Cover: 🚀 #90 Vertrieb im Bereich Finanzierung: Persönlicher Kontakt, Prozesse und KI - Interview mit Peter Lingner von DLL

🚀 #90 Vertrieb im Bereich Finanzierung: Persönlicher Kontakt, Prozesse und KI - Interview mit Peter Lingner von DLL

19. August 2024 39:48 Min. Zu Gast: Peter Lingner
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Worum es geht

In dieser Folge des Podcasts "Irgendwas mit Vertrieb" spricht Host Leif Mergener mit Peter Lingner, Country Sales Manager DACH bei DLL, über Vertrieb im Bereich Finanzierung. Es geht um die Bedeutung persönlicher Kundenbeziehungen im B2B, die Herausforderungen durch Regulatorik sowie die Struktur und Prozesse bei DLL. Außerdem beleuchten die beiden, welche Rolle KI und Datenqualität im modernen Vertrieb spielen.

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Autor: Irgendwas mit Vertrieb - Lass uns den B2B Vertrieb in Deutschland ein bisschen besser machen

Zu Gast

Country Sales Manager DACH bei DLL

Peter Lingner ist Country Sales Manager DACH bei DLL und im Vertrieb im Bereich Finanzierung tätig.

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Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge eures Lieblingspodcasts für den Vertrieb. Und ich hab mir heute wieder einen spannenden Interviewkasten mit dazugeholt. Und auf der anderen Seite der Leitung wartet auch schon der Peter. Hallo Peter. Hallo live.

Ja, willkommen, hier würde ich sagen. Ich freu mich, heute mit dir sprechen zu können. Ganz genau Peter. Lieber Peter, wenn für diejenigen, die dich noch kennen, was ja sowieso eine Schande ist, Du warst ja schon in verschiedensten Blättern, ich hab eben noch mit dir in der Info über das Interview im Handelsblatt gesprochen. Für diejenigen, die dich noch nicht kennen, magst Du dich einmal ganz kurz vorstellen, wer Du so bist und was Du so machst.

Ja, sehr gerne. Ja, mein Name ist Peter Lingner. Ich bin 52 Jahre alt, bald noch nicht ganz. Ich bin seit 1 ganzen Weile im Leasing unterwegs und bin in meiner aktuellen Funktion der Vertriebsleiter für die Region Dach, Deutschland, Österreich und Schweiz für den Teil Construction Transport and Industrie, so heißt das. Sitze in Deutschland, sitze sogar mitten im Ruhrgebiet persönlich, bin ein Kind des Ruhrgebiets.

Ja und verantwortet sozusagen das neue Geschäft, was wir machen für dieses Segment. Traumhaft. Wo wo genau im Ruhrgebiet? Ich wohne persönlich in Essen. Die La Girlanden sitzt in Düsseldorf.

Das ist der Arbeitgeber, bei dem ich beschäftigt bin, aber ich wohne in Essen. Ich komme aus Essen, bin in Essen geboren und hab's dann zwischendurch mal 3 Jahre woanders hin geschafft. Hab mal 3 Jahre lang in Hannover gelebt, aber bin dann wieder zurück ins schöne Essen gezogen und bin und bleibe ein Kind des Ruhrgebiets. Ja, traumhaft. Da bin ich am Wochenende erst auch wieder vorbeigefahren.

Meine meine die Hälfte meiner anderen Seite, meiner Familiebrot in Dortmund, deswegen, da sind wir noch mal 'n Schwenk da durchs Ruhrgebiet gefahren. Ist immer wieder schön, was sich da alles entwickelt. Aber wir wollen jetzt mal über Vertrieb sprechen und damit wir dich noch besser kennenlernen, hab ich hier son paar Quick Fire Fragen vorbereitet, die wir zackig, knackig jetzt mal hier durchspielen, bevor wir tiefer in eure Prozesse und Strukturen reinsteigen, damit wir noch 'n bisschen was erklären können. Und deswegen, die Frage an dich, bist Du bereit? Absolut.

Traumhaft. Yes. Ja, genau. Wenn Du nicht Vertriebsleiter bist, was machst Du in deiner Freizeit? Oh, in meiner Freizeit versuche ich recht viel draußen zu sein.

Draußen heißt für mich, ich geh gerne wandern, ich geh gerne Radfahren, ich geh gern mit meinem Hund spazieren. Auch mit meiner Frau, also ich würde ihn nicht vergessen, also mit der geh ich natürlich auch gerne spazieren. Das heißt wir sind gerne unterwegs, auch mit der Familie, wir haben viele Wanderurlaube gemacht und so weiter. Ich bin son draußen Mensch, ich mag das draußen zu sein und am allerliebsten mache ich das mit Freunden, Bekannten und eine gute Zeit zu haben und wirklich ja son bisschen einerseits die nähere Umgebung, also Essen und Umgebung kennenzulernen oder besser kennenzulernen, aber natürlich dann auch ein bisschen weiter weg und so die Umgebung immer weiter immer weiter das Ruhrgebiet herum zu erkunden und dann mit einem Gläschen Wein oder einem Gläschen Bier oder gutem Essen den Tag abzurunden. Klingt klingt nach Spaß.

Du lädst mich das nächste Mal mit ein, wenn Du losfährst, ja? Ja, absolut ehrlich gesagt. Okay. Man muss 'n bisschen sattelfest sein. Radsport ist sicherlich in meinem Gehen.

Bin nicht mehr so gut wie früher, aber es macht mir megaviel Spaß. Sehr gut, da haben wir auch schon direkt die Frage nach Sport beantwortet. Arbeitest Du auf 'nem Mac oder auf 'nem PC? Ich arbeite auf 'nem PC und habe ein iPhone. Also wir haben sozusagen beide Systeme.

Der ein oder andere, der gerne möchte bei uns zu Hause, kann auch 'n Mac haben, aber im Prinzip ist so die Kommunikation per Telefon alles iPhones und der Rest ist PC. Sehr gut. Dann kann ich dich auch schon direkt anschließen fragen, Du hast grad eben schon Telefon gesagt. Sagen wir mal, das Himmelstor öffnet sich der Vertriebsgott spricht zu dir und sagt, lieber Peter, Du darfst ab jetzt nur noch einen Vertriebskanal wählen. Welchen würdest Du benutzen, neue Kunden zu gewinnen?

Oha. Jetzt kommen wir natürlich zu 'nem Punkt, ich bin son alter Mensch, sage ich dann immer dazu, ja. Also mit 52 Jahren ist man nicht vollständig alt, aber ich komme ja aus soner Zeit, wo man sozusagen den persönlichen Kontakt über alles gestellt hat. Also das ich mag das immer noch bis heute. Ich glaube, dass Geschäfte werden unter Menschen gemacht und alles drumherum sind Maschinen und Hilfsmittel, da anzukommen.

Gute Hilfsmittel, gute Maschinen, gute Systeme, aber persönlicher Kontakt, was persönlicher herangehen ist immer noch das a und o des Ganzen und der persönliche Austausch ist immer noch gegeben. Deswegen, wenn wir alles andere beiseite schieben würden, würde ich heute noch nicht zwingend notwendigerweise mit 1 Steintafel rumlaufen und das drauf klopfen. So weit würde ich es nicht gehen, aber ich würde zumindest mich ins Auto setzen oder in einen Zug setzen oder in mein Fahrrad setzen, hinfahren, Menschen begegnen, mit Menschen reden, mich mit Menschen in den Austausch gehen und von dort sozusagen Netzwerke knüpfen und das ganze weiter ausbauen. Das ist das, was mir auch am meisten Spaß macht und wenn das unterstützt wird mit 'n bisschen Technologie, ist das ja auch nicht schlimm. Nee, ist auch nicht schlimm.

Nee, nee, irgendwas, wenn wir sind ja auch irgendwann mal von der Kutsche zum Auto gekommen. Genau. Sehr gut. Da hast Du ja schon quasi die nächste Frage auch damit beantwortet und zwar die Bitte an dich, vervollständige mal diesen Satz und zwar das beste an Vertrieb ist Oh das beste an Alter jetzt kommen wir zu dem Punkt das beste am Vertrieb ist Menschen kennenlernen. Das ist etwas was mir mein Leben lang immer Spaß gemacht hat Menschen kennenzulernen.

Hinter den Menschen stecken tolle Stories, hinter den Menschen stecken auch Entwicklungen, Möglichkeiten und das ist etwas, was im Vertrieb einfach etwas wunderbares tolles ist. Der Mensch an sich, mit dem man dort spricht, der hat Visionen, Ideen, der hat Möglichkeiten, der will in verschiedene Bereiche hineingehen, weiß noch nicht ganz genau, wie es geht und mit diesen Personen das zu erarbeiten, da anzukommen, das ist etwas finde ich finde ich traumhaft. Das ist das, was mein Beruf auch immer wieder mich morgens 10 Uhr aus dem Bett treibt, nein, falsch, aber der mich morgens aus dem Bett treibt, ja, recht früh aus dem Bett treibt, weil mir es Spaß macht mit Menschen mich zu begegnen, mit diesen zusammenzukommen und mit diesen halt Dinge, ja, voranzutreiben. Ja, 10 Uhr da bin ich schon längst son Baggersee. Also wirklich.

Ja. Ja. Der eine hat schon Feierabend, der andere fängt noch nicht an. Der eine sagt immer nach 11 Uhr hält 'n guten Vertriebler nichts mehr im Bett. Das ist ja meistens noch so, aber es ist prinzipiell so, wenn man morgens aufsteht mit 'nem Lächeln im Gesicht, dann hat man glaube ich auch 'n guten Job gefunden und das ist eigentlich so das, was ich eigentlich an mir auch feststelle, wenn wir dann morgens aufstehen mit 'nem Lächeln im Gesicht, dann weiß zwar man hat Spaß an dem, was man tut und was man heute macht.

Ja, sehr schön gesagt. Wenn Du dir es aussuchen könntest, dich mal 25 Minuten ungestört mit jemandem zu unterhalten, Familienmitglieder ausgeschlossen, tot oder lebendig, Wer würde das sein? Oh ich glaube ich finde finde Dinge, die so hinter verschlossenen Türen besprochen werden, die so weit weg sind von dem, was man normalerweise macht, super spannend. Ich finde Dinge spannend wie zum Beispiel Barack Obama oder sowas ja, weil einfach die die Fülle an die Fülle an Erlebnissen, die dieser Mensch hat und die Fülle an Informationen, die dieser Mensch hatte, die er wahrscheinlich nicht mehr mitteilen wird, aber ich finde es spannend, was der erlebt hat, und was der gesehen hat und was er weiß. Das sind so Dinge, die ich immer bewundert habe.

Man man kann jetzt über so Menschen wie einen Helmut Kohl etwas sagen, was man gerne möchte. Ich bin ein neunziger Kind, ja. Ich bin zu der Zeit sozusagen, wir sind auf die Straße gegangen, wir haben uns gefreut, als die als die Ölkrise waren, sind wir, kein Blut für Öl sind wir, wir haben demonstriert, wir haben die Öffnung der Grenze erlebt, wir haben all diese Dinge erlebt, die so in den neunziger Jahren uns herum passiert sind. Also es war so meine, wo ich zwischen 17 und 21 war, würde ich mal sagen, so die politische Erfahrung. Die Menschen aus dieser Zeit, die mich dann politisch da auch geprägt haben für einige Dinge, was Europa angeht, was Offenheit angeht, so Menschen zu treffen und zu sagen, wie seid ihr damit umgegangen?

Das war ja neu für euch, das ist auf euch eingeprasselt und ihr wart in der Verantwortung in dem Moment Dinge zu machen. Das sind so spannende Fragen, die sozusagen ich gerne stellen würde. Warum habt ihr so entschieden, wie habt ihr entschieden, weil es einfach faszinierend ist, das zu erleben und das ist etwas, ja, wenn man mich persönlich fragt, das würde ich gerne machen und so private Themen natürlich, ja mich mit alten Radsportlern zu unterhalten aus den neunziger Jahren. Ich kenne alle die Dopingthematiken von damals, aber ich habe diesen Sport halt auch einfach sehr geliebt zu der Zeit und bis heute sitze ich noch gerne auf dem Fahrrad. Die Menschen von damals, die Leidensfähigkeit, man musste halt auch 40000 Kilometer Fahrrad fahren, da kann man sich dopen wie man möchte.

80000 Kilometer. Also wie sind Sie damit umgegangen? Wie kamen Sie mit dem Druck zurecht? Was haben Sie gemacht? Super schlechtes Wetter und so weiter.

Ich glaube Richtung Sport hätte ich auch noch son paar Ideen, den ich ganz gerne treffen würde und ansprechen würde, aber das wären so die Richtungen, in die es gehen würde. Okay. Sehr sehr schön. Vorletzte Frage. Wir veranstalten ja mal eine Konferenz einmal im Jahr in Köln.

Wenn wir jetzt quasi unlimitiertes Budget hätten, wen würdest Du dir ganz gerne mal auf der Bühne wünschen, sodass Du auch mit dazu kommst und hier ist ganz ernst grob? Also ich finde spannend finde ich momentan Dinge, also wenn wir jetzt ferner mal aus der Vertriebsseiteseite gehen, sondern wirklich in die aktuelle politische Geschehnisse gehen, Dann ist es halt einfach ich würde mir wünschen, dass wir Zukunftsforscher mal nehmen ja und sagen wie wie ist die Entwicklung unserer Gesellschaft und wie sind Entwicklungen innerhalb verschiedenen Branchen, also wie wie sind die, wie werden die gesehen und darüber vielleicht entweder ein Panel machen oder aber eben herzugehen zu sagen, man bringt Menschen mit unterschiedlichen Ideen für den gleichen Markt zusammen und sagt okay jetzt habe wir haben wir 2 unterschiedliche Sichtweisen für die Richtung in die es sich geht. Diskutiert doch mal miteinander und das hat so ein bisschen moderieren in der Mitte zu sagen okay ist nicht links vielleicht auch nicht rechts vielleicht ist was in der Mitte aber die ganzen Ideen, die beide haben zu nehmen, zu bündeln und dann entsprechend zu präsentieren. Das finde ich spannend, weil man darüber immer was Neues lernt und auch etwas für sich selber mitnehmen kann.

Spannend, sehr gut. Ich habe es aufgeschrieben, setzen wir so Du bist jetzt festgenagelt. Sehr gut, vielen Dank. Bin ich da Moderator oder Teilnehmer, das ist die große Frage. Kriegen wir jetzt noch raus, ob Du Zukunftsforscher bist oder nicht?

Ah, okay. Damit wir jetzt die die vielen Dank erst mal, dass Du das so offen und toll beantwortet hast. Hat das ja mega Laune gemacht. Und ich find's auch super, dass Du mal wieder Barack Obama genannt hast. Der kam schon lang nicht mehr vor.

Aber wir gucken jetzt mal die die Brücke rüber zum Vertrieb zu bekommen. Wir haben ja schon ganz viel über dich gelernt. Du bist ja morgens höchstwahrscheinlich nicht als Zukunftsforscher aufgewacht und hast gesagt, ja, ich glaube, der Vertrieb, der wird sich irgendwann mal weiterentwickeln, sondern Du bist höchstwahrscheinlich auch wie die meisten in irgendeiner Art und Weise zum Vertrieb gekommen in Anführungszeichen. Wie war es denn bei dir? Wie wie hat dich die Vertriebsüber erwischt?

Also ich muss sagen, ich bin bin da abgerutscht. Nein, reingerutscht. Ach nennen, es rutschen. Auf jeden Fall, ich war es war kein Plan. Es war es war überhaupt kein Plan.

Also es war es hatte nichts mit Plan zu tun. Es hat damit zu tun gehabt, dass ich in meinem Unternehmen, wo ich eine Ausbildung gemacht habe, am Ende der Ausbildung waren verschiedene Stellen frei und so bin ich halt in eine Vertriebsstelle gegangen, weil die Stelle frei war und fairerweise als junger Mensch ich damals sagte, wie cool ist das denn? Ich krieg 'n Firmenwagen. Also ist einfach mal eine coole Sache, also irgendwie so man hat 'n Firmenwagen, es wird bezahlt und irgendwie dann fährt man mal 'n bisschen rum und guck mal was passiert. Blauäugiger Peter, so wie er ist.

Bis heute habe ich blaue Auge übrigens, blauäugig wie ich bin, hab ich gesagt, machst Du mal. Da aus bin ich dann wiederum viereinhalb Jahre lang aus dem Vertrieb rausgegangen, habe etwas anderes gemacht, hab da aber auch verkaufen müssen, kann ich auch was zu sagen später und bin danach wieder in den Vertrieb gegangen, weil ich fand ja der spannendste Teil, den ich gelernt habe in meiner ersten Vertriebsaufgabe war, eben diese Menschen zu treffen, was aufzubauen, was zu entwickeln, eine Idee realisieren zu können mit jemandem zusammen. Und das ist der Teil, der mir im Vertrieb dann sehr viel Spaß gemacht hat und in der Finanzdienstleistung sieht man unfassbar viele Themen. Also man ist ist nicht so auf ein Thema, sondern hat ganz viele verschiedene Themen in vielen Bereichen durch ganz Deutschland durch, sodass man es super viel Spaß gemacht hat mit Menschen ihre Ideen umzusetzen und das unterstützen zu können und das sozusagen vertrieblich zu begleiten mit Produkten, die wir angeboten haben. Mhm.

Okay. Sehr gut. Jetzt lass uns doch mal dann jetzt in also wissen wir, wie Du wie Du hingekommen bist. Wie sieht das denn heute aus? Also heute hat sich die Welt mit dem Vertrieb komplett umgewandelt.

Wie wie welche Herausforderungen habt ihr denn jetzt heute zum Beispiel bei euch aktuell, die ihr jetzt gerade so offen, ne, denkt dann in Richtung Vertrieb oder in Richtung Kundendenken, dass da bestimmt interne andere Sachen noch ganz anders spielen ist, ist klar, aber was für Herausforderungen erlebst Du denn jetzt gerade so? Ja der ich bewege mich in einem relativ großen Markt ja also das muss man fairerweise sagen, der Verkauf von Baumaschinen oder auch von Landmaschinen, die DLL ist ja in verschiedenen Segmenten auch unterwegs, Büromaschinen, Healthcare Equipment alles Mögliche. Das heißt, es ist ein relativ großer Markt vorhanden und die Herausforderung für diesen Markt ist, dass er 1 gewissen Regulatorik unterworfen ist. Ich als Vermittler. Also man will eine gewisse Geschwindigkeit in Prozesse bekommen, möchte eine gewisse Geschwindigkeit in die Aussagen bekommen, in der Dokumentation, in der Umsetzung.

Überall zählt Geschwindigkeit ein ein ein, weil es nicht zählt, ist Geschwindigkeit ein wesentliches Thema. Und dieses wesentliche Thema der Geschwindigkeit, der das wird konterkariert und ich will das nicht negativ sagen, das wird konterkariert durch gesetzliche Änderungen, gesetzliche Regelungen und ähnliche Thematiken, die aufkommen, wo man als Finanzinstitut, als Bankentochter gewisse Dinge machen muss. Also wir müssen sie einfach tun, ob ich das jetzt mag oder nicht, aber ich muss es tun. Und jedes Mal, wenn ich denke, ich habe in einem Prozess in Handsman eine eine Vereinfachung erreicht, eine Geschwindigkeitsforschung erreicht, dann kommt wahrscheinlich irgendeine Regulatorik kurzfristig die Ecke, die das Ganze dann wieder verlangsamt. Und dieses das ganze in dem vertrieblichen Umfeld unseren Partnern zu erklären, weil das ich sag da manchmal, das versteht ja gar keiner mehr.

Also es versteht man man steht davor und denkt sich warum muss ich das alles machen? Und ist unsere Aufgabe im Vertrieb das zu erläutern zu erklären mit unseren Produkten, mit unserem System, mit unseren Prozessen das zu erklären, warum wir das brauchen, warum wir es machen müssen und warum das 'n Vorteil ist. Und das ist wirklich eine eine super Herausforderung, als ich im Leasing angefangen hab vor knappen 25 Jahren, da hat man einfach bin ich losgefahren Blatt Papier Kundenname drauf geschrieben unterschreiben lassen hat nach Hause gefahren Thema war durch. Das funktioniert heute nicht mehr. Das ist in der Form so einfach nicht mehr möglich.

Man hat ganz viele Stellen, an denen man jetzt arbeiten muss und das zu sagen, wie macht man das besser, was braucht man dafür und diese diese permanente Erläuungsarbeit dran bleiben, sich selbst trainieren, selber neue Sachen lernen, selber wissen was wann wie wo gemacht werden darf und das dann in den Markt zu bringen und zwar so positiv in den Markt zu bringen, dass die Leute es verstehen und auch das Vertrauen zu einem haben wiederzukommen, noch mal nachzufragen und das ganze mitzumachen, das ist eine super spannende Aufgabe und eine super schwierige Aufgabe für für Finanzinstitut. Okay, das heißt also, ihr ihr sagt ja schon, also ihr habt quasi den Kunden gewonnen, es jetzt mal zu übersetzen in in in einfaches Vertriebsdeutsch. Du gewinnst den Kunden, klarst das Projekt mit ihm und dann kurz bevor oder wenn ein Meilenstein erreicht ist, hast Du eigentlich schon wieder irgendwas anderes im Nacken sitzen und musst mit dem Kunden gemeinsam dann dafür eine Lösung finden, wie Du das nicht entgehen, aber realisieren kannst, richtig? Genau ich wie ich das dort umsetzen kann. Also ich hab der der der die Schwierigkeit bei uns ist einmal im Prozess, ja also wenn ich den wenn der dir sozusagen auf dem Tisch liegt und man spricht mit jemand ich möchte investieren in XY, Okay dann liegt der ja schon auf dem Tisch und dann geht's halt darum was passt am besten und wie passt es am besten?

Und dann noch zu erläutern nicht nur das was und wie, sondern was dann noch alles danach kommt was gemacht werden muss. Weil der Abschluss des Vertrages ist für uns manchmal nur der Staat. Ja habe halt nicht einen Verkauf dann, sondern ich hab dann noch eine Nachsorge von 5 Jahren, 6 Jahren, 7 Jahren so lange wie ein Vertrag läuft. Da kommen noch viele Dinge hinterher, die sich dann anschließen und da muss ich halt auch dran bleiben und dieses anschließen ist dann sozusagen das, was ich auch erklären und verkaufen muss, dass das auch für den Kunden verständlich ist, was wir da tun. Das ist sozusagen ein wesentlicher Punkt unserer Vertriebstätigkeit, der der der schwer wie einfach ist.

Ja. Wie liefern dann mal zu verstehen, wie wie lange ist dann son Verkaufszyklus, son Salescycle bei euch? Also wenn ich jetzt noch an 5 Jahre Nachbereitung denke, dann wird das höchstwahrscheinlich nicht irgendwie in 14 Tagen über die Bühne gehen. Das geht manchmal auch in 15 Minuten über die Bühne ja das ist dann ich sag jetzt mal der es gibt den den einfachen Fall der super super schnell und super einfach ist und es geht sehr sehr schnell. Dann habe ich den einmal in Büchern und wir haben vielleicht sollte ich da noch mal einen Schritt zurückgehen.

Wir haben einmal die Investition an sich, die zu finanzieren ist. Ja darüber reden wir die eine Investition, ein Traktor, einmal son Krankenfahrschule oder einmal ein was auch immer einmal ist eine einmal Investition. Wir können einmal darüber sprechen oder aber ich spreche darüber, dass ein Hersteller, der Maschinen produziert und eine Flächenverkauf geht für Deutschland eine Lösung braucht, sein Verkauf zu vereinfachen. Da verkaufe ich ein System in einen Prozess hinein, wie er schneller wird, schneller, einfacher, besser. Das heißt ich habe 2 unterschiedliche Verkaufsarten, die ich drauf haben muss auch als Vertriebler.

Das eine ist ich spreche über den Deal und das andere ist ich spreche über den Prozess und das spannende eigentlich ist bei uns ist, dass wir beide Dinge tun. Wir sprechen einmal über den Deal, aber wir sprechen halt auch über den Hersteller oder mit dem Hersteller oder mit dem Händler oder mit dem Verkäufer des Händlers, wie der schneller an den Markt gehen kann, schneller seine Produkte zu verkaufen. Und damit habe ich einmal den vorderen Teil, das heißt Geschäftsanbahnung, Geschäftsumsetzung und sobald ich das Engagement gebucht habe in der DLL Welt als Bank, muss ich halt gewisse rechtliche Grundlagen schaffen. Also ich muss von meinem Reporting und so weiter, das heißt ich muss dahinter eine Konstrukt bauen und aus dem Konstrukt kommen vielleicht Rückfragen und in dem Moment würde ich Rückfragen kommen, ist der Vertrieb wieder gefordert mit den Rückfragen umzugehen. Das heißt, das sozusagen mein dritter Verkauf findet dann irgendwann im Laufe der Zeit statt und der kann dann sein, ich muss zum Beispiel ein sogenanntes neues Rating für einen Kunden erstellen, weil eine entsprechende Größe hat.

Also ich muss sozusagen wie auf den Kunden zugehen, obwohl der schon bei mir unterschrieben hat noch mal zugehen und sagen, ich brauche aktuelle finanzielle Daten von dir, ich brauche folgende Informationen und da muss er vorher Bescheid wissen, dass ich auf ihn zu komme und wenn ich dann auf ihn zu komme, dann habe ich wieder neuen Anknüpfungspunkt vielleicht hat er wieder ein neues Projekt und dann bin ich wieder im Sale Zyklus 1 ja, des eigentlichen Deals. Und das ist eine spannende Sache, weil man ist nie, also wir sind in der Finanzindustrie, sag ich immer, nie fertig mit 'nem Deal. Also Das ist im Prinzip wollte ich gerade so sagen, ja. Ja. Ja.

Okay, aber das Gehen wir jetzt mal, das das das hab ich verstanden. Es kann sowohl einmal und schnell gehen, es kann aber auch groß und lang sein. Ich bin ja son Typ, ich mag's ganz gerne irgendwo in der Mitte. Ich brauche auch mal zwischendurch sonen, einfach nur so, meinen meine Motivationslevel am All zu sein. Natürlich arbeite ich hier auch gerne an 'nem großen Deal, weil, ne, steht erstens, die erstens gut aus, zweitens macht es ja auch Laune, wenn man dann mal so was Großes, wie Google vielleicht aufgebaut hat, mit dem Kunden zusammen.

Aber gibt es, aus der Softwareindustrie gibt es ja dann diesen diesen Split, ne? Wer der eine macht AI, der andere ist Customer Success, dann machen die mal den ganz nachverstellst. Der SDA legt nur die Termine. Wie ist das denn bei euch so strukturiert? Also tu mir das mal so, ich würde bei euch ersten Tag anfangen und Du sagst mir in den nächsten 100 Tagen musst Du machen x.

Mhm. Wie ist das aufgebaut, ne? Wem muss ich alles kennenlernen? Bitst Du da noch den? Bitst Du da noch was?

Hilf ich Ihnen zweimal was verstehen? Also der der einfachste Teil der DLL ist unsere Komplexität ja, ich sag das immer wieder ganz gerne, wir sind eine eine mehrfach dynamische Matrix Organisation. Ich sag mal am einfachsten ist man fängt bei uns an und kennt am Tag 1 alle fünfeinhalbtausend Mitarbeiter des Unternehmens. Sind wir am einfachsten, dann geht's sofort weiter. Ja wir müssen sozusagen den den Prozessweg 1 Vertrages müssen wir so ein bisschen erkennen, ne.

Also wenn ich wenn ich dich jetzt einstellen würde, würde ich sagen pass auf komm, wir gehen jetzt mal entlang, wie ist so der Prozessweg? Also was passiert wann? Weil ein Vertrag, der sozusagen unserem Unternehmen gebucht wird, die die Königsklasse ist, wenn wir den nicht sehen und der wird gebucht. Da ist die Königsklasse. Dann habe ich so vieles richtig gemacht ganz woanders, ist die Königsklasse.

Aber im Prinzip berühre ich den Vertrag an irgendeiner Stelle und zu wissen, wann kommt der Vertrag auf mich zu, ist das was ich wissen muss. Deswegen muss ich den Weg des Vertrages durch unser Unternehmen gehen und die entsprechenden Personen, die in dem Moment an diesem Vertrag arbeiten kennenlernen. Also ich muss kennenlernen zum Beispiel vorne unseren Sales Support, die mich unterstützen in meiner Vertriebsaktivitäten, die mir Unterlagen zur Verfügung stellen, die Verträge komplettieren. Ich muss unsere Kreditabteilung kennenlernen zu wissen, wenn ich eine Frage habe für eine Genehmigung, was mache ich damit? Ich muss unsere Compliance Abteilung kennenlernen, zu wissen, welche Sanktionsscreening ich machen muss, wie lange das dauert, was müssen wir machen.

Da muss ich unsere Financeabteilung kennenlernen, zu wissen wann entsteht eine Auszahlung, wie passiert das? Dann gehe ich in den Collection Recovery Teil hinein für den Fall, dass der Kunde mal rückständig ist, wie eine Stundung benötigt oder irgendwelche Thematiken anfallen. Da muss ich am Ende des Leasing Vertrages mit der Abteilung sprechen, was machen wir denn da? Wie gehen wir mit dem Objekt Das heißt kriegen wir das zurück verkaufen wir es oder aber stellen es wieder in einen neuen Vertrag ein. Wenn ich das alles gemacht habe, dann soll ich nach Möglichkeit auch noch wissen, welche Supporting Funktionen ich hier alle habe.

Also wenn der Kunde mal anruft und sagt, ich brauche meine Kopie von 'ner weiteren Rechnung, wen ruft er an? Wo landet das? Wie wird damit umgegangen? Und so weiter. Ich könnte jetzt noch 10 andere Abteilungen hier sozusagen aufzählen.

Der wichtigste Teil ist immer den Weg des Vertrages zu gehen und dann zu wissen wer an diesen Schnittstellen mit diesem Vertrag sozusagen zusammen kommt und da eine eine robuste Relation aufzubauen ist total wichtig, denn eine eine ein wesentlicher Punkt in meinem Vertrieb, den ich hier so sehe mit meinen Vertriebsleiterkollegen in Deutschland, die wir immer sagen ist, wir wissen eigentlich nichts, ja. Aber wir wissen immer wer es weiß und das ist der unfassbare Punkt unseres Unternehmens, der macht immer wieder Spaß. Ich mache ja ab und zu mal Onboardings auch immer fragt alles fragt. Fragt bitte geht hin und fragt. Ich kann entweder die dreieinhalbtausend Seiten Papier durchlesen, wie ein Deal durch DLL läuft oder ich frag die Leute.

Und klar lesen bildet, ohne Frage, würde ich links und rechts unterschreiben, aber lesen ist auch nicht die reine Wahrheit, weil fast alle Deals haben links und rechts eine Ecke eine Kante. Und dann muss ich wissen wer ist 'n das der das glätten kann? Wer macht das denn? Wie machen wir das? Wo machen wir's?

Und das war son bisschen der der Weg der DLL Welt in unserer Finanzdienstleistung, laufe den Vertrag hinterher, lerne die Menschen kennen und frage verdammt noch mal nach was machst denn Du da eigentlich, ja? Und da ist halt mein mein Ruhrpott Herz frag, frag es. Musst Du ja beim Kunden auch, ne. Du musst ja auch beim Kunden fragen, was genau Ja. Brauchst Du.

Und meistens ist ja dann auf die 3. Oder 4. Frage, wenn Du dann eben halt gefragt hast, erst dann kommt der mit der wirklichen Wahrheit die Ecke. Ja. Das mir neulich alles wieder passiert.

Da hatt ich, den hab ich eigentlich schon gedanklich abgeschrieben und dachte so, ja okay, machen wir Standardmoni, klopp mal was zusammen. Und dann hab ich dann irgendwie 3, viermal noch mal nachgefragt und jetzt reden wir über ganz andere Summen und auf einmal macht das richtig richtig Laune, mit dem zusammenzuarbeiten. Das, ja. Nachfragen hilft meistens wirklich. Okay, jetzt hab ich verstanden, wir müssen schnell reagieren auf verschiedene Regulierungen.

Wir müssen ja beim Bund noch mal schnell regulieren. Wir müssen viel nachfragen. Es gibt einen vorgefertigten Prozessor und es gibt verschiedene Teams, die da drumherum assistieren. Was mich jetzt noch mal interessieren würde oder vielleicht auch die anderen da draußen, die ist jetzt dein Tag sozusagen strukturiert. Also wenn Du jetzt, ne, son typisches, klar, hast wahrscheinlich interne et cetera, v v typischer Tag im Leben von Peter, wie würde der aussehen?

Also der beginnt jeden Morgen mit 'ner Tasse Kaffee, ist schon mal wichtig. Also für mich ist es immer noch, ich fang immer in der Tasse Kaffee an, ja ansonsten In die genau auch nicht ohne Kaffee. Ansonsten wir das schwierig son lang. Also was mache ich im Prinzip, klar ich weiß 'n Tag vorher schon was auf mich zukommt, aber ich schau dann immer morgens in meinen Kalender rein und schaue nach welche Intermeetings ich habe. Das ist ist immer son Thema, natürlich auch als Vertriebsleiter, man wird viel viel eingebunden in viele Themen.

Ich versuche das aber auf auf das zu minimieren was wirklich wo ich auch einen Impact habe. Ja also es gibt Sachen, die muss ich machen, aber wo ich einen Impact habe und der Rest der Zeit versuche ich dann halt mein Team auch mitzunehmen auf die Reise. Also mein Team, die im Feld sind, die arbeiten, die dort verkaufen, die machen tun, sie mitzunehmen auf das was wir als DLL als Ausrichtung strategische Ausrichtung haben, aber auch letztendlich im Tagesgeschäft zu schauen, welche Stolpersteine haben wir. Weil wir müssen diese Stolpersteine auch sichtbar machen, ob wir jetzt Kunden ansprechen, Kunden finden, Vertrag dokumentieren, wo auch immer das ist. Wir müssen diese Stolpersteine herauskristallisieren, zu sehen, wie können wir die verändern?

Das ist sozusagen ein Teil meiner Arbeit. Ich sag dann immer, ich sehe immer die schlimmen Dinge. Ist gar nicht schlimm, sondern alle Sachen, die nicht super funktionieren. Weil Sachen, die super funktionieren, die sieht man im Regelfall nicht mehr als Vertriebsleiter. Man sieht die Sachen, die nicht so gut funktionieren.

Da ist man mega mit eingebunden und der wichtigste Teil ist dann zu sehen, wie kann man sie verbessern? Also können wir sie verbessern und wenn wir sie verbessern können, wie können wir sie verbessern? Das ein Dessert Teil meiner Aufgabe am Tage ist herauszufinden, an welchen Stellen wir was verbessern können. Und so sieht an mein Tag aus. Ich kümmere mich im Wesentlichen darum, wie ich Dinge verbessere mit meinem Team, die dann im Feld sind.

Die nehme ich natürlich auch gerne mit mal zu 'nem Kunden ja. Ich hab Vertrieb selber direkt selber lange gemacht, deswegen kann man mich scheinbar auch bei einem Kunden ganz gut herzeigen. Das passt auch ganz gut. Da sind wir Vertriebsleiter bei DLL aber alle gleich. Wir freuen uns immer wenn man zu dem Kunden auch mit rausgehen.

Ja und dann viele Meetings auch mittlerweile via Teams. Das ist 'n tolles Tool geworden. Ich kann mich nicht dran erinnern, dass wir früher weniger kommuniziert haben. Ich glaube wir haben genauso viel kommuniziert, aber wir haben's am Telefon gemacht. Heute nutzen wir Teams, so sehen das Gesicht des anderen.

Ich mag das. Finde das toll, dass man Menschen sehen kann, die Geschwindigkeit, die man damit auch erreichen kann, die Einfachheit. Ich mag das Menschen zu sehen, aber mein Tag ist wirklich Meetings, Kundengespräche, auch Kundeninformationen und auch Problemstellungen zu erfahren, an denen wir arbeiten können, uns Besseres machen. Das ist so mein mein Tag. Klasse.

Spitzenklassen. Ja, ich finde es gut, dass Du gesagt hast, dass Du die Onboarding auch noch mit selber machst. Dann kriegst Du 'n kriegt man, glaube ich, einen, also Onboarding ist, glaube ich, auch so das, wo die meisten Unternehmen den größten Nachholbedarf haben, weil Du's, also ich red nur von mir selber, ne. Wenn ich jetzt irgendwo eine neue Vertriebsstelle angefangen habe, ist bei mir jetzt ja auch schon 'n paar Tage her, bei dir war es ja auch jetzt quasi nicht erst vorgestern, aber Du bist ja erst mal geilig wie Frittenfett, ne. Du willst ja, willst ja raus, Du willst ja allen zeigen, hey, ich hab's drauf, Du willst Geld verdienen, Du willst raus, Du willst Kunden gewinnen, Du willst dieses Adrenalin spüren, wenn er dir reinkommt, ne und dich freuen und das Ganze feiern.

Und wenn Du dann eben halt das im Onboarding, sagen wir mal, nicht so gut machst, kannst Du ja eigentlich nur immer nimmst Du immer son Quäntchen von dieser Motivation da irgendwie raus, ne. Okay. Dann irgendwann hast Du halt dann so einen der, also oder eine oder 1, da sitzen, wo Du eigentlich gefragt hast, was ist denn eigentlich in den letzten 50, 60, 90 Tagen irgendwie mit dem passiert? Am Anfang dann anders, oder? Ja der ist super motiviert.

Und dieses Onboarding und dieses Menschen und das sag ich immer wieder Menschen von mich herum, also wir ich rede uns auch häufig in der männlichen Form einfach, das haben wir so traditionell ne. Also wir sind wir sind super diverses Unternehmen, das muss man mal fair, wir sind wie super divers. Ich hab nur manchmal in meinem Sprachgebrauch findet das nicht statt. Ich entschuldige mich auch dafür, aber ich bin häufig in der männlichen Form einfach nur, weil das so in meinem Kopf ist. Ja, alles gut.

Aber in meinem Team ist es anders und dieses Onboarding Thema ist das eine und auch die Menschen, die die dann irgendwo stehen und sagen, oh Gott, ich komme nicht mehr weiter. Die an die Hand zu nehmen und ihnen zu zeigen, wie es weitergeht. Das ist ein wesentlicher Punkt auch der was mit Ausbildung zu tun hat, ne. Wir reden ab und zu mal über Ausbildung, über Coaching, Mentoring. Jeder jeder geht da wunderbar anders mit Der eine sagt, Du musst immer Coach machen, Du musst immer Mentoring.

Ich sage es ganz einfach, Menschen, die sich entwickeln wollen, die muss man auch an die Hand nehmen und muss sie ein bisschen führen in gewisse Richtung. Führen heißt aber jetzt nicht, dass ich ihnen sage, was sie tun sollen, sondern das kann man dann machen, dieses führen über 'n Coaching System, bei Fragesystematiken, über ähnlich, dass sie besser werden. Führen kann sehen, dass ich Mentoring, dass ich ihnen Leute an die Hand gebe, die einfach Sachen unfassbar gut können, wo sie schneller lernen können, als sie es in 'nem hierarchischen Gefühl machen oder aber ich nehm sie auch manchmal einfach nur in den Arm, ja. Es ist einfach so, ist nicht schlimm. Also Dinge, die schlimm gelaufen sind, sind manchmal nicht schlimm.

Also diese Überdramatisierung, die muss man auch 'n bisschen wegnehmen oder ist halt eine Aufgabe auch auch auch 1 Führungskraft, das halt auch mitzumachen ja und klar, waren wir nicht alle heiß wie Frittenfeld am ersten Tag, meine Güte, Deal machen. Ich kann mich erinnern das 1. Mal, dass ich 'n Deal unterschrieben hatte für 4000000 Euro, hab ich gedacht, da passiert mir nie wieder. Kann ich so nicht bestätigen, dass es noch 'n paar mal passiert, aber das ist einfach, das ist 'n unglaubliches Gefühl in dem Moment, das kann man mitnehmen, das muss auch konservieren und auch das ist die Aufgabe des Vorgesetzten das mitzunehmen, konservieren und diese Erfolge auch gut zu feiern. Wir feiern gerne Erfolge übrigens.

Also DLL feiert eine Menge. Wir haben auch viele Erfolge, aber wir feiern gerne. Ich ich weiß schon wen ich eingeladen habe, dir Tim. Das kann das Das richtig. Oh Gott.

Ich habe eine Reputation, nein wir haben eine Reputation als Unternehmen sollte man sagen. Ja. Genau. Sehr cool. Jetzt mal so by the way jetzt haben wir schon so viel über Teams und die brauchen wir auch jetzt jetzt brauchen sucht ihr grad noch jemanden oder für diejenigen, die jetzt gehört haben, oh ihr also mit dem Peter mal son paar Erfolge feiern, da hätte ich auch mal Lust drauf.

Ja absolut, also ich weiß, dass ich derzeit in meinem Team, jetzt hab ich 2 Stellen sozusagen derzeit noch offen, natürlich führen wir auch Gespräche und eine Frage, wir haben noch in anderen Vertriebsteams haben wir auch noch Personen, die wir suchen. Also es ist son Thema, wir als Unternehmen wir wachsen. Wir sind als ich angefangen hab waren wir tatsächlich 65, das ist jetzt keine 20 Jahre her. Jetzt sind wir so in die fünfhunderter Ecke gekommen, also wollten auch in der Finanzkrise 2009 kann sich ja einmal noch dran erinnern 2009 2010 Bankenkrise wirklich schwierig. Da haben wir die Anzahl der Mitarbeiter weltweit ungefähr gehalten und auch in der DACH Region knapp gehalten.

Wir haben nicht erweitert zu dem Zeitpunkt, aber haben geschiftet. Innerhalb des Unternehmens Leuten neue Ausbildungen geben, anders eingesetzt. Wir sind als Unternehmen im Prinzip aber in der Zeit, in der ich hier bin im Prinzip nur gewachsen. Wenn wir mal schmaler werden ist, dass wir zum Beispiel in Russland hatten wir eine Niederlassung ja haben dort das mit dem Ausbruch des Krieges haben wir sozusagen das abgespalten haben dort aufgehört weiter Geschäfte zu machen ja. Als einfach Thema weiter nach auch durch und dann reduzieren wir uns für eine Anzahl der Menschen und natürlich auch ein bisschen von unserem Gesamtumsatz her immer.

Das heißt das sind sozusagen die Schwankungen, die wir haben, aber prinzipiell in meinen knapp 21 Jahren am ersten ersten werden es sein, ist dieses Unternehmen primär gewachsen. Ja. Ja, stark. Also wenn Du was losnürst und auf der Suche bist, Du müsstest mit dem Picker da gemeinsame Sache zu machen, die ärmste Empfehlung, nur das mal so am Rande. Jetzt lass uns mal so langsam in Richtung Ende reiten, lieber Peter.

Ja. Ich würde ganz gerne noch von dir son bisschen Glaskugel spielen, ja? Also das Schöne ist ja, Du hast 'n ganz andere Bubble, nenne ich das immer, eine ganz andere Sichtweise auf die ganzen Sachen, wie ich oder wie die anderen Leute, mit die ich wie ich sonst so tagtäglich unterhalte. Vielleicht sollten wir das ja auch mal in einen in einen etwas regelmäßigeren Exchange rebrick, aber das besprechen wir nachher. Aber was sind denn so für dich so, nicht wo siehst Du dich in 5 Jahren, aber was sind so die die Trends, die die Dinge, die dich in den nächsten 4, 5 Jahren, also bis zum fünfundzwanzigjährigen Jubiläum dann dementsprechend begleiten wird.

Also wo glaubst Du, geht die Reisevertrieb sich zu sehen hin, ja? Dem Deswegen wär's nur als als Einbruch, als Einbruch, ne? Die meisten sagen dann, ja, KI wird den Vertrieb nie abschaffen. Ja, ich ich würde es so sagen, also das kann ich unterschreiben und so schreibe ich links und rechts. Ich glaube nicht, dass KI den Vertrieb abschafft.

Ich bin ja mal gespannt, wann auf der Einkäuferseite und der Verkäuferseite 2 KIs miteinander reden und nach 2 Stunden das Internet explodiert. Das kann natürlich durchaus passieren, dass beide der Einkauf eine KI hat und der Verkauf eine KI hat, dann ist das dann ist das Thema durch. Ich glaube, was wir mit KI und AI und das ist son bisschen der der Praktika in mir, der manchmal so durchkommt. Ich finde schon, dass das Zeug gut ist, ne. Also man muss mal sagen, man muss halt für sich arbeiten lassen und man muss schauen, an welchen Stellen kann es für mich arbeiten und wie kann es für mich arbeiten?

Und ich glaube schon, dass da auch Vorteile drin liegen, wenn man das adäquat verwendet und nutzt. Zum Beispiel Prozesse schneller zu machen, zum Beispiel gewisse Dinge im Hintergrund besser zu regeln, Informationen besser strukturierter zu verarbeiten, zu durchleuchten. Wir haben ja über 100000 Verträge in Deutschland gebucht und diese Verträge haben eine eine gewisse Struktur dahinter, da kann man was mit machen. Das heißt so Datenwolken bilden und aus Datenwolken dann entsprechend was herausholen, das das finde ich super. Das ist KI für mich, das ist wirklich, verstehe was du an Daten hast und verstehe aus den Daten korrelierend etwas positives rauszuziehen.

Ich glaube, dass ein Mensch immer noch mit einem Mensch arbeiten wird, auch in 5 Jahren noch. Als wir Menschen mögen es eine soziale Interaktion mit einem anderen Menschen zu haben in aller Regel. Dass die neue Generation, ich habe 2 kleine Kinder, also 22 und 18, dass diese beiden kleinen Kinder natürlich so langsam aber sicher auch viel mehr über Apps gehen, die müssen funktionieren, ja die mögen machen zweimal stürzt das Ding ab beim dritten Mal öffnen die es nicht mehr. Also die Erwartungshaltung ist schon sehr große Sachen auch viel schneller, viel einfacher funktionieren als bei uns. Deswegen ja, KI, ja, aber Menschen mögen mit Menschen Geschäfte machen.

Ich glaube Menschen mögen auch von Menschen beraten zu werden. Mit guten soliden Grundlagen mit guten soliden Informationen mit guten soliden Studien und dafür genau dafür glaube ich ist keine echte Waffe. Richtig eingesetzt, richtig entwickelt, gut aufgesetzt glaube ich kann man damit auch richtig was bewegen. Aber wenn ich die Hoffnung habe, dass die KI dann von alleine von meinem Laptop losläuft, zu 'nem Kunden läuft und da 'n Vertrag zu machen. Ich glaube, die die intrinsische Motivation 1 KI einen Vertrag zu generieren und sich danach zu feiern, wenn man den gemacht hat, ich glaube, die ist niedriger als bei mir.

Auch in 5 Jahren noch. Ja. Hier gut, ich glaub, die intrinsische Motivation KI zu benutzen ist ja, sagen wir mal schneller den Weg oder den das Herz des Kunden zu gewinnen, ja. Man sagt ja, böse Zungen würden behaupten, dass der Vertriebler an sich faul ist und lieber am Baggersee oder aufm Golfplatz irgendwie wäre oder ihr meint aufm Rad, ja. Hatten wir vorhin schon mal.

Ich glaube, dass da irgendwie so die die Motivation besteht, die das klingt halt, aber es gibt halt, wie Du richtig sagst, ne, wenn Du deine Daten ordentlich gepflegt hast und jetzt sprech ich ja mitm Vertriebsleiter, Ich bin auch schuldig, dass ich ab und zu vielleicht mal nicht alles einen Tag ins CRM, ja, und kriege dafür dann auch wieder Hab ich mir aufgeschrieben. Ein Tag echt Klassenbuch. Ja. Ja, ja, ja. Aber ja, wenn Du wenn Du eben halt die Daten nicht anständig pflegst, ja, als als Vertriebsmitarbeiter oder eben halt auch als Vertriebsweiter nicht hinterher bist, das ordentlich viel, dann kannst Du eben halt auch danach nicht spaßige Sache machen, wie zum Beispiel, ja, Predictive Analytics, also einfach mal voraussagen, wann wird dieser Kunde höchstwahrscheinlich wieder zu dir zurückkommen, ja.

Und dann bist Du eben halt schon ready und hast auch schon vorbereitet, alles das, was Google in eurem Fall in der an Prozessen schon wissen muss. Ganz genau. Und im Zweifel wird es irgendwann mal so genau sein, dass Du genau weißt, ich muss ihm heute jetzt eine E-Mail schreiben, weil ich genau weiß, dass er jetzt höchstwahrscheinlich sich genau damit beschäftigt. Ja, und das das ist dann ja spannend und das macht ja darum auch noch. Ja und für die Datenqualität, Datenreinheit und Datenpflege kann ich auch keine KI nutzen ne.

Also da muss ich schon meinen eigenen Kopf für verwenden und deswegen wenn wenn ich das gut mache, kann ich all die Systeme für mich nutzen und für mich einsetzen und wirklich auch weiterentwickeln. Und am langen Ende ist das, was ich immer wieder sage, wenn Du es vorne richtig machst, wir hatten vorhin Onboarding, wenn Du die Daten richtig hast und wenn da noch so ein Programm ist, was wir verwenden können, dann ist die Wahrscheinlichkeit unfassbar hoch, dass man auch Erfolge hat. Und das einfach und die Wahrscheinlichkeit auch Erfolge, wenn die immer weiter nach oben geht, dann ist es halt auch schwierig Misserfolge zu haben. Das sollte man für sich immer wieder sozusagen hervorheben. Mache ich es richtig am Anfang, mache ich es richtig zwischendurch, überprüfe ich mich regelmäßig und nutze die richtigen Daten, dass sie wahrscheinlich hast dupliziere enorm hoch.

Und darum geht's auch im Vertrieb, mach es noch mal genauso mit jemand anderen und schon siehst Du, dass Du unfassbar schnell Erfolg haben kannst. Sehr schön. Schönes Schlusswort mein Lieber. Für diejenigen, die sich noch mehr mit dir austauschen möchten, was ist der allerschnellste Weg, mit dir in Kontakt zu treten? Der allerschnellste Weg ist natürlich einmal über LinkedIn, da wird man mich relativ leicht finden.

Peter Linkner von der DLL, dort habe ich mein Profil, ansonsten gerne über die DLL Webpage und für Bewerbung steht uns natürlich auch unser HR Team zur Verfügung, die sich sehr gerne natürlich dann auch schnell zurückmelden, wenn Fragen sind. Ja so sind meine Kontaktdaten leicht zu finden und einfach rausfeuern. Mach ich jetzt. Und meine KI, ich werd's antworten. Nein, war 'n Scherz.

Ich werd schon doch selber antworten. Das schaff ich noch. Du weißt ja jetzt nicht, was für eine Flut auf dich zukommt. Mal gucken, ne. Ah, okay.

Pack natürlich alles in die Shownotes, sodass das einfach zu finden ist. Ich möchte mich ganz, ganz herzlich für dieses sehr, sehr angenehme Gespräch bedanken und freue mich, dass Du die Zeit gefunden hast. Weißt Du das 1. Mal, wo wir gesprochen haben, warst Du gerade im Flieger und hast doch gerade so Facetime irgendwie hinbekommen. Genau.

Ich hab mich theoretisch drauf gefreut und es ist allen Erwartungen sozusagen entsprochen und auch übertroffen. Vielen lieben Dank, Olivia. Ja, vielen lieben Dank für die Zeit und ja, ich würde sagen, wir sprechen später noch mal und dann reden wir noch mal übers Radfahren, gell? Ja, ganz genau machen wir in diesem Sinne. Bis dahin.

Bis dahin. Bis dahin. Bis dahin. Bis dahin. Bis dahin.

Bis dahin. Bis dahin. Bis dahin. Bis dahin. Tschüs.

Tschüs.

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