#220 - Imagefilme: Das sinnloseste Videoformat für Unternehmen
Worum es geht
In dieser Folge nimmt Florian Gypser klassische Imagefilme kritisch unter die Lupe und erklärt, warum er sie für eines der sinnlosesten Videoformate für Unternehmen hält. Er zeigt, weshalb aufwendige Hochglanzproduktionen viel Budget verschlingen, schnell veralten und selten Vertrauen oder Kundenkontakte erzeugen. Stattdessen plädiert er für kontinuierliche Videokommunikation mit Formaten wie Webinaren, Experten-, Recruiting- und Vertriebsvideos.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Florian Gypser ist ausgebildeter Tonmeister und Geschäftsführer bei Corporate Studio.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Imagefilme sind so ziemlich das dämlichste Videoformat für Unternehmen. Ja, mit dieser Aussage mache ich mich garantiert extrem unbeliebt bei allen Vertreterinnen und Vertretern der Videobranche, bei ehemaligen Kolleginnen und Kollegen mit Videoagenturen.
Damit habe ich aber ehrlich gesagt überhaupt kein Problem, denn ich stehe voll und ganz hinter dieser Aussage, denn meiner Meinung nach sind Imagefilme, die wahrscheinlich in das oder das wahrscheinlich ineffizienteste Videoformat, was im Mittelstand von einem Unternehmen beauftragt und umgesetzt werden kann. Das habe ich selber ganz oft bei unseren Kunden erlebt. Hintergrund ist meiner Meinung nach ganz einfach folgender, es kostet unheimlich viel Geld, einen Imagefilm zu produzieren. Natürlich kann ich für 4, 5000 Euro auch 'n einfachen Imagefilm machen. Die Fälle gibt's auch, entsprechend sehen die natürlich auch aus.
Und meistens geht's doch eher darum, natürlich, ja, Prestigeaufbau zu betreiben, sich als Unternehmen gut darzustellen und es sieht schön aus. Und wenn man dann nachfragt, was ich schon sehr häufig gemacht habe, wir sind ja in wirklich vielen Unternehmen unterwegs, zum einen mit unseren Workshops, am Anfang aber auch in der Betreuung und der Beratung. Und natürlich frage ich dann auch regelmäßig nach, habt ihr eigentlich auch 'n Imagefilm gemacht? Möglicherweise sagen die meisten schon lange her. Das Thema spielt bei uns jetzt keine Rolle mehr.
Oder wenn ich dann nachfrage, warum gibt's den eigentlich? Da habe ich schon 'n paarmal grinsende Gesichter erlebt und wo meine Ansprechpartner dann meinten, na ja, also der Chef oder die Chefin wollten das unbedingt haben, weil befreundete Unternehmen haben das auch oder Mitbewerber haben das auch und wir brauchen ja was für die Messe und so weiter und so fort. Also es ist halt, wenn ich danachhake, okay, was für eine Kommunikationsstrategie steht dahinter? Also was macht ihr dann damit, ne? Nutzt ihr den noch weiter im im Kundenkontakt?
Nehmt ihr da, hat ist der so aufgebaut, dass man den vielleicht auch in Snippets noch anderweitig verwenden kann und dann kriege ich immer überraschte Gesichter. Nee, nee, da geht's ja eigentlich nur darum, uns als Unternehmen darzustellen, wer wir sind, wie lang's uns gibt und so weiter und so fort. Aber seien wir mal ganz ehrlich, in Zeiten wie den jetzigen, wo es nur wirklich nicht grade brummt an allen Ecken und Enden und grade in einigen Branchen im Mittelstand schon gar nicht, Da kann ich doch nicht irgendwie 10, 20, 30, teilweise 40000 Euro für son Film ausgeben, ohne dass ich halbwegs eine Sicherheit habe, dass diese auch eine Wirkung erzielt, die in letzter Instanz mehr Umsatz bringt, ne. Also wenn wir uns mal son typischen Imagefilm angucken, dann ist ja meistens das Gleiche. Es ist ja im im Konzept in der Strategie, was den Film selber betrifft, immer das Gleiche mal hat, epische Musik, Slow Motion, tolle Fotos, Mitarbeiter in Aktion, wie sie miteinander sprechen, Blick in die Produktion, Drohnenflug von oben über das tolle Gebäude und dann emotionaler Sprechertext, der mit theatralischer Stimme sagt, seit 2200 Jahren gibt es hier schon Quellwasser, schieß mich tot und daraus wird unser Bier gebraut oder angefangen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg hat unser Gründer dieses Haus gebaut und so weiter. Also Dinge, die natürlich interessant sind. Ich will ja gar nicht sagen, dass es dass es totaler Unsinn ist, überhaupt solche Informationen bereitzustellen. Nur letzten Endes, wenn ich dafür fünfstellige Beträge ausgebe, dann sollte das auch zielgerichtet stattfinden. Es sei denn, mein Unternehmen geht's so gut.
Wir haben son Riesenmarketingbudget, dass son Image für 25000 Euro, der frisst kein Brot, dann ist ja alles super. Dann braucht der oder diejenige, der jetzt zuhört, brauchst Du gar nicht weiterzuhören, wenn Du in deinem Unternehmen in der Situation bist. Ich behaupte mal, es gibt kaum noch Unternehmen, bei denen das Geld so locker sitzt, selbst wenn sie es haben, dass sie mal einfach relativ sinnlos so viel Geld ausgeben. Ja, aber es wird, wie gesagt, immer noch gemacht. Es ist son Klassiker, 'n Standard, den viele Unternehmen haben und es gibt ja immer noch Agenturen, die mit beauftragt werden.
Es freut mich natürlich für die Agenturen. Ich gönne natürlich jedem 'n Auftrag, aber ich persönlich finde halt den Blick der Kunden viel wichtiger. Was bringt es den Kunden? Ist ja genauso, ich hab's grade wieder bei 'nem neuen Kunden erlebt. Die haben sich vor Jahren 'n Studio bauen lassen in der Coronazeit, wirklich der Klassiker.
Und das damalige Mitbewerberunternehmen hat denen gesagt, also ihr müsst Greenscreen haben, das ist Pflicht, das ist State of the Art und so weiter und so fort. Na ja, jetzt haben sie halt 'n Greenscreen Studio, wo sie wenig Videos pro Monat produzieren, also es sind weniger als 3, 4 Videos im Monat. Mehr schaffen sie einfach nicht, weil der Aufwand so riesig ist mit der Nachbearbeitung und so weiter und so fort und sie waren dann in unserem Erstgespräch ziemlich überrascht, als ich sagte, warum habt ihr überhaupt noch Greenscreen im Einsatz? Das Thema ist völlig durch und vor allen Dingen der Produktionsaufwand ist riesig und State of the Art und man muss das haben, die Zeiten sind vorbei. Das war vor 10 Jahren mal so.
Lasst euch da nicht irgendwas einreden, guckt eher darauf, dass ihr produzieren könnt, dass ihr Videos produzieren könnt, Liveformate machen könnt, die euch 'n direkten Mehrwert bringen, ne, also dass ihr nicht erst mal stundenlang einrichten oder noch tagelang nachbearbeiten müsst. Und genauso ist es halt auch beim Imagefilmen. In vielen Bereichen, in vielen Unternehmen wird 'n Imagefilm einfach produziert, weil man macht das halt so. Und ich denke, in der heutigen Zeit, wo wir alle umdenken müssen, wo wir vor allen Dingen auch alle gucken müssen, wie sind wir für die Zukunft krisensicher aufgestellt und gerade mittelständische Unternehmen, ich hatte dieses Jahr öfters Kontakt zu Maschinenbauunternehmen und auch anderen Industrieunternehmen, da ist es besonders stark zu spüren, dass es halt nicht mehr alles so läuft wie vorher und ja, dann würde ich schon gucken, gebe ich jetzt für irgend son Messetrailer fünf- bis 10000 Euro außer für 'n Imagefilm 20000, von dem ich man gar nicht mal weiß, bringt er mir was? Weil die Alternative dazu wäre, ich investiere 20, 30000 Euro in eigenes Studio, wo meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter halt selber Content produzieren, der gerne auch mal in die Hose gehen kann.
Also wenn man jetzt, keine Ahnung, 'n Webinar produziert, was völlig für die Katz ist, weil das Thema bei der Zielgruppe nicht funktioniert, ja, dann hat's kein Brot gefressen, dann hat man vielleicht Zeit und Arbeitszeit investiert. Mitarbeiterzeit, klar, die ist auch kostbar, aber dann probiert man was anderes aus. Das heißt, man muss nicht jedes Mal 'n Dienstleister dafür einbuchen und einkaufen und man hat nicht da irgendwie 'n teures fertiges Produkt, was im Schrank liegt und nicht weiter genutzt wird, denn das ist auch etwas, was ich regelmäßig höre. Was macht ihr denn mit dem Imagefilm? Ja, das ist auf der Webseite und dann schweigen, schweigen im Walde.
Und dann bin ich manchmal noch 'n bisschen böse und stell dann son paar Fragen wie, könnt ihr irgendwie nachweisen für euch selber, was der Film konkret gebracht hat? Gab's irgendwie auf Nachfrage Hinweise von Bewerbern, dass die sich bei euch beworben haben, weil sie den Film gesehen haben und sagten, Mensch, das Unternehmen ist sympathisch. Also ich mein, authentisch sind die Mitchfilm ja sowieso eigentlich nie. Da geht's ja immer nur ich sag mal, son bisschen stolzes Gehabe, Trommeln auf der Brust, gehört auch dazu, aber kommt dort drauf an, ob man sich das leisten kann und in welchem in welchem Kontext das stattfindet. Oder wie viele Kundenanfragen habt ihr damit generiert?
Wie viel Umsatz habt ihr gemacht und wurde der Film auch im Vertrieb eingesetzt und so weiter und so fort? Das sind Fragen, die mir fast niemand beantworten kann und ich rede hier von Entscheidern aus der Marketingabteilung, Mitarbeiter und Mitarbeiter aus Marketingabteilung. Ja, und das ist halt meiner Meinung nach 'n gutes Indiz dazu, dass der Imagefilm 'n typisches Produkt aus florierenden Zeiten ist und heute völlig schwachsinnig wäre, als mittelständisches Unternehmen noch auf 'n Imagefilm zu setzen. Das fängt schon mal damit an, dass zu 'nem Zeitpunkt, wo der Imagefilm fertig ist, also der Vorlauf ist enorm, die Produktionszeit ist enorm, der Kostenapparat ist enorm und der Nachlauf, bis der Film fertiggeschnitten ist, auch. Also das ist nicht in 1 Woche durch, sondern wir reden ja von mehreren Monaten teilweise von der Idee, bis der Film fertig ist.
Bei der heutigen Entwicklungsgeschwindigkeit ist der Film zu dem Zeitpunkt, wo er abgedreht ist, im Prinzip häufig schon obsolet. Und wenn er dann fertig geschnitten ist, kann sich schon so viel getan haben, dass der Film noch mehr obsolet ist, ne. Und das ist das Problem oder 1 von vielen Problemen. Das ist eine einmalige Kommunikation, ich habe ein Content Piece und wenn das noch nicht mal so geplant ist, dass ich aus sonem 3 Minuten Imagefilm, ich mein, wer guckt sich überhaupt 'n langen Imagefilm heutzutage noch an, bei 'ner Aufmerksamkeitsspanne von unter 10 Sekunden. Wir reden ja mittlerweile von Goldfisch, ich glaub, 3, 4 Sekunden hat son Goldfisch angeblich, eine Aufmerksamkeitsspanne.
Wer guckt sich son langen Imagefilm? Na, am besten noch mit sonem aufwendigen Intro, wo das Firmenlogo noch wild animiert wird. Das guckt sich keiner mehr an. Also es ist eine einmalige Kommunikation statt Kontinuität. Die Menschen sind heutzutage im Internet so zugeballert mit Informationen, mit Video Content, mit Audio Content, mit Bildern, mit Shorts, mit Memes, mit weiß der Geier was.
Hey, da guckt sich keiner so langes Video an, da brauche ich statt einmal son fetten Imagefilm brauche ich viele kleine Content Pieces, die vor allen Dingen zeitaktuell sind, wo nach 'ner gewissen Kontinuität die potenziellen Interessenten, seien's jetzt Bewerber oder seien's potenzielle Kunden, irgendwann merken, ah, okay, jetzt sehe ich zum zehnten, zwanzigsten Mal sehe ich jetzt von der Firma x y ein Webinar, einen Ausschnitt ausm Webinar, Social Media Content. Also ich spreche jetzt bei Content ja nicht nur von Social Media, sondern auch davon, dass man Evergreen Webinare macht, also einmal aufgezeichnet, immer wieder anbietet oder Live Webinare macht oder auch mal 'n Youtube Video macht, da eine Kontinuität reinbringt. Und das ist das, was 'n Imagefilm halt nicht bringt. Das ist eine einmalige Kommunikation, der wird einmal gedreht und dann ist er auch schon veraltet. Dann ist es meistens so, Imagefilme, wie der Name schon sagt, ist es meistens so, Imagefilme, wie der Name schon sagt, die sind nur da, das Image zu repräsentieren.
Die sind total allgemein, die sind total glatt. Der größte Fehler, den man machen kann, der Klassiker bis vorn paar Jahren noch absoluter Standard, sind keine echten Menschen im Sinne von irgendwelche Schauspieler. Das andere Extrem sind echte Menschen, wo dann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen liebevoll gezwungen werden, vor der Kamera was zu sagen und man merkt ihnen die Unbeholfenheit leider häufig auch an und dass sie sich nicht wohlfühlen, weil das ist ja jetzt nicht so, dass sie über Monate sich an das Agieren vor der Kamera herangetastet haben. Nein, nein, nein, da ist es in 2 Wochen, da kommt die Videoproduktionsfirma und Du Jupp und Du, Gerda. Ihr seid jetzt die 2, die vor der Kamera mal erzählen, wie toll das doch hier ist.
Ich übertreibe schamlos, aber um's mal klarzumachen, natürlich ist es hoffentlich nicht so. In den meisten Fällen, wo ich mit Unternehmen gesprochen hab, war es schon so, dass sich jemand freiwillig gemeldet hat. Aber die Personen wissen, okay, da ist ein Tag, dann haben wir vielleicht 2 Stunden Zeit für den Take von 1 Minute oder 30 Sekunden. Das das muss sofort innerhalb dieser Zeit, die wir haben, manchmal ist auch noch eine halbe Stunde, muss es funktionieren. Da wird man nicht locker, da ist man nicht authentisch und entspannt, die lernen ihren Text auseinander und die lernen ihren Text auseinander und auswendig und sprechen wie 'n Roboter.
Also sagen wir mal ehrlich, guck dir mal Imagefilme von Unternehmen an, wo Mitarbeiter und Mitarbeiter sprechen. Also bei mir entwickelt sich da meistens eher Mitleid statt Sympathie, muss ich ganz ehrlich sagen. Sympathie durch Mitleid, dass ich mir denke, die armen Kerle und die armen Damen dort vor der Kamera, die fühlen sich, glaube ich, jetzt nicht gerade so richtig wohl und sterben 1000 Tode. Und sie wissen halt auch, das muss jetzt in kürzester Zeit klappen. Ja, dann ist es so, Imagefilme haben meistens auch nicht eine konkrete Problemlösung im Sinn.
Das heißt, ich kann 'nem Kunden, der sich 'n Imagefilm anguckt, der ist ja völlig allgemein gehalten, kann ich jetzt nicht 'n Lösungsansatz für 'n konkretes Problem bieten. Also ich sag mal, 'n anderer Film wäre, wenn ich jetzt 'n Unternehmen bin, was Luftreinigungsfilteranlagen herstellt und 'n potenzieller Kunde von mir, der unbedingt eine neue Filteranlage für seine Produktion braucht, sieht den Image Film von Filterkaffee Müller, wo irgend 'n theatralischer Sprecher über Hollywoodmäßige Trommel- und Bombarstmusik erzählt, dass es Filterkaffee Müller jetzt schon seit 75 Jahren gibt und beste Qualität zum besten Preis liefert und so weiter und so fort, bla bla bla und man ist innovativ, bla bla bla und man liefert Qualität mit Leidenschaft und bla bla bla. Hör mal, das spricht keinen mehr an. Das spricht keinen mehr an, weil es adressiert nicht das Problem. Ich als Unternehmen, was eine neue Filteranlage braucht, will wissen, können die mein Problem lösen?
Haben die für meine speziellen Bedürfnisse, haben die die passenden Lüftungs- und Filteranlagen? Da brauch ich keinen Imagefilm, ne. Also ich möchte eine Lösung und ich möchte verstehen oder möchte erkennen, dass die mich verstehen, bevor ich den nächsten Schritt mache, weil die Zeiten, dass wir 3 bis 10 Touchpoints hatten im Onlinemarketing, bevor 'n Kunde dann den Vertrieb kontaktiert, die sind halt einfach vorbei. So und das ist auch wieder das Problem bei Imagefilmen, es wird kein konkretes Problem adressiert, was der Anbieter, der diesen Imagefilm produzieren lässt, löst. Vielleicht gibt's hier und da 'n paar Ansätze, wenn man sagt, wir sind für die und die Zielgruppe und bieten das und das, jo, aber es ist nicht konkret genug und damit hat dieser Imagefilm auch keinen praktischen Nutzen.
Und 'n weiteres großes Problem, das hatte ich am Anfang schon gesagt, Kontinuität, die nicht stattfinden, also einmalige Kommunikation statt Kontinuität ist einfach, ein einmaliger Imagefilm bietet keinen regelmäßigen Kontakt zur Zielgruppe. Also kein Mensch guckt sich 'n Imagefilm fünfmal an. Es wär immer echt spannend zu gucken bei Zugriffszahlen von Imagefilmen, wer sich überhaupt den Film bis zu Ende bis zum Ende anguckt. Also wenn ich mir zum Beispiel meine Shorts bei Youtube angucke, meine erfolgreichsten Shorts mit mehreren 1000 Aufrufen, dann sieht man, also es tut echt weh, mal da richtig reinzugucken, aber über 90 Prozent kommen über die ersten 6, weiten die schon weiter. Und son Short hat mich ja nix gekostet, also ist ja Peanuts, das ist 'n Aus- und Ausm Podcast, hat mich ja kein Geld gekostet.
Aber wenn ich jetzt 'n Imagefilm für 'n fünfstelligen Betrag produziert hab als Firma und die Analyse sagt, hör mal, hält keiner länger als 10 Sekunden durch, ja, da würde ich mir ja echt, da würde ich ja mir echt eine Hintern beißen, ne. Also die Zeiten haben sich brutal geändert, was das betrifft, deshalb ich verstehe es einfach nicht. Ich krieg's immer wieder hier und da noch mit, dass Unternehmen Imagefilme produzieren. Das Traurige ist, dass an anderen Bereichen dann gespart wird, die deutlich mehr bringen würden. Also auch grade in der Videokommunikation, da wird immer noch hemdsärmelig mit 'ner Nullachtfünfzehn Webcam irgendwie 'n 'n 'n Webinar abgehalten, was dann teilweise zumindest in der Darbringungsform an Peinlichkeit nicht zu übertreffen ist.
Bei der Industrie reden wir ja nicht über Massenprodukte für 50 50 Cent, da kann ich so was machen, sondern wir reden über hochwertige, komplexe, erklärungsbedürftige Produkte und da kann ich jetzt nicht eine Stunde lang mit sprechenden Powerpoints und 'ner billigen Webcam meine Zuschauerinnen und Zuschauer nerven und ja, zutexten. Da muss ich die Qualität der Kommunikation auch an die Qualität meiner Produkte anpassen. Und dafür ist dann, nun habe ich auch gerade wieder 'n Gespräch gehabt, erst 'n Gespräch, der Ansprechpartner, der war absolut der Meinung und auch 2 absolut der Meinung und auch 2 der Geschäftsführer genauso, dass sie das brauchen. Ja, aber die anderen 2 Geschäftsführer sind halt nicht der Meinung und halten das für totale Spielerei. Ich müsste jetzt gleich mal gucken, ob das Unternehmen auch 'n Imagefilm hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, die haben 1.
Ja, ich will jetzt hier nicht nur lamentieren und drauf rumhacken, was alles blöd ist, das bringt ja keine Lösung. Und natürlich gibt es Einsatzgebiete, wo man vielleicht eine 1 kurz 'n kurzes Firmenporträt als Film produzieren kann, aber dafür muss ich jetzt nicht fünfstellige Beträge ausgeben. Was Unternehmen heutzutage eigentlich brauchen, das ist eine regelmäßige audiovisuelle Kommunikation. Also das heißt, dass regelmäßig 'n neuer und und aktueller Content produziert wird, sei es jetzt in Form von Webinaren, sei es in Form von Youtube Videos, sei es long Content, longform Content wie zum Beispiel ein Webinar, was ich nachher auch in in kurzen Videosnippets nutzen kann für Social Media, vielleicht auch wenn eine Kundenanfrage rankommt, reinkommt, dass man sagt, hier, ich schick Ihnen grade mal 'n kurzes Videos, 'n Ausschuss aus unserem Webinar. Da wird genau Ihr Fall, Ihr Thema wird da adressiert.
Schauen Sie sich das doch mal an und dann sprechen wir noch mal. Also solche aktuellen Themen sind viel spannender, genauso auch im Vertrieb mit Video zu arbeiten. Hatte ich gestern wieder, war ich beim Kunden zur Betreuung 1 beziehungsweise waren sogar 2 Webinare an einem Tag und dann hatte ich zwischendurch noch mit 1 Vertriebsmitarbeiterin ein Coaching, die nämlich jetzt auch das Thema Video nutzen möchte. Die haben nämlich 'n Video Sales Studio zu ihrem eigentlichen Webinar- und Video Studio von uns bekommen und für die war das auch total neu. Ich hatte ihr zwar schon bei der Einrichtung der ganzen Technik, als wir da vorn paar Wochen mit unserem Team da waren, hatte ich ihr schon davon erzählt.
Da kam sie nämlich und fragte, wie das mit dem Video Sales Studio ist. Dann hatte ich schon von 'n paar Formaten erzählt, aber gestern sind wir mal richtig in den Prozess eingestiegen. Wie sieht's denn bei euch aus, wenn eine Kundenanfrage reinkommt, ne? Wie sieht da so die Anbahnungsphase aus? Wie sieht's dann in der Angebotsphase aus?
Wie sieht's beim Nachhaken? Wie sieht's in der Entscheidungsphase aus? Na ja, und sie sagte, im Schnitt hat sie 5 bis 6 Schleifen, die sie drehen muss, alle Personen im Buying Center mal zu erreichen, weil natürlich die Entscheider in den Erstgesprächen zum Großteil nicht dabei sind. Jetzt höre ich schon wieder Vertriebscoaches und Vertriebstrainer lautrufen, ja ja, Du musst dafür sorgen, dass alle Entscheider dabei sind. Halt ich für ausgemachten Blödsinn.
Das funktioniert in den meisten Fällen nicht, was mir dann übrigens auch viele Vertriebsprofis unter 4 Augen bestätigen. Du kriegst einfach nicht alle Entscheider in einen Videocall. Wenn Du stattdessen die Lösung des Problems, was der Kunde hat, inklusive des Angebotes, also Konzept und Angebot für deine Lösung als Videoaufzeichnet, also Video produzierst und an alle betreffenden Personen schickst, dann kann sich jeder das angucken, wann er Zeit hat und alle haben die gleichen Informationen. Da gibt's nicht dieses Informationsgefälle, was ich früher auch hatte zwischen meinen fachlichen Ansprechpartnern und zum Beispiel dem Einkauf. Hatte ich übrigens auch, 'n klasse Fall, eine kleine Anekdote.
Sehr modernes Technologieunternehmen, ja, in einem gewissen Bereich in Deutschland auch sehr bekannt. Und da hatte ich mehrere Wochen, über mehrere Wochen ging ja der Kontakt mit dem jeweiligen dem zuständigen Fachbereich gegen die Einrichtung 1 Videocast Studios, aber nicht nur einfach für Videocast. Es sollte 'n Corporate Influencer Programm aufgebaut werden, es sollten Webinarreihen professionalisiert werden, weil Sie die jetzt im Großraumbüro mit 'ner Standardwebcam immer noch gemacht haben, also echt gruselig. Na ja, und die Fachabteilungen, die waren alle überzeugt davon, wo es hingehen muss. Unser Konzept hat Ihnen gefallen und damals, ist schon 'n paar Jahre her, habe ich das Angebot noch nicht als Video extra erklärt, sondern ich habe eine Mail geschrieben, wo ich ganz kurz, damit's nicht so lange noch mal zusammengefasst hab, worüber wir auch in einem Vor Ort Termin gesprochen haben und hierzu das passende Angebot.
Ja, die Entscheidungsfindung ging über 4 Monate mit 1000 Nachfragen von Leuten, denen ich vorher noch nie was gehört habe. Der Klassiker Buying Center wurde immer größer und am Ende gab's eine Absage vom Einkauf mit dem Hinweis, sie hätten eine Lösung gefunden, die 70 Prozent, muss man mir vorstellen, sie hätten einen Anbieter gefunden, der eine adäquate oder gleichwertige, für für sie gleichwertige Lösung bietet, die 70 Prozent günstiger ist. Nun hatte ich allerdings 'n kleinen Maulwurf im Unternehmen, also jemand, den ich persönlich kannte, Und dann kam dabei raus, 'n 'n Blödsinn haben sie. Die haben einfach bei 'nem IT Anbieter eine ganz normale Videokonferenzanlage gekauft. Das ganze Thema Videocast und Corporate Influencer Programm und so weiter und so fort ist damit gestorben.
Die haben hier und da 'n paar Webinare gemacht und das war's, ne. Und da das Ganze mit Angebotserklärvideos zu machen, es ist viel, viel effizienter. Und wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen, statt jetzt Geld auszugeben für irgend 'n blödsinnigen Imagefilm, lieber Geld in so was investieren, wo ich einen konkreten Nutzen habe, ne. Und das sind ja nur 1 von vielen Formaten. Anderes Format, wenn ich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen suche, brauche ich keinen Imagefilm, dem glaubt kein Mensch.
Da brauche ich Recruitingvideos, die authentisch sind, die das Unternehmen zeigen, wie es mehr oder weniger wirklich ist, auch nicht mit abgelesenen Texten und ich sag mal, sprechenden Robotern, also Menschen, die sich extrem unwohl vor der Kamera fühlen. Genauso ist es viel sinnvoller, selbst produzierte Expertenvideos, also Expertenwissen aus dem Unternehmen zu produzieren, wo man nicht mit einem Video, sondern vielleicht mit 10, 20, 30 Videos über 'n Jahr zeigt, ey, wir haben hier wirklich das Know how, dass potenzielle Kunden sehen, okay, also die reden nicht nur groß in ihren Marketingbroschälen und auf der Webseite, weil Papier ist geduldig, kann man ja auch für eine Webseite sagen. Behaupten kann ich ja vieles. Aber erst, wenn jemand über 'n Thema spricht, verstehe ich als Experte, der Ahnung oder nicht. Das kann ich mit nichts besser transportieren in kürzerer Zeit als mit Video, ne.
Das heißt also, schön, ein Bild sagt mehr als 1000 Worte, würde ich sagen, 'n Video sagt mehr als 100000 Worte wahrscheinlich. Also es gibt mannigfaltige Formate wie, ich hab mir son paar aufgeschrieben, Kundenanfragen beantworten mit Videos, Einblick in Projekte, Vertriebsvideos, sprich Angebotspräsentation, Nachhaken per Video, funktioniert auch super mit Videobotschaften, wird viel eher angeschaut, als in eine E-Mail gelesen wird. FAQ Videos, dann sind wir bei dem Thema, ne, also die typischen Fragen, die meine Kunden haben als Videos zu beantworten, nicht einfach eine 1 FAQ völlig zusammenhangslos, sondern wirklich, welche Fragen kommen von meinen Kunden? Welche stellen sie immer wieder? Das als Shortvideos auf die Webseite.
Dann natürlich auch LinkedIn, Videos performen bei LinkedIn, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, extrem schlecht. Aber auf LinkedIn, wir sind jetzt gerade im im Juni 20 26, es performt alles schlecht auf LinkedIn, was nicht irgendwie Ragebait, Clickbait oder Empörung in sich hat oder höchst politisch ist, also alles, was fachlich mit Expertise gepostet wird, also da schreien selbst absolute LinkedIn Experten, von denen ich einige persönlich kenne, schreien da, das geht so nicht weiter, dass der Bullshit weiter gefördert wird von LinkedIn, also im Prinzip wie bei Facebook. Insofern ist es auch egal, dann kann ich auch 'n Video bei LinkedIn veröffentlichen oder eine Videoreihe, die performt auch nicht megagut, aber was habe ich von 10000 Impressions, die völlig wertlos sind, wie es bei den ganzen tollen viralen Beiträgen der Fall ist, ne, was ja irgendwie immer wieder so als das Nonplusultra, das muss man erreichen von sogenannten LinkedIn Profis, dargestellt wird oder ich hab halt 'n Video oder 'n 'n kurzen Clip, der hat halt nur 120 Impressions, aber da sind 2 potenzielle Kunden drunter, die mich als Menschen mal kennenlernen möchten. Das ist genauso wie 'n Podcast oder Videocast, hatte ich auch schon in anderen Folgen öfters erzählt.
Ich habe regelmäßig, also nicht jeden Monat fünfmal, aber schon 'n paarmal im Jahr kriege ich das Feedback, dass neue Kunden unter anderem durch meinen Podcast auf mich aufmerksam geworden sind, weil sie auch mal, ja, feststellen wollten, ist da gibt's da 'n Dampfplauderer? Oder hat er Ahnung von dem, was er spricht und vor allen Dingen kann ich mit dem auch? Kann ich mit dem zusammenarbeiten? Weil wir reden ja nicht von 'nem einmaligen, ja, Tett a tett, sich mal einmal treffen und Hallo sagen, sondern die Zusammenarbeit bei uns läuft ja meistens über längeren Zeitraum im Schnitt eineinhalb Jahre und da muss die Chemie ja stimmen. Und genauso ist es bei allen möglichen anderen Videoformaten.
Es geht hochgradig emotionale Entscheidungen, deshalb ist es viel wichtiger, vielen kleinen Content vor allen Dingen selbst produziert in die Welt rauszugeben als Unternehmen, als einmal für ein Wahnsinnsgeld einen völlig witzlosen Imagefilm zu produzieren. Ja, das war im Prinzip schon das, was ich in meiner heutigen Podcastfolge loswerden wollte. Anlass war ein Gespräch, was ich vor 'ner kurzen Zeit genauso dem Thema hatte, gepaart mit 'ner Diskussion, die ich bei LinkedIn gesehen habe. Ja, da hat verständlicherweise jemand, der eine Videoagentur hat, das das Thema Imagefilm verteidigt und meinte, das wär doch so wichtig und völlig unterschätzt. Ich bin halt völlig anderer Meinung und kann ja jeder anders sehen, wie er will, völlig völlig egal, also leben und leben lassen.
Ich halte persönlich aus meinen Erfahrungen, weil ich lieber zielgerichtet Videokonzepte und vor allen Dingen, ja, Videostrategien mit mit 'ner höheren Wahrscheinlichkeit auf Wirkung, Umsätze, halte ich Imagefilme, halt für recht unwirksam. Ja, vielleicht als als als Abschluss noch mal, echte Sichtbarkeit entsteht halt nicht durch Hochglanz, weil Hochglanz ist mittlerweile schon durchschaut worden. Authentizität, man kann's nicht oft genug erwähnen, ist einfach ist einfach das a und o und gibt das Ganze noch gepaart mit 'ner Regelmäßigkeit. Man muss ja jetzt nicht alle Formate und alle Plattformen bedienen. Ich mach das auch nicht.
Also ich bin auch son bisschen, bin ich ganz ehrlich, vielleicht son bisschen wie das Kind des Shoesters. Ich lad von meinem Videocasts oder Podcast hier die Videos bei Youtube hoch, nehm da Snippets, lade ja auf verschiedenen Social Media Plattformen hoch. Mein Hauptformat ist aber der Podcast an sich, man kann ja auch nicht alles machen, muss man vorher auch gucken als Unternehmen, auf welchen Plattformen sind meine potenziellen Kunden? Also ich lade noch nicht mal, auch wenn's voll automatisiert ginge, meine Videos auf TikTok hoch. Da ist nicht meine Klientel.
Das ist da muss ich ganz anders produzieren, da hab ich überhaupt keinen Bock drauf. Und die Menschen möchte ich da auch nicht ansprechen. Also Regelmäßigkeit ist wichtig, Authentizität, kein Hochglanz. Dann echte Kommunikation, ne, also auch Liveformate. Ich hatte schon von 'ner Weile gesagt, ich will damit auch wieder anfangen dieses Jahr, sowohl LinkedIn live als auch Webinare zu starten.
Ich hab das vor 2 Jahren, als mein Vater schwer erkrankt und verstorben ist, aus Zeitgründen damals alles eingestellt und ja, interessanterweise seitdem bin ich auch so dermaßen ausgebucht mit mit mit Workshops und mit Studioeinrichtung und Betreuung immer wieder, ja, dass ich auch nicht mehr so richtig reingekommen bin, das ist wie wenn man einmal eine Zeit lang krank war und nicht mehr in den Rhythmus kommt, ins Fitnessstudio zu gehen. Kennst Du vielleicht auch, aber es ist 'n großes Anliegen von mir, das zu ändern, weil gerade, wenn man regelmäßig Webinare veranstaltet, das muss ja gar nicht mal 'n gezieltes, ich will jetzt unbedingt was am Ende verkaufen, Webinar sein, sondern einfach 'n Info Webinar. Man kriegt halt einfach 'n viel besseren Kontakt und dann ist es nicht selten. Ich hab's auch erlebt, dass dass jemand vier-, fünf-, sechs-, siebenmal zum selben Webinar kommt, was natürlich immer inhaltlich 'n bisschen anders ist und beim achten, neunten Mal plötzlich eine E-Mail schreiben und sagt, hör mal, mit der einen Sache hast Du mich jetzt gecatcht, lass uns mal reden. So was hab ich auch schon mehrfach erlebt.
Genau, ja, deshalb mein mein Plädoyer, Unternehmen brauchen heute, wenn sie jetzt nicht sagen, ich weiß nicht, wohin mit dem Geld und was kostet die Welt, brauchen mittelständische Unternehmen keine Imagefilme mehr. Bitte macht das nicht. Spart euch das Geld lieber für einen, ich nenn's mal audiovisuellen Prozess, also eine Strategie nebst Prozess, wie ihr Content bei euch selber produzieren könnt mit 'ner hohen Regelmäßigkeit, heißt nicht jeden Tag, sondern kann ja auch einmal die Woche sein, zweimal im Monat, aber Kontinuität und Regelmäßigkeit, Authentizität und Einblick. Ja, und wenn ihr, wenn Du da in deinem Unternehmen Unterstützung brauchst, Ideen brauchst erst mal, zu verstehen, was heißt das und wie können wir das machen? Wir haben da eigentlich nichts zu erzählen.
Es ist übrigens bei jedem so. Als ich vor vielen Jahren meinen Podcast angefangen hab hab, da hat mich mein damaliger Mitarbeiter Jan, der hat mich wirklich genervt über fast 2 Jahre vorher, Florian macht deinen Podcast und ich hab mich immer gewundert und gesagt, wer will denn mein Gefühl zu hören und ich hab doch nichts zu erzählen. Jeder hat was zu erzählen. Es gibt immer jemanden, den's interessiert, wenn man nicht einfach nur Dampf plaudert. Und so ist es bei dir und bei deinem Unternehmen auch.
Es gibt garantiert wahnsinnig viele ungehobene und noch nicht entdeckte Schätze, was Formate und Know how bei dir im Unternehmen angeht derer, die Du noch nicht im Ansatz bewusst bist, die aber wahnsinnig spannend für deine potenziellen Mitarbeiter oder vor allen Dingen auch potenziellen Kunden sind. Wenn Du da Inspiration haben möchtest, Sparring Partner, dann lass uns einfach mal sprechen. Geh einfach auf meine Webseite WWW Corporate minus Studio Punkt d e. Oben rechts gibt's den Kontakt Button, da steht zwar nicht Kontakt drauf, aber Du wirst es sehen. Schau mal, was da draufsteht, kleines Ratespiel oder kleines Suchespiel und buch den Termin mit mir Und dann sprechen wir einfach mal darüber, was bei dir im Unternehmen beim Thema Video machbar wäre.
Ich zeig dir auch gerne mal live mein Studio hier, mach eine Live Vorführung, damit Du mal erlebst, ja, wie wie funktioniert so was wirklich in der Umsetzung? Also was hieße das für mich, wenn wir bei uns im Unternehmen jetzt mit Video anfangen? Ist da ja son Riesenfernsehstudio oder ist das wirklich für eine einzelne Person handelbar? Kleiner Spoiler, es ist für eine einzelne Person handelbar. Dazu noch eine kleine Anekdote zum Abschluss, grade auch wieder bei dem Unternehmen, über das ich bald auch berichten werde, aber da mache ich noch 'n bisschen, baue ich noch 'n bisschen die Spannung auf.
Das war eigentlich 'n sehr schönes Projekt, wo ich gestern halt wieder war bei diesem Unternehmen. Und da gibt's eine Mitarbeiterin Mitarbeiterin aus dem Büro, eine Sekretärin, Assistentin, die geht im Herbst in Rente und meinte dann, als das Studio fertig war und wir die Übergabe ans gesamte Team, also mehrere Mitarbeiter aus dem Marketing, aus dem Vertrieb, aus der aus dem Büro und auch die Geschäftsführung war dabei, das gemacht hat, meinte ich sie, na ja, ich geh jetzt im Herbst in Rente. Ich guck mir das mal an, aber das ist mir alles zu kompliziert. Ich hab mit Technik so nix am Hut. Das war vor 4, knapp 5 Wochen.
Gestern war ich da zum Workshop, zur Betreuung 1 von beziehungsweise von 2 Webinaren und zu Coaching und ich kam rein, da war das gesamte Studio schon hochgefahren und sie stand noch da mit 'ner Kollegin und die hatten sich eine Checkliste noch mal gemacht. Die haben zwar von uns eine bekommen und PDF mit mit quasi Handbuch fürs ganze Studio, ja, aber sie haben's noch mal runtergebrochen auf das, was sie sich nicht so direkt merken konnten und das ist auch nicht vergessen und es war schon alles perfekt. War schon alles eingerichtet, hochgefahren, eingestellt, die Präsentation geöffnet. Also der Chef, der das Webinar machte, musste nur rein, zack, auf Webinar starten klicken und konnte loslegen. Dann meinte ich auch, guck, guck dich mal an.
Du hast vor 4 Wochen gesagt, ich will damit nix zu tun haben und jetzt? Dann meint sie, ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass es so einfach ist, sondern doch irgendwo auch Spaß macht. Ja, kann viel reden. Wie gesagt, lass uns gerne sprechen. Geh auf meine Webseite WWW Corporate minus Studio Punkt d e.
Oben rechts gibt's den Kontakt Button, ansonsten überall auf der Seite auch. Buch dir gern 'n Termin mit mir, schau mal, was dabei herauskommt. Ich geborene auch gerne einfach mal 'n Impuls mit, damit Du mal eine Idee hast, was für dich in deinem Unternehmen und für dich machbar wäre. In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören. Da sind wir auch schon am Ende des Podcasts.
Hab mich gefreut, dass Du dabei warst. Und ja, wenn dir der Podcast gefallen hat, dann schaut doch beim nächsten Mal auch gerne wieder mit rein, wenn es wieder heißt Video reloaded und ja, tschüss. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke daran, wenn nicht mit der Zeit geht, vergeht mit der Zeit.
Veröffentlicht mit CiteCast