Cover: Monika Nowotny - Friseurmeisterin aus Leidenschaft

Monika Nowotny - Friseurmeisterin aus Leidenschaft

17. Juli 2025 38:20 Min. Zu Gast: Monika Nowotny
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Worum es geht

Friseurmeisterin Monika Nowotny blickt auf ein Berufsleben voller Leidenschaft zurück: von der bestandenen Meisterprüfung 1978 über eine leitende Position in einer Friseurgenossenschaft bis zur Entscheidung, sich nach dem Mauerfall selbstständig zu machen. Ein ehrlicher und inspirierender Rückblick auf unternehmerischen Mut und den Neustart in einer bewegten Zeit.

Das nimmst du mit

  • Der Mauerfall wurde für Monika Nowotny zum Auslöser, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.
  • Eine solide Ausbildung mit Meisterprüfung kann das Fundament für spätere unternehmerische Schritte bilden.
  • Leidenschaft für den eigenen Beruf trägt über Jahrzehnte und durch bewegte Zeiten.
  • Der Glaube an den richtigen Moment kann mutige Entscheidungen erleichtern.
Aus dieser Folge
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Autor: Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!

Die wichtigsten Antworten

Wer ist Monika Nowotny?
Monika Nowotny ist Friseurmeisterin, die ihre Meisterprüfung 1978 abgelegt hat und in dieser Folge ihre persönliche Berufsgeschichte erzählt.
Worum geht es in dieser Folge?
Es geht um ihren Weg zur Selbstständigkeit: von der Meisterprüfung über eine leitende Position in einer Friseurgenossenschaft bis zum unternehmerischen Neustart nach dem Mauerfall.
Was macht die Geschichte besonders?
Sie verbindet jahrzehntelange Leidenschaft für den Friseurberuf mit unternehmerischem Mut und einem Neuanfang in einer historisch bewegten Zeit.
Wo kann man dem Podcast folgen?
Der Podcast ist auf Instagram unter 'handwerkspricht' zu finden.

Zu Gast

Friseurmeisterin

Monika Nowotny ist seit 1978 Friseurmeisterin, war in leitender Position in einer Friseurgenossenschaft tätig und machte sich nach dem Mauerfall selbstständig.

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Transkript

Herzlich willkommen zu Handwerk spricht, Ihrer Sendung, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit dem Handwerk verbindet und heute haben wir Monika Ne Watni hier bei unserem Haus. Monika, herzlich willkommen hier bei uns. Es ist total spannend, welche ganzen auch welche Aufgaben Du alle übernimmst im Bereich des Handwerks, welche Themen Du Du anpackst und ja auch welche Auszeichnungen Du mittlerweile erreicht hast und ich würde mich sehr freuen, wenn Du dich einfach selber vorstellst, weil es doch eine ganze Latte an Themen sind, die Du jetzt wahrscheinlich uns beibringen wirst. Monika stell dich doch bitte kurz vor und sag uns doch einfach mal, was Du in deinem Leben in den letzten Zeit passiert ist und welche Aufgaben Du alle übernimmst. Ja, mein Name ist Monika Lewotny, ich bin selbstständige Friseurmeisterin, hab neunzehnhundertachtundsiebzig meine Meisterprüfung abgelegt und bin seitdem in War erst in leitenden Positionen in 1 Genossenschaft tätig und als dann die Mauer fiel, sagt ich, jetzt ist die Stunde, jetzt kannst Du dich selbstständig machen.

Aber es ging nicht so schnell, weil es keine keine Räume gab, ja? Da waren ungeklärte Vermögensverhältnis und, und, und. Aber dann neunzehnhundertzweiundneunzig hab ich mich dann am vierzehnten Dezember neunzehnhundertzweiundneunzig selbstständig gemacht mit 5 Mitarbeitern damals aufm Hof. Mein Mann sagt, Du bist verrückt. Ich sag, Du, die kennen Leute, kennen mich, die kommen immer aufm Hof, ja, ne?

Aber es war ja noch so und dann hat sich das so weiterentwickelt und dann ergab sich in den neunzehnhundertsechsundneunzig die Möglichkeit, von meiner Lehrschiffin dieses Schiff zu erwerben und da bin ich jetzt praktisch drin in dem in dem in dem Salon und das war natürlich eine besondere Sache, Also wirklich da wieder hinzukommen, wo man mal 65 hab ich gerne angefangen zu lernen und na ja. Und so hat sich alles weiterentwickelt. Na ja, ansonsten hab ich eine Multikultimannschaft bei mir im Salon. Eine Ukrainerin, die inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat, eine Ukrainerin, die Ukrainerin bleiben will und einen Syrer, der aber auch aufm Weg ist eventuell Also das dauert ja mal eine Weile, ne? Ja, und so sind wir 'n tolles Team und geht alles Hand in Hand.

Wir haben die 4 Tagearbeitswoche seit 2 Jahren und schätzen natürlich die Mitarbeiter sehr und es muss sagen, klappt alles hervorragend. Und wenn Termine sind, Beute und so weiter, dann ist das alles möglich am Wochenende oder so, sind die Mitarbeiter dann auch. Oder ich setze dann auch, zieh auf der Matte und dann, ja. Sag uns, sag uns doch nur, welche ganzen Ehrenämter Du bekleidest hast. Das ist ja auch eine ganze Reihe an Sachen, die Du uns da sagen kannst.

Ja, also bin seit der Meister, also schon mit der Gesellenprüfung war ich dann schon im Gesellenprüfungsausschuss als als Geselle. Sind ja immer 3 3 Partsibande hat, und zwar der der Berufsschullehrer, ein Meister und ein Geselle, wie gesagt immer auszugleichen. Und der Witz ist eigentlich, Christian wird bei mir damals auch so, war, dass die Gesellen immer schärfer sind als die als die Meister. Die Meister haben dann schon sone bisschen Milde so, ja, na ja, und das fing also 65 an, also 68 an, nach der nach der Gesellenprüfung. Und an, also 68 an nach der nach der Gesellenprüfung.

Ja, und dann mit der Meisterprüfung bin ich dann in den, war ich dann als Meister im Geländesprüfungsausschuss und bin jetzt seit 20, nee, 20 Jahre nicht, 10 Jahre Grenzeinprüfungsvorsitzende, bin im Berufsbildungsausschuss, bin in der Handwerkskammer, Vorstandsmitglied der Kreis Hambergerschaft. In Erinnerung bin ich nach 20 Jahren Obermeisterin, habe gesagt, pass auf, ihr Jüngeren macht das mal jetzt, ja, wenn also in die 2. Reihe bin stellvertretende Obermeisterin. Ja und da gibt's schon eine Menge Sachen, die man auch wie gesagt gerade in den Ostfehlshandwerk tun kann, ja. Ja, ich hab gerade mal mitgelesen, also die Sachen hatte ich mir auch alle aufgeschrieben.

Ist ja doch eine ganze Latte. Ja, ja. Und jetzt hast Du sogar noch einen Punkt vergessen, nämlich die Auszeichnung. Ja, die Berufsbildung ohne Grenzen, ja, das war schon eine 1 gute Sache. Ich hatte ja selbst Lehrlinge ins Ausland geschickt, sowohl nach Vicenza als auch nach Malaga und hatte auch Lehrlinge ausm Ausland bei mir.

Und zwar ging das damals, sie war in Riga, waren war auch alles über die Kammer, über die hat waskammer organisiert. In Riga, eine große Sache, da war ich mehrmals bin da hingeflogen und da ging's darum, eben auch von da, also denen erst mal der Berufsausbildungssystem, also unsere duale Ausbildung. Im Moment gibt's eine bessere, also ist schon toll. Also Betrieb, wirklich 'n Betrieb, wo wo wo brennt, wo man also wirklich da am Mann sein muss und eben die theoretische Ausbildung, die der der Schulunterricht und die, das ist 'n bisschen schwierig im Moment, weil die alle nach Potsdam fahren müssen. Uns haben sie da wegrationalisiert, also war 'n bisschen Unglück ist nicht so schön.

Na ja, Und da hatte ich, ist eine Finnin, Ada, 'n ganz 'n ganz 'n ganzes Mädchen und so, aber natürlich war natürlich, mit dem Finnischen lernen schlecht. Ja, ich auch. Also ist, meint sie's auch nicht gut. Ja, das ist schön. Nee, da haben wir, muss man über Englisch machen, damals war man in Englisch noch ziemlich grotesschlecht, aber inzwischen bin ich son bisschen gehabt, also dann immer jeden Montag bin ich da in sonem in sonem Conversation Club und so.

Na ja, jedenfalls haben wir dann, hat die dann, erst war sie eine Woche in der Kammer und dann habe ich gesagt, pass, such dir das alles? Ist dann nicht weit weg von Brandenburg, so 20 Minuten mit mitm mitm Zug und Bus und so, die kann bei mir schlafen, ja? Der hat also dann bei mir kurz son legiert, ich hab son extra, wir wurden zwar in 'ner Mietwohnung, aber wir haben son extraetage ganz oben unterm Dach, wo sie also ihre Toilette hatte, Dusche hatte und Bettchen und so und dann Frühstück und so haben wir dann bei uns gemacht. Ja, die war da, die damals ist schon so lange her, da war gab's Tegel noch, wie schön der schöne Flughafen. Ja, jetzt, na ja, na ja, gut, okay.

So und dann waren noch mal noch mal 2 Finnen da und da haben wir hab ich das mit der jetzigen Obermeistern haben wir uns ja die Zeit und gedacht, wir machen jetzt mal 'n bisschen so Duomäßig. Und dann war eine Blonde und eine 1 rote, also die war, die eine war blond und die war, die war ja ganz sehr 'n Gesprächisch so, also die hat konnte kommunizieren, auch Englisch auch und die andere war aber mindersprachig. Ich sag ja, die hat also kaum, was die sagt, ja? Die hatte, war auch 'n bisschen extrem, damals war das noch extrem, also, ist ja schon wieder 'ner Pärchen her, die hatte eine Seite roh gefärbt, eine Seite schwarz, heute ist das fast normal, ja. Also war sie da auch schon progressiv, na ja.

Und die haben dann, die haben praktisch der Laub in Wien wohnt und das war also, wie gesagt, das die Sache da und dann, wie gesagt, in Riga mit mit den mit den Leuten da zu kommunizieren aus dem weiblichen Schaden war das, ne. Und die haben also das aufgesogen, ja. Also ich bin jetzt im Moment nicht mehr auf den neuesten Stand, ob die jetzt wirklich inzwischen umgesetzt haben, Aber das war 1 1 1 tolle Kiste. Also das war, da war ich weiß nicht, wie oft die da war. Also wie gesagt, ohne ohne meinen Mann im Hintergrund, der dann immer gesagt, okay, mach Du dein Ding da, ja.

Aber sind da nicht noch verheiratet, also da. Ja, na ja. Monika, das war, das war unsere Einleitung zu dir. Jetzt fangen wir mal mit unserem Thema an. Genau, wärs.

Lass uns doch mal das Friseurhandwerk aussprechen. Wie siehst Du den Stellenwert in der Gesellschaft vom Friseurhandwerk? Also, das hab ich schon ausholen noch mal. Vor der Wende waren ja die Friseure waren ja, also wenn man da keinen Termin hatte, das war ja, also irgendwie fand ich das immer auch 'n bisschen komisch, aber gab da auch 'n unterschiedlichen Linien, aber die Kleine legen, Oselegen und so weiter und so fort. Aber ich muss sagen, ich komm ja aus der ehemaligen DDR sozusagen und da war hatten die Friseure 'n hohen Stellenwert, weil wir waren wir waren gut ausgebildet.

Wir haben uns auch immer weitergebildet, war also Das war festgeschrieben, dass dann immer phasenweise, also das wurde Plan gemacht und so weiter und so fort, ja. Und wissen Sie nicht, woran es liegt, dass das jetzt das jetzt so so, dass viele so Abfälle drüber übers Gesamthandwerk lehnen, ja. Das kann ich überhaupt gar nicht verstehen, ja? Und wenn man mal so jemanden fremd, was bei mir seltener ist, weil ich ja fast nur Stammkunden habe, dann freue ich mich immer, wenn ich mal jemand erwische, würd dann son bisschen, will nicht sagen, muss ich missionieren, aber würd dann mal son bisschen, was gerade rücken könnte oder kann, was sie sagen, ist, Handwerker Handwerker müssen immer was machen. Die sind also, die die können nicht einfach sagen, ich hab jetzt hier meinen Abschluss, eine Studie oder so und das macht man schön schön schön schön schön sagt, ne.

Nee, also Weiterbildung ganz wichtig und damit steht uns fällt auch alles und wir merken die Kunden, ne, und toi, toi, toi, muss man auch kurz klopfen, dass das so funktioniert, ja, ne. Und viele auch von von den Kollegen, die dann so sich selber schlecht reden, kann kann ich mich ja nicht verstehen, ich muss doch im Bewusstsein sein, weißte was ich kann, ja? Und wenn ich, na ja, dann muss ich mir grad auch mit suchen. Meine Mutter, Ojeki als Angestellter und so, ja, es schwierig. Machen wir mal kurz einen Exkurs.

Da sind wir bei der Handwerkserie eigentlich, ne? Ja, ja. Die hören ich ja so in der Form, wie sie mal ursprünglich gewesen ist, die es ja gar nicht mehr gibt, ne? Ja, ja, ja. Da müsste eigentlich mal eine 1 Modernisierung her, dann wieder in den Wortlaut, wie es heute dann eben mal zu sagen wäre, dann eben halt dann wieder son son bisschen auch wieder Selbstverständnis und auch ja Selbstvertrauen auch wieder zu tanken.

Ja, ja, ja. Also dass da dieses Selbstvertrauen so so so weggeradiert wurde, kann ich gar nicht nachvollziehen, ja. Wie siehst Du denn, kommen wir zurück zum zum Friseurhandwerk, das Thema Preisgestaltung bei euch in der Branche? Weil manchmal stelle ich mir schon die Frage für für den Haarschnitt an sich, das ist Männerhaarschnitt, da sagt man, okay, ist nicht wenig Geld, aber auf der anderen Seite, wenn man dann mal rechnet und mal überlegt, wie denn alles so finanziert werden muss, dann eben halt auch mit dem Geld, was dann eben halt abgerechnet worden ist. Schlagen dann 2 Herzen in meiner Brust.

Wie siehst Du das? Ja. Ich hatte neulich 1 1 1 Bedingung mit der dritten Arzt. Also da kam eine 1 Frau rein und ja auch zerstört werden könnte zu Hause, ich geh gesagt, meine Mitarbeiterin hab ich Ihnen zugeguckt, meine Mitarbeiterin hat Zeit, 10 Minuten dauert's. Ja, ist okay so.

Dann hat die ihr, hab ich son bisschen beobachtet, ich hab zum Platz zurück, also immer durch die Spiegel immer alles schön im Blick habe. Das war ja als Chef vorkam. Na ja, jedenfalls war die dann an der Kasse, hat die hat er also die Haare gewaschen, die hat irgendwie, weiß ich nicht, weiß ich nicht, bei Ihnen auch. Wir haben große Pflege, kleine Pflege, Intensivschnellpflege und so. Haare geschnitten, die Föhn, sah flott aus so und dann steht die an der Kasse und die Kunden und meine Mitarbeiterin sagt, entweder 47, 50 oder ja, ist die fast jetzt da hinflahn, die Dame, die war aus Dortmund.

Mhm. Und die Credest so mit, dass sie sagt, das so viel hab ich ja noch nicht bezahlt. Und ich denk, ja, das liegt jetzt lieb netz ab, mir gar nix, sag ich hab 'n bisschen 'n Problem. Ja, also so viel, nein, das geht gar nicht. Ich sag, wo kommen Sie her?

Aus Dortmund, ach, aus Dortmund. Und da haben Sie ja 'n 'n festen Friseur, ja. Sag ich, ist 'n Alleinmeister oder ist das Nein, nein, nein, der ist doch Meister und hat auch Angestellte, aber da bezahle ich bloß, was hat's nie gesagt? 5 15 Euro oder 60. Und da hab ich gesagt, ich sage, wie bezahlt der denn seine Mitarbeiter?

Ich kann doch nicht ich kann doch nicht Preise aufrufen und denn und denn sone, also der war bei mir, ja, dann war das eigentlich für mich abgehakt, gab ja nur eine schöne Zeit gewünscht und dann ist er auch los, ja. Aber das hab ich überhaupt nicht verstanden, ja. Dass man dass dass dass solche Preise aufgerufen werden, ja? Unsere Kunden wissen wir arbeiten also, wenn die Werbung darf ich gar nicht machen, aber mit so hochpreisig, ja? Wir haben also auch die Produkte, die wir verwenden und jetzt sehen hoch die Kunden, steht da, da ist eine Verkehr da rein gefüllt oder so.

Diese Produkterehrlichkeit war für mich immer ganz wichtig. Wenn ich Produkte von meiner Seite arbeite, schon also seit seit die leben kann. Mein Vater war ja auch Vorsitzender, der hat mit Weller erarbeitet, damals war der dann noch 15 Jahre, bevor der Sender hier London wurde Und da bin ich Weller verseuchen mit immer dabei geblieben, mit allem Wenn und Aber und die hat alles seinen Preis. Und wenn die Kunden sehen, dass man produktehrlich ist, dass da die große Flasche steht und die können das vorne kaufen und dann wissen sie genau, ob das halt bei mir so wirkt und ein Neuchenkunde, die auch eine Neue sagt, weißt Du, bist ja nicht, wenn ich von dir komme, ich kennste meine Haare. Also schon, x-a 5 Punkt wischt dann deine Haare na da und da.

Und ich sag, er sagt, pass auf, sag ich das machst Du jetzt schön alle und dann empfehle ich dir, so. Und so läuft's eben da, dass man also wirklich dahintersteht. Auch die Mitarbeiter müssen dahinterstehen müssen, da wissen Sie, ich will ja 'n vernünftigen Lohn haben und da muss man eben auch die entsprechenden Preise haben. Und das ist also auch so, dass jetzt, sagen wir mal, ich muss natürlich auch, ich hab im letzten Jahr neue Stühle, weil die wirklich, die waren, neue Stühle angeschafft und das schätzt natürlich die Kunden auch, ja, das ist immer was. Dann wurden wurde neue Lampen, wegen der wegen der Energieeffizienz und so, dort alles.

Wir haben keinen Speicher, wir haben Durchlauferhitzer, die muss 10 Meter Wassersäule haben und so, dass das warme Wasser da und so, ja. Also man muss ständig nicht nur, was was das eigentliche Business angeht, aber rundum eben auch alles im Blick haben, ne, ja? Beleuchtung, Heizung und und Der Mousum auf der Höhe, der Zweitshornt. Ja, ja, ja, ja, ja. Und 'n und 'n Handwerker, der macht einfach so was, finde ich immer, der, wenn nicht, ist er ist er, weiß ich nicht.

Früher hat man gesagt, meine Hand für mein Produkt und hat gesagt, da müssen schon viele ohne Hände rumlaufen, ja, weil weil die einfach nicht und nicht dahinterstehen und so. Das finde ich immer total schade, dass Du da so, dass da das so abging mit dem Image, dass es so weggerutscht ist, ja. Ja, deswegen hab ich ja extra damit angefangen, beim eigentlich, wie gesagt, ich jedes Mal, wenn ich so beim Friseur bin und fang son bisschen für mich an zu rechnen und zu kalkulieren im Endeffekt, denke ich immer darüber nach und dann gibt's ja dann die die Ketten, die dann eben halt diese 15 Euro Schnitte anbieten und so weiter. Dann denke ich mir immer, irgendwie kann's ja dann doch nicht mit rechten Dingen zugehen, ne? Ja, ja, ja, das ist absolut nicht.

Wir haben da sone sone Grauzone, das ist mit Schwarzerheit haben die eigentlich Also in meinem Umfeld wenig wenig zu tun, aber eben so bestimmte etablues Morgens, sag ich jetzt mal so, die da wirklich Das ist Und da ist der Zoll dran, aber so richtig passiert nix. Ja. Jetzt haben wir ja eingangs auch eben über deine internationalen Erfahrungen gesprochen. Inwiefern hat das denn dich, deinen Laden und auch dein Umfeld in irgendeiner Form beeinflusst und na ja, welche welche Chancen und Möglichkeiten hast Du auch daraus generiert? Also erst mal, es hat komplett bei den Kunden gut an, dass sie sagt, Mensch, das ist ja toll, dass man sich so nach außen wendet und nicht bloß so im eigenen Saft, immer so nach innen.

Und wie gesagt, die die Mitarbeiter haben das auch mitgetragen und ist einfach sone Art Imagepflege, aber das hab ich nicht, ich hab's ja nicht immer Also das war für mich sone sone Herzangelegenheit, ja? Auch die auch die Sache mit meinem syrischen Mitarbeiter, der jetzt, wie gesagt, in der Meisterausbildung ist, der Kann ich nicht sorry kurz erzählen. Das ist mal hier. Ja, der der kam 'n 'n junger Mann rein, also könnten jetzt gehen Ausländer, also Rothhaarig, 'n Schwimmbad und so. Er hat von Röttnik gesagt, da können Sie sich könnten Sie sich vorstellen, 'n 'n syrischen Praktikanten zu nehmen?

Ich sag, was muss ich 'n da machen? Nix. Ich sag, wie jetzt nix. Na ja, der ist im Moment noch in 'ner Sprachausbildung und der würde dann freiwillig ihr 'n also 'n Praktikum machen. Sagt er, ja, sagt so.

Sagt er, hey, Moment, dann ist er raus, ja. Jetzt standen die schon die Ecke rum, also wir haben zur große Schaufenster, damit die Eingangstür. Und dann kam er dann noch mit dem Dolmetscher, der kam also, es muss mittags gewesen sein, so war er immer Bis 12 hat er immer Sprachunterricht gehabt, das ist wohl nicht weit von uns, 5 Minuten Fußweg vom vom Salon und dann kam er rein, da haben wir haben wir uns begrüßt, haben uns hingesetzt und so, sag sag, sag, wie soll das laufen? Ja, er hat bis von 8 bis bis 12 Uhr der Unterricht, ne, wo er kommen, freiwillig irgend 'n Hackiker machen. Dann haben wir den Handschlag besiegelt sozusagen, ja, und nächsten Tag 5 nach 12 stand der bei mir auf der Matte, ja, so.

Und Du warst ja mit den Deutschland nicht so richtig. Und dann so, nach 14 Tagen sagt der dann zu mir, vorne wollten wir heißen zack zack, weil meine Mitarbeiterin, weil ich sagte, nur aber zack zack, ja, haben wir schon Saridina, ja und dann, ich weiß nicht, wie viel Wochen denn ging, man im Gespräch heraus, dass er in Syrien als Harnfussel arbeitet hat. Ich meine, ist ja in den arabischen Ländern, in Amerika ja auch. Wenn ich wenn ich was kann oder ich meine, muss ja gegen Ist ja Lehrberuf in Amerika, kann man ja vergessen, entweder man kann's, dann hat man seine seine Kundschaft oder man kann's nicht, macht man ne, so. Und da erzählte er, er sagt, wie jetzt?

Na ja, sagt er, war er nur Herrenfriseur und da sieht mit Maschinen und und so. Ich sag dann halt, na, pass auf, Sie haben ja in Ihrer Community, wir waren ja noch im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im im der Kinder eigene Wohnung gehabt und hat praktisch, ich sage jetzt, bestellen Sie mal von Ihrer Community, die brauchen erst mal eine Spezial, ich will erst mal sehen, wie das funktioniert, ja? Setzt mich ja nicht da so in in die Nesseln. Na ja, obwohl ich gar keine anstalte, aber so, na ja und dann kamen die und dann wieder nach dem Zeitraffer hab ich gesagt, pass auf, jetzt zahlen die 5 Euro, ja, ja. Das so.

Und dann dann haben eben auch die die deutschen Kunden, die sich an die Kunden und sagten, das ist ja interessant, was der da macht, ja, mit Fahrentechnik und Kiel und Brasilien und dran, alle. Und da ja in den letzten die fühlten 2 Jahren ja hier, man sieht's ja, Bart und Haare und so, das ja total, also das ist immer wieder faszinierend. Und toll ist immer, wenn denn Kunden warten müssen und dann sitzen sie meistens so kurz hinter dem Herrenschuh und dann sind sie mal, weißt Du, fast ja alles macht. Und so ich sag ja, sag und sagt und dann so auch so diese diese Akribie, ja, diese die sind wirklich aufn Punkt bringen und da ist ja besonders oder der Trinco besonders gut, dass er dass er immer immer noch, Sommerwetter besser werden will, ja. Eigentlich ist er schon top, ja, aber und das irgendwie ist das eine 1 klassische Geschichte.

Na ja und dann ist es praktisch in in 'ner in 'ner im Berufsbildungsausschuss, in dem ich gerne auch schon lange mitarbeite, war dann ein 1 Willkommenslotse und der saß so neben mir, wir saßen so über Eck, große Runde, 30 Leute, der sagt, ja, sagt er, jetzt kommen ja die Syrer und jetzt müssen wir sehen, wie wir die Ulfi in die Salon kriegen und da hat gesagt, gesagt, ich sag, wart, mach ich nicht, ich hab schon eine da da da da da durch alle, ja, komm zu Ihnen und so, ne. War die war der total gute Höfe. Der hatte sone eine erst mal 'n Baustelle, das war eigentlich Einstiegsqualifizierung, ja? Verschiedene Baustelle Baustelle, die ich mit ihm machen musste, so kleine Sachen so. Also wart jetzt praktisch nicht nur den Herrenföder, sondern Darmföder, ja, eine Kur auftragen oder eine Farbe, abwaschende Farbe auftragen und so was alles.

Der hat sich dann immer so weiterentwickelt, ja? Und er hat gesagt, ich möchte meinen Gesellen Brief machen. Ich will ja nicht irgendwo in sonem in sonem Barbershop, sondern ich möchte das, wenn ich die hier in Deutschland bin, will ich das auch alles richtig machen, so wie das hier so, ja? Und ja, und dann hat er wirklich seine 3 Jahre Lehre und dann ist inzwischen dann seine seine Frau, die Frauen durften ja, die sind ja, die waren im Libanon und die ist dann eingereicht gewesen, obwohl er denn damals sagte er, meine Frau kommt an, kann ich dir da den Tag frei Jahre gesagt, machen Sie, dass er da zum Flughafen kommt und die abholen. Na ja, dann hat er eben eine kleine Wohnung, hat er 2 Kinder und die sind also auch weder so putzig.

Der eine sieht aus wie er, der der der 2. 2. Geworden sieht aus wie sie, also und sprechen, ist ja kurdisch, sprechen also kurdisch, Deutsch, manchmal und da machen sie auch noch 'n bisschen Englisch, ja? Also ja, bin mal im, als ich 'n freien Tag hatte, montags bin ich ja nicht so Laden und da komm ich in den Laden, der geht vielleicht vorne stehen, Kinder waren, ist ja komisch. Und war aber Kind Kind Kunde im Laden grade in dem Moment, weil er jetzt montags arbeitet, weil er freitags Meisterschule hat, hat er gesagt, er arbeitet montags alleine.

Also wenn eine Frau, eine Mitarbeiter hat gesagt, nee, eine Frau alleine nicht und dann mitten da hinten, da saßen die wegen Knaben auf der Bank, ja, da hat er Bilderbücher bei, ja. Und gleich, wurden immer eine Frau, hat 'n Termin und die hat sich alles gut sein und dann hab ich mich mit den Kindern unterhalten, ja. Herrlich. Und der hat 'n Garten, also Deutscher kann man die sein, ja. Der ist also wirklich, der hat sich so so eingefegt, ohne seine einzelnen Wurzeln zu verleugnen.

Und das ja das, ja. Die sollen sollen praktisch nach den Sätzen handeln und dann ist das alles ist alles kein Thema. Handwerkerinnen und Handwerker wie Du halten die Welt zusammen und wir halten dir den Rücken frei. Wir stehen für Innovation im Handwerk, für Lösungen, die vorangehen und für Arbeit, die sicher und smarter wird, weil Handwerk Zukunft ist. Ist denn das Thema Zuwanderung jetzt, da haben wir ja jetzt sehr viel drüber gesprochen, ist das für dich auch wichtig, eben halt bei dir in deinem Salon auch auszubilden oder ausbilden zu können oder findest Du, würdest Du auch so genug Bewerbungen finden?

Also im Moment ist es mit Bewerbungen schlecht. Das ist aber unterschiedlich und wenn wir uns in der Erinnerung unterhalten, aber man fragt sich wirklich, warum das im Moment so so hängt. Also da 'n bisschen klemmt, sag ich mal, ja, ne? Aber Zuwanderung ist ja auch für andere Berufe wichtig. Ich meine, man Wir brauchen ja aber Fachkräfte, ne?

Und wenn diese Einwanderungsgesetz, dann ist das ja auch kein Thema, ja? Weil weil viele mit der Überfremdung und und so, ja, aber gesagt, wenn die Leute sich wirklich sich wirklich 1 1 1 so, das ist verkehrte Wort, wenn die wirklich, sagen wir mal Integrieren. Genau, genau. Also, das ist ja was Positives, ja. Und da wird's oft so schlecht geregelt, ja.

Und dann haben wir manchmal auch im Laden manchmal Diskussionen mit mit Kunden, wo wir denn uns auch nicht die Butter vom Rot nehmen lassen, auch meine Mitarbeiter nicht, weil die uns, also man hat ja dann so, ja, man lebt das ja praktisch dann auch, ne. Und ja. Jetzt kommen wir ja mit Sicherheit bei diesen ja Zuwanderung, die Du ja jetzt erlebt hast, sind ja mit sich doch Schwierigkeiten gewesen. Gibt's da irgendwie Die Schwierigkeiten lang im Prinzip darin, dass ich Also alle Vierteljahre musste ich bei der Agentur für Arbeit oder Job, wie die da hieß und so, musste ich melden, dass der Herr noch bei mir arbeitet, ja? Also da hab ich gedacht, die sehen die sehen, wenn er sich nicht meldet, wieder arbeitslos oder so, ja?

Da muss ich doch nicht alle Ja, also das war so was von furchtbar, also Und dann immer, nicht bloß irgendeine Seite, so 5 Seiten, 10 Seiten, die dann auszufüllen waren und so, ja? Manchmal verschiedene Fragen und so, ja? Hab ich mir gedacht, die die die sollen die Leute doch einfach ankommen lassen und arbeiten, wenn sie wenn die irgendwie für Arbeit haben, dann müssen sie doch nicht ständig nachfragen, ja? Die wollten aber wahrscheinlich ihren Stuhl sichern da so Ja, ja. Ja, also das war Und dann hatten wir in in in höheren Angestellten, da ging die damals auch darum, dass er praktisch bei mir weitermachen kann sozusagen.

Und der hat dann gesagt, Frau Rött, das machen wir jetzt so und so und so und so. Da hat also die anderen, seine ganze Mitarbeiter, er hat sich nicht in die Pfanne gehauen, aber hat und dann dann lief das, ja. Also das war. Monika, jetzt gab's bestimmt ja auch nicht nur schöne Zeiten, wenn dann eben halt ausgebildet wurde, gerade wenn wenn das Thema Zuwanderung dann auch, da haben wir ja eben über Sprache kulturell auch Themen gesprochen. Wenn jetzt mal sone Tiefphase war, gerade bei dem Auszubildenden Menschen, der gerade bei dir eben mal beschäftigt war.

Wie bist Du damit umgegangen? Wie konntest Du dann wieder motivieren und unterstützen? Also man merkt ja, wenn wenn sag mal so so eine Stimmung kippt oder wenn jemand so Probleme hat, ja, da ist dann immer über 'n Vieraugen Gespräch und wenn wenn sagen wir und und wenn der dann sagt, okay, das können wir auch mit einem Team ansprechen, ja, aber das hatten wir eigentlich eigentlich wenig. Hatte mal 'n Kunden, der dann da da war kam eigentlich für hin und wollte, och nee, der hatte hat sich bedienen lassen von 'ner Mitarbeiterin und mein Mitarbeiter stand vorne an der Kasse, weiß nicht, ob ob er gerade Freeman erwartet hat oder so und dann sagte er so, na ja und der junge Mann, steht der hier rum? Ich sag, nee, der junge Mann, der lernt hier.

Sag ich und der verdient ja sein Geld und so und sag ich und damit besteht jetzt das Gespräch beenden, sag ich, Sie können gerne sich in 1 anderen Folge Also, geht nicht. Also da, ja. Nee, bin ich bei dir, definitiv. Definitiv 'n No Go, aber vielleicht auch in dem Moment auch und das ist ja vielleicht sone Negativsituation. Habt ihr darüber dann nachher gesprochen?

Ja, na ja, ja. Und wie gesagt, dadurch, dass dass wir wirklich da ein Team sind, meine meine Firma ist ja Herr Team, ja. Also ich hab immer drauf geachtet, dass wir wirklich da und wenn wirklich mal irgendwie so jemand ausreisen will, muss man ja wieder einfangen, ne, wenn so irgendwelche Sachen sind ja. Und wie gesagt, und für Augengespräche sind wichtig und der nimmt auch, wenn wenn wenn derjenige einverstanden ist, dass man wirklich dann noch mal im Team und der nimmt eben auch Ideen, ich sag, ich bin noch nicht allein der Ideengeber oder so. Hatte mal 'n Lehrling, die hat, ist eine ganz simple Sache, wir haben die Zivisowatteschnur, wo man wo man praktisch dann, wenn man wenn man Windband fährt, wo man das dann so feucht macht und dann ab, so.

Und das waren sind so lange so sone lange Schlange, so. Und dann war das sone lange, sie lag dann aufm aufm aufm aufm Arbeitsplatz so aufm und dann, wenn jemand von 'ner von hinten geföhnt hat, dann sind die weggeflogen, ja. Und da hat die die Idee gehabt, sone Stücken zu reißen und dann zu Knoten, ja? Dann hat man ja sone klingene Nuckelchen, aber 'n schöne Glas, was in der Mikrowelle steht, ja? Und das sind so manchmal so kleine Sachen, wo ich sage, hey, das war doch eine tolle Idee, ja?

Ich so, ja, ja, wie ist denn neuerer Vorschlag? Ja. Aber und denn die Blutfeuer in so Mannschaft ist aber toll. Ja, stimmt. Ja.

Das ist die positive Seite. Wie wie gehst Du denn mit so Leistungsunterschieden rum? Wenn Du jetzt, wenn Du wirklich merkst, okay, wir haben eigentlich 'n Leistungsniveau, sagen wir mal zweites oder drittes Layer, müsste eigentlich auf dem Niveau sein, aber wir kommen da irgendwie gerade nicht hin. Wie wie agierst Du da? Was machst Du mit dem mit dem oder der Auszubildenden?

Eine Ich kann ja im Prinzip erst mal nur im Praktischen helfen, ne? Im im Theoretischen gibt's dann auch Nachhilfe, bietet die Berufsschule auch an, dass sie da, weil ja oft Sprachschwierigkeiten sind bei bei vielen und ansonsten muss muss man denn speziell üben. Also es hängt steht und fällt ja auch immer mit den Modellen, ne. Und die Modelle haben ja, wie gesagt, die haben auch dann nix bezahlt bei den, die bezahlen ja nix bei den Lehrling, außer wenn die nachher praktisch im dritten Layer sind, dann aber eben auch nur son son Styleist, die haben verschiedene, die haben Chef, die haben was Top Styleist, Styleist und unterschiedlich gestaffelt, ne. Und funktioniert auch und ansonsten war eigentlich immer so mit dem mit dem Umsatz so, eine Minute kostet ein Euro, so so eine Faustregel so sinngemäß, ja, aber darf eben nicht darunter sein, ja, ja.

Ja gut. Thema Ausbildungsabbruch, hast Du schon mal erlebt und Ja, ja. Was kann was kannst Du für Tipps da geben? Ja, das wollte man ja nicht sagen in der Coronazeit. War eine junge 'n junge Mädel, die war schon, na nee, die war eigentlich noch im Limit vom vom Alter her vom vom Bernd.

Und da bin ich wirklich, da haben wir uns in der, als dann Corona war, Duft war ja lang zu, war ja auch furchtbar und so. Und dann habe ich mich mit ihr, mit ihr nur verabredet. Wir haben dann später eine Maske gehabt und habt dann mit ihr geübt für die für die Zwischenprüfung, ne, ja? Dauerwelle wickeln, das sind ja so diese diese diese Grund, also diese Basistechniken, die die man einfach braucht, praktisch für sie zu werden, sagt man ja. Und ja, und die hatte aber zu dem falschen Freund, ja, war, sie hatte auch son bisschen war 'n bisschen labil von der Psyche her.

Ihre Mutter, ihr Vater war nicht existent irgendwie und die Mutti lebte in im im Süden, bei bei München wirklich oder so und war war Friseurin, hat als Friseurin gearbeitet und ich hab wirklich mit Engel zu mir gesagt, wenn ich sag, dann kam sie uns und sagte, sie sie sie kann nicht, sie will nicht mehr und sie will jetzt zu ihrer Mutter und dann ein ganzes Mitarbeiter und so. Ich hab gesagt, da hatten sie oft gesagt, Sie haben jetzt, wenn Sie jetzt noch die die Zwischenprüfung machen, eineinhalb Jahren, dann haben Sie schon mal was in der Hand. Und dann können Sie von mir aus, denn, ist halt okay, 'n Thema, ja, nie und hin und her und so und die hat dann wirklich abgebrochen, ja. Und ist dann weg und 'n halbes Jahr später und die hatte hatte sie hatte während der Yesset, weil ich also selten zweimal habe die Erst gemacht gehabt, dass 'n Lady gefragt hat, wenn sie wenn sie Feierabend hat und Freiheit, ob sie denn noch 'n 'n 'n Nebensucht machen kann, ja, irgend Wohnung und so, weil sie hat gesagt, ja, ja, den Ansprechpartner hier in Brandenburg. Und ich hab mich gedacht, mythisch und dann hat sie praktisch so Pizza ausgefahren, Pizza und so und na ja und und das hat hat auch nicht gelitten, aber wie gesagt, denn diese Sache dann mit dem Freund hin und her und so und da waren auch dann kam der noch hin und hat uns noch bedroht und es war ja 2 Jahren unangenehm.

Und dann ist er aber weg und noch mal im Jahr war er so, zackig, da saß Du doch irgendwie 'n Witzeauto, sagst Du eben, das Mädel, ja. Und dann kamen sie zum Haarmachen, zu meinem Mitarbeiter und ich war hinten und hab sich hab telefoniert und hab einfach gemacht, einfach einfach mit 'nem büromäßig und so. Komm nach vorne und gucke so. Ich sag, hallo, Nanu, ja. Ja, ich bin wieder Brandenburg und Aber ich hab da nicht gefragt, ob's da Also das war mir dann auch, war mir auch zu heiß, aber das war das war wirklich, das war so schade, weil weil ich wirklich mich darin nickt hab und gesagt, Mensch, bevor sie jetzt gesagt hat, sie will weggehen, ne, dass man denn, dass man solche Möglichkeiten denn wirklich gemacht hat, ja.

Und andere hätte ich sagen, na, das ist doch zu sehen, ja. Aber das war nicht so schön. Na ja, gut, das sind die Erlebnisse, die man nun mal lag, ne. Genau. Was ist passiert?

Ja, gewisse Erfahrung? Ja. Braucht man nicht, passt passiert. Ja, ja. Ja, nee, aber wenn ich einmal und einlainig hatte ich mal noch, die hat lange Finger gemacht und die musste dann okay Also das war Na, das war praktisch schon, da hatte ich die schon auch anderthalb Jahre hinter Weil ansonsten hat man ja die Probezeit, die man dann noch mal verlängern kann und so.

Insofern ist eigentlich Ist man Es sind ja beide Seiten auf 'ner gleichberechtigt sozusagen. Der Lady kann sagen, also die fällt mir ja nicht, das passt mir nicht und das will ja so lange stehen und nee und dann gehen wir Nee und immer immer aufpassen hier und freundlich sein und so geht ja nicht. Und dann muss man das nicht machen. Ja, ja klar. Ja, wenn man sich jetzt fürs Handwerk, also fürs Friseurhandwerk interessiert, welche Eigenschaften sollte man mitbringen, welche welche Fähigkeiten vielleicht auch schon und vor allen Dingen, wo soll das Interesse oder der Schwerpunkt erst Interesse sein?

Also erst mal muss man eine Grundfreundlichkeit haben. Man muss also, man darf nicht Angst haben vor vor Menschen, also das wäre kontraproduktiv, ja, dann steht da so Mäuschen und dann traut sich nicht schon 'n Tag zusammen oder so weiter. Ja, und man muss muss offen sein, man muss uns sich auch was sagen lassen, wenn Du diese Lehrjahre sind keine Herrenjahre, das ist Also man muss ja immer versuchen, so über Augenhöhe, wie der sagt er und ja, wenn dann manche kamen und so, ja, ich hab ja meiner Mutter schon, die hairchen, da gedacht man, ja, okay, gut. Das ist immer dann nicht so unbedingt so der der Rausreißer, aber man man man sieht relativ schnell. Also wie gesagt, wär praktisch, wenn man wenn man praktisch da passt so oft, bestehest Du fast deine Pausen, deine festen Pausen.

Du kannst so in der Pause rausgehen, Du musst nur sagen, wenn Du rausgehst, das sind ja auch immer so wichtige Sachen, weil ich ja versicherungstechnisch, ja, wieso muss ich 'n sagen, wenn ich jetzt losgehe? Ich sag, Du kannst draußen oder Sie können, ich sag, Du siehst ja die die Leute, Sie können rausgehen, Sie melden sich ab, nicht, müssen nicht bei mir sein, bei Mitarbeiter, dann wissen wir, Sie sind draußen und wenn Ihnen eine kleine aufn Kopf fällt, dann wissen wir, Sie sind irgendwo in der Stadt, ja so, ne. Na ja, und das funktioniert doch. Aber die, was weiß ich, was Also die Grundzüge von Anstand und Ja, genau, das von der Ja, genau, diese diese diese wirklich Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, ja. Eben, wenn wenn wenn jemand krank ist, dass er dann eben wirklich, sag mal, der muss ja erst noch weiter und der krank sein, jetzt eine Woche ja nicht mehr, das ist ja alles elektronisch und so.

Ja. Aber dass man eben so was eben einübt, ja? Und dann dann gibt's so Sachen, die die die musste zu Hause nichts machen. Ich sag, wie jetzt, wieso? Kam so irgendwie, hatte irgendwie, ich sag, ich sag, na, man könnte ja mal die Waschmaschine anschmeißen.

Hab ich ja noch nie gemacht. Ich sag, Sie haben da aber noch was. Sie haben noch erzählt, Sie haben noch mal, nee, der hat ja meine Mutter gemacht und so, ja. Dass die völlig, also da hat immer gedacht, was sind denn für Eltern, ja, ne? Ja, Hotelmama machen.

Ja, da gibt's 'n schönen Spruch. Kinder, die nichts dürfen, sind Erwachsene, die nicht können, ja? Aber das sind so Sachen, wo ich sage, von welchem Bomben sind die fallen? Ja, ich meine immer, das ist so sind so völlig außer aus der aus der Zeit gefallen, ja? Das Aber gibt's alles, ja?

Und dann ging's mal Mittagessen, da Was über war, entweder war im Kühlschrank, wir haben einen Kühlschrank da. Wir haben auch eine Mikrowelle, wo die Leute was mitbringen und dann warm machen und so. Und dann seht, wie ich den nächsten Tag das nimmt und das wegschmeißt. Ich sag, warum schmeißen Sie das Essen weg? Na ja, kein kein kein nicht mehr essen.

Ich sag, wieso können die denn mehr essen? Und ich sag, kann man in der Pfanne aufbraten, Bratkartoffeln, also Kartoffeln oder Pfanne aufbraten oder so, ja. Dir wird doch kein Essen weggeschmissen, ja, außer Haare dran oder Schimmel oder so, ja. Aber von jeden Tag zum anderen, da sind manchmal so Sachen, wo ich denke, was haben die für eine Erziehung? Das ist schwierig, ja.

Also kristallisiert sich schnell raus und dann muss man wirklich dann die Reichweite ziehen. Manchmal sind's schade oder war's schade, aber schon Also wie gesagt, nur fordern und selber nix. Die können nur dann fördern und fordern. Es muss eine Win win Situation machen, ne? Genau, genau.

Genau. Jetzt muss man ihnen klarmachen. Und wie gesagt, und dann sind ja auch die Kunden, die dann eben auch darunter loben oder auch mal weg, also jetzt aber aber immer immer also nicht nicht verletzt. Aus die Augen, ja. Und dann gibt man natürlich Lob besonders gerne weiter, ja und wenn wir jetzt wirklich beäufacht war, soundso, dann machen wir ja hinten und dann 4 4 Augen und sag mal so, die Kunde sowieso hat gesagt, das war nicht so, achten mal, ich sag mal drauf, dass es klappt.

Ja, ja, ob Lehrling oder ob aus oder ob Selle, ja. Es sind passieren Sachen, also. Monika, hast Du unseren Zuschauern einen Hack mitgebracht, einen Tipp, den Du gerne weitergeben möchtest fürs Handwerk oder für dein Gewerk, wie Du möchtest? Ja, die die also die Menschen im Allgemeinen sollten doch mehr das Handwerk achten. Wenn ich mir überlege, wie weit es zurückgeht, ob das jetzt zu Cäsarsatzzeiten war, dann gab's die Friseure, dann gab's im Mittelalter, weil die Zunfthünfte, die waren alle hochgeachtet, ja?

Na ja, mit dem Baden und so, das war natürlich wieder 'n bisschen kontraproduktiv. In den in den großen Becken da soll ja soll das ja heiß hergegangen sein, aber aber so dieses, die das eben Handwerk war auch was Besonderes ist, weil weil man eine Handschrift praktisch, jeder hat ja seine Handschrift beim Arbeiten und das ist praktisch und jeder ist 'n Unikat. Ich sag mal, viele Menschen werden als als Unikate geboren und stammen als schlechte Kopie, ja? Und da denk ich immer, Mensch, bleibt doch so so, wie ihr seid. Und ich hab, man man gibt ja so Trends, dann gibt's die Modelinie und die Modelinie, ja?

Für mich persönlich und auch für also für den Gru meiner Mitarbeiter ist, dass man dass man den den Menschen, die man da aufm Stuhl hat, dass man den praktisch so so so verschönert oder so so, dass er eben erst mal selber mit klarkommt. Viele wollen ja selber auch, wenn die alle 4 Wochen kommen oder so, dann wollen ja selber auch mal die Föhne und so an, dann ist man auch Tipps, Tipps, ja, aber dass die praktisch Kind nicht und eben nachamüssen, sondern dass dass sie diese diese Persönlichkeit ist. Von daher alles rauskitzelt an an schönen Sachen, ja, und wir sagen, ach nee und ich hab ja auch nie und und so. Ich sag, nee, sag ich mit toll. Das ist ja, dann immer immer meine feinen Haare.

Ich sag, feine Menschen, feine Haare, immer so spricht, also sone sone Sprichwort, ja, aber und dann lockert das son bisschen auf und wenn die dann vor 1 Kasse stehen und man hat die Gefühl, man muss in den Stein an das Haus verstecken, dass sie nicht abheben, weil sie sich so weil sie sich so wohlfühlen, ja? Und da verkauft man so ein Stück Lebensqualität. Jetzt Jetzt jetzt halt preis. Ja ja, natürlich. Jetzt beantworte wir noch eine Frage ganz kurz.

Wie siehst Du den Also im Grunde heißt es gerade schon verpackt in der Geschichte, aber sagen wir noch ganz kurz, wie Du das Handwerk in der Gesellschaft siehst. Den Stellenwert des Handwerks, wie wird's wahrgenommen und und ob das besser sein sollte oder anders sein sollte. Das sollte besser sein auf alle Fälle. Also diese dieses Gefühl bei den bei den Menschen, wer nicht studiert hat, ist so, na ja, sondern man kann ja auch, wenn ich jetzt meinen Meister mache, kann ich also auch 'n Fach könnte ich eine Fachhochschuleschule Schule machen, ne, ja? Und aber wenn Du schon alleine, der der Meister ist ja ist ja schon mal 'n Level, das muss man erst mal schaffen und so und in dem Buch leben und eben diese Weiterbildung, dass das eben ganz wichtig ist, dass man immer wieder wieder gucken muss, wo kann ich was was Gutes muss ich nicht verbessern?

Das wär ja Öl nach Athen tragen. Aber aber an den Sträbchen zu drehen und eben wirklich Und da müssen die Leute wirklich nicht, die warum diese die Situation jetzt so ist, dass jetzt son sich son bisschen umgekehrt, das Handwerk Ich meine, wenn ich überlege, so Schlosser, ja, die ja auch viel viel Sachen, sag mal so, Unikate machen nicht nur irgendwelche Konsumgüter, sagt man früher gesagt, herstellen und so, ja. Wir haben in Brandenburg ja eine Firma, 'n Metallbaubetrieb, also die sind weltweit tätig, ja? Ist 'n unser Freund von mir und der und wir tauschen das auch immer aus mit den, wenn der wenn der lernt, der hat immer 'n 18 Lehrlinge, Zwölfjährigen, ja, 'n ganz, ganz toller toller Typ und der Sohn arbeitet inzwischen auch an 'ner in 'ner Firma und also die sind Wenn der da aus Singapur dann Bilder mal schickt und so, ja. Und Handwerk ist so kann so spannend sein, ja?

Egal egal in in welchem Gewerk, ja? Und ich finde da und da sollte jeder, der der praktisch selbstständig ist, muss auch selber Da müssen wir was tun. Und natürlich ist eben auch in 'ner in 'ner Gesellschaft, in in den Schulen, wurd oft gesagt, die Lehrer, werd bloß nicht vor sehr, guck ich immer, ja. Und im Berufsbildungsausschuss von der Stadt, ja, als als berufener Bürger und da ist es manchmal so, denke ich immer, ja, so, da sitzt ja dann auch Lehrer am Tisch, ne, logischerweise. Und dann sagt man immer, ey, ihr müsst ihr müsst da was tun für die für die für das eben doch die da das Handwerk.

Und da war ganz wichtig, auch Werkenunterricht, gibt's ja Schulen, auch die die wo man praktisch, wo sie anfangen im im Kindergartenhersteller, da fangen sie das Papier an und in in der Schule dann das Holz verarbeitet wird. Und bei uns war das auch bei mir war das ja damals auch so, er soll's, der Metall und da haben wir tolle Sachen gemacht, die können wir nachher kaufen. Ja. Und dann eben, mit der Hände Arbeit was zu machen. Das ist also wirklich so und und der der Kopf, der ist ja noch wichtiger eben, wenn wenn ich mit den Händen was mache, wenn jetzt sagen wir mal, Kinder sind die, die nicht so schlau sind, sag ich das mal so.

Und denen gibt man was in der Hand, Knetmännchen oder irgend so was, ja. Und der geht über die Finger, passiert hier oben was. Und das ist beim Handwerk so, selbst wenn er am Anfang vielleicht so Schwierigkeiten hat, ja, und sich denn so vervollständigt und sich verbessert und so, dann ist er toll, der macht Spaß. Monika, das war ein schönes Schlusswort. Ich bedanke mich recht herzlich, dass Du hier bei uns gewesen bist.

Vielen Dank. Ein angenehmes Gespräch. Und an die Zuschauer, herzlichen Dank, dass ihr zugeschaut habt. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.

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