Bücher im Business: Mehr als nur Worte. Mit Melanie Eschle - #285
Worum es geht
In Folge #285 spricht Kevin mit Schreibberaterin Melanie Eschle über die Rolle von Büchern im Business – auch im Zeitalter der KI. Sie diskutieren, wie Bücher als Marketing-Tool und zum Aufbau von Expertise dienen, und beleuchten Herausforderungen wie Chancen des Self-Publishing. Melanie erklärt, warum ein eigenes Buch mehr als nur Ego-Projekt ist und wie man es strategisch für die eigene Marke einsetzt.
Autor: Kevin allein im Marketing
Zu Gast
Melanie Eschle ist Schreibberaterin und teilt in der Folge ihre Erfahrungen rund um das Schreiben und den Einsatz von Büchern im Business-Kontext.
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Transkript
Auch 20 26 gibt es immer noch das gute alte Fach- und Sachbuch. Thalia, Hugenduble et cetera sind voll davon, aber wie ist es eigentlich wirklich und wie hilft es einem im Business? Jetzt hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Zugegeben, es ist bei mir auch schon ein bisschen lange her.
Ich glaube, im Oktober 23 habe ich mein kleines, aber feines Podcast FAQ Büchlein geschrieben und über Amazon KDP rausgehauen. Ich hab ja auch immer mal gedacht, ich mach noch mal eine 2. Auflage, Aber dann dacht ich, die künstliche Intelligenz ist ja da mittlerweile mitm Internet verbunden, das könnte schwierig werden. Ich weiß, aus sicherer Quelle der Buchbranche geht's auch nicht gerade allzu prickelnd, aber es werden trotzdem noch Businessbücher, Fachbücher geschrieben, mehr oder weniger immer noch wie Sand am Meer. Und sie werden auch veröffentlicht und nicht nur digital, sondern auch immer noch gut, alt, in Papierform.
Ich persönlich hab sie ja auch immer noch in Papierform lieber als PDF. Ich find einfach die Haptikgeld, der Geruch und so weiter. Muss ich aber auch noch eine persönliche Anekdote dazu sagen, da ist mein Vater dran schuld, der nämlich war Buchbinder vom Beruf. Und von daher hab ich auch ein 1 bisschen eine Affinität zu Papier bekommen, zu den verschiedenen Stärken, zu den verschiedenen Dicken et cetera pp. Aber wie ist es denn heutzutage eigentlich noch a ein Buch zu schreiben, b das Ganze zu veröffentlichen und c es fürs Business zu nutzen, wenn man im Hintergrund Druck von d der KI bekommt?
Wir reden da heut mal drüber. Ich halt aber nicht jetzt hier kompletten Monolog, sondern ich habe Melanie Eschle im virtuellen Studio. Melanie, grüß dich. Schön, dass Du da bist. Wir reden da heute mal über das Thema Bücher und Business.
Ich würd sagen, stell dich erst einmal ganz kurz vor. Hallo. Ja, vielen Dank, dass ich da sein darf. Ich bin Melanie Eschle. Ich bin hab auch einen Marketingbackground, bin seit 10 Jahren selbstständige Marketingberaterin und komme aus der Germanistik und der Kulturwissenschaften, bin selbst Autorin, aber auch Ghostwriterin und bin seit 2 Jahren zertifizierte Schreibberaterin.
Und mittlerweile hab ich meinen Fokus vom rein, von der reinen Marketingberatung auf das Buchschreiben verlagert und habe da hauptsächlich selbstständige Menschen, Trainer, Coaches, Keynote Speaker in meiner Zielgruppe, die ich begleite, ihren Traum vom ersten eigenen Buch umzusetzen und das auch möglichst neben dem normal laufenden Business auf die Spur zu kriegen. Was ist denn eine zertifizierte Schreibtrainer? Ja, Ich hab eine berufsbegleitendes Studium an der Hochschule in Augsburg gemacht. Ah, okay. Da kann man sich das Ganze zertifizieren lassen dann.
Ja, das ist tatsächlich 'n wissenschaftliches Gebiet, die Schreibforschung. Und wird tatsächlich immer größer, weil man immer mehr merkt, was für eine was für Prozesse da oben in unserem Hirn überhaupt ablaufen und wie komplex überhaupt Schreiben ist und wie viel Schreiben tatsächlich auch mit Lernen und Verstehen zu tun hat. Was uns natürlich heute echt verloren geht, wenn wir nur noch tippen oder uns Hörbücher oder Erklärvideos reinziehen. Oder Podcast. Oder Podcast.
Du, ich hab ja auch an, was fürn Typ Du bist, ne, wie Du lernst, aber so ums richtig in in deine Gehirnwindung reinzukriegen, Spielschreiben immer noch eine große Rolle. Ja, also ich mein, ich hab das ja auch gemerkt während während meiner Bachlortheses und während der Mastertheses, ja. Also das ist ja die Mastertheses ist ja son halbes Buch, ja. Ich hab bei 120 DIN a 4 Seiten geschrieben. Und dann hast Du da ja auch noch irgendwie eine 1 Untersuchung gemacht, ja.
Also ich hab also, den ersten Teil war Theorie, das heißt, Du hast dir irgendwie 80, 90, was weiß ich, wie viele Bücher geschnappt und hast gemeint, Du müsstest da alles zusammentragen. Da gab's ja noch bei mir das Problem Corona, es hat da alles zu. Und da dachtest Du, das könnt jetzt 'n bisschen schwierig werden, weil wir sind ja ein sehr hoch digitalisiertes Land. Deswegen ist ja auch mittlerweile die Onleihe, also die Onlineausleihe und auch die ganzen digitalen Bücher ja so weit verbreitet bei uns. Das war dann war dann auch sehr witzig.
Und dann hab ich ja noch quasi quasi die Untersuchung gemacht und hab dann die Untersuchung ausgewertet. Und das da da da war noch ChatGPT, es war da noch kein Thema. Das gab's damals noch nicht. Also was heißt damals? So lang ist das noch gar nicht her.
Aber Aber krass, ne, wie kurz das her ist und was fürn was fürn Impact diese ganze KI mittlerweile schon gab. Ja, also ich sag mal wirklich, ich hab wirklich die Auswertung, fragt nicht nach Sonnenschein, nur mal ganz kurz Off topic. Ich hab ja ich hab die die Werbewirkung von Podcasts untersucht und hab da 2 Werbedinge eingesprochen, ja, für meinen eigenen Podcast, Also beziehungsweise auch für Podcaster d e, für meinen Hoster, weil ich das mit dem zusammen gemacht hab. Und hab eine kurze und eine lange Werbung eingesprochen und hab dann untersucht, ist die Kurze besser, ist die lange besser, sind beide scheiße, wie ist denn das wie ist denn das Verhältnis, ja? Wird das überhaupt akzeptiert?
Und hab dann da ein Sammelsurium von Daten bekommen. Unfassbar, wie groß diese CSV Datei war. Und dann hab ich die mir halt in Excel erst mal als Tabelle und dann konsolidiert und s-Vervice und w-Vervice und haste nicht gesehen und da noch irgendwas. Da gab's noch kein Microsoft Co Pilot, der das alles für dich gemacht hat. So, und bis ich dann die Zahlen so hatte, wie ich sie gebraucht habe, also nicht manipuliert, sondern so, dass ich sie auch interpretieren konnte.
Mein lieber Herr Scholli, also mein Kopf hat sehr gequalmt. Und dabei hatste ja noch ein, ich weiß nicht, wie alt mein Sohnemann damals war, 4 Monate, 5 Monate, hat's dann noch 'n Kind, was Du ja noch entsprechend da in irgendeiner Form betreuen musstest. Ich hab gedacht, ich krieg die Krise, hab's aber dann trotzdem ganz gut hingekriegt. Und jetzt hast Du ja die künstliche Intelligenz, die dir alles einmal macht, ja. Die ja der Copilot erstellt dir eine Excel Tabelle anhand von dem, was da was da reingibst.
Hab ich übrigens letzte Woche, doch letzte Woche war das selber einmal getestet. Das war grandios. Dann hast Du ja mittlerweile ChatGPT, obwohl das ja auch schon wieder alt ist. Dann hast Du Geminiy, Du hast Claude, mittlerweile gehen sie ja alle auf Claude. Du hättest aber theoretisch gesehen noch misstrauisch, es nutzt aber irgendwie kaum 1.
Und dann hast Du noch 'n paar andere Sachen. Du hast noch Grog. Immer wenn ich Grog hör, kriege ich Durst, warum auch immer vielleicht, weil's den Grog gibt. Und dann hast Du noch 'n paar andere Sachen. Das hat sich so schnell verändert, ne.
Also ich mein, meine Masterthesis, wann ist mein kleiner geboren? 21. Wann hab ich die geschrieben? Ende 21, Anfang 22. Irgendwie so was den Dreh.
Und und jetzt haben wir 26 und zack, es hat sich einmal alles verändert. Du kannst alles mittlerweile über Gemini und so weiter, über Cloud, über ChatGPT Suchen machen, tun kein Mensch googelt mehr wie Perplexity in alle. Und und und Bücher schreiben find ich ja auch dann entsprechend entsprechend schwierig. Aber jetzt dann erst mal so bei dir, Wie hat sich das denn in deiner Wahrnehmung verändert in den letzten Jahren mit mit wirklich Fachbüchern, Sachbüchern, mit businessbezogenen Büchern? Ist das anders geworden?
Ja, es ist auf jeden Fall anders geworden. Also die ganze die ganze Texterstellung, die ganze Recherche ist anders geworden. Wofür, es ist sehr viel schneller geworden, muss ich sagen, weil Du wie bei deiner Bachlorthese natürlich viel schneller die Ergebnisse bekommst. Auf jeden Fall. Was natürlich auch anders geworden ist, es war ja noch nie so einfach, 'n Buch tatsächlich zu veröffentlichen wie heute.
Das ist eine Entwicklung, die geht jetzt schon 'n paar mehr Jahre, da das geht über die KI hinaus, aber Selfpublishing ist natürlich auch 'n totale, da fand eine totale Demokratisierung im im Buch veröffentlichen statt. Und das, finde ich, ist einfach auch eine geniale Entwicklung, die dazu beiträgt, dass einfach jeder mittlerweile 'n Buch veröffentlichen kann, was natürlich auch immer 2 Seiten der Medaille ne. Natürlich kann jeder 1 veröffentlichen, ob das jetzt gute Bücher sind oder nicht. Das entscheidet dann letzten Endes der Markt, aber prinzipiell ist es so leicht wie wie zuvor. Ich mein, das ist ja auch so, ich mein, ich hab's ja selber auf KDP veröffentlicht.
Ja. Glaube, ob ich das noch mal mache, weiß ich nicht, weil es gibt ja auch andere Anbieter am Markt, wenn ich Self Publishing betreiben möchte, komm ich auch bei Hugendduble Thalia und so weiter in den Onlineshop. Das komm ich halt bei KDP nicht. Da bin ich Amazon exclusive. Ja.
Hat aber, wie Du schon gesagt hast, beides Vor- und Nachteile. Wenn ich zu 'nem wenn ich zu 'nem zu 'nem Verlag geh, zu 'nem renommierten Verlag, sei es jetzt Rheinwerk, Springer et cetera, dann habe ich dahinter auch die komplette Werbemaschinerie und ich habe dahinter ein Name. Ich habe dahinter ein Standing. Und wenn ich das nicht tue, dann muss ich mir das ja alles irgendwie aufbauen. Andererseits bekomm ich mehr Kohle pro verkauftem Buch, als wenn ich das jetzt über einen Verlag laufen lasse.
Da krieg ich halt weniger weniger Kohle. Aber wer kann denn schon mal heutzutage, so die nächste Frage, wer kann denn von einem Fachbuch überhaupt leben? Also wer von einem niemand, ne. Also die einzigen Personen, die ich kenne, die von Bücher leben können, die heißen Arno Strobel und die heißen Sebastian Fitzek. Vielleicht noch eine Nele Neuhaus, aber da sind wir ja in der Belletristik.
Da sind wir ja bei bei bei bei bei Thrillern oder oder ne. Da sind wir nicht bei Sachbüchern. Also ich glaube Sachbücher, und ich bin ja mal ganz ehrlich, ich hab mein Buch auch wegen dem Ego geschrieben. Ja, das ist das ist ja auch 'n valider Grund, den das kannst Du ja auch gerne machen. Ich ich würde allerdings noch mal reingrätschen und bisschen infrage stellen, ob Du tatsächlich die ganze Marketingmaschinerie bei 'nem klassischen Verlag tatsächlich hinter dir hast.
Denn wenn Du als Erstautor irgendwo unterkommst, dann ist fraglich, wie viel Werbung da tatsächlich für dich betrieben wird. Ja. Und was ich auch noch sagen muss, es hört sich ja immer so einfach an, mach ich, geh ich zu 'nem klassischen Verlag oder mach ich Selfpublishing? Aber bei einem klassischen Verlag unterzukommen, ist natürlich auch sehr viel Arbeit, sehr viel Klinken putzen und die Chancen sind relativ gering. Und deswegen würde ich mir genau überlegen, was ich tatsächlich mit 'nem Buch verfolgen will, welches Ziel.
Wenn's tatsächlich fürs eigene Ego ist, Selfpublishing. Wenn wenn Du das für dein Marketing einsetzen willst, auch auf jeden Fall Selfpublishing. Wenn Du's jetzt rein nur für deinen Status brauchst, weil Du vielleicht Keynote Speaker bist oder ja, wahrscheinlich hauptsächlich Keynote Speaker, ne, höhere Honorare zu verlangen, dann lohnt es sich, an 'n Verlag zu gehen. Aber auch da, wie gesagt, die Chancen sind relativ gering und da sollte man gewisse Voraussetzungen haben. Man T TikTok, Das ist tatsächlich so das Fund, mit dem Du heutzutage wuchern kannst.
Und Ja, das ist korrekt. Also, ne, Du brauchst da schon auch auch gewisse Sachen. Ich mein, also wenn ich aber allerdings, was grad LinkedIn und Follower, das das find ich gut, aber wenn ihr jetzt auf Instagram und TikTok Follower hast und dann irgendwie schreibt auf einmal jeder Influencer ein Buch, boah, da würd ich aber auch 'n paar Sachen infrage stellen, ne. Also weil sie dann alle irgendwie meinen, sie wissen, wie das Game funktioniert, find ich ganz schlimm. Aber Du sagst auch oder Du stimmst mit mir da über ein.
Es hat sich ja mit den Jahren dann schon verändert, wie das mit dem mit dem Buchschreiben ist, wie das mit mit den Auflagen ist, wie das überhaupt mit dem mit dem Standing ist oder oder sagst Du, es ist es ist noch 'n Stück weit wichtiger geworden, auch im Hinblick auf KI, dass da eine Person ein Buch schreibt und nicht die KI. Mhm. Also ich bin natürlich, genau wie Du, ein Boogie aus vollem Herzen. Ich schnüffel auch immer erst an an jedem neuen Buch, weil ich Ja. Die wirklich gerne mag und in der Hand halte.
Ich bin Germanistin, ich bin Kulturwissenschaft, ich liebe einfach Bücher. Von daher, natürlich sollte man als Person ein Buch schreiben, Aber dieses diese Begeisterung und dieses Gefühl vielleicht zu untermauern, ich denke, gerade in Zeiten der KI werden wir ja alle sensibler für KI Texte. Also ich persönlich bin, was Social Media angeht, dezent optimistisch oder zurückhaltend. Ich treibe mich, wenn überhaupt, auf LinkedIn herum und dort sehe ich einfach auch so viele KI Texte, die jetzt in die Postings reingekloppt werden und ich halte es nicht aus. Ich kann die nicht bis zum Ende lesen und ich ärger mich dann eher über die Leute.
Und ich glaube, das wird bei Büchern auch der Fall sein, dass, wenn da keine Qualität über rüberspringt, wenn ich nicht spüre, dass da 'n Mensch ist, der ernsthaft Erfahrungen im Leben gemacht hat, die für mich 'n Mehrwert bringen, dann wird das nichts werden. Und das kriegst Du, ich sag immer noch, wenn ich im Zusammenhang mit KI spreche, das kriegst Du noch mit der KI so nicht hin, weil sie uns noch nicht so detailliert kennen, wie sie's müsste, diesen diese ganze, ja, diese ganzen Erlebnisse und Lebenserfahrungen in Worte fassen zu können. Na, sie hat halt noch keine Gefühlslage. Ja. Ne, würd ich jetzt mal so sagen.
Also ich sag mal, wenn ich schreibe, dann Bitte? Sie versucht schon mal Humor mittlerweile, weil ich angefangen habe und was Lustiges haben wollte, da ging das voll in die Hose. Da ist sie tatsächlich schon besser geworden. Ja, aber mein Humor kriegt die einfach noch nicht. Das ist so der, also den den kriegt die den kriegt die nicht hin.
Und wenn man mal von der Sprach KI noch ausgehen, also nicht von der textbasierten KI, sondern man kann ja auch die Sprache machen mittlerweile. Ja. Ich sag mal so, ich kann so schnell meinen meinen Dialekt ändern. Ich glaub nicht, dass sie das so einfach hinkriegt, nicht. Also das das kannst Du auch nicht machen.
Und da ist die KI noch son bisschen, ja. Es dauert vielleicht nicht mehr lange. Ich mein, im Video ist sie ja auch extrem gut geworden. Man erinnert sich an das an das Video, wo Will Smith Spaghetti isst. Also vor 'n paar Jahren war das noch 'n bisschen grausig und mittlerweile kannst Du's fast nicht mehr unterscheiden.
Und es gibt ja immer wieder Fälle, wo KI mäßlichen Schauspieler noch rein projiziert wird, obwohl die schon längst tot sind. Da war doch letztens, ging das doch auch groß durch die Presse, ich weiß schon gar nicht mehr, wer das war, auch tot, aber der wurde doch vorher vor seinem Tod wurde gecastet für irgend eine Stelle, für für irgend für irgend 'n Film. Und den haben sie da mit mit Erben und so weiter haben sie klargemacht, dass sie den KI mäßig rekonstruieren und dann noch mal einfügen mit Ton und Jupp und trallala. Also das das wird interessant. Und grade auch beim Buchschreiben, ich finde, man liest immer noch, wenn Du mit KI komplett 'n Buch geschrieben hast und kein Mensch hat da einmal drüber gelesen.
Ich mein, Du kannst KI, find ich persönlich, korrigier mich jetzt grade gerne, wenn ich falschliege. Ich finde, Du kannst KI nutzen, die Inhalte zu strukturieren, vielleicht den Satzbau und die Grammatik zu verbessern. Aber der Input oder das, was Du reingibst, was Du an Wissen vermitteln möchtest, sollte immer noch aus deiner Feder kommen und nicht von der KI, weil ich glaube, also a die KI halluziniert immer noch ziemlich viel und b, Du siehst halt immer noch, wenn's 'n KI Text ist, weil dann steht da irgendwas wie, das ist das nächste Level, das ist der Schlüssel zum Erfolg oder es bringt dich weiter. Oder dann hast Du zwanzigmal in dem in in in in 3 Absätzen hast Du irgendwie das Gleiche drinstehen, nur 'n bisschen einmal umgeändert. Und dann dann liest Du schon noch raus, dass das in irgendeiner Form 'n KI Text ist.
Also der Text soll von dir kommen. Du kannst ja flüssig was reinschreiben und kannst dann der KI sagen, bitte belast den Inhalt so, wie er ist. Stell mir einfach nur den Satz oder irgendwas oder mach's einfach so, dass es flüssiger ist oder so. Aber alles von der KI schreiben lassen, ich glaube, das sieht man noch. Absolut, da bin ich komplett deiner Meinung.
Auch bei der Überarbeitung von Text, ne, also wenn Du Text, den Du geschrieben hast, reingibst und sie von der KI überarbeiten lässt, war es einfach auch Vorsicht geboten, weil die KI einfach so programmiert ist, dass sie ja nicht aufhört. Sie ist ja so programmiert, dass sie nie sagt, nee, das ist spitze. Da da kann ich nix weiter dran verbessern. Irgendwann wird's verschlimmbessert. Man kann das bis zum Exzess durchführen und der Text wird nachher immer schlechter, wenn Du da nicht 'n gewisses Maß an eigenem Textverständnis hast, Ja.
Wirst Du irre, weil immer wieder Fehler und Verbesserungen gefunden werden. Und von daher bin ich da ganz auf deiner Seite. Ich liebe die KI, Dinge zu strukturieren, Ideen zu sammeln, Cluster zu erstellen. Aber wenn es tatsächlich an den Text geht, bin ich da vorsichtig. Wie ist denn das überhaupt bei dir oder bei den bei denen, die Du die Du betreust, die Du begleitest?
Wenn dann Unternehmer zu dir kommt und sagt, boah Melanie, ich würd gern echt 'n Buch schreiben. Wie wie fängst Du da an? Was machst Du da? Gehst Du mit dem erst mal alles durch? Worüber will er schreiben und was will er tun und wo setzt er den Schwerpunkt?
Kann er überhaupt was schreiben? Weil gibt ja viele Unternehmer, die geben das dann an ihre Contentagentur und klatschen den Name drauf. Und jäh, ich bin ein Autor, hat aber noch nie in irgendeiner Form was geschrieben. Im Gegenteil, wenn er irgendwas schreibt, siehst er, dass er Legasthenie hat. Ja.
Und Im Gegenteil, wenn er irgendwas schreibt, siehst Du, dass er Legasthenie hat. Sorry, ich übertreib jetzt, aber ne, gibt's ja auch. Wie wie gehst Du da vor? Das Lustige ist, Kevin, ich komm genau aus der Schiene, ne. Ich ich komm aus dem Ghost Writing.
Ich hab ja wie gesagt lange Onlinemarketing, Content Marketing gemacht und von daher war es kein großer Schritt, in diese Ghost Writing Schiene zu kommen, weil ich meine Kunden halt schon so gut kannte. Und da ging es dann tatsächlich ins Ghostwriting und da wurde mir tatsächlich nur so Infos hingeklatscht und ich sollte was draus machen. Und so richtig drauf geguckt hat eigentlich hinterher niemand mehr, weil da ging's darum, das Ego zu befriedigen. Es musste 'n Buch sein, es musste der Name draufstehen. Ganz wichtig ist ja, Du kommst bei Wikipedia, leicht kriegst Du 'n Eintrag, wenn Du keine berühmte Persönlichkeit bist, wenn Du 5 Bücher selbst veröffentlicht hast.
Das ist so eine Grundvoraussetzung und damals war Wikipedia auch noch son Ego Ding. Also ich komm direkt von diesen Kunden und das sieht man auf meiner Homepage auch, ich hab meinen Fokus 'n bisschen verschoben und konzentrier mich tatsächlich mittlerweile mehr auf Frauen, die 'n Buch veröffentlichen wollen, weil die noch 'n anderes Mindset haben. Den Männern geht's darum oder nein, ich muss es relativieren, mit denen ich zusammengearbeitet habe, schreib mir 'n Buch, schreib meinen Namen drauf, super. Und die Frauen hegen den Wunsch jahrelang und denken, ach, ich ich bin nicht gut genug, es gibt doch schon so viele Bücher, kann ich überhaupt schreiben. Und in die in die Nische geh ich nämlich rein und fang genau da an, warum willst Du 'n Buch schreiben?
Was ist dein Ziel? Weil ich glaube, wenn Du dein Ziel nicht genau definiert hast, was Du damit erreichen willst, hast Du gar nicht die den Elan und die Ausdauer, ums zu Ende zu bringen. Und Ziele können ja sehr vielfältig sein. Bei ganz vielen steht's oben auf der Bucket List und sie wissen gar nicht genau, warum. Und da ich immer meine meine Marketingbrille mitschwingen hab, leg ich sehr viel Wert darauf, dass das Buch am Ende demjenigen, der es geschrieben hat, auf jeden Fall auch etwas bringt.
Deswegen verwende ich wirklich 'n bisschen Zeit drauf, rauszukitzeln, warum willst Du das Buch haben? Geht's darum, dass Du eine Methode hast, die Du mehr Menschen zur Verfügung stellen willst? Geht's darum, dass Du höhere Honorare haben willst oder als Expertin eine Nische besetzen willst? Geht's darum, dass Du 'n Einstiegsprodukt haben willst, 'n ne, 'n Tiny offer, whatever? Und wenn wir das klar haben, dann ergibt sich der Rest schon ein bisschen leichter.
Dann ergibt sich nämlich die Zielgruppe leichter, dann ergibt sich das Thema leichter. Und das ist sozusagen mein mein Startpunkt für alles eigentlich. Ja, aber ist es denn so mit den mit den Leuten, mit denen Du zusammenarbeitest, mit den Unternehmerinnen und Unternehmern? Ja. Dass wenn Sie das Buch veröffentlicht haben, wenn's veröffentlicht ist, wenn der Name draufgeklatscht ist, das Ding steht bei Thalia, bei Hugenduble oder oder bei sonst wem im Regal.
Mhm. Ist es ein Erfolgsgarant, dass mehr Menschen dann das Produkt kaufen von dem Unternehmen, dass die Dienstleistung vom Unternehmen oder von der Unternehmerin in Anspruch genommen wird? Ist wirkt es als Gesprächsstoff bei irgendwelchen Sales Calls. Wie wie ist da deine Einschätzung oder wie ist da deine Erfahrung bei denen, mit denen Du zusammengearbeitet hast? Bringt das am Ende wirklich diesen gewünschten Effekt, den ganz viele dann haben wollen?
Na ja, 'n Buch ist kein magischer Zauberstab. Es kommt immer drauf an, was Du damit machst. Also wenn Du's schreibst und dann hoffst, dass die Leute dir das Ding aus den Händen reißen, wird es vermutlich nichts, außer Du heißt vielleicht Karl Lagerfeld und deine Biografie wurd geschrieben. Du musst natürlich aktiv sein. Also ne, wir kommen beide ausm Marketing, ohne Marketing läuft gar nix.
Und wenn Du dein Buch nicht als Werkzeug benutzt, dann kannst Du's auch gleich sein lassen im Grunde genommen. Ja, kannst Du. Also ich geh mal parallel bei mir in Amazon KDP und sag jetzt auch mal hier im dieses, seitdem ich's habe, na, wie viel ich verkauft habe. Weil da bin ich auch ganz ehrlich, ich mach grad 2 Sachen gleichzeitig, das ist als Mann ziemlich schwierig. Man muss halt auch dazusagen, ich hab das Ding ja auch nie aktiv beworben.
Aha. Das hab ich nicht getan, das hätte ich tun können, hab mich aber dagegen entschieden, einfach a, weil ich weder Zeit noch Muße dazu hatte und b, weil ich gedacht hab, na ja mal gucken, was passiert. Ja. Ach scheiße. Und ich hab's ich hab's in meinen in meinem Banner, auf LinkedIn hab ich das oben rein.
Mittlerweile hab ich das jetzt auch draußen, weil to be honest, es ist jetzt auch schon wieder 3 Jahre her. Ja, theoretisch gesehen bräuchte man 1 1 1 1 2. Auflage. Da komme ich aber dann gleich zur nächsten Frage. Jetzt lass mich nur ganz kurz mal gucken.
Das machen wir jetzt wirklich live, das ist auch nicht in irgendeiner Form geskriptet jetzt, sondern das war eine spontane Eingebung von mir. Ich guck einfach mal, was hier los ist. Wie weit kommen wir überhaupt zurück? Warte, ich geh mal aufn Anfang. Ich muss ein bisschen klicken.
So. Enddatum, ach super, jetzt kann ich wieder nach vorne klicken. Ach nee, gesamte Laufzeit. Ja, mach doch gleich. Aber Gleich, so.
Du hast doch gesagt, Du hast es für dein Ego geschrieben. Ja, ja. Hast dich. Du hast ja jetzt nicht gesagt, ich wollte davon wahnsinnig viele verkaufen, sondern ich weiß, wie's auf 'nem Buch ist. 69.
69. Ja. 69 wurden verkauft. Womit wir wieder beim Thema wären, von so einem Sachbuch wird niemand reich. Wenn Du's, das ist auch der, also wenn jemand mir sagt, ich möchte damit Geld verdienen, dann sage ich, das kriegen wir nicht hin.
Also richtig Geld verdienen, ne. Mit 69 Büchern hast Du auch Geld aufs Konto bekommen, aber es ist einfach ein Marketingtool, ein Sichtbarkeitstool, das Du, wie das Wort Tool ja schon sagt, auch benutzen musst. Ja. Ja, also ich mein, es hat natürlich mir schon ab und zu mal einen Podcastgast gebracht. Es hat mir auch einen Kunden eingebracht, der mein Buch sich geholt hat, der das gesehen hat, der mich dann kontaktiert hat und so weiter.
Das hat's schon gebracht, ohne dass ich irgendwas gemacht habe, ne. Ich hab das einfach nur in meinem LinkedIn Banner rein und und und fertig. Ich mein, dafür da da alright. Also wie Du schon sagst, das ist ein Tool, entsprechend da Bekanntheit zu kriegen, da noch 'n bisschen Aufmerksamkeit, Reichweite zu kriegen. Ja, das ist ja auch nicht viel aktiv eingesetzt.
Also Nein. Ins Banner setzen ist ja eine Sache. Du hättest ja auch damit, keine Ahnung, dir in weitere Interviews bei, ne, Menschen, die deine entsprechende Zielgruppe bedienen, organisieren können. Zum Beispiel, ne, Du hättest da auf irgendwelche Podcast messen gehen können, was auch immer dein dein Ziel dann gewesen wäre. Aber so hast Du's geschrieben, ich würd mal sagen, das Nötigste gemacht, dass man es finden kann, wenn man danach gräbt.
Und dann hast Du knapp 70 Bücher verkauft. Aber kommen da manche auch dann zu dir und sagen, ey, Melanie, jetzt steht das Buch da und ich hab jetzt grad mal 10 Exemplare oder so verkauft. Ich hätt mir da jetzt schon irgendwie 2 Nullen noch dran gewünscht. Muss man da irgendwas tun, oder? Na ja, wir klären ja am Anfang sehr genau, was sie was sie damit erreichen wollen.
Und meistens ist das jetzt nicht der große Fame, über Thalia in oder Spiegel in die Bestsellerlisten zu kommen, weil wir uns sehr genau angucken und da 'n bisschen die Latte 'n bisschen tiefer hängen und es halt, was hab ich denn? Ja, ich hatte zum Beispiel eine Kundin, die die musste immer nach ihren Workshops Bücher empfehlen, wenn die Leute tiefer ins Thema einsteigen wollten von ihren Kollegen. Und hatte da irgendwann die Nase voll und hat gesagt, das kann ich mindestens genauso gut und will, dass die dann meinen Namen zu Hause liegen haben und dann halt im Anschluss wieder natürlich Trainings zu dem Thema bei mir buchen. Und das, finde ich, ist 'n total valides Ziel, was sie auch supergut mit ihrem Buch erreicht, weil die Leute sie's schon kennen und das einfach die Kundenreise sozusagen nahtlos weitergehen lässt. Ich hab eine 1 andere Frau, die schreibt das Buch, weil sie das als Vorleistung machen möchte, ein Zentrum zu dem Thema an der Hochschule aufzubauen.
Da geht's Stressresilienz bei 1 bestimmten Zielgruppe. Bestimmten Zielgruppe. Und im Hochschulkontext, wenn Du da 'n Buch veröffentlichst zu dem Thema und das dann als Grundlagenlektüre weitergeben kannst, ist 'n total gutes Ziel, was sie auch erreichen wird. Da bin ich ganz sicher, weil's einfach realistisch ist und das ganze Buch ist auf die Zielgruppe und das gesteckte Ziel ausgerichtet. Zu denken, ich schreib 'n Buch und will dann 100000 Stück davon verkaufen, das ist einfach in der heutigen Zeit ja, es ist möglich, aber das sind so die Einhörner, die ausreißen.
Aber 'n Buch als Marketingtool kannst Du schon viel niedriger sozusagen für dich ansiedeln, damit Erfolge für dein eigenes Business zu erreichen. Ich mein, ich kenn auch ganz, also was heißt ganz viele, aber ich kenn 'n paar Autoren oder Autorinnen und Autoren, die haben Buch geschrieben. Mhm. Bieten es auch digital an, Download E-Book, ne. Und prahlen damit.
Pre Release. Ich hab schon 20000 Downloads innerhalb von 48 Stunden. Ich bin der King und der Queen und haste nicht gesehen. Ja, egal. Ist das eine, also sorry, wenn ich jetzt so direkt frage, aber ist das da nicht einfach nur eine Schönrechnerei oder ist das wirklich so?
Also ich kann mir das kaum vorstellen, dass bei in so 1 Nische, also ich red jetzt mal wirklich auch von von der Marketingnische, wo ich ja auch bin. Ich mein, ich bin in der Podcastnische b-two-b-Marketing Podcastnische. So. Da find ich persönlich sind 69 Exemplare schon ganz gut dafür, dass ich nicht einmal irgendwas gemacht habe. So.
Wenn jetzt aber irgendeine aus der b-two-b-Marketing-nische ein Buch schreibt, das Ding hat, keine Ahnung, 400 Seiten, irgendwie so was in der Richtung. Ah, okay. Und dann sagt der, bitte? Das war schon sehr viele Seiten, ne. Ja, und dann sagt der dann sagt der oder die, ich hab schon 20000 Downloads.
Mhm. Kann da irgend das, ist das ist das ein Marketing Gag in Anführungszeichen? Kann das kann das überhaupt nach deiner Erfahrung her stimmen? Ah, ich also ich bin da sehr skeptisch. Ich Ja, bin ich nämlich auch skeptisch, deswegen frag ich das, weil Ja.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass 20000 Leute innerhalb von 48 Stunden dieses Ding kaufen. Ja, vielleicht hat er es Ah, also vielleicht trägt derjenige es hin, vielleicht hat er eine wahnsinnig große E-Mail-Liste, vielleicht bietet er das Ding kostenlos an vor dem Release. Also vielleicht wird da son bisschen rumgetrickst. Ich weiß, dass es tatsächlich auch immer wieder so Agenturen auf dem Markt gibt, die sagen, wir bringen dein Buch auf die Spiegel Bestsellerliste. Und dann wird halt im Vorlauf nur hardcoremäßig darauf hingearbeitet, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt, am besten zu 1 bestimmten Uhrzeit das Buch eine bestimmte Vorbestellungszahl hat, damit es beim Release dann gefühlt für 10 Minuten diese Marke überschreitet und dadurch dann den Aufkleberspiegel Bestseller bekommen kann.
Und dafür zahlen die Leute dann 20000 Euro, diesen Aufkleber dann zu bekommen, weil sie das gesamte Marketing wochenlang nur auf dieses Zeitfenster hin zugeschnitten haben. Das ist dann natürlich Ego Publishing pur. Und das lohnt sich dann nur, wenn Du son Typ bist, der dann danach damit hausieren geht wie nichts Gutes. Ob das jetzt 'n 'n super Mehrwert langfristig für denjenigen hat, sei dahingestellt, weil das Buch wird nicht unbedingt 'n Mehrwert leisten. Ja, also Ja, das ist halt nicht, ne.
Dieses dieses klassische, ich sitz noch in meinem Elfenbeinentor und bin 'n geiler Autor und das ist mittlerweile dieser kleine orangene Aufkleber, den Du auf dein Buch machen kannst. Und dann bist Du 'n geiler Typ und vielleicht noch in der Speakerszene und da, weißt Du, so so Branchen, wo die ganzen Alphatiere abhängen, da fühlt sich das angesiedelt, diese Geschichte, die Du erzählst. Da, wo ich mich aufhalte oder wo ich versuche zu sein und die Leute zu unterstützen, ist halt in 'nem ganz anderen Level sozusagen, dass man sich die Ziele so steckt, dass sie für mich persönlich und für mein Business tatsächlich 'n Mehrwert haben, weil ich mich präsentiere, weil Leute mich kennenlernen, weil ich echt bin in dem Buch und dann vielleicht auch nur 100 Stück verkaufe, aber genau an die richtigen Leute, die lernen mich kennen und die wollen weiter mit mir arbeiten. Und nicht, weil da 'n Aufkleber draufklebt. Ja, und ich sag, ich sag mal nur nur ganz kurz wegen den Zahlen, ne.
Also ich sag mal, es gibt auch ganz viele Podcast Kolleginnen und Kollegen von mir, die dann damit prahlen, sie haben irgendwie 20000 Downloads im Monat. Und wenn ich da mal so frage, warum seid ihr nicht bei Spotify auf Platz 1? Und dann gucken Sie blöd, weil Sie eigentlich genau wissen, dass bei den ganzen Statistikdingern, bei allen Hostern, das sind fucking Näherungswerte, die mit der Realität nix zu tun haben, weil die einzelnen Streamingdienste die Zahlen einfach nicht über eine Schnittstelle irgendwo zentral zur Verfügung stellen. Es gibt kein zentrales Mittel. Es gibt den IAB Standard, ja.
A kostet ein Arsch voll Asche. B hat den kaum 1 und c ist das nix anderes als irgendwie, keine Ahnung, 20 20 Hansel, die da sich einmal im Monat zusammensetzen und die Zahlen runterbeten. So, das war's dann auch schon. Also es gibt kein einheitliches Mittel, weil auch wann ist ein Hörer ein Hörer? Spotify ermittelt anders als dieser.
Dieser anders als Amazon. Amazon anders als Apple und Apple anders als Podcast d e. Und Podcast d e anders als die anderen Anbieter. So. Mann ist ein Hörer, ein Hörer.
Ab 20 Sekunden, ab 50 Sekunden weiß kein Mensch. Gibt nämlich keinen Standard. Also nur mal so, die Zahlen sind Ernährungswerte, deswegen hab ich das auch mal kurz in den Raum geschmissen, weil dieses Ego Pushing könnte ich mittlerweile auch machen. Das ist mir aber, ehrlich zu sein, zu doof. So.
Du hast doch schon gesagt, beim Buch, die 100 Richtigen. Ja. Ne, also also lieber lieber 100 Verkäufe, aber dann die Richtigen, mit denen Du auch was machen kannst, als jetzt irgendwie 20000 und das geht irgendwie nur an Studenten und das ist überhaupt nicht deine Zielgruppe, aber sie nutzen's halt, weil so. Was ich dann auch immer spannend find, ist, ich hab ja oder oder auch andere, die schreiben ja nicht das Buch, weil sie Experte sind, sondern weil sie dann zu einem Experten werden und dann darüber wahrgenommen werden. Weil Du wirst ja nicht Experte, weil Du sagst, Du bist Experte, sondern Du wirst Experte, weil andere sagen, Du wirst Experte, weil dann bist Du nämlich 'n richtiger Experte.
Und wenn dann noch das Buch dann da ist, ich glaub, das hat dann noch mal 'n ganz anderen Impact. Ja, das ist eine super Herangehensweise. Ich wünschte, meine Kundinnen, also die Frauen, mit denen ich zusammenarbeite, würden das noch viel früher verinnerlichen, dass man durch das Schreiben 1 Buches ja noch viel tiefer einsteigt und das Ganze noch viel sauberer sortiert vor für sich im Kopf. Das ist tatsächlich ganz häufig eine Hürde, dass viele denken, ah, ich bin ja noch gar kein Experte, dann darf ich das Buch gar nicht schreiben. Aber diese diese Nische zu besetzen und sich mit dem Thema noch mal wirklich explizit auseinanderzusetzen, hilft total, sich sicherer zu fühlen auf dem ganzen Terrain und mach dich noch mal noch mehr zum Experten oder zur Expertin.
Ja, also ich mein Wenn dir mal was aus dieser Podcastepisode mitnimmt, dann das bitte. Dann das. Man wird Experten. Genau, man man wird Experte nicht, weil Du's willst, sondern weil andere sagen, Du bist es. So.
Ja. Ja und trau dich, das Buch schreiben. Wenn Du in einem bestimmten Bereich arbeitest und dich auskennst und Leute dich da Rat fragen, dann hast Du Expertise. Man sieht es halt immer nicht, ne, weil man weil man denkt, ach, ich kann das ja gut, also können's alle anderen bestimmt auch, weil es fällt mir ja leicht. Und genau.
Und da ist immer das Material. Ja, also wann aber wann ist denn für dich ein Buch ein Buch? So blöd, wie sich die Frage jetzt anhört. Okay. Ist es ab, keine keine Ahnung, mal ganz blöd gesagt, ab fuffzig Seiten, ab 80 Seiten oder was ich jetzt gesagt hab, die 400 Seiten, da hast Du aber schon zurückzuckend, hast gesagt, das ist aber viel.
Ich mein, wenn ich so gucke, ich guck jetzt grad mal ganz kurz von von meinem Studio hier raus zu einem Regal, wo ganz viele Bücher sind. Die haben so im Schnitt 250, 300 Seiten, vielleicht sogar 1 1 1 Buch 'n bisschen mehr. Ich mein, da waren auch 'n paar andere Autoren noch dran. Das ist 'n Sammelsurium von vielen, aber da sind noch ganz viele Autorinnen und Autoren, die wo wo ein Name draufklatscht, die das Buch alleine in Anführungszeichen geschrieben haben, wo aber auch 2, 300 Seiten sind. Klar, sind da auch Bilder dabei, aber ansonsten hast Du trotzdem 11 Punkt Schrift mit 'n bisschen Überschrift und Absatz und hast Du nicht gesehen, Blocksatz Gedöns.
Also ab wann ist denn ein Buch ein Buch und keine Zeitschrift? Also, ja, also Du bist ja Papiereexperte, ne. Du kannst ja schön dickes Papier nehmen, größere Schrift, breiterer Rand, mehr Bilder, ne. Also diese Seitenzahl, dieses Seitenzahl Gedöns, das ist ja auch wieder son Egoke Pose. Ich wollt jetzt nicht die Bibel schreiben, gell, mit dem Film hat die mir Reis probiert.
200 Seiten hab ich gezurckt. Eigentlich ist son klassischer Ratgeber Expertenbuch 150, 200 Seiten. Mehr will eigentlich niemand lesen, sich an mit einem Thema schnell und intensiv auseinanderzusetzen. Ich hab aber zum Beispiel ein Buch geschrieben, das war im Gabal Verlag. Die haben sone sone Serie, die heißt 30 Minuten.
Ja, kenn ich. Und diese Büchlein, die sind so kleines DIN a 5 Format, die hatten, glaub ich, 80 Normseiten, die ich da eingereicht hab. Und solltest Du offiziell in 30 Minuten lesen können, das ist 'n Buch, So, ne. Das ist knackig, runter kondensiert, die Essenz 1 Themas. Das ist 'n Buch, da da steht alles drin, was Du wissen musst.
Und es ist schnell geschrieben, da steht der Name drauf, da bin ich im Internet auffindbar, das ist mit mir connected, erzielt genau die Wirkung, die ich haben will. Da brauch ich jetzt nicht, also ich will ja nicht, wenn ich an der Uni mich bewerben will oder ne, dann dann brauche ich 'n richtiges Fachbuch, aber 'n Sachbuch oder 'n Ratgeber soll heutzutage ja auch 'n bisschen unterhalten, soll schnell konsumierbar sein. Das soll musst Du nicht von vorne bis hinten lesen, sondern kannst Du auch querlesen und scannen. Und am besten hat das noch so Textkästen, damit Du die Quintessenz auf einen Blick siehst. Also da würde ich mich von der von der Seitenzahl würde ich mich da gar nicht einengen lassen.
Und wie gesagt, die 80, ich weiß gar nicht, wie viel das am Ende geworden sind. Ich glaub, das son kleines Büchlein, 100 Seiten, 80 Normseiten, vollwertiges Buch. Und wie ist es dann aus deiner Erfahrung heraus mitm Preis? Also ich mein, unabhängig von der Buchpreisbindung, die ich in Deutschland sehr, sehr schätze, Sondern also ich hab ich hab da hinten Bücher, die kosten so die 20, 30, 40 Euro. Ein Buch kostet 50 Euro.
Aber wenn Du bei anderen Verlagen bist, nenn jetzt mal ganz kurz den den teuersten Verlag, den ich grade kenne, also Springer Gabler, Der kostet kostet ein Buch 85 Euro, 129 Euro. Also und da ist kein Goldrand dabei, sondern kostet einfach nur das Buch. Ich find das grade auch in der heutigen Zeit halt ziemlich teuer, ne. Ja, auf jeden Fall. Aber die haben, ich mein, Springer Gabla hat dann halt eine extrem spitze Zielgruppe, auf die sie schreiben.
Da werden die auch nicht sehr viele von verkaufen von diesen Büchern, die so hochpreisig sind. Aber das sind ja dann auch meist sehr spezialisierte Fachbücher. Und die finden dann ihre Zielgruppe, die sehr klein ist, aber dann genau das Thema passt, ne. Aber da hast Du dann auch wieder das, in Anführungszeichen, das Egothema oder beziehungsweise das Expertenthema. Du schreibst ein Buch nicht dafür, dass Du, weil Du Geld verdienen willst, was im Genau.
Also im Business Kontext, sondern Du schreibst ein Buch darüber, weil Du anders wahrgenommen werden möchtest und das vielleicht als Einstieg benutzt für für eventuelle Verkäufe. Genau. Also Upsell, Crosssell, überhaupt 'n Sale, irgendwas. Ja. Da schließt sich dann die Frage an.
Und wo ist es dann Vielleicht andersrum, bei den hochpreisigen Büchern ist das andere Ende ist dann ja zum Beispiel auch, dass Du, wenn Du's jetzt ganz krass als Marketingtool benutzt, dass Du das Buch sozusagen kostenlos an deine Kunden rausgibst und nur dir Porto- und Herstellungskosten weitergibst, ne. Also das ist dann das andere Ende. Es kommt immer drauf an, was willst Du erreichen? Wer ist deine Zielgruppe? Es gibt Leute, die kaufen 'n Buch für 129 Euro, aber das sind nicht vielleicht nicht die, die ich erreichen will.
Ich will einfach Kundenbindung herstellen und dann gebe ich so was wie dein Podcastbuch raus und lass mich vielleicht nur die Druckkosten erstatten und bau so dann vielleicht meine E-Mail-Liste weiter auf. Ja. Und wenn Sie jetzt anrufen und sofort bestellen, bekommen Sie ein zweites Exemplar zum Erschlagen der Konkurrenz gratis dazu. Sie zahlen nur eine kleine Aufwandsentschädigung für Porto und Verpackung. Gott, ich habe früher zu viel nachts Verkaufssendungen geguckt von Teleshop oder so was.
Aber da da da schließt sich, also ich hab, Du merkst, ich habe irgendwie 20000000000 Fragen grade im Kopf. Mhm. Grade was auch was auch das angeht. Wenn jetzt wenn jetzt 1 kommt, 'n Buch geschrieben hat, ne, also er nutzt das als als damit der Experte wird. Er nutzt für Cross Sell, für Up Sell, für hast Du nicht gesehen, ne, für Bekanntheit et cetera pp.
Ist er dann quasi, so blöd, wie sich das jetzt auch wieder anhört, gezwungen, 1 2., 1 3., 1 4., 1 5. Auflage zu kreieren, zu schreiben, damit das Thema aktuell bleibt, weil irgendwann, ich mein, Papier ist geduldig, die Zeit aber nicht. Also ist er da gezwungen, immer das Buch zu aktualisieren und aktualisierte Auflagen zu schreiben? Du fragst völlig unabhängig fürn Freund, oder? Nee, also nur weil ich's auch von, nee, anders.
Also ich mein, bei mir glaub ich jetzt, da kommen wir spät, also kommen wir gleich noch dazu. Ich mein, die Zeit rast ja schon wieder, wenn ich nach oben gucke auf die Zeit, ja Wahnsinn. Aber ich kenn's auch von von anderen, die so ähnlich das Buch auch als Marketingtool benutzt haben, weil dahinter eine Agentur war und da gab's eine 2. Auflage, aber dann kam's nie zur dritten Auflage, dann war das Buch alt. Das Thema hat sich schon längst wieder überholt.
Das bedeutet, son Expertenstatus war dann da gar nicht mehr, ja. Mittlerweile gibt's die Firma auch nicht mehr und so weiter und so weiter. Ist denn da ein Autor, eine Autorin, ein Unternehmer, Unternehmerin et cetera eigentlich immer gezwungen, 1 2., 3., 4., 5. Auflage zu machen, ums aktuell zu halten oder sagst Du nicht gezwungenermaßen? Also im Ideal versuchst Du dir 'n Thema, was nicht so schnell überholt ist.
Und das ist mittlerweile schwierig. Das ist schwierig und ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen, weil dieses kleine Gabalbüchlein war zum Thema digitale Events. Genau. Das war das war 'n Jahr lang relevant und dann nicht mehr. Aber deshalb braucht das auch überhaupt kein kein Update sozusagen, ne.
Das war in dem Moment wichtig und hat seinen Dienst getan und jetzt ist das überholt. Wenn Du es tatsächlich so intensiv nutzt und es wichtig für dich und deine Expertise ist, warum solltest Du's dann nicht updaten, wenn's dir gute Dienste leistet? Wenn Du auch deinen Expertenstatus vielleicht in eine andere Richtung entwickelst, weil das Thema sich in eine andere Richtung entwickelt. Ich hab zum Beispiel mit 'nem Autor zusammen 'n Buch geschrieben zum Thema Metaverse. Oh Gott.
Das war der heiße Scheiß in dem Moment. Und mittlerweile weiß schon niemand mehr, worum's geht, ne. Aber für den Moment hat ihm das sehr geholfen in seiner Tätigkeit als Keynote Speaker. Und davon, was ob es für dich nutzbar ist und dir was bringt oder nicht. Und Du hast es ja auch nicht immer in der Hand, ne.
Wenn der Verlag sagt, nee, wir machen keine 2. Auflage, Ja, dann dann bist Du sowieso verloren. Und dann hast Du vielleicht wieder Glück, wenn wenn Du's im Selfpublishing rausbringst, weil da wieder alles in deiner eigenen Hand liegt. Muss mal gucken, also da kenn ich mich jetzt rechtlich nicht aus, wie das rechtlich ist, ob die Rechte dann des ganzen Werkes irgendwie bei beim Verlag sind, weil Du sie abgetreten hast. Und dann kannst Du halt keine 2.
Auflage machen, weil sonst hast Du noch 'n Rechtsstreit, bla bla bla. Da kennen wir jetzt nicht aus. Aber aber ist ja ja dann auch, also 'n Buch zu schreiben und dann auch updaten, es ist halt zeitintensiv. Also wenn ich noch mal an mein kleines Büchlein zurückdenke, das ist schon, also das ist man nicht in 3 Tagen geschrieben, ne? Nein.
Das braucht schon 'n bisschen. Ja, aber was ich immer ganz schön finde als Gedanke ist, wie viel Zeit verbringst Du, vielleicht Social Media Content zu erstellen? Und was für eine Halbwertszeit hat dann 'n Posting auf TikTok? Ja. Das ist erst mit TikTok und Snapchat ist ja das schlimmste Beispiel.
Mit 'n bisschen Glück wirst Du bei LinkedIn immer noch mal wieder hochgespült. Aber nichtsdestotrotz, das hat ja, das steht ja überhaupt gar nicht in der in Relation zu dem Aufwand, den Du damit betreibst. Und das ist immer so mein mein, ja, mein mein Lieblingsargument, dass son Buch einfach viel Zeit kostet, aber ja auch viel länger hält und als als Social Media Aktivitäten und beide zahlen auf deine Sichtbarkeit ein. Und dann kannst Du dir überlegen, wo willst Du rein investieren? Willst Du dich da irgendwie abampeln und Tänze einstudieren und ins ins Mikrofon hauchen oder willst Du 'n Buch schreiben, was dein Ego poliert, was langfristig sich dich sichtbar macht, was dein Expertenstatus untermauert und gegebenenfalls sogar noch upgedatet werden kann.
Da hast Du ja schon viel Arbeit reingesteckt und dann frischt Du's nur noch auf. Also bei mir noch mal kurz eine Anekdote. Ich hab ich wurde angefragt vor, pass auf, wirst Du ja lachen. Vor nunmehr, ich guck grad mal aufs Datum, anderthalb Jahren. Mhm.
Vor über anderthalb Jahren wurd ich angefragt, wirklich über anderthalb Jahren. Hast Du Bock fürs für 'n Buch, 'n Kapitel zu schreiben? Mhm. Find ich gut, mach ich. Ich hab mich also hin Wie lang hab ich Zeit?
8 Wochen. Alright. Ich hab mich hingehockt, nix mit mit KI und so, sondern ich hab mich hingesetzt abends. Ich habe dieses ich habe dieses scheiß Kapitel geschrieben. Ich habe recherchiert, ich hab gemacht, ich hab getan.
Natürlich hab ich die KI benutzt, zumindest mal 'n roten Faden zu haben, aber geschrieben hab ich noch selber. Und hab mir Abende die Ohren geschmissen und hab so geschrieben, geschrieben, geschrieben, gemacht, getan. Bildrechte eingeholt, da eine Statistik reingeholt, da die Rechte geholt. So, Kapitel fertig. Hingeschickt.
Nix gehört. Ja, wie man so gefragt, sag mal, kommt das noch oder wie ist das wie ist das jetzt geregelt? Ja, ich muss noch auf die anderen Autoren warten. Alright. Wird da gemacht, getan, gewartet, gewartet, gewartet, so.
Irgendwann kam dann aus dem Nichts, ja, da muss noch 'n bisschen was mit Rechten geklärt werden, bla bla bla. Das war letztes Jahr im, hä, wer will ich denn, Oktober. Hab ich gesagt, Du, das hat sich bei mir jetzt alles schon wieder überholt, ne. Also theoretisch gehen kann ich noch mal neu Ja, aber das geht jetzt nicht mehr. Ja, ich so, dann brauchst Du 'n Artikel auch nicht schreiben, das ist ja Quatsch.
Also also mein mein Kapitel ist ist also, so, bisschen aktualisieren muss ich das schon. Dann hab ich das Ding aktualisiert, noch mal wieder, ne, Batterie ging von vorne los. Dann hab ich das Ding aktualisiert, hingeschickt. Ja, ja, passt. Es ist immer noch nicht draußen.
Mhm. Also ich mein, es vergeht also und und da schließt sich mir dann schon die Frage an. Also ich mein, mein, es soll jetzt eventuell im September rauskommt, über 2 Jahre, nachdem ich da angefragt wurde. Ich hab das schon einmal aktualisiert, right. Aber die Zeit zwischen ich schreibe etwas und es kommt raus, kann ja auch ziemlich lang sein.
Wenn sich das Thema da schon überholt in dem Zeitraum, dann hast Du ja auch son bisschen verloren, oder? Ja, total. Total. Also 2 Jahre ist echt krass. Ich kenn das.
Natürlich ist das immer eine super Gelegenheit, Gastkapitel einzureichen. Ich hab grade ein Projekt abgeschlossen, wo ich die Projektleitung war fürn Sammelband. Und da braucht's tatsächlich jemanden, der die Artikel eintreibt und auf Deadlines wartet. Sammelbände sind natürlich für die, die sie herausgeben, eine Megamöglichkeit, dass ihr Name in Verbindung mit dem Thema auftaucht. Ja, eben.
Ich weiß nicht, was für 'n Oberthema das Buch jetzt hatte, wo Du deinen Beitrag zu geleistet hast. Ich weiß es schon gar nicht mehr so lang, wie das hier ist. Also ich ich kenn das, man, also ich hab da auch schon so Fälle gehabt, dass das so Vertriebsgeschichten sind sind. Ja, ja, also irgendwas war das. Ja, okay, da also gut.
Die machen das dann, weil sie als Herausgeber auf dem Buch stehen und dann überall auffindbar sind. Dann ist ihr Name mit dem Thema des Buches verbunden. Die haben aber höchstens das Vorwort geschrieben und die restlichen Kapitel kommen dann alle von so Gastautoren, die, wenn sie Pech haben und 'n Co, 'n Nachnamen, der hinten im Alphabet steht, bei Amazon auch gar nicht mehr aufgeführt werden. Also prinzipiell sind Sammelbände eine super Sache, sich auszuprobieren und mal 'n Gastkapitel zu schreiben. Man sollte dann natürlich nur nach Möglichkeit irgendwie abchecken, dass das auch eine vertrauenswürdige Geschichte ist.
Mein Vertrieb bin ich mittlerweile auch vorsichtig. Da hab ich auch schon mal Projekte betreut, da hab ich das Buch auch noch nicht gesehen. Ja, also ich mein, also ich ich ich frag jetzt auch schon bald gar nicht mehr nach, weil Aber das ging nicht übern offiziellen Verlag, ne? Samdi bestimmt Mhm. Ehrlich?
Ja. Okay, müssen wir nachher noch mal drüber sprechen. Ich frag, ich ich ich sag jetzt auch nicht im Podcast, in welchem Vergleich, aber Also das ist schon das ist schon jo. Melanie, im Zuge der Zeit, ich glaube jetzt schon, wir müssen mal eine 2. Folge in Angriff nehmen, irgendwann später im Jahr.
Ich hoffe, das ist auch in deinem Sinne. Ja, sehr gerne. Wir haben über KI immer gar nicht gesprochen, ne. Ja, eben. Also ich ich ich hatte 50000000000 Fragen und und und und da ging das in der KI einfach noch nicht noch nicht, weil ich glaube, wir machen eine 2.
Folge, wo wir auch 'n bisschen über KI sprechen, wenn's für dich in Ordnung ist. Ja, gerne. Bis dahin ist ja schon wieder alles anders. Irgendwie immer. So, wir kommen aber mal an der Stelle zur Abschlussfrage.
Na dann. Meine liebe Melanie, wir haben jetzt schon, wenn ich auf die Uhr gucke, 50 Minuten über Buch schreiben, Buch veröffentlichen, Expertise, Experte werden, Experte sein, Buch als Marketingtool et cetera haben wir jetzt unbeabsichtigterweise außen vor gelassen, das machen wir dann in der nächsten Folge. Jetzt aber mal eine Frage, eine Abschlussfrage von mir. Gab es bei dir schon mal einen Vorfall, wo Du entweder a abgebrochen hast oder b, wo Du im Vorfeld schon gesagt hast, lass bleiben, das wird nix. Das ist nix, also Du, nee, kannst Du knicken.
Ja, gab's. Gab's. Ich hatte eine Anfrage von 1 Interessentin, die ein Buch schreiben wollte und mir im Gespräch erzählte, dass sie schon mit ganz vielen Buchcoaches, Buchmentorings Kaffeetisch im Wohnzimmer ein, weil sie alles handschriftlich niedergeschrieben hat, die schon gar nicht mehr da sitzen kann. Und da habe ich dann abgebrochen und hab gesagt, wenn Du das alles irgendwann mal digitalisiert hast und die Kapitel in einzelne Ordner auf deinem Rechner mir zeigen kannst, dann kannst Du dich noch mal melden. Das war, also ich bin ja ich bin sehr strukturiert.
Also ich ich geh ja auch jedes Buch wie ein Projekt an. Das ist so meine Methode, wo ich meine Leute dazu bring, dass sie's auch zu Ende kriegen. Und da dachte ich, nee, da weiß ich nicht, wo ich anfangen soll. Das es geht so gegen alles, was ich vertrete, das mach ich nicht. Ja, fair enough, fair enough.
Also ich mein, 'n Buch schreiben ist ja halt auch, Du fängst mal in der Mitte an und dann und dann, ach Gott, ja, geh ich mal an 'n Anfang und dann geh ich mal nach hinten und dann guck ich mal, sondern es muss ja auch schon 'n Projekt sein. Und 'n Projekt hat per Definition eigentlich immer 'n Anfang, Durchführung und Schluss. Richtig. Und ehrlich gesagt, denkst Du auch nicht mitm Schreiben an, aber das können wir auch das nächste Mal besprechen. Das machen wir auch nichts mal, Melanie.
Leg mal Es soll an der Stelle erst mal gewesen sein, genau, wir machen jetzt den Cliffhanger, wie's halt bei guten Büchern immer so ist oder bei guten Filmen und Serien. Wir machen mal einen Cliffhanger und gehen dann das nächste Mal weiter. Aber an der Stelle sag ich vielen lieben Dank für diese Podcastfolge. Danke, danke, danke. Sehr, sehr gerne.
Bis bald. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, wie sieht's denn bei euch aus? Habt ihr oder euer Chef, eure Chefin, euer Unternehmen, je nachdem, hat denn da schon mal irgendjemand ein Buch geschrieben? Wenn ja, was für 1, also was für 'n Thema? Oder seid ihr vielleicht daran interessiert, ein Buch zu schreiben, hattet aber irgendwie nie die Zeit, nie die Muße oder denken, ich muss ja erst Experte sein, damit ich 'n Buch schreiben kann?
Lasst's mich doch mal gerne wissen in einem Link den Kommentar auf Podcast Punkt auf Spotify oder auf Youtube in der Kommentarspalte oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.
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