Empfehlungen mit Vertrauen. Mit Anna Stempel-Romano - #279
Worum es geht
In dieser Folge spricht der Host mit Anna Stempel-Romano über Empfehlungs- bzw. Beziehungsmarketing und warum echte Empfehlungen und Vertrauen heute wertvoller sind als klassische Werbung oder kurzfristige Online-Hypes. Anna zeigt, wie Empfehlungen systematisch aufgebaut werden können und welche Rolle Positionierung, Persönlichkeit und passende Empfehlungspartner dabei spielen. Zudem geht es um die Schattenseiten vermeintlicher Empfehlungen und um verwässertes Vertrauen durch Influencer, Billig-Marketing und KI.
Autor: Kevin allein im Marketing
Zu Gast
Anna Stempel-Romano ist Gesprächspartnerin dieser Folge zum Thema Empfehlungs- und Beziehungsmarketing und erklärt, wie Empfehlungen systematisch aufgebaut werden können.
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Transkript
Es gab vor einiger Zeit, wer kennt wen. Also ne, mit wem möchte ich mich denn verbinden, wer kennt wen, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt. Und das Ganze nennt sich Empfehlungsmarketing oder World to move und darum geht's heute hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Und das ist im Podcasten eigentlich auch immer so schön, weil wenn man dann seinen Gast fragt, kennst Du jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der Podcastgast werden möchte, dann kommen da ganz viele Empfehlungen und das ist doch das, wo wir eigentlich hinwollen, weil Empfehlungsmarketing hat etwas mit Vertrauen zu tun.
Wir wollen doch auch gerade jetzt und die Coronapandemie ist auch schon wieder ein paar Jahre her, wollen wir doch mit Vertrauen an die Sache rangehen und nicht mehr nur ein Unternehmenskundenverhältnis aufbauen, sondern eine Partnerschaft. Und das schafft halt Empfehlungsmarketing. So, genug von meinem Monologe, ich hab natürlich wieder einen kompetenten Gast bei mir im virtuellen Studio. Ich begrüße Anna Stempel Romano. Anna, grüß dich.
Schön, dass Du da bist. Ich würd sagen, stell dich gern einmal kurz vor. Ja, danke Kevin für deine Einführung. Mein Name hast Du ja schon gesagt, Anna Stempel Romano. Ich bin Partnerin von Ascentive und in diesem Sinne Expertin für das Thema Empfehlungsmarketing, und zwar mit dem Fokus auf Beziehungsmarketing.
Ich nutz tatsächlich fast lieber den Begriff Beziehungsmarketing als Empfehlungsmarketing, weil der Hintergrund eben immer ist, dass wir starke Beziehungen brauchen, empfohlen zu werden. Und genau das machen wir. Ja, ist auch gut. Beziehungsmarketing, ich glaub, das ist so die Ausbaustufe, würd ich jetzt mal so sagen. Erst mal empfiehlt mal jemanden und dann geht's in die Beziehung.
Aber ich find, Beziehungsmarketing hört sich auch extrem gut an. Wie macht man, also ich mein, wirklich die allgemeine Frage jetzt gestellt im Vorfeld, ne, wie macht man das heutzutage? Also Empfehlungen sind bei ganz vielen Unternehmern natürlich 'n wichtiger Bestandteil und die kommen aber ganz häufig eher so per Zufall, ne. Also 'n Kunde empfiehlt einen weiter, ich frag mal jemanden, hast Du eine Empfehlung und dann kommt auch irgendwas. Aber wenn man das tatsächlich als 'n planbares und stabiles rangehen.
Und der Anfang ist tatsächlich erst mal wie überall, wir brauchen eine Klarheit, wer sind wir und was machen wir für wen? Und dann gehen wir im Empfehlungsmarketing halt nicht direkt mit unserer Kommunikation an diese Zielkunden dran, sondern wir gucken, wer kann uns bei diesen Kunden ins Spiel bringen? Also wer kann ein Empfehlungspartner werden? Und zudem bau ich dann die Beziehung auf und den schul ich, dem bring ich bei, was ich tue, warum ich tue, wer ich bin und so weiter. Und dann geht der los und empfiehlt mich bei den Menschen, für die ich gerne meine Dienstleistung machen möchte oder denen ich mein Produkt kaufen will.
Das das zumindest son bisschen mit Struktur, ne, wenn Du das Genau. 'n bisschen was, ich glaub. Wir wurden doch auch vernetzt, wenn ich richtig bin vom Frank. Ja, genau. Der Jude, der Herr Frank s Punkt Fischer, ne.
Wenn Du's hörst, wenn Du's siehst, liebe, liebe Grüße. Wir podcasten auch bald, aber ich musste ja schon wieder seine Podcastaufzeichnung verschieben, weil OMR dazwischen kommt und so weiter. Es tut mir leid. So, aber wenn die Folge rauskommt, war ich, glaub ich, sogar schon bei der OMR, ich weiß das gar nicht so genau. Es ist dieses vor zurück, das ist immer so so schwierig.
Man nimmt ja vorher auf und muss dann ja dann später ausstrahlen und ah, so bisschen zurück in die Zukunft, ich sag's ja immer wieder. Also Frank, sorry noch mal, Folge kommt, ne. So. Das ist ja auch so, das das war so das Klassische, das klassische Beispiel. Frank hat dich empfohlen, hat gesagt, ey, podcaste mal mit Anna.
Und und zu dir hat er gesagt, podcaste mal mit Kevin, glaub ich, ne, irgendwie so. So, und so haben wir uns vernetzen, so kommt jetzt die Folge zustande. Und das passiert im Podcast bei mir ganz, ganz viel. Aber mittlerweile kommt doch, hey, Kevin kann auch moderieren, Ich empfehle ihn mal, setzt euch mal zusammen, macht da mal irgendwas. Das ist mir letztens auch passiert.
Wuppsi wupps, wüsste im Juli mal ganz kurz Moderator für 2 Tage. Dann hab ich ja jetzt diese Lego Serious Play Ausbildung gemacht, dann kommt da schon wieder eine Empfehlung rein. Also das wird, glaube ich, weiß nicht, wie's dir geht, aber in meiner Wahrnehmung bei dem ganzen Werbegedöns, wo wir mittlerweile zugeschissen werden, wird Empfehlungsmarketing, es war damals schon wichtig, aber ich glaube, es wird auch immer wichtiger werden, weil grade diese persönliche Empfehlung, wo mal keine KI dahintersteht, wo mal kein TikTok Shop dahintersteht, hab ich grad übrigens auch gesehen. Kurze Anekdote, da hat irgend son Typ hat sonen weißen, im Moment sind ja diese Eimer mit mit mit gefriergetrockneten Erdbeeren ja voll hip. Und dann hat er da irgendwie, vorgestern hat er den weißen Eimer beworben, hier merkst Du die Qualität.
Oh Gott, ist das lecker, die sind sonnengereift, sonnengereifte Erdbeeren. So, 'n Tag später macht er den grünen Eimer und sagt, och, ist der beste Eimer, den er je gegessen hat. Dass das 2 verschiedene Marken sind, alles klar geschenkt, Empfehlungsmarketing am Arsch. Aber wenn Du das wirklich machst, so betreibst und auch dahinterstehst, dass ich diese Person oder das Unternehmen, das Produkt, die Dienstleistung empfehlen kann, nachhaltig empfehlen kann. Ich glaube, das wird immer wichtiger.
Und ich glaube, das unterscheidet einem dann auch in Zukunft von den anderen, oder? Wie siehst Du das? Definitiv. Also grade das Thema unabhängig machen von den Launen, von irgendwelchen Algorithmen und irgendwelchen Regeln, die irgendwelche Plattformen sich überlegen, sei es jetzt Suchmaschinen, sei es jetzt KI, was auch immer man alles nutzen kann, sichtbar zu werden, ne. Wenn ich das alles mal zur Seite lege, dann bleibt am Ende immer eine Beziehung zwischen Menschen übrig.
Also Menschen kaufen letztendlich bei Menschen, also grade wenn's nicht 'n einfaches Produkt geht, sondern eine Dienstleistung, wo ich auch darauf vertrauen muss. Du hast es eingangs gesagt, ne, Vertrauen spielt eine ganz große Rolle, wenn wir über Beziehungsmarketing sprechen. Und jetzt bei deinem Beispiel, ne, wenn ich 'n Moderator buche, dann möcht ich nicht, dass der mir die 2 Tage irgendwie zerlegt, wenn er dann da vorne steht und moderiert, sondern dann braucht's 'n gewisses Vertrauen, Vertrauensvorschuss. Und wann hab ich den? Den hab ich entweder, wenn ich dich kenne, also wenn ich dich selber schon erlebt hab oder wenn jemand, den ich mag, den ich schätze, mir sagt, dass ich das bei dir gut machen kann, machst.
Und genau darauf baut letztendlich das Beziehungsmarketing auf, dass wir eben immer über den Kontakt und die Reputation, die der Empfehlungsgeber hat, dann diesen Vertrauensvorschuss bekommen, ja. Und das ist natürlich grade bei allen Dienstleistungen, spielt es eine große Rolle immer dann, wenn Persönlichkeit auch zum Erfolg des der Zusammenarbeit beiträgt. Ganz klar. Ja, also ich find halt nur, es ist irgendwo, also es ist 'n Stück weit wichtiger geworden, es ist aber auch irgendwo 'n Stück weit schwieriger geworden, weil halt auch im Zuge der ganzen Billo Läden, ne, gehst Du zu Xiin, gehst Du zu Themu, gehst Du jetzt zu Amazon Hall, ist ja auch ganz neu, oder zu sonstigen Billo Anbietern. Da gibt's halt immer noch die Devise, wer billig kauft, kauft zweimal und grade im TikTok Shop hast Du ja echt Billo Qualität, das ist ja super.
Sonnengereifte, gefriergetrocknete Erdbeeren am Arsch. Also es verwässert son Stück, oder? Also grade wenn Du jetzt mal so auch diese TikTok Shop Werbung mal anguckst, ich versteife mich jetzt mal ganz kurz da drauf, das ist ja eigentlich auch nix anderes als irgendwelche Influencer, über Promis möchte ich nicht reden, das sind für mich Influencer, das hat nix mal mit 'nem Sternchen zu tun, Die empfehlen irgendwas, die junge Generation springt ja vollends drauf an, ja. Und da geht doch son Stück weit aber auch diese Empfehlung oder das Empfehlungsmarketing, Beziehungsmarketing wird da doch 'n Stück weit auch so ad absurdum geführt, oder so. Also zumindest ist das so meine Wahrnehmung, das ist son bisschen dieses Verwässern, was da mittlerweile aber ja auch ganz, ganz doll kommt, auch bei bei bei Coaching, sag ich jetzt mal.
Ich ich geh noch mal 'n Schritt weiter. Da gibt der jetzt auch, also ich hab ja diese Ausbildung gemacht und die geht 4 Tage, die ist von der Association of, schlaf mich tot, grad 'n Name nicht im Kopf. So, das ist aber anerkannt und in dieser Association, da sind auch die Gründer da dabei, die das machen. Es gibt aber auch andere Anbieter, die sagen, ich mach dir da in 2 Tagen, ich mach dir da an einem Tag, ne. Und wir sind besser, wir sind größer, wir sind schlauer, wir sind wir sind geiler und so weiter.
Und wenn es dann jemand empfiehlt und dann vertraust Du Jan und sagst, oh, ich hab die geilste Ausbildung ever gemacht, für in 2 Tagen nicht in 4. Und ich guck mir das an und denk, ja, okay, jeder kann jetzt mittlerweile Experte sein, hat aber von Toten und Blasen keine Ahnung, so, ne. Ich find, das verbessert son bisschen. Wie wie geht's dir da? Wie wie ist so dein dein Gefühl von dem Ganzen, was ich gerade gesagt hab?
Ich schwinge gerade von Thema zu Thema zu Thema. Da merkst Du, es ist ultraininteressant und es triggert mich auch son bisschen alles. Ja, ja. Wie wie wie siehst Du mich? Also ich glaube es da, man darf unterscheiden zwischen Empfehlungsmarketing, wie's jetzt zum Beispiel bei TikTok praktiziert wird im Sinne von, ein Influencer pusht halt 'n Produkt und dann wird das Produkt gekauft.
Und dem Empfehlungsmarketing, was sich tatsächlich auf 'nem intensiven Beziehungsaufbau. Und zwar nicht, ich bin auf Social Media sichtbar und dadurch haben andere eine Beziehung zu mir, aber ich hab keine Beziehung zu denen sozusagen, ne. Ist ja immer sehr einseitig diese Social Media Welt. Also wenn ich da viele Follower hab und die mich alle toll finden, heißt es nicht, dass ich die kenne und dass ich von denen irgendwas weiß. Und so wie ich Beziehungsmarketing versteh, geht's eben eher eine tatsächliche persönliche, zwischenmenschliche Beziehung, die da ist.
Und das bedeutet, dass ich auch sehr gut einschätzen kann, welche Qualität liefert denn der andere tatsächlich? Und mit dem Thema Coachingausbildung triffst son Nerv bei mir, weil ich das ganz gruselig finde, die Coachingwelt und man kann an einem Tag Coach werden und dann muss man halt noch gutes Marketing machen und dann wird man reich. So, das ist ja, das wird da manchmal son bisschen Es ist so, es ist leider so. Es ist furchtbar. Und da stürzen sich ja mittlerweile auch die Fernsehsender son bisschen drauf.
Und gleichzeitig gibt's sehr, sehr viele sehr, sehr gut qualifizierte Coaches oder Berater, die halt nicht so gutes Marketing machen und dann halt eigentlich eine gute Dienstleistung haben, aber nicht sichtbar sind. Das ist son bisschen aber anderes Thema. Wenn wir jetzt über Beziehungsmarketing sprechen und deswegen eben auch 'n bisschen diese Unterscheidung zwischen Beziehungsmarketing und Empfehlungsmarketing, weil wenn ich Empfehlungsmarketing sage, haben ganz viele Menschen Multilevel Marketing im Kopf. Also Produktenmpfehlungen eben in welcher Form und dann Schneeballsystem nach unten wie auch immer. Ah, das Das begegnet mir nämlich, wenn ich über Empfehlungsmarketing spreche.
Kommt das ganz oft? Ganz salopp, das DVAG Prinzip. Was auch immer, da so in in der Gesundheitsbranche mit irgendwelchen Lebensmittelsergänzungsmittelergänzungen und so weiter gibt's das ja auch ganz, ganz viel. Und das ist tatsächlich jetzt, ohne das bewerten zu wollen, aber da steckt halt für viele Menschen, das ist Empfehlungsmarketing. Also wenn ich sag, ich mach Empfehlungsmarketing, dann denken alle immer, ich verkauf halt irgendwelche Produkte und will 'n Team aufbauen und so weiter.
Und der Unterschied zum Beziehungsmarketing, wie wir das machen, ist eben tatsächlich diese Basis 1 sehr tiefgreifenden, starken, auch krisensicheren Beziehung, die wir zu Menschen aufbauen. Und diese Beziehung setzt eben voraus, dass ich auch weiß, das, was die Person anbietet, macht sie das auch wirklich gut. Ist die Grundlage, ne. Also ich kann nicht, ich werde niemanden empfehlen, wo ich nicht weiß, dass am Ende ein gutes Licht auf mich als Empfehlungsgeber fällt. Da fängt's ja schon an.
Also wenn ich Empfehlungsmarketing in beziehungsweise Beziehungsmarketing ernst nehme, dann empfehle ich Dienstleister, wo ich weiß, am Ende sagt mir die Person, der ich gesagt hab, nimm mal Kontakt mit Kevin auf, der macht eine gute Moderation. Am Ende kommt die Person, die dann mit dir die Moderation gemacht hat, auf mich zu und sagt, Anna, danke, das war die beste Empfehlung, die Du mir geben konntest. Wenn ich davon nicht ausgehe, dann empfehl ich dich nicht, Weil dann kommt am Ende fällt es schlecht auf mich zurück, dann sagen die, sag mal, wie konntest Du mir denn den Kevin empfehlen? Der hat son Quatsch gemacht auf der Bühne, funktioniert für mich gar nicht. Und das heißt, ich muss tatsächlich in diese Beziehung, die ich zu meinen Empfehlungsgebern, also wenn Du jetzt wolltest, dass ich dich empfehle, dann müsste ich dich deutlich besser noch kennenlernen und dann müsste ich wissen, was genau machst Du, warum machst Du das, wie machst Du das und so weiter.
Und wenn dann jemand fragt, kennst Du nicht 'n Moderator, dann kann ich sagen, ja, ich kenn 'n Moderator, frag mal den Kevin. Und ich glaub, das ist 'n Unterschied in dieser Qualität vom Beziehungsaufbau, der das, wie ich Beziehungsmarketing verstehe, deutlich unterscheidet von dem, was dieses Empfehlungsmarketing, egal ob jetzt Multi Level Marketing oder so wie Du's, ne, Influencer empfiehlt halt irgend 'n Produkt. Klar, die arbeiten auch mit Vertrauen, aber das ist so einseitig irgendwie, ne. Also da fehlt halt diese Beziehung. Ja, also ich mein, ich find son bisschen, sie spielen nicht nur mit dem Vertrauen, also sie nutzen es aus.
Also grade das Beispiel, ne, heut bewirbt er den einen Eimer mit gefriergetrockneten Erdbeeren und am nächsten Tag bewirbt er den den Eimer von 'ner anderen Firma, wo ich mir dann denke, ey Leute, also das kann's nicht sein, ja. Ja. Dann dann sagt der andere, heute ist irgendwie holy ganz geil und morgen ist es und übermorgen ist es irgend 'n anderes Pulver, wo ich mir sowieso die Frage stelle als Nichtsportler, was soll dieses Proteinpulver denn bringen? Fresst doch einfach mal 'n schöner Handkäs und dann hat sich der Krempel, ja. Ja.
Muss nicht schmecke, muss wirken. Und da das ist halt so manchmal, wo ich mir dann denke, also da das das kann's ja auch nicht sein. Aber so wie Du grade gesagt hast, Du willst eine Beziehung aufbauen, grade jetzt, wenn Du jetzt sagst, Du willst mich empfehlen, ne. Bleiben wir bei dem Beispiel. Das heißt, Du musst mich besser kennen.
Du musst meinen mein mein Besen kennen, Du musst meine meine Sprache irgendwie dann kennen, gerade wenn's Moderation geht. Du musst die Kenntnisse, die Fähigkeiten, wie bereite ich mich vor und so weiter. Das müssen wir alles irgendwo erst mal herausfinden, damit Du auch guten Gewissens irgendjemandem empfehlen kannst. Also ich sag mal, vielen lieben Dank an Frank, dass er mich nach der Dreiviertelstunde Podcast so gut gekannt hat, dass dass er gesagt hat, Anna, rät man mit Kevin und umgekehrt. Da hat er irgendwo 'n guten Riecher gehabt, danke dafür.
Und aber es es kann, Alter, auch wirklich nach hinten losgehen und dann hat der Empfehlende, der Empfehler, hat dann ein 1 riesiges Problem, weil es ist seine Reputation, die an den Arsch geht. Genau. Ne, also das erinnert mich son bisschen an eine Folge von Scrubs, wo Jay D, kennst Du Scrubs? Nee, tatsächlich nicht, aber ich lass mich gern von dir einführen. Scrubbt, die Anfänge.
1 der besten Arztserien überhaupt, weil das auf auf Sitcom Comedy Basis basiert, aber auch schon ab und zu, was heißt ab und zu, öfters auch ernste Themen und Folgen angesprochen werden. Die lief von, weiß ich gar nicht, schon, glaub ich, 10, 20 Jahre her und wurde jetzt mit dem Originalcast neu aufgelegt, Staffel 10 jetzt. Okay. Super mit Zack Braff in der Hauptrolle. Und da sagt Jay D, so heißt er da, zu seinem Mentor Doktor Cox, hey, ab morgen bin ich 'n richtiger Arzt, kein Assistenzarzt mehr, drücken Sie mich doch mal.
Und dann sagt der, sagt Doktor Cox, warum sollte ich das tun? Gestern warst Du noch, mein mein Assistentin konnt mal sagen, der ist jung, der ist neu, alles gut. Wenn Du jetzt 'n Fehler machst, dann fällt's auf mich zurück, weil ich hab dich ausgebildet. Und dann bin ich am Arsch und nicht Du. Und das ist genau das Gleiche im Empfehlungsmarketing, wenn ich dich empfehle und Du baust Scheiße, dann bin ich am Arsch.
Weil dann fällt's auf mich zurück und dann werde ich nie wieder gefragt. Ja. Und das will ich nicht, ja. Aber jetzt mal mal anders gefragt, wenn ich grad noch mal, ich ich bin grad mal ganz zufällig, also was heißt zufällig, ich bin auf der Seite. Ja.
Ascentive, ich mein, ihr macht das ja beruflich. Ja. Und das ist jetzt auch nicht abgesprochen. Nicht, dass jetzt irgendjemand von den Hörerinnen und Hörern und von den Zuschauern denkt, der Hund bell schon. Man hört ihn gerade, das ist Louis, der Buenot Hund.
Schön. Er empfiehlt gerade hier die Leute, die hier vorbeilaufen. Er empfiehlt sie zum Weiterrennen. Ja. Das ist jetzt wirklich nicht abgesprochen, aber nur weil weil's mich grad mal interessiert.
Da steht drauf bei euch, ihr ihr macht planbare Empfehlungen. Wie wie muss ich mir das vorstellen? Kann ich sagen, kann ich jetzt zu dir sagen, hey, ich würd gern in euer Netzwerk aufgenommen werden, lass uns lass uns 'n Interview machen und dann bin ich drin und Du empfiehlst mich? Oder wie wie wie muss ich mir das vorstellen? Nee, also wir sind kein Netzwerk, sondern wir sind eine Unternehmensberatung, würd ich's mal grob nennen, die den Fokus hat auf Marketing mit dem Thema Beziehungsaufbau.
Das heißt, wenn Du mitmachen willst, dann darfst Du dich von uns schulen lassen in einem System, wie Du dir dann Empfehlung Empfehlungspartner aufbaust. Und angenommen Du sagst, ich brauch, damit mein Business läuft, ich möcht jetzt mehr Moderation und Lego Series Play machen, Dafür brauch ich 3 Empfehlungen im Monat, weil ich hab keinen, ich möcht nicht noch zusätzlich Geld in sonstige Marketingsachen machen. Ich möchte eigentlich, dass das so irgendwann einfach reinkommt, weil das ist am angenehmsten für mich nebenher. Dann gucken wir, wie also welche Empfehlungspartner könnten da passen? Das geht erst mal Branche, ne.
Also wer kann dich gut und regelmäßig empfehlen? Das heißt, wir gehen nicht einfach nur hin, Du magst deinen Nachbarn besonders gern und der mag dich und vielleicht kann der dich einmal im Jahr per Zufall irgendwo empfehlen, dann ist es eben nicht systematisch und auch nicht planbar, sondern wir schauen zum Beispiel, wer hat regelmäßig Kontakt in Unternehmen, die Moderatoren suchen. Und das sind dann spannende Partner. Und die werden geschult mit unserer Hilfe und aufgebaut, sodass Du am Ende sagen kannst, okay, wenn ich 3 Empfehlungen im Monat brauche, dann brauch ich 4 solche Partner, weil ich krieg nicht jeden Monat von jedem Partner eine Empfehlung, aber damit krieg ich so im Jahr die Anzahl der Empfehlungen, die ich brauch. Und das ganze System fängt im Prinzip dabei an, dass wir noch mal sehr genau auf die Positionierung gucken, weil wir im Beziehungsmarketing eine sehr, sehr klare Positionierung nicht nur sachlich fachlich brauchen.
Also Du musst nicht nur wissen, was tust Du, damit andere dich empfehlen können, sondern es geht auch sehr stark Persönlichkeit. Das heißt, es geht sehr stark darum, noch mal intensiv raus zu arbeiten, was ist dein eigener emotionaler Antrieb, Dinge zu tun? Welche Vision strebst Du an? Welche Werte hast Du, damit ich dann als dein Empfehlungspartner sagen kann, okay, wow, der Kevin, den will ich auch unterstützen. Also da stelle ich mich auch auf die Hinterfüße, wenn ich beim Kunden bin und frag mal, ob die nicht für eine Moderation jemanden brauchen.
Also es geht darum, wirklich aktiv dann auch Empfehlungen auszusprechen und nicht an der Supermarktkasse zufällig zu hören, dass Herr x y 'n Moderator es macht, sondern eben sehr, sehr gezielt. Und durch diese son bisschen 'n Rechenspiel, ne, wenn ich sag, ich brauch 4 Empfehlungen im Monat oder 3 Empfehlungen im Monat, bleiben wir mal bei der Zahl und ich hab einen Empfehlungspartner, der mir aber nur eine Empfehlung im Monat gibt, dann kannst Du dir ausrechnen, wie viele Empfehlungspartner musst Du denn aufbauen und schulen, damit Du auf die notwendige Anzahl kommst. Das heißt, wir sind hier mit 'nem System am Start, was tatsächlich auch skalierbar ist, also was nicht den Zufall überlässt, wie viele Empfehlungen bekomm ich, sondern was eben sehr, sehr klarmacht, das ist das Ziel, da will ich hin, so viele Empfehlungen brauch ich dafür und davon abgeleitet, so viele Empfehlungspartner brauch ich dann dafür. Aber Empfehlung heißt doch noch nicht, dass ich da 'n Geschäft mache, oder? Nein, Empfehlung heißt noch nicht, dass Du Geschäft machst, aber tatsächlich, wir untersuchen da auch immer wieder die Zahlen.
Tatsächlich ist es so, dass eine Empfehlung zu 90 Prozent, also wenn die gut vorbereitet ist, so wie wie es eben schulen mit Bedarfklärung vorher und so weiter, dass eine dass eine Empfehlung zu 90 Prozent zu 'nem Auftrag wird. Wenn Du andere Marketingkanäle nutzt, dann ist die Quote deutlich niedriger. So, das heißt, in diese Rechnung wird sogar schon mit eingerechnet, dass jetzt nicht jede dieser 3 Empfehlungen, die Du im Monat bekommst, zum Auftrag wird, sondern halt nur 90. Rechnen wir mal konservativ 80 Prozent davon, so. Also die ganz normale ist bei Retoprinzip 80 20 Regel.
Genau. Aber das ist Aber sie ist deutlich höher, ne. Also es ist bei Empfehlungen, wenn die wirklich gut vorbereitet sind, ist die Abflussquote deutlich höher. Aber da siehst Du doch Folgendes auch, ne. Also egal, ob das jetzt hier bei euch planbar oder ob wir das in in 'nem in 'nem anderen Kontext machen, Empfehlung an sich ist eine relativ sichere Bank, weil es ja ein Vertrauen gibt, was Du ja auch weitergibst oder zumindest, wo Du ja Vorschussloherbeeren auch irgendwo verteilst.
Und wenn, da komme ich schon wieder aufs Intro, wenn jemand kennt, der jemand kennt, der jemand kennt, dann wird das auch in der Regel irgendwo was. Klar, nicht immer, logisch, aber das ist schon mal eine ganz andere Basis. Du hast 'n ganz anderes ganz anderes Bild und eine ganz andere Basis, mit den Leuten dann darüber zu sprechen, anstatt jetzt zu sagen, hey, ich such mal, hab ich jetzt letztens gemacht, ne, ich ich such 'n Steinedrucker, wo ich so Lego Legosteine bedrucken kann. Und dann hab ich bei uns in der Community, in der LFP Community gefragt, hey, wer kann denn mir da einen empfehlen? Und dann, ja, ich kenn den, ich ich kenn den auch persönlich, das ist der Harald, ich find den super et cetera pp.
Dann hab ich mit dem Kontakt aufgemacht, hab gesagt, Du, Du wurdest mir empfohlen, bla bla bla. So, ich hab bestellt. Sind zwar nicht billig, die Dinge, aber ich hab bestellt. Und ich glaube, so so so ist das dann halt auch. Also wenn ich jetzt meinen meinen Kollegen empfehle oder wenn wenn ich jetzt, also wenn ich die Leute, die ich mit gutem Gewissen empfehlen kann, auch empfehle, dann steigert das meine Reputation, es steigert seine Reputation.
Umgekehrt ist es dann halt so, wenn der wenn der Typi dann halt Scheiße baut, dann ist meine Reputation als Empfehler am Arsch. Seine ist noch, bist Du auch am Arsch, aber nicht so ganz wie meine. Aber da siehst Du mal grade auch, weil Du gesagt hast, ne, Du hast da auch die Zahlen und Wert das aus. Also gehen wir mal von dem konservativen Fall aus, 80 Prozent, ja. Wenn Du sagst, Du hast Empfehlung und und hast da hast da, brauchst 5 Empfehlungen im Monat, so 80 Prozent, 20, 40, 60, 80, so.
Dann hast Du 4 von 5. So, 1 springt ab und und 4 hast Du hast Du gewonnen. Eben weil halt die Empfehlung da ist. Und das finde ich halt einfach ein sehr mächtiges Mittel, entsprechend auch voranzukommen. Aber jetzt mal anders gefragt, auch mal so in die Historie gesprungen, dieses Empfehlungs-, Beziehungsmarketing.
Früher, 10, 20 Jahren, war das, glaub ich, noch nicht so ausgeprägt, wie's heute ist. Oder seh ich das falsch? Also ich glaube, dass das Thema Beziehungs- und Empfehlungsmarketing was ist, was Menschen schon immer gemacht haben. Vielleicht haben Sie's nicht so benannt. Also wenn ich mir so vorstelle, Stammtisch aufm Land, da wird halt dann gefragt, wer kennt wen der XYZ, ne.
Also ich glaub, dass das schon was ist, was sehr, also weil Menschen halt Beziehungen leben und auf der Basis von Beziehungen Geschäfte machen. Das ist das ist sicherlich schon immer so. Und sich, die Historie würde ich tatsächlich, kann ich jetzt gar nicht so ganz genau sagen, ob das nicht vor 20 Jahren auch schon genauso wichtig war. Ich glaube, dass es nach wie vor viel zu wenig bekannt ist, dass das eine Möglichkeit ist, dass es sehr, sehr viele Unternehmer gibt, die sich einen abrackern und sich mal sich freuen, wenn 'n Kunde sie weiter empfiehlt und das aber gar nicht als eine Möglichkeit sehen, darüber auch strategisch Geschäft zu machen. Und vor allem das Schöne, was ich, also was ich daran so so angenehm finde, ist, ich mach halt nicht irgendein Geschäft, sondern wenn ich von jemandem empfohlen werde, der mich und meine Werte und meine Vision und meine Geschichte gut kennt, dann empfiehlt der mir ja nicht irgendeinen Idioten so, sondern dann empfiehlt der mir jemanden, wo er sagt, das passt.
Und das heißt, ich krieg halt nicht nur irgend 'n Geschäft, sondern ich krieg halt idealerweise dann genau die Kunden empfohlen, mit denen ich auch wirklich gerne arbeiten will, die nicht nur menschlich passen, nicht nur finanziell passen und sagen, ja, ich kann das auch bezahlen, sondern wo man wirklich sagt, okay, da kann eine 1 sehr langfristige und auch freudvolle Zusammenarbeit entstehen, ja. Und das ist, glaub ich, schon auch noch mal 'n Unterschied, den man jetzt über andere Mittelwebseite, Anzeigen, die man irgendwo schaltet, nicht so klar hat, ja. Also ich mein, bei bei manchen bist Du ja auch in der Kundenbindung und hier gehen wir ja dann aber schon den Schritt weiter zur Kundenloyalität, also so nach dem Motto, ich bleibe bei dir, auch wenn ich weiß, dass Du teurer bist, aber Du machst so eine gute Arbeit und Du wurdest mir ja schließlich auch von XYZ empfohlen, also bleib ich bei dir, weil es ist eine wunderbare Experience. Ja. Ne, also da gehen wir zum zum Stück in die Kundenloyalität rein.
Da sind so wie beim Handyanbieter, fixierst dich wieder auf 2 Jahre, super, gut, danke, sondern Du bist halt freiwillig da und und verbleibst halt auch, obwohl Du weißt, dass die Dienstleistung oder das Produkt oder whatever, der Mensch einfach teurer ist als die Konkurrenz. Es gibt billigere Konkurrenz da draußen. Aber Du bleibst halt da, weil Du wurdest, Du hast die Empfehlung bekommen und Du weißt, dadurch, er macht gute Arbeit und Du hast den den Trust, er hat das auch gute Arbeit macht, weil sonst wär's ja nicht noch da, also, ne. Also es ist sone Win win Situation für alle. Mhm.
Wie siehst Du das aber dann im Laufe der der künstlichen Intelligenz? Also wenn ich jetzt auf Perplexity gehe, Google Gemini oder wie sie alle heißen, Mhm. Und gib da ein, empfiehl mir mal, das hab ich gestern gemacht, empfiehl mir mal einen Laptop. Ich brauche einen neuen Laptop, der soll das und das und das können. Empfiehl mir mal welche.
Dann hatt ich da 3 Stück. Ich sag jetzt nicht, ob sie gut oder schlecht waren, aber das könnt's ja auch son Stück weit verbessern, oder? Brauchtste noch diese persönliche Ebene oder oder ich sage ja, sie braucht sie mehr denn je, aber jeder stürzt sich ja gerade dann da drauf. Ja. Also die Frage ist ja, was möchte ich?
Was möchte ich kaufen? Also wenn ich mir mich erinnere, als ich meinen letzten Laptop gekauft hab, klar mach ich mich auch vorher im Internet schlau, aber ich möchte nicht nur den Laptop kaufen, der dann bei mir zu Hause ankommt und dann mit meiner laienhaften Nutz-, also Anwenderintelligenz dieses Ding irgendwie verwenden und dann merke ich irgendwann, oh Mist, jetzt funktioniert was nicht und dann wen frage ich dann? Das heißt, wenn ich die Perspektive einnehme, grade als Unternehmer oder Unternehmerin find ich, darf man das auch nicht vernachlässigen. Es geht nicht nur darum, 'n Produkt zu kaufen, was dann funktioniert, sondern ich hab mein Produkt dann bei jemandem gekauft, wo ich weiß, wenn ich den jetzt anrufe, weil ich zum Beispiel 'n Podcast aufnehme und eine halbe Stunde vorher feststelle, scheiße, mein Computer funktioniert nicht, dann erreich ich den erstens, der geht ans Telefon. Der wird sich dahinter klemmen, dass wir vielleicht nicht 9 Uhr 30, sondern erst 9 Uhr 45, aber dass wir anfangen können.
Und das ist letztendlich die Dienstleistung dahinter, die ich dann kaufe. Und die krieg ich halt über KI auch, also da krieg ich vielleicht auch Namen, wer das jetzt bei mir in der Gegend machen könnte. Aber wenn mir die Person empfohlen worden ist und ich die und auf 'ner Vertrauensbasis jetzt sozusagen diese Dienstleistung einkauf, dann zahl ich auch gerne 'n bisschen mehr für den Laptop am Ende. Oder nehm halt den, den die Person mir empfiehlt, weil die mit diesem Laptop gut arbeiten kann, als dass ich halt irgendwo günstig einen bei Amazon bestell und dann hab ich den und funktioniert irgendwas nicht. Und ich muss im Fall der Fälle dann mit Riesenaufwand losgehen und versuchen, schnell Lösungen dafür zu finden.
Und dann find mal 'n Dienstleister, der sagt, ja, Du hast das Produkt nicht bei mir gekauft, aber klar, steh ich sofort auf der Matte und reparier dir alles, ne. Nicht so einfach dann. Nee, dann ist dann ist das nicht so easy. Aber sag mal, wir sind jetzt hier die ganze Zeit bei B2C, ne, wenn ich mal von Influencer ausgehen, wenn ich mal von von 'nem Laptop und so weiter ausgehe. Ist denn in deiner Erfahrung her Beziehungsmarketing, Empfehlungsmarketing im B2B was anderes als im B2C oder können wir das gleichsetzen?
Ich glaube, man kann's also komplett gleichsetzen ist es wahrscheinlich nicht, weil ich natürlich ein bisschen anders kommunizieren muss, aber es funktioniert auf jeden Fall für beide. Also es funktioniert im Prinzip, also wenn wir jetzt mal das Beispiel dich als Moderator nehmen, wäre das ja eher B2B, weil wahrscheinlich moderierst Du eher oder eine Firma ist eher bereit, Geld dafür auszugeben, eine Moderation für eine Veranstaltung zu zahlen als jetzt eine Privatperson. Das heißt, da ist es, funktioniert das definitiv, ne, dass ich sage, okay, ich such jemanden und ich frag frag erst mal rum, wer kennt denn vielleicht jemanden, ne. Das heißt, da ist auch diese Suche über Empfehlungen oder über wo wo auch immer ich das Vertrauen dann herkrieg. Ich kann natürlich auch über soziale Medien gucken, dann seh ich aber halt immer nur, was die Person von sich selber auch zeigen will.
Das heißt, wenn ich wirklich 'n bisschen tiefer einsteigen will und wirklich wissen will, passt es zusammen, dann frag ich halt mal irgendwo jemanden, der vielleicht schon mit der Person gearbeitet hat. Und das Gleiche im Prinzip aber bei B2C auch, da sind natürlich die Dienstleistungen anders. Also ich denk jetzt an zum Beispiel Personal Trainers, die sagen, okay, da läuft's auch ganz viel über Vertrauen und Beziehungen. Aber auch ja, wie gesagt, auch der der Laptop geh ich vielleicht auch eher in den Laden, wo ich weiß, da ist schon x y gut beraten worden als irgendwo anders hin, so, ja. Ja.
Also ich sag mal, beim beim B2B, also irgendwo, also bei mir ist das ja zum Beispiel so, ne, ich bin ja auch, ich bin ja bin ja irgendwie son hybrides Modell, ne. Aber wenn ich jetzt, Beispiel jetzt noch mal auf die OMR gehe, ja, und und gehe da als nicht nicht Kevin alleine im Marketing Kevin, sondern als IBAlaange Kevin hin, vertrete ich ja auch meinen Arbeitgeber und wenn irgendjemand was ist, klar klar empfehle ich IBAlaange. Ich könnte auch andere Marken empfehlen, ja. Ja, irgendwo würd mir mein Chef vielleicht auf die Füße treten, aber ich sag mal, ich ich kann guten Gewissens meinen Arbeitgeber empfehlen, sowohl im Employer Branding als jetzt auch für das Tool, weil ich ja auch das Tool gut kenne und auch weiß, wie man damit umzugehen hat. Ist denn da son Stück weit, wenn ich jetzt, mach mal so Corporate Influencer, sind Sie dann son Stück weit bevorteilt, was jetzt angeht mit mit Beziehungsmarketing, Empfehlungsmarketing, wenn sie wissen, wie der Hase läuft, also im LinkedIn Game oder so?
Siehst Du da irgendwas? Also ich glaube tatsächlich, dass je, nicht je mehr, aber je gezielter wir einzelne Plattformen bespielen. Also jetzt sag ich mal, Social Media ist, was ich nutzen, was man durchaus auch nutzen darf und kann, sich 'n gewisses Image auch aufzubauen, ja, auch eine gewisse Sichtbarkeit am Markt zu haben und da kann man jetzt vielleicht dann auch unterscheiden, okay, für für B2C ist es eher Instagram vielleicht und für B2B ist es dann eher LinkedIn, also ne. Das ist ja dann einfach nur eine Auswahl der entsprechenden Plattform. Und wenn man diese Plattform sinnvoll nutzt, kann die, glaub ich, total viel Mehrwert noch sozusagen liefern.
Und gleichzeitig ist eben der Fokus im Beziehungsmarketing, wenn ich die Plattform nutze, dann nutz ich sie für Beziehungsaufbau. Und nicht ich push sozusagen meine Message immer wieder raus und geh aber mit den Leuten, die dadrauf reagieren, überhaupt nicht in Kontakt, ne, weil das letztendlich dann wieder die die Kaufentscheidung deutlich verändert. Und dann kommt ja noch dazu, wenn ich Beziehungsmarketing so verstehe, wie wir das machen, nämlich mit dem Ziel, nicht die Endkunden zu erreichen. Also ich möchte über mein Beziehungsmarketing nicht die Person erreichen, die dann mein Kunde wird, sondern ich geh eben diesen Weg über die Empfehlungspartner, dann brauch ich gar nicht täglich den Kontakt zu 100 Leuten, einen Kunden, also ich erinner mich noch an meine Zeit, als ich hab in der Unternehmensberatung gearbeitet und wir mussten einmal die Woche Kaltakquise am Telefon machen. Es war für mich der Horror.
Mit ein Grund übrigens, warum ich heute andere Marketingvarianten für Unternehmerschule. Kein Problem. Und da war immer so die Faustregel 100, also hundertmal zum Telefon greifen, einen ein Gespräch irgendwie zu kriegen, ne. Und das richtet sich halt in Richtung Endkunde. Das heißt, ich versuche, den Endkunden direkt zu erreichen.
Man's jetzt auf Empfehlungs- oder Beziehungsmarketing runterbrechen, dann muss ich nicht mit 100 Leuten reden, dann reichen vielleicht 5. Und jeder von denen hat wieder die Kontakte, aber hat die warmen Kontakte, an die er dann rangehen kann mit dem, was ich anzubieten hab. Das heißt, die Endkunden gucken dann vielleicht auf mein LinkedIn Profil und sehen, aha, okay, das ist tatsächlich eine Expertin für das, was ich da haben will, Aber ich muss nicht permanent zu diesen Endkunden in den direkten Kontakt gehen, sondern die werden sozusagen dann über die Empfehlungspartner in meinen Funnel rein gespült und wollen idealerweise schon 'n Termin haben, wenn sie dann auf meine Seite kommen und sagen, hier, ich hab gehört, das ist gut und ich hätt gern 'n Termin. Okay. Das ist, also es ist es ist schon wirklich, also es ist, es hört sich immer Empfehlungsmarketing oder Beziehungsmarketing, es hört sich so einfach an.
So einfach ist es eigentlich auch gar nicht, ne. Also da steckt halt schon son bisschen was dahinter. Kann ja jetzt auch nicht sagen, hey, mein Kollege, der ist echt super, ist aber halt auch schon echt 'n schräger Vogel, gell. Das kann ich ja nicht sagen, weil das ist ja keine Empfehlung dann mehr, sondern Du musst schon wissen, was Du sagst, wie Du auch zu den einzelnen Leuten rangehst. Deswegen jetzt mal in deinem Beispiel ist ja auch das Briefing dann eigentlich ganz wichtig, damit Du genau weißt, wie triffst Du da den den Nerv des desjenigen, den Du da nicht nur also dem Du die Empfehlung ausspricht, sondern Du musst dir auch quasi dieses dieses Need, diesen FOMO erzeugen in irgendeiner Form, so nach dem Motto, wenn ich jetzt den, der mir empfohlen wurde, nicht nehme, dann verpasse ich irgendwas.
Das heißt, das muss dann doch schon ganz gut ganz gut gemacht werden. Ja. Und grade jetzt, also denke ich zumindest in der heutigen Zeit und so wie's in der Zukunft wird, grade auch mit KI und was Du halt alles noch so hast, ja, bin auch letztens, sag ich dir ganz ehrlich, bin auch letztens aufn Dieb, den ein Deepfake fast reingefallen, weil der Anfang, da ging's auch irgendeinen, weiß ich nicht was, Tool, der war so echt, also er sah so echt aus, so real. Nur irgendwann hast Du gemerkt, so in der Mitte des Videos, es wurde jetzt strange und dann hast Du gesehen, okay, es ist KI, aber der Anfang, der war unfassbar. Also ich glaub, es wird immer wichtiger, da a die die Spreu vom Weizen zu trennen, das Empfehlungsmarketing, Beziehungsmarketing, das Persönliche, das Echte, das Authentische wird, glaub ich, auch immer immer weiter herausstechen.
Aber da kommen wir doch mal. Zur Abschlussfrage an der Stelle. Ich sag ja, ich muss immer gucken, wo dieser Knopf ist. Manchmal funktioniert's, manchmal funktioniert's nicht. Manchmal würde ich das Tool gerne empfehlen, manchmal nicht.
So, haben wir's wieder. Lieber Anna, jetzt haben wir schon über eine halbe Stunde über Empfehlungen, Beziehungsmarketing gesprochen, wie macht man's? Was für 'n Stellenwert hat's? Wie kann man's gut machen? Wo muss man vielleicht aufpassen?
Ja, weil viele sagen, okay, es ist gleich 'n Schneeballsystem, Hilfe, Hilfe. Dann dann rutschst Du irgendwie ins Affiliate Marketing ab, ne, weil Du dann am Ende sagst, hey, ich hab, kann den und kann das und das empfehlen, ist kein Problem. Ach übrigens, mit meinem Code bekommst Du 10 Prozent Rabatt. Und schon bist Du im Affiliate Marketing und irgendwie wieder unauthentisch. Bist Du schon mal, Abschlussfrage, mit 1 Empfehlung so richtig auf die Schnauze geflogen?
Es ich bin mal oder wir sind mal mit 'ner Empfehlung, die wir ausgesprochen haben, bisschen auf die Schnauze, also so richtig tatsächlich nicht, aber son bisschen auf die Schnauze geflogen, weil eben dann genau das eingetreten ist, dass die Dienstleistung nicht in der Geschwindigkeit, in der sie versprochen war, erbracht wurde. Und die Person, der wir gesagt haben, nimm den Dienstleister, der ist gut, dann natürlich bei uns wiederum angerufen und haben gesagt, das funktioniert nicht. Und das ist tatsächlich was, wo wo man dann sehr, sehr klar auch gucken darf, das ist im Prinzip wie Beschwerdemanagement, ne. Also dann zu gucken, dass eigentlich, dass die eigene Beziehung zu der Person nicht unter der Empfehlung leidet. Und was wir dann tatsächlich tun, ist, wir gehen auf die auf die Firma zu und sagen, hier pass auf, da haben wir eine Empfehlung ausgesprochen, geht jetzt mal bitte und löst entweder kulant den Vertrag auf.
Auch das kann ja sein, dass man sagt, okay, es passt einfach nicht und da sind die Menschen ja meistens auch wieder fein damit oder kriegt mal bitte die Sachen hin. Das war so der der unschönste Teil, den wir Ja, aber Du wirst halt dann wirklich, und das ja das, ne, Du Du wirst halt irgendwie dann auf einmal zum Vermittler zwischen a und b, weil Du stehst ja dann zwischen den Stühlen. Du willst ja niemanden was Böses. Du kennst beide irgendwo. Du hast a, Du hast a zu c empfohlen.
Du selber bist b, Du kennst a und c. So, jetzt kommt c zu dir und sagt, Alter, was 'n bitte? Dann gehst Du allerdings zu a und sagst, Alter, was 'n bitte? Dann sagt a zu b, er sagt dir mal das, dann zu c, oh Gott. Also tatsächlich kommt es Gott sei Dank mittlerweile so gut wie nicht mehr vor.
Aber das ist natürlich, sind genau die Learnings, die man auch manchmal dann hat. Und idealerweise muss ich ehrlich sagen, kriegen unsere Kunden dann schon natürlich unser, also die müssen nicht jeden Fehler selber machen. Wir haben dann manche der Fehler schon gemacht. Das heißt, da gibt's dann eben auch die Unterstützung dafür. Aber das ist immer die Gefahr, ne, weil ich halt mit meinem guten Namen dann für die Dienstleistung oder das Produkt auch 'n Stück weiter einstehe.
Ja. Dafür steh ich mit meinem Namen. Ja. Sprachst und schiebt sich den Löffel in den Mund. So.
Liebe Anna, das sollte an der Stelle aber auch schon gewesen sein. Die Zeit ging echt drum mit dir wie im Flug. Ich sag danke, danke, danke, dass wir über Empfehlungs- beziehungsweise Beziehungsmarketing gesprochen haben. Danke, danke, danke. Danke dir für die Einladung und für deine spannenden Fragen.
An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, wie sieht's denn bei euch aus jetzt nach dieser Folge? Habt ihr eigentlich schon mal irgendjemanden empfohlen, guten Gewissens? Habt ihr das bereut? Schreibt's mir doch mal gern dran, schreibt's mir doch mal gerne ganz transparent, Heut hab ich's mit meinen Versprechern in einem LinkedIn Kommentar auf Podcast Punkt d e, auf Spotify oder auf Youtube in die Kommentarspalte oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin Alleinemarketing Punkt d e. Ich würd sagen, ich empfehle mich, wir hören uns, wir sehen uns, bis zum nächsten Mal.
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