Cover: Messen und Events: Von der Frontalbeschallung zur Community. Mit Michaela-Susan Pollok - #261

Messen und Events: Von der Frontalbeschallung zur Community. Mit Michaela-Susan Pollok - #261

3. Januar 2026 59:43 Min. Zu Gast: Michaela-Susan Pollok
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Worum es geht

Messen und Events haben sich von reinen Verkaufsshows zu interaktiven Erlebnissen gewandelt. In dieser Folge spricht Michaela-Susan Pollok über ihre Erfahrungen aus über 30 Jahren im Eventgeschäft und darüber, wie Nachhaltigkeit und Community-Building die Branche prägen. Es geht um die Bedeutung des menschlichen Faktors in der Eventplanung und darum, wie Künstliche Intelligenz als Sparringspartner eingesetzt werden kann.

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Autor: Kevin allein im Marketing

Zu Gast

Head of Events und Social Media beim BVIK (Bundesverband Industrie Kommunikation e.V.)

Michaela-Susan Pollok verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Eventgeschäft und teilt ihre Perspektive auf Nachhaltigkeit und Community-Building in der Branche.

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Transkript

Messen und Events sind tot, lang leben die Messen und Events. Man hat's ja immer mal so gesagt während der Coronazeit, das ist ja jetzt auch schon 6 Jahre her, aber wie geht das eigentlich jetzt gerade genau? Was muss man tun, da sichtbar zu sein? Wir reden jetzt mal drüber hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media.

Die allererste Folge im neuen Jahr und schon könnte man sagen, ich werde erschlagen und zwar Wrestlingmäßig, denn Messe trifft Wrestling so mehr oder weniger. Nur mal so ganz kurz Off Topic, denn die gute Dame, die ich jetzt im Podcast habe, hat nämlich dafür auch schon son paar Veranstaltungen gemacht. Nur mal sone kleine Spitze hätt ich da dann gerne schon gewusst, 'n kleinen Werdegang, der jetzt gleich kommt. Ich begrüße Michaela Susan Pollock vom BVI kam. Michaela, grüß dich.

Es freut mich außerordentlich, dass wir endlich es geschafft haben, dass Du zu mir in den Podcast kommst, grade jetzt im neuen Jahr. Grüß dich, frohes Neues und stell dich gern kurz vor. Hallo Kevin, auch frohes Neues. Ist ja unglaublich, dass wir beides echt endlich geschafft haben. Es ist ja wie die 2 Prinzessinnen, die nie zusammenkommen und in dem Fall der Prinz und die Prinzessin, die nie zusammenkommen.

Ja, also mein Name Michaela Susan Pollock. Ich bin tatsächlich jetzt schon seit neunzehnhunderteinundneunzig, das sind viele von euch noch gar nicht auf der Welt gewesen, im Eventgeschäft tätig, habe meine Liebe dazu, wär 'n Studium entdeckt und habe tatsächlich auch für eine Zeitung gearbeitet und durfte dort immer über Konzerte schreiben. Damit wollte ich dann unbedingt zur größten Konzertagentur der Welt und hab's tatsächlich geschafft, zu Mama Conzertzone rauszukommen und habe eben neben so Welttourneen wie mit Michael Jackson oder auch mit Tina Turner eben auch die Superstars der WWW, damals noch WWF betreuen dürfen, eben die Wrestler und durfte mit denen auch quer durch die Lande ziehen, international unterwegs sein bei Wrestliminia, mehrfach dabei sein, auch vielen Promis. Und ja, danach hab ich mir irgendwie gedacht, so, jetzt hast Du wirklich so viel erreicht. Was machst Du denn?

Bisschen back to the roots, weil ich hab tatsächlich Marketing studiert an der Uni in Augsburg, wollt ich wieder gern 'n bisschen mehr Marketing machen und bin eben seit jetzt über 10 Jahren beim BVEK Bundesverband Industriekommunikation im wunderschönen Augsburg für die Bereiche Event und Social Media zuständig und versuche eben etwas Rock 'n' Roll und ab und zu auch Wrestling ins b-two-b-Marketing zu bringen. Unfassbar. Also also ich mein, ich kenn ja deinen Werdegang son bisschen, ne. Wir haben uns ja oft schon darüber unterhalten. Aber guck mal, die die Welttournee Michael Jackson.

Das heißt, Du hast ihn ja auch getroffen, würd ich mal so fast behaupten. Ja, so viel man halt ihn treffen kann. Also das ist ja dann auch nicht Konnte zumindest. Natürlich, sondern das ist eher wirklich eher so das oder high and buy. Aber ja, wir haben ihn tatsächlich live und in Farbe gesehen.

Wir durften damals in München auch den Start der Welttournee tatsächlich betreuen, was zum, wie ich glaube, einzigen Mal war 1 amerikanischen Superstars, dass das so war im Olympiastadion. 3 Abende hintereinander, eine tatsächlich damals schon hybride Pressekonferenz mit Zuschaltungen aus Tokio, New York, Sydney, glaube ich, alles Mögliche. Hatt ich nur alles 'n bisschen verdrängt. Tatsächlich auch diese Worte, hybrid bis, wie Du eben meintest, vor 6 Jahren Corona kam und plötzlich diese ganzen Worte auch im Eventbusiness wieder sehr, sehr wichtig wurden und auch tatsächlich gekommen sind, zu bleiben, natürlich etwas abgeschwächter auf digitaler Ebene. Aber weiterhin ist es so, dass eine Verlängerung von Veranstaltungen sowohl im Pre- als auch im Postbereich auf digitaler Ebene eben sehr, sehr wichtig ist.

Der Hybridfaktor, also der wirkliche Hybridfaktor ist etwas zurückgegangen. Aber wie gesagt, da war ich doch sehr, sehr glücklich, dass ich eben durch diese Möglichkeit, die mir damals die Mama Consertson Rau ermöglicht haben, eben diese dieses Wissen irgendwo tief schlummert in mir hatte und dass ich dann etwas abgestaubt habe und wieder aus der Schublade gezogen habe. Also von Michael Jackson über Tina Turner zu Kevin Gründling. Ich würd sagen, es geht steil bergauf. Ja, ich überleg mir, was ich denn als Nächstes mache.

Gott, oh Gott. Wir steigen mal ins Thema Messen und Events. Nur mal, Du hast gesagt, Du bist seit 91 im Event Business. Da war ich, kommt drauf an wann, so zwischen 1 und 2. Also ich war zumindest schon da, so.

November 91 hab ich bei Mama Concerts und Laura angefangen. Okay, da war ich fast da war ich fast 2, meine Frau war noch nicht geboren. So geht's natürlich auch. Wie hat sich das denn so jetzt in den Jahren, nur jetzt mal von meinem Blickwinkel, mein, hab jetzt nicht mit mit 2, ich bin ja nicht rausgeschlüpft, bin auf die Buchmesse gedackelt, sondern das ging ja bei mir so in den Zweitausendern los. Mein Vater und ich, wir sind immer mal auf die Messen gegangen, sowohl auf kleine Messen als auch auf große Messen als auch auf 'n paar Events.

Halt natürlich viel Consumer lastig, ne. Da da hatt ich noch gar kein Empfinden über B2B. Aber das, was Du immer gesehen hast, da gab's damals in Darmstadt gab's sone kleine Messe, die hieß Hessenschau. Das war sone kleine Gewerbemesse mit 'n bisschen war's da. Hattest Du hier was, hattest Du da was?

Du hattest immer was Größeres. Wir waren auf der Cebit, ich war auf der HANNOVER MESSE und so weiter. Hat sich das in deinen Augen, so mit den Jahren jetzt auch, nehmen wir mal Corona aus, 'n bisschen gewandelt, weg von diesem reinen, ich muss den Leuten was geben, ich push den ganzen Dreck aufm Markt, scheißegal, Hauptsache wird gesehen. Hin zu, ich bring die Leute zu mir an den Stand. Ich muss jetzt gucken, dass ich eine Experience biete.

Ich muss jetzt gucken, dass ich gesehen werde und muss da 'n bisschen den Leuten ein Erlebnis geben. Ja, das hat sich sowohl also tatsächlich aus in dem Bereich, wo ich tätig war im Konzertbereich als natürlich auch im b-two-b-Bereich sehr verändert. Weil früher war's im Konzertbereich so, Du nahmst eine leere Halle, hast eine Bühne reingestellt, die Tür aufgesperrt und die Leute sind reingeströmt. In der Zwischenzeit wollen die Leute überall Erlebnis haben, Experience haben, wollen gesehen werden, sie wollen in den Dialog kommen. Also so die Zeiten dieser Beschallung sind vorbei.

Und das ist auch, das merken wir sehr, sehr stark tatsächlich bei den Industriemessen, auf die wir mitm BVEK tatsächlich dieses Jahr zum ersten Mal, mindestens 8 Mal werden wir auf Industriemessen zu Gast sein. Ich hab schon gehört, wir sehen uns vielleicht auf der in Frankfurt. Und da ist es wirklich so, dass die Messestände auch Begegnungsstätten geworden sind. Also es wird alles verlängert, die Marke spielt größeres größeres ist 'n größerer Faktor, als es jetzt die Produkte sind. Das heißt, es stehen Produkte Produkte da, die dieses Markenerlebnis darstellen.

Und auch die Leute am Stand sind anders. Es wird sehr auf eigenes Personal gesetzt, das dann wirklich auch die Marke kennt, die die Besucher kennt, die diese Markenwelt, die eben an diesem Stand erlebbar gemacht wird und eben auch schon im Vorfeld auf diesen Stand, es fährt fährt da oft sone Art Countdown. Es werden so veröffentlicht, sodass die Leute sagen, ach, ich muss an den Stand kommen. Wir waren zum Beispiel letztes Jahr auf der HANNOVER MESSE bei der Firma Festo zu Gast, da gab's einen KI Schmetterling. Der ist vorher schon beworben worden.

Alle wollten dann 'n Bild mit diesem KI Schmetterling, wollten die ihn austesten. Und so wird das Ganze jetzt für die Leute visueller gestaltet, weil Du dir das halt einfach auch besser einprägen kannst. Weil eine Marke kommt halt neben ihren Werten auch über ihre Visuals. Ich hab grad mal nachgeguckt, während Du gesprochen hast. Die Light and building, wo wir uns treffen könnten, weil für mich ist es ja 'n Heimspiel, ist vom achten bis dreizehnten März.

Jetzt bin ich aber in dem Moment, wo die Light and building ist auf der CRM und E-Mail innovationsWorld in München. Wir treffen uns gar nicht. Ah. Ja, da muss ich nicht wohl mit den anderen 40000 Menschen da treffen, die dort Das tut mir sehr leid. Ja.

Das tut mir sehr leid. Aber das ist so, wie Du sagst. Also mittlerweile ist es weg von von dem, was Du was Du gesagt hast, also von von dem von dem ganz normalen, ich sag mal, Masse hin auf Klasse und ich muss jetzt was zeigen und die Leute müssen zu mir aufm Stand und ich mach da eine Weltpremiere, ich bewerbe das im Vorfeld. Da kommt jetzt wieder dieser KI Schmetterling oder whatever, ja. Und dann ziehst Du die Leute quasi in den Bann, also Du willst diese bieten.

Das ist nicht so wie bei bei bei Events, da kommt leere Halle, Star kommt, dann wird da anderthalb Stunden geträller und fertig, sondern da wird eine richtige Show geboten. Mhm. Also Lady Gaga hat man ja gesehen, die hat ja eine richtige Show abgezogen in in, was war 'n das, Berlin. Taylor Swift hat schon vor 10 Jahren eine Show abgezogen in Köln, da war ich lustigerweise auch gewesen. Nein, ich höre kein Taylor Swift.

Ich wurde dazu gezwungen, aber war trotzdem eine sehr, sehr schöne Show. Da gab's auch damals diese Armbändchen. Ich hab jetzt hier nur den Schlüsselarmband von meinem Büro Ja, Leuchten. Diese Leuchtdinger, wo Du mit, was was war 'n das, Infrarot oder irgendwas, egal wo Du bist, da konntest Du dann wurd's dann so entsprechend bemühen. Das passt ja Coulé in Perfektion, dass die ja wirklich ihre ganze Bühnenshow dann praktisch über diese Lichter ausspielen und ja auch Teile tatsächlich von ihrem für die von dem benötigen, ja über die Fans erzeugen lassen.

Das heißt, sie haben ja 'n Boden, wo man mit Tanzen und Hüpfen Energie erzeugt und dass sie dann am nächsten Tag für die Betreiben von Licht, von sonst was eben nutzen. Und sind jetzt bei ungefähr, ich glaub, 60 Prozent Nachhaltigkeit bei ihren Tourneen, was für eine Konzerttournee extrem toll ist. Und deswegen spielen die auch bewusst öfter an einem Ort. Und eben auch das Thema Nachhaltigkeit ist auch im b-two-b-Marketing und auch beim Messen gekommen, zu bleiben, weil das in der Zwischenzeit wirklich für Haltung steht. Und Haltung ist wiederum ein vertrauensförderndes Element und spielt damit auf die Glaubwürdigkeit auch von der Marke ein.

Das heißt, Du kannst heutzutage nicht mehr sagen, Nachhaltigkeit ist, sondern es ist wirklich einfach einfach genau wie das Thema KI, auch 'n anderes Thema zu nennen, was auch für Events sehr wichtig Es ist einfach gekommen, zu bleiben und es sollte auch verankert sein in dem Denken, auch schon in der Vorbereitung von Veranstaltungen. Wenn wir zum Beispiel unseren, kennst Du ja, Takt Industriekommunikation machen, ist eine wunderbare Location, die nutzt ihr ja mit Ivallaange auch für eine Veranstaltung. Dann ist es aber trotzdem vorher im Vorfeld wichtig zu schauen, wie liegen da die Hotels? Brauch ich 'n Shuttlebus? Nein, brauchen wir nicht.

Es können alle mehr oder weniger gut laufen, je nachdem, welches Hotel sie haben. Die S-Bahn ist in Reichweite. Wir haben Keterer, der hatten grüne Michelarstern und so weiter und so fort. Und da ist es einfach wichtig, sowohl für das Thema KI, auch wie auch wie für das Thema Nachhaltigkeit, dass eben die Konzeption und die Planung schon schon mit einzuberechnen, weil dann kannst Du auch wirklich die gesamte Vielfalt nutzen und hast am Ende einen Event, der nicht weniger ist, weil Du denkst, Du schränkst dich ein durch das Thema Nachhaltigkeit und auch nicht teurer, sondern nein, es ist oft sogar preisgünstiger, weil die andere Alternativen einfallen, die dir vielleicht sonst gar nicht eingefallen werden. Und es ist vor allem halt auch glaubwürdiger und authentischer.

Ich hab's auch gesehen. Ich mein, wir waren ja zusammen, Du warst ja leider nicht da. Wir waren auf der BauMA. Weltgrößte Messe, hab ich dann auch festgestellt, als ich da war in München. Meine Schuhe und meine Füße haben's mir dann abends gedankt, aber da war das Thema Nachhaltigkeit auch riesengroß, ja.

Egal, da hat diesen riesengroßen Maschinen in Reifen, was fünfmal so hoch ist wie ich, aber da wird auch aufs Thema Nachhaltigkeit gesetzt, auf das Thema Recycling gesetzt, auf das Thema, wie kann ich denn aus altem was Neues machen? Wie kann ich den Strom erzeugen? Was mach ich, was tue ich? Elektrofahrzeuge mittlerweile. Nicht mehr nur Dieselbetrieben, sondern richtig auf auf Elektro gegangen, auch bei den großen, schweren Maschinen.

Also das ist ein sowohl mit der Zeit gehen, also wirklich Haltung zeigen, Nachhaltigkeit zeigen, aber auch Nachhaltigkeit irgendwie erlebbar machen. Es ist nicht nur der grüne Bambusstrauch, der dann irgendwo quer über den Stand hängt, sondern es ist eigentlich sehr viel mehr, was dahintersteckt. Das aber auch, was Du gesagt das Ganze erlebbar machen oder wie Du gesagt, bei Coldplay, Du hast eine Bodenplatte. Das hab ich nur mal bei son paar TikToks gesehen. In China wird das, glaube ich, getestet auf Bürgersteigen oder dass es so nach unten gehen wird dann Strom erzeugt über eine Spule.

Aber allein das, das ist ja ist ja, also denk das mal weiter. Ja, und das ist wirklich so, es es es braucht dazu schon Mut und Du musst es aber halt einfach mal machen. Also das ist wirklich so die Sache. Das war auch, ich durfte den Olympischen Spielen in Paris sein und die haben ja überall zum Beispiel die Leute aufgerufen, dass sie Trinkflaschen mitbringen, die dann auch mit Wasser befüllbar gemacht worden sind, eben einfach die Plastikflaschen einzuschränken. Und es ist super-, supergut angenommen worden von den Leuten, aber da war halt auch 'n Kommunikationskonzept dahintergestanden.

Und das ist halt ganz klar, wenn Du so was machst wie's Thema Nachhaltigkeit oder egal, was fürn Thema Du machst, Du musst halt in die Kommunikation investieren. Gerade heutzutage, wo ja die normalen Suchmaschinen immer mehr von ChatGPT und Co, Du suchst ja nicht mehr, Du pflegst ja und dieses andere Suchverhalten führt ja auch zu anderen Ergebnissen. Und da ist es halt auch ganz wichtig, dass Du wieder in richtig gute PR und richtig gute Kommunikation investierst, weil nur dann wirst Du gefunden. Und es muss halt alles auf deine Marke einzahlen. Also es muss weg von diesen ganzen Insellösungen, auch bei der Messe.

Du kannst nicht einfach sagen so wie früher, ich mach mal 'n Stand auf der HANNOVER MESSE aus. Sondern die HANNOVER MESSE, der Stand auf der HANNOVER MESSE oder egal auf welcher Messe, auf der SMM, auf der auf der Bauma. Das ist immer son, also Bauma ist zum Beispiel son typischer Vierjahreszyklus. Da ist der Teil der Messe, diese, ich weiß es jetzt nicht, eine Woche oder 10 Tage relativ lang für sone Messe, weil die ja auch tatsächlich 'n public Bereich hat, also am Wochenende dürfen ja dann auch normale reguläre Besucher außerhalb der Fachbesucher dazu, Die ist praktisch der Highlight, auf die wird viel ausgerichtet, zum Beispiel neue Produkte oder wie Du gesagt hast, das Thema Nachhaltigkeit. Aber sie ist nicht mehr Einzelzweck, sondern sie ist in eine Kampagne integriert und wird natürlich auch flankiert von anderen Maßnahmen, die dann eben auf das einzahlen, wo eben dann die Leute auch so, wie ich vorher schon gesagt hab, wie so im Art Countdown, so wie 'n bisschen, Weihnachten ist ja nicht so lange her, da können wir uns wahrscheinlich alle noch dran erinnern, man sich freut, wenn das Glöckchen klingelt und wenn man zum ersten Mal als Kind den geschmückten Weihnachtsbaum sieht und natürlich die Geschenke nicht zu vergessen.

Und so ist es so ungefähr, würd man mal sagen, so was wie die Baumer oder andere Weltleitmessen ist 'n bisschen wie Weihnachten. Also meine schönste Messe im Übrigen ist die Buchmesse in Frankfurt nach wie vor, ja. Voll wie Sau, Gottes Willen, aber immer noch die schönste Messe. Ich mein, Sie müssen da 'n bisschen was machen. Sie tun auch schon viel im Thema Nachhaltigkeit mittlerweile.

Sie haben son bisschen am Ticketsystem rumgeschraubt. Sie haben son bisschen auch bei der Hallenbelegung rumgeschraubt. Sie haben auch bei der Kommunikation 'n bisschen was geschraubt. Sie gehen noch 'n bisschen aufs Influencermarketing, auf die ganzen Book Tocker, also haben ja TikTok mitgenommen schon vor 2, 3 Jahren. Machen da jetzt viel TikTok BookTock Holz und BookTock Leserpreise und so weiter, wo logischerweise Sebastian Fitzek immer gewinnt, weil er ist halt nun mal 1 der bekanntesten.

Aber das ist halt trotzdem irgendwas irgend so was, dieses Erlebnis, was Du da mittlerweile auch geboten bekommst mit diesen ganzen Dark Romanen, die haben ja jetzt eine eigene eine eigene Halle aufgemacht, wo der Lücks stand und so weiter war, wo auch dann die ganzen Autoren kamen, aber auch verkleidet die Leute kamen, das war ja son bisschen Comic Con schon bald. Da ist das Erlebnis halt entsprechend da. Ja, die Tickets sind 'n bisschen teurer geworden, alright, aber das Erlebnis ist dafür auch viel mehr geworden. Und ich glaube auch, dass da mittlerweile die Reise hingeht. Ich mein, Bücher ist noch 'n bisschen 'n alteingesessenes, aber immer noch sehr ehrwürdiges Medium.

Ich les lieber gerne Bücher als E-Books. Aber wenn wir das mal auch wirklich b-two-b-noch mal beschränken, weil wir waren auf der Light and Building zusammen, wir waren auf der Baumer zusammen. Wir waren auch noch auf der einen oder anderen Messe zusammen. Bin auch mal alleine über 'n paar Messen getingelt, war auf der Stuttgart Messe und so weiter. Der Tenor ist eigentlich echt immer da.

Es ist nicht mehr nur das Momentum, also, sondern Du machst davor die Kommunikation, machst eine Kampagne, dann gipfelt die Kampagne in der Messe, also auf der Messe. Und dann machst Du aber auch noch Kommunikation danach entsprechend. Vielleicht sogar hyperpersonalisiert und digitalisiert. Also wenn der Mensch vom Stand geht und der der Messebetreiber, Messebetreiber sei ja schon der Standbetreiber, die Daten hat, dass innerhalb von 2, 3 Minuten die E-Mail rausgeht zu dem Menschen, der grade den Stand verlässt mit, hey, schön, dass Du da warst. Hier sind übrigens die Sachen, über die wir gesprochen haben.

Buch dir gern mal 'n weiterführenden Termin rein oder informier dich gerne. Hier ist unser Youtube Kanal, hier ist unser Instagram. Das wird jetzt so gemacht. Das wurd ja damals nie so gemacht. Da war ja nur fertig.

Ja, Du hattest halt einen Schwer Messe den Du dann meistens, bevor Du in Zuggestiegen bist oder ins Auto damals wahrscheinlich noch mehr, wurde vorne ab vorne abgegeben. Ja, und zum anderen werden natürlich die Messen auch sehr viel mit Regionalmessen, also regionalen kleineren Messen flankiert, wo einfach die die Aussteller zu den Kunden gehen. Weil das wird natürlich auch erwartet, weil es hat sich auch neben dem Konsumverhalten und neben dem Kommunikationsverhalten, Hyperpersonalisierung ist ja 'n ganz, ganz großes Thema. Das wird ja heutzutage überall erwartet, deswegen ist es ja auch so wichtig, dass man als Unternehmen auf diesen Bereich supergut aufgestellt ist und wenn's geht, eine durchgängige Kommunikationsstrategie hat und nicht irgendwo Unterbrechungen, wo's dann wieder, keine Ahnung, wir haben jetzt die Leads super digital erfasst. Aber jetzt drucken wir mal notfalls mal den Bogen aus und geben dem wieder irgendeinen, der sie dann abtelefoniert.

Also es sind ja noch sehr oft Brüche in diesen in diesen Verläufen, die müssen natürlich aufgehoben werden. Und wie gesagt, es ist auch immer wichtiger, dass die Kunden halt sehen, dass auch die Unternehmen zu ihnen kommen und nicht nur erwarten, dass sie hinfahren, weil sich auch die Reise vollkommen geändert hat. Die Leute, die fahren sehr viel mehr natürlich mitm Zug. Das heißt, sie kommen auch teilweise etwas später an den Messen an. Die wollen auch oft an demselben Tag wieder abreißen, weil ja, muss man ganz ehrlich sagen, die Hotelzimmer unglaublich teuer geworden sind überall.

Also wenn wir uns angucken, letztes Jahr waren wir auf der de Mexco. Da hat ein relativ bekanntes Budgethotel, die mal angefangen haben mit, ich glaub, 59 und 69 Euro Zimmerpreise 600 verlangt für Zimmer, für eine Person. Und deswegen hat sich halt auch die Fahrt geändert. Die Leute fahren gezielter zu messen. Die haben Aufträge, die haben KPIs für sich hinterlegt, die können nicht mehr einfach so aus Spaß und Tollerei da hinfahren.

Wir haben uns vorher auch über die OMR und über die Dimexco mal kurz im Vorgespräch unterhalten. Da ist das Gleiche, es fahren nicht mehr 10 Leute zur OMR, sondern es fahren 2 oder 3 hin, die dann dort aber wirkliche Aufträge haben. Und was mir auffällt, was bei allen Messen immer wichtiger wird, sind diese Sitevents. Es ist wirklich so, die Leute dann wirklich abholen in vielleicht ein Marken gebrandetes Surrounding einladen, wirklich die Marke auf ganz andere Ebenen feststellen, okay, Lady Gaga wird da vielleicht dann noch nicht singen, aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten, die Leuten zu entertänen. Weil über dieses Entertainment kriegst Du einen viel direkteren Bezug zur Marke und sie wird dir wahrscheinlich auf andere Wege mehr verankert, als wenn Du einfach bloß so Kunde bist.

Wenn Du jetzt mal früher zum Beispiel sind wir immer mit unseren Künstlern aufs Oktoberfest gegangen. Wir persönlich, Agentur sitzt in München, Du hast ja irgendwann mal gedacht, oh nee, bitte nicht noch mal. Aber die fanden das toll. Die waren alle noch nie aufm Oktoberfest, die haben sich auf diesen Termin gefreut. Und jetzt ist es ja genauso, die Leute, die freuen sich auf diese Einladungen im Rahmen der Messe.

Nichtsdestotrotz ist es ja auch so wichtig, dass Du diese ganzen Standpartys, wenn Du auf den großen Messen bist, ob das jetzt die HANNOVER MESSE ist, ob das die Innotrans ist, egal wer es ist, welche Messen es sind, auf die wir gehen oder auch die SWISSBU, die Messe lebt einfach auch neben der Messe. Und wo's dann einfach auch nicht das Produkt geht, sondern wo's dann auch ganz andere Gespräche gibt, weil Du halt einfach im Endeffekt a to a unterwegs bist, egal wo Du bist. Ich mein, wir unterhalten uns jetzt auch zwar digital, aber ja auch direkt. Und dass andere Leute uns zuhören, das ist son Nebeneffekt. Zumindest on demand.

Ich stream das ja grade nicht live. Also sagst Du und ich meine, das stimmt ja auch, wenn man wenn man das Ganze mal so kurz zusammenfassen und herunterbrechen, es geht von Publikum, also von Frontalbeschallung eigentlich so wirklich in die Community dann rein, weil Du unterhältst dich ja dann nicht nur, grade auch bei den Sitevents oder bei den Abendveranstaltungen, nicht nur rein über über das Produkt, über die Dienstleistung oder über, was weiß ich, Supportthemen, sondern Du gehst ganz anders mit den Kunden, mit den Partnern et cetera pp Und dieses stärkt das stärkt die Kundenbindung, das stärkt die Kundenloyalität und das zeigt auch dann dem Kunden oder dem Interessenten oder dem Partner, hey, ich bin Teil dieser Bubble, ich bin Teil der Community. Ja, und das ist halt einfach auch so was, dieser Dialog, der dann dadurch entsteht, das, was quasi passiert, das ist ja dann wirklich extrem stark außerhalb der eigentlichen Messe, sondern dann hin bei Sitevents, Pre Eventss oder bei kleinen Veranstaltungen, kleine Events, die Du hast, zwei-, 300 Leute. Es muss ja nicht immer das OMR oder DMEXCO Feeling sein mit, keine Ahnung, wie viel 1000 Menschen da durch die Gegend flanieren, sondern auch grad bei den Kleinveranstaltungen kann es ja sein, dass Du entsprechend dich mit den Leuten längerfristig und auch tiefer gehen unterhalten kannst.

Und da entsprechend gehst Du dann echt a in den Dialog und b, hast dann auch Fürsprecher vielleicht gewonnen und gehst halt in die Community eher rein. Du managest quasi dann als Unternehmen eher eine Community, als Du bespielst ein Publikum. Ja, deswegen gibt's ja auch tatsächlich immer mehr Unternehmen, die zum Beispiel auch auf das Thema Roadshows setzen, die wirklich dann sagen, wir wir machen uns jetzt auf den Weg und machen dann eben verschiedene Stopps. Und wie gesagt, eben gehen zu den Leuten, besuchen diese Community, pflegen diese Community. Und wenn Du das schaffst, dass Du dir halt sone Community aufbaust, ich mein jetzt, ich arbeite jetzt für fürn Verband, wir sind ja im Endeffekt eine gelebte Community, die wir auch versuchen, mit Inhalten verschiedener Art und Weise zu unterstützen in ihrem Ziel, dann dann hast Du das geschafft.

Aber das ist wirklich die große Arbeit, dass so halt wirklich 365 oder auch teilweise 366 Tage im Jahr eben diese Community pflegst. Dafür gehören dann halt auch Plattformen hin, dafür gehören CRM Systeme her, damit Du halt auch die Kunden durchgängig in deinem Team, also im Unternehmen, siehst. Es geht nicht so wie früher, dass der Vertriebler oder Marketingmensch wusste, der der Herr Schmidt, der ist Fan von Eintracht Frankfurt, hat 2 Söhne und ist gerne, keine Ahnung, was, Sauerbraten. Son Na ja, aber jetzt als Beispiel. Es müssen halt diese Entschuldigung, Sauerbraten ist halt echt Boah.

Okay, dann Also was was isst Du denn gerne? Frankfurter Schnitzel logischerweise. Frankfurter Schnitzel, genau. Und diese dieses Wissen, diese sogenannten Personas, die ja auch schon seit mehreren Jahren, eigentlich schon seitdem ich denken kann, also seitdem ich schon studiert habe und ist ja noch 'n bisschen länger her, ist also wirklich vor deiner Geburt gewesen, werden die ja schon durchs Dorf gejagt, diese Sau. In der Zwischenzeit ist es aber wirklich so, dass Du dir halt wirklich diese Persona, ist die Grund, sollte die Grundlage von allem sein.

Wen habe ich auf meinem Stand oder wen möcht ich auf meinen Stand kriegen oder auch wen möcht ich adressieren? Und darauf davon leite ich dann alle Aktivitäten ab. Und daraus strick ich dann die Kampagne eben mit verschiedenen Highlights, wo durchaus eben dann eine Messe oder auch eine Eigenverantwortung, was auch immer mehr kommt. Das Unternehmen, wir waren erst bei Zeiss zum Beispiel, die haben eine riesengroße Veranstaltung in Berlin, unter anderem im Tempo Drom in Berlin, da passen, weiß ich jetzt nicht, dreieinhalbtausend Leute, glaub ich, rein, gemacht, da ihre Markenwelt und ihre Neuerungen darzustellen. Das heißt, die Unternehmen schaffen sich auch in der Zwischenzeit abseits von den Messen Plattformen, wo sie eben ihre Community einladen und eben ihre Markenwelt präsentieren.

Und eben auf diese andere Ebene, wie Du's richtig vorher grad definiert hast, der Kommunikation zu gehen, wo dann eben etwas entsteht, was unbezahlbar ist und das ist Vertrauen. Ja, und ich mein, das nix anderes machen wir eigentlich auch schon im Podcast, ja. Dieses Vertrauen schaffen durch Zuhören, durch sich sehen, sich miteinander sprechen, auch abseits mal dieser ganzen Themen. Ich mein, ich drift ja oft genug ab. Das ist halt son vertrauensbildendes Ding, was wir dann da jetzt zumindest in die Offlinewelt auch heben.

Wenn Du dich natürlich offline auch siehst. Das muss nicht immer nur das Webinar sein oder irgend eine sonen digitalen Treff, sondern Du gehst halt entweder ins Tempolimit nach Berlin oder Du gehst in die Messe München oder Du gehst ins Veranstaltungsforum Fürstenfeld, ja. Liebe Grüße, Herr Habersetzer. Muss ja auch manchmal gegrüßt werden, der gute Mensch, ja. Und da trifft man sich halt und man geht dann den aus.

Ich mein, Du hast ja nicht nur den Tick, den hast Du ja vorhin kurz erwähnt, also den Tag der Industriekommunikation, sondern Du hast auch den Nick, ja, den die Nacht der Industriekommunikation. Und nach der Nacht der Industriekommunikation kommst Du dann halt in den Nickerchenmodus, wo Du dann halt auch endlich mal schlafen kannst, wenn Du dann 3 Uhr mal fertig bist, ja. Aber bei der Nacht der Industriekommunikation, da hast Du wirklich dann diese dieses Communitybuilding. Du redest über andere Themen. Du bist beim Tag, mein, ich hab's ja jetzt selber schon zweimal erlebt.

Du hast natürlich die Frontalbeschallung oder Du wirst wie ich mundtot gemacht mit irgendwelchen Zaubertricks, ja, wo ich immer noch nicht weiß, wie sie funktionieren. Danke dafür. Du gehst in den Pausen natürlich in den Austausch. Aber bei der Nacht hast Du natürlich a nicht nur viel mehr Zeit, sondern b, Du redest mit den Leuten beim Essen. Und das find ich persönlich und das hab ich auch bei der Ivalanche Wiesn gesehen, das hab ich auch bei bei der DMEXCO dann gesehen und so weiter und so weiter.

Wenn Du mit den Leuten beim Essen redest, ist irgendwie was ganz anderes. Komplett. Also banal, wie's klingt, aber das ist wirklich was, was so derbst anderes, wo Du dann aber auch wirklich son Community Feeling dann am Ende auch hast, auch wenn's nur 1 zu 1 oder 1 zu 5 ist. Du hast ein ganz anderes Feeling, Du kriegst ganz andere Sachen raus aus den Leuten, wo aber auch vielleicht Ideen entstehen, Formate entstehen, Content entsteht. Ist der helle Wahnsinn.

Ja, aber dafür ist tatsächlich etwas wichtig im in der im in der Eventplanung und auch vor allem bei bei Industriemessen, Du musst Räume schaffen. Ja. Und Du Platz für, also Platz schaffen und auch mal den Mut haben, Pausen einzubauen. Also einfach darauf zu setzen, ich mein, das macht die, machen ja wenige Events. Viele Events hauen die Agenda ganz voll.

Du hast vielleicht mal eine halbe Stunde Zeit für Lunch. Manchmal ist auch gibt's gar keine Lunch Pause, sondern Du musst sie dir selber nehmen. Man muss den Menschen etwas mehr an die Hand nehmen und eben ihm oder ihr zeigen, wie ist die Customer Journey möglich? Und die Customer Journey muss aber auch Verschaufspausen, wie Du eben gesagt hast, wie so Landspraaks beinhalten. Und dafür braucht's aber halt auch Räumlichkeiten.

Und da würd ich mich tatsächlich freuen, wenn gerade die großen Messeplätze sich auch mal bei ihr, also bei ihren Messen auch einfach mal den Mut haben, es hat jetzt tatsächlich die Demexco im vergangenen Jahr unglaublich gut durch umgesetzt, dass es wirklich genügend Sitzplätze irgendwo gab. Es gab so Papierhocker, wo Du dann eine Steckdose hattest, wo Du mal kurz dein Handy aufladen konntest, wo ich zum Beispiel jedes Mal supergut mit anderen Leuten, denen's genauso ging, ins Gespräch gekommen bin und mich dann natürlich ausgetauscht habe und aus einem sogar, darf man sagen, Mitglied vom BVIK geworden ist, die ich vorher überhaupt nicht kannte. Und das ist das Wichtige, auch auf so aufm eigenen Messestand Räume schaffen, wo die Menschen sich begegnen können. Weil nur wenn die Menschen sich begegnen können und 'n Dialog kommt, dann kann auch etwas entstehen, dann kann man sich auch weiterentwickeln. Und das ist eben das, was wir bei diesen Thesen, die die unsere Geschäftsführerin, die Ramona Kaden mit mir zusammen entwickelt hat.

Wichtig ist, ist dieser sogenannte Human Touch, dass die Messen nicht mehr reine Verkaufsshow sind und Veranstaltungen nicht einfach nur auf quantitative Aspekte einzahlen, sondern einfach die Qualität nicht vergessen. Davon, wie Du vorher gesagt hast bei der Baumer, wenn dir die Füße wehtun, vielleicht hättest Du dich irgendwo gefreut, wenn's eine Fußmassage gegeben hätte. Man weiß es ja nicht. Manchmal kann man auch einfach son bisschen sagen, okay, 2 Stände oder 3 Stände verkaufen wir mal nicht, auch wenn wir könnten, sondern wir wir geben den Platz unserer Community. Und das sollte man 'n bisschen mehr, da sollte man 'n bisschen mehr Mut dazu haben.

Also da würd ich mich freuen, wenn das die großen Messeplätze dieser Welt noch etwas aktiver aufgreifen würden. Und natürlich funktioniert das WLAN wär sehr schön. Allah, das WLAN ist echt, aber gut. Ich mein, ja, Messe Frankfurt ist auch son Beispiel, ja. Das WLAN ist da auch immer eine Katastrophe.

Du kommst zu nix, ja. Das ist so langsam wie sonst noch was. Aber ich glaub, das ist eher 'n anderes Problem. Das ist 'n strukturelles Problem, weil wo soll das Internet denn herkommen? Ich mein, bei uns heißt's ja in Deutschland, wir haben ein Mobilfunknetz, ne, wenn's überall da wär, wär's ja 'n Teppich.

Deswegen, es muss ja Löcher haben, deswegen kriegst Du ja auch nirgendwo irgendwas. Und wir hinken halt mitm mit dem Glasfaserausbau extrem hinterher. Davon mal abgesehen, ja. Du kriegst ja auch keine Geschwindigkeit ans Laufen. Weiß gar nicht, ob die Messe Frankfurt mittlerweile Glasfaser hat.

Also ich hab's immer noch nicht. Bei mir dauert's immer noch, weil's irgendwie 'n Fehler ist, zumindest zu Hause. Aber don't. Bei uns war hier bloß, ich wohn etwas ländlicher, muss man sagen, große Kleinstadt Dillingen an der Donau. Bei uns gab's nur son Zettel im Briefkasten, ob man interessiert wäre daran, ja, nein, vielleicht.

Seitdem ist nichts mehr passiert. Das ist aber jetzt auch schon eineinhalb Jahre, 2 Jahre her, dass der Zettel im Briefkasten war. Also das ist dann wieder das mit dem, was ich vorher meinte, Abbruch der Kommunikation. Du füllst etwas aus und es passiert halt gar nichts mehr. Und dann, ich hätte mir halt zwischendurch gern mal son Update, so mehr oder weniger, ja, wir prüfen das.

Oder nein, es kommt doch nicht oder wir sind dran oder was auch immer. Weil sobald es halt einen Abbruch der Kommunikation gibt, wird der Mensch unsicher. Und wenn jemand nichts konsumiert, sind's unsichere Menschen. Also weil sobald der Mensch, das sieht man ja jetzt bei den Autos, bei Pkws und auch bei den Lkws, sobald die gewisse Unsicherheit im Konsumverhalten eintritt, geht dieses drastisch zurück. Ich hab das jetzt gelesen, übrigens mal kurz oft topic bei Fahrschulen.

Da die Bundesregierung hat ja gesagt, wir machen mal den Führerschein billiger. Und jetzt ist bei den Fahrschulen, alle Aufträge sind da eingebrochen, weil die Kiddies einfach warten mit ihrem Führerschein bis dann die Bundesregierung diesen Lappen endlich mal billiger macht. Aber es gibt keine Kommunikation wann. Also es wurde mal gesagt und dann ist die Kommunikation abgebrochen. Jetzt sind sie alle unsicher und jetzt holt keiner oder macht keiner mehr grade seinen Führerschein.

Alle Fahrschulen sind gerade irgendwie am Existenzminimum, weil alle sagen oder alle alle Schüler sagen oder potenzielle Schüler, ja, ich warte darauf, dass die Bundesregierung endlich mal was sagt, dass billiger wird. Da muss ja auch, hat mir jetzt 'n Bekannter erzählt, da muss ja auch diese theoretische Prüfung, die muss so viel schwieriger geworden sein, wie zumindest mal zu meiner Zeit, wo Du halt einfach wahrscheinlich sone Art Schablone drüber legen konntest und wusstest, Frage 1, 3 richtig. Genau und und dadurch ist natürlich, es sind natürlich auch die Durchfallzahlen sehr, sehr viel höher geworden. Damit ist der Führerschein wirklich super-, superteuer. Und das ist ja bei vielen Sachen so.

Das ist ja, ich mein, die Industrieunternehmen werden ja auch immer hingehalten. Das heißt ja, wir machen jetzt das billiger und da kriegt dir 'n Zuschuss und dann passiert aber nichts. Und das heißt, auch da ist es ja, wie willst Du die Konjunktur ankurbeln, wenn eben da Unsicherheit besteht? Ich mein, natürlich viele machen immer noch und was ich erstaunlich finde, wir hatten erst eine Sitzung vom Expertenrat Technologiemarken und da kam's eben zu dem Thema, gibt es überhaupt noch made in Germany? Ist es überhaupt noch was wert?

In der Zwischenzeit ist es ja eher so, weil made in Germany gibt's kaum mehr, weil irgendwelche Teile werden immer woanders gefertigt. Und dann hat 1 von den Professoren, die dort anwesend war, der meinte dann, für ihn ist es eher in der Zwischenzeit sone Art Gemeinschaftsmarke. Und das hat mich dann tatsächlich inspiriert und ich hab da mal so recherchiert, was es denn für Netzwerke in Deutschland gibt, die tatsächlich sich zusammengetan haben, obwohl sie rein hypothetisch Konkurrenten wären, eben ihre Stellung im internationalen Kontext zu stärken. Und das werden wir jetzt auch beim Tag der Industriekommunikation tatsächlich am fünfundzwanzigsten Juni in Fürstenfeldbruck, auch schöne Grüße an Herrn Habersetzer, auf die Bühne bringen. Und zwar sind das die Schaltschrankgestalter.

Was fürn Ding? Schaltschrankgestalter. Wie gestalt ich denn 'n Schaltschrank? Ja, da gibt's eben diese kleinen Firmen wie Rital oder Phoenix Contact und noch verschiedene mehr. Entschuldigung, die anderen, die ich jetzt vergessen habe, die sich tatsächlich eben zusammengetan haben, die eben Schaltschränke gestalten.

Wir werden bei Rital auch bald eine Veranstaltung haben, Kevin. Da bist Du dann herzlich eingeladen. Da kannst Du dir mal angucken, wie man einen Schaltschrank gestaltet. Und die haben Wobei. Und die haben sich tatsächlich zusammengetan in ihrem Marketing, teilweise auch bei Auftritten hatten wir zum Beispiel auch auf der Fachpark in Nürnberg das Packaging Valley, auch hier schöne Grüße hin, 'n Netzwerk von eben verschiedenen Verpackungsmaschinenhersteller, die auch 'n Gemeinschaftsstand gemacht haben.

Und da denk ich auch apropos Community Building, dass man sich dadurch einfach stärkt. Natürlich hat man im Endeffekt dann 'n Stand mit seinem Mitbewerber, Aber im internationalen Kontext wird man halt mehr gesehen, man ist wahrscheinlich 'n bisschen lauter vielleicht, 'n bisschen durchschlagkräftiger und kann dann natürlich vielleicht auch auf Messe im Ausland gehen, auf die man sonst nicht gehen könnte, indem man halt keinen, keine Ahnung, 500 Quadratmeter Stand hat, sondern eben auf diesem sehr schön gestalteten Gemeinschaftsstand eben nur ein 30 Quadratmeter Stand. Was dann aber reicht, weil man am Ende des Tages nur eine Anlaufstelle braucht, an die man eben seine Kunden hinlozen kann. Und die, wie das halt oft ist, auch bei Shared Offices, eben die anderen Annehmlichkeiten wie Launch, wie Kaffeebar et cetera kann man übergreifend nutzen. Und da ist es, glaub ich, auch so.

Ich glaub, wir müssen dieses nicht nur im Teil der Kunden, sondern auch bei uns selber sehen, und das sehen wir ja sehr viel auch bei unseren Mitglieder, dass unsere Mitglieder auch wirklich gezielt Partnerschaften untereinander schließen, damit sie sich einfach stärken. Ich mein, das siehst Du auch hier. Ich mein, meine die Firma, für die ich arbeite, also für SC Networks, für Ivalage, die sitzt ja und für sich in Starnberg. Aber mein Kollege Tobias und ich, wir sitzen ja in Frankfurt in 'nem Co Working Space vom vom K1 Business Club. Und wenn wir in der wenn wir in der Community Area sind, da ist ja alles menschenmögliche.

Von, glaub hier, hier drüben sitzt Island, er hinter mir sitzt, Saxid, wir natürlich Ivanange, dann irgendwo hast Du auch noch Föslauer, also hier Wasser. Und wie sie alle heißen, unten unten, ich bin ja hier im im ersten Stock unter mir sitzt noch irgend eine Bank. Also keine Bankbank, sondern eine Bank mit Geld hier so, ne, eine japanische Großbank. Die haben das ganze Erdgeschoss gemietet und so weiter. Schräg gegenüber sitzt noch, ich glaub kurz mal Weck d e.

Also Du hast schon eine 1, auch wenn wir unterschiedlich sind, aber natürlich hast Du vielleicht irgendwo, was ich jetzt nicht weiß, irgendwo 'n Konkurrenten, Mitbewerber, you name it. Aber man schließt sich eben in der Community, aber da schließt man sich komplett zusammen bei der Kaffeemaschine oder beim Wasserspender oder wenn man sich gerade mal sein Porridge macht oder an der Mikrowelle, wenn man sein Essen macht et cetera pp. Dieses Gefühl oder dieses anders reden, anders sprechen, anders Kommunizieren ist da schon sehr, sehr hoch, grade bei unseren Co Working Spaces. Wahnsinn. Was ist ja auch für Synergien immer ergeben?

AG? Ja, das siehst Du auch im, also in diesem KI Zentrum in in Heilbronn. Dort waren wir auch erst zu Gast und haben dort 'n Workshop gemacht, wo's eben auch diese Zukunftsthemen ging. Und der Dieter Schwarz, Kaufland Lidl, der baut da jetzt ja einen riesengroßen Park, wo's hauptsächlich darum geht tatsächlich, diese Player zusammenzubringen, dass nicht jeder einzeln was entwickelt, also praktisch gegeneinander, sondern miteinander. Weil wir müssen einfach 1, ist ganz klar in Deutschland, wir sind zu langsam geworden, wir sind zu unbeweglich geworden.

Wir sind irgendwie son Schlachtschiff und ums rum fahren die ganzen Schnellboote und hängen uns ab. Und wir überlegen uns immer noch, wie wir den dritten Durchschlag irgend 'ner Genehmigung ausfüllen. Und da müssen wir ganz klar schneller werden. Und das find ich schon beeindruckend, wenn man das gesehen hat, der Bau baut jetzt da zum Beispiel da eine Gondel, wo man von der Innenstadt und vom Bahnhof dann in dieses in in das neue IPI kommen wird. Und da sind auch ganz viele Räumlichkeiten extra darauf hergestellt, dass die Leute eben sich austauschen können, dass sie voneinander und miteinander lernen können.

Und dafür sind ja Events eigentlich da, eben mit diesem Thema Human Touch, mit dem Thema Begegnungsstätten. Und wie gesagt, wenn wir da dann noch 'n bisschen mehr Mut dazu haben, dort auch eine Kaffeebar einzubauen, wo es ein, wo man was machen kann, also die Leute auch 'n bisschen in die Aktion zu bringen und aus der passiven Beschallung heraus, dann glaub ich, dann haben wir 'n ganz großen Schritt in die Zukunft von Events und Messen getan. Jetzt hast Du zweimal in den letzten 10 Minuten Human Touch erwähnt und natürlich hast Du einmal auch erwähnt die Thesen, deswegen möcht ich sie auch jetzt mal sagen. Wir haben nämlich erst eine halbe Stunde geschafft, es ohne diesen Begriff These auszukommen. Du hast mir nämlich im Vorfeld 5 Thesen gegeben, von denen wir 3 schon instinktiv behandelt haben.

Und zwar war These 1 vom vom Ereignis zur Experience. Haken dran, haben wir. These 2, Community statt Publikum, haben wir jetzt auch schon ausführlich gemacht. These 4 war, Nachhaltigkeit als Haltung, haben wir auch. Jetzt kommt noch 3 und 5.

Ich geh mal auf die 3, Events als Content Hub Bühne für dort Leadership. Ja, das spielt ja eigentlich mit dem Community Building zusammen, dass man sich halt im Klaren sein muss. Ich mein, das hast Du hier auch gemacht, wenn Du unsere Messen begleitet hast bei den Messehrundgängen, wir machen ja immer so diese guide tours, dass man dort eben dann auch Content erstellt, die man eben auch über die Messe hinaus nutzen kann. Das heißt, was wir auch beim Takt der Industriekommunikation machen, was ja ihr auch macht mit eurer Ivallaange Wiesn, dass man dort Leute ans Mikrofon holt. Wir haben dort mit Corporate Studio 'n guten Anbieter, der uns eben dann die den Content auf erstellt, sodass man eben nutzen kann.

Und man muss natürlich auch immer den Kreis denken, weil nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Übrigens ist am fünfundzwanzigsten Juni auch 'n Deutschlandspiel, möcht ich kurz dazu sagen, fällt mir grade ein. Gott sei Dank fängt's erst 22 Uhr an, sodass der Tick damit nicht tangiert ist. Ja, aber der Nick, stellst Du dann wenigstens eine 'n Beamer auf oder so? Die spielen, glaub ich, gegen, weiß ich nicht, Papua Neuguinea oder sonst irgendwas.

Ja, ja, Mia aus, aber deswegen kannst Du ja trotzdem Public Viewing machen. Ja, Du kannst es ja sponsoren, das wär noch offen. Die Ach so. Die Kommunikation sucht noch einen Sponsor. Kann man gerne machen.

Vielleicht finden wir ja, können wir ja mit der Telekom sprechen, weil unser Moderator vom Tick, der ist ja, geht er tatsächlich fremd dieses Jahr, indem er in USA und Kanada sein wird und dort eben die Deutschlandspiele unter anderem mit Thomas Müller und Mats Hummels kommentieren wird und also da der Host sein wird. Und stimmt ja, eigentlich könnt man theoretisch mal Telekom fragen, ob sie unsere Abendveranstaltung inklusive sponsoren wollen. Ja. Siehst Du wenigstens das so als als Kompensation. Genau.

Und was ich aber eigentlich sagen wollte, ist, dass man den Tag selber immer so strukturieren sollte und da ist man wieder beim Thema Konzeption und Planung, dass man dort eben Inhalte aufnimmt, die man dann nutzen kann. Die man zum Beispiel fürs Thema, schön, dass Sie da waren, hier ist sofort mehr oder weniger noch, bevor Sie weg sind, Ihre Bildergalerie. Oder eine Zusammenfassung oder eine digitale Plattform, wo man sich alles noch mal anschauen kann oder wie auch immer. Und das dann auch gleich wieder für die Bewerbung von der nächsten Veranstaltung zu machen. Weil was die Leute lieben, ist tatsächlich durchgängige Konzepte, also wirklich Konzepte, die jetzt nicht nur einmal da sind, sondern wo sie einfach schon am besten bei dem Tag wissen, wann ist denn der Termin für den nächsten Tag der Industriekommunikation, kann ich auch schon sagen.

Ist dann der 24. Juni 20 27. Auch wieder schöne Grüße an Herrn Habersetzer. Wir haben bis jetzt bis 20 30 gebucht, das müssen wir mal verlängern, glaub ich. Okay.

Ich mein, ich mein, Du kannst auch das als Content hab. Ich mein, ich hab's selber erlebt, weil ich bin ja der Host da jetzt auch schon zweimal gewesen. Kann da auch von der eigenen Erfahrung sprechen. Es es es tangiert auch son bisschen, also wir greifen jetzt son bisschen die Themen auf. Es ging von Ereignis zu Experience.

Ich mein, Du hast mich zweimal mundtot gemacht dankenswerterweise, ja, in den letzten 2 Jahren. Ja, nicht ich. Nicht ich, die Closing Speaker. Ja, die Speaker, weil der eine mit seinen Kartentricks und der andere mit seinen Gedankenlesen. Danke dafür.

Mal gucken, was Du dir dann dieses Jahr einfallen lässt. Da bin ich auch schon sehr gespannt, weil das war, also mich mundtot zu machen, ist schwierig. Danke dafür. Aber man hat auch gesehen, dass es die Community son bisschen abholt, weil wir sind so in den Dialog gegangen und mittlerweile kenn ich die Leute alle, die da auch auf der großen Bühne waren. Also unfassbar, ja.

Also das das greift alles so ein bisschen ineinander. Und dieser dieser verlängerte Arm, ich mein, wir haben die Videos produziert, das kam ja dann auch noch, ne. Man hat man hat noch die ganzen anderen Videos gehabt. Wenn wir beim Messerundgang waren, hab ich die Videos dann geschnitten, hab 'n großes Youtube Video gemacht. Man kann die aber auch natürlich einzeln schneiden und man hätte dann auch 'n bisschen mehr gehabt.

Aber ich fand diese diese großen Filme, die ich da dann gemacht hab, die ging ja irgendwie knapp eine Stunde oder das eine ging sogar 90 Minuten. Super, ja. Wenn mal wieder nix im Fernsehen kommt, ja. Netflix ist durchgeguckt, dann guckste dir halt mal das an, ja. Geht 90 Minuten.

Vielleicht ist manchmal eine Werbung drin. Ich weiß nicht, was Youtube da manchmal tut. Aber hey komm, ja. Also da hat man schon schon schon schöne Sachen. Ja, da hab ich Schluss der Thesen, ja?

Wie genau. Man muss halt einfach drauf achten, dass man halt wirklich dieses Content Ökosystem eben auch nimmt, eben, weil Du vorher gesagt hast, SORT Leader, sich selber, das Unternehmen halt darzustellen als eben Taktgeber und Trendsetter in dem Bereich, in dem man eben tätig ist. Und da ist es ganz wichtig, dass man halt in dieser, also in diesen Jahresrhythmus denkt. Also wir denken zum Beispiel beim BVEK von Tick zu Tick. Also das ist unser Redaktionsplan.

Also der startet mitm Tag der Industriekommunikation und geht bis zum Tag der Industriekommunikation und wird dann halt mit verschiedenen Trend Publikationen, demnächst das Trendbarometer, im März das Trend Paper, also vervollständigt, dass wir natürlich als Verband dank unserer Community eben Trendsette fürs b-two-b-Marketing sind. Und so sollte das halt jeder sehen, dass er sich das halt von Anfang an überlegt, wie man diesen Content dann halt auch ausspielt, eben wieder mit dem Thema Hyperpersonalisierung, was Du ja vorher auch erwähnt hast. Weil die Leute wollen nicht, sehr geehrte Damen und Herren, sondern die wollen, hallo Frau Pollock. Genau, mindestens mal das. Und richtig geschrieben, wenn's geht.

Ja, das ist bei mir aber auch 'n Problem immer mal wieder. Ich war 4 Monate lang im öffentlichen Dienst als Gründicken. Haben Sie's viel vergessen. Egal. Kommen wir aber mal im Zuge der Zeit, wenn ich schon mal so gucke.

Zur letzten These und zwar KI als Regietool natürlich kommen wir an die künstliche Intelligenz nicht vorbei, ja. Machen wir uns nix vor. Ja. Mein bester Kumpel kotzt schon im Strahl, wenn er jedes Mal beim Podcast hört, wenn ich irgendwie mit der KI komme. Aber es ist halt nun mal so, die künstliche Intelligenz ist halt einfach nicht wegzudenken.

Und die verändert natürlich auch die komplette Eventriege. Ja, wobei das ja, wir hatten es ja vorher schon son bisschen angesprochen, dass eben für mich KI und Nachhaltigkeit tatsächlich was ist, was man einfach mitdenken sollte, sowohl, also einfach bei der Konzeption und bei der bei der Suche nach der Location et cetera schon mitdenken sollte. Und für mich ist es ganz klar, die KI darf einfach grad im Eventbereich nicht den Menschen ersetzen, aber ist 'n wunderbarer Sparringspartner. Was ist er? Also diese ganzen Ablaufpläne, die ich früher in stundenlanger Zeitaufwendung selbst geschrieben habe, die macht jetzt halt alle die KI.

Es ist aber natürlich halt so, da muss man sich auch selber, man muss natürlich die KI auch bedienen können und auch KI Agenten wird man bedienen können müssen. Aber es ist halt wirklich schön, es sitzt da halt einem irgendwie 1 auf der Schulter oder auch gegenüber und man kann sich damit austauschen. Es ist halt wirklich, man kann verschiedene Sachen ausprobieren in 'ner unglaublichen Geschwindigkeit, was man früher nie gemacht hätte, weil man die Zeit dazu gar nicht hatte. Ich seh's einfach als eine wirklich tolle Möglichkeit, Zeit zu sparen, die man selber wieder für kreative Prozesse sich nehmen kann. Und was ich ganz toll finde, ist, ich ich kann mir sehr viel mehr Zeit auch fürs Team nehmen.

Das heißt, das Team kriegt ganz andere Ablaufpläne, jeder kriegt seinen persönlichen. Es damit kommt jeder besser vorbereitet und damit auch ruhiger auf die Veranstaltung, weiß er, was ihn, was sie erwartet. Und dafür kann man KI perfekt nutzen und das wird auch immer noch besser werden. Aber wie gesagt, ich würde jetzt keine KI ganz alleine meine Agenda schreiben lassen. Also die Agenda und auch die Suche nach Referenten und Speakern, das mach ich schon lieber noch selber, aber als sone Art, wie gesagt, Sparringspartner, Ideengeber ist es sensationell.

Und da wird ist sicherlich die Entwicklung ja so dynamisch, dass wir noch nicht wissen, was uns da im Juni erwartet. Wir hatten erst vor Kurzem einen Call mit einem von unseren Referenten und da haben wir dann auch gesagt, wir machen halt jetzt mal 'n Titel und eine kurze Ant Teaser des Vortrags, weil er wird den Vortrag noch nicht ausarbeiten können, weil er ja nicht weiß, was bis dahin passieren wird. Na, das weißt Du nicht. Mein mein, wir sehen das, Tobias Eickelpass und ich, wir sehen das, wenn wir mit Neuroflash beispielsweise arbeiten, ja. Die haben das ja auch schon wieder von vom Kopf auf die Füße und wieder zurückgestellt, weil sie jetzt nicht mehr nur ChatGPT einbinden, sondern auch und und und und bla.

Und auf einmal kommt Germanite 3 Punkt 1 und jetzt kommt Germanite 3 Punkt 2 und jetzt kommt ChatGPT 5 Punkt 2. Und dann kommt das neueste Sorra 2 und dann kommt Suno. Und also da kommt ja immer mehr und grade im kreativen Prozess, ich hatte mal 'n Podcast mit Jenny Habermail, liebe Grüße, wenn Du's hörst oder auch mit dem Hendrik Unger, auch hier, liebe Grüße. Du kannst dir KI mittlerweile ja auch sagen, wenn Du kreativ werden möchtest und brauchst 'n Sparringspartner, agiere bitte mit dem, wie er das genannt dahinter, ich glaub 5 Hüteprinzip oder 6 Hüteprinzip oder nimm eine Kreativitätstechnik, das hab ich mit Jenny besprochen, da haben wir mal so ganz verrückte Kreativitätstechniken gemacht. Da hab ich mich totgelacht, ja, bei bei bei der Aufzeichnung, weil da einfach 'n paar Sachen rauskam an die denkt der Otto Normalmensch nicht.

Ich mein, die KI hat's Wissen von vielen. Das war dann halt auch schon wirklich cool. Und dafür als Sparringspartner, dafür kann man's wirklich nehmen. Aber so ersetzen mit Agenda schreiben oder schreib mir 'n Ablaufplan oder so und ich ich vertraue drauf, besser leid. Ja, es gibt da es gibt da supertolle Techniken, die Du damit natürlich an umsetzen kannst.

Und was halt schön ist, ist, dass dann einfach diese diese diese Ideen, die auch präsentiert werden, wo Du selber gar nicht sagen würdest, ach ja, ich könnt das jetzt ja theoretisch mal zum Beispiel Worst Case Szenario Ja. Hat man mal bei 'ner Veranstaltung, dass Du einfach genau das Schlimmste darstellen solltest und dann praktisch das Gegenteil machen. Das kannst Du mit ChatGPT super machen. Also die der kann dir die oder auch mit, egal wem, Neuroflash, schöne Grüße auch nach Hamburg. Ganz wirklich ganz, ganz tolle Firma, hat man auch erst 'n total tollen Impulsvortrag und hoffen auch, dass wir sie demnächst in der Community begrüßen dürfen.

Deswegen noch mal schöne Grüße nach Hamburg. Gibt's weiter, Hendrik, wenn Du's hörst. Genau. Nee, und da ist es da ist es tatsächlich einfach wirklich ganz toll, dass Du dich son bisschen Gamification Effekt tatsächlich durch KI und das Kind in dir wieder 'n bisschen raussuchen kannst, indem Du dann halt einfach wirklich da 'n bisschen damit spielen kannst. Und 1 von unseren Vorstände, Jens Fleischer von Medienformer, auch schöne Grüße in diesem Fall, falls Du's hörst, lieber Jens, hat mal gesagt, klebt euch doch einfach 'n Post it an Laptop, wo draufsteht, k I.

Damit man einfach dran denkt beim täglichen Doing, wo kann ich's denn einsetzen? Wo kannst mir das das Leben erleichtern? Wie gesagt, nicht das eigene Gehirn damit ersetzen, aber wirklich einfach als Sparringspartner nutzen, sich selber einfach mehr Freiraum für die Sachen zu geben, die man halt als Mensch einfach macht, wie kreative Prozesse und auch intelligente Prozesse. Weil wie gesagt, das I steht ja einfach nicht für Intelligenz, zumindest bis jetzt momentan noch nicht in der KI. Und da sollte man wirklich wahrscheinlich, wie meinte das, erst 1 auf die setzen.

Also wenn KI, h I trifft, ich glaub, dann ist es super. Wobei, da müsste man eigentlich sagen, wenn AIHI trifft. Mhm. Ganz schön viele Eier. Ja, ja.

Ostern ist ja auch schon bald. Oh Gott. So, dann kommen wir mal im Zuge der Zeit zur Abschlussfrage. Ich will ein paar Sachen kurz vorwegnehmen. Ich gehe stark davon aus, liebe Michaela.

Das wird nicht die 1. Und einzige Folge gewesen sein, sondern wir werden bestimmt noch 1 2., 1 3. Folge machen und eine Sonderfolge zum Trendbarometer. Du hast ganz kurz mal angerissen, machen wir garantiert auch noch, Komma oder Fragezeichen? Wir machen gerne alles, zu dem Du uns einlädst, lieber Kevin, Tanja, Ramona, ich, wie wir alle heißen.

Wir kommen immer supergern zu dir, weil Du einfach wunderbar Wissen mit Humor und Leichtigkeit verbindest. Ich hätt jetzt einfach nur mit 'nem Jahr gerechnet, aber danke. Dankeschön. So, Abschlussfrage. 91 bist Du im Messebusiness.

Also jetzt mittlerweile seit, lass mal rechnen, 35 10 Jahren. Jahren. Seit 10 Jahren. 35 Jahren. 2021.

Ja, glaub schon. Ich wollt schon 25 sagen, aber nee, es kommen noch 10 Jahre drauf, krass, ne. Wir sind näher an 20 50 als an 2000. Gottes Willen, ich werd alt. Was war der lustigste Fehler, der dir in deiner Messe Karriere bisher passiert ist?

Also das war tatsächlich in der Messekarriere, sondern das war in der war noch im Konzertbereich. Das war tatsächlich, dass wir alle mal im falschen Halle standen. Oh. Wir standen in Halle im Osten der Republik. Und damals war aber ganz neu das Teddystadion in Halle Westfalen eröffnet.

Und das, die Produktion und alles stand aber inklusive uns vom Team, sollte 'n Joe Cocker Konzert stattfinden in Halle an der Saale statt in Halle in Ostwestfalen. Und das war dann 'n bisschen ungünstig. Man hat's nicht so schnell von a nach b geschafft, deswegen geborene allen den Tipp, immer genau gucken, wo die Veranstaltung stattfindet. Das war tatsächlich dann im Nachgang aber sehr, sehr lustig, weil wir uns dann in diese leere Eissporthalle reingesetzt haben. Und ja, die Veranstaltung muss natürlich verschoben werden, aber man muss am Ende des Tages alles irgendwo mit Humor nehmen.

Weil wenn man sich selber nicht so ernst nimmt, ist als Eventmanager tatsächlich 'n bisschen einfacher das Leben. Du, da geborene ich dir mal 2 Anekdoten einfach mal auch zum zum Lachen. So was Ähnliches hab ich auch erlebt, allerdings nicht mit 'ner mit 'ner Veranstaltung in dem Sinne mit 'nem Konzert, sondern eher mit 'nem Trauerfall. Meine Frau und ich, wir wollten zu 'ner Beerdigung und waren aufm falschen Friedhof. Okay, wir sind einfach mal aufn falschen Friedhof gefahren und haben dann angerufen, wo seid ihr denn alle?

Ja, wir sind aufm Friedhof. Ja, wir auch. Ja, wir sind der Trauhalle. Ja, wir auch, aber hier ist keiner, bis wir dann festgestellt haben, okay, wir waren einfach aufm falschen Friedhof. Und bei dem anderen, es war Silvester, keine Ahnung, 12 Jahre her oder so, Kumpel und ich.

Und also wir waren sone Dreier Clique, Julia, Matthias und ich. Und wir waren in der Sauna. Wir wir haben, sie hat da so was, Julia hat irgendwie so was gewonnen und wir waren da irgendwie über Silvester, waren wir irgendwie Wellnesshotel und und wir wollten in die Sauna und Julia hat gesagt, sie kommt gleich nach. Und Matthias und ich, wir sind schon mal vorgegangen, es war sone Dampfsauna, war aber ganz wenig bis gar kein Dampf und es wurd auch irgendwann kalt, aber wir sitzen dadrin und wir sitzen und wir sitzen und wir denken so, was ist denn hier überhaupt los, ja? Es wird auf einmal so frisch et cetera p p.

Und dann kam Julia durch die Tür, was macht ihr denn da? Und wir so, ja, wir warten eigentlich auf dich. Ja, aber seht ihr nicht, dass die aus ist? Es es kann doch mal so was passieren, ja. Ja, die Mutter Aber das sind wir mit der Kommunikation.

Ja, ja, das, jetzt hat irgendwie alles mit Kommunikation zu tun, ne. Auch Halle an der Saale und Halle Ostwestfalen. Ja, ja. Ist alles irgendwie Aber es war halt einfach so, da waren wir immer, das haben wir immer so gemacht. Auf den Touren war das immer so, weil es war vorher noch nie 'n Konzert von uns in Halle Ostwestfalen.

Deswegen, das war ganz klar, da steht Halle, Halle aufm Ablaufplan. Da fährt man natürlich zur Eissporthalle nach Halle an der Saale und nicht wohin, was man nicht kennt. Und das ist wirklich das, ab und zu gerne mal Überraschungsmomentum einbauen auf Events oder auch auf Messen, aber an der Kommunikation arbeiten, weil nichts ist schlimmer, wenn dann keine Ahnung, keiner da ist oder die Leute zu sehr überrascht sind, ja. Immer da auch 'n bisschen auf die Personas achten, weil manche Leute steigen nicht so gern auf die Tische und setzen sich selbst gebasteltes Papierhütchen auf. Mhm.

Das war eigentlich das perfekte Schlusswort. Liebe Michaela, vielen lieben Dank, dass wir heute über, ich nenn's mal komplett Human Touch, Messe- und Eventbegegnungen neu gedacht gesprochen haben. Danke, danke, danke. Dankeschön. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, was sagt ihr denn zu dem Thema?

Ja, wie steht ihr denn dazu Human Touch in der Messe- und in der Eventbranche? Also begegnen wir uns da alle neu? Denken wir es neu? Müssen wir es neu denken? Oder sagt ihr, nee, mir langt eigentlich die Frontalbestellung und ich bin lieber Publikum als Community?

Schreibt doch mal gern eure Meinung dieser Folge in die Kommentare, auf LinkedIn, auf Spotify, auf Youtube in die Kommentarspalte oder schreibt mir eine Mail unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.

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