Melanie Hagemann - Gesundheitscoach im Podcast
Worum es geht
In dieser Folge von HandwerkSpricht ist Melanie Hagemann zu Gast, Gesundheitscoach und Körpermentorin aus Mannheim. Sie erklärt, was sich hinter dem Begriff Körpermentorin verbirgt, was sie vermittelt und was sie persönlich antreibt. Ein Gespräch mit spannenden Ansätzen rund um Gesundheit und Körperbewusstsein.
Das nimmst du mit
- Der Begriff Körpermentorin beschreibt einen eigenen Ansatz im Gesundheitscoaching, der in der Folge erläutert wird.
- Melanie Hagemann gibt Einblick in ihre persönliche Motivation und das, was sie in ihrer Arbeit antreibt.
- Die Folge bietet Anregungen, sich mit dem eigenen Körperbewusstsein auseinanderzusetzen.
- Wer interessiert ist, kann über Melanie hinaus einen Termin für eine persönliche Begleitung in Betracht ziehen.
Autor: Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!
Die wichtigsten Antworten
Zu Gast
Melanie Hagemann ist Gesundheitscoach und Körpermentorin aus Mannheim und teilt in der Folge ihre Ansätze und Beweggründe.
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Transkript
Herzlich willkommen zu Handwerk, sprich, die Sendung, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit dem Handwerk verbindet. Und heute haben wir Merani Hagemann bei uns im Studio. Hallo Melanie. Hallo Oliver. Schön, dass Du hier bist.
Melanie, Du bist Gesundheitscoach. Erzähl uns doch mal, was bedeutet das und was machst Du konkret und stell dich gerne auch noch mal auch wo ausführlich auf. Okay, sehr gerne. Also ich bin Melanie Hagemann, ich komm aus Weinheim in der schönen Bergstraße, das ist in der Nähe von Mannheim Heidelberg. So, dann kann man das 'n bisschen besser einordnen.
Ich bin Gesundheitscoach, kann man sagen, Gesundheitsberater oder noch viel schöner ist das Wort Körpermentorin. Weil es geht darum, dem Körper eine Lösung anzubieten, dass er in die Stressreduktion kommt, dass er in die Schmerzreduktion kommt. Und nicht nur auf körperlicher Weise, sondern halt auch auf emotionaler Weise. Und es geht immer darum, zu schauen, was ist die Ursache dahinter? Wo ist die Wurzel begraben?
Und das ist meine Arbeit. Das hört sich nach einem spannenden Themenfeld an, aber Auf jeden Fall. Nach einem komplexen Themenfeld. Und ich glaube auch, dass viele Menschen das in Anspruch nehmen könnten, aber vielleicht auch sich gar nicht bewusst sind, dass da eventuell Themen sind, ne. Und Schmerz ist ja ganz offensichtlich, aber bei den Emotionen sieht's ja noch mal 'n bisschen anders aus.
Und wie sieht denn so dein Alltag aus? Also in der Regel ist es so, dass die Klienten zu mir kommen, weil sie an mich empfohlen wurden. Und manchmal ist es auch so, das passt eigentlich sehr gut zu dem, was Du grade gesagt hast, dass Sie die Empfehlung schon langfristiger haben. Und dann schauen Sie mal, was es so über mich zu finden gibt. Und dann schreiben Sie vielleicht auch mal und informieren Sie sich oder wir wir telefonieren.
Und dann manchmal braucht es dann eine Zeit, bis Sie dann wirklich sagen, okay, ich lass mich da jetzt drauf ein. Das ist nicht die Norm, aber es kommt durchaus vor. Und andere wiederum, die sind in einem akuten Schmerzzustand. Die haben dann schon ganz viel ausprobiert und haben eigentlich gar nicht mehr wirklich viel Hoffnung, dass es noch mal aufwärts geht. Und ich bin dann diejenige, die dann sagt, nein, ist noch nicht alles vorbei, es gibt noch Möglichkeiten.
Und dann machen wir sehr zügig einen Termin aus und die sind dann glücklich, weil sie einfach direkt nach dem ersten Mal schon merken, dass es großartige Verbesserungen gibt. Mhm. Jetzt sprachst Du schon über die Verzögerung, die dazwischen dann ist. Jetzt nehmen wir mal das klassische Handwerk im Gedankengut dazu. Ich glaube, da gibt's viele Barrieren und viele Hürden.
Wie würdest Du das beschreiben? Hast Du das schon festgestellt, dass das bei dir in den Gesprächen oder in der Kommunikation mit Menschen aus dem Handwerk dann wirklich so gewesen ist, dass Hürden da da ist eine gewisse Situation, die dann irgendwann so ausschlaggebend ist, dass es gar kein Thema mehr ist und dass es dann eben halt dann nach soner Bedenkphase dann eben halt dann doch relativ schnell geht. Ja. Also ich hab hauptsächlich Geschäftsführer, die aus dem Handwerk zu mir kommen. Also das ist nicht mein Hauptdienzil, aber meistens sind es eben dann die Geschäftsinhaber.
Und sie erkennen für sich den Wert. Und wenn ich dann so darauf hinspreche im Bezug, ja, dass es auch Möglichkeiten gäbe, mit dieser Arbeit zum Beispiel Krankheitstage zu reduzieren, dann sind sie zwar offen, aber sagen, ja, es ist eine Herausforderung, weil wir haben hier nicht die Möglichkeit, unsere Mitarbeiter dort ja, zu dir zu verweisen. Das ist ja freiwillig und das muss ja von ihnen jeweils auch sein. Es ist sehr passend, dieses Thema in Verbindung mit dem Handwerk, weil ein ja egal, aus welcher Branche man im Handwerk schaut, es es geht ja immer die Präzision. Es geht immer darum, dass alles in 1 Waage ist, dass es ausgeglichen ist oder in einem Lot.
Und genauso ist das auch mein Ansatz. Also das 1. Ist, dass ich immer schaue, ist die Person ausgerichtet? Ist sie in ihrer in ihrem Lot ist sie gerade ausgerichtet? Und es gibt 'n wunderbaren Gradmesser, den jeder für sich zu Hause mal überprüfen kann, indem man sich mal die Absätze der Schuhsohlen anschaut, die nicht grade neu gekauft sind, sondern die man halt schon eine Weile trägt.
Und dann kann man das sehr schnell erkennen, ob alles grad gleichmäßig und grade abgelaufen ist oder ob da doch Schiefstellungen sind. Ja, spannend. Ja, wenn man so die Schuhe schaut und ich mal drüber nachdenke, die sind jetzt relativ neu, deswegen ist hier noch nix zu sehen. Aber da glaub ich, kann man schon sehen, dass da Unterschiede sind, ne. Und ich glaub, auch jeder Mensch hat da 'n gewissen, ja, Schiefstand, kann man's so sagen?
Ist so. Und es zeigt sich halt auch immer wieder, und jetzt kommen wir vielleicht auch zu diesem emotionalen Part, gerät das Leben in eine Schieflage, aus welchen Gründen auch immer? Das sind ja die ganz, also ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten, die dahingehend führen können, dann zeigt sich das immer auch in der Körperhaltung. Spannend. Sehr spannend, ja.
Jetzt jetzt sind wir tatsächlich ja in 'nem Themenfeld drin, was vielleicht den ein oder anderen auch son bisschen abschreckt, ne. Also grade in diese emotionale Ebene reinzugehen, ist ja für viele Menschen auch nicht so leicht, ne. Also denn das Leben hat einen trainiert, hart zu sein oder zumindest nach außen hart zu sein und dieses diese, ja, wie soll ich sagen, diese diese Menschlichkeit eben halt nicht so herauszulassen. Wie können wir denn dem Handwerk das jetzt näherbringen, dass sie sagen, okay, komm, da will ich auf jeden Fall mich mal mit auseinandersetzen, grade in diesen emotionalen Ebenen. Ich glaub, die körperlichen Themen, da sind viele schon sehr weit, auch nicht alle.
Da gibt's für sich auch Nachholbedarf, aber grade diese emotionale Ebene find ich an der Stelle sehr spannend. Hast Du da 'n Ansatz? Ja, also wir kennen ja Redewendungen wie, die Last ist zu schwer oder die Last ist zu schwer für meinen Rücken oder es ist hängt was in meinem Nacken. Mhm. Mir ist was auf den Magen geschlagen.
Und da darf sich einfach jeder mal selbst hinterfragen, was fällt ihm auf im Alltag? Wie reagiert der Körper? Weil der Körper spricht in unterschiedlichen Sprachen oder Dialekten zu uns, der zeigt sich ja. Das ploppt immer mal wieder auf und wir sind ja nicht doof, wir kriegen das mit. Ist halt die Frage, inwiefern hab ich die Zeit oder die Muse, die mal zuzuhören, was der Körper mir zu sagen hat?
Und dann ist es auch eine Frage, wie stark ist mein Leidensdruck, ja? Also vielen ist es ja bewusst, dass sie vielleicht in eine Richtung tendieren, weil sie eben sehr viel Stress haben, sich sehr viele Dinge kümmern müssen, die halt eine hohe Verantwortung haben. Und sie wollen das ja alle auch gut und richtig machen, also geht man oftmals über seine Grenzen hinaus. Und ich glaube, das ist so diese Selbsterkenntnis und dann der Wunsch, möcht ich so weitermachen und eine also eine Seite ab die mir eigentlich nicht gefällt, wo ich eigentlich schon weiß, in welche Richtung das gehen kann? Oder möcht ich die Möglichkeit nutzen und einfach mal auf eine leichte Variante zugehen?
Weil es ist hier, ich mach keine Psychotherapie, darum geht es nicht. Aber ich kann herausfinden durch Tests, wo ist denn der Ursprung? Und unser Unterbewusstsein weiß ganz genau, wo der Hase langläuft, also wo die Wurzel begraben ist. Mhm. Und da muss ich keine Details wissen.
Ich kann nicht ins Gehirn reinschauen, das funktioniert nicht. Aber man kann sehr schnell herausbekommen, ist es jetzt eine körperliche Überlastung oder eine emotionale Belastung? Und das kann ja auch durchaus sein, dass es mit dem Geschäft überhaupt nichts zu tun hat, aber ist vielleicht eine familiäre Situation entstanden? Beispielsweise, dass plötzlich 'n Elternteil gepflegt werden muss. Und da ist es eine ganz große neue Herausforderung, der man sich stellen darf und die dann nicht einfach ist.
Also gibt diverse Gründe, warum sich da etwas übertragen kann auf den Körper. Mhm. Jetzt hast Du eben gesagt, man man geht dann son bisschen in die Selbstreflexion, man hört in sich rein. Was kann man denn dann tun konkret? Wie meinst Du das genau?
Also die die Frage, die sich erstellt, ist ja, jetzt jetzt hab ich in mich reingehört und hab gemerkt, okay, da ist etwas. Und und was wär dann so der nächste Schritt, was man dann tun sollte, wenn man so für sich vielleicht etwas identifiziert hat? Wie geht man damit mit der Situation? Geht man dann direkt zu dir oder oder zu zu Menschen, die halt ein Angebot haben, wie Du es hast? Oder kann man auch mit sich selber etwas da auch schon machen und Man kann auch mit sich selber schon ganz viel machen.
Also der beste Teil ist natürlich, wenn da wenn die die Person Kontakt mit mir aufnimmt, weil dann kann man alleine im Erstgespräch schon ganz viel heraushören und da kann man schon sehr schnell erkennen, in welche Richtung es geht. Und manchmal sind's ja nur kleine Stellschrauben. Aber was jeder für sich selber machen könnte, wäre ein Punkt, das ist so mein Meisterpunkt, vielleicht darf ich den mal zeigen. Du hast es ja eben schon gesehen, mein Golftee, als ich mich hingesetzt hab. Ja.
Hast mich noch gewarnt, dass ich mich nicht piekse hab. Also das ist ein ganz kleines wunderbares Und diejenigen, die jetzt nicht son Golftee haben, die können auch eine Gabelzacke nehmen, eine einen Zahnstocher oder ein Kugelschreiber, der nicht mehr funktioniert und schreibt. Man braucht einfach eine Spitzel, weil wir kennen Akupressurpunkte mit dem Finger, aber das ist ja schon größerer Unterschied zu 1 kleinen Spitze. So, was ist jetzt das Besondere? In der Regel ist es ja immer dann, wenn wir merken, es ist fast nicht in Ordnung mit unserem Körper, dann geraten wir ja in ein in eine innerliche Unruhe.
Und ich hab vorhin schon mal gesagt, Stress hat ganz viele verschiedene unterschiedliche Facetten und seien's jetzt Ängste, Zweifel, Sorgen, schlechte Nachrichten, egal. Wir sind jetzt in dem Moment in dieser Situation, dass es uns nicht gut geht und dass wir merken so, wir haben jetzt sonen inneren Druck und sind nicht in unserer Mitte. Und dann können wir hier und an unserer Hand, also ich zeig das immer gerne zwischen dem Ringfinger und dem kleinen Finger und dann gehen wir da so diese Linie entlang grade und dann in die Handgelenksfeite. Und hier ist einmal außen ein kleiner Knochen, der nennt sich Erbsenbein, das müssen wir uns aber gar nicht merken, sondern wichtig ist, in dieser Handgelenksfalte in dieser Linie, da ist sone kleine Kuhle. Genau.
Und wenn man die, ich denke dir mal, dann kannst Du's gerne ausprobieren, wenn Du möchtest. Also. Ja. Und das ist ein wahrer Meisterpunkt, weil er sofort ins Tun kommt. Und das kann pieksig sein, das kann einem warm werden, das kann auch vielleicht mal pochen.
Das kann einem Schauer durch den ganzen Körper geben, zeigt uns aber auch, ja, es kann auch jucken. Das ist 'n Punkt, dass man den nutzen kann. Der Punkt arbeitet, also der Körper kennt ja sowieso unsere Baustellen und dann leitet dieser Punkt genau dahin, wo jetzt unsere Baustelle ist und gibt eine Entspannung. Okay. Weil wir sonen inneren, wenn wir sonen inneren Druck haben, verengt sich alles im Körper, ja.
Ich mach das jetzt noch bewusst so richtig zu und Ja. Und das löst es dann wieder und macht die Liege frei und kann dann auch zu 'ner Entspannung führen, wenn wir Schmerzen haben. Mhm. Also und diesen Punkt, den kann man unabhängig nutzen bis zu seinem Lebensende. Okay.
Also Schüler nutzen den auch sehr gerne, wenn sie irgendwie eine Arbeit schreiben müssen in der Schule oder 'n Referat halten oder wenn man was Besonderes hat. Auf dem Weg hierher hab ich den Punkt auch genutzt. Ja. Damit ich in eine 1 ruhigere Version komme. Es hat funktioniert.
Handwerk ist mehr als ein Job. Es ist Präzision, Leidenschaft und echte Qualität. Wir stehen an deiner Seite, der Welt zu zeigen, dass das Handwerk den Respekt verdient, den es braucht. Gemeinsam zeigen wir es der ganzen Welt. Ja, es ist spannend.
Wo wo wo lernt man so was oder wo woher weißt Du das? Was hast Du dafür gemacht, dass Du das rausbekommen hast? Ich hab natürlich etliche Kurse besucht, das zu lernen. Und dann hab ich mich aber nicht damit zufrieden gegeben. Und aus der Erfahrung heraus, aus dem Tun heraus erkennt man ja dann auch, welche Punkte sind jetzt besonders gut geeignet.
Und es sind Das ist jetzt 'n Punkt, der liegt auf einem Meridian, den wir im Körper haben, auf dem Herz Meridian. Aber es gibt auch andere Punkte, die ich nutze, die jetzt nichts mit den Meridianen oder Akupunkturpunkten zu tun haben, die aber einfach eine wohlwollende Wirkung für uns haben. Und ja, aus der Erfahrung heraus nutzt man das dann oder ich grabe halt auch und ich suche und ich hör nicht auf. Also ich hab diese Themen immer aufgesaugt, wie 'n Schwamm. Das begeistert mich einfach.
Ohne es jetzt konkret zu zeigen, aber wie viel Punkte haben wir denn der Art? Oder oder sind, das ist ist ja jetzt, also ich find's jetzt spannend, deswegen frag ich erst noch mal nach. Das ist eine gute Frage, ich weiß es nicht. Ja. Unendlich viele.
Okay. Also es gibt die Dawo Punkte, da wo's wehtut, ja. Ja. Also dawo's Punkte da Wir machen das ja auch intuitiv. Also man sieht ja oftmals Personen, die sich hier so an den Nacken greifen, weil's da wehtut.
Und dann drücken wir und dann merken wir schon, oh, das unterstützt. Mhm. Also all solche Punkte sind geeignet. Aber natürlich auch Punkte Also der Körper hat noch mal Reflexzonen, wenn man da weiß, wo haben wir denn noch mal die Wirbelsäule oder noch mal Organe hinterlegt am Körper, dann sind das auch Punkte, die man nutzen kann. Man muss gar nicht direkt an diesen Ort des Geschehens herangehen.
Das an diesem Ort des Geschehens herangehen. Das heißt so ungefähr, man man wackelt am, also man arbeitet am kleinen Zeh und hat dann unter Umständen an irgendwo 'ner anderen Körperstelle dann ein Ergebnis daraus. Absolut. Um's jetzt mal son bisschen zu verfolgen. Ja, das ist Ja, das ist falsch.
Ob das richtig ist oder falsch. Das war son sehr gutes Beispiel mit dem kleinen Zeh. Der kleine Zeh ist auch mit der Hüfte verbunden. Also und der kleine Zeh steht aber auch wieder für unseren Selbstwert und der versteckt sich oftmals am Fuß. Das ist auch noch mal son Punkt.
Ja. Und der große Fußsee, der symbolisiert unseren Kopf. Also alles, was mit unserem Kopf zu tun hat, ist da unterstützend, wenn man eben mit sonem Zahnstocher oder dem Dolftee oder einem Lagabelzacke informalte, so die einzelnen Punkte den Fußsee herum, den großen Fuß herum mal schaut und und einfach guckt, wo ist denn dein Overpunkt? Mhm. Und dann ist es son Gradmesser, oh ja, der wäre jetzt gut und dann bleiben wir einfach drauf.
Und dann kriegen wir auch mit, wie der Körper reagiert und wie's weniger wird. Ja. Das heißt, Personen mit Migräne haben da eine wunderbare Möglichkeit, das sehr schnell zu reduzieren. Ah, okay, klar. Kopf.
Ja, ja, verstanden. Genau. Ich hatte eher das Bild im Kopf, dass ich schon oft dann mit meinem Zeh irgendwo hängen gestoßen bin und so weiter. Aber ja, klar. Ja, macht ja total Sinn.
Ja. Jetzt haben wir ja im im Handwerk und vielleicht hast Du magst uns den Tipp noch geben. Wir haben 'n Handwerk auf das Thema Rücken Mhm. Und das Thema Knie. Aber aber lass uns mal nur 1 jetzt noch mal durchsprechen.
Hast Du da noch 'n Tipp, wo man da vielleicht jetzt sagen, nehmen wir mal Rücken, ist, glaub ich, auch für Büroleute, die im Handwerk unterwegs sind 'n guter Punkt. Hast Du da vielleicht noch 'n Tipp, was man da machen könnte? Hab ich. Also grundsätzlich, dass man dann an seine Schuhsohlen denkt. Und wenn man merkt, man ist komplett verstellt, dann bringt es nicht, wenn man irgendeinen Punkt aktiviert, dann wäre es gut, dass man da in eine Ausrichtung geht.
Ja. Ja, das wäre das Wichtige daran, sonst ist es ja wieder nur eine Symptombehandlung. Aber Punkte wär Ich hab ja vorhin gesagt, wir haben so Reflexzonen am Körper, die dann noch mal auf den Rücken Einfluss nehmen. Rücken ist Wirbelsäule. Mhm.
Und dann können wir zum Beispiel nur jetzt anhand unseres Daumens schauen, hier an der Seite. An beiden Seiten haben wir hier noch mal die Wirbelsäule. Und auch da können wir schauen, wo ist denn unser Rückenschmerz? Ist es eher im oberen Bereich? Bleiben wir im oberen Bereich des Daumens?
Gehen wir in die Mitte, dann dahin oder halt weiter runter. Und durch dieses einzelne kleine Anpointen merkt man sofort, oh, da ist eine Herausforderung, da war etwas. Es gibt aber noch eine wertvolle Möglichkeit, ich bleib jetzt auch mal bei der Hand, da kommt man immer leicht dran. Hier zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger in diesem Bereich, wenn man da einfach mal leicht massiert mit dem Finger, das merkt man dann auch stark, wenn da son Gewebestau ist oder ja, also ich vergleich das auch sehr gerne mit der mit dem Autoverkehr, mit Straßenverbindungen, mit Baustellen im Straßenverkehr und den daraus resultierenden Stau. So haben wir das ja auch im Körper.
Und dann merkt man sehr schnell, oh, da ist eine Herausforderung. Und dann kann man entweder direkt sanft massieren, man macht das immer an beiden Seiten, oder halt mit dem kleinen Pointer anpointen und bleibt dran drauf. Und das ist dann auch gleich eine Entspannung. Ja gut, das ist eine Stelle, da würd ich jetzt auch sagen, da gibt's schon mal was, da macht man ja auch intuitiv ja auch schon mal, ne, wenn man grade son bisschen merkt, da ist unangenehm oder so. Spannend.
Mhm. Das sind noch mal ganz andere Sichtweisen an der Stelle. Lass uns kurz noch mal zu dem Thema Wirbelsäule und der Seite kommen. Ja. Ist das dann eine an einem Finger oder macht man, prüft man quasi beide?
Ich persönlich sag immer, macht das an beiden Seiten. Mhm. Weil wir haben keine Rückenaugen. Ja. Wir müssen nicht, also und es ist auch unabhängig der Körperseite, wo man da jetzt Probleme hat.
Mhm. Merkt es ja auch beim Rücken eher links oder rechtzeitig. Deswegen mach's an beiden Händen. Mhm. Und dann bist Du auf der sicheren Seite.
Und Du wirst auch feststellen, jede Seite ist für sich unterschiedlich. Und wenn jetzt eine Seite sehr herausragend stark ist Ja. Und der Körper signalisiert, oh, da hast Du eine große Baustelle, die Du da brauchst. Und da musst Du lange draufbleiben. Dann überträgt sich das aber schon auf die andere Seite und dann hat man hier gar nicht mehr viel zu tun.
Okay. Mhm. Ja, total spannend. Wo kommt diese Leere her? Ist das etwas, was ausm asiatischen Raum kommt oder wie kann man das vielleicht noch mal greifbar machen an der Stelle?
Mhm. Das ist ein Konstrukt aus aus vielen unterschiedlichen Therapieformen. Ein Hauptbereich, den ich lernen durfte und das war so der 1. Part, das ist die EPM Methode, Energiepunktmobilisation. Und es geht im Prinzip mit allem, was man mag.
Also dann nutz ich halt auch Akupunkturpunkte, dann gibt's Reflexuren Therapie. Und aus dieser ganzen Summe von dem, was ich halt lernen durfte, ich hab irgendwann das mal unter ein Dach gebracht, hab dem Ganzen einen Namen gegeben als Also ich hab mein Firmennamen ist Tamina, hab das unter die Tamina Healthpoints gestellt, weil es mir einfach dann zu viel wurde, wenn die Klienten gesagt haben, so, was ist denn jetzt das und was ist das? Und dann hab ich gesagt, ja, das ist die Methode, das ist die Methode. Letztendlich ist das wie son großer Werkzeugkoffer, auf dem ich mich halt bedienen kann und wo ich dann schauen kann, was braucht Person x y jetzt grade in dem Moment. Und das hat aber nichts damit zu tun, dass ich da jetzt irgendwelche Erfindungen gemacht habe, sondern das ist meine Handschrift, die halt daraus konsultiert.
So wie jeder in seinem Bereich, ist ja auch im Handwerk so, jeder hat ja irgendwo dann seine Handschrift, die er in seinem Bereich entwickelt. Und das ist halt meine Handschrift. Ja, viele haben 'n Werkzeugkoffer und dann hab ich eine Handschrift, das ging auch, ja. Genau. Und so hab ich halt auch meine Tools.
Ja, sehr, sehr spannend und eine andere Sichtweise auf die Dinge dann an der Stelle, ne. Für viele ist ja schon der Chiropraktiker, wenn's dann an dieses Knacken geht quasi schon die Überwindung. Ja. Aber da weiß man ja auch, dass das hat Das hängt ja anders oder viel hängt ja auch da zusammen an der Stelle, ne. Da da sind ja auch so diese ganzen Jeder Wirbel hat ja dann eine eigene Bezeichnung beziehungsweise Vernetzung dann auch im Körper noch mal und so.
Auf jeden Fall, ja. Das find ich auch sehr spannend an der Stelle. Das ist Was hat denn was hat denn Was können wir denn noch zum Thema Ernährung vielleicht ergänzen? Weil das Ganze wird ja auch irgendwo wahrscheinlich auch da nichts zu tun haben. Definitiv.
Grade weil Du das Beispiel Rücken gesagt hast, dass es oftmals Also da hab ich für mich so ein System erkannt, das das ist so entstanden aus meinem Tun heraus. Das ist nicht, was ich irgendwo in einem Lehrbuch gesehen hab. Aber ich hab einfach festgestellt, bei Rückenproblemen hat das ganz oft was mit dem Darm zu tun, weil es einfach ausstrahlt. Und manchmal, also ich hatte auch schon Personen bei mir, die 'n vermeintlichen Bandscheibenvorfall hatten. Mhm.
Es war aber gar kein Bandscheibenvorfall, sondern es war einfach eine Problematik im Darm. Und das ist halt wichtig. Das, was ich so für mich herausgefunden hab von der Herangehensweise ist, dass wir vom Körper einfach miteinander verbunden sind, nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Und wenn Du alles in 1 Linie ziehst von oben nach unten, so scheibchenweise, dann das noch mal querziehst, Schau's, wo wo ist denn da die Verbindung? Also wir kennen das, wenn 'n Herzinfarkt kommt.
Wir greifen uns an den Arm. Wir wissen, das ist ein Symptom. Aber warum ist das so? Das haben wir so eigentlich gar nicht gelernt, ja, weil hier das die Herz in mir ist. Und so haben wir's eben nicht nur so und so, sondern auch noch mal durchgängig.
Also vom Rücken durchgängig, wo kommt man raus? Da, wo die Rückenschmerzen sind, dass man da wirklich mal ganz bewusst hinschaut, okay, wenn ich der jetzt mit einem ganz langen Nagel durchstechen würde, wo komm ich raus? Und das ist immer, immer, immer, immer ein Volltreffer, weil dieses Raster funktioniert zu 100 Prozent. Immerhin, nee, das ist total spannend und interessant. Ich hätt jetzt noch 100 Fragen, die ich dir noch stellen wollte, aber wie das manchmal so ist.
So langsam kommen wir Richtung Ende. Und trotzdem möchte ich dich fragen, ob Du vielleicht noch einen Tipp, also einen Hack für die Zuschauerinnen und Zuschauer dabei hast, der so vielleicht noch mal als krönender Abschluss dann dazukommt. Okay, lass mich kurz überlegen. Ja, hab ich noch mal. Etwas, womit man jetzt so im ersten Moment vielleicht gar nicht rechnet, aber auch das hat etwas mit unseren Schmerzen und Baustellen zu tun und auch mit Rücken.
Denn innerlich ist ja alles am Arbeiten, es ist alles verbunden, auch mit unseren Flüssigkeiten. Und ich merke immer wieder, dass grade Geschäftsinhaber Herausforderungen haben, genügend zu trinken am Tag. Und dass das halt nicht nur Jahreszeit, ne, abhängig ist, sondern das ganze Jahr hindurch. Und sobald sich Man kann vielleicht eine gute Routine haben, aber sobald sich diese Routine ändert, weil man dann heute an einem anderen Ort ist, ist man schon aus seiner gewohnten Möglichkeit oder Gewohnheit, was das Trinken betrifft. Und da ist es noch mal 'n Fokus, dass man sich einfach mal bewusst macht, was hat man da für eine goldene Regel?
Und die kleinste minimale Regel ist pro Körpergewicht mal 0.03. 'n Beispiel, wenn jetzt jemand 90 Kilo wiegt, 90 mal 0.03 sind wir bei 2.7 Liter. Viele schaffen das gar nicht. Das ist das eine und in Verbindung mit dem Trinken hab ich einfach auch feststellen dürfen, es kommt auch auf das Gefäß drauf an. Mhm.
Ja, also entweder die Flasche, aus der man trinkt oder eben das Glas oder der Becher. Es gibt Unterschiede. Aus manchen lässt sich's leichter und einfacher trinken. Und das ist auch noch mal son Tipp, den ich gerne mitgeben möchte. Das ist gut.
Ja, Flüssigkeit ist total wichtig, definitiv. Deswegen 'n sehr guter Tipp. Und dann hab ich noch eine abschließende Frage an dich. Und zwar, wie siehst Du denn die Rolle des Handwerks in der Gesellschaft? Nur vom Standing her alleine?
Das ist eine sehr gute Frage. Ich hab tatsächlich auch, weil ich so überlegt hab, ich wusste nicht, welche Fragen Du stellst. Aber ich hab mit 2 Handwerkerinnen gesprochen, ganz bewusst bezüglich diesem Format und hab sie gefragt, was wäre denn ein Wunsch, was was sie gerne mitgeben möchten, grade in Bezug auf uns Frauen im Handwerk? Und dann hat haben beide gesagt, das eine ist eine Glaserin. Sie sind beide selbstständig, die andere ist selbstständig in 1 also als Schreinerin.
Mhm. Und sie haben halt gesagt, sie möchten gar nicht Es geht ihr nicht darum, als Frau akzeptiert zu werden, sondern als Mensch und als Fachperson. Und dass man halt dann auch kennt, dass Frauen hier noch mal sonen ganz anderen Aspekt mit reinbringen, dass sie halt auch son bisschen Versorger sind, halt dann mal Kaffee mitbringen oder Stückchen oder irgendwie so. Das fürs Team, dass das ja dann auch gut ist. Und sie haben halt auch den Aufruf gemacht, wie wichtig es ist, doch wirklich wieder mehr das Handwerk auch zu nutzen, weil man sich letztendlich sehr viel Zeit und Ärger und Arbeit spart.
Und das kann ich nur für gute befinden, weil das ist ja letztendlich auch meine Arbeit so. Also egal, aus welchem Fachbereich man kommt, wenn man mit einem Profi oder Experten zusammenarbeiten kann, hat man einfach immer den besten Nutzen. Ja, sehr schön. Melanie, schön, dass Du hier gewesen bist. Danke dir.
Hat mich sehr gefreut. Ist 'n Thema gewesen, was mit Sicherheit nicht jeden erreicht auf der einen Seite, aber auf den anderen auf der anderen Seite, glaub ich, aber auch viele Menschen neugierig machen wird, wenn sie dann unsere Folge sehen, die wir heute gemacht haben. Wunderbar. Vielen Dank, dass Du mir diese Möglichkeit gegeben hast. Sehr gerne.
Das war Melanie Hagemann. Und ich hab mich sehr gefreut, dass Sie eingeschaltet haben. Bis bald.