#119 Verkauft wird vor dem Erstgespräch: der PR-Hebel für B2B-Sales | Interview mit Nina Baumann
Worum es geht
In dieser Folge von Irgendwas mit Vertrieb spricht der Host mit Online-PR-Expertin Nina Baumann darüber, warum die Kaufentscheidung im B2B oft schon vor dem Erstgespräch fällt. Es geht darum, wie Online-PR, Customer Stories und Sichtbarkeit außerhalb der eigenen Website relevantes Vertrauen zur richtigen Zeit schaffen. Außerdem zeigen die beiden, warum Marketing und Vertrieb nur mit gemeinsamer Feedback-Schleife wirklich funktionieren.
Autor: Irgendwas mit Vertrieb - Lass uns den B2B Vertrieb in Deutschland ein bisschen besser machen
Zu Gast
Nina Baumann arbeitet an der Schnittstelle von Online-PR, B2B-Kommunikation und Customer Experience. Ihr Fokus liegt darauf, systematisch und messbar Vertrauen aufzubauen, bevor der Vertrieb aktiv wird.
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Transkript
Präsentiert von Vertrieb Punkt Business. Wir wollen den Vertrieb in Deutschland noch besser machen. Packen wir's an mit diesem Podcast. Willkommen zu 1 neuen Folge irgendwas mit Vertrieb. Und hier ist mein Moderator live.
Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge von irgendwas mit Vertrieb. Und ich habe mir wieder heute tatkräftige Unterstützung mit ans Mikrofon geholt. Und auf der anderen Seite der Leitung wartet schon die liebe Nina, Nina Baumann auf uns. Hallo Nina. Hallöchen live.
Hi. Hallihallo. So, Nina hat zum Glück ausnahmsweise mal überhaupt nichts, also weiß nicht überhaupt nichts, aber nicht so viel mit B2B Vertrieb zu tun, wie man das im ersten Augenblick glauben mag. Aber wir haben uns bei der Geburtstagsfeier von Moorfire kennengelernt und haben dann relativ schnell entschlossen, dass wir mal dringend eine Podcastfolge aufnehmen sollten. Warum, wieso, weshalb, erfahrt ihr jetzt in der Folge mit uns beiden.
Und weil die Leute dich höchstwahrscheinlich Nina noch nicht so richtig gut kennen, würde ich vorschlagen, dass Also zumindest meine Hörer noch nicht Dass wir einmal ganz kurz die Quickfire Fragen mit dir durchgehen. Ist das so gewürdigt okay? Ja, wundervoll, gerne. Super. Nina, wo bist Du denn jetzt?
Gerade sag jetzt bitte nicht im Office, sondern es geht mir die Stadt. Ich bin in Köln, wie man auch an meinem Hintergrund Da hängt die Skyline Für alle, die dies nur hören, zu sehen, ist die Skyline von Köln im Hintergrund bei mir. Ich bin am Mediapark, wo ich mein Büro habe. Sehr schön. Was machst Du denn da in dem Büro?
Also was arbeitest Du? Was ist deine Passion? Was ist deine Profession? Also meine Profession ist alles im weitesten Sinne vom Onlinemarketing. Also ich bin ja schon ewig dabei im Sinne von Anfang der Zweitausender, habe ich angefangen im Onlinemarketing.
Also ich berate große Firmen in der Vermarktung ihrer Produkt- oder Dienstleistungen online. Dann habe ich mich spezialisiert in dem Bereich Suchmaschinenmarketing und im Suchmaschinenmarketing die Spezialisierung Online PR machen. Also noch mal nischiger, ne? Wir haben ja 2 Sachen. Einmal im Onlinemarketing habe ich das, was ich auf meiner eigenen Webseite mache, das, was ich da an Texten habe, an Technik, an allem, was ich so in die Welt hinaustragen möchte Und dann gibt es das, was sich außerhalb meiner Webseite befindet wird und das ist das, was tatsächlich in die Welt getragen wird, nämlich das PR Thema und was können unsere Kunden, unsere potenziellen Kunden über uns lesen, unsere Marke, unsere Produkte, unsere Dienstleistungen, bevor wir dann mit dem Kunden in Kontakt kommen?
Das ist das, wo ich meine Kunden mit unterstütze. Ja, sehr schön. Dich kurz einmal noch mal darauf hingewiesen, sind Quickfire Fragen. Ach so, ich darf nicht so lange antworten. Sorry.
Jetzt hab ich 'n bisschen ausgeholt. Ist gut, alles gut. Hast Du schön hast Du schön gemacht. Ich sag's jetzt nur noch. Also, wenn Du das denn nicht machst, was machst Du denn als Ausgleich?
Ausgleich, mein größtes und intensivstes Hobby ist, glaube ich, mein mein Hund. Ich bin, ja, Hundebesitzer und und Rassefan von Was hast Du für 'n Hund? 'N Scottish Terrier. Kleiner kleiner Hund, der in den Siebziger-, Fünfzigerjahren mal Trend war im Stadtbild, aber wenig zu erkennen ist momentan oder aktuell und da bin ich da bin ich tatsächlich Fan. Und was ich vor Kurzem wieder erneut für mich entdeckt habe, ist das Reiten.
Also kann Ist der Hund denn auch sattelfest? Also ich mein jetzt im wahrsten Sinne des Wortes, also kann der mit oder? Nee, der kann nicht mit. Nee, nee, nee, der würde sich da auch nicht besonders wohlfühlen. Also ich hab ihn nicht von Anfang an an Pferde gewohnt und dementsprechend ist er da eher Der freut sich, wenn der auch mal 'n Mittag für sich hat, ne?
Also ich nehme den ja wirklich mit ins Büro und 24 Stunden, 7 Tage die Woche muss er mit mir Zeit verbringen und ich bin tatsächlich der Überzeugung, wenn ich die Tür raus bin und 4 Stunden am Stall bin, dann feiert der. Dann läuft der ballend und singend durch die Wohnung und sagt sich, eng, Ja. Lässt sich erst mal 'n Bad ein und entspannt erst mal eine Runde. Ich bin so nett. Ja.
Kenn ich von meinem Grund. Ja, Also, ja. Ich glaube, sie ist auch ganz froh, wenn wir sie mal in Ruhe lassen. Sehr gut. Jetzt haben wir schon Arbeit, wir haben schon Beruf.
Jetzt wollte ich als Nächstes ganz gerne noch mal fragen, wenn Du einmal 25 Minuten dir Zeit wünschen könntest mit jemandem, Familie oder enge Freunde oder so was sind ausgeschlossen, tot oder lebendig, Wen würdest Du dir aussuchen und warum? Boah, die Frage erwischt mich jetzt echt so richtig kalt, muss ich sagen. Da hast Du auch jetzt auch schön schön gemacht Die Frage erwischt mich kalt ist ja einfach nur, dir noch mal 10 Sekunden Zeit zu schenken, eine gute Antwort zu formulieren. Ich helf dir jetzt noch mal gerade mit diesen 15 Sekunden. Was machen wir, wenn nichts kommt?
Man weiß es nicht. Ich bin echt Also live wirklich. Ich bin gar nicht so gut. Ich hatte auch nie irgendwie Idole, Vorbilder oder Ich glaube, ich ich ich ich sag jetzt einfach mal was, ne? Also ohne mich da jetzt überhaupt drauf vorbereitet zu haben.
Ich glaube, ich könnte son Abend und ich weiß, dass da auch viele Kritiker hat, aber ich ich mag einfach seine Art, ich mag seine Wortgewandtheit, ich bin ja auch Hausphilosoph sozusagen, mal so hobbymäßig nebenbei. Ich würde tatsächlich son son son Rönchen, son sonen Gläschen Wein irgendwie so 25 Minuten mit Richard David Precht durchbringen. Da hätte ich Bock drauf, ja. Okay, kann ich ja irgendwo nachvollziehen. Ja, kann ich nachvollziehen.
Sehr cool. Hat übrigens bisher noch keiner gesagt. Nee? Die meisten sagen dann immer Obama, Alob Michel oder Barack und hier Elon Musk und so. Aber finde ich gut, finde ich megagut.
Ja, dann würde ich ganz gerne noch von dir erfahren, was glaubst Du, was deine Superkraft ist? Also was ist das, was quasi, Also ich werd dich danach nicht fragen nach deinem Kryptonit, keine Sorge, aber was ist deine Superkraft? Du glaubst Weißt Ich glaub, Du weißt, was ich meine, oder? Ja, ja, ich ich ich weiß absolut, was Du meinst. Meine Superkraft ist Humor und kommunikative, ja, das Kommunikative, würde ich sagen.
Also das ist zumindest die Superpower, die ich auch tagtäglich für meine Kunden einsetze. Muss ich doch weiter ausholen? Ja, ich glaub, das reicht mir ehrlich gesagt nicht, ja. Das reicht dir nicht. Das reicht dir nicht.
Ich hab halt wirklich Bock auf Kommunikation und und und Kontakt zu Menschen. Ich kann mich auf sehr viele verschiedene Charaktere einstellen, bin dennoch immer authentisch, humorvoll. Ich ich glaube, dass das wirklich eine Superpower ist. Ich hab vor Kurzem noch mit mit 'ner Kollegin hier im im im Office gesprochen, ne? Wir haben ja jetzt alle irgendwie diesen den KI Hype, der uns erwischt hat und dann dann haben wir natürlich irgendwie auch die Neigung, da mal auszuprobieren, Mensch, wenn ich diese E-Mails jetzt schreibe und ich lass die mal von ChatGPT überarbeiten und kann dir das eigentlich besser Also ich möchte das nicht.
Ich möchte das nicht. Ich möchte diese Superpower möchte ich behalten und ich glaube, dass das auch langfristig etwas ist, wo wir den Unterschied machen gegenüber der KI gestützten Systeme. Nichtsdestotrotz wissen wir alle, wir können da viel nachbilden, aber ich glaube, das, was der was der menschliche Kontakt einem gibt, ist nicht nur im Sales superwichtig, sondern auch grundsätzlich, ne? Sich das son bisschen zu glaub, also ich noch mal, ich will dir in deine Superpower nicht reingreifen, ne. Und aber ich glaube, dass dass es 'n sehr, sehr guter Punkt ist.
Wenn Du wenn Du sagst, die die Superpower ist, da noch mal eine Extrakomponente und dann eben halt auch die richtige Dosierung an Humor mit reinzubringen, anstatt genau, ja, anstatt eben halt das Generische einfach, ne? Jeder kann Gut, das ist halt die Art und Weise, wie Du ihn eben halt auch erzählst. Ja. Das ja. Das tut ich nie.
Ziemlich gut. Ja, finde ich sehr gut und ich kann das 'n Stück weit bestätigen, ne. Ich glaube, wir haben uns haben uns irgendwie 10, 15 Minuten unterhalten. Danach haben wir uns dann wieder mit anderen Menschen unterhalten, aber ich glaube, dass gerade eben halt, weil weil das, weil wir da beide relativ kommunikativ unterwegs sind, hat das relativ schnell gematcht. Da ist auch nicht irgendwie lange 'n heißen Brei rumgeredet worden, sondern wir sind relativ schnell klar gewesen, wo's wo's langgeht.
Das war Das das das kann ich nur bestätigen. Insofern Gut und das ist in dem, was Du ja machst, ideal. So, jetzt Da kriegen wir mal so langsam oder sicher die Richtung Richtung Vertrieb, ja? Mhm. Son kleines bisschen.
Du bist ja nicht irgendwann mal, keine Ahnung, mit 15, 16, 17, 18, 19 aufgewacht und hast gedacht, geil, ich werd irgendwann mal selbstständig und ich mach so Onlinemarketing für größere Firmen und kümmere mich da vornehmlich PR. Erzähl doch mal 'n bisschen, wie bist Du da so, wie bist Du dazu gekommen? Bei uns Vertrieblern ist es ja noch viel extremer, keiner wacht ja morgens auf und denkt, geil, Versicherungsstrukturvertrieb ist genau das, was ich brauche. Aber dann kommen wir doch ganz viele so an. Machen, Mensch.
Genau, sondern es ist ja es ist ja meistens irgendwie Dann rutscht man da so rein. Wie war das bei dir? Hattest Du Also erzähl mal 'n kleines bisschen, dass Du Dass wir ungefähr wissen, wie das so bei dir gekommen ist und wie Du dich dann eben halt auch auf, sagen wir mal, PR im im Online dann dementsprechend spezialisiert hat. Super gerne. Also der Weg war natürlich, wie vermuten lässt, nicht gerade, ne?
Also im Sinne von, wir sind wir sind eher schon mit 16 aufgewacht und da waren wir dann Hotelfachfrau, also haben die Ausbildung zur Hotelfachfrau gemacht und auch erfolgreich absolviert. Hier haben wir die Kommunikative Ich mein, vielen Dank, das ist die höchste Ausbildung, die ich in Deutschland habe. Entsprechend bin ich dann da halt wirklich mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt gekommen und Also Verkaufen am Gast lernst Du ja im im Service, ne? Das ist ja das, was Du machst. Wenn Du fragst die Küche, was muss weg und dann gehst Du an den Tisch und verkaufst das.
So, die bittere Wahrheit. Übrigens, sorry, das das wissen die Hälfte oder Leute nicht, die nicht im Service gearbeitet haben. Ich löschte das Geheimnis jetzt, also so funktioniert's ungefähr, ne. Neuer, ja. Und und da da hatte ich unheimlich viel Spaß, Mann.
Ich bin dann, weil ich nicht weiter Ich ich wollte eigentlich weiter in dieser Tourismuskommunikation, Menschen irgendwie so Marketing war halt auch irgendwie mein Thema Wollte ich weiter den den Weg finden und bin dann in 1 der ersten und das war ja Anfang der Zweitausender tatsächlich so, 1 der ersten Onlinereisebüros in den Niederlanden gekommen und hab mich dort beworben. Und zwar hatten die Die die Niederländer waren etwas was weiter, gerade was das Onlineankauf und, ne, also auch weißenbuchen online dergleichen, betraf. Dementsprechend hatten die ein niederländisches Modell, was sie in den deutschen Markt also auf den deutschen Markt bringen wollten. Und dafür wäre ich dann zuständig gewesen. Ich bin zweisprachig aufgewachsen und ausgebildet sozusagen, also auch schulisch gesehen.
Entsprechend konnte ich da auch meine meine Sprachkenntnisse dann ganz gut unterbringen und bin dann Irgendwann kam dann mein mein mein Chef zu mir und sagte, Mensch, Du machst das mit diesem Onlinemarketing für die Webseiten. Wir hatten wir hatten dann noch ganz viele Webseiten. Das war so das Zeitalter, wo man für jede Dienstleistung und für jede Destination eine Webseite hatte, in den Suchresultaten die komplette 1. Seite zu füllen. So und so hat es auch funktioniert, also so war Google Ja.
Damals auch eingerichtet. Entsprechend dachte ich, Mensch, das wär großartig. Ja, immer schön in Immer rüber verlinken, ne, damit Du dann noch mal zwischendurch sich gegenseitig noch Genau, Du Du Du Du Du gibst mir das richtige Stichwort für die Überleitung. Ich habe mich nämlich auf den Linkaufbau konzentriert für diese verschiedenen Seiten. Ich bin also sehr Ich bin dann noch mal nischiger in dieses Thema reingegangen, hab dann bei der bei der bei der Bei dem Im Grunde 1 der größten Agenturen nach diesem Online Reisebüro, einem 1 der größten Agenturen in den Niederlanden angefangen, weil ich gedacht hab, Mensch, ich würde es nicht nur für Reisebüros machen.
Ich möchte das für verschiedene Kunden machen und auch verschiedene Größen von Webseiten kennenlernen, ne. Also wirklich sich darin spezialisieren. Ja, und dann habe ich auch noch mal für Danach habe ich noch mal für den zweitgrößten Versicherer in den Niederlanden gearbeitet, hab da die Search Abteilung aufgebaut und war dann son bisschen unterwegs und hab mir auch jede Seite des Tisches angeschaut. Für mich war in dem Moment, wo ich in die Agentur gewechselt bin, also vom Onlinereisebüro in die Agentur war, für mich die Selbstständigkeit klar. Ich musste eigentlich nur noch ja, ja, ja, das war Ich war Ich bin ja son Stratege, ne?
Ich überlege mir das dann und dann gucke ich mir an, okay, was brauche ich dafür? Ich muss muss die Kundenseite kennenlernen, deswegen bin ich Inhouse gegangen zu diesem 2 größten Versicherer und hab halt da gelernt, was braucht der beauftragende Kunde von mir als Dienstleister, mich auch intern in 'nem Konzern beispielsweise verkaufen zu können, in Anführungsstrichen. So und da hab ich mir diese Kenntnis auch drauf gearbeitet und dann hab ich noch mit 'nem damaligen Kollegen, den ich in der Zeit der Agentur kennengelernt habe, noch eine Agentur in Auch in den Niederlanden, in Utrecht zusammen aufgebaut. Die hatten schon eine Dependance in Spanien und dann sind wir da gemeinsam in Utrecht gestartet. Das war dann aber allerdings schon 'n paar Zahlen.
Ich hab in der Hälfte der Zeit meine eigenen Projekte gemacht und die andere Hälfte hab ich praktisch Agenturaufbau live erleben können. Live, ganz genau, gutes Stichwort. Ich bin mal wieder dran. Hast Du denn Hast Du Kunden mitgenommen oder musstest Du die selber akquirieren? Die habe ich selber akquiriert.
Und wie hast Du das gemacht? Na ja, gut, ich war natürlich bei dem zweitgrößten Versicherer in den Niederlanden war ich angestellt. In dem Moment, wo ich ging, sind die im Grunde direkt als Kunde mit rübergekommen. Das war mein erster Kunde. Das war dann schon mal son Brot- und Butterdeal, ne?
Dann hat man schon mal son kleines bisschen Ruhe und ich finde ja auch, man darf keinen Druck haben im Sales. Man muss Darf da 'n bisschen die Ruhe haben. Und dann bin ich hingegangen. Ach, da ist mal den Vertriebsleiter da draußen, ey, die Lünschen nicht. Der muss mehr Druck.
Es braucht Der braucht mehr Druck. Nein, braucht er nicht. Nee, nee, nee, ich bin ich bin gerade wirklich der andere, der andere Verfechter, ne? Gib dem Ding eine Weile kommt schon. Also Vertrauen haben in dem Prozess und ich hatte da Vertrauen in dem Prozess.
Ich hab im Grunde für meinen eigenen Vertrieb die einzige Marketingmaßnahme, die ich je gemacht habe. Sind solche Auftritte wie jetzt beispielsweise bei dir oder es gibt ja natürlich auch thematisch basierte Event Events, die wir haben, Onlinemarketing Event Konferenzen. Ich hab früh angefangen, auf Konferenzen zu brechen, mich zu meinem Thema zu positionieren, zu networken, also wirklich vor allen Dingen vor der Coronazeit noch im absoluten Live Kontakt. Ja, und das hat für mich sehr, sehr gut funktioniert. Ja, das kann ich dir ja vorhin ganz glauben.
Jetzt wird der eine oder andere da draußen sich vielleicht gerade ins Lenkrad beißen und denken, Nina, ich hab eine Mannschaft von 27, leider nur 4 Damen. Die Damen machen das bei den Netzwerkevents auch sehr national gut, weil, ne, die können sich da gut verkaufen und sonst was. Die Jungs sind eigentlich eher alle son bisschen gelangweilt, Mhm. Weil, ja, das Ja, die sie kennen halt schon alle da, das ist halt alles irgendwie lange. Das funktioniert für mich so nicht, ja?
Deswegen wegen sagen wir jetzt mal Also ich nehm jetzt mal die böse Brille des Vertriebsleiters, der jetzt quasi Schrauben verkauft oder keine Ahnung, irgend 'n mechanisches Gerät oder so was. Diese dieses Netzwerk dieser Netzwerkgedanke ist schön und gut, aber der funktioniert für uns nur bedingt gut, weil wir auch niemanden haben, der das in irgendeiner Art und Weise vielleicht strukturiert macht, ob sie das dann schon selber einsehen oder nicht, ist die andere Frage. Wenn Du jetzt Netzwerk sagst, kannst Du denn vielleicht dem guten Herrn Vertriebsleiter oder der guten Dame Vertriebsleiterin, die da draußen jetzt gerade im Auto zuhört und sich ins Lenkrad gebissen hat, einmal kurz weiterhelfen, was macht es denn aus, dass quasi Die Leute kommen ja dann nicht alle automatisch auf dich zu und Du bist dann dann dementsprechend, ne, keine Ahnung, die kommen ja nicht auf dich zu und sie sagen, Mensch, die nahe, total klasse, das was Du hast, das brauchen wir sofort. Na doch, genau so. So, aber wie?
So hab ich dazu gesagt am liebsten. Netzschulstrahlen. Vielleicht kommen wir jetzt nämlich in die Schiene rein, weswegen wir dir weswegen wir hier sprechen. Weil der Trick ist ja dabei, dass wenn Du auf diesem Netzwerkevent bist, dass Du idealerweise schon nicht bekannt bist wie 'n bunter Hund oder sonst was, aber dass Du vielleicht schon vorher die Sachen so platziert hast, strategisch, dass es eben im Endeffekt echt nur noch ein Einzahlen ist oder sagen wir mal weniger verkaufen, sondern mehr ein wirklicher Austausch und dann lass uns mal noch mal das sprechen und dann können wir auch gerne dieses, ne, Gut Ding will Weile haben auch noch mal weiter besprechen. Aber wie Netzwerk benutzen wie?
Das ist, glaube ich, 'n Schlüssel, den den wir hier noch mal irgendwie setzen können. Na ja, gut. Also es geht natürlich darum, tue Gutes und sprich auch drüber, ne? Also Du positionierst dich ja irgendwie und positionierst dich zu 'nem bestimmten Expertenthema. Ich bin der absoluten Meinung, man darf auch gerne mal was geben, was zu bekommen.
Das heißt, ich liefer da natürlich Inhalte, die für diese Zielgruppe absolut relevant sind, ne? Das ist dann diese Vortragsebene. Nach der Vortragsebene gehst Du dann in dieses Networking rein und sprichst natürlich auch mit dem einen oder anderen, ne? Sei sei offen, sei erreichbar. Wichtig ist natürlich auch, sich in die Lage des potenziellen Kunden vor Ort und spontan reindenken zu können und schon mal zu sagen, Mensch, boah, da habe ich echt eine gute Idee, eigentlich braucht ihr das.
Also es gibt da gar nicht, Da gibt's eigentlich überhaupt gar kein Fortun und das Follow-up macht den Sack den Sack an dem Abend schon direkt zu. Also genauso wie wir es irgendwie auch gemacht haben, wie Du gerade referiert hast an das Moorfire Event. Wir haben uns kennengelernt, wir haben uns 2, 3 Sätze zugeworfen. Hast Du Bock? Ja, hab ich Und ne?
Und dann kam das Follow-up und und sei da einfach erreichbar. Und da glaube ich an keinen zu hohen Druck aufzubauen. Also wirklich zu warten bis auf der anderen Seite aufgrund von Erkenntnis, von dem, was Du da halt auch inhaltlich geliefert hast, die Erkenntnis kommt, Mensch, das brauchen wir. Es ist ja Gibt da überhaupt kein Vertoon. Ja, ich hab Finde ich finde ich sehr, sehr gut.
Der eine oder andere wird noch zweifeln. Ich glaube aber, was der Schlüssel in dem Ganzen ist, ist das, was Du einmal im Zwischensatz gesagt hast. Tue Gutes und sprich da drüber. Mhm. Unter anderem deswegen habe ich dich ja auch mit mit mit eingeladen.
Weil häufig haben wir die Problematik, wir machen ganz, ganz viel, auch in im Marketing und auch in im Vertrieb und häufig ist es eben halt so, dieses Sprich dadrüber, fällt halt meistens irgendwie, keine Ahnung. HR kann das bei uns zum Beispiel megagut. Wir im Vertrieb machen das fast gar nicht. Wir rödeln uns da weg, holen eine coole Dealzahlen und sonst was, aber haben eben halt nicht die Muße und vielleicht auch nicht die Zeit und vielleicht auch nicht, sagen wir mal, die Motivation oder das Handwerk, dann auch da drüber zu sprechen. Mhm.
Das heißt also, worauf ich hinauswill, ist, vielleicht kriegt man ja den ein oder anderen Kontakt mehr darüber, wenn man auch tatsächlich dadrüber spricht. Man muss ja jetzt nicht Fachartikel im Handelsblatt schreiben. Also kann man auch, aber will halt jeder. Aber man kann das ja vielleicht das so, das meinte ich vorhin mit clever vorbereiten, dass wenn ein Netzwerkevent oder sagen wir mal eine bestimmte Situation oder eine Messe oder sonst was irgendwie ist, dann kann man ja Dinge cleverer vorbereiten und vor allen Dingen cleverer, als man's letztes Jahr gemacht hat. Wenn man zum Beispiel letztes Jahr überhaupt nicht darüber gesprochen hat, dass man da ist, mit wem man da ist, warum man da ist.
Aber da bin ich nicht der Experte, deswegen bitte. Also lass lass uns mal die Situation 'n bisschen drehen. Also wenn ich's für meine Kunden mache, ne, also wenn ich wirklich wenn ich wirklich 'n Salesziel habe, eine Zielperson oder einen Zielkontakt, wer ist im Unternehmen x y zuständig und wen brauche ich da? Wen muss ich haben? Ich kann 'n totaler Stalker sein, ne, also auch so online.
Dann weiß ich, was der oder diejenige macht, welche Social Profile es gibt. Ich bin Da bin ich dann maximal vorbereitet. Ich weiß, welches Haustier favorisiert wird, welche Beiträge das letzte Mal gelikt wurden, welche Beiträge selber verpasst wurden und auch wenn es ein Interview aus Anoklynips ist, dann kenne ich den Inhalt des Interviews und kann daran referieren, welche Interessen es schon einmal gab und die vielleicht nicht weiter verfolgt wurden. Basierend auf all diesen Informationen suche ich mir meinen Anhänger und manchmal pirsch ich mich auch über Freunde von Freunden von Freunden ran, ne? Dann sehen wir, ach Mensch, wir haben ja die gleichen Kontakte, warum haben wir denn noch nie miteinander gesprochen?
Tag Opener. Und einfach auch mal kalt anrufen und sagen, wie wie wie kann denn das, dass wir noch nicht miteinander Kontakt haben? Also irgendwie haben wir ja gemeinsame Freunde und alles. Okay, das ist das ist das eine und das andere, das strategische Vorbereiten im Sinne von wir wollen oder wir wollen das, was wir quasi dort vorbereiten, also das, was wir an Geld ausgeben. Wir gehen auf ein Netzwerkevent, wir bezahlen viel Geld für eine Messe, wir brauchen Messestand, wir haben eine Hausmesse, wir haben vielleicht auch einfach nur irgendwas Cooles gemacht, aber wir wissen es halt nicht Also wir haben irgendwas Cooles im Vertrieb gemacht.
Wir wissen es einfach nicht dann irgendwie Zum Beispiel, sagen wir mal, wir es gibt eine komplizierte neue Lösung. Keiner dachte, dass es irgendwo mal verkauft werden kann und alle haben irgendwie gedacht, bis irgendein blöder Vertriebler das irgendeinem verkauft hat, weil der auch gar nicht so richtig wusste, was es alles kann, der Kunde einmal und dann gesagt hat, pass mal auf, wir benutzen das dafür, dafür, dafür, dafür und also, na ja klar, ist ja sonnenklar und dann auf einmal entsteht daraus Weißt Du, was ich meine? Ja, ja, ja. Ja, wenn Du wenn Du referierst an echte Cases, ne und auch einfach mal Fand ich jetzt auch gerade schön, dass Du sagtest, dass wir mal mit dem Kunden ins Gespräch gehen und mal überhaupt Rückfrage stellen, Mensch, wie wendest Du unser Produkt oder unsere Dienstleistung denn überhaupt an? Was was war denn Also was war denn für dich ausschlaggebend da an der Stelle oder wie hilft es dir denn jetzt, ne?
Und also am Ende verkaufen wir ja alle keine Produkte oder Dienstleistungen, sondern Problemlösungen. Der Kunde hatte ja 'n Bedarf und 'n Problem und entsprechend bringe ich die Bin ich Teil der Lösung, ne? Und dann ist es Es Witzig, ich habe letzte Woche noch mit 'ner mit 'ner Freundin Shoutout, geh raus und Grüße an Katharina Stapel, die sollte übrigens auch unbedingt in deinem Podcast als Nächstes vielleicht Verkaufspsychologie und Verkaufsprozess. Sie hatte in der letzten Woche da auch 'n Vortrag zu und hat wohl offensichtlich auch für erstaunliche Gesichter gesorgt, als sie sagte, geht doch mal mit euren Kunden ins Gespräch. Und da war so, oh, ja, das aber Das ist aber ganz Aber da lernt man Ja, aber Nina, das Nein, nein, sorry Nina, aber das machen wir im Vertrieb nicht, weil das ist Marketingaufgabe, okay?
Ja, aber das darf ja nicht in Inseln voneinander abgeschottet sein. Wir haben ja alle das gleiche Ziel. Wir wollen ja verkaufen, das heißt, wir brauchen ja eine Verschmelzung. So, ne? Das Marketing braucht ja auch das Feedback vom vom Sales.
Also was was sehen wir denn da, wenn wir versuchen, potenziellen Kunden von uns zu überzeugen? Was sind denn die Einwände? Diese Einwandbehandlung sollte natürlich in jeder Kommunikation auch wieder zurückkommen. Das ist ja 'n Kreis, der sich schließen muss. Ja, aber noch mal, wir haben Also ich spiel noch mal, ich spiel jetzt den bösen Die böse VL, ja?
Für so was haben wir keine Zeit, ja? Wir müssen Coldcall bullen bullenst und wir müssen Coldcall bullen bullenst. Wir müssen Wir müssen Aufträge schreiben. Wir haben 'n ganz klares, hartes Ziel bis Ende des Monats. Mhm.
Es ist fast Ende des Jahres. Wir schaffen das alles nicht. Außerdem ist das doch alles eure Aufgabe. Ja, aber wie wäre das denn? Ich stell die Frage mal anders.
Wie wäre es denn, wenn ich mehr auf Qualität wetten würde und anstatt 'ner Menge, die ich oben reinschicke Das ist ja Wien Trichter, ne? Ich schicke 'n Haufen Call Calls oben rein und unten Ja. Kommt wenig raus, weil ich Wird aber nicht funktionieren, weil das Ziel habe ich unterschrieben. Die Frage, die worauf ich ja hinauswill, ist, ist ja okay, das ist ja auch gar nicht schlimm, aber kannst Du mir denn wen Also das Wir müssen echt diese Brücke, also Presse nehme ich jetzt mal blöderweise, kannst Du aber gleich noch mal meckern, wenn das Ich nenn das jetzt mal mit rein in in in, sagen wir mal, Marketing und Kommunikation, ja? Mhm.
Ich probiere an den richtigen Stellen die Leute zusammenzukriegen, aber es muss tatsächlich ein Geben und ein Nehmen sein. Es kann nicht sein, so wie es gerade eben gesagt hat, es kann nicht sein, dass dass Marketing oder Vertrieb immer irgendwas bereitstellt und der andere nimmt sich das nur bei Bedarf. Man muss auch son kleines bisschen Es ist eine Hohl- und eine Bringschuld meiner Meinung nach, ja? Also die VLs und die Vertriebsleiter und die Vertriebsleiterinnen und Vertriebsmitarbeiterinnen, die die sind echt unter Druck und ich verstehe auch, dass Marketing und Öffentlichkeitsarbeit auch super viel unter Druck ist. Aber was ja zum Beispiel Robin bei sich installiert hat, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, ist der hat, die haben ja quasi nicht nur ein Meeting, wo sie sich gegenseitig irgendwie anschweigen, was auch eigentlich hätte ihnen eine E-Mail sein können, sondern die haben ja glaube ich sogar tatsächlich son Vertrag aufgesetzt, wann es wie was wo, ja.
Aber wenn wir jetzt zum Beispiel über Kundenprojekte sprechen, was was ja super, superwichtig ist, damit der nächste Kunde oder der potenzielle Kunde versteht, was genau dann damit alles passieren kann, weil wie Du ja richtig gesagt hast, Lösungsansätze, muss man eben halt auch mal da drüber sprechen, aber es ist super häufig so. Ich hol da irgend 'n Deal rein und sag auch noch, willst Du eine Referenzkunde werden? Ja. Mhm. Dann trage ich das in irgend sone Kack Tabelle ein.
Und da passiert nichts. Man passiert da nichts. Ja? Und das ist vollkommen super frustrierend. Ja und es ist vor allen Dingen auch eine total verschenkte Chance, ne?
Aber wie kriegt man das denn besser hin? Das Deswegen frage ich dich, Jan, weißt Du? Ja, also wie kriegt man das besser hin? Offensichtlich ist der Druck ja noch nicht hoch genug, weiß ich, also. Ja, Ja, weil weil ja Vertrieb halt die ganze Zeit overperformt und mir die ganze Zeit sowieso immer die ganzen Kunden einquatscht.
Aber es wäre ja viel schöner, viel einfacher, wenn man ab und zu mal sone Kundenstory rausbringen würde. Na ja, eben. Ihr verkauft doch Verkauft doch mit der Kundenstory. Was was gibt denn für eine bessere Referenz als 'n glücklicher Kunde und mal sone sone Kundenreise auch mal abzubilden, mal zu sagen, was hat sie denn zu uns geführt anstatt zum Konkurrenten? Das ist doch eine Ja.
Ganz, ganz Das möchte ich doch, da können wir ja sogar in die Selbsterfahrung gehen, auch wenn die so natürlich statistisch nicht relevant ist, ne, Gottes Willen, da haben wir hier keine keine keine validen Zahlen. Gerade wenn ich jetzt irgendwie hoch preisige Produkte, Dienstleistungen, Dinge, die auf Vertrauen basieren, dann ist ja ganz klar vorgelagert, ich informiere mich in Gänze über dieses Produkt, über diese Dienstleistung und möchte dann auch mal wissen, Mensch, wie ist es anderen denn ergangen damit? Also ich hol Referenzen ein, ich bin Stell da Nachforschungen an und das sind ja genau die Geschichten, diese Customer Success Stories, mich dahin führen und die entweder meine Kaufentscheidung positiv am Im besten Falle beeinflussen. Ja, natürlich bin ich voll bei dir. Gib gib uns doch mal vielleicht uns unserem nicht so marketing marketingaffinen Vertrieblern oder Vertriepperinnen, wie gesagt, der Vertriebsleiter, die Vertriebsleiterin da draußen, die sagt, ja, das funktioniert bei uns alles nicht so ganz einfach, weil wir haben, ne, eine etwas ältere Struktur.
Wir verkaufen halt nun mal Schrauben, die sind halt nun mal langweilig. Gib uns doch mal so mit auf ihren Weg, so wenn wir langsam Richtung Ende reiten jetzt, gib uns mal mit auf den Weg, jetzt haben wir 'n Kunden gewonnen oder sogar vielleicht nur in Anbahnung. Wie gleisen wir das am allerbesten auf, damit wir daraus nachher eine Kundenstory bekommen, die vielleicht sogar es wert wäre, mal mit 'ner Redaktion dadrüber zu sprechen? Also am Ende des Tages brauchen wir natürlich wirklich die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen. Sales und Marketing haben wir bereits genannt.
Wenn wir jetzt wirklich in Richtung 1 verwertbaren Kampagne 1 Kundencases sprechen, dann brauchen wir natürlich auch einen Aufhänger, der noch etwas größer ist. Wir müssen vielleicht was an der Webseite ändern. Wir müssen die IT dazu holen. Wir haben das Marketing. Wir haben den Vertrieb, wir haben eventuell auch noch PR, manche Firmen haben auch noch eine PR Abteilung.
Also nehmt wirklich so viel wie möglich innerhalb dieser Task Force Taskforce Kampagne. Wir machen ein neues Projekt, damit wir eben auch diese alten Strukturen einmal durchbrechen. Und wenn ich für genügend und das ist meist der Punkt, wo ich dann reinkomme in den Unternehmen, wenn ich mit diesen Leuten am Tisch sitze und ja, es gab vorher gar keine Zusammenarbeit, dann kriegen wir genügend Begeisterung in dieses Meeting über den Inhalt, dass auf einmal die Kollegen, die vorher so eher der eine auf dem Flur und der andere auf dem Flur mit geschlossenen Türen aneinander vorbeigelaufen sind, kriegen wir diese diese diese Truppe zur Zusammenarbeit. Wie mache ich das mit 'nem Kunden, also in der Kundenkommunikation, mit dem uns natürlich auch vor allen Dingen immer Ansprechpartner, der sowieso den besten Kontakt zum Kunden hat und skizzieren ihm einmal, Mensch, ne, das war ja jetzt an beiden Seiten eine großartige Erfahrung. Wir haben das Ganze jetzt etabliert, installiert, Du hast dein Produkt, deine Dienstleistung hast Du erhalten.
Wollen wir da mal einfach in den Erfahrungsaustausch gehen? Wir möchten als Unternehmen und als Marke möchten wir natürlich auch einfach davon lernen, welche Sachen haben gut funktioniert und scheut euch vor allen Dingen auch nicht vor den Sachen, die schlecht funktioniert waren? Nur so können wir besser werden und so können wir lernen. Wenn wir das 'n paarmal gemacht haben Ich hab zum Beispiel jetzt auch in in in in in verschiedenen Projekten mal so Interviewformate oder auch Experteninterviews mal dazu geholt, ne. Also die die Leute möchten gerne auch darüber sprechen, was hat gut gelaufen oder was hat nicht gut gelaufen?
Also das ist wie eine Gastro, wenn ihr den Teller abräumt und ihr kriegt halt wirklich mal eine Antwort, ob's geschmeckt hat oder nicht. Und die Antwort wollen wir doch hören. Ja, auch wenn sie wehtut. Ja, die kann mal wehtun, aber dann weiß ich zumindest, Mensch, das wird 'n Thema, was uns hier strukturell pro Abteilung noch beschäftigen wird, ne? Also dann müssen wir das halt aufarbeiten.
Aber besser, wir wissen's und können besser drauf einspielen in der Kommunikation, ob jetzt der Vertriebler direkt am Telefon und und an der Frontlinie beim Kunden oder das Marketing in der Gestaltung der Webseite, basierend auf dem Feedback des Kunden. Mensch, diese Einwandkommunikation müssen wir einfach grundlegend anpassen. Der Kunde hat gar nicht gefunden, was er sucht. Der suchte eigentlich 'n Vergleich, ja, wir haben gar keinen Vergleich auf unserer Website, also deswegen ist er bei 'ner Themenverwandten Seite War das Auslöser für die Kaufentscheidung. Dann müssen wir das auch machen.
Ja, Manuel, also wenn wir jetzt Sagen wir, wir haben den Kunden gewonnen, wir haben Feedback eingesammelt, wie machen wir dann weiter? Also selbst in der Vertrieb wär ja noch mal, ne, Problematik. Kunden, ne, wir haben jetzt mal den Kunden sogar dazu bekommen, dass er sagt, ja, sorry, okay, machen wir. Wie geht's dann aber weiter, ne? Dann haben wir diese haben wir diese, sagen wir mal, diese Taskforce, wo wir quasi sagen, pass auf, wir haben hier eine Kunden neue Kundenstory, was muss jetzt alles gemacht werden?
Höchstwahrscheinlich brauchst Du nicht jedes Mal eine Taskforce, sondern am Anfang einmal, damit Du die alle durchbrichst, richtig? Damit Du einmal sagst, so, wie in der Bar, Eis ist gebrochen, jetzt geht es los. Weil dann weiß jeder schon ungefähr, was er eben mal los. Okay, weil 'n Denkern, das hört sich ansonsten ziemlich kompliziert an und dann macht's nachher doch wieder keiner, wir wollen ja aber den Vertrieb verbessern. Also einmal Taskforce, dann danach wollen wir Wissen ungefähr die Leute schon was, aber dann nehmen wir diese bunten Story.
Was machen wir dann mit dir? Machen wir dann erst mal an an alles schicken oder was würdest Du was würdest Du machen? Ja, ganz Auch drucken, verteilen, keine Ahnung. Ja, tief traute. Tiefraute.
Ja, tief traute verteilen, Flyer. Immer immer besser Flyer. Wir drucken das. Nee, dann schlachten wir das eine Also aus dieser Kundensuccess Story. Also wer möchte diese Kunden, die sich gerade im informierenden Prozess befinden?
Jetzt kann ich mir natürlich als Unternehmen Gedanken machen, Mensch, wo wo befindet sich dieser Kunde, alles schon gemacht und wissen das und da gehören dann son paar viel Publisher oder Themenseiten oder Foren oder, ne? Da gehören son paar Content Plattformen, nenne ich sie einfach mal, gehören dann dazu, wo wir uns relativ sicher sein können, Mensch, da ist dieser Kunde unterwegs, den wir uns wünschen. Und dann nehmen wir einen Aufhänger, der sich auch für diese Redaktion, für den jeweiligen Journalisten, gut verarbeiten lässt, sodass wir etwas haben, was tatsächlich 'n News Wert hat. Also Customer Success Story, wir haben das Recht breit gefasst, damit wir es multifunktional anwenden können, Aber in dieser Customer Success Story werden wir vielleicht, keine Ahnung, etwas rausholen können, wo wir sagen, boah, das ist wirklich eine Aussage oder da haben wir 'n bestimmtes Thema angeschoben, wo wir noch mal mit 'nem Spezialisten drüber sprechen müssen. Jetzt ist natürlich der Vermarkter die Marke mit dieser Customer Success Story.
Hier steht natürlich dick dran, wir wollen Werbung machen und wir wollen gerne unser Produkt verkaufen. Das an sich ist nicht schlimm, aber wir brauchen jetzt noch etwas, was uns eine gewisse Unabhängigkeit sichert. Das heißt, wir gucken uns an, welche Marktzahlen gibt's denn dazu, so eben diesen dieser Customer Success Story, wo wir inhaltlich sagen können, da können wir Sachen drin ableiten, die wir rausnehmen können. Dann können wir gesellschaftliche Aussagen treffen. Es gibt jede Menge Wissenschaftler, die gerne zu verschiedenen Themen forschen, Paper veröffentlichen, Studien veröffentlichen.
Die rufe ich an und frag, Mensch, also das ist ja total interessant, können wir da mal son son Experteninterview führen? Und mit diesem Experteninterview hast Du natürlich eine Success Story zu vermarkten, ist 'n bisschen zu plump. Aber das ist sehr projektbasiert. Wie gesagt, wichtig ist echt der Prozess, erst mal in Brainstorming zu gehen, alle in der Abteilung dabei zu haben und diese Ideen mitzunehmen. Ob das jetzt unbedingt eine Customer Success Story wird oder am Ende 'n Tool, welches wir bauen, was unserem Kunden maximal hilft.
Oder es gibt da ganz, ganz viele Kampagnenoptionen und es muss auch nicht unbedingt immer die Customer Success Story sein. Sehr schön, So. Sehr, sehr, sehr, sehr schön. Okay, das heißt aber, was was ich auch rausgehört habe und das fände ich megaspannend und deswegen freue ich mich tierisch, dass Du heute mit dabei gewesen bist, weil wir jetzt echt gleich langsam Richtung Ende reiten, weil die meisten werden jetzt gleich schon beim Kunden angekommen sein und warten höchstwahrscheinlich gerade noch aufm Parkplatz darauf, dass die Folge zu Ende ist. Wir Du hast ja gesagt, Foren, nicht nur Das ist nicht nur immer diese diese diese Blätter, also die, sagen wir mal, Printmedien, sondern es gibt, wenn wir wissen, wo die Leute sich befinden, die wir ganz gerne dafür begeistern möchten.
Und das ist eben halt superspannend, weil Und das ist eben halt superspannend, weil häufig ist es eben halt, ja, okay, dann dann müssen wir das, was ich ja vorhin gesagt habe, dann müssen wir das ins Handelsblatt bringen oder keine Ahnung, in die FAZ oder was sie die. Können ja, kann ja alles probieren, aber was halt super, superspannend ist, ist, wenn Du das, so wie Du das eben halt verstanden hast, wenn Du das so spielst, hey, wir müssen einfach gucken, wo die sind und wo wir die am allerkleversten erreichen, sodass wir sie eben halt targetieren können. Und ich meine, mit targetieren jetzt nicht unbedingt nur mit Suchmaschinen mit Suchmaschinenmarketing, sondern ich meine eben halt da, wo die sich eben halt tummeln. Und das kann Es kann sowohl eine Konferenz sein, das kann Sind wir wieder bei den Events. Das kann sowohl eine Forum sein, das kann eine Gruppe sein, das kann alles Mögliche sein, aber das müssen wir eben halt dann einfach mal eruieren.
So und wenn wir dann die Weil die meisten Customer Success Stories, die dann irgendwie rausgetragen werden, keine Ahnung, in die Regionalzeitung oder so was, wenn 2 Firmen erst der Region zusammen was machen, ist ja auch top, ne? Also ist ja auch super. Aber das ist halt jetzt nicht so, wie wenn wenn Du eben halt sagst, okay, pass auf, wir wir suchen eben uns eben halt den den passenden die passenden Nischen raus, wo wir das eben halt platzieren. Und dann ist es ja auch wiederum mehr als einfach nur ganz normale ganz normale Arbeit, ja? Also ganz normale Öffentlichkeitsarbeit und das ist super.
Das ist richtig super. Ja, ja, fasst es vor allen Dingen breit. Also am Ende des Tages wollen wir ja alle verkaufen, aber vor diesem Verkaufen gibt's halt noch eine Kundenreise und diese Kundenreise macht Sinn, sich die anzuschauen und auch wirklich den Kunden sich fragen, Mensch, welche Kundenreise hattest Du denn und der eine hat eine völlig andere als der andere und so schließt sich halt dieser Kreis wieder, ne? Dann weiß ich auch, was ich machen muss und wo ich stattfinden muss, damit ich diese Kunden rein Damit mein potenzieller Kunde so früh wie möglich mit meiner Marke in Kontakt kommt. Im Grunde ist es traditionelles Branding.
Branding und Online PR, ja. Wenn Du wenn Du nicht weißt, wie Du das machen sollst, geborene ich dir jetzt noch 'n kurzen Tipp mit. Du kannst einfach, nachdem der Kunde deinen Auftrag bei dir unterschrieben hat, so eine Art Onboarding Termin mit dir machen. Wenn Du es selber nicht machen kannst, dann schickst Du jemanden anders in dem Onboarding Termin. Kannst Du machen Guck mal, das kommt jetzt alles auf dich zu, hatten wir ja schon alles besprochen.
Aber bevor wir starten, erst mal kurze Frage, nicht wollen Sie 'n Kaffee, sondern wie sind Sie Wie haben wir das denn überhaupt? Was können wir da in den ganzen in dem Prozess verbessern? Und das da sagt eigentlich auch keiner dann irgendwie, nein, prima. Nina, wir rennen hier langsam aus der Zeit raus. Wo Erst mal vielen lieben Dank.
Wo Wolltan gerne hier, vielen Dank. Kann man denn gerne zu dir hinfinden, wenn man noch mehr von dir erfahren möchte? Also man kann zu mir hinfinden am besten über LinkedIn, Nina Baumann, ansonsten auch Was ist dieses LinkedIn? Ist das so was Ähnliches wie Xing? Genau, das ist Das ist die internationale Version von Xing.
Ich bin auch Ich bin aber auch bei bei Xing und ihr Ihr könnt auch Also ich bin so erreichbar. Also ihr könnt auch Ihr könnt auch gerne googeln, Nina Baumann und da werde sicherlich irgendwo auf der ersten Seite stattfinden mit einem bayerischen Blog, mit dem letzten Blogpost aus 2009. Ich pflege diese Seite nicht, aber dieses Andenken und da Auch da stehen meine da stehen auch meine Kontaktdaten. Also gerne jederzeit, auch wenn ihr Rückfragen habt zu irgendwas, sagt mir Bescheid, ruft mich an. Ich glaube, ich hab sogar auf diesem LinkedIn auch meine Telefonnummer.
Ihr könnt ja auch direkt anrufen, wenn der Vertrieb lieber telefoniert, dann telefonieren wir. Super. Ich pack natürlich sowohl die Reliquien aus 2009 als auch dein aktuelles LinkedIn Profil. Der Schuh sagt immer die schlechtesten Schuhe. Pack ich natürlich in die Shownotes, dass man relativ einfach da hinkommt.
Deswegen vielen lieben Dank, liebe Lina. Und wenn Du da draußen dir jetzt sich hier mit uns heute die letzten 40, 45 Minuten rund das Thema, wie ich mit meinen Kunden Stories besser noch mehr Kunden gewinnen kann, wie ich Öffentlichkeitsarbeit vielleicht mich auch für mich gewinnen kann und wie ich vielleicht auch dann ohne große Taskforces schaffe, dass die nächste Customer Success Story zu uns rüberwandert. Wenn Du das Wenn ich wenn dich noch mehr zum Thema B2B Vertrieb interessiert, dann schau doch bitte vorbei auf Vertrieb Punkt Business. Da findest Du nicht nur unseren aktuellen Podcasts, sondern auch noch den Content Tresor, wo wir eben halt alles das, was wir an Webinaren und Downloads so was zur Verfügung stellen, dass Du das dort auch for free bekommst. Nina, wir sehen uns hoffentlich bald wieder.
Ich Mit dem würd mich tierisch freuen und dann können wir ja mal mit unseren beiden Runden eine Runde laufen gehen oder so oder eine Runde einfach mal hinten den Ententeich beim Mediapark. Ja, gerne. Ja, aber ohne Nassspritzen mit diesem komischen Da gibt's diese Sprit Weißt Du, diese Pollerboote, die sind nur im Sommer da da. Die geben nicht mehr. Also die waren auch im letzten Sommer nicht mehr da.
Nee. Ist doch scheiße. Alles alles gekriegt Es wird alles kaputt. Kaputt gibt, seitdem ich da nicht mehr arbeite. Wahnsinn.
Gut, vielleicht brauchen wir eine Vielleicht bringen wir die einfach noch mal selber mit und machen noch mal sonen Zeit Hasselauf oder so was. Mit. Ja? Gut, vielen lieben Dank, dass Du dir Zeit genommen hast und bis bald mal wieder, ja? Vielen, vielen Dank, dass ich da sein durfte.
Es war ein sehr kurzweiliges Gespräch und hat mir enorm viel Spaß gemacht. Ja, danke noch mal. Sehr, sehr gerne. Und dir da draußen noch einen erfolgreichen Tag. Happy Selling, liebe Grüße und bis bald.
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