Cover: Walter Stuber - Erfolge durch Misserfolge?

Walter Stuber - Erfolge durch Misserfolge?

16. April 2025 16:09 Min. Zu Gast: Walter Stuber
0:00 16:09

Worum es geht

In dieser Folge von 'Handwerk spricht' ist Walter Stuber zu Gast, der als 'Mutmacher' gilt und in Misserfolgen Chancen erkennt. Er spricht darüber, welche Rolle Führung im Team – gerade im Handwerk – spielt und wie ihm die richtigen Menschen zur richtigen Zeit begegnet sind. Ein Gespräch über Rückschläge, Haltung und den Wert von Begegnungen.

Das nimmst du mit

  • Misserfolge lassen sich als Chancen und Ausgangspunkt für Weiterentwicklung begreifen.
  • Die eigene Rolle in der Teamführung bewusst einzunehmen ist gerade im Handwerk entscheidend.
  • Die richtigen Menschen zur richtigen Zeit zu treffen kann den beruflichen Weg maßgeblich prägen.
  • Eine mutmachende Grundhaltung hilft, mit Rückschlägen konstruktiv umzugehen.
Aus dieser Folge
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Autor: Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!

Die wichtigsten Antworten

Wer ist der Gast dieser Folge?
Zu Gast ist Walter Stuber, der als 'Mutmacher' beschrieben wird und in Misserfolgen Chancen sieht.
Worum geht es in der Folge?
Es geht darum, wie man aus Misserfolgen Erfolge machen kann und welche Rolle Teamführung insbesondere im Handwerk spielt.
Für wen ist die Folge interessant?
Vor allem für Menschen aus dem Handwerk sowie alle, die sich mit Führung, Teamarbeit und dem Umgang mit Rückschlägen beschäftigen.
Wo kann man dem Podcast folgen?
Der Podcast 'Handwerk spricht' ist auf Instagram unter @handwerkspricht zu finden.

Zu Gast

'Mutmacher'

Walter Stuber wird als 'Mutmacher' beschrieben, der Chancen in Misserfolgen sieht und betont, die richtigen Menschen zur richtigen Zeit getroffen zu haben.

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Transkript

Herzlich willkommen zu Handwerk spricht, die Sendung, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit dem Handwerk verbindet. Und heute haben wir einen ganz besonderen Gast hier bei uns im Studio, Walter Stuber. Und er hat das Thema Erfolg durch Misserfolg mitgebracht. Walter, herzlich willkommen hier im Studio. Stell dich doch bitte mal kurz vor und sag uns, was Du machst.

Oliver, ich bin Mutmacher, Gesellschafter, Geschäftsführer, Autor, Netzwerker zusammen mit meinem Gesellschafter Dirk Eckert. Wir haben ein Spezialgerüstbauunternehmen und haben aber zusätzlich noch 3 weitere Marken. Zum einen, wir schreiben Bücher zusammen, Mutmacherbücher. Wir haben eine Marke, die heißt Schutz in Perfektion. Wir machen in laufenden Produktionen Schutzeinhausungen.

Und wir haben eine Neuheit, eine automatische Gerüstwaschstraße. Oh, hochspannend. Wie funktioniert so was? So was funktioniert, die Gerüstteile werden da aufgelegt und laufen durch diese Maschine durch. Ja.

Ja und werden mit 1000 Bar mit klarem Wasser, ja, also klarem Wasser gewaschen und kommen dann auf der anderen Seite raus wie neu. Ja, mhm. Ohne Putz und alles, ja. Das heißt, ihr macht das aber nicht nur für euch, sondern auch für für Mitbewerber, oder wie? Wir haben jetzt 2 Jahre Testlauf gehabt.

Wir haben amerikanisch gedacht, da können wir später noch mal drauf zurückgekommen, haben so eine Maschine gekauft, haben dann noch mal den gleichen Wert noch mal nachlegen müssen an Geld, bis die Maschine gelaufen ist. Und Zwischenzeit läuft die und wir machen das auch für Handwerker, für Wiederverkäufer. Die Gerüstbauer sind noch bissel zurückhaltend, aber das kommt noch. Okay. Jetzt hast Du ganz viele Punkte grade genannt.

Du bist Autor, Du hast Bücher geschrieben, Du bist Unternehmer, Du bist ja vielseitig unterwegs. Wie ist es denn dazu eigentlich gekommen, dass Du so so viele Punkte und Aspekte tatsächlich in Angriff genommen hast? Ich hab die richtigen Menschen zur richtigen Zeit getroffen. Das kann man mal einfach so sagen. Die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt getroffen.

Und wir haben einen Motto, wir beide zusammen. Das heißt, einfach machen. Mhm. Wer beide zusammen heißt, der Kollege, von dem Du eben noch Ja, und Du deckert. Genau, okay.

Gib mir noch mal son bisschen 'n Gefühl dafür, wie so dein Anfang gewesen ist, wie das alles so gestartet ist und wie das so seinen Weg genommen hat. Genau. Ich war neunzehnhundertdreiundneunzig war ich bei der Firma Gerüstbau Gemeinhardt in München beschäftigt. Und mir hat es dort überhaupt nicht gefallen, weil der Betrieb nicht innovativ war. Mhm.

Und ich wollte da aufhören und hab dann eine Anzeige in der deutschen Bauzeitung gemacht. Ich suche neue Stelle. Meine Ehe war auch am Ende, ja. Ich war kurz vor der Scheidung. Ich such eine neue Ställe und hab dann alles frei gehabt, mich in ganz Deutschland zu bewerben.

Und da hatten mir, verschiedene haben mir da geschrieben und dann bin ich auch mit manchen in Vertragsverhandlungen gegangen. Aber ich war mit dem Herrn Gemeinhardt sehr gut unterwegs und hab mich mit dem Herrn Herr Heinrich Gemeinhardt sehr gut verstanden. Und ich hab dem dann erzählt, ja, ich möchte in 6 Monate aufhören und ich möchte was Neues anfangen. Mir gefällt's hier nicht aus verschiedenen Gründen. Mhm.

Und der Herr Gemeiners hat mir dann vorgeschlagen, dass ich Niederlassungsleiter werden kann in der neu zu aufbauenden Niederlassung in Sachsen. Und das bin ich dann auch geworden. Ich bin am ersten Dezember, das sind jetzt 30 Jahre, leb ich jetzt in Sachsen. So bin ich nach Sachsen gekommen. Und die Firma hab ich dann geleitet bis 2001.

Der Herr Gemeinert hat sich 2000 entschieden, die Firma zu veräußern. Und ich hab die mit meinem Gesellschafter und 3 weiteren Gesellschaftern die Firma zu 70 Prozent übernommen. Mhm. Ja, ein spannender Weg bis dahin. Jetzt haben wir ja heute darüber gesprochen, über Misserfolge.

Bisher war ja noch kein Misserfolg dabei, wie wir gesprochen haben. Aber Du hast das Thema Mut eben auch schon angesprochen, dass Du darüber auch schreibst und das festhältst. Aber dann geben wir mal das Thema Misserfolg. Wie wichtig ist für dich Misserfolg und wie wichtig ist es für dich, aus Misserfolgen zu lernen? Ich glaube, dass man nicht unbedingt jeden Tag Misserfolge braucht, das ist richtig.

Aber man braucht in 1 gewissen Regelmäßigkeit braucht man Misserfolge. Man muss das Geschäft immer wieder neu überdenken, neu anfassen manche Sachen. Und die hatten wir genug Misserfolge. Auch noch heute laufen nicht alle Dinge rund. Und ich glaube, dass man Ich hab 'n Lebensmotto, das stimmt normalerweise immer hundertprozentig nach einem Tief kommt ein hoch.

Mhm. Ja, definitiv. Ist denn dieses Thema, ja, Misserfolge zu haben oder auch Mut zu haben? Ist es 'n reines Unternehmerthema oder ist es 'n 'n menschliches Thema, 'n menschliches Bedürfnis auch immer daran zu wachsen? Ich glaube, dass viele Menschen das gar nicht wissen, dass sie das haben, ja.

Sie geben einfach zu schnell auf, ja. Auf eine halbe Strecke sagen sie, das funktioniert nicht und machen nicht bis zum Ende weiter. Das ist, glaub, in der Gesellschaft heute fast so üblich, ja. Ich probier's mal, funktioniert nicht. Geh ich wieder zurück?

Nee, mach ich wieder was anderes. Ich bin mehr 'n Mensch, ich laufe Höchstform auf, ja. Und dann kann's sein, dass ich das wieder abbreche. Und das sagt meine Frau, Mensch, jetzt hast Du so oft versucht abzunehmen. Ja, ich hab einmal hab ich über 50 Kilo abgenommen, dann hab ich in der Zwischenzeit jetzt wieder 15 Kilo zugenommen.

Dann probier ich's wieder und sagt meine Frau, ja, jetzt mach's wieder 'n Stück weit, ja. Dann sag ich, ich bin vielfältig. Ich war mal toll angeln unterwegs, ich hab mal früher viel gewandert, ja. Ich kann Kajak fahren, ich bin 'n vielfältiger Mensch und ich mach das immer bis zur hoch Höchstleistung. Und wenn ich dann fertig bin, dann hör ich wieder auf und fang was Neues an.

Ja, ist total spannend. Das, ich kenn das son bisschen auch von mir tatsächlich, dass das das immer die die Punkte, wo einem ja, wo grad der Schwerpunkt für ja jemanden ist und wo man wirklich 'n Bedarf auch für sich selber drin sieht, ob's privat oder auch geschäftlich eben halt ist, dass man da sehr viel Zeit und Intensität auch einsetzt und dann im Nachgang eben halt schaut, wie komm ich damit klar? Passt's oder passt nicht, ne? Und sich dann noch mal tatsächlich entscheidet. Aber sag mal, aus den Misserfolgen heraus haben sich dadurch für dich schon mal direkte Geschäftsmöglichkeiten ergeben?

Fällt dir da spontan was ein? Es gibt, wenn ich jetzt 20 Jahre zurückschauen könnte, das wär toll, ja, wenn ich das nur einfallen würde. Ich bin auch kein Mensch, wo immer zurückschaut. Ich bin 'n Mensch, wo nach vorne schaut, ja. Und mir fallt da jetzt direkt, muss ich da sagen, nicht sein.

Okay. Hast Du denn eine Strategie, die Du nutzt, wenn Du in irgendeiner Form gerade einen Engpass hast oder Misserfolg hast, wie Du dann aus diesem Loch in Anführungsstrichen wieder rauskommst? Handwerk bedeutet machen. Deine Zeit ist zu wertvoll für viel Bürokratie. Wir setzen uns dafür ein, dass dein Alltag einfacher wird.

Weniger Büro, mehr Fokus auf deine Projekte. Gemeinsam digitalisieren wir das Handwerk und gestalten die Zukunft. Ja, früher hab ich mir so in mir die Fehler gesucht, ja. Ich bin mit wenig, ich hab das Wort Selbstliebe nie verstanden, ja, was das bedeutet. Ich hab mich jetzt im letzten Jahr intensiv das 1.

Mal beschäftigt mit dem Thema Selbstliebe. Ich bin ja auch ins Coaching gegangen, hab mich mit dem Thema Selbstliebe beschäftigt nach langer Zeit, hab noch mal zurückgeschaut mit, meine Schwester ist momentan 82, mal mit meiner Schwester gesprochen. Also ich bin ein und 2 62, zieh 82, 20 Jahre aufeinander. Wie war das nach der Geburt, wo ich auf die Welt gekommen bin? Wie war das mit unserer Mutter?

Wie schwer war sie krank, wo ich auf die Welt gekommen bin? Meine Mutter war 44. Und ich hab das noch mal aufgearbeitet, diese Zeit noch nicht ganz aufgearbeitet, aber viel hab ich aufgearbeitet, zu schauen, wo liegt der Fokus? Und ich war früher auch 1, der sehr schnell wütend geworden ist, also mal son Tyrann viele Jahre, wenn irgendwas nicht geklappt hat. Und das hab ich aber komplett abgelegt.

Ich bin heute sachlicher, geh an die Sachen anders dran und merke dadurch auch Erfolge. Ja, hätt ich auch jetzt gar nicht gedacht tatsächlich. Wir haben uns ja vorher schon mal unterhalten, dementsprechend Ja, aber gut, es ist natürlich im Geschäftsleben häufig so oder wenn eben halt Themen sind, die einen dann doch sehr betreffen, dass man eben halt dann eben halt schon mal son bisschen, ja, ja, aufbrausender werden kann, ne. Ist immer das eine typisch menschliche Eigenschaft an der Stelle. Von daher, ich glaub, dagegen kann man sich nicht komplett wehren.

Das passiert trotzdem, denk ich mal, immer noch mal, ne. Aber ist schon richtig. Es bringt oft nichts tatsächlich in der Art, dann eben halt mit anderen Menschen zu agieren. Thema Misserfolg. Wenn man ein Team führt und dieses Team hat halt eben grade eben keinen Erfolg, sondern einen Misserfolg, wie ist, wie wie geht man damit rum als Chef und als Vorgesetzter?

Wie kann man son Team mitnehmen? Also ich glaube, das das hab ich noch nicht erlebt. Mhm. Muss ich mal so sagen. Weil mein Team sehr erfolgreich ist und noch erfolgreicher ist, das sagten wir immer, wenn wir beide nicht da sind.

Mhm. Dann läuft unser Team auf Hochtouren. Wir waren vor vielen Jahren mal zusammen in Amerika und nachdem, wo wir zurückgekommen sind, haben wir der höchste Umsatz der Firmengeschichte geschrieben in den 4 Wochen. Mhm. Also auf die 4 Wochen Periode.

Ja, sehr spannend. Also auf jeden Fall schon mal auch sehr gut fürs Team oder wir haben ein sehr gutes Team dann an an dem an der Stelle. Das ist natürlich aus unternehmerischer Sicht eine hervorragende Situation, ne. Nutzen Sie Kundenfeedbacks? Wir nutzen Kundenfeedbacks.

Wir haben vor 2 Jahren begonnen, die Angebote zu unterteilen in ganz normalen Angebote und und besondere Angebote. Wir haben dazu jemand gefunden, die uns besondere Angebote ausarbeitet, weil wir vorher mit dem Kunden intensiv telefonieren, bevor wir 'n Angebot machen. Fragen stellen bezüglich des Angebots, Fragen zu der Termindreue, zu der Wirtschaftlichkeit, wo ihnen eine wichtige Sicherheit wichtig ist. Also ganz viele Themen werden gefragt, im Vorfeld schon. Und diese Fragen und das, was auf der Webseite steht für über diese Firma oder was eben Angebotsanfrage steht, das wird zusammen in ein besonderes Angebot eingearbeitet.

Mhm. Und in dem Angebot arbeiten wir mit dem Feedback der Kunden ganz stark. Mhm, okay. Ja. Das Angebot sieht ganz anders aus.

Das kostet auch richtig Geld, son Angebot aufzubauen. Das ist fachlich sehr fundiert, dieses Angebot. Aber wir machen 50 Prozent Treffer. Ja, das ist eine sehr gute Quote. Ja.

Ja. Jetzt hatten wir im Vorgespräch schon mal darüber gesprochen, dass ihr sehr viel im Unternehmen tut, auch für die Gesellschaft tut und dass auch die ein oder andere Auszeichnung schon mal gab. Möchtest Du da noch mal kurz drauf eingehen? Also wir haben letztes Woche haben wir den Impact Award bekommen in in Offenbach bei Frankfurt und der haben wir bekommen für Transformation und Nachhaltigkeit. Es war also noch 'n Foodunternehmen dabei und es war die Raiffeisenbank in Arlberg dabei, also in Tirol.

Und wir haben den deswegen bekommen, weil wir wirklich ein Mittelständler sind, der Transformation lebt Mhm. Im Unternehmen und das vorantreibt diese Transformation. Und dadrauf waren wir natürlich sehr stolz. Es waren also über 1000 Start ups da in dieser Veranstaltung. Es waren Investoren vom Ausland da, über 1500 Stück.

Und das war natürlich schon hochrangige und sehr gute Auszeichnung. Was wir natürlich noch erfahren haben, das wussten wir vorher auch nicht ganz so. Wir machen die Gemeinwohl Ökonomiebilanz machen wir. Und die ist natürlich, normalerweise sag ich immer nicht fast fürn Handwerksbetrieb, sondern für studierte Menschen, weil die Fragen sind für studierte Menschen ausgerichtet, nicht für Handwerker. Mhm.

Und wir waren immer der Meinung, die beginnt bei 0 und geht bis 1000. Wir haben aber dort erfahren, dass die bei 3000 minus beginnt und dass wir mit 375 Punkte ein spitzenmäßiges Unternehmen sind in diesem Bereich. Ja, hast Du eine Großstadt so. Ja, danke. Möchtest Du den Zuhörern noch einen Tipp, einen Hack mitgeben, den sie vielleicht anwenden können für sich und die Unternehmen?

Was ich immer sage, was ganz wichtig ist, also ich empfehle Berater reinzuholen ins Unternehmen und da die Top Berater zu nehmen. Also nicht aufs Geld zu schauen, das ist ganz wichtig, weil da wird die größte Fehler gemacht, ja, zu teuer und ein Tag 10000, also wahnsinnig. Oder 15000 son Berater einen Tag. Wer soll das bezahlen, ja? Ich kriege ja auch nur 50 Euro die Stunde, ja?

Mhm. Ja, das ist richtig, da sind wir selber dran schuld, dass wir die 50 Euro bekommen. Da da wir können ja auch 10000 verlangen. Ob wir's bekommen und durchsetzen können, ist ja unsere Sache. Ja.

Aber ich hab da meine Erfahrung ist das, dass Top Berater top Geld kostet. Mhm. Und diese Berater so viel mitbringen, dass Du son Schwung reinbekommst in das Unternehmen, dass das nach vorne geht, das Unternehmen, wenn alle das verstanden haben, wo man hinwill zusammen, gemeinsam mit hinwill. Mhm. Walter abschließend, wie schätzt Du die aktuelle Rolle des Handwerks ein und findet es genug Wertschätzung in der Gesellschaft?

Das Handwerk, bin ich der Meinung, dass es genug Wertschätzung bekommt. Ich bin mehr der Meinung, dass die vorhandenen Gesetze, was die Berufsgenossenschaften in den Raum stellen, ja, die Gesetzeslagen zum Thema Schwarzgeld, ja, dass da zu wenig von der staatlichen Seite aus gemacht wird, zu wenig durchgegriffen wird, Mhm. Ja. Dass teilweise in Handwerksbetriebe ja am Wochenende schwarz gearbeitet wird, das wird einfach geduldet, ja. Da wird nicht durchgegriffen.

Auch in andere Branchen, also nicht unbedingt im Handwerk. Zum anderen bin ich der Meinung, dass der Arbeitsschutz, das seh ich tagtäglich, viele einige Firmen machen 100 Prozent Arbeitsschutz, achten darauf, bilden ihre Mitarbeiter weiter, kaufen das modernste Arbeitsmaterial, setzen das setzen das durch. Und dann gibt's wieder Firmen, die machen gar nichts. Und das wird in der Gesellschaft, in der Gesellschaft und von der Politik und von den Berufsgenossenschaften toleriert. Und das find ich unfair, ja.

Und da muss dringend was gemacht werden. Ja, Walter, vielen Dank. Das war das Abschlusswort von Walter Stuber, unserem Gast heute bei Handwerk spricht. Er hat's auf den Punkt gebracht.

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