Cover: Lovestory LinkedIn. Mit Katy Stone - #271

Lovestory LinkedIn. Mit Katy Stone - #271

14. März 2026 Zu Gast: Katy Stone
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Worum es geht

Kevin spricht mit LinkedIn-Strategin Katy Stone über Storytelling auf LinkedIn – warum echtes Erzählen dort besser funktioniert als inszenierter Content und wie man Leser bis zum letzten Satz bei der Stange hält. Es geht um Authentizität als bewusste Entscheidung, um die Kennzahlen, die wirklich zählen, und um Katys eigenen Neustart auf der Plattform. Zum Schluss wird es persönlich: mit einer echten LinkedIn-Love-Story.

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Autor: Kevin allein im Marketing

Zu Gast

Wirtschaftspsychologin und LinkedIn-Strategin

Katy Stone ist studierte Wirtschaftspsychologin und LinkedIn-Strategin, die Storytelling nicht nur in ihren Posts, sondern als klare Haltung mit Wiedererkennungswert lebt.

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Transkript

Storytelling ist ja eigentlich so ein Must Have mittlerweile im Marketing, aber man muss es natürlich auch klug einsetzen und das ganze Leben, besonders auf LinkedIn. Wie man das Ganze macht und was das mit Teppichen in der Schweiz zu tun hat, das klären wir jetzt hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Ja, LinkedIn auch 20 26 und wir sind ja auch schon wieder mitten im Jahr, muss man immer noch beherrschen. Man muss das Ganze leben und man muss auch eine wandelnde Storytellingfigur mittlerweile sein.

Ich hab schon gesagt im Intro, was hat das Ganze mit Teppichen zu tun? Das klären wir jetzt gleich, denn ich habe eigentlich die Frau jetzt hier bei mir im Podcast, die das Ganze mit Leib und Seele jetzt hier bei mir im Podcast, die das Ganze mit Leib und Seele, ja, betruftet, würde jetzt ihr ihr Lebensgefährte sagen. Ich habe Katie Stone im virtuellen Studio. Katie, grüß dich. Schön, dass Du da bist.

Stell dich gern kurz vor. Hi Kevin, hi alle, die da draußen zuhört mit Katie. Danke für die Einladung und ich freu mich auf alles, was kommt. Du hast es richtig gesagt, Storytelling ist mein Ding, ich lieb's, es geht runter wie Öl Das ist das, was wir brauchen, es ist das Chili. Und wer ich bin, LinkedIn Strategin, studierte Wirtschaftspsychologin und mein Herz hab ich definitiv an Storytelling verloren.

Oh, das hört sich so schön an. Und Du hast gute Laune mitgebracht. Mein Ja, genau. Du lebst das ja auch, ne. Du hast die Schleife aufn Schädel.

Du hast son Rockabilly Kleid an und alles Menschenmögliche. Und hinter dir sieht man auch schon hand betuftete Teppiche. Komm, wir lösen gleich mal das Geheimnis. Was hat's denn damit auf sich? Der der Teppich ist natürlich ein Krames Teppich.

Also mein Lebensgefährt ist Tim Krames. Jeder, der ihn nicht kennt, sollte sich zwingend mit ihm vernetzen, auf jeden Fall. Muss ich grad sagen. Ja. Ja, falls man ihn noch nicht kennt, ist einfach geil, wie er das bespielt.

Teppiche, ne, stinkt langweilig eigentlich und wenn man mit ihm folgt, dann merkst Du, es ist so cool. Es ist so cool, was sie machen und auch all die Auszeichnungen, die er hat und ja, Einfach cool und göttlicher Humor hat er auch, damit hat er mich gewonnen. Weißt Du eigentlich, wie Tim und ich uns kennengelernt haben? Nein. Weißt Du das nicht?

Nee. Er hat nur gesagt, Du bist sehr cool. Ich muss mit dir reden. Danke, das war's mitm Podcast Shisha in einem. Bis zum nächsten Mal.

Nee, pass auf. Der hatte 'n Post abgesetzt auf LinkedIn. Ich hab das durch Zufall gesehen. Das ging's die Viertagewoche. Und da ja dann auch viele gesagt haben, ne, wie machst 'n das?

Nee, nee, nee, nee, nee, nee. So, und dann hab ich ihm angeschrieben, ich so, durch würd gern mit dir Podcast. Und ich wollte auch gern Katrin Post Isenberg dabeihaben. Liebe Grüße Katrin, wenn Du's hörst. Da ging wir hatten's nämlich da auch von der Viertagewoche, wie, was, wann, wer, wo?

Was hat das Marketing und Salestechnisch für Konsequenzen? Wie aber macht man das Ganze und wie kommuniziert man das Ganze et cetera pp? Und da hatt ich Tim das 1. Mal dann im Podcast. Geil.

Stimmt, ihr wart zum Dreier Ding auch, ne? Son Dreier gespannt. Das haben wir dann auch 'n halbes Jahr später oder so. Nach der Testphase haben wir das ganz normal gemacht. Und dann dann ging's auch ums Thema Tuften, handtuften.

Mhm. Ja, wo ich mich noch köstlich drüber amüsiert hab. Deswegen, da hinten ist ein getufteter, ein handgetufteter grüner Teppich. Ich hab das Wort, lieber Tim, ich hab das nicht vergessen. Er gab das nicht vergessen.

Aber da siehst Du auch dann wieder, den Bogen zu spannen, dieses Storytelling, auch das, was Tim betreibt, das, was er leibt und lebt, ja, mit dem, was er tut, mit diesem in Anführungszeichen überaus langweiligem Produktteppich. Da kann man wunderbare Storys machen. Mhm. Und das Ganze aber auch wirklich nicht nur mit Leben füllen, sondern auch entsprechend dann bespielen. Ja, solang es authentisch ist.

Und das find ich an LinkedIn so geil, ne. Du musst nichts künstlich irgendwie herzaubern wie auf Instagram oder TikTok, wo Du irgendwas Cooles extra jemanden beauftragen musst und das Schöne hinstellen musst, sondern LinkedIn ist persönlich und es ist einfach echt. Sonst funktioniert Storytelling nicht in meiner Wahrnehmung. Das glaub ich auch. Also diese Authentizität, die Du mittlerweile an den Tag legen musst, weil's ansonsten nicht klappt, ist ja essenziell, schon seit Jahren eigentlich essenziell.

Aber wie siehst Du das denn auch als Expertin, sag ich jetzt mal, für für Storytelling mit LinkedIn in dem Moment? Das Ganze, was Instagram ja gemacht hat oder jetzt ja auch TikTok macht, dieses überaus gekünstelte inszenierte Gedöns, alles ist perfekt, alles ist toll, alles ist superaufgeräumt und fancy. Verwässert das da nicht oder macht dich deine Arbeit dann auch relativ schwierig? Weil so ähnlich wie dieser Influencerbegriff, der dann inflationär verwendet wird und am Ende ins Negative rutscht? Nee.

Also ganz ehrlich, die die Leute, die zu mir kommen, das sind alle die, die wirklich echt sein wollen. Die sagen, ich kann gar nichts damit anfangen. Ich hab Social Media macht mir manchmal keinen Spaß, das ist eher sone Pflicht, die man vielleicht macht als Selbstständiger oder ich will eben auch mehr Aufmerksamkeit bekommen, wie kann ich das machen, ohne dass ich jetzt von jemandem abhängig bin. Und da geht es darum, wirklich das authentisch zu machen im Alltag, die Sachen zu fotografieren oder darüber zu schreiben, was einen bewegt. Es ist Ich finde, durch Instagram und TikTok hat die Echtheit gewonnen, weil LinkedIn 'n krasser Gegenpol ist.

Oh. Find ich. Das kann man's natürlich auch sehen. Ja, es ist persönlich. Auf Instagram weißt Du, wir haben immer mehr Leute, die zu Tim und zu mir kommen, die wirklich sagen, hey, auf Instagram hab ich keine Ahnung 100000 Follower, aber keiner kauft.

Es kotzt mich an, ich ich investiere so viel Zeit da rein in meine Produkte oder meine Dienstleistungen, die sind so geil, aber es macht keinen Spaß mehr, weil nichts rüberkommt. Es bringt mir nichts. Und LinkedIn ist einfach geil, weil Du eine Community aufbaust. Jeder, der drunter 'n Kommentar hast, wirst sofort persönlich connected und das ist cool. Warum ist das dann was anderes?

Also wenn Du sagst, da hat jemand 100000 Follower, aber keiner kauft. Ist das dann, weil halt die Plattform mittlerweile so ist, wie die Plattform mittlerweile ist oder oder gibt's dann noch irgendwelche andere Gründe? Ist es vielleicht wirklich zu gekünstelt, mittlerweile jeder Influencer und ja, ich hasse manche Influencer wie die Pest, das mit dem nächsten Gewinnspiel die Ecke kaum, kaum bauen sind, Unfall, ja. Hilfe, da ist der Reifen quer und jetzt mach ich 'n Gewinnspiel, weil man Reifen geplatzt hat oder so was. Ja.

Also jeder kann es selber für sich ausprobieren, ne. Wenn ich mein Konsumentenverhalten angucke, dann kommen bei mir Hundevideos, die like ich. Ich hab 'n Hund so und mit Sicherheit auch den ein oder anderen Star, den ich da verfolge, aber ansonsten, ich find, also ich weiß, das, was ich auf Instagram sehe, ist meistens gekünstelt. Du Sehr oberflächliche. Für also für mich persönlich Danke.

Sehr. Danke. Genau dieses Stichwort ist es ist es ist oberflächlich. Mhm. Es ist alles so dieses, weißt Du, auch wenn ich da so manche sehe, so so Mütter, die die Kinder haben.

Also mein Sohn, der macht gerade eine sehr schlimme Phase durch und da mach ich ihm halt schon mal 'n Butterbrot, aber auch nur mit Veganer, schlach mich tot und thanala Butter, ja. Aber und im Hintergrund ist alles aufgeräumt. Ja, alles aufgeräumt. Und Du denkst dir mittlerweile so, als Entert hat, scheiße, bei mir sieht's aus wie. Gut.

Ja. Weil kommst nicht zum Aufräumen, weil kaum räumst Du auf, saut er sich ja schon wieder ein und räumst eigentlich nur hinterher. Und das mein ich auch mit diesem mit diesem Gekünstelten. Also es ist sehr viel gekünstelt und da natürlich eine Authentizität an den Tag zu legen, ist halt relativ schwer, wenn viele abschalten. Und auf LinkedIn, natürlich gibt's schwarze Schafe, die meinen, sie müssen mit ihrer Rolex flexen, die sind dakaimäßig über Adobe Photoshop hingebastelt haben in ihre viel zu kleinen Ärmchen.

Es ist doch so, was willst Du denn da machen? Ja, mal bastel doch mal eine Casio hin. Ja. Das hat doch 'n bisschen mehr Impact als eine Rolex. Ja.

Hallo, ich bin hier in Frankfurt in der Nähe der Goethestraße. Ich hab hier Tag heuer und wie so alle, was will ich denn mit 'ner Rolex? Alter. So. Ich mein, da musst Du auch mittlerweile raus stehen, aber das kannst Du noch, weil Du halt aber auch irgendwie auf LinkedIn ganz anders interagierst mit den Leuten, als Du's auf auf Instagram tust.

Aber das ist auch, glaub ich, dem geschuldet, weil Du auf LinkedIn mit deinem Klarnamen agierst und entsprechend auch eine anderes Klientel bedienst, als Du's jetzt auf Instagram machst. Genau, also wenn ich etwas like, dann sieht man das, ne. Auch wenn ich 'n Kommentar hab, man sieht's, ich kann nicht anonym irgendwas machen. Deswegen LinkedIn ist auch einfach, ich find's geil, weil es sind viele haben ja Angst vor sonem Shitstorm irgendwie und der kommt in meiner Wahrnehmung auf LinkedIn nicht, weil die eben man eben persönlich für das steht. Ich hab das ab einmal erlebt, jetzt seit den vielen Jahren, wo ich auf LinkedIn drauf bin.

Ja, ist das? Ja, einmal wurde ich persönlich angegriffen und da habe ich den dann einfach blockiert. Also ja, Punkt. Du also Du selber, also nicht Du hast einen Beobachter und Du hast einen kassiert quasi. Ja ja, ich habe da irgendeinen Beitrag, ich weiß gar nicht mehr, was das war und da hat 1 gemeint, ich wäre Nazi und da dachte ich mir WTF.

Also ich glaub, allein mit meinem Stylenown oder wenn man mir folgt, weiß man, ich bin die offenste Person ever. Ich liebe Kulturen, ich liebe Vielfalt. Ich bin garantiert nicht irgendwie rechtsorientiert und diesen Mann habe ich dann einfach blockiert und den Kommentar gelöscht, weil es ist mein Beitrag, ich bestimme, wer was oder was man sehen darf und dafür gibt's die Funktion bei LinkedIn. Und das war aber wie gesagt, das war ein einziges Mal jetzt in den letzten, ich glaub seit Sommer 2023 hab ich den Account, bin ich mit Schleife unterwegs, mit Katie Stone und ja, das war ein einziger Kommentar jetzt seit Sommer 2023. Also ich ecke ja manchmal bei mir auch an mit meinen Kommentaren, die ich bringe, ja, weil sorry, mein Vorname ist Kevin, irgendwie muss ich dieses Klischee bedienen.

Es tut mir leid, aber es ist halt einfach nur mal so, ne. Ja. Und und dann werd ich auch mal oder mach auch schon mal 'n sehr sarkastisch oder 'n bissigen Kommentar, da kassier ich auch mal 'n paar Sachen, ist okay. Aber ein Shitstorm an sich hatt ich jetzt so auch noch nicht, zumindest nicht auf auf LinkedIn. Auf TikTok ja, in 'nem anderen Kontext okay, da wurde ich auch schon mal angegriffen.

Aber von mir aus, auf LinkedIn jetzt aber auch noch nicht, aber viele können einfach auf LinkedIn trotz dieser Authentizität, das, was sie an den Tag legen, die können einfach kein Storytelling. Korrekt. Was macht was macht ein schlechtes Storytelling in deinen Augen? Zu viele Informationen, zu viele Details. Das ist der Killer.

Details im Sinne von, also also zu viel, ich sag mal, wenn Du wenn Du 'n Produkt hast, zu viel verkaufst bla bla, zu viel wir können, wir wollen, wir müssen meinerseits am längsten oder wie wie? Nee, also das größte Problem ist für Storytelling, dass die meisten ihre Fachbrille aufhaben, also diese Expertenbrille, ja. Und dadurch eben ganz viel erzählen, was den Kunden oder den, der nicht Experte ist, den Laien gar nicht interessiert. Also mich interessiert nicht, was in 'nem Bananenshake geiles drin ist. Ich will einfach nur wissen, der schmeckt geil, sieht geil aus und gut ist.

Ja, ich will auch nicht sehen, was ich Also mich interessiert nicht, welchen Faden Tim für die Teppiche verwendet, welches Garn, wo das Schaf stand, was sie ganz genau gemacht haben, sondern ich find's geil, zuzugucken und dann das Endprodukt zu sehen. Punkt. Einfachheit gewinnt. Das muss man aber können und man muss es aufbauen. Ja, man darf es wissen, ne.

Also deswegen, ne, ich hab eine ganze Masse Thesis über Storytelling geschrieben. Es ist schon komplex in dem Sinne, dass man einfach das Grundprinzip versteht. Aber es war, wenn man das einmal verstanden hat, dann kann man's wieder und wieder und wieder bespielen. Ich mein, Disney zeigt's ja, wie's funktioniert vom Kunden. Disney?

Ja, Dist macht noch auch nichts anderes als Geschichten erzählen. Mhm. Ja, wenn Du's genau nimmst. Ja, oder Biene Meyer oder Benjamin Blümchen. Ist halt 'n anderer Kontext, aber es es folgt immer denselben Regeln.

Das ist Obwohl, da muss ich mich, wunderbar, dass Du's grade ansprichst mit Benjamin Blümchen Dings oder auch von mir aus Spongebob. Das sind ja alles Geschichten. Ja. Aber die verhunzen das ja mittlerweile, weil ey Biene Maja, sorry. Aber es war eine fette Hummel.

So. Ja, jetzt abgenommen, das stimmt. Und jetzt ist es irgendwie eine magersüchtige Biene. Sorry, ja. Spongebob auch gezeichnet, mega.

Und jetzt sieht aus wie zusammengebasteltes Knetgummi oder so was, ja. Also kann man Oder? Für die Kinder jetzt funktioniert's. Ja, aber wie sieht denn das aus? Also auch Benjamin Blümchen entschuldigt, ist ja furchtbar.

Mein Lieber Herr Entschuldigung, meine meine Kinder, meine komplette Kindheit Biene Maja war fett, so. Stimmt. Entschuldigung. Und jetzt ist es, also, oder auch Heidi, was die aus Heidi gemacht haben. Mhm.

Ey, nee. Ja, das ist, weil Du den Vorher Nachher Vergleich hast. Also mir geht's ähnlich. Ich bin auch das 1. Mal erschrocken, als ich die neue Bienemeyer gesehen hab und das ist aber, weißt Du, das ist aber auch 'n schönes Beispiel dieses, wenn ich mich auf LinkedIn präsentiere, mir zu überlegen, okay, wie möchte ich mich denn framen, wie möchte ich denn wahrgenommen werden?

Weil wenn ich einmal etwas gemacht habe, also ne, ich zeig mich so, wie ich bin mit meiner Schleife, mit meinen Kleidern, wenn ich jetzt aber hier im Gucci Kleid rumlaufen würde, was auch immer, es würde wahrscheinlich komisch ankommen, weil man den Vergleich hat. Genau, darauf freu ich hinaus, weil man diesen Vergleich hat. Also so wie wie früher und jetzt, also es muss authentisch sein, es muss authentisch bleiben. Mhm. Ja.

Du kannst natürlich dich 'n bisschen hin und her anpassen, je nachdem, aber sone krasse Veränderung von heute auf morgen, was sie ja auch getan haben. Mhm. Oder ist genauso wie Ariel. Ja. Also nix gegen die Schauspielerin, ja, aber sorry.

Genau, also es zeigt einfach, ich darf mir sehr, sehr gut überlegen, was ich mache und wenn es einmal in den Köpfen von den Menschen ist. Also es ist schwierig, etwas zu ändern. Deswegen darf ich mir von vornherein überlegen, wie will ich wahrgenommen werden? Was will ich zeigen auf LinkedIn? Und wie tief will ich eigentlich auch gehen, glaub ich, ne?

Ja. Man, wie wie hast Du dir das denn aufgebaut? Du warst ja nicht immer Katie Stone mit Schleife und Rockabilly, würd ich mal fast annehmen. Mhm. Zumindest hattest Du ja auch nicht immer 'n Teppich im Hintergrund.

Aber wie wie wie ist das entstanden? Das muss ja auch irgendwie, ist ja wie beim Storytelling. Es muss ja irgendwie entstehen und irgendwann musst Du's ja leben und irgendwann musst Du's weiterentwickeln. Wie ist das bei dir entstanden? Mhm.

Also entstanden ist tatsächlich alles, ich bin vom Angestelltenverhältnis, also vom Kraftwerksbau, von Unternehmensberatung hab ich gekündigt, ohne zu wissen, was ich mach. Bin dann in die Selbstständigkeit gerutscht und hab mir einfach hab 'n Businesscoaching gemacht und durch das Businesscoaching hab ich entdeckt, dass ich einfach Rockerbillie unglaublich cool finde, diesen Style. Ich hab schon immer Schleifen geliebt und ich hatte mich zu dem Zeitpunkt aber komplett verloren. Das heißt, ich hab geglaubt, ich müsste 'n Blazer tragen, Respekt zu bekommen, ich müsste eine Jeanssoße tragen, weil ich damals eben auch Teams mit 30, 40, 50 Leuten geführt hab und es meistens Männer waren. Und hab dann gemerkt, okay, im privaten Fall liebe ich es Kleider zu tragen.

Ich hab plötzlich das gemacht, was meine Mama immer gesagt hat, ich soll's auf gar keinen Fall tun, ja. Ja, ja. Und hab gemerkt, wie mir das guttut, wie ich aufblüh und dann im Sommer 2023 habe ich gesagt, okay, ich lösch meinen damaligen LinkedIn Account und mach einen neuen wirklich komplett weißes Papier und zeig mich so, was ich privat trage mit Schleife, mit Kleidern, mit Lachen, mit allem drum und dran und jetzt auch natürlich mit Teppich und mit Zeh im Hintergrund. Genau, also. Krass.

Also Du hast wirklich das einmal so gemacht. Reädst Du das dann auch Leuten, die Du berätst? Leute, wenn das nicht anders geht, löschen und neu starten? Hab ich bisher nicht erlebt, weil ich bin eine sehr radikale Person. Ich setz wirklich sehr, also radikal im Sinne von ich setz alles auf eine Karte.

Wenn ich etwas mache, dann mach ich's richtig. Also das heißt, ich geh 100 Prozent all in, dann fall ich auch mal auf die Schnauze, aber ich hab dadurch 'n richtig geiles Erlebnis und ich lern dadurch unglaublich viel und es bringt mich sehr weiter. Ich bin sehr intensiv in dem, was ich tue. Und ich hab bisher außer Tim keinen Menschen getroffen, der da so intensiv ist wie ich. Deswegen habe ich das bisher noch niemandem empfohlen, weil ich immer spüre, was die Frau oder der Mann braucht, diesen, ne, man sagt ja immer, zeig dich so, wie Du bist.

Aber das ist ja eine Floskel. Wie funktioniert's denn? Und dieses wie funktioniert's, da hat jeder seinen eigenen Weg und man kann da aber ich ich kann das sehr gut fühlen in der Kommunikation, im Reden. Das ist sehr klar, was jemand braucht, damit die Story einfach knackig ist. Die liegt meistens schon aufm Tisch, aber derjenige sieht sie noch nicht.

Aber das, was Du beschreibst oder was Du auch gesagt hast, Du hast da dich in einen Blazer gezwängt oder bei bei mir wär's ja Anzug, ich hab das damals auch gemacht. Du hattest auf einmal hattest Du 'n Sakko an. Also ich mein, ich zieh jetzt Sakkos auch noch ab und an an, aber auch nur, weil's mir gefällt und nicht, weil ich muss, ja. Und dann hattest Du damals noch die Krawatte und ich hastkrawatten, wie Du Ja. Bist.

Wenn Du dich nicht wohlfühlst, kannst Du auch kein Storytelling betreiben, kannst Du nicht authentisch sein, weil Du bist irgendwie eine Kunstfigur. Und das, was Du beschreibst und Du musst mir gleich noch mal erzählen, wie Du innerhalb des Business Coachings auf Rockabi gekommen bist, da das erschließt sich mir noch nicht. Aber das ist son bisschen, der Philipp Hitschler von den Hitschies, der hat das auch mal genauso, wie Du das grade beschreibst, erlebt. Der hatte irgendwie vor Jahren noch Anzug an Massen nicht gegessen und mittlerweile hat er seinen Hoodie an und fertig. Und schon läuft die Story.

Mhm. Und die läuft, ich glaub, so gut wie nie zuvor. Mhm. Ja. Paradebeispiel.

Ja. Na, und ich glaube, so muss man's machen. Du musst authentisch machen, Du musst lieben, was Du tust. Und ich glaube, die Themen, so wie Du sagst, kommt eigentlich von ganz alleine. Die muss man dann halt nur in irgendeiner Form, glaub ich, mal strukturieren, knackig darstellen und dann auch mal raushauen.

Fehler passieren. Mhm. Aber es ist ja nix in Stein gemeißelt. Also Nee, genau. Ich kann jede, ich kann immer nur jeden Augenblick, also immer wenn ich blinzel, kann ich etwas neu entscheiden.

Klar brauch ich Grundpfeiler, ich brauch Grundwerte, ich brauch son Grundgerüst, wo alles drauf steht. Aber ansonsten kann ich relativ schnell etwas neu gestalten. Wie kamst Du jetzt innerhalb von einem Businesscoaching zu zu Rockabilly? Hat er da die Mucke angemacht in der Pause und Du hast getanzt? Wie muss ich mir das vorstellen?

Nee, es ging tatsächlich darum, Visionboards zu erstellen. Kennst Du's? Mhm. Visionboards? Und da ging's einfach darum, okay, Visionboards, also was ist meine Wahrheit?

Was finde ich einfach richtig geil? Was flasht mich im Außen? Was ist so r, ja, dieses will ich haben. Und da hab ich einfach gemerkt, boah, ich find den Style voll cool. Ich bin Marilée Monrons, ich einfach mega, wie sone Ikone aus den Fünfzigerjahren heute immer noch die Styles beeinflusst.

Und dann hab ich Iris Presley und so bin ich drauf gekommen. Ich lieb Gitarre, ich hab früher Gitarre gespielt und dann hat sich das einfach 1 nach dem anderen ergeben. Es ging eigentlich nur darum, diese deine Wahrheit zu finden, ne. Dein Manifest, so wer weißt Du, wer Du in Wahrheit bist und dafür stehst Du grade und dann ist es auch egal, wer was im Außen sagt, weil Du weißt, wer Du in Wahrheit bist, Punkt. Ja, finde ich finde ich richtig und wichtig und ich glaube, da muss auch die Reise hingehen.

Also grade wenn wir sagen Storytelling, Mhm. Ich mein, die Leute wollen mittlerweile abgeholt werden, aber sie wollen ja nicht nur mit irgendwie durch die Gegend gejagt oder gescheucht werden, sondern die wollen ein bisschen behind the scenes. Die wollen ein bisschen Emotion. Die wollen 'n bisschen Halt. Bitte?

Echtheit. Echtheit und den Menschen eigentlich auch dahinter kennenlernen. Also ich sag, seit also ist jetzt auch schon wieder 'n bisschen her, aber seit Corona wollen die Menschen eigentlich den Leuten umso mehr vertrauen, mit dem sie eine Geschäftsbeziehung eingehen. Und diesen Trust erreichst Du ja nicht dadurch, dass Du jetzt sagst, hey, ich mach hier Featurevorgänge und alles ist toll, ja. Und Du jagst irgendwie die nächste Kuh durchs Dorf, sondern Du sagst oder Du zeigst, wie ist dieser Mensch hinter seinem Job, hinter seiner Passion, hinter seinem hinter seinem Tun, hinter seinem Wesen, hinter seinem Arbeitgeber, whatever.

Und wenn Du das gut machst, dann ist es 'n Selbstläufer. Ja. Also. Aufm Blatt Papier auf jeden Fall. Es klingt immer leichter als bitter, also es ist leichter gesagt als getan, so.

Aber womit womit tun sich denn die Leute dann so schwer? Also einmal ist es diese Wahrheit finden, ne. So weiß es, das interessiert die anderen wirklich, aber das ist doch für mich ganz normal. Der Fisch nimmt das Wasser sich herum als Letztes wahr, weil's einfach seine Selbstverständlichkeit ist? Der Fisch nimmt das Wasser sich herum als Letztes wahr.

Mhm. Ist auch nicht schlecht. Mhm. Sorry, ich hab dich grad unterbrochen, aber die, allein die Vorstellung, ja. Ja, aber es stimmt, was Du sagst.

Mhm. Genau, also das ist ein Punkt. Und der andere Punkt ist wirklich dieses, ich brenne so für das, was ich tue, dass ich so sind wie Mensch, so ticken wir, dass ich davon ausgehe, dass der andere genauso dafür brennt. Und deswegen schütt ich den anderen mit Informationen zu, weil ich denke, es fasziniert ihn genauso. Aber das tut ihn nicht, weil sonst würde er auch, wär er auch, weiß ich nicht, Finanzberater oder Immobilienmakler, was auch immer, ne, wenn ihn das auch so brennend interessieren würde, dann würde er das Gleiche tun wie ich.

Ja, das ist richtig. Ja, und das vergisst man oft. Ja. Ja, also gibt ja auch viele, die die dann vielleicht sogar aufhören mit Storytelling, weil grade auf LinkedIn ist es ja so, dass die Reichweiten, die Impressions und so weiter nach unten gehen. Hast Du das jetzt auch schon mal erlebt, dass dann viele sagen, boah, ich mach jetzt nix mehr, weil er bringt mir nix mehr?

Man, bei dir ist es jetzt nicht der Fall, ich guck grade mal in deinen in deinen Account rein, ja. Kaum ist die Schleife da schon, gehen die gehen die Interaktionszahlen nach oben, ja. Und man muss mal überlegen, Du hast jetzt innerhalb von, Du hast gesagt, 23, ne. Mhm. Hast jetzt Bitte?

Zweieinhalb. Zweieinhalb Jahre. Ja. Hast Du jetzt 3413 Follower generiert? Das muss man auch erst mal schaffen.

Genau, ohne, ne, man muss dazu auch sagen, ohne dass ich jetzt proaktiv Vernetzungsanfragen verschick, ne, weil es gibt ja Menschen, ich hab das vor Kurzem auch falsch gemacht, weil auf Linken kann's ja mit jedem vernetzen. Da hab ich mich die Leuten vernetzt, nachdem hatte ich 10000 Follower, aber trotzdem nur 3 Likes. Und es Weißt Du jetzt immer auch beim Thema Reichweite? Also Tim und ich, wir stellen das beide nicht fest, dass unsere Reichweite irgendwie runtergeht. Wir sind beide gleich stark.

Punkt 2, jeder hat andere Kennzahlen. Das ist auch so typabhängig, ne? Beim Tim ist immer sone Kennzahl die Likes, wo wir wissen, okay, wenn's keine Likes hat, dann ist es wirklich 'n Ding, wo einfach eher voll den Nerv der Zeit getroffen hat. Und ich seh immer, ob meine Beiträge die Wirkung entfalten an den Kommentaren. Meine Beiträge sind immer, wenn die kommentarstark sind und die Kommentare eine gewisse Tiefe haben, dann weiß ich, geil, ich hab genau den Nerv meiner Zielgruppe getroffen.

Ja, also ich halte nichts von, ich muss auf Reichweite schauen, oh mein Gott, sie geht runter oder hoch. Weil ich hab auch schon Beiträge gehabt mit 300 300 Views, da ist wirklich nur 300 und hab trotzdem verkauft. Also es sackt wirklich gar nichts aus und deswegen jeder darf da auf eine andere Kennzahl achten. Und es ist ganz wichtig eben dieses Persönliche, dass ich mich nicht treiben lasse. Auch von anderen, die sagen, Reichweite geht runter, ich halte davon gar nichts, aber was interessieren mich andere?

Es interessiert mich doch, ob meine Brieftaschen knutschen, ob ich Fans hab, die mich feiern, ob ich das bekomme, wovon ich träume, das interessiert mich und nicht, was LinkedIn mitm Algorithmus macht. Kann ich sowieso nicht beeinflussen, dann müsste ich zu LinkedIn gehen. Sehr starke Worte, genau eigentlich wollt ich darauf hinaus. Wunderbar, Dankeschön. Es ist ja aber auch so, wie Du sagst, ne.

Ich mein, ich hab selber erlebt oder ich erleb selber meine Reichweite im Sinne von meine Impressions, ja. Die gehen nach unten, aber und jetzt kommen wir eigentlich mal zu dem viel wichtigeren Ding, die ganz die Engagement Rate oder die Interaktionsrate, ja, wie viel wie viel Daumen nach oben bekomm ich? Wie viel Herzchen krieg ich? Wie viel Kommentare hab ich? Dass ich sie, wie viel inhaltlich gute Kommentare, halt nicht nur ein, das hast Du gut gemacht, das hätte ich mich noch so geschrieben.

Nee, sondern was Ergänzendes, sondern also also was Ergänzendes oder was was inhaltlich Korrektes, Das ist ja eigentlich das Entscheidende und das honoriert auch mittlerweile der Algorithmus. Und wenn Du dann auch noch entsprechend drauf antwortest, ja, oder eine Rückfrage stellst und richtig in Interaktion gehst mit dem, das ist viel mehr wert, als wenn Du hast 33000 Impressions, aber halt einfach keine Interaktion. Ja, also ich find, das ist mein Worst Case ist, ich hab nur Likes und keine kommentiert. Wenn ich solche, weil es gibt ja auch so Menschen, ne, die ja gar keine Kommentare auch zulassen auf LinkedIn. Die sind mir suspekt, ich finde.

Also Offenheit und und 'n schöner Dialog Das hab ich auch noch nie verstanden, ja. Es ist 'n Dialogkanal und dann schalten Sie die Dialogfunktion aus. Ja, es ist ganz, also ja, es ist Ich finde auch, ich finde, das hat son Nachgeschmack, das son Geschmäckle würde der Schwabe jetzt sagen, dieses, wenn Du Beiträge siehst, wo 100 Likes oder so was haben oder 205 und noch mehr und kein Kommentar. Weil dann kann es auch sein, dass das Bild halt, dass die Leute einfach nur liken wegen Bild, aus welchen Gründen auch immer. Ja.

Und dein Beitrag gar nicht gelesen wird. Aber siehst Du siehst Du 'n auch bei den Stories? Ich mein, Du machst das Du machst das ja auch, Du berätst ja, wenn ich das richtig verstanden hab, Du berätst ja deine Kundinnen und Kunden auch im Hinblick auf Storytelling. Wie wie positionier ich mich auf LinkedIn? Wie geh ich raus?

Wie schreibe ich was? Wie knackig mach ich's et cetera pp. Richtig? Genau, also mir geht's darum Wiedererkennungswert. Wie schaffe ich das, dass ich wiedererkannt werde auf eine ganz persönliche Art und Weise und wie schaffe ich's, dass die Leute an die Lippen kleben?

Tim macht dieses den den die Scheinwerfer auf dich richten, dass die Leute auf dich überhaupt mal Aufmerksamkeit werden und ich sag okay, wie schaffst Du's, dass sie dranbleiben bis zu deinem letzten Beitrag, wann auch immer der ist. Und nicht vorher schon den Kinosein verlassen nach 2 Minuten, sondern die 90 Minuten durchgucken. Er duftet aber schon noch, ne. Nee, nee, nee, nee, nee. Mhm.

Wollte nur mal nachfragen, ob der noch was hätte gemacht, ja. Nee, macht er. Das ist, weißt Du, das ist einfach geil, weil er hat halt die er hat 'n Team im Rücken, ne, produzieren, er macht die die Teppiche, das ist einfach cool, weil es ist greifbar, ne. Beratung ist Dienstleistung, das ist für manche nicht so greifbar und Teppich, er zeigt einfach, wie's funktioniert am Beispiel von Teppichen. Das ist halt einfach, das ist wirklich die Kunst, ja, das das so zu zeigen.

Hat ja auch mal letztens irgendwie son neues Handtuftinggerät gehabt, das hab ich ja auch gesehen, ne. Ja. Also das ist schon ziemlich geil. Also irgendwann muss ich auch mal hin und dann machen wir, glaub ich, mal sonen Tufting Wettbewerb oder so was. Ja, Du bist eingeladen, auf jeden Fall.

LinkedIn Local Schweiz Tufting Challenge. Wirklich so was in der Richtung. Aber mal anders gefragt, was war denn das der der der der die kurioseste oder die die der kurioseste Kunde, den Du je hattest, wo Du gesagt hast, buff. Wie geh ich da ran? Wo musstest Du grübeln?

Ich musste grübeln bei Menschen, die sehr, wie soll ich das sagen, die wirklich an ihren Zahlen, Daten, Fakten festhalten. Wenn jemand wirklich da sehr affin ist und 'n IT dann zum Beispiel, der sagt, aber ich muss das so schreiben, das ist dann immer eine Challenge zu sagen, nee, streicht das mal bitte weg. Nimm mal die Zahlen raus. Es gibt da son son wunderschönen Sprichwort, das heißt Storys, weil das Gehirn einfach Storys liebt. Deswegen haben wir früher in der Steinzeit die schönen Bilder an die Wand gemalt.

Haben wir früher in der Steinzeit die schönen Bilder an die Wand gemalt. Und es ist dieses, ah ja stimmt, also jemanden davon, wie soll ich sagen, zu begeistern, stimmt, ich kann auch mal was Persönliches schreiben. Ich kann jetzt auch mal schreiben, scheiße, mein Auto ist heute morgen nicht angesprungen. Uns interessiert trotzdem die Leute, auch wenn's nicht mit der IT jetzt in dem Zusammenspiel. Aber was was ich nicht schreiben würde, aber korrigier mich, wenn ich falschliege, was ich da jetzt in dem Zusammenhang mal nicht schreiben würde, wär, scheiße, mein Auto ist nicht angesprungen.

Hier sind die 5 Key Learnings, die ich da kurz gezogen hab. Doch, kann auch sein. Kommt ja drauf an, was die Learnings sind. Gutes Geld, besseres kommt. Ich hab 'n neues Auto.

Ja, wenn's halt wo die Kiddies kommen, was auch immer. Es ist Ja, aber so manchmal find ich halt einfach Also was was da so mittlerweile, ja, kommt meine 5 Keylearnings, weil meine Kaffeemaschine gestreikt hat. Ja, es darf schon Nee, also ne, es darf schon bedeutend sein. Wenn jetzt dieses, weiß ich nicht, das Auto ist ausgefallen und deswegen hat man dann plötzlich die Frau seines Lebens getroffen, dann ist das schon eine Story wert. Dann ist das, ja.

Mhm. Ne, Da bekommt der ADAC Abschleppdienst aber eine ganz neue Bedeutung gehört. Ey, ich hab dich abgeschleppt. Ja. Es weißt Du, es muss zu einem passen, weil jedem funktionieren auch andere Themen.

Also ich kann klar über meine Schleife schreiben, weil sie für mich nicht nur 'n Kleidungsstück ist, sondern sie steht wirklich für Haltung für Weiblichkeit. Ich kann da ganz viel drüber schreiben. Andere schreiben dafür über ihr Auto. So, also, ja, das ist es ist doch so, jedem bei jedem funktioniert was anderes. Und das Ding ist einfach, was über was kann ich schreiben, was für mich wirklich wichtig ist?

Aber hast Du das nicht auch schon mal erlebt? Man, ich kenn jetzt ich kenn jetzt wirklich nicht dein der Kundenstamm oder die, die Du betreust. Aber es gibt ja auch bestimmt viele, die wollen authentisch sein und wollen auf LinkedIn präsent sein. Sie sind aber ja im Angestelltenverhältnis. Und der Arbeitgeber macht da halt Ja.

Der setzt son bisschen den Riegel hervor und sagt, na ja, aber das müssen wir schon in der Kommunikationsabteilung abstimmen, damit das nix irgendwie fälschlicherweise rauskommt et cetera pp. Und schon sind wir irgendwie im Corporate Influencer Programm und machen da irgendwie so, bei dir nicht was, ja? Ja. Kann das nicht manchmal auch 'n bisschen bisschen schwierig sein oder hast Du das auch schon mal erlebt, dass es schwierig ist, authentisches Storytelling zu machen, wenn der Arbeitgeber nicht mitspielt? Also ehrlich gesagt kommen zu mir, die meisten sind Geschäftsführer, Geschäftsführerin oder selbstständig.

Oh, doch so weit oben? Ja. Okay. Also KMUs, also kleine und mittelständische Unternehmen, das sind eigentlich unsere und uneigentlich unsere Kunden. Wir haben selten Angestellte, ehrlich zu sein.

Weil dann ist halt schwierig, ne. Du hast 'n also nicht also aus solcher Angestelltenverhältnis heißt es, der Rahmen ist halt vorgegeben. Ja, also je nachdem, ja, je nachdem wie wie das Unternehmen ist. Bei Konzernen, glaub ich, ist es mehr, als wenn's jetzt bei wirklich KMU ist es oder oder im Mittelstand, weil dann dreht's halt 5 Schleifen im Konzern, ja. Und kann ich das so schreiben und wie ist das Wording und Genau, Du bist halt auch abhängig von deinem Vorgesetzten.

Ja. So. Und daran scheitert's auch meistens. Wie schnell bist Du oder wie schnell wie schnell machst Du's, damit jetzt 'n Geschäftsführer zu dir kommt und sagt, ey Kathi, hilf mir mal. Ich komm hier nicht auf die Beine.

So, ich hab hier irgendwie, ich dümpel hier dumm rum, würd gern was machen, Storytelling, so. Wie schnell kannst Du agieren? Also die Leute kommen zu mir, hier an Hallwillersee in der Schweiz in der Regel, wenn's Schweizer sind oder Deutsche, die in der Nähe wohnen. Wir laufen hier 3 bis 4 Stunden. Tim macht meistens auch noch 'n Gespräch, das ist meistens 3 bis 4 Wochen danach und dann ist das Ding geboockt.

Weil zu uns kommen wirklich Leute, die schon auf LinkedIn, sag ich mal, also das Spiel son bisschen, wo wir so angefangen haben, schon den einen oder anderen Beitrag geschrieben haben, die einfach, ich sag mal Macher sind, also die wirklich direkt umsetzen, wo Du einfach nur son bisschen noch das Öl in die Zahlräder reinmachst und dann läuft das Ding. Mhm. Das ist krass, was wir immer erleben. Das sind die Kunden, die zu uns kommen. Krass?

Also das das hätt ich gar nicht gedacht, dass das dann so ist. Also ihr lauft da mal sone Runde so über die Alm? Nee, hier am Palmwühler See, also wirklich am See. Es ist wirklich 'n Erlebniscoaching, was wir machen. Es ist dieses, Tim zeigt dir, wie kriegst Du, wie gehen die Scheinläfe auf ihm?

Also geile HUK, geiles Titelbild, wirklich so, dass Du die Aufmerksamkeit bekommst und es authentisch ist. Mhm. Dann hast Du meistens noch sone Checkliste für den Beitrag, eben wichtigste Struktur und so weiter, dass es einfach passt. Das kleine einmal 1 von LinkedIn, was aber wirklich wichtig ist, was viele nicht bespielen. Und wenn die Grundlagen nicht vorhanden sind, dann kannst Du auch mitm Storytelling nicht weitermachen.

So, und bei mir kommt dann wirklich der Feinschliff. Was wurde gemacht in den letzten Wochen? Welche Beiträge wurde geschrieben? Was für Erfolge gibt's zu feiern? Was für Fehler hat man gemacht?

Und dann geht's okay, was kann ich schreiben? Was sind die Themen? Was passt zu mir persönlich? Wie wie frahm ich das? Wie mach ich das, den roten Faden, dass die Leute dranbleiben?

Mhm. Und dann gibt's auch 'n, ne, beim Gehen kommen die besten Ideen. Dann gibt's noch 'n ganz schönes Restaurant mit Essen. Also es ist wirklich geil. 'N paar Käsespätzle?

Ja. Oder leckeren Kuchen. Natürlich. Natürlich. Ach so, also also sagen wir mal so, die die Grundlagen müssen halt stehen.

Das ist ja das a und o, was Du ja auch schon gesagt hast, ne. Ohne Grundlagen geht's nicht weiter. Genau, also ja, Grund, die die auch zu uns kommen, die sind meistens, sagen, ja gestandene Unternehmer. Oh. Gestandene Unternehmer, die gestrandet sind auf LinkedIn und jetzt dann Hilfe benötigen?

Ja, genau, die Aufmerksamkeit auf LinkedIn auf LinkedIn wollen. Die sagen, geil, Laden läuft, alles top, aber LinkedIn, ich hab so richtig Bock, weil es kommt einfach immer mehr. Auch die Schweiz ist da son bisschen, ich würd sagen son Tick nach Deutschland. Auf Deutschland ist das schon gängiger, dass man auf LinkedIn aktiv ist, in der Schweiz noch nicht so arg und das ist das Das ist der Ball. Ja, ja.

Viele kennen auch LinkedIn noch gar nicht und kommen jetzt durch den Tim, weil er einfach so krasse Erfolge hat, ne. Ich sag mal, wie die BILD Zeitung in Deutschland hat hier über Tim Tims gerichtet über den Künstlerteppich, den bekanntesten Teppich der Schweiz, weil er einen Beitrag auf LinkedIn geschrieben hat und der so viral gegangen ist, dass es sämtliche Leute von den Zeitungen und so weiter auf ihn aufmerksam geworden sind. Und das musst Du dir überlegen, er hat 0 Euro gezahlt und 0 Franken gezahlt und ist überall in Zeitungen gekommen. In der wie Stuttgarter Zeitung, Frankfurter Zeitung, überall ist wurde über Krames gesprochen und zwar auf den Titelseiten. Und deswegen nimmt er 'n Beitrag.

Und da hat er eigentlich richtig mal in die Folge gegriffen in dem Moment, ne. Also. Ja, er war mutig. Er hat über 'n Fehler geschrieben. Seine ganzen, die anderen, die ihn der Teppich brauscht, die haben Kopf geschüttelt und haben gesagt, wie könnt ihr das nur machen?

Man also in, noch mal, anders ausgedrückt, Du musst auch im Storytelling Mut haben und auch vielleicht mal einen Fuck ab Ja. Zugeben. Es gehört ja auch zum Leben dazu, ne. Nur Sonne macht Wüste. Oh, also heut ist aber echt hier die Podcastfolge der Phrasen.

Guck an. Ist geil, ne? Mhm. Aber die bleiben. Weil's Find ich nicht schlecht.

Wir haben heute, wir haben heute Schnee, wir haben heute 'n bisschen Regen, wir haben Nebel, wir haben Sonne. Es gehört doch alles dazu. Die Natur macht's doch vor. Wieso soll ich mir denn nicht erlauben, dass ich auch über alles schreiben darf? Es ist doch vollkommen unauthentisch, wenn ich nur über Erfolge berichte.

Das gibt's doch gar nicht im Leben. Das stimmt allerdings. Ja. Also die Quintessenz, was ich jetzt schon rausgehöre, ist, einfach mal machen auf gut Deutsch. Es bricht einem niemandem der Kopp.

Authentisch, ehrlich und mit Freude schreiben und ich glaube, dann funktioniert's. Und die Story kommt am Ende von ganz alleine. Mehr oder weniger. Ja, ich darf mir im Vorfeld schon überlegen, was die macht. Ja.

So, das will ich jetzt noch nicht unterscheiden. Musst Du dir ja 'n Stichwort geben. Ich musste dir ja 'n Stichwort geben, weißt Du. Ja. Also ne, klar, je je mehr Beiträge man schreibt, desto besser wird man und man kann sich jetzt überlegen, okay, will ich selbst learning by Doing, ja?

3 Jahre, das hab ich selber rausgefunden, dann kam Tim, Tim hat viel von mir gelernt, ich hab viel von ihm gelernt. Wir sind wirklich wie so 2 Puzzlestücke, die zusammenpassen und dann darf man sich die Frage stellen, okay, möchte ich jetzt 3 Jahre Trial and Error probieren, wenn ich nicht viel Zeit hab als Geschäftsführer oder hab ich Bock, mir halt jemanden an die Seite zu holen, der sagt, so funktioniert's und dann kriegst Du direkt Aufmerksamkeit. Und das Geile ist, es profitiert das Onlinenetzwerk wie auch das Offlineetzwerk. Und das ist krass, weil das viele, die zu uns kommen, einfach 'n starkes Offlineetzwerk haben durch durch Business Networking und so weiter. Und es ist krass, wie das eben auch profitiert.

Tim auch wieder 'n geiles Beispiel, die Möbelhändler und so, die kennen uns bestens, wenn wir begrüßt werden jetzt für die neue Wohnung, haben wir Möbel eingekauft. Die wissen bestens über uns Bescheid, bisschen duzis, wie man so schön in der Schweiz sagt. Es ist einfach 'n ganz anderes Vertrauen, was wir am Anfang auch gesprochen haben. Und das ist cool. Im vollen Bewusstsein, ne, dass wir dann auch entscheiden, was wir zeigen auf LinkedIn und was nicht.

Also man muss sich vorher schon mal 'n paar Gedanken machen. Aber bevor ich die Abschlussfrage stelle, weil ich hab eine ganz spezielle im Kopf, keine Frage noch mal für zum zum Posting an sich, aus deiner Perspektive her oder auch, weil Du das ja auch in der Masterthesis hattest, Du hast ja gesagt, Du hast darüber geschrieben und machst es ja auch mittlerweile beruflich. Ja. Wie viel Zeit sollte man für ein gutes Story für einen guten Storytelling Post denn so einplanen? Oder sagst Du, ey, schreib von der Leber weg spontan, ja, dann ist es am authentischsten.

Lass es vielleicht noch mal eine Nacht liegen. Ja. Bevor Du 'n Impulsschrieb machst, das mach ich nämlich auch ab und zu und bin damit mal letztens auf die Schnauze gefallen, aber egal. Beim Berufskontext war eine E-Mail, die an meinen Chef ging. Egal.

Ja, wenn man sich in die Zahl sagt. Passiert halt auch mal. Und, also was rätst Du da? Wenn ich das Grundgerüst hab, von der Leber wegschreiben und eine Nacht drüber schlafen und dann posten. Passt, perfekt.

Dann würde ich sagen, liebe Katie, an der Stelle eine sehr ungewöhnliche, aber ich glaube der Folge angemessene Abschlussfrage. Trommel Bubble. Liebe Katie, wir haben jetzt gut und gerne 40 Minuten über Storytelling gesprochen. Ich glaube, der ein oder andere Hörer kann auch richtig etwas mitnehmen, zumindest Impulse und Inspiration, wie's funktioniert. Ich glaube schon.

Ich glaub, das war wirklich sehr, sehr gut. Aber jetzt bleibt natürlich eine Frage offen und jetzt weiß ich auch, wie ich die Folge nenne, nämlich sie nenne ich Lovestory LinkedIn. Deswegen sag doch mal, wir haben Tim und Du euch eigentlich kennengelernt. Über LinkedIn. Ja, über LinkedIn, es ist wirklich so.

Tim hat sich mit mir vernetzt, ja. Es ist für, also ist wirklich so. Tim hat sich mit mir vernetzt. Ich fand ihn megageil. Ich sag ja, der Humor war göttlich.

Fand ihn megageil. Ja, ja. Das darf man sagen. Die wollen ja echt bleiben, haben wir gesagt. Ich kann ja so sagen, na gut, ich kann uns eigentlich, ich fand ihn mega hot, so.

Einfach der Humor von ihm, einfach sein ganzes Sein ist einfach r und Also er hat sich mit dir vernetzt. Mhm. Und also Ja. Wie wie wie ging das denn los? Hi, Katig und Tarich finde ich geil, komm mal kurz nach Balle oder was?

Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Er hat sich mit dir vernetzt und wir haben dann erst mal unsere Beiträge gelikt, kommentiert. Wir haben uns einfach beruflich kennengelernt, ne. Die meisten Beziehungen trifft man ja über 'n Beruf. Bei uns war halt beide LinkedIn 'n Beruf und ist ja nach wie vor unsere Leidenschaft.

Genau. Und dann wars irgendwann so, okay spannend, der wohnt in der Schweiz, wir machen mal 'n Zoom Call. Wir machen mal 'n Zoom Call und dann hast Du gesagt, ey geil, braun Teppich oder was? Nee. Nee, wir haben dann erst mal über LinkedIn gesprochen und auch sehr viel über Persönlichkeitsentwicklung, ja.

Also welche Fragen wir stellen, was für Rituale wir haben und so weiter, was wir eigentlich in unserem Leben macht, was unsere Einstellung ist, was uns auszeichnet. Ja, und dann war das recht schnell klar, wir müssen uns persönlich treffen. Und Stuttgart, wo er jetzt wohnt, waren 3 Stunden entfernt. Das heißt, wir haben uns in der Mitte getroffen im Europapark und Ihr wart im Europapark? Ja, erstes Date im Europapark.

Ja, dann haben wir's klar, wir sind zusammen. Also das war irgendwie, das hat einfach gepasst wie Arsch auf einmal und passt immer noch. Ich mein, also am Ende, er macht Teppiche, also die Teppichscheuerrunden, ich lass das jetzt mal so dahingestellt. Entschuldigung, aber das konnte ich mir nicht mehr verkneifen. Seit 40 Minuten verkneif ich mir das.

Jetzt ist raus, jetzt fühlst dich besser, gell? Hab so langsam Kopfschmerzen gekriegt. Weißt Du? Ja, fühl ich. Ja, aber Du hast Du hast, weil Du gesagt hast, er hat in Stuttgart gewohnt.

Du hast in Stuttgart. Nee, ich hab in Stuttgart gewohnt, genau. Er hat nicht hier in Alpchören gewohnt, genau. Und jetzt wohnen wir zusammen in der Schweiz, aber in am Halbeler See. Mhm.

Tim, wenn Du's hörst und siehst, bitte schreibe mir eine LinkedIn Nachricht, auf welchem Teppich bekommt man die am wenigsten aufreizenden Knie? So, danke schön. Ja, ob das seine Familie so freut. Aber ja, Du bist nicht der 1., der sich hier, der das uns fragt. What?

Ja, ja, die die Fantasie ist da ja gegeben, gibt's die Story, ne. Das ist halt so. Obwohl wir sie nicht bespielen auf LinkedIn ganz bewusst nicht, ne. Es ist so. Ja.

Welches Garn nehme ich denn für BDSM spiele? Egal. So, liebe Katie. OMC. Oh Oh mein Gott.

Jetzt triffst Du aber eine Ecke auf die. Ich weiß nicht, ob das jetzt Weiß ich nicht, aber ihr bekommt grad das Lied in Kopf, mir rappelst im Karton. Weiß auch nicht, wieso So. Okay. Kennst Du die Werbung nicht?

Doch, aber ich ich ich enthalt mich jetzt. Eben dasselbe Schweigen ist golden, ne, weißt Du? Ach ja, stimmt, okay. Alav, wie mach ich den Abschluss? Ja, das fragt mich grade auch.

Wie kriegst Du jetzt diese Kurve? Liebe Katie, wir machen's einfach schmerzlos und kurz. Liebe Katie, vielen lieben Dank, dass Du heute bei mir zu Gast hast und mit mir über Storytelling auf LinkedIn gesprochen hast. Was gibt's da noch großartig zu sagen? Es ist eine Lovestory.

Danke, danke, danke. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, wie sieht's wie sieht's denn bei euch aus, wenn wir vom Thema Storytelling herkommen? Sagt ihr, hey, meine Posts, alles gut und schön, ja? Ich könnt aber noch 'n bisschen mehr Storytelling vertragen. Ich werd das jetzt mal ändern.

Folge war gut. Inspiration, perfekt, wunderbar. Vielen Dank. Oder sagt ihr, na nee, es muss schon im Feature fucking bleiben, weil ansonsten versteht das gerne mehr. Sagt mir doch mal gern eure Meinung zu dem Thema in einem linken Kommentar auf Podcast Punkt d e, auf Spotify, auf Youtube in der Kommentarspalte.

Oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.

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