Coskun Josh Tuna - Top Unternehmer im Gespräch
Worum es geht
In dieser Folge von HandwerkSpricht ist der Medienunternehmer Coskun Josh Tuna zu Gast und erzählt seinen ungewöhnlichen Werdegang vom Polizisten zum Unternehmer. Auslöser war ein Besuch im ersten Internetcafé in Berlin, nach dem für ihn klar war, dass er ins Online-Business einsteigen will. Ein Gespräch über Mut, Neuanfang und den Weg in die digitale Selbstständigkeit.
Das nimmst du mit
- Ein einzelner prägender Moment – hier der Besuch eines Internetcafés – kann den Anstoß für einen kompletten beruflichen Neuanfang geben.
- Ein Quereinstieg vom sicheren Beamtenberuf ins Online-Business ist möglich, wenn man das Potenzial früh erkennt und entschlossen handelt.
- Wer eine Geschäftsidee für machbar hält, sollte zügig ins Handeln kommen, statt lange zu zögern.
- Unternehmerischer Erfolg entsteht oft aus der Bereitschaft, Sicherheit gegen Chancen einzutauschen.
Autor: Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!
Die wichtigsten Antworten
Zu Gast
Coskun Josh Tuna ist Medienunternehmer und war zuvor als Polizist tätig. Nach dem Besuch des ersten Internetcafés in Berlin stieg er ins Online-Business ein.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Handwerk, sprich der Sendung, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit dem Handwerk verbindet. Und heute haben wir einen besonderen Gast hier. Es ist nämlich unser Gastgeber eigentlich hier im Studio. Hi. Schön, dass Du hier bist.
Hallo Oliver. Du bist, ja, eigentlich Gelanker, wenn man so will, Polizist, hast dann den Sprung gemacht ins E-Commerce und heute bist Du Medienunternehmer. Aber tun's den gefahren, stell uns doch mal stell dich doch mal kurz vor und sag uns doch einfach mal son paar Sätze zu dir. Ja, Ex Polizist knapp 6 Jahre in Bonn, mein Dienst versehen. Dann bin ich während 1 Dienstreise in Berlin dem Internet begegnet, im ersten Internetcafé Deutschlands.
Das war wie eine Begegnung der dritten Art und ab dem Moment gab's kein Halten mehr für mich. Ich dachte, ich werd jetzt Unternehmer in der Onlinebranche, hab dann meinen Job bei der Polizei gekündigt und hab mich dann die letzten 24 Jahre in die digitale Welt gestürzt und seitdem vieles gemacht. Und meine neueste Gründung ist die Plattform Kivon, wo wir wie mit dir zum Beispiel, einigen anderen Partnern auch, zusammen Gemeinschaftsprodukte, Produktionen machen. Und das ist so jetzt meine Welt als Medienunternehmer. Ja, für uns ist ja heute auch eine besondere Sendung, denn sie schlägt son bisschen aus der Art natürlich, weil wir heute mal 'n bisschen anderen Fokus auch darauf richten.
Vielleicht auch auf das Thema Sichtbarkeit, auf das Thema Medien, wie man mit Medien umgehen kann, auch als als Handwerksbetrieb auch am Ende. Aber auch die ganzen Themen, die jetzt im Moment so durch die Medien gehen. Du machst ja auch selber eigene Formate. Du hast Du bist ja auch politisch in den Formaten mittlerweile son bisschen angehaucht, kann man ja so sagen. Es sind ja schon viele Umstände, die so uns herum passieren, die nicht unbedingt nur positiv sind, ne.
So ist es. Also es liegt ja nicht jedem, die Bühne zu betreten und sich vor eine Kamera zu setzen. Auch für mich war das oder ist das immer noch ein Lernprozess. Und ich kann mir vorstellen, dass es für viele Handwerksbetriebe immer heißt, ihr müsst sichtbarer werden. Was heißt das denn genau?
Muss jetzt der Inhaber, die Inhaberin vor die Kamera, muss sie den Weg irgendwie in die Zeitung suchen und wie machen sie das und so weiter und so fort. Das ist nicht einfach. Und weil's eben nicht jedem liegt, sag ich immer, muss das auch nicht jeder machen. Ich hab mich hier eingearbeitet, reingelebt und aus der Not heraus meine Unternehmen natürlich publik zu machen, habe ich die Bühne gesucht, hab Vorträge gehalten. Und dann wurde es mit der Zeit immer mehr und mehr vor der Kamera eine Tätigkeit.
Und dass ich irgendwann gesagt hab, ich dreh jetzt den Spieß und ich werd selbst Medienunternehmer und helfe Menschen, die eine Botschaft haben, eine Message vermitteln wollen, vor die Kamera zu kommen, insbesondere auch mit solchen Gemeinschaftsproduktionen wie mit dir, weil ich glaube, die Handwerkszunft, die braucht unbedingt eine mediale Stimme. Dass sie sich nicht immer drauf verlassen, wenn die öffentlich rechtlichen oder anderen Medien auf sie zukommen, sondern dass sie wissen, sie haben mit dir jemanden, wo sie sich hinwenden können und sagen können, ich hab was, das muss raus. Und in dir dann auch eine Vertrauensperson haben und nicht irgendeinen fremden Journalisten oder eine unbekannte Journalistin, sondern jemanden, der auch das Handwerk versteht und man sich auf Augenhöhe damit dann darüber unterhalten kann. Ja, ist ja unser Anspruch natürlich in den in den Sendungen, die wir hier machen, eben halt, grade wenn dann die Handwerksunternehmerinnen und Unternehmer hier sind, dass wir dann, dass ich dann eben halt auch so die Perspektive auch einnehmen kann und eben halt nicht nur von ganz weit weg eben halt auf etwa auf eine Situation reinschaue, sondern eben halt dann auch mal das Gefühl selber schon hatte, ja, selber erst einmal irgendwann vor 'ner Kamera gesessen, selbst erst einmal irgendwo in irgendeiner Form ein Thema, ein Beitrag versucht zum Beispiel in die Medien auch zu bringen oder die ersten Gehversuche bei Social Media alleine, wenn man die mal alleine berücksichtigt.
So, ist ja schon 'n großes, 'n breites Feld. Auf der anderen Seite, wie siehst Du das? Geht es denn heute überhaupt noch ohne Medien, ohne Social Media? Geht's, kann man überhaupt noch in anderen Form stattfinden? Weil grade Handwerk ist da son bisschen, ja, wenn man so will, son bisschen zurückhaltend, was das angeht.
Son, ich würd jetzt nicht sagen, hinter der Zeit, aber schon so, da sind schon Berührungsenggste, die sehr groß sind, grade zum Thema Social Media, was so für mich son 'n großer Punkt auch im Moment ist, weil ich ja schon der Meinung bin, dass wir im Handwerk dafür sorgen müssen, dass wir den jungen Menschen den Weg son bisschen ebenen ins Handwerk. Und aus meiner Sicht geht's halt eigentlich fast nur noch über digitale Medien. Und da ist halt die Frage, wie siehst Du das? Für den normalen Handwerksbetrieb nötig oder ist das 'n Übel, lästig? Und wie bewertest Du meinen Weg den oder meine Sicht der Dinge, wo ich sage, wir müssen für die jungen Menschen ja nun mal jetzt schauen, dass wir eben halt den Weg son bisschen eben und zeigen, was wir im Handwerk tun und können?
Ja. Also in 1 reizüberfluteten Welt, in der wir leben, macht es keinen Sinn, dass sich jetzt jeder aufmacht, irgendwie den Weg vor die Kamera zu suchen und eine dauerhafte Sichtbarkeit aufzubauen. Damit würde man sein eigenes Geschäft gefährden und sich unterwegs auch verlieren. Was aber Sinn macht, ist, dass es Leute gibt, die auch 'n Händchen dafür haben oder den Mut haben, es zu tun, so wie Du jetzt zum Beispiel, dass diese Menschen unterstützt werden, dabei gefördert werden eben auch das, was sie dann können, nämlich vor der Kamera oder in den Medien für etwas einzustehen und die richtigen Worte dafür zu wählen. Das sollte man weiter noch mehr unterstützen.
Und ich würd auch jedem Handwerker, jeder Handwerkerin empfehlen, dass wenn sie in ihrem Umfeld Menschen wie dich haben und noch andere, die in den sozialen Netzwerken unterwegs sind und als Fürsprecher, Sprecherin agieren, dass man sie auch unterstützt, weil sonst geht man tatsächlich in diesem riesigen Brei unter. Und die Rosinen, jeder will irgendwo eine Rosine sein, die gehen dann unter. Und wenn man weiß, es gibt welche, die sind in den Medien gut vertreten, dann sollte man auch da eine gute Beziehung aufbauen, kritisch, fördernd, unterstützend, wie auch immer, aber in Verbindung bleiben und das dann forcieren. Insbesondere aber auch, eben zum Beispiel den Nachwuchs abzuholen. Das meiste spielt sich digital in den sozialen Medien heute ab, gar keine Frage.
Und es geht zwar nicht darum, dass jeder Handwerksbetrieb dort vertreten sein muss, aber es geht darum, dass das, wofür die Handwerksbetriebe stehen, diese Inhalte, diese Themen, auch der Beruf, die Berufe dort kommuniziert werden. Und dann von denen, die aber auch das Händchen dafür haben. Nichts wäre schlimm, als jemand versucht, etwas darzustellen, dann ist es so gewollt, aber nicht gekonnt, dann könnte es vielleicht auch den negativen Effekt haben. Besinne dich auf das, was Du verstehst und beherrscht. Und wenn's dein Job ist, dann bleib bei dem Job.
Aber wenn Du Leute kennst, die in den Medien deine Zukunft vertreten können, dann hilf ihnen, dass sie das in deinem Sinne auch schaffen. Ja, das ist 'n guter Ansatz. Handwerk bedeutet machen. Deine Zeit ist zu wertvoll für viel Bürokratie. Wir setzen uns dafür ein, dass dein Alltag einfacher wird.
Weniger Büro, mehr Fokus auf deine Projekte. Gemeinsam digitalisieren wir das Handwerk und gestalten die Zukunft. Wusstest Du eigentlich, dass der dass der Ausbildungsberuf E-Commerce dem Handwerk angeliedet ist? Das hör ich jetzt zum ersten Mal. Bist Du quasi auch schon in den früheren Tätigkeiten im Endeffekt sehr nah am Handwerk gewesen.
Ich hatte mich auch 'n bisschen gewundert tatsächlich, dass der Beruf eben halt im Handwerk untergeordnet ist, aber er gehört dazu. Ich find's auch total spannend. Was definiert denn, wann es Handwerk ist? Handwerk oder ab wann ist Handwerk? Ja, das ist in dem Punkt eine gute Frage, die werde ich in der nächsten Zeit auch mal den Vertretern aus den Verbänden dann stellen.
Wir haben den einen auch einen Gast, der sich jetzt angekündigt hat und das ist eine Frage, die ich auf jeden Fall mitnehmen werde, genau den Punkt mal son bisschen auszudefinieren. Aber es gibt schon manchmal son paar Berufe, wo man sagt, okay, der Bauzeichner ist eher bei der IHK angesiedelt, während wiederum der technische Zeichner beim Handwerk angesiedelt ist. Und eigentlich müsste es von den Inhalten her, zumindest mal für mein Verständnis aus dem Bauhandwerk gesehen, eigentlich andersrum sein. So und das sind so Punkte, die man natürlich mal ansprechen kann, aber im Grunde ist es nur ein 1 oder es ist eine Prüfungsstätte im Endeffekt, ein Prüfungsrahmen, der eben halt gestellt wird und der ist nun mal eben halt beim Handwerk angesiedelt im ehemaligen Bereich. Aber hier im Studio hast Du ja auch ganz viele Sachen a umgebaut natürlich, da können wir auch gleich noch mal drüber sprechen.
Aber vor allen Dingen ist ja jeden Tag ja ganz viel, was hier passiert. Also wenn ich alleine sehe, wie viel Technik hier steht, also Du müsstest ja normalerweise schon Elektriker sein, wenn Du hier in sonem Studio arbeitest, ne. Du müsste neben den anderen Expertisen, die Du natürlich brauchst, die Technik zu bedienen dann im Nachhinein. Aber wie ist es denn für dich? Das ist da ist ja 'n ein 1 riesen Akt gewesen wahrscheinlich ein Studio in der Art und in der Form, wie wie Du's jetzt hier betreibst, eben halt hier an der Stelle in Berlin, in der in der City, im Medienhotspot, wenn man so möchte, eben halt zu platzieren?
Das war eine brutale Erfahrung. Also man kommt ja in seinem Leben unweigerlich mit Themen, die den Handwerk, das Handwerk betreffenden Berührung. Aber selbst mal hier ein Studio aufzubauen, hier ist über eine halbe Million investiert. Und weil Du Elektriker gesagt hast, wir hatten 3 Tage lang jetzt ein Elektrikerteam hier, weil hier mussten wieder neue Kabel gezogen werden, einige Dinge mussten überarbeitet werden aus dem Lernprozess heraus und so weiter. Aber wir haben hier die Decke runtergenommen.
Bei sonem typischen Bürogebäude, in dem wir hier sitzen mit in der Friedrichstraße, gibt's keinen Raum für so etwas, was wir hier machen. Und als wir hier eingezogen sind, musste die Decke runter und es mussten, wir haben hier 6 Tonnen Material verbaut, über 3 Kilometer Kabel verlegt. Und wie zentralisiert man das? Wohin unabhängig davon natürlich auch Kameras, Equipment, Menschen, die die Kameras bedienen, diese gesamte Produktion gewährleisten. Ohne die, die hinten hinter in diesem Off sitzen, sag ich mal, würde ja gar nichts funktionieren.
Und das ist wirklich hartes Handwerk. Und für mich waren das komplett neue Learnings. Aber wenn es etwas gibt, was mich auszeichnet, mich da selbst zu loben, ich bin bereit, immer dazuzulernen und bin auch bereit, da oftmals hinzufallen. Und versuch ich auch, mit dem Team immer zu klären, dass wir Fehler machen müssen, dann da halt draus zu lernen und es besser zu machen. Deswegen jetzt auch 'n paar Dinge in der Überarbeitung, was die Elektrik anbelangt, aber es war echt eine schwierige Geburt.
Eine sehr harte Phase, die wir hier durchgegangen sind. Wie war denn die Zusammenarbeit für dich mit den Handwerksbetrieben? Und welche Erfahrungen hast Du gemacht vor allen Dingen? Ja, also privat oder gewerblich? Ja, lass uns übers Studio reden.
Übers Studio. Dann machen wir nachher vielleicht nur privat. Wenn Du schon sagen könntest, da scheint's ja noch eine Geschichte zu sein. Okay. Machen wir ja Also gewerblich hab ich an und für sich nur gute Erfahrungen gehabt oder gemacht, wobei ich nicht erklären kann, woran das liegt.
Es ist vielleicht 'n anderes Umfeld und es ist mehr so dieses B2B und die Sachen sind klar, die gemacht werden müssen, wenig Überraschungen an für sich. Wie setzt man das Und ist 'n Rechnungsverhältnis? Ist so vielleicht eine Einschätzung, die ich jetzt so mache. Mhm. Kann auch sein, dass jemand anders andere Erfahrungen gemacht hat.
Im Privaten war es mal so, mal so. Kann aber auch daran liegen, wenn ich da 'n bissel vorweggreife, dass vielleicht Handwerker*innen auch mal andere Erfahrungen mit ihren Kunden gehabt haben. Das ist wie in dem Polizeijob. Da hat man auch den und die und dir und die Erfahrung, ist immer eine Tagesperformance. Aber im Gewerblichen hab ich eigentlich nur gute, solide Erfahrungen gemacht.
Mhm. Und jetzt alles rundgelaufen? Nicht alles. Es gab schon Kleinigkeiten, die noch mal überarbeitet werden mussten, aber es war von vom Umgang her relativ klar. Ich glaub, die Tonalität im Businessumfeld ist, sollte offen und direkt sein.
Und meine Erfahrung ist, dass die meisten Handwerker*innen da auch eher mit umgehen können, wenn man sagt, was ist nicht okay war oder wo man noch mal überarbeiten muss. Und dann kommt das zurück und dann findet man sich und dann wird's umgesetzt. Also ich hab da eigentlich beim direkten Wort auch so gesehen, wenn da mal was war, relativ schnelle Umsetzung gehabt. Herr Chef, wichtig ist dabei die offene Kommunikation, der der Ansatz eben halt dann zu sagen, hör mal, bin ich nicht mit zufrieden? Komm bitte vorbei, schau's dir an.
Und dann eben halt auch die Chance zu geben, zu sagen, ja, dir hast Du recht, ne. So, ich glaub, da ist son wichtiger Prozess dabei, ne. Ja, ich hab Und wenn man jetzt direkt Druck macht von vorne nach einem und sagt, ah, alles so schlimm und keine Ahnung was, ist dann direkt die Tür zu, ne? Ja, also ich denke, es ist wichtig, wie kommuniziert man's und ist die Sache offensichtlich? Wenn man wischi waschi daherkommt und nur, weil man jetzt grad vielleicht 'n schlechten Moment hat oder eine 1 schlechte Erfahrung mit was andere gemacht hat, ist dann auf den Partner, der die Umsätze macht, auf den Auftragnehmer, umwälzt in dem Moment und dann irgendwie vielleicht den Auftraggeberstatus raushängen lässt, ist das genauso schlecht wie umgekehrt, dass wenn irgendwas schlecht lief, im Handwerksbetrieb dann hier hinkommt und dann will der Kunde jetzt auch noch mal was und irgendwie ist alles nicht gut, dann artet das natürlich meistens in in die falsche Richtung aus.
Ich glaub, da müssen beide Seiten immer drauf achten. Die Sache muss offensichtlich und argumentativ klar dargelegt werden, auf Augenhöhe kommunizieren und direkt ansprechen. Was ich nicht weiß, ist, die Erfahrung hab ich im Privaten teilweise gemacht, dass es auch mal Menschen gibt, die etwas persönlich nehmen, dass sie das auf sich beziehen, weil das und jenes nicht so umgesetzt wurde wie geplant. Ich glaub, da muss man einfach nur Coolness, einen klaren Blick drauf legen. Und was ich mal erlebt habe, ist, dass 'n Arbeitgeber ausm Handwerk einen Mitarbeiter vor meinen Augen fertiggemacht hat.
Das fällt mir jetzt grade ein, dass es keine schöne Erfahrung gewesen. Da hab ich mich unwohl gefühlt. Ich hab nur angesprochen, dass 5 Zentimeter, die waren wirklich wichtig, da ging nämlich die Tür nicht auf oder so. Davon hing das ab. Und der hat einfach die Dusche zu weit nach links gebaut und dann ging die Tür nicht mehr auf.
Und da war schon so viel vorgebaut worden. Ungünstig, weil da ist dann natürlich auch Arbeit und Zeit und natürlich auch Geld geflossen. Aber dann den Handwerker, der das umgesetzt hat, vor meinen Augen fertigzumachen, das war nicht schön. Also da muss man auch eine gewisse Professionalität an den Tag legen und das vielleicht hinter verschlossenen Türen viel Augen bereden, aber in dem Moment muss man Kugeln haben, ja, haben wir falsch gemacht, sorry dafür, wie können wir's umsetzen? Ja, zumal ja meistens in sonem Fall ja auch in der Kommunikationskette, ne, an 1 Stelle etwas schiefgelaufen ist, was ja nicht zwischen dem Kunden, also in deinem Fall jetzt zwischen dir und dem Auftragnehmer dann passiert ist, sondern wahrscheinlich im Innenverhältnis dann nachher dann passiert ist.
Und da ist ja immer die Frage, Senderempfänger, ne. So ist es. Und laut Plan ist es falsch umgesetzt worden, das konnte man eindeutig nachvollziehen. Umso nüchtern bin ich eigentlich auch dran gegangen. Also ich hab ich kann mir vorstellen, dass es Auftraggeber gibt, die sind wirklich, die kommen da ganz anders her und sie haben recht und weil sie bezahlen dafür.
Man darf nie vergessen, der eine gibt, der andere nimmt in beide Richtungen. Und es ist eine Frage der Kommunikation, dass das nicht unbedingt jedem liegt, weil wir haben alle unsere eigenen, wie sagt man, Sozialisationsprozesse hinter uns, eine bestimmte Erziehung hinter uns, aber am Ende des Tages haben wir's mit Menschen zu tun. Und ich glaube, da macht der Ton die Musik und die klare Darstellung und den Sachverhalt, den's geht. Ja, definitiv. Hast Du noch 'n Thema?
Ich hab aktuell kein Thema. Ich bin superglücklich darüber und sehr froh darüber, dass Du mit uns diese Gemeinschaftsproduktion machst. Und ich drücke die Daumen, dass das weiterhin sich so entwickelt. Danke dir. Aber hast Du einen Hack für unsere Zuschauer?
Einen Hack für deine Zuschauer? Das ist eine Frage, die Du mal zum Ende stellst, ne. Schuster, bleib bei deinen Leisten. Wo Du nicht zu Hause bist, hol dir die richtigen an Bord dafür. Das gut, sehr gut.
Und wie siehst Du das Handwerk in der Gesellschaft? Findest Du, das Handwerk wird richtig dargestellt in der Gesellschaft, eine richtig wertgeschätzt in der Gesellschaft? Oder meinst Du, da müsste man etwas dran verändern? Unbedingt mehr mehr dafür tun, dass der Handwerk in der Gesellschaft medial stattfindet, aus dem informatorischen Aspekt mehr stattfindet. Mhm.
Das find ich total wichtig, das geht das geht unter. Aber wenn ich an die Zeit der Polizei zurückdenke, sieht man auch nur jemanden in Uniform, wird vom Staat beauftragt oder vom Land und muss vielleicht Prügel beziehen und ist immer nicht vielleicht doch der Freundin und Helfer, wird auch zu wenig dargestellt. Und ich glaube, im Handwerk ist es auch so, da muss mehr in der Öffentlichkeit passieren. Es bedarf noch mehr Leute wie dich oder noch mehr Power in solchen Produktionen wie diese nicht, weil wir das jetzt zusammen machen. Ist einfach so und das weiß auch jeder da draußen.
Da muss noch mehr stattfinden, den Handwerk und die Zunft und die Menschen, die darin arbeiten, politisch vor allen Dingen auch mehr nach vorne zu bringen. Definitiv. Ja, danke, Josh. Schön, dass Du hier bei uns gewesen bist. Und ja, vielleicht kommst Du demnächst noch mal vorbei, dann reden wir mal über den aktuellen Status so in, weiß ich nicht, 15, 20 Folgen.
Dann machen wir noch mal 'n Review. Einfach verstanden. Dann schauen wir mal, wie's dann weitergelaufen ist. Gerne. Danke dir für mich.
Ich danke dir. Ja, herzlichen Dank fürs zusehen, vielen Dank und bis zum nächsten Mal.