Cover: LinkedIn Tacheles 2.0: Klartext im digitalen Netzwerk. Mit Hannah Ullherr - #264

LinkedIn Tacheles 2.0: Klartext im digitalen Netzwerk. Mit Hannah Ullherr - #264

24. Januar 2026 Zu Gast: Hannah Ullherr
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Worum es geht

Kevin Gründling spricht mit LinkedIn-Marketing-Expertin Hannah Ullherr über authentische und effektive Kommunikation auf LinkedIn. Es geht darum, wie klare, emotionale Inhalte für mehr Reichweite und Interaktion sorgen und wie man aus der Masse heraussticht. Hannah teilt konkrete Erfahrungen und Tipps, um die eigene Zielgruppe wirklich zu erreichen und die LinkedIn-Strategie auf das nächste Level zu heben.

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Autor: Kevin allein im Marketing

Zu Gast

LinkedIn-Expertin

Hannah Ullherr ist LinkedIn-Expertin und hat die Marke Muttersprache Tacheles ohne Werbebudget global bekannt gemacht.

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Transkript

Na, wie ist denn euer Lieblingsbürger? Wie belegt ihr ihn und wie esst ihr ihn? Da lässt sich doch supertoll interagieren. Aber wie sieht's denn mit der nächsten Bayer Persona aus auf LinkedIn? Da lässt sich irgendwie nicht interagieren.

Wir reden jetzt mal Tacheles hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Natürlich war das ein bisschen überspitzt, aber es kam ja auch schon in einem LinkedIn Beitrag ja, zur Gemüte, dass man gefragt wurde, wie ist denn so der das Burger Essverhalten und wie isst man seinen Burger? Man soll doch bitte interagieren. Das haben dann auch ganz viele getan.

Der Beitrag ging ab wie Schmidts Katze und andere Beiträge, die eigentlich sehr relevant sind. Da tun sich die Leute schwer, wirklich Interaktion auf die Kette zu kriegen oder in irgendeiner Form auch ein 1 Emoji zu bekommen, also einen Daumen nach oben oder einen inspirieren et cetera. Was kann man also dagegen tun? Wir reden da heute mal drüber, und zwar reden wir wirklich Tacheles, und zwar mit der Frau, die Tacheles zur Muttersprache erhoben hat, also Muttersprache Tacheles. Es passt eigentlich wie Arsch auf einmal.

Hannah Ulla ist wieder da, die bei mir schon zu Gast war in Folge einhundertachtundneunzig. Es ist also auch schon wieder ein Jahr her. Jetzt ist sie wieder da. Hannah, schön, dass Du wieder da bist und mit mir diese Folge gestaltest. Hallo.

Ja, hi Kevin. Vielen Dank, dass ich wieder mit am Start sein darf und Du hast ja schon richtig eingeläutet, ne. Tachelas haben wir zur Muttersprache erhoben. Also letztendlich die Marke, die gibt's ja schon seit den Neunzigern. Ich hab sie dann irgendwann als Geschäftsführerin übernommen, hab daraus das Unternehmen gegründet und ja, die Muttersprache Tacheles GmbH, wir sind weltweit in dem Bereich aktiv Tacheles zu sprechen.

Ja, im Bereich LinkedIn Marketing bedeutet einfach mit Klarheitsstrategien für die Contenterstellung und für die Marketingkampagnen festzulegen, zu definieren. Und letztendlich natürlich auch in unseren Vertriebstrainings, die wir mit unseren Kunden weltweit durchführen. Und genau, unsere Kunden sind Mittelstand und Konzerne, die jetzt ja mittlerweile auch alle viel mehr auf LinkedIn aktiv sind. Und dann tauchen natürlich berechtigterweise die Fragen auf, wie wie verhält man sich richtig auf LinkedIn? Wie postet man Content, der auch die Leute anspricht?

Und Du hast grade 'n ganz gutes, interessantes Beispiel genannt. Jetzt gehen Beiträge auf LinkedIn wortwörtlich viral, wo es so belanglose Themen geht, wie beispielsweise wie wie esst ihr euren Burger? Und dann regnet es Kommentare und es regnet Likes. Und dann fragt sich natürlich berechtigterweise der Marketingmanager, die Geschäftsführung, die jetzt gucken, wie stellen wir uns strategisch auch auf auf LinkedIn, fragen sich dann jetzt natürlich berechtigterweise, okay, das scheint ja das zu sein, was die Nutzer auf LinkedIn irgendwie wollen, weil wenn die damit alle interagieren, dann muss das ja wohl ein wichtiger Bestandteil von 'ner von 'ner Marketingstrategie sein auf LinkedIn. Allerdings unterscheiden wir da gerne bei Muttersprache Tacheles, es gibt den Content, der der generiert natürlich Aufmerksamkeit, auch Likes, auch Interaktion.

Aber ist das dann noch der Auftritt, der sich monetarisieren lässt, aus dem wir wirklich Kunden gewinnen können, weil die dann auch auf uns aufmerksam werden, weil wir ein richtiges Angebot für sie haben. Erreichen wir auch die richtige Zielgruppe, die wirklich auch die kaufkräftige Kundschaft ist, die wir gewinnen möchten, ob wir jetzt in der Industrie tätig sind, ob es wie wir im Bereich Weiterbildung und Beratung ist und so weiter. Und lustigerweise hab ich neulich auch 'n Beitrag gesehen in meiner in meiner Timeline, wo es auch son ähnliches Snackthema ging. Ich glaub, das Thema war Foto von der von 'nem Kinderschokoladeriegel. Und und dann darunter die Frage, ne, ja, ich hab ja son Problem, ich ess immer total gerne Schokolade am Arbeitsplatz oder irgendwas Süßes.

Kennt ihr das auch? Und was ist euer Lieblingssnack? Und ich glaub, wir hatten über, also nicht wir, sondern ich hab gesehen auf diesem Beitrag über 700 Kommentare. Aber letztendlich muss man sich immer fragen, ist das der Post, der mir auch das nächste Geschäft bringt? Ist das auch der Post, der mein Image bei der Zielgruppe, die ich tatsächlich ansprechen und für mich gewinnen möchte, ist das der Kunde, der sich davon positiv angesprochen fühlt?

Ja, ich find das halt wirklich schwierig. Aber wenn Du schon sagst, der Lieblingssnack am Arbeitsplatz, ich nehm das Mettbrötchen mit. Zwiebel, so, hab ich wenigstens dann ab und zu meine Ruhe im Büro. Aber ich mein, ich hab das auch gesehen, ne. Also der Burger ist mir untergekommen, dir ist jetzt quasi die Süßigkeit untergekommen.

Was mir noch untergekommen ist, wie oft geht ihr zum Friseur? Als Coach hat man ja einmal die Woche zum Friseur zu gehen, sonst ist man ja unauthentisch. Ich weiß nicht, ob der gute Mann sich in letzter Zeit mal die Friseurpreise angeguckt hat, aber wenn ich jede Woche zum Friseur gehen müsste, müsst ich 'n Nebenjob anmelden. Also wie war das? Also zwischen Folge 198 und jetzt, es ist ja jetzt auch schon ein Jahr rum.

Was hat sich denn so in deiner Wahrnehmung bei LinkedIn verändert vom ja, Schreibverhalten, Schreibstil? Wird es immer mehr Instagram und TikTokisierung, so nenn ich's ja immer, also dieses belanglose Schreiben ohne Reputation, ohne Expertise, ohne irgendwelchen Mehrwert, sondern einfach nur Burger Brötchengelaber. Burger Brötchen gebabbelt, so ist Hessisch korrekt. Wie wie wie hast Du das empfunden jetzt in dem Jahr? Ja, ist eine sehr gute Frage.

Also letztendlich hat sich tatsächlich LinkedIn 'n bisschen aufgelockert. Der Content auf der Plattform hat sich tatsächlich 'n bisschen verändert, zum Teil ins Positive, weil was ja auch immer 'n großes Thema ist, auch wenn ich mit unseren Kunden daran arbeite, ist, dass der LinkedIn Auftritt oft zu sehr in diesem typischen B2B Kommunikationsstil festhängt. Das bedeutet sehr fachlich, sehr konservativ und es wirkt eigentlich viel mehr, als wäre es aus 'nem Blogartikel oder Fachartikel ausgeschnitten und bei LinkedIn Copy Paste eingefügt. Und das ist einfach nicht attraktiv für die Leser. Was wirklich attraktiv ist, das wollen wir dann ja später noch besprechen.

Aber noch zu den Veränderungen. Was sich auch noch maßgeblich verändert hat, ist die die Menge der Leute, die jetzt tatsächlich auch auf LinkedIn aktiver geworden sind. Nicht nur, weil ja grundsätzlich LinkedIn in aktiver geworden sind, nicht nur, weil ja grundsätzlich LinkedIn immer mehr an Mitgliedern gewonnen hat, aber letztendlich auch durch den Einsatz von KI ChatGPT zu nutzen für die LinkedIn Content Erstellung, hat sich innerhalb der letzten 12 Monate noch mal gesteigert. Mittlerweile einige sind dann auch wieder noch mal son bisschen zurückgegangen, weil man dann irgendwann gemerkt hat, okay, der KI Content, der lässt sich doch recht leicht identifizieren. Wenn da später noch 'n Thema ist, gehe ich gerne mal drauf ein, anhand welcher Formulierungen man wirklich das sehr stark erkennt und was man dann vielleicht im Nacheditieren lieber weglässt.

Du meinst, Du meinst, das ist und der Schlüssel zum Erfolg? Das sind ja so die 2 Keydinger, die man mittlerweile leicht identifizieren kann, wenn man mit ChatGPT was schreibt und copy paste. Oder auch das Raketenemortikon. Aber das mal vorwegzunehmen, wenn wir doch grade schon dabei sind. Auch es sind so recht subtile Formulierungen, wie, ich hatte das heute Morgen auch, jetzt vor unserem Interview hatte grade eine Session mit einem unserer indischen Kunden.

Und deswegen jetzt auf Englisch, aber beispielsweise auch schon diese Formulierung, es jetzt mal auf Deutsch übersetzt, ne. Wir haben was erlebt, weiß nicht, Firmenevent beispielsweise irgendwas. Und dann, es ist mehr als nur Punkt Punkt Punkt. Es ist auch bla bla bla. Schon allein diese Formulierung, das ist sone Standardformulierung von von ChatGPT oder auch mit 'nem anderen Kunden haben wir neulich mal, es ging neuen neuen Produktlounge im Pharmabereich.

Und da begleiten wir dann natürlich auch, wie sieht sone Posting Serie optimal aus und so weiter. Und dann wurde auch was ausgearbeitet mit der Hilfe von KI, was ich grundsätzlich immer befürworte, da wo man sich Unterstützung und Support holen kann von KI, sollte man das auch nutzen, weil auch nicht, wenn's der finale Entwurf wird, der so rauskommt aus ChatGPT, den man dann auch tatsächlich einsetzt. Oder aus der firmenintern KI. Aber das kann schon gute Ideen und Ansätze geben oder einen auf neue Ideen bringen, in welche Richtung man diesen Post entwickeln kann. Aber auch da fallen dann immer wieder mal Formulierungen auf, wo wo ich dann einfach mal gefragt hab, ah, wurde wurde das mit ChatGPT geschrieben?

Kann das sein? Dann so, ja, tatsächlich. Und dann okay, wir sollten Folgendes tatsächlich noch anpassen. Auch stilistisch, es gibt Dinge, die kommt man, die hat man gar nicht so unbedingt im Kopf, aber auch schon bei dem Bindestrich. ChatGPT verwendet diesen verlängerten Bindestrich, den wir stattdessen, wenn man normal in der Tastatur eingeben, hat man ja den normalen Kurzen.

Dann ChatGPT verlängert den immer. Das ist, das sind auch wieder so Faktoren, wo man sieht, okay, ist etwas KI generiert oder ist es doch von der Person? Grundsätzlich würde ich's empfehlen, das einmal abzurunden, sich ja von KI und ChatGPT unterstützen zu lassen. Und es dann aber nach außen hin nicht zu zeigen, sodass jeder Nutzer immer noch das Gefühl hat, das ist jetzt wirklich der Creator, die Personmarke, der ich folge, die da zu mir spricht. Und die hat das jetzt nicht an KI abgegeben und ich bekomm jetzt hier, na ja, vielleicht eine 1 Teilauthentizität.

Man sollte immer seinen eigenen Stil nutzen und mit einfließen lassen. Mittlerweile werden diese Sprachprogramme und und KI Programme ja auch besser darin, zu lernen und den eigenen Stil irgendwo zu replizieren. Auch ich bin dabei zum einen zu gucken, okay, wie kann man beispielsweise ChatGPT mir auf unsere Tonalität trainieren? Geht mal mehr, mal weniger gut. Letztendlich bin ich dann doch eher dabei hängen geblieben, es selbst letztendlich umzusetzen.

Aber manchmal ist es ein einziger Satz, der reicht, Inspiration zu finden. Und ja, genau. Und letztendlich, wir bei Muttersprache Tacheles sind ja auch in der Entwicklung eigener Software. Das bedeutet, dass wir auch ein Programm an den Markt bringen möchten, wo dann meine LinkedIn Expertise mit einfließt und die von unseren internationalen Kunden, dass wir da 'n Tool entwickeln, was dabei was dabei hilft. Also wie Du schon gesagt hast, in dem letzten Jahr hat sich das son bisschen aufgelockert.

Mehr Leute schreiben, sie bedienen sich dabei auch ChatGPT oder Clayd oder wie sie alle heißen, ja. Zu Inspirationszwecken nutz ich persönlich Neuroflash. Warum? Weil sie auch eine Brand Voice haben, genau das, was Du gesagt hast. Man kann quasi dem Tool noch dazu sagen, hier, Du redest bitte in dieser Tonalität und dann macht das das Tool auch, Ja, jetzt haben sie auch noch die Zielgruppendefinitionen, schon 'n bisschen länger, aber ist auch noch da.

Das heißt sowohl die Brandvoice als auch die Zielgruppe, das zusammengenommen. Das heißt ja, glaub ich, Direktive, wenn wir mal in diesem technischen Sprech sind. Dann wird diese Direktive noch genommen, quasi über den Prompt drübergestülpt und dann entsteht da auch ein relativ guter Text. Aber wenn ich dich richtig verstehe und und so sehe ich's auch, dann sollte man das Ganze als Inspiration nutzen und noch quasi jetzt einen Feinschliff machen. Ich hatte letztens mit Britta Behrens eine Podcastaufzeichnung eine kleine spontane gehabt.

Da hat sie gesagt, man muss noch den eigenen Feenstaub drüber streuen, damit das dann was wird. Das ist eigentlich ganz schön, weil ich nutze auch ChatGPT, Neuroflash und so weiter als Inspiration, als roter Faden und schreib dann aber trotzdem noch das Ganze selber. Aber ich hab einfach die Inspiration, weil ich auf andere Dinge komme. Jetzt hast Du aber ja auch schon gesagt, es gibt viel mehr Leute, die posten, ja, gibt es, dann gab's mal den Videofeed, jetzt ist er mittlerweile wieder in der Versenkung verschwunden. Ich sehe allerdings auch, weiß nicht, wie's dir geht, dass, wie soll ich sagen, dass wenn Du diesen seichten Content siehst hast, ich mein, Du kannst immer noch auf die 3 Punkte klicken, kannst sagen interessiert mich nicht.

Wenn ich das machen würde, dann wär irgendwann die Timeline leer. Die die die also dieser Mehrwertfaktor wird irgendwie leider Gottes immer weniger. Also das ist, ist das dann ein Teufelskreis eben, weil die seichten Content Generatoren da einsteigen und der Mehrwert immer weniger gesehen wird, geht das immer in die eine Richtung. Und zwar jeder bekommt nur noch diese Burger Brötchen Gebabble Geschichten da gesehen und nix mehr mit mit Mehrwert oder irgendwas. Also Du hast mittlerweile hast Du ja nur noch Rolex oder Burger.

Du hast nichts mehr zwischendrin. Entweder hockt er 1 und macht da mit seiner Uhr hier den und sagt, ey, ich hab hier die neueste Rolex und die habe ich mir gekauft und super, ich hab hier 3 Abschlüsse gemacht und alles ist toll und ihr seid alle scheiße. Oder halt wirklich, weiß ich nicht, ich ess gern Süßkram, was isst ihr denn so, ja, hier ist meine Yogurette. Zwischendrin, die Reichweite geht zurück. Ist da dann auch 'n Stück weit Frustration?

Also letztendlich, noch mal 'n paar Punkte aufzugreifen, die Du grade genannt hast. Ja, der der Content, der ist von den Themen her aufgeweichter geworden. Das hängt auch unter anderem damit zusammen, dass seit Roundebot 2021 2021 oder nee, Entschuldigung, ich glaub so seit 2023 haben wir tatsächlich auch den den stärksten den stärksten stärkste Wachstum in der Demografie Jen Zin noch vor Berufseinstieg zu verzeichnen. Das bedeutet, die Plattform hat sich schon allein deswegen auch gewandelt, weil ganz neue Mitglieder auf die Plattform gekommen sind, die jetzt noch gar nicht auch so zu beruflichen Themen schreiben. Aber zum Themen im Bereich, es geht los mit der Selbstverwirklichung, wie man über gewisse Dinge nachdenkt et cetera.

Auch politische und gesellschaftliche Themen haben zugenommen. Letztendlich hängt der Schwerpunkt, was man so in seinem Feed sieht, immer noch 'n bisschen davon ab, wo ist man stehen geblieben? Dementsprechend spielt einem der Algorithmus natürlich auch noch mehr aus. Aber letztendlich bin ich davon überzeugt, dass man auch immer noch mit fachlichen Themen und mit fachlichem Content sehr viel Reichweite generieren kann. Es ist einfach nur der Unterschied, wie geht man das Ganze an?

Und darum soll es heute ja auch 'n bisschen gehen, auch Beiträge zu erstellen, wo die Leute auch wirklich mitdiskutieren möchten. Denn was jetzt natürlich dazu verleitet ist, wenn man beobachtet, okay, mit welchen Beiträgen bekommen die Leute den meisten, die meiste Interaktion? Dann sind das immer noch die Beiträge, ne, von wegen, ja, man postet was Belangloses. Oder auch wenn es so Posts sind wie, das kennen jetzt unsere Kunden eher, weil unsere Kunden posten jetzt weniger solche auffälligen Beiträge, die wir vorher thematisiert haben. Aber was so das klassische Beispiel ist, man hat seine fachlichen Beiträge, dann postet man dazwischen mal frohe Weihnachten, frohe Ostern, frohes neues Jahr.

Und da regnet's auf einmal Likes, das ist der Post, für den man sich am wenigsten Mühe gegeben hat. Und der Rest der Beiträge, da fließt wirklich auch Budget rein in der Form von Personalaufwand. Die Leute machen sich Gedanken dazu, Grafiken werden erstellt et cetera. Und letztendlich liegt aber da der Knackpunkt. Beiträge, auch Businessbeiträge sind dann ansprechend, wenn sie in 1 emotionalen Schreibweise transportiert werden.

Das bedeutet, weg von der Fachartikelrichtung hin zu, was ist wirklich, ne, was hab ich erlebt beispielsweise? Wir nehmen jetzt mal 'n Messepost bald, ne, viele sind auf Messen und posten dann dazu. Was ich ganz oft lese, sind dann die klassischen Berichterstattungen, ne. Also wir waren hier, haben die Firma repräsentiert, neue Produktfeatures wurden vorgestellt und dann hat man noch Kunden so vielleicht getroffen. Und das ist dann der Beitrag.

Und das ist jetzt eigentlich, wo man sagt, ne, okay, auf den ersten Blick, das ist ja 'n professioneller Beitrag. Dann hat man da vielleicht noch 'n Foto von von dem Stand und von den Produkten. Alles in allem, wo wir uns einig sind, das ist 'n seriöser Beitrag. Warum kann der jetzt aber nicht mit den anderen Beiträgen auf LinkedIn mithalten in Form von Interaktion, die er bekommt? Weil wir auf der reinen Sachebene geblieben sind.

Jetzt, was diese ganzen anderen Beiträge, ne, das mit der Schokolade und so weiter ja viral gehen lässt, ist, dass es sich hier Themen handelt, wo viele Leute mitdiskutieren und mit einsteigen können, weil es auch alltagsnahe Erlebnisse geht, ne. Wir bleiben noch mal bei diesem Schokoladenbeispiel, ne. Jeder snackt wahrscheinlich irgendwas tagsüber im Büro. Und dann konnte sich natürlich jeder sofort in diese Situation hineinversetzen und seine Meinung dazu teilen, seine Erfahrung dazu teilen und so weiter. Und das fällt den Leuten leicht, hier mitzureden.

Wenn wir jetzt aber einfach sonen Beitrag haben, wo wo wir eine Berichterstattung haben, ne, ich war hier auf der Messe, ne. Ich ich ich, wir wir wir wir als Firma und so weiter, dann machen wir hier niemandem die Tür auf, tatsächlich mit uns in ein Gespräch zu gehen, in einen Austausch. Was hier jetzt zum Beispiel den Unterschied macht, bei dem Messepost zu bleiben, statt jetzt einfach nur zu berichten, was geschehen ist, berichten wir einfach mal von den Erlebnissen, die wir dort hatten. Und da hatte ich beispielsweise mit einem Kunden aus Österreich haben wir immer einen Messebeitrag vorbereitet, Und er hatte schon vor unserer Session einen Beitrag vorbereitet und dann habe ich mir das durchgelesen. Inhaltlich ging es darum, dass sie dort präsent waren, ne.

Es war eine Fachmesse. Der Geschäftsführer des Unternehmens hat dort auch einen Vortrag gehalten, ne. War 'n erfolgreiches Erlebnis. Und genau, das war so das Ende. Und dann bin ich einfach mal mit ihm ins persönliche Gespräch gegangen und hab gesagt, na okay, danke für den Entwurf.

Jetzt erzähl mir mal, ne, wie war denn so deine Zeit auf der Messe? Was hast Du erlebt? Und dann kamen tatsächlich erst die interessanten Aspekte hervor. Beispielsweise hatte er ein Erlebnis auf dem Stand, Erlebnisse sind das das Wichtige, weil da können wir Menschen auch emotional mitnehmen. Jemand, ne, also er aus dem Vertrieb, ne, war am Stand und dann ein Fachexperte, ne, aus dem Bereich, es war im Bereich IT, kam auf ihn zu und hat gesagt, hey, ich verfolg total gerne deinen LinkedIn Content.

Und ne, und ich kenn dich über LinkedIn. Das ist ja toll, dass wir uns hier persönlich sehen. Und das war jetzt für unseren Kunden ein total phänomenales Erlebnis, weil er gesehen hat, er wird von einem Fachexperten verfolgt. Der hat ihn angesprochen, das hat ihn riesig gefreut und das war für ihn wirklich 'n Wow Erlebnis. Und das ist was Besonderes, was er dann in den Post reingepackt hatte.

Und statt einfach nur zu sagen, ne, unser Geschäftsführer hat da eine einen Vortrag gehalten, haben wir einfach mit reingepackt, ne, zu welchem Thema war der Vortrag? Und was waren die 2 wichtigsten Golden Nuggets, die sich die Besucher dieses Vortrags damit rausnehmen konnten? Das bedeutet, wir haben Mehrwert und Erlebnis, was mit Emotionen verknüpft ist, in diesen Beitrag mit reingepackt. Und das war letztendlich, wie wir die Erzählperspektive verändert haben. Und auch mal in Zahlen zu sprechen, wenn Nutzer das anwenden, die sonst vielleicht zwei- bis 3000 Ansichten Gut, da sind ja die meisten schon glücklich, wenn sie zwei- bis 3000 Ansichten auf ihrem Beitrag bekommen, auf ihrem geschäftlichen Beitrag.

Aber durch diese Veränderung schaffen wir es, dass dann die Beitragsimpressionen von, sagen wir mal im Durchschnitt zweieinhalbtausend auf fünf- bis 6000 Impressionen pro Beitrag steigen. Und auch wir mit unseren Fachbeiträgen zum Thema Vertrieb, dort sind wir hauptsächlich aktiv, mein Profil rückt jetzt wieder nach, haben wir dann auch Impressionen von ja, round about zwischen 70000 und 200000, manchmal auch über 600000 Impressionen. Und es geht nur Themen, die andere Unternehmen in unserer Zielgruppe im Bereich Vertrieb beschäftigen und wo wirklich Pain Points drin sind. Und wir sprechen's in der Sprache unserer Kunden aus, wie sie über das Problem und über die Situation in ihrem eigenen Betrieb denken. Leider würde ich ja gern hinkommen, ja, bei den Zahlen, die Du grade gesagt hast.

Also ich hab grad parallel, wo Du gesprochen hast, mal bei mir 'n bisschen durch die durch die Timeline, also durch durch meine eigene Timeline gescrollt und hab grad mal so geguckt, was hab ich überhaupt in der letzten Zeit mal so an Impressions gehabt, ja? Ja. Mein Post vor 'nem Monat mit der Überschrift Bürokratiehülle Deutschland, da hab ich mich einfach mal ausgelassen, weil das mit dem Kindergeldantrag ewig 'n 3 Tage gedauert hat. Ja. Hat achteinhalbtausend Impressions.

'N Tag später oder 'n paar Tage später ging's wieder die Digitalisierung. Also ne, überall aufm Planeten kannst Du mit Karte bezahlen, selbst die kleinsten Cent Centbeträge. Nur bei uns in Deutschland, da haust Du die Karte erst ab 10 Euro raus. Ach, Du hast eine Kreditkarte, kein Problem, da geht's ab 20 Tagen los. Das hatte dann 6000 Impressions.

Und dann ging's wieder mein Fachcontent, also zum Thema Podcast und die neueste Folge und was sind die Mehrwerte draus und macht mal mit. 300. So, da ging das wieder schön in den Keller. Ja. Ja, also da will ich ja gerne hin, dass auch die Podcastbeiträge, you know, also nein Ja, ja, dass hier die dass hier die Reichweite steigt.

Ich wollt grad sagen, möchtest Du mal dein Bild schon teilen, aber wir sind jetzt hier ja auch im Audioformat. Magst Du Na, wir machen schon mit Video, also. Ja, ja, okay, cool. Also, aber wenn Du es mal parallel vielleicht doch auch vorlesen würdest, falls da jemand aus deinem Podcast dann nur das Audio mithört, was ist denn der die ersten 2 Sätze, was sind denn die ersten 2 Sätze deines Beitrages? Magst Du mir die mal vorlesen?

Oh warte, jetzt hör ich dich nicht gerade aus irgendeinem Grund. Ja, aus dem, Du hörst mich nicht aus dem Grund, weil ich einen Growthack anwende, Sekunde. Ah, okay. Ja, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, liebe Zuschauer Growthack. Mehrwert hier an der Stelle.

Wenn man remote aufnimmt, so wie Hannah und ich, hab ich es mir zur Gewohnheit gemacht, dass wenn die andere Person redet, ich mein Mikrofon auf stumm stelle, damit man eine saubere Audiospur hat. Mit der Leertaste kann man temporär das Mikrofon anstellen. Wenn man jetzt aber so blöd ist wie ich und vergisst das ab und zu, dann babbelt man drauf los und Mikrofon ist aus. So, jetzt hab ich das wieder angestellt. Ich kann dir meinen Bildschirm hier auch teilen, dann können wir da reingucken.

Ich hab nur gerade 1, 2 Chats mal weggemacht, damit man die Namen nicht sieht, außer gerade mal deinen. So, jetzt pass auf. Für diejenigen, die das nur hören, das erklären wir gleich, aber ich teile meinen Bildschirm ein. Moment. Mhm.

Wo sind wir denn, wo ist mein Bildschirm? Ist das der richtige Bildschirm? Das ist der richtige Bildschirm. Das geht so. Jetzt sind wir hier.

Welchen möchtest Du haben? Erfolg führ mich mal bitte zu dem Beitrag, wo Du jetzt gerade geschildert hast, wie da auf einmal deine Reichweite in den Keller ging. Wo die Reichweite in den Keller ging, das war Ja, bitte. Also nur mal so zur Info, ne. Hier war Bürokratiehülle schön mit KI Bild achteinhalbtausend Leute.

Ja. Dann haben wir hier dieses wunderschöne Neues aus der Kategorie sage mir, dass Du in Deutschland wohnst, ohne mir zu sagen, dass Du in Deutschland wohnst. Also dann nimmt man einfach mal schön das Bild. Das hat hier 6000 knapp. Ja.

Und dann sind wir hier schon bei vor knapp 5 Jahren hab ich 3 99 für Kondome eingespart. Was hat's mir gebracht? Genau, mein Sohn, ja, es triggert 'n bisschen, aber das hat mir 1000, also 1500 Impressions. Und hier geht's jetzt, Servicbeitrag am Sonntag, Riverside hat einen Co Creator 400, dann hab ich hier noch was. Das ist zusammen mit Danilo Wackelnko.

Podcast Session hatten wir gehabt, da ging's das Thema, die Studie, die Sie gemacht haben, E-Mail-Marketingstudie, 372 Impressions und da dümpelt's jetzt schon wieder so rum. Ja, okay, dann bleiben wir doch einfach mal gerne jetzt bei dem Beitrag mit der mit der Studie. Also wir sehen hier schon mal 'n Thema, 'n Auszug aus dem Video. Und jetzt ist ja der 1. Text, bevor wir auf mehr klicken, 5400 Unternehmen eine Studie.

Und ja, auch die letzten 4 Unternehmen machen einen und dann Punkt, Punkt, Punkt. Okay. Was mir jetzt hier als Allererstes auffällt, jetzt wird hier noch nicht der nächste Klick verkauft. Das bedeutet, okay, ich weiß jetzt, es gibt eine Studie. Aber was jetzt tatsächlich interessant ist, weil wir wissen jetzt noch nicht, okay, was für eine Studie ist es?

Gut, aus deinem Hintergrund können wir vermuten, dass es wahrscheinlich was mit dem Thema LinkedIn oder Marketing zu tun hat. Aber was jetzt hier viel interessanter wär, auch als Aufhänger ist, direkt ein Keyelement, einen Schlüssel, eine Schlüsselerkenntnis aus dieser Studie hier direkt in den ersten Satz einzufügen, dass zum Beispiel auch irgendwie 'n Problem aufwirft, was viele haben, zum Beispiel weshalb denn, vielleicht hast Du eine Zahl da drin in der Studie, weshalb die meisten innerhalb der ersten 2, 3 Jahre mit ihren LinkedIn Auftritt überhaupt keine Reichweite bekommen? Oder woran scheitern die meisten vielleicht prozentual? 45 Prozent der Content Creator scheitern am an fehlendem Wissen über den LinkedIn Algorithmus beispielsweise oder Personerkenntnis. Das mal so als Beispiel.

Vielleicht magst Du jetzt mal den Beitragstext aufklappen, dann sehen wir auch mal, worum geht's denn tatsächlich. Okay, so, hat wie jedes Jahr die E-Mail-Marketing Benchmarks veröffentlicht, 5000 Unternehmen, soundso viele Kriterien. So, was ist los 'n E-Mail-Kosmos, wo Launen gefahren und wie und wann wird gessendst? Was was hat sich verändert? Wie sieht's aus mit SPFDG?

Okay, geht's zu klein für mich, das alles zu lesen. Aber was mir, was mir auffällt, ist, dass jetzt tatsächlich hier, wir sind jetzt ungefähr bei der Hälfte des Beitrages angekommen, dass jetzt noch keine Golden Nuggets für mich dabei waren. Das bedeutet, der Business Content, der lebt von Relevanz durch entweder Fakten, die interessant sind und oder vor allem auch, wenn wir zeigen, und das ist jetzt hier das Stichwort Emotion, wenn wir zeigen, dass wir die Probleme unserer Zielgruppe verstehen und so in den Worten formulieren, wie sie sie auch selbst formulieren. Beispielsweise, Du hattest vorhin auch eingeläutet, ne, manchmal machst Du gerne auch mal 'n provokativeren Post. Bei uns sind viele Beiträge auf der provokanten Schiene in Form von, dass wir wirklich sehr starke Probleme ansprechen, die die Unternehmen haben.

Warum machen wir das? Und auch in dem Wortlaut, weil unsere Kunden, heißt die Geschäftsführung, Marketing Directors, die CSOs, die beschreiben ihre Probleme so in den Worten und so geben wir das auch wieder. Und dann beschreiben wir, was ist denn die genaue Problemsituation in den Unternehmen, ne. Mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen, mit welchen Widerstand von Mitarbeitern und von Teams oder aus der Führungskräfteebene? Woran woran hängt's?

In dem Moment zeigen wir, dass wir ein Problem kennen, was unseren Kunden im Alltag beschäftigt und was natürlich auch zum Vertrauen beiträgt. Wir beschreiben das Problem näher und zeigen, dass wir wirklich uns auch emotional in die Lage unseres Kunden hineinversetzen können. Denn Kunden, Nutzer auf LinkedIn steigen gerne bei Themen ein, wo sie mitreden können. Das ist auch die Basis dafür, dass überhaupt jemand einen Kommentar unter unserem Beitrag hinterlassen kann. Und Kommentare unter dem Beitrag sind auch das, was der LinkedIn Algorithmus übrigens als stärkste Interaktion wertet und am besten sollte der Kommentar auch nicht nur aus den vorgefertigten, ne, Vorschlägen, die man einfach anklicken kann auf LinkedIn, bestehen, sondern sollte wirklich mehrere mehrere selbst geschriebene Wörter enthalten, am besten 25 Wörter aufwärts.

Je länger, desto besser. Und dann bekommen wir auch automatisch mehr Reichweite. Man muss natürlich nur mitreden können, ja. Ich bin jetzt hier mal 'n bisschen kurz nach unten gescrollt, ja, weil was ja auch gesagt hat, da soll man mitreden können, man soll das Problem beschreiben. Ich hab das in dem Post 'n bisschen gemacht, ne, weil ich hab ich hab mit Daniel Strauß, Daniel liebe Grüße an der Stelle, der Nilo übrigens auch.

Wir sind über meine Domain Security gegangen, eben weil ich gesehen hab, auch bei mir, ne, ich bin ja eigentlich 'n ziemlich kleines Licht, Kevin alleine Marketing Punkt d e. Aber es wurde schon des Öfteren versucht, über meine Domain raus E-Mails zu versenden, Spammails zu versenden. Aus Indien, aus USA, Ja. Aus et cetera pp. Das hab ich nur alles nicht mitgekriegt, bis irgendwann der Daniel mal gesagt hat, weil ich ihn getroffen hab bei 'nem Influencerforum, Kevin, wir analysieren mal deine E-Mail-Adresse beziehungsweise deine Domain.

Und dann kam das Ganze zum Vorschein. So, und dann haben wir die Sicherheitseinstellungen gemacht und jetzt ist alles sicher und alles top und alles toll, ja. Das bedeutet, jemand, der sich bei mir versucht, da einzuklinken und was zu verschicken, was kommt? Gar nix. Warum?

Weil die DKIM Einstellung SPF, D-Mark und so weiter alles jetzt so eingestellt ist, dass wenn da nix, ja salopp ausgedrückt, wenn da nix matcht von den 3 von den 3 Dingen, dann wird diese E-Mail im Nirwana verschwinden, ja. Nur nur ich kann halt selbst was rausschicken. Ich hab das hier probiert 'n bisschen zu beschreiben, ne. Das hier letzte Woche wurd versucht, von meiner Domain aus Mails zu verschicken, ist jetzt behoben worden. Wir haben die Einstellungen gemacht et cetera pp.

Das Ganze kostet halt so viel wie eine Kondompackung. Hab mir da eine kleine Kampagne ausgedacht. Ich bin da morgens aufgewacht und hab gedacht, och komm, das wär eigentlich ganz witzig. Es war auch ganz witzig, hat jetzt auch wirklich dann mehr Impressions mir gegeben und halt auch mehr Kommentare als jetzt zum Beispiel das mit Danilo. Das mit dem Video.

Mhm. Ja. Okay, verstanden. Wenn ich da jetzt 'n bisschen bisschen provokanter bin und ich war jetzt hier, geh 'n bisschen weiter runter, natürlich hier ganz provokant, ja. Sage mir, dass Du in Deutschland wohnst, ohne mir zu sagen, dass Du in Deutschland wohnst.

Das ist ja mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert, dass man's so schreiben darf. Oder halt unsere gute alte Bürokratiehülle, damit kennt sich ja nun wirklich jeder aus. Ja, oder halt hier auch mein Kevin Style. Ich mein Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose. Auch der Witz sollte mittlerweile bekannt sein.

Ja. Mhm. Du hast schon recht. Jetzt, wo wo wir da uns darüber unterhalten, ja etwas Provokantes, etwas womit sich 1 1 1 Leser identifizieren kann, so nenn ichs mal. Da wird natürlich es einem leichter fallen entsprechend zu kommentieren als jetzt bei das, was ich gemacht habe.

5004 Unternehmen, eine Studie. Okay. Genau, genau richtig, weil was jetzt auch auffällt, also gut bei dem bei dem einen Post würde ich sagen, bei mir zum Beispiel der Einstieg irgendwie 'n bisschen zu krass vom Thema gewählt hat. Welcher? Der Post, warte, was hat's mir gebracht, mein Sohn?

Ja, hier be b safe, der be safe post. Aber ich sag mal so, das ist jetzt ja letztendlich, was Du für deine Zielgruppe letztendlich erstellst. Aber grundsätzlich, was man jetzt sieht bei den Beiträgen, auch mit der Bürokratie oder ne, das Thema mit der mit der Kartenzahlung. Das sind auch alles wieder Themen, die werden sofort auf den ersten Blick verstanden. Und es sind immer Themen jetzt gewesen, zu denen deine Leser auch einen Bezug aufbauen konnten.

Das bedeutet, ne, das Thema jeder zahlt mit Karte, ne. Jeder kennt die Bürokratiehölle in Deutschland. Und es ist ja auch wirklich so. Das bedeutet, hier hast Du nicht nur auch eine 'n starkes Statement, auch 'n provokanteres Statement gewählt, sondern Du hast auch etwas genannt, womit sich die Leute sofort identifizieren können. Mit dem Thema jetzt hier, was Du vorher hattest, ne, 10004 Unternehmen, eine Studie, da konnte jetzt noch niemand einen Bezug dazu herstellen.

Weil die Leser wussten nicht, worum es geht. Wenn Du allerdings direkt mit einem Keyfinding aus dieser Studie einleitest, was auch mit Marketing zu tun hat oder worum es jetzt noch mal ging, das hab ich jetzt hier gar nicht mal zu Ende gelesen. Ach hier, die Geheimnisse erfolgreicher Newsletter. Du könntest also, wenn's das Thema Newsletter geht, jetzt hier für deinen Business Post entweder mit dem größten Problem einsteigen, was die Unternehmen haben, die Newsletter versenden. Zum Beispiel zu geringe Öffnungsrate ist ja 'n Riesenthema.

Oder ne, Du schickst mal mehr raus, weil Du jetzt wirklich mal eine professionelle Kampagne machen möchtest. Und dann tragen sich ganz viele Leute aus. Viele haben davor ja Angst, ihre Abonnenten zu verlieren. Das bedeutet, Du kannst bei 1 Angst ansetzen, Du kannst bei einem Problem ansetzen. Und das natürlich auch in einfacher Sprache in wörtlicher Sprache, sofort auf den Punkt bringen.

Deswegen werden wir auch gern unsere Marke Muttersprache Tacheles, weil Tacheles heißt auch nicht den heißen Ball herumreden, keine schöne Einleitung schreiben, sondern direkt auf den Punkt zu kommen. Und das wendet sich sowohl im Marketing als auch im Vertrieb ganz relevant an. Und und das merkt man gerade auch bei der Contenterstellung. Für für die Unternehmen, die wirklich relevanten Business Content erzeugen möchten, empfehl ich unbedingt, den Einstieg so zu wählen für das Thema, das, was man berichten möchte, dass man etwas schreibt, was die Leute sofort verstehen, bevor sie noch auf mehr klicken. Weil wir müssen ja dem Kunden, dem Nutzer auch irgendwo verkaufen, warum er jetzt seine Zeit bei unserem Content investieren sollte.

Vor allem, wenn wir uns ja in der Wettbewerbssituation im LinkedIn Feed befinden, wo wir als nächstes den, was hatten wir vorhin, den Schokoladen- und Burgerpost haben, wo man sich dann halt wieder drüber aufregen kann. Aber auch wenn man über irgendwas Wütendes beispielsweise, das doch interessant findet. Aber auch wenn man wütend ist, dann ist das auch, ne, emotionale Unterhaltung, wo wir dann mit unserem rein sachlichen Beitrag nicht mithalten können. Wir können dann das Interesse nicht halten und gegen diese anderen Posts uns durchsetzen. Deswegen ist es so wichtig, unseren Content leicht verdaulich aufzubreiten und zu verkaufen.

Schon im ersten Moment, das fängt im Bild an und geht direkt in der ersten Textzeile unseres Posts weiter, müssen verkaufen, dass es sich lohnt, jetzt bei diesem Beitrag anzuhalten, weil wir ein Problem, das der Kunde hat, verstehen und dazu auch Input geben können. Oder wir sprechen direkt etwas an, wo wir wissen, dafür interessiert sich wirklich unsere Zielgruppe. Weil beispielsweise, was ja auch super performt auf LinkedIn sind ja auch, ne, PDFs mit Fact Sheets oder auch einfach nur 'n Bild mit 'ner Übersicht mit unterschiedlichen Tipps, also Infografiken aus unterschiedlichsten Bereichen. Das bedeutet, die Wissensvermittlung auf LinkedIn, also relevante Informationen für die Branche zu teilen. Das lebt auf LinkedIn und das ist nachgefragt nach wie vor.

Jetzt ist es nur unsere Aufgabe, es ansprechend zu verpacken, dass unsere Kunden auch beim ersten Blick schon sehen, wir kommen zu so wählen, dass die Leute mitdiskutieren können, dass wir so wählen, dass die Leute mitdiskutieren können, dass wir emotionale Triggerpunkte setzen. Es fängt bei der Sprache an. Man sollte immer schreiben, wie man spricht, wie man auch mit einem Kunden spricht. Und 'n guter Tipp hier ist beispielsweise, auch mal am Ende den Post einfach laut vorzulesen. Würd ich das, was ich da so schreibe, auch so sagen, klingt das noch natürlich oder klingt das eher wie aus 'nem Schulaufsatz oder aus 'nem Zeitungsartikel ausgeschnitten?

Das ist das ist besonders wichtig. Aber ist das dann auch son bisschen son Kampf gegen den Algorithmus mittlerweile? Also, ne, also zumindest sagen viele, der Algorithmus spielt mich nicht mehr aus, sondern nur noch dieses Wischiwaschi Gedöns. Also son bisschen musst Du ja dann doch gegen den gegen den Algorithmus ankämpfen. Tatsächlich sollte man's so verstehen, der Algorithmus eigentlich nur der verlängerte Arm der Kundenwünsche von LinkedIn.

Der Algorithmus sorgt dafür, dass die Nutzer auf LinkedIn möglichst glücklich sind. Und ein ganz großes Anliegen der Plattformbetreiber von LinkedIn ist, die Nutzer zu unterhalten. Weil je länger Nutzer auf dieser Plattform aktiv sind, desto mehr Werbegelder kann LinkedIn ja auch einsammeln, weil nur ein Nutzer, der fleißig durch den Feed scrollt, kann immer wieder Werbeanzeigen ausgespielt bekommen. Der LinkedIn Algorithmus ist eigentlich nie der Gegner. Man muss nur verstehen, was ist denn den Menschen, den Nutzern auf LinkedIn wichtig?

Und wie können wir jetzt das, was wir über den LinkedIn Algorithmus wissen, nutzen und in klare Handlungsempfehlungen übersetzen? Also mal da beim beim Thema zu bleiben, ne, man wird nicht mehr ausgespielt. Das liegt daran, dass der Algorithmus natürlich einfach auch, ja, gut klar, in gewisser Weise nimmt die Reichweite ab, weil irgendwann möchte LinkedIn auch, ne, dass man auch mehr Geld investiert in die Plattform. Das ist so der typische Lebenszyklus 1 jeden Social Media Unternehmenszeiten stimmt das definitiv, der Algorithmus spielt weniger aus, weil Posts sollen gebooastet werden oder Werbekampagnen sollen geschalten werden. Das hat definitiv seine Richtigkeit.

Aber auch wir haben gemerkt, wir haben mal ein Experiment gestartet, als wir unsere Unternehmensseite ins Leben gerufen haben. Hatten vorher vielleicht mal Also entweder war das dann der 2. Beitrag, den wir gemacht haben, oder wir hatten vorher noch gar nichts, aber wir haben einen Beitrag, den wir gemacht haben, oder wir hatten vorher noch gar nichts. Aber wir haben einen Beitrag, der mit round about 500000 Impressionen auf einen unserer Personenprofile viral gegangen ist. Den haben wir so auf unserer Unternehmensseite gepostet, die vorher noch gar keine Relevanz hatte.

Vielleicht 50 Follower zu dem Zeitpunkt. Und wir haben innerhalb von 2 Tagen 45000 organische Impressionen auf diesen Beitrag über unsere Company Page generiert. Im Vergleich kann man natürlich sagen, wow, Du hast ja 10 Prozent weniger Reichweite. Aber trotzdem sind wir bei 45000 Impressionen innerhalb von 2 Tagen gelandet. Und das war, weil der Content relevant war.

Woran bemisst der LinkedIn Algorithmus, dass Content relevant ist? Weil Leute darunter kommentieren. Wenn wir etwas online stellen, funktioniert es so grundsätzlich bei jeder Plattform, bei jeder Social Media Plattform auf auch Youtube et cetera, zuerst wird der Post einem kleinen prozentualen Anteil unseres Netzwerks, vielleicht auch 'n bisschen darüber hinaus, ne, je nachdem welchen, ne, wie der Algorithmus misst, mit welchen Keywords, mit welchen Elementen interagiert dieser Nutzer grundsätzlich, ne. Dem könnte das auch gefallen. Zuerst wird 'nem sehr kleinen prozentualen Anteil der Beitrag ausgespielt.

Es wird gemessen, wie interagieren jetzt diese Prozent mit dem Beitrag? Ist das gut? Wird es den nächsten Prozentsatz ausgespielt und so weiter. Und je mehr Leute damit interagieren, desto desto größer wird auch der nächste Ausspielungskreis vom LinkedIn vom LinkedIn Algorithmus sein für unseren Beitrag. Womit wir immer triumphieren, ist mit Zielgruppenkenntnis und Menschenkenntnis.

Denn ich hab genauso auch die Kunden, die auf uns zukommen und sagen, wir wenden alles an, was auf diesen LinkedIn steht und ne, was man jetzt beachten muss bei dem Algorithmus von Beitragsformate, Uhrzeit, Hashtags, alles, was dazugehört per Excellence. Aber was hier fehlt, ist die menschlichen Kommunikationsskills in einen Beitrag zu setzen, Denn letztendlich müssen wir uns immer noch vor Augen führen, wir kommunizieren nicht mit der Plattform LinkedIn, sondern wir kommunizieren mit Menschen, mit unseren Kunden und wir müssen wissen, wie wir die in ein Gespräch mit uns verwickeln können. Was halt jetzt nicht face to face stattfindet, sondern da ist jetzt der Bildschirm dazwischen. Aber trotzdem interagieren wir von Mensch zu Mensch und das ist so der wichtigste Knackpunkt. Also auf gut Deutsch wie also so, was Du grade gesagt hast, ums mal in die Genzett Sprache zu übersetzen, stellt euch einfach vor, es wäre Whatsapp und ihr macht eine Sprachnachricht.

Da ist auch's Handy dazwischen, aber es funktioniert ja wunderbar, wenn die Sprachnachricht jetzt nicht gerade 8 Minuten lang ist, ne, mein herbester Freund. Ich sag nur hallo Matthias, ne, der hört's ja auch im Radio, nur mal so zur Info, der gibt mir manchmal Sprachnachrichten. Zum Glück gibt's die Funktion doppelt, die doppelte Geschwindigkeit, weißte. Ich weiß, was Du meinst. So.

Nee, aber aber das einfach mal übertragen, ja. Also Du hast schon gesagt, so wie man spricht, ja, so soll man so soll man eigentlich interagieren. So. Dann haben wir natürlich die Hook, das heißt ja Hook, die soll natürlich auch catchy sein, bitte? Genau, den den Aufhänger am Anfang.

Genau, der Aufhänger am Anfang, also die Hook soll catchy sein, sie soll zum Kommentieren animieren und dann kommt schon auch die Reichweite, weil halt, so wie Du gesagt hast, es wird erst einen kleinen prozentualen Anteil innerhalb des Netzwerks ausgespielt, also innerhalb der Follower und dem, mit dem man verbandelt ist. Und wenn dann da Kommentare, Likes et cetera reinkommen und dann geht das halt einfach weiter, ja. Ich hab mir auch mal von Michael Schreck sagen lassen, in 1 gewissen Minutenanzahl, ich glaub innerhalb der ersten 10 Minuten, wenn da die ersten Kommentare reinkommen und so weiter, dann fliegst Du durch das eine Raster und dann geht's nach oben, dann glaube ich noch eine halbe Stunde oder so, dann geht das noch mal nach oben. Wenn da immer noch dann Interaktion da ist, dann wird, glaube ich, 12 oder 24 Stunden geguckt und dann kann das immer noch abgehen, ja. Also es es dauert halt 'n bisschen seine Zeit, aber wenn man die Hook gut setzt, wenn man persönlich schreibt, wenn man für die Zielgruppe schreibt und nicht für die Plattform schreibt, 'n bisschen provokant vielleicht, ja, bisschen Matacheles schwätzt, nicht immer nur der Reise breit drum herum babbelt, dann sollte ich mir vielleicht auch mal, wo ich's grade selber zusammenfasse, auch mal an die eigene Nase fassen, dass ich das auch mal tun sollte.

Ich ich empfehl's dir unbedingt und wenn Du magst, Du kannst mir auch einfach mal so deinen nächsten Beitragsentwurf einfach zuschicken, über LinkedIn und dann paar Impulse und schick dir dann einfach mal über LinkedIn. Das geht ja ganz easy, mal einfach son Sprachmemo. Ach ja, Stichwort, wenn wenn Du so ewig lange Audiomessages bekommst, passiert mir ja manchmal auch, ich hör die gar nicht an. Ich sag, hör ich mir nicht an, bitte einmal kurz zusammenfassen in Schriftform. Also dafür hat man ja gar keine Zeit, 8 Minuten lang.

Das ist ja Wo lässt 'n dir das zusammenfassen? Na ja, nee, das soll einfach der, der dir die Nachricht geschickt hat, der soll das einfach, ne, per Text zusammenfassen. Wenn ich so lange Audionachrichten bekomme, dann schreibe ich das, hör ich mir nicht an. Du, es gibt ja mittlerweile aber auch eine für die scheiß Apple User, Entschuldigung bitte, ich hasse Apple halt einfach wie die Pest. Oh, ich liebe Apple.

Ich sitz ja auch vor 'nem Mac. Wir haben in unserer ganzen Firma nur Apple. Ich auch, also mein Firmenrechner ist ein Mac. Ich nutz das Ding irgendwann echt nur als Frisbee Scheibe. Da gibt's ja für für iPhone gibt's ja übrigens mittlerweile die Transkribierenfunktion.

Du kannst dir Sprachnachrichten transkribieren lassen. Ja. Auf Deutsch. Das gibt's für Pixelgeräte, also für Android Geräte gibt's das noch nicht. Da gibt's nur Englisch, Norwegisch, Russisch und ich weiß nicht was.

Die haben's immer noch nicht geschissen gekriegt von Meta endlich mal Whatsapp auch eine Deutsche, ja, das Ganze auf Deutsch zu stellen. Nervt mich, aber okay. Ich hab ich hab das noch gar nicht so nutzen können. Also 'n Kunde hatte mir das auch schon mal gezeigt und auch, ne, wo musst Du jetzt klicken? Und dann kam die Funktion bei mir zum Auswählen aber tatsächlich gar nicht.

Ich müsste mal gucken, ob sich das inzwischen geändert hat. Ja, musste ich noch mal im Auge behalten. Das ist natürlich schon ganz praktisch. Ja, aber noch mal, das Ganze zusammenzufassen. Also so sollte man auch auf LinkedIn agieren und dann geht das schon wieder in die richtige Richtung.

Wie ist 'n das aber? Wie schwer ist das denn eigentlich, wenn Du mal unten bist, quasi diesen Change zu machen? Also wenn jetzt jemand zu dir kommt und sagt, hey Hannah, also meine meine meine Reichweite ist oder meine Impressions, die sind seit Jahr und Tag irgendwie im Keller. Das wollen wir jetzt endlich mal nach oben bringen, deswegen suchen wir dich, euch als Agentur. Helf mir mal, damit die Kacke da mal wieder ans Dampfen gerät.

Wie lange dauert so was? Wie wie kriegt man das nach oben? Das kann tatsächlich von jetzt auf gleich tatsächlich passieren. Also nur, jetzt mal beispielsweise von meinem eigenen Profil zu sprechen. Ich hab ja bei, ne, bei Muttersprache Tacheles, meine Personenmarke auf LinkedIn, fang ich jetzt erst dieses Jahr an wieder zu pushen, weil wir sonst immer über unsere anderen Personenprofile, wo wir ja wirklich sehr beeindruckende Zahlen haben, uns vermarktet haben.

Und ich hab davor vielleicht 5 Monate hab ich gar nicht mal auf meinem Profil gepostet, ne. Dann hab ich einfach mal mit dem ersten Beitrag angefangen. Und dann hatt ich da auch, gut, ist zwar auch nicht viel, aber trotzdem hatt ich dann gleich 10, 11000 Impressionen auf den ersten Beitrag. Und das, obwohl ich ja auch noch gar nicht so viele Follower aufgebaut hab. Ich mein, wie viel hab ich denn jetzt an Kontakte?

Wer guckt, der sieht, ich hab auch noch knapp über 2073 Genau. Geguckt. Geguckt. Danke. Das bedeutet, mein Profil ist aktuell eigentlich noch total im Durchschnitt, aber jetzt werde ich's einfach mit den Kenntnissen aufbauen, dass ich da dieselben Zahlen wie auch auf unseren anderen Profilen erreiche.

Und das, wie man sieht, ging von jetzt auf gleich. Eigentlich sagen viele ja, ah, der Algorithmus, der hat dich jetzt komplett bestraft, weil Du hast 5 Monate lang gar nichts gemacht, ne. Und dann denkt man ja, okay, man bekommt maximal 'n paar 100 Impressionen auf den ersten Beitrag. Aber das ist nicht so. Und deswegen sag ich auch immer, Zielgruppenkenntnis schlägt den Algorithmus immer, weil der Algorithmus letztendlich auch nur der verlängerte Arm der Kundenwünsche ist.

Der stellt sicher, dass die Nutzer auf LinkedIn zufrieden sind. Und was aber mit Sicherheit hilft, auch wenn man mal eine Pausezeit hat, man sollte immer wieder auch mit den Beiträgen der anderen Nutzer reagieren. Das bedeutet, wenn man sein Kundennetzwerk hat oder mit anderen Influencern der Branche sich einfach vernetzt und mit deren Beiträgen interagiert und da auch den Kontakt hält, dann sind die natürlich zum einen auch viel mehr gewillt, auch 'n Like zu geben. Und haben natürlich auch viel mehr 'n Auge darauf und LinkedIn sieht, wenn man zum Beispiel mit gewissen Leuten regelmäßig im Austausch steht. Da ist auch eine Kommentarinteraktion hin und her.

Auch das ist relevant. Und aber man sieht so, man muss einfach nur mit den richtigen Themen starten. Zielgruppenkenntnis ist das Allerwichtigste und zu wissen, wie interagiere ich mit Menschen, wie unterhalte ich mich mit Menschen, sodass sie auch mit mir in einen Dialog eintreten möchten. Ich sag mal so, ich guck mir gerade natürlich parallel auch noch dein dein Beitragsfeed einmal an. Also, gib dir ja auch recht, Du hast 2073 Follower momentan auf LinkedIn, in Anführungszeichen nur, ich find das viel, ja.

Ich hab ich hab, glaub ich, weiß ich gar nicht, 2910 oder so, aber ich post ja auch immer mehr. Du hast aber, jetzt jetzt jetzt gucken wir mal, dein letzter Post hier vor 'nem Monat seh ich gerade, übrigens an meine Zuschauerinnen und Zuschauer, an meine Zuhörerinnen und Zuhörer, wir nehmen hier heute am zehnten September auf. Also Stichtag hier für das, was wir gerade erzählen, auch wegen wegen den ganzen Daten, die wir gerade hier uns gekloppt haben. Das ist alles Stichtag, zehnter September 20 25. So.

Du hast hier 69, ja, Daumen nach oben, Applaus, inspirierend, Herzchen und einen Lacher, 26 Kommentare, 3 Reposts. Dann hast Du noch mal 61 Emojis und 39 Kommentare. Also da ist eine Relevanz da. Ja. Das bedeutet, das ist nicht nur geflosskel in Anführungszeichen, ja, ich sag's jetzt mal so salopp, sondern da steckt wirklich auch Substanz dahinter.

Du wendest quasi das an, was Du auch sagst und der Erfolg hier gibt dir ja recht, ja. Weil es hört sich jetzt grade echt hochtrabend und blöd an, bitte nicht falsch verstehen, ja. Auch liebe Hörerinnen und Hörer, nicht falsch verstehen. Ich habe mehr Follower als Du, aber ich habe viel weniger Likes, Shares und Kommentare, ja. Also der Erfolg gibt dir wirklich recht.

Ja, danke schön. Und Du hast auch grade noch mal was Wichtiges angesprochen. Die Anzahl der Follower, die hat nichts mit dem Erfolg auf LinkedIn. Richtig. Weil auch beispielsweise, ich hab ja gesagt, auf unserem anderen Profil, wo wir unsere Vertriebsaktivitäten sehr stark vermarkten, bis zu 600000 Beitragsimpressionen.

Auch auf diesem Profil, als wir dieses Ergebnis hatten, hatten wir maximal 11000 Kontakte und mittlerweile sind wir auf dem Profil jetzt bei knapp über 12, glaube ich. Das ist übrigens unser Cheftrainer, ist bei uns unser Verkaufstrainer, der Thomas Schering. Und da kann man sich auch mal angucken, auch auf meinem Profil, vernetzt euch gerne mit uns, einfach mal zu gucken, wie machen wir unsere LinkedIn Beiträge? Denn bei uns ist es tatsächlich so, liegt auch zum Beispiel Denn bei uns ist es tatsächlich so, liegt auch zum Teil an persönlichen Präferenzen, ich überleg, ob ich mir meine Strategie noch son bisschen aufweiche. Bei uns findet man überhaupt keine persönlichen Inhalte, bei uns findet man nur Fachinhalte, die wirklich nur auf Mehrwert ausgelegt sind.

Unterhaltungspost, Erlebnisposts findet man bei uns tatsächlich überhaupt nicht. Und trotzdem haben wir eine so hohe Relevanz, also beziehungsweise vor allem unser 1 Hauptprofil. Meins muss jetzt noch ein bisschen nachziehen, da hab ich auch noch Arbeit vor mir. Aber auch an meinem Beispiel, ich denke, das gibt auch noch mal 'n bisschen Mut, noch mal 'n bisschen Hoffnung, auch wenn man monatelang gar nichts gemacht hat auf der Plattform, wenig, relativ wenig Kontakte hat, bei 2000 ist eigentlich auf LinkedIn nicht viel, kann man trotzdem sofort mit dem ersten Beitrag über 10000 Impressionen erlangen. Und dann ist es einfach nur noch eine Frage davon, dranzubleiben, das Ganze regelmäßig zu tun.

Und ja, nicht aufzuhören, sich mit seiner Zielgruppe auseinanderzusetzen. Je persönlicher, desto besser und immer den Kunden in den Mittelpunkt zu rücken. Also nur mal so zur Info, weil Du auch grade gesagt hast, 2000 ist nicht viel. Ich kenne Leute, die haben und sie brüsten sich richtig damit, sie haben 10, 11, 12000 Follower auf LinkedIn. Wenn die aber etwas posten, wenn die einen Beitrag auf LinkedIn absetzen, generieren sie nicht mehr als 6, 7, 8 Likes und 4, 5 Kommentare.

Immer, immer, immer wieder. Also es gibt natürlich gibt's gibt's wirklich sehr, sehr gute Menschen, die einen so geilen Content machen, ja, beispielsweise Jürgen Schmidt, Jürgen liebe Grüße, ja. Der hat nicht nur eine riesengroße Followeranzahl, sondern der hat auch eine riesengroße Fangemeinde, die halt regelmäßig kommentiert, die regelmäßig ein 1 Emoji absetzt, eine Reaktion absetzt. Da ist wirklich, da da stimmt alles, ja. Und ich kenne Menschen halt, wie schon gesagt, ne, die haben 10, 11, 12000 und da haben Sie einen Beitrag und der generiert nur 3, 4 Likes und der eine ist vielleicht dann noch die Person selber, ja, weißte, sich selber gut findet.

Yeah, ich find meinen Beitrag toll. Dann kommen wir aber mal auch im Zuge der Zeit zur Abschlussfrage. Meine liebe Hannah, wir haben jetzt über knapp, ich guck grad mal auf die Uhr, 50 Minuten auch darüber gesprochen, wie macht man es gut, ja. Was muss man tun, damit man wieder a in die Sichtbarkeit, in die Impressions Anzahl und so weiter kommt und auch b eine gewisse Relevanz Expertise weiterhin aufbaut, die aber dann auch Spaß macht für den Leser, da entsprechend auf mehr zu klicken, eine Reaktion dazulassen und am besten auch noch einen einen Kommentar dazulassen. Und es gibt ja mittlerweile auch die Funktion, dass die Kommentare, was heißt Funktion, das Feature, dass die Kommentare auch sehr relevant sind, weil man auch die Impressions auf den Kommentaren mittlerweile sieht.

Ja. Was für einen Stellenwert haben also jetzt nicht nur die Posts für den Postersteller, sondern auch die Kommentare aus deiner Sicht, die ein Mensch absetzt, also beispielsweise Du jetzt bei mir oder ich bei Jürgen oder et cetera pp. Ja, unter den Beiträgen anderer Creator zu kommentieren, erachte ich als zwingend notwendig. Tatsächlich auch hier eine interessante Information, die eigene Reichweite zu pushen. LinkedIn achtet auch darauf, bevor Du selbst einen Beitrag absetzt, wie viel interagierst Du denn davor bei anderen Profilen?

Und auch während dein Beitrag live ist und danach, denn LinkedIn ist ja eine Social Media Plattform. Das bedeutet, soziale Interaktion ist explizit gewünscht und wird auch von LinkedIn erwartet und belohnt. Denn wenn Leute, Menschen ins Gespräch kommen über LinkedIn und Gespräche finden über Kommentare statt, nicht nur über Direktnachrichten. Wenn LinkedIn das sieht, dann belohnen sie das auch. Und der 2.

Positive Effekt ist, wenn wir unter den Beiträgen anderer kommentieren, sind wir auch dort wieder sichtbar. Das bedeutet auch ich beispielsweise, ich interagiere sehr viel mit den Beiträgen unserer Kunden, auch dort sichtbar zu sein. Nicht nur für meine Kunden und sie zu unterstützen, sondern auch, weil unsere Kunden natürlich auch aus deren Branche und weitere Verwandte, Unternehmen oder Tochtergesellschaften oder der Mutterkonzern dann auch mal eine Interaktion sehen. Dadurch entstehen auch wieder neue Kontakte, Neues Geschäft kann daraus entstehen. Und vor allem, wenn man wertvolle Kommentare hinterlässt, wo man auch noch mal was Wertvolles, Interessantes mitgibt.

Und wenn es auch nur der eigene Standpunkt ist, weil man eine klare Meinung vertritt, die auch mit der Zielgruppe resoniert, dann tut man hier auch schon was Gutes für sein Image, für sein Außenauftritt. Und deswegen da, wo man sein Sprachrohr auf LinkedIn aktiv einsetzen kann, da sollte man es tun. Und das empfehle ich ganz dringend. Liebe Hannah, vielen lieben Dank, dass Du heute bei mir zu Gast warst. Klammer auf, mal wieder, Klammer zu.

Und mit mir über, ich nenn die Folge einfach mal LinkedIn Tacheles 2 Punkt 0. Die 1. War ja LinkedIn Tacheles von 198. Dann nennen wir sie jetzt einfach LinkedIn Tacheles 2 Punkt 0. Ich glaub, das ist ganz treffend.

Auf jeden Fall vielen lieben Dank, dass Du heute bei mir zu Gast warst. Ich freu mich jetzt schon und ich glaube, das machen wir auch, eine 3. Folge zu LinkedIn Tacheles 3 Punkt 0, dass Du wiederkommst. Ich hab den Satz vergessen, ich hab den Satz verloren, aber Du weißt, was ich meine. Vielen lieben Dank.

An Kevin. Ja, ich dank dir vielmals, dass ich wieder dabei sein kann und ich würd mich natürlich auch freuen, wenn wir vielleicht die nächste Folge in Persona bei euch in Frankfurt, wir haben ja schon festgestellt, so viele Wege trennen uns jetzt auch nicht hier innerhalb Hessens, wenn wir uns da auch einfach mal persönlich in deinem Studio sehen. Würde ich mich sehr, sehr freuen und ich danke dir für die Zeit. Ich hoffe, dass einiges an interessanten Mehrwert für deine Zuschauer hier und Zuhörer mit dabei war. Und wie gesagt, gerne einfach mit mir auch auf LinkedIn vernetzen, wer noch mal irgendwelche an Gänzen anschließenden Fragen oder ergänzende Fragen hat, darf sie sehr gerne jederzeit an mich wenden.

So machen wir das. Die 3. Folge kommt dann wirklich hier im Studio und dann sitze ich auf der anderen Seite quasi hier von dem kleinen Studio, Du dann auch, weil da hinten ist nämlich a oder sind nämlich 2 Sessel aufgebaut und da kann man sich dann auch ganz schön unterhalten. Ich freu mich jetzt schon auf die 3. Folge.

Danke, danke, danke. Ich freu mich auch. Danke Kevin. Mach's gut. Tschau.

An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer. Nach dieser Folge, wie geht's euch denn jetzt da draußen in der LinkedIn Bubble? Sagt ihr, oh scheiße, ich sollte mal lieber mein mein Post verhalten oder die Sprache ein bisschen ändern, bisschen mehr auf Tacheles gehen und 'n bisschen die HUKKE anpassen, sodass das alles nach oben geht? Oder sagt ihr ihm, na, das passt zu, mir reichen 300 Impressions pro Beitrag, mehr will ich eigentlich gar nicht. Wie sieht's denn bei euch da draußen aus?

Schreibt mir doch mal gern das Ganze in einem LinkedIn Kommentar auf Spotify, auf Youtube, auf Podcast Punkt d e oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.

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