Marketing & Sales: Endlich zusammen. Mit Simon Zaugg - #277
Worum es geht
In dieser Folge sprechen Kevin und Simon Zaugg darüber, warum Marketing und Sales in vielen Unternehmen noch immer aneinander vorbeiarbeiten und wie viel Potenzial dadurch verloren geht. Sie teilen ehrliche Einblicke aus ihrem Berufsalltag und diskutieren fehlende Austauschformate, Provisionsdenken, Vertrauen im Vertrieb und die Bedeutung von Sichtbarkeit für das Marketing. Deutlich wird: Echte Zusammenarbeit zwischen beiden Bereichen führt zu besseren Leads, stärkeren Kundenbeziehungen und nachhaltigerem Erfolg.
Autor: Kevin allein im Marketing
Zu Gast
Simon Zaugg ist Gast dieser Folge und spricht gemeinsam mit dem Host über die Zusammenarbeit von Marketing und Sales sowie eigene Einblicke aus dem Berufsalltag.
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Transkript
Ein Thema, was ich wohl schon länger nicht mehr behandelt habe und zwar das Marketing Sales Alignment. Deswegen wurd ich sogar letztens angeschrieben und dann hieß es, ja komm, lass doch mal eine spontane Folge machen. Also machen wir die spontane Folge zu Marketing und Sales Alignment. Jetzt hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media.
Und angeschrieben wurde ich übrigens nicht aus Deutschland, sondern wir gehen in die Schweiz, denn genauer gesagt gehen wir nach Zürich. Wer hat's erfunden? Die Schweizer, wer genau von Ricola? Ich lieb den Schweizer Dialekt. Da brauchst Du irgendwie so 3 Zentimeter dicke Stimmbänder, dass das funktioniert.
Angeschrieben wurde ich von Simon Zauk. Simon, grüß dich. Schön, dass wir hier im virtuellen Studio zusammengefunden haben. Ich würd sagen, stell dich ganz kurz vor. Ja hallo Kevin.
Ich freue mich sehr, heute da zu sein. Ich muss zugeben, ich habe ein bisschen ein bisschen, bin auch ein bisschen nervös, weil's mein erster solcher Podcast jetzt ist auf dieser Seite. Ich freue mich sehr auf diese Stunde, auf ein Thema, das mich selber sehr bewegt. Ich bin im Marketing Sales Alignment mittendrin. Ich bin seit 15 Jahren im Marketing unterwegs, in der IT vor allem, B2BG Business und ja, hab die ein oder andere Erfahrung gemacht und bin auch ein Mensch, der sehr gerne reflektiert, sehr gerne überlegt, ja, und dann sich auch engagiert in den Themen.
Und wie man hört, ja, ich bin aus aus der Schweiz, aus Zürich. Ich wohne in Zürich, aber ursprünglich bin ich aus der Region Thun. Das ist ein Dialekt, in dem man noch ein bisschen noch ein bisschen schwieriger zu verstehen ist als der Zürich Dialekt, aber ich werde mich jetzt heute bemühen, Hochdeutsch zu sprechen. Das hier ist nämlich mein Hochdeutsch. Das ist nicht ein Schweizerdeutsch, es gibt deutsche Freunde, die haben schon gedacht, ah, ich versteh den Simon so gut, wenn der Schweizerdeutsch spricht.
Und dann muss ich sagen, nee, nee, ich kann mal richtig anfangen und dann verstehst Du dann wahrscheinlich nichts mehr so viel. Und wenn's irgendwann schiefläuft, ich glaub, dann wird's der 1. Podcast, wo ich bei Youtube die Untertitel aktivieren muss. Obwohl wenn ich auf ranghash zu papple versteht's aga oder mehr. Also von daher, das können wir ja auch probieren, gell.
Wie kamst Du denn dazu, mein anscheinend augenscheinlich bist Du ja ein Hörer meines bescheidenen kleinen Podcasts, sonst hättest Du mich ja nicht angeschrieben und hättest gesagt, Du, ich hab das Thema schon lange mehr gehört. Mach mal wieder 1. Wie kamst Du denn dazu, mich da zu kontaktieren? Passiert mir, ehrlich zu sein, auch selten. Ja, Du, also Du machst ja immer wieder die Aufrufe in den in den Podcast.
Schreib mir, oder? Das hab ich mir dann zu Herzen genommen, oder? Und ja, also ich ich hab deinen Podcast zu hören begonnen aufgrund von diesem Thema eigentlich. Also hab eine Folge, ich weiß nicht mehr welche, aber einfach eine, die hat mich dann getriggert, so ein Marketing Alignment. Die Konflikte, die sich da ergeben und die die nicht genutzten Potenziale, die sich da auftun, das mich beschäftigt, weil ich da auch seit vielen Jahren einfach in solchen Organisationen unterwegs bin.
Und ich will dazulernen, ich will ich bin ein lösungsorientierter Mensch. Ich will ich will, ja, und da ist dann, da ist ein Podcast eine gute eine gute Quelle. Ja, und ich fühl mich ehrlich gesagt auch angesprochen vom Titel, also Kevin allein im Marketing. Ich ich war eben, ich war eben auch lange Zeit der Simon allein im Marketing, oder? Ich war ja immer in kleinere Organisationstation unterwegs, wo ich häufig der einzige Ansprechpartner war für Marketingsachen.
Und drum hab ich auch, ja, fühl ich mich da ganz wohl. Du hast immer wieder gute Themen dabei. Man sieht's jetzt viel, also man man man hört's ja nicht, aber ich mach grad das Herzchensymbol. Und zwar noch in der in der Millennial Edition. Es gibt ja mittlerweile die Genz Edition, die kann ich aber nicht, da brech ich mir die Finger.
Vielen lieben Dank, lieber Simon. Auch auch auch danke für für deine Mail. Dann steigen wir doch mal in das Thema ein, Marketing und Sales Alignond und zwar mal aus deiner Sicht. Also ich mach ja, ich hab ja viele Folgen schon gemacht. Da war mal eine Folge mit Norbert Schuster, da war eine Folge mit Markus Milds, da war eine Folge mit, ach Gott, wir haben auch 'n bisschen angesprochen mit Stefanie Scurer hab ich das letztens auch gemacht, ne.
Da ging's zwar Flywheel, aber Flywheel versus Funnel, aber wir haben natürlich auch Marketing Sales Alignond angesprochen, irgendwo schwingt das immer mit. Aber viele Unternehmen nach wie vor haben dieses Potenzial nur noch immer, und ich propagier das ja jetzt schon seit Bayern, nicht verstanden. Wie wie wie hast Du das wahrgenommen oder wie nimmst Du das wahr? Auch mal im Hinblick, Du bist ja in Zürich, auch im Hinblick auf die Schweiz. Ist das bei euch genauso schlimm wie bei uns?
Mein, wir haben noch 'n paar andere Probleme, aber das auch. Du, also so so gefühlsmäßig würde ich sagen, wir haben die genau gleichen Probleme, die genau gleichen Herausforderungen. Ich hab jetzt noch nie in Deutschland gearbeitet in der deutschen Organisation, von dem her kann ich diese Seite nicht beurteilen, aber ja, also es ist halt irgendwie ein Thema, das eben halt nie zu was auf der Prioritätenliste ist und Du hast immer den Alltagsdruck und das ist dann immer kommt immer wird immer zuerst gelöst und dann werden andere Fragen so auf die lange Bauch geschoben. Und das das das sehe ich absolut, also das ist Und es betrifft ja nicht nur dieses Alignment von Salesemarketing, es betrifft vor allem strukturelle Fragen und Organisationen. Ja, wenn's drum geht irgendwie für dafür zu sorgen, dass Teams besser funktionieren.
Das ist einfach, da da da brauchst Du so viel Ausdauer, bis Du da irgendwie eine Initiative hinkriegst. Also ich ich seh's ja auch aus der Perspektive raus. Also ich hab ja jetzt auch schon in verschiedenen Organisationen gearbeitet und da da hast Du eigentlich immer mehr oder weniger das gleiche Problem. Also jetzt da, wo ich arbeite, mein Arbeitgeber, haben das eigentlich sehr gut oder mein Arbeitgeber hat das sehr gut verstanden, das Ganze zu verbinden. Wir arbeiten sehr eng mit dem Sales zusammen.
Aber es gab auch schon andere Unternehmen, in denen ich gearbeitet hab, da war das eben nicht so. Da hat die linke Hand nicht gewusst, ob der rechte Fuß gestorben ist so nach dem Motto. Da hat Sales irgendwas verkauft, wo wir im Marketing gesagt haben, das haben wir doch gar nicht als Produkt. Und wir im Marketing haben irgendwas beworben, wo Sales gesagt hat, wie soll ich 'n das verkaufen? Das war war dann halt schon ziemlich schwierig, ja.
Ich hab dann mal den den den Switch gemacht und hab mich bei 'nem alten Arbeitgeber auch mal in den Sales stecken lassen für ein Jahr. Ich musste Kaltakquise machen, ich sag's immer gerne, Triggerwarnung an die, die's jetzt nicht hören können. Ich habe mich gefühlt wie die Schlampe des Unternehmens, so wie sich's halt anhört, weil Kaltakquise und Anrufen und das ist einfacher. Es ist furchtbar anhand von sonem bescheuerten Leitfaden die Fragen runterrasseln, lügen, dass sich die Balken biegen. Also das ist halt einfach nicht meins.
Und hab dann aber dieses ganze Wissen, was ich in dem Jahr im Sales aufgesaugt habe, was gerade die Unternehmen beschäftigt, wo die Problemstellungen sind, wie lösungsorientiert sie sind, wo sie sich informieren, wie bla. Das ganze, das hab ich mitgenommen und hab's dann im Marketing wieder auch verortet, hab FAQs erstellt, habe Infografiken erstellt. Einfach Sachen, die's auch dem Sales einfacher machen, zu interagieren. Eine Leadstrecke zumindest versucht aufzubauen. Dann kamen noch andere Faktoren, die mich dann auch dazu veranlasst haben, das Unternehmen zu verlassen.
Aber egal, ja, Du hast halt die Strecken aufgebaut, wo dann auch Sales warme Leads anruft und nicht dann sagt, schönen guten Tag, mein Name ist, ich komm von, ich hätt da mal, was ist das grundsätzlich interessant für Sie? Und haben Sie noch Kapazitäten für Neukunden? Sondern Du hast halt ein, Du hast halt 'n Anhaltspunkt, mit dem Du sprechen kannst, weil Du siehst entsprechend, wenn das Tracking richtig eingestellt ist und die Leute dem dem Ganzen auch zugestimmt haben, siehst Du ja, was sie gemacht haben. Wo haben sie auf 'ner Mail hingeklickt? Warum haben sie geklickt?
Wie haben sie geklickt? Wann haben sie geklickt? Wie oft haben sie geklickt? Bei bei Webseiten ist es noch viel, viel besser, ja. Da siehst Du's auch, wenn Du noch Heat Maps hast oder so was, ja, oder Du hast noch oder heißt das, glaub ich, oder Clarity von Microsoft.
Und und kannst noch gucken anhand der Heatmaps, was hat er gelesen, wie hat er gelesen? Also die tracken ja quasi die Mausbewegung und so weiter. Dann kannst Du da 'n paar Rückschlüsse ziehen. Die müssen nicht richtig sein, aber Du kannst zumindest die Leute anrufen oder Sales kann die Leute anrufen, kann sagen, ich hab gesehen, das wollen wir uns mal darüber unterhalten. Ist eine ganz andere eine ganz andere Herangehensweise.
Und jetzt gibt's was ganz Neues, ich weiß gar nicht, ob Du's ob Du's schon kennst. Ich hab letztens mal Webmatic gesehen. Was? Das ist irgendwie auch ganz geil. Der trackt irgendwie, von wo Du kommst.
Also wenn ich jetzt quasi mal auf Webmatic gehe, Ich mach das hier grade mal kurz live. Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, ihr seht's sowieso nicht. Liebe Zuschauer, jetzt aber grade auch nicht. Und ich geh jetzt hier auf Webmatic und dann bin ich hier im, das ist das, das ist das Ist das ist das so was wie Salesviewer? Oder Ja, so was in der Richtung.
Aber ich ich seh grade auch nur den Fallback. Wär ich aber jetzt im Büro und hätte da auch eine dedizierte Adresse mit allem, dann würd ich da sehen, weil weil das Ganze über unseren über unser Co Working Space läuft, würd ich da sehen, hallo, K 1 Business Klub. Und bei, das das würde auch gecheckt werden und ich würde das auch sehen in meinem Backend, wenn ich WeMatic einsetzen würde. Hier bin ich jetzt im gelandet, weil zu Hause hab ich irgend son IPv 4 DS light, hast Du nicht gesehen, Kraffel. Und bei meinem Arbeitgeber, dann steht da, hallo SC Networks.
Das ist dann auch noch sehr geil. Also Du Du siehst, welche Firma besucht gerade deine Website. Und Du kannst ja sprechen der Firma auch dann, wenn Du das richtig miteinander verbunden hast, die richtigen Seiten dynamisch ausspielen, also quasi hyperpersonalisierte Webseitenanzeige. Oh mein Gott. Und das ist halt schon mal sehr geil.
Und wenn Du diese Information hast, wenn Du das im Marketing einsetzt, die Info dem Sales gibst, dann kriegt dieses Marketing- und Sales Alignment im Chat GPT Sprech ein komplett neues Level. Und da muss doch eigentlich die Reise hinführen. Nun, ich propagier das jetzt seit über 3 Jahren mit dem, mach doch mal Marketing, Sales Alignment, mach doch mal Meetings zusammen, mach doch mal eine Strecke, wo auch Sales mit beteiligt ist. Aber die Leute haben das immer noch nicht begriffen, warum das eigentlich so essenziell ist, dass Marketing und Sales, aber auch die IT HR und wie sie alle heißen, mal zusammenarbeiten müssen. Ja.
Das kriegen die nicht hin. Ja, also ich ich erleb ja, ich ich erleb's ich erleb's ja auch ähnlich, aber ich kann vielleicht noch einen Unterschied machen, so die vielleicht die Alteingesessenen oder die schon länger dabei sind, sind dann schon deutlich weniger bereit, sich zu ändern, oder, als die, die vielleicht neu dazukommen, auch von 1 jüngeren Generation sind, die sind dann schon eher offen, das so meine Erfahrung. Da kann man dann auch, ist ist ja, der Austausch auch viel einfacher, die sind viel flexibler. Die anderen haben, ne, es ist halt, wenn Du wenn Du Informationen vom Marketing bekommst, dann ist das wie eine Abhängigkeit oder die sie dann zufällig zu zusätzlich schaffen. Und ich ich erlebe halt selbst schon so, dass sie gerne auch viel Kontrolle haben Und am liebsten von a bis z, oder?
Dann wird sie auch die ganze Provision bekommen und ich noch 'n Teil davon. Das ist so das Nächste. Sorry, wenn ich dich da unterbreche, aber das ist das Nächste, was ich damals in meiner Sales Tätigkeit nie nie wollte. Ich wollte nie diese Provision haben. Warum dieser dieser Druck, der dahinter steckt?
Also erst mal bin ich nicht son Mensch, ja, der irgendwie, ich muss jetzt 20 20 Abschlüsse machen, damit ich zu meiner Provision komm. Scheißegal, wie ich sie kriege, Hauptsache die Leute unterschreiben und wenn ich sie mit 'ner Knarre dazu zwingen muss. Das das war noch nie meins. Und ich verstehe einfach nicht, warum Sales dann den kompletten Kuchen bekommt. Und das Marketing zum Beispiel nicht, weil, Gott, ich leg mich jetzt grad son bisschen mit den Sales People an, während wir sprechen, aber es ist mir eigentlich auch egal, weil Sie machen Ihren verdammten Job, Punkt.
Sie machen Ihren Job, ich mach meinen Job. Wir sorgen alle dafür, dass ein Kunde Kunde wird. Warum bekommt dann nur Sales die Lorbeeren? Macht für mich persönlich überhaupt keinen Sinn. Auf LinkedIn machen die mittlerweile alle den Dicken, zeigen ihre mehr oder weniger anonymisierten und dennoch gefakten Gehaltsnachweise und brüsten sich, wie geil sie sind, weil sie keine Ahnung, wie viel Abschlüsse machen.
Ja. Sorry, wir machen alle unseren Job. Und auch Sales, das ist nicht Boah, Du bist der Geisteseller überhaupt. Es ist dein fucking Job. Punkt.
Absolut. Ganz einfach. Und da da glaub ich, ist es auch noch sone Diskrepanz auch immer noch, warum Marketing und Sales vielleicht nicht richtig zusammenarbeiten. Entweder Du gibst keinem eine Provision, da machen sie einfach alle ihren Job, Punkt. Oder Du gibst all eine Provision.
Allem, die an dieser Wertschöpfungskette beteiligt sind und das sind halt einfach nun mal alle. Das ist die IT genauso wie der Support, genauso wie Customer Care, genauso wie Sales, genauso wie Marketing, genauso wie HR. Wir alle machen den Job, damit ein Kunde Kunde wird, weil ohne Mitarbeiter kriegst Du keine Kunden, das heißt HR. Ohne Werbung kriegst Du keine Kunden, das heißt Marketing. Ohne dass irgendeiner da hinfährt und den den Vertrag unter die Nase hält, also Sales kriegst Du auch keinen Kunden.
IT macht die Infrastruktur auch fürn Kunden gut. Customer Care ist damit 'n Kunde. Kunde bleibt, ist auch ist auch gut. Also das sind halt auch so Faktoren, wo ich dann auch sehe, wo ich dann aber auch ganz offen sage, Leute, 20 26 ist einfach dieses provisionsgetriebene Gedöns, was nur Sales bekommt, halt einfach nicht mehr zeitgemäß. Das ist halt einfach so.
In in meiner Wahrnehmung, ich weiß nicht, wie Du das siehst. Wir können auch da gerne kontrovers diskutieren, aber in meiner Wahrnehmung ist es so. Ja, ich versteh's als, in meiner Mentalität versteh ich's auch nicht, warum das so wichtig ist, aber es es ist tatsächlich einfach sehr, sehr wichtig dieses Modell, oder? Ist das offensichtlich, weil Sales einfach so ticken, oder? Also es Wenn Du in einem Salesbüro sitzt und in einem Marketingbüro sitzt, dann ist erstens die Lautstärke ganz anders und auch die Diskussionskultur ist einfach ganz anders.
Das sind einfach verschiedene verschiedene Arten von Menschen und die die die, ja, die eine Organisation priorisieren mehr die individuelle Provision. Es gibt andere Firmen, die die haben stärker, das die geben allen Bonus, oder? Also haben da 'n stärkeren Fokus auf die Gesamtorganisation und auf Teams. Das gibt es auch beides, oder? Und ich hab auch schon beides erlebt.
Ja. Und jetzt, wenn wenn die eine noch dabei sind, also ich, wir hatten grad grad kürzlich hatten wir son ein Austauschformat mit Sales, son Workshop Tag. Und da hatt ich das Vergnügen, also eine Übung zu machen mit einem KI Chatbot. Ich musste den überzeugen, eine 1 Demo zu buchen und ich hab's dann auch tatsächlich geschafft. Ich hatte eine gute Quote und so hab ich dann so überlegt, ja, also, Du, eigentlich, es ist ja nicht son Hexenwerk, also Ja, also ich sag mal, wenn Du mit mit Argumenten kommst oder wenn Du ganz einfach, wie soll ich sagen?
Du verkaufst ohne zu verkaufen. Weißt Du, Du gehst einfach auf die menschliche Ebene und machst es halt in dem Moment anders, als Du ratterst da deinen deine deinen deinen Leitfaden darunter mit irgendwelchen Gegenargumentationsketten, die im Vorfeld aufgeschrieben wurden, weil irgendeiner irgend 'n Wort gesagt hat, was auf dieser Liste steht und Du anhand dessen den Satz sagen musst, der hinter diesem Wort steht, das war ja auch noch nie meins. Also muss ich dazusagen, ne. Und diese Leitfäden gibt's ja immer noch und die werden ja auch von den ganzen Playern da draußen, von den ganzen Coaches immer noch propagiert. Ihr braucht 'n Leitfaden und das Ganze kraffel.
Da sag ich persönlich, nein, brauchst Du nett. Du brauchst einfach Sympathie und 'n bisschen Menschenkenntnis und dann sollte eigentlich das auch funktionieren. Aber nein, die beharren darauf, dass die immer noch ihre komischen Leitfäden da haben, dem ich zeig dir, wie's funktioniert und lad dir jetzt meinen Quatsch da runter und dann bekommst Du den Leitfaden mit 25000 Wörtern und die dazugehörigen Einwandsätze. Ich ich kann da halt ein, ich das ist nicht, das ist halt echt nicht meins. Und ich mein, ich hab auch, ich ich war auch, ich will nicht sagen, ich war hypererfolgreich, ja, aber ich habe auch Abschlüsse gemacht, und zwar ohne einen Leitfaden.
Und ich kann auch mit Kunden reden ohne einen Leitfaden. Und das ist halt dann einfach, weiß nicht, was da manche manche manche sich dabei denken, wenn die son Leitfaden darunter rattern, den hat ja aus Marketing nicht erstellt, ja. Entweder sind sie da selber zu irgend 'nem zu irgend 'nem Dirk Kräuter Gedächtnis Workshop gegangen und haben sich da irgendwie Tipps geholt oder ich weiß nicht was, ja. Aber jetzt, Du hast das schon angesprochen, was ich ganz gut finde. Du kannst das mit der KI auch 'n bisschen trainieren.
Ja. Ja, Sales Training ist kann gut sein, gerade wenn Du 'n bisschen introvertiert bist. Du brauchst, glaub ich, eine leichte Extrovertiertheit für für 1 1 1 fürn Job im Sales. Und wenn Du da die KI hast, mit der Du trainieren kannst, 'n bisschen Einwandbehandlung, son bisschen aber auch einfühlsam das Ganze machst. Aber Du kannst ja die KI mehr oder weniger mittlerweile, ich sag mal ganz vorsichtig, vermenschlichen und kannst mit ihr in eine Interaktion gehen, da kannst Du schon 'n bisschen was trainieren.
Das kannst Du schon machen. Wie hast Du das oder wie wie wie wie machst Du das jetzt? Also wie erlebst Du denn bei dir dieses Marketing Sales Alignment oder sagst Du auch, mal so ganz offen gesprochen, gibt's da Verbesserungspotenzial? Du, Verbesserungspotenzial gibt's immer, sag ich mir, oder? Also also ich würde sagen, ich bin jetzt im Moment in 1 guten Organisation aufgehoben.
Es ist zumindest offen, also man kann über alles sprechen, oder? Ja, also was ich immer wieder anrege, ist Austauschformate, also so so wie diesen Workshop, den wir da kürzlich hatten. Früher hatten wir auch mal eine Zeit lang ein wirklich, ein gemeinsames. Mir hat das immer megaviel gebracht, weil ich dann verstanden habe, woran die Sales auch grad arbeiten, bei an welchen Firmen sie dran sind. Und ich konnte auch mal beim Marketingprojekt 'n bisschen erzählen.
Das hat mir immer sehr immer sehr geholfen, das direkt zu zu erfahren. Und ja, das hängt halt dann von den von den Persönlichkeiten ab, die die die Abteilungen leiten oder was die da für Prioritäten haben, die einen setzen mehr auf diesen Austausch, die anderen weniger. Andererseits, Du kannst auch eben, es hängt auch ab, was Du persönlich alles machst oder Du kannst auch dir persönlich bei den Sales alles abholen, kannst dir nur auf die Finger klopfen, kannst dir nur auf die Nerven gehen und weiß ich was alles, damit Du das kriegst, was Du willst. Ich persönlich habe irgendwie den Anspruch, dass man es in 1 Firma dann trotzdem auch ein bisschen andere eine Struktur hat, oder? Also dass das nicht alles immer nur von den einzelnen Initiativen abhängt, die die die die Personen haben.
Natürlich, das ist das Wichtigste, dass dass man dass die, die es stört, dass die dann eben selber aktiv werden und auch etwas machen. Und dann wenn das dann auch belohnt wird quasi, dann ist es auch gut und das das das erleb ich auch so, dass dass wir da offen sind. Ja, aber nichtsdestotrotz eben also ein 1 haben wir im Moment nicht. Ich ich mich hab ich würde mir das wünschen. Ja, Austausch haben wir immer gut, auf der individuellen Basis haben wir guten Austausch.
Das hab ich auch in eigentlich allen Organisationen, wo ich bisher war, hatt ich immer das Glück, dass die die Menschen angenehm waren. Also ich hatte jetzt nie so also so arrogante, altgediegene Hautdegen, wie Du mal wie Du mal schon erzählt hast ab und zu in deinem Podcast, oder? Ja, Du mein Gott. Das hab ich jetzt zum Glück noch nicht erlebt, ja, aber Ach Du, ich hab's auch ich hab's auf auf der anderen Seite erlebt, oder? Als als als Ich war ich war auch An mich wurden auch schon Sachen verkauft oder als Marketingleiter im Verband, Japanerschaften mit Verlagen und die wurden mir da Werbung verkaufen und so weiter.
Und da hat sie schon zum Teil dann so, grad in in in in Verlagen, das ist noch spannend. Das sind da sind noch so, das ist wirklich so eine 1 Branche, wo wo Verlage. Viele grau, grauherige Menschen unterwegs sind, die dann auf auf auf diese Tour kommen, ja. Ja, ich mein halt, gut Verlage haben wir auch irgendwie grad 'n anderen Stress. Ja.
Da läuft halt irgendwie das Onlinegeschäft und die KI läuft denen son bisschen den Rang ab grade, ja? Wer wer Ich kenn keinen, der irgendwie 'n Zeitungsabo hat. Also kennst Du jemanden, der 'n Zeitungsabo hat oder 'n Zeitschriftenabo? Ja, ich selber habe schon. Ach so.
2, 3 Abos. Aber mehr so auf Fach Fachthemen oder ich bin jetzt auch Fußballfan, dann hab ich son Fußballmagazin abonniert, aber Ja, das ist ja Fußball. Fußball geht echt irgendwie nicht an mich. Also ich war ich war Abonnent der t-drei-n, ja, ich war Abonnent der Websiteboosting, aber das hab ich alles, weil a hatt ich irgendwie keine Zeit mehr zum Lesen, b bin ich dann ja auch auf die Podcasts umgestiegen, weil wer Podcasts macht, hört auch ab und zu mal ein und und hab dann entsprechend mich den dem Ganzen entledigt, weil auch das wird ja auch, und das ist jetzt kein Phänomen von von Website Boosting oder T3N, das sind wunderbare Magazine, aber auch die kämpfen natürlich 'n bisschen mit Preisen, ja. Papierpreise sind gestiegen, Löhne sind gestiegen.
Das bedeutet, sie müssen's ja auch 'n bisschen umlegen. Und da sind halt die die die Abos extrem teuer geworden oder was heißt extrem? Sie sind teurer geworden, ja. Ja. Wo ich jetzt auch nicht möchte, weil sie sind irgendwo zurecht teurer geworden, müssen sie ja auch.
Aber hat mich dann halt dazu bewogen, einfach zu kündigen. Das ist halt einfach so. Aber das war bei mir zumindest, weil Du gesagt hast, der alte Haudegen, das war 'n junger Kerl, jünger als ich, der wirklich auf seinem Kunden gehockt hat oder auf seinen Kunden gehockt hat und gesagt hat, das ist alles mir, das ist mein Schatz. Und Du durftest auch nix machen, wo ich damals im Sales war. Ich wollte, weil er krank wurde oder Urlaub hatte, 1 von beiden, wollt ich Vertretung machen.
Ich dur, ich ich wurde so zusammengeschissen, weil ich bei dem an seinem Kunden war, weil ich könnte ihm ja Provision abgrasen. Mhm. Das war überhaupt nicht meine Intention. Ich wollt dem Kunden helfen. Ich kam von 'ner anderen Perspektive.
Ich wollt nicht Geld abgrasen. Ich wollt dem Kunden helfen. Gottes willen, wie kann ich nur? Das war das war auch sone Sternstunde meines Sales Daseins. Also ich glaube, es muss einen Umschwung in dem Gefüge der Hirnzellen geben, wonach man nicht mehr nur aufgrund der Geilheit der Provision einen Kunden an Land zieht und hält, sondern auch 'n bisschen, weil man den Kunden unterstützen möchte, weil man ihnen eine Lösung anbieten möchte, weil man den Kunden aus Überzeugung haben will und nicht aus Geldgier in Anführungszeichen.
Es hört sich jetzt alles 'n bisschen ketzerisch an, was ich sage. Ich krieg bestimmt auch 1, 2, 3, 4, 5 Mails und was aufm Deckel. Aber ich glaube einfach, dass es dass es da hingehen muss, dass auch die Zusammenarbeit stärken muss oder gestärkt werden muss, damit eben das nicht mehr passiert. Weil grade, habt's ja auch schon 'n paar Podcasts gesagt, grade während Corona und jetzt auch die Zeit danach wollen Kundinnen und Kunden, egal ob B2B oder B2C, einen einen gewissen Trustfaktor haben, ein 1 Vertrautheit haben, eine Verbundenheit haben. Du bist nicht mehr nur Unternehmen und Kunde, sondern man geht eine Partnerschaft ein, 1 Businesspartnerschaft.
Und da spielt Vertrauen eine ganz große Rolle. Und wenn Du jetzt einen alteingesessenen Sales Guy hast, der nur provisionsgetrieben ist und dir alles quasi irgendwie vorkaut oder dir schon irgendwelche Worte in den Mund legt, dann wird die Vertrautheit mittlerweile verspielt. Und dann ist der Kunde mal Kunde gewesen oder wird nie Kunde. Und dann kann auch das Marketing das Ganze nicht mehr retten. Das muss ein Zusammenspiel aus beiden Bereichen sein, damit der Kunde nicht nur Kunde wird, sondern entsprechend auch Kunde bleibt.
Und ich geh immer noch damit schwanger zu sagen, ein Kunde bleibt nicht wegen 1 Kundenbindung, sondern ein Kunde muss bleiben wegen der Kundenloyalität. Er weiß, dass sein Partnerunternehmen etwas teurer ist. Er weiß, dass manche Dinge vielleicht nicht so sind, wie er sie gerne hätte. Aber durch der Erkenntnis, dass Du nicht nur eine Nummer bist, sondern Du bist ein geschätzter Kunde, dem auch geholfen wird, der auch mal eine Sache erwähnen kann, ohne dass da gleich mit mit Kündigung gedroht wird seitens des Unternehmens et cetera et cetera, bleibt der Kunde ein Kunde und zwar ohne eine Bindungsmaßnahme, sei es jetzt vertraglich bedingt oder sonst irgendwas, wie beim Handyvertrag zum Beispiel, sondern er bleibt freiwillig, obwohl er kündigen kündigen könnte jederzeit. Macht er aber nicht, weil er halt die anderen Dinge schätzt.
Ja. Und da muss es hingehen. Umsrupt, ja. Da spielt Marketing und Sales eine ganz große Rolle und zwar gemeinsam und nicht jeder für sich in seinem stillen Kämmerlein, der eine aufm Dachboot, der andere im Keller. Der Punkt ist ja schon, also je mehr Punkte in diesem ganzen Zyklus der Kunde auf dem Weg schon aufm, wo sich getroffen hat, Marketing White Papers gelesen, Webinars geguckt und so weiter.
Je mehr er schon drin ist, desto nachhaltiger ist das Ganze auch, oder? Das ist, das ist es ist ja absolut, tut's auch einfach, oder? Ist das, ja. Wie wie wie war das, Du hast ja auch schon gesagt, Du hast ja auch mal den anderen Fall gehabt. Also jetzt bist Du in 'nem Unternehmen, wo's ganz gut läuft.
Du warst aber auch schon mal im Unternehmen, wo's ganz schlecht lief. Was war denn dann aus deiner Perspektive das ganz Schlechte? War das eine komplette Miss Kommunikation oder war das gar keine Kommunikation seitens der beteiligten Abteilung oder wie wie war das da? Du, also im Prinzip das das Schlechte, der Mangel war eigentlich immer der Mangel an Organisation. Also einfach, ich schätze es, wenn er eine Organisationsstruktur hat, wenn man einen Prozess hat, das ist nicht bei allen so.
Einige haben sehr gerne keine Prozesse, dann können sie machen, was sie wollen. Und wenn sie das gut machen, dann ist es ja gut fürs Unternehmen, aber wenn sie's eben nicht gut machen, ist es dann weniger gut. Und drum, ja, also wirklich schlechte Erfahrungen direkt hab ich jetzt nicht gemacht, aber meine Erfahrung ist schon, dass das eben, wenn das Unternehmen die Offenheit hat, Austauschformate hat, wenn es Führungspersönlichkeiten hat, die diesen Austausch auch zulassen und fördern. Das ist extrem wichtig. Und ja, und vielleicht auch 'n gutes HR, also dass dass man eben Leute, die zur Unternehmenskultur auch passen.
Da haben wir auch schon, hab ich auch schon Kandidaten reinlaufen sehen in 'ner reinen Firma, die dann zum Glück nicht genommen wurde. Ja, weil die einfach nicht gepasst hätten, oder? Und solche Sachen spielen alle zusammen. Ja, ja, klar. Was gibt's denn bei euch in der Schweiz sonst noch so für für zumindest Also also bei uns im im in Deutschland ist das ja mittlerweile so, wir Unternehmen, wir haben oder wir die Unternehmen haben mittlerweile 'n bisschen, ich will nicht sagen Angst, aber sie haben schon Druck, Investitionsdruck.
Sie können nicht so investieren, wie sie eigentlich wollen. Das ist aber son bisschen auch ja, politikgetrieben. Ich weiß nicht, was die hohen Damen und Herren da in Berlin momentan machen, aber sie machen auf jeden Fall nix Gescheites. Das heißt, sie halten, die Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück. Die Unternehmen strugglen gerade son bisschen auch mit mit mit Aufträgen, auch wenn's in manchen Branchen nach oben geht, aber sie strugglen trotzdem.
Es gibt bei uns diverse Insolvenzen momentan. Ich erleb's ja auch selber, auch auch wenn ich in mein in mein privates Umfeld schaue, da gehen 'n paar Firmen kaputt, dann wird umstrukturiert, dann wird Entlassung Entlassungen durchgeführt, also betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen et cetera et cetera. Da entsprechend noch im Sales tätig zu sein, was zu verkaufen, ist halt relativ schwierig, wenn die Unternehmen, denen Du etwas verkaufen willst, halt einfach keine Kohle haben, irgendwas zu kaufen, weil sie gerade andere Sorgen haben und gucken müssen, wie sie die Mitarbeiter bezahlen oder wie sie das, was sie machen müssen, gerade noch bezahlen können. Da ist es halt schwer, sich was Neues anzuschaffen oder irgendwas. Da ist es auch marketingtechnisch schwer, weil alle Unternehmen sparen halt zuallererst an Marketingmaßnahmen, ist halt einfach so.
Was was habt ihr da in der Schweiz gerade eigentlich für Herausforderungen? Ja, die die Schweiz ist ja in allem ein bisschen hinterher, oder? Es geht alles 'n bisschen langsamer. Oh, ihr macht guten Käse. Ja, ja.
Lagen ihnen auch gut, dass es, da macht machst Du nicht heute Käse und morgen ist ja schon in in in in Laden. Das stimmt. Genau. Genau. Du, ja, also ja, wir sind Nachbarn, es geht uns sicher ähnlich.
Unsere Industrie ist sicher auch abhängig von Deutschland ganz stark, oder? Wenn's Deutschland, wenn, wie sagt man, wenn Deutschland Schlecht geht. Die die oder den die Grippe hat, dann ja, dann ist geht's uns auch nicht gut, dann mussten wir auch. Also ja, aber ich ich glaube, es ist auch son bisschen abgefordert. Wir haben, wir sind dort extrem stark von der Finanzindustrie abhängig.
Industrie und Pharma, also Finanz und Pharma, die sehr stark sind hier. Das spielt man extrem, oder? Ich bin jetzt mit der aktuellen Firma sind wir in Bauindustrie unterwegs, da wird gebaut, was das Zeug hat. Also für für uns für uns läuft's eigentlich grad ziemlich gut, würd ich sagen. Es geht natürlich dann nicht allen in der Kette gut.
Die die ja, wenn Du dann sagst, okay, mit mit Digitalisierung kannst Du effizienter werden, Ja, dann kommst Du häufig durch, aber eben auch nicht immer, weil nicht nicht alle in der Kette dann die gleichen Mittel haben oder so. Ja, das ist sicher so, aber ich ich ich, jetzt grad im im im Bausektor spiel ich keine Trübestimmung, also das das da ist läuft. Glaub ich gut, ich bin ja auch nicht direkt an der Front, aber ich ich ich merke es schon. Also man sieht ja auch überall die Baustellen. Es ist ist krass, was da gebaut wird.
Ja, es ist bei uns ja 'n bisschen anders, ne, was was Bauen angeht. Also grade im Wohnungsbau ist grade 'n bisschen wenig los. Es liegt ja bei den 50000000 Vorschriften, die wir mittlerweile haben und außerdem kannst Du's dir sowieso nicht mehr leisten, weil Bauen einfach viel zu teuer geworden ist. Ne, also wenn ich so Ja gut, ja. Mhm.
Also gibt's jetzt gibt's jetzt 'n paar 'n paar Bauunternehmer oder auch 'n paar paar paar Wohnungsbaukonzerne. Wenn die bauen und die müssen ja irgendwo die Kosten auch auf die Miete umlegen Und dann bist Du bei einem Mietpreis von 20, 22, 23 Euro der Quadratmeter. Das kannst Du dir als normaler Mensch, als Otto Normalverdiener in Deutschland halt einfach nicht mehr leisten. Ja. Wie wie willst 'n da machen?
Also dieses dieses das das ist auch bei uns absolut die Thematik. Die Mietpreise, die sind durch die Decke gegangen. Das spürt man auf jeden Fall auch, ja. Und gerade der Wohnungsbau, ja. Also ich glaube, gebaut wird dann vor allem auch Infrastruktursachen, viele.
Immer wieder werden die Straßen aufgerissen, wo ich mich dann frage, Du, die war eigentlich noch gut, diese Straße. Warum muss ich jetzt schon wieder? Die Straße wurde dreimal aufgerissen. Warum wissen die Götter? Da wurd die Straße aufgerissen, dann wurd die neu gemacht, dann wurd sie wieder aufgerissen, dann wurden Rohre verlegt, dann wurd sie wieder aufgerissen, dann kam Glasfaser, wo ich dann gesagt hab, könnt die nicht einmal aufreißen, macht alles 3 zusammen.
Nein, das sind ja 3 verschiedene Unternehmen. Ach so. Und die können nicht miteinander sprechen, ist ja wie Marketing und selbst. Die können nicht miteinander kommunizieren, das geht nicht. Das ist ganz schlimm.
Das ist bei uns auch so. Ja. Dann würd ich sagen, wir kommen an der Stelle mal sogar schon zur Abschlussfrage. Sehr gut. Mein lieber Simon, jetzt haben wir eine gute halbe Stunde über Marketing und Sales Alignment gesprochen, zumindest auch mal unsere Meinungen kundgetan, ja.
Warum, wieso, weshalb? Ist es denn immer noch so, wie's so ist? Abschlussfrage von mir, was würdest Du dir denn wünschen? Was wäre so deine Traumvorstellung, wie Marketing und Sales zusammenarbeiten können? Ja, ich glaube, eben, was ich schon angesprochen habe, die Austauschformate zwischen Marketing und Sales sicher stärken, das bringt immer etwas.
Ein Thema ist sicher auch noch die die Sichtbarkeit erhöhen vom Marketing, weil Sales, ich weiß nicht, wie wie wie wie ihr das erlebt, aber jetzt bei uns wird wie jeder jeder Deal wird irgendwie gefeiert oder seien noch so klein. Aber es es wird immer täglich mehrere, oder? Also Sales hat ganz viele Touchpoints pro Tag, wo man sieht, was die machen. Marketing hat dann irgendwie einmal im Monat eine irgendeine Initiative und so, dass dass man da irgendwie die Sichtbarkeit erhöht, das ist sicher, dass das das Thema, an dem wir auch arbeiten. Und was ich mir vorstelle, dass es allen etwas bringt, wenn man eben sieht, den Wert vom Marketing, wie der, ja, worin sich der zeigt, oder?
Ja. Und da ist man, vielleicht manchmal wir 'n bisschen zu wenig zu wenig frech auch auf seinem Marketing, dass man das auch auch erst mal mal behauptet, etwas, was man gemacht hat, zeigt und so, dass 'n bisschen offensive vertritt, das ist sicher ein Wunsch. Mehr Mut im Marketing, so seh ich das auch. Aber die. Ich mein, mein Vorname ist nicht umsonst, Kevin.
Also Absolut. Ich ich versuch ja auch immer mal neue Sachen zu machen. Was ich zum Beispiel auch gerade versuche, ich weiß nicht, gehst Du manchmal auf Messen und Events oder Fachkongressen? Du eher selten, aber kommt auch mal vor. Ja.
Und ich mein, ich bin ja ich bin oft auf Fachkongressen, auf Events, auf Messen. Und was ich da sehe, ist eigentlich immer das Gleiche mittlerweile. Da stehen da 2 Hansel vom Sales mit 'nem Stehtisch und 'nem Laptop und hinten 'n leicht bemostes Roll-up, Weil sie's irgendwo ausm Keller gezogen haben, der war so leicht feucht, ne. Egal, es funktioniert noch, das Moos ist ja nur auf der Rückseite. Da fehlt's mir persönlich aber ein bisschen an Abwechslung, an Mut, das, was Du gesagt hast.
Wir könnten im Marketing so viel mehr, wenn wir es uns einfach nur mal trauen würden oder wenn auch das Unternehmen dann mitspielt, da entsprechend eine Experience draus zu machen. Also nicht nur, da stehen 'n paar Handel und Du willst da irgendwas verkaufen und ich zeig dir das anhand von 'ner Demo oder irgendwas, ja. Oder hier ist unser neuestes, die haste nicht gesehen. Sondern da wird vielleicht 'n Quiz draus gemacht, ne. Du machst 'n bisschen Gamification machst Du da noch mit rein.
Du Du ziehst also die Leute zu dir an den Stand mit vielleicht 'nem Quiz, mit 'ner sonst irgend einen Experience. Entweder Gamification oder irgendwelchen, na, wie heißt's, irgendwelchen kleinen Gimmicks, die Du den Leuten mitgibst, sei's jetzt irgendwie die klassischen Socken oder irgendwas anderes. Oder Mhm. Du nimmst noch 'n Greifarm mit und die Leute müssen da irgendwas rein müssen müssen quasi da so in diesen Greifarm in diesem Spiel da noch was rein noch irgendwas machen et cetera pp. Es gibt so viele Möglichkeiten mittlerweile, die Leute nicht nur an einen Stand zu locken, sowohl auf 'nem Event, auf 'ner Messe als auch auf 'nem Fachkongress, die dann aber auch im Gedächtnis bleiben, wo's dann noch dann heißt, auch noch nach 'nem halben Jahr, die fand ich nicht schlecht, ich ruf mal den Sales an.
Und wenn Sales davon weiß, vielleicht auch gar noch mitgeht und mitmacht, hast Du auch wieder eine ganz andere Gesprächsgrundlage. Und das ist doch eigentlich das Geile. Du musst ja nicht nur mittlerweile ins Gespräch kommen mit warmen Leads, sondern Du musst doch im Gespräch bleiben und im Kopf bleiben. Und das tust Du nicht, wenn da 2 Hantel vorm Selzer stehen mit 'nem bemosten Rollup, sondern eben mit 1 gewissen mit 1 gewissen Experience, mit 1 gewissen Portion Mut und irgendwas anders machen als die anderen. Ja.
Just meine Ja, und das ist Absolut einverstanden. Was ich noch ergänzen würde, ist, das muss dann eben auch von oben kommen, oder? Also die Geschäftsführung muss danach eben diese Strategie gehen und und häufig ist dann einfach der einfachere Weg, 2 Sales hinzustellen. Wir haben's immer so gemacht, das hat so so funktioniert. Ja.
Der Mut muss nicht nur im Marketing höher sein, sondern eben auch eine Stufe darüber, dass man eben sagt, okay, jetzt steck ich mal etwas in diese Initiative und lass die Sales mal etwas anderes machen in dieser Zeit, ne. Mein lieber Simon, das war das perfekte Schlusswort an der Stelle. Vielen lieben Dank, dass Du mich a angeschrieben hast und b dir dann auch den Mut gefasst hast, mit mir zusammen hier in einen Podcast zu gehen. Danke, danke, danke dafür. Danke dir, hat Spaß gemacht.
Ich hoffe, ich konnte da etwas beitragen. Das müssen die Hörerinnen und Hörer und Zuschauer entscheiden. Deswegen Aufruf an euch. A, wie hat euch denn diese Podcastfolge gefallen? Und b, wie viel Mut habt ihr denn mittlerweile im Marketing?
Und ist euer Marketing und Sales denn allein? Oder ist das immer noch Bereich a, Bereich b und kein Mensch redet miteinander? Lasst mir doch mal gern eure Meinung zu dieser Podcast Folge in einem LinkedIn Kommentar da. Auf Spotify, auf Youtube in der Kommentarspalte, auf Podcaster Punkt d e oder lasst mir eine Mail zukommen unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute.
Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.
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