#117 Podcast als Vertriebstool: Wie du Vertrauen aufbaust, bevor du verkaufst | Interview mit Leif Ahrens
Worum es geht
In dieser Folge des Irgendwas-mit-Vertrieb-Podcasts spricht der Host mit Podcast-Experte Leif Ahrens darüber, wie ein Podcast im B2B-Vertrieb Vertrauen aufbaut, oft schon bevor das erste Verkaufsgespräch stattfindet. Es geht darum, warum klassische Pitch-Decks an Wirkung verlieren, wie echte Geschichten aus dem Vertriebsalltag als Content funktionieren und wie Podcasts als Follow-up, Lead-Magnet und Beziehungstool eingesetzt werden. Ein Plädoyer dafür, im KI-Zeitalter auf Human Intelligence, Stimme und Persönlichkeit zu setzen.
Autor: Irgendwas mit Vertrieb - Lass uns den B2B Vertrieb in Deutschland ein bisschen besser machen
Zu Gast
Leif Ahrens ist Podcast-Experte mit Radio-Vergangenheit und mehreren hundert Stunden Mikrofonerfahrung.
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Transkript
Präsentiert von Vertrieb Punkt Business. Wir wollen den Vertrieb in Deutschland noch besser machen. Packen wir's an mit diesem Hallo und herzlich willkommen zu 1 neuen Folge irgendwas mit Vertrieb und heute geht es das Thema Podcast im Vertrieb und ich habe son kleines bisschen Kammerflimmern, weil ich nämlich jemanden mit in den Podcast eingeladen habe, der mehrere 100 Stunden bereits Mikrofonerfahrung hat, on air live, was das Ganze mit Rollern zu tun hat und auch, was das Ganze im Endeffekt auch mit Vertrieb zu tun hat, das kläre ich heute im Gespräch mit meinem Namensvetter, dem Leif Arendts, der schon auf der anderen Seite der Leitung wartet. Hallo live. Hallihallo live.
Irgendwie komisch oder? Ja, ist geil. Hast Du grad am nächsten nächsten, das ist wie son Echo noch mal. Ja, ich hab auch kurzfristig überlegt, ob ich dich überrasche und wir einfach auch noch live gehen, weil dann wär's Triple live, aber das wär, glaube ich, einfach, ja, das wär zu viel des Guten gewesen. Lieber Lieber Live, wir haben hier am Anfang immer son paar Quick Feier Fragen, damit die Personen dich ein bisschen besser kennenlernen, die jetzt grade zuhören.
Und dann würd ich vorschlagen, bevor wir tief ins Thema einsteigen, machen wir einmal die Quick Feier Fragen und dann danach gucken wir, wie wir, ja, wie besprechen wir, warum es so sinnvoll ist, dass man vielleicht einen Podcast startet. Kann ich auch 'n bisschen erzählen, warum ich das gemacht habe. Und Du als Podcastoptimierer sagst mir, wie ich durch das Gespräch durchführe, ja, deswegen auch 'n bisschen Kammernflimmern und ich glaub, dann kriegen wir eine ganz gute Folge hin. Was meinst Du? Also Du brauchst kein Kammerflimmern haben.
Wenn Du so klingst wie das, was ich von dir gehört hab, ehrlich zu sein, ich hab ja 'n paar Sachen von dir gehört, dann wirst Du 'n guter Und Du warst das, der eine, der das will Alkotel. Traumhaft. Also Creefire Fragen. Wo bist Du grade örtlich gesehen? Ich bin in Wiesbaden.
Was machst Du in Wiesbaden, wenn Du gerade im Büro sitzt? Ich produziere Podcasts für meine Kunden. Ich erkläre anderen Leuten, die mich nicht zur Hilfe haben wollen, wie sie ihren Podcast 'n bissel cleverer machen können. Es gibt ja son paar Stellschräubchen, weißt Du? Die hab ich jetzt nicht hier, aber die sind hier drin.
Und wenn Du die auch wirklichdrungen hast, dann wird's wirklich richtig interessant und dann kannst Du mit deinem Podcast so viel Ding erreichen. Das alles mach ich von hier. Also genauso wie wir beide jetzt hier zusammengeschaltet sind, seh ich dann halt meine Kunden. Also immer spannende Typen, die schräge Ideen haben und sagen, Podcast ist geil, aber ich kann ihn noch 'n bisschen besser machen. Sehr cool, sehr cool.
Ja, dann, wenn Du das nicht machst, was machst Du als Ausgleich? Wort. Ich brauche Bewegung und gut, jetzt hatten wir ja alle schräge Sachen. Also ich hatte mal 'n Kunden, der ist während 'ner Aufzeichnung, saß der immer so da und irgendwann hab ich gefragt, hör mal, was bitte machst Du? Und ich dachte, weißt Du, es gibt doch diese Bälle, wo Du so rückenrichtung draufsitzen kannst.
So was hatte der nicht. Der sagte, hör mal, wir haben Corona. Das ist 'n Laufband. Ja. Der hat 'n Laufband unter seinem Tisch.
Wär jetzt nix für mich. Ich liebe es. Da ist 'n Fenster, dahinter ist frische Luft und Du siehst direkt den Rhein, der hier zwischen Wiesbaden und Mainz durchfließt und da geh spazieren, ich geh wandern, ich liebe einfach Bewegung und da mich richtig zu challengen. Sehr, sehr cool. Also Wandern, Bewegung, sehr schön.
Ich hab noch, Du Du hast ja Du hast ja eine eine eine Radiovergangenheit, ja. Mhm. Jetzt sprechen wir auch son bisschen über das Thema Vertrieb. Wie bist Du zu diesem Thema hingekommen, ne? Normalerweise frage ich immer, wie bist Du in den Vertrieb reingerutscht, weil da schlittert man ja eher unfreiwillig rein.
Keiner wacht morgens auf und denkt sich, ich will unbedingt verkaufen, ja, also wenige machen das. Wie bist Du da irgendwie so reingeraten, das Thema? Also ich hab lange Radio gemacht, hast Du schon gesagt. Ich war 15 Jahre hier bei HeterRADIO FH in Hessen auf Sendung. Danach kamen immer Manager und Vertriebler, Menschen, die wissen wollten, wie sie mit 'ner Präsentation und solchen Dingen Leute wirklich erreichen.
Also nicht herzlich willkommen, meine und solchen Dingen Leute wirklich erreichen. Also nicht herzlich willkommen, meine Damen und Herren und auch bitte, bitte nicht vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Und das waren so die Dinge, die wir halt beim Radio immer gelernt haben. Und das hab ich dann weitergegeben, sondern kam Corona. Da konnt ich keinem mehr irgendwas weitergeben.
Mhm. Und ich hab vorher kurz vor Corona mit 'nem mit dem Chef von Lufthansa City Center 'n Podcast gemacht. Der war zu Gast in meinem. Und der rief mich dann so in dieser ersten Phase an, wo Hotels schließen mussten, Reisebüros schließen mussten und sagte, Hammer, mir brennt der Kittel. Ich weiß nicht mehr, wie wir unseren Vertrieb machen sollen.
Ja. Wie wär's mit dem Podcast? Er sagt, ja, mach halt. Du hast ja gesehen, wie es geht. So schwer ist das ja nicht.
Und er sagt er Also ich hätte gerne das Mus machst. Und da hab ich dann gesagt, wie meinst Du das jetzt, sagt der, also Du hast 'n Business, wo Du Menschen was beibringst, das ist Training. Ich glaube nicht, dass Du da im Moment viel machen wirst. Du wirst Zeit haben. Wie wär's, wenn Du für uns 'n Vertriebspodcast machst?
Und das ist 'n Podcast, der läuft heute noch. Cool. Und dann hab ich mir gedacht, okay, da wo 1 ist und der sagt, das sind Vertriebsthemen für meine Geschäftspartner, für für Menschen vielleicht dort, die sich draußen dafür interessieren, kann 'n spannender Kanal auch für unsere Dienstleister sein. Das sind vielleicht noch 'n paar andere. Und dann hab ich sone ganze Reihe von Unternehmen zusammengesammelt.
Das hätte ich vorher nie, hättest Du mich gefragt, machen die so was im Vertrieb? Ich sag, nein. Das Highlight war sogar eine Schule. Eine Schule, die sagte, wir müssen uns jetzt den Eltern vorstellen. In Corona geht das nicht.
Wir können keine Eltern einfach machen. Also auch Schulen machen Vertrieb. Und die sagten dann, wir machen jetzt Podcasts. Und ich sag, die, wie cool ist das denn? Natürlich machen wir das.
Und zwar in immer Interviews mit diesen Leitern von den verschiedenen Bereichen in der Schule zu sein. Ich hab 'n komplett anderes Bild von von Lehrern gekriegt, weil die ich so eloquent fand. Das hat so einen Spaß gemacht und so. Die hatten nach dem Podcast allerdings 'n Problem. Vorher war's immer so, die hatten etwa Plätze 10 Prozent mehr Anfragen, Anmeldungen als Plätze.
Die hatten exakt doppelt so viel. Mhm. Weil die Leute das halt alle gehört haben. Also Podcast funktioniert tatsächlich, wenn Du ihn richtig machst. Wenn Du ihn mal richtig machst, mach mal den Druck 'n bisschen raus jetzt live.
Nein, Quatsch. Denk erst mal was. Pass auf, ich hab noch eine spannende Frage für dich, wenn wir so langsam ans Ende der Quick Feier Fragen reiten. Und zwar, wenn Du es dir aussuchen durftest, mit 1 Person 20 Minuten lang ungestört zu reden, tot oder lebendig und Familienmitglieder ausgeschlossen, wer würde das sein? Wolfgang Amadeus Mozart.
Megageil, hatte ich noch gar nicht. Warum? Weil ich diesen Typen so grandios finde und weil ich immer so beschreibe, der Typ ist genial, ich hab immer nur den Eindruck, er hat's nicht gewusst, weil er im Vertrieb jetzt nicht so grandios war. Also er hat ja wirklich geniale Musikstücke geschrieben, die ich glaube, kommt, dass ich jemand dagegen wehren kann, die schön zu finden. Und ich möchte wissen, wie tickt son Typ Und was hätte der machen können, wenn er noch 'n Schänchen dafür gehabt hätte, andere dazu dafür zu begeistern und vielleicht son bissel was von Start up Business Mentalität zu kriegen.
Und ich vergleich immer gerne den Mozart mit Bohlen. Also würde Mozart mit seiner Fähigkeit alle Werke von Bohlen hören? Würde der aus seiner Gruft steigen und sagen, muss ich mal reinhören? Ich glaub nicht. Aber kennt Bohlen alle Sachen von Mozart?
Ich glaube, ja. Weil diese Genialität, die inspiriert dich einfach. Und solche Typen, weißt Du, mit denen sitzt Du eine Stunde zusammen? Ich glaub, Du musst gar nix sagen. Die müssen einfach nur dasitzen und Du kriegst von der Aura so viel mit, dass sie dir denkst, Dankeschön, Kaffee geht auf mich.
Sehr schön. Sehr, sehr schön. Okay. Dankeschön für die Einblicke bis dahin, lieber live. Lass uns jetzt mal direkt, Du hast grad eben was Schönes gesagt und zwar auf Schulen müssen Vertrieb machen.
Und da würde ich ganz gerne son bisschen einhaken. Und zwar, ich glaube, dass viele Unternehmen gar nicht das Vehikel Podcast als Vertriebsvehikel sehen, sondern das eher so in Richtung, ja, irgendwie nice to have, ja, können wir irgendwie mal machen. Ja, könnte eventuell funktionieren, muss aber auch nicht, also nicht als zentrales Vehikel in irgendeiner Art und Weise benutzen. Jetzt hast Du ja schon gesagt, die Schulen sind sogar auf dich zugekommen, auch die müssen Vertrieb machen. Erzähl mal, wie aus deiner Sicht das das Vehicle Podcast als Vertriebstool genutzt werden kann.
Alle Vertriebler, die ich bisher in meinem Leben kennengelernt hab, sind extrem starke Persönlichkeiten. Und wenn das 'n bisschen rustikaler sagen würde, würde ich sagen, sind Typen. Und wenn Du irgendwas als Typ machen kannst, dann ist das deine Stimme da raushängen und nicht nur von Plakaten runterlächeln oder von Visitenkarten runterschmeilen, sondern wirklich mit deiner Stimme was machen. Und alle Vertriebler, wenn Du die so siehst, die hören den ganzen Tag im Job Geschichten. Und die erzählen mir mal, ich könnt dir erzählen, was mir so jeden Tag passiert, das willst Du alles gar nicht hören.
Wenn ich dann immer sage, doch, das will ich hören, weil eventuell hab ich Touchpoints mit anderen Kunden, die 'n ähnliches Problem haben. Weißt Du, wenn Du kannst mir was vom Bär erzählen. Als guter Vertriebler verkaufst Du mehr deiner Schwiegermutter, wenn's wenn's sein muss. Aber so diese Geschichten, die da draußen sind und wenn die 'n Vertriebler selber erzählt, ist es der Hammer. Ja.
Und ja, und da will ich zuhören, aber ich möchte den Typen haben. Ich möchte nicht jemanden aus der Marketingabteilung haben, der eventuell das wieder aufbereitet, das alles gelättet, weil dann wird's mal ehrlich gesagt langweilig. Ja, das ist der Vertriebler. Wenn ich jetzt, ne, in sone Vertriebsorganisation reingucke, der Vertriebsleiter sagt, pass mal auf, lieber Vertriebler, Du hast Ziele. Du sollst rausfahren, telefonieren, E-Mails schreiben, LinkedIn machen, hieß das, Ananas und dann eben halt auch noch deine Quartalsziele bitte alle erreichen.
Und jetzt sagt der Vertriebler, ja, find ich grundsätzlich alles richtig, aber ich würd das ganz gerne, ich würd ganz gerne noch 'n Podcast machen. Sagt jeder Vertriebsleiter, solange deine Zahlen nicht stimmen, mein Freund, no way, ja. Wie kriegen wir das in die Köpfe oder was würdest Du 1 Vertriebsorganisation mit auf den Weg geben? Hey, nein, lass den das wirklich machen, weil das hat wirklich was mit einen direkten Impact auf die Zielerreichung in irgendeiner Art und Weise zu tun. Also letzten Endes, wenn mir jemand sagt, deine Zahlen stimmen nicht, heißt ja, irgendwas läuft noch nicht rund.
Sondern jetzt kann ich entweder das, was ich bisher mal mache, was dafür verantwortlich ist, dass die Zahlen nicht so sind, wie sie sind, kann ich immer weitermachen. Und ich kann's weitermachen und weitermachen und weitermachen und jeden Tag eine Kerze anzünden und hoffen, dass sich irgendwas ändert. Aber es wird sich nix ändern, sondern das, was ich machen muss, ist ja letzten Endes irgendwo mal eine Stellschraube lösen und eventuell eine andere anziehen. So, wenn Du dann sagst, hör mal, wenn Du eine Kleinigkeit ändern willst, mach mal nur aus deinen Gesprächen und jeder Vertriebler arbeitet ja die Gespräche nach. Also der guckt ja, macht sich Notizen und so weiter und so weiter.
Wenn Du nur sagst, Du kriegst von mir 10 Minuten jede Woche, mal über 'n Podcast nachzudenken, dann guckst Du nur die Notizen nach, die Du brauchst. Also quasi ist 'n Podcast, sorry für Vertriebler, fast 'n Abfallprodukt. Ja. Und Du kannst das mal schnell noch aus dem machen, was Du hast. Und vor allen Dingen, das kann jeder anders machen.
Jetzt selbst wenn Du 'n Vertriebsteam hast, wo Du 3 Leute hast, wo Du sagst, ah, da geht noch 'n bisschen was mit den Zahlen, lass die alle die gleichen Termine auswerten und die werden alle unterschiedliche Geschichten dazu erzählen. Die werden unterschiedliche Ansätze hören, sehen, was Menschen spannend finden. So, und dann auf einmal hast Du eine Dynamik dadrin, so schnell kannst Du gar nicht gucken. Und wenn sich das rumspricht, hey, Unternehmen x y hat 'n total geilen Podcast, hör da rein. Da kriegst Du auch gleich Vertrauen, also Du weißt, mit wem Du's zu tun hast.
So, dann werden die Zahlen auch von den Mitarbeitern hochgehen. Und sollten sie's nicht tun, vielleicht war's der falsche Mitarbeiter. Ja, vielleicht war's der falsche Mitarbeiter oder falsche Zielgruppe oder sonst, aber das find ich find ich 'n 'n guten Punkt. Wenn Du probierst, immer das Gleiche immer noch zu machen, so wie's vorher war und Du hast deine Ziele nicht erreicht, solltest Du vielleicht echt mal irgendwie was anderes probieren. Und ja, es ist ein Abfallprodukt, wenn Du diese Geschichten erzählen kannst.
Jetzt sag, noch mal, ich spiel jetzt mal hier, ich bin jetzt grad noch mal Bad Cop. Und ich sag, ja gut, aber ich war, ist ja super aufwendig son Podcast, weil schneiden und veröffentlichen und trattra trasa und eigentlich, das ist doch irgendwie und dann musst Du ja auch irgendwie auf Social Media, wenn man gehört, kommt, dann machen wir direkt großes Meeting mit Marketing, ja, und dann dann dann dann haben die da auch noch irgendwie 'n bisschen was zu tun, weil ich selber will da gar nicht auch irgendwie derjenige sein, der das entscheidet. Und und dann machen wir das irgendwie so. Richtig oder falsch? Falsch.
Definitiv falsch. Weil wenn ich noch mal auf diesen Podcast von von Lufthansa City Center zurückkomme, Du brauchst ja zum Beispiel 'n Namen für deinen Podcast. Und ich hab damals gedacht, als der mich ja fast son bissel überfallen hat und sagte, Du machst den. Gesagt, okay, wie soll denn das heißen? Ich hätte damit gerechnet, der wird heißen, der Lufthansa City Center Podcast.
Megaspannend. Marketingdenke. So was sagte er, hör mal, es ist Anfang 2020. Corona geht grade los. Der wird heißen, der Sicher Reisen Podcast.
Weil alle wollen Sicherheit haben. Hab ich ihn gleich gebremst, weil ich gesagt hab, okay, wir wissen noch nicht, wie lange das jetzt hier ist, dass wir eingesperrt sind, was auch immer. Willst Du den denn dann umbranden, wenn's mal irgendwann so weit ist, dass das rum ist? Und da hörte ich dieses Grinsen in der Telefonleitung. Und da sagte er, nee, muss nur 'n Komma rein.
Sicher, Reisen Podcast in 3 Worten, ist die Sicherheit, sicher Komma Reisen Podcast, ist wieder so dieses ganz Natürliche, natürlich reisen wir. Und da hab ich gesagt, verdammte Hacke, was denken solche Leute, die den Vertrieb im Auge haben? Cool. Das heißt, Du positionierst irgendwas und Du machst 'n Kommarei, das fällt keinem Menschen auf. Sehr spannend.
Ja, ich ich glaube, dass dem dem dem ein oder anderen Vertriebsleiter gar nicht bewusst ist, wie nah er eben halt am Marketing dranhängt beziehungsweise wie viel Spielraum auch in in soner in soner Tonalität oder in soner Ausfertigung dann eben halt drin ist. Super, supercool. Okay, so jetzt jetzt haben wir die alle überzeugt, was brauchen wir denn jetzt eigentlich fürn guten Podcast? 'N Mikrofon, irgendwas, wo Du drauf aufnehmen kannst und das war's. Ich hab extra das hier genommen, damit die Leute das auch mal sehen.
Jetzt dein sieht man nicht, Du hast es 'n bisschen schöner aufgebaut. Guck an, da ist es auch. So, ich hab das mit Absicht gemacht, weil ich mach zum Beispiel auch 'n Podcast mit dem hessischen Umweltministerium. Mhm. Da geht's Biodiversität.
Und letzten Endes ist ja jeder Landwirt, jeder Erzeuger, der irgendwas mit Bio zu tun hat, auch am Ende des Tages 'n Vertriebler. Ich hab denen gesagt, machen wir mit denen Podcast. Ich interview die. Sind geile Geschichten, die die haben. Und dann sagten sie irgendwann, okay, wir haben auch 'n Schäfer, den möchten wir gerne haben.
Er sagt, 'n Schäfer hat heute auch 'n Laptop. Guckt doch an, wie die wie die unterwegs sind. Und dann saß der Schäfer mit diesem Mikrofon auf der Weide auf seinem Laptop. Und wir haben auch gedacht, hoffentlich kommt 'n Schaf vorbei und blüht, weil sonst glaubt uns kein Mensch, dass der da saß. Dann kam das so des Wegs.
Ich hab das aufm Monitor gesehen. Glaub nicht, dass 'n Schaf blögt, wenn's belücken soll. Der hat sogar getreten. Das hat nicht 20 gegeben, also ich hab's nachher eingespielt. Aber da siehst Du die Einfachheit von von diesem Ding.
Also das hier ist alles und dieses Mikrofon, als ich noch beim Radio war, hätte das mal in etwa so hier aus gesehen, weißt Du, nicht irgendwo gegangen. Das wär son Hammermikrofon gewesen. Diese Technik ist heute genauso, wie wir's früher riesengroß hatten. Das Ding kannst an dein Handy anschließen, das schwätzt Du rein. Und dann kannst Du von mir aus sagen, Marketing, ihr kennt euch mit Systemen besser aus, ladet's hoch.
Ja. Oder machst Du mit KI. Aber für mich ist immer wichtig, auch wenn wir alle glauben, KI ist das einzig Seligmachende für für die Podcast- und Marketingwelt, Da gehört immer noch 'n Zacken HI rein. Und das ist Human Intelligence. Gibt's 'n geilen Vortrag von dem KI Chef von Bayer, der sagte, AI wunderbar, aber HI, also Human Intelligence brauchen wir unbedingt.
Danach können wir mit KI alles machen. Lass uns da halt noch mal direkt einhaken. Ich glaube tatsächlich, dass in der Welt von dem ganzen KI Messaging, Bilderstellung, also wenn ich manchmal bei Instagram durchscrolle, dann denke ich mir so, ist das jetzt noch echt oder ist das eine KI generiert, ja? Deswegen solltest Du's ja auch ausweisen, macht auch nicht jeder, hätt's ja nicht jeder mal in in die Spielregeln. Glaube, dass Du dass dieser dieser Human Factor in Zukunft noch größere Rolle spielen wird, weil Du nachher irgendwann gar nicht mehr unterscheiden kannst zwischen ist das jetzt KI generiert oder ist das ist das human generiert?
Wenn Du dich dazu entscheiden solltest, einen Podcast zu machen, klar kannst Du den auch, ne, skripten und dann irgendwie da 'n Avatar für dich sprechen lassen. Aber die Geschichten, die Du dann da erzählst, und ich finde, man hört's trotzdem immer noch mal raus, ob das eben halt 'n Mensch macht oder eben halt nicht. Und dann ist dir, es ist es tatsächlich so, Du stichst aus der Masse heraus, weil Du etwas anders machst und weil Du Persönlichkeit in in diesen Podcast hineinbringst. Deswegen ich schneide so gut wie gar nix, ja. Wenn wir jetzt beide sprechen, klar verhaspel ich mich und sicherlich bin ich nicht immer genau so, wie ich mir das nachher im Kopf gedacht habe, kann ich das ausdrücken?
Aber im Endeffekt ist es genau das, was mich ja ausmacht. Und wenn dann derjenige mir telefoniert oder mit dir telefoniert oder mit der Lufthansa telefoniert oder wie auch immer, dann merkt er, hey, das ist ja genau, den ich gerade eben schon im Radio gehört habe. Ja, und das Ding ist ja, weißt Du, irgendwann kommt der Kontakt, der persönlich da ist, weil sonst hättest Du keinen Vertrieb als Unternehmer. Das heißt, irgendwann geht das hin. Na ja, stell mal vor, ich hab diesen Menschen oder ich hab diesen generierten KI Podcast im Ohr, der keine Fehler macht, der Dinge vielleicht auch mal falsch ausspricht, keine Ahnung, ob die das immer alles so richtig hinkriegen, sondern dann kommt der Kontakt zum zum Menschen.
Und dann denk ich mir, ernsthaft jetzt? Der klang immer so cool und das ist das Jetzt und dann ist 'n Risiko da. Wenn der Eindruck nicht passt, weißt Du, Du hast 'n Topeindruck von 'nem KI generierten Podcast und dann kommt das reale Leben. Und das fällt halt einfach ab, weil das 'n Typ ist, der schwätzt so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Mit Dialekt.
Sächsisch, Bayerisch, Badisch, Hessisch ist mir wurscht. Aber das ist das, was die können. Also setzt doch die da oben hin, weil dann ist das das Niveau, auch mit Dialekt oder mit irgend so was. Und dann dann ist das authentisch. Das 'n Riesen ist für Vertriebspodcast, dass Du dir sogar, wenn Du den Prozess in die andere Richtung guckst, aus meiner Sicht eher was kaputt machst, wenn Du die KI komplett generieren lässt, als dass Du was damit gewinnst.
Ja. Lass uns doch mal ganz kurz auf die, jetzt haben wir, jetzt haben wir auch den Schäfer noch dazu oder den Außendienst hat, der quasi mit mit dem Mikrofon, also ich kenn auch Podcasts, die werden 100 Prozent mit sonem mit sonem kleinen Anclipp Mikrofon im Auto gemacht, ja. Ja. Also Du fährst 2 Stunden zum Kunden, freitags nachmittags, vielleicht sogar zurück vom Kunden und hast nix zu tun, anstatt dass Du keine Ahnung, die Kegeltruppe noch mal anrufst und sicher gehst, dass morgen wirklich 18 Uhr kegeln ist oder irgendwas anderes machst. Wenn Du deine Kunden nicht anrufst, was Du ja auch im Auto tun willst, dann sprich doch einfach 20 Minuten in dein Telefon rein und Du hast den Ton oder Du musst es ja nicht mit Video machen, so wie wir, aber dann hast Du irgendwas und dann hast Du was in der Hand, was Du veröffentlichen könntest.
So, aber jetzt haben wir das alles gemacht. Ich glaub, es geht sogar einen Schritt weiter. Du denkst da eventuell drüber nach. Also Du fährst vom Gelände von deinem Kunden, bist im Auto drin, fährst jetzt weg, zur Not holst dir noch irgendwo 'n Kaffee, Aber dann fährst Du und Du denkst doch noch mal drüber nach, was ist 'n da grade eigentlich passiert? So, die Zeit kannst Du jetzt entweder nutzen zum drüber nachdenken oder Du kannst im Auto, ist doch 'n geschlossener Raum, dich sieht doch keiner.
Dann führ doch mal 'n Selbstgespräch. Erzähl dir noch mal grade, was Du grade erlebt hast. Und dann wirst Du nachher sehen, wenn Du das auch noch aufzeichnest, wenn Du dich echt traust dir mit diesem kleinen Mikrofon, dann hast Du nachher schon mal sone 1. Art Podcast. Und bitte, wenn das jemand macht von den Vertrieblern da draußen, den veröffentlicht ihr sofort.
Ja. Auch Nicht drüber nachdenken. Auch wenn er für euch komisch klingt. Wer sich nicht traut, den ersten Podcast rauszugeben oder das 1., was er mal aufgezeichnet hat, der vergibt sich so viele Chancen. Also die ersten Dinger sind die besten.
Kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen, meine 1. Radiosendung auf FFH, die hab ich mich 6 Jahre nicht getraut anzuhören. Ja. Ich schau mir meine ersten paar Folgen auch nicht an, weil das, oh, aber ja. Noch mal, Du musst es dann eben halt machen und wenn Du einmal drin bist Genau.
Dann lass dich nur nicht bitte stressen von dem, ganz kurz bevor ich, würd ich nicht unterbrechen, aber ganz kurz, lass dich bitte nicht stressen, sondern von dem Druck. Scheiße, jetzt hab ich eine Folge, jetzt muss ich nächste Woche wieder was machen, wieder was machen. Lass dich nicht stressen. Das ist erst mal fein, wenn Du das unregelmäßig machst. Du bist immer noch 700 Prozent weiter als diejenigen, die es nicht machen.
So, Du, bitte. Also ich glaube, diese diese Regelmäßigkeit, Du musst ja mal 2 Podcast Arten sehen. Die einen sind die, die Werbung reinmachen wollen. Hotel Matze oder der der Ben Bernd aus aus Köln ungescriptet. Das sind alles solche Sachen, die wollen ja mit Werbung Geld verdienen.
Das heißt, da erwarte ich das regelmäßig, was kommt. Genauso wie ich's vom Fernsehen gewohnt bin. Wenn Du das aber als Vertriebspodcast machst, dich darzustellen, hast Du absolut recht, finde ich auch, dann kommt was Neues, wenn neuer Content da ist. Also wär ich schon ideal, wenn das irgendwie in 4 Wochen mal zweimal passiert. Aber grundsätzlich dann.
Was ich glaube, was viel wichtiger ist, ist, ich kenne so viel Vertriebler, die immer sagen, so weißt Du, wenn ich merke, der hängt an der Angel, hat nur noch Beisemmung, dann schicke ich dem ja noch mal irgendwas. Ja. Das ist ja das, was wir im Also wenn die wenn die Marketingleute dabei wären, die würden das Lead Magnet nennen. So, und wenn Du wenn Du das einmal begriffen hast, dass das, was Du immer so wegschickst, vielleicht auch 'n Bestandteil von deinem Podcast sein könnte, dass sich die Leute, mit denen Du noch gar nicht geredet hast, dass die sich das runterladen können, dann wärst Du direkt dabei, ja? Und ich so, weißt Du mal, also dieses Bild mit den Anglern find ich halt cool, weil ich hab hier den Rhein direkt vor der Tür.
Und mir sagt dann neulich mal 'n Angler, es gibt 90 Sorten Fische im im Rhein. Da ich so, ich wusste gar nicht, dass es überhaupt so viele Fische an sich gibt. Und da sagte der, doch, doch und ich hol immer ganz bestimmte raus. Und da hab ich gedacht, jetzt hab ich verstanden, warum die sonen Köderkasten haben. Weil je nachdem, was der da vorne dran macht, holt der den einen oder den anderen raus.
Und wenn Du das mal siehst, podcasten ist wie Angeln. Wer weiß, welche Köder ankommen, der holt die großen Fische raus. Ja. So, und das machen wir jetzt, bring mal in deine Gedankenwelt als als Vertriebstleiter. Und weißt Du, wie Du an die großen Fische rankommst?
Du musst ja auch noch was reinpacken und Du musst dir was geben und solche Leadmegnet sind für mich heute extrem, extrem wichtig. Bei der Schule zum Beispiel könnte das sein, schick doch schon mal 'n Stundenplan vom ersten Jahr So. Kannst Du kurz erklären, Du hast irgendwas, ja. Ideal. Das ist 'n super Punkt.
In vielen Vertriebsorganisationen, wo ich ab und zu mal reingucken darf, wenn die mich anrufen und sagen live, hast Du vielleicht noch mal irgendwie die Möglichkeit, da bei uns auch noch mal draufzugucken, ist es tatsächlich so, ja, aber was soll ich dem denn, Alter, warum soll ich dem denn noch mal anrufen? Was soll ich dem noch mal schicken? Und schicken die, keine Ahnung, diese 7 Monat Seiten, platt gebügelt von Marketing, wo Also da klickt ja auch keiner drauf. Die 1. Folie ist direkt, wir sind seit neunzehnhundertundvierunddreißig der führende Partner für XYZ.
Und das ist alles so Ja? So, schick den doch einfach mal dann den den Podcast, wo Du vielleicht idealerweise, muss ja auch nicht, genau das Problem löst, was Du weißt, was der auch hat, ja. Und dann schiebst Du ihm eben halt das Projekt vielleicht noch Die Wahrscheinlichkeit ist höher, dass er sich das anhört, als dass er sich eben halt durch diese 700 Folien, wie gesagt, glatt gebügelt durch Marketing, sorry Marketing, ihr Ich weiß, ihr könnt nichts dafür und wir lieben euch, ist alles gut, aber ja. Tausendmal spannender. Tausendmal spannender.
Also kann ich ja auch mal sagen, Marketing sind coole Typen. Die machen Radiospots, habe ich früher gut von gelebt. Die machen Plakate, die machen Zeitungsanzeigen. So, jetzt frag ich mich nur, wie stelle ich mir bitte 'n Plakat vor, was 'n Vertriebler gemacht hätte? Ja.
Ehrlich zu sein, ich glaube, ich möchte es nicht sehen. Nein. Aber ich möchte die Geschichten, die möchte vom Vertriebler hören. Und nicht von von, weißt Du, natürlich hat Marketing auch so seine Berechtigung. Es gab ja eine Riesenkampagne in Deutschland, Umparken im Kopf.
Von der Tina Müller, als sie dann bei Opel da richtig ins ins Marketing eingestiegen. Das fand ich megagenial. Also wer Bock hat, sich da noch mal ein bissel zurück zu erinnern, macht das mal, das war, wie lange ist das her? Es war das mit der Hummel und Nee, das war, Du hast nur Plakate gesehen, umparken im Kopf, keine Marke, nichts. Ja.
Und dann auf einmal kam Kloppo da auch mit rein, der sagte, oh was ist das hier? Ist 'n Opel, ist ja cooles Auto. Stimmt. Ja, ja, okay. Ja, ist immer gedreht.
So, und der Witz war ja, es war klar, dass Tina Müller von Henkel zu Opel geht. Und die hat relativ früh mitgekriegt, dass ihr Betreuer von der Werbeagentur bei Henkel der gleiche ist, mit dem sie auch zusammenarbeiten wird bei bei Opel. Deshalb können wir im Vorfeld schon mal son bisschen, ohne dass Du denen sagst, dass wir schon zusammen. Und das Ergebnis war wirklich eine grandiose Geschichte. Jetzt glaub mal nicht, was die Vertriebler da draus hätten machen können.
Wie reagieren andere Leute da draus? Welche Geschichten gehen dir durch den Kopf, wenn Du als Vertriebler an den Dingern vorbeifährst in dein Autohaus? Mhm. So, und das das wär 'n Podcast gewesen. Gut, da hat damals noch keiner so wirklich dran gedacht, damals gab's es ja noch nicht.
Ja, leider. Aber gut, dank Corona hab ja euch mal 'n Podcast gestartet aus der einzelnen Motivation daraus, dass ich nichts Gutes gefunden habe, wo irgendjemand mal mit, also ohne diesen Tschakka, wir machen irgendwie den den so so so machst Du den besten Vertrieb der Welt und es geht nur über Ads und es geht nur darüber und mach das so. Ich hab 2, 3 Gute gefunden, aber es war mir einfach nicht gut genug, deswegen hab ich gesagt, komm, ich mach's selber, ne. Genauso wie ich damals ausm Marketing raus bin und gesagt habe, Leute, wenn ich euch Leads bringe, wieso verwandelt ihr den nicht selber? Und dann dann doch gemerkt habe, genauso wie beim Podcast, es ist gar nicht so einfach, weil es ist halt doch Arbeit und Du musst halt noch 'n paar Schritte gehen.
Aber genauso ist ja dann auch mein Podcast entstanden. Bevor ich beim Radio gelandet bin, hab ich eine Banklehre gemacht. Und mich hat gewundert, dass mir 1 der Kundenberater sagte, das Wichtigste, was ich hier bei der Bank eigentlich können muss, ist Vertrieb, Also verkaufen. Und dann hab ich gesagt, mhm, ich hab mal durchgeguckt, was wir so lernen in den 2 Jahren, da steht 1 nicht drin. Verkaufen, Vertrieb, also Börsengesetz, Aktiengesetz, all diese Sachen.
Aber nicht verkaufen. Hab ich gesagt, wo bitte haben Sie das gelernt? Und da sagt er, in 'ner Kneipe, während ich studiert hab, da lernst Du verkaufen. Weil dein Deckel, also dein Tipp hängt vom Deckel ab. Also was da draufsteht, was sie getrunken haben, was sie gegessen haben.
So hab ich gedacht, was der kann, kann ich auch. Und dann hab ich bei Käfer angeheuert, dieser Gastronom aus aus München, der hatte hier in Wiesbaden, ich glaub, wir waren 17 Aushilfen. Und die Chefin da, Natalie Henrich, die hat uns beigebracht, wie das geht. So, und dann irgendwann kriegst Du so viel Tipp, weil das ist nur noch 'n hochpreisigere Gastronomie, kriegst Du so viel Tipp, dass Du dir echt überlegst, geh ich jetzt zu Fußheim oder fahr ich mit der Taxi morgens 2? Der Fußweg wäre 10 Minuten gewesen.
Ich bin Taxi. Ja. So, und dann verstehst Du, wie das geht. Und das war für mich auch so der Punkt, wo ich mir gedacht hab, okay, also es gibt überall Chancen und Du kannst so viel als Vertrieb sehen, auch wenn jetzt nicht Vertrieb drauf bin. Ich war kein Vertriebsmitarbeiter, ich war Aushilfskellner.
Aber ich hatt es in der Hand, das Unternehmen nach vorne zu bringen und letzten Endes dann auch mich selber. Und so sind wir dann alle glücklich. Also lasst ruhig eure eure Vertriebler, wenn die sagen, ich hör auch Podcasts, wenn ich unterwegs bin, ich lern sogar draus, lasst die doch mal selber auch 'n Podcast machen. Im schlimmsten Fall ist es, Grütze klingt schlimm und ihr macht's nie wieder. Sehr, sehr schön.
Doppel auf, ich hab jetzt noch, während wir Richtung Ende reiten, noch noch noch 2, 3, Vertriebsleiter sagt live, ich nicht, wo ich hinzeigen soll, Du machst das jetzt. Ich hab das in dem Podcast von live on live gehört, nicht an der Nordseeküste, sondern, ne, Du machst das jetzt, so. Funktioniert oder funktioniert nicht? Funktioniert. Wir müssen halt nur 'n Konzept erarbeiten, was er gerne will, welche Rolle ich da drin spiele und dann können wir alles machen.
Also hier oben sind bergeweise Ideen drin. Ich kann's jetzt leider nicht aufklappen, aber wer Bock drauf hat, geht auf mein LinkedIn Profil, schreib mir eine Nachricht und dann wenden wir mal alles von links nach rechts. Also entweder ich hab jemanden, der da intrinsisch motiviert ist und sagt, ich hatte da Bock zu und ich würde das gerne machen. Ich glaube, jemanden ausm eigenen Team dazu zu zwingen, das zu machen, funktioniert nicht, weil dann ist wieder Demotivation und ja, ich kann jetzt nicht meine Kunden anrufen, weil ich muss ja 'n Podcast machen. Chef, wie mach ich dies?
Wie mach ich jenes? Aber ansonsten dich dann eben halt zur zur Hilfe nehmen. Okay, dann würd ich ganz gerne noch mal, hast Du noch eine Story aus deinem, also Du hast ja grad eben schon gesagt, ne, mit dem sicher reisen, dass das dass es gut funktioniert hat. Gib mir doch vielleicht noch mal irgendwas irgendwas, was 'n bisschen trockener ist, nicht so cool wie Reisen, wo Du sagst, guck mal, da haben hat son Podcast echt richtig gut funktioniert? Der Bundesverband Systemgastronomie, das klingt jetzt nicht besonders, also dass ich dabei sein muss.
Da sind alle organisiert, nicht nur McDonald's Burger King und Kentucky Fried Chicken, da ist auch die die Deutsche Bahn mit ihrem Cateringbereich und so weiter drin. Das ist 'n riesengroßer Verband, der eine unglaubliche Power auch hat, auch in Berlin. Die haben irgendwann gesagt, okay, wir machen einen Podcast. Mhm. Und da war die Frage, wie nennen wir den?
Es geht irgendwie Geschäftsdinge, es geht auch Azubis, die wir natürlich neugierig machen wollen. Und da hab ich gesagt, die werden jetzt aber nicht suchen, weil letzten Endes ist ja 'n Podcast auch 'n Suchmedium. Also Du musst schon die Idee kriegen, wonach suchst Du, die werden nicht suchen nach Systemgastronomie. Weil die im Zweifel sagen, ich geh zur Meckis und nicht, ich gehe in ein Mitgliedsunternehmen der Systemgastronomie. Und dann haben wir eine Weile gehirnt, wie können wir das Ding nennen?
Also welche Begriffe suchen die eher, auch im normalen Leben, Google, KI, was auch immer. Und dieser Podcast heißt Pizza Burger Business. Geil. Also Du musst die Ecke denken, wen hast Du und wen brauchst Du und was machst Du da draus? Und wenn Du das hast, dann funktioniert es.
Und die benutzen das, euer Azubis zu gewinnen, eure Mitarbeiter zu gewinnen und vielleicht auch wahrscheinlich dann Kooperationspartner et cetera, richtig? Also die die erklären alles. Also da da war eine Folge dabei, da war, ich mein, es wär Losteria gewesen. Die hatten halt 'n 'n ganz jungen Typen, der hier nach Deutschland gekommen ist, da dann eigentlich nix konnte, der so begeistert war irgendwie von dieser Art und Weise, wie die ihn aufgenommen haben. Die nennen sich ja auch die die Familie.
Und das Leben, die wirklich und das hörst Du dann halt auch mal. Weißt Du, draußen draufschreiben, auf diese riesengroßen Papiertisch stecken, kann ich das alles. Ja. Aber das Leben geht dann noch mal ganz anders, wenn Du auch sagst, wir machen einen Podcast. Ich kann auch noch einen noch mit dazu tun.
Ich hab, es gibt tatsächlich einen sehr teuren Kurs im Internet, den ich nicht gekauft habe, sondern ich hab's einfach im Rahmen dieser Folge noch mal recherchiert. Es gibt tatsächlich im Vertrieb auch die Möglichkeit, über den Podcast direkt Kunden zu gewinnen. Das ist relativ einfach. Sagen wir mal, ich möchte ganz gerne mit der Lufthansa sprechen, ja. Und ich hab zufälligerweise einen Podcast, der sich das Thema Vertrieb zum Beispiel kümmert.
So, und ich möchte ihm, sagen wir mal, jetzt Vertriebs Coachings verkaufen oder sonst was. Mhm. Mhm. Wenn ich den einfach so anrufe und sage, lieber Head of Sales, lieber Vertriebsvorstand, Lufthansa, ich möchte ganz gerne bei Ihnen Vertriebscoaching machen. Darf ich Ihnen meine IBAN schicken?
Sie überweisen mir Geld und dann sagen wir nur noch, wann's losgeht. Wird's relativ wackelig. Ich glaub nicht, dass das funktioniert. Also ich kann's nicht. Vielleicht gibt's Leute da draußen, die das Magic irgendwie hinbekommen.
Was Du aber tun kannst, ist, dass Du sagst, guck mal, das hier sind spannende Persönlichkeiten aus dem Vertrieb. Lieber Vorstandsvorsitzender, Vertrieb für Lufthansa, ich hab hier eine Idee und 'n spannendes Thema, hätten Sie vielleicht 20 Minuten Zeit fürn Podcastinterview? Die Wahrscheinlichkeit, dass der dann mit dir spricht, ist höher, als wenn Du ihm sagst, guck mal hier, ne, ich will ja meine Dienstleistung. Was passiert hintenrum? Du sprichst mit ihm 20 Minuten, wenn Du gut vorbereitet bist und das ordentlich irgendwie auch alles mit ihm sauber machst, dass Du super abwickelst.
Wenn Du dann im Nachgespräch, wenn wir jetzt gleich hier auf Stock drücken, ja, sprech ich ja auch noch mal mitm Live kurz, wie war's, mit deiner, dann kannst Du ja immer immer noch mal fragen, sag mal, was machen Sie denn eigentlich den Podcast? Es ist ja nur Vehikel Sinn zum Zweck. Und dann sagst Du, ja, ich mache eben halt auch Vertriebscoachings. Und dann sagt er, ach spannend, dann kann ich mir das ja mal merken, weil das war ja 'n echt super Gespräch et cetera pp. Mhm.
Du kriegst quasi 2 Fliegen mit 1 Klacke mit 1 Klappe geschlagen, weil Du nicht nur coolen Content generierst, sondern auch noch 'n richtig wertvollen Kontakt, weil ansonsten kommst Du ja an solche Leute nicht ran. Natürlich funktioniert das nicht immer. Und auch da brauchst Du 'n langen Atem, ja. Aber Wahrscheinlichkeit, dass Du jemanden vor die Flinte bekommst, den Du haben möchtest, in 1 relativ hohen Position ist deutlich höher, wenn Du ihn zu einem Interview anfragst, entstanden, dass Du mit ihm einen Vertriebscall machst. Ja.
Lass mich dich 'n ganz kleines bisschen bremsen. Also jemand, der mit dem Podcast anfängt, sag ich immer erst mal, mach 10, mach 20 Folgen solo. Alleine Du. Wenn Du das alles so im Griff hast, dass Du dich hören kannst, dass Du weißt, wie das Mikrofon funktioniert, dass Du vielleicht auch mal son bisschen mit dem Mikrofon spielen kannst. Dann bist Du so in dem Modus, wo Du dann an Gäste denken kannst.
Also für mich ist das immer erst, ich bring meinen Kunden erst die Basics bei, das Fundament. Und wenn wir das haben, dann gehen wir so in die Masterclass, wenn Du's so nennen willst und das sind dann tatsächlich Interviewgäste. Weil die kannst Du dir natürlich auch schnell verbrennen, aber Du kannst genau das dabei erzielen, was Du grade skizziert hast, dieses Szenario. Aber dann bitte muss das Interview sexy sein. Ja.
Und der muss muss nachher denken, was ist denn das für ein faszinierender Mensch? Oder mehr zu sein, diese diese Mails, hier ist meine IBAN und Sie können mir was überweisen, dann legen wir los. Die kriegen wahrscheinlich so viele davon jeden Tag, dass die irgendwann sagen, komm, können wir irgendwie hier son Filter einbauen, dass das mal gleich aussortiert wird? Also 'n Interview muss cool sein. Wenn's cool ist, funktioniert das gut.
Da gehört 'n bisschen was dazu. Ich hab in meinem Leben etwa 1000 Interviews gemacht. Ich hab auch viel dabei gelernt auf dem Weg dahin. Haben wir noch Zeit für eine Anekdote? Deine Anekdoten, immer.
Also mein allererste oder die 1. Große Pressekonferenz war mit Luciano Pavarotti. 1 der großen Geht kleiner, geht kleiner vom Starfaktor her. Es kam blöderweise halt der nach Wiesbaden, 'n Konzert zu geben und ich musste als Zivi in diesem Krankenhausradio dahin. Und es gab ganz knallharte Regeln.
Weißt Du, bei solchen, die machen keine Gefangenen mit den Journalisten. Da hieß es, jeder Journalist, eine Frage auf Italienisch und es muss bitte zu tun haben mit dem Werk von Herrn Pavarotti. So, ich war Anfang 20. Klassische Musik, habe ich gleich kassiert. Italienisch, ich könnte auf Italienisch vielleicht 'n Latte Macchiato, 'n Espresso, sowas bestellen und 'n Balloni Eis.
Ich hatte also nur das Ding mit der einen Frage. Ich wiederum hab mich vorbereitet, hab recherchiert, der Typ spricht extrem gut Deutsch, weil Deutschland, Österreich, Schweiz war 'n großer Markt für den, deswegen sprach er die Sprache. Und da hab ich aber erst mal mich zurückgehalten mit meinem Und hörte so was, was so mich rum war. Und ich hab immer Komponistennamen gehört, die haben gedacht, ach Du Scheiße, die halten sich echt alle an diese Regeln, was ja Journalisten nicht immer tun. Und der guckte dich an, hat deine Frage gehört, beantwortet, guckte zum Nächsten.
So und irgendwann guckte er mich an. Hab ich noch mal tief durchgeatmet und hab gesagt, Herr Pavarotti, was singen Sie bitte in der Badewanne? Und da ging son Raunen durch das restliche Publikum. Ich hatte das Gefühl, erst hast Du meine Justizbeleidigung betrieben und die werden dich leicht tehren und federn und dann reinwerfen. Dann grinste er, pass auf und dann sagte er, in der Badewanne, nix, da zahlt ja keiner für.
Großartig. So, das hab ich mir aufgeschrieben, war total zufrieden und hatte ja meine eine Antwort. Jetzt hatte ich nur 'n Problem, weil er guckte mich weiter an. Ah, ja, mach weiter. Genau.
Scheiße, ich hab mich an die eine Regel gehalten mit der einen Frage. Hatte keine 2.. Und so schnell bis mit Anfang 20 jetzt auch nicht, wenn dir 1 von dem Kaliber mal eben sagt, ich würd eine 2. Fragen beantworten. Der Witz war aber noch, es hieß, den Meister nicht Autogramm fragen.
So, jetzt hatte ich dann vor mir halt Unterlagen liegen. Wir kriegten auch von dem Management so ganz tolle, bisschen dickere Kartons, wo so draufstand, was die wichtigsten Stationen von ihm waren. Der ging hier an mir vorbei und ich hatte mich ja an dem Rand gesetzt extra. Ich wollt nicht auffallen oder schnell weg können. Und dann kam der, haut mir auf die Schulter, sagt, Badewanne, nimmt meinen Stift aus meiner Hand und schreibt seinen Namen auf das Blatt.
Ich hab gedacht, also wenn das Journalismus heißt und wenn das Interviewtechniken sind, hier bin ich zu Hause und der Weg ging ja dann auch so weiter. Wunderschön. Wunder. Solche Geschichten kann jeder Vertriebler da draußen übrigens auch machen mit seinem Podcast, weil Podcast ist nichts anderes als Radio. Ich sag immer, wenn die Leute mich fragen, wann hast 'n damit angefangen?
Das gibt's ja so seit 2015, 16, hab ich gesagt, ich hab mit Podcast angefangen, da hieß das noch Radio. Ja. Von der Idee her ist es exakt das Gleiche, nur ohne Musik. Und ich glaube, wenn die sich tatsächlich trauen würden, diese das, was Du vorhin gesagt hast, ne, an der Bar, ich könnte dir Sachen erzählen, willst Du gar nicht wissen, doch. Doch, doch, ganz genau die.
Die wollen wir wissen, ja. Wo Du vielleicht son Kann ich das erzählen? Ja, kannst Du. Und deswegen ist es wunderschön, dass Du jetzt heute sone Geschichte noch mal zum Besten gebracht hast und noch mal rausgeholt, weil vielleicht macht es ja dem nächsten Interview Gast oder dem zukünftigen Interview Gast von von meinem nächsten Genau diese Geschichten will ich ja hören. Ich will ja wissen, guck mal, wie war das denn, als Du deinen größten Deal gewonnen hast?
Oder wo hast Du's mal so richtig vermasselt? Ja? Wo wo ist alles komplett schiefgelaufen? Das sind die Geschichten, die dann dann tatsächlich ehrlich und witzig, spannend und das hört man sich einfach wunderbar gerne an. Und dann ist immer nur diese ganze Zeit dieses Blattgeschliffene, ganz ehrlich, dann drückst Du doch auf weiter oder machst Radio an oder keine Ahnung, irgendwas anderes, ja.
In 'nem Podcast hast Du die ersten ein, 2 Minuten, vielleicht 5, aber dann hast Du auch schon großzügigen Hörer. Wenn Du in der Zeit nix lieferst, bist Du weg. Also Also wir haben das beim Radio früher immer genannt, Earcatcher. Die ersten Gedanken, die ersten Sätze, die müssen so mitreisen sein, dass hier irgendwas in die Ohren reingeht und dass die Leute den Rest hören wollen. Und das ist vielleicht dann auch son Stück weit was, wo Du wo Du reinkommen musst in das Wissen.
Aber wenn Du Bock drauf hast, es gibt entweder genügend da draußen, wo Du dir zuhören kannst. Mein heißer Tipp, guck in den Charts, Podcast Charts, was oben ist. Wenn Du aber sagst, ja okay, ich hör's jetzt immer, aber sorry, ich begreif's nicht, dann frag halt jemanden. Genau. Der es macht.
Dann frag doch einfach zum Beispiel den Herrn Arens, den den den den live. Deswegen lass ich's direkt dazu dazu übergehen, wenn man noch mehr von dir erfahren möchte, lieber live. Wo findet man dich am allerbesten? Also man kann meinen Namen in die in die Podcastwelt eingeben, weil ich drängel mich immer in die suchrelevanten Felder der Podcasts, die ich moderiere mit rein. Dann hörst Du mal son bissel was, was was ich auch mache, auch unterschiedlichste Bereiche, Rückversicherer, Umweltministerium, also alles was was es da so gibt oder diese Reisegeschichte oder wirklich geht auf LinkedIn.
Das ist der Bereich, wo ich mich am meisten rumtreibe, weil ich finde, da trifft man die spannendsten Menschen im Moment. Hört rein, da wird sich demnächst auch son bissel was verändern. Der Content wird sich noch mal 'n bisschen verändern. Also wer wirklich Bock hat auf die Podcastwelt, connectet dich. Machen wir.
Ich pack natürlich dein LinkedIn Profil mit in die Shownotes und da rund dieses Video wirst Du Zugang zum Live finden. Ja, selbstverständlich. Wenn Du ansonsten als lieber Zuhörer noch mehr zum Thema Vertrieb erfahren möchtest und noch mehr zum Thema, wie Du Kunden gewinnen kannst außer über einen Podcast, lege ich dir noch mal unsere Webseite Vertrieb Punkt Business mit ans Herz. Dort findest Du alle Interviews, alles, was Du an Downloads irgendwie finden kannst und auch die nächsten Online Offline Events. Aber das sollte jetzt für heute erst mal gewesen sein.
Ich möcht mich noch mal an dieser Stelle lieber live ganz, ganz, ganz herzlich dafür bedanken, dass Du heute dir die Zeit genommen hast. Es war 1 der, glaub ich, bestvorbereitetsten Gäste, die wir hier hatten. Und ich freue mich riesig, dass Du mir jetzt heute mehr als 45 Minuten geschenkt hast dafür. Danke schön. Sehr gerne.
Ich wünsch dir spannende Hörer und allen, die demnächst Vertriebspodcast machen, wirklich nur coole Leute, die sagen, von denen will ich mehr hören. Das ist gut. Dann sind wir beide raus. Ich wünsche allen da draußen eine gute Fahrt, gute Geschäfte und noch einen erfolgreichen Tag. Bis dahin.
Veröffentlicht mit CiteCast