Warum dein LinkedIn nichts bringt und wie du das änderst | Interview mit Darius Lohmann {S05E19}
Worum es geht
In Folge #127 von "Irgendwas mit Vertrieb" spricht der Host mit Darius Lohmann darüber, warum LinkedIn für viele Vertriebler nicht funktioniert — und wie man das ändert. Die zentrale These: Nicht LinkedIn ist das Problem, sondern die falsche Erwartung. Darius zeigt, wie er ohne virale Posts oder große Reichweite allein durch Konsequenz 10 % zusätzlichen Jahresumsatz über LinkedIn-Inbounds erzielt hat und wie sich der Kanal als System statt als Branding-Spielerei aufbauen lässt.
Autor: Irgendwas mit Vertrieb - Lass uns den B2B Vertrieb in Deutschland ein bisschen besser machen
Zu Gast
Darius Lohmann bringt einen Sales-Background aus HR Tech, Data Intelligence und CRM mit und hat drei Stationen in vier Jahren durchlaufen. Im April 2025 macht er sich mit Cold Calling as a Service selbstständig.
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Transkript
Präsentiert von Vertrieb Punkt Business. Wir wollen den Vertrieb in Deutschland noch besser machen. Packen wir's an mit diesem So, hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge irgendwas mit Vertrieb und ich habe mir auch heute jemanden mit dazu geholt, den ich ja logischerweise auf LinkedIn gefunden habe, die ich glaub 95 Prozent meiner Gäste. Und der liebe Darius, der auf der anderen Seite der Leitung sitzt, ist gar nicht so weit weg von mir, aber bevor wir jetzt noch weiter den Darius einmal kurz vorstellen, Für dich bitte einfach noch mal kurz der Hinweis, wenn dir dieser Content gefällt, dann hilf uns einfach 'n kleines bisschen, indem Du deinen Finger auf deinem Smartphone in Richtung Rezensionen, Like oder Kommentare bewegst. Es ist echt viel, viel einfacher als irgendjemanden anzurufen oder eine 100 Tage Challenge zu machen.
Hilft uns extrem weiter, weil umso mehr Reichweite, umso coolere Gäste. Apropos coole Gäste, hi Darius. Hallo live. Vielen, vielen Dank. Freut mich sehr, mit dabei zu sein heute und bin schon sehr gespannt auf unsere Podcastfolge.
Ja, das wird, glaube ich, ein sehr entspannter Ritt hier heute. Danke auch noch mal, dass Du jetzt mit mit Verschiebung und sowas alles mitgemacht hast. Aber wir wollen jetzt gar nicht so viel darüber sprechen, was alles nicht passiert ist, sondern das, was passiert. Darius erzähl mal ganz kurz, wer Du bist und was Du so machst und danach gehen wir rüber in die Quick Feier Fragen, okay? Sehr sehr gerne.
Ja, ich bin Darius, bin fast 32 Jahre alt und hab einen sehr starken Sales Hintergrund, würd ich sagen. Hab jetzt bisher 3 verschiedene Firmen in 4 Jahren gesehen. Angefangen mit Jobteasern, 'n Scaler aus Frankreich im Bereich HR Tech, dann bei Cognism gewesen im Bereich Data Intelligence und dann bei Hubspot gewesen für den Bereich CRM Systeme und bande jetzt auf der Weg in die Selbstständigkeit ab April. Das heißt, man bin selbstständig mit Code Coding as a service und LinkedIn Personal Branding für Vertriebsteams. Sehr, sehr cool.
Dann lass uns noch mal ganz 'n bisschen hinter die hinter das, was quasi da auf LinkedIn steht, alles noch mal hinterher gucken. Wo bist Du denn grade örtlich gesehen? Sag jetzt bitte nicht Homeoffice. Homeoffice wär Homeoffice wär zu einfacher als Antwort jetzt an der Stelle. Genau, ja, nee, ich weiß, was Du meinst.
Mieter von der Ruhr und genau, das ist jetzt gar nicht so weit weg von dir mit Köln, ja. Ja, ganz genau. Wenn Du nicht grade deine Selbstständigkeit vorbereitest, was machst Du als Ausgleich in der Freizeit? Ich glaube, was viele mit Sales machen, ich mach sehr viel Sport, bin sehr viel joggen, schwimmen und mach im Fitnessstudio 2, 3 Kurse pro Woche. Das heißt, bin jetzt seit, ja, ich würd sagen, seit Januar bei sechsmal pro Woche im Schnitt, was tatsächlich mich auch überrascht hat, Too Bionis im im in der Retroperspektive.
Liegt aber auch daran, da ich von Fitnessstudio 2 Kurse hab, die relativ cool sind und da kann man natürlich dann, wenn die stattfinden, immer wieder direkt hingehen und hat dann schon quasi das Checkmarkt für den Tag. Ja, sehr geil. Sehr, sehr schön. Ja, ich freu mich auch, wenn ich bald wieder ins ins Witte darf. Sehr, sehr cool.
Wenn Du dich auf eine einzelne, ne, folgendes Szenario, der liebe Vertriebsgott kommt auf dich zu und sagt, Mensch, Du hast ja bisher alles ganz cool gemacht, aber Du darfst dich ab jetzt nur noch auf einen einzigen Kanal stürzen, Kunden zu gewinnen oder Kunden zu behalten oder wie auch immer. Welcher wäre das und warum, ne? Also keine Ahnung Brieftaube, Pony Express, ja. Oder vielleicht auch 'n Fax. Wir können den Deal nicht anlegen und die Faxnummer fehlt, genau.
Genau. Also ich glaube, wenn Du mich fragst, so würde ich Es ist eine sehr schwierige Frage, weil es natürlich viele Kanäle gibt, die sehr, sehr gut funktionieren. Bin Beispiel ein großer Fan vom Cold Colling, bin aber auch ein Fan davon, einfach mal 'n Hang geschriebenen Brief zu schreiben oder eine Postkarte zu schicken. Das funktioniert auch sehr gut. Jetzt in der, ich sag mal, in der Perspektive, man hat Kunden, man will neue Kunden gewinnen und will die alle für sich gleichzeitig behalten und natürlich auch nerdger mit Content, bin ich Und da würde ich sagen, der wichtigste Kanal für mich ist LinkedIn.
Einfach nur bei a kann man darüber natürlich relativ schnell neue Kunden auf sich aufmerksam machen und b hat man natürlich die Möglichkeit, die bestehenden Kunden immer wieder zu nerdgern. Das heißt, sich da auch mit diesen Stakeholdern oder Entscheidern zu vernetzen, die dann den Content sehen. Die liken in der Regel nicht, das ist mir aufgefallen, weil die, ne, die kennen einen dann, sehen das, lesen das, sind aber so ehrlich diese stillen Mitleser. Nichtsdestotrotz 'n relativ einfacher Approach über LinkedIn, ja. Okay, spannend.
Okay, wir können ja gleich noch mal, können wir gleich noch mal ausdiskutieren. Dann pass auf, stell dir vor, Du hättest, Du Du wärst jetzt glücklich verheiratet oder hättest eine Partnerschaft oder irgend Weise, ihr würdet ein Kind adoptieren bekommen, wie auch immer. Der ist jetzt oder sie ist jetzt 15 und es geht da drum, Papa, was soll ich denn mal werden? Wie überzeugst Du dein Kind davon, in Sales zu gehen? Boah, ist eine sehr, sehr schwierige Frage Sehr schwierige Frage.
Ich glaube, wenn ich zum Beispiel an mein fluores Ich denke, ich wollte Ich bin als Bankkaufmann gestartet, bin dann an die Uni gewechselt und wollte eigentlich Richtung Kapitalmarkt, Investmentbanking gehen. Klar. Und Wollen, glaube ich, alle. Eine klassische. Ein klassischer BWL Weg natürlich auch und bin dann durch Zufall.
Ich hatte mich für die Karriere interne Jobbörse angemeldet, was dann auch von Job Teaser gestellt wurde, was mein erstes Unternehmen nach der Uni war und die hat mich über Active Sourcing angeschrieben und das hat mir sehr, sehr gut gefallen. Das war 'n Start-up in dem Bereich beziehungsweise 'n Scaler-up aus europäischer Sicht und was für mich zum Beispiel herausgesprochen war, war die Möglichkeit sie zu vernetzen, Beziehungen aufzubauen und dem Kundengespräch zu führen und natürlich auch ein Stück weit präsentieren, was mir in der Uni schon immer wieder Spaß gemacht hat. Das heißt, wenn ich jetzt überlege, mein Kind, der ist 15 Jahre alt und überlegt in den Sale zu gehen oder weiß noch nicht, wo's hingehen soll, dann würde ich tatsächlich einfach, ich sag mal, auf sonem, natürlich auch sone Art Karrieremesse gehen. Ich glaube, das ist immer son sehr praktischer Weg, verschiedene Bereiche natürlich kennenzulernen. Aber ich würde denen auch mal auch sone Sales Messe mitnehmen.
Das heißt, es gab ja auch diese Code Colleing Word zum Beispiel, weil ich glaube, je früher man sieht, was hinter dem Sales steht und nicht dieses klassische Bild von, ich sitz irgendwo am Strand, ich hab eine Rolex, 'n Ferrari, ich telefonier 2, 3 Kunden ab, mach hunderttausende im Monat. Ja, also so läuft's halt nicht. Es ist ja mehr dieses, ich renn dem Kunden hinterher, ich muss meine Coldkreuz machen, ich bekomme sehr viel Ablehnung zu spüren und nicht jeder Tag ist 'n Erfolg, also sehr viel Verluste. Und ich glaube, es ist sehr wichtig, das frühzeitig zu sehen und natürlich auch zu merken, ist es was für einen oder ist es nichts? Also ich kann auch Leute verstehen, die zum Beispiel nach 'nem halben Jahr oder 'nem Jahr feststellen, hey, Sales ist nichts für mich.
Ich wechsle noch mal den Bereich oder vielleicht auch Neukundenakquise ist nichts, ich gehe jetzt ins Bestandskundengeschäft, dann gibt's ja auch, ja. Ja. Ja, also das Coole ist ja, also mir gefällt die Antwort noch nicht, deswegen werde ich gleich noch mal nachbauen, aber das Coole ist, Du kannst ja Sales aufteilen, ne, Bestandskunde wie Du sagst, ne Farming Hunting, Du musst ja auch nicht die ganze Zeit immer nur dir die Backpfeifen abholen. Du kannst ja auch Customer Success machen, wo Du, ne, gehört ja auch zum zum Teil zum Sales oder Du sagst keine Ahnung, ich mache irgendwie son son son son Brücke mit Marketing und Sales irgendwie noch mit, ne, dass Du da da irgendwie dazwischen bist, also richtigen richtigen Business Development, BDA, wie auch immer. Ja.
Aber Du wolltest ja dein Kind überzeugen, in Sales zu gehen. Du wolltest ihm nicht die Optionen aufzeigen, sondern Du wolltest sagen, pass auf, das sollte auf jeden Fall für dich eine Option sein. Was sind deine Argumente? Ja. Ich glaube, ich würde ein Stück weit auch hinterfragen, also zum Beispiel jetzt in Bezug auf Arbeitszeiten, ob man natürlich dann sagt, man will die Extrameile geben mit, ich sag mal teilweise Wochen, die 50 Stunden gehen, vielleicht auch länger oder vielleicht mal abends 'n Laptop aufklappen.
Was ich allerdings auch anführen würde als positives Argument, ist natürlich die Möglichkeit, dass man seinen Tag auch mehr oder weniger frei gestalten kann. Natürlich abhängig von der Company, es gibt ja auch viele, die sagen, ich muss von nine to five oder von nine to whatever im Büro bleiben oder vielleicht schon 8 Uhr anfangen oder sowas. Aber in der Regel, was ich also eine Erfahrung gesammelt hab, war eigentlich, dass man den Tag relativ frei gestalten kann. Das heißt, auch wenn ich jetzt irgendwie zwischendurch mir 'n Kaffee holen möchte oder ich will mir Kaffee machen oder so was jetzt im Büro oder sei es jetzt zu Hause direkt ins Café oder so was, dann sollte das eigentlich nicht das Thema sein. Klar ist natürlich auch dieser KPI Druck da.
Den natürlich zuckersüß zu verpacken ist natürlich schwierig. Auf der anderen Seite muss ich aber auch sagen, wenn es einmal läuft und man, ich sag mal, man bleibt da fair, ehrlich und transparent oder auch entsprechend natürlich auch authentisch den Kunden gegenüber, dann habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Kunden relativ angenehm im Umgang sind, auf der anderen Seite aber auch sehr viele Empfehlungen aussprechen. Mhm. Und so würde ich's 'n Stückchen verpacken, Ja. Ja, okay.
Ja, also ich nehm mit, Du sagst ihm, pass auf, wenn Du dein Leben einigermaßen frei einteilen möchtest und dafür musst Du eben halt 'n bisschen Druck aushalten. Ja. Aber im Endeffekt ist das ist es das wert und das wären quasi dann deine Finde ich cool. Find ich gut. Sehr, sehr schön.
So, letzte Frage, mein Lieber, dann schauen wir mal schauen wir schauen wir da noch mal in in ins Thema tiefer rein. Wenn Du dich 25 Minuten ungestört mit jemandem unterhalten dürftest, Familienmitglieder ausgeschlossen, tot oder lebendig, wer wäre es im Baum? Ja. Ich bin gespannt, bevor Du antwor, bevor Du antwortest, ich bin gespannt, ob ich diesmal 'n Plan habe, wie es ist, weil die letzten zweimal war ich komplett lost. Ich so, keine Ahnung, wer das ist.
Und da so, hey, kennst Du nicht? Wo wohnst Du? Ich so, ja, ja, anders. Ja. Auch eine sehr, sehr coole Frage tatsächlich.
Ich glaube, ich glaube, ich würde mir die Moment nehmen, wie zum Beispiel, wie zum Beispiel Jan Benedikt Grießmundorf. Jetzt einfach mal auf LinkedIn geschaut, würde ich mir den nehmen und einfach mal mit ihm sprechen, wie hat er angefangen? Was hat er gemacht? Wie bleibt der dran, konsistent natürlich auch zu posten? Wie hat er seine eigene Marke aufgebaut?
Und natürlich auch entsprechend, wie macht er seinen Sales? Weil ich weiß, der ist sehr erfolgreich, in Sales, aber auch im LinkedIn Game. Und da ist natürlich spannend zu wissen oder einfach mit so Leuten zu sprechen. Das heißt, verallgemeiner könnte man sogar eigentlich auch sagen, ich würde mir immer jemanden suchen, der schon, ich sag mal, 3, 4, 5 Schritte vor mir ist, mit dem sprechen zu gucken, wie kann ich auch da hinkommen, wo der grade ist? Weil das bringt mich oder würd ich sagen, bringt einen dann eigentlich am weitesten, weil wenn ich mit jemandem spreche, der, sag mal, also nichts für ungut, aber der jetzt zum Beispiel 10 Schritte hinter mir ist, da wird's natürlich schwer, irgendwie was rauszulernen.
Klar kannst Du da auch die Failius oder so was oder die Learnings natürlich mitnehmen, die bringen die vielleicht auch 'n Stück weit weiter. Aber ich glaube, am weitesten hast Du's oder am besten machst Du's wirklich, wenn Du mit jemandem sprichst, der schon 4, 5 Schritte weiter ist. Die da die 1. Jetzt abholst und da natürlich einfach dann versuchst, das für dich anzuwenden und zu adaptieren. Deswegen hab ich 'n Podcast gemacht.
Ja. Ist einfach, ne? Weil, hey, wollen wir in 'n Podcast gehen? Ja, okay, machen wir. Wenn ich ihn sonst angerufen hätte gefragt hätte, hey, wie machst 'n Du das so und so?
Hätten wir nie rangegangen. Also, ganz relativ simpel. Cool. Sehr, sehr schön. Pass auf, dann lass uns doch mal jetzt da drüber sprechen.
Also wie wie bin ich auf die aufmerksam geworden? Ich hab gesehen, 100 Tages Challenge, ja. Ich kenne 90 Tage, ich kenne 30 Tage, alles gut und ich finde diese, wenn mich irgendeiner fragt, ja, live hier, keine Ahnung, ich möchte ganz gerne mal was Neues ausprobieren oder hilf mir mal bitte, ne, ich bin, ich weiß den ICP, aber hast Du nicht irgendwie noch 'n noch 'n Griff, wie ich den wie ich den in Anspruch, in telefonischen Akquise oder sowas, wie ich den besser angehen kann, erkläre ich das, aber dann sage ich immer, ey, aber zieh das jetzt mal bitte wirklich 100 Tage durch, ja, und fang nicht wieder an, übermorgen irgendwie wieder 'n kleines Stellschräubchen oder sowas zu drehen, ne. Ich hab dich gerade eben schon mal ganz kurz gesagt, aber jetzt erzähl wir mal, wie wie bist Du auf diese, also steht ja bei dir, ne, 100 Tage Challenge. Wie bist Du da drauf gekommen und warum ziehst Du, warum warum machst Du das?
Ja, auf jeden Fall. Also ich hab muss gestehen, ich hab tatsächlich bei anderen Creatoren einfach mal gesehen, dass sie auch so was machen wie zum Beispiel eine 30 Tage Challenge und hab dann überlegt, 30 Tage klingt eigentlich auch sehr angenehm. Ich hatte vorher immer so zwei-, dreimal die Woche gepostet als mein Sweet Spot und hab dann überlegt, warum nicht mal 30 Tage am Stück? Und hab dann aber noch mal gedacht, okay, eigentlich kann man's auch ins Extreme reinpushen und zu sagen, hey, ich mach einfach mal 100 Tage. Hab dann aber tatsächlich auch noch mal eine Nacht drüber geschlafen, weil ich dachte, okay, wenn ich das schon mache, dann will ich das auch auf LinkedIn posten, natürlich auch sagen, so ein Announcement, dass ich das jetzt mache, mich natürlich auch selber accountable zu halten.
Mhm. Das heißt, gerade dieses, ich sag mal, diese nicht sozialer Druck, aber natürlich auch ein gewisser Druck dahinter zu sagen, okay, ich mach das jetzt, ich zieh das durch und ich bin jetzt bei, ich glaube bei Tag 75 round about, ich weiß gar nicht mehr ganz genau. So da ist natürlich jetzt die Motivation oder deutlich höher noch dranzubleiben und hab aber auch in diesen 100 also bisher auch schon gemerkt, wie das mein Content Game verändert hat. Das heißt, es ist natürlich auch viel leichter geworden, Content zu schreiben. Also to beunes am meistens diktiere ich das einfach rein und dann wird's transkribiert und dann mache ich noch 'n bisschen White Spacing und dann ist das zu schnell und Visual raus und dann ist der Post für uns schon fertig.
Das heißt, es ist deutlich schneller geworden für mich, das zu schreiben und warum mache ich das? Eigentlich als Experiment gestartet. Mittlerweile habe ich aber gemerkt, wie viel Traction oder wie viel Sichtbarkeit ich auch darüber bekomme. Wurde jetzt neulich auch bei 'nem Event angesprochen, hey bist Du nicht der Typ mit dieser Espresso Challenge? Also auch das kommt dann irgendwie ins Offlinegame natürlich mit rein und die Person kannte ich vorher gar nicht.
Also die hat das, die hat mich dann schon gesehen. Ich glaube auch nicht, dass sie schon mal gelagt hat oder so was. Nichtsdestotrotz natürlich einfach spannend mitzubekommen und auch DMs, die dann gestartet sind und jetzt gerade im Hinblick auf meine Selbstständigkeit hilft natürlich auch diese Sichtbarkeit auf LinkedIn enorm. Vollgarn. Ja, ja.
Und guck mal, jetzt sind wir schon im Podcast, ne. Dann hattest Du mich angeschrieben, hey, live kannst Du nicht noch irgendwie das? Dann hast Du dir auch noch Ja. Also wir wir dröseln das gleich auseinander. So.
Ich bin jetzt hier Karl Udo Vertriebsleiter, ja, von der Schraub Müller GmbH aus Gummersbach. So. Ja. Darius, ich hab gesehen, Du hast diese 100 Tage Challenge. Warum sollte ich das machen?
Ja. Ich glaube, warum jemand anderes das auch machen sollte, ist einfach, einerseits ans Posting ranzukommen. Das heißt, wenn die Person vorher noch gar nicht gepostet hat, ich glaube, dann wird's sehr, sehr schwierig, weil man natürlich sagt, okay, 100 Tage jeden Tag am Stück, die meisten müssen erst mal reinfinden und die meisten starten mit, ich sag mal, einen Post in der Woche oder einen Post alle zur Wochen, kommen da so langsam ins Schreiben rein. Man's oder warum ich das aber jedem empfehlen würde, einfach mal zu machen und zu probieren und einfach mal zu schauen, wie weit kommt man nachher? Man muss es ja gar nicht durchziehen komplett bis zum Ende.
Ist natürlich cool, was man's schafft, aber ist ja kein Muss. Einfach aufgrund dessen, weil man einerseits seine eigene Sichtbarkeit aufbaut, allerdings auch für die Firma. Das heißt, wie viele Leads bekomme ich auch nicht nur für mich, sondern auch für die Firma generiert darüber, dass man auf LinkedIn postet. Deswegen hab ich zum Beispiel überall, wo ich bisher war, in allen Companys immer wieder empfohlen, starte mit LinkedIn, macht das Ganze, bringt es für euch nach vorne. Die meisten haben dann 2, 3 Monate durchgehalten in Anführungsstrichen, dann gepostet und dann aber wieder abgebrochen.
Und wenn Du diese 100 Tage mal durchgezogen hast, dann glaube ich, hast Du hast Du's auf jeden Fall geschafft, dass Content leichter wird. Du bist dieses dieses vom White Screen losgeworden. Das heißt, Du hast auch vielleicht dir einen Prozess aufgebaut, mit dem Du dir eine eigene Content Datenbank machst. Du hast vielleicht 'n Node Dokument aufm Handy, wo Du dann immer wieder deine Contentlinien reinspeicherst. Und der Vorteil, klar, auf jeden Fall überwiegt.
Weil ich glaube auch fest daran, dass 20 26 immer noch 'n guter Zeitpunkt ist, mit dem LinkedIn zu starten. Das ist eigentlich nie zu spät. Auf der anderen Seite aber auch diesen Aspekt zu haben, Du baust dir deine Personal Brand off und die hilft dir entweder in der Firma oder nachher, ja, sei es drum, ne, dass Du dich umwirbst oder so was oder neue Angebote bekommst zum Beispiel. Ja, also find finde ich gut. Ich nehm das eben auseinander und helf das zu strukturieren.
Das ist ja hier mein Job und blöde Fragen zu stellen. Also, wenn die Firma noch nie irgendwas oder wenig auf LinkedIn gemacht hat, lohnt es sich, dass quasi einen son ja begrenzten Abstand zulegen. Das sind diese Smart Goals, ne. Das kannst Du messen, das kannst Du tracken, das ist irgendwie auch realistisch einigermaßen und 100 Tage ist jetzt auch nicht so viel, ne. Du musst ja auch nicht Hardcore Darius macht halt jeden Tag, ne.
Du kannst auch sagen, keine Ahnung, wir machen 100 Tage jeden zweiten Tag irgendwie sowas so. Weil das Totschlagargument, was Du wahrscheinlich auch aus oder von vielen hören wirst und oder jetzt schon gehört hast, ist, ja, aber LinkedIn funktioniert nicht und keine Ahnung oder keine Ahnung oder keine Instagram funktioniert nicht oder dies funktioniert nicht, ne. Aber wenn man sich mal wirklich 100 Tage hingesetzt hat und das gemacht hat, ja, das hört sich erst mal viel an. Es ist aber im Endeffekt ja auch nur 3 Monate und 'n bisschen, ja, also ein Quartal ist jetzt auch kein keine Rocket Science, ja. Das Gleiche kannst Du oder würde ich auch empfehlen, wenn zum Beispiel irgendjemand sagt, ja, wir haben mal Kaltakquise am Telefon ausprobiert, aber das funktioniert bei uns nicht, dann würde ich kritisch noch mal nachfragen, okay, jetzt mal so wirklich, also wie viel hast Du denn angerufen und über was fürn Zeitraum, ne?
Ja, ich hab dir alle einmal angerufen an 'nem Brückentag oder keine Ahnung, in der Weihnachtswoche, da war keiner erreichbar. Ja, sorry, aber das, ja, ist nicht wirklich eine eine verlässliche Datenquelle, ja. Und wenn Du irgendwie, jetzt mal um's bildlich darzustellen, Du kaufst ja nicht eine Aktie aufgrund von einem einzelnen Tageswert oder sowas, sondern Du schaust dir schon an, wie performt die über die letzten 5 Jahre, ja. Ja. Oder keine Ahnung, das letzte Jahr oder was weiß ich was und holst dir dann noch 'n paar da.
Also sozusagen, das funktioniert für uns nicht, wenn man's nicht wirklich mal ausprobiert hat, dann ist das ist das ist das blöd. Was ich auch noch spannend fand, dadurch ist richtig gut, das hilft vielleicht, Du hast jetzt gesagt Personal Branding, dann sagen vielleicht die ein oder anderen, ne, also ne, bei meiner Firma, Schrauben Müller, sagen dann ja, die sind aber alle schon, sagen wir mal, in dem Semester, wo Du eher eine E-Klasse bestellst als 'n Tesla, ja. Ja. Und wo Du vielleicht auch eher so, ich muss jetzt nicht jede Messe mitnehmen, hab ich schon alle 300 Mal gesehen, ne, lass mal lass mal die Butter, lass mal irgendwie die Kirche im Dorf. Ja, kann ich alles nachvollziehen, hilft der Firma vollkommen richtig.
Es geht nicht darum Personal Brand irgendwie auch so, aber ich habe auch schon Firmen Firmen gesehen, die sagen, pass mal auf Leute, Du bist jetzt auf einmal dadurch, dass Du Follower aufgebaut hast auf LinkedIn, so wichtig für uns Firmenunternehmen her. Wir legen dir noch mal 'n bisschen was auf dieses Ding, was Du jeden Monat am Ende bekommst, noch mal oben drauf und lass uns doch noch mal sprechen, ob wir nicht noch, keine Ahnung, Vertrag verlängern, Du vielleicht noch 'n Extrasatz Reifen für die E-Klasse, keine Ahnung, irgendwie sowas, ja. Ja. Also da ist schon mehr dahinter als nur, wir machen das nur, ums auszuprobieren oder sich auch so, oder? Hundertprozentig.
Also ich bin sogar eigentlich, ich würde sogar sagen, Firmen sollten ihren Mitarbeitern einen Anreiz geben, auf LinkedIn zu posten. Sei es entweder, dass sie jemanden reinholen, der die zum Beispiel durch Mentoring begleitet oder aber auf der anderen Seite einfach sagen, okay, ihr bekommt ja jetzt pro Post oder wenn ihr gewisse Impressionsanzahlen pro Monat schafft, natürlich ohne Ragebait, sondern mit klassischem Content, der auch wertvoll ist für die Firma, eine Summe X noch mal obendrauf oder wie Du sagst zum Beispiel Sommerreifensatz oder Winterreifensatz mal extra für die E-Klasse, in so was in die Richtung. Einfach so eine kleine Incentive zu schaffen, damit die Leute natürlich auch dran bleiben, obwohl natürlich die meiste Incentive sehr wahrscheinlich das Monetäre sein wird, weil man das dann einfach in alles Mögliche eintauschen kann. Aber Ja. Auf der anderen Seite, klar, wenn ich jetzt überlege als Firma hat's natürlich 'n Riesen Mehrwert, wenn die Leute pausen.
Und selbst wenn es nachher auch für dich persönlich ist, also Du bist, sagen wir mal, Du machst Neukundengeschäft, ja, und Du postest auf einmal auf LinkedIn zusätzlich und deine Zielgruppe ist vielleicht sogar dann auch noch auf LinkedIn und Du findest da son kleines bisschen den Sweet Spot. Auf einmal merkst Du eben halt, dass Du zusätzlich zu deinem Outbound Game da auf einmal auch noch Inbounds reinbekommst, von denen Du vorher halt Die Du halt vorher nicht hattest, ne? Also Ja. So, ja. Ich glaub, das ist Nur, man muss es halt dann auch über 'n Zeitraum durchziehen, ne?
Ansonsten bringt eben halt nicht. Wegen einem Post wird keiner bei dir was bestellen. Das stimmt. Dann brauchst Du halt auch natürlich diese Vertrauenskomponente, die Du dann nachher aufbaust und die machst Du halt über die Zeit. Brauchst eine Community auf, die dir folgen und natürlich auch entsprechend die Leute, die entscheide, die dann auf dich zukommt dem Content.
Braucht Zeit, aber lohnt sich auf jeden Fall, ja. Ja und dann da würde ich ganz gern noch mal kurz reingrätschen, wenn das für dich okay ist, weil Du Du Du bist wahrscheinlich jetzt ja grade an dem Punkt und das ist auch son Ding, was sich was sich viele, glaube ich, fragen. Ja, okay, hab ich verstanden. Ich soll jetzt einmal quasi pro Tag posten oder über 100 Tage oder wie auch immer. Geht natürlich auch für alle anderen Plattformen.
Wenn ihr meint, keine Ahnung, eure Zielgruppe ist auf, keine Ahnung, TikTok oder auf Instagram oder sonst wo, könnt ihr's natürlich auch machen und ja, es geht auch ohne Tanzen. Aber lass uns das mal für den Vertriebsleiter und vielleicht dann vielleicht auch für den etwas, sagen wir mal Ja. Aufgeschlauten Vertriebsmitarbeiter mal durchdeklinieren. Das ist ja ein ein ein Closed game, ja. Also Du hast ja Du hast ja eine Idee dahinter.
Du postest ja nicht einfach nur aus Jux und Dollarei, sondern Du willst ja im Endeffekt auch irgendwie Geld damit verdienen, ja. Ja. Wie hast Du ja die Komponente auch noch, okay, Du weißt, wie man telefoniert, aber wie spielt das ineinander? Also Du musst mir jetzt nicht den kompletten von Analytics geben, ja, aber gib uns mal eine Idee, wie, weil es gibt Milliarden von wegen, ne, wie Du es bauen würdest, pass mal auf, ich bin jetzt, ne, Firma x y sucht dir 1 aus Ja. Und ich würde es so strukturieren, damit es eben auch für die Firma möglichst gewinnbringend ist und nicht einfach nur eine, sagen wir mal Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von 100 Tagen, mal gucken, wie viel Impressions wir kriegen, ja?
Ja, auf jeden Fall. Also wenn man, lass mal eine Firma nehmen, zum Beispiel jetzt im im Bereich, die verkaufen Kontaktdaten, Data Intelligence nachher. Und dann würde ich einfach zum Beispiel als als Vertriebler würde ich einfach aus meiner eigenen Erfahrung herausschreiben, was ich zum Beispiel auch mal gemacht hab, eine Zeile. Ich hab zum Beispiel auch mal eine Code Call Challenge gemacht und darüber auch auf LinkedIn gepostet. Darüber kam auch nachher Lead zustande, weil die Leute dann einerseits gesehen haben, hey, der macht ja auch Code Calling und der geht genau durch denselben Paint durch wie jeder andere Vertriebler oder Vertriebler nachher auch.
Auf der anderen Seite hat er auch genau die Pains oder auch genau die, ich sag mal, Misserfolge, dass er einfach am Tag auch mal kein Meeting boote, obwohl er 50 Goldgolds gemacht hat, was einfach auch dazu gehört. Passiert halt einfach und auf der anderen Seite kann man natürlich darüber dann auch noch mal son bisschen diesen eigenen Sales Fundament mit reinbringen. Das heißt, ich würde nicht nur darüber schreiben, dass ich Goldkohle mache, jetzt zum Beispiel als Vertriebsmitarbeiter, sondern natürlich auch noch mal schreiben, was waren zum Beispiel Pain Points unserer oder meiner Kunden, die die im Gespräch genannt haben. Jetzt zum Beispiel könnte man dann schreiben, hey, ja, die Kunden sind gar nicht erreichbar, ich habe immer nur Zentralenummern zum Beispiel. Dann kannst Du son Post machen, hey, viele meiner Kunden stehen vor dieser Herausforderung oder zum Beispiel, Du machst das aus so 1 Lift Experience, dass Du sagst.
Ich hab jetzt neulich 'n Gespräch mit 'nem Vertriebsleiter gehabt, die hat gesagt, hey, Zentrralien funktionieren nicht mehr. So und dann kannst Du runterbrechen zum Beispiel, warum das nicht mehr funktioniert oder warum es zum Beispiel aus deiner Erfahrung einen leichteren Weg gibt, gerade wenn man natürlich Kontaktdaten verkauft. Das ist natürlich sehr einfach zu sagen, hey, bei uns könnt ihr einfach 'n kostenlosen Tri machen, dann könnt ihr das Ganze einfach mal anschauen, testen, validieren und nachher selber entscheiden. Habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass natürlich, wenn Du jetzt zum Beispiel Statistiken aus dem Code Calling zum Beispiel mit reinbringst, wie das zum Beispiel bei mir funktioniert hat, dass viele das gewissen Anteil natürlich auch schon als Referenzwerk genommen haben. Wo gesagt haben, hey, wenn Du eine Call to Connect von 30 Prozent hast, dann klingt das schon mal sehr verlässlich, lass uns doch mal sprechen.
Und so kriegst Du natürlich dann dann eine Inbound Leads rein. Das Spannende dabei ist zum Beispiel auch damals, wo ich das gemacht hab, ich hab niemals zum Beispiel Cocknysm direkt gepitcht, sondern ich hab immer dann zum Beispiel gesagt, hey, ich Code crolle, ich mach genau dasselbe durch wie alle auch und bin einfach auch 'n klasse oder bin würde sagen einfach normaler durchschnittlicher Vertriebsmitarbeiter, der Call Calls macht, der seine Calls macht, der seine Meetings hat, der seine Deals closed und darüber einfach versuchen, eine Audience oder Community aufzubauen. Und das hat damals extrem gut funktioniert. Also ich weiß, im ersten Halbjahr vom Also letztes Jahr hab ich 10 Prozent von meinem Umsatz über LinkedIn Inbounds oder DMs nachher generiert. Das war's schon ganz geil, muss ich sagen, ja.
Geil. Okay, ganz kurz Gedanken festhalten, aufschreiben. Ich komm wir kommen gleich wieder zurück. Was das ja auch oder was Du ja gesagt hast, ist, Du bist ein ganz normaler durchschnittlicher Vertriebsmitarbeiter. Ich sehe mich auch als ganz normaler durchschnittlicher Vertriebsmitarbeiter.
Ja, ich hab halt nun mal diesen Podcast und ich hab 'n paar Konferenzen irgendwie organisiert, die die ziemlich lustig und cool waren. Aber im Endeffekt musst Du nicht ein Professor Doktor irgendwas sein oder keine Ahnung, weißt Du, diesen diesen diesen Riesen Track Record haben, ich hab 37 Bücher geschrieben und ich sitze die ganze Zeit nur auf Dubai und ich schreibe noch nicht mal mehr und ich sitze die ganze Zeit nur auf Dubai und ich schreibe noch nicht mal mehr Whatsapp Nachrichten, sondern ich mache nur noch Sprachnachrichten und dann buchen die bei mir, ja, weil ich einfach der größte Hecht bin. Ja, das ist ja das, wo die, ja okay, wieso soll ich denn jetzt aus meiner Komfortzone rausgehen, weil die anderen haben die Glocke hier oben hängen, ja und ich bin halt nur 'n ganz normaler Vertriebsmann und fahre halt, keine Ahnung, mit 'nem roten VW Passat über die Autobahn und liefer Werkzeuge. Ja, aber das muss halt irgendeiner machen, ja, ansonsten funktioniert es ja nicht. So.
Ja. Das ist der Punkt Nummer 1, den ich da sagen würde. Okay, jetzt habe ich verstanden, Du hast 10 Prozent on top, weil ich gehe davon aus, dass Du trotzdem weiterhin ganz normal gekeult hast, deine Quote zu erreichen. Ja. Das heißt, Du hast einfach 10 Prozent obendrauf gekriegt, so vor for free für 'n bisschen LinkedIn, ja.
Ja. Gut. So, jetzt posten wir auf LinkedIn, wie machen, was machen wir jetzt? Also müssen wir die jetzt anrufen, müssen wir jetzt, keine Ahnung, anstupsen gab's früher bei StudiVZ, ja. Was machen wir denn jetzt, damit hier irgendwie, weil das, das ist ja sehr dann qualifizierte Leute irgendwie.
Ja, auf jeden Fall. Also was ich machen würde, ist mich mit allen Leuten, wo ich merke, das ist ein qualifizierter Lead oder der könnte passen vom ICP Profiler, die zum Beispiel gelikt oder kommentiert haben, einfach mal vernetzen und dann hast Du natürlich den Vorteil, dass sie immer wieder auch natürlich in deinem Netzwerk drinnen sind und Du baust, Du engaged zum Beispiel mal zurück zu deren Content. Interagierst für, lass uns sagen, ein bis zu rauchen zum Beispiel und dann kannst Du einfach mal 'n personalisierten Outreach machen und bitte auch personalisiert, weil sonst das halt schneller verbrannt als man sieht das wünscht und und am besten nicht mit, hey cooler Content, lass mal sprechen oder sowas, sondern irgendwas, was dir halt aufgefallen ist oder zum Beispiel, klar, könntest Du auch anrufen. Also ich hab eine Zeitung wieder dann einfach die Kontaktdaten genommen, einfach mal angerufen und auch darüber witzige Gespräche geführt. Also das funktioniert natürlich auch sehr gut.
Aber ich glaube, der 1. Weg wäre auf jeden Fall für mich danach oder ist für mich vernetzen und langfristig oder ich sag mal eine Beziehung aufbauen und versuchen da entsprechend dann, ich sag mal, durch Nurturing, durch immer wieder Engagen und tatsächlich auch dabei muss ich sagen, dieses echte Interesse zeigen. Das heißt, wenn es vom Content her nicht passt, dann like ich vielleicht einfach nur und schreib nichts drunter. Aber wenn's eben passt und es ist eine sympathische Person zum Beispiel und Du merkst halt, okay, das matcht auch schon vom Vibe, der ist vielleicht auch 'n Seller, wie zum Beispiel auch ganz oft als Intro, einen klassischen AI oder STR angeschrieben. Nicht immer direkt ganz oben angefangen beim Entscheider, sondern auch darüber dann.
Und dann hat man sich einfach mal ausgetauscht. Wie kommen die mit CodeCoolon zurecht? Was machen die vielleicht auch darüber? Sind natürlich Meeting buchen austauschen? Und wenn man dann auf das Thema zum Beispiel Staatenanbieter zu sprechen kommt, dann so überleiten und sagen, hey, lasst doch mal sprechen, ob das nicht auch was von unserer Seite für euch gut sein könnte.
Also finde ich super stark, weil es ist eben halt nicht, ne, okay, der hat jetzt gelikt oder kommentiert oder er ist jetzt immer im Netzwerk und ich kann dann danach wie quasi, ja, wie Silvester Stallone einfach mal 700 Runden Outish irgendwie abfeuern, ja. Wir sind ja nicht bei bei Rambo, sondern es ist immer noch 'n Business Netzwerk. Ja. Ich ruf tatsächlich auch an, ja. Wenn ich schon wenn ich quasi schon Berührungspunkte mit dem Unternehmen in irgendeiner Art und Weise habe oder der fit halt einfach so gut ist, dass ich genau weiß, ich könnte denen helfen, ja, dann rufe ich den rufe ich die auf jeden Fall an und dann rufe ich auch Zentrrannummern an, ist mir auch egal, frag mich durch, ne.
Also Ja. Und ich sage auch ganz ehrlich, Du, wir haben bei LinkedIn haben wir hin- und hergeschrieben, ja, aber ich wollte jetzt nicht wieder auf LinkedIn. Ich wollte einfach mal kurz gucken, ob der da ist oder nicht. Und da sind entweder werde ich abgebügelt oder halt nicht, ne, aber vor allem kostet halt nix. Und das das Spannende daran, so wie Du's beschrieben hast, würde ich würde ich unterschreiben, Du baust dir damit eben halt einen eine zusätzliche Gruppe von potenziellen Interessenten, potenziellen Kunden auf, die Du ansonsten eventuell nicht erreicht hättest oder nicht so einfach erreicht hättest.
Da gibt's natürlich auch immer noch eine Schnittmenge, die Du vielleicht irgendwann bekommen hättest. Aber im Endeffekt ist es so, wie wenn Du quasi, der Steffen hat das immer so schön gesagt, wie wenn Du 24 7 auf 'ner Messe bist. Ja, also für viele ist eben halt so, ja okay, wir fahren auf die Messe und dann sind die Auftragsbücher voll. Ja, also klassischer Vertrieb, ne, ist ja so und war ja auch so und ist auch vielleicht irgendwann mal wieder so, vielleicht sogar dieses Jahr ja schon, man weiß es nicht. Aber es ist halt für die vielleicht so der also für, sagen wir, die etwas älteren Semester so, okay, wir fahren auf die Messe, weil die lohnt sich.
Da sind alle, die für uns interessant sind, die sind dann auch offen für Gespräche, weil sie ja auch da sind und genau das ist quasi in digitaler Form 24 7, also 24 Stunden, 7 Tage die Woche LinkedIn. Es sind eben ist immer was los, da ist immer irgendeiner online, da ist immer Bewegung drin, irgendeiner schreibt was und wenn Du's den so langsam den Bogen zurückzukriegen, wenn Du das aber mal nicht, wenn Du das eben halt nicht mal für einen längeren Zeitraum durchziehst, wirst Du das nicht erleben, dass das so ist, ja. Deswegen ohne Tageschallenge wird es ja quasi das, worüber hier gerade zu sprechen, ist einfach ist eine ist eine Smart Idee, kann auch 90 machen oder keine Ahnung, 120, völlig bums, ja. Aber ist ist ist smart. Ja, vielen Dank.
Ich sehe es tatsächlich auch als gefühlt meinen besten Vertriebsmitarbeiter, mein LinkedIn Profil. Bytes, wie Du schon sagst, es ist 24 7 erreichbar, Leute kommen mit dem Content Engagen, Leute sehen mich immer wieder in ihrem Feed, auch das ist jetzt durch die 100 Tage öfter mal passiert, dass ich auch gehört hab, hey ich seh dich jeden Tag im Feed. Was natürlich auch cool ist, weil so bist Du immer top of the mind und grade wenn ich jetzt auch im Prospekting Game mir das Ganze anschaue, ist natürlich auch praktisch, wenn Du bei deinen zum Beispiel deinem Zielgruppen Head of Sales bei Firma x y immer wieder im Feed auftauchst. Und das schafft natürlich auch dann wieder eine Nähe und irgendwann kommt der Punkt, dass der engagt und sich das Ganze anschaut, ohne anfängt zu lesen und dann machst Klick und Du hast halt und dann wandelt sich das Ganze. Das ist halt Ja und es macht irgendwann Klick, ja.
Du gewinnst das, das ist 'n Spiel über Zeit und über Geduld und über Vertrauen und nicht über Druck, Einwandbehandlung und 7 Tage, keine Ahnung, Bootcampbeschwurbel, ja. Ja, kannst nicht mehr hören, echt nicht. Ja, sehr, sehr, sehr, sehr cool. Darius, wenn Du jetzt, Ich probier das immer so, also wir haben es jetzt schon sehr plastisch dargestellt. Sagen wir mal, ich bin jetzt davon überzeugt und ich bin weiterhin der Vertriebsleiter von der Schrauben Müller GmbH aus Gummersbach.
Ich muss das jetzt natürlich noch mal mit meinem mit meinem Geschäftsleiter besprechen, ja, aber gib mir doch mal so so 5 Schritte, wie ich das irgendwie smart einspielen kann, damit mein Team sagt, ja und mein Geschäftsleiter sagt, ja und dann quasi, ne, das sind so Dinge, die Du auf jeden Fall beachten solltest und ohne jetzt irgendwie Rocket Science da draus zu machen, damit der das versteht und damit mein Team das versteht, weil ich bin ja im Endeffekt, ich kann's zwar ja entscheiden und gutheißen, aber die unten drunter müssen's machen und er oben drüber müssen's bezahlen. Deswegen hilf mir mal, gib mir mal so, ne, was mache ich denn jetzt, was passiert dann konkret? Womit fange ich an? Was was was brauche ich alles? Ja?
Ja, auf jeden Fall. Also was ich machen würde, wenn ich jetzt zum Beispiel Head of Sales bei 'ner Firma bin und ich möchte, dass mein Team anfängt, auf LinkedIn zu posten und andererseits natürlich, dass ich dafür auch 'n Budget bekomme, das vielleicht auch, ich sag mal, zu intensivieren zum Beispiel. Was ich machen würde, ist mir einfach auf LinkedIn zum Beispiel mal Leute raussuchen, die schon aktiv auf LinkedIn gepostet haben seit 'nem Jahr oder seit 2, 3 Jahren zum Beispiel, sich dann 'n Brand aufgebaut haben und mit denen einfach mal in ein Gespräch führen, was hat bei denen zum Beispiel wirkt. Wie lange hat das gedauert, bis der 1. Stein quasi ins Rollen gekommen ist?
Und am besten sind das auch Leute, die schon in derselben Branche unterwegs sind, weil das ist dann ein idealer Case, die vielleicht dieselbe Position oder eine ähnliche Position haben wie meine eigenen Vertriebsmitarbeiter, die das Ganze nachher umsetzen sollen. Und dann würde ich mir das einmal aufbereiten. Ich würde da auf jeden Fall mit, was Du sagen, 5 oder 10 Leuten sprechen, vielleicht auch aus 'ner Head of Sales, sich mit 'nem anderen Head of Sales, wo ich weiß, das Team postet schon aktiv auf LinkedIn. Und dann einfach fragen, wie hat das Ganze angefangen? Warum macht ihr das?
Was bringt euch das? Und natürlich auch gucken, hey, welche Timeline stand da hinter dem Projekt? Weil das ist ja wirklich ganz wichtig, dass Du nicht am Anfang sagst, hey, wir haben ja schon drüber gesprochen. Ich mach das jetzt ein, 2 Wochen oder flight dann 2, 3 Posts und gucke dann, hey, funktioniert nicht oder fängt an zu fliegen. Aber in der Regel muss ich einfach länger mit dabei sein.
Das heißt, diese Gespräche würde ich führen und das natürlich dann entsprechend aufbereiten. Vielleicht würde ich mir auch Screenshots machen von Posts, wo Leute geschrieben haben, hey, aus LinkedIn hab ich jetzt innerhalb von 2, 3 Monaten 10 Prozent von meinem Umsatz gewonnen. So hab ich's gemacht. Und das entsprechend natürlich auch dann abspeichern, auch mit reinbringen und sagen, hey, wenn andere Leute das schaffen können, warum nicht man auch selber? Einfach mal probieren.
Und das Schlimmste ist, also ich denke wirklich, der Worst Case bei LinkedIn ist, Du wieder 'n Eigenkapital aufgebaut hast in dieser Zeit, wo Du's probiert hast und keinen Umsatz gemacht hast. Aber trotzdem bist Du dann jemand in dem Netzwerk, den man kennt und den man natürlich auch dann vielleicht so 'n Podcast einlädt oder man natürlich auch vielleicht jemand auf Messen sieht, auf Events, Du hast schon eine Community. Und diese Community sieht sich auch zu machen, weil LinkedIn ist ja einfach Gold wert und das schaffst Du halt nicht, indem Du nicht sichtbar bist, sondern Du musst wirklich rausgehen, aktiv anfangen. Das heißt, das wären alles Argumente, die ich natürlich mit reinführen würde. Auf der anderen Seite, klar kann man jetzt mit der AEUY argumentieren, wenn ich jetzt am Anfang vielleicht 5000 Euro für pro Monat als Incentive ausgebe, was kommt darüber zurück?
Wenn ich aber ein Lead darüber abschließe, der zum Beispiel 10000 Euro einbringt pro Monat, der hat sich schon gerechnet. Also klar, die Arbeitszeit jetzt kurz nicht eingerechnet, aber dann hat sich schon gerechnet und es sich gelohnt und ich glaube, wenn man am Anfang ein Lied bekommt, dann wird es irgendwann auf 2, 3 Leads hinauslaufen und mehr, je mehr Mitarbeiter mitarbeiten, die danach mitmachen. Ja. Ich kann nur noch hinzufügen, wenn Du dann auch noch clever bist und sagst es mal auf, lieber Geschäftsführer, Du musst das nicht alles selber bezahlen, Du kannst die Hälfte davon auch aus dem HR Topf nehmen, weil umso größer unsere Reichweite ist, umso mehr Azubis kriegen wir diesen Sommer. Ja.
Ja, brauchst Du nicht 7 Mal auf irgendwelche Messen 3 Buswerbungen und Mal den Radio Spot irgendwie kaufen, sondern kannst eben halt, ne, machen wir. So machen wir nebenbei. Ja. Und dann auch noch außer Praxis, ne, und nicht irgendwie irgendwelche da hingeschmissenen 700 Folien Powerpoint Packages, die kein Azubi versteht, ne. Also das, ja.
Ja. Also ne, das das hat nur Vorteile. Du brauchst halt 2, 3 2, 3 Leute im Unternehmen, die dann eben halt das auch mit nach vorne treiben wollen und bei manchen Unternehmen funktioniert das eben halt auch nicht, muss man auch ganz ehrlich sagen. Ja. Ich kenne da ein, 2, wo das eben halt nicht funktioniert und ansonsten, wenn die eben halt gar nicht mehr weiter wissen, gibt's genügend Leute, die sich damit auskennen, wie zum Beispiel, könnten ja auch dich einfach ansprechen.
Wie hättest Du's am liebsten, dass die Leute dich ansprechen wollen würden? Na, am liebsten. Lass mich raten. Mit Xing. Ja, auf jeden Fall.
Ich möchte mal schnell ein Profil erstellen für die im bei uns. Ja, das wär ein guter Weg. Leider aber am liebsten tatsächlich über LinkedIn, weil das ist ja wirklich der Kanal. Das habe ich aber bei mir ins LinkedIn Profil reingeschrieben, einfach reinschreiben und entspannt erst mal, ist mal ein Erstgespräch für vielleicht einen Espresso dazupacken und dann sich einfach austauschen und gucken, ob das matcht und natürlich auch gucken, hey, was ist das Ziel findet ihr dem Projekt? Möchte man wirklich Sichtbarkeit schaffen oder will man das einfach nur mal ein, 2 Monate ausprobieren?
Klar, auf jeden Fall. Ja. Und da auch keine Sorge, ne? Also ihr kennt mich und ihr kennt auch meine Podcastgäste. Das sind alles Menschen und das sind nie irgendwie sofort irgendwelche Verkaufsgespräche oder auch, was Du grad eben gesagt hast, den anderen Vertriebsleiter aus der vielleicht sogar gleichen Branche mal zu fragen, hey, wie macht ihr das da?
Das ist häufig son, ne, hey, ich hab gesehen, ihr macht das. Ich hab dazu 2 Fragen. Darf ich dir dich mal stellen? Hast Du dafür mal 10 Minuten? Also wer sich das nicht traut, einen anderen Vertriebsleiter auf Augenhöhe zu fragen, der hat vielleicht auch einfach, keine Ahnung, schlecht geschlafen oder sollte sich noch mal in Richtung HR irgendwie anders bewegen oder so.
Aber ne, das ist das ist einfach, manchmal sind natürlich auch Idioten dabei, die dann eben mal sagen, mir geht dich gar nichts an. Ah, hey, das hast Du bei der telefonischen Kaltakquise hast Du das jeden Tag, 20, 30 Mal. Also ja, deswegen traut euch da ruhig nachzufragen oder wenn ihr eben halt Lust habt, dann fragt den Darius gerne, ne, wenn wenn der wenn der dann soweit, wenn wenn ihr dann soweit seid und die Fragen habt oder ihr fragt mich und ich lädst an den Darius weiter, wenn ihr euch nicht traut, könnt ihr auch natürlich. Sehr gut. Also ich pack natürlich dein LinkedIn Profil in die Shownotes, mein lieber Darius.
Vielen lieben Dank, das war ein sehr, sehr entspanntes, cooles Interview. Ich hab mich tierisch drüber gefreut, wieder mal einen sehr reflektierten, für mich passenden Gegenpol im Vertrieb zu finden und ich wünsche dir erst mal für die Selbstständigkeit 'n guten Start und wir hören bestimmt uns das eine oder andere noch mal. Vielen lieben Dank, dass Du heute da warst. Vielen, vielen Dank, klar, für die Einladung. Freu mich, wenn die Folge live geht und freu mich schon aufs nächste Mal.
Sehr cool. Und für dich als Zuhörer da draußen, ne, denk dran, wir wir machen diesen Content super gerne. Hilf uns 'n kleines bisschen, wenn Du das heute gefallen hast, indem Du einmal in irgendeiner Weise Reaktionen an den Algorithmus schickst oder wenn Du noch mehr erfahren möchtest, dann schau einfach vorbei auf Vertrieb und Business. Da findest Du dann noch mehr Inhalte rund den B2B Vertrieb. Gut.
Ich bin live, ich bin raus. Darius, 1000 Dank. Schöne Grüße nach Münster an der Ruhr und bis bald. Vielen Dank. Danke.
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