Matti Ewert - Geschäftsführer mit Herausforderung
Worum es geht
In dieser Folge von 'Zukunft Handwerk – Sanitär & Energie im Wandel' spricht HandwerkSpricht mit Matti Ewert, Geschäftsführer im Bereich Heizung und Sanitär. Es geht um die Herausforderungen von Nachhaltigkeit, Energiewende und politischen Vorgaben – und darum, wie neue Heizgesetze den Arbeitsalltag auf Baustellen verändern. Eine ehrliche Diskussion mit echten Stimmen aus der Branche und praxisnahen Einblicken.
Das nimmst du mit
- Neue Heizgesetze wirken sich unmittelbar auf die tägliche Arbeit auf Baustellen aus.
- Die Energiewende bringt für das Sanitär- und Heizungshandwerk nicht nur Pflichten, sondern auch konkrete Chancen.
- Politische Vorgaben und die Praxis im Alltag müssen im Handwerk zusammengebracht werden.
- Echte Stimmen aus der Branche liefern realistischere Einblicke als reine Theorie.
Autor: Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!
Die wichtigsten Antworten
Zu Gast
Matti Ewert ist Geschäftsführer im Bereich Heizung und Sanitär und teilt im Podcast praxisnahe Einblicke in die Herausforderungen der Branche.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Handwerk spricht Ihrer Sendung, die Wirtschaft, Gesellschaft und Politik mit dem Handwerk verbindet. Und heute haben wir Matti Ewald hier zu Besuch. Hallo. Matti, Du bist Geschäftsführer 1 Heizungs- und Sanitärbetriebs. Stell dich doch bitte mal vor und sag uns doch einfach mal, welche Herausforderungen im Moment im Sanitärbetrieb dann so vorliegen.
Ja, wie gesagt, mein Name ist Matti Ewert. Ich bin Gesellschaftsführender Gesellschafter der Ernst Weidlich Installationsgesellschaft in Steglitz. Bin 35 Jahre alt, mache das jetzt seit knapp über 5 Jahren, fast 5 Jahren. Und die Herausforderungen liegen eigentlich im Moment am Heizungsgesetz. Am Heizungsgesetz.
Okay, interessant. Sag uns da so mal was. Ja, das Thema ist, die meisten Eigentümer sind halt verunsichert. Was sollen wir machen? Können wir jetzt noch eine Gastherme tauschen oder nicht?
Sollen wir uns eine Wärmepumpe einbauen, brauchen wir jetzt 'n Energieberater? Das ist halt heftig, was da jetzt so auf die Leute zukommt. Also 'n großes Misstrauen auch son bisschen im Markt, Ja. Wie geht ihr damit Aufklärung. Also ich sag den Leuten, wenn sie was ändern müssen wollen, Energieberatung zu Rate ziehen, weil das machen wir selber nicht.
Aber da haben wir halt Leute, mit denen wir zusammenarbeiten. Und dann wird halt 'n Konzept erstellt. Das heißt also eigentlich durch den Wunsch, etwas Nachhaltiges auf den Weg zu bringen, ist mehr Verunsicherung entstanden. Und was hat sich da für euch darüber hinaus noch verändert? Ein Beispiel ist, wir haben letztes Jahr etliche Heizungstermen, Brennwerttermen, Heizwerttermen getauscht.
Das ist dieses Jahr nicht so, weil halt viele sagen, ah, wir haben jetzt eine WEG, wir tauschen eine Therme. Müssen wir dann auch Zentralheizung umstellen? Das das In ein paar Jahren. Das heißt also, bei euch ist dann eher der der der mit den großen Immobilien, also mehrere Wohneinheiten dann oft auch davon betroffen. Wie Jetzt habt ihr ja dann nicht nur mit jemandem oder mit 1 Person dann zu tun, sondern mit der ganzen Gemeinschaft dann unter Umständen.
Ist das auch schwierig für euch, dann da in der Situation eben halt auf alle eingehen zu können und wirklich auch alle Bedürfnisse zu erfüllen? Ja, natürlich. Vor allem, wenn Du jetzt auch eine Eigentümergemeinschaft hast, dann hat auch jeder komplett andere Vorstellungen, wie wie man irgendwas umsetzen sollte und dann, ja, fällt's am Ende runter. Das ist schwierig dann. Ja.
Ja. Und seid ihr dann bei den Gesprächen dann auch dabei? Also macht ihr auch wirklich auch Beratungen, wenn zum Beispiel, wenn dann die Eigentümergemeinschaft zusammenkommt oder Nee, was ist die eine Person? Nee, wenn dann nur einzeln und die müssen das dann unter sich ausmachen, haben glaub ich auch gar keinen Befugnis dazu, bei 'ner Eigentümergemeinschaft so dabei zu sein. Klar gibt es Beiräte, mit denen man dann spricht.
Aber wenn die sich jetzt versammeln, da sind wir dann nicht so dabei. Ja, klar. Dann sagen wir uns doch mal, welche Fähigkeiten braucht man denn aktuell für den Job im Bereich der Heizung und Sanitär? Durchhaltevermögen? Nee, im Endeffekt ist es so, man sollte was, man sollte 'n bisschen Drips haben, ist klar.
Braucht man aber für so ziemlich jeden Beruf. Man sollte handwerkliches Geschick haben, ne. Und man sollte einfach Lust drauf haben, in alle Bereiche auch reinzuschnuppern, was Sanitär und Heizung angeht. Das ist ja nicht nur rein das, rein das, das sind ja verschiedene Sachen. Welches sind das?
Das sind zum Beispiel Heizungsbau. Klimatechnik gibt machen auch viele, ist jetzt nicht so unseres. Dann Sanitär natürlich, Bäderbau, Strenge, also schwierige Knüppelarbeit. Das im Endeffekt ist alles schon harte Arbeit, aber es gibt da so, der eine macht lieber das, der andere macht lieber das. Aber im Endeffekt ist es schon gut, wenn man alles kann im Groben.
Also ihr habt euch quasi spezialisiert auf auf ausgewählte Faktoren und Genau. Wir haben Wartungsmonteure, die so ziemlich nur Wartung und Reparaturen machen. Dann haben wir Leute, die nur Sanitär machen, Leute, die noch Heizung machen. Genau. Ah, okay, spannend.
Bildet ihr aus? Ja. Wie viel Auszubildende habt ihr? 4. 4.
Macht das immer Spaß? Nein. Nein. Wo sind die Herausforderungen da bei euch? Na ja, die jungen Leute haben manchmal eine etwas andere Einstellung, ne.
Das ist halt nun mal Fakt, die nehmen das alles son bisschen leichter. Also wenn man vielleicht früher auch, also ich will nicht sagen, dass sich jetzt alles verändert hat in den letzten Jahren, aber es hat es ist halt so, dass die jungen Leute junge Leute sind halt. Da muss man ab und zu mal an die Hand nehmen, immer 'n bisschen strenger und dann läuft das auch. Okay. Wie Jetzt sind wir ja schon beim Personalbereich gewesen gerade.
Wie geht ihr denn mit dem Thema Fachkräftemangel Was was macht ihr dafür beziehungsweise dagegen, dass ihr halt immer genug Personal auch habt? Ich glaub, ihr habt habt auch mehrere Leute bei euch beschäftigt. Das heißt, ihr seid jetzt auch kein kleiner Betrieb. Richtig. Also irgendwo ist immer Bedarf ja, glaub ich, immer, dass man Richtig.
Halt nur das Personal bekommt. Und dann haben wir ja noch dieses Thema Quantität auf der einen Seite natürlich und dann auch Qualität. Wie wie was macht ihr als Betrieb dafür, dass ihr eben genug Fachkräfte da habt beziehungsweise dass, na ja, wenn dann wieder jemand gesucht wird, dass dann auch die Position schneller besetzt werden kann. Ehrlich? Es läuft eigentlich nur über Kontakte.
Mhm. Das ist nicht so, dass ich irgendwo eine Anzeige schalte und sage, oh, ich such jetzt Leute, weil da meldet sich sowieso keiner. Es läuft nur darüber, wer kennt wen. Ich hab von den 22 Leuten hab ich 5 ungefähr sind dazugekommen über, ey, ist eine gute Firma. Willst Du dich nicht auch mal vorstellen?
Ich arbeite jetzt seit 2 Jahren hier. Ist das alles in Ordnung? Der Chef ist in Ordnung oder die Chefs? Ich hab ja noch 'n Partner. Und dann stellen sich die Leute halt vor und dann guckt man, ob das miteinander passt.
Okay. Und wie ist noch eine Quote so? Von den Gesprächen her, wie viel werden eingestellt? Ich würde sagen, 80 Prozent. Oh, das war ganz gut dann.
Ja. Ja. Und wie gehst Du mit dem Thema Qualität Weil da ist, glaub ich, auch son bisschen in der Zukunft dieses große Thema dann eben halt noch. Wir haben ja viele Reisende ja erlebt, die eben halt vom Betrieb zu Betrieb gegangen sind, die ja sich im im wirtschaftlichen Bereich ja dann selber doch sehr weiterentwickelt haben, weil sie eben halt immer wieder die Betriebe gewechselt haben. Aber was ich so bei mir immer feststelle, ist, dass die Qualität sich nicht verbessert hat, weil ja die Person gar nicht die Möglichkeit hatte, an sich selber beziehungsweise an der Leistungsfähigkeit zu arbeiten, sondern sich immer ja in dem Betrieb wieder, wo er dann neu angekommen ist, dann wieder neu einarbeiten musste und dann gar nicht die Chance hatte, sich auch, sagen wir mal, entsprechend der Gehalts- oder Lohnentwicklung dann eben entsprechend persönlich auch mitzuentwickeln.
Wie siehst Du das? Also Fakt ist, wir haben natürlich eine Probezeit, wenn wir jemanden einstellen. Und im Handwerk merkt man eigentlich relativ schnell, ob das mit demjenigen klappt oder nicht. Also ist meine Meinung, dass das eigentlich relativ fix geht. Ob man merkt, ob jemand was drauf hat oder nicht, das geht schnell.
Weil wir gehen auch ab und zu noch mit, gucken und deswegen. Macht ihr bei der Einstellung, ob ich schon besonders Tests oder? Nein, ist schon lange vorbei. Also ihr macht Gespräche. Gespräche und dann ist Ja genau, wie wie ist das mit den Menschen?
Wie ist der drauf? Und dann entscheidet man das. Wie sind auch die Vorstellungen? Okay. Ob das dann passt oder ob's nicht Spaß ist.
Die Chemie zuerst stimmt, ne? Ja, das ist ja nicht so. Aue Ohr, wenn Du jeden Tag mit den Leuten zu tun hast, dann muss das auch wirklich Ja. Fix sein. Macht ihr auch digitale Sachen grade zur Personalgewinnung?
Also Du sagst ja eben eigentlich schon nein, weil Du Nein. Gar nicht. Seid ihr denn digitalisiert bei euch im Unternehmen? Was heißt digitalisiert? Also wir arbeiten jetzt noch nicht mit Pads oder so auf der Baustelle, weil dafür haben wir auch ältere Arbeitnehmer und das gestellt sich dann als schwierig.
Ansonsten haben wir, ja, das ist sonst fängst Du da an und machst eine Entlos Schulung. Und klar ist natürlich, ob die Leute damit umgehen immer, ne. Es ist natürlich, wenn Du da große Technik im Auto und schwierig. Wir machen meistens mit Zetteln, also wir haben das alles, das haben wir noch nicht digital, aber ansonsten wird alles andere digitalisiert. Ja.
Ihr habt ja auch eigentlich genug zu tun, weil wenn man grad Schulungen, Du so sprach es ja jetzt an, wir sind ja eine Endlosschulung, wenn wir noch noch jetzt digitalisieren. Aber ihr habt ja im Grunde schon genug Schulungsbedarf durch die neuen Techniken und die neuen Energievorgaben, die da sind, ne. Richtig. Das heißt, im Grunde habt ihr ja schon, wie wie macht ihr das? Stundenweise, tageweise Schulungen und und Aufklärungsarbeit, die ihr allein im eigenen Betrieb ja auch halten müsst, ne?
Genau. Also es kommt immer drauf an, wer, sag ich mal, wer von den Jungs. Weil wenn wir jetzt eine Wärme Wärmepumpengeschichten haben, da haben wir 'n Party drauf spezialisiert sind, die das bauen. Und ansonsten, die anderen haben auch nicht so das Interesse dran. Also da muss ich jetzt nicht anfangen, jemanden, der 60 ist, auf Wärmepumpen zu schulen, wenn er das auch nicht möchte.
Ja. Der sagt sich, ich mach hier meine Sachen und Heizung würd's auch noch in 5 Jahren gehen und da bau ich und oder Bäder und dann ist gut. Aber so, wir haben auch relativ viele junge Leute und die haben halt auch Lust auf so was. Und dann bieten wir das auch an. Handwerkerinnen und Handwerker wie Du halten die Welt zusammen Und wir halten dir den Rücken frei.
Wir stehen für Innovation im Handwerk, für Lösungen, die vorangehen und für Arbeit, die sicher und smarter wird, weil Handwerk Zukunft ist. Das heißt, es gibt aber auch noch mal eine spezielle Herausforderung bei Sanierungsobjekten beziehungsweise wenn's in den Altbau geht, ne. Ja. Dann ist ja noch mal der Bedarf beziehungsweise die Herangehensweise noch mal ganz anders, ne. Kann man da überhaupt mit 'ner Wärmepumpe noch agieren?
Luft, Wasser, Wärme vielleicht schon, ne, aber aber Bohrung und so weiter ist ja fast nicht möglich. Na ja, vor allem nicht in der Stadt. Das wird das wird eher eher sehr schwierig. Ja, es geht. Es gibt zum Beispiel, wenn Sie jetzt Dachgeschosse oft umbauen, dann bei uns oben, also kennt man ja den klassischen Berliner Dachgeschossausbau, dann werden oben schon Einzelanlagen reingebaut.
Okay. Da gibt's schon, ja, ja, da gibt's schon einige Möglichkeiten drüber, ja. Welche technische Veränderungen müssen denn im Gebäude gemacht werden, wenn wir jetzt grade an die Sanierung denken? Ah ja, so wenig wie möglich Heizlast haben, ne. Ganz einfach.
Also Fenster, Türen, also Balkontüren oder so, wenn wir jetzt Also Heizkörper müssten verändert werden und so. Was mit den Rohren müssen wir auch geändert werden? Theoretisch hast Du bei 1 Wärmepumpenanlage musst Du eine größere Dimension haben. Ah, okay. Als normal.
Bei der Wärmepumpe ist auch häufig in Kombination mit der Fußbodenheizung, ne. Genau, richtig. Und das ist dann halt auch immer der Kasus Knacksus. Wenn viele keine Fußbodenheizung haben, die jetzt Heizkörper haben, müssen dann halt die kompletten Heizkörper tauschen und Du hast halt höhere Vorlauftemperaturen. Und wenn Du jetzt eine Fußbodenheizung nimmst, hast Du niedrige Vorlauftemperaturen und kannst dann mit der Wärmepumpe besser arbeiten.
Okay. Und jetzt stell ich mir das so vor, Du der Kunde, haben wir eingangs schon drüber gesprochen, der will ja jetzt total energieeffizient und das ist ja alles, muss ja jetzt son neuesten Standard haben. Und jetzt kommst Du zu sonem Altbaupict und siehst also schon aufn ersten Blick eigentlich nicht umsetzbar beziehungsweise zumindest mal nicht wirtschaftlich umsetzbar. Jetzt pocht der Kunde aber darauf. Hast Du dann Argumente, die Du dann demjenigen noch mal mitgeben kannst, bevor er sich dann final entscheidet?
Also wo wirklich die Punkte sind, wo man noch mal hinschauen sollte, ob sone Geschichte in der Art 'n Totalumbaue im Endeffekt, ob das wirtschaftlich dann ist langfristig oder nicht? Na ja, wie gesagt, im Endeffekt dreht sich das ja dann Finanzen. Und ich sag dann, wie ich auch eingangs meinte, die sollen sich an einen Energieberater wenden. Also ich kann sagen, was man machen kann, aber ich will da nicht ins Detail gehen, weil der schaut auf die Sache anders drauf. Der guckt, was kann man für Förderung beantragen, damit das halt keine riesige finanzielle Last für denjenigen ist.
Aber kategorisch ausschließen würde ich's nicht immer. Okay. Also man man muss einfach schauen, was geht im einzelnen Objekt. Also es ist eine total individuelle Herangehensweise, wo. Genau.
Jedes Objekt ist anders. Völlig. Ja. Macht's aber auch ein bisschen schwierig, ne, wenn man nicht so Voll. Ja.
Also das ist ist also nicht nur in der Bearbeitung nachher, oder der Ausführung nachher immer wiederum 'n Thema, weil ja auch da jeder Ausführung individuell ist, sondern Du bist ja schon im Vorhinein in der Einzelhandelfertigung unterwegs. Ne. Das macht uns im Handwerk ja oft aus, ne, aber Fast, ja, fast. Ist ja wie früher ja Werkzeuge quasi als Einzelanfertigung noch beim beim Stahl oder beim beim Schmied hergestellt worden sind, ne. Dann sind wir ja quasi wieder da, nur eben halt mit der guten Idee oder mit dem mit dem guten Ballgeschmack, wir wollen was für die Energie tun, ne, an der Stelle.
Richtig. Passt denen für dich denn im Moment die die Preis Leistungs Gestaltung, wenn wir ja schon in der Einzelfertigung so unterwegs sind, passt das für dich immer? Ist das immer gerechtfertigt, die die Preise, die oder müsstest Du mehr Geld haben eigentlich, noch bessere Qualität in anderer Form liefern zu können? Es kommt da kommt immer drauf an, was gewünscht ist. Also wenn ich jetzt, Wärmepumpe ist Wärmepumpe, dann nehm ich namhafte Hersteller, also da nehm ich jetzt keine Drittanbieter.
Dann nehm ich dann auch deutsche Betriebe. Mhm. Oder zumindest, was in Deutschland sitzt und die letzten letzten Produktionsschritte wahrscheinlich in Deutschland gefertigt werden. Aber die nehm ich dann schon. Also was anderes bieten wir auch gar nicht an.
Weil da kann ich dann gut dahinterstehen und sagen, wenn irgendwas ist, dann können wir uns so gut drum kümmern. Heißt, im Endeffekt trennt sich da schon die Spreu vom Weizen, weil Du sagst, es sind halt, sind halt die großen Anbieter. Es sind die, die mit der wahrscheinlich am besten Garantie, die dahintersteht und dann so mit den Faktoren, die halt eben auch für dich dann nachher wichtig sind. Richtig. Weil Du es halt auch verbaut hast nachher.
Und dadurch teilt sich das schon auf in dem in dieses Kundensegment, dass eben halt sagen, nee, ich muss es billigst haben und Du, ich möcht das eben halt so Genau so ist es. Genau so ist es. Und da gehen wir natürlich nicht mit. Ja. Weil das bringt nur Ärger.
Ja, macht ja auch total Sinn. Ja. Wie hat sich denn das allgemein der Job für euch jetzt grade in den letzten Jahren, ist ja doch viel auf euch eingepasst, wie hat der sich denn verändert, der der Job an sich im Tagesgeschäft? Na, also wir haben viel mit Hausverwaltungen zu tun auch. Das ist halt immer, da hast Du deinen, ich sag mal, dein Futter, also dein Arbeiten, die machst Du, arbeitest Du ab.
Wenn wir jetzt in andere Baugeschichten reingehen, die jetzt komplexer sind, dann ist halt, wie schon besprochen, dass viele Leute dann viele, sag ich mal, Wärmepumpen wollen halt. Ja. Haben wir letztes Jahr auch 'n paar verbaut, 8, 9 Stück oder. Mhm. Das ist halt die Veränderung, dass jetzt immer wieder neue Sachen dazukommen, ja.
Und alles mit Apps digital und Heizkörpersteuerung und hydraulischer Abgleich wird jetzt auch oft nachgefragt dieser ganzen Geschichten. Kommt denn jetzt im nächsten Schritt noch irgendwas Großes auf uns zu? Weißt Du schon irgendwas? Hast Du schon was von Leuten hören? Nach der Wärmepumpe ist da schon die nächste Entwicklungsstufe, die da im Gange ist oder auf uns zukommen würde?
Nein, nicht wirklich. Also wo drauf jetzt alle, was ich jetzt auch schon öfters hatte, ist ja, wann ist es denn soweit, dass wir mit Wasserstoff Ja, ja, gut. Ja, das ist halt so klar. Das kommt jetzt immer wieder. Aber da sag ich dann immer, na ja, die produzieren also Wasserstoff ready, aber bis es soweit ist, kann es noch dauern.
Aber ich hab jetzt nicht den Ultraschall, der jetzt bald erscheint oder so. Ich denke, das passt, nee. Würde denn Wasserstoff würde dann wiederum erhöhten Schulungsbedarf bedeuten oder seid ihr da schon fit drin? Nein. Vom normalen Berufsbedarf?
Das würde wieder einiges ändern. Ja, okay. Also wieder mehr Aufwand, wieder wieder mehr andere Technik und so weiter. Also wieder erhöhter Schulungsaufwand, okay. Das heißt, würdest Du dir das wünschen, dass die Veränderung kommt?
Ich sag mal, Wasserstoff ist, glaub ich, nicht das Schlechteste auf der einen Seite, aber so für deinen Betrieb jetzt, weil aus dem Betrieb war's gesehen, würdest Du das wünschen, dass sone Entwicklung kommt? Ja, schlecht ist es nicht, aber ich glaube nicht daran, dass ich das noch hier liebe. Okay. Na gut, dass Dann ist nicht als Arbeiter. Jetzt, okay, ja.
Das, also Du prognostiziert das in den nächsten 35 Jahren, voraussichtlich das nicht unbedingt umgesetzt wird. Ich glaube nicht. Okay. So schnell. Ja.
Aber ich würde mich freuen. Ja, es wär wär eine gute Sache. Das ist definitiv so. Sag mal, hast Du uns einen Hack mitgebracht, den Du den Zuschauern mitgeben möchtest, grade in Bezug auf Feizung und Sanitär? Worauf sollte der Kunde, der Zuschauer achten, wenn er mit euch zu tun hat, mit eurer Branche?
Natürlich immer Änderungsbetriebe auswählen, das ist klar. Also ne, auch 'n bisschen den Background checken. Mhm. Weil wir haben auch oft Sachen, wo wir hinfahren und dann sagen wir, ja, hier waren welche. Und dann denkst Du, alles klar, gut, passt.
Das ist halt wichtig, Ja. Dass man da immer guckt. Das heißt, da war dann die Preisgestaltung das 1., was wichtig war und im Nachhinein Genau. Dann doppelt und dreimal bezahlt, weil Genau. Und das haben wir ja ganz oft im Endeffekt.
Ganz ja. Ja, könnt ich aus meinem Glück auch Ja, wollt ich nämlich sagen, ja. So. Mein, auch wir haben ja mal 'n schwarzen Tag, brauchen wir nicht drüber zu reden. Klar.
Den hat jeder, weil wir ja doch im Menschengeschäft sind. Aber es ist halt doch häufig so, dass man Sachen sieht, wo man sich denkt, wie hat das funktioniert? Genau. Sag mal, wie schätzt Du denn die die die Stellung des Handwerks in der Gesellschaft ein? Ist das ist das Handwerk gut repräsentiert und wird das Handwerk gut wahrgenommen?
Oder wie schätzt Du das ein, so aus deinem Umfeld? Als ich mit meiner Ausbildung angefangen habe, war es mir peinlich in der U-Bahn mitm Blaumann zu fahren. Mhm. Und heutzutage ist es komplett anders. Ist 'n ganz anderer Wind, der jetzt weht.
Was natürlich auch dadurch bedingt ist, dass so viele Fachkräfte fehlen und die Leute brauchen uns ja. Und aus dem Grund also im Moment, denk ich, ist das eigentlich ganz passabel. Stehen wir gut da. Ja, passt jetzt wieder, ne. Ja, passt wieder.
Ja, es war wirklich anders. Ist ja so, ne. Ja. Ja, das das kann ich mir gut vorstellen. Ja, Matti, das ist super, dass Du hier gewesen bist.
Bedank mich recht herzlich bei dir. Und das war Matti Everl. Vielen Dank für den Besuch und schalten Sie beim nächsten Mal wieder ein.