Cover: #217 - Mehmet Bayram & Emanuel Goldstein: Wie Formilo mit Video den Vertrieb neu denkt
VIDEO RELOADED Folge 218

#217 - Mehmet Bayram & Emanuel Goldstein: Wie Formilo mit Video den Vertrieb neu denkt

19. Mai 2026 86:33 Min. Zu Gast: Mehmet Bayram & Emanuel Goldstein
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Worum es geht

In dieser Folge verlässt der Host das klassische Interviewformat und führt stattdessen ein echtes Beratungsgespräch mit den Formilo-Machern Mehmet Bayram und Emanuel Goldstein. Im Zentrum steht die Frage, wie man ein erklärungsbedürftiges Produkt wie moderne Formulare verständlich kommuniziert und wie Videokommunikation dabei zum echten Vertriebswerkzeug wird. Es geht um Videoformate, Corporate Video Setups und den Aufbau von Vertrauen bei komplexen Inhalten.

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Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

Vertreter von Formilo

Mehmet Bayram und Emanuel Goldstein stehen hinter Formilo, einem Anbieter moderner Formulare, die ganze Geschäftsprozesse digitalisieren können. In der Folge diskutieren sie, wie sich ihr erklärungsbedürftiges Produkt mithilfe von Videokommunikation verständlich vermitteln lässt.

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gibser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Heute gibt's eine Heute gibt's eine ganz besondere Podcastfolge, denn ich weiche hier mal ganz von meinem klassischen Format ab. Wir haben uns was anderes überlegt.

Wir, das sind zum einen der Mehmet Bayram und auf der zum anderen der Emanuel Goldstein, den der eine oder die andere vielleicht schon kennen wird, denn er war vor gut 2 Jahren schon mal bei mir zu Gast in meinem Podcast. Die beiden sind tätig beim Unternehmen formilo und ja, sie haben die Herausforderung, erklärungsbedürftige Produkte zu haben und überlegen daher das Ganze in einem Videoformat oder in Videoformaten zu erklären. Grüße euch, schön, dass ihr heute bei mir im Podcast dabei seid. Ja, hallo Florian, vor 2 Jahren oder schon 'n bisschen länger her, glaube ich, sogar. Genau, da hatten wir über SEO gesprochen und Video.

Genau. Richtig, war cool, haben wir ziemlich lange geredet. Genau, Emanuel Goldstein, ich bin COO, operativer Leiter vom Forum Milu. Wir digitalisieren Deutschland und das ist mein Kollege und Geschäftsführer Mehmet Bayram. Ich bin der, ich übernehme den strategischen Part der Geschäftsführung und zusammen Digitalisierung Deutschland und sogar auch Österreich und Schweiz, indem wir die alten schlechten Formulare durch neue, perfekte Formulare ersetzen.

Genau. Sehr schön gepitcht. Kurz und knackig. Ja, aber da haben wir auch schon, glaube ich, einen guten Ansatz, denn für jemand, der sich nicht mit Formularen beschäftigt und mit dem Thema vielleicht gar nicht so drin ist, aber es wahrscheinlich trotzdem braucht, kann sich vielleicht noch nicht ganz drunter vorstellen, was ihr anbietet. Insofern ist die Idee, eure Produkte durch Videos besser verständlich und erlebbar zu machen, natürlich sehr sinnvoll.

Also da kann ich direkt schon mal reingehen. Tatsächlich gibt's in jedem Unternehmen, also wirklich in jedem, ob Friseur, ob Elektriker, ob BASF, egal welches Unternehmen, in jedem Unternehmen gibt's Formulare, egal in welchem. Das glaube ich gerne, ja. Genau, also Besonders in deutschen Behörden wahrscheinlich. Ich glaub, dort sind Sie auf die Welt gekommen, dort sind Sie geboren.

Genau. Mit der Betonung auf deutschen Behörden. Genau. Hast Du jetzt und Obelix. Im Prinzip ist es ja, ist es ja teilweise zur Erfassung von Kundendaten, Auftragsdaten, Berichterstattung für Kunden sehr oft vertreten im deutschen Handwerk, aber ansonsten auch zur Abbildung interner Prozesse und interner Verwaltungsaufgaben.

Wir werden einfach Masken, Formulare verwendet und genau und deswegen sind sie eigentlich in jedem Unternehmen vertreten, aber sie werden so gut wie nie thematisiert und das man redet eigentlich nie darüber, wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass Formulare errichtet werden und wer baut Formulare, woher kommen sie? Ich selbst hab wirklich noch nie in meinem Leben davor, bevor ich bevor ich Formel gegründet habe, mir nie Gedanken darüber gemacht oder nie gewusst, woher eigentlich Formulare kommen, wer sie eigentlich baut. Sind das Designer, sind das Programmierer, sind das die Sekretärinnen von Büro oder sie Geschäftsführer oder vielleicht schickt sie Gott vom vom Himmel? Das hab ich wirklich nie gewusst, ja, bevor ich selbst eine Firma zurückgeholt habe. Also kann man jetzt schon mal zusammenfassend sagen, jeder hat sie, jeder braucht sie irgendwie.

Manchen ist es gar nicht bewusst, dass es einfacher geht, anderen ist es vielleicht auch gewissen grad erst mal egal, weil sie gar nicht wissen, wie's besser geht. Jetzt stellt doch mal eure Herausforderung. Was was ist so der Grund, warum ihr sagt, okay, da da ist jetzt sinnvoll zu investieren, sowohl natürlich in die Umsetzung der Videos als auch natürlich in die Zeit, weil's ja natürlich 'n Grund dafür gibt. Was sind eure Beweggründe? Also im Grunde genommen ist es so, also wir haben ja schon festgestellt, überall werden Formulare verwendet, also auch auf 'ner Webseite zum Beispiel Formular als Kontaktformular, aber in Firmen oftmals zum Beispiel als Aufmaß, ne.

Also wenn ich Maurer bin oder Maler bin oder Elektriker bin oder sonst irgendetwas. So, was macht man? Man geht hin, hat 'n Zettel, also analog, so und schreibt alles auf. So, die, ich sag mal, bisschen Affinerinnen haben tatsächlich schon 'n iPad und schreiben dann dort die Sachen auf. Okay, was machen wir?

Wir bauen die Schnittstelle, also wir bauen ein neues Formular, individualisiert. Du gehst hin, machst das Aufmaß, die das Formular berechnet das Ganze und geht auf Knopfdruck sofort ins Büro. Dort kann die, wer auch immer Angestellte oder Angestellter, das sofort verwerten. Also Du kannst alles damit machen. Also momentan ist es so, dass 'n Formular einfach nur starr verwendet wird, wo irgendwas eingetragen wird.

Dann nimmt man das Formular, holt die Daten raus und überträgt es in was anderes. Mhm. Und dann geht man noch mal hin und überträgt es noch mal in was anderes. Wir füllen die 2 Lücken, wir machen komplett das, dass Du einfach nur noch in das in Formular einträgst und dann kannst Du im Endeffekt eine Software, das das Formular ist eine eigene Software, Intelligenz. Mhm.

Also Du kannst damit machen, was Du willst, egal was. Es hat Grenzen, aber ich sag mal, auf der Ebene, die man's am meisten verwendet, greifen oft viele Menschen auf eine sehr teure Software zurück, Die kostet dann, was weiß ich, so und so viel 100 Euro pro Monat. So, aber Sie könnten das Ganze im Grunde genommen über ein Formular abdecken, wo Sie einmal bezahlen und das Ding gehört Ihnen individualisiert genau auf Ihren Geschäftsprozess angewendet, mit Mitarbeitern, mit je nachdem, was es an Individualisierungen gibt innerhalb der Firma, die werden sofort dann übertragen, kann sogar dann auch in das eigene System übertragen wird, was man in der im Büro verwendet. Genau. Also das ist kurz und knapp versucht zu erklären.

Genau, wenn die jetzt zu der zum Thema kommen, warum das Videoformat und warum überhaupt die Formulare so erklärungsbedürftig sind. Die Sache ist, die Art und Weise, wie wir die Formulare umsetzen, die ist neu, die gibt es sonst nirgends und es im Prinzip größtenteils unsere eigene Entwicklung und dadurch, dass unsere Ansätze nicht bekannt sind und teilweise noch nie so in der Art gesehen wurden, dass das innerhalb 1 Formulars umgesetzt werden kann, wollen wir das Thema Video angehen. Das heißt, wir wollen sehr stark mit immer wieder einzelne Futures, einzelne Vorteile, einzelne Vorgehensweisen wollen wir mithilfe von Videos erklären. Beispielsweise ist man, wenn man das Wort Formular verwendet, ist man erwartet jemand, dass jemand mit Kugelschreiber oder Tastatur 'n Formular ausfüllt. Wir bieten Formulare an, die man tazotfrei und kugelschreiberfrei komplett ausfüllen kann, indem man spricht und eine KI erkennt, was man gesagt hat und ordnet die Feldern zu und schreibt das überall noch, die die die die Werte in die Felder rein, wo sie reingehören, ohne dass man Mhm.

1 jedes einzelne Feld ausfüllt. Oder wir haben oft zum Beispiel bei Handwerkern und Unternehmern haben wir und Bauunternehmern haben wir oft Materiallisten, wo sie Tausende Materialien haben und die müssen daraus was eingeben. Wir bauen in ein Formular einen Materialkatalog ein und man geht aus dem Materialkatalog. Das heißt, im Prinzip kann man sagen, die Funktionalitäten und die Möglichkeiten sind eigentlich das, was man aus 'ner hochmodernen Software kennt, aber die Umgebung ist eigentlich ein kleines Formular nur. Das heißt, wir wir stellen einfach nur 'n kleines Formular bereit, was im Prinzip 'n ganze ganze Geschäftsbereiche digitalisieren kann und und da kommen die ersten Fragen.

Das heißt, wenn wir den Leuten sagen, ihr werdet tastaturfrei ausfüllen, ihr müsst die, ihr könnt die Werte alle hinterlegen, dann kommen die ersten Fragezeichen wie. Das können wir uns nicht vorstellen. Wie können Sie uns das erklären? Und da man ja im Marketing, im Inbound Marketing, wenn die Leute auf die Webseite kommen, schon bereits teilweise verloren hat, wenn die Antwort nicht auf der Webseite geliefert wird und auf Youtube geliefert wird, wollen wir nun vorher schon aktiv werden und diese Videos bereitstellen, mit denen man dann versteht, was wir was für Vorteile wir anbieten und dann überhaupt eine Anfrage an uns stellt. Das ist die Herausforderung und das Ziel.

Ich sag mal noch ein kleines Beispiel und zwar, es kam eine sehr, sehr große Versicherung auf uns zu. Die hatten folgendes Problem, und zwar die Buchhaltung kam von Elster und musste ins ERP. So, die Dame, die die Buchhaltung macht, hat einmal im Monat knapp eine Woche dafür gebraucht, alles händisch, also beziehungsweise in eine Excel 'n Excel Format von Elster in Excel in Excel umformatieren, es dann in es ERP zu bekommen. So, die hat Stunden dafür gebraucht, also eine knappe knappe Arbeitswoche. So, was haben wir gemacht?

Wir haben 'n Formular wir haben 'n Formular gebaut, das einfach die Formatierung übernimmt und es weitergibt. Ich mein, was glaubst Du, wie viel Kohle die sich sparen? Also Ja, ja. Mit 'nem simplen Formular. Und das die Problematik ist einfach, dass die Leute nicht verstehen, was man alles damit machen kann.

Also es Mhm. Das ist Also im Prinzip, wenn ich's mal so aus meiner Sicht runterbrechen würde, es ist die Schnittstelle Mensch Software, so das System ERP CRM, wie auch immer. Ja. Was für, also was ich's richtig verstanden hab, ist es also erst mal die Herausforderung, Besucher der Webseite, die von euch gehört haben, wie auch immer, erst mal Informationen zu geben, alle Fragen zu beantworten. Hatten wir im Vorfeld ja schon mal drüber gesprochen.

Das ist ja im Prinzip das, was das Konzept der ja auch, dieser Framework für Marketing und Sales, ja auch empfiehlt oder beinhaltet. Dann könnt ihr die Videos ja auch nutzen, wenn es also Youtube Videos sind, dass ihr über die Youtube Suche gefunden werdet SEO, Geo und Co. Da muss ich dir nix von erzählen, da bist Du eher Spezialist. Habt ihr schon andere Formate, weil Youtube ist ja nur ein Format. Ich könnt mir zum Beispiel vorstellen, dass man darüber auch aufklären kann in regelmäßig wiederkehrenden, am besten auch zu 'nem fixierten Zeitpunkt Livestreams, LinkedIn live, weil ihr da gezielt auch Leute einladen könnt.

Also tatsächlich haben wir im im ersten Schritt jetzt daran gedacht, dass wir unsere Landingpages mit Videos ausstatten. Da folgende Strategie, wir wollen durch das Video überhaupt auch realisieren, dass wir die Verwalter aber stark erhöhen können. Videos, die wir entweder in den ins Zero Session eingebaut haben direkt oder zumindest dort verlinkt haben und wir haben gesehen, dass wir damit die Verweildauer und gleichzeitig damit auch den Qualitätsfaktor und auch erhöhen und die Klickkosten senken und auch deutlich mehr Anfragen erhalten, wenn die Leute wirklich verstehen, was man bei uns bekommt. Weil meistens ist man auf der Suche nach einem Formular, was vielleicht hoffentlich zu dem passen könnte, wie das Unternehmen arbeitet. Wir sagen aber in den Videos, nein, stopp, wir bauen euch das Formular so wie ihr es braucht, individuell für euch.

Mhm. Das heißt, die Landingpages sind das 1. Medium, wo wir Videos platzieren wollen. Dann wollen wir auch Youtube schalten, also auf Youtube die Videos hochladen und das Thema Retargeting, das heißt, wenn jemand schon mal auf der Webseite oder auf Youtube war und von uns schon mal gehört hat und in auf unserem Content war, wollen wir diese Leute dann auch eine lange Zeit verfolgen lassen von von dem Google Algorithmen und das geht am besten mit Hilfe von Youtube, indem diese Person immer wieder dieselben Videos oder die oder ähnliche Videos auf Youtube sehen. Das heißt Landingpage, Youtube, Retargeting, das sind die 3 Medien und nachdem wir das erfolgreich durchgeführt haben, werden wir ganz bestimmt auch auf andere Plattformen ausrechnen.

Mhm. Genau, also den Wink hab ich auf jeden Fall verstanden. Also im Endeffekt kannst Du halt auch direkt bei LinkedIn auf die Zielgruppe zugehen und dort kleine Workshops anbieten, zu zeigen, was tatsächlich mit den Formularen möglich ist. Das heißt, Du kannst da gezielt Genau. Tatsächlich auf auf Banker, auf Handwerker zugehen und kannst dort gezielt Workshops anbieten, zu zeigen Ja, ich würd noch.

Wenn wir Genau, ja, ja, ich würd aber noch gar nicht so tief reingehen, weil meine Erfahrung ist, ich mach das ja schon seit 'n paar, ich hab jetzt anderthalb Jahren nicht mehr so viel Livestream gemacht, aber aus privaten Gründen. Dass wenn Du da, ich sag mal, wie es Neudeutsch schön heißt, Awareness erzeugst, also einfach mal sagst, hey, guckt mal, ihr habt euch vielleicht mit dir damit beschäftigt. Ihr würdet wahrscheinlich noch niemals 'n Webinar von mir jetzt besuchen, auch wenn's kostenlos ist, weil es einfach eine für euch nicht das Verständnis noch nicht da ist, aber guckt doch mal rein in den LinkedIn live. Ganz oberflächlich gebe ich nur mal eine Idee davon, was überhaupt geht. Bei euch jetzt zum Beispiel vielleicht eine Bank oder eine Versicherung, die noch nie damit sich beschäftigt hat, ob das notwendig wäre mit Formular, die dann eher an, was weiß ich, APIs denken und irgendwelche Softwarepakete, die sie kaufen müssen, die ja auch immer ordentlich kosten, irgendwelche Plug ins, denen zu sagen, hey, das geht auch viel schlanker und einfacher.

Ich würd 'n LinkedIn live noch nicht länger als 20 Minuten machen, fülle schon 20 Minuten und dann kannst Du nämlich da auch, das ist der Vorteil, Du kannst hingehen, ihr veranstaltet das Event von eurer Unternehmensseite aus, betrag als Co Host noch 'n paar andere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen, die wiederum aus ihrem Netzwerk auch einladen können. Dann kann jeder pro Woche 999 Kontakte einladen. Und die, die zusagen, wenn's über die Unternehmensseite läuft, war zumindest mein letzter Stand. Wie gesagt, ich bin jetzt seit 'nem Dreivierteljahr oder 'nem Jahr nicht mehr so ganz aktiv, fang aber jetzt wieder an, deshalb kann ich's auch noch mal recherchieren. Bisher war es so, dass Du, wenn Du es über eine Firmenseite veranstaltet hast, das Event, dann in sone Art Mini Anmeldeformular kam, wo deine Daten als Gast der Zusagen möchte schon eingetragen sind.

Und Du kannst als Veranstalter am Ende die da die die die Daten der Kunden dann da rausziehen und kannst sie halt noch mal gesondert ansprechen. Oder am Ende oder zusätzlich am Ende dieses kurzen Livestreams sagen, so, für alle, die jetzt 'n bisschen Blut geleckt haben, wir veranstalten dann und dann und dann 'n richtiges Webinar, aber dann eher so als gated Content, nicht für die ganze Öffentlichkeit, für die, die wirklich interessiert sind. Und ich hab das, wie gesagt, auch schon oft gemacht, einige Kunden von uns machen das. Der Vorteil ist halt, es kostet erst mal nicht eine direkte Investition außer Zeit. Also Du musst deine Anzeigen schalten.

Du kannst gezielt Leute ansprechen, also wirklich schon vorselektieren. Du hast natürlich nicht Zehntausende, die da dann teilnehmen, aber die, die dann teilnehmen und auch zum Webinar kommen, die sind dann schon deutlich interessierter als jemand, der dann mal auf 'ner Landingpage guckt und verweilt, ne. Bloß als Idee. Also das kann ich mir gut vorstellen. Ja.

Weil wenn ihr, das ist ja letztendlich das Werkzeug für braucht, 'n Videostudio Setup habt, dann könnt ihr ja alles machen. Also ihr könnt die Videos drehen, ihr könnt 'n Livestream machen, den könnt ihr natürlich auch mit aufzeichnen, den könnt ihr verwursten in Short Clips für Youtube, TikTok, Instagram und sonst was. Also diese Mehrfachverwertung von Content ist ja heute dank KI ganz einfach. Genauso gut könnt ihr aber auch natürlich Live Kundenvorführung da mitmachen in 1 zu 1 Calls über Zoom oder Teams, Videobotschaften schicken und so weiter und so fort. Und aus diesem Podbook, ich kann euch gleich mal sone Liste zeigen an Möglichkeiten, die es gibt.

Mhm. Könnt ihr natürlich auswählen, müsst ihr nicht alles sofort machen, aber es ist von der Produktion. Das ist alles im Prinzip sehr ähnlich. Es ist nur eine unterschiedliche Vorbereitung. Mhm.

Ja, danke. Ja, wie schaut's denn, ich kann ja grade mal, oder machen wir erst mal weiter mit mit mit mit euren Wünschen. Wie schaut's denn aktuell aus? Was habt ihr denn schon an Technik? Da habt ihr schon irgendwo mit angefangen, also außer, dass ihr jetzt 'n Podcastmikrofon habt.

Wir haben dank dir 2 tolle Rode Mikrofone uns zugelegt. Genau, also vielleicht mal ganz kurz, wir haben einen Raum, den wir zukünftig genau für dieses Format verwenden wollen, ne. Da der ist auch anders als der hier, da fahren keine Autos vorbei. Mhm. Keine Lkws.

Keine Lkws, nix was hopt und piept. Genau, der wird vorbereitet oder den wollen wir vorbereiten und deshalb sind wir auch auf dich zugekommen, wie wir das am besten machen. Also eine Idee war zum Beispiel gewesen, dass es einen Präsentator gibt, ja, also der im Endeffekt als als Gesicht auftritt und dazu gleichzeitig das Produkt, das eingeblendet wird und das Produkt auch erklärt. Das war so eine Idee, die wir haben. Genau und dazu brauchen wir halt Equipment von Mikrofon angefangen bis Kamera, bis Stativ, bis keine Ahnung, Software.

Mhm. Beleuchtung. Also auch zusätzlich zu der Technik, wir wollen auch den Raum möglichst so ausstatten, dass wir vielleicht nicht nur eine einzige Möglichkeit haben oder einen Ort, wo die Kamera hinzeigt, sondern der Raum ist 'n bisschen länglicher. Es bestünde die Möglichkeit, dass man vielleicht so was wie eine Greenwall Seite hat, dass man vielleicht eine Couch Seite hat, dass man auch 'n Schreibtischbereich hat, sodass man auch unterschiedliche Formate manchmal drehen kann, ohne den Raum zu verlassen. Das heißt, auch das Thema sonstige Ausstattung oder optische Ausstattung in Bezug auf die auf das, was man sieht und auf die Auswirkungen auf den Schall und genau, ähnliche Themen, ferner, Ferner Also Raumakustik, ja.

Genau. Ja, also das ist son Thema, was ja gerne vernachlässigt oder gar nicht beachtet wird, was aber auch verständlich ist, weil die meisten Menschen sich natürlich mit Raumakustik nicht beschäftigen. Ist aber natürlich existenziell. Also die die finale Podcast Videocast Aufnahme, die hier die Zuhörerinnen und Zuhörer hören werden, die ist natürlich nachbearbeitet. Aber wenn man jetzt die Rohaufnahme sich anhören würde, würde man an eurem Raum sehr schön hören, wie es halt klingt, wenn der Raum nicht akustisch bearbeitet ist, ist halt und scheppert und die Sprachverständlichkeit leidet halt.

Also grundsätzlich stellt sich, also habt ihr eine Frage ja schon oder einen Wunsch, schon 'n Raum gestellt, der häufig von Kunden kommt und das ist das Thema, wie präsentiere ich und mache ich das mit Greenscreen oder nicht? Und wenn ich das richtig verstanden habe, ist das Thema, wir wollen Greenscreen haben, nicht hundertprozentig gesetzt, sondern eher, es wäre eine Möglichkeit, macht es Sinn. Korrekt, mhm. Da kann ich ja direkt auch schon eine Antwort drauf geben. Ja, ich würde Ich würde die Finger davon lassen.

Okay. Ich würde von Greenscreen die Finger lassen. Es sind sind verschiedene Gründe. Der eine Grund, also es gibt 3 große Gründe. Der eine Grund ist mal so das allgemeine, wie soll ich sagen, die Wirkung.

Also man arbeitet mit Greenscreen. Da sagt meine Frau, die ist ja professionelle Videografin, sagt dazu immer, das Thema Greenscreen ist seit Corona eigentlich ausgelutscht. Vorher war's noch was Besonderes, wenn man sagt, ich arbeite im virtuellen Hintergrund und so. In der Coronazeit haben's in 9 von 10 Fällen die Leute halt einfach mit den Mitteln, die sie zu Hause hatten, gemacht, sprich, das war meistens schlecht bis sehr schlecht von der von der Wirkung und vom Bild. Hat einfach zu 'ner unheimlichen Ermüdung gesorgt und wie es ja auch immer bei gewissen Trends ist, es wurde halt sehr, sehr, sehr, sehr viel benutzt und ist einfach durch, das ist der eine Grund.

Der 2. Grund, auch mit der Coronazeit zusammenhängt, es reden ja heute alle von und es ist ja auch richtig davon, dass man sich möglichst authentisch, nahbar und transparent zeigt, grade als Unternehmen. Dass man hier nicht irgendwie Schauspieler vorschickt, die eure Videos drehen, sondern ihr macht's selber. Das Beste ist ja, der Chef steht auch mal vor der Kamera, ne, ihr beide irgendwie das ist das, wo man direkt sagt, da da da fass ich vertrau ins Unternehmen. Auf der anderen Seite, warum haben die Menschen, ich nehm mich da nicht aus, gerade im Anfang der Coronazeit, mit Greenscreen im Büro, im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer gearbeitet, weil sie was verstecken wollten, nämlich das Zimmer, was wie Kraut und Rüben da hinten aussah.

Ja. Und das ist bei, ich hab das immer bei den Workshops unsere bei unseren Kunden vor Ort, Da frage ich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, genau, die die stell ich die Frage und dann kommt immer von selber, na ja, gut, wir wollten dir den unordentlichen Hintergrund verstecken. Das heißt, im Kopf ist verankert bei vielen Leuten, wer mit virtuellen Hintergründen arbeitet, hat was zu verstecken. Absolut. Hat natürlich nur das unordentliche Zimmer zu verstecken, aber versteht ihr?

Das widerspricht dem Thema Transparenz und Authentizität. Mhm. Das sind so die Wirkungsgründe. Aus technischer Sicht würde ich von Greenscreen die Finger lassen, weil es gibt eigentlich nur 2 2 Möglichkeiten, wie man's macht. Entweder man fuddelt, also man fummelst, frickelst, dann ist es halb gar und nicht gut, oder man macht's wirklich professionell.

Professionell heißt jetzt nicht völlig abdrehen und 10000 investieren, sondern professionell heißt, Du brauchst sehr, sehr viel Licht. Das heißt, dann ist, wenn man einen Raum hat, der Raum eigentlich schon komplett ausgestattet mit Greenscreen und Licht. Man sollte mindestens 'n Meter 50, am besten 2 Meter Abstand zum Greenscreen haben, damit's nicht dieses Spilling gibt. Also dass, wenn man von vorne Licht drauf gibt, dass vom Greenscreen reflektiert wird, bekommen Personen, die zu nah dran sind, son grünen Heiligenschein. So, das sieht man auch immer bei den selbst gebastelten Greenscreen zu Hause.

Sieht furchtbar aus. Die Leute sehen dann grün nicht blass aus. So, das heißt, Du brauchst nach vorne hin viel Platz und dann musst Du den Greenscreen von den Seiten und von oben mit mehreren Lampen ausleuchten und dann die Person von vorne noch mal. Also das ist 'n totaler Overkill, was in 'nem Corporate Studie, wenn man zumindest nur einen Raum hat, also eigentlich mit mit Kanonen auf Spatzen ist. Deshalb unsere, meine Frau sieht's genauso wie ich, Empfehlung ist immer, lieber nicht machen, es sei, man hat 2 Räume oder 'n Riesenraum und das spielt keine Rolle.

Wir haben's vorhin ausgemessen. Es waren 15. 14.514 0.5, mit her. Ja, also das das da könnte man mit hängen und wögen einen Greenscreen reinmachen, aber dann kann man nichts anderes mehr da drin machen. Mhm.

Und es gibt noch 'n weiteren Grund, den habe ich von 'nem befreundeten Präsentationstrainer. Der sagte mal, das finde ich auch ziemlich, ziemlich logisch, der sagte, warum parallel präsentieren? Er würde niemals empfehlen, dass man Inhalte parallel präsentiert. Und das sieht man auch ganz gut, zum Beispiel bei der Tagesschau oder anderen Formaten. Man hat zwar den Sprecher, die Sprecherin und dann 'n Bild mit 'ner kurzen Information, aber sobald's in die Information reingeht, kommt die Information auf Vollbild und der Sprecher kommt ausm Off.

Und das ist nicht ohne Grund, damit der Zuschauer, die Zuschauerin sich wirklich auf den Inhalt konzentrieren. Das ist auch etwas, was viele in Onlinepräsentationen anders machen, die will ich sagen falsch machen. Aus meiner Sicht ist es ungünstig, die stehen da im, erzählen irgendwas über ihre Powerpoint oder eine Grafik und überleg mal, auf wen guck ich jetzt? Die Grafik oder die Person? Und die Person redet und so, Du bist immer so und dann fängst Du langsam an, innerlich auszuschalten und abzuschalten, nicht mehr aufzupassen.

Deshalb sinnvoller ist es immer, seriell zu präsentieren. Das heißt, Du bist halt einmal zu sehen im Vollbild, dann schaltest Du auf die Präsentation dies im Vollbild zu sehen. Du schaltest wieder auf's Vollbild und so weiter und so fort. Also ist im Prinzip das Gleiche, was ich jetzt bei uns im Studio auch machen kann. Da haben wir natürlich jetzt diejenigen, die das Video gucken zum Podcast 'n Vorteil, weil sie's sehen.

Das heißt aktuell, was man normalerweise bei mir auch sieht, wenn ich Podcasts hier aufnehme, ist die Closed Kamera. Jetzt kann ich aber auf die andere umschalten. Das ist die die die Halbtotale, wo mehr von mir und auch vom Raum zu sehen ist und ich kann mit einem Tastendruck kann ich halt auf die Präsentation umschalten, dann wieder auf die Closed Kamera. Das heißt, es ist immer nur eine Information im Fokus. Ich kann natürlich, wenn ich über längere Sequenzen jetzt meine Präsentation erklären möchte, könnte ich mich selber auch noch mit 'nem kleinen Kamerabild hier rein, ne, in eine der 4 Ecken schalten.

Aber das das ist wirklich nur bei langen Erklärsequenzen, damit man gar nicht den Kontakt zu seinem Gegenüber verliert, relevant. Ich würde immer empfehlen, hart umzuschalten zwischen der Information, die jetzt zu sehen ist auf 'ner Präsentation. Bei euch ist es ja eher dann auch, ihr zeigt euren ihr die Formulare vorführt. Und wenn da grade nichts zu zu sagen ist und ihr direkt mit euren Gegenüber sprechen wollt, dann in die Closs. Zum Beispiel jetzt allgemeine Informationen sind eher sone Halbtotalen, son bisschen was Allgemeines erzählen.

Ich zeig ihnen jetzt mal grade hier am Formular x y, wie das aussieht, Formular erklären, Oh. Wieder zurück, ne, wie hat's Ihnen gefallen? Und dann in die Clos, wenn Du die Leute direkt da ansprechen möchtest, auch son bisschen die Information vertiefen möchtest. Deshalb braucht's, wenn man's so präsentiert, nicht unbedingt 'n Greenscreen. Mhm.

Mhm. Jo, bin ich bei dir. Genau. Das heißt, 14 Quadratmeter Raum, welche Abmessung hat der? Ist der der ist eher rechteckig, wenn ich das richtig verstanden hab eben.

Der heißt, er hat Winkel. Im im Prinzip hat er hat er 2 Bereiche. Ein Bereich ist eher schmal, der andere Bereich ist eher so quadratisch so, Richtung quadratisch. Ah, okay, also quasi wie son wie son l-Form son bisschen. Genau, ja, genau.

Son Schlauch in einen Okay, ja gut, ist ja spannend. Da kann man kann man auf jeden Fall einiges draus machen. Also auf auf der Seite, wo ich an an eine Greenwall gedacht habe, könnte man vielleicht eine Möglichkeit einbauen, dass man stehend was präsentiert und auf der eher breiteren Seite könnte man für vielleicht eher was zum Sitzen, dass mehrere Personen sitzen und was präsentieren können, das wär möglich. Genau. Du bist herzlich eingeladen und kannst uns auch gerne vorab da.

Ich bin ja witzigerweise im Juni in Berlin auf der Campics. Vielleicht passt das zeitlich, dass ich da mal son Balkonwindden Raum schon mal anschaue. Ja, gerne. Auf jeden Fall, behalte ich im Hinterkopf. Das grundsätzlich, ich kann's euch ja grade mal anhand von, jetzt muss ich grad mal hier selber hantieren, weil meine Maus rausgegangen ist, ah, jetzt ist sie da, mal zeigen, wie so Set ups grundsätzlich aussehen können.

Weil was ich mir vorstelle bei euch, ist eine Kombination ausm Selbstfahrersetting, also Selbstfahrerstudie in Anführungsstrichen und grade für die Sitzposition in 'nem Setting, wo dann nur Kameras stehen. Also ich muss dazu sagen, uns ist ja auch noch eine Werbeagentur. Also zu unserem Unternehmen gehört noch eine Werbeagentur, wo wir auch Medien- und Grafikgestalter haben. Das heißt, wir haben auch die die Power im Endeffekt tatsächlich da auch noch mal mit mit Know how von den Jungs, die wir haben, also ja, das Ganze noch mal schneiden oder ne und so weiter aufbereiten zu lassen. Ja.

Mhm. Ja, also ich lass uns mal 'n Stück weiter vor anfangen. Ja. Wir hatten ja schon durch unseren Podcast zwischendurch drüber gesprochen, deshalb, also was grundsätzlich so Settings betrifft. Aber für diejenigen, die jetzt zuhören und zuschauen, das ist natürlich völliges Neuland, deshalb erklär ich das mal ganz, ganz einfach kurz, wie son Corporate Studio aussieht und natürlich auch für dich mehr mit.

Studios Settings, die die wir konzipieren, aufbauen, es ist es ist kein Hexenwerk, das gibt's vom Konzept her schon seit seit vielen Jahren, nur in groß. Es ist im Prinzip wie 'n live live TV Studio. Das heißt, man hat auf der einen Seite die Eingabequellen, das heißt, es sind jetzt die Kameras und die Mikrofone und das Ganze läuft zusammen in unserem Fall hier beim A-Team von von Blackmagies, 'n kleines Videopult, mit dem ich dann die Kameras umschalte. Und genauso habe ich auch, das ist bei mir im Studio exakt das Gleiche, ein Laptop, auf dem eine Präsentation läuft. Ich könnt auch noch 'n iPad anschließen und mit diesem Pult schalte ich das alles halt ne.

Also in Echtzeit, das ist genau das, was ich hier auch mache. Bitte. Und kann gleichzeitig das Ganze auch einmal als Webcamsignal rausjagen. Das heißt, da ist 'n USB Anschluss dran an dem Pult. Damit schließe ich das Pult an meinen Studiorechner an, auf dem läuft Teams, Zoom, was auch immer.

In unserem Fall ist es jetzt Riverside. Und dann wird das Kamerabild inklusive Ton eingebettet rausgeschickt. Der Rechner erkennt einfach nur, da ist eine Webcam mit Bild und Ton. Und gezeigt wird immer die Kamera, die ich grade aktiviere. Das heißt, jetzt grade im Bild sieht man meine Präsentation und nicht oben links, drück ich auf die 1, dann geht halt die Frontkamera, durch auf die 2 ist die Seitenkamera.

Oder ich hab beispielsweise hier auch, der eingeschaltet hätte, das hab ich nämlich eben vergessen, eine Deckenkamera. Und damit könnt ich jetzt zum Beispiel euch meinen Pult zeigen, meinen Tisch. Der ist natürlich 'n bisschen anders ausgestattet als bei den Standardsettings. Ich hab die große Variante von dem Pult mit 8 Eingängen. In den meisten Fällen reicht die kleine, auch mit 4 Eingängen.

Und damit schalt ich halt einfach nur zwischen den verschiedenen Quellen ne. Also wenn ich das für die einzige drücke, zack, dann sehen wir halt die frontale Kamera. So, ich kann das Ganze auch noch 'n bisschen näher zeigen, und zwar mit meiner PTZ Kamera. Das ist nämlich für euch auch interessant. Wir arbeiten bei uns in den Studios, die wir einrichten, nicht mit klassischen Videokameras oder Camcorder.

Gar nicht mal aus qualitativen Gründen, sondern die haben einen Nachteil, möchtest Du die Kameraposition ändern, brauchst Du jemanden, der die Kamera bedienen kann. Also gerade, wo ihr eben sagt, das ist ein Setting, wo jemand im Stehen präsentiert. Und dann gibt's 'n zweiten Setting, da sitzt jemand und präsentiert was, aber die Personen verändern sich ja, selbst in der Stehposition. Unterschiedliche Körpergröße würde bedeuten, jedes Mal, wenn 1 ins Studio kommt, dann muss niemand anders kommen, 1 von euren Mediengestaltern muss die Kamera einrichten, sprich, bis derjenige loslegt, mal eben schnell die Videobotschaft oder erklär, wie die aufzunehmen ist, eine halbe, dreiviertel Stunde rum. Der Vorteil bei PTZ Kameras ist, dass man diese mit 'ner einfachen Fernbedienung fernsteuern kann.

PTZ Kameras, PTZ steht für. Das ist nichts anderes wie diese Überwachungskameras im Kaufhaus oder wo auch immer, also vom Funktionsprinzip, ist natürlich eine ganz andere Qualität. Und damit kann ich Folgendes machen, ich hab jetzt hier eine bei uns an der Decke, die ist allerdings schon was älter, nicht wundern, die ist 'n bisschen träge, aber mit der kann ich nach oben, unten, links und rechts, auch da wieder sind die, die jetzt das Video guckt, natürlich im Vorteil und kann halt auch rein- und rauszoomen natürlich. Und der Vorteil ist, ich kann hier auch Positionen abspeichern, wo die Kameraarand von selber hinfährt, ne. Da hat sie sich jetzt 'n bisschen falsch falsch geeicht beim Hochfahren, weil ich eben dran gekommen bin, ne.

Aber ich könnt jetzt hier, die Position könnt ich zum Beispiel könnt ich abspeichern und wenn ich jetzt, zack, jetzt hat sie auf die 9 gedrückt, jetzt auf die 3 drücke, gehe auf eine andere Position, drücke ich auf die 9, geht wieder zurück auf die Position, die ich eben abgespeichert hatte. Ja. Warum das wichtig ist, a, wenn man physische Produkte zu zeigen hat, ist bei euch jetzt nicht der Fall, aber b, wenn unterschiedliche Personen vor der Kamera stehen, kann ich halt für jede Person 'n Preset definieren. Und wenn der Emanuel jetzt rangeht, dann weiß er, ich drück auf die 2 und die Frontkamera zack stellt sich auf die Position von der Höhe und allem so ein, dass er für dich optimal ist. Und das Gleiche kann's natürlich auch machen, wenn Du im Setting, wo andere Personen vielleicht auch parallel sitzen, dass man das mit 'ner Moderationsposition am Tisch und stehen und 'ner Sitzposition dann kann man auch als denen, die die Technik bedient, mit ein oder 2 Kameras 4, 5 Leute filmen.

Man macht einfach für jede Person 'n 'n Preset, eine Einstellung, die Person rangezoomt und die 2. Kamera, die zeigt grad alle Personen in der totalen, ne. Deshalb kann man mit wenigen Kameras viele Positionen machen. Das ist der Riesenvorteil dieser PTZ Kameras. Also bist Du im Endeffekt dein eigener Regieraum?

Genau, genau. Also das das wollte ich jetzt auch noch sagen, das heißt letztendlich das Setting, was wir jetzt hier auf der Grafik sehen, das wird aber von bei den Studios von uns im kompletten Stehtisch integriert. Das heißt, da gibt's auch keinen extra Regieraum, weil dann fängt's wieder an, dann brauchst für jedes Kindcare Benzin brauchst Du Personen, die die Technik bedienen. Das ist beim Selbstfahrerstudie nicht nötig. Damit Du aber trotzdem auch immer einen Überblick hast, was passiert, gerade wo auf welcher Kamera oder funktioniert die Aufnahmen und co gibt's noch son kleinen Vorschäumonitor, den sehen wir hier oben.

Das heißt, da werden mir zum einen alle Eingänge, alle Kameras gezeigt, zum anderen auch, ob die Aufnahmen jetzt läuft, weil ich kann den Pult selber auch aufnehmen, also direkt am Pult kann ich auch eine Festplatte andocken. Mhm. Und bin so im Prinzip mein eigener Herr. Und das Ganze kann ich mal zeigen, sieht dann so aus. Beispielsweise hab ich hier mal 'n paar Fotos.

Hier oben zum Beispiel, das ist, kennt ihr vielleicht die Firma Moorfire, Onlinemarketingagentur aus Köln. Oben rechts das Foto, ist deren Studio. Das haben wir vor anderthalb Jahren oder 2 Jahren eingerichtet. Das heißt, hier in der Mitte, also vom vom Set-up sind die beiden ziemlich gleich, haben wir einmal den Atem, hier ist die größere Version und das Videopult. Dann stehen dir die Kameras, eine frontal, eine seitlich, also dass man immer die 2 Perspektiven auch hinbekommt.

Und hinter der Kamera, der Fernseher ist dafür doch, gerade wenn Du Texte ablesen möchtest, war 'n Teleprompter mit 'ner PTZ Kamera, ist kompliziert, geht, aber die sind immer schweineteuer, da ist son Fernseher viel günstiger. Hat aber noch 'n anderen Vorteil, wenn Du in 'nem Videocall bist, dann kannst Du dir das Fenster mit dann teilnehmen, das hab ich bei mir jetzt ja auch gemacht, kannst Du dir dahinter legen und guckst dann deinen Gesprächspartner immer direkt ins Gesicht, ne. Also auch grad, grade weil Du eben sagtest, Banken oder Versicherungen als Kunden, wenn Du mit denen das das Verkaufsgespräch über Video führst und da mit 'ner anderen Qualität als Headset und Standard Webcam kommst, hast Du natürlich schon mal ganz anderen Eindruck. Und das kann man hiermit auch alles direkt machen. Kannst Du von mir zeigen.

Was glaubst Du, in in welchem Rahmen bewegt man sich, ich sag mal, bei 'ner Erstausstattung? Ja, also wenn man jetzt vielleicht nicht in den Premiumbereich gehen möchte, irgendwo anfangen möchte. Was ist so deine Einschätzung, bei wie viel Euros liegt man da? Ist sehr stark abhängig vom Raum, einfach wie wie wie die Raumakustikmaßnahmen sind. Abhängig davon, welche Formate umgesetzt werden.

Also ich würde auf jeden Fall, ich würde starten, als Start Setup würde ich so was nehmen. Das heißt, wirklich 'n 'n Stehtisch, wo die komplette Technik, das meiste sieht man jetzt gar nicht, unterm Tisch ist 'n großer Kabelkanal, wo dann der ganze Kleinkram noch drin ist mit ein oder 2 Ansteckfunkmikrofonen, 2 Kameras, Licht- und Raumakustik. Ja, also ich sag mal, komplett mit mit Ausstattung, mit Einrichtung, auch mit Schulungen, Betreuung liegt das so bei 20000 Euro. Das ist so, also wenn wir das als Komplettpaket machen. Mhm.

Die Technik ist in der Regel ungefähr die Hälfte vom Gesamtbudget. Okay. Ja. Dass es dann, bei uns heißt's auch wirklich, wir kommen vor Ort, wir machen alles mit Raumakustik und, und, und und schulen euch dadrauf und betreuen euch auch 'n gewissen Zeitrahmen bei der Umsetzung der Formate. Ihr habt natürlich mit eurem Team aus Mediengestaltung 'n Vorteil, dass sie Teile der Nacharbeit für euch übernehmen können, aber der Witz, an dieser Art zu produzieren, ist eigentlich, dass die Nacharbeit bei unter 10 Prozent liegt.

Weil Du, genau wie ich's ja auch mache, der der präsentiert, den ganzen Schnitt im Prinzip schon in Echtzeit selber macht, und so hast Du halt 5 Minuten in Video in 5 Minuten produziert. Klassische Produktion heißt, Du hast 2 Kameras und Laptop, alles 3 wird aufgezeichnet und irgend eine arme Socke musst Du nachher zusammenschneiden und nach 'ner Woche hast Du das Video. Ja. Im im Prinzip, wenn man je nach Umfang, wenn man nach nach einem Monat lang nur 10 Prozent des Schnittaufwandes hat, hat man wahrscheinlich seine Kosten noch wieder drin. Klar.

Also das ist wahrscheinlich nach einem Monat hat sich das wieder kalkuliert. Und und der, genau. Nee, er sagt ruhig, ich will dich nicht unterbrechen. Habt eine Frage, die wird aber vielleicht 'n bisschen, genau, doch mal ins Technische gehen, gleich kannst Du zu Ende ausführen. Nee, ich wollte nur sagen, der der Witz ist halt einfach bei Unternehmen, die eine Affinität zu dem Thema haben und ansonsten macht's ja auch keine.

Ich sag, wir haben ein, 2 Kunden bisher gehabt, die es für Webinare brauchen, die es regelmäßig machen müssen, weil sie mit Kunden gewinnen, aber außerhalb davon das Studium nicht groß nutzen, was ich's ja schade finde, obwohl wir natürlich gezeigt haben, was sonst noch geht. Aber ansonsten ist es so, die Unternehmen, die sich mit dem Thema beschäftigen und auch in Studien investieren, die merken ziemlich schnell, was alles damit geht. Also ich kann euch mal grade ganz kurz, vergiss deine Technikfrage nicht, die beantworte ich dir gerne auch gleich. Aber nur als Beispiel mal auch hier wieder für diejenigen, die gerade zuschauen, die sind 'n bisschen im Vorteil. Das sind die 3 klassischen Einsatzgebiete, wo Video meistens genutzt wird.

Unter E-Learning lasse ich jetzt auch mal Youtube und Co fallen, weil letzten Endes sind's ja sind's ja Hilfs- und Schulungsvideos meistens, Informationsvideos. Das heißt, wir haben 3 3 Einsatzgebiete, E-Learning-Webinare in 1 Form und Videokonferenzen. Das ist das, was jedes Unternehmen irgendwie so macht, ne. Aber das ist halt nichts im Vergleich zu dem, was Du noch machen könntest. Wenn Du mal guckst, welche Prozesse kann ich im Unternehmen durch Video flankieren oder teilweise ersetzen, ne.

Also zum Beispiel bei mir so der der größte Durchbruch in der Effizienz, wenn's Vertrieb geht, ist das Thema Angebotserklärung. Das ist der der der größte, also wirklich der allergrößte Booster gewesen bei mir, weil ich jedes Mal das Thema hab, ich spreche mit Leuten, die's fachlich verstehen oder mit denen ich's Erstgespräch habe, grade bei großen mittelständischen Unternehmen und dann machen wir 'n Konzept fürn Studie und so weiter und so fort. Und die geben das natürlich dann intern an den Einkauf weiter. Der hat keine Ahnung fachlich, der war nie in 'nem Gespräch drin. Ja.

Der kriegt einfach nur 'n PDF, öffnet's, guckt nach unten rechts und das 1., was er sieht, ist, boah, der Preis ist uns ja prinzipiell schon mal zu hoch. Haben ja Einkäufe auch genauso gesagt, also Einkäufe, die ich persönlich kenne. Also was ganz anderes, wenn Du hingehst und das ist ja bei euch, ihr habt ja auch 'n erklärungsbedürftiges Produkt, wenn ihr das erklärt, vielleicht auch schon mal eine Skizze, so könnte das aussehen, 'n Flowchart, wieso funktioniert irgendwas, ne, visualisiert als als Präsentation, das Ganze in dem Video aufnimmt, erklärt und danach dann analog dazu das PDF, das betriebswirtschaftliche Angebot erklärt und sagt, so, hier haben wir jetzt mal wirklich die da hier sind die die Kosten aufgelistet. Das, was hier in der Beschreibung steht, war das, was ich Ihnen eben gezeigt hab. Deswegen ist das, also man erklärt das Ganze noch mal im Video.

Mhm. Hat bei mir dazu geführt und das ist auch das Feedback von unseren Kunden, sowohl die, die die Videos bekommen haben, als auch die, die es auch selber machen, viel weniger Einwände und viel weniger Erklärungsbedarf im Nachgang. Vor allem, wenn man sich die Mühe macht und häufig ist es ja so, dass diejenigen, die die Angebote einholen, nicht diejenigen sind, die die Entscheidung treffen und die Angebote werden meistens eingereicht, also bei der Caritas gereicht. Und alles, was man im Salesprozess den Einkäufern erzählt, bleibt meistens zu 90 Prozent nur bei Ihnen als Betriebsgeheimnis zwischen uns und den Einkäufer und das wird ja den Entscheidungsregern grade weitergeben. Wenn man aber son Video mit mit einreicht zusammen mit dem Angebot, das ist eine Hammeridee.

Ich glaube, die werden mir klauen, die dir Und Gerne, dafür ist sie ja da. Und ich würd das Angebot ja niemals mit dem Video mitschicken. Auch 'n kleiner kleiner Erfahrungshack, weil wenn Du Du schickst das wie, also ich schick das Videosoße nicht so raus, sondern ich mach das mit Bloom. Bloom ist eine Videoplattform für Videobotschaften und hat den Vorteil, ich sehe sofort, wenn jemand das Video angeschaut hat, dann kommen Nachricht, Video wurde geschaut. Wenn die Person selber 'n Bloom Account hat, weiß sogar, wer es ist, aber meistens weiß ich ja, wie Du für für Emanuel, dann ich schick's dir und dann guckt sich eine an, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du es warst.

Und ich kann am Ende dieses Videos oder direkt, wenn das Video startet, 'n Call to Action Button einbauen. Und ich hab irgendwann festgestellt, dass Rückmeldungen auf Angebote und Konzepte bekamen, ohne dass das Video geguckt wurde. Dann waren die Kunden halt so clever, haben das PDF aus dem aus der Mail sich genommen angeguckt, ohne die Erklärung. Und dann bin ich irgendwann dazu übergegangen, dass ich das Angebot, Google Drive oder so, dann lege ich ja mal 'n 'n Kundenordner oder auf 'ner anderen Plattform, was der Kunde halt akzeptiert, lege ich 'n Ordner an, wo ich dann das PDF noch mal reinlege und von der Präsentation 'n PDF. Und dass ich das gar nicht mit der Mail mitschicke, sondern am Ende des Videos 'n Call to Action Button kommen, hier klicken für PDF.

Das heißt, die müssen sich, ich sag's Ihnen ja vorhin nicht, erst mal das Video angucken und am Ende kommt's zum PDF, führt dazu, dass die Videos eine An Anschaurate von 100 Prozent haben. Also die werden immer zu 100 Prozent, 99 Prozent angeguckt. Ja. Das ist sehr clever, Florian. Ja, ja, erzähl ich meine goldenen Eier, ne.

Also ja, es Aber Du kannst Video an vielen, vielen anderen Ecken, also hier zum Beispiel Format, wo auch immer in unseren Workshops dann gefragt wird, was ist das denn? Anti Ghosting Video. Ist halt auch son Thema. Habt ihr wahrscheinlich auch jemand, sagt, ich bin grundsätzlich interessiert. Du schickst deine 1.

Information, dann ist vielleicht noch mal Kontakt und dann sind die Leute im Prinzip verstorben. Also sie hörst nie wieder was. Mhm. Und da hab ich auch festgestellt, es funktioniert nicht bei allen, aber es funktioniert grundsätzlich sehr gut, dass man denen einfach eine kurze Videobotschaft statt, eine E-Mail schickt. Und das Schöne bei Lum ist da auch wieder, dass Lum halt, Du kannst die ersten 3 Sekunden des Videos als animiertes GIF kopieren und in deinen in deine E-Mail reinpacken.

Dann schreibst Du nur 'n Einzeller drüber, ne, hallo Emanuel, hier eine kleine Botschaft, wie geht's dir? Und dann siehst Du unten die ersten paar Sekunden von meinem Video, wie ich da am Hampeln bin, irgendwie Wink oder sonst was. Und das fixt die Leute natürlich an. Guck ich doch mal rein, ne und Hast Du zufällig die lange Liste an Möglichkeiten jeweils als Video oder so? Dann würde ich das, glaube ich, schon heute oder morgen alles durchstudieren.

Das ist möglich. So, so, so, so. Also Ja gut, also die die Liste selber kann ich dir geben, die wird dir nicht nicht viel bringen, weil Du natürlich das Format dahinter, wie man's einsetzt, auch wissen musst. Genau. Also wenn wenn Du zu zu jedem Eintrag in der Liste 'n Video hättest, so wie Du's gerade unterschätzt hast.

Hab ich nicht. Hab ich nicht. Denn wir starten ja normalerweise oder nicht normalerweise eigentlich immer so, wenn wir mit Kunden zusammenarbeiten, dass wir erst mal 'n gemeinsamen Workshop machen, indem wir a die Themen durchgehen, schauen, was ist neben dem, was ihr schon im Kopf habt, für euch relevant? Und da erklären wir die Formate auch. B, es ist immer ganz gut, weil man da auch das restliche Team, ihr werdet's ja sicherlich nicht allein machen wollen, mit reinnehmen kann.

Dann bringen wir da 'n kleines Studio Setup auch mit, gerade für die, auch das haben wir festgestellt. Diejenigen, die auf uns zukommen und sagen, wir möchten das machen, sind immer schon die, die auch keine Angst vor der Technik haben, aber benutzen wir uns nachher auch andere und die haben ganz häufig Angst vor der Technik, kriege ich das hin? Und diese Ängste zu nehmen, bringen wir 'n kleines Setup, 2 Kameras und so weiter und so fort, Videopolt, alles mit, mal vor Ort, dass jeder mal ran darf und damit spielerisch die Technik kennenlernen darf, dass die halt sehr einfach ist. Und in dem Rahmen des Workshops kann man uns durch den Raum auch angucken und entsprechend gemeinsam auch schon überlegen, wie wird das nachher gestaltet? Auch von den Settings, Du kannst ja auch 2 Settings in einem Raum machen, ne, also Stehen, Sitzen oder verschiedene Hintergrundgestaltung, das ist ja alles kein Problem.

Brauchst auch keinen Greenscreen. Und als Ergebnis dieses Workshops kriegt ihr dann 'n fertiges Konzept mit Präsentationen und natürlich das Angebot. Und der nächste Schritt, kann ich mir hier 'n schönen meiner Grafik zeigen, ist dann halt, dass wir zu euch kommen, das gesamte Studio, den ganzen Raum einrichten, inklusive der Raumakustik, die ja sehr, sehr wichtig ist. Und am nächsten Tag nach der Einrichtung, wenn die fertig ist, kriegt ihr sofort die 1. Einführungsschulung.

Das heißt, wir haben Kunden gehabt, die haben wirklich 24 Stunden, nachdem das Studio eingerichteten übergeben wurde, die ersten Produktionen gestartet, Weil die Sofortten hat der Schulung losgelegt. Die Schulung dauert son halben Tag und dann dann seid ihr sofort bereit und könnt loslegen. Und dann gibt's halt im Nachgang noch eine gewisse Anzahl, die wir dann gemeinsam besprechen an an Workshoptagen, halben Tagen, Onlinebetreuung, technischen Support, bis ihr dann komplett autark laufen könnt und das Ganze bei euch im Arbeitsalltag integriert ist. Geht der 3. Schritt auch schon teilweise ins Marketing hinein, wo Du die unterschiedlichen Formate und wie man sie auf LinkedIn oder auf anderen Plattformen Klar.

Teilnehmen könnte? Okay, das Klar. Also wir werden einige Sachen im im Workshop am Anfang schon erklären, also Formate, wie macht man LinkedIn live, was sind da die besten besten Verknüpfungen für, weil Du kommst nicht einfach so auf LinkedIn, da brauchst Du noch mal 'n Tool dazwischen, aber wie man das am besten einsetzt, wenn wir da schon mal, weil ihr müsst ja verstehen, was steckt hinter dem Format und ist das Format für uns wichtig oder nicht, ne. Also können wir das umsetzen? Und nachher bei der Umsetzung helfe ich natürlich auch, ne.

Also der Klassiker ist zum Beispiel, was bei bei jedem Unternehmen immer wieder kommt, ja, wir machen ja schon Webinare und nutzen Zoom oder Teams dafür, weil man halt nichts anderes kennt und Zoom und Teams sind die denkbar schlechtesten Plattformen für Webinare. Das mögen die meisten erst mal nicht glauben, aber zumindest in den Grundversionen sind sie dafür ziemlich ziemlich ungünstig. So und aber alles auch alles alle anderen Formate, wie gesagt, das ist für uns relevant. Wie setzen wir das Dafür sind halt die Workshops da oder halt auch die Onlinesessions, euch da zu unterstützen, das umzusetzen. Also wenn Du im Juno in Berlin bist, dann kannst Du ja mal gucken, ob Du vielleicht noch 'n Tag dranhängen kannst.

Dann könnten wir das auf jeden Fall noch mal vertiefen. Oder wir entführen ihn nach der Veranstaltung am Abend. Na ja, das wird nicht reichen. Also den Workshop mach ich mit meiner Frau zusammen immer, weil die natürlich als Videografin noch mal ganz anderen Input hat. Die hat, wir haben ja jahrelang mit 'ner Trainingsfirma zusammengearbeitet und viele viele Formate, die wir heute noch umsetzen, haben wir damals gemeinsam entwickelt und da war sie sehr stark auch dran beteiligt.

Das heißt, sie ist dann immer dabei, das geht auch 'n guten, ganzen Tag. Von daher, ich muss gucken, ob's Termin nicht vorher passt. Und vom Ablauf ist es so, das ist 'n, ist natürlich 'n bezahlter Workshop, den wir euch aber zu 100 Prozent gut schreiben, wenn ihr das Schuljahr bei uns beauftragt. Weil letztendlich ist es das Gleiche, ob wir das Konzept machen, da setzen wir ja auch nicht nur 5 Minuten dran, aber wir sagen einfach, das ist son bisschen noch mal 'n Mehrwert obendrauf, dass da 'n Workshopbtag noch dabei ist. Wir haben auch die sagen, wir möchten's nicht, dann brechen wir halt das Konzept, aber es kostet genauso viel wie der Workshop.

Von daher ist es eigentlich eine 1 Win win Situation für beide. Ihr habt 'n Tag Workshop dazu und wir haben einfach 'n klareren Input von euch, dass wir das Konzept besser für euch entwickeln können. Und sobald wir das Studio einrichten, dann wird's sowieso auf 100 Prozent gutgeschrieben. Was mich mal noch interessieren würde, wir haben ja versucht oder ich denke, wir können's in in Gesprächen auch ganz gut abbilden, aber welche Erfahrung hast Du mit Firmen ungefähr wie wie wir, die erklärungsbedürftige Produkte haben? Also genau, welche Erfahrungen hast Du?

In in welcher Richtung? Also alle haben erklärungsbedürftige Produkte in irgend 'ner Art und Weise. Die einen haben Dienstleistung oder eher Software und die anderen haben wirklich physische Produkte. Und der Witz ist eigentlich immer, dass sie, indem sie sich transparenter und sichtbarer machen, schneller Vertrauen aufbauen. Ich kann euch mal ein Beispiel nennen.

Ich werd die Firma nicht nennen, weil ich's nicht darf, aber auch 'n Kunde von uns, 'n ehemaliger Kunde, die sind im Vertrieb aktiv. Vertriebsorganisation haben wir witzigerweise 'n paar schon gehabt und die haben schon vor unserer Zusammenarbeit Video im Vertrieb angefangen einzusetzen und der Vorteil bei denen ist, als Vertriebsorganisation sind die natürlich sehr stark, ne, erfolgs- und KPI getrieben. Das heißt, die haben alles getrackt und analysiert und die haben 'n Format entwickelt, wie sie mithilfe von Video ihre Kunden nicht nur ansprechen, sondern auch nach dem Erstgespräch sich und ihr Angebot präsentieren. Und das haben sie über anderthalb Jahre, 2 Jahre dann verfolgt und konnten nachweislich sagen, dass sie da durch den Salesycle 50 Prozent reduziert haben bei 50 Prozent mehr Abschlüssen. Wow.

Sagen wir können, das ist jetzt 49 und 48 irgendwie sagen, Pi mal Daumen oder ziemlich genau 50 Prozent. Einfach nur dadurch, dass sie das Angebot per Video präsentiert haben, dem Kunden dann auch noch mal klargemacht haben, wir haben dich verstanden. Also wir präsentieren dir jetzt nicht nur 10 Minuten, wir sind geil und die tollsten, darum geht's ja gar nicht, sondern wir haben dich wirklich verstanden, indem sie einfach noch mal paraphrasieren und noch mal aufholen, was hat der Kunde im ersten Gespräch gesagt, wo schmerzt es wirklich? Und dann am Ende nur ganz kurz das die Lösung präsentieren, auch nicht mit sich selber im Vordergrund, sondern einfach, wenn wir sie jetzt richtig verstanden haben, wäre das die optimale Lösung. Ja.

Und das hat bei denen 'n Riesendurchbruch gebracht. Die haben lange rumgedoktert mit anderen, aber das ging so am Ende in das, was am besten funktioniert hat. Und wir haben Sie dann dabei unterstützt, eine möglichst effiziente Art für die Produktion der Videos zu schaffen, weil das vorher sehr aufwendig war. Ja, und das ist so bei bei den meisten so Kunden die Erfahrung. Also das sind die Einzigen, die es jetzt schriftlich oder sag mal in in Zahlen ausdrücken konnten, weil sie es genau getrackt haben.

Die anderen haben einfach nur gesagt, dass es fällt viel leichter, mit Kunden in in im Gespräch zu bleiben oder Erfahrung haben wir auch gehabt bei der Firma Pollmeier. Vielleicht hört ja der Geschäftsführer gerade auch zu, weil ich weiß, der hört ab an meinen Podcast. Das fand ich total klasse. Da hatten wir, da haben wir neben dem Studio, was für alle Abteilungen im Prinzip gedacht ist, auch noch 2 Video Salesplätze im Vertrieb eingerichtet. Und 1 der Vertriebsmitarbeiter sagte mir 'n Tag nach der Einrichtung, nach den ersten Gesprächen, das Beste wär einfach gewesen, dass er keine, also gerade bei Neukunden, keine Icebreaker-, Small Talkfragen oder so.

Das 1. War so, die Leute auf der anderen Seite im Videocall, Kinnlade unten, wie haben Sie das denn gemacht? Sie sehen aus wie im Fernsehen und Sie haben 'n super Ton. Also das war so dieses Wow, der Wow Effekt und er sagte, einige haben wirklich ganz klar gesagt, Sie finden's klasse und unheimlich wertschätzend von Seiten des Unternehmens, sich so in dem Verkaufsgespräch zu präsentieren, weil es zeigt ja, wir haben investiert, Wertschätzung gegenüber den Kunden gezeigt, dass wir so mit den Kunden kommunizieren. Ja.

Tatsächlich hast Du, warst Du mal bei uns auf der Homepage? Ja, einmal kurz leider nur, sorry. Okay, dann geh bitte mal auf Formilo Punkt com und wir haben schon mit Videos gearbeitet, allerdings Illustration, genau. Das heißt Okay. Das war so oder das ist der 1.

Schritt momentan. Genau und jetzt kommt im Endeffekt der Lifehack, ja. Also das, wo wir jetzt angreifen wollen, ist tatsächlich unsere Produkte von Mensch zu Mensch zu präsentieren und zu erklären. Ja. Vielleicht werden wir kurz Genau.

Sorry. Mhm. Nee, das ist gut. Ich hab nur ich hab die Sache grad auf und jetzt erinnere ich mich wieder, ja, das hatte ich gesehen mit der Animation am Anfang hier von dem Formular. Cari, jetzt wollen wir aber auch viel mehr zu aufgenommenen Videos rübergehen.

Der Grund ist, wenn wir jetzt da eine Verbindung mit Marketing und SEO herstellen, der Google Agrründung ändert sich ja ständig und manchmal sind die Änderungen, die sind ja nicht immer unbedingt was komplett Neues, sondern die steuern im Prinzip, die Suchmaschinen ja dagegen, was die Menschen aktuell massenhaft erzeugen können, ohne dass da wirklich dahintersteckt. Und aktuell ist es, seitdem es ChatGPT ermöglicht hat, Texte zu generieren, auch vielleicht 'n bisschen Grafiken zu generieren und auch Backlinks sind jetzt käuflich erwerbbar. Das, was am schwierigsten machbar ist, das sind eigentlich Videos, ja? Und Unternehmen, die wirklich Videos haben, ihr Gesicht zeigen, da sagt der Algorithmus, das ist das ist jemand, der wirklich auch sein Gesicht dafür zeigt, also habe ich hier auch viel mehr Vertrauen. Wir wollen deswegen einerseits dem für den Algorithmus mehr Vertrauen schaffen, aber auch andererseits für die Menschen, die die uns unsere Videos anschauen werden und auch 'n bisschen, ich sag mal, diese Barrieren zwischen uns Video für Video beseitigen, sodass wir irgendwann, die uns fast schon kennen, als würden hätten Sie bereits bereits zusammengearbeitet und deswegen versuchen wir gerade von den animierten Erklärvideos, vielleicht werden wir sie noch an 'n paar Stellen einsetzen, aber mehr Richtung Videos, wo wir als Person das Ganze erklären.

Wenn wir wollen, können wir immer noch ausreichend freie Flash im Video haben, wo wir, wenn wir seitlich stehen, können wir immer noch dann im Nachhinein diese animierten Inhalte oder die Illustration ein einbetten und dann das Ganze mit echten Videos zusammen kombinieren. Das heißt, wir machen gerade son bisschen mehr Switch in Richtung echt echte Videos. Das Lustige ist, ich weiß nicht, kannst Du dich noch an den Hallo Herr Kaiser erinnern? Von der Hamburg Mannheimer oder so, ne? War das nicht oder eine Versicherung war das so?

Ja, ja, es war eine Versicherung, weiß nicht mehr genau, aber der Herr Kaiser, den kannte jeder. Ja, also das ist halt tatsächlich 'n Ding aus meiner Kindheit, funktioniert, wird immer funktionieren, genau. Ja, ist wie der hatten wir ja schon im Vorgespräch der Dokumentenkanzler, ne. Den hatte ich auch bei mir 'n Podcast, der sagte auch, das war der völlige Wahnsinn. Er kann gar nicht mehr über eine Messe gehen irgendwie, eine Fachmesse, ohne angesprochen zu werden.

Mir geht's bei vielen Marketingevents mittlerweile auch so, also nicht in dem Maß, Gottes Willen, aber ist schon so, dass Leute vorher schon gucken, wenn ich sage, ich bin da und mich dann mich dann ansprechen. Also das das das hat eine gewisse Wirkung, definitiv. Und auch grade, wenn's Führungspersonen sind, also ne, wenn ihr da auch zu sehen seid und jetzt nicht nicht nur Produktspezialisten, sondern ne, die Chefs sind selber da, die Führungskräfte. Das hat 'n ganz anderen Schnack, als wenn wenn da 'n animiertes Video ist, am schlimmsten noch. Ich find's ja furchtbar mit den Avataren.

Das macht in gewissen Bereichen absolut Sinn, aber das Unternehmen, was sich selber zeigt, finde ich KI generierte Avatare furchtbar. Jo. Jo. Na, da brauchen wir uns nicht drüber zu unterhalten, also Genau, ja. Was wir auch 'n bisschen mit den mit dem Videoformat vorhaben, ist, dass wir regelmäßig Videos posten, die im Prinzip Einmannsbehandlung durchführen.

Das heißt, die häufigsten Fragen und die häufigsten Gründe, warum unsere Kunden in der ersten Sekunde denken, dass unser Angebot nicht passend für sie wäre, die wollen wir dann jeweils als ein Video als behandeln hochladen und im Laufe der Zeit, wenn Youtube entweder automatisch die Vorschläge macht oder wir Runtarget ziemlich halten und in in mehrere Kampagnen jeweils andere Videos, sodass wir es schaffen, dass jemand über, sagen wir mal, 6 Monate hinweg jede Einwandsbehandlung einmal als Video gesehen hat, dann hat man irgendwann im Prinzip jeden Einwand beseitigt, den diese Person hätte, bei uns nicht zu buchen. Das heißt, wir wollen, dass die dass die Videos auch 'n bisschen im Prinzip eine Mission erfüllen, dass dass im Prinzip niemand was was dem Angebot entgegenzusetzen hat, ja. Und das ist auch 'n bisschen die Überlegung davon. Vorqualifizierung. Also da kann ich euch noch mal, ich glaub, ich hatte dir den Link schon geschickt, ne, zu The ARs you ARs, da zu dem Buch.

Ja. Kann ich euch dringendst nur empfehlen, das ist genau das Konzept zu sagen, ich gebe meinen Kunden entweder geführt, das ist dann die etwas ausführliche Wand, die über die Webseite, dass nicht alle Informationen auf einmal kommen, sondern der Kunde Schritt für Schritt qualifiziert wird oder hier die 10 wichtigsten Fragen, die alle Kunden stellen als kurze Videos auf der Startseite beantwortet, halt die Kunden maximal vorzuqualifizieren, bevor sie dann den Vertrieb kontaktieren. Also ist natürlich umfangreicher als das, was ich jetzt gesagt habe, aber das ist die Grundidee und ich bin grad selber dabei, das durchzulesen, durchzuarbeiten, weil ich hab das genauso dasselbe Thema. Meine Kontakte kennen mich zwar meistens noch von Events oder so, das ist der häufigste häufigste Kontakt Aufnahmegrund, aber für die, die nackt auf die Webseite, also ohne Vorwissen kommen, nur über die Suche oder so, ist es natürlich einfacher, die klassischen Standardfragen beantwortet zu bauen. Das sind sind immer die gleichen.

Wie groß muss der Raum sein? Wie schnell geht's? Was kostet's ungefähr im Einstiegset-up? Wenn ich jetzt beauftrage, wann hab ich's? Wie sieht's nachher mit dem technischen Support aus?

Wer zeigt mir, wie ich das Ganze benutze? Steht alles auf der Webseite, aber halt im Text, liest keiner mehr, ne. Gut, dass wir gerade diesen Podcast machen. Ja, so praktisch, ne. Ja, tatsächlich habe ich auch sogar mal dran gedacht, dass wir Beratungsgespräche oder Qualifizierungsgespräche, wo wir auch herausfinden wollen, ob wir einem Kunden helfen können oder nicht, dass wir vielleicht einige solcher Gespräche für unterschiedliche Szenarien aufnehmen, zu Onlinemeetings, die wir so wie im Prinzip jetzt, ist mir auch durch den Kopf gegangen, aber da warst Du viel schneller als wir uns hast, genau.

Hast Du's Freebua? Ja, könnt ihr ja immer noch machen. Also ist ja ist ja auch interessant. Absolut. Ich hab mich gespannt, wie das Feedback hier ist.

Wenn 'n Kunden dazu bereit ist, zu machen, ist natürlich gerade bei großen Firmen kommt schnell das Thema Compliance, ne, oder ne, ja, wir haben ja irgendwie, ja, relevante, sensible Daten und so, ja. Aber ich ich denk auch, dass das total interessant ist, mal zu erleben, okay, wenn ich mich jetzt traue, in Anführungsstrichen, da jetzt mal irgendwie 'n Termin zu buchen, was passiert 'n dann mit mir? Genau. Ja, also was passiert 'n dann im Nachgang? Ja.

Was Du noch Du hattest nur eine technische Frage eben damit, die Genau, mit der mit der mit dem Videopult. Ist das, also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass man 3 Kameras, mehrere Mikrofone damit verbinden kann. Ist es auch da ist das Ganze auch irgendwie per Software so mit dem Computer verbunden, dass man auch unterschiedliche Fenster, unterschiedliche Programme, unterschiedliche Monitore auch abbilden kann, sodass man vielleicht von einem von einem Rechner irgendwie mehrere Fenster umschalten kann mit diesem Videopult? Weil Also das ist ja erst mal nur 'n reines Videopult. Das heißt, ich kann's mal grade hier zeigen.

Ich hab grad mit der, ah, jetzt ist mein Podcastmikrofon 'n bisschen im Weg. Ich guck nur, da ist 'n bisschen So. Das, ja. Jetzt schafft er nicht, es schadet nicht so richtig scharf, seh ich grade. Ah, doch, jetzt hat er was.

Das sind ja nur die Eingänge und ich habe hier oben mein MacBook stehen und dieses HDMI Kabel, das geht hier in einen der Eingänge von dem Videopolt. Das heißt, wenn ich auf die 3 schalte, wird einfach der Monitorausgang von dem MacBook, der externe Monitorausgang hier als Eingangssignal gewählt. Ich kann jetzt natürlich hier machen, was ich will. Ich könnte jetzt hier auch 'n Browser laufen lassen. Das das ist völlig egal.

Ich könnte aber auch, wenn ich's müsste und wollte, auch noch 'n zweites Laptop anschließen. Also das ist das, wie gesagt, das ist nur, das kriegt 'n HDMI Videosignal und das verwaltet die Signale einfach nur. Das heißt, da gibt's keine Softwareverbindung, hat einen ganz großen entscheidenden Vorteil. Du hast niemals Kompatibilitäts- und Einrichtungsprobleme, ne. Also zum Beispiel, ich denk nur an diese Klicksshare Dinger, die nie auf an, die man in Konferenzräumen hat, die nie auf Anhieb funktionieren und so Kisten, weil immer eine Software dazwischen ist.

Hier ist es 'n stupides HDMI Kabel und dein Rechner erkennt einfach 'n externen Monitor. Du kannst dann deinen internen Monitor spiegeln oder sagst den externen Monitor, in Anführungsstrichen, also das Videopult nutze ich als zweiten 2. Arbeitsfläche. Mhm. Also ist sehr einfach.

Was Du allerdings machen kannst, das geht allerdings erst bei dem Gloss und Pult, sind sogenannte Layouts anlegen über die sogenannte Supersourcen Funktion, dass Du das, ich präsentiere was und bin auch noch zu sehen, aber nicht so klein, dass Du das realisieren kannst, wie ich jetzt zum Beispiel hier. Mhm. Ne, also das heißt, dass die Präsentation, das ist auch einfach der die die Video, also der Videoausgang vom Laptop 'n bisschen größer und mein Kamerabild jetzt einfach kleiner unten einmal fest abgespeichert und einem Tasten Tastendruck aufzurufen ist. Wie viel fest? Eine weitere Frage habe ich tatsächlich noch.

Gerne. Wir wir wollen ja irgendwann, wenn wenn wenn wenn der Motor warm gelaufen ist, mehrere Videos pro Woche drehen und für diejenigen, die die ein Video zum ersten Mal sehen, ein oder ein einziges Videos oder 2 Videos anschauen, ist das nicht so schlimm, aber wenn jetzt jemand den Kanal abonniert und alle Videos konsumiert, könnte es irgendwann 'n bisschen zu langweilig werden, wenn man immer am selben Ort dreht. Deswegen haben wir überlegt, dass wir vielleicht manchmal durch die Firma laufen, zu unseren Kollegen gehen, fragen, was sie gerade bauen, was sie programmieren, ob sie uns kurz was zeigen können und vielleicht auch an interessanten Orten, die eine Stadt symbolisieren oder an bei bei Kunden vielleicht Aufnahmen machen. Wir können ja dann in dem Fall ja nicht das ganze Studium mit mitnehmen. Was ist 'n da deine Empfehlung, wie man sich ausstatten lassen sollte, ich sag mal, vielleicht ähnlich gute oder spürbar gleich Qualität zu erreichen, ohne dass man das ganze Studium mit umziehen muss?

Mhm. Also erst mal sind's ja verschiedene Formate. Also wenn Du ein 1 gegeniges Format hast, ich sag mal, die wöchentliche Sprechstunde mit Emanuel oder mit Mehmet als Beispiel einfach nur, wo Produktfeatures erklärt werden, dann erwarten die Zuschauer ja auch schon, dass das alles gleich ist. Das ist ja, Du kennst ja auch von der Tagesschau, wenn die jetzt jede Woche anders aussehen würde, wär auch nicht so dolle. Ist auch der Vorteil natürlich 1 festen Studios Settings, wo Du nur den Stromschalter, die Sicherungs Sicherungskasten anmachst und das ganze Ding ist ja in 3 Minuten betriebsbereit, ne.

So funktioniert das auch nur, weil halt alles standardisiert fest ist. Wenn Du 'n weiteres Format etablierst, was absolut sinnvoll ist, wo Du sagst, okay, jetzt schauen wir mal in der Firma hinter die Kulissen, das ist ja dann eher auch 'n Social Media Format, was man dann auch in klassischen Social Media Kanälen verwurst in Anführungsstrichen. Da gehst Du dann mit 'ner mit 'ner Kamera oder sogar auch mit 'nem iPhone Rick, ne, also sprich, dass Du 'n Kamera Rick, wo Du 'n iPhone reinklemmst mit 'nem Empfänger fürn Funkmikrofon. Das ist dann etwas, wo auch eine etwas schlechte Tonqualität, die ja normal ist, wenn Du im Büro bist und Umgebungsgeräusche auch absolut verziehen wird, weil weil klar ist, das ist jetzt ein behind the scenes Social Media Format. Na, also das würde ich würde ich absolut klar voneinander trennen.

Wenn Du verschiedene Formate im Studio hast, kann's natürlich auch insofern variieren, dass man im Hintergrund 'n bisschen will, ich hab jetzt bei mir auch, es ist einfach die gestrichene Wand, dann hier son bisschen Regale und Kunstblümchen. Muss ich jetzt im Nest auch noch mal 'n bisschen upgraden. Wir haben bei Kunden die Situation, dass die sagen, wir haben 3 Formate, die wir im Studio drehen, der Hintergrund soll anders sein. Na ja, dann haben die sich 'n Regal ausgesucht, was halt auf Rollen steht, was sie einmal so ausgestattet haben, zweites Regal, was anders ist. Und fürs drittes Setting stellen sie sich 'n Roll-up hin, ne.

Also so schaffst Du auch mit 1 einfarbigen Hintergrund vielleicht trotzdem verschiedene Settings. Und wie gesagt, unterwegs, ich würde gerade, wenn's wenn's nicht jemand an der Kamera ist, der sich damit auskennt, das sei denn jetzt, hattet ihr eben ja schon gesagt, aus eurer Werbeagentur kommt 'n Mediengestalter mit, dann kann man auch sagen, okay, der kennt sich hoffentlich mit 'ner Kamera aus, dann kann er auch eine grundlegend normale Kamera aber ansonsten würde ich das eher mitm Smartphone und mitm Rick, wo dann halt alles drin ist, filmen, authentisch rüberkommen rüberkommen. Authentisch rüberkommen. Ja. Ja.

Genau. Kriegst ja auch gute Qualität hin. Das ist ja echt heutzutage. Ja. Genau.

Ich würd's über die Formate einfach trennen. Mhm. Okay. Anders Ich würd sagen, dass Du im Juni, wenn Du Zeit findest, gerne vorbeikommst aufn Kaffee oder auch mehr. Also das können wir natürlich auch noch mal im Nachgang zu dem Podcast besprechen.

Mhm. Genau. Klingt spannend und wir wollen tatsächlich dieses Jahr auch mit einem Format starten. Das ist auf jeden Fall unser Ziel. Und wenn's gut geht, tatsächlich noch im Sommer.

Mhm. Oder vielleicht kurz vor dem Sommer noch, ja. Ja. So. Aber interessant, was das so alles geben kann.

Also ich wusste immer schon, wenn man in eine neue Sphäre hineingeht, das sieht von außen alles immer klein aus und wenn man in die Tiefe geht, dann gibt's Details und Details und Details, aber ich hätte jetzt wirklich vor dem Podcast, vor dieser Aufnahme jetzt niemals gedacht, dass wir über so viele Themen sprechen würden oder könnten, wenn das Video geht. Also es ist ja im Prinzip ist es ja fast schon wie 'n Multifunktionswerkzeug, mit dem man Marketing und Prozessoroptimierung und Sales eigentlich im überall eigentlich verbessern und optimieren kann. Dann möchte ich tatsächlich noch mal an unsere 1. Folge erinnern, wo wir genau das thematisiert haben, ne, also was mit Video tatsächlich möglich ist und dass man ein Vollidiot ist, wenn man's nicht macht. Genau, genau.

Da hatten wir ja vor allen Dingen, ne, Video im Kontext, Formate auf Youtube und Webseite, aber es gibt ja noch so viele. Ich kann dir noch mal für alle, die die das Videoformat gucken, noch mal einblenden, was was es an Formaten gibt, die wir schon mit Kunden von uns umgesetzt haben oder oder entwickelt haben. Also da da gibt's so viel mehr. Also ein Thema, was immer wieder gefragt wird, was ist denn Babyboomer Offboarding? Na, das ist 'n Problem, was ihr wahrscheinlich oder hoffentlich nicht habt, aber was ganz stark im deutschen Industriemittelstand, gerade Maschinenbau, vertreten ist.

Und haben wir Wir halten Hasen, Ingenieure oder Techniker oder Servicetechniker, die jetzt aus der Babybone Generation in in Rente gehen, was passiert mit dem Wissen? Ja. Das Format ist Video, auch für Onboarding im Unternehmen. Das Video 'n Superformat, einfach grundlegende Dinge schnell zu übertragen. Vor allem bevor diese Personen irgendwann sagen, tschüss, jetzt gehe ich und denen sagen, bitte jetzt noch 'n Monat bleiben, Videos aufzunehmen, unter unreal künstlichen Bedingungen könnte man stattdessen eigentlich die Kamera nehmen, jemanden damit beauftragen und Monate vorher anfangen, diese Person bei allen unterschiedlichsten Aufgaben einmal zu filmen, statt lange Dokumentar finden, jedes Mal ein Video, eine Minute Videos, 2 Minute Videos, 3 Minuten Videos, ganz kurze Videos aufnehmen, aber davon hunderte Stück, dann hat man im Prinzip, bevor die Person in die Rente geht, hat man eigentlich das ganze Wissen einmal gesichert.

Und dank KI, da gibt's auch mittlerweile Plattformen. Ich hatte da auch jemanden im Interview, die sone Plattform anbietet mit ihrer Firma, die dann aus dem Video den Ton extrahieren, den transkribieren, dann wiederum eine Datenbank, den Text einpflegen, dass Du daher mit Suchbegriffen automatisch zu dem Video kommst oder für die, die Du lieber lesen wollen, eine aufbereitete Textversion hast. Oder eine andere Sache ist auch noch, ich hatte mal mit 'nem befreundeten Vertriebsexperten ausm Maschinenbau 'n Gespräch, wo mir er mir erzählt hat von 'ner Firma, die, ich mein irgendwie Turbinen, ich glaub sogar für so Wasserkraftwerk, irgendwas in der Richtung war das Bauen, die halt seit ewig und 3 Tagen da drin sind. Und es gibt halt gewisse Servicetechniker, die das seit 20 Jahren halt betreuen, die halt jetzt, na ja, in Rente gehen. Und dann denkt man sich so, na ja, gut, 'n Servicetechniker, ich hab auch mal in meinen Studentenjahren auch mal im Service gearbeitet.

Da gibt's ja Pläne, ne, wie man jetzt die Geräte checkt oder repariert. Ja, die gab's damals, aber wenn son Gerät vielleicht schon 20, 30, 40 Jahre alt ist, immer noch funktioniert, gibt's vielleicht son paar Besonderheiten, weil noch mal Upgrades gemacht wurden, wie auch immer. Also weiß, ich nenn immer Jupp, der Servicetechniker, der weiß, wie man's macht. Ja, aber da steht nicht son Plan drin. So, und dann sagst Du dem Jupp, schreib das mal auf.

Ich kenn Techniker und Handwerker, die zeigen gern Vogel. Ja, dann interviewst Du den einfach mal. Hör mal, im Plan steht so und so, wie machst Du's eigentlich wirklich? Und das transkribiert man und kannst den auch wieder einpflegen. Also grade diese diese KI unterstützte Weiterverwertung von Content ist einfach perfekt in Kombination mit Video als Top down erstes Content Piece und wo man alles andere rauszieht.

Ja, Du kannst eine Knowledge Base bauen daraus und ja. Genau. Das, also Babyboomer ist tatsächlich ja 'n Riesenthema, weil da geht so viel Wissen gerade in Rente. Ja, schade. Ich kenne Genau.

Ich kenne auch Unternehmer oder Unternehmen, wo jede Frage 1 Mitarbeiters auch immer mit einem Video beantwortet wird. Das heißt, immer wenn der Chef irgendwas gefragt wird, sagt er, nein, ich ich geborene dir keine Antwort mündlicher Art, sonst kommt kommst Du, wenn Du's vergisst oder der andere, der auch dieselbe Frage hat, 3 3 Monate noch mal zu mir, sondern deine Antwort kriegst Du in Form 1 Videos. Es kommt da auch in eine Plattform rein, wird auch per Transkript und per KI noch mal weiterverarbeitet und dann wird das Video teilweise sogar in das in das in das Standard Onboarding des Mitarbeiters, des der neuen Mitarbeiter mit aufgenommen, sodass wenn neue Mitarbeiter in die Firma hinein hinzukommen, dass sie sich erst mal diese Videos, die als Frage gestellt wurden, sich anschauen, bevor sie eigentlich auf die Masse zugelassen werden. Doof ist es halt, wenn Du nicht erklären kannst, ne. Das ist das ist schwierig, ja.

Aber Du, ich hab auch, wir hatten einen Kunden, sehr junges Unternehmen, also alle, ich glaub, der Älteste ist Mitte 30, ansonsten die anderen alle so maximal 30 rum, der sagte, wenn eine E-Mail-Antwort länger als 2 Sätze ist, schicke ich keine E-Mail mehr. Schick nur noch Videobotschaften. Weil ich hab echt keine Zeit und keinen Nerv und der andere ja auch nicht, jetzt irgendwie eine 1 DIN a 4 Seite runterzuschreiben. Also grade bei technischen Dingen mache ich das auch sehr häufig. Also wenn Kunden irgendwie 'n technisches Problem haben und die stellen mir die Frage und wir kriegen's jetzt nicht hin, 'n Zoom Call zu machen, ne, es geht ja nicht immer synchron, nehm ich die Videobotschaft auf und den den Link, dann können Sie sich von mir aus den Text her durchlesen, wenn Sie nicht gucken wollen.

Aber Du hast es halt einfach schneller erklärt, manchmal, ach da sind wir, Du musst natürlich auch lernen, dass Du nicht nur laberst, sondern auch erklärst, als wenn Du das ausformuliert hast, ne. Das Also tatsächlich macht das, ne. Also wenn wir, keine Ahnung, wenn wenn er mir was erklärt oder erklären möchte, dann nimmt er das einfach am Bildschirm auf, schick's mir rüber und ich gucke es dann, wenn ich gucken kann, ja? Also Bei Software sowieso. Ja.

Also Software geht gar nicht ohne, finde ich. Das machen wir auch tatsächlich bei unserer Auftragsabwicklung intern. Wenn wir ein Formularanfrage haben und der Kunde bestätigt den Auftrag und jetzt soll sollen die Formulare umgesetzt werden, Dann nimmt der Vertriebler Videos auf, Mhm. Bei denen er über die Formulare geht und wir gehen meistens so vor, dass wenn Die Kunden haben ja meistens schon bestehende Formulare und die wollen sie einfach neu gebaut haben, aber mit modernen Möglichkeiten. Aber meistens sind diese Formulare schon 10 Jahre alt oder 20 Jahre alt und inzwischen gibt's Felder, die man nicht mehr haben wird oder Felder, wo man noch mehr Platz braucht.

Bis jetzt hat man auf den Rand geschrieben oder so. Das heißt, die skizzieren dann auch noch mal was drauf per per Fineliner und schicken uns die gescannten Formulare zu. Dann geht unser Vertriebler über die skizzierten Formulare durch, erklärt alles, was der Kunde ihm in die Online Meetings erklärt hat und am Telefon erklärt er alles dem Designer erst mal. Was was muss er dann beim Gestalten beachten? Öffnet den Ordner, wo er die ganzen Farben, Corporate Designs, Logos abgelegt hat, die öffnet er, erklärt die und dann macht er ein zweites Video, diesmal für diesmal für den Programmierer und den Programmierer zeigt zeigt er, wenn man auf diese Schaltfläche klickt, dann soll das berechnet werden.

Wenn man dieses Feld verlassen hat, dann soll automatisch die Summe gebildet werden und wenn man, keine Ahnung, wenn man auf 4 auf auf hier eine Zahl einträgt, sollte überprüft werden, ob die größer oder kleiner als 100 ist. Das heißt, alles wird in Videos verarbeitet und dann ist der Vertriebler raus. Das wird komplett aus der Sache raus, dann übernimmt dann der Projektmanager und mit dem zusammen mit dem mit dem Grafiker und dem Programmierer im Prinzip das Ganze in der Hand. Da das mit dem Video raus eigentlich. Das Das minimiert einfach den Aufwand.

Also das Du erklärst es einmal so gut wie Du oder die wo Du die Informationen hast und gibst das weiter, so wie es sein soll. So, und dann hast Du dir die 7 Schritte, wie war das noch mal? Was wollte der? Warum wollte er? Und alles in einem Ding durch.

Also Und so schnell kriegst Du's ja schriftlich häufig gar nicht erklärt. Also so bist Du schon nicht, wenn Du irgendwelche grafischen, grafischen Elemente drin hast. Genau. Also ich hab bei mir ist das Mikrofon, Kamera ist schon immer alles so, wie gesagt, das normale Webcam und Headset Mikrofon, das ist jetzt abgestöpselt, aber ist meistens dran. Und die Shortcuts für das Viewprogramm und das ist als Favorit schon in der Taskleiste drin.

Ich klick das an, klick auf die Shortcuts, Video beginnt und nach 'ner Minute ist das Video schon raus und dann bin 'n raus ausm Thema. Ja, genau. Mhm. Also wir sind da schon 'n bisschen im Thema drin. Jetzt geht's, also wie wir's intern anwenden und jetzt geht's halt darum, das Ganze auch, ja, nach draußen zu tragen, ja.

Mhm. Der nächste Schritt. Korrekt. Von von den Ärzten. Es ist im Prinzip die klassische Situation, die unsere Kunden alle haben, dass sie natürlich schon gewisse Erfahrungen haben und merken, okay, a, es muss noch mehr gehen irgendwo, es muss noch effizienter gehen, es muss zuverlässiger soll oder soll zuverlässiger funktionieren.

Und grade auch wenn's nach raus geht, ist natürlich 'n anderes Qualitätskriterium, als wenn Du interne Videos machst. Genau. Auf jeden Fall. Ja. Genau.

Definitiv. Ja, habt ihr noch Fragen? Später, ja, sobald wir hier fertig sind, fallen einem ja bekanntlich immer wieder Fragen ein. Dann werden wir dich anrufen und den Podcast wieder aufmachen und fortführen. Vielleicht können wir so tun, als würden wir das, unser Podcast beenden, dann fallen uns die Frage ein und dann wenden wir's doch nicht.

Nee. Ja, wir sind ja noch weiter im Kontakt. Ja, aber Von daher denke ich mal, für alle, die sich mal dafür interessiert haben, wie läuft son Erstgespräch oder was was was passiert überhaupt, ne, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt und den nächsten Schritt machen möchte? Sind, glaube ich, schon viele, viele wichtige und spannende Infos hier drin. Auf jeden Fall auch sinnvoll für alle, das sich anzugucken als Video und nicht nur anzuhören.

Eine Frage noch, die ist nicht eher für mich, sondern für diejenigen, die das sich anschauen werden. Bei langen Wegen langen Anfahrten und wo man noch nicht weiß, ob der Raum überhaupt dafür geeignet ist, habt ihr auch so was wie Video Videotour, dass man mit 'ner Kamera durch seine Räume läuft, rennt und euch die Räume zeigt und so 1. Ideen bespricht, dass ihr überhaupt einschätzen könnt, ob überhaupt es sinnvoll ist für ihn aus dem Raum, was wir machen. Auf jeden Fall. Okay.

Ja. Also ich ich möchte am liebsten, auch wenn wir eigentlich, es ist extrem selten, wirklich extremst selten. Wir haben jetzt ein Projekt, das ist ganz, ganz klar umrissen. Der Kunde hat nur ein einziges Format, was er machen will und hat nur einen Raum und das ist absolut klar und er war messerscharf mit dem, was er wollte. Das ist jetzt seit 2 Jahren der einzige Kunde, wo wir das ohne Workshop gemacht haben.

Hat einfach den Hintergrund, weil er schon genau weiß und auch gar nicht groß interessiert war, was anderes ist okay. Ansonsten machen wir's gar nicht ohne, weil's überhaupt keinen Sinn ergibt, vor allen Dingen auch für die Kunden selber, damit Studie sogar genutzt werden. Und wie ihr schon gesehen habt, es gibt so viele Möglichkeiten. Aber ich möchte, bevor ich irgendwo hinfahre, unabhängig davon schon so gut für mich vorbereiten können, Nee. Dass ich die Ideen vor Ort oder vor vorher schon entwickeln kann.

Deshalb frage ich immer gern nach Fotos, möglichst viele Fotos. Also schickt mir gerne viele Fotos von dem Raum und macht auch mal gerne 'n 'n 'n Videotour einfach, ne. Gerne auch hochkant oder quer, ist egal wie, aber so, dass man den Raum wirklich mal sieht, wie wirkt der, was haben wir da für Oberflächenbeschaffennheiten, wo sind die Fenster und so, weil das ist halt auch wirklich wichtig nachher sowohl für Bild als auch Ton, weil Tageslicht darf in dem Raum während des Drehs nicht sein. Das macht's nämlich schwierig, nachher eine Konsistenz zu schaffen, weil Licht verändert sich. Mhm.

Und das hat natürlich auch viel mit der Raumakustik zu tun. Oh okay, ne, wo müssen wir mit Vorhänge arbeiten? Wo können wir mit Absorbern arbeiten? Wo stellt man am Ende den Tisch? Also das Hauptsetting am besten hin und und und.

Ja. Wie wie stark wird werden Maßnahmen ergriffen, die die den Schall bisschen optimieren sollen? Also gehen deine Empfehlungen auch teilweise in die in die Baumaßnahmen hinein, dass man die Wände verarbeitet oder dass man gegen sich dann an die Wand montiert? Also Gegenständen die Wand, klar. Also Akustikabsauber und Vorhänge, das hab ich ja bei mir hier das, ah, das hab ich gar nicht gezeigt.

Also ich hab ja noch eine kleine Actioncam, siehst Du Ja. Also alle Wände bei mir im Studio. Der Raum sieht größer aus, weil er natürlich total weitwinklig ist. Alle Wände sind mit mit Akustikvorhänge und dahinter sind auch noch Absorber. Das heißt, wenn ich die jetzt wegziehe.

Ja. Genau, 'n Podcastmikrofon bisschen blöd. Da hängen noch Akustikabsorber hinter und da sind die kompletten Wände von oben bis unten außen rum mit Tapeziert. Das muss man nicht überall so machen, aber ich hab's natürlich bei mir so gemacht. Genauso wie ich auch Bassabsorber drin habe.

Aber in der Regel ist es eine Kombination aus Vorhängen, große Flächen im gewissen Frequenzbereich hinzukriegen, weil Vorhänge gehen natürlich nicht in den tieferen Frequenzbereich runter, aber die sorgen schon mal für eine Reduktion des Nachhalls und die Absorber sorgen dann dafür, dass man nicht einen Raum mit wenig hochfrequenten Nachhall hat, der dann aber nachher wummert, ne. Also es ist ja ein Ausgleichen der Frequenzen. Man möchte ja möglichst gleichmäßig verschiedene Frequenzbereiche bedämpfen und nicht einfach nur die hohen Frequenzen wegnehmen, aber die Bässe oder tiefmitten wummern dann noch, ne. Ne. Also das ist so die Grundidee bei raumerkustischen Maßnahmen und das hängt immer vom Raum ab.

Sprache ist da viel, viel, viel, viel, viel verzeihbarer, als wenn man jetzt Musik aufnehmen würde. Also Instrumente sind ja viel breitbandiger, ist schwieriger. Mhm. Deshalb hält's jetzt im Vergleich zum Tonstudio absolut in Grenzen, aber der Unterschied ist brutal spürbar, das wirst Du merken. Plötzlich hört man die Person viel klarer und für einen sehr Ist auch andersrum.

Wenn Du in 'nem Raum stehst wie bei euch jetzt, wenn ihr jetzt nicht die Kopfhörer an hättet, sondern Lautsprecher, hättet echt, wär echt anstrengend für euch, mich zu verstehen. Mhm. Weil durch den nachher im Raum das scheppert und so, aber wenn Du 'n Raum akustisch optimiert hast und dann, bei unseren Studien sind immer 'n paar Lautsprecher da, da zieht keiner Kopfhörer an. Ich hab's jetzt nur wegen dem Podcast, dass ich Kopfhörer an hab, aber in normalen Videocalls hab ich das nicht. Dann verstehst Du den gegenüber super, egal wo Du stehst.

Mit Anschlägtmikrofon natürlich, ne, kein Podcastmikro. Podcast könnt ihr natürlich da drin auch aufnehmen, ne. Noch mal 2 Podcastmikrofone reinstellen, das ist ja Beanuts. Das macht ja keinen keinen großen Aufwand und dann könnt ihr den Raum, der akustisch optimiert ist, auch natürlich nutzen, Podcasts zu produzieren. Also ich hab ja, ich bin ausgeblitter Sprecher, wenn ich da an die Sprecherkabinen denke.

Kennst Du die? Ja. Wenn Du 5 Stunden in soner Sprecherkabine drinsitzt, das ist ein Meter fuffzig auf einen Meter fuffzig, ja? Und das Krasse ist, Du hast wirklich fast keinen Halt. Das ist was völlig Surreales, wenn Du von draußen da reingehst und plötzlich ziemlich isoliert.

Das schluckt alles, ne. Ja, ja, das, ja, krass. Ja, also es gab mal, ich ich erinner mich, das hab ich später erst realisiert, was für die Hintergründe aber sind. Wir hatten mal in meiner Oberstufenzeit in der Schule eine 'n Besuch beim ZDF in Mainz und da gab's eine Führung durch einen solchen Raum, also wirklich für Sprachaufnahmen optimierten Raum, bisschen größer, irgendwie so, ich glaub so dreimal 4 Meter oder so. Und Du ging's da rein.

Ich ich hatte damals noch mein Studium natürlich noch nicht, kannte mich also noch nicht mit solchen Räumen aus. Nun kam's rein, Du hast das Gefühl, jemand saugte die Luft aus den Ohren. Und dann haben die erzählt, es gab mal eine Studie, wo man mehrere Versuchspersonen in einen Schalltod, es gibt wirklich Schalltodherräume, also wirklich nichts reflektiert. Das sind diese Messkammern mit diesen riesigen Pyramiden drin. Ich kenn das auch von der Hochschule, wo ich 'n Lehrauftrag hatte, die hatten auch son schalltoten Raum.

Du hältst es da nicht aus. Du wirst Ja. Verrückt. Wieso hier. Und das haben die wirklich getestet mit mit Probanden, die man versucht hat, 24 Stunden so im Raum zu lassen.

Die haben irgendwann angefangen, nach wenigen Stunden schon mit Gegenständen, mit irgendwas Krach zu machen und sonst was, weil die sind fast wahnsinnig schier wahnsinnig geworden, weil die dachten, die sind taub, weil's keine Reflexion gab. Wisst ihr auch, Du hörst deinen Herzschlag. Du hörst, also das alles, was Du normalerweise nicht hörst von dir selbst, hörst Du plötzlich, aber ganz merkwürdig. Also ja. Ja.

Ja. Krass. Also Reflexion im Sinne von akustische Reflexion haben einen extrem hohen Anteil an unserem täglichen Leben und an unserem, an dem, was wir hören, aber ab ab 'nem gewissen Übermaß, also gerade bei Tonaufnahmen sind sie natürlich äußerst unangenehm. Ja. Werden eigentlich auch Decke und Boden behandelt?

Also hast Du auch da irgendwie Absauber oder so oder sind die ganz normal oder braucht man das gar nicht? Also beim Boden kommt's drauf an, wenn jetzt zum Beispiel 'n Boden drin liegt, meistens ist es ja 'n Teppichboden, ist schon super. Das ist besser als als wenn da jetzt irgendwie Betonboden ist. Wäre aber auch nicht so schlimm. Es ist eigentlich so bei der Raumerkustik, dass Du immer gucken musst, dass Du einen gewissen Anteil der Fläche absorbierend ausstattest.

Wir haben ganz selten auch den Fall, dass wir die Decke mitmachen. Das ist halt echt kompliziert, weil die Absorber, die sind jetzt auch nicht nur aus Schaumstoff und irgendwie 500 Gramm leicht. Also ist jetzt nicht wahnsinnig schwer, aber wiege schon 'n paar Kilo und das sollte ja aus sicher an der Decke sein. Deshalb guck ich immer das, was erst mal nur über über die Wände machen, die ja schon 'n Großteil der Fläche darstellen. Und ganz selten haben wir dann auch noch, wenn's wenn's grade wenn's sehr hohe Räume sind, haben wir dann auch noch zusätzlich irgendwie Absorber oben, dass wir dann irgendwie, keine Ahnung, Traverse hinmachen und da Absorber dranhängen oder Ähnliches.

Wir sind halt hier, wenn der Altbau, ja. Ja, wenn es wenn's die gleiche Raum höher ist, wie ich bei euch seh, dann ist es aber auch 3 Meter, ne. Ja. Also Aber der Raum Das ist mehr als dein Bett, das ist das ist 'n dreieinhalb oder 3 Jahre 83. Ja, ja.

Ja, wir hatten auch 'n großes Projekt in 'nem Altbau, 2 Räume. Da kamen natürlich, weil das waren große große Settings, da sogar Traversen rein für die Beleuchtung. Und das haben wir dann benutzt, wirklich auch mit den Vorhängen bis unter die Decke zu kommen. Aber selbst da haben wir keine Absauberende Decke gemacht. Da hat's wirklich die die Kombination aus die Hälfte aller, nee, 2 Drittel der Bandflächen, weil die eine Seite, wo man hin filmt, geht natürlich nicht, weil Vorhang möchte man nicht im Hintergrund haben, aber 2 Drittel der Bandflächen, Kombination aus Absorbenden Vorhang hat völlig ausgereicht, damit der Raum wirklich schön knackig trocken wurde plus Teppichboden.

Ja, macht extrem viel aus. Also das war auch auch grade da wieder spannend. Es war eine Bank, die VR Bank Südpfalz kann ich sagen, kann ich als Referenz nennen. Die waren völlig fertig, weil in ihrem vorherigen Studi Raum, wo sie's selber dann jahrelang umgesetzt haben, da lag einfach nur Teppich drin. Dann hat's aber schon gewaltig gescheppert im Vergleich zu dem Neuen.

Mhm. Mhm. Ja. Was machst Du am Wochenende? Gut.

Weiß ich gar nicht, arbeiten. Was uns am Wochenende macht. Man kommt im Klub. Ja, ne. Ja, ja, in erster Linie haben wir 'n großes Projekt.

Montag geht's geht's los mitm ganzen Team. Da hab ich noch 'n bisschen was von der Planung her vorzubereiten, bevor dann alle man Montag den den Sprinter beladen. Ja. Okay. Sehr schön.

Ich glaub, das war ich Ihnen bei uns. Dann danke fürs Gespräch. Gerne, wir auch freuen uns. Ja. Und an alle, die zugehört haben, vielen Dank, dass Du dabei warst.

Das war jetzt mal 'n bisschen längerer Podcast, eine Stunde 25, aber wir haben's jetzt mal doch 'n bisschen ausführlicher gemacht. War ja auch bestimmt sehr spannend. Wenn dir die Podcastfolge gefallen hat, dann hinterlasse gerne eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcast. Wenn Du sagst, Mensch, das hat mich jetzt angefixt, jetzt will ich auch mal selber erfahren, wie wir Videokommunikation bei uns im Unternehmen einsetzen können und was es da braucht, dann ja melde dich gerne Info at Corporate minus Studio Punkt d e oder geh einfach auf meine Webseite Corporate minus Studio Punkt d e. Oben rechts gibt's den Button, einen Termin zu vereinbaren.

Vielen Dank Florian. Danke. Gerne. Dann bis zum nächsten Mal. Tschüs.

Ja, tschau. Tschau. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, dann geht mit der Zeit.

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