Cover: Film mit Wirkung: Doku, Krisen & KI. Mit Alex De Video - #269

Film mit Wirkung: Doku, Krisen & KI. Mit Alex De Video - #269

28. Februar 2026 58:16 Min. Zu Gast: Alex de Vito
0:00 58:16

Worum es geht

Filmemacher Alex de Vito erzählt, wie er vom Kinovorführraum seiner Kindheit zum Dokumentarfilm kam und was echte gesellschaftliche Wirkung von Filmen ausmacht. Er erklärt den Unterschied zwischen Kameramann und Filmemacher, gibt Einblicke in die aufwändige Doku-Praxis und teilt Erfahrungen aus Krisen- und Katastrophengebieten. Zum Abschluss geht es um KI im Film: wo sie Prozesse beschleunigt und wo für ihn klare ethische Grenzen liegen.

Als Artikel lesen
Autor: Kevin allein im Marketing

Zu Gast

Filmemacher

Alex de Vito ist Filmemacher mit Fokus auf Kinodokumentarfilme zu gesellschaftlichen Themen und bringt Erfahrungen aus Krisen- und Katastrophengebieten mit.

Folge teilen

Transkript

Neunzehnhundertzweiundsiebzig, als es noch kein CGI, als es noch keine KI gab, da gab's allerdings den Paten. Marlon Brando als Don Vito Corre Leone. Und jetzt reden wir mal über Video, jetzt hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Zugegeben, ich hab die Patenteile noch nie gesehen.

Ich hoffe, ich krieg jetzt nicht gleich den Kopf abgerissen, aber ich werd's mal nachholen. Da das ja, wie ich grade eben auf Wikipedia gelesen hab, Filme sind von Paramount Pictures, hoff ich mal, dass die auf Paramount plus zur Verfügung stehen. Aber wir reden heute mal über Video, über Filmproduktionen, weil mich persönlich auch interessiert, wie das Ganze funktioniert und natürlich wie die KI da mit reinspuckt, weil wir wissen's ja selber, die KI ist a gekommen, zu bleiben und b macht's irgendwie ganze Branchen kaputt, ja. Deswegen gingen ja auch schon in Hollywood alle mal auf die Straße und haben gesagt, hey Leute, so kann's nicht weitergehen. Und auch die Synchronbranche läuft da son bisschen Sturm verständlicherweise.

Ich muss ja auch schon aufpassen, wie's bei mir mit dem Podcast ist. Nein, ich bin noch echt, aber ich hoff mal, ich bleib's mir noch 'n bisschen. Don Vito Corleone war die Figur von Marlon Brando. Der Mittelname Vito, den hab ich jetzt auch bei mir im virtuellen Studio. Es ist nämlich Alex de Vito.

Ich hoff allerdings, er hat mit der Mafia nicht viel zu tun. Alex, grüß dich. Schön, dass Du da bist und stell dich gern einmal vor. Ja, servus. Ja, ja danke, also danke fürs Intro.

Ja, Alex de Vito, da steckt das Vittore drin. Ich bin Viertel Sizilianer, mein Opa ist Sizilianer, ganz vom Süden unten. Und ja, ich bin Filmemacher, das ist mein Herzblut und ganz und deswegen lässt sich Beruf und Privat oft schlecht trennen. Und Film kann vieles bewirken. Filme mit Wirkung, das ist so mein Herzschlag, weil wenn man Filme beherrscht und das Filmemachen beherrscht, dann wirken sie auch.

Und da kann man sehr viel anrichten damit, positiv wie negativ. Und ich hoff halt, dass ich mit meiner Haltung immer auf der positiven Seite bin. Wobei das ja immer nicht einfach ist, rauszufinden, was jetzt wirklich die Wahrheit ist, wenn man nach der Wahrheit sucht. Man kann sich eher nur nähern. Ich wollt's grad sagen, die Wahrheit steckt auch immer irgendwo dazwischen, gell?

Ja. Also, das, ich vergleich das ja immer mit 'nem Elefanten. Von 1 Seite sieht 1 halt 3 Beine, der anderen Seite sieht halt 4. Wer hat jetzt recht? Wenn Du noch nie 'n Elefanten gesehen hast, ist es dann die Suche nach der Wahrheit, ja.

Ich hab mir mal sagen lassen, viele Berliner Kinder denken auch, die Kuh wäre lila. Ja, das soll möglich sein, ja. Tatsächlich, ja. Aus grün Komm aus der Bergwelt, wie man raushört, aus Osttirol. Ja, ich wollt's grad sagen, ne.

Du bist der Italiener, der, wie man hört, 'n österreichischen Dialekt und in Hamburg wohnt. Und in Hamburg wohnt, genau. Mehr Internationalität kann ich jetzt leider nicht mehr bieten, ne. Allein, mein Podcast, echt made in eben. Genau, Berge und Hafen vereint.

Ja. Genau, das stimmt auch. Und sagst Du auch moin oder? Ja, moin, nicht moin moin, ja. Moin moin ist ja schon zu viel Text.

Wollt ich grad sagen. Moin. Ja. Was viele ja nicht wissen in Österreich, dass das nicht guten Morgen heißt, sondern guter Wind. Ernsthaft?

Aus der Schifffahrt kommt aus der Schifffahrt. Man sagt ja moin auch am Abend. Hat jetzt ja mit dem Morgen zu tun, ja. Ach, guck an, das wusste ich auch nicht. Wie bist Du denn, ich will mal 'n bisschen so Gründerstory mäßig an die Folge rangehen, eben weil mich auch Filme machen extremst interessieren.

Ja. Ich versuch mich ja auch immer zumindest hier son bisschen im Studio, was ich so hab an der Kamera und guck mal so. Und ich hab auch letztens 'n Stop Motion Video gemacht. Gut, hätt ich vorher gewusst, wie Ja, das ist wundervoll. Hätt ich vorher gewusst, wie das mit der ISO ist, dann wär das vielleicht mit den Lichtverhältnissen auch besser geworden.

Gut, aus Fehlern lernt man. Richtig. Ist aber ist trotzdem 'n schöner Film geworden, find ich zumindest. Aber wie bist Du denn überhaupt zum Film gekommen? Ja, also meine Verwandtschaft hat in in Österreich 1 der größten Kinos in Liens, in Osttirol.

Osttirol also hat Einwohnerzahl, weiß jetzt gar nicht, glaub 40000. Aber Leens hat 12000 Einwohner. Und dann war da son Kino mit fast 1000 oder über 1000 Sitzplätze, ist dann etwas zurückgebaut worden, weil sie eine Bühne reingebaut haben. Und da hat mein Papa, obwohl er beruflich ganz was anderes war, der hat ja hier einen Elbtunnel gebaut in Hamburg zum Beispiel, Er hat aber hobbymäßig aus Freizeit, weil's dann auch begeistert hat, Filme vorgeführt. Und da musst Du dir jetzt vorstellen, das sind 2 fette, große Maschinen, die immer abwechselnd halt liefen dann, je nach Rollenlänge halt.

Das waren immer so alle 20 Minuten oder 17 Minuten, glaub ich, waren's, musste es umschalten. Und da war son kleines Fenster, konnte es rausschauen auf diese fette Leinwand, ja. Und da hat er mich mitgenommen, da war ich so 3 Jahre alt, da kam ich son Stuhl, wo ich draufstehen konnte, das ich überhaupt raussehe. Es ratterte neben mir, weil als kleiner Bimpf ist das ja noch mal viel größer, allein schon der Geruch genial. Und da hat er mir son Glas dir in die Hand gegeben, das war so 6 mal 7 Zentimeter.

Da war eine Grafik drauf gemalt, sogar händisch drauf gemalt. Und das war nämlich, weil die Osttiroler Betriebe, denen war es zu teuer, 35 Millimeter Kinowerbung zu produzieren. Die Filmen war bis zum Ende auch sehr teuer, ne, deswegen gibt's ja die ganze Digitalität jetzt, die in, ich sag nicht, dass es günstiger ist, aber es ist, wenn man's aufnimmt, günstiger. Das heißt nicht, dass es am Ende günstiger ist. Es lief jedenfalls 'n Tonband, ja.

Und der Papa hat gesagt, hier ist die Glasscheibe, die musst die bei dem Projektor hier reinschieben und ich sag jetzt, ja. Und dann liefen 'n Tonband, Herrn Mohnmoser hat neue Krawatten in der Messinggasse. Papa hat gesagt, jetzt. Und ich hab dieses Dia da reingeschoben. Und das war für mich so der Flash, wow, ich, kleiner Bimpf am Stuhl da hinten im Vorführraum, kann auf dieser Megaleinwand was bewirken, ja.

Und den den Flash hatte ich mit 3 Jahren und das hab ich immer wieder, immer wieder, wenn ich irgendwo was drehe, wenn ich wenn 1 meiner Filme ins Kino kommt, denke ich mal wieder, hä, wie geil ist das, ja. Du kannst erstens Meinung bilden, Du kannst das aufdecken. Und das war so der Start in dem Ganzen. Ich hab dann, da war ich muss mir vorstellen 3 Jahre, dann hab ich mir mit 4, 5 Jahren sone Diskokugel gewünscht, ne, und dann Spot dazu. Ja, wirklich so Tage getragen.

Son Spot dazu, weil ich halt mit Licht und Schatten halt spielen wollte, gell. Also wisst ihr ja als Kind, wisst halt irgendwie, ich wusste damals nicht, dass es ja auch Film ist oder da, Beginn von Film, ja. Und dann hab ich mir eine Nebelmaschine dazu gewünscht, immer zum Geburtstag so und dann kam mal 'n Troposkop dazu und dann war das eine kleine Lichtanlage. Und dann haben die die Kinder schon gesagt in der Schule, lade jetzt den Alex zur Party ein, weil er kommt immer mit seiner ganzen Lichtanlage, was ja auch so war. Und dann wurde ich ja auch älter und und das Ding würde immer größer, dann kam mal 'n Scanner dazu, mal 'n Movinghead und so weiter.

Und dann hab ich das vermietet für eine Tafel Schokolade, dann später für 100 Schilling, dann waren's 100 Euro, dann waren's 1000 Euro, dann wurde ich älter Und irgendwann wurde das so groß, dass, ja, 'n Lichtevent oder Lichttechnikverleih daraus entstanden ist. Und das wurde dann so groß, dass ich große Konzerte gemacht hab, Joe Cocas Dingde Bullis kennt man ja. Und da war so der Moment, wo ich gedacht hab, bei einem Konzert, weil links und rechts von meinen Bühnen waren Riesen Leinwände. Ich hatte dann so Kinoprojektoren, also Eventprojektoren gekauft noch, wo man Skipisten bespielen kann, da mit 225 Meter Bildjugend und alle, also richtig fett war das. Und das war son Moment, da lief 'n Film von Sting, glaube ich, war das, über deren Lebensgeschichte.

Und das hat mich so berührt und das war für mich so wieder, hey, das ist das, was ich eigentlich will. Ich will viel mehr machen und Geschichten erzählen, ja. Radikal alles verkauft und dann ja, Studium gemacht und alles. Und so bin ich dann wirklich hauptberuflich Filmemacher geworden. Musik war auch immer Thema, ob ich Beruf Berufsmusiker werde, hab klassisches Schlagwerk gelernt.

Spiel ich immer noch, weniger Klassik, mehr 'n anderes Zeug. Wollt ich grad sagen, okay. Ja, ja. Klassisches, klassisches Schlagwerk, macht mal Beethoven. Genau.

Ja, genau. Carmina Borana und so gespielt. Und aber es ist ganz cool, weil Du kannst ja alle mögliche Filmmusik spielen, was auch ganz cool ist, ja. Warum hab ich den Weg nicht eingeschlagen? Ich hab das dann mitbekommen, weil ich in 7 verschiedenen Orchestern und Kapellen gespielt hab.

Und im Orchester hab ich das miterlebt in Wienland oder Mödling, diese Ellbogentaktik, ja. Weil ich bin angetreten und wollt mit dem besten Musik machen, ja. Und das hat mir dann so geschockt, dass es nicht darum geht, schöne Musik zu machen, sondern seinen Standbuch zu verteidigen oder seinen Platz zu verteidigen. Nee, für das ist mir Musik viel zu wertvoll. Gut, das hätte es den Film auch, aber da wusste ich dann schon, hey, das lasse ich mir nicht kaputtmachen, ja.

Ja, okay. Na ja, bin dann, also studiert überall auf der Welt und bin dann nach Neuseeland ins Land der Herr der Ringe, nennt King Kong und bei Narnia 2 hatte ich dann große Einblicke. Ich habe Herr der Ringe nie gesehen. Macht nix. Kann man kann man aber schon anschauen.

Ja. Ich ich werd nur immer manchmal Gollum gerufen, aber sonst. War das ja der Ring? Ich weiß es nicht. Aber es ich seh parallel jetzt, wo Du gesagt hast.

Ich hab ja mittlerweile auch 'n Ring am Finger. Ich könnt den einfach muss man eigentlich die Frau vorher abziehen, bevor man den Ring in den Vulkan schmeißt oder wie war das? Frag fürn Freund. Ja, genau. Probier's mal aus.

Ja. Ja, aber es war schon, Neuseeland war schon krass, weil Du halt mal 'n Einblick bekommen hast. Also ich hab da in einem kleinen Fernsehstudio gearbeitet, da gab's nebenan eine 3D Animationsstudie, 'n größeres und eben diese fetten Produktionen, die jeder kennt, ja. Und damals waren ja echt noch 15000 Leute an einem Film beteiligt. Das muss man sich mal vorstellen.

Ja, also was was ich manchmal, was also was ich manchmal sehe, ich geh immer mal wieder ins Kino. Ja, ich gehe ins Kino. Ich wollt eigentlich auch, geborene ich mal zu, ich wollt den Stromberg, das hat dann leider nicht funktioniert wegen Kind und so weiter. Okay, alles klar. Letzter Film, den ich gesehen hab im Kino war zumindest Stand Aufnahmedatum heute.

Das ist, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, liebe Zuschauer, wir nehmen heute am achten Januar 20 26 diese Folge hier auf, deswegen sag ich Stand heute. Der letzte Film, wo ich im Kino war, war 3, die Unfassbaren. Mhm. Fand ich, find diese diese Reihe eigentlich ganz geil. Und was da am Ende für, was da an Leute und was da noch so kam, ich, wie viel Leute sind denn da beteiligt an sonem Empfinden?

Das ist ja der absolute Wahnsinn. Aber Du sagst ja, Du bist Filmemacher. Ja. Was unterscheidet dich von einem klassischen Kameramann? Ja, ein Filmemacher macht der Film und von a bis z, würde ich mal sagen.

Also Also Du bist sowohl da hinten als auch davor? Vor allem Nee, nee, nee, nee, nee. Also warum nenn ich mich Filmemacher eben? Das ist Leute kommen mit 'ner mitm Wunsch oder 'n Verlangen zu mir und muss sich auch bissel weiter ausholen, ja. Und die wollten am Ende 'n fertigen Film.

Kameramann filmt ja im Idealfall nur, ne. Der schneidet nicht. Der Ja gut, der ist kein Tattery dann. Ja, ja, genau. Und 'n, also wenn ich Filmemacher bin, dann wenn Du mit sagst, hey, ich brauch 'n Film, dann liefer ich dir am Ende 'n Film, ja.

Das kann aber auch 'n Kinofilm werden. Also ich hab jetzt in meinem Leben, weiß nicht, wie viel Kurzfilme gemacht, aber die Liste ist lang ja, da zähl ich nicht mich. Aber abendführende Kino- oder Dokumentarfilme, das ist so mein Schwerpunkt Dokumentarfilm, hab ich jetzt 6 umgesetzt, die auch im Kino liefen, ne. Wow. Ja, also das sind meist gesellschaftliche Themen, die die, ja, wir sind ja Meinungsbildender, würde ich mal sagen, wir haben ja auch 'n hohe Verantwortung, dass wir Dinge aufzeigen, die man halt oder die gesellschaftsrelevant sind, ja.

Du kannst halt, und das ist mir schon gelungen, durch Filmen, wenn Du ihn richtig platzierst und richtig magst, Gesetze auf die Agenda bringen oder von der Agenda runter runter und Du kannst halt echt Gesellschaften damit prägen oder beeinflussen zumindest, ja. Ich hab mich dann später spezialisiert, das war nie meine Idee, aber es hat sich halt so entwickelt auf Kriegs- und Krisenfilme, das hab ich über 20 Jahre gemacht. Das heißt, ich bin in Kriegsregionen geflogen und hab da alles Mögliche aufgedeckt. Ich war nie an 1 Kriegsfront, das muss man jetzt auch unterscheiden, weil es gibt diese Kriegsfilmerei. Es gibt auch diesen Kriegstourismus, das ist ja das Perverse oben schlechthin.

Man muss sich vorstellen, wenn jetzt 'n Krieg ist, dann wird an vielen Ecken und Enden mitgesäubert, so wie's leider gesagt wird, ja, wo ganze ethnische Gruppen verschwinden. Und da komm ich sehr stark ins Spiel oder bin's die letzten 20 Jahre sehr stark ins Spiel gekommen, solche Sachen halt aufzudecken. Ich bin nicht dann an 'ner Front, ich bin wenige in Kriegen, wo's Fronten gibt. Südsudan zum Beispiel hast Du 5 verschiedene Präsidenten, 5 verschiedene Gruppen, die untereinander kämpfen, ja. Dann hast Du Sudan und Südsudan noch.

Und das ist so dermaßen übersichtlich, dass Du keine Fronten hast. Du weißt nie, wo 'n Massaker passiert. Und da wird's so gefährlicher, weil Du eben nicht weglaufen kannst, ja. Wenn man jetzt Ukrainekrieg hernimmt, Du weißt ganz genau, die nächsten 20 Kilometer ist die Front, das ist dann genau definiert, das weiß man, wo wo wo die ist, ja. Und Ukraine hat genug Filmemacher vor Ort und genug Leute.

Ist ja heute Gott sei Dank möglich, weil jeder sein Handy zückt und einfach festhalten kann. Das ist ja schon mal in der Sache ja positiv. Ich flieg halt wo rein, wo eben das nicht klar ist, wo wann was passiert und da deck ich halt Massaker auf in Richtungen oder solche. Ich mein, hab ich jetzt 20 Jahre gemacht. Aber fliegst Du dann all Ja, sorry, sorry.

Ja. Ja, eben der Welt zu zeigen, hey, was da eigentlich los ist, ja. Also das Problem ist ja, wenn keiner weiß, kann man auch nix machen. Und wenn man das die Beweise eben liefert, schaut's her, das passiert da unabhängig von irgendwelchen Regierungen, weil das ist ja, dass man unabhängig arbeitet, deswegen gibt's ja die ganzen NGOs, ja. Im Idealfall.

Dann ja, aktiviert man die Weltöffentlichkeit. Kleines Beispiel dazu, Haiti, Erdbeben, war ich ja auch dort, wär nicht die Bilder rausgegangen, dass dies stattfindet und über 1000000 Tote sind, dann hätte die Weltgemeinschaft da nie so agiert und und dermaßen geholfen. Ob's am Ende was gebracht hat, sei ein sei ein dahingestellt. Das ist eine andere Diskussion, aber Du kannst da viel aktivieren, ja, und und und aufzeigen. Fliegst Du dann da oder bist Du da alleine hingeflogen mit deinem kompletten Equipment oder hast Du da irgendjemanden dabei, kein Tonmann oder whatever oder?

Also es hat sich ja entwickelt. Heiti war son Moment, also ich hab schon gespürt, dass bei mir irgendwas anders funktioniert offensichtlich. Jetzt muss man aber auch sagen, in dem Moment, wo ich son Anruf bekomme, habe ich ja meistens so 70 Minuten Zeit, ja. Also das heißt, Anrufe, Alex, bist Du frei? Dann sag ich halt, also so war's die letzten über 20 Jahre, ja.

Es war immer ready, das ganze Equipment, kannte ich hin- und auswendig. Und wusste dann am Flughafen teilweise erst, wo's in erster Station hingeht und dann erst weiter, wo's überhaupt hingeht, gell? Das wusste ich dann teilweise nicht. Viel allein geflogen, für ihn, also bekommst dann eine Adresse oder 'n Kontaktmann oder einfach 'n Zeitpunkt und eine Kreuzung, wo Du sein musst und das der zieht, ja. Team nie 'n großes, weil es würde erstens auffallen.

Okay, ja klar. Beziehungsweise wär's auch zu unsicher, weil Du ja die Konstellation gar nicht kennst, ja. Also ich bin schon mit Teams geflogen, also viel mit meiner Frau. Da kennt man sich, da weiß man, wie man in Extremsituationen hinreagiert. Aber das war eigentlich, wenn's definiert war vorher, war klar, wer mitfliegt und das sind meistens wenig Leute, ja.

Das ist aber auch der Wunsch von jeden, ja. Oft sind ja auch Notärzte dabei, dass die im Team sind oder von denen sogar ausgeht, ja. Ärzte ohne Grenzen gibt's da ja, gibt's verschiedene Organisationen, die einen ja mithaben wollen, hey, was wir machen, das muss die Welt wissen, ja. Aber es ist immer eine andere Konstellation. Aber es ist halt ja, Haiti Erdbeben hat mir dann ein Katastrophenmanager gesagt, hey, Du bist 1 der wenigen da drin da klar denken kann, ne.

Du musst dir vorstellen, als weißer privilegierter Mensch dann noch dazu, das ist ja immer son Konflikt, der in dem man ja steckt, zählt man ja offensichtlich als der Doktor, auch wenn man Filmemacher ist, ja. Und da hieß es ja, hey Alex, hast Du kannst Du operieren? Hab ich gesagt, nee, ich hab mal eine Sau geschlachtet. Das Wissen reicht ja, ja. Ja.

So musst Du auch reichen, ja. Und da musst Du dir vorstellen, links und rechts sterben die Leute und Du kannst nur 2, 3 helfen, wenn überhaupt, ja. Und diese Entscheidung zu treffen, wen helfe ich jetzt und wen kann ich nicht helfen, das ist in der Situation, wenn man mal drin ist, bekommen eben viele 'n Blackout oder Panik oder erstarren, ja, und ich funktionier da. Da legt's bei mir 'n wirklich 'n Schalter und kann dann sehr klar, also total klar, das weiß ich bei mir selber, klar denken und handeln. Da bist Du halt voll vollgestopft mit dadrin dadrin erleben, ist klar, gell?

Ja, ja. Da war für mich, ja, Entschuldigung, und da hat eben der Katastrophenmanager 1 gesagt, hey, Du bist 1 der wenigen auf der Welt, die da drin funktionieren, ja. Das ist offensichtlich eine Gabe, die ich nicht gewusst hab, dass dass es erstens die gibt und dass ich die hab. Und so hat das eine das nächste ergeben, ja. Aber jetzt, also was, also generell gefragt, ja, Du Du bist auch hinter der Kamera und und machst die Filme.

Ja. Ja. Ich werf das jetzt mal, bitte nicht falsch verstehen, ich werf das jetzt ganz, ganz kurz mal alles in einen Topf. Wenn jetzt 'n Kameramann oder 'n Filmemacher einen Film macht, ein Drama macht, ja, ob mit 'nem Kind noch dabei und so weiter und wirklich die schauspielerische Leistung grandios ist Und es da aber auch Gewalt und Hasse nicht gesehen geht oder jetzt wie bei dir, Du bist in Krisen in Kriegsgebiete, Du siehst Tote, Verstümmelte, da da Terror, whatever, ja. Was macht das mit einem Menschen?

Du kannst ja nie Ja. Du kannst ja nicht einfach, Kamera aus, ich trink jetzt noch 'n Rotwein, geh ins Bett. Das muss doch irgendwas, also was was was geht da ab? Jetzt muss man schon sagen, in der Extremsituation ist, ist das Letzte, was Du anschaltest, die Kamera, ja. Gut, dann, ja, okay.

Also erstens ist mal 1. Hilfe und alles, das ist schon. Gleichzeitig hat man den Konflikt, okay, Du musst das aufzeigen, weil sonst erfährt die Welt nicht. Also ich hab jetzt nie wen wegen einem Bild, warte, ich muss halt, ich hab meine Telepunkt damit umschalten. Ich hab jetzt noch nie wegen einem Bild wen sterben lassen, ja.

Meine Frau hat auch zu mir selber gesagt, hey Alex, also zu mir selber, nicht jedes Bild ist dein Leben wert. Nee, kein Bild ist dein Leben wert, so hat's gesagt. Nicht nicht, fast fast jedes. Fast richtig. Ja, weil wenn Du dort bist, hey, Du siehst halt echt, wahrscheinlich versteht man's erst, wenn man in der Situation ist.

Du weißt, Du bist in dem Zeitpunkt komplett am richtigen Platz und kein anderer. Es liegt an dir, das sich der Welt jetzt zu zeigen, gell. Und diese große Verantwortung, die spürst Du einfach, ja. Mhm. Und das ist schon etwas Geniales, weil das bin ja nicht ich, der das macht.

Gut, ich bin jetzt vor Ort, aber es ist das Medium Film, was das transportieren kann. Und da muss man jetzt auch dazusagen, weil jeder sagt, also hätten mir 1 gesagt vor über 20 Jahren, dass ich so was mal machen würde, hätte ich gesagt, ich bin ja kein Selbstmörder. Muss aber dazusagen, dass ich dann mit 26 gläubig wurde über 'n ganz anderes Erlebnis. Also Gottesgläubig, ja. Und ich weiß, dass Gott mich dahinschickt, ja.

Das ist son innerer Call und wenn man den nicht hätte oder wenn ich den nicht hätte, dann hätte ich, glaube ich, auch nicht diese Gewissheit, dass ich diesen Schutz auch verspühr, wenn ich da irgendwo hingehe, ja. Klingt jetzt ein jetzt ein bissel spooky oder wie auch immer das klingt, aber ich weiß, dass, ja, ich sag immer, der passt auf mich auf, gell. Und ich wär's sonst nie in Solela hingekommen. Also hätte ich das vorher nicht gespürt, teilweise direkt vorm Anruf, weißt Du schon, hey, jetzt geht's irgendwie los, kommt 'n Anruf, zack, los geht's, gell? Also es ist quasi die Bestätigung schon vorab da, dass es jetzt wieder losgeht, gell?

Und dann zu sehen, was man politisch damit ändert, nicht ich, sondern das Medium Film, weil irgendwer das sieht in politischen Kreisen oder in der UNO oder wo, whatever, ja, alles schon passiert. Und dann Menschenleben gerettet werden dadurch, dass Du eben dort einmal warst, gell. Das ist schon genial. Und das ist bin eben nicht, ist nicht mein Verdienst, das ist eben das Medium Film. Und deswegen liebe ich den Dokumentarfilm, bei mir ist ja nix Fake, alles echt, ja.

Wobei ich jetzt mittlerweile unterscheide, seit LinkedIn gibt's ja mich auch vor der Kamera, ja. Das war, wenn Du Filmen studierst, 'n No Go, bei der Linse hört's auf, da ist die rote Linie, da steigst Du niemals rüber, ne. Wobei ich schon sagen muss, für schnellen Content nehm ich jetzt auch teilweise KI, was für mich aber kein Film ist. Wenn jetzt Filme ins Kino kommen oder 'n richtig schöner Film wird, muss man auch unterscheiden, welche KI man nimmt. Die Frage ist ja auch, gibt's überhaupt noch ki freie Filme, ja, weil die Schnittprogramme ja auch schon ki gestützt sind, ja.

Aber ich stehe sehr stark für die Wahrheit und versuch mich, deren anzunähern und stehe nicht wie 'n Reporter vor der Kamera und urteil das, ja. Ich mache ihm die ganzen, ich nehm alles auf, ich lass die Leute vor Ort sprechen. Das ist eben bei Kinodokumenta da eben der Zehnfache oder noch mehr Aufwand, dass Du umso mehr Interviews brauchst, das so zusammenzuschneiden, dass das dann am Ende ja eine chronologische Traumaturgiefolge abgibt, ja. Und wenn Du 'n Skript hast, dann lässt es einfach vorher schon, also dann wird das das gesprochen, was im Drehbuch steht, ja. Da brauchst Du nicht im Nachgang da diese über so diese Brückenklammern finden.

Das muss dann vor Ort eben machen, ja. Deswegen brauchst Dokumentarfilme, wenn Du richtig gut bist. Also am Anfang brauchst Du 100 zu 1. Das heißt, 100 Stunden Material ist dann eine Stunde im Ergebnis, ne. Boah.

Und also Du rechnest jetzt, also wenn Du richtig gut bist, bist Du bei 80 zu 1. Unterwegs, da da lieg ich ganz gut drin, ja. Das ist schon, also rechne dir mal die Nummer zusammen, ey. 8 bestimmt Stunden Material für eine Stunde. Ja, ja.

Teilweise mehr noch, ja. Ja, ja. Das ist halt der Dokumentarfilm, weil Du musst, bist dann wetterabhängig, dann kannst Du in gewissen Regionen nicht rein. Da wird ja nix gestellt, ja, nix inszeniert. Das ist schon echt, ja.

Und das macht's mich aber aus, weil ich liebe echte Menschen, mich interessieren echte Geschichten. Und das hört man ja immer, die besten Geschichten schreibt das Leben. Ja, aber das ist wirklich so, ja. Und das ist das Faszinierende dahinter. Du würdest die Podcasts nicht machen, so wie Du sie machst, wenn Du nicht mit echten Menschen sprechen würdest.

Das ist richtig, das ist richtig, ja. Ja. Also ich spiel ja auch mittlerweile immer mal wieder Siedler von Catan oder jetzt heißt sie nur noch Catan seit seit 10 Jahren. Und das kannst Du auch online spielen. Da spiel ich ja nur gegen echte Menschen und nicht gegen die KI, weil das ist dann irgendwie langweilig.

Also Ja. Genau. Aber wie wie Ich spiel gar nix online, jetzt ist die Kombi dazu. Ich spiel ich spiel, wenn dann nur nur Catan momentan zumindest, ja. Ich geh auch selten ins Kino.

Gut, das liegt ja an den Kindern jetzt. Aber es ist ja, wird ja auch immer vermutet, so war ja auch dein Intro, dass man als Filmemacher alle möglichen Filme gesehen hat. Na, ich hab den eigentlich nur wegen wegen, Veto, Corño, Corño. Aber ich hab vieles nicht gesehen. Ich werd immer gefragt, kennst den, kennst den was, Du kennst den nicht.

Nee. Ich brauch Filme. Keine Zeit zuschauen. Ja, ja. Aber es gibt richtig gute Filme, muss man ja sagen.

Aber wie wie wie stehst Du denn als Filmemacher? Mein, Du Du kennst ja bestimmt auch ganz viele in der Branche generell, die auch die auch normale Filme machen, also keine Dokumentarfilme, sondern keine Ahnung, sein Switchen oder whatever, ja, Dramen. Ja. Wie stehst Du denn zum Thema KI? Also auch gerade im Hinblick von, Jetzt ist ja Pumuklir seit einiger Zeit wieder da, da haben Sie die Stimme von Hans Clarin digital geklont.

Dann haben Sie vor einigen Monaten mal bei RTL Margot Weigel bei der Serie unter uns, die ja schon, die Schauspielerin ist ja schon seit, was weiß ich, 20 Jahren tot, die haben sie digital wiederbelebt. Jetzt stand ja immer mal in der Kritik oder da werden da werden einzelne Synchronstimmen genommen, werden da wieder digital reingeholt et cetera pp oder auch Schauspieler. Wie stehst Du dazu zu dem ganzen KI Thema in der Filmbranche? Ja, jetzt muss man da bissel unterscheiden tatsächlich, weil wenn von KI gesprochen wird, ist es meistens dieser dieses Endresultat 1 plastifizierten Pixel Matschs, den man dann am Ende sieht, ja. Ich glaub, das verstehen viele unter KI.

Jetzt gibt's aber viele Prozesse, die KI gestützt sind, gell? Also wenn man jetzt mal da Vinci Resolve hernimmt. Also ich geborene jetzt zum Beispiel, wie man vor 20 Jahren gearbeitet hat. Ich komme ja noch aus 'nem 35 Millimeter Film. Jetzt musst Du dir vorstellen, ich hab alles händisch runtergeschrieben, was die Leute so gesagt haben in den Interviews.

Jedes seufzen, jeder jedes Rotz Hinterziehen, weil es ist dann am im Schnitt Gold wert, weil das emotionale Momente sind, gell? Es geht nicht nur Text. Aber ich hab alles runtergeschrieben, Seufzer, alles alles in Klammern reingeschrieben. Da da sitzt Du schon mal 'n Monat mindestens, ja, wenn nicht länger, dass Du das runterschreibst. Das macht da Vinci innerhalb von 2 Sekunden, dass Du das hast, ohne diese Seufzer.

Es geht verloren, aber dieser Prozess an sich beschleunigt schon mal 3, 4, 5 Wochen, ja. Das ist schon, dadurch bin ich, also da bin ich KI sehr dankbar, dass ich das nicht mehr runterschreiben muss. Gleichzeitig geht aber viel verloren von den Emotionen, das muss ich ja auch sagen, ja. Das weiß ich aber, dass ich die finden werde aufgrund der Erfahrung, die ich hab seit über 20 Jahren, ja. Weil es, genau, weil so Hoster und so und Verdoppelungen werden dann nicht angezeigt.

Sind aber teilweise im Schnitt eben genau das, was dann dieses i-Tüpfelchen ausmacht. Was dann die Emotion auch ausmacht. Ja, genau, ja, genau. Weil es ist 'n grammatikalischer, falscher Satz, der nicht zu Ende gesprochen wird, wo aber Tränen fließen, kommuniziert tausendmal mehr als ein perfekt ausformulierter Satz, ja, denn keiner hören will, ja. Weil Ja, ist richtig.

Menschen, genau, Menschen lieben und lernen doch Emotionen, ja. Ja, also das ist ein wesentlicher Vorteil von KI als ein Beispiel. Jetzt hat man früher als im Dokumentarfilm sehr gern alte Fotos, historische Fotos, hast Du ja 'n neues Foto gehabt, ja. Dann hat man das eingescannt, dann hat man das ausgeschnitten, die Person und den Hintergrund, damit man so Zoomeffekte reinbauen kann Ja, ja, genau. Ob sich irgendwas bewegt, ne.

Bist Du auch tagelang gesessen und so was, ja. Masken ohne Ende, 20 Leers nach hinten, macht die KI jetzt auch sofort, ja. Kann man machen, ist total super, funktioniert genial, ändert ein wenig das Foto ab, muss man sagen, ja, kann man damit leben, ja oder nein. Funktioniert auch super, weil die Echtheit ist immer noch gegeben, das Foto existiert tatsächlich. Es gab nie 'n Video dazu und man muss ja sagen, dass die Manipulation ja immer stattgefunden hat.

Also Red Dusche hat's immer gegeben, ja. Das haben wir bei Leica auch erfahren, dass die ersten Fotos bereits auch schon Rolex Uhren wegretuschieren musste, weil's halt nicht reingepasst hat ins ins Bild und so weiter und so fort. Auch interessant. Das heißt, die Manipulation hat's immer schon gegeben. Wenn man an der Geschichte an sich nichts ändert, find ich's okay, weil man den Beweis hat, hey, das fürs Foto existiert, das bewegt sich halt jetzt.

Das muss man echt für sich selber abklären, wo ist die Grenze, gell, ja. Also im Dokumentarfilm jetzt. Aber wie gesagt, das ist auch son Prozess, wo Du sagst, hey, war cool, funktioniert jetzt einfach so, ja. Oder Dinge freistellen, das ist auch genial. Du kannst jetzt einfach so aufnehmen, Hintergrund gleich entfernen, da bist Du früher ewig gesessen.

Das ist alles super, ja. Wo's halt schwierig wird, ist, wenn man das als Waffe wiederum einsetzt, manipuliert Aussagenfälsch, die man so nie getätigt hat, muss man auch wieder unterscheiden, Vor- und Nachteil, wenn ich jetzt 'n Sprecher buch Und der ist gebucht, der spricht mir das runter und am nächsten Tag sehe ich Zahlendreher drin. Früher natürlich hast noch mal gezahlt, noch mal alles neu gesprochen. Und für schnellen Content ist es, also schneller Content ist für mich eben LinkedIn, Post, alles, was irgendwie schnell raus muss, ja, was jetzt jetzt nicht ins Kino kommt, ja. Kann man auch drüber streiten, warum da nicht gewisse Stimmen nehmen, wo ich, Also ich könnte viele meiner Posts nicht machen, weil die Idee habe ich mitten in der Nacht, dann mach ich den Post fertig und dann schreibe da irgendeinen Text, ich spricht mir das, dann komm ich drauf, ah, geil, hab ich ja so gar nicht gesehen noch, schreibe noch mal rum.

Das ist alles son Prozess, das entsteht, gell. Aber für echte Filme müssen da echte Sprecher rein, weil dann weiß ich genau, wie das klingen muss und weiß genau, welche Person das sprechen muss, ja. Und das bringt die KI nie zusammen. Und wenn sie's zusammenbringen würde, würde ich's auch nicht nehmen, weil dann geht ja das ganze Menschliche auch verloren, was ja Film auch ausmacht, gell. Ja, ich muss hier wieder mal 'n Teleprunther dann retten, ja.

Teleprunther. Beantwortet das deine Frage. Aber wegen wegen wegen KI so generell, ich hab da so lange keine Angst davor, solang die deutsche Bahn immer noch verspätet fährt. Weil da könnte man ja KI einsetzen, dass mal dass man das mal mal hinball kommt, ne. Was haben Sie letztens gesagt?

Ich glaub, bis 20 80 sind Sie sind Sie doch dabei, dass das pünktlich kommt und erst danach ist das irgendwie verbindlich oder so was. Aber solang die ja auch noch Windows, glaub, Windows 3 11 nutzen die da noch. Haben die nicht letztens irgendwen gesucht, der Windows 3 11 noch kann? Ach so, ist so. Oder so was?

Ja, geil. Also, ich glaub, warte mal, 20 80 bin ich. 4 und 400 144 Jahre. Sind das noch 44 Jahre, bin ich grad blöd? Nee.

30, 40, 50, 60, 70, 80, nee, 54 Jahre. Gut. Aber zu deinem KIT immer noch mal, weil Du schon gesagt hast, es kommen jetzt Personen, die schon längst tot sind, gell. Und dadurch, da hat's mal einen Fall gegeben, also gab's eine Brieffreundschaft zu irgendeiner Dame, die Privatbriefe wem geschrieben hat, ja, aber auch gepostet hat und Gedichte geschrieben hat, so war das. Und irgendwann kamen diese Briefe bei dem Typen eben nicht an, also bei der dieser Brieffreundschaft.

Die hat aber ganz normal weiter gepostet. Und erst nach 2 Jahren hat der Typ rausgefunden, dass die schon 2 Jahre tot ist, gell. Oh. Also der hat die KI trainiert, schreib in meinem Stil halt die Lichter weiter, poste und veröffentliche. Und das wirft schon ganz neue Fragen auf, wie das Thema Tod wieder, wie man damit umgeht, ja?

Wenn eine Person virtuell, also ja, virtuell gar nicht stirbt und auch nicht älter wird, ist schwierig, ja? Also diese KI Influencer, die es ja jetzt auch schon gibt, Mhm. Werden die immer gleich alt bleiben und nie sterben. Das drängt halt immer weiter diese Frage des Todes raus aus unserer Gesellschaft, da gibt's ja auch 'n Film drüber, hab ja 5 Jahre lang mich mit 'nem Kollegen da beschäftigt damit, übers Sterben. Ich komme aus Tirol, da ist Sterben, also da stirbt alle Hundsputten wär ja hier ja auch in 1 Großstadt, nur hier bekommst Du's nicht mit, ja.

Aber am Land, wenn er da stirbt ein Hund, dann steht mal die Katze, Du bist mit dem Tod mehr konfrontiert. Uns wurde auch noch offen aufgebangen, teilweise waschen die Leute auch noch selber ihre Verstorbenen zu Hause, ist jetzt verboten worden, stimmt. Aber Du bist mit diesem, okay, der Mensch ist jetzt gestorben, mehr konfrontiert und man kann Abschied nehmen, ja. In der Großstadt hier in Hamburg hast Du 20 Leute bei der Beerdigung oder noch weniger. Das war für mir son Schock, gell.

Bei uns kommt ja die halbe halbe Stadt daher, weil halt jeder jeden kennt. Und das ist schon immer mehr eine Vereinsamung und auch dieses Thema Tod existiert irgendwie nicht. Und wenn's passiert, wer hilft dir dann der Bestatter, ja? Wenn überhaupt noch. Und früher hat sich halt die Familie, das Dorf geholfen, die haben Essen vorbeigebracht und das geht leider alles verloren, ja.

Und immer mehr eben durch KI jetzt auch noch, wenn man ewig leben kann, virtuell, ist der Tod noch mal weiter weggeschoben. Und irgendwann wird er kommen und jeder ist dann überfordert, gell. Ja, weil Du wirst dann auf einmal ja konfrontiert. Also ich mein, als das vor ein paar Jahren kam mit, Du kannst jetzt deine Großeltern oder so was digital wiederbeleben, wann schließt Du als lebende Person dann mal damit ab? Weil sie gibt es nicht mehr, ja.

Ja. Diese virtuelle Person lebt nur aufgrund der Erinnerung, die Du quasi als lebender Mensch in die KI gebastelt hast. Ich find das find das Schade, deswegen, was fehlen mir ist halt son Zeitdokument. Das war jetzt grad vor, ich glaub, letzte Woche hab ich das gepostet, weil 1 gesagt hat, hier in Hamburg, hey, bist Du dieser Filmemacher, dieser Alex, gell? Sag, okay, da kann man jetzt nur von LinkedIn kennen.

Ja, machst Du nur noch diese Interviews? Und dann hab ich gesagt, ja, ich bin Filmemacher, klar mach ich Interviews. Nee, wo's so ums Leben geht, so hatte er's halt formuliert. Dann hab ich gesagt, na klar, also ich glaub, Gold schürfen. Also es ist, ich find, ich hab son Talent, dass ich über das Interview Talente, Fähigkeiten und Gaben in Menschen entdecke, von denen sie selber teilweise, die nix wissen, ja?

Wo dann so, boah, ja, also dann Visionen spielen, ja, aber dann wär ja das möglich und das möglich. Es fließen Tränen, weil sie sagen, ja, das hat meine Oma, wo ich Kind war, ja immer gesagt, fällt fällt plötzlich ein, gell. Dann kündigen ihren Job oder was immer. Hat ja, Filme mit Wirkung. Aber der hat gesagt, hey, mein Vater ist so früh gestorben und ich kann mich nicht mal an seine Stimme erinnern.

Ich habe Fotos, ich habe alles, aber ich weiß nicht mehr, wie seine Stimme klingt. Und der hat gesagt, hey, können wir son Interview machen mit mir, wo Du mich übers Leben ausfrikst? Weil was ist, wenn ich jetzt übern Haufen gefahren werde und meine Tochter weiß nicht mal, dass ich sie liebe, gell? Und dann hab ich gesagt, ja, also ich schon wieder voll drinnen. Sag, ja, aber genau dafür ist Film auch da.

Du schaffst 'n Zeit, das kann jetzt uninteressant sein, aber in 'n paar Jahren, in 10, 20 Jahren ist das Gold wert. Ich hab mal 'n Kinofilm über Privatisierung und Wasser gemacht, das war eben mein letzter großer Kinofilm 104 Minuten. Da hab ich auch gesagt, das wird jetzt 'n schöner Film werden, aber es wird 'n Zeitdokument vor allem werden, weil wenn bei uns die Gletscher geschmolzen sind in Tirol und es kein Wasser mehr gibt, so wie wir das kennen, dann wird dieser Film wie Wein daherreifen und dann würden die Leute sagen, war krass, was wir mal hatten, ja. Ja, das ist, Du, das hab ich, also letztens erst wieder gesehen, ich hatte vor 'n paar Jahren alle alle Sachen, die mein Vater noch aufgenommen hat auf seiner Videokamera. Da gab's noch keine digital.

Das war hier so so son komischer Kasten und da musstest Du auf auf Records 2000 Kassetten. Weiß ich, ich ich hab keine Ahnung, wie diese Dinger da So. Und und da waren wir im Urlaub und wir waren in Lorrette Marn, wir waren in Salau und wir waren in Dänemark und et cetera pp und wir haben Weihnachten gefilmt et cetera. Und das hatt ich alles auf Videokassette. Und ich hatt vor 'n paar Jahren hatt ich son son son Hybridmodell DVD Player plus Videodings und konnte aber auch, also von a nach b.

Ja. Und dann hab ich da irgendwie 3 Tage drangehockt und hab mir das alles auf eine DVD gepresst, weil die Videokassetten, irgendwann sind die halt dahin. Und jetzt hab ich das bei mir zu Hause auf DVD, meine Schwester hat auch ein Exemplar. Und ich spiel das immer an Weihnachten mal so ganz genau ab, wie war das denn so früher, ja? Ja.

Und mein Vater ist jetzt auch schon seit, Gott, wann ist der denn gestorben? 2 16, 2 8, 2 18 ist der gestorben. Und und immer mal, wenn ich wenn ich so dann meinen Vater sehe, also ist ja dann auch 'n Zeitdokument. Und wie ich dann war an Weihnachten und habe ein Milchbrötchen geschenkt bekommen, weil ich in dem Jahr nicht so lieb war und hab dieses Brötchen ausgepackt. Und wie ich dann noch mit meinem mit meinem r, mit dem Buchstaben r gerollt hab.

Ich hab da nicht r, sondern r, ne. Hab da immer, ich hab ein Brötchen geschenkt bekommen. Warum ich das getan hab, weiß ich nicht, aber ich war aber erst weiß geil Jahre wie alt, 4 oder 5. Das ist schon, da fließen die Tränen. Also da kommen dann so die Emotionen dann hoch, wie das war.

Deswegen also Film, das Medium Film ist ja auch noch mal, es wird transportiert durch die Emotion, durch den Ton, deswegen sind ja auch Podcasts dann so jetzt, wie sie nun mal sind. Man halt geht ins Ohr, bleibt im Kopf. Ja. Und wenn Du dann noch das visuelle Medium dazu hast, so funktioniert ja auch so funktioniert auch Werbung und Marketing mit Ton und und Bild, also Bewegtbild in dem Moment, ja. Deswegen funktionieren ja manche Werbespot so gut.

Oder der Werbespot von, was war das, Edeka, wo der ältere Mann alle zu allen gesagt hat, so, ich bin ich bin jetzt, ja und alle kommen so und der Mann hat 'n Weihnachtsessen vorbereitet. Die Werbung war vor, weiß ich nicht, wie viel Jahren. Ich hab geheult wie 'n Schlosshund, als ich die Werbung gesehen hab, ja. Und gemacht aber auch, ja. Die war, also Hornbach Werbungen genial gemacht.

Die drehen immer noch auf 35 Millimeter Film. Aber weil Du grad dann 'n Thema ansprichst, VHS Kassette, DVD, dann also man muss wissen, dass die Banken als Speicherung lang 35, nee, 8 Millimeter Film verwendet haben und dass also alle Überweisungen abfotografiert, belichtetter Film. Das kam in son Zinnzylinder rein und wurde dann wirklich in Berg irgendwo reingestellt, archiviert, ja, weil Film zerbröselt nicht so schnell, ja. Das hält Hunderte Jahre. Ja.

Und VHS Kassetten, Band, es gibt immer noch Fernsehstudios, die auf Band archivieren, weil's erstens kostengünstiger ist. Bänder länger halten als DVDs, DVDs. Ja, ernsthaft, die halten länger? Ja, 15 Jahren durch Magnetbänder, wenn sie richtig gelagert sind. Und Du bekommst mehr Daten drauf.

Du hast auf einem Band die, ach Gott, wie hieß 'n das? Dem gab's ja den Beruf der des Matsas, also der der der der der hast dann 20 der 20 Gigabyte Platz auf 1 Kassette, die nix kostet, ja. Das war damals halt zu Kostengründen. Haben manche Fernsehstationen tatsächlich immer noch, hab ich gesehen. Genau und Film hat auch eine höhere Auflösung.

Ich hab mal, wenn Du jetzt die Pixel umrechnest, also 35 Millimeter Film, wenn Du die Kannst Du jetzt nicht umrechnen, Du kannst auf die Körnung des Films zurückgehen, ja. Also irgendwann bist Du einfach in der Körnung im Material drin, dann hast Du 77000000 Pixel in einem Kader, ne. Und da geht die Technik jetzt hin, Blackmagic hat jetzt eine Kamera rausgebracht mit 60 k, glaub ich. Aber da geht die Reise hin. Das bringt ja nix, das Auge sieht das gar nicht mehr.

Ich wollt schon grad sagen, also. Da da geht's die digitale Nachbearbeitung, dass Du halt wirklich Punktgenau setzen kannst. Das hat da auch seine Vorteile, aber musst Du ja erst einmal bearbeiten, sonst wär das Material. Aber jetzt hast Du ja alles, jetzt hast Du eigentlich ein in den 20 Jahren ja alles mitgekriegt an Formaten. Wenn wir mal kurz auf die Formate eingehen.

Also 4 zu 3, ich hatte ja damals noch 'n schönen alten Röhrenfernseher, ja. Ja. 5 Kilo schwer, das blöde Scheißding. Also 4 zu 3, dann 16 zu 9. Dann gibt's ja jetzt, also 21 zu 9 ist Film, jetzt gibt's ja aber auch noch 2 zu 1.

21 zu 10. Warum gibt's denn so viele Formate überhaupt? Ja, 2 zu, ah, siehste, wär ich jetzt in meiner Heimat, könnt ihr jetzt sofort ausm Kinoprojekt da alle rausziehen, weil Du hast die ganzen Formate, ne. 2.35 zu 1 ist ja das Breitbild Kino, dann gibt's ja 2 zu 1. Ja, das ist Westernfilmer kennt man zum Beispiel, ne.

Oben und unten, schwarzer Balken, superbreitbild, deswegen, ja genau, gibt's ja eigene Objektive, Anam man für Linsen heißt das. Das heißt, die Linsen waren ja schon gequetscht. Das heißt, Du konntest das dann wieder entzerren, dass es noch breiter ist. Das hat einen geilen Effekt. Kommt wieder übrigens, Anamorphe Linsen, sage ich, meine Prognose, die sind markterobernd wieder.

Kommen sicher auch in die Handys, dauert noch. Das ist diese supergeile Kinobreitbild, ja. Okay. Ja, warum ist das so? Also Fernsehen hat, das hat Gründe mit Kathodenstrahlablenkung ganz praktisch, 4 zu 3, das war einfach so und hat technische Gründe, warum das so war.

Es gab aber auch Röhrenfernseher 21 zu 21 zu 1, ja. Nee, 21 zu 9. 21 zu 9, oder? Ja, 21 zu 9. Gab's von Panasonic keinen.

Mein Schwiegervater hatte denn, hä. 70 Kilo, das Ding, glaub ich. Ich. Hat sie ja auch nicht durchgesetzt, aber ja, da kam ja UHD, dann ging's ja nur mal die Auflösung. Vieles davon ist ja Marketing Gag, muss man jetzt ja auch sagen.

Ich hab mal mehrere anschließen lassen, ohne dass die Leute wissen, was ist jetzt UHD, was ist HD und was ist jetzt normal, gell? Also 1000, ich weiß schon gar nicht mehr, das Alter ist, 7, 68 mal 5, irgendwas weiß ich schon mal. Und über 80 Prozent lag falsch, ja. Und ja. Und die wenigsten haben gesagt, dass der Fernseher wirklich 4 k hat.

Also es ist schon, hängt ja auch von der Type dann ab, ja. Das da ist digitale Nachschärfer drin und und so weiter und so fort. Also ich seh das nur halt so immer, ne, ich hab jetzt hab jetzt hab ja vorhin schon gesagt, ich hab Tower King angefangen zu gucken, ne, Sylvester Stallone, ja, auf Paramount plus. Die ersten Szenen, Staffel 1, Folge 1 in 2 zu 1. Dann kam's Intro und jetzt läuft das Gedöns in in in, was ist 'n das, 21 zu 9, glaub ich, also dicke, fette, schwarze Balken läuft das jetzt durch bei die ersten 2 Staffeln, 16 zu 9, dann sind sie geschwenkt, 3.

Staffel 2 zu 1. Es ist, warum? Ich weiß nicht, warum. Das mit, ja, also die mit, also es, ich behaupte mal, dass da Western, also wenn man Western hört, ist das für mich immer automatisch superbreitbild, gell. Das hat schon seinen Effekt, ich liebe das auch.

Aber jetzt hast Du ja im In der Kamera drin sehe ich ja alle Formate jetzt, ja. Also ich sehe hochkant, quer, 1 zu 1 sehe ich alles gleichzeitig, weil Du heute andere anders Kamera führst, Und früher hast Du halt da das ganze Bild gesehen und jetzt komponierst Du ja ganz anders, dass es eben schmale auch funktionieren muss, ja. Also dass es für Insta, für Re Listen so funktioniert. Und das war interessant für mich selbst zu erleben. Ich muss dir vorstellen, wenn man Film lernt, studiert oder wie auch immer, da gibt's zwischen Fernsehen Also bei uns gab's immer den Gang, rechts ist Film, links Fernsehen, ne.

Dazwischen geht die rote Linie, da geht keiner rüber, ja. Weil das ist eine andere Welt. Jetzt ist das ja alles so verschmolzen und das war für mich selbst interessant, zweierlei Hinsicht, wo ich das 1. Mal die Kamera gedreht hab auf hochkant, weil's der Kunde wollte. Macht man ja heute nicht.

Man sieht zwar immer noch viele Typen aus so rumlaufen, weil's halt die alten Kameras, alten Kameras vom letzten Jahr Also das ist ja sehr, sehr schnelllebig Also das iPhone soll's denn eine machen, ne? Deswegen höhere Auflösung. Jetzt kannst Du ja quasi, obwohl Du querfirmenst trotzdem noch 'n HD- oder 4 k Bild mittlerweile schon hochkant rausrechnen, ne, weil die Auflösung so hoch ist. Ja, ja. Da geht ja eben die Reise hin.

Aber Du musst eben mehr bedenken, was was der Endkunde dann haben will und der will meistens alles haben. Der will 1 zu 1 haben, 9 16, 16 9. Das muss da alles rausspielen können. Weil er braucht für Instagram was, dann braucht er für TikTok was, dann braucht er für LinkedIn was und so weiter und so fort, ja. Das jeweils andere Formate, ja.

IMax. Ja, iMax. Besten Meter. Ich glaube, ich hab einen hier. Wenn Du kurz wartest Ja, komm.

Stell mal eine Frage, ich such mal. Stell mal eine Frage, ich such mal. Was zeichnest Du denn am liebsten auf? 35 Millimeter, 70 Millimeter oder ist das, machst Du eigentlich überhaupt analog oder ist das alles digital mittlerweile? Nee, also ich dreh fast, also außer der Kunde verlangt's noch, dann ist es analog.

Aber es geht halt ins Geld, gell. IMax, das ist schon minutenpreis 20000 Euro Aufwärtsmaterialkosten. Wurd nicht Oppenheimer wurd doch in Oppenheimer wurd doch iMax gedreht, ne. Aber aber hier in 70 Millimeter hier. Das, was Du hast, grade jetzt hier 70 Millimeter, genau.

Was man den was man jetzt in der Kamera sieht bei dir, das ist iMax Formaten. Da hat, da ist Openheimer doch gedreht worden, genau. Und da ist kein Ton drauf, ne. Und das lief nämlich horizontal, während 35 Millimeter. Mal schauen, was da drauf ist.

Das ist jetzt die einzige, das ist 35 Millimeter, sixt der sixt Anfang, ne. Und da siehst Du 2, seht ihr jetzt vielleicht nicht, aber 2 Linien und da ist die Tonspur drauf, stereo. Da gab's eine eigene Tonlampe, die den Stereoton abgenommen hatte, saß bei 70 Millimeter nicht. Und das läuft vertikal, genau. 70 horizontal und 35 vertikal.

Und es gibt Kinoprojektoren, die beides können. Wie hat man dann damals geschnitten? Also wirklich so mit sonem mit sonem Cutterding, hast Du so noch analog geschnitten, oder? Schere? Schere, zack.

Da haben wir, hast Du's eingespannt, also es ist geschnitten, ne. Eingespannt, dann einen anderen Teil, was halt drin haben ist, dazu. Dann hast Du das eingespannt aufgeraut, das damit der Kleber hält, ne, aufgeraut. Dann muss das so, dann Kleber rauf und dann ranklappen und dann warten. Das war ein Schnitt.

Und ganz, jetzt stell dir mal vor, Du wolltest eine Überblendung haben, ne, von einem Bild ins andere reinfinden, Mhm. Dann musste das zur zur Arie oder zur Synchro nach München oder wo auch immer hin chemisch behandelt, ne. Das ist eine schöne Überblendung von von der Sekunde zu der Sekunde und das soll zweieinhalb Sekunden dauern, die Überblendung oder noch länger musst Du's genau, fraimemauer angeben. Also das ist ein Kader, dann ein Frame, ein Kader. 24 pro Sekunde hast Du ja im Film.

Ja. Im Handy hast Du 25 oder 30. 30, weil's amerikanischer Standard ist. 29.97 sind's, wenn man ganz genau sieht. Das hängt mit dem Stromnetz in Amerika zusammen.

Und in Europa haben wir ja das PAL System, das ist 25 Milliliter pro Sekunde. Ich wollt's nur mal grade sagen, für diejenigen, die's nicht wissen, FPS Frames per Second, ja. Richtig. Also 25, Ich hab jetzt, ich ich mein, wenn ich das mache, wenn ich schneide bei mir hier auf Podcast hab ich immer irgendwie 30, ist bei mir irgendwie angegeben. Immer 30 Frames.

Manche manche meine Kamera kann ja auch, mach 60 Bilder pro Sekunde. Ich kann das iPhone oder was Du hast auf Par umschalten, dann hast Du 25, 50 und so weiter. Aber aber jetzt sieht man das oder sieht der normal sehende Mensch das, ob das jetzt 25, 30 oder 60 sind? Das hat mit der Fernsehtechnik, jetzt wird's dann zu technisch, das hat mit der Fernsehtechnik zu tun, weil wir sehen ja keine Vollbilder im Fernsehen, sondern Halbbilder. Mittlerweile gibt's aber Progressive.

Das kommt aus der alten Röhrentechnik, weil man draufgekommen ist, ich kann nicht ein Bild hintereinander so oft senden. Es da war die Sendetechnik so nicht so weit, dass Du so viele Daten drüberschicken kannst. Jetzt hat man ein Bild halbiert und wie son Kamm. Und deswegen gab's diese Moreet Effekte oder diese Interlasteffekte, dass man diese teilweise vertauscht hat. Das hat ganz bescheuert dann aus ausgeschaut.

Und wenn man das natürlich technisch lernt und den Fehler sieht, sieht man halt sofort, okay, Interlaste Verdrehung oder wie auch immer. Hat viel mit Datenraten, das will jetzt gar nicht so technisch, da könnte man in einen meiner Workshops kommen. Ich würd ihn da jetzt ausraffen. Aber ich verschone die Leute immer, außer sie wollen's wirklich wissen, dann geht man da runter bis in die Bit in, ja, bis wirklich ins Pixel rein, dass er ein Pixel dann wieder aufgeteilt wird in 4 Komponenten und so weiter. Na ja, aber was war deine Frage?

Sieht der normal sehende Mensch das, ob das jetzt in 25 FPS, 30 oder 60 FPS ist, nee, oder? Das ist scheinbar scheinbar, das sinkt mitm mit 'nem Alter mitm Alter hört man auch schlechter und man hat sich irgendwann einmal drauf geeinigt, dass 24 Bilder pro Sekunde reichen, dass es würden auch weniger reichen. Wenn Du jetzt Top Motion machst, ist das ja eigentlich auch nix anderes. Du magst Ja. Nicht denkbar, schiebst das weiter.

Jeder je kleiner und enger Du das magst, desto flüssiger wird's, ne. Und weltweit hat man sich bei 24 Bilder pro Sekunde geeinigt. Ich würde behaupten, es würden auch 18 reichen. Außer Du machst jetzt 3 D, da nimmt man immer das Doppelte, weil Du brauchst ja links, linke, rechte Auge, daher auch 2 Projektoren, weil beide Filme gleichzeitig durchlaufen. Einmal rechte Auge, einmal linke Auge.

Und wenn man die Frequenz da erhöht, das ist ja bei Avatar basiert 96 Bilder pro Sekunde, ne, glaub ich, oder 96 Hertz sind die gefahren. Hat hat ja zur Folge, dass die Kinos abstürzen, die Projektoren das nicht schaffen, mussten ja viele dann aufgeben, ne, konnten gar nicht präsentieren. Dann hast Du, weil vielen ja bei 3D schlecht wird, dann macht's natürlich Sinn, dass dass die Übergänge noch mal detaillierter sind, also dass Du mehr also mehr Bilder pro Sekunde hast, ja, damit den Leuten weniger schlecht wird, ja. Das hat, ist bissel Forschung, bissel ausprobieren, aber Kino, 3 D hat zweimal 24 Bilder pro Sekunde, also 48, ja. Also mir wird da schlecht bei 3 D in 2 D.

Aber hey, da kann man jetzt was Neues lernen beim iPhone, das wusste ich nämlich auch nicht. Ich hast Du nämlich. Ja gut. Entschuldigung. Aber für die, die es wissen wollen, Du hast kannst hier nämlich kannst hier eine Funktion dazu tun, die nennt sich Fahrzeugbewegungshinweise.

Und da schaltest Du ein, dann entstehen hier alles Punkte und wenn Du hier jetzt schüttelst, dann bewegen sich die Punkte entgegensätzlich mit. Und das ist jetzt echt Forschung, weil wenn Du jetzt nicht beim Autofahren da rumtunst, sondern wenn Du Beifahrer bist oder im Bus sitzt oder in 'ner Bahn, dann helfen dir diese Punkte, die sich hier bewegen mit der Bewegung des Fahrens, dass dir nicht mehr schlecht wird. Ach. Oder? Ja, das ist echt Forschung.

Okay. Dann muss, okay, da nicht schlecht, da muss ich noch mal gucken. Aber ich glaube, für für diese Bilder Bilder pro Sekunde, ich glaub, bei DJI ist das, bei den ganzen Drohendinger 120 oder noch mehr Bilder. Ich glaub, das ist dann wirklich, wenn Du wenn Du Dings machen willst, wenn Du hier Slow Motion. Slow Motion machen willst, ja.

Genau. Wobei Slow Motion bei 240 anfängt. Aber Ach so. Es wird so gern genannt, ja. Dann kommen wir mal, lieber Alex.

Ich könnt mit dir eigentlich noch Stunden drüber reden, weil ich find's ultral interessant. Ich weiß jetzt schon, wie ich die Folge nenne. Wie? Wir müssen behind the Filmemacher. Aha.

Könnt mit dir noch, lass uns gerne eine 2. Folge noch mal machen, irgendwann später im Jahr. Würd mich tierisch freuen, weil ich hab, glaub ich, noch 30000000000 Fragen, aber im Zuge der Zeit komm ich mal zur Abschlussfrage. Oh mein Gott. Mein lieber Alex, die Zeit mit dir verging echt wie im Flug.

Wir sind jetzt schon, wenn ich auf die Uhr guck, bei 52 Minuten ist der absolute Knaller. Dafür, dass wir im Vorfeld nicht wissen konnten und und wollten, was wir überhaupt sprechen, ging das Überhaupt auch Ganze. Machen wir überhaupt nicht. Warum, wie dro? Nee, aber ich find's 'n extrem spannendes Medium, ja, weil ich auch echt nicht nicht mich damit noch nie beschäftigt hab, warum auch, ja.

Also ich ich guck mir Filme gerne an, guck auch gerne Dokumentarfilme. Also ich bin da so der Space Mensch, ich guck immer gerne, wie eine Sonne explodiert, warum, wieso, weshalb. Ist immer schön abends auf n 24. Oder jetzt heißt es ja Welt seit 'n paar Jahren. Guckst Du abends immer so die Dokumentarfilme, find ich super.

Aber mal die andere Frage an dich. Auch wenn Du Dokumentarfilmer bist, welche Berühmtheit hattest Du denn schon mal vor der Linse? Dich? Sag mal, vor deiner Linse, ich mein, vor deiner Linse. Nee, ich hatte schon 'n paar, aber das macht ja jetzt keinen Sinn, dir aufzuzählen.

Nee, es gibt viele. Also ich war dann immer überrascht, wie wie wie bodenständig und erdig manche so waren. Möchte ich jetzt keine Namen nennen. Also der Amt? Ja, nee, wenn Also ich war ja in Neuseeland und hab da ja Anja und so Einblick bekommen, Kingcom und so weiter.

Da kannst Du dir ja vorstellen, wen ich da alle so Also bei bei Herr der Ringe war, glaube ich, Martin Freeman ist doch froh, oder? Wie heißt Du, wie's ja auch die Male heißen. Das war mir nie wichtig, weil es war mir echt wirklich nie wichtig. Also deswegen bin ich nie dem nachgehirscht, weil ich nie Promi Dingsbums machen wollte. Ich hatte auch andere Erlebnis Erlebnisse, wo ich auch keinen Namen nenne, wo der Privatjet aus der Wüste aufgrund 1 Haarshampons starten musste, damit das die Schauspielerin bekommt.

Und da hört's bei mir dann auch schnell auf, wo man denkt, so kann man auch abheben. Wegen 'nem Shampoo? Ja. Das Shampoo nicht da, Ihr Lieblingsshampoo, da muss ich der Apfel schon stark was tun. Aber ich muss jetzt sagen, ich war generell positiv überrascht von vielen, ja, dass man mit denen echt aufn Bier gehen kann, ganz normal.

Geil. Jim Kerry zum Beispiel. Nein. Ja, Jim Kerry war so mit dem mit 'ner Bar in Australien abgesoffen. Das war echt, der ist auch so drauf, wie er ist, ja.

Der ist im echten Leben auch so. Und das liebe ich ja, weil man, Du hast einerseits das schauspielerische Talent, aber das sind alles durchgeknallte Typen und voll Profis auf ihrem Gebiet, ja. Sag mal, Du willst keinen Namen nennen. Und dann haust Du hier in den letzten paar Sekunden Jim Kerry raus, eine für mich Ikone des Schauspielers, ja. Der Grinch, die Maske, allein die Maske, der Dummschwätzer, 1 der geilsten Filme überhaupt.

Und dann sagst Du, na ja, mit dem bin ich in Australien in der Barfahrt, sagt. Ja, das war aber auch ein bisschen Zufall, ja, dass ich den da jetzt dann getroffen hab wieder, ja. Ja, aber das war so, dann ist es einfach normal, gell? Also Unfassbar. Die lieben das ja auch, dass das einfach normal ist, ja.

Du musst dir aber vorstellen, wenn Du jetzt so berühmt bist. Also ich, wenn Du nirgends mal hingehen kannst, wo's nicht normal ist, ja, wo Du nicht mehr irgendwo rein kannst ohne den ganzen Bodyguards. Das ist ja auch anstrengend, ja. Geh ich geh ich echt stark davon aus. Also ich wär wär jetzt auch nicht son Fanboy, der irgendwo da hinmacht, aber mal mit 'n paar Leuten einfach mal irgendwie was trinken, mal sich austauschen.

Find ich irgendwie auch geil. Ja, und das sind halt Leute, die sich das echt hart erarbeitet haben. Und ich mein, wenn man Jim Carrieds hernimmt, was der seine sein Gesicht, der trainiert hat, dass er die Grimassen überhaupt hinbekommt. Ja. Aber aber das ist ja Wahnsinn, was der macht, ne.

Dann macht er eben alle möglichen Livesendungen hat er das ja immer gezeigt, was er da so, kann er nie imitieren, ne. Stimmt nicht, wie wie vom Aussehen, ne. Das ist schon echt eine Leistung, das muss man echt denen auch hoch anrechnen, ne. Aber das ist, wenn Du so einen triffst oder auch andere, gibt's halt solche und solche, ne. Das ist wie bei den Reichen Manche, haben sich das hart erarbeitet.

Denen es ist gar nicht anders, die reich sind, die teilweise Milliarden haben, ja. Die Stimmt. Wissen die harte Arbeit, die wissen alle Rückschläge, die wissen alles, was das alles gekostet hat und dass das nicht beim ersten Mal funktioniert hat und so weiter und so fort. Und dann hast Du halt die, die von heute auf morgen reich geworden sind, die's halt zeigen müssen und dann keine Grenzen mehr kennen, ne. Und dann abheben.

Deswegen plädiere ich immer für jeden, hey, man kann schon Dinge machen von heute auf morgen berühmt werden, aber es gibt die, die stetig ihre Arbeit tun mit Haltung und das ernst meinen und der Glaube, darin liegt 'n großer, wertvoller Unterschied. Das war das perfekte Schlusswort. Lieber Alex, vielen lieben Dank, dass Du mit mir diese ungewöhnliche, aber dennoch sehr kurzweilige und wie ich finde, ultrageile Folge gestaltet hast. Danke, danke, danke. Danke für die Einladung.

Ich danke dir, dass Du gekommen bist. Was? Ich sitze ja immer hier. Ich stell dich wieder weiter. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer.

Wirklich mal eine allgemeine Frage an euch. Wie fandet ihr diese Folge? Wie berührt euch überhaupt ein Film? Habt ihr schon mal bei einem Film geheult? Also ich, ja, ich hab's ja auch zugegeben in der Folge.

Aber bei welchem Film habt ihr denn geheult? Und welchen Stellenwert oder welche welchen Fokus liegt ihr? Ist das eher Dokumentarfilm oder ist das eher dann doch Science Fiction oder, oder, oder? Lasst mir doch mal gern eure Meinung zu dieser Folge in einem LinkedIn Kommentar da. Auf Spotify, auf Youtube oder bei Podcast Punkt d e oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e.

Das war's für heute. Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.

Mehr von Kevin allein im Marketing Alle Folgen als zitierfähige Episodenseiten

Veröffentlicht mit CiteCast