#223 - Video kann sehr viel mehr als nur Marketing
Worum es geht
In dieser Folge zeigt Florian Gypser, dass Video weit mehr kann als Marketing, Videokonferenzen oder E-Learning. Er stellt über 30 weitere Videoformate vor, die Prozesse vereinfachen, Wissen sichern und die Kommunikation in Vertrieb, HR, Service und Wissensmanagement effizienter machen. Anhand konkreter Praxisbeispiele erklärt er, warum nicht Budget oder Technik das eigentliche Hindernis sind, sondern fehlendes Wissen über die passenden Formate.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Florian Gypser ist ausgebildeter Tonmeister und Geschäftsführer bei Corporate Studio.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. So, heute gibt's wieder mal eine weitere Solofolge mit einem, ja, Thema aus meinem Erfahrungsschatz, sage ich mal. Etwas, was mir in den letzten Jahren immer wieder begegnet, was ich immer wieder erlebe und auch kürzlich bei meinem Vortrag, bei meiner Session auf der Camping in Berlin aufgegriffen habe und anhand des Feedbacks festgestellt habe, okay, das Thema stößt auf große Resonanz.
Im Prinzip habe ich öfters schon das angeschnitten, worum's da geht, aber jetzt dachte ich mir, ich hab mal meinen Vortrag durchgeguckt, da waren son paar Sachen drin, wo ich dann in Reaktion gemerkt hab, okay, das triggert viele Leute, deshalb nehme ich das heute mal als Thema für meine aktuelle Solopodcast Folge. Und zwar geht's einfach darum, wieder die Nutzung von Videounternehmen, Dass letztlich die allerallermeisten Unternehmen, ich würde mal ausm Bauch raus sagen, wahrscheinlich an die 90 Prozent der deutschen Unternehmen, grundsätzlich schon mit Video im Alltag zu tun haben, aber letztendlich immer auf 3 verschiedene Arten. Also wenn man das mal jetzt in Formaten sieht, 'n Videoformat ist die Art und Weise, wie Video gestaltet ist. 'N Liveformat wär zum Beispiel ein Livestream über Youtube, 'n anderes Format wär ein Livestream über LinkedIn. Ein Livewebinar ist auch ein Format und genauso gibt's auch Videos.
Es gibt das Format Produktvideo, das Format Videobotschaft und so weiter und so fort und alles Formate. Und letztendlich kennen eigentlich eigentlich alle, die ich erst mal frage, sowohl in Workshops als auch bei Vorträgen, welche typischen 3 Formate kennst Du, die bei euch im Unternehmen genutzt werden? Und dann rufen sie verschiedene Sachen rein und letztendlich geht's immer auf die 3 typischen Formate, nämlich Videokonferenzen, klar, Teams, Zoom und Co sind schon im Alltag gut integriert. Dann als zweites Webinare, jedes Unternehmen hat damit zu tun gehabt oder hat damit noch zu tun. Und wenn wir jetzt mal Social Media außen vor lassen, alle Social Media Themen und Youtube ist ja sind ja ist ja nicht so die die Baustelle, die ich hauptsächlich bespiele, weil das wird ja schon, also gerade Social Media wird ja schon in den meisten Unternehmen betrieben und ist auch nicht, finde ich nicht so spannend mehr, weil das über Jahre schon unheimlich durchgekaut wurde.
Deshalb so das 3. Typische Thema, das ist E-Learning. Ja, vielleicht noch mal zum Eingrenzen, wo ich das Thema Videokommunikation 4 Punkt 0, also die im Alltag integrierte Videokommunikation sehe. Ich sehe sowohl von der technischen Qualität und auch von der vom Aufwand in der Produktion. Auf der einen Seite Social Media mit allen Kanälen, die es gibt, also man kann sagen, ist eine Quick and Dirty Produktion.
Natürlich gab's so Tanzvideos und solche Geschichten, sind schon 'n bisschen aufwendiger, aber letztlich mit 'nem Smartphone gefilmt, meistens fixe Ideen, die man am Tag selber auch umsetzt. Das ist, finde ich, die eine Benchmark auf der einen Seite und auf der anderen Seite haben wir das andere schon fast extrem. Das sind Hochglanzproduktionen, die aufwendige Produktfilme wie Messevideos und natürlich der nicht tot zu kriegende Imagefilm. Ich weiß, ich hatte ja schon eine Podcastfolge dazu gemacht, kam auch viel Feedback. Ja, es gibt ja auch spannende und gute Imagefilme, weiß ich.
3 Tage später war ich auf 'ner Veranstaltung, nämlich auf der Herocon, hab mit mehreren Leuten darüber gesprochen und die Reaktion war wie immer dieselbe. Alle haben gegrinst, meinten, ja, wir haben auch son Imagefilm und dann wofür nutze ich den? Na ja, der Chef wollte den, weil die anderen auch einen haben. Auch da wieder konnte mir keiner sagen, was da jetzt mit passiert, meistens versaute der irgendwo auf der Webseite. Also es ist natürlich relevant, dass die anderen Formate auch genutzt werden, wenn's im Unternehmen nützt.
Ich sehe Videokommunikation 4 Punkt 0 in der Mitte angesetzt, sprich qualitativ hochwertiger als Social Media, aber nicht sone High End Technikschlacht wie jetzt bei dem Imagefilm. Und genau genommen setzen ja einige Unternehmen schon Formate aus diesem Bereich, Videokommunikation 4 Punkt 0 1, sprich Videokonferenzen, Webinare und das 3., hatte ich eben noch gar nicht gesagt, halt E-Learning. Und im Prinzip bei meinen Vorträgen und Workshops beantworte ich meist auch schon die Frage, wenn die ich mir selber, die ich selber stelle, innerhalb von kürzester Zeit und dann wird's auch still, wenn ich sage, habe ich recht, Videokonferenz, eine Webinare, E-Learning und dann wird's auch stillen und die meisten grinsen dann. Das ist halt der Klassiker, aber es gibt ja noch unzählige weitere Formate, die ein Unternehmen einsetzen könnte und das nicht nur zu nicht zu seinem Nachteil, sondern zu seinem großen Vorteil. Doch woran liegt's?
Warum machen Unternehmen das nicht? Nummer 1 ist, das hatte ich letzte Woche bei meinem Vortrag auf der Camping wieder erlebt. Witzigerweise waren da einige spannende Gäste und Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die ich getroffen hab, unter anderem auch jemand vom öffentlichen Rundfunk. Das fand ich total spannend. Die Vertreterin war zwar eher im im Bereich SEO, soweit ich weiß, aber trotzdem hat es im öffentlichen Rundfunk zu tun und meinte auch, total krass von den Sachen, die Du erzählt hast, habe ich ja noch nie was gehört und ich hab ja mit Medien viel zu tun.
Ja, und von anderen kam ähnliches Feedback und die Frage meinerseits, warum ist das so, war meistens dadurch beantwortet, dass man natürlich nicht wusste, dass es was gibt auf der einen Seite, zum anderen aber, man vielleicht von dem einen oder anderen Format schon gehört hatte, aber dann die Probleme im Kopf aufplotten, zum Beispiel fehlende Technik, ne. Wie wie setzt man das Dann fehlende Budgets, man braucht da wahrscheinlich wahnsinnig viel Geld für, fehlendes Personal. Da müssen wir doch bestimmt Leute bei uns richtig ausbilden, dass die das auch entsprechend umsetzen können. Ja, und schon ist das Thema gestorben. Das kann ich gut nachvollziehen.
Ich bin gleich auch glaube, dass fehlende Technik, fehlendes Budget und fehlendes Personal, ich bin jetzt mal ganz fies, einfach nur Ausreden sind, weil man gar nicht weiß, was das das Thema betrifft und man auch gar nicht in die Tiefe geht. Woher auch? Also wenn man sich damit nicht auskennt. Dabei ist es eine ganz einfache Rechenaufgabe, die ich glaube ich schon tausendmal aufgestellt habe. Gerade wenn's E-Learning-Produktion geht, Wissensvermittlung, wenn man dafür eine Agentur beauftragt, das haben wir ja früher auch gemacht, dann ist man mittleren vierstelligen Betrag für 'n einzelnes Video ganz schnell los.
Dann ist das Video 5, 10, 15, wenn's hochkommt, 15 Minuten lang, was fürn E-Learning-Video schon brutal lang ist. Dann hat man ein Video. Dann macht man 10 Videos, dann hat man schon 40, 50000 Euro ausgegeben, aber es sind 10 Videos. Was sind in der aktuellen Kommunikationswelt 10 Videos? Das ist nichts.
Für dieses Budget von 40, 50000 Euro hat man ein ziemlich knackiges Studio, das jeder im Unternehmen selber nutzen kann, was nach 5 Minuten sendebereit ist, was, ich sag's mal ganz plump, wirklich idiotensicher zu bedienen ist, wenn man weiß, dass es so was gibt. Und im Prinzip muss man das Thema Videoformate und Videokommunikation 4 Punkt 0 zum einen sich mal damit beschäftigen, zum anderen eher betrachten wie 'n Werkzeugkasten, ne. Es gibt für die verschiedensten Anforderungen gibt's halt das passende Werkzeug, was man kennen und nutzen muss und wenn man das einmal besitzt, dann hat man halt keine laufenden Kosten mehr. Das ist der Unterschied zu 'ner Agentur, wo man halt quasi mal 'n Handwerker für buchen würde. Ja, warum Unternehmen häufig so denken, eine Sache fällt mir grad auch noch ein.
Da gab's nämlich eine Rückfrage nach meinem Vortrag, da ich einiges zum Thema Vertrieb erzählt hatte und Wissensmanagement, aber auf auf dieser Konferenz, wo ich war neben SEO, was das Hauptthema ist. Das 2. Große Thema halt Marketing ist, wieso ich da jetzt über Wissensmanagement und und Vertrieb hier rede. Ganz einfach, der Klassiker auch bei allen unseren Kunden, wer wird gefragt, wenn jemand ausm ausm HR Bereich oder aus dem Vertrieb sich mit dem Thema Video auseinandersetzt und feststellt, Mensch, da können wir tolle Sachen mitmachen? Das Marketing.
Alle Rennen zum Marketing, sagen, ihr habt doch irgendwie mit dem Thema Video immer zu tun. Das heißt, die meisten setzen dann auch, wenn sie zum ersten Mal davon hören, macht mir Video bei euch im Unternehmen, setzen sie das 1. Mal mit Marketing gleich. Und dann sind wir wieder bei der typischen Denkfalle, die ich keinem verleiden will oder keinem irgendwie ankreiden will. Das das ist 'n völlig normaler Mechanismus, weil, ja, Video als Kommunikationswerkzeug halt einfach noch recht neu ist in Deutschland, also als alltägliches Werkzeug.
Dann, wenn man Video mit Marketing gleichsetzt, kommen immer wieder die gleichen Assoziationen. Ah, okay, Image, Film, Recruiting, Film, Produktvideo, Social Media, Social Media. Antwort a, wir machen das ja schon, Social Media und Co. Antwort b, Image, und so, das ist alles sehr teuer. Boah, wenn ich das jetzt irgendwie meinem Vorgesetzten oder keine Ahnung, dem Budgetverwalter vorschlage, der kält mich.
Deshalb ist bei vielen dann das Thema im Kopf ganz schnell tot. Aber Video ist ja keine Marketingmaßnahme, Video kann auch 'n Kommunikationswerkzeug sein. Hatte ich ja schon mal in der Podcastfolge von erzählt, wie etliche anderen Tools wie Chat, wie Whatsapp, wie E-Mail, wenn man das einmal verstanden hat. Und es gibt einfach wahnsinnig viele spannende Formate, Einsatzgebiete, die eigentlich jedem Unternehmen was bringt, ne. Ich hab mal son paar Beispiele.
Ich hab eine Liste von über 30 Formaten, die ich dann immer bei meinen Workshops und Vorträgen aufm Beamer zeige, was dann erst mal für wow sorgt und schon bin ich mittendrin und soll am liebsten jedes Format erklären. Es gibt son paar Klassiker, die hatte ich, glaube ich, auch schon im Podcast hier und da schon mal erwähnt, die immer wieder gefragt werden. Also für mich immer noch ungeschlagen, dass das das das effektivste und beste Format, was am schnellsten sich umsetzen lässt und den die schnellsten Return of den schnellsten Return on Investment bringt, ist einfach die Angebotserklärung. Dafür muss ich auch nicht nicht 'n Studio bauen. Das ist 'n Format, was unsere Kunden, die aus anderen Gründen 'n Studio haben möchten, dann mitmachen, aber Angebotserklärung und das kann auch jemand im Vertrieb, indem man einfach seine Webcam jetzt nicht ausm Laptop nutzt, sondern sich vor 'n Bildschirm stellt, damit ihr halbwegs auf Augenhöhe ist, vielleicht mal 'n bisschen in ein Licht investiert und vernünftiges Mikrofon hat, also überschaubare Technik und schon kann man das am eigenen Arbeitsplatz umsetzen.
Falls Du noch nichts davon gehört hast, erklär ich's gerade, falls Du schon davon gehört hast und schon mal 'n Podcast von mir gehört hast, sorry, tut mir leid. Ich erklär es einfach noch mal. Angebotserklärung bedeutet, andersrum, der der klassische Weg habe ich früher auch oft gehabt, als ich angefangen hab, für mittelständische, große mittelständische Unternehmen mich zu interessieren oder für die auch zu arbeiten, die als Kunden zu akquirieren. Es lief meistens bis vor einigen Jahren so. Ich hatte fachliche Ansprechpartner, die aus irgendwelchen Gründen, aus verschiedensten Kanälen zu mir gekommen sind und die uns kennengelernt haben.
Wir haben uns ausgetauscht, die haben mein Angebot nach 'ner Zeit verstanden oder relativ schnell schon, weil sie das Potenzial auch für sich in ihrem Unternehmen gesehen haben. Man wurde sich einig, okay, das könnte für uns spannend werden und das und hier und so weiter und so fort. Mach doch mal ein Angebot. Dann habe ich damals, ich hab ja früher im Medienbereich gearbeitet, da war das in vielen Bereichen deutlich komplizierter, aber die Angebotserstellung war ehrlich gesagt 'n bisschen einfacher, weil ich bekanntes Terrain bespielt habe, Audio Videoproduktion kannte man damals. Mein jetziges Thema ist erklärungsbedürftig, sonst hätte ich diesen Podcast ja auch nicht, und für die meisten Menschen noch völlig neu.
So, von dieser Situation ausgehend kann man sich vorstellen, wenn ich 'n Angebot geschrieben hab, 15 Seiten lang, mit viel Text, Bleiwüste, zu erklären, was halt das gesamte Angebot aus Beratung und Umsetzung und Begleitung und Schulung und so weiter und so fort betrifft, plus noch 'n Technikposten. Kann man sich vorstellen für jemanden, der diesen ganzen Vorlauf nicht hatte, den ich mit meinem meinem fachlichen Kontakt hatte, diesen ganzen Austausch, dass eine Person, die das zum ersten Mal sieht, völlig erschlagen ist. Ganz spannend fand ich, dass mir sogar 'n 'n Einkäufer von 'nem mittelständischen Unternehmen irgendwann sagte, wie er normalerweise, wenn er dann Angebote weitergereicht bekommt, agiert. Und mein mein größter persönlicher Horror in der Richtung wurde da bestätigt. Der öffnet das PDF, scrollt nach rechts unten und guckt, was kostet das?
Den interessiert die ganze Beschreibung nicht. Der hat vielleicht ausm Vorgespräch schon mal son grobe Idee im Kopf. Das hat mir letztens noch 'n Geschäftsführer gesagt, der sagt, wenn ich 'n Angebot bekomme, dann hatte ich meistens schon damit zu tun logischerweise. Ich hab ungefähr eine vage Vorstellung und dann gucke ich, ob das, was unten rechts steht, der wagen Vorstellung entspricht oder meiner Erwartung. Na ja, noch schlimmer ist, wenn die Person gar nix damit zu tun hatte, sondern einfach nur über das Budget entscheiden soll und der jeglicher Mehrwert jeglicher Wert des Angebotes gar nicht transportiert werden konnte.
In genau dieser Situation habe ich mich ganz häufig befunden. Dann wurden über einzelne Posten diskutiert und können wir das nicht irgendwo billiger kaufen und können wir das Equipment nicht selber kaufen und und und. Das Schlimmste ist mir einmal passiert bei 'nem Unternehmen, dass meine fachlichen Ansprechpartner, das war 'n ganzes Team, ab 'nem gewissen Punkt komplett rausgeflogen sind, also aus aus dem, sag ich mal, aus dem Prozess. Die wurden dann übergang. Ich hatte plötzlich mit dem Einkauf zu tun.
Die kannte ich nicht, die kannten mich nicht. Die haben das Angebot natürlich und das das will ich Ihnen auch gar nicht ankreien, absolut nicht verstanden. Die hatten im Kopf, wir brauchen da eine Videokonferenzlösung für den neuen Konferenzraum. War aber nicht so. Fazit war, am Ende haben Sie mir geschrieben, wir haben jemanden gefunden, der ist 60 Prozent billiger als Sie.
Da haben wir jetzt gekauft. Später sagte mir mein fachlicher Ansprechpartner, ja, jetzt haben wir da von 'nem bekannten Herstellern eine Videokonferenz lösen, damit können wir keinen Videokasten machen, damit kann man keine vernünftigen Webinare machen, keine Produktvideos, gar nichts. Wir können jetzt toll Videokonferenzen machen und das sieht schick aus. Und das ist das Problem Und das kann ich mit 'nem Angebotserklärvideo lösen, indem ich das Angebot in diesem Video komplett erkläre. Und zwar nicht einfach nur das Angebot PDF selber mit den Posten und 'ner Bleiwüste, sondern ich persönlich mach's mittlerweile so, dass ich das Beratungskonzept, das Umsetzungskonzept und auch das Studiokonzept im Rahmen 1 Powerpoint erkläre als Videoaufzeichner, also eine Bildschirmaufnahme, wo ich zwischen dem der Powerpoint und meiner Kamera hin- und herwechsel, dass ich auch, ne, persönlich die Ihnen dieses Video anschauen, ansprechen kann.
Und dann nach dieser Powerpoint Erklärung, wo für jemanden, der vorher noch gar nichts damit zu tun hatte, zumindest begreifbar und erfassbar wird, worum es sich bei meinem Angebot handelt, nämlich nicht einfach nur Technik, dass die Technik eigentlich der kleinste und unwichtigste Part ist, weil nur Mittel zum Zweck. Und dann gehe ich ins PDF Angebot auch auf dem Bildschirm und erkläre die Posten, was bedeutet der Posten und kann mich immer wunderschön auf das beziehen, was ich wenige Minuten vorher bei der Erklärung über die Powerpoint erklärt hab, die natürlich sehr bildhaft ist, wo ich 'n Mock-up vom Studio hab. Ich hab 'n Grundriss vom Studio von oben. Wo stehen welche Sachen? Wie sieht das ungefähr aus und so weiter und so fort.
Die haben dann schon mal eine Vorstellung. Letztens wurde ich auch gefragt, wie lang darf denn son Video sein? So 5, 6 Minuten länger würde sich ja kein Mensch angucken. Da hat sich diejenige, die die Frage stellt, aber ganz schön getäuscht, muss ich ehrlich sagen. Meine Videos sind im Schnitt 15 bis 25 Minuten lang.
Ich hatte bei 'nem ganz großen Projekt mal 'n fünfunddreißigminütiges Video und die werden alle angeguckt. Die werden definitiv alle angeguckt. Warum und wie ich das weiß, erkläre ich gleich noch. Also ich erklär jetzt mal das Konzept über eine Powerpoint, danach erkläre ich das betriebswirtschaftliche Angebot, das eigentliche Angebot und dann gibt's am Ende des Videos 'n Call to Action Button, jetzt hier draufklicken und Angebot anschauen. Denn ich verschicke nur den Link zu dem Video.
Ich verschicke keine Angebotsdateien, also sprich weder das PDF von der Präsentation noch das PDF meines Angebotes. Aus 'nem ganz einfachen Grund, dann würden die Personen, die da in der Entscheidungsfindung sind, nämlich sofort hingehen und würden erst mal runterscrollen zum Preis und würden wieder die Erklärung skippen und hätten schon eine vorgefertigte Meinung von dem, was Sie jetzt erwarten. Ja, und son bisschen zwinge ich Sie dazu. Sie müssen das Video zu Ende gucken, das sage ich am Anfang auch, weil erst am Ende dieser Call to per Action Button erscheint. Und dann kommen Sie in Google Drive oder was auch immer, wo dann die ganzen PDFs liegen.
So und das Spannende ist, ein Einwand, den ich bekommen hab, war, ja, das ist ja viel zu aufwendig. Warum lädst Du nicht alle alle Mitglieder, alle die zum buying center gehören, einfach 'n Videocall ein oder clessing is live. Ja, und wenn zu den Entscheidern die Geschäftsführung gehört, schon mal versucht, mit mit 5 bis 10 Leuten ausm großen mittelständischen Unternehmen inklusive der Geschäftsführung einen Termin zu finden, na, herzlichen Glückwunsch. Vor allen Dingen dann auch eine halbe Stunde Zeit zu haben und das alles zu präsentieren. Ich weiß, klassische Angebotspitch oder Präsentationspitch, wie es viele Werbeagenturen ja früher gemacht haben, wahrscheinlich heute mal machen.
Hat man auch vor Ort gehabt, klar, aber kein Mensch hat mehr so viel Zeit, würde ich mal behaupten. Also wenn ich eine effizientere Lösung finde, sind die Leute glücklicher. Und der Vorteil bei der Videobotschaft ist, die geht teilweise quer durchs ganze Unternehmen, alle, die damit zu tun haben sollten oder müssten Und die können die sich dann angucken, wenn sie dafür Zeit und Muße haben. Und das passiert auch. Und woher ich das weiß, ganz einfach, ich nutze dafür Lum.
Das ist, ja, ist eine amerikanische Plattform. Ist jetzt, sind jetzt auch keine besonders sensiblen Daten in meinen Videos zu sehen, außer dass vielleicht Noom weiß, was unsere Projekte kosten. Ist mir relativ wurscht, ne. Da werden nie irgendwelche Kundendaten oder irgendwelche Namen genannt, von daher habe ich da kein Problem mit. Und bei Noom sehe ich, wie oft dieses Video individuell angeschaut wurde und wie lange.
Und Rekord waren mal über 20 verschiedene Personen, die das Video angeschaut haben. Ich sehe nicht die Namen, aber ich sehe, dass 20 verschiedene das Video angeschaut haben und bis auf eine haben das alle zu 100 Prozent sich angeschaut. Also das wird wirklich im Unternehmen dann auch genutzt. 'N riesengroßer Vorteil ist, a, ich kann die Wertigkeit meines Angebotes vermitteln. Wird vielleicht nicht alle erreichen, aber ist eine ganz andere Nummer als einfach sone Bleiwüste.
Nummer 2 ist, jeder kann's sich anschauen, wann er die Zeit hat. Er kann zurückspulen, wenn er was nicht verstanden hat, noch mal drüber gucken. Und Nummer 3 ist, es kann halt auch weitergeleitet werden an andere, die ich vielleicht noch gar nicht aufm Schirm hatte vorher, ne. Also vorher scheinbar völlig unbeteiligt, die die jetzt plötzlich auch im Buying Center dabei sind. Also hat 'n riesengroßen Vorteil, kann ich daher nur empfehlen.
Das ist jetzt beispielsweise ein Format superschnell umzusetzen, da braucht's auch keine wahnsinnig aufwendige Technik. Ich würd's nicht mit 0 8 15 Headset und Laptopkamera machen, zumindest eine brauchbare externe Webcam, dass man auch auf Augenhöhe kommuniziert. 'N kleines Videolicht und 'n Podcastmikrofon sollte man schon haben. Im gleichen Atemzug, ja, das ist jetzt auch wieder Thema Vertrieb, aber das sind halt die die Formate, auf die meistens die größte Resonanz ist, weil ich da die, sag ich mal, plakativsten Namen für genannt habe, Anti Ghosting Videos. Habe ich wahrscheinlich auch schon irgendwann erklärt, aber für alle, die es noch nicht gehört haben, erklär's dir noch mal.
Anti Ghosting Videos sind nichts anderes als ganz kurze Videobotschaften, die 'n Follow-up zu meinem Angebotsvideo sind. Denn was mittlerweile gang und gäbe ist und das das erlebst Du wahrscheinlich auch, Menschen reagieren immer seltener zuverlässig auf E-Mails, auf irgendwelche Nachrichten. Also die die höchste Zuverlässigkeitsquote in der Kommunikation mit potenziellen Kunden habe ich immer noch bei Videobotschaften. Anrufe natürlich auch, wobei, krieg mal jemanden, das auch nicht immer so einfach, E-Mail klappt am schlechtesten. So und mir passiert's eigentlich bei jedem Kunden, das das bin ich mir absolut sicher, weiß ich auch, dass nicht böse böse Absicht ist.
Die versprechen mir, ich melke mich bis nächste Woche Mittwoch und es meldet sich keiner meistens, weil der Alltag passiert, alle sind ziemlich überlastet, jeder kriegt 100000 E-Mails am Tag, da vergisst man's natürlich. Also muss ich nachfassen. Ich persönlich bin kein, also ich telefoniere gerne mit Freunden, auch mit Kunden und so, Aber ich mach's nicht gerne, ich weiß noch gar nicht mal wieso, dass ich in 'ner Firma anrufe und dann, ich hab natürlich meistens die die die die, ja, wie heißt es, die Durchwahl zu meinen Kontaktpersonen. Aber trotzdem mag ich's nicht anzurufen, weil es ist genau dasselbe, was ich auch erlebe. Ich bin in irgend 'ner Arbeit vertieft, dann ruft jemand an.
Wenn's Kaltakquise ist, da bin ich so, das Thema ist bei mir sowieso schon durch. Jemand, der Kaltakquise per Telefon betreibt, hat bei mir verloren. Mich nervt's einfach, muss ich ganz ehrlich sagen. Klar, ich weiß, Kippfelder funktioniert's. Mich nervt's besonders, weil gerade viele von den jungen Wilden, wie ich's hier immer nenne, die bei bestimmten Bekannten Vertriebstrainer in den letzten Jahren gelernt haben, dann ihre Nullachtfünfzehn Sprüche runterklopfen, die ich auch schon alle kenne und einfach auch nicht verstehen, wann's zu viel ist, weil sie haben ja gelernt, ein Nein ist kein Nein, ne.
Na ja, also und diese Situation möchte ich meine Ansprechpartner nicht bringen, dass ich anrufe und und sie nerven, obwohl sie vielleicht selber noch keine keine weitere Informationen bekommen haben, einfach nur 'n kleinen Anstupser brauchen, dass sie noch mal bei ihren Kontakten, Geschäftsführungen, wenn auch immer noch mal nachhaken. Deshalb reiß ich sie doch nicht aus ihrem Doing raus, wo sie jetzt grade vielleicht vertieft sind in der Arbeit, deshalb hasse ich so was per Telefon zu machen. 2. Möglichkeit wär E-Mail, funktioniert wie gesagt nicht. 3.
Möglichkeit ist kurze Videobotschaft. Hallo Herr Mayr, also wirklich, Versuchs unter 'ner Minute. Hallo Herr Mayr, ich hatte Ihnen doch vor 10 Tagen das Angebot geschickt, wissen Sie noch, da hatten wir drüber gesprochen, Thema XYZ. Wie schaut's denn da bei Ihnen aus? Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung und wünsche Ihnen noch 'n schönen Tag.
Bumm, reicht völlig, es ist 'n Touchpoint. Die Rückmeldung ist in 9 von 10 Fällen große Dankbarkeit, dass man keine Mail geschickt hat. Manchmal auch sehr wertschätzend, also vielen Dank. Das ist ja toll, dass Sie extra 'n Video für mich aufgenommen haben und Reaktionsquote ist bei ungefähr Pi mal Daumen 80 Prozent innerhalb der ersten 24 Stunden, also dass da was kommt. Erfahrungsgemäß, wenn 1 nach 2 Tagen nicht reagiert hat, dann kommt da gar nichts mehr.
Also dass plötzlich 1 nach 'ner Woche das Video sich anguckt, kann man vergessen, weil letzten Endes wird's ja auch per Video rausgeschickt, der Link. Aber das Schöne bei Lum, auch das nutze ich dafür wieder, ist ja, dass man ein Gif, also ein animiertes Foto der ersten Sekunden des Grußvideos in die E-Mail einbetten kann. Das heißt, mein meine Kontaktperson, mein Ansprechpartner kriegt die E-Mail von mir, sieht hier einen freundlichen Gruß aus der Eifel, denkt, hä, jetzt schreibt 'n, der gibt's an mir da. Guckt kurz auf die Mail. Übrigens kleiner Hinweis, ich hab in den letzten Wochen, war viel unterwegs, immer wieder gefragt, lest ihr E-Mails oder oder oder skippt ihr die oder scannt ihr nur kurz durch?
Alle Entscheider, also alle, die in 'nem Unternehmen in Entscheidungsposition oder in leitender Position waren, haben gesagt, ich lese E-Mails gar nicht mehr. Ich scan nur kurz drüber, ob's relevant ist und dann legst Du auf Wiedervorlage oder lese es. Aber wenn 1 erst mal groß erklärt, keine Chance. So, und der Vorteil bei diesem bei dieser Videobotschaft per Mail ist, die sehen das animierte GIF. Denken Sie sich, huch, was ist das denn?
Videobotschaft vom Gipser? Na ja, guck ich mal, weil die sehen mich ja, die kennen mich. Was ich auch gerne mache, ist, ne, nicht nur 'n Video von mir, sondern ich mach eine Bildschirmaufnahme, öffne von der betreffenden Kontaktperson das LinkedIn Profil. Das heißt, dann sehen die ihr eigenes LinkedIn Profil, sehen, ah okay, das ist jetzt auch kein Spam und ich bin in soner kleinen Videobabel davor. Das ist natürlich sehr persönlich, individuell und macht klar, dass es jetzt nicht KI erzeugt.
Ja, und solche Antighosting, also gegen das Ghosting erwirkenden Videobotschaften funktionieren sehr, sehr gut. Man hat wieder 'n Touchpoint, der persönliche Kontakt bleibt bestehen. Es ist halt individuell, es ist wertschätzend statt 'ner 0 8 15 statt 'ner 0 8 15 Mail und funktioniert definitiv. Dann ein Format ausm Wissensmanagement, was auch immer wieder angefragt wird, was ist das denn? Ich nenne es Babyboomer Offboarding, weil es basiert auf 1 Story, also nicht Story im Sinne von eine wilde Geschichte, sondern Erlebnisbericht 1 befreundeten Vertriebsexperten.
Der hatte mit 'nem Unternehmen zu tun. Von dem hat er mir erzählt und den habe ich dann den Tipp gegeben, das zu machen und damit hat diese Formatidee dann angefangen. Ich weiß ja da bis heute nicht, ob Sie's umgesetzt haben, weil leider sind sie nicht zu Kunden geworden. Auf jeden Fall folgende Situation, die haben irgendwelche Pumpen oder so was hergestellt, ich weiß es gar nicht mehr, für Stau, Dämme, Wasserkraftwerk, ich weiß nicht, irgendwelche großen Pumpen oder Turbinen. Und da hatten die 'n Servicetechniker, ich nenn ihn mal Jupp, Er kommt immer schön im Rheinland, bei uns im Rheinland, die wird den Jupp, ne.
Und da Jupp, der mädert seit 30 Jahren, ne. Also seit 30 Jahren ist der Jupp der Servicetechniker. Für diese Pumpen lass uns noch 40 sein. Babyboomer ist ja eine Generation, die häufig noch lange Zeit in ihrem Job ist oder war. Also der juckt seit 40 Jahren ist er da im Service und hat damals auch diese Turbinen, was auch immer mit eingebaut.
So, die wurden jetzt immer wieder gewartet, Teile ausgetauscht, modernisiert, aber das Grund Thema, das weiß ich noch, also das das Produkt selber, die Maschine selber läuft seit 40 Jahren. Jetzt geht der Jupp in Rente. Da denkt man sich, na ja, ist ja schön alles dokumentiert. Es gibt ja bestimmt sone Art Servicemenual, wo drinsteht, was für Schritte gemacht werden und wann das passieren soll. Ich erinnere mich an meine Zeit als Student, als studentische Hilfskraft bei einem Unternehmen aus der Elektrotechnik, wo ich im Service gearbeitet habe unter anderem, also Platinen, SMD Löten mit mit Mikroskop und Spaß, der gab's das auch und dann sagte mein damaliger Chef, mittlerweile seit vielen Jahren, auch bester Freund, sagt er, ja, jetzt müssen wir hier gucken, dann musst Du da und da und dann müssen wir, ja, aber in der Dokumentation steht, ja, haben wir vergessen zu aktualisieren.
Der ist noch alt. Müssen wir mal machen. Dieses Mal machen fand natürlich dann nie statt. Ist wahrscheinlich auch normal in den meisten Unternehmen. Das heißt, jetzt wieder zurück zum Jupp, mit seinen Pumpen oder Turbinen zu gehen.
Natürlich hatte er den Servicemanual, aber der hatte das wahrscheinlich zu 90 Prozent schon im Kopf. Und dann kamen die 50, anderen Prozent Erfahrung noch obendrauf, weil er weiß, also wenn man das hier drückt und da schraubt, das soll man zwar so machen, aber wenn das Ding 'n paar Jahre alt ist, dann muss man erst hier und dann da. Also diese ganzen Erfahrungen, die nirgendwo niedergeschrieben wurde, weil der Jupp, der ist Servicetechniker. Der ist jetzt hier kein Bürohengst, der kann nicht 10 Finger schreiben, deshalb hat er das nie dokumentiert. Wie kriege ich das Wissen aus seinem Hirn jetzt bei uns in eine Datenbank, wo andere Menschen sich dieses Wissen holen können?
Ich kann dem Jupp nicht sagen, setzt dich hin und schreib's auf, der zeigt mir 'n Vogel. Ich kann auch nicht dazu zwingen. Also habe ich ihn empfohlen und ich weiß auch von anderen Unternehmen, die völlig unabhängig von mir das schon seit Jahren machen, interviewt den Jupp doch einfach. Setzt den hin mit jemandem, mit dem er sich gerne unterhält, also jemand, der auch sein Thema versteht. Ich weiß von einem großen Konzern, die haben da wirklich Coaches, die es dafür gibt oder gab, ist nicht ganz mein Thema, engagiert fürn Haufen Geld, die das Wissen aus den Leuten rausgekitzelt haben.
Da ging's eher so ja, Führungsthemen und so weiter und so fort. Beim Jupp ging's halt sehr konkrete Sachen und da war die Idee halt, interviewt ihn einfach, zeichnet das als Video auf. Ihr könnt ja sogar mit ihm auch zu der Turbine gehen, dann dann nehmt ihr's halt mitm Handy auf. Es muss ja nicht High End sein, aber Fazit ist, ihr habt eine Videoaufnahme, guckt, dass ihr auch guten Ton habt, also nicht High End, aber dass man's auch gut versteht. Und dann jagt ihr das durch eine KI, also Transkription machen, durch die KI jagen, in vernünftige Schriftform bringen vielleicht auch strukturierten einzelne Abschnitte und dann ab damit ins Wissensmanagement.
Sowohl mit dem Audio als auch mit dem Video, macht bloß keine Viertelstunde Videos, sondern wirklich eine strukturierte Interviewform im Vorfeld, dass da auch nur kleine kurze Video Snippets bei rauskommen. Und dann schafft man das von 1 Person, die Erfahrungswerte auch in ein Wissensmanagementsystem zu transferieren. Und Video ist da auch einfach wieder das dankbarste Medium, weil ich kann's aufnehmen, ich hab Ton, ich hab Bild und ich hab dank KI heutzutage ganz einfach eine Transkription. Ja, das ist auch 'n typisches Format und dann gibt's viele andere. Also wie gesagt, wir haben mit unseren Kunden mittlerweile über 30, nein, 40 Formate, 30 sind nur auf der Folie, verschiedene Formate in den letzten 15, 16 Jahren entwickelt und umgesetzt.
Und da kommen immer wieder neue Sachen hinzu, weil neue Herausforderungen sind. Und zwar war die Frage immer, wie kann ich das möglichst einfach konservieren? Wie kann ich wertschätzen wertschätzender mit meinen Kunden, Mitarbeitern, Partnern, Lieferanten kommunizieren? Oder wie kann ich sich wiederholende Prozesse, statt sie aufzuschreiben, einfach konservieren und auch, ja, einfach konsumierbar herstellen. Also 'n Video angucken ist immer viel einfacher, bringt viel mehr Informationen rüber, viel weniger Missverständnisse.
Also ich hatte gerade selber die Situation, was völlig anderes anderes Schräges fällt mir gerade ein, passt gar nicht so ganz zum Thema, aber ist mir völlig wurscht, ist mein Podcast. Wir haben einen alten Volvo XC90 aus, ja, also die hängen ziemlich an uns an unserem dicken Diesel d 3, fährt unfassbar sparsam, ist so zuverlässig, hab noch nie 'n Auto, was so zuverlässig war, hat jetzt 440000 Kilometer. Ich liebe die Karre einfach, meine Frau auch. Klar, hört man sich 'n neuen kauft, für mich ist Nachhaltigkeit aber Dinge so lang zu nutzen, bis sie kaputt sind und nicht alle 3 bis 5 Jahre 'n neues Auto kaufen, dann ist für mich persönlich auch 'n E-Auto nicht nachhaltig, wenn ich mir alle 4 Jahre 'n Neues kaufe. Egal.
Wir haben den, der ist super zuverlässig und vorher haben wir auch schon mal Volvo gefahren, auch schon mit über 300000 Kilometer. Langrede, kurzer Sinn. Daran wollte ich erst nichts ändern oder möchte ich auch aktuell nichts ändern. Aber der macht halt mit 440000 Euro Euro, das wär schön, Kilometer fängt der langsam an, Mucken zu machen. Und da hatten wir jetzt gerade so 2, 3 kleine Probleme.
Natürlich hat mir KI da wahnsinnig geholfen, weil das son bisschen knifflige Fehler gewesen. Das eine ist 'n Leck, 'n Kühlwassersystem und das andere war, dass er nicht mehr so angesprungen ist und Mucken gemacht hat. Lange Rede, kurzer Sinn, mit KI habe ich gesucht, das ist die eine Sache. Aber wo mir noch mal klar wurde, wie viel besser ein Video ist, ein Prozess bei der Reparatur 1 Autos oder irgendwas zu erklären, war, als darum ging, es gibt son kleines Aluröhrchen im Kühlsystem von diesem Auto für die, ich glaub, Abgasrückführkühlung. Es schlängelt sich so rum, diesen Abgas über das AGR, schieß mich tot, und es scheuert ganz gerne mal durch und da suppt dann Kühlflüssigkeit raus.
Und dann hat, und jetzt komme ich, ich hab jetzt so weit ausgeholt, dann hat jemand in 'nem Forum beschrieben, wie man dieses Funken, das hat mich echt kirre gemacht, das zu lesen, dieses bescheidene Teil in dem Motorraum findet. Ich hab nichts verstanden, weil ich natürlich eine völlig andere räumliche Vorstellung hatte als die Person, die das geschrieben hat. Da musste ich hier gucken und an da und dann hatte ich mir Fotos rausgesucht von dem Motor und so, okay, das war jetzt Anhaltspunkt a, aber was heißt jetzt hier 45 Grad runter die Ecke? Ich hab nichts verstanden, keine Ahnung. Natürlich will ich's nicht selber reparieren, hier und da kleine Sachen reparier ich schon selber.
Kleiner Tipp übrigens ist der Wahnsinn, was ChatGPT und Co einem da helfen können. Da habe ich schon wahnsinnig viel Geld gespart und nicht stundenlang gebraucht. Aber ich hab festgestellt, gerade bei so kniffligen Dingen, wenn ich in die Werkstatt gehe und sage, Leute, guck mal da und da, dann sind die mittlerweile dankbar, weil so bescheuerte Fehlersuchen fressen einfach Zeit und die können nicht jetzt 20 Stunden da aufschreiben. Also zumindest mal macht das meine Werkstatt nicht. So, also ich bin wahnsinnig geworden, weil ich's nicht verstanden hab, wo das ungefähr sein sollte.
Natürlich bin ich jetzt auch kein Mechaniker, aber wie gesagt, da sind so viele Dinger und die Beschreibung war so schwammig, bis ich jemanden gefunden hab, der das mit 'nem Video erklärt hat. Der hat einfach son Handy reingehalten, hat gesagt, guck mal hier, die Ecke, da musst Du es hochdrücken, 'n Schraubenzieher hingezeigt, da ist es. Das Video war 45 Sekunden lang. Ich hab sofort verstanden, der andere Text war 3 DIN-a-vier-Seiten lang. Und das ist 'n schönes praktisches Beispiel, warum wir aufhören sollten, nicht nicht grundsätzlich zu schreiben, aber komplexe Dinge in Textform zu vermitteln, ne.
Also geht viel einfacher per Video oder auch Videobotschaften, auch da wieder 'n Appell am Unternehmen, quält eure Kunden, eure Mitarbeiter nicht mit E-Mails. Also ich bin ja nie in großen Unternehmen dauerhaft tätig gewesen, aber ich hab's letztens wieder gehört von von Mitarbeiterinnen 1 großen mittelständischen Unternehmens, die sagten, da kriegen Sie regelmäßig von der nächsten Führungsebene einmal in der Woche eine E-Mail da ist 'n fünfseitiges PDF mit irgendwelchen Informationen, die relevant sind drin. Es liest keiner von denen. Also in der E-Mail 'n PDF, ist ja noch schlimmer. Es ist auch so einfach geworden, beim technisch in in, wie sagt Du das letztens, in, na hier, Microsoft Teams gibt's da mittlerweile auch die Videobotschaft, ich hab 'n Namen vergessen, irgendwas mit Clipfunktion.
Also ist doch so einfach geworden, Menschen anderen Menschen einfach eine Videobotschaft zu schicken. Da habe ich doch in 30 Sekunden viel mehr erklärt, als ich irgendwie schreiben kann und das ist 'n wunderschöner Einstieg in das Thema Videokommunikation 4 Punkt 0. Man muss sich einfach nur mal trauen. Es ist wirklich, es ist ein Umdenken und Perspektivenwechsel und einfach eine andere Einstellung zum Thema Kommunikation. Ja, jetzt bin ich völlig raus aus meinem Konzept, super.
Ich hab mir 'n kleinen Spickzettel gemacht. Ja, Einsatzgebiet hatte ich schon gesagt, typische typische Themen sind auch, fällt mir auch grade ein, der Klassiker, eine 1 Ideenlosigkeit. Na ja, gut, Video ist natürlich toll als Kommunikationsmittel, aber wofür sollen wir das überhaupt einsetzen? Also ich sag mal, das eine Extrem ist, ja, wir würden ja gerne 'n Videocast und 'n Podcast machen, aber worüber sollen wir sprechen? Wir haben so für 5 Folgen haben wir jetzt Ideen, habe ich auch schon öfters erlebt bei Unternehmen, dass ich dann einfach gefragt habe, wo kommt ihr eigentlich her?
Also, ne, was ist die Geschichte des Unternehmens und was habt ihr so für spannende Use Cases und erzähl doch mal, was war denn euer interessanter Kunde und wie sieht 'n son Alltag aus? Und wenn ihr son Projekt macht, da brauchen wir nur eine halbe Stunde, mal von außen draufzugucken oder eine Stunde jemanden aus 'ner Position, muss auch jetzt gar nicht mal große Führungspositionen sein, interviewen, wie so der Alltagunternehmen läuft. Ich als jemand, der eigentlich nie irgendwas von dem versteht, was meine Kunden machen. Also Maschinenbau, Industrie, Softwareentwicklung, das ist ja nicht meine Welt. Ich find das jedes Mal hoch spannend, gerade weil wir nicht nur aus 1 Branche unternehmen haben.
Wir haben alles von Medizintechnik über Banken über Investitionsfirmen über, Größe, Hartmut Sägewerk Europas, über Schraubenhersteller und also wirklich alles. Und ich find das jedes Mal superspannend, wenn ich so erzählt bekomme, wie so der Arbeitsalltag ist. Wie wie entsteht eine Schraube, ne und wofür gibt's spezielle Schrauben XYZ und sonst was? Das ist natürlich für die Personen, die da jeden Tag mit zu tun haben, nichts Spannendes mehr. Aber wenn man einen Podcast macht, wenn man Youtube Inhalte produziert, produziert man sie ja nicht für die eigene Mitarbeiter und Mitarbeiter, die den ganzen Kram ja schon kennen.
Nee, das ist für Leute, die sich für das Unternehmen interessieren, das total cool finden, wenn 1 genau beschreibt, warum jetzt das und das und vielleicht dann auch erzählt, dass Opa Kot vor 50 Jahren diese Firma gegründet hat. Ich find das hochspannend und daran sieht man, wie einfach es ist, auf Inhalte zu kommen. Jetzt ist es auf Podcast und und Youtube oder Videocast bezogen, aber genauso ist es auch im Vertrieb. Wenn ich mir so typische Vertriebsabläufe in Unternehmen angucke und ich bin kein Vertriebler von Haus, also ich hab mich vor 5, 6 Jahren angefangen, dafür zu interessieren und bin da so, ja, ins kalte Wasser gesprungen. Verstehe die Zusammenhänge, aber habt ihr jetzt nicht 20 Jahre Erfahrung?
Trotzen sehe ich manchmal, wie kompliziert? Bin grade auch wieder bei 'nem Kunden von uns, da sagte mir die Vertriebsmitarbeiter aus dem Vertriebsthemen der Mitarbeiterin, ja, sie fänd das Thema Video so spannend, weil sie muss bei ihren Kontakten, bei den Kunden des Unternehmens im Schnitt 5, 6 Runden drehen, bis alle, die da im Buying Center sitzen, das Angebot verstanden haben, alle Fragen beantwortet sind. Gesagt, lass uns doch mal grad durchgucken, was sind die typischen Fragen, die kommen? Was müsstest Du ihnen eigentlich mal erklären? Ja, das mache ich ja bis jetzt schon, ich erklär ja alles, aber immer dann, wenn die Fragen kommen in dem Videocall.
Ja, Moment mal, Du machst 5 Videocalls mit 5 verschiedenen Leuten mit Fragen, die sie überschneiden, ja, meistens schon. Ja, dann guck doch mal, was der 1. Für eine Frage hat, das erklär das Angebot damit oder guck mal, welche Fragen typischerweise kommen oder vergiss, was für Fragen kommen, erklär einfach das Angebot, wie Du es jemandem erklären würdest, weil sie sagte dann, im Prinzip macht sie fünfmal das Gleiche. Erklärt 5 verschiedenen Leuten das Gleiche, weil letztendlich die Fragen immer ähnlich sind, denn erklärst Du von vorne nach Heinrich als Video. Und da hat sie mich angeguckt, so, das ist ja eine geile Idee.
Die Frau ist nicht blöd, im Gegenteil, aber die hat da nie dran gedacht, weil man das halt nie gemacht hat, ne. Und das ist so das Thema, was ich oft schon erlebe, die Inhalte, also das, was man an an Wissen, an Informationen über wieder transportieren könnte, die sind in jedem Unternehmen vorhanden. Man muss noch mal anfangen, sich damit zu beschäftigen und was am Ende dabei rauskommt, ist nicht nur 'n größere Wirkung durch Video in verschiedenen Kommunikationskanälen und eine größere Wertschätzung, sondern auch echt eine Zeitersparnis und damit auch ja, Geldgewinn oder Geltersparnis. Ja, also im Prinzip kann man sagen als als Fazit dieses Podcasts, Die Unternehmen, die sich mit dem Thema Video nicht beschäftigen oder Angst davor haben, die haben meistens kein Budgetproblem, die haben auch in der Regel kein Personalproblem, das da keiner Zeit für hat. Die haben eigentlich immer ein Informations- und ein Ideenproblem.
Informationsproblem, sprich, sie wissen gar nicht, was es gibt und was sie machen können. Ideenproblem ist, sie sind sich gar nicht bewusst, an wie vielen Stellen sie wertvolles Wissen haben, was sie über Video viel besser transportieren und konservieren können. Von daher, gibt noch viel zu tun. Definitiv, ich fühl mich doch manchmal wie son Missionar, der immer wieder und immer wieder gebetsmühlenartig das Thema wiederholt. Aber das Schöne ist halt, jeder weitere Mensch, jedes weitere Unternehmen das verstanden hat, was fürn Schatz, ich sag mal, pragmatische Videokommunikation im Alltag als Kommunikationswerkzeug ist.
Die sind jedes Mal total happy, weil sie einfach feststellen, wie ist den Alltag, den Unternehmensalltag und die Prozesse einfach erleichtert. In diesem Sinne wünsche ich dir noch eine schöne Restwoche. Gerade hat wieder festgestellt, dass ich immer dieselbe Floskel sage, in diesem Sinne, aber halt, mach ich halt. Ist halt so. Freu mich, wenn Du in S-Bahn dabei bist.
Ich freue mich natürlich auch über Feedback, gerne bei Apple Podcast, bei Spotify mal 'n Kommentar oder eine 5 Sterne Bewertung hinterlassen, da freue ich mich sehr drüber, denn der Hauptwesenzweck meines Podcasts ist, Menschen über das Thema Videokommunikation 4 Punkt 0 zu informieren, ihnen Ideen mitzugeben. Ich glaub, heute in der Folge war schon waren schon ganz schön viele Nuggets dabei, Goldnuggets und halt einfach immer mehr unter mehreren Menschen für das Thema zu sensibilisieren. Ja, dann bis zum nächsten Mal und eine schöne Restwoche. Tschüss. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0.
Und denk immer daran, wenn es mit der Zeit geht, vergeht mit der Zeit.
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