kommunizieren und ich will nicht, dass Du mir irgendwas vorwirfst, was aus der was aus der Dose kommt. Das sind so, das sind so die Grundwerte, die dann da so durchspielen.

Also wenn wenn wir grad auch von von Vertrauen und so weiter sprechen, ich mein, wir hatten's vorhin, bevor wir mal wieder abgedriftet sind, aber es macht unglaublich viel Spaß. Wir hatten was ja von von von Mittelstand von der alteingesessenen Werbung, auch Imagewerbung. Und dann sind wir ganz kurz mal vor zu Steffen gekommen und zu E-Bootis. Das Video, was Du da gemacht hast, das Imagevideo. Mhm.

Son Imagevideo und Du hast 'n hast ja dafür auch auch, glaub ich, 'n Preis bekommen, wenn ich das noch richtig im Schädel hab. Ja. Und Du hast das Video ja auch enthüllt auf LinkedIn und wir sind ja alle da abgegangen, die komplette Bubble, weil so ein Video, so ein Imagevideo hab ich auch noch nicht gesehen, ja. Lief gut, ja. Wir sagen mal, es lief gut.

Mein, bei mir bei mir ist es jetzt im Kopf verankert und ich mein, es ist ja jetzt auch schon wieder knapp 2 Jahre her, wenn ich wenn ich richtig rechne. Ja, ja, fast. Mhm. Sie müssen dir ja auch vertraut haben. Also der Trustfaktor, den Du da Komplett.

Genossen hast in dem Moment, auch schon im Vorfeld, der muss ja richtig groß gewesen sein. Wie wie wie war das denn auch für dich oder auch dann in in Zusammenarbeit mit mit dem Unternehmen, da als Sie da wirklich dann auch auf der Bühne stand und den Preis bekommen habt für diese ungewöhnliche Art der Imagewerbung, Was ist da in dir oder wenn Du's auch weißt, was ist in dem Unternehmen eigentlich vorgegangen, auch bei der Erstellung des Videos? Haben die da irgendwann mal 'n Kopf über, also so gesagt, scheiße, was was macht der da? Hand dauert, ja. Wie wie wie wie unsere komplette Reputation ist am Arsch, wenn das Video rauskommt oder wie wie war das?

Nee, das ist halt das das Krasse und das, was weshalb ich das auch noch sehr hoch anrechte, Steffen und Tim und dem ganzen Team von Ebotis, Das Vertrauen mir gegenüber war übermenschlich, muss man wirklich sagen. Aber das kam ja auch nicht von ungefähr, die Man muss sagen, meine meine meine Art zu reden oder meine mein Content an sich ist schon sehr speziell, ist sehr fordernd auch teilweise, spielt ganz klar mit Grenzen, soll er auch in meiner Wahrnehmung und in dem Fall hat es einfach gab's einfach 'n Perfect Match. Die sind genauso. Die würden auch gerne so reden. Können die auch, werden die auch.

Die denken auch so. Der Humor, die die das, was zwischen den Zeilen steht, diese Menschlichkeit, dieses Vertrauen, das ist bei denen, das war 'n Perfect Match. Das war wirklich wie Arsch auf Eimer. Das fing schon beim ersten Meeting an, wo wir uns da total sympathisch waren und selber Humor und selber Ansatz und ja, wir müssten mal, aber irgendwie fehlt uns die Stimme, irgendwie fehlt uns die Sprache dazu. Irgendwie ist die ist ist ist, ja, der Grundtenor ist noch nicht irgendwie so gefunden.

Wir würden gerne irgendwie locker, wir die sind tierisch locker, die sind total lustig, die sind total, ja, menschlich und und aber aber auch fachlich halt eben auch noch extrem gut, ja. Also die sind die sind einfach auch krasse Cracks. Aber das irgendwie verpacken zu können und das irgendwie zeigen zu können, wer sie eigentlich sind, ohne die Angst zu haben, draußen an Reputation zu verlieren oder möglich möglich möglicherweise Kunden auch abzuschrecken, die sich auch denken so, hä, was ist das denn jetzt hier? Das ist aber, das ist mir zu locker, die tragen noch nicht mal 'n Schlips oder so was. Diese Angst erst mal abzubauen, das war auch mit 1 der größten Aufgaben, die wir da gesehen haben.

Und dass der Staat allein schon, der Zusammenarbeit, der war der war absolut verrückt. Also das ist so wie, also das ist das ist fast so, wie als hätte ich die bezahlt. Also das war das war verrückt. Allein das Angebot, ich hab ich hab mir bei denen auch gedacht so, ey, die, die sind so cool, die sind so lustig, die sind so menschlich, so cool, das Klima bei denen ist so geil. Ich war dann auch mal dann bei denen.

Und die sind fachlich auch noch auf 'ner Topebene und das Produkt von denen ist einfach 'n absoluter No Brainer draußen. Das müssen wir einfach mal alles verpacken. Und ich hab Bock da drauf, da auch vielleicht mal über Grenzen zu gehen, über über Möglichkeiten nachzudenken, die die vielleicht noch nicht mehr im Ansatz gesehen haben. Und dann hab ich dir 'n Angebot geschrieben. Und das Angebot, wenn ich das mal zeigen würde, Du würdest wohl denken, alter Schwede, der hat's doch nicht mehr alle.

Mir war wirklich in dem Moment, ich wollt's einfach mal wissen. Ich wollt's einfach mal wissen, ich wollte einfach mal auf alle konservativen Gedankenmuster selbst beim Angebot scheißen. Ich hab denen 'n Angebot geschrieben, ey, das ist das ist einfach nur eine Comedyshow von vorne bis hinten. Du lachst dich schief, die Texte dadrin sind absolut Hilarious, finde ich selber. Ich hab mich totgelacht beim Texten und beim beim Angebot bei der Angebotsstruktur und bei den, was ich was ich machen würde, die Schritte bis dahin und ich mein, dieser Imagefilm war ja auch nur der krönende Abschluss von 'ner ganzen Kampagne, ne.

Das waren da waren ja viele Sachen. Wir haben ja wir haben das Employer Branding auf links gedreht. Wir haben wir haben wir haben Fotoshootings gemacht. Wir haben Content Fotoshootings gemacht. Wir haben wir haben Video Content produziert.

Wir haben Interviews gedreht mit denen. Und der Imagefilm ist im Endeffekt das, was so als Krone dem Ganzen ja, hinterher aufgesetzt wurde. Und das war von vorne bis hinten einfach, der der der der Head of Sales, der hat irgendwann zu mir während dem wegen der Präsentation gesagt so oder in dem nee, dem ersten Meeting, genau. In dem ersten Meeting nach dem nach dem Angebot hatte er gesagt so, ja, wir haben das Angebot gesehen, haben uns gedacht so, ey, eigentlich müssten wir das auch unseren Kunden genau in diesem Stil unterbreiten. Also die müssten die Angebote auszuschreiben.

Und sie haben sie haben mal gesagt, sie fanden es, sie fanden es sehr, das war das 1. Meeting bei denen. Sie fanden es sehr erfrischend, wie viel Schimpfwörter ich teilweise in in meinen Pitch eingebaut habe. Also mit sonem Angebot gerne mal zu sein, wie man Kannst? Also Ja, nee, kann ich ich kann's nicht ich kann's dir mal zeigen, aber ich kann's natürlich nicht offiziell machen.

Aber es ist einfach, dass es Das Video ist es, natürlich, es ist wieder, ist wie eine Achterbahnfahrt durch, ey, man müsste doch einfach mal Punkt, Punkt, Punkt. Und das Meeting ist, die ganze Zusammenarbeit trug sich so durch. Und die ersten Pitches und die ersten Meetings, dann da hab ich halt eben auch, ich hab nicht ich hab niemanden beleidigt, aber ich hab halt einfach so Dingen gesagt wie, ey, warum kriegt's keiner kein Idiot da draußen auf die auf die Reihe, mal so wirklich grade auszusprechen, was eigentlich das, was eigentlich Sache ist. Und das halt eben noch 'n bisschen drastischer ausgedrückt, ja. Also immer dieses Geschwafel, immer dieses Gelaber, wir sind seit keine Ahnung was, wir sind stellvertretend für gute, weiß ich nicht was, oder?

Das ist doch alles Seife. Das hört sich doch kein Schwein an. Und spätestens nach dem nach der dritten Sekunde, Du hast vorhin gesagt, unsere Aufmerksamkeitsspanne ist dank TikTok und Co, voll am Arsch. Ist wirklich. Und grade in diesen Zeiten bringt es doch nicht 'n Image, bringt es doch nichts, 'n Imagefilm mit 'nem Drohnen Shot zu beginnen und zu sagen, seit so und so viel sind wir der Weltmarktführer für Seife.

Das glaubt dir doch kein Schwein mehr. Ah, eben. Das guckt sich kein Schwein an. Das das langweilt jeden da draußen. Und erst mal per se ist 'n Imagefilm sowieso sehr fragwürdig, ob der gebraucht wird oder nicht.

Aber bei E-Bootis war das halt sehr smart und sehr, sehr krass in die Strategie auch mit reingedacht, wo er zu sehen ist und wann er zu sehen ist. Also er ist jetzt nicht einfach nur für für Youtube produziert oder für irgend einen für irgend 'n Portal und es stirbt dann irgendwo, ne. Der ist sehr gezielt in dem Vertriebsprozess mit eingebunden, sodass die Kunden oder oder auch halt eben potenzielle Mitarbeitende sehr zu richtigen Zeitpunkt genau wissen, okay, was ist das für 'n Unternehmen? Was leisten die und wie geil sind die eigentlich? Aber sollte dann nicht einfach im Umkehrschluss mal mehr der Mittelstand den Stock ausm Arsch ziehen und auch 'n bisschen mal so in die etwas ungewöhnlichere Schiene gehen, einfach in die Klartextschiene, das, was Du auch gesagt hast, nicht dieses, wir sind seit achtzehnhundertsechsundneunzig Ihr Spezialist für Seife.

Bücken Sie sich und wir drücken Sie. Also das da mal son bisschen, weißt Du, was ich mein? Natürlich, klar. Also wenn Du mich fragst sowieso, wobei man darf es auch nicht pauschalisieren. Es man darf jetzt nicht irgendwie jede Branche über einen Kamm scheren und sagen, ey, wir sind jetzt mal hier Captain lustig und machen jetzt mal Augen zu denen kann am laufenden Band in in 2 Minuten 45.

Kannst Du auch nicht machen. Es gibt viele Branchen, wo das halt eben auch eine komplett falsche Sprache wäre. Das geht halt eben darum, das genau zu analysieren und zu wissen, okay, wie sprechen die und wie sieht der, wie sieht der, wie sehen die, wie sieht die Konkurrenz aus? Wie sprechen die und wie wird in der Branche bei denen gesprochen? Und da kannst Du mit relativ leichten Hebeln über Humor oder über über Augenzwinkern ist eine Schiene.

Das geht dadurch sehr leicht sogar, weil das der größte Hebel ist, aufzufallen. Aber es geht halt eben auch vor allen Dingen darum, wie ist das Unternehmen aufgestellt? Wie wie sind die? Wie fühlen die sich an? Wie fühlt sich das an, wenn ich mal 'n Tag bei denen so Praktikum machen würde?

Wie würd ich die charakterisieren? Was sind da für Leute? Und wir haben im im im Rahmen dieses Imagefilms, so dieses dieser kompletten Kampagne, ich hab das ganze Unternehmen kennengelernt, ne. Ich hab alle, ich weiß gar nicht, wie viele, aber ich hab 100, ich hab mindestens 150 oder so Einzelgespräche geführt, bevor ich überhaupt 'n Konzert geschrieben hab. Ich hab tagelang mit den Leuten aus dem Unternehmen gesprochen und dann nicht irgendwie irgendwie über ihre Positionen oder so was, sondern wir sind richtig tief gegangen.

Also ich hab das Unternehmen komplett kennengelernt. Ich hab und dann auch ungeschönt, ja. Ich hab auch in in isolierten, sicheren Raum das Unternehmen kennengelernt. Und daraus ist diese Sprache entstanden und deswegen hat die so gut funktioniert, weil die 1 zu 1 genau diese Sprache. Genau das, was der Imagefilm sagt, ist 1 zu 1 das Unternehmen.

Sind coole Leute, die sind locker drauf. Die sind auch mal ganz gerne irgendwie lustig Augenzwinkern, ja. Die haben auch die die die die die nehmen sich auch selbst nicht so gerne ernst. Aber ganz wichtig ist, sie machen sich nicht lächerlich, aber sie sind auf Augenhöhe. Sie haben 'n krasses und 'n geiles Produkt.

Aber im Vordergrund bei denen in dem Fall über ihre Dienstleistung steht der Mensch. Alles Weitere, das Produkt ist geil, das Produkt muss geil sein, aber das wird nicht infrage gestellt, das wird vorausgesetzt und wird ganz klar auch zu Anfang genauso kommuniziert. Unser Produkt ist geil, aber darum geht's dir jetzt grade nicht, sondern wir sind die Menschen hinter E-Bootis, so sieht unser Unternehmen aus und bla bla. Wir sind so cool und bla bla. Und das trägt sich dann auch ins Produkt rein, ja.

Das das das strahlt ja auch ins Produkt rüber und das ist im Endeffekt auch das, was ich kaufe, Die Menschen und das Produkt. Und wenn das beides passt, ist geil. Und es passt für die sehr gut. Und das Projekt auch an sich, also wenn Du dir die die KPIs dann anschaust, die da hinten rausgekommen sind, das ist schon wirklich Lehrbuch gewesen. Das war wirklich geil.

Das Geilste war aber, Tim, der CEO, hat irgendwann, das war fand ich auch irgendwie niedlich, keine Ahnung, aber ich fand das 'n geiles Lob. Der Imagefilm wurde released und so ja, sone Woche später oder 2 Wochen später hat, ging er zum Head of Marketing, ich weiß gar nicht, ob ich das sagen darf, aber ich sag's einfach mal, weil es ist einfach, ist einfach cool. Da hat er dann zum Chefin gesagt, so ey, ich weiß gar nicht, was am IT Markt los ist. Ich hab hier irgendwie, Der musste irgendwie, weil die Head of HR war im Urlaub und er musste sich dann Bewerbungen kümmern und so, hat er mal drüber geguckt. Der meinte dann so, ey, ich weiß gar nicht los, dann scheint irgendwie 'n Big Player irgendwie hops gegangen zu sein oder so was.

Aber ich hab jetzt irgendwie das Zehnfache an Bewerbung hier, was ich in der in der Woche bekomme. Wir kriegen zwar einmal zehnfach so viel Bewerbung. Und dann meinte Steffen zu mir, Du weißt schon, dass wir letzte Woche den Image fürn Release haben, ne? Er so, meinst Du, das hängt damit zusammen? Son bisschen.

Ja, das fand ich sehr geil. Das fand ich sehr geil. Das war aber, ey, aber der ist ja der ist ja auf LinkedIn auch komplett durch die Decke gegangen, keine Ahnung. Irgendwie Ist er. Neunzig- oder 100000 Impressions.

Das ist ganz krass. Das war mega, richtig geil. Wie siehst Du denn jetzt eigentlich, mal ganz kurz noch mal den Schwenk zu machen, wir machen heute viele Hardcuts, merk ich grade. Ja, also ist auch okay. Ich muss ich muss schon auf die Zeit gucken.

Ich könnt mir die noch Stunden labern, aber Ja. Irgendwie, ne. Nutzt Du eigentlich die KI mittlerweile für deine Arbeit oder wie wie siehst Du die? Natürlich. Ach, natürlich, Kevin.

Wer, also ich ich bin 'n harter Verfechter von KI im Frontend, nicht im Backend. Wenn ich, ich als Kreativer hab da, also ich nutze ChatGPT, ich bin Heavy User. Ich bin wirklich Heavy User ChatGPT klingen oder so, gar nicht so bildgenerierende so für für Storyboards. Ja, mega, megageil. Für für für für Vorarbeit, so für für für Inspiration und so was nutz ich das ganz krass, das gar nicht mehr wegzudenken.

Aber am Ende entscheidet immer noch der Mensch über das, was zieht und was nicht zieht, weil Branding oder Marketing ist im weitesten Sinne auch eher Pioniertum. Dinge ausprobieren, die vorher noch nicht so gesehen wurden oder Dinge zu kombinieren, die irgendwie geil funktionieren können oder woraus die Ergebnisse, wo geil wo geile Ergebnisse entstehen können. KI kann ja nur in die Vergangenheit gucken. Immer nur das mit in in die Überlegungen reinbringen, was gewesen ist. Klar sind da auch 'n paar geile Marketing Moves aus der Vergangenheit drin, aber Du wirst es nicht schaffen, mit KI Pioniertum im im Marketing zu zu zu erreichen.

Also das ist so meine Und nicht nur das, wir sprachen gerade über die Authentizität, über übers Vertrauen. Wenn ich jetzt KI Inhalte, ob Fotos oder Videos poste, ja, das ist alles jetzt grad 'n shiny Objekt, das finden wir alles ganz toll. Und hey, wow, mit 'n paar Proms kriegen wir das jetzt hin, das Ergebnis. Ist ganz nett, ganz, ganz cool, aber das, ich glaube, eine nachhaltige nachhaltiges Marketing kannst Du nicht mit KI im Frontend bewerkstelligen, weil da halt eben auch ja, die Reputation auch flöten geht und da halt eben andere Werte dann im Vordergrund stehen und die dann auch 'n falsches Signal setzen, glaub ich. Also ja, im Hintergrund Recherche, Inspiration, vor allen Dingen für mich als kreativer sehr wichtig, Struktur.

Ich hab 50000000 anstrengende Gedanken im Kopf pro Sekunde quasi. Also in meinem Kopf sind sehr viele Schimpansen, die mit auf die Trommel hauen. Und diesen Ganzen eine gewisse Struktur zu geben oder 1 1 1 Phase oder einen Plan oder 'n Rahmen zu geben, ist das sehr hilfreich. Damit strukturier ich oft auch Dinge so. Ich werf erst mal 1000 Ideen rein und und fütter erst mal 'n Chat mit ganz vielen Ansätzen.

Und dann guck ich mal, mir fehlt halt eben, also in meiner Charakteristika fehlt ganz klar das rationale Zahlengetriebene. Für mich gibt's erst mal keine Grenzen, was gut ist für meine Arbeit, weil ich dadurch sehr kreativ und sehr gut arbeiten kann und geile Konzepte machen kann. Aber die Machbarkeit ist hinten dann oftmals 'n bisschen unstrukturiert und Ja. Ist nicht in meinem Fokus erst mal. Also ich guck erst mal darauf, wie können wir das Ding erst mal durch die Decke katapultieren?

Und dann gucken, okay, wie ist das überhaupt machbar? Mit welchem Budget ist das, in welchem Budgetrahmen und bla bla. Da ist KI für mich auch sehr hilfreich. Also ja, KI im Hintergrund unbedingt, sonst verlierst Du den Anschluss, aber der Mensch muss immer noch vorne auf der Bühne stehen. Ich mein, Du hast ja auch letztens bei bei Leica, ich mein, ist jetzt auch schon wieder 'n bisschen her, aber da bist Du mit etwas KI Losem durch die Gegend gelaufen und hast Fotos damit gemacht.

Und zwar war das ein iPhone 2, 3? 2, ja. Das ist ein, nee, iPhone, ich glaub, da wurde es noch nicht mal als 1 2 3 deklariert. Das ist ein iPhone. IPhone, Punkt.

Nee, nee. Das war das das ist nicht das allererste iPhone, das das 2. IPhone. Aber damit kann man drauf 3 g, 3 g s. 3 g 3 g s?

IPhone 3 g s, ja genau. Es gab das iPhone, das ist 1., das hieß aber einfach nur iPhone und dann gab's das 'n 3 3 Phone. IPhone 3 g s. Das ist 3 Phone. Das 3 Phone.

Das iPhone 3 g s, ja. Das war das 2. Und das 2. Hatt ich mit, ja. Aber hast Du damit auch, also die Bilder kann, also kann man die noch benutzen?

Ja, Natürlich, klar. Ist 'n bisschen umständlich, die zu transferieren. Das ist dann mit 'nem alten Datenkabel und über eine alte App noch not möglich. Und ja, die Bilder sehen halt eben jetzt nicht doll aus, aber es ist halt trotzdem und das ist so der, das ist auch son bisschen der Kern dessen von meiner Denkweise. Ich ich bin bei Leica.

Ich bin bei einem Kamerahersteller, der absolut liefern kann, ja. Mit 30000000000 Megapixeln und qualitativ auf 'nem ganz anderen Level, ja. Ich lieb sie ja selber, ich liebe ja die Kamera, ja. Ich bin ja Nein. Leidenschaftlicher Leica Fotograf.

Also ich glaub, vielleicht sogar der leidenschaftlichste. Nee, oh, das tut das vor, muss ich vorsichtig sein. Das gibt's nicht. Oder das sind andere vielleicht. Aber dann geh ich auf diese Veranstaltung mit einem mit meinem iPhone Mit 'nem 3 3 g s, mit 'nem iPhone, mit 'nem iPhone 3 g s und mach alle Selfies, die ich mit allen gemacht habe, genau, das war's.

Ich hab alle Selfies, die ich mit anderen Leuten gemacht habe, nur mit diesem iPhone gemacht. Nicht mit meinem richtigen Telefon, auch nicht mit der Kamera, sondern mit 'nem iPhone. Und das, somit hab ich eine eigene abgekapselte Geschichte geschaffen. Ich fand das einfach lustig, mit 'nem iPhone 3 g s da rumzulaufen mit 'ner beschissenen Bildqualität und da einfach die wahrscheinlich emotionalsten Bilder zu zu shooten, die ich machen konnte, halt eben Arm in Arm mit irgendwelchen anderen Menschen. Aber das ist auch so was Thema, ne, Emotion.

Das heißt, Du fängst Toll. Mit alten alten Kameras. Klar, das sieht, das hat 'n anderen Charme, das hat eine andere Dynamik. Du fängst da aber auch die Emotion ein. Das hast Du ja geschafft.

Ich mein, Du hast mir ja auch mal kurz das iPhone dann auf gut Deutsch für die Fresse gehalten, hab gesagt, Mama, Foto. Hat aber was. So, jetzt muss ich aber trotzdem leider Gottes auf die Zeit gucken. Wir kommen mal zu den Abschlussfragen. Oh, Abschlussfragen.

Bin ganz gespannt. Falscher Sound. Wär da. Falscher Sound. Hallo.

Der macht mit den Sound Soll ich was singen oder so? Soll ich das Nee, der macht der macht mir den der macht mir den Sound nicht mehr. Warte? Hat son bisschen was von Dschungelfieber. Ja, man muss sich ja auch son bisschen eingrooven, so.

Ja. Herr, geht's nicht. Ich bin schon direkt eingegrooved jetzt. Aber jetzt hab ich schon lauter lauter die Abschlussfrage halb vergessen. Pass auf.

Hab hab 'n paar Abschlussfragen. Aber die eine ist, gab's denn bei dir schon mal eine Situation, egal ob jetzt Film oder oder oder Foto, wo Du gesagt hast, kann ich nicht. Geht nicht. Ich ich muss hier abbrechen, weil das kriege ich einfach nicht eingefangen. Das ist unfassbar.

Also wenn das passiert, dann hab ich meinen Job im Vorfeld halt nicht gemacht. Also wenn das tatsächlich eintrifft, dann hab ich entweder überhaupt gar keine Ahnung gehabt, was der Job ist, was was und oder oder was gewünscht ist und und was was die Location ist. Also da ist eine Menge schiefgegangen, wenn ich das wenn ich das irgendwie irgendwann mal gedacht haben hätte sollen. Also ist noch nie, nee, ist nicht passiert. Also es gab gebrochen.

Es gab natürlich, nein, nein, also nicht mittendrin. Also ich hab im Vorfeld, wenn eine Anfrage kam und es gab irgendwie, boah, schon eine Anfrage hätt ich mal. Ich weiß nicht, wie viel Zeit Du hast. Aber eine Anfrage, die war wirklich geil. Geil.

Die war auch nicht witzig. Das war, also oder so mal, wir gucken mal, vielleicht vielleicht hat man ja im Anschluss noch darauf irgendwie Zeit, weil das ist, das dauert 'n bisschen länger, dauert locker 10 Minuten, wie ich das erklärt hab. Aber nein, haben gab's die ich auch. Alles gut. Okay, dann machen wir das hinten dran, vielleicht nach den Fragen.

Aber nein gab es nicht, weil wenn es das gegeben hätte, dann hätte ich im Vorfeld was falsch gemacht. Was ich Ich hab aber Jobs abgesagt, wo ich vorhin rein gesehen hab, okay, das ist kein Match oder das geht nicht in dem in dem Rahmen oder Budgetär ist das 'n Problem. Also von daher, ja. Bevor wir darauf kommen, eine 1 Sache hab ich doch, was Du hattest und das hab ich in deinen Videos auch immer gesehen, das fand ich so geil, hinter dir. Das ist ist das 'n Greenscreen und Du bist über OBS und da Was was ist denn das hinter dir?

Hier, das ist das ist hier mein mein, ja, das ist mein Also ist alles echt. Oder ist das, hallo der Kamera sieht das so aus? Nein. Ja, was meinst Du denn konkret? Also Das ist so Das hier zum Beispiel, das ist das hat Ach, das ist wirklich echt.

Ja, das ist alles echt. Ich bin, ich ich versuche immer und überall echt zu sein. Aber sehr schönes Licht dann da hinten, das Rot, das ist Rot halt, ne. Gut, Du bist ja, na ja gut, Du bist Profi, Du bist besser ausgeleuchtet als ich's bin. Ich hab hier nur so 2 komische Dreipunktstrahler und hinten das andere Gerampel.

Das ist es halt. Warum soll ich denn das ganze Equipment nicht nutzen, wenn ich's doch hier hab? Also hier sieht's jetzt so immer aus. Also es ist jetzt nicht, ich hab mich jetzt nicht schick gemacht, also hab ich auch, klar, weil ich wirklich im Podcast bin. Natürlich.

Aber das ist mein das ist mein mein Konferenz Setup. Also wenn ich jetzt hier auch irgendwie oder Sprachaufnahmen mache oder so was, das ist hier so mein Boot. Man. Und das sind das sind das sind Akustikelemente hier. Die strahlen halt den den den den Schallhautnummer.

Ja, man Das hast Du auch im Hintergrund, nur halt 'n bisschen anders. Ja, man man hört's aber richtig. Also diese Qualität, die Du an den Tag legst, ich mein, Du lebst das richtig, ja. Das haben wir einmal im Bild. Ich mein, ich hab eine Sony z-V-eins jetzt hier im im Hintergrund zusammen mit mit 'nem mit 'nem kleinen, was ist 'n das hier?

Elgato, schlaf mich tot. Die wird schnell heiß, ne, die z-V 1. Keine Ahnung. Ich hab die da jetzt hinter hinter dem Teleprompter. Ja, sie wird warm.

Ich hab da aber eine Einstellung drin, dass wenn Du heiß bist, dann bleib trotzdem an. So nach dem Motto. Ja, es geht es geht mit HD, aber nicht mit mit 4 k. Ja. Ist das jetzt schnell Gut, bei mir.

Lüfter. Jetzt mal 'n bisschen bisschen Technik Die ist der Talk. Da gibt's, ja, da gibt's geile Lüfter. Die kannst Du hinten so dranklemmen, damit das gekühlt wird. Dann kannst Du selbst auch ohne ohne ohne, dass die Kamera abbricht wegen zu über zu zu zu heiß Überhitzung, da kannst Du in 4 k durchgehend, ich glaub sogar mit 100 Frames kannst Du dann drehen.

Aber Du hast ja auch keine keine keine Sony oder was hast Du was hast Du als Kamera? Du gibst ja kein normaler Webcam. In in dem Fall ist es eine Sony a 6400. Das ist halt, ja und und 'n Fünfunddreißiger 1 4 Objektiv, 'n G-Master, Sony. Also es ist die Optik ja im im weitesten Sinne.

Das ist jetzt auch keine Vollformatkamera, braucht's in dem Moment auch gar nicht, aber sie ersetzt meine Webcam ja. Also irgendwann, ich glaub, wenn wir noch mal eine 2. Folge machen, was ich persönlich sehr begrüßen würde, ich würd gern in son DeepDev gehen, weil ich mich da mit 0 auskenne. Ich hab eine Kamera und fertig, mehr weiß ich nicht. Wie das funktioniert mit mit mit mit mit mit objektiv.

Und da hat sich irgendwann mal 1, also in TikTok war das, da hat sich 1 mal son Ding 3 d gedruckt und auf 'n Objektiv gebastelt, damit er nur bis zu 'ner gewissen Tiefe da sich einstellen kann, weil danach ist er irgendwie in sonem in soner Vignette gefangen. I don't know, ich kenn mich da mit 0 aus, ne. Also wenn wir irgendwann mal, wenn Du Lust hast, machen wir gerne mal 'n Deep Dive, wir machen das auch gerne mal vor Ort, wenn Du Bock hast. Wenn wir uns treffen aufm Event, dann hau ich dir einfach mal mein Mikrofon unter die Nase. Würd mich mal sehr freuen, wenn wir mal so Let's go.

Aber es ist hochindividuell, ne. Das ist leider, man denkt immer, man ist sone eine pauschale Lösung jetzt, ah, okay, jetzt kauf ich mir eine a 7400 und dann 'n Fünfunddreißiger 1 4 G-Master, damit ist es nicht gegessen. Also es ist halt eben auch viel Licht, es ist Ton, das ist Gesamtpaket. Du musst halt irgendwie hier und und jeder jedes Setting, jeder Arbeitsplatz ist komplett anders, hat hat ganz andere Ja, aber können muss ich's ja auch noch. Herausforderung.

Tut ich ja dann nur so als Inspiration. Ja, Frau Wolf, natürlich. Ja, das machen wir. Das machen wir. Das auf jeden Fall.

Also wenn wir uns irgendwann sehen, tut mir sehr leid, aber Du kriegst dann einfach mal mal Mikrofon von den Du dich leid tun. Ach so. Es tut mir leid, was Du dann als Antwort kriegst, so. So, ja. Ist okay.

Ist okay. So, dann hau jetzt mal, hier mach mal da da hier die Anfrage. Jetzt bin ich gespannt. Okay, alles klar. Will's also wissen.

Ja, ja, klar. Es gab irgendwann mal, es gab irgendwann mal eine Mail und da wurde dann gesagt, ja, hallo Andreas, wir hätten da irgendwie 'n Projekt, das das würde auch längerfristig gehen, so 3 Wochen oder so was oder 3, 4 Wochen. Wir hätten da eine Expedition. Wir bräuchten für diese Expedition einen Creator. Jemanden, der eine Kamera bedienen kann und das in 'nem geiles Format gießen kann.

Ich so, ah ja, klingt interessant. Lass mal treffen irgendwie, ne, ohne da jetzt großartig irgendwie zu tief einzudiven. Hab ich mir gedacht so, hey, geil, hörst Du dir mal an. Es kam zum Termin. Und dann in in diesem Termin wurde dann so langsam klar, es geht im im weitesten Sinne einen Wissenschaftler, der gerne beweisen möchte, dass die Geschichtsbücher neu geschrieben werden müssten.

Dass es schon weit vor Kolumbus es Völker gab, die von Spanien aus gen Westen gesegelt sind und das neue Land entdecken wollten mit Schilfboten. Also mit großen Booten, die aus Schilf, ich weiß nicht, wie sagt man, gehäkelt, gestrickt, ich weiß es nicht, die aus Schilf gebaut sind. Also Das einfach mal so übern Atlantik geschippert. Hab ich mir auch gedacht, so problematisch. Ich mein, es, die wir kennen alle diese Wikingerfilme.

Ich glaub, Wikinger haben das auch mal gemacht, also aber dann sind die nicht übern großen Teich oder so was. Ich weiß keine Ahnung, ich mein, die haben auch irgendwie Ich weiß nicht. Jedenfalls wollte er großes, ein großes Schilfboot bauen und damit dann, ja, von Spanien, ich glaub, Portugal irgendwo, dann an Erzogen vorbei und dann damit in Südamerika, glaube ich, dann irgendwann landen. Ich so, ja, ganz spannend irgendwie. Okay, erzähl mal 'n bisschen mehr.

Ja, der Wissenschaftler ist von irgend soner Gilde, keine Ahnung. Dann hab ich immer gegoogelt, dann ist das irgendwie son sone Gruppe gewesen, so Verschwörungstheoretiker waren das, auch so Arm in Arm mit Erich von Denicken, falls dir das was sagt. Also auch jemand, der sehr, der auch davon überzeugt ist oder oder oder Beweise liefern oder meint, Beweise geliefert zu haben, dass die Pyramiden durch Aliens entstanden sind und solche Geschichten. Also in diese Richtung driftet das so ab. Und da hab ich auch gedacht so, hey, ich unterbreche das jetzt mal hier nicht das Meeting, aber erzähl mal weiter.

Das ist einfach nur eine gute Idee. Ich erzähl einfach mal. Und dann hab ich weiter erzählt und dann hatte, dann hab ich gesagt, ja, ist auch 'n bisschen gefährlich, ne? Was ist mit Sturm und so und Schilf? Ich mein, das sind Blätter, ja?

Wie wie soll das denn, wenn da wirklich wenn da wirklich Sturm ist oder so was, dann gehst Du doch da hops. Ja, nein, da ist auch in in in in 'n paar Seemeilen voraus ist dann auch 'n Boot, was uns vorausfährt oder hinterherfährt, dass für den Fall, dass irgendwas passiert, dass die eingreifen können und uns ausm Wasser ziehen können. Ich so, nee, klar, geil. Ich Vater von 2 Kindern, ja, irgendwie hab noch irgendwie Bock zu leben und so. Hab hab ich gedacht so, ja, okay, erzähl mal weiter.

Aber es gab auch schon mal son Projekt, was wir da in Angriff genommen haben. Das ist aber leider unterbrochen worden. Ich seh ja wie, hä, erzähl mal da, wie unterbrochen worden. Was 'n da passiert? Ja, das das Boot, was jetzt da gebaut wird, heißt, ich weiß gar nicht, die hatte gesagt irgendwie Lazarus 2.

Keine Ahnung, ich weiß nicht mal, wie die wieder genauer Namen haben. Lazarus 2? Ich so, hä, wieso denn Lazarus, wieso Lazarus 2? Ja, es gab auch schon Lazarus 1. Ich so, was ist denn mit Lazarus 1 passiert?

Der ist gesunken. Ich hab gedacht so, irgendwie geil ist das denn? Ich hab da nur gesagt, so, ja, Du, ey, ich find's megaspannend, aber ich, mir ist das 'n bisschen zu gefährlich. Und dann hab ich dann freundlich abgesagt. Aber ich fand die Geschichte einfach so wild und ja, krass.

Also das war so die wildeste. Na ja gut, nee, das nicht. Aber ja, es gab auch noch viele andere Anfragen, wo ich dachte so, verdammt, wo ist hier die versteckte Kamera? Irgendjemand verarscht mich doch hier grade. Aber so, das war so 1 der sogar aktuelleren Anfragen.

Das ist gar nicht so lange her, wahrscheinlich nur 'n halbes Jahr oder so. Und das war wirklich, das war unterhaltsam. Das war wirklich geil. Mhm. Fotograf auf Schilfboot im Atlantik verschollen.

Ich seh schon Ich mein die Schlagzeile in der Bild Zeitung. Hättest Du da vor 20 Jahren mich gefragt, dann hätt ich, dann wär ich da wahrscheinlich echt heiß drauf gewesen, hätt ich da noch 'n bisschen mehr Sicherheit im Hintergrund gehabt und und dann irgendwie auch 24 7 1 1 1 Rettungs Aber mit Kindern GPS Sender. Mit Kindern hat man schon etwas andere, ja, ich ich kenn das mittlerweile auch, ne. Also ich bin Motorradfahrer und hab mein Motorrad auch abgegeben, nachdem meine 1. Tochter geboren wurde, ja.

Also ich ich bin jetzt kein sicherheitsliebender Deutsche, aber ich hab, weiß ich nicht, mir ist das Leben schon 'n bisschen was wert. Aber nicht, also ich auch, ich erleb auch gerne Dinge, ja, und und und hab gern Action in meinem Leben, Aber son Projekt ist auch wahnsinnig spannend, ja. Aber wenn das 1. Schon gesunken ist irgendwo im Atlantik und ich muss nicht beim zweiten missglückten Versuch dabei sein und dann irgendwo im Atlantik rumdümpeln und dann Angst haben müssen, dann da hops zu gehen. Muss ich jetzt nicht.

Oh, meine Kamera nass zu nass zu warten. Da hab ich auch noch weniger Bock drauf. Also zu sterben finde ich scheiße, aber wenn die Kamera nass wird, Das geht gar nicht. Echt der Ofen aus, Leute. Gar nicht, nicht.

Da hört der Spaß auf. Andreas, das soll's an der Stelle einmal gewesen sein. Ich hätt, glaub ich, noch 1000 Fragen, aber dann müsste ich 5 Folgen daraus basteln. Wir machen mal eine 2., die machen wir dann vor Ort. Ich danke dir recht herzlich, dass Du Gast bei mir im Podcast hast.

Kevin hast Du gesagt hast. Danke, danke, danke. Hat Spaß gemacht. Vielen Dank. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, was haltet ihr denn mal allgemein gefragt von dieser Folge?

Habt ihr jetzt das Gefühl, hey, ich muss mal 'n bisschen was anders machen, grade was auch Kommunikation mit Audio, mit Video, mit Bild angeht? Oder sagt ihr, nee, das, was ich hab, das das reicht aus, dann ist es halt scheiße, aber es ist halt einfach so. Schreibt mir doch mal gern eure Meinung zum Thema in einen LinkedIn Kommentar. Bei Spotify in die Kommentarspalte, bei Youtube in die Kommentarspalte, bei Podcast d e in die Kommentarspalte, einfach in irgend eine Kommentarspalte oder ich schreib mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Wenn ihr übrigens wissen wollt, wie das mit E-Bootees et cetera noch war und wie die Socke überhaupt dazugekommen ist, darauf bin ich nämlich extra nicht eingegangen bei Andreas, weil springt mal zurück auf Folge 214 mit Steffen Hedfeld.

Da wird's nämlich erklärt. In diesem Sinne, gehabt euch wohl. Wir hören uns, wir sehen uns. Bis zum nächsten

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