"Kauf du Sau"-Mails killen Deinen Umsatz! Mit Stephanie Sgura - #266
Worum es geht
Kevin spricht mit Stephanie Sgura über den Unterschied zwischen Funnel und Flywheel – und warum rein transaktionale „Kauf jetzt“-Kommunikation potenzielle Kunden verbrennt. Statt Leads einmal durch einen Trichter zu pressen, plädieren beide für ein System aus Vertrauen, Mehrwert und Wiederholung. Es geht um die Brücke zwischen Marketing und Sales, um die Bedeutung eines sauberen Fundaments (ICP, Positionierung, Value Proposition) und um Vertrauen als entscheidenden Faktor für 2026.
Autor: Kevin allein im Marketing
Zu Gast
Stephanie Sgura versteht sich eher als Unternehmensberaterin und grenzt sich klar von der „Coach-Bubble“ ab. Sie kritisiert laute Skalierungsversprechen in Dienstleistungsprogrammen, die oft über Masse statt Qualität funktionieren.
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Transkript
Es gibt ja im Sales eine Regel, die heißt, Anhauen, Umhauen, Abhauen. Es gibt aber natürlich auch das Fly Wheel und es gibt den Funnel. Was sind die Gemeinsamkeiten und was sind die Unterschiede? Ich hab jetzt mal 'n richtiges Brett hier im Podcast. Wir reden da jetzt mal drüber.
Wird spannend, oder? Kevin allein im Marketing. Der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Und die Unterschiede dieser beiden Vorgehensweisen, also Fly Wheel und Funnel ja, auch bildlich festzuhalten bin ich heute nicht im Studio, sondern ich bin zu Hause. Und zwar ich bin in Deutschland und mein Gast ist in auf, was sagt man eigentlich, Bali.
Man sieht auch son bisschen den Zeitunterschied oder zumindest auch den Temperaturunterschied, denn ich bin hier im dicken Hoodie, es ist arschkalt bei 3 Grad. Die gute Frau hat 30 Grad und sitzt da im Topf. Stefanie Scura ist bei mir, grüß dich und schön, dass Du da bist. Ja, danke für die Intro und auch schön, dass Du da bist. War schon mal großartig.
Wankt schon mal mit 'nem guten Entertainment Faktor an, würd ich jetzt sagen. Ja, bisschen Edutainment brauchen wir ja hier, weißt Du? Ich mach hier extra noch das Licht schön, bin hier 'n bisschen blau irgendwas. Du natürlich richtig geil hier von deiner von von deiner, wie wie nennt man's? Nicht Kanzel wollt ich schon sagen, aber es ist die Galerie, glaub ich, ne, nennt man das.
Ja, es ist die Galerie bei uns, ja genau. Weiß man überhaupt auf Bali, was Schnee ist? Nö, natürlich nicht. Es hat immer 30 Grad. Toll.
Wir wissen gerade, was Schnee ist. Wir haben sehr viel Schnee. Sehr, sehr viel Schnee. Soll ich sagen. Ja, ich war früher immer für winter depressiv und irgendwann hab ich beschlossen, ich muss da 'n Strich durch die Rechnung machen.
Ja, Ja, funktioniert gut, kann ich sagen. Also ich hatte die letzten 2 Jahre keine Winterdepression. Danke dafür. So, das war's dann auch mit dem Podcast schon wieder, dass ich ja eingeschaltet hab. Nein, Quatsch.
Wer bist Du und was machst Du? Stell dich ganz gern kurz vor. Ja, ganz kurz, werd definitiv mal kurz, ne. Also das kann er auch ausarten. Also, Stephanie mein Name, ich ja, komm ursprünglich aus Wien, bin 43 Jahre alt für die, die's mal wissen wollten und sich immer schon gefragt haben, wie alt ist sie eigentlich?
Und hab ja schon sehr, sehr viel, ich würd sagen, Marketing- und Salesjahre am Buckel. Also ich war über 20 Jahre angestellt. Ich bin gar nicht so lange selbstständig, wie man vielleicht glaubt, aber ich war zuerst 12 Jahre Marketing, daher kommt auch vielleicht die ein oder andere Marketingexpertise und war dann auch 10 Jahre im Sales. Das heißt, ich hatte wirklich dieses Privileg, was ganz viele nicht haben, ich kenn wirklich beide Seiten bei heart und ich glaub, das, was auch ganz spannend ist, ich hab wirklich von 0 Budget bis Millionenbudgets alles gesehen, weil ich sowohl für die Start up Szene gearbeitet hab, aber auch für große Companys wie Microsoft und Red Bull. Das heißt, ich hab eine Bandbreite an Erfahrungen und mit dieser Bandbreite bin ich dann vor circa viereinhalb Jahren in die Selbstständigkeit gegangen und hab mittlerweile 3 Unternehmen gegründet und ja, so mal die Kurzfassung, würde ich sagen.
Marketing oder Vertrieb, was liegt dir mehr? Oh Gott. Gleich zum Beginn. Ah. Also mein Herz wird wahrscheinlich immer Marketing sagen, weil ich wollt schon als kleines Kind wirklich immer ins Marketing.
Also ich kannte auch jede Dschingles und jede Werbung auswendig und hab das einfach geliebt und find's auch immer toll, was man mit Marketing alles bewirken kann. Also mein Herz auf jeden Fall Marketing, aber ich würde sagen, alle Unternehmen würden mich wahrscheinlich lieber in Sales einstellen, weil ich ja sehr, sehr gut darin bin und wusste es auch sehr lange tatsächlich nicht. Also es ist mir auch so per Zufall drauf gekommen, dass die Steffi ganz gut im Sales ist und extremst gut mit Kunden umgehen kann, kommunizieren kann, die Deals closen kann. Und ich glaub, jeder würde mich wahrscheinlich lieber im Sales einstellen. Also eine Sache haben wir ja gemeinsam.
Ich war zumindest nicht, also zeitlich gesehen eher weniger, aber zumindest was Marketing und Sales angeht. Ich durfte nämlich auch mal ein Jahr im Sales verbringen und habe da Kaltakquise gemacht, Coldcalling. Und es tut mir wirklich leid. Ich muss es immer wieder so direkt sagen, wie ich sage, ich hab mich gefühlt wie die Schlampe des Ladens ohne Mist, ja, die bitch vorm Herrn und hab da irgendwie Telefonakquise gemacht anhand 1 ominösen Leitfadens, ja. Und musste da irgendwie Einen wunderschönen guten Tag.
Mein Name ist Kevin Gründling, ich komm von der Firma x y. Ich hab da mal mit Ihrem Chef letztens drüber gesprochen. Kann ich Ihnen denn noch mal sprechen, ja? Ah ja. Es war eine Katastrophe vorm Herrn.
Ja, ich war noch sehr gut darin. Also also also es ist furchtbar. Und und ich ich bin ja eigentlich in 'nem Coworking Space, wenn ich im Studio bin, bin ich bin ich in 'nem Coworking Space und nebendran ist auch 1 1 1 Salesbude, die auch den ganzen Tag Kaltakquise macht. Und es ist gruselig, was die den ganzen Tag an Telefoncalls haben, Ja. Was die da so sagen.
Und der schönste Satz ist, würd ich gern mal deine Meinung hören, jetzt grade 20 26 aus der Perspektive, aus deiner Sales Perspektive. Da kommt immer, einen wunderschönen guten Tag, mein Name ist, ne, ich komm von der Firma. Ich hab in unserem System übrigens gesehen, jetzt wo ich Sie schon am Telefon hab, Sie haben seit über 3 Jahren nichts mehr bei uns bestellt. Ich wollte mich mal vorstellen als Ihren neuen Ansprechpartner und Ihnen mitteilen, wir haben jetzt auch einen Webshop. Geil.
Also der Fehler war schon in der Begrüßung tatsächlich in dem, ich bin von Unternehmen XYZ, da hast Du schon verloren. Also so gesehen leider Fail. Da hab ich schon verloren? Ja, also man stellt sich nicht mit der Company vor. Also wozu?
Außer Du bist Microsoft, ja. Also das hat einen positiven Effekt, ja. Ansonsten die meisten Unternehmen, das hab ich ja hart in der Start up Szene damals gelernt, da kennt dich keine Sau auf gut Deutsch, ja. Das heißt, ich brauch mein Unternehmen gar nicht sagen, weil das 1., was im Hirn passiert psychologisch ist, hä? Wer ist das?
Von welcher Firma? Kenn ich nicht. Tschüs. So und damit war's das mit deinem tollen Call. Also sorry, da gibt's auf jeden Fall bessere Skripts.
Das heißt aber dann auch im Umkehrschluss, wenn wir mal zu unserem eigentlichen Thema kommen, nämlich Funnel versus Flywheel. Du kommst erst gar nicht in den Funnel dann rein oder der Typ kommt gar nicht erst in den Funnel rein, weil der sagt schon Dankeschön, Wiederhören. Ja klar, ja klar. Also das ist halt sauschwer. Ich glaub, Cold Collings wirklich eine krasse Disziplin.
Ich musste die natürlich auch lernen. Ich hab mir auch natürlich ganz viel die Finger verbrannt, aber da gibt's mittlerweile wirklich gute Scripts und die sollte man auch nicht drunter beten, sondern die sind ja nur dazu da, dich zu orientieren und zu schauen, dass dein Hirn eigentlich auf etwas zugreifen kann, was er schon mal durchgespielt hat, ja, dann solltest Du das eigentlich nicht dauernd auswendig aufsagen oder so, sondern eigentlich vielmehr, ja, den Moment, die Stimmung, die Tonalität. Also gibt's ja so viele Dinge, auf die Du eigentlich Rücksicht nehmen solltest und wenn Du einfach nur dein Skript runterliest, dann wird das halt einfach nix, ja. Aber ja, dann hat Sales vergalkt und Marketing muss es richten, ne. Ja, es heißt ja immer, Marketing bereitet vor, Sales schießt das Tor, aber wenn Sales einfach 'n 5 Meter hat und trotzdem vorbeischießt, ja, und zwar volminant, ist halt eher scheiße, gell.
Aber hey, Hauptsache der Sales galt kriegt trotzdem die Provision, während Marketing weiterhin in die Röhre guckt, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Wenn wir mal davon ausgehen, Du bist ja jetzt auch schon ziemlich lange dabei. Du hast ja gesagt, Du warst 12 Jahre im Marketing und bist seit 20 Jahren dabei. Und das, also sorry, ja, für 43, a siehst Du nicht aus wie 43 und b vor 20 Jahren warst Du 22, also ich, Wahnsinn. Hast also entsprechend schon Perspektive, wollt ich schon sagen, hast entsprechend Expertise und bist auch sehr tough auf LinkedIn unterwegs, ja.
Ich möcht nur sagen, mein Chef feiert dich. Nur mal solche Informationen, ja. Martin, Du hast gehört, die Frau ist 43. So. Ich wollt nur mal sagen, dass Du dieses Jahr fuffzig wirst, gell, aber ist egal.
Beim beim Funnel ist es ja eigentlich so, wenn wir mal davon ausgehen, also Funnel an sich, da kommt jemand rein, ja. Ja. Und dieser dieser Funnel, der Trichter, der wird ja immer enger. Das heißt, irgendwo fallen die Leute hier raus oder gehen gar nicht mehr weiter und am Ende purzelt da mal 1 raus. 20 Leute fallen rein, 1 kommt hinten raus.
Beim Flywheel ist es ja so, das dreht sich ja die ganze Zeit, ja. Genau. Was ist da für dich, also außer jetzt dem Offensichtlichen, was ist da für dich der Hauptunterschied des Ganzen dieser beiden Ja. Prozessen? Mal, genau, lass uns mal das 'n bisschen durchgehen, weil es gibt ja für alles Vor- und Nachteile, sag ich jetzt einmal.
Aber ich sag mal, das Flyweel ist ja son bisschen durch Hubspot damals bekannt geworden, ja, und hat sich dann doch sehr verbreitet, nachdem die ja sehr erfolgreich damit geworden sind und was haben die anders gemacht, ja? Früher, sag ich jetzt einmal, wo das noch nicht so bekannt war, dieses Konzept, hat man sehr viel Werbung gemacht, auch natürlich Werbung geschalten, zum Beispiel wie ich bei Microsoft sehr viele Millionen Budgets verprast einfach, ja. Und da gibt's ja so einen schönen Spruch, 50 Prozent sind im Klo runtergespült und 50 Prozent des Budgets trifft die Zielgruppe, welche 50 Prozent wirst Du nie herausfinden, ja. Also so machen das ja die Großen vor allem und wahrscheinlich auch heute noch, ja? Und was hat man versucht, je nachdem natürlich, was welches Produkt es gegangen ist, ja?
Wenn man versucht, möglichst viel Leads zu generieren, in einen Funnel zu schmeißen und dann irgendwie so wie Du sagst, ja. Es werden halt einfach immer weniger, weil immer mehr rausfallen aus dem Funnel. Ganz oft sind diese Funnels jetzt im klassischen Sinn mit transaktionalen E-Mails bestückt. Das heißt, das sind keine E-Mails, die irgendwie sonderlich tollen Mehrwert geben, sondern eigentlich nur so, hau den Lukas drauf, ja. Verkaufen, verkaufen, verkaufen.
Das heißt, die sind nur gedrillt auf und Also KDS Prinzip. Sorry, wenn ich da unterbreche. KDS Prinzip, kennst Du? Sag mal schnell. Kauf das Sau Prinzip.
Ja, ja, okay, passt ja. Kauf das Sau, genau. Ich wollt nur sichergehen, ob wir vom Sämerin. Ja, ja. Okay, genau.
Kauf das Sau Prinzip. Genau. Und jetzt kommen wir zu einem maßgeblichen Problem, wenn wir uns Studien anschauen, ja. Weil und jetzt kommt die harte Wahrheit, nur 3 Prozent sind. So, weitere 7 Prozent sind in einem Stage, wo sie gerade evaluieren und sich am Weg zu einem Kauf bewegen.
Also die haben eine Problem Awareness, sie haben eine Solution Awareness, sie vergleichen vielleicht grade Anbieter, brauchen aber noch den richtigen Schub, sie in die richtige Richtung vielleicht, ja. So. Jetzt reden wir von 10 Prozent. Und dann haben wir 3, die sind jeweils 30 Prozent. 30 Prozent werden dich nie kaufen, aus unterschiedlichen Gründen, ja.
Weil Du einfach nicht sympathisch bist vielleicht, ja. So. Bei mir kauft ja auch nicht jeder, ja. Das ist okay. So.
Dann haben wir 30 Prozent, die haben das Problem gar nicht, ja? Die haben das Problem, was Du löst, einfach nicht, die brauchen dich nicht. So und dann haben wir, was dir übrigens nicht heißt, dass sie's nicht später mal haben werden, da kommen wir zu einem wichtigen Punkt dann nachher, ja? Und das die der 3. Ist, die haben das Problem, die haben das auch erkannt, aber die die sind im Salesprozess noch irgendwo, ja, also die sind noch am Windhoppen, ja, so, da drückt der Schuh, was mach ich jetzt, ja.
Das heißt, die sind ja erst mal am Weg zu 1 Lösung, aber wissen noch nicht zurecht, wie sie's lösen soll. So. Und wenn wir das betrachten, macht ja ein Funnel überhaupt gar keinen Sinn. Weil warum bleiben denn so wenig Menschen am Ende 1 Funnels übrig? Ja, weil halt auch nur 10 Prozent sich in irgendwie ansatzweise in dieser Phase bewegen, zu sagen, ja, ich bin eigentlich, ich will nur vergleichen.
Und deswegen putzen ja auch unten von den her so weniger raus. Mhm. Und jetzt haben wir genau ein Problem, wir haben unfassbar viel entweder Zeit oder Geld investiert, je nachdem, wie groß das Unternehmen ist, ja. Die Großen investieren eher Geld. Wir, die Kleinen, so wie ich als Volopreneur, investiert sehr viel Zeit, ja, damit wir irgendwie an neue Zielgruppen rankommen, an unsere potenziellen Kunden.
Und jetzt muss man sich überlegen mit so einem klassischen Funnel, der dich da so durchboxt, ja, durch dieses Ding und dann bleiben halt ein paar Prozent unten hängen, ist es eigentlich unfassbar viel Zeit und Geldverschwendung für das bisschen, was da unten übrig bleibt, in Relation zu dem, was wir da oben eigentlich aufführen. Und da muss man sich doch einfach fragen, macht das Sinn in dieser Form, in der Oldschool Form? Und man kann das Ganze schon mal verbessern, indem man, also klar natürlich auch ein installiert, aber indem man aufhört transaktionale E-Mails zu schreiben, ja, sondern sich wirklich zu überlegen, wie sortiere ich diese Leads eigentlich aus am gescheitersten und wie bespiel ich dann später und dann sind wir eigentlich automatisch beim. Geht gar nicht anders, ja. Und das ist eben so der große Unterschied, weil beim Flywheel geht's wirklich dadrum, jeden Interessent, egal in welcher Stage er gerade ist und selbst wenn es sich denkt, oh, das Problem hab ich heut nicht, aber ich find die Steffi cool, Ich bin auch Solopreneur.
Ich will vielleicht irgendwann mal mit dir arbeiten, aber jetzt grad geht's mir gut, aber ich folge dir mal. Okay, no Problem, der hat noch kein Problem. Aber dann kommt der vielleicht in die Gasse und denkt sich so, oh scheiße, jetzt geht's überhaupt nicht weiter mit meinem Business. Irgendwie taugt's mir nicht, jetzt brauche ich irgendjemanden, der mal von extern drüberschaut. Da war doch die Steffi.
Von der kriege ich doch immer ihren Newsletter einmal die Woche und die macht doch immer super Content auf LinkedIn. Jetzt geh ich mal auf dich zu. NDR, ja. Also ein Funnel würde so jemanden komplett ignorieren und raushauen und gar nicht bedienen, sondern eher noch vergraulen, weil er jetzt transaktionale E-Mails mit Kopftuch sauer kriegt und in einem in einem Fly Wheel haben wir den zum Beispiel eben als Follower in unserem Profil, er ist vielleicht auf unserem Newsletter mittlerweile drauf und ist am Weg 1 Transformation, dass wenn er mich irgendwann mal braucht, dann weiß er, wo ich bin. Das heißt, wir haben einen viel nachhaltigeren Aufbau von Leads, die quasi, wir sagen ja so schön, werden, entwickelt werden und die dann, wenn sie reif sind, netterweise wahrscheinlich auf uns zukommen, ja.
Das ist doch das Schönste, was man erreichen kann. Da brauch ich auch kein mehr, ne. Das ist ja das angenehm. Nee, also das ist ja, dann hast Du ja dann hast Du ja diese diese Warmleads. Also ich sag ja dann immer, wenn wenn Du Marketing und selbst miteinander verbindest und Du hast eine coole Strecke und Du hast auch deinen Newsletter und entsprechend ist aber auch der Content gemacht, ja.
Und nicht nur wirklich dieses, kauf jetzt endlich, weil ich will endlich Geld verdienen, das geht gar nicht anders. Ja. Sondern da ist 'n bisschen so das, was wir machen, bisschen dabei. Da ist da ist aber auch natürlich die Education bisschen vorrangig geschaltet, aber aber auch mit entsprechendem mit entsprechendem Mehrwert und so weiter und so weiter. Dann hat auch, wenn's Marketing eine gute Vorarbeit geleistet hat, dass Sales eine ganz andere Herangehensweise.
Du hast ja dann im besten Fall hast vielleicht noch 'n Scoring dahinter geschaltet, wo dann irgendwie, wenn der wenn der Lead interagiert mit der mit der Mailingstrecke, da was anklickt, da sich was anschaut, da irgendwie auf die entsprechende Landingpage geht, da noch 'n bisschen was an Zeit investiert et cetera. Das kannst ja mittlerweile alles auswerten, auch mit und so weiter und so weiter. So, und dann bimmelt irgendwann das Glöckchen beim beim Sales, ja, dann heißt, der Typ ist so heiß wie Frittenfett, jetzt geh den endlich mal ran. Und dann kannst Du entsprechend agieren, vielleicht 'n Hörer in die Hand nehmen und kannst sagen, hey, mein Name ist, ich hab gesehen, Sie haben entsprechend hier mit unserem Content interagiert, natürlich nicht so generisch gesagt, sondern 'n bisschen 'n bisschen spezifischer. Kann ich Ihnen da irgendwie noch 'n bisschen was Spezifischeres zu sagen, so und so und und so.
Wenn das wenn Du das noch hyperpersonalisiert machst, ja, dann entwickelt sich da was. Dann hast Du auch Ja. 'n bisschen was anderes zu sagen als dieses stumpfe, weiß ich nicht. Ja. 0 8 15.
Ding, ja. Ja, was was soll ich 'n anderes sagen? Ja, ist halt einfach so. Ich hab hab mich damals halt so gefühlt, ja. Das ist furchtbar.
Ja, ja, ja. Ich glaub, Du hast auch das falsche Skript gehabt. Das müssen wir noch mal grade biegen bei dir. Ja, gut. Ich ich ich bin ja kein Skriptmensch.
Das siehst das siehst Du ja auch an jetzt, ja. Ich hab kein Skript. Wir hatten wir hatten 3 Sekunden, bevor ihr auf Aufzeichnung gedrückt habt, hatten wir nicht mal das Thema mehr oder weniger, ja. Das macht's aber ja auch aus. Voll.
Also es heißt aber auch schon, wenn ich dich richtig verstehe, Du arbeitest viel lieber mit dem Flywheel oder ausschließlich fast mit dem Flywheel als mit dem Funnel, diese Transaktional Mails, die Du da hast. Die sind halt wirklich nur aus Verkaufen getrimmt, irgendwie so Verkaufsmails, die mal in den, keine Ahnung, frühen oder späten Zweitausendern da installiert wurden. Das funktioniert halt einfach nicht mehr, am besten nur mit sonem Schlips und dann dafür steh ich mit meinem Namen. Sondern Du hast das in Anführungszeichen hubspot getriebene Flyweel, was aber jetzt in den ganz normalen Gebrauch übergegangen ist. Ja, also ich sag mal, es ist immer noch, man muss eine Sache bedenken natürlich, es kommt echt aufs Unternehmen drauf an und auf die Strategie drauf an, ja.
Also wo würde ich vielleicht transaktionale E-Mails schon noch einsetzen? Im transaktionalen Sales, ja. Also wir haben ja unterschiedliche Produkte und Bandbreiten und wenn ich jetzt zum Beispiel an Produkte denk, die sehr hochpreisig sind, ja, also ich hab auch schon Produkte von, ich sag mal, 10 k verkauft bis zu 6, siebenstellig, ja. Es macht einen Unterschied, ob Du ein 10 k Produkt verkaufst, ja. Wie viel Effort darfst Du da investieren?
Und je kleiner die, ich sag mal, Evered Steel Size ist, ja, also je mehr wir Richtung 10 k oder vielleicht sogar weniger kommen, desto eher ist es ein Marketinggame. Und je eher wir in große Accounts kommen, wo es 6, siebenstellige Summen geht, ist es eher ein Salesgame, ja. Also ich glaub, das muss man schon immer berücksichtigen, deswegen gibt's jetzt nicht so eine Pauschaldaussage, hey, macht's das gar nicht oder macht das immer so. Man muss immer, ja, auf die Zielgruppe, aufs Produkt, auf die Zielsetzung eingehen und schauen, was ist das beste Modell für wen. Aber generell tendiere ich dazu, dass Marketing seinen Job macht und Sales seinen Job, ja.
Und das sehe ich ganz oft nicht, ja. Oft wird erwartet, also eben zum Beispiel, Sales ruft kalt irgendwelche Unternehmen an, die noch nie von dir gehört haben. Heißt ja, dass Marketing hier keine Arbeit geleistet hat. Sales übernimmt jetzt auch den Marketingjob. Und ich glaub, dessen muss man sich auch oft bewusst sein und das fehlt bei vielen Unternehmen diese, hey, deine Seller, die gehen da jetzt einfach rein, ja, und wollen irgendwas verkaufen, ey, die wissen doch noch gar nix da vorne von dir und Du willst dir irgendwas pitchen.
Die muss man ganz anders abholen. Das heißt, ich muss als Seller auch die Marketingleistung leisten, weil, tut mir leid, falls das nicht allen klar ist, aber der Prozess ist immer der gleiche und es kommt zuerst Marketing und dann Sales, ja. Also zuerst brauche ich, ja, das haben wir alle im Studium übrigens gelernt, die Marketing und Sale studiert haben, ja. AIDA Modell übrigens meine allererste Folge, einundzwanzigster Elfter 20 20. Nur mal so zur Information.
So. Bitte, die Cross linken wir jetzt an dieser Stelle, ja, für alle, die das noch mal eine kleine Nachhilfe brauchen. Und das wird dich auch nie ändern, ja, das ist nichts, was jetzt irgendwie 'n Trend war, ja, sondern das ist einfach Gesetz. Und ich glaub, wenn man sich dessen mal bewusst ist, dann kann man, ich glaub, auch dieses Zusammenspiel viel besser verstehen und auch besser aufsetzen und wirklich schauen, okay, was brauchen wir jetzt für Leads und wo hat Marketing jetzt seine Leistung? Und meiner Meinung nach im Jahr 20 26, in dem wir uns grade hier jetzt befinden, ja, sollte es eigentlich so sein, dass Marketing seinen Job macht und Leads aufwärmt und diese Awareness bringt und die Leute bis zu 'nem Punkt bringt, wo sie im Endeffekt ein Interesse zeigen.
Und das nicht am Produkt, Gottes Willen, ja, sondern die kommen in ein Webinar, in einen Workshop, die sehen ein Whitepaper, die kriegen ein Freebie, die kriegen irgendeinen, ja. Ja. Also bitte seid, da ist ja gar keine Grenzen gesetzt, ja. Seid da einfach ein bisschen kreativ. Das heißt, Marketing schürt das die und bringt die Leute in die Interestphase.
Und wenn die jetzt Interesse haben, dann ist es doch so geil und ich hab das auch schon öfters gemacht, wenn mein Salesteam, ja, dann warme Webinar Leads anruft, ja, und nicht erst übrigens danach, ja, das ist son typischer Anfängerfehler, den ich auch immer sehe, sondern schon davor, Ja, weil man kann dir auch schon davor anrufen und sagen, hey, Du kommst doch nächste Woche ins Webinar, was ist denn so deine Erwartungshaltungen, wo steht dir denn aktuell und mit was geht dir am liebsten raus? Dann weiß ich schon von jedem, der ins Webinar kommt, mit was geht der rein und wie muss Sales den abholen? Also schon davor, kann sogar sein, dass er sie dann schon für danach einen Termin legt, ja. Oder dann spätestens danach, dass er wieder anruft und sagt, hey, wurde die Erwartungshaltung gefüllt, Du hast doch das und das zu mir gesagt und da sind wir genau auf das eingegangen und Du hast mir gesagt, Du hast die und die Herausforderung. Ich würde dir jetzt nächsten Schritt das und das empfehlen.
Was sagst Du dazu? Und schon hat das alles eine ganz andere. Und ich glaub, dass wir viel zu viel gedrillt sind auf dieses, wir brauchen mehr Leads, ja, zu, hey, wir brauchen mehr Qualität in den Leads, ja. Und das ist für mich immer ein 1 gemeinsamer Effort, den man eigentlich zusammen sich anschauen sollte, wenn man ein Unternehmen hat mit 2 Abteilungen, ja. Wenn man so wie ich in Reunion ist, redet man mit sich selber, ja.
Also es ist aber interessant, was Du sagst, weil ich komm ja, bin jetzt seit, nur für diejenigen, die's vielleicht nicht wissen sollten, ja auch ich bin angestellt, ne. Mein Podcast ist nicht nur zwar mein Hobby, sondern auch nebenher selbstständig, son Sidepreneur. Son Siten, ja. Ja, Sidepreneur. Sondern von dem ich vorhin gesprochen hab, mein Chef Martin, ich bin ja angestellt bei Ifa Lounge mittlerweile ja seit 20 23, war ja aber davor auch in anderen Companies.
Und ich war in 1 Hubspot Agentur, hab den kompletten Hubspot Stack betreut, hatte 4 Leute unter mir und hab da mit Kunden zusammengearbeitet. Das, was Du jetzt gesagt hast, mit eigentlich ist das ja, ist es ist ja kein Rocket Science, die Leute irgendwie da Awareness zu schaffen, die ihnen ein Webinar zu kriegen, die die, keine Ahnung, 'n Whitepaper runterladen, denen 'n Freebie zu geben et cetera pp. Das hab ich den Leuten damals auch gesagt, den Kunden, ja. Mit ihr müsst da entsprechend nicht nur aufs Produkt und haut drauf und da ab in die Fresse, ja, mit dem Produkt, hier hast Du's am besten, ich schieb's den noch quer durch 'n Arsch, die 6 Meter durch 'n Darm, bis es dir nach oben rauskommt. Sondern Du, sorry, weil ne, sondern Du musst die 'n bisschen anders bespielen, son bisschen auch mit Emotionen, son bisschen auch hierbei, Sympathie et cetera pp.
Und dann ist aber genau das, was Du sagst, das hatte ich damals schon vor vor mittlerweile, ich guck grad mal aufn Tacho, vor vor 6 Jahren und jetzt sagst Du mir, das ist immer noch so. Wir brauchen mehr Leads. Ich brauch, ich werd da Janusz hier sehen am Markt. Es gibt ja so wenig so wenig Tools, die die man da einsetzen kann, ja. Warum ist das denn immer noch so?
Ja. Also ich versteh das nicht. Ich weiß auch nicht. Ich glaub, jeder, der Marketing und Sales irgendwie entweder gelernt hat oder versteht, der würde das nie sagen. Also solche Sätze kommen immer, soll das ich sagen muss, von Menschen, solche Sätze kommen immer, soll das ich sagen muss, von Menschen, die einfach nicht aus dem Metier kommen.
Da kann man mal klatschen. So. Da kann man mal klatschen, Dankeschön, weil, das ist wunderbar, dass Du das gerade sagst, weil ich ich bring jetzt 'n paar private Sachen noch mit rein. Gut. Ja, das ist ja im Podcast immer so.
Okay. Habt ihr gerade im im Bekanntenkreis so ein Problem. Ja, ich will auch und bla und ich hab ihm so ähnlich das das beraten und was Du gesagt hast. Bin 'n bisschen auf Social Media gegangen. Und dann kommt, dann kommt folgender Satz.
Ui. Ja, aber findest Du das nicht 'n bisschen viel? Ein Beitrag auf Instagram pro Monat reicht doch aus. Ja. Dann stehst Du da und guckst dich und suchst den Alkohol, weil sorry, aber ne, da da wollen dir Leute was erzählen von wie sie's machen wollen von Marketing, ne, die keine Ahnung davon haben.
0. Genau. Ja, aber das ist ja meistens so. Also das ist ja ganz viele, das hab ich ja auch immer wieder in meinen letzten 20 Jahren festgestellt, ganz viele, die nicht aus dem Bereich kommen, glauben ja, sie Sales funktioniert. Oder wenn dann Gründer dir erzählen will, wie Marketing funktioniert, aber selber weder eine Ausbildung im Marketing hat, noch jemals in einem anderen Unternehmen im Marketing gearbeitet hat.
Und ich mir so denke, okay, wow, ja? Was wissen wir eigentlich erzählt, ja? Und da hab ich dann auch natürlich öfters so meine Schwierigkeiten gehabt und bin auch angeeckt, weil Du ja eigentlich Leute einststellst, die die Expertise mitbringen, damit sie diese Expertise ausleben. Und natürlich gibt's da Gute und nicht so Gute. Das gibt's überall im Leben, aber dann bitte bildet doch einfach eure Leute weiter und drückt sie auf das Level, dass sie verstehen, was sie da tun, ja.
Ganz einfach, ja, dafür sind die Unternehmen da, ja. Also wenn Du wen einstellst, der es nicht drauf hat. Und da kommen wir jetzt aber zum nächsten Thema. Wie erkennt jemand, der nicht aus Marketing gelernt hat und nicht aus dem Bereich kommt, ob er jetzt jemanden Guten oder jemanden Schlechten einstellt? Weil das sind ja genau die Leute, die noch meinen, ja komm, HR kann ich einfach so machen, ist überhaupt Gesundheit.
Extrem. Sorry. Ich wusste nicht, ob man's bis dahin durchhört, aber ja. Großartig. Haben wir jetzt auch aufm Podcast drauf.
Mein Mann, der ist grüßen, ja. Also Er wollte er wollte auch mal was sagen, siehste? Ja. Er wollte auch für uns mit der Bass. Großartig.
Weißt Du, aber weißt Du, wie im Hessischen heißt, er niest das. Also er hat, das, was Du sagst, wenn jemand anderes niest, heißt das halt, er hat genießt, weil Du hast die Wahrheit erzählt. Okay, ja, da hab ich auch, glaub ich, wirklich die Wahrheit erzählt. Weil das Problem ist ja jetzt, jetzt stellt jemand, der keine Ahnung vom Marketing hat, jemanden einen ins Marketing, ne. Wie gut kann das laufen?
Weil er dem ich wahrscheinlich dann auch glaubt, so hab ich stehen geblieben. Ja, HR mach ich ja auch einfach so nebenbei. Ich ich stelle einfach die Leute ein, das kann ich ja auch alles selber, da brauch ich auch keinen Experten dafür. Einfach die Leute ein, das kann ich auch alles selber, da brauch ich auch keinen Experten dafür. Und dann haben wir den Ballerwatsch halt alles beisammen, ja.
Also es ist son Konglomerat, wenn Menschen, wenn auch eine HR Abteilung, ja, Menschen einstellt, die nicht aus dem Bereich kommen, ja, kann auch schiefgehen, ja. Also ja, es sind einige Hürden, die Unternehmen so nehmen müssen, ja. Es ist gar nicht so einfach. Ja, aber viele sagen ja auch, ne, Marketing ist einfach nur, machen wir 'n paar bunte Bildchen, dann läuft's schon. Nein.
Es ist halt einfach Ja, mach 'n Fehler. Folder. Also ich hab so oft gehört, na, dann machen wir 'n Folder dafür, das passt schon, ja. Nicht so, alles klar. Ja gut, passt.
Machen wir 'n Folder. Dann später waren's natürlich, machen wir 'n Onlinebanner und schalten die und dann geht das schon. Alles klar, natürlich. Kein Problem. Ja, es ist es ist leider so.
Und dann ruft Sales die Leute an, es ist alles in Ordnung, ist kein Thema, ja. Ja, das ist super, ja. Flywedel wird zum Glücksrad, das ist herrlich, ja. Möchte ein E kaufen, wunderbar. Ernste.
Ja, ist eine geile Geschichte, ja. 'N guter Preis, ja. Es es ist so so, ja und dann und dann steht da Sonja Kraus und dreht die Buchstaben rum wie damals, ne. Also schön Wie damals. Boah ja, das ist 'n Flashback jetzt grade.
Großartig. Ah, herrlich. Aber ne, es es hat viel ja auch mit Strategie zu tun. Du Du berätst doch bestimmt, wenn Du Du bist ja auch im Solopreneurcoaching, das machst Du ja auch, ja. Du berätst ja deine deine Leute auch in in dem Sinne.
Macht doch erst mal eine Strategie, macht 'n Contentplan. Macht das Wo wo ist überhaupt eure Zielgruppe? Macht eine Bayer, von mir aus eine Bayer Persona, ja? Aber nicht nicht so eine wie, mein Name ist Klaus Jürgen Wussoff, ja? Ich wohn in der Schwarzwald Klinik, hab 'n Dackel und fahr 'n Mercedes, sondern eine Deep Bayer Persona.
Was sind denn, wonach suchen die? Wo suchen die? Was haben die für Schmerzen? Was haben die für Folgeschmerzen? Was passiert dann jetzt?
Was haben die für Ängste? Was lässt die nicht schlafen? Keine Ahnung, ja. Ja. Aber da da kommen ja die meisten nicht drauf.
Ich mein, das ist auch son bisschen, ich will jetzt nicht bashen, aber das ist dann die Hubspot Krankheit, ne, weil die haben halt mit den mit diesen oberflächlichen Personas angefangen, ja. Das war mal was Schlechtes, was sie gemacht haben. Flywill war was Gutes. Da kommt's dann halt hin, ja, weil wenn Du halt eine scheiß Persona hast, kannst Du halt auch den Rest kacke. Ja, also es ist schon wichtig.
Wir nennen's ja ICP das ganze Thema. Das mach ich auch, glaub ich, jetzt schon seitdem ich selbstständig bin. Also ohne dem geht's gar nicht egal in welchem Bereich. Also ich jetzt seit 4 Jahren als Salesrainerin unterwegs und jetzt seit einem Jahr quasi begleite ich auch Solopreneure und egal in welchem Bereich ich unterwegs bin, ah, es sitzt einfach nie. Es fängt ja schon da an, ja.
Also wenn ich doch nicht mal meine Zielgruppe und ich nenn es, also ICP ist ja wirklich ideal Customer Profil, das ist ja nicht die Zielgruppe, weil Zielgruppe ist immer alle, ja, alle die's möglicherweise ansprechen kann, sondern ICP ist so klein davon, ja meistens, ganz klein. Und ist wirklich der optimale Kunde, der, der sofort ja schreit, wenn ich ihn anrufe. Und den haben die meisten ja gar nicht, deswegen tut sie sich auch so schwer, weil er eben nicht ideal ist. Und da fängt das Problem ja schon von vorne an, ja. Das heißt, Du hast nicht den idealen Kunden definiert, sondern Du hast halt irgendwen definiert und oder gar nix, ja, auch schon oft gesehen, ja.
Also so irgendwas Wischiwaschi mäßiges. So und dann fangt's ja schon an die Probleme von vorne, weil das Angebot sieht nicht. Wenn das Angebot keinen Zug hat, muss es über Marketing und Sales richten, aber ein schlechtes Angebot zu retten ist halt auch 'n riesen erfreut hinten raus. Und meistens gehen dir dann die Seller ein, die kommen dann, das ist meistens das Symptom, zu dir und sagen, na, wir sind einfach zu teuer. Ja, es liegt am Produkt, wir sind zu teuer, wir müssen das ändern, ja.
Wenn Du wenn das soweit ist, dann weißt Du, dass wir Rentner laden gar nicht gut. Das war für mich immer nur die Red Flag Nummer 1, wo Du merkst, die Kette funktioniert nicht. Aber dann ist doch, wenn die Basis schon nicht steht, ne. Wenn jemand sagt, meine, ich ich bespiel die komplette Zielgruppe, weil ich will hier einfach nur gesehen werden, ja. Also ohne Ziel, ohne Sinn und Verstand, ich klopp einfach mal was raus, mach, passt schon.
Dann brauchst Du auch nicht drüber nachdenken, ob jetzt Flywheel oder Funnel, weil Nö. Nö, also ich sag auch mal, also wenn die die Zielgruppe, die und die Positionierung und vor allem die Differenzierung. Also in in jetzt ist die Differenzierung viel wichtiger, würde ich sagen, die letzten Jahre schon als die als der USP, ja. Da ist die Differenzierung fast schon wichtiger, je nachdem welchem Markt man natürlich ist, ja. Weil es gibt ja viele, ne, von uns.
Von uns allen gibt's viele. Es gibt viele Anbieter, viele Lösungen und so weiter. Und man schaut sich mindestens 2 bis 3 an, sich dann zu entscheiden. So. Und dann ist einfach die Differenzierung viel wichtiger.
Und wenn die Dinge schon alle nicht klar sind, dann kommunizierst Du ja alles, was danach passiert, einfach an der Zielgruppe vorbei, ja. Also da ist die Zielgruppe, Du kommunizierst da links und da rechts, ja. Und Ja, ich weiß, was Du meinst, ist überhaupt kein Problem. Ja, das ist alles drüben. Ja, genau.
Okay. Genau. Und das ist halt so das riesen Riesenproblem, dass die ganzen Zeit- und Geldinvestments und das ist der Grund, warum's wirklich den Bach runtergespült wird, also kannst wirklich oftmals auch alles ins Klo reinspülen, was so gemacht wird, weil einfach das Fundament gar nicht sitzt. Und Funfact, ich hab ja über 500 Unternehmen quasi, also vor allem Scalups in den letzten Jahren von innen gesehen, jetzt auch viele Solopreneure. Das sitzt bei niemandem.
Also ich glaube, ich einmal aus aus über Hunderten Unternehmen bin ich wo reingegangen, hab gesagt, oh, so funktioniert's jetzt, hat sich die Kamera ausgeschaltet vor lauter. Was war das? Ja, das war jetzt, warte mal kurz. So. Okay.
Ja, Mensch. Großer Eckgott. Ja. Ich hoff mal, dass uns das jetzt nicht die Aufnahme von vorhin zerhagelt hat. Das werd ich feststellen, sobald die Aufnahme rum ist.
Nee, nee, nee, also lädt quasi im Hintergrund noch hoch. Alles gut. Okay, alles klar. Ich hab den ich hab den Tab noch offen, weil ich schau grad noch mal, aber ja, es ist im Hintergrund offen und es lädt hoch. Also ich hoffe, es boykottiert uns jetzt nicht mit der Bandbreite, aber es wird schon funktionieren, schaut gut aus, glaube ich.
Also ich hab seit 2 Wochen Glasfaser. Irgend bei mir hat bei mir funktioniert's. Wie's bei dir ist, weiß ich nicht. Okay, na, ich hör dich, ich seh dich. Also lass uns weitermachen.
Ich weiß nicht, wo wir stehen blind sind. So, Werbung Ende. So, Stefanie hat einmal aufn Tisch gekloppt, was bedeutet, dass einmal alles eingestürzt ist. Ich hab aber jetzt auch ehrlich gesagt vor lauter Schreck vergessen, wo wir waren. Aber Du hast gesagt, wenn ich mich noch richtig dran erinnere, lass mich kurz überlegen.
Du hast bisher bei bei über 200 Scale ups, wo Du warst, hast bisher das einmal gesehen, wo es lief und bei den anderen lief's halt einfach nie. Und dann hast Du aufn Tisch gekloppt und Ja. Genau und da war alles Dann lief's nicht mehr. Ja, da lief's nicht mehr. Alles aus.
Also von oben hat jemand gesagt, das lauft einfach nicht. Ja, genau, wir waren beim Thema, ne. Da sind wir, glaub ich, stehen geblieben. Genau. Und das ist eigentlich, ich bis auf eine Ausnahme das noch nie wohl gesehen hab, dass es eigentlich wirklich sitzt.
Also dass man auch wirklich seine Zielgruppe kennt, ja. Also nicht nur in der Oberfläche und ich glaub, das ist so das riesengroße Problem, was wir heute haben, das hat früher gereicht. Früher hat 'n Funnel gereicht, es hat gereicht, dass Du deine Zielgruppe irgendwie 'n bissel kennst, ja. Aber wir leben jetzt in einen sehr gesättigten Markt, jedes Thema. Von mir gibt's ja auch viele, ja.
Und und von dir auch, ja und von jedem von uns, ja. Also wir leben in einem sehr gesättigten Markt und da muss man sich auf 1 ganz anderen Ebene durchsetzen und die heißt einfach Qualität und Tiefgang. Und da, glaub ich, sind viele einfach noch nicht angekommen. Ich setz noch einen drauf. Es ist nicht nur Qualität und Tiefgang, sondern ich sage, es ist auch Vertrauen.
Ja. Das das hattest Du, also damals war ja einfach, das hattest Du, also damals war ja einfach, was heißt damals, ja, so in den frühen Zweitausendern, wo auch ich mal dann angefangen hab, irgendwie meinen Kopf zum Denken zu bewegen. Da war da war, Du hattest ja, wie wie hieß 'n das? Ich glaub, Verkäufermarkt, ne. Verwechseln das jedes Mal.
Aber der Verkäufer hat etwas angeboten. Der Kunde hat gesagt, nee, Micky will ich haben, ist kein Problem, ja. Ich hab zwar keine Ahnung, wer Du bist, ich hab keine Ahnung, was Du machst. Passt schon. Ja.
Ja, ich kaufe, fertig, ja. Es kost x Geld und das war's. Und jetzt aber, das hab ich zumindest verstärkt nach Corona festgestellt, hab ja auch schon in anderen Podcast gesagt, seitdem möchtest Du eigentlich ein 1 oder verstärkt zumindest ein Vertrauen aufbauen zu dem Unternehmen, mit dem Du eine Geschäftsbeziehung eingehst. Und da reicht's halt einfach nicht mehr mit Transaktional Mails rausgebombt zu werden oder bebombt zu werden, wo's dann heißt, also kauf mich, ja, ich bin der Beste, ich bin der geilste, ich hab den längsten, sondern Du möchtest entsprechend und getriggert werden und auch mit Emotionen abgeholt werden. Du willst Vertrauen haben.
Ja. Deswegen boomen ja auch unter anderem die Podcasts so sehr seit Jahren, weil's halt einfach ein vertrauensbildendes Medium entlang der ist, ja. Genau. Was irgendwie auch noch keiner verstanden hat, also zumindest wenige verstanden haben, weil es gibt immer noch Podcast, die meinen, sie müssten die letzte Viertelstunde ihres Podcasts damit verbringen, irgendwie Sales Pitch rauszuhauen. Das ist der größte Scheißtrick, den Du machen kannst, ja, was sie tun's halt immer wieder, weil sie ja sagen, es funktioniert.
Nee, tut's nicht. Aber ja, es ist es ist einfach so. Also ich sag mal, die Reise geht dann halt schon verstärkt. Du hast zwar gesagt, klar, Du musst gucken, für welches Unternehmen passt es, für welches ist 'n Flyweheel besser, für welches ist 1 1 1 Funnel besser, aber die Tendenz geht eigentlich schon mehr ins Flyweheel, ins Nudchern, ins Trustbildende, ins ich bleib am Leben und und aber aber auch ein damit einhergehen, Du hast es vorhin auch schon kurz angerissen, dir folgen die Leute auf LinkedIn. Ja.
So. 'nem Unternehmen aber zu folgen auf LinkedIn ist irgendwo Schwachsinn, weil die Posts werden, wenn überhaupt, ja nur sporadisch mal ausgespielt, weil der Algorithmus halt so ist wie der Algorithmus. Genau, sondern man folgt den Menschen, die dem Unternehmen zugehörig sind. Und wenn die entsprechend interagieren, ja, da sind wir schon wieder beim Corporate Influencer, beim was weiß ich was, ja, Markenbotschafter, ist auch Teil 1 Strategie, ja, deswegen gibt's ja die ganzen Corporate Influencer Programme und auch dann Teil des flyweels. Genau, vollkommen richtig.
Also ich glaub, Personal Branding ist sowieso, also das kriegst Du nicht mehr weg, da können sich ja vielleicht noch die letzten wehren dagegen viel Spaß, ja. Macht aber gar keinen Sinn. Du kommst ohne Personal Brand nicht weiter. Warum nicht? Und da gibt's auch Studien dazu, dass wir in 1 ziemlichen Vertrauenskrise leben, ja.
Also das Vertrauen hat abgenommen, ja. Das Vertrauen auch natürlich in die Wirtschaft, in die Politik, gut, das war sowieso immer schon im Eimer, aber auch das Vertrauen, ich sag mal gegenüber Anbietern, Dienstleistern, ja. Wir haben da auch viele schwarze Schafe am Markt, viel verbrannte Erde, irgendwelche Leute, die einfach nur auf schnelle Geld aus waren und die Leute sind einfach viel vorsichtiger. Und zu wem gehen Sie dann? Zu dem, der die ganze Zeit nur Werbung ballert, ja und sagt, ich bin der Geilste und ich hab das geilste Produkt und den geilsten Preis oder gehe ich zu jemandem, der eben Vertrauen aufgebaut hat, der mir seine Werte gezeigt hat, ja.
Auch Werte sind heute so viel wichtiger noch, ja und kriegen sone Bedeutung, für was stehst Du denn? Und auch für was nicht? Und ich hab das sogar bei mir selber gemerkt, ich folge natürlich auch ein paar Menschen auf LinkedIn und da hat jemand auch was gepostet, den ich eigentlich sehr gut fand und dann hat er was gepostet, wo ich mir dachte, wow, also wenn er die Werte vertritt, auf gar keinen Fall. Und das ist gut, ja, weil ich möchte da nicht mit so jemandem arbeiten. Und das ist eigentlich total spannend.
Man sollte diese Werte auch kommunizieren, ja, im besten Fall glaubt man ja, man hat gute Werte, ja. Man sollte die auch kommunizieren. Ich glaub, es ist wichtig, die Zielgruppe auszusortieren und die Richtigen zu finden und eben dieses Vertrauen Stück für Stück aufzubauen. Und da ist natürlich LinkedIn 'n super Kanal, aber eben so wie Du sagst, Podcast. Ich hab selber auch einen Videocast auf Youtube.
Das heißt, es gibt ja unterschiedliche Wege und ich glaub, was absolut nicht mehr wegzudenken ist, ja, und da werden sich viele schwertun, ich weiß, aber es ist Video. Ja. Weil Du kannst alles faken heute, ja. Du kannst Fotos faken, Du kannst Text faken, ganz LinkedIn ist ja fake, ja. Also ich glaub, der Großteil Ja, tut mir leid.
Der Kunde ist Ja, es ist leider so. Es ist leider so. Ja, sorry, dass ich die Wahrheit aussprechen muss, aber die Mehrheit postet irgendwelchen Fake Content, geklauten Content von irgendwelchen anderen oder AI generierten Content von der AI, aber sich Mühe geben, kommt für die kommt ja für viele nicht infrage, ja, oder eine eigene Voice zu entwickeln. Und so, jetzt haben wir das. Das kann alles gefakt werden.
Und ja, jetzt kommen wir mit Deep Fake und Videos, okay, Ferrari nach, aber da sind wir trotzdem noch weit weg, ja. Man erkennt, wenn ich jetzt und Du jetzt grade diesen Podcast aufnehmen, ja, und wir nicht fähig sind, ja, wie man auch an dem Ausfall erkennt, den ich grade technisch hatte, ja. Der war extra, der wurde eingestellt. Ja, den hab ich extra inszeniert, damit man's nicht checkt. Und das, glaub ich, wir sind in 1 Ära, wo Echtheit wieder wichtig wird, weil so viel Fake da draußen ist.
Und in 1 Ära, wo Werte unfassbar wichtig sind zu kommunizieren und das ist immer an eine Person geknüpft. Also logischerweise für Unternehmen macht's gar keinen Sinn, eine Unternehmensseite, also ja, die legst da einmal an, die hab ich auch angelegt und schau's nie wieder an. Die Menschen folgen ja mir als Mensch. Die wollen mit mir als Mensch arbeiten und bei größeren Unternehmen sind es ja trotzdem die Menschen dahinter, mit denen man, also entweder dessen Produkt man gut findet oder mit denen man arbeiten möchte, je nachdem, was man halt anbietet, ob man Dienstleister oder Produkt ist, ja. Und deswegen glaub ich, man muss da son krass anderen Weg einschlagen, was den Content auch angeht.
Also ich glaub, ich bin mittlerweile dafür bekannt dafür, dass ich eine gewisse Contentstrategie fahr, die auch mir zu ja, ich sag mal, auch sehr viel Umsatz verholfen hat, ja. Weil ich verstanden hab, wie Vertrauen aufgebaut werden muss, ja und dass man sich dafür auch, ja, gewisse Dinge nach außen bringen muss. Das ist einfach superwichtig. Und das Vertrauen kannst Du nicht anders aufbauen, als wenn Du dich offenbarst, sag ich jetzt mal, bis zu 'nem gewissen Grad und zeigst, wer Du wirklich bist. Und zwar echt real, nicht fake, ja, sondern wer Du wirklich bist, für was Du stehst und was die Leute bekommen, wenn sie zu dir kommen.
Es es ist es ist wirklich so, ja. Ich hatte das auch mal in in 'ner Podcast Session, das ist schon 'n paar Jahre her. Ich hab mich mit jemandem unterhalten. Wir haben uns echt gut verstanden. Wir hatten vorab Gespräch, alles teuer, alles top.
Und auf einmal, ich hab auf aufnehmen gedrückt und dann hat's gemacht, und diese Person hat sich 180 Grad gedreht, hat eine Rolle gespielt innerhalb dieser Session. Oh wow. Ich hab gedacht, ich krieg die Krise, ja. Also ich ich könnte das nicht, ja, ich hab auch mal Theater gemacht und ja, ich kann in Rollen schlüpfen, aber ey, das, jetzt mal ohne Mist, ja. Krass.
Also, ich bin ich bin so vor der Kamera, jetzt mit dir wie auch hinter der Kamera. Also mir ist das persönlich wurscht. Also ich hab mich zwar vor 10 Jahren mal verstellt, da war ja auch, da war ich noch 26, jetzt bin ich 36, nee, für den Scheiß bin ich echt zu alt, ja. Ja. Mach ich auch nicht mehr, ist mir ist mir zu blöd.
Aber das ist das, wo eigentlich, ja, ist ja wirklich so, aber das ist das, wo ja die Reise hingeht. Wenn wir jetzt aber mal von dem Ganzen ausgehen, bevor ich zur Abschlussfrage komme, ich hab für dich eine ganz spezielle Abschlussfrage. Oh ey. Weil ich ich ich weiß, ich weiß ja, bei dir ist mittlerweile gleich 18 Uhr, bei uns ist gerade in Deutschland 11 Uhr. Das heißt, die Pizza, die Pizza kommt gleich.
Kurze kurze Off topic Frage vorab, welche Pizza? Tuna. Oh, mit Thunfisch, sehr lecker. Ja, mag ich. Sehr lecker.
Ich könnt jetzt jeden Italiener vergraulen, weil ich sage, ich mag Hawaii. Oh. Aber Mein Mann, Italiener, sagt es nicht laut. So, Entschuldigung. Oh Gott.
Ist auch geil, ne. Eine Österreicherin und 'n Italiener wandert Haus nach Bali. Ist okay. Ja. Kann man kann man mal machen, mehr Internationalität gibt's nicht.
Wenn jetzt jemand oder die Leute kommen jetzt zu dir und sagen, hey Steffi, kannst Du mir mal helfen? Ja. Wenn wir mal von dem Thema Nummer Nummer ausgehen. Mhm. Was ist so das 1., was Du den Leuten dazu sagst?
Wo die wo die auch wirklich sagen, Alter, ja, es stimmt? Das sagen sie übrigens nicht. Aber das 1., was ich allen sage, wenn Sie sagen so, ja komm Steffi, wie machen wir, also Fly Wheel, ne? Dann ist das 1., ich sag ich sag's dir gleich, es dauert mindestens 6 bis 12 Monate, bis das Fly Wheel sein Flyweel wirklich entwickelt hat. Und dann ist eher nicht so das, oh ja, okay, sondern oh ja, scheiße.
Und dann kommt dann kommt das typisch Deutsche, oh Gott, was würde mich das kosten? Ja, wahrscheinlich auch das, aber es es ist tatsächlich so, also ich bin da sehr direkt und sehr ehrlich immer mit den Menschen, ein, wo's darum geht, eine Personal Brand aufzubauen, Vertrauen aufzubauen, ja. Normalerweise haben wir dann ein Vertrauen aufzubauen, ja. Normalerweise haben wir dann ein Konvertierungstool wie einen Newsletter oder so da drinnen, ja. Wir haben vielleicht Youtube da drinnen, ja.
Und wenn man das nicht alles hat, das alles aufzubauen, diese ganzen Kanäle Stück für Stück und nicht auch Gottes willen, nicht alle auf einmal, ja. Also das sag ich auch immer, aber es dauert einfach, ja. Also da kommen jetzt nicht einfach morgen Leads rein, wenn Du heute bei 0 stehst, ja, oder wenn Du heute 'n bisschen auf LinkedIn irgendwelche Follower aufgebaut hast, aber eigentlich ja mehr schlecht als recht, ja. Und dann glaubst Du, wenn ich jetzt ein bisschen was poste, dann kommen plötzlich Leads rein, ja. Also ich fang immer natürlich an, damit den Shortform Kanal zu optimieren, wenn der funktioniert anzufangen, die Leute in einen Longform Kanal zu kriegen und im besten Fall natürlich in sein eigenes Eco System, wo ich die bespielen kann, ja, wie jetzt zum Beispiel eben mit einem Newsletter.
Hat nämlich den riesengroßen Vorteil, dass ich mich nicht von den Plattformen abhängig mache, ja, sondern die Leute einfach bei mir hab. Und dann muss ich natürlich schauen, okay, was sind die Wege, wie jetzt zum Beispiel mit Leadmagneten, wie ich die Leute da raus konvertiert bekomme. Ist das jetzt im Webinar, ich mach zum Beispiel auch nächste Woche 'n Webinar, wo ich einfach schaue, okay, wer ist denn schon reif, wer ist in dem Stage, ja, im Endeffekt vielleicht mit mir den nächsten Schritt zu gehen, ja. Oder es können auch andere Vehikel sein. Und die, die nicht ready sind, die werden dann weiter genörgert.
Und das ist, glaube ich, das Wichtigste, dass man einfach da realistisch ist und den Leuten nicht sagt, ja, so wie ich so Flint in jeden Tag sehe, ja, in 4 Wochen mach ich dich reich oder hast Du 100 Leads und alles kein Problem. Ja, die haben ein, 2 Kunden, wo das mal funktioniert hat, die anderen 90 Prozent, bei denen läuft's nicht so, aber mit denen geht man halt raus und showcase die. Könnte ich auch machen, mach ich natürlich nicht, ja, weil ich ethische Werte hab und anderes Marketing betreib. Auch da muss ich dann entscheiden, welchen Weg er geht. Und so gesehen sage ich lieber, so wird's so schnell wird's einfach nicht funktionieren von heute auf morgen.
So, dann kommen wir mal im Zuge der Pizza. Dann mal doch mal zur Abschlussfrage, aber ich sehe jetzt schon nicht. Ich hoffe, ich hoffe, Du sagst, ja, wir machen noch mal eine 2. Folge. Boah.
Später im Jahr. Wenn wenn's für dich okay ist, wenn Du noch möchtest machen, ja. Wenn's auch bei mir wärmer ist, ja. Vielleicht sogar mal live, wenn Du mal wieder in Deutschland bist. Mal gucken.
Ja, bin ich im Mai, Ende April, Anfang Mai, weil wir haben ja unser Solopreneurvent, unser riesengroßes im Mai, deswegen bin ich vor Ort, da können wir uns treffen. Und wo? Wir haben's am achten Mai in Berlin und am zehnten Mai in Wien. Berlin, ich komme aus Frankfurt. Ja, na, entschuldige, der Herr Clarks im im Flugzeug und los geht's.
Jo. Wir reden noch mal. Wir reden noch mal. Kommen wir deine letzte Frage raus. Obwohl obwohl ich eigentlich gern nach Wien wieder mal würd.
Ja, dann kommen wir mal nach Wien und verschnitt so. Oh, geil. Ja. Okay, so. Jetzt hab ich Hunger.
Dankeschön. Abschlussfrage. Bisschen Musik muss ja auch noch sein. So. Entschuldigung, ich hab schon gedacht, wir sind im Netzwerk hängen geblieben.
Nee, Du hast nicht aufn Tisch gekloppt. Alles gut. Du bist ja auch Coach. Oh, das ist 'n großes Wort. Ja, deswegen nehm ich's jetzt mal da.
Mal weg vom Flywheel, weg vom vom Funnel und alles Mögliche. Die ganzen Coaches, die da in LinkedIn grade kräuchen und fleuchen und meinen, mit ihrer Rolex flexen zu müssen und keine Ahnung, mit ihrer More Nutrition Box angeben, weil die trinken ja jetzt 'n Pulver und fühlen sich dadurch irgendwie 30 Kilo leichter und haben jetzt auf einmal 5 Uhr morgens Zeit aufzustehen und da entsprechend ihr ihr ihr ihr ihr Tagwerk durchzuhasseln. Ja. Was hältst Du denn von denen? Macht das deine Arbeit 'n bisschen schwierig, weil das son bisschen inflationär mittlerweile genutzt wird und Du quasi auch so abgestempelt wirst als Coach?
Ja, gute Frage. Mich mal wieder mit diesen Themen zu beschäftigen. Großartig. Also ich bin ja der Anticoach per se, ja. Also ich sag auch, glaub ich, überall in jeder Kommunikation, dass ich's nicht bin.
Ich zeige auch ganz viel, was ich mache. Also im klassischen Sinne bin ich Unternehmensberaterin, ja. Also ich hab das Gewerbe auch in Österreich als Unternehmensberaterin angemeldet. Ich hab auch nie mich als Coach auf dem Markt positioniert. Ich finde, wenn wir Coaching per se hernehmen, ja, geht's ja eher dadrum, und das ist das Problem, dass wir im Markt ja haben, Coaching wird ja per se falsch verstanden.
Alle werden einfach in eine Coaching Bubble reingeschmissen, aber Coaching per se, wenn's auch wirklich gut gemacht wird, ja, ist ja eigentlich mit Fragen dich zu 1 Lösung zu führen. Das hat nix mit, ich geborene dir diese Formel und dieses Ding und Du machst es jetzt zu tun, wenn wir wirklich von echtem Coaching reden. Deswegen, das find ich's schade, weil ja, es wird da alles viel reingeschmissen und ich sag's mal so, ich glaub, jeder in seiner hat die schwarzen Schafe, ja. Also nicht nur ich muss mit solchen Dingen kämpfen, nehmen wir die Agenturszene, ja. Also jeder, der an Agenturen denkt, Gottes Willen, ja.
Also nicht schon wieder sone Agentur, nicht schon wieder eine, die versprechen, dass sie mir morgen 20 Leads besonnen und dann war's nur 1, ja. Ich glaub, jede Branche kämpft da mit ihrer eigenen, mit den schwarzen Schafen, die halt nur geil aufs Geld sind. Find ich, dass sie sehr leicht zu erkennen sind, ja. Also ich werde jetzt vielleicht doch sonen kleinen rausbringen rausbringen, ja. Wie erkennst Du eben die schwarzen Schafe in deiner?
Ich kauf das ja mal ganz gut. Für mich ist immer offensichtlich, wenn jemand schon sagt, hey, ich habe jetzt 4000000 dieses Jahr gemacht, ich will nächstes Jahr 12000000 machen, wir wollen skalieren, dann ist ja klar, dass es auf Kosten der Kunden geht. Weil wenn Du eine Dienstleistung erbringst, dann kannst Du nur skalieren, indem Du die Qualität runterfährst und zum Beispiel mehr Leute in die Gruppen reinhaust. Weil der will ja nicht noch mehr im Business hängen, ja. Der will ja ein geiles Leben haben mit seinen Millionen und mit seiner Rolex und mit seinem Auto oder was auch immer es ist, ja.
Das heißt, Skalierung im Dienstleistungssektor geht meistens ja auf die Qualität und dann bist Du im Massenprogramm und sitzt da mit 100 anderen und darfst eine Frage stellen und hast trotzdem 'n fünfstelligen Betrag hingelegt, wo ich immer so sag, Leute, warum kauft ihr das überhaupt, ja? Ich versteh das gar nicht, ja, also, ja. Aber das ist so, die, also gerade bei mir in meiner von Selbstständigen, gerade die Beginner, die fallen halt viel auf so was rein. Die denken sich so, ja, hey, die verspricht jetzt den Erfolg und dann gehe ich in ihr Programm und dann wird das alles toll und über 90 Prozent ist es halt nicht toll. Und ja, ja, also ich versuch mich da klar auch mit meinen Werten und ich glaub, da kommen wieder die Werte ins Spielabschlusswort, ja.
Ich glaub, ich versuch sehr viel mit meinen Werten zu kommunizieren, für was ich stehe und für was auch nicht und wie ich mich differenziere. Und wenn Du wahrscheinlich meine Followerschaft fragst, würden sie die, die mir wirklich schon länger folgen, alle sagen, die Steffi ist kein Coach und ich seh sie auch nicht in diesem Topf. Das war eigentlich das perfekte Schlusswort, liebe Steffi. Vielen, lieben Dank für diese andersartige Folge. Eigentlich war der Plan über Flyweheel versus Funnel zu reden, hin zu Genau.
Wir haben jetzt 'n 'n Querschnitt über alles gemacht. Ja. Also was was was was Sales ist, fand ich auch sehr, sehr geil. Vielen lieben Dank dafür. Ja, danke, dass ich da sein durfte und ich hoffe, deine Hörer haben sich wirklich sehr viel mitgenommen von uns heute.
Wir sehen uns auf jeden Fall. Ich hoffe zu 1 nächsten Folge. Wir gucken mal wann. Und wo. Erst mal vielen lieben Dank.
Und wo. Dankeschön. Danke dir. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer und jetzt mal kurz an die Follower und Followerinnen von Steffi. Frage an euch, ist Steffi ein Coach, ja oder nein?
Haut's mal gern in die Kommentare. Und Frage an meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer. Was habt ihr denn bei euch im Unternehmen etabliert? Wisst ihr's überhaupt? Ist es 'n Flywheel?
Ist es denn 'n Funnel? Ist es beides oder ist es gar nix? Schreibt mir doch mal gern eure Meinung zum Thema in einen LinkedIn Kommentar bei Podcast Punkt d e, bei Spotify oder bei Youtube in die Kommentarspalte oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns.
Bis zum nächsten Mal.
Veröffentlicht mit CiteCast