Cover: Alexander Thieme - Unternehmensberater für das Handwerk

Alexander Thieme - Unternehmensberater für das Handwerk

3. Januar 2026 21:35 Min. Zu Gast: Alexander Thieme
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Worum es geht

In dieser Folge von HandwerkSpricht ist Unternehmensberater Alexander Thieme zu Gast, der sich auf die Beratung des Mittelstands und speziell des Handwerks spezialisiert hat. Er erzählt von seinem Werdegang und erklärt, warum er sich entschieden hat, das Handwerk durch seine Arbeit gezielt zu stärken.

Das nimmst du mit

  • Beratung kann ein wirksamer Hebel sein, um das Handwerk gezielt zu stärken.
  • Ein persönlicher Wunsch, etwas zu bewegen, kann die berufliche Ausrichtung als Unternehmensberater prägen.
  • Der Werdegang eines Beraters zeigt, wie man den Fokus bewusst auf eine Branche wie das Handwerk legen kann.
  • Das Handwerk als Zielbranche verdient besondere unternehmerische Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Aus dieser Folge
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Autor: Handwerk spricht – Der Handwerk Podcast!

Die wichtigsten Antworten

Wer ist der Gast dieser Folge?
Zu Gast ist Alexander Thieme, Unternehmensberater für den Mittelstand mit Fokus auf das Handwerk.
Worum geht es in der Folge?
Alexander Thieme erklärt seinen Werdegang und warum er sich entschieden hat, das Handwerk durch seine Beratungsarbeit zu stärken.
Warum konzentriert sich Alexander Thieme auf das Handwerk?
Er wollte etwas bewegen und hat sich deshalb entschieden, das Handwerk durch seine Arbeit als Unternehmensberater gezielt zu unterstützen.

Zu Gast

Unternehmensberater für den Mittelstand

Alexander Thieme ist Unternehmensberater für den Mittelstand, der sich darauf konzentriert, das Handwerk durch seine Arbeit zu stärken.

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Transkript

Herzlich willkommen zu Handwerk spricht, Ihrer Sendung, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit dem Handwerk verbindet. Und heute haben wir als Gast heute hier Alexander Thieme. Alexander, Du bist ja Geschäftsführer und selbstständig in 1 Unternehmensberatung, erzählst uns vielleicht noch 'n bisschen wert zu. Und wir wollen uns heute unter anderem darüber unterhalten zum Thema Fachkräftemangel, zum Thema Kundengewinnung, aber auch zum Thema Sichtbarkeit. Ja.

Aber tut mir den Gefallen, stell dich doch mal bitte vor und Ja. Sag uns doch, was dich so antreibt. Ja, vielen Dank erst mal für die Einladung. Also mein Name ist Alex Thieme. Ich hab mit meinem Geschäftspartner Marvin zusammen 2018 die A und M gegründet.

Wir heißen Unternehmerberatung, wir sind aber eigentlich eine Agentur, ne. Also wir haben in den vergangenen, ja, mittlerweile 6 Jahren mit über 1000 Handwerksbetrieben gearbeitet. Ganz, ganz viel, natürlich kleine mittelständische Betriebe. Also ich sag mal, im Durchschnitt irgendwas zwischen 10 und 20 Mitarbeitern. Also wirklich die Leute, die das Rad am Laufen halten, ne.

Und ja, wir haben am Anfang mit der Neukundengewinnung angefangen, die Leute zu positionieren und Neukunden zu gewinnen und mittlerweile auch sehr viel Personalgewinnung. Seit 3, 4 Jahren ist das ja 'n Riesending geworden. Und ja, das machen wir in Hannover mit 50 Festangestellten. Ja, und das erst mal zur Einleitung. Ich denke, alles Weitere machen wir gleich noch.

Wie bist Du denn so gekommen, in diese Richtung etwas zu machen, vor allen Dingen auch fürs Handwerk, was dann speziell zu machen? Ja, ist ganz interessant. Wir haben selber Wirtschaftsinformatik studiert, das heißt, das ganze Thema IT lag uns irgendwie nah. Und wir haben im zweiten Jahr des Studiums schon gemerkt, großen Konzern, DAX, notierten Konzern studiert. Das ist jetzt nicht das, was wir machen wollen.

Son kleines Rad in 'ner kleinen Getriebe, eine großen Getriebe auf 'ner riesigen Unweißt ist ungefähr, können wir uns das vorstellen, ist ist schwierig. Wir wollten halt was machen, wo wir selber auch 'n gewisses Ergebnis sehen von dem, was wir tun. Und wir haben dann halt im zweiten Jahr des Studiums gesagt, wir probieren jetzt selber was. Wir haben damals mit Onlinemarketing angefangen, haben das dann 2 Jahre relativ unerfolgreich gemacht, bis es dann irgendwann so weit lief, dass sie davon leben konnten, haben Studium beendet, noch 'n Jahr fest angestellt gearbeitet und dann gekündigt. Und dann aber einen Weg gehabt, mit dem wir online, da werden wir gleich noch mal zukommen, es schaffen, das Verhalten von Leuten vorauszusehen.

Ich nenn's mal so. Also eine Person, die morgen etwas tut, können Deutschen ansprechen. Und dadurch kann ich Märkte es schaffen plötzlich, ne. Ich weiß, okay, der investiert hochpreis ins Haus, der wird demnächst eine Bad Sanierung kaufen, dann zeig ich dir doch heut mal jemanden an, der so was anbieten kann in der Region. Und spannenderweise haben wir am Anfang gar nicht das Handwerk auf dem Charme gehabt, ne.

Wir haben damals, zu den heißen Beratungen erfolgreich Leute beraten, denen erklärt, wie das geht. Und haben dann irgendwann mal son son Cut gemacht und gesagt, okay, wir müssen, wenn wir wachsen wollen, uns positionieren. Wir können nicht alles für alle machen, das klappt halt nicht. Und deswegen haben wir dann gesagt, gut, wir machen das mal ganz datenbasiert. Wer sind die erfolgreichsten Partner?

Mit denen kommen wem kommen am besten klar? Also wen können wir helfen? Wen wollen wir helfen? Und genau auf die fokussieren wir uns. Und das waren spannend, weiß ich wie Handwerksbetriebe, die unseren Top Ten dabei waren.

Das war schon, also alles andere waren dann sehr divers, ne. Und 4 Betriebe Handwerk, Top Ten war damals 2019 überhaupt noch nicht, also da hat Handwerk kein Onlinemarketing gemacht. Hat nie eine Website, wenn's hochkam, bisschen SEO. Mehr war da nicht groß, ne. Und wir waren dann die 1.

Lage in plötzlich auch wirklich drauf spezialisiert, gesagt haben, wir machen nur fürs Handwerk das Ganze. Wir kommen drüber bei den Leuten klar, die sind wie wir halt so Bootstrap, sag ich mal. Also gut, viele haben halt die Betriebe von den Eltern übernommen, aber auch da, da wird selbst real gearbeitet für das Geld. Da sind nicht Investoren, die da irgendwie das Geld reinstecken. Und ich mag diese Mentalität.

Ich mag diese Mentalität, Sachen schnell machen zu können, auch schnell mal hinzufallen, aber schnell wieder aufzustehen und weiterzugehen. Und das bringt das Handwerk definitiv mit. Die Leute sind megakorrekt. Und deswegen haben wir gesagt, bleiben wir doch da. Warum nicht?

Dann professionell sehen wir uns in dem Bereich. Was hat sich denn so in den letzten 2, 3 Jahren vielleicht verändert? Weil ich glaub, das Thema Personal war ja ganz groß und ganz wichtig. Aber jetzt könnte ja so die Phase wieder sein, dass es auch wieder Richtung Akquise geht. Ja.

Wie wie seht ihr das? Ja, ähnlich, ähnlich. Also wir hatten 2019, 20, 21 in der ganzen in der ganzen, ja, Geschichte, die da stattgefunden hat, hatten wir ja die Situation, dass die Leute ganz viele Käufe vorgezogen haben. Das heißt, im ganz krass haben wir das im Küchenbereich gemerkt, da haben die Leute plötzlich den doppelten Umsatz gemacht, aber gefühlt nicht so ganz realisiert, dass das Umsatz vom nächsten Jahr und vom übernächsten Jahr ist, den die grade machen. Haben Leute eingestellt und dann im nächsten Jahr gemerkt, oh, jetzt machen wir nicht 'n doppelten Umsatz, sondern das machen wir noch 70 Prozent von dem, was wir vorher gemacht haben, haben aber 150 Prozent an Leuten.

Und dann ging's plötzlich los, wir brauchen Neukunden, ne. Und das ist, in manchen Bereichen konnte es nicht so gut gepuffert werden wie jetzt bei Küchen, da macht man halt Küchen, vielleicht noch 'n bisschen Reparaturen, aber mehr ist da im Regelfall nicht. In anderen Bereichen, gut, wenn ich jetzt 'n Schreiner bin oder so. Ich kann immer, ich hab immer Arbeit, ich hab immer zu tun, ne. Das das hat viele Leute da auch erhalten, denke ich, an der an der Stelle.

Aber jetzt haben auch viele Handwerker immer mehr begriffen. Dieser Fachkräftemangel, der sorgt dafür, dass die Gehälter steigen werden. Ist dann glaub ich Angebot, Nachfrage, ob's die Handwerker warm wollt oder nicht. Es wird steigen. Sehr gut, kann man noch mal laut sagen, die die Löhne werden steigen.

Die ganz steigen, definitiv. Und ich find's auch in Ordnung, dass die steigen. Ja, gut. Weil es ist ja, wenn's weniger Handwerker gibt, als wir Arbeit haben, dann ist es ganz normal, dass es halt das Gehalt hochgeht. Dann ist es auch ganz normal, dass vielleicht in Zukunft 'n Handwerker am Einstieg dreieinhalb 1000 Euro brutto verdient wie 'n Anwalt.

'N Anwalt verdient, glaube ich, 3, 8, zumindest bei uns in der Region, wenn er einsteigt, 3, 8 Brutto. Wenn 'n Handwerker nach 3 Jahren Ausbildung und nicht dieser schulischen Vorbild, die den Anwalt braucht, weil fast den Gehalt einsteigen kann, dann haben wir auch wieder vielleicht mehr Bock aufs Handwerk. Das ist so meine Perspektive dazu. Und das geht aber bei den Betrieben selber los. Die Betriebe selber müssen das für sich erkennen und die müssen es schaffen, dass der Handwerker auch in der Firma diesen Wert dann schaffen kann.

Mhm. Das geht über Strukturen, das geht aber auch ganz viel über Marketing, weil es ist natürlich, glaube ich, sage, ich fahr jetzt 'n Kellerfenster reparieren oder ich hab 'n Auftrag für 'n rahmenloses Fenster, das geht bei 70000 Euro los, da haben wir auch 3, 4 Partner, die das machen. Da verdiene ich halt auch mal fünfstellig dran. Und da kann ich auch einen Monteur deutlich besser bezahlt, der das Ding dann am Ende einbaut. Der muss auch eine Qualifikation mitbringen, aber der kann auch anders bezahlt werden.

Und das ist, dieses Umdenken findet langsam statt. Viele verstehen schon, hey, ich hab attraktive Produkte. Wenn ich davon mehr verkaufen würde, würde ich mehr verdienen, können meinen Leuten mehr bezahlen, es würde uns allen besser gehen. Und das ist eine Entwicklung, die wir auch antreiben wollen natürlich, weil's fürs Handwerk einfach gut ist, weil's für uns auch gut ist Und was auch für den Endgut am Ende gut ist, weil es wird dann Handwerker geben in Zukunft, sonst haben wir das Problem nicht, dass sie ihn nicht mehr gibt irgendwann. Und das ist 'n Umdenken, was stattfindet.

Und was noch 'n großes Umdenken ist, früher war es ja normal, dass 'n Handwerker Zeitung gemacht hat Radio gemacht hat, son Budget war immer vorgesehen. Zehn-, 15000 Euro im Jahr war normal. Für Mitarbeiter Ist das so? Ja, das ist, ich würd schon sagen. Also die meisten, mit denen ich jetzt rede, gut, die sind natürlich Afina, mit denen ich rede, weil die generell sagen, ich bin offen für Marketing.

Es gibt sicher viele Betriebe, die jetzt nicht sind. Aber die machen haben schon irgendwas gemacht in der Vergangenheit. Zeitung, Flyer, Radios und die klassischen Themen. Ja. Aber wenn ich denen dann sage, okay, guck mal, wenn Du jetzt 'n Mitarbeiter einstellen willst, sag einfach, Du suchst 2 2 Schreiner oder jetzt in dem Fall 2 Dachdecker, ne, dann musst Du schon mal fünf-, 6000 in die Hand nehmen, die beiden zu finden.

Das das muss schon mal möglich sein. Wenn dir das aber zu viel ist an der Stelle, dann hast Du nicht ganz verstanden, in welche Richtung sich der Markt grade entwickelt. Und das ist auch sone Thematik, die sich auch verändert hat. Also vor 3 Jahren musste ich das wirklich noch erklären, dann musste ich noch aufzeigen, alles mittlerweile, ja, ich muss Geld für Mitarbeiter ausgeben. So, die Frage wie viel.

Das ist eher so das Thema. Jetzt hast Du ja eben gesagt, die die Betriebe, vor allen Dingen mit denen mit denen ihr zu tun habt, die sind schon so weit, dass sie eben Budgets und so weiter für so Verfügung stellen. Wie siehst Du denn die Quote im Moment? Weil ich glaub schon, dass ihr ihr habt natürlich mit sonem auserlesenen Kreis zu tun, die ja schon, na, ich sag immer so schön, aufm Weg sich gemacht habe, ne. Wie viel meinst Du denn sind denn noch nicht auf dem Weg?

Also nach unseren Schätzungen, 90 Prozent der Handwerker machen auch keine Online keine Onlinewerbung im klassischen Sinne. Die machen, die haben eine Website, auch davon wahrscheinlich von allen Handwerkern vielleicht 60, 70 Prozent haben eine Website, auch nicht alle. Ich sag immer, je kleiner das wird, ist so unprofessioneller online sind die halt. Ist auch normal, weil müssen die nicht. Ist nicht notwendig einfach.

Der Einzelkämpfer muss halt nicht präsent sein, der hat seine Aufträge. Aber online ist nicht gut abgedeckt. Also 10 Prozent, wenn's hochkommt, machen online wirklich was aktiv. Wo die sagen, ja, ich poste, ich mache Onlinewerbung. Irgendwas, wo ich halt mehr als New York präsent habe.

Lass es mal eben über Zahlen sprechen. Jetzt hast Du ja eben mal so angedeutet, fünfzehn-, 16000 Euro ist 5, 6 hab ich gesagt. Ah, Entschuldigung. Ja. Ist so ist son Budget zum Thema zum Thema Zeitungswerbung und so weiter.

Ach so, nee, ich glaub, ja, das das stimmt. Ich sag, meine ist das in Person auch zurück. Ja, und wie hoch muss denn son Budget sein, wenn man jetzt wirklich sagt, okay, wir wir gehen jetzt mal auf die Kanäle. Wir machen eine attraktive Webseite, die auch Funktionen entsprechend bietet. Wir machen Social Media, wir machen Recruitingprozesse, wir machen Akquiseprozesse und so weiter.

Alles über die Kanäle, das entsprechend auf den Weg zu bringen. Was muss man da so monatlich fürn Budget einplanen, wenn man's einfach mal jetzt auf sone Jahresplanung mal erzählt? Also ich find immer ganz wichtig, man wir machen ja nicht Marketing, das Marketingbild, sondern wir machen Marketing, weil wir ein Ziel damit haben. Und wenn jemand zu mir kommt und sagt, ja, ich würd gern meine Webpräsenz steigern, ich würde gern sichtbarer sein, wenn eine Website überarbeiten, sag ich immer, okay, was ist das Ziel? Was möchtest Du damit?

Ja, mehr Sichtbarkeit. Und mit 'ner Website überarbeiten kriegst Du erst mal nicht mehr Sichtbarkeit. So, ganz, ganz pauschal, ne. Ja. Das heißt, das 1., was wir uns immer fragen, okay, unser Ziel ist natürlich immer, der Partner soll möglichst viel Geld verdienen können.

Wenn ich jetzt nicht immer eine Bauelemente anbiete, ne, der hat verschiedene Sachen, der hat Fenster, der hat Türen, der hat Terrassenlöcher, der hat vielleicht noch Kindergärten und vielleicht auch Sonnenschutzlösungen, nach Gießen oder so was. Jetzt ist im Regelfall so Grade auch 'n schwieriger Markt, muss man vielleicht jetzt sagen. Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Hohe Konkurrenz, ne. Es gibt auch viele Billiganbieter mittlerweile.

Jetzt hat der Bereich über mehr Geld verdient. Haustür und Terrassenlöcher, hat Bereich über weniger Geld verdient. Fenster im Regelfall, gibt Ausnahmen am Fenster, ist schon sehr kommunikativ seit einigen Jahren, ist schwieriger. Das heißt, ich würd ihm jetzt sagen, guck mal, dein Ziel ist auch im Regelfall, dass Du eigentlich Gewinn machen möchtest mit der Firma. Du willst deine Leute möglichst effektiv einsetzen, damit die für dich viel, ja, Stundenlohn erwirtschaften, viel Ertrag erwirtschaften.

Das geht bei 'nem Terrassendach, bei 'nem, ich sag mal, außergewöhnlichen Terrassen. Lamellendach zum Beispiel. Lamellendach war vor 3, 4 Jahren 'n riesen Riesententrend mittlerweile, ist es schon eher normal geworden, aber beim Lamellendach geht das einfacher als bei 'nem Terrassendach. Da verdiene ich einfach mehr dran, hab ich zumindest bis von dem Jahr noch deutlich mehr dran verdient, jetzt verdient ich noch 'n bisschen mehr dran. Das heißt, sinnvoll besser die Lamelnichers zu machen.

Jetzt sagt er, ja, aber die sollen ja auch wissen, was ich andere Produkte mache. Okay. Aber realistisch, wenn jetzt jemand sagt, hey, ich würd gern 3 Lamelnicher abnehmen oder ich würd gern 3 Fenster abnehmen. Was machst Du lieber? Ja, die Lamelnicher.

Mhm. Okay, Fokussierung, ist nicht ganz wichtig, weil sonst ballert der Handwerker super viel Geld draus und es bringt nichts. Der 2. Punkt, den wir sagen, Du solltest für einen Neukunden in der aktuellen Zeit 5, maximal 10 Prozent einplanen für Werbung. Wir planen rein von der Werbeseite mit 3 Prozent plus dann nach Agentur 4 et cetera.

Das heißt, 5 bis 10 Prozent je nach Bereich sollte man einplanen. Jetzt sagen die meisten Handwerker, ich geh maximal 3 Prozent aus. Jetzt kommt aber die Rückfrage, wie viel Prozent ist 'n Bestandskunden bei dir? Und dann stellen wir fest, oh warte mal, 70 Prozent Bestandskunden. Gut, das heißt, die 3 Prozent gibst Du die letzten 30 Prozent aus.

Dann bist Du auch bei 10 Prozent, realistisch, ne. Und diese Rechnung sollte man im Kopf mal machen und ich bin auch kein Fan davon am Jahresende Jahresende zu definieren mehr als sonst das Werbebudget. Ich mach's immer eine Situation abhängig. Ich will feststellen, mir fehlt das Mitte des Jahresmeister, da muss ich halt Geld in die Hand nehmen und den Wir sind kein Konzern, wir müssen keine Jahresplanung machen. Und diese Flexibilität sollten wir uns beibehalten.

Weil das Problem ist im Konzern immer, wir haben auch größere Unternehmen, mit denen wir arbeiten, 'n größerer Hersteller, die auch flexibel sind, dankenswerterweise. Ich weiß, es gibt noch andere Konzerne. Da dauert's 3 bis 6 Monate, sone Kampagne abzusegnen, weil jeder was sozusagen möchte. Ist der Kampagne ja abgesegnet ist, ist es schon nicht mehr aktuell, was da drin steht. Der kleine Handwerkskritik, der kann jetzt sagen, let's go.

Und das ist 'n Vorteil, das wird immer immer krasser werden, weil die Zeit geht immer schneller, die Entwicklung geht immer schneller und je schneller und agiler wir bleiben als Unternehmen, desto schneller können wir die richtigen Dinge auch tun. Und die Konzerne sind langsam, die werden auch nicht viel schneller werden tendenziell. Das ist 'n Vorteil. Das erkennt viele Handwerkstyp noch nicht, aber das ist definitiv 'n Vorteil. Und den würd ich mir beibehalten.

Also Budgetplanung in meinen Augen übers Jahr kann man grob machen, aber haltet euch Änderungen offen. Ja, nur, dass man sone Gefühle dafür hat, ne. Darum ging's mir jetzt grade, aber Genau. Du hast uns da 'n guten Einblick gegeben. Handwerk ist Zukunft.

Es ist smart, vielfältig und verdient Respekt. Wir kämpfen für ein neues Image und für die nächste Generation von Fachkräften. Zusammen machen wir das Handwerk zu einem der besten Arbeitsplätze der Welt. Ja, der Vergleich Industrie beziehungsweise Konzernen Konzernen zum Handwerk natürlich nicht da auf der Hand, ne. Wir im Handwerk können eine Entscheidung heute treffen tatsächlich.

Oder wir schlafen noch mal eine Nacht drüber, wenn wenn dann jemand sein soll. Und dann können wir halt da ran geben, inzwischen, ne. Wie sagtest Du eben, bei eurer Erhebung habt ihr, glaub ich, 4 Handwerks Bereiche, glaub ich, identifiziert, die für euch interessant sind. Welche waren das, sag mal? Du meinst, bei der Erhebung früher als wir Ja, ja, genau.

Das waren einmal Küchenbereich, einmal Badezimmerbereich und zweimal Bauelemente. Ah, okay. Und das ist das Spannende. Wir haben natürlich in der Zeit immer mehr dazugekommen, weil es geht ja über Empfehlung relativ schnell. Du sagst, okay, hier, ich hab mir durchgearbeitet, mein Team verkauft, ich hab 'n Kumpel, der macht keine Ahnung.

PV Anlagen ist auch 'n Riesending grad, ne. PV Anlagen. Probiert einmal, ob das bei dem klappt und so entwickelt man sich weiter. Also mittlerweile, wir sagen immer von der Abgrenzung her, alles, was hochpreisig ist. Also ab 2000 Euro ist für mich hochpreisig und es muss eine persönliche Beratung geben.

Es gibt ja auch ganz viele Handwerksbetriebe, die gerade auf die Idee gekommen sind, ich mach jetzt 'n Onlineshop. Großer Fehler in meinen Augen, weil der Handwerksbetrieb ist ja, dadurch funktioniert er ja, weil er persönlich vor Ort der Ansprechspanne von den Kunden ist. Wenn ich daraus jetzt 'n Onlineshop mache, schwierig, weil ich kann im Onlineshop schwer argumentieren, warum ich jetzt 'n paar Prozent mehr koche als die Konkurrenz. Ich bin qualitativ besser, aber das kriege ich nicht mit Bildern und einfachen Texten rübergebracht in meiner Malerei grundsätzlich. Ich hab das viele erlebt, die ich's probiert haben, gerade so Konfiguratoren auf die Website gepackt haben.

Das sieht immer schön aus, ist immer eine coole Idee, ja. Ohne ohne Personalaufwand skalierbar die Dinger einfach verkaufen. Es klappt im Regelfall nicht. Der kleine Handpacksativ sollte da wirklich, ne, Schuster bei bei deinen Leisten an der Stelle. Ich bin zwar mal 'n Fan von Fortschritt, aber an der Stelle sollte man sich klarmachen, wofür werde ich eigentlich grade bezahlt vom Kunden.

Ja, definitiv. Hast Du denn Gewerke, wo dann zum Beispiel das Recruiting am besten im Moment funktioniert? Ich würd's nicht gewerksabhängig machen. Okay. Also natürlich hast Du, vielleicht mal so gesagt, wir haben wir haben eine Spanne.

Wir sagen, wie viel brauchst Du jemanden einzustellen an reinen Werbebudget? So, ich mach mal 'n paar Bereiche, dass Du son bisschen klarer wird. Bei dem Schreiner 1000 bis 1500 Euro. 'n Schreiner zu finden 1000 bis 1500 Euro. Reines Werbebudget brauch ich ihn einzustellen.

SHKL, bin ich eher 500 Euro drüber, ist schwieriger. Meist, da kannst Du mal 'n Tausender drauflegen, egal von welchem Bereich. Wenn ich jetzt jemanden im Büro suche, dann rede ich von 500 Euro vielleicht. Das ist so, in dem Rahmen kann man das schon sehen. Auf der anderen Seite ist es im Regelfall aber auch so, dass 'n SHKler, wenn er jetzt Wärmepumpen den ganzen Tag macht und Schreiner der Schreinerarbeit macht, der SHKler auch 'n höheren Ertrag bringt.

Ja. Die Stundensätze, die Stundenfrei Stundensätze sind da auch deutlich höher. Also ist es jetzt teurer? Eigentlich nicht. Im Verhältnis ist es ungefähr das gleiche, wovon wir da reden, weil auch der Angebot und Nachfrage den Markt ja irgendwo mitbestimmt, ne.

Was wir aber sehen natürlich, es gibt Betriebe, die offener für Themen sind, die offener für Ideen sind, die sich mehr einbringen auch, die auch bereit sind zu sagen, ja, ich verstehe, dass der Mitarbeiter, den ich jetzt gewinne, der ist grad woanders, der ist grad unzufrieden, der würde jetzt eigentlich schon nicht kündigen, aber wenn ich dem einfach mache, mal zumindest mit mir zu sprechen, dann komm ich an den ran, ne. Und wenn ich dann aber am ersten Schritt sage, ich schick dir eine Mail, schick mal belegten Lebenslauf zu, dann ist das halt schwierig. Und die Betriebe, die dafür offen sind, sagen, ja, ich weiß, ich muss mit 20 Leuten reden, bis ich meine eine Person hab, die top zu mir passt. Gut, vielleicht die ersten 15 Gespräche sind relativ kurz, ne. Die nächsten 5 Gespräche sind etwas länger so von der von der Idee her, aber ich bin bereit, die Zeit zu investieren.

Ich bin bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Leute vielleicht auch mal irgend eine blöde Bemerkung machen, was sich früher nicht getraut hätten. Klar, man muss gucken, wo die Grenzen sind, ne. Aber faktisch gesehen sind wir nicht mehr vor 10 Jahren und diese, wenn ich halt Leute haben möchte, dann muss ich mich 'n Stück weit drauf einlassen. Das heißt nicht, dass ich meine Standards denke, das heißt einfach, dass ich an bestimmten Stellen vielleicht bereit bin, der Person einen Schritt entgegenzukommen, bis sie mir entgegenkommt. Ja.

Wie siehst Du denn das Thema, Du sagst eben, da ist eine gewisse Unzufriedenheit. Da geborene ich dir recht, natürlich. In irgendeiner Form gibt's irgendwo Punkte, die dafür sprechen ja, dass die Person grade offen ist, eben halt so eine Anzeige wahrzunehmen auf der einen Seite und dann auch eben halt dann zu klicken und zu sagen, okay, ich melde mich ja an. Aber haben wir nicht in den letzten Jahren, ich sag mal jetzt nicht das letzte Jahr, aber so davor die Zeit, war's nicht tatsächlich so, dass wir die Leute motiviert haben, für 50 Cent Mehrstundenlohn, ja, den Arbeitgeber zu wechseln, am Ende zu erfahren, dass ja alle nur mit Wasser kochen. Und natürlich gibt's Betriebe, da sind andere Schwerpunkte wichtiger und dann gibt's wieder andere, da sind andere Themen wichtiger.

Und natürlich kann das schon sein, dass man so seine seine seinen Favoriten oder sone Art des Arbeitens oder Miteinander Arbeitens dann irgendwann findet. Aber haben wir das nicht son bisschen angeheizt dadurch? Sicher. Ist halt der einfachste Weg zu sagen, ich zahl dir einen Markt mehr und dann kommst Du zu mir. Ich glaube, langfristig gesehen funktioniert es nicht, Leute über Geld zu motivieren, weil die gehen dann woanders hin.

Auf der anderen Seite kann man jetzt auch sagen, wenn ich als Betrieb gut positioniert bin, wenn ich weiß, das, was die Jungs machen, das bringt mir auch wirklich Geld, das mache ich nicht, weil Handwerker verwechseln ja oft auch Erfolg mit Auslastung. Wenn ich 0 Prozent ausgelastet bin, dann geht's mir gut, guck mal auf die BBA mindestens Jahres, nicht zwangsläufig, kann sein, aber muss nicht. Und wer hat viele Betriebe, die sind sehr erfolgreich, die sind nur 70 Prozent ausgelastet, weil die 70 Prozent an der Topaufträgen machen. Wenn ich in dieser Perspektive rangehen und überlege, wie kann ich es schaffen, vorne so viel zu verdienen mit den Aufträgen, schon weil ich positioniert bin, weil ich bessere Einkaufskoalition vielleicht dadurch dann auch hab, weil ich als Experte wahrgenommen werde, weil ich besser argumentieren kann im Verkauf, dadurch 5 Prozent mehr Preis durchsetze, dann kann ich den Leuten auch das Geld mehr zahlen. Und dann ist es auch in Ordnung.

Am Ende, ich glaube, was was für die, also wir haben so für uns 5 Motivationen identifiziert, die 'n Mitarbeiter haben kann. Das 1. Ist natürlich Geld. Das sind die klassischen Söldner, im Regelfall langfristig schwer zu halten. Das 2.

Ist Freiheit. Das heißt, wenn ich jetzt sag, ich hab 'n kleinen Betrieb, ne, und ich sag mal, hey Chef, ja Olli, kann ich mal kann ich mal nächste Woche eine halbe Stunde eher gehen, weil der der der sone Mann, ne, der hat da irgendwie 'n Fußballspiel und da will ich gern hin. Da sagst Du jetzt nicht nein tendenziell, ne. Das ist 'n Thema, das kann ich im Konzern eher nicht machen. Das, Nummer als Gegenüberstellung, weil das ist vielen Leuten wichtiger als 300 Euro mehr gehalten.

Aber interessant. Ich glaube, die Wahrnehmung ist nämlich eine andere. Ja, die Wahrnehmung ist definitiv eine andere. Dass Du im Konzern machen kannst, was Du willst, ungefähr. Ja, das ist auch nicht so.

Also grad wenn Du am Band arbeitest, möchte ich sehen, wie Du da einfach 'n paarmal im Monat 'n bisschen eher gehen kannst. Also klappt im Regelfall nicht, ne. Ein drittes Thema ist das Thema Weiterentwicklung, persönlicher Natur. Beispielsweise kein Dachbeerdeckelbetrieb, der macht das weltweit. Das heißt, der hat jetzt nicht die die Regionalaufträge, der fährt dann wirklich mal nach Sydney machten Dach, der fährt nach London machten 'n Dach.

Das sind natürlich 2, 3 Wochen, die die dann da sind und das zu machen, aber das sind Dächer, da stehst Du im Leben vielleicht einmal drauf. Wenn Du dich als Dachticker weiterentwickeln willst, ne, mal bei deinem Gewerkzug, glaub ich, das passt ganz gut, dann gehst Du dahin. Du kriegst nicht das Geld, was Du woanders bekommst, weil die internationalen Aufträge zahlen jetzt auch nicht viel besser als die Deutschen. Aber das ist eine 1 Sache im Lebenslauf stehen zu haben. Das das machst Du 10 Jahre, das wissen die auch, das weiß der Betrieb.

Dann machst Du irgendwann Familie oder konntest der Familie, dann bist Du raus, weil dann kannst Du nicht mehr so viel rumreisen. Aber die 10 Jahre machst Du eine hammergeile Zeit, verdienst vielleicht nicht so viel Geld, aber Du bist 'n richtig krasser Dachdecker danach. Du hast Sachen gesehen, die sehen die meisten Leben nicht, ne. Anderes Thema, also Weiterentwicklung, persönliche Natur. Macht das nächste Thema, auch son Thema, was Menschen antreibt, also wenn ich 'n kleinen Betrieb hab und der will wachsen, dann weiß ich schon, wenn ich hier der 1., der dabei ist, dann bin ich demnächst mal, wenn ich mich dazu.

Natürlich eigne, eine Führungskraft. Vielleicht möchte das werden im Konzern, mein Chef 2 Jahre alt als ich, dann kann ich ausrechnen, wie lange es dauert, bis ich dann seine Position trete, in die 2 Jahre vor der Rente. Übertrigen gesagt, gibt's andere Möglichkeiten, die dann anbieten, aber es dauert Jahre länger als 'n kleinen Betrieb, wenn ich mich einbringen möchte. Und das 5. Thema ist die interne Bindung im Betrieb.

Also das kann ich von außen schwer kommunizieren, ne. Jeder sagt, ich bin geiler Betrieb bei uns ist cool. Sieht's, wenn man drin ist. Die ersten 4 Sachen kann man kommunizieren und das ist auch eine Sache, wenn wir zum Beispiel mit 'nem Partner anfangen zu arbeiten und wir gucken, wo hat er seine Stärken? Weil es gibt nicht die eine perfekte Kommunikation.

Es gibt eine Kommunikation, die passt zu dem und eine, die passt zu dem. Ich möchte aber die ausdrücken, die zu mir passt, weil ich dann schon den hole, der zu mir passt. Und das verwechseln auch viele Handwerker. Die machen sich dann künstlich attraktiv mit so was wie Viertagewoche, was by the way auch nicht so krass ist. Also es gibt viele, die sagen auch in diesen paar Wochen oder Monate gemacht haben, ey, ich würd gern wieder zurück zur 5 Tagewoche, weil die 4 Tage, ich bin Groppi.

In 5 Uhr ich mich aus Und am Ende hab ich nichts gewonnen. So, so ungefähr. Und auch das, ne, viele rennen da irgendwelchen Ideen hinterher, aber fragt dich einfach, was könnt ihr? Warum sind Leute bei euch? Und das hilft oftmals schon.

Ja. Ja, definitiv. Jetzt hast Du mir quasi schon die die die Frage vorweggenommen, aber hast Du hast Du 'n Hack dabei, 'n Tipp für die Leute, jetzt natürlich außerdem, den wir gerade schon genannt hast, dass Du eben halt den Betrieben draußen mitgeben möchtest? Ja, gerne Überkommunikation. Überkommunikation in dem, was ihr macht.

Weil es ist für ganz viele, also für Betriebe wie jetzt unsere, ich unterstelle es einfach mal, ist es selbstverständlich pünktlich Gehalt zu bezahlen. Das ist aber nicht in jedem Betrieb selbstverständlich nicht, weil der Chef es nicht will, sondern einfach, weil er unorganisiert ist vielleicht. Und wenn ich so was schon Also ich muss mir klarmachen, dass alles, was mein Betrieb macht, nicht zwangsläufig selbstverständlich ist. Das heißt, alles, was sich anbiete in irgend 'ner Form, würde ich mal kommunizieren, ne. Ihr habt bezahlt Pünktlichkeit, bei uns kriegst Du Pünktlichkeit.

Das kann jetzt der eine in der Region sein. Dann sagt er, ja, ich hab jetzt schon wieder verspätet mein Gehalt bekommen. Ich meld mich mal bei denen. Ist 'n kleiner Punkt, ist nicht der Punkt, der ihn vielleicht zum Wechsel bewegt, aber ist der Punkt, der ihn dazu bewegt, man sich zu melden zumindest. Und dann kann ich alles weiter besprechen.

Wenn ihr sagt, den Firmen waren für private Zwecke, macht fast jeder Betrieb, aber hat auch nur fast jeder. Und wenn ich da diese Sachen mal auftürme, dann sind das ganz viele Dinge, ich würd nicht mein Betrieb kann, die andere Betriebe nicht können. Und viele sagen, ja, ja, ich bin ja schon in Bekannten Regionen, ja, aber wissen die Leute auch, was Du machst intern? Ich glaub nämlich nicht. Ich glaube nicht mehr, dass deinen Mitarbeitern das bewusst ist, dass pünktliche Gehaltszahlung, die sind 20 Jahre schon bei dir, ne, dass das nichts ist, was selbstverständlich wäre.

Und solche Dinge einfach mal zu hinterfragen, auch noch mal zu gucken, was sind denn, das ist immer das Schöne, wenn man eine Kampagne dann mal macht, ne, wenn man sieht, okay, da kommen Leute ran, da kommen Leute rein, da kommen wir selber rein. Wie geht's denen denn grade? Das gibt mal 'n ganz anderen Reality Check. Man redet immer nur mit denen, die superzufrieden sind. Mir auch keiner zugeben, ich bin super unzufrieden mit 'nem Job, aber wechsel nicht.

Das ist ja auch nicht im Regelfall das Thema. Bin auch superzufrieden immer mit allen. Weil man dann wirklich mal mitbekommen, ey, das sind Dinge, die da ablaufen, da wird täglich rumgeschrieben. Das ist jetzt 'n typisches Klischee, ne. Aber es gibt Betriebe, da wird so gearbeitet.

Wir haben auch Kunden, die Choleriker sind. Da denke ich mir auch, okay, ist jetzt schwierig, ne. Kann man machen. Da empfehlen wir dann immer dann den Juniorchef zum Beispiel, Führung zu übergeben der Mitarbeiter. Und der Seniorchef, der hält sich einfach im Hintergrund, wenn er halt seinen Hemowenchen im Griff hat.

Aber da gibt es sicherlich Dinge, die den Wechsel an an anheizen würden. Wobei in dem Fall wird ja vielleicht sogar helfen, wenn dann die Menschen schwerhörig sind. Die könnten einfach da denn dann ab. Beispielsweise. Das ist ja eine perfekte Person.

Man muss muss halt einfach immer nur, muss halt matchen, ne. Ja, und dann kommen wir auch schon zur abschließenden Frage, Alex. Wie siehst Du denn das Handwerk aktuell in der Gesellschaft positioniert? Ist das ist das gut positioniert oder meinst Du, das müsste sich entsprechend verändern? Ich find's immer schwer, die Verantwortung an Gesellschaft abzugeben.

Weil faktisch gesehen, die Politik wird nicht viel tun. Meinen Augen. Die haben andere Probleme grad, die sie lösen müssen, die sicherlich auch nicht unbedingt sind. Ich denke, jeder Handwerker sollte bei sich selbst anfangen. Jeder Handwerker sollte sich selbst fragen, okay, schaff ich es, meinen Betrieb möglichst geil zu machen?

Und ich rede nicht davon, dass wir jetzt hier so klassisch sagen, okay, ab jetzt nur noch 3 Stunden Arbeit am Tag und jeden Tag Bällebad und so. Das muss alles nicht sein. Aber schaffe ich es wirklich aus meinen Leuten und damit meine ich nicht, dass sie mehr arbeiten müssen, schaffe ich es in der Zeit, wo sie arbeiten, das rauszuholen, was ich auftragstechnisch auch da reingebe natürlich, was möglich ist? Schaffe ich es, dass die Aufträge, die die machen, wirklich alle super lukrativ sind und da hab ich super viele Einzelsachen, wo ich genau weiß schon, okay, da wird was schief laufen, da verdien ich nicht das Geld mit. Wenn ich wenn ich da einfach mal das hinterfrage und versuche, den Betrieb aufzubauen, der wirklich die beste Wirtschaftlichkeit erzielt und es geht am Anfang los, damit welche Aufträge holt ich rein?

Wie wirklich die Abteilung Digitalisierung, wie viel Fehler werden gemacht aufm Weg, Thema Kommunikation. Wenn ich das schaffe, son Betrieb aufzubauen, dann werde ich immer Leute finden. Und wenn dann irgendwann alle Betriebe aufgestellt sind, ist einfach auch wieder attraktiver. Das ist meine Meinung, die dann passiert. Weil Handwerker dann, wie gesagt, keine sag mal, 3000 Euro als Einstieg mehr verdient, sondern dreieinhalb vielleicht 4000.

Und das kann dann problemlos bezahlt werden, wenn er bei jedem Auftrag 500 Euro mehr verdient, der Inhaber der 4 Aufträge im Monat bringt. Ja, guter Ansatz beziehungsweise guter Abschluss auch in unserer Folge. Ich danke dir, dass Du je gewesen bist. Und ja, bin gespannt, was Du vielleicht dann irgendwann in 1 gewissen Zeit noch mal zu berichten hast. Wir bleiben auf jeden Fall in Kontakt.

Ja, vielen Dank. Herzlichen Dank fürs Zuschauen. Das war Alexander Thiebel. Bis zum nächsten Mal.

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