Rolf Randecker - Lohnt sich arbeiten überhaupt noch?
Worum es geht
In dieser Folge von „Handwerk spricht
Das nimmst du mit
- Die Folge geht der zentralen Frage nach, ob sich Arbeit angesichts des Bürgergeldes finanziell und persönlich noch lohnt.
- Rolf Randecker teilt seine persönlichen Einblicke und Einschätzungen zum Verhältnis von Arbeit und Sozialleistungen.
- Das Thema wird aus der Perspektive des Handwerks beleuchtet und regt zur eigenen Meinungsbildung an.
Autor: Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!
Die wichtigsten Antworten
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Transkript
Herzlich willkommen zu Handwerk spricht, Ihrer Sendung, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit dem Handwerk verbindet. Und heute haben wir ein Thema und zwar lohnt sich Arbeiten überhaupt noch? Und dazu hab ich Rolf Randecke heute hierzu Gast bei mir im Studio. Rolf, Du bist der Datingpartner bei euch im Unternehmen. Es wär schön, wenn Du dich mal ganz kurz vorstellst und einfach mal sagst, wie denn die neuen Regularien im Bereich des Bürgergeldes die Situation bei euch im Unternehmen verändert haben.
Mhm. Ja. Herzlichen Dank erst mal für die Einladung, Oliver. Ja, Rolf Martin Rande, ich komm aus dem Marketing und in diesem Rahmen ist seit Jahren das Thema Schulung, Fort- und Weiterbildung ein Kernthema meines Schaffens und Arbeitens, denn da liegt tatsächlich der Schwerpunkt drin, auch neues Personal für das Unternehmen zu gewinnen. Du hast es grad schon angesprochen, es kursiert ja in den Medien seit einigen Monaten.
Tangiert das Bürgergeld, jetzt wirklich die Suche, die Akquise, die Einstellung? Und da kann ich dir ganz klar sagen, nein und das liegt an 2 ganz großen Punkten. Zum einen ist es so, dass es man braucht eine gewisse Einstellung, eine Grundmotivation, bei uns arbeiten zu können, in der Branche, im Handwerk arbeiten zu können. Wenn Du die nicht mitbringst, salopp formuliert, dann funktioniert tatsächlich funktioniert das nicht, ja? Und der 2.
Riesenpunkt ist, was meines Erachtens das Handwerk auch über die Jahre etwas verschlafen hat, ist, neue junge Menschen für das Handwerk zu interessieren. Mhm. Jetzt bist Du ja aus dem Bäckereihandwerk, wenn man's so sagen möchte. Da bist Du ja jetzt im Moment hauptsächlich für tätig. Ihr habt da ganz spezielle Konstellationen an an Beschäftigung und Arbeitsverhältnissen.
Kannst Du uns dazu noch was sagen? Ja, der große Teil im Bäckerhandwerk ist der Verkauf. Dort benötigen wir wirklich funktionierende Teams, die Teams sind die Visitenkarten nach draußen, ja. Dort steht die Dienstleistung im Vordergrund, ja, das Verkaufen im Vordergrund. Und Du verkaufst natürlich nur gute Backware, qualitativ hochwertige Backware, das ist klar.
Aber Du kannst noch sone gute Backware haben, Du musst sie verkaufen. Das ist das eine und verkaufen kann eigentlich jeder lernen bei uns und wie ich's grad angedeutet habe, wenn Du Interesse mitbringst, wenn Du Engagement mitbringst, ja, also sprich auch Verkehreinsteiger, die aus der Gastro kommen, die ausm Einzelhandel kommen. Es ist überhaupt kein Problem, bei uns einzusteigen. Die andere Variante und und die Situation, die wir beleuchten müssen, ist natürlich die Herstellung der Bahqwan, die handwerkliche Herstellung. Ja, klar.
Und wie das Handwerk, das Handwerk steht schon drüber, ja, Du musst es lernen. Aber auch da besteht die Möglichkeit mit Interesse und auch 'ner Eigendynamik, das über Learning by Doing dann tatsächlich sie anzueignen. Ja, sehr spannend. Kannst Du uns was zu den Arbeitszeiten sagen, die ihr bei euch im Unternehmen habt? Und vielleicht noch mal, es gibt bei euch noch verschiedene Konstrukte an Beschäftigungsverhältnissen, da haben wir uns auch schon mal drüber unterhalten.
Wär noch mal spannend, wenn Du uns da noch 'n Einblick geben würdest. Ja, also zur zur letzten Punkt Beschäftigungsverhältnisse. Bei uns kannst Du Vollzeit arbeiten, bei uns kannst Du Teilzeit arbeiten. Wir sind im Moment in 'ner Situation aufgrund der Rahmenbedingungen, dass wir und das ist eine institutionelle Problematik, wir müssen mehr Damen in den Arbeitsmarkt bringen. Das gelingt uns ganz gut, weil wir Folgendes gemacht haben und die Branche im Allgemeinen, wir haben die Arbeitszeiten die Kitazeiten gestrickt.
Ich formuliere es mal so, Ja. Ja? Damit wir Chance die Chance haben, wirklich Damen in den Arbeitsmarkt wieder zu integrieren. Und da ist der große Punkt dadurch, dass bei den Kitas, ja, auch ein Mangel an Fachkräften herrscht, Pädagoginnen, Pädagogen, ja, funktioniert dieses System, greift das nicht Hand in Hand, ja. Und somit sind wir natürlich dann angewiesen, dass auch die Damen oftmals in eine nicht sozialversicherungspflichtige Tätigkeit rutschen, nämlich geringfügig beschäftigt.
Was, wie wir ja beide wissen, für die Zukunft der Damen in Anführungszeichen, ja, wirklich problematisch ist. Mhm. Die die Herausforderung in im im im Bereich des Backhandwerks ist ja vor allen Dingen die Uhrzeit, ne. Wann weil man aufstehen muss, weil man ans ans Handwerk, ans Werk rangehen muss. Wie sind da eure Erfahrungen?
Wie motiviert ihr eure Leute? Wie geht ihr daran, damit eben halt genau das Produkt, was bei euch ja auch im Mittelpunkt steht, eben halt auch pünktlich dann bei euch in den Geschäften ist? Mhm. Ja, es ist total spannend, weil auch hier haben wir es in der Zeit verpasst in den, ja, ich sag mal so, seit Mitte der Zehnerjahre. Die neue Generation ist da, ja, und jetzt nicht die Generation z, sondern wir reden von der Generation davor, na ja, wo Work Life Balance 'n ganz großes Thema ist, ja.
Familiengründung, ja. Die sind jetzt, die Ältesten sind 40 Jahre jetzt den Drehungen der Generation y. So, das heißt, die setzen sich auseinander mit der Familienplanung, ja. Und da ist ganz klar, ich will nicht nachts arbeiten, ja. Und bei uns im Handwerk in den größeren Betrieben arbeitest Du en gros Tags.
7 bis 16 Uhr ganz normale Arbeitszeiten. Die Spezialisten, ja, und Experten, ja, die Bäcker, die sind Ofenführer, die sind Teigmacher, die brauchen wir tatsächlich dann nachts, wenn der Backprozess losgeht. Wie ist der prozentholle Anteil ungefähr, wenn man so's Verhältnis sieht? Na ja, also je nach Größe der Backstube kann man sagen, dass wirklich so ein Fünftel der Expertinnen und Experten nachts arbeitet, Mhm. Viertel bis 'n Fünftel und der Rest tagsüber.
Ja, sehr spannend. Mhm. Kommen wir noch mal zurück aufs Bürgergeld. Wenn man jetzt die Erhöhung sieht, die jetzt zu jetzt eben mal zum Jahressex herkommt kommt und Du sprachst jetzt auch grade die die die Nebenjobs quasi an, die Fünfhundertzehn- oder 25 Euro Jobs halt an. Genau.
Wo ist der Mehrwert für den Arbeitnehmer, wenn er eben halt zur Arbeit kommt, anstelle er zu Hause bleibt? Ja, das ist 'n Riesenthema. Also grade Oliver zum Thema Jugend. Wir müssen die Jugend ans Handwerk führen und das gilt wirklich branchenübergreifend. Wir müssen ihn erläutern, erzählen, Du kannst dem Handwerk Karriere machen, ja.
Und das haben wir In in Köln sagt man immer, ist schon immer mal jud gegangen, ja, aber es funktioniert eben nicht. Wir müssen die aktiv ansprechen, ja. Nur dadurch, dass wir da sind, dass die Branche da ist, dass gebaut wird beispielsweise, das reicht nicht mehr. Wir müssen's aktiv ansprechen, der Lebensmitteleinzelhandel hat es uns vorgemacht als Industrie. Mhm.
Da gibt es Karrieremodelle. Du machst eine Ausbildung, ja, tatsächlich als Fleischereifachverkäuferin beispielsweise, Käuferin, ja. Danach hört das aber nicht auf, sondern Du kannst den IHK Fachwirt machen. Du kannst interne Aufstiegsmöglichkeiten und Karrieremodelle, Fort- und Weiterbildungen tatsächlich dir aneignen und diese Karriereleiter erklimmen. Und das haben wir im Handwerk bei kleinen und mittleren Unternehmen verpasst.
Mhm. Wie ist das bei euch? Ihr seid ja nun mal 'n größeres Unternehmen. Ihr seid son großer Mittelstand, würd ich sagen an der Stelle. Wie habt ihr das aufgenommen?
Wie konntet ihr das bei euch implementieren? Mhm. Wir hatten schon mal eine Phase in den Mitte der Zehnerjahre, wo wir relativ wenig Nachwuchs generieren konnten, ja? Wenig Interesse schaffen konnten und wir haben dann 1 gemacht, wir haben tatsächlich ein Benefitssystem eingeführt und haben gesagt, okay, Du unterschreibst 'n Lehrvertrag, wunderbar, Du bist hier. So und ich sag's mal in einem Satz zusammengefasst, gute Leistung, gutes Geld, Mhm.
Ja? Auch sprich Erfolge, gute Zeugnisnoten, Anwesenheit, Berichtsheft abgegeben, ja, was in unserer Generation normal war, Ja. Ja? Wir haben Anreize geschaffen und Benefits geschaffen und Du wirst lachen. Es war tatsächlich so, wir haben innerhalb von kürzester Zeit, das hat sie in der Berufsschule umgesprochen, konnten wir dann wirklich mehr im Verkauf noch generieren, mehrere Damen und Herren generieren, weil die gesagt haben, wow, guck dir mal an, was in dem Unternehmen passiert, ja.
Das ist ja super, das wollen wir auch haben. Handwerk bedeutet machen. Deine Zeit ist zu wertvoll für viel Bürokratie. Wir setzen uns dafür ein, dass dein Alltag einfacher wird. Weniger Büro, mehr Fokus auf deine Projekte.
Gemeinsam digitalisieren wir das Handwerk und gestalten die Zukunft. Jetzt hast Du ja eben angesprochen Work Life Balance und im Grunde steckt ja auch son bisschen dahinter, Geld ist nicht der Motivator und nicht die Nummer 1 oder ist gar nicht das, worum's geht beim Arbeiten und im Leben. Jetzt sagst Du aber, Anreize schaffen. Und im Endeffekt bringst Du ja genau das Thema Geld ja genau in die Position, wo ja im O-Ton immer gesagt wird, eigentlich interessiert uns Geld ja gar nicht. Wie siehst Du das?
Wie bewertest Du das? Na ja, man muss das 'n bisschen differenzieren. Ich sag mal, was unten netto rauskommt, ist ja das Entscheidende. Damit finanzieren wir unser Leben. Damit füllen wir uns Wünsche, Urlaube, ne et cetera pp.
Das Schlagwort für mich ist immer mehr Brutto, mehr Netto vom Brutto, ja? Bedeutet, wenn ich ganz genau weiß, dass der Mitarbeiter Bedarf hat an einem Jobfahrrad, an einem Deutschlandticket jetzt als Jobticket. Wenn ich weiß, der Mitarbeiter hat tatsächlich eine chronische Erkrankung, dann kann ich als Unternehmen heute über verschiedene Lohnbausteine, die der Gesetzgeber uns zur Verfügung stellt, hier optimieren und nachsteuern, sodass man dem Mitarbeiter tatsächlich hier noch was Gutes tut, was eben nicht steuern sozialversicherungspflichtig ist. Also sprich, unten für den Mitarbeiter am Ende 1 Tages mehr mehr rüberkommt. Ganz wie dieses Thema hatten wir auch schon mal gestreift, Thema Altersvorsorge, ja?
Es wird immer so weggewischt, ja? Viele jungen Mitmenschen sagen ja auch, ja, okay, was interessiert mich das übermorgen? Aber wir sind ja gerade in einem richtigen Umbruch in Deutschland, ja, wo das ein Riesenthema ist. Und jeden Jugendlichen, den Du auch drauf ansprichst, der hat das präsent, ne? Die sind wissend.
Also von daher, es gibt verschiedene Möglichkeiten, einfach noch auch eine Bindung zu schaffen, die heutzutage ganz wichtig ist ans Unternehmen. Ja, Bindung nehm ich auch wieder auch gerne auf, schönes Wort. Sagen wir mal, die Arbeitgeber Arbeitnehmer Beziehung. Ja. Wie würdest Du die Veränderung beschreiben?
Grade in den letzten, ich glaub, 10, 15 Jahren ist da ganz viel passiert? Ist das ist eine große Beschleunigung darin gewesen? Wie empfindest Du das und wie würdest Du das beschreiben aus eurer Sicht? Ja, da gibt's unterschiedliche Tendenzen. Wir hatten einen Erfahrungsaustauschkreis in vor jünger jüngerer Vergangenheit.
Einige Kollegen, 'n kleiner Teil geht jetzt zum Du über, ja? Also man spricht, man macht das informeller. Es wird familiärer, ja. En gros ist die Bäckerbranche schon von Haus aus sehr familiär. Flache Hierarchien, direkte Kontakte, ja?
Du arbeitest in kleinen Teams, die sind alle normalerweise per Du unterwegs, ja? Man muss nicht gut Freund sein, aber man muss professionell arbeiten und miteinander, ja? Und von daher ist das Du einfach der leichtere Weg. Generell glaube schon aufgrund der Rahmendaten, Oliver, ist es so, dass wir uns mehr den Mitarbeiter bemühen müssen. Ja.
Ja. Bedeutet die Mitarbeitergespräche, ob's jetzt das Einstellungsgespräch ist, ja, oder das jährliche Mitarbeitergespräch, wir verkürzen den Tonus im Moment, ja, dass wir sagen, wir sprechen einmal im Quartal, damit wir merken, ja, wohin geht grad die Reise. Jetzt sag mal kurz, wie viel Mitarbeiter habt ihr bei euch im Unternehmen? Ja, also in der Kleinsparkstube haben wir aktuell zwölfhundert Mitarbeiter. Ja, das heißt also ganz viele Gespräche, die ihr führen müsst.
Wie macht ihr das? Wie bewertet ihr das? Habt ihr da eine Struktur für aufgebaut? Ja, klar. Also wir haben sogenannte Bezirksverkaufsleiter, die sind dann je nach Größe des Bezirkes zuständig für 10 bis 15 Filialen, sprich haben eine Personalverantwortung zwischen 80 und 150, Damen und Herren.
Und die übernehmen das, ja. Das kann nicht zentral gesteuert sein. Das die kennen auch tatsächlich den Bedarf, die Bedürfnisse des Einzelnen in den Teams, ja. Und die Gespräche finden wirklich normalerweise jetzt grad im Quartal statt. Der direkte Bezug zur mittleren Managementebene in den Filialen, der ist sowieso da, weil es geht sowohl Personalmanagement als auch Vertrieb, sprich Verkauf der BAUGARN.
Also sprich, da ist 'n direkter Kontakt da auf diese Ebene. Ja, sehr viel Aufwand, den ihr da betreibt. Ja, und wir mussten den den Tonus auch erhöhen, wie ich's grad schon kurz formuliert habe, denn aufgrund der Rahmenbedingungen ist natürlich auch so, viele Damen und Herren, die, ich sag mal, nicht 100 Prozent zufrieden sind, ja, die haben sich früher schon mit Wechselgedanken getragen vielleicht, aber der Mensch ist ja 'n Gewohnheitstier, ja. Dieser letzte finale Schritt, sich woanders hinzubewerben, ja, der war immer schwierig. Bei den aktuellen Rahmenbedingungen ist es natürlich so, ja, dass Mitbewerber einfach auch wedeln, hallo, bei mir 15 Euro, 16 Euro, 17 Euro, ja, wirst Du aus der Branche auch kennen bei euch, ja.
Und dann ein wechselwilliger Mitarbeiter, der im Prinzip schon lange Dienst nach Vorschrift macht, sich dann halt schon eher überlegt, ob er geht. Das ist 'n großes Thema, weil Du natürlich diese Fluktuation miterhöchst, ne. Die natürliche Fluktuation im im Lebensmitteleinzelland ist sowieso schon relativ hoch, liegt bei 22, 23 Prozent und aktuell gehen wir eigentlich eher noch 'n paar Prozentpunkte höher. Ja, das ist wirklich erstaunlich, was da alles im Moment passiert bei uns, so. Sag mal, Rolf, hast Du uns einen Hack mitgebracht, den Du dir gerne den Gästen beziehungsweise den Zuschauern mitgeben möchtest?
Ja, ich glaube, dass es ganz wichtig ist, wie ich eingangs schon gesagt hab, vor allem junge Menschen jetzt wirklich für das Handwerk zu interessieren. Das kostet Energie, das kostet Ressourcen, auf allen Ebenen überhaupt keine Frage, aber das ist zukunftsträchtig. Wenn ich mir die Zahlen der letzten 10 Jahre angucke, wo man tatsächlich gedacht hat, ja, es funktioniert schon irgendwie, ja, es funktioniert eben nicht, ja? Wir haben grade im Bäckerhandwerk abnehmende Zahlen im Verkauf und auch tatsächlich bei den Bäcker, Bäckerinnen, Konditor, Konditorin, die haben sich halbiert in den letzten 10 Jahren. Insofern, es ist 'n tolles Handwerk.
Man kann Karriere machen, wenn man will, Ja. Ja. Man muss diese intrinsische Motivation mitbringen, keine Frage, ja. Aber ich glaube, die Kolleginnen und Kollegen und branchenübergreifend, das Handwerk hat Menschen, die auch begeistern können. Wir müssen sie nur zusammenbringen.
Ja. Ja, ist 'n guter Hack. Kommen wir auch schon zum Abschluss. Rolf, wie schätzt Du das das Ansehen des Handwerks in der Gesellschaft ein? Findest Du findest Du, es wird ja richtig berücksichtigt und ist an der richtigen Stelle quasi?
Und welche Möglichkeiten der Optimierung siehst Du oder welchen Bedarf siehst Du, der da unbedingt erfolgen muss? Ja, ich glaube, dass wir Deshalb bin ich auch heute bei dir, muss ich ganz ehrlich sagen, weil jedes Format, das das Handwerk in irgendeiner Art und Weise unterstützt, ist gut tatsächlich für die Entwicklung, ja? Denn jeder kennt das, ja, in den letzten Jahren. Reparaturservice, Du brauchst einen Schlosser, Du brauchst 'n Handwerker irgendwie im Haus, es ist was am Haus. So und die Zeiten, weil die Auftragsbücher voll sind, ja, und auch heute noch, bis dann der Handwerker tatsächlich für dich Zeit hat, ja, das waren ja zeitweise Wochen, ja.
Außer es war 'n Notfall. Aber was ich damit beschreiben will, ist Folgendes, Das Handwerk ist die tragende Säule, ja, im Mittelstand. Vollkommen richtig, ja. Ja. So und wenn wir es nicht schätzen und uns uns drum bemühen, also sprich auch gesellschaftlich Institutionen, ja, wir da nicht zusammenrücken und einfach zusammen hergehen und diese Entwicklung jetzt, diesen Negativtrend mal son bisschen ausbremsen und es richtig wieder einordnen, ja gesellschaftlich, dann haben wir eine Riesenchance, grade in Deutschland und grade auch für die Zukunft mit den jungen Generationen ans Handwerk heranzuführen.
Rolf, vielen Dank. Schön, dass Du hier bei uns gewesen bist. Rolf hat's auf den Punkt gebracht. Rolf Randdecker aus Köln ist extra angereist nach hier. Und ich bedanke mich fürs zusehen und freue mich aufs nächste Mal.
Können wir der Ende noch mal kurz machen? Ja, vielen Dank. Apropos mal, Scheiße. Ich wusste, wo Du hinwillst. Okay.
Ja, Rolf, vielen Dank, dass Du hier gewesen bist. Das war Rolf Rande. Er hat's auf den Punkt gebracht und hervorragend. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.