Cover: 🚀 #93 Die Macht des Contents im Vertrieb: Wie du mit kundenzentrierten Inhalten mehr Leads generierst - Interview mit Philipp Moder

🚀 #93 Die Macht des Contents im Vertrieb: Wie du mit kundenzentrierten Inhalten mehr Leads generierst - Interview mit Philipp Moder

25. September 2024 31:57 Min. Zu Gast: Philipp Moder
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Worum es geht

Im "Irgendwas mit Vertrieb"-Podcast spricht Host Leif Mergener mit Philipp Moder über die Verzahnung von Marketing und Vertrieb und die zentrale Rolle von Content im Sales-Prozess. Es geht darum, wie Vertriebler mit kundenzentrierten Inhalten mehr Leads generieren und LinkedIn strategisch als Vertriebskanal nutzen. Die Folge beleuchtet außerdem Herausforderungen der digitalen Erreichbarkeit und die Balance zwischen Produktinformationen und echtem Mehrwert.

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Autor: Irgendwas mit Vertrieb - Lass uns den B2B Vertrieb in Deutschland ein bisschen besser machen

Zu Gast

B2B Vertriebsagentur & Digital Marketing Partner bei Phocus Direct Communication

Philipp Moder ist Partner bei Phocus Direct Communication, einer B2B-Vertriebsagentur mit Fokus auf Digital Marketing.

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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge deines Lieblingspodcastes irgendwas mit Vertrieb. Und ich hab mir wieder einen spannenden Gesprächsgast, eine spannende Unterstützung. Auf der anderen Seite der Leitung war nämlich jetzt schon der Philipp, den ich mir heute eingeladen hab. Hallihallo, lieber Philipp. Moin, lieber Leif.

Danke für die Einladung. Schön, Ihr zu sein. Ja, sehr, sehr, sehr gerne. Philipp, bevor wir jetzt tiefer ins Thema einsteigen, was wir heute vorbereitet haben, ich hab ja so Quickfire Fragen vorbereitet, die ich einmal mit dir ganz gerne durchgehen möchte, damit wir dich 'n bisschen besser kennenlernen. Und danach steigen wir dann direkt ins Thema ein.

Deswegen wie immer die Frage, are you ready for the quick fire? Absolutly, let's go. Ihr müsst eigentlich son are you ready to rumble oder so was da reinmachen. Sehr gut. Ihr merkt schon, Philipp und ich haben grad eben schon ungefähr 10 Minuten Vorgespräch nur gelacht.

Das wird eine sehr, sehr schöne Folge. Also lieber Philipp, wo befindest Du dich denn grade örtlich gesehen? Zu Hause, Watsoneldorf bei Nürnberg. Aha. Und was machst Du da, wenn Du arbeitest?

Was ich mach, ach so, was ich arbeite? Ja. Ja, ich bin klöder Geschäftsführer von der FOCUSDISI. Also jetzt sind Agentur seit 29 Jahren, sehr, sehr starken Fokus auf Lead Channel. Also alles, was mit Neukunden zu tun hat, aber Bestandskunden find ich irgendwie auch ziemlich cool.

Sehr cool. Darf ich fragen, was Du machst, wenn Du nicht arbeitest? Ich liebe jetzt, aufm Tennisplatz zu stehen. Früher sehr gern Handball gespielt, irgendwann Schulter kaputt. Nö.

Ich bin ein Kind der Nürnberger Nordkurve, das Thema hatten wir ja auch gerade, ne. Vielleicht sehen wir uns im Dezember oder im Mai in Nürnberg oder in Köln. Wir werden's Genau, ja. Sonne, Cappuccino, Punkt. Sehr gut.

Sehr, sehr gut. Sehr, sehr gut. Und neben Tennis sind's noch irgendwelchen Sport, den Du den Du treibst? Tennis. Also Tennis spiele ich seit wenigen Jahren jetzt wirklich selbst aktiv, ja.

Okay, super. Dann, wenn man als Ausgleich sollte man ja vielleicht sich noch mal das ein oder andere Buch irgendwie schnappen und das kann man ja auch wunderbar mitm Cappuccino der Sonne verbinden. Welches Buch würdest Du jedem im Vertrieb empfehlen? 2 Empfehlungen. Das eine ist Challenges Segel, finde ich persönlich sehr, sehr cool und das 2., weil es sehr, sehr stark auf das Thema digitale Weggenerierung einzahlt, von Marcus Shervedam The AsQ Ancer vielleicht schon mal gehört.

Ziemlich cooles Buch. Sehr cool. Pack ich mit in die Liste rein. Oh Gott. Das hab ich ehrlich gesagt noch, The AsQ Sell hab ich noch gar nicht Nee, AsQ Ancer.

Ach, der RsQ Ancer. Genau. Ja. Aber ist ja im Endeffekt das Gleiche, der RsQ Cell, der ja. Im Grunde, ja.

Die Eincer dient ja dem Sell. Ganz genau. Ganz genau. Kannst Du mir freundlicherweise diesen Satz vervollständigen? Das Beste an Vertrieb ist Dass das Spiel jeden Tag von vorne beginnt.

Okay. Und das gefällt dir im Vertrieb gar nicht? Ghosting. Ja. Ja, da können wir ja gleich noch mal können wir gleich noch mal reingehen.

Das ist 'n das ist 'n spannender Aufschlag. Okay, ist super. Gehen wir jetzt davon aus, der Vertriebsgott würde zur Erde niederkommen und würde dir sagen, lieber Philipp, Du hast selbst alles ganz gut gemacht. Ab jetzt darfst Du dir nur noch einen Verkaufskanal auswählen. Welchen würdest Du nehmen?

Telekom. Ja. Freu. Und letzte letzte Frage, bevor wir weiter einsteigen. Wir haben wir haben ja diese Vertrieb Business Live Konferenz und ich frag immer ganz gerne, wenn Du dir was wünschen könntest, wen wir dort auf die Bühne holen würden, den Du vielleicht schon mal gesehen hast oder den Du vielleicht noch nie irgendwie live erlebt hast, wer würde das sein?

Schick ich dir im Nachgang. Steht getrennt, wie Mona. Ich kenn da einen aus Nürnberg. Sensationell. Okay, das war's eigentlich auch schon mit den Quickfire Fragen.

Ich glaub, wir haben einen ganz guten Überblick, in welche Richtung das jetzt hier gehen wird. Lass uns lass uns einmal ganz kurz den 'n bisschen Rewind machen. Und zwar würd mich interessieren, wie Du zum Vertrieb gekommen bist. Frag die Frage immer deswegen gerne, weil meine Geschichte hat jetzt jeder, glaube ich, irgendwie schon gefühlt neunzigmal gehört, weil ich's ja jedes Mal erzähle. Aber wie war das bei dir?

Bist Du morgens aufgestanden, hast gesagt, Mensch, Vertrieb ist genau mein Ding, warst Du irgendwie vorher Versicherungsmakler und hast es deswegen lernen müssen oder hattest irgendwie familiäre, also woher kommt das Problem? Also Das das Problem? Vertrieb ist Problem, da denk ich jetzt mal drüber nach. Okay. Ja, er war jung und brauchte Geld.

Also ich komm ausm ganz, ganz Anfang Elternhaus. Meine Eltern haben immer alles getan, was sie tun konnten. Und eigentlich wollt ich ja Musiker werden, ne. Damals waren ja die Haare aufm Surrenk, also bisher. Und ja, ich musste mir einfach Studium und alles Mögliche auch die Musik im Grunde selbst finanzieren.

Und dann bin ich irgendwann aus Verzweiflung in den Nürnberger Callcenter gelandet. Bin da also genauso reingeworfen worden, wie man's eigentlich nicht machen sollte, nämlich irgendwie halbe Stunde Gespräch mit der Projektleitung und dann hieß es, Abfahrt, los geht's. Ja, und ich hab irgendwie ab 'nem zweiten Tag Termine produziert und dacht mir so, ey, cool. Das Blöde an dem Callcenter war, weil ich auf die Kohle angewiesen war, dass die permanent irgendwie die Tätigkeit hatten. Und wenn Sie als Student dann irgendwie nur 8 bis 12 Wochen immer auf die Kohle warten muss, das ist dann doppelblöde.

Und dann hab ich 1 gemacht live, dann dacht ich mir völlig grün hinter den Ohren, das kann ich ja selbst auch machen. Bin zum Teefi gelaufen, ja. Mhm. Jetzt gibt's, Teefi kennst Du? So wie Satin, Media war Ah ja, okay.

Mhm. Sag schon. Ja. Mhm. Und damals gab's ja noch diese 12 Kilo schweren kombinierten Faxtelefongeräte kennst Du die noch?

Das waren solche, ja. Hab ich mir gekauft, meine 18 Quadratmeter Studentenbude gestellt und hab für mich selber begonnen, Kaltakquise zu machen. Und mein erster Kunde war dann ein Mobilfunkhändler aus Nürnberg. So ging's los. Geil, coole Story.

Sehr gut, Sehr gut. Und jetzt machst Du ja quasi das Gleiche, also Du machst ja Leadgenerierung für für Unternehmen. Ja. Das Thema, auf das wir irgendwie jetzt da eingehen wollen, ist erst mal, gibt es Also wir haben wir haben vorhin gesprochen gehabt, wie viel Marketing muss denn in Sales drin stecken? Ja, weil Du kannst dir Lead sozusagen Inbound generieren.

Das kannst Du ja auch in irgendeiner Art und Weise supergut machen. Aber ich sag zum Beispiel mir immer, ich lass mich, verlass mich nicht auf die andere Abteilung. Liebe Grüße gehen raus an das Marketing. Wir lieben euch über alles, wirklich. Also ohne euch könnten wir auch nicht existieren, aber es gibt ja trotzdem immer auch ja Verzahnungsschwierigkeiten innerhalb dieses dieses Themas.

Deswegen schaue ich, dass ich mir meine eigene Pipeline, also meine eigenen Leads, meine eigenen Verkaufschancen generiere. Das mach ich eben halt auch via Telefon oder via andere Möglichkeiten. Deswegen die Frage an dich, wie also wie viel Content, wie viel Sales gehört da zusammen? Weil wenn Du Leads generieren musst, kannst Du es ja auf der einen Seite, wie gesagt, Inbound machen oder Outbound. Dann reite uns mal durch über deinen Gedankengang, wie viel Content gehört in Sales rein?

Also muss ich selber als Vertriebler Content machen? Ja. Oder? Gut, das war eine wunderbare Folge. Vielen lieben Dank, lieber Philipp.

Vielmals, bis bald. Nein, also leider Spaß bei Seite. Meine persönliche Wahrnehmung auf das Thema ist, so viel Content, wie es nur irgendwie geht, rein damit in Sales. Und ja, ich bin tatsächlich 1, der sagt, liebe Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb, auch ihr steht im in der Pflicht. Nicht unbedingt Content selber zu produzieren, ne.

Weil es ist jetzt nicht unbedingt jedermanns Sache. Aber Impulse ans Marketing zu geben, welcher Content relevant ist, Marketing steht im Content, im Sales wieder zur Verfügung. Im Grunde ist es nämlich wie son Rehkreis. Ja. Okay, jetzt kannst Du ja, können wir ja vielleicht, weil Du ja selber auch 'n bisschen draußen bist innerhalb von von meiner LinkedIn Bubble beziehungsweise wahrscheinlich auch noch auf den anderen Kanälen, aber LinkedIn ist jetzt nun mal das, wo wir uns auch kennengelernt haben.

Jetzt sagen sagt der eine oder andere vielleicht, ja live, das ist jetzt schon das 90. Mal, dass Du gesagt hast, wir müssen irgendwie was posten. Wir hatten ja auch extra dafür son Social Selling Monat. Aber wie würdest Du denn jetzt jemanden, der zum Beispiel vielleicht sich mal ein Xing Profil oder mal ein LinkedIn Profil gemacht hat und eigentlich ja aus dem Verkauf kommt, was würdest Du dir denn dann raten, wie er mit so einem Content Spiel anfangen könnte? Also, ne, was sind so die ersten Schritte, außer ich melde mich mal bei so was an wie Xing oder LinkedIn?

Also ich denke, es ist 'n wichtiger Punkt, auch hier ist halt wieder das Verzahnungsthema einfach wahnsinnig wichtig live, ja. Weil wenn ihr selbst so Social Selling Monat, hab ich richtig verstanden, habt hier bei euch selber in der Organisation reingemacht. Also erstens kriegst Du ja nicht alle dazu bewegt und das ist ja gar nicht schlimm, ne, weil es ist ja es ist einfach ein bisschen Posen auf LinkedIn Punkt, ja. Und es ist eigentlich jedermanns Sache und es ist ja völlig fein. Aber auch hier kommt natürlich das Marketing ins Spiel, weil wenn jetzt Marketing in der Zeit wirklich relevanten Content liefert und die die Macht, wenn wir jetzt mal vom Kanal LinkedIn sprechen, die liegt ja nicht aufm Corporate, die liegt ja nicht aufm Firmenaccount, ne.

Also aus meiner Sicht heraus, weil viele immer sagen, hey, Corporate, Corporate, Corporate ist für mich immer nett, ne. Das ist so. Für Employer Branding sicherlich nicht verkehrt. Aber es gibt 100000 Studien und ich glaube, alle, die auf LinkedIn sind, erleben's ja auch jeden Tag, dass die die eigentliche PowerPoint liegt in beim Menschen im Individuum liegt. So.

Und und wenn es Marketing, aber keine Ahnung, wenn's irgendwie 'n Unternehmensblock gibt oder irgendwelche Whitepaper gibt und so was in der Richtung, dann kann man ja auch so starten, dass zum Beispiel die Kolleginnen und Kollegen im Sales erst einmal mit diesen vom Marketing produzierten Content Assets arbeiten, dann müssen sie ja nicht gleich selber produzieren. Und wenn das, ne, wenn das dann ein bisschen funzt, wenn man sich da bisschen eingegrouft hat und die die Hemmschwellen dann auch mal sinken, ja, dann ist es natürlich super, wenn das Team auch selber mal wirklich Beiträge produziert und publiziert. Ja. Okay, ich überleg grad mal, ich probiere, meine Gedanken zu ordnen, damit's nicht zu hart ausfällt. Wenn das Marketing, wenn das Marketing zu produktspezifisch ist, wird's natürlich 'n bisschen schwierig, ja.

Deswegen dann auch bitte dann noch mal zurückspielen, Leute, ich hab das, ich kann das gerne ausprobieren, ja, aber es möchte natürlich niemand einfach nur die Produktbroschüre als PDF sozusagen in in in 'nem Feed sehen. Kann man machen, funktioniert höchstwahrscheinlich ganz ganz selten. Allerdings sage ich auch immer, Du wirst nur die Tore schießen, die Du auch probierst zu schießen. Das heißt, wenn das mal irgendwie sein muss, dann poste das doch mal. Wir haben ja jetzt noch eine andere Problematik, dass das ja alles soziale Netzwerke sind und ich kann dich, glaube ich, an 'nem Posting von dir letzte Woche erinnern, dass es wohl ein bisschen schwieriger geworden ist, die Tür zu öffnen innerhalb von LinkedIn.

Magst Du da noch mal ganz kurz ausschweifen, was es da auf sich hat und wie das irgendwie gekommen ist? Na ja, der Punkt war ja das. Also ich bin ja ein Freund der Telefonakquise persönlich. Eine moderne Smart Datenbasiert gemacht. Ne.

Also es gibt so viele Daten, mit denen wir auch in der Telefonakquise arbeiten können. Nichtsdestotrotz, die größte Challenge ist ja im Grunde schon 'n Stück weit die Erreichbarkeit von den Leuten. Deswegen macht's natürlich schon Sinn, auch LinkedIn als Kanal zu nutzen. Ich krieg halt echt mit dieser mit dieser Spamerei, mit diesen Automationen, die auf LinkedIn oder auch per Mail laufen. Und ich kenn so viele, die einfach Also da da herrscht zwischenzeitlich wirklich eine wahnsinnige Unsicherheit schon vor.

Viele haben ja überhaupt keine Lust, mir eine Vernetzungsanfrage zu bestätigen, weil sie sagen, okay, wenn ich drauf klick auf bestätigen, dann hab ich 2 Sekunden später schon den Pitch im Post Eingang, ne. Und was mir halt letzte Woche passiert ist und deswegen musste das auch raus und es gab ja dann auch eine sehr kontroverse Diskussion dazu. Was ich nie gedacht hätte, der Post hatte 80000 Impressions, ne. 80000. Also das ist ja das ist ja schon ordentlich.

Und wurde auf Sei ja gleich was, alles gut. Ja, ja. Macht es, ne. Also warum ich da irgendwie so so Warum das raus musste, war ganz einfach. Wir machen ja neben diesen Lead Generierungsthemen machen wir zum Beispiel auch eine ganze Menge Web Promoter Score Umfeld, also zu Kundenzufriedenheitsbefragen und so was in der Richtung.

Und da hab ich mir gedacht, Mensch, irgendwie wär's doch ganz cool, wenn ich mal 'nem Podcast mit 'nem Auditor oder 1 Auditorin machen könnte. Weil in der ISO, also in der 9001 ist ja festgeschrieben, dass Unternehmen Kundenzufriedenheits Befragungen machen müssen. Und wenn ich jetzt damals so in den deutschen Mittelstand reinguck, dann sag ich einfach sham on you, ja. Also wie das Thema, der oft bespielt wird, da werden dann Egal. Also ich sag einfach nur, es ist eine Schande.

Und ich habe so die Wahrnehmung, dass sich das in den letzten 12 Monaten, dass mancher Auditor bisschen mehr hinguckt und dann irgendwie nicht 'n Excel Sheet, was selbst ausgefüllt wurde, sagt, ja, habt ihr gemacht, check, ne. Sondern hab ich 'n paar Auditoren und Auditorinnen angeschrieben auf LinkedIn. Hab gesagt, Mensch, ich würd gern 'n Podcast zu dem Thema MPS oder Kundenzufriedenheit im Rahmen der 9001 machen und such einen Podcast Partner dafür, ne. Und da war wirklich eine ganz bezaubernde Dame dabei, die dann zurückgemacht, ja, Mensch, spannendes Thema und so weiter und so fort. Und dann hab ich hier auf liegenden einfach zurückgemacht und hab gesagt, ja super, danke dir.

Mensch lass uns doch einmal quatschen. Und wenn Du magst, da kannst Du direkt 'n Termin bei mir buchen. Weil mein Gedanke war natürlich live zu sagen, ja, alle kennen sich wie dieser E-Mail Pingpong, ja. Das ist so ätzend. Ja, aber aber Du spielst doch Tennis.

Tennis. Nicht Pingpong, leichter Unterschied. Die wollte vielleicht einfach noch eine Party Pingpong mit dir spielen. Ja, ne. Ja.

Der jedenfalls, ne, ich geschrieben, hey, nur zur Terminfindung und lass uns quatschen, was man da über was man reden könnte und so weiter. Und da kannst Du, wenn Du magst, dir direkt einen Termin buchen. Und dann einen Termin buchen. Und dann kam halt die Mail von ihr oder die Nachricht auf LinkedIn, die ich ja letzte Woche auch publiziert habe. So nach dem Motto inhaltlich, ja, danke, das war's jetzt.

Ich will, wir brauchen keine Neukunden, ich will keine Leadgenerierung von dir, weder im B2BB2C. Wir haben genügend Leads und hin und her und sie findet es denn schade, dass das doch so ausartet. Und da da bin ich vor 'ner Nachricht gesessen und dacht mir, fuck. Ja. Was ist jetzt eigentlich?

Was ist denn jetzt passiert, ne? Und dann hab ich hier, ich kann's jetzt ja sagen, Steven Meyer Scheunemann, ne, zwischenzeitlich ist es ja raus, wer's war. Und dann hab ich ihr wirklich noch mal zurückgeschrieben. Ich hab ihr nur Sprachnachricht auf LinkedIn geschickt. Also ich hab ich hab dann nur dreimal nachgelegt und sagt, Maja, bitte.

Sorry, also wenn das so angekommen ist bei dir. Ich wollt einfach nur uns die Terminfindung vereinfachen, ne. Wir hatten dann vorletzte Woche ja 'n supercooles Gespräch miteinander. Also es ist alles fein, aber das war halt für mich so anders zu sagen, Leute, guck mal, wie viel verbrannte Erde diese E-Mail-Pumpen und diese Spanner da halt einfach hinterlassen. Dass diese diese Sensibilitätsgrenze schon so niedrig ist, wenn quasi einfach 'n Termin Sinn geschickt wird, dass das schon so interpretiert wird, okay, jetzt will er mal was verkaufen.

Mhm. Ja. Also ich hab mir angewöhnt, dass ich in meiner ersten Nachricht direkt reinschreibe, es folgt kein Pitch. Ja, also das mach ich auch, weil ich bin, ne. Du bist echt ja schon jetzt in dem Modus drin.

Also jedes Mal, wenn irgendwie eine Nachricht kommt, ne Ach so. Und ich bekomm ja auch welche und Du ja auch. Ja. Es ist ja auch wirklich unterirdisch, was da passiert, Ja. Was für Nachrichten Du da bekommst.

Gerade diese Automatisierungsdinger kriegst Du ja auch sofort raus, ne. Man kann ja Tools benutzen, wenn sie smart benutzt, wenn sie wenn Du weißt, wie man sie benutzt und wie das dann eben halt auch gut funktioniert, ja. Aber es ist leider Gottes echt sehr viel verbrannte Erde, wie Du richtig sagst und die Hemmschwelle mit irgendjemandem zu sprechen auf LinkedIn ist eben halt dann super-, superschwierig. Genau, aber ich find, also, zurück den den Bogen zu finden, ne. Wir wir haben ja gesagt, okay, wir können Content machen und wollen das eben halt, sollten das auch irgendwie tun.

Jetzt haben wir eben halt auch noch die Problematik, dass wir eben halt jemanden vielleicht auch auf LinkedIn nicht erreichen, weil die einfach dort zugespamt werden ohne Ende. Und das ist das, was ich vorhin noch sagen wollte, diese 80000 Views, ne, wir sind halt leider auch auf LinkedIn irgendwie im Moment in in der Bewegung. Es kann sein, dass es einfach 'n bisschen zu heiß war jetzt im Sommer. Sind im Moment auch eher in dem Trend, dass wir nur uns über Dinge aufregen, anstatt uns über tolle Dinge, die da gibt, gegenseitig zu beglückwünschen oder so was, ne? Ja.

Genau. Und ich wette mit dir, ohne jemandem auf die Füße treten zu wollen, dass 2 Drittel von den 20000, von den 80000 ganz bestimmt son grünen Kreis den LinkedIn Bad Strom haben und einfach saumäßig viel Zeit haben, ja. Ich hab neulich, wir hatten mal das beobachtet, ich ärger mich ja auch immer, wenn dann eben halt wieder irgend son Luftpumpenpost und irgendwie kommt, ja. Ich hab meine Katze gefüttert und das habe ich dabei über Vertrieb gelernt. Und dann kommen da eben halt, ne, die kriegen dann Aber dann habe ich mir angewöhnt zu gucken, mal, wenn ich dann wirklich tatsächlich die Zeit habe, mal zu gucken, wer ist denn das, der da likt, der da kommentiert und na sonst was.

Und dann komme ich relativ schnell dahin, dass ich sage, oh, die sind ja für mich alle gar nicht relevant, weil Ja, ganz klar. Du und Also weißt Du, was ich meine? Also jemand, der tatsächlich Business entscheidet, der das Zünglein an der Waage ist, ja, würde nie auf sone Diskussion eingehen und würde auch gar nicht erst, also der scrollt vielleicht auch durch LinkedIn und sieht dann eben halt deinen Content, ja, und deswegen ist es auch wichtig, dass Du's machst, dass Du eben halt, ja, ach stimmt, da hatte ich ja noch eine E-Mail von dem oder den wollte ich auch noch zurückrufen. Alles, ja, alles fein, dass Du einfach top of Mind bist, aber dir würde sich nie an soner Diskussion beteiligen, ne. Deswegen diese diese aufgeblasenen, also Du machst, ne, noch mal, diese aufgeblasenen Kommentare, Du machst es ja super, Du hast ja auch alles beantwortet und superfein und musst ja auch alles managen.

Aber Du managst ja quasi nur deinen Account für jemanden, der eigentlich zu viel Zeit hat und da einfach sich Luft verschaffen möchte. Verstehst Du, was ich meine? Versteh, was Du meinst, sondern das ist jetzt ein bisschen böse, aber zum Teil hast Du da sicherlich recht. Ich muss aber auch sagen, Leute, ich hab tatsächlich aus aus aus diesen Hunderten von Kommentaren und Diskussionen, die ja da drunter auch entstanden sind, aber schon auch für mich wirklich noch mal was mitgenommen, ne. Dass ich sag, okay, weil das das wurde mir schon echt relativ stark gespiegelt zu sagen, Mensch, hau doch nicht einfach nur den Termin links raus, sondern sag halt einfach, wir können aber alternativ auch per Mail oder da hast Du meine Handynummer, ruf mich an, ne.

Also das war für mich wirklich als selber noch mal son Learning, wo ich mir dachte, ja Kerle, haben Sie vielleicht nicht so unrecht damit? Mhm. Es nehm ich, also das nehm ich ja definitiv mit, weil ey, Menschen sind Gott sei Dank so unterschiedlich live, ja. Und was für den anderen selbstverständlich ist mit der Terminbuchung, empfindet halt eine andere Person als oh, ne. Und wenn's verschiedene Optionen allen gibt's.

Aber im im im Grundtenor, es hast ist da viel Wahres dran, was Du gerade gesagt hast. Hab auch gar kein Problem mit, ja. Also schau schau da halt einfach, ne, wenn also lasst euch nicht verrückt machen. Das ist halt nun mal auch eine 'n Social Media. Genauso wirst Du das eben halt auf Facebook oder auf Instagram oder sonst wo erleben.

Manche Leute treffen dann eben halt bestimmte Nerven besonders gut. Das machen sie aber nicht nur auf Social Media, sondern wahrscheinlich auch im wahren Leben und da musst Du dir einfach überlegen, willst Du die mit da drinnen haben oder nicht? Du musst halt das Spiel manchmal mitspielen. Wir sind halt nur mal in der Gemeinschaft und aber nicht dich da eben halt verrückt machen lassen. Deswegen, jetzt den Bogen zurückzufinden, Content machen ja, nicht verrückt machen lassen auch ja, oder?

Ja und vor allem Content gezielt einsetzen live. Also das ist mir son Herzensanliegen, ne, weil, weiß nicht, ich liebe ja zum Beispiel solche Plattformen. Habt ihr habt ihr bei euch so was im Einsatz? Noch nicht, sagen's mal so. Ja, also ich ich kann's euch nur ans Herz legen, das zu tun.

Weil was gibt's denn Schöneres, wie wenn ich jetzt zum Beispiel 'n Angebot verfasse, ja? Und Entschuldigung für die Wort, weil ich rotz da nicht einfach 'n fünfseitiges PDF per E-Mail rüber, ja. Sondern ich bau halt, also wir bauen unseren Kunden immer so, ich nenn es immer Destinationen, ne. Da ist 'n kurzes Video von mir dabei, wo ich dann sag, Mensch live, danke für das Gespräch, ne. Weil ich rekapitulier noch mal ganz kurz, was wir gesprochen haben.

Ich pack das Angebot dazu. Ich pack passende Whitepaper dazu. Ich stell 'n paar Blogartikel mit dazu ein oder andere Videos von mir und so weiter und so fort. Und das und das bekommen wir wirklich ganz, ganz oft gespiegelt und auch in Kundenprojekten, wo man das so machen, dass die Kunden sagen, ey, das ist dann neudeutsch eine coole Experience. Und Ja.

Experience ist das eine für mich in Sales. Ich seh natürlich, der live war heute viermal in der Destination. Das Angebot hat er sich dreimal angeguckt, insgesamt 11 Minuten. Den Blogartikel hat er zweimal gelesen, das Whitepaper hat er sich heruntergeladen. Krieg sofort den meine Flamme angezeigt, ne, so was.

Ja. Ja, und die sind und die sind ja aber so Sachen live, wo ich sag, da hilft halt Content uns im Sales, einfach auch Aufgaben und Aktivitäten zu priorisieren, wenn ich sehe, dass irgendeine überhaupt nicht drin war, da live dagegen eine Dreiviertelstunde da drin verbracht hat, ja rhetorische Frage, an wen häng ich mich jetzt eher wieder dran? Genau. Wen priorisierst Du, ne? Dass Du beide anrufen musst, ist ja klar.

Ja, genau. Aber an wen priorisierst Du? Und auch das Thema, was Du vorhin angesprochen hast, ne, Ghosting. Also wenn Du jetzt einfach nur 1 1 1 Agenda verschickst, also wenn Du erst mal Termin ohne Agenda, kein Wunder, dass Du geghostet wirst, ja? Wenn Du eine smarte Agenda mit reinschreibst, schau mal, umso mehr Du da reinpackst, umso mehr Du diesen Termin ja auch auflädst.

Du musst ihn ja nicht aufblähen, aber Du kannst ihn ja positiv aufladen mit, ne, wir reden noch über, wie andere Kunden das gemacht haben. Schau mal hier, da ist dann dementsprechend das Video dazu. Oder ich erklär dir noch mal ganz genau, wie wir diese Excel Tabelle jetzt meinen oder das Angebot. Wir hatten ja drüber gesprochen. Für euch ist wichtig, Gerichtsstandort ist nicht Nürnberg, sondern Köln.

Schau mal hier im Angebot, machst 'n kurzes Loom oder irgend 'n anderen Screenshare. Haben wir geändert, da da da. Das sind aber dann eben halt andere Variablen drinnen, die wir eben halt dann noch mal berücksichtigen müssen. Das meinen wir so und so und so. Ja.

Umso mehr Du da eben halt Energie beziehungsweise Informationen hineintust, umso unwahrscheinlicher ist es, dass es eben halt nicht gelesen wird und dass Du eben halt in dieses Ghosting verfalls, ja. Ja, ja. Das, was mir am allermeisten Spaß bringt bei dem, was Du gerade gesagt hast, ist, ich weiß ganz genau, dass, wenn ich den wieder anrufe, was ich fragen und sagen muss. Das ist einfach so eine Erleichterung, weil Du fängst eben halt nicht wieder bei Adam und Eva an, so wie früher haben sie sich das Angebot schon angeguckt, sondern Du kannst direkt sagen, nicht ich weiß, dass das Angebot angeguckt haben. Kann man auch machen, ist aber dann son bisschen komisch.

Aber Du kannst dir sagen, 2 Punkte wollte ich noch mal hervorheben, das und das und nimmst Du eben halt genau die, die er sich auch länger angeguckt hat. Ja. Ja, so. Und dann hat er entweder eine Frage dazu, deswegen hat er sich so lange angeguckt und hat's nicht verstanden oder er hat's einfach angeguckt, weil's eben halt interessant war, ne. Und das da da macht dann Content tatsächlich Sinn.

Und warum ich jetzt zum Beispiel Content auch produziere, ist nicht nur eben halt, dieses Posing auf LinkedIn zu betreiben Posing auf LinkedIn zu betreiben und dort vielleicht den ein oder anderen Lead oder ein oder anderen Inside irgendwie einzusammeln, sondern auch, weil ichs eben halt so wie Du es gerade beschrieben hast, innerhalb der Customer Journey supergut benutzen kann, ja. Wenn Du das dann ordentlich recycelst und verwurstest, dann ist das eine 1 super-, supergute Sache. Find ich auch. Also dieser digitale Fußabdruck, der durch durch die Content Thematik erst ermöglicht wird, ich glaube, er macht beide Seiten angenehmer, ne. Weil wie Du sagst, ich muss dann, ich weiß ja, was er sich angeguckt hat oder wie auch immer das weiß.

Ich kann das Gespräch lenken, ist für dich besser, ist für den fürs Gegenüber irgendwie auch angenehmer. Also insofern, ich bin da total Erfinder. Und auch Trust, ne. Also wenn Du jetzt grade jemanden, der dich noch nicht kennt, ne, also bevor wir beide miteinander gesprochen haben, ich wusste, wie Du aussiehst. Ich wusste auch schon ungefähr, welche was deine Themen sind, wusste auch, dass es Spaß machen wird und ich wusste auch, wie weit ich mit dir gehen bin.

Ja gut, da hab ich hab ich schon sehr, war bange Hoffnung, ja. Nee, aber es ist, ne, Du Du Du hast halt einfach schon einen Draht dazu, wenn man das so sagen kann. So wie Du, als Du dir dein Fax- und Telefongerät gekauft hast damals bei TÜV oder wie das einmal ist. Sehr gut. Philipp, wenn man noch mehr von dir erfahren möchte, wir reiten langsam Richtung Ende.

Wo geht man am allerbesten hin? Ja, entweder auf die Webseite WWW Fokus minus direkt d e oder natürlich auf LinkedIn. Ganz klar. Sehr, sehr schön. Dann pack ich deine beiden Links auf jeden Fall auch noch in mit in die Shownotes.

Danke schön. Es war ein sehr, sehr, ja, konstruktives, wir haben 'n bisschen ausgeschweift, aber ich glaub, wir haben es ganz gut abgedeckt, warum was mit mit Content im Sales eben halt passieren kann. Aber ich fasse noch mal ganz kurz für dich zu, für für dich als Hörer noch mal mit zusammen. Also, ne, Content im Sales, auf jeden Fall ja, Hören nicht so viel da drauf, was dann eben halt alles mit passiert. Es kann eben halt auch, wie bei Philips Beispiel, dann vielleicht auch mal 'n bisschen unangenehmer werden, aber benutze eben halt den Content dann auch smart, nicht nur dort, wo Du ihn vielleicht ansonsten irgendwie sehen würdest, sondern ne, Superbeispiel mit den Angeboten oder mit diesen Destinationen, die der Flip da baut.

Richtig, richtig cool. Ja, und ansonsten hab ich noch irgendwas vergessen, Philipp, Oder das waren Ja, also ich möcht ich möchte einen Appell möcht ich noch mal wiederholen. Das ist das, was ich vorhin schon mal sagte, Sales als Impulsgeber für Content, der kunden zentriert ist, ne? Damit man eben nicht in dieser technischen Content Ebene festhängen, wo's immer ums Produkt, Produkt, Produkt und wir wir wir sind wir sind Marktführer und wir machen das seit 190 Jahren und überhaupt, sondern im Grunde. Und deshalb, hallo live, alles gut?

Sondern wirklich, und das ist das Buch auch von vom von dem, halt wirklich zu sagen, Mensch, liebe liebe Kollegen im Sales, notiert euch doch einfach einmal die meistgestellten Fragen eurer Kunden und diese Fragen in Content Formate umsetzen, ne. Und Content, der im Marketing entsteht, also hallo, ich ich ich bin ja ich bin ja son Twitter zwischen Sales und Marketing irgendwie, ne. Also ich ich lieb ja beides. Aber Content, der nur im Marketing entsteht, kann nie so kundenzentriert sein, als Marketing einfach viel zu wenig Marktzugang hat. Leider, leider, leider, leider, ja.

Und die Speerspitze draußen, die Stimme der Kunden hört im Regelfall immer das, Customer Service ist das Gleiche live. Customer Service, hey, ja, ne. Und diese Quellen anzuzapfen, kundenzentrierten Content zu bauen, das ist mir wirklich 'n Anliegen, 'n Appell an alle Organisationen da draußen. Sehr schön. Das lassen wir als Schlusswort stehen und ich bedanke mich recht herzlich für das tolle Gespräch heute, lieber Philipp.

Und wenn Du noch mehr über die die Methodiken und über Taktiken und Insights über den B2B Vertrieb erfahren möchtest, dann schau auf jeden Fall vorbei, entweder beim Philipp auf der Webseite oder bei uns auf Vertrieb Punkt Business. Da kriegst Du nicht nur diesen Podcast, sondern auch ganz viele Events, ganz viele Videos und natürlich auch noch ganz viele Downloads, die Du dir dann dort reinziehen kannst, noch besseren B2B Vertrieb in Deutschland zu machen. Lieber Philipp, ich bedanke mich recht herzlich, liebe Grüße nach Nürnberg und wir suchen jetzt gleich noch mal Terminchen raus, wann und wie wir uns da treffen zu unseren jeweiligen Fußballspielen, okay? So machen wir das live. Ich danke dir.

Schön war es. Danke dir. Tschau, tschau.

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