#210 - Jens-Henning Gläsker: Musikproduktion zwischen Leidenschaft und Realität
Worum es geht
In dieser persönlichen Folge trifft der Host seinen langjährigen Weggefährten aus Musikbranchen-Zeiten, Jens-Henning Gläsker. Gemeinsam blicken sie hinter die Kulissen der Musikproduktion, erzählen von ungewöhnlichen Auftragsproduktionen und diskutieren, wie Streaming das Geschäftsmodell der Branche grundlegend verändert hat. Ein Gespräch unter Kollegen über Studioarbeit, kreative Zusammenarbeit und die Realität, heute von Musik zu leben.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Ein langjähriger Weggefährte des Hosts aus gemeinsamen Musikbranchen-Zeiten, mit dem er zahlreiche Musikproduktionen, Seminare, Workshops und Hochschulprojekte umgesetzt hat. Er betreibt unter anderem Kita-Musicals, die Musikschule MusiKreAktiv und den Podcast „Late Night Grimm“.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. So, heute gibt's mal eine besondere Folge. Ich freue mich natürlich auf jeden meiner Gäste, aber heute ganz, ganz besonders, weil mein heutiger Gast ist ein alter Freund, also jetzt bezogen auf die Zeit, die wir uns kennen, Wegbegleiter, Geschäftspartner, ja, auf vielen Ebenen kennen wir uns und da sind wir schon seit langer Zeit miteinander verbandelt und er bewegt sich seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Musikpädagogik, kreativer Produktion und digitaler Kommunikation, denn er verbindet klassisches musikalisches Handwerk mit zeitgemäßen Onlineformaten und denkt Lernen konsequent vom Menschen aus, ob im Instrumentalunterricht, in der Arbeit mit Kindern oder in eigenen Medienprojekten.
Denn Jens Henning Glasger ist nicht nur, ja, begeisterter und leidenschaftlicher Musiker und Unternehmer, sondern auch seit vielen, vielen Jahren im Bereich, ja, der Fortweiterbildung und des Unterrichts tätig. Grüß dich, Jens Henning. Schön, dass Du heute bei mir bist. Hallo, Flohm. So formell, ne?
Ja. Toll, ich freu mich. Hallo, hier gibt's auch angenehm, ja. Alle besser. Eben noch dummes Zeug geredet und jetzt so formell.
Ja, das können wir, ja. Genau und ich stell dir natürlich wie allen meinen Gästen erst mal meine 3 Einstiegsfragen, wo ich sehr gespannt bin, wie Du sie beantwortest und danach haben wir, habe ich jetzt keine keine genaue Fragenstruktur, weil ich einfach mit dem wir über über 'n bisschen über, ja, vergangene Zeiten plaudern möchte, son bisschen Einblick geben, was wir alles schon an echt lustigen Sachen zusammen gemacht haben. Ja. Auch 'n bisschen, was das Thema Video für dich bedeutet und ach ja, gut, wir wir können 4 Stunden reden, dann mach ich mir jetzt keine Sorgen. Wir schauen mal, ich hab bis ich hab Zeit.
Ja, absolut machen wir jetzt eine Dreifach Podcastfolge. Ja, dann lass uns mal anfangen. Meine philosophische Einstiegsfrage. 1 Tages ist unser Leben ja nun mal zu Ende, dann können wir nix ändern, zumindest das Irdische Und wenn Du an diesen Tag zurückblicken würdest auf den heutigen Tag, welche eine Fähigkeit möchtest Du unbedingt noch lernen, die Du jetzt nicht beherrscht oder nicht gut genug beherrscht, wo Du sagst, ja, am Ende meines Lebens, da werde ich glücklich sein, dass ich das noch gelernt hab, das war mir extrem wichtig. Oh, das ist interessant.
Was ich gerne noch lernen möchte, ist eine gewisse Resilienz. Ich hab aus dem Beruf heraus natürlich eine Grundresilienz, aber manche Sachen regen mich über Gebühr auf. Es gibt ja diese diese schöne Weisheit, ändere das, was Du ändern kannst, ignoriere das, was Du nicht ändern kannst und so was, ne, und hab die Weisheit, beides voneinander zu unterscheiden. Und diese Weisheit, die hätte ich gern. Coole Antwort.
Wobei ich kenn kaum jemanden, der so entspannt ist und immer so gut gelaunt ist wie Du, von daher überrascht mich die Antwort gerade. Na ja, gut, vielleicht ist es einfach so, dass das eben so ist, dass Du oder dass wir gut miteinander arbeiten könnten einfach, ne. Nein. Aber ganz im Ernst, ich bin, in der Regel bin ich bin ich sehr, sehr selten ärgerlich oder wütend und in manchen Fällen ist das ist das völlig unangebracht, aber das das ist eher in meinem in meinem privaten Bereich als im geschäftlichen geschäftlich werde ich wütend. Na ja, aber Du, das darf man manchmal, man muss man muss ja nicht immer kontonance wahren.
Man kann ja auch manchmal, wenn's einfach nicht mehr geht, irgendwie muss man ja auch mal Dampf ablassen. Ja, aber Wut ist dann, glaube ich, das Falsche. Also das ist, ich glaub, ja, aber wie auch immer, dafür dafür habe ich ja Schlagzeug. Zum Beispiel oder Holzhacken oder so Sachen. Ja, genau.
Kommt aus der gleiche raus. Ja, genau. Frage Nummer 2, da glaube ich, da da da kenn ich vielleicht schon sogar die Antwort. Wenn Du gute Fehlcam sagen würde, hier Jens, Henning, das ist dir völlig wurscht, was Du dir wünschst, Geld und Zeit spielt keine Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten, wenn Geld keine Rolle spielt?
Also das, was Du tust, aber auch gleichzeitig, wo Du es tust, an welchem Ort konkret und an welchem Land. Ja, ich glaube, dass Du da schon wirklich wüsstest, was es ist, aber ich sag's auch gerne. Also mein mein mein Lieblingsplatz zum ganz entspannt sein ist am Wasser in den Niederlanden und da könnte ich mir das schon vorstellen, da einen Arbeitsplatz mir einzurichten, hab ich auch eigentlich schon, weil für für Bürosachen oder eben auch manche Podcastsachen setze ich mich durchaus auch da in Holland hin und mit Blick aufs Wasser und bin dann schon sehr zufrieden und glücklich, dass das so sein kann. Andererseits hab ich's eben hier bei mir auch so mein also im Grunde meine Arbeitsräume sind schon so eingerichtet, dass ich mich da selber am wohlsten drin fühle oder dass ich so mich so wohlfühlen kann, dass sich andere auch dort wohlfühlen und dann ist ist ja gut. Ja, genau, das dachte ich mir schon.
Von daher, ja, in gewisser Weise haben wir ja schon das Privileg als Selbstständige, die ja auch aus der kreativen Szene kommen, mit etwas anderen Vorzeichen arbeiten ranzugehen. Das ist nicht langfristig sinnvoll, also haben wir eben auch drüber gesprochen. Wir haben ja beide viele Jahre an der Musikbranche gearbeitet und sind nicht ohne Grund da nicht mehr so aktiv. Aber wir haben das ja nicht gemacht des Geldes wegen, weil das kann man definitiv dann nicht verdienen, sondern weil's halt, ne, ich sag mal, Herzenssache war und Spaß gemacht hat. Und ich glaub, aus der Grundmotivation raus haben wir beide schon geguckt, dass das da, wo wir arbeiten und wie wir arbeiten, uns halt erfüllt.
Ich glaube, dass Das guck ich einfach nur noch. Daher, weil wir jahrelang zum Beispiel auch, wenn wir Auftritte selber gespielt haben, uns auf Kegelbahnen umgezogen haben oder eben früh morgens abgebaut haben bei Regen oder ein Nieselwetter oder sonst was. Und dadurch wissen wir's noch mehr zu schätzen, wie schön denn eigentlich das ist, wenn man eine wirklich wohltuende Arbeitsumgebung hat, ne. Genau, definitiv, kann ich nur nachvollziehen. Ja.
Dann, letzt last but not least, letzte Frage, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen? Ich hätte wahnsinnig gerne einmal John Lennon kennengelernt. Das ist so für mich der, also neben neben Paul McCartney natürlich, die sind ja kongenial gewesen und aber John Lennon wär für mich son son Fall gewesen, weil ich glaube, der war nicht ganz bequem, aber durchaus sehr reflektiert in dem, was er da tat. Mhm. Und das da hätte ich mich gerne mal fürn Abend mit 2 Glas Wein drüber auseinandergesetzt und hätte das wirklich gerne mal so kennen ihn so kennengelernt und dann mal geschaut, wo kommt diese Kreativität her, wie wie ist sein Arbeitsprozess und so was?
Ich mein, da gibt's natürlich jede Menge Dokus drüber, aber das dann noch mal so aus der eigenen Perspektive zu sehen und dann mit seinen eigenen Worten auch zu hören, wie er arbeitet. Vielleicht dann ohne, dass er's ins Alberne zieht, was er ja bei vielen Interviews gemacht hat, da hat er dann eher drüber gealbert über seine Arbeitsweise. Hätte ich's oder hätte mich das wahnsinnig interessiert, wie das wie wie was der so fürn Typ gewesen ist. Für mich wäre die absolute Voraussetzung, dass Joko Ono nicht dabei ist. Ich find sie ganz furchtbar.
Ja, okay, das ist Ja. Also, ja, Du hast recht tätig dazu sagen müssen. Ja. Ganz schlimm. Also also ich ich ich ich kenn sie nicht persönlich und ich mach Will ja nicht sagen, dass sie 'n schlechter Mensch aber ich habe Interviews 'n Problem gesehen von damals, auch in den letzten Jahrzehnten so, ne.
Es gibt halt Menschen, da würde ich da würde ich nicht unfreundlich sein und sonst was, aber sie ist so jemand, wo ich sagen würde, ey komm, iss alles gut und mach, aber lass uns Nee. Also das wird niemals irgendwie Ja, ich hab ich hab dieses eine Video gesehen, wo sie irgend einen, bei irgend 'nem Konzert, glaube ich, irgend sone sone Schreiarie da gemacht hat und das dann Nee, im Studio, Cyberall Studio. Das war, und Bocofilm Get Back, wo sie auch von sich hingesetzt hat, obwohl sie nicht rein durfte. Ja, und dann hat sie dann Die haben alle gesagt. Und dann hat sie dann nicht nur noch mittendrin schreien.
Und dann hat sie dann mittendrin schreien. Und dann hat sie dann mittendrin zu schreien. Weiß warum. Ja. Genau.
Ja, das war, da da dachte ich auch so, also ist dann Ich hatte immer das Gefühl, die wollte Aufmerksamkeit. Okay, aber na ja, wir kannten sie nicht, ne. Nee, na gut, man weiß ja nicht was. Aber wie gesagt, all von dem, was ich mitbekommen hab, würde ich nicht sagen, sie sind 'n schlechter Mensch oder sonst so, sondern lasst uns Wir brauchen nicht. Alles gut?
Das ist schon Aber witzig. Ja. Also gut, dass Du 'n Musiker hast, ist ja das ist ja natürlich nicht von der Hand zu weisen, ist klar. Ich hab selber über diese Frage lang sinniert. Politiker interessieren mich nicht, Schauspieler interessieren mich nicht, Unternehmer Ja, ich find find deutsche Familienunternehmer spannend.
Ich hab jetzt Leute kennengelernt, die über Jahre existierende Familienunternehmen immer noch weiterführen. Bin gespannt, ich lerne jetzt den Inhaber 1 großen deutschen Familienunternehmens mit mit mehreren 1000 Mitarbeitern kennen, bin gespannt, wie der drauf ist. Ja. Finde ich schon spannend, aber ja Ja, das okay, jetzt, wo Du das sagst, also das ist nicht das 1., was mir in den Kopf gekommen ist, liegt aber eben auch daran, dass ja mein, wie soll ich sagen, mein reguläres Arbeitsumfeld ist ja eher im B2C Bereich. Und dann eben nicht B2B und deswegen ist das für mich auch 1 1 1 Welt, die erst so auf den auf den zweiten Blick wahrscheinlich mir in den Kopf käme.
Mhm. Mhm. Ja, wobei das hab ich Also wie gesagt, ich find das interessant, mit solchen Leuten zu sprechen, über Erfolge und so, aber es inspiriert mich nur sekundär und deshalb habe ich lange aber nachgedacht und es gibt, ich hab jahrelang gedacht, weil das so der Hero meiner meiner Jugend war, Slash. Dann habe ich aber Interviews mit ihm gesehen, dachten wir, der ist 'n Megagitarist, aber so als Mensch, der der der ist ziemlich introvertiert und ist jetzt nicht so irgendwie, der hat der fährt seine Schiene, ist da geil, super, aber ist so, sonst ist da nicht für mich viel Interessantes. Dann fand ich halt verschiedene Musikproduzenten interessant, aber da hatt ich mir, ah.
War ich auch nicht in den letzten Eindruck. Diese sicher diese Sache mit diesem Never meet your Hero, ne. Also Ja, auch. Darfst Du, also möglicherweise, ja. Aber wer wer ist es denn nun?
Komm, Du hast ja irgendw, wen hast Du ja jetzt rausgefunden? Es, genau und dann das Nächste war dann, oh Gott, jetzt habe ich den Namen noch gar nicht mehr aufm Schirm. Tja. Oh, Der Gitarrist von Mike McCreedy von Perlgam, weil ich Riesen Pearlgam Fan auch bin. Das weiß ich.
Hab ich auch überlegt, über den weiß ich aber gar nichts, hab mich auch nie interessiert dafür, weil weil auch der, ich mein, Perlgam ist cool. Ich fand aber die ersten 3 Alben mit absteigender Reihenfolge, das 1. War was bestes, das 2. Dann, das 3. War schon so mhm.
Danach war's mir alles 'n bisschen zu Larifari. Also ist auch nicht so, dass ich sagen würde, wow, weil die Vielfalt bei ihm fehlt und ich hab festgestellt, weil ich hab mir dann zu Weihnachten die Biografie von ihm gewünscht letzten Jahres ungelesen und allein der Titel, dachte ich, ja, mutig. Ja, mein absoluter Hero ist Steve Nukötter. Ach guck, ja, okay. Ja.
Also was heißt Hero, ich vergötte ihn nicht, sondern Ja, ja, ja, aber ich hab ich hab die Biografie gelesen Ja. Und ich saß da echt aufm Sofa ganz klein vor der Ehrfurcht und dachte, ey, also ich hab viele Interviews von ihm gesehen und er erzählt natürlich über Michael Jackson und so die ganzen großen Sachen, da wird er mal wieder nachgefragt und toto, aber das, was er wirklich gemacht hat, das ist noch mal 95 Prozent. Also der erzählt über 5 Prozent in Interviews. Ja. Es ist unfassbar, was der Mann gemacht hat und er rollt damit nicht groß rum.
Also er ist 'n kleiner kleiner Napoleon vom Typ her, ne, also ne, hier, ich bin geil, aber Ja, ja. Immer mit 'nem gewissen Humor Ja. Und er hat trotzdem eine gewisse Bescheidenheit, also der der wohnt seit 40 Jahren im gleichen Haus und so und das finde ich alles alles sehr cool und der spielt auch auf kleinen Produktionen von Musikern, die er cool findet. Ja. Also weißt Du, der ist nicht abgehoben.
Ich hab den auf der Musikmesse neunzehnhundertsechsundneunzig, 97 mal zufällig, also nicht getroffen, dass wir gesprochen haben, sondern der lief außerhalb aufm Gelände an mir vorbei, völlig unscheinbar, also Ja, ja. Aufm Boden geblieben. Aber wo Du das grad sagst, ne, da hätte ich doch noch einen und er lebt sogar noch und das ist nämlich Lilens klar, der Bassist von eben auch Tote auf Tour und eben von 4 Collins Sehr gut. Von Genesis und so was alles. Ja, ja.
Also das ist auch und den hab ich tatsächlich mal getroffen und mit ihm son son Foto hier gemacht auf, er ist ja Ach, stimmt. Er ist ja son son Spezialist fürn Mittelfinger Und hat da 'n ganzes Buch mit rausgebracht, wo er mit sehr vielen Leuten und sehr prominenten Leuten dann eben auch mit dieser Pose dann für 'n Foto da bereitsteht. Und den hab ich mal auch vom Musikmeister getroffen. Das ist 'n superangenehmer Mensch und mit dem würd ich mich auch gerne mal länger unterhalten, weil der natürlich auch, der kennt alle, der kennt alles. Der hat von klein auf, also wirklich nachm College hat er angefangen, im Studio zu arbeiten und arbeitet ja nach wie vor im Studio und macht das mit 1 Souveränität und mit 1 Menschenliebe, so, das ist Unterscheidenheit auch.
Genau, genau, genau. Also wirklich, der sagt auch, ich bin kein guter Bassist, aber ich spiel das dann so, wie die Leute das hören wollen. Und das ist perfekt. Ja und das ist das das Tolle, also weißt Du, die Flugcat hat mich einfach fasziniert. Ich hab ich hab mit, oh, jetzt komm ich aufn Namen, wie heißt der?
Der Amerikaner mit dem erfolgreichsten Musikproduktionskanal in USA auf Youtube. Du kennst den auch. Ja. Echt Bato. Ja.
Da gibt's ewig lange Interviews mit Steve Flughäfen und wie er dann so die die Entstehung der Songs erzählt und dann wie wie er die Sachen entwickelt hat. Und wir reden davon, er kommt morgens ins Studio und dann heißt es, ja, wir nehmen einen Song für, was weiß ich, Michael Jackson auf, hier hast Du so grob die Akkorde. Damals noch mit Toto, die haben ja das, ich glaub, Bad war das Album, was wir zum Großteil eingespielt haben mit Schlagzeug, Bassgitarre, Keyboards. Ja. Und ne und bietet hat er ja die ganzen Gitarren aus seinem Solo gemacht, er hat den Bass auch eingespielt und auch diese kleinen Riffs, das waren seine Ideen und dann sagt er, na ja, Du kommst da rein und im Normalfall hast Du 'n Lied Sheetwo Akkorde draufstehen.
Es gibt 'n 'n Basic Track mitm Klick besser und dann heißt es, jetzt mal los. Und dann haben wir 2 Sturm Zeit, den kompletten Song fertigzumachen und diese, er sagt aber, es ist keine Genialität, es ist einfach, wir haben wir haben als Teenager angefangen zu spielen. Ja. Ja. Wir haben Tausende von Konzerten gespielt, bis wir da waren.
Das war einfach, das ist halt das ist halt echtes Können und das ist das, was, jetzt klingt's wieder nach, der alte Mann redet über alte Zeiten, aber das ist nachweislich sehr stark verloren gegangen durch die heutige Art der Musikbranche und Produktion. Ja, genau. Weil heute wird zusammengeklickt, kopiert, von vorne bis hinten alles geschummelt, ne, grade geschoben. Ja. Ich hab neulich 'n ganz interessantes Youtube Video gesehen, wo ein sehr junger Musikproduzent mal analog einen Song aufgenommen hat.
Und der hat sich da sehr schwer mitgetan. Also wenn ich überlege, die ersten Alben, die wir damals aufgenommen haben, waren dann auch so, dass wir wirklich analog die Sachen aufgenommen haben auf 'ner Auf Bandmaschine für die diese Bandmaschine. Genau. Das war dann wirklich einen Tonband, wo dann so große Spulen draufkamen und dann hatte man genau 8 Spuren zur Verfügung. Und wenn man 2 Bandgeräte hatte, konnte man das dann eben wieder immer runtermischen und so.
Das war aber schon 'n bisschen aufwendiger und das war alles, es lief ja alles in Echtzeit, auch der das Runtermischen. Und wenn man dann sich bei einem Teil verspielt hatte, also wir haben dann meist als Band direkt komplett aufgenommen und dann Schlagzeug 2 Spuren, wenn sich der Schlagzeuger verspielt hatte, musste man noch mal neu anfangen. Wenn der Schlagzeuger okay war, dann konnte es meist so bleiben und wenn dann irgendwas anderes noch mal gemacht werden musste, konnte man irgendwo wieder einsteigen. Aber das war schon alles nicht so, also nicht so komfortabel wie heute. Du nimmst irgendwas zehnmal hintereinander auf und suchst dir dann aus, welches davon der beste Take war.
Das gab's damals nicht. Und deswegen also Ja. Auch das, aber das ist ja auch genau der Charme, ne. Wenn ich mir Filme angucke, Mary Poppins, der 1.. Allein dadurch, dass der so, wie soll man sagen, so liebevoll und so unperfekt war, wie er jetzt eben ist, ist der so liebenswürdig.
Ist son toller Film. Und Mary Poppins 2, der ist einfach richtig schön glattpoliert, wie man das quasi jetzt erwarten würde. Also wenn man wenn man einen neuen Film macht. Und da fehlt mir total dieses Unperfekte. Deswegen ich find den nett zum Beispiel, aber ich find den nicht toll.
Weil den ersten fand ich toll, das war richtig so oder haben da haben alle mit Herzblut dran gearbeitet. Siehst Du, in jeder Einstellung. Ach so. Genau. Und bei dem anderen, da weißt Du eben, okay, der hatte 'n Produktionsbudget, der hatte eine Produktionszeit, der musste dann und dann fertig werden und jetzt machen wir's so, jetzt machen wir's so und das ist nicht gut genug, da machen wir's Special Effects und dann ja.
Das das das ist dann so schade und das ist ja nur Musik genauso. Wenn Du dir heute Sachen aus den Fünfziger-, Sechzigerjahren anhörst, ist es ja so, Du Du hörst, dass da Leute manchmal völlig Grütze spielen bei den Aufnahmen, aber die Aufnahmen sind Kult. Also da ist das ist eben so das das war damals so. Du hast dann da Du hörst genauso, wie die das auch gespielt haben. Und heutzutage hörst Du was, was noch, also was überhaupt keiner gespielt hat.
Ja genau, das ist ja das ist ja das Gleiche, so meins. Du brauchst ja gar keinen. Du Du ne, im Grunde also ich bin auch tatsächlich 'n großer Fan von manchen KI Songs so. Also das ist toll, weil das ist für mich, genau, Mainstreaming so ist super hervorragende Gebrauchsmusik. Ja.
Genau und das ist ja nett, das ist die kleine Schwester vom Arschloch, wie's so schön heißt, das Ja. Zumindest bei uns und das ist das Problem bei vieler Musik heutzutage. Sie hat keine ECokanten, sie ist nett. Ja. Oder völlig übertrieben, als wenn ich mir teilweise amerikanische Hip Hop Produktionen anhöre, wo alles sehr auf überladen und schräg läuft, also Rhythmen gegeneinander laufen.
Also es ist teilweise, Du kommst nicht in den Flow im Sinne von, dass Du 'n Gefühl kommst, sondern es ist, na, ist überladen und ne, also ganz komisch, zwanghaft Ecken und Kanten eingebaut, aber dieses, ja, also ich bin ja 'n großer Fan. Dann im Grunde schon wieder dieser Wunsch von dem, dass man wieder zurück zu diesen Old School Produktionen kommt, ne. Also das ihr guckt da nicht? Nee, überhaupt nicht, weil in dem Moment, wo Du wo Du kalkuliert auf Oldschool setzt sozusagen und das aber nicht Oldschool produzierst, sondern genau nach Schema F ausproduzierst, ist es schon wieder nicht mehr Oldschool. Ja.
Ja. Ja, bitter. Du kannst übrigens den Du kannst den Gain ein bisschen zurückziehen noch mal. Na. Klar, da wird's eben als ehemals 'n bisschen gezerrt.
Dann nehme ich den ein bisschen zurück. Jetzt hab ich ihn ein bisschen zurück. Ja, super. So, gut, perfekt. Dann schneide ich da.
Schön. Ja, also spannend. Können wir können wir stundenlang drüber drüber echt sprechen? Also ich hab auch wieder festgestellt, beim Lesen des Buches habe ich superviel Musik mir angehört, wo er mitgespielt hat. Und das Krasse war ja damals auch, die kannten sich ja alle, also wirklich alle.
Also alles, was Rang und Namen hatte Ende Siebziger bis Anfang Neunziger und zwar quer durch Mainstream Pop, was ja damals noch 'n ganz anderes Qualitätsniveau hatte, auch wenn man das heute gern belächelt, aber muss man bedenken, die mussten ja damals spielen. Macht das mal. Ich mein, hör dir mal so, ich hab das ja früher in meinen Workshops immer gemacht, so Cool and the Gang oder Earthwin Fire, so riesen Arrangements. Erstens arrangier das mal und zweitens spiel das mal, dass das so klingt, ne. Also das wird gerne von Jüngeren, weil sie's ja auch nicht kennen als Digital Natives, aber das Faszinierendste war, wenn er so erzählt, dass er wirklich, also Steve Flugkette hat wirklich mit allen gespielt, die rang Namen hatten.
Von Jazz, was nicht sein Ding ist, aber trotzdem viele Jazzgitarristen, über Blues, ganz viel Pop Rock Mainstream, unfassbar viele Charets. Also ich glaub, die die am Ende des Buchs sind circa 30 Seiten, wenn nicht noch mehr nur Credits. Kleingeschrieben, Shift, Größe 10, wo er mitgespielt hat. Das ist unfassbar und das fasziniert mich halt mehr als irgend 'n Star oder sonst was, weil das ist jemand, der eine große Vielfalt in seinem Tun hatte und mich persönlich auch sehr beeinflusst hat, muss ich ehrlich sagen, weil weil viele von den Sachen, die er gespielt hat, bewundere ich nicht, weil's jedem gefallen müssen, sondern ich bewundere die handwerkliche Arbeit hinter, wie's geschrieben, wie's arrangiert und wie's produziert wurde. Muss dir nicht jedem gefallen, aber wie gesagt, das Handwerkliche Können find ich halt, da ich in der Szene ja lang genug war, großartig.
Na ja, und man muss dann vielleicht auch noch mal sagen für die, die dich eben von der musikalischen Seite her nicht so kennen, dass Du ja Gitarrist bist und dann auch Bass spielst, ne, und deswegen auch quasi aus der Richtung sozusagen kommst. Das heißt, da da kannst Du auch schon Kleine Wohnbelastung. Ja, da kannst Du schon gut mitreden, ja. Ja, das stimmt. Ja.
Das auch noch. Ja, ja. Ja, na natürlich rede ich ja grundsätzlich in meinem Podcast über Video und Du hast ja auch 'n bisschen Erfahrung mit Video, ne, grad Videounterricht und Ähnliches. Das würde ich nur ganz gerne noch 'n bisschen hinten anschieben, denn was ich ganz witzig finde, wo ich drüber nachgedacht hab, na, sag ich mal 'n Podcast mit ihm auch. Da hab ich gedacht, Mensch, wir können so viel lustige Geschichten erzählen.
Muss ja nicht heute alles immer nur über Videokommunikation gehen. Ja. Wir haben eben noch mal geguckt, weil wir uns kennengelernt haben. Na ja, das war im im Juli 2015. Ich dachte, das wär noch früher gewesen, also knapp 11 Jahre jetzt.
Also es fühlt sich deutlich lange an, ja. Ja, das liegt ja bei unserem Alter. Ja, das ist da, je älter man wird, so schneller verfliegt die Zeit, genau. Genau. Das war damals noch an der, heute heißt es THOWL, damals noch OWL, nee h s oWL, Hochschule Ostwestfalen Lippe in Lemgow.
Ja, Fachhochschule Ostwestfalen Lippe. Lippe. Genau. Ja, genau. Da hatte ich 'n Lehrauftrag seit 2009, glaube ich.
Ja, 9 war das, 910 und 2015 hatten wir eine Woche, Projektwoche, da war das Thema mit den Studentinnen und Studenten Band Recording. Haben vorher andere Sachen gemacht und da kam der Professor damals, der Frank, liebe Grüße an Frank, falls Du diesen Podcast mal hören solltest. Frank. Genau, noch mal. Der kam auf mich zu und sagte, Du, ich hab hier, ich weiß gar nicht mehr wie, ich hab da eine Band gefunden, die sind ganz witzig, die machen ganz schräge Mucke.
Die würde ich gerne einladen, dass wir eine Woche lang mit denen Songs produzieren und Du den Studentinnen und Studenten da mal zeigt, wie man Mikrofone aufstellt, editiert und mischt. Das war der Anfang. Ja, das waren Zeit. Kann sich noch erinnern. Und wie und wie und wie.
Da haben wir wirklich schön viel zusammen aufgenommen. Das war das war richtig gut, hat Spaß gemacht. Das das, was man vielleicht dazu sagen muss, ist, dass wir damals da Kindermusik aufgenommen haben, es eben quasi auch, wie soll man sagen, für alle Genre fremdzumachen, ne. Und das war ja war ja 'n guter Ansatz, weil dadurch die der Praxisteil sozusagen da für die Studierenden richtig ja, also auch richtig was gebracht hat, ohne dass die jetzt sagen müssen, solche Art Musik mag ich nicht, weil das war einfach für die quasi außen raus und ja, das hat das das hat super Spaß gemacht, was wir da alles gemacht haben und und war auch toll dann zu sehen, wie Du da die wirklich so auch das auf einen auf einen richtig schön hohes Niveau gehoben hast da. Das war richtig gut, weil ganz im Ernst, ich glaub, da hätte man auch anders nicht mehr rausholen können, als Du das da gemacht hast.
Dazu muss man sagen, es war nicht Kindermusiknah nach dem Motto Ladie Lou, wir haben uns alle lieb, sondern es war schon Es war schon rock poppig. Ja, ja. Ja. Also richtig Bandmuck, aber für Kinder halt gemacht. Ja, genau.
Kann ich mal gut dran erinnern, sehr witzig. Genau und danach haben wir, ich glaub, ich weiß gar nicht, was das NAS gemacht hat. Du hast bei uns da haben wir's in der Trainingsfirma, wo wir ja Musik-, Audioproduktion, später auch 'n bisschen Videoproduktion unterrichtet oder Fortbildung angeboten. Dann hast Du einige Workshops zum Thema Drumprogramming gemacht Ja. Und Arrangement, Songwriting Genau.
Songwriting in der Songwriting Songwriting Songwriting in der Songproduktion. Genau, ja, ja. Waren wir nicht auch in Drossing mal zusammen? Wir waren schon in Drossingen zusammen. Ja, da hatte, was war denn da?
War auch irgendwie Songproduction oder irgendwie sowas oder Recording oder ja. Ich glaub Recording, irgendwas. Das war Bundesakademie für Musikalische Jugendbildung in Trossingen. Ja. Da hab ich, boah, 15 Jahre oder so 'n Lehrauftrag gehabt oder ja Fachdozentenstelle, wie es so hieß.
Das war immer ganz lustig, 'n Wochenende da mit Übernachtung und dann gibt's ihm, Lucy. Jetzt 12, 14 Stunden am Tag Sonntagsmorgens machbar. War schwierig, aber ja, machbar. Ja, ob's auch manchmal Ausfälle? Natürlich, natürlich, natürlich.
Das wär lustig. Ja, ja. Und Frank, aber aber ich übrigens immer noch zusammen. Also wir machen auch hier jetzt der an der Technischen Hochschule, so heißt sie jetzt mittlerweile und sitzt jetzt mit dem Fachbereich Medienproduktion. Die sitzen jetzt in Detmold und da hab ich letztes Jahr mit denen auch 'n Workshop gemacht zu Musiktheorie, dass eben die Studierenden an Musiktheorie herangeführt werden und im Studio wissen, wenn sie Aufnahmen machen, wie sie mit Musikern sprechen, ne?
Also dass man da eben eine gemeinsame Kommunikation Was ist für Musik? Hat. Ja, nee. Aber dass die eben wissen, wenn wenn der wenn Musiker sagt, oh, ich mach da eine Famate und dass die dann nicht völlig unwissend sind, sondern schon wissen, was das ist, ne? Ja, und dieses Jahr jetzt in dem kommenden Semester ist dran ein Workshop auch zum Thema Songproduction.
Da machen wir, jo. Läuft viel über Arrangement und Quad Progressions und Rhythmus und so was und dann quasi 'n Praxisworkshop. Wird auch cool. Ah, ja. Sehr schön.
Ja, ich ich fand's auch immer cool. Ich hab ja, ich glaub 22 das letzte letzte Mal 'n Lehrauftrag gemacht. Danach sind sie umgezogen, hat sich son bisschen verlaufen, aber ist auch einfach nicht mehr mein mein Thema. Das war ja Audioproduktion Schwerpunkt. Filmton war sehr viel, Filmtonmischung, Recording on Location, Sprachaufnahme wär noch eher was, was ich heute auch noch abmahn hab.
Ja, aber ich komm ja gar nicht mehr dazu. Das ist ja so fragmentiert. Ich hatte mal Glück, früher gab's ja eine ganze Woche am Stück und irgendwann war das dann fragmentiert auf 4 Monate und ich weiß noch, das war dann irgendwann der absolute Haube für Wartezeitentermin. Das ist das für dich auch schwierig von den Strecken her, ne. Für mich ist das ja einfach hier, ich Detmold, da fahr ich 7 Minuten und dann bin ich an der Hochschule.
Also insofern Ja, ist 'n bisschen anders. Ne, genau. Ja, witzig. Ja, trotzdem weiß ich auch noch und dann weiß ich noch, dann kamen eigentlich die relativ schnell auch schon die witzigsten Sachen von allen Dingen, nämlich unsere gemeinsamen Projekte für für eine Plattenfirma, für Zyx Music. Da habe ich ja, ich glaub, auch 12 Jahre produziert.
12 Jahre habe ich für Zyx als fester Haus- und Hofproduzent unzählige Alben produziert, selten künstlerisch und meistens war's Aber das Spannende dabei fand ich, es waren waren waren konkrete, klare Aufträge mit entsprechend klaren Budgets auch. Nicht nicht grade die Welt, aber zum Überleben hat's gereicht, muss man sagen. Das war die sogenannte Gebrauchsmusik, das haben wir ja echt bis zum Umfallen gemacht. Also keine Ahnung, wir brauchen dies Jahr 2 neue Weihnachts CDs. Suchen Sie uns 40 Songs aus, daraus suchen wir uns 20 aus, machen Sie 2 CDs draus.
Das Schärfste, was ich hatte mal, war einmal einmal das Thema Mittelaltermusik. Weiß ich, kann ich auch noch dran erinnern, das haben wir uns noch nicht zusammen gemacht, aber da hab ich damals Ja, ich weiß noch, dass Du dass Du davon erzählt hattest. Da hattest Du irgendwie bei euch da aus der Nachbarschaft, glaube ich, eine Band, die die so aus Glaubt sich aus Euskirchen. Ja, genau. Also die kamen weg.
Genau, der Ja, ja. Genau, der Bandlieder, der saß da oben in Euskirchen witzigerweise 2 Häuser weiter, war 'n ehemaliges Tonstudio, was 'n paar Jahr vorher pleitegegangen ist. Die hatten so Klassikaufnahmen gemacht, hatten noch das Den Raum gab's noch. Wir haben das dann als Feenhaus vermietet, weil's ja auch eine alte Scheune ausgebaut war und deshalb haben wir dann da in dem Studioraum haben wir das aufgenommen. Da war auch die Ansage von der Frau Mikulski, der der Geschäftsführerinininhaber von Zyx, die sagte, ja, ich brauch irgendwie ab Roteboden zum Katalog.
Ich hab immer alle alle 2 Wochen hatte ich mittwochs abends 18 Uhr war unsere Telefonierzeit, dann rufen Sie mal ab 18 Uhr an, bis bis ich Zeit habe. Und teilweise habe ich bis 20 Uhr alle halben Stunde angerufen. Ja, ja, so war das. Man hat's erst mal anderthalb Stunden erzählt, wie wie oft ich die Geschichte gehört hab, wie so und Blue leider eher durch die Lappen gegangen ist, weil sie damals in den USA mit ihrem Handicap empfangen hatte. Die hatte schon Vorvertrag, aber war nicht erreichbar.
Ja. Also sie hat Storys erzählt, Wahnsinn, war echt spannend. Und dann kam so immer und sagte, gibt's, ah, hier haben 'n Katalog durch geguckt, wir haben keine Mittelaltermusik. Ich will jetzt Mittelaltermusik? Ja, so was so mittelalterliche Sachen, sone Band, die mittelalterliche Musik spielt, wir wollen ja, ne, 'n Katalog alles haben.
Suchen Sie eine Band, machen Sie eine Produktion. Und der Deal war Ja. Produktionskosten, hat die Plattenfirma bezahlt, die Band bekam 1000 CDs und die Produktion damit auch. Und dann haben wir, weiß noch, wie blöd gesucht und die dann zufällig gefunden und das war echt schräg, so mit nachgebauten mittelalterlichen Instrumenten, also schräg positiv, es war megaspannend. Ja, aber außer wir beide.
Kannst Du, nicht wirklich schräg Außerdem, ja. Genauso haben wir auch 3, glaube ich, 3 CDs mit Allgäuer Stubenmusik gemacht. Ja, ja. Ist auch, war auch witzig, also wirklich teilweise auch in 'ner Stube aufgenommen, weiß ich noch, in 'nem Wohnzimmer 1 Familie. Und was haben wir denn zusammen gemacht?
Ja, hab ich Ich erinner mich mal gemacht, als die NASA damals die Weltraum Sounds freigegeben hat. Da gab's Genau. Da gab's eine Veröffentlichung, dass Aufnahmen aus dem Weltraum freigeschaltet wurden von der NASA und wurden public Domain. Und da haben wir irgendwie Space Sounds oder so was hieß das auch gemacht. Das war sone Produktion von mehr oder weniger so, ja so New Wave Sachen irgendwie Chill out.
So Chill out Musik, genau, wo wir dann quasi diese NASA Sounds in Songs eingebaut haben. Das war das war ganz cool. Da hatten wir Das war eine Native Instruments, nee Native Instruments, Native Instruments, Native In, nee, wie heißt es denn? Native American American. Ja, so heißt es, Entschuldigung, das ist damals hieß es Chilling in a Tipi oder so was, hatten hieupy.
Koeji, die Titel da, das ist Also muss man auch sagen, ja. Wirklich so. Den Titel ja nicht ausgesucht. Wir haben den Titel nicht ausgesucht. Ja, also das war ja so, das hieß einfach.
Genau. Genau, wir wir wir haben hier irgendwie eine Library von Indianergesängen hatte sie irgendwie hatte sie irgendwie erworben. Ich hatte eine Sample CD, wo auch, also Royalty Free, also lizenzfreie Indianergesänge und Drumsamples und so drauf waren. Da sagte sie, ja, machen sonst sone sone Chill out Mucke. Es es gab da schon von anderen Anbietern Sachen.
Sie guckte auch immer, wo gibt's was? Wie sind die Verkaufszahlen? Machen Sie uns sone CD mit 12 Titeln? Da haben wir ja im Prinzip genauso wie bei dieser bei dieser Space Chill out Mucke mussten wir ja wirklich Songs schreiben, produzieren Ja, ja. Basierend damals dann halt auf den Indianer Samples.
Dann haben wir uns Ja. Aufgeteilt. Ich glaub, Du hast 4, 5 Titel gemacht und ich hab 4, 5 gemacht. Irgendjemand war das nicht mehr. Genau, genau.
So war das. Und dann hatten wir ja noch meine meine Lieblingsproduktion eigentlich damals, nämlich die Stimmungslieder, die Karnevalslieder. Wir haben für einen Doppel CD von Karnevalsliedern Cover von ganz berühmten Karnevalstücken gemacht und Mit Stimmungsliedern so. Zinklieder. Ja, ja.
Alles Wenn ich einmal traurig bin. Die Wurst hat 2, so was, ne. Oder was hat man denn noch? Polynnese Blankenese. Wenn ich einmal traurig bin, Heinz Erhard, dann tu ich einen Korn.
Ganz genau. Genau. Ja, großartige Sachen. Also wirklich, also ich ich hab jetzt mal wirklich, ich mag fast alle Arten von Musik, wenn sie denn gut gemacht sind. Und ich bin ein großer Fan von Schlagern oder sonst was der Sechziger-, Siebzigerjahre, wo eben richtig Komponisten am Berg waren, die richtig was Neues geschaffen haben oder eben richtig was aufm Kasten hatten oder toll arrangiert haben und also finde ich ganz großartig.
Genauso mag ich auch Hardrock Sachen natürlich oder auch Hip Hop Sachen oder auch also deutsche Hip Hop Sachen zum Teil, wenn sie gut gemacht sind. Also es ist da wirklich so, dass ich dachte, okay, das sind richtig coole Sachen, da hatte ich richtig Bock drauf auf diese Stimmungslieder. Und da war ich echt froh, dass Du da gesagt hast, komm, da machen wir aber was. Genau, Du hast ja dir, Du hast ja auch viele davon. Du hast ja nicht alle gesungen, weil Du glaub, Du hast alle gesungen oder fast alle.
Ich glaube, ich haben mir da nicht auch gesagt, dass, ich weiß das gar nicht mehr. Haben wir da nicht gesagt, dass der Name nicht auf der CD erscheint? Nee, auf der CD ist ja, wir sind ja irgendwie die lustigen 3 5 vor. Also die haben ja immer ganz tolle Projektnamen gegeben. Wir waren ja immer so die Ja.
Quasi quasi wie viele Studiomusiker nachzigern, so wie Steve Fluggärtner und Co, die haben ja auch jahrelang keine Credits bekommen, ne. Ja. Ich ich will auch keine Credits dafür, von daher ist das okay. Nee. Das war 'n einfacher Auftrag.
War war völlig in Ordnung so. Ja, ja, nein. Aber das stimmt schon. Also wir haben da oder ich hab da einige Songs gesungen, wobei ja Singen nicht so mein Metier ist, ne, aber dafür hat's dann doch, also das hast Du sehr schön gemacht, dass das dann anschließend gut passte, ja. Es passt ja auch von der Stimme einfach, deshalb haben wir ja gesagt, Du singst das.
Ja. Ich kann ja gar nicht singen Nein. Und die anderen Sänger, mit denen ich zusammengearbeitet hab, da passte das stimmlich nicht, weil die waren dann teilweise zu von von von der Stimme her zu rau und zu rockig und deine Stimme passte perfekt da rein. Ja. Na ja.
Genauso und damit sind wir schon wieder beim nächsten Thema, ne, genau. Quasi. Haben Hörspiele gemacht zusammen. Ja, haben wir. Ich weiß gar nicht, wie viele.
Weiß ich auch nicht mehr. Was war das denn? Flo, das war 'n Führerscheiner Sport. Das war 'n Führerscheiner Sport. Haben wir gemacht.
Ich glaub, bei Leonie haben wir auch für Hufen, Beusselplatz hält. Also wir haben Kinderspiele ganz viele produziert. Genau. Woraus sich dann, also vielleicht für diejenigen, die auch meine Frau kennen, aus dieser, ich glaub, 15 Jahre lang habe ich das gemacht mit 'nem alten Freund, der witzigerweise früher mal Teilnehmer bei mir in 'nem Workshop war und daraus entwickelte sich da eine Zusammenarbeit und Freundschaft. Christian Merken, hatte ich auch vor 2 Jahren mal 'n Podcast.
Ja. Der hat Kinderhörspiele geschrieben und Johanna hat die Musik dazu gemacht. Ich hab die produziert mit ihr zusammen. Du bist dann irgendwann in vielen Hörspielen auch als Gastsprecher dabei gewesen. Und daraus hat sich dann Joanders Business mit Kindermusik für Marken auch entwickelt.
Also ja. Ja, eigentlich, Wir hatten ja zwischendurch auch mal diesen einen einen Titelsong noch für eine Marke da auch zusammen gemacht, Johanna und ich. Mit Professor Professor Dingsbaums hier, der die Welt war. Ah, für Globus Markthallen. Ja.
Globus Supermärkte. Ja. Genau, da hast Du auch mitgesungen. Das war auch schön. War 'n schöner Song, hat so gut geschrieben.
Stimmt. Ja. Genau, stimmt, den gibt's auch noch. Ja, es waren doch doch einige Sachen und ich glaub, den meist, also vieles haben wir gar nicht mehr aufm Schirm oder fällt dir noch was ein? Nee, ein also, was soll ich sagen?
Da waren ja auch viele so kleine Sachen dabei, ne, wo es dann hieß, kannst Du mal grade und mach mal eben und dann so, das war so zack eine Stunde und fertig und Das ist ja, irgendwie Das usual, ne. Das war war son bisschen war son bisschen so Rückfallebene, ne? So dann, wenn Du mal grad was brauchst, sagst Du gerade Bescheid und zack, bum, ja, nee. Ja, ja, das war damals Ja, ja, ja, ja. Ja, interessant.
War lustig, aber Ja, ja. Aber ich bin, also ich hab letztens auch noch, ich hatt's ja eben erzählt, ich bin durch Zufall, weil ich eine Kundenanfrage aus der Region Schwarzwaldalp hatte, guckt, wo sitzt die Firma und dann sah ich Drossing, da hat sich, ach, guck mal an Drossing. Guck mal, was jetzt die Bundesakademie macht. Sie sind, gibt's immer noch. Dann hab ich überlegt, Mensch, das das Einzige, was mir aus meinem alten Leben wirklich gefehlt hat, weißt Du, was ich wirklich schön fand, so von der Zeit waren immer die Zeiten in Drossing, aber trotzdem würde ich sie nicht zurückhaben wollen, a, ist das nicht mal meine Welt und b, da haben wir im Vorfeld schon mal 'n bisschen drüber gesprochen und ich finde, das ist, ohne dass man drüber jammert, ich mein, mich tangiert's ja nicht mehr, Du bist ja auch mehr in anderen Bereichen unterwegs, aber was man vielleicht mal einfach mal son bisschen beleuchten könnte und sollte, ist einfach, viele Leute haben eine völlig falsche Vorstellung von dem, was Musikbranche heute bedeutet oder auch schon seit 20 Jahren bedeutet.
Ne, die meisten sehen dann DSDS und Popstars, denken sich, hö, irgendwelche Vollidioten, die nichts können, das kann ich auch und die werden reichen und und berühmt. Ja, das ist so 'n Mikroanteil, wo das auch wirklich stimmt, die können häufig nicht viel oder sind nicht besonders doll und können nur reproduzieren. Und auf der anderen Seite große Stars, Deutsche und amerikanische, aber das ist ja weniger als 0.2 Prozent der Musiker, die unterwegs sind. Und das ist dann für viele immer die Begründung, weil warum ich drauf komme, aktuell geht bei LinkedIn grad sone Diskussion immer wieder, kommt poppt immer auf, weil auf Instagram gerade 'n Verlag, der mit, ich glaub, Sony BMG zusammenarbeitet, reihenweise Influencer abmahnt, weil die irgendwelche bekannten Schadsongs benutzt haben, ohne die Rechte zu klären. Ja.
Da gibt's immer wieder Diskussionen, wo das angesprochen wird von Leuten, die sich damit auskennen und dann gibt's Kommentare, ja, die verdienen ja genug Geld damit, ne. Und das ist ja nun 'n kleiner Influencer. Wo das suggeriert wird, nur weil jemand mit Musik Geld verdient, Da habe ich seine, kann ich seine Musik nutzen und ist eine Schweinerei, wenn ich abgemahnt werde, weil ich die Lizenzrechte nicht, ja, nicht einhalte und einhole. Ja. Und das ist sone allgemeine Einstellung, hattest Du eben im Vorgespräch auch schon gesagt.
Die herrscht, weil Musik einfach zu 'nem belanglosen Gut geworden ist. Ja, ja, ja, so ist es. Also da Ich meine, wenn man wenn man sieht, dass man, ich hab's vorhin auch schon mal gesagt, wenn man wenn man sieht, dass man früher, früher heißt jetzt für mich Neunziger Zweitausenderjahre für Musik, wenn man wenn man was hören wollte, entweder Radio angemacht hatte oder sich eine früher eine Schallplatte, eine Kassette oder eine CD gekauft hat. Und da hatte man ein Album drauf oder eben einen Sampler mit mehreren Songs. Dann hatte ich aber für, ich sag mal 20 Mark, 30 Mark oder nachher 20 Euro eine CD oder eine eben eine Platte.
Und die konnte ich dann natürlich so aufhören, wie ich wollte. Aber heutzutage bezahle ich fürn Familienaccount bei Spotify, ich glaub 15 Euro rum und 20 mittlerweile. Oder 20, ja, okay. Da hab ich wahrscheinlich noch irgend son ganz alten Tarif, kann sein. Ja.
Und hab dafür aber quasi mehr oder weniger alle Songs der Welt. Also da da Und die Musiker kriegen fast nichts davon davon. Genau, man muss mal ganz klar sagen also die Musiker kriegen Im Stream gibt's 0.02 Cent ungefähr. Also Ja. 500 Die meiste Kohle kriegt Spotify.
Genau, 500 Streams Und die Plattenfirma. Sind ein Cent und diesen einen Cent muss sich der Künstler dann mit der Plattenfirma und mit dem Verlag noch teilen. So. Mhm. Der Rest kassiert Spotify und investiert, was mittlerweile auch bekannt ist, gerne im großen Stil in die Rüstungsindustrie.
Na ja, gut, das ist aktuell in Deutschland ja auch kein Thema, mehr was Tabus, aber das fand ich schon ziemlich krass. Aus aus aus dem Rücken der Künstler, die man da ganz schön ausnimmt und man muss auch sagen, auch die bei der Verteilung dessen, was nachher rausgeht von Spotify an die Plattenfirmen, sprich Verlage und auch Künstler, da ist der Monsteranteil auch noch Verlage und Plattenfirmen, nicht Künstler. So ist es. Und dadurch, dass jetzt Spotify auch selber KI Musik zum Beispiel produziert und die selber natürlich auch pusht, können die quasi diesen Anteil, der sonst an die Künstler und an die Verlage und an die Plattenfirmen geht, auch noch selber abschöpfen. Ist 'n geschicktes Geschäftsmodell.
Es ist kein Mhm. Es ist kein Musikmodell in dem Sinne, also es hat nichts mit Musikliebhaberei oder künstlerischen Schaffen zu tun, sondern es ist wirklich eine Geschäfts, wie wie nennt man das denn, Geschäftsfeld, eine, also ist auf jeden Fall 'n Businessmodell und genau. Das ist also im Grunde nutzt grade Spotify Spotify die bekannten Künstler oder wie auch immer, sie auf ihre Plattform zu kriegen und spielt dann über Algorithmen eben eigenproduzierte Songs, die so ähnlich klingen wie die der vermeintlichen Lieblingskünstler da, spielen die dann aus und verdienen dadurch echt ganz gut Geld. Ne, weil auch es ist ja Sie müssen nix sagen. Genau und es ist also das das Modell ist ja so, dass durch sämtliche Spotify Einnahmen wird quasi 'n Topf generiert pro Monat, der dann auf die Anzahl der Streams sozusagen aufgeteilt wird.
Und je nachdem, wer dann eben wie viel hat, kriegt man eben einen bestimmten Bruchteil. Die Weihnachtszeit, wenn enorm viel Musik gehört wird, ist eben der Bruchteil noch kleiner und in den Sommermonaten, wenn eben oder im im Frühjahr, wenn nicht so viel Musik gehört wird im Schnitt, dann ist das da eben 'n bisschen so, dass man quasi pro Stream etwas mehr Geld verdienen könnte, aber das sind alles keine Summen, bei denen man jetzt sagen könnte, da da kann man wirklich reich mit werden, ne. Also man kann auch nicht mal davon leben. Ja, ja, nee. Also Also man muss einmal unter 1000 Streams wird, glaube ich, bei Spotify noch nicht mal ausgezahlt.
Also da ist es so, wenn Du keine 1000 Streams hast, wirst Du noch nicht mal mehr gewertet, sondern dann fällt dein ganzes deine ganzen Streams wieder aus dem großen Topf sozusagen raus, wirst da abgezogen und dann die, die eben viele Streams haben, kriegen dann kriegen dann Gelder. Ja. Und man muss auch mal sagen, es ist zum Beispiel, ich erleb das immer wieder, seitdem ich jetzt seit vielen Jahren in der Industrie unterwegs bin und ja, mit mit Kontakten, die ich da kenne oder auch mit Kunden, irgendwie kommt das Gespräch Musikbranche, war's da drin, ist aber bestimmt toll. Ich, also ich bereu nichts, was ich gemacht hab. Es ist alles gut.
Ich hab auch viel gelernt, viele Erfahrungen und vor allem die Referenzen gesammelt. Aber da sag ich, ich ich war da nicht mal hin zurück, weil das ist ja noch nicht mal Existenzminimum, was Du da heute verdienst. Und dann könnte man, ja, kann doch nicht so schlimm sein. Sag ich, na ja, überleg mal, Du Du müsstest warm für 250 bis 350 Euro 'n ganzen Tag arbeiten und das sind 10 Stunden. Dann gucken sie mich an, sagen sie, Du verarscht mich doch jetzt hier.
Nein, nein, also das sind Preise fürn Studiotag inklusive Techniker, Technik, Strom und allem drum dran. Ja, ja. Du kannst damit eigentlich nicht mehr wirtschaftlich arbeiten. Du kannst damit noch nicht mehr überleben. Also es war schon vor 15 Jahren so, dass viele Studios in Innenstädten so liefen, dass 3 Leute Studiobetrieben haben und 2 hatten 'n Nebenjob, während der andere im Studio saß?
Ja, ja. Ich mein, das das das Faszinierende ist ja eigentlich, dass so eine emotionale Sache wie Musik monetär eigentlich so wenig wert ist, ne. Auch also ich weiß nicht, wann wann ich das letzte Mal irgendwo, also ich gehe sowieso nicht gern auf Konzerte, aber wenn dann eher so kleine Kellerkonzerte, sag ich mal, ne? Irgendwas, wo man Doch, ich weiß, wann ich das letzte Mal aufm Konzert war. Weiß ich doch, das war eine ganz coole Band aus Bremen, aber laut heißen die.
Und die waren in der Technischen Hochschule hier in in Detmold und haben da 'n Konzert gegeben. Und das war richtig großartig, ganz supertolle 2 angenehme junge Männer, die richtig geile Mucke gemacht haben. Hat mir richtig gut gefallen. Aber jetzt wollt ich nämlich grade eigentlich ausholen, hab ich mich grad selber mit abgeschossen, dass ich sagen wollte, eigentlich war ich schon Ewigkeiten nicht mehr auf Konzerten und hab so was erlebt. Da war's tatsächlich genauso und das ist noch nicht lange her.
Ich glaub, das war vor 'nem Monat oder so. Aber davor könnte ich mich jetzt wirklich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal auf 'nem auf 'nem Konzert war. Und wenn es dann diese total hochpolierten Konzerte wieder auch sind, also sowas wie, also ich hab große Hochachtung vor Taylor Swift zum Beispiel, obwohl ich glaube, ich kenne ihre Songs, aber ich könnte jetzt keinen Song von denen, die sie gemacht hat, direkt jetzt so ansingen. Wenn ich so höre, weiß ich, ah Taylor Swift. Aber In 40 Jahren kennt ihr auch keiner mehr, weil die so belanglos sind und teilweise auch so zusammengeknlauft.
Ja, auch immer, aber die die die Show dahinter ist großartig, beziehungsweise auch das wie das wie das Gesamtkonzept und das Gesamtprodukt Aber das ist ja. Das ist ja. So, aber Genau, das ist die Musik. Da ist die Musik 'n ganz kleiner Bestandteil. Genau, genau.
Genau, ist Das notwendige Übel. Ja, das das Das ist bei vielen Portstars aus den USA. Ja. Genau, da ist der Transporter die Musik, weil's emotionalisiert und dann wird eine Marke verkauft, da wird Parfum und und und. Ich weiß nicht, wie's bei ihr ist.
Die interessiert mich so wenig, dass ich Ja, verstehe ich auch überhaupt nicht im Thema, aber ich wollte ich wollte damit auch eigentlich nur sagen, dieses dass es faszinierend ist, das zu sehen. Auch wie wie wie gut sie sozusagen da funktioniert als Marke, aber wie wie wenig da wirklich die Musik im Vordergrund steht, ne? Also das ist das Absolut. Und wenn Du wenn Du Künstler hast, die wirklich künstlerischen Anspruch haben und die auch ganz tolle Sachen machen, die werden fast nicht sichtbar. Und das ist schade, aber andererseits ist das eher, nein, es ist die Regel.
Und die Ausnahme sind eben auch durch Globalisierung, es gibt weltweit vielleicht, wie viel mögen's sein, 50 Popstars, so die richtig funktionieren. Und alles andere sind sind regionale oder kleinere oder Sparten Popstars, aber vielleicht 50, vielleicht sind's auch nur 20. Ich weiß es gar nicht. Aber man Ich bin da nicht mehr dran dran dran. Nee, aber ich meine nur, man denkt immer so, dass dass dieses diese Musik und grade so mit Popstars und so was, das wär son Riesenfeld.
Aber das ist es ja gar nicht. Also da was was dabei rumkommt, sind 97 Prozent Glück, 3 Prozent Geschäftssinn knapp. Ja, harte Arbeit ist es schon. Also ich mein, wenn Du dir anguckst, diejenigen, die es geschafft haben, die haben Ja, nein, okay. Ich hab einige Biografien gelesen, die haben sehr viel geopfert, das würde ich nicht.
Also nicht, ich mein, sie opfert im Sinne von Arbeiten, sondern ich würde mal sagen aus meiner Erfahrung an Biografien, die ich gelesen hab, 95 Prozent haben ihr Privatleben und ihre Familie geopfert, Ja. Ihre Beziehungen und alles. Es gibt extrem wenige, die lange mit ihren Partnern zusammen, weil sind extrem wenige, wo die Familie noch intakt ist und so, aber das das weiß man ja auch. Und die, die alle das geschafft haben, die hatten ab 'nem gewissen Punkt Glück, aber das ist ja auch etwas, das hat mir der Christian damals erzählt. Der war ja damals in der Musikbranche auch Management tief drin als Person Assistant Senior RNA, hat ja auch viele große Künstler betreut.
Und da sagte die die diese Geschichte vor allem, da ist jemand von der Bühne weg, entdeckt worden und so, das sind Geschichten, die die Plattenindustrie in den Siebziger-, Achtzigerjahren befeuert und teilweise auch erfunden hat oder bisschen umgedichtet hat, weil's natürlich den Ruhm noch mehrt, aber das sind alles Künstler, die jahrelang sich, das sagt man wirklich so in der Szene, den Arsch abgespielt haben Ja. Also ne, von Hand in Mund gelebt haben und irgendwann mal hatten sie das Glück, verschiedene Kontakte so dazu zu bekommen, dass jemand Entscheidendes irgendwohin gelotst wurde, dass er sie live gesehen hat als Beispiel. Guck mal, genau, das habe ich gerade gesagt, weil ich also Aber es ist ja nicht nur Glück, ne? Aber die meisten denken da mit Glück von wegen Moment, es ist ja schmeißt was an die Wand. Nein, also In dem Moment, aber Du musst ja was können vorher.
Ja, das stimmt. Also es ist nicht Glück in dem Sinne, dass Du in deinem Kämmerchen sitzt und veröffentlichst einen Song auf Spotify und dann kommt eine Plattenfirma und sagt, Guten Tag, wir werden gern 'n Album. Also Genau. Mach's nicht. Aber selbst dieses, also ich glaube, es gibt jede Menge Musiker, die also vielleicht jetzt nicht mehr so viele, aber zumindest zu meiner aktiven Zeit gab es sehr viele Musiker, die jede Woche zwei-, dreimal auf irgendwelchen Bühnen gestanden haben.
Angefangen von Auftritten, wo die Band mehr Leute hatte als das Publikum und dann vielleicht vor 30 Leuten, 50 Leuten, vielleicht schon mal 100 Leuten, aber dann eben auch wieder vor 10 Leuten und die das lange, lange Zeit dann gemacht haben und sich da ihren Traum verwirklichen wollten, aber eben einfach auch nicht entdeckt wurden, obwohl sie eigentlich das Zeug dazu gehabt hätten, ne. Aber Ja, aber und das das das meine ich. Also es es ist dann schon 95, 97 Prozent Glück, dass Du da entdeckt wurdest, ne? Ja, aber ich seh's mittlerweile 'n bisschen differenzierter ausm einfachen Grund. Du hast absolut recht, da gehört viel Glück dazu.
Die Voraussetzung ist immer, dass man was hat, dass man Potenzial hat, dass man Assets hat, ne, deshalb diese Idee, ich veröffentliche mal 'n paar Songs. Das war so, als das ganze Thema Home Recording so 2002 bis 2006 anfing, da hatte ich ja viel mit der Szene zu tun durch die Plattform Home Recording, die ich mit aufgebaut hab. Da gab's echt Leute, die dachten, wenn ich jetzt einfach was an die Wand werfe, bleibt's vielleicht kleben. Kleben, ne, dieses das ist natürlich das, weil ich meine, das ist der totale Unsinn. Also die wir sind uns einig, die Basis ist, Du hast Potenzial, Du kannst was, Du hast gute Ideen, Du spielst ja den Allerwertesten ab und dann ist es Glück, ja, aber dieses Glück, ich seh das deswegen 'n bisschen anders, weil ich mittlerweile, was das Thema betrifft, dieses emotional aufgeladene Musik und so, bin ich mittlerweile fast emotionslos, weil ich nicht mehr drin bin.
Ja, also Musik macht mir Spaß, aber ist nicht mehr meine Leidenschaft. Ja. Und je mehr ich mit Vertrieblern zu tun hab und mit Marketern und mit Geschäftsleitungen und so weiter und so fort, bin ich überzeugt davon, dass wenn's wenn eine Band entweder in der Band oder jemanden hat, der auch noch geschäftlich fit ist. Ich mein nicht davon, was was für eine Geld zusammenhalten, sondern wie kann ich Kontakte, Netzwerke nutzen? Wie bringe ich Leute irgendwohin?
Das ist ja allein schon, als ich angefangen hab, mich mit Vertrieb zu beschäftigen, dachte ich, boah Vertriebler müsste man sein. Mittlerweile weiß ich, da gibt's auch Luschen, die auf Anrufe warten, weißt Du? Du musst ja auch proaktiv und Du musst auch 'n Gespür haben. Weißt Du, das ist so komplex, es müsste immer einen dann geben, wenn die Band wirklich was hat, was zeitlich gerade auch passt, das ist der nächste Punkt. Du musst auch wissen, in welcher Szene passe ich rein, wo kann ich die Plattenfirma vermarkten?
Ist dafür überhaupt 'n Markt? Wenn Du das alles mitberücksichtigst, bist Du schon viel weiter, als wenn Du einfach nur live spielst. Und meine Erfahrung, wir haben's ja beide selber erlebt in unzähligen Workshops. Du hast ganz häufig hast Du da Musiker sitzen, die handwerklich fachlich super sind, aber a schon eine innere Aversion gegen finanziellen Erfolg haben, sie sich gar nicht bewusst sind, das ist ja auch 'n Thema, was wir eben hatten, ne. Dieses Begriff dieser Branche wirklich drauf geimpft, das Geldverdienen was Schlechtes ist.
Ich hab das 16 Jahre lang inhaliert, bis mir das irgendwann bewusst wurde. Also Du musstest dich schon rechtfertigen, wenn Du überhaupt für deine Arbeit Geld haben wolltest, das ist heute nicht anders. Also Du musst da irgendwie dann deinen das eigenen Wert des Bewusstsein und dann in der Lage sein, dann noch zu sagen, okay, ich ich bring das nach vorne und ich stell mich als Künstler hinten an und meine Selbstverwirklichung, sondern ich mach 'n Business draus und ich hab das Du hast ja auch Workshops bei uns gemacht. Wie oft sitzen da Musiker? Ich bin der, ich bin da zu fein zu, ich mach nicht den Kommerz und so.
Hey, aber dann kannst Du aber auch nicht sagen, ihr seid alle blöd, weil ihr mich nicht entdeckt, ne. Also es ist es ist nicht ganz so einfach, dass es nur blöd ist, ne. Das ist ja eine Entscheidung, ne. Also das ist, ne, wie auch bei meinen in der Musikschule ist es auch so, hatten wir auch vorhin einmal kurz drüber gesprochen. Ich unterrichte hauptsächlich Schlagzeug bei mir und früher war es so, die Leute kamen zu mir, Jugendliche, Erwachsene, was auch immer, die gesagt haben, ich will jetzt Schlagzeug spielen lernen, damit ich in 'ner Band spielen kann.
Das ist mein Ziel. So, heute ist das Ziel eher nicht mehr, dass ich in 'ner Band spielen will, sondern in der Regel ist es so, dass sie sagen, ach, ich will das eigentlich mehr so für mich und vielleicht will ich mal 'n Video aufnehmen für Youtube oder so was. Also so die die gesuchte Öffentlichkeit ist eine andere. Es ist vereinzelter, also es ist nicht mehr so als Gruppe, sondern eher vereinzelt. Und es ist so, dass die die Musiker eher zum Teil eine Interesse daran haben, wirklich selber auch die Kontrolle zu behalten, was natürlich dann aber auch dazu führt, dass ja eben dadurch eine 1 professionelle Infrastruktur dann erst mal nicht mehr da ist.
Also oder auch nicht greifen kann, weil die eben sagen, nee, das will ich aber so nicht. Man man muss es ja auch so sehen, wenn man sich sozusagen mit Plattenfirmen arrangiert oder sonst was, dann muss man natürlich für beide Seiten so weit Zugeständnisse machen, dass dass das in Ordnung ist. Aber man wird nie sowohl aus Plattenfirmensicht als auch aus Musikersicht 100 Prozent das erreichen, was man sich denn da vorgenommen hat, ne. Mhm. Und da ist, glaub ich, auch noch der der Wunsch vieler Musiker so das eben selber in der Hand zu halten und zu versuchen, dass sie's doch selber dann hinkriegen, einen großer Punkt.
Also jetzt auch grad, ich meine, früher war's eine Equipmentsache. Wenn Du kein ordentliches Equipment hattest, konntest Du keine Musik produzieren. Heutzutage kann jeder Laptop quasi besser aufnehmen, als dass die besten Recording Maschinen vor 30 Jahren konnten, ne. Und da sind jetzt auch die Anforderungen nicht, also natürlich, wenn man jetzt 'n geschultes Ohr hat und so was weiß man, wodrauf man achten muss, klar. Man muss dann auch sich mit Sachen auseinandersetzen, man muss Sachen lernen, klar, aber die die Zugangsvoraussetzungen, auch grade was zum Beispiel Studiotechnik angeht, sind deutlich besser als noch vor vor 30 Jahren.
Das heißt, wo früher der Flaschenhals war, dass irgend eine Plattenfirma dich ins Studio geschickt hat und dann konntest Du deine Musik rausbringen, wenn sie eben gut produziert war. Hast es jetzt so, Du kannst innerhalb von 10 Minuten 'n Song machen, lädt's ihm bei Spotify hoch und fertig, ja? Also das So ist es aber dann auf Spotify auch. Das ist der Nachteil. Ja.
Also es ist halt auch zugemückt mit 'nem Haufen Schrott, muss man sagen. Ja, ja. Die Qualität musikalisch und auch von der Produktion ist natürlich brutal gesunken. Ich kenn das ja, ich hab ja 16 Jahre lang Menschen im Bereich Musikproduktion unterrichtet, erzähl ich dir alles anderes als Neues. Ich hab's ja nicht nur des Geldes wegen.
Es war ehrlich gesagt 1 der Hauptgründe, aber der größte Grund war für mich die absolute Frustration über keinerlei Wachstum und Entwicklung, weil letzten Endes die Profimusiker konnten sich nämlich mal 'n Wochenendkurs für 300 Euro mehr leisten. Also haben viele ganz ehrlich gesagt, das kann ich mir nicht leisten. Und dann saßen da Hobbymusiker, die halt kein Interesse an, aber warum auch? Es ist halt ihr Hobby, kein Interesse an echter Weiterbildung hatten, bis zu 'nem gewissen Level ja. Und durch die Demokratisierung der Produktionsmittel hat mal jemand sehr schön gesagt, hat man halt eine ganze Branche ruiniert, wobei das der Lauf der Zeit ist, ich bin da jetzt auch gar nicht mehr Tja.
Böse drüber oder verärgert oder frustriert. Das ist ja wie in anderen Branchen erleben wir's jetzt ja auch. Es gibt halt keine Studios, wenn's dir zukünftig ist, noch weniger geben. Der Flaschenhals hatte 'n großen Vorteil, muss man einfach auch sagen. Es war gleichzeitig auch 'n Klärwerk, ne.
Also hinten kam wirklich nur raus, Ja, ja. Was 'n gewisses Level hatte. Muss nicht sein, dass es erfolgreich ist und dass es immer gut war, aber es hatte 'n gewisses Level. Ja. Es haben sich Profis damit beschäftigt, musikalisch und technisch.
Das ist halt heute nicht mehr und damit sind wir auch an dem Punkt, warum ist Musik heut so belanglos geworden? Es ist Ja, genau. Es ist eben einen, Musik ist mittlerweile einen einen Produkt, was, ja, wo, ach, es ist eigentlich eigentlich ist es schwierig. Ich glaube, es gibt nicht weniger gute Musik, als es früher gab. Also auch handwerklich gemachte oder vom von der Komposition her schlechter oder sonst was.
Es gibt es gibt mehr schlechte, aber es gibt nicht weniger Gute als vorher. Ist nur schwer das zu finden, Du hast ja schlecht. Das Problem ist das Problem ist, das eben zu differenzieren und das zu finden. Genau. Das das ist das ist quasi heutzutage der Anspruch an Musikhörende.
Dass man sagt, hier, wenn Du sagst, ich mag keine Musik, weil Du weil ich weil ich da immer nur so Scheißsachen kriege, dann, ach so, darf man bei dir überhaupt Scheiße sagen im Podcast? Ja, mir ist natürlich egal. Wird dann wahrscheinlich von Apple indiziert, aber ist mega. Oh, na ja, okay, das ist, dann geht mir's leid. Also ne, dann dann ist eben die Sache, dann dann hörst Du dir quasi oder hast Du deinen Algorithmus falsch trainiert da für die Musik.
Ja. Und es, wenn ich das mal einmal sagen darf, es gibt eine coole Internetseite. Ich weiß grad nicht, wie sie heißt, aber das ist die, auf der werden von Spotify Songs angezeigt, die noch nie abgespielt wurden. Oh, okay. Das ist, wie heißt das denn?
Never plate irgendwas? Never plate Songs Okay. Spotify. Ich hab ich grad nicht parat, aber ist eine interessante Seite, ist im Grunde nur eine Oberfläche, die nach Spotify Songs sucht, die 0 Aufrufe haben. Und sobald Du einen Song gehört hast, wird dieser Song nie wieder da auftauchen auf dieser Internetseite.
Also Ah. Das ich da kann man durchaus mal durchhören. Das ist nämlich ziemlich faszinierend. Das ist son bisschen so, wie wenn man durch son bei sonem Wühltisch so ganz unten durch die Reste durchwühlt, wo noch so auch Fusseliegen und alte Bonbons und was weiß ich was und auf einmal findest Du da irgendwas, wo Du denkst, boah, das ist aber cool. Also das ist wirklich, ist ist total spannend und das Faszinierende sozusagen aus der Hörersicht ist dieses, Du kannst diesen Song hören.
Wenn Du den dann aber was gibst, also Du kannst ihn dir auch speichern, wenn er dir gefällt. Aber wenn er dir nicht gefällt und Du skipst den, dann kommt der auch nicht mehr wieder. Ich glaub, den kriegst Du auch nicht noch mal zurück. Also das ist das ist wirklich faszinierend, weil quasi über diese Seite wird man ja aufgefordert, bewusster hinzuhören auch bei der Musik. Und dann mal einmal hinzuhören und das genau von der anderen Seite aus, also nicht von dem, was hat den allergrößten Erfolg, sondern was ist wirklich noch niemals abgespielt worden?
Und das ist Was ja nicht so über die Qualität aussagt, Manuel. Genau. Das ja verrückt. Überhaupt nicht, überhaupt nicht. Weil es kann ja sein, dass das 'n total eine 1 total gute Produktion ist, die richtig hochwertig war.
Aber zum Beispiel manchmal, da werden viele Klassiksachen angezeigt. Also zumindest war das bei mir nicht so. Aber da sind dann Produktionen dabei, wo dann eben keine Ahnung, das ist eine Klassikproduktion, wo auf einem Album dann 43 Titel drauf sind. Und da sind dann aber eben welche dabei, die sind noch nie abgespielt wollen. Aber super, klingen richtig gut.
Also große Empfehlung. Ich weiß grad nicht jetzt, wie die Seite heißt. Na gut, das kann man ja Ja, man glaube ich. Heutzutage mit ChatGPT und so kann man das sehr gut rausfinden. Ja.
Das ist ja kein Hexenberg. Ja, es ist es ist verrückt. Das ist irgendwie, ich weiß noch, wir haben uns ja früher viel drüber unterhalten. Als ich noch aktiv war oder sone Übergangsphase, mich hat das ja jahrelang echt frustriert, also ne, ich hatt 'n sehr, sehr hohen Anspruch an an die Qualität dessen, was ich gemacht habe und ist heut immer noch so. In der Vergangenheit zu sprechen, ist jetzt nicht angebracht eigentlich, aber und es war jetzt unglaublich frustriert.
Audiobereich, also was die Audioproduktion angeht. Genau, genau. Und das war heute immer noch so, aber damals Ja, natürlich. Ich hab immer damit zu tun, aber es ist auch so interessant, weil wir auch eben über Equipment in unserem Vorgespräch mal gesprochen haben. Das ist vielen Leuten auch nicht bewusst.
Also so früher, dass das Studio Equipment als ich noch aktiv war, so Mikrofone, wenn ich heute mal mit, ja, sag mal, Angestellten oder 1 unternehmen, also Leuten, die entweder in ihr privates Geld oder ihr Budget dafür aufwenden müssen über, kauf dir mal 'n Podcast Mikrofon sprechen und dann sag ich, ja, son billiges Einsteiger Mikrofon kostet 100 Euro. Da kriege ich wirklich mal die Rückmeldung, boah, so viel Geld. Also das ist 'n billiges Einsteigermikrofon. Natürlich kriegst Du bei Amazon 1 3 fünfunddrei, das ist aber Technikschrott, das ist Elektroschrott. 3 Euro 50 oder 3 Euro Genau, das ist noch nicht mal der Materialpreis.
Ja, das ist 'n SM 58 Nachbau, nur mal kurz. Genau. Und so. Ja, Du hast aber nicht 100 Prozent subpressioniert. Nicht bestellt.
Mhm. Genau und dann, wenn Du guckst so einfach selbst heute, wo die Sachen so günstig geworden sind, da musst Du schon 100, 150 Euro investieren, damit das Ding nicht nach 'nem halben Jahr kaputt ist, nicht mehr rauschen als Ton liefert und und und. Aber als ich angefangen habe, in mein Studio einzurichten, da war das auch so, da konnte ich jetzt nicht, da gab's schon die ersten Billigmikrofon für 3, 400 Euro, aber da konntest Du ja, damit konntest Du ja keinen Kunden überzeugen, wo Du sagst, ich hab hier Equipment, was Du auch zu Hause hast. Also dann war 2500 Euro für 'n Mikrofon, das war ja völlig normal. Ja.
Und auf der anderen Seite, das habe ich jahrelang, dachte ich, das muss so sein, das ist halt so geworden, aber auf der anderen Seite, ich war weit und breit, ich bin nun mal nicht in der Großstadt, aber auf der anderen Seite hatte ich keine Konkurrenz hier, weil ich das teuerste Studio bin, deswegen auch teilweise beschimpft worden, was mir einfallen würde, 500 Euro am Tag zu nehmen. Ja, ja. Und dann überleg mal, wie willst Du davon leben und noch dieses teure Equipment bezahlen? Das ist alles, es ist ist völlig ausm Ruder gelaufen. Ja.
Hat aber auch damit zu tun mit der Liebhaberei. Das ist nämlich der nächste Punkt. Seitdem ich raus bin, sehe ich das viel nüchterner, weil wenn ich heute gucke, meine Kunden heute hatte ich jetzt vor 3 Tagen wieder bei 'nem Unternehmen, die machen oder möchten Videokommunikation einsetzen, Business zu machen, Vertrieb, Geld zu verdienen. Nicht, weil da 1 sitzt und sagt, boah, geil, diese Kamera. Das hast Du nämlich in der Musikerszene.
Ja, genau. Entweder die, die dein Studiomieten sagen, hast Du auch das und das und das Equipment, obwohl sie gar nicht wissen, ne, aber sie wüssten haben gehört, man muss das haben. Ja. Oder es sitzt 1 da und sagt, boah, ich will unbedingt dieses Mikrofon haben. Aber das Ergebnis Genau.
Ist minimal der Unterschied. Das ist das Verrückte. Ja. Irrsinnig teure Technik und 2 Prozent Unterschied, ne. Ja, ja.
Das aber das das ist ja genau der Punkt. Das, was heute zählt, sind die Produkte, ist das, was Du was Du anbietest. Im Grunde auch als als Studio, wenn Du da jetzt arbeitest, Du verkaufst ja eigentlich hauptsächlich dann an die Band oder an den Künstler, der da hinkommt. Und wenn Du da 'n gutes Produkt ablieferst, da ist es egal, wie Du das machst. Also es gibt ja 1000 Wege, die nach Rom führen.
Und wichtig ist eben, dass anschließend der Kunde das Produkt genauso kriegt, wie er's quasi bestellt hat. Und das ist, also das heutzutage, früher war's ja so Technik war dann war dann Faktor, irgendwas zu verkaufen. Heute sind es die Skills. Also Du musst eben schon was anbieten, was eben genau auf den auf den Kundenwunsch dann auch ausgerichtet ist und das da ist es ganz egal, ob ich das oder ob das hier zum Beispiel in der Musikschule ist, wenn ich hier nicht die die passende Herangehensweise habe und die Leute so aufnehme, wie sie eben hier ankommen, sondern sage, ich hab aber hier 'n tolles Schlagzeug. Das interessiert gar keinen, ne, sondern vielleicht interessiert das die am Anfang einmal, aber wenn die das 3.
Mal hier sind, dann sind die das gewohnt und dann ist es eben so, okay, der hat das Schlagzeug und da sitze ich dran und das ist toll und dann ist das eben prima. Aber was dann eben hält oder oder zieht, ist eben das, dass man quasi diesen Kunden wirklich als das auch voll wahrnimmt, was er ist, nämlich eben jemand, der sich da auf irgend eine Art und Weise entwickeln möchte und der da jetzt ganz nüchtern betrachtet betriebswirtschaftlich dann mehr Wert drin sieht, sich hier hinzusetzen und eben sich selber Sachen Mhm. Anzueignen oder eben was zu machen oder ne, was auch immer. Und dieses von, ich glaube generell hat sich dieses dieses Materialdenken und dieser Anspruch zu sagen, ich habe aber dieses und jenes Equipment in ganz vielen Bereichen überlebt. Also ich sag mal, wenn es jetzt nicht darum geht, bestimmtes Material herzustellen.
Für Maschinenbau oder so was ist das mit Sicherheit nach wie vor essenziell, dass man das eben hat. Aber sobald es Endverbraucherprodukte geht, glaube ich, ist ist es so, dass viel mehr wirklich der sozusagen die die emotionale Bindung da wichtig ist als der als der technische Prozess der Herstellung dieses Produkts. Mhm. Und da ist Musik natürlich 'n furchtbares Beispiel dafür, weil das ja überhaupt nicht funktioniert, aber dient eben in diesem Sinne vielleicht ganz hervorragend als Negativbeispiel. Wie man's eben machen kann, dass man ganz viel Herzblut in Sachen reinsetzt, die am Ende vielleicht keinen wirtschaftlichen Erfolg bringen, aber es gibt ja auch noch Glück.
Und wenn man dann eben sagt, okay, ich bin damit glücklich, der Kunde ist damit glücklich, kann ja auch sein, dass das auch geht. Wenn man dann 'n Job hat, der nebenbei noch läuft, wo man Geld mitverdienen kann, ist Das wollt ich gerade sagen. Ansonsten ist es, und das ist ja auch etwas, was Corona aufgedeckt hat. Also ich bin ja glücklicherweise anderthalb Jahre vor Corona ausgestiegen aus der Branche. Also da waren wirklich die letzten Zipfel, haben wir 'n Dreivierteljahr vor Corona abgeschnitten, die letzten Zöpfe.
Und das Corona hat nämlich genau das gezeigt, was was ich da immer noch sehe und was Du gerade auch beschrieben hast, nämlich die, die vorher halbwegs von dem ganzen Konstrukt unterrichten, sehe ich, also es ist was völlig anderes außen vor, weil Du hast sone gewisse Fluktuation, Kontinuität. Aber vorher ist ja eine Willkürlichkeit teilweise gewesen, weil Plattenfirmen hast Du nicht mehr so als Kunden, weil wenn wirklich Künstler groß gemacht werden, dann kaufen Plattenfirmen fertig vollendete Künstler bei irgend 'nem Produzenten, der da sein Geld oder seine Zeit investiert hat. Ja. Was er vorher über andere Sachen über Jahre verdient hat. Das heißt, Du hast als Dienstleister schon gar keine Kunden mehr gehabt außer der Endkundenmusiker, die einfach entweder, wenn sie's privat gemacht haben, nicht bereit waren, Geld zu investieren, richtig.
Hatte ich auch viele Fälle gehabt, da hatte dann die Musiker in der Band hatten für mehr als 10000 Euro Equipment, aber 3000 Euro eine CD Produktion. Es ist ist einfach so. Die Weligkeit ist nicht gesehen worden. Ja. Und es gab aber viele, die haben das immer noch.
Ich hatte auch so Leute auch bei mir in meinen Workshops, die haben dann gesagt, ich steig jetzt aus meinem Beruf aus, mach nur mein Studio. Die haben komplett auf Kante gelebt und Corona hat das schonungslos offengelegt, weil von heut auf morgen alles weg war, weil einfach keine Rücklagen möglich waren. Das Geschäftsmodell hat eigentlich nur noch so eine Unterhochspannung, ne, Ja. Funktioniert. Ja.
Ja und das hat hat's einfach total zersempelt und das Traurige ist halt, dass viele, die das noch mit Herzblut gemacht haben und vor allen Dingen auch noch gute Sachen gemacht haben, da auf der Strecke geblieben sind. Aber Du, es ist halt, guck mal, das ist genau dasselbe wie wie Musik für für Film und Video. Also ich erinner mich noch Ja, genau. Als ich noch aktiv, ne, tätig war, da gab's noch da gab's noch das Business, mach geh mal freie Musik, ne, also lizenzfreie Musik, hau die jetzt zu den großen Anbietern, damit kannst Du Geld verdienen. Du darfst auch Musik am Fließband produzieren, aber die wird dann vielleicht 10 Jahre mal wieder mal genutzt.
Ja. Der Markt ist auch tot. Ist vorbei. Der ist durch KI mittlerweile komplett tot. Ja.
Und der nächste Markt ist der Sprechermarkt. Ich hab die Tage Ja, aber ganz genau von 'nem Superklar. Von 'nem alten Weggefährten, mit dem wir früher superviel auch gemacht haben, der so erfolgreich als Sprecher war, für große Marken gesprochen hat, Werbung, E-Learning und Ähnliches, der relativ viel auch bei unseren Hörspielen gemacht hat, der eine kleine Agentur hatte, wo uns auch Sprecher besorgt hat für die Hörspiele. Hab ich durch Zufall bei Facebook, habe ich noch mal reingeguckt, habe ich, hat jemand 'n Zeitungsartikel, nee, nee, nee, nee, eine Fernsehrportage geteilt, wo er interviewt wurde. Der ist aktuell kurz vor der Insolvenz.
Er sagt, er sieht auch keine Zukunft mehr, bis jetzt grad orientiert sich anderweitig. Also von der von der Agentur Schrägstrich Sprecherstudie vor 6 Jahren, wo es Bombe bei ihm lief oder nicht wusste wohin, ist er jetzt im Prinzip vor der Insolvenz wegen KI Stimmen, weil die Unternehmen, wenn sie ihn buchen, die Preise nicht mehr bereit sind zu zahlen Ja. Oder sie sagen, wir zahlen dir einmalig 5000 Euro, deine Stimme zu klumpen. Genau, dafür kriegen wir deine Stimme. Ist das jemand, der auch für die Deutsche Welle spricht?
Nee, es ist nicht der, der bei uns in der Gegend wohnt. Der ist schon lange raus, der ist in Rente. Nee, genau. Den meinen ich nicht. Nein, nein, okay.
Nee, also, nee, nee, das ist der nicht. Aber es trifft alle und das Verrückte ist 'n Freund von uns, der war früher Arte, ZDF, Deutsche Welle, Deutschlandfunk, der wohnt hier 2 Dörfer weiter. Der ist Mitte 70 mittlerweile, der ist schon lange in Rente. Der hat uns kurz nach Corona waren mit dem Essen, hat er gesagt, das Thema KI kommt gerade, auf 23 war das so. Was bin ich froh, dass ich in Rente bin?
Das wird uns alle den Kopf kosten. Ja, ja, ja. Und jetzt wär der Punkt, wo eigentlich, und das ist übrigens auch meiner Meinung nach 1 der der der großen Mankos der Musikindustrie oder, nein, Musikindustrie nicht, der Musikerszene, man hält nicht zusammen, sondern gerade in Deutschland ist man vor allen Dingen gegeneinander. Und er sagt er, das ist in der Sprecherbranche auch sehr stark, anstatt man jetzt mal sagt, unser gemeinsamer Feind ist die Entwicklung, KI, was können, dagegen können wir nichts machen, aber wie können wir für uns diese Sachen gestalten, wird gegeneinander gearbeitet. Und er sagt, das wird der Sprecherbranche das Genick brechen.
Das war seine Einschätzung damals. Ja, ja, ja, ja, ja. Und viele haben Kopf in Sand gesteckt, sagte er, ne, ja, mich würd's nicht treffen, ja, und die Tabs ist aber auch getroffen. Also mittlerweile kriege ich das so mit, dass die Synchronsprecherbranche da schon versucht, die rein zu schließen sozusagen und dann Damit hat Zuruss abgefahren. Ich hab Zuruss abgefahren.
Nein, das das stimmt. Ich meine, es gab ja dieses ein 1 furchtbares Beispiel von ihm, 'nem polnischen Film, der dann auf Deutsch mit KI Stimmen Echt? Gesetzt wurde. Ja, der war, glaub ich, 2 Tage in der ARD Mediathek abrufbar und war aber so grottenschlecht gemacht. Also aber das ist auch schon wieder, der ist bestimmt schon wieder 'n halbes Jahr oder Jahr alt.
Das heißt, wenn man das heutzutage machen würde, wäre das mit Sicherheit schon eine ganz andere Geschichte. Weil diese diese Fortschritte, was was KI angeht und grade Stimmgeneration da, ne, also dass dass man sowas generieren kann. Das ist ja, also das entwickelt sich so so schnell. Wenn ich mir alleine angucke, so 1 der Marktführer da, was die jetzt alles anbieten, die bieten auch mittlerweile anders Du einen Buch als Hörbuch direkt produzieren kannst und musst quasi nur den Buchtext eingeben und sagen, welchen Sprecher Du haben willst und den Rest macht macht dann die KI, ne. Fertig.
Und nicht mehr nur 'n paar Sätze, sondern jetzt eben wirklich ganze 600 Seiten Buch oder so. Und das ist natürlich schon großer Schlag für alle, die mit ihrer Stimme dann da auch Geld verdienen, ne. Also ja. War aber absehbar. Also zwar muss echt sagen, das ist mein Vorteil gewesen.
Genau, genau, genau. Es ist Nicht nur trotzdem, dann schrecklich. Große Bemühungen da eben noch trotzdem irgendwie als Sprecher da noch dran davon zu profitieren. Aber ich seh das auch, ich seh das schwer. Also weil weil in der Regel, wenn Du, gerade wenn wenn Du Dokumentationen hast oder so was, dafür brauchst Du keine besondere Emotionalität in der Stimme.
Da kannst Du auch das relativ, ich sag mal, ohne größere Probleme kann man das so produzieren mittlerweile, dass da eine KI Stimme einfach 'n Text abliest. Das funktioniert. Bei bei wirklich guten schauspielerischen Filmen kann ich's mir vorstellen, dass das noch 'n bisschen dauert, aber auch das wird kommen, weil mittlerweile gibt's ja auch Funktionen schon, dass keine Ahnung, zum Beispiel berühmte Schauspieler in ihrer Landessprache das Normal spielen und sprechen und es dann eine Übersetzungsfunktion gibt, mit der dann quasi mit der eigenen Stimme dieses Schauspielers das synchronisiert wird in jede beliebige anderer Sprache. Und sobald das her ist, ist ja quasi der deutsche Synchronmarkt sowieso hin. Weil man muss ja auch sagen, der deutsche Synchronmarkt ist mehr oder weniger 1 1 1 Besonderheit im internationalen Feld, weil Muss ich grade sagen, der ist einzigartig.
Genau, genau, weil es eigentlich in keinem Land so eine gute Synchronisationsarbeit gibt wie in Deutschland. Und in den meisten Ländern ist es ja so, dass der Film im Original läuft und dann mit Untertiteln oder es ist vielleicht mal von 3 Sprechern übersetzt, dass man so 3 unterschiedliche Charaktere hat. Aber wirklich diese diese Akribie und diese Genauigkeit, wie sie also bei bei deutschen Synchronisationen ist und dass es dann auch ja eigentlich mindestens sone Schauspiel Schauspieler, Schauspieler Schau so. Die schon eine Leistung ist, wie wie wie im Original sozusagen, dass also manche Synchronisationen sind ja tatsächlich auch besser als das Original. Also, ne?
Und Die Stimmen sind charakteristischer, ne? Ja. Da gibt's ja wichtige Stars, ne? Nee, nee, nee. Also Manfred Lehmann oder Christian Brückner.
Ja, ja, oder Dietmar Wunder, ne? Also, wenn man sich das so anschaut, was was es da für für tolle Menschen gibt, die ja nun wirklich quasi besser zu dieser Person, die man da sieht, passen von der Stimme her als die Person selber. Das das ist ja schon, das ist ja faszinierend, ja? Also Ja, ich ich liebe Detlef Bierstaedt, Stimme von George Clooney. Ja, sehr gut.
Also, Johanna und ich, wir haben einige, also wir wir hören ja gerne Hörbücher auf unseren langen Autofahrten, haben uns irgendwie so auf Epoche dreizehntes bis sechzehntes Jahrhundert England Frankreich, diese ganzen historischen Romane. Ich weiß nicht, wie oft ihr schon die ganzen Königsgeschichten da von verschiedenen Autoren gehört habe. Finden wir einfach total spannend. Vielleicht kommt auch da son bisschen meine Frankreichliebe her oder die Affinität und da gibt's sehr viele, die Detlef Bierstaedt gesprochen hat und mittlerweile suchen wir, weil wir schon alles so kennen, was so rang und Hamer, suchen wir einfach nur nach Hörbüchern, die er gesprochen hat und das Thema ist dann, ja, irgendwann eine spannende Geschichte, aber Hauptsache, er spricht's, ne. Ja, ich mein, es ist natürlich auch so.
Es gibt so unverwechselbare Stimmen, die nun wirklich auch auf irgend eine ganz subtile Art menschliche Gefühle ansprechen, das ist das ist faszinierend. Also es ist ja auch, das ist ja wie 'n Instrument, das ist eine Kunst, das so zu können und und und das so zu machen. Und noch ist die KI nicht so weit, aber es dauert nicht mehr lange. Also da da wird's Zumal die Stimme auch geklont werden, ne. Also Hans Clarin ist das beste Beispiel, also haben Sie scheiterten sich die Geister ja auch.
Der war ja die Stimme von Pumuckl. Interessanterweise habe ich gelesen, hat Pumuckl wurde unter anderem deswegen auch nicht weitergeführt damals, weil er sich geweigert hat, weiterzusprechen, weil er nicht mehr konnte, weil er eine Stimme ruiniert hat. Genau, weil's zu zu anstrengend war. Genau, das haben wir Genau und dann gab's ja diese Neuverfilmung von Pumuckl und da haben sie 'n deutschen jungen Schauspieler, also als Synchronsprecher genommen, der ihn gesprochen hat, von der von der Performance halt nah dran, aber nicht mit der Stimme, aber er hat die Performance geliefert und dann haben sie per KI und Erlaubnis der der der der Abend von Hans Klarin haben Sie dann quasi sein Stimmmodell draufgelegt, dass es nach Hans Clarin klingt. Ja, krass, ja.
Ja, das geht alles, ne, mittlerweile. Also ist ja auch faszinierend, ja. Aber ich, ja. Ja, es wird Das muss man wirklich wird irgendwie so kommen, ne? Also wenn ich jetzt wenn ich jetzt mal so überlege mit meinem Märchenpodcast, da das spreche ich alles noch selber ein, aber ja, ansonsten Ja, bist ja auch deine Leidenschaft oder nicht?
Ja, na ja, das mach ich ja gerne. Das mach ich ja gerne. Ja. Ja, ja. Das ist Also wenn wenn, ja klar, aber es könnte ja auch mal eine Leidenschaft sein, mit KI rumzuspielen, ne?
Geht ja auch. Stimmt doch. Ja, wär noch nicht so schön, definitiv. Hör mal, Du hast eben was gesagt, weil son bisschen über Video kommen wir ja schon sprechen. Genau.
Wobei sie nicht nicht nicht erzwingen müssen. Heute ist ja der der Vogelfrei Podcast quasi. Ich hoff mal alle, die zuhören gerade finden's trotzdem spannend. Also wir könnten, wie gesagt, also wenn wir einfach, wenn wir schon reingehen würden in Anekdötchen, die wir erlebt haben, da sind wir morgen noch dran. Aber Du hast eben was Schönes erwähnt und zwar, dass immer mehr deiner Schülerinnen und Schüler sagen, oh, ich hab eigentlich keinen Bock, in 'ner Band zu spielen und live.
Glaubst Du, das hat auch 'n bisschen damit zu tun? Weil was mir auffällt, wenn ich mal auf Youtube unterwegs bin, es gibt unfassbar viele gute Musiker. Ich erinner mich noch an einen gemeinsam bekannten Freund von uns, mein ehemaliger Mitarbeiter, der Jan, auch 'n guter Musiker, Bassist, der meinte irgendwann zu mir, Florian, ich ich ich bin kurz davor aufzuhören, Bass zu spielen, weil ich hab jetzt, wenn Du guckst, wie viele unfassbar gute, unbekannte Bassisten, da denke ich mir immer, ich bin ja gar nix, ne. Also das das suggeriert der Youtube teilweise auch, weil's einfach so wahnsinnig viele gute Leute gibt, die vorher kein Mensch gesehen hätte, weil sie halt zu introvertiert sind oder einfach nicht in 'ner Band spielen wollten und konnten. Ja.
Glaubst Du, die Entwicklung bei dir in der Musikschule kommt daher, dass da jetzt quasi durch Youtube eine Art Vorbild geschaffen wurde, dass die dass die Kids sagen, hier, ich ich möcht gar nicht in eine Band gehen, ich möchte gut spielen können, mich dann aufnehmen und bei Youtube präsentieren, weil es gibt immer mehr davon, die teilweise welche, die machen's im Hundertsten mal das Gleiche, also irgendwelche Soli von bekannten Liedern nachspielen oder Playalongs und dann Show dazu machen. Also ich hab's Gefühl, es wird immer mehr und das finde ich das finde ich gut, weil's für junge Musiker wieder eine Chance ist, Sichtbarkeit zu erzeugen und natürlich auch mal Geld zu verdienen. Es gibt immer mehr, die sich als Einzelkünstler oder als Band auf Youtube präsentieren und darüber halt eine Bekanntheit erreichen. Glaubst Du, das hat bei deinen Schülerinnen und Schülern schon 'n Einfluss? Ja, ich denke schon.
Also da, ja, ich glaube, es ist immer so, dass das von dem Medium bestimmt wird, dass eben, ich sag mal, das das Kernmedium der der des Rezipienten sozusagen ist. Also wenn ich zurückgucke in den Achtzigerjahren, ganz früh, als ich auch noch Kind war tatsächlich oder Jugendlicher, da war's so, dass man eben unbedingt mal eine Platte aufnehmen wollte. Und Mhm. Dann war's oder wollte man eine CD aufnehmen und Auftritte spielen. Klar, das waren so die Sichtbarkeitsmomente.
Dann Spotify, will ich meinen Song auch mal bei Spotify haben? Kann geht mittlerweile auch. Dann Youtube, ich möcht gern meinen Song bei Youtube haben. Ja, also ich glaube diese im Grunde ist dieses dieser also hängt ja immer von dem von dem Grundcharakter des Menschen ab, der da Musik machen möchte. Manche machen das, glaub ich, wirklich ganz für sich selber, die das so machen, dass sie sagen, ich brauch das auch gar nicht aufnehmen oder sonst was.
Ich setz mich da dran an mein Instrument und dann spiele ich und dann bin ich damit glücklich und zufrieden. Das funktioniert, glaube ich, in ganz vielen Fällen. Andersrum bei was was diese Youtube Videos angeht. Es ist ja, auch da sind wir wieder bei der Sache, es ist weder technisch noch von der von der Anwendbarkeit heute in irgendeiner Art und Weise schwierig, einen einen Youtube Video zu produzieren. Und ich glaube, da gibt's auch ähnlich romantische Vorstellungen wie über den Job des Influencers, ne, dass man einfach sagt, ich setz mich dahin und spiel auf meiner Gitarre da 2, 3 Töne und dann finden das alle toll und dann kriege ich 'n Angebot von irgend 'ner großen Gitarrenmarke, die mich da sponsern wollen oder irgendwas.
Mhm. Das ist eben, das das ist ja auch schön, weil im Grunde hast Du ja dadurch irgendwelche Vorbilder. Früher gab's dann eben Bands oder Musiker, wie wir eben auch hatten, ne. Du hattest gesagt, hier Steve Lockener. Ich hab gesagt, John Lennon zum Beispiel oder Lilins Klar.
Und das sind dann eben auch Menschen, bei denen man ja sieht, was die machen. Und das das bringt einen dann dazu, das son bisschen nachzueifern oder eben zu sagen, oh, das finde ich toll bei dem, dann geh ich in in diese Richtung vielleicht auch rein oder sonst was. Es gibt ja auch Negativbeispiele, klar, dass man da sagt, also Mhm. Ich würd jetzt nie Heavy Metal machen. Gibt's ja auch Leute, die das sagen.
Weil ich mag das nicht, weil, ne? So, okay, aber ist ja Geschmack. Und also ich glaube, die die diese ganzen Sichtbarkeitssachen kommen eben daher, dass sich dass sich die Menschen jetzt einfach unterschiedliche Möglichkeiten erschaffen, sichtbar zu werden. Wenn es eben nach wie vor kein Youtube gäbe oder keine kein Spotify, dann würden, glaube ich, viel mehr junge Menschen auch noch in der Straße irgendwo sitzen und Straßenmusik machen, wie es in den Neunzigerjahren zum Beispiel war. Und dann darüber versuchen eben, etwas bekannter zu werden oder vielleicht mal eine CD oder so was oder eine Kassette zu verkaufen, so was.
Und heutzutage brauchst Du ja aber dafür nicht mehr ausm Haus gehen. Das ist eigentlich schade, weil Total. Das, ja, also so nervig wie manche Straßenmusikerinnen und Musiker vielleicht früher mal waren, aber es hat ja schon irgendwie was gemacht mit der Stadt und das war schon schön. Und dass dass jetzt eben das nicht mehr so sein muss oder so was ist, da bin ich, glaube ich, 'n bisschen romantisch und auch schon alt, wenn ich das jetzt so sage, dass das damals ja so schön war. Früher war das ja schön.
Ja. Früher war es war, guck mal, guck mal, viel scheiße, aber ne ja, ne. Aber vor allen Dingen war früher mehr Lametta, ne, also muss man auch Ja, das stimmt. Lametta war ich mit Eishemetzen. Ja, ja, ja, hab ich nicht mehr gesehen.
Ja. Früher war mehr Lametta. Wenn ich mich immer so erinnere, vielleicht sicherlich auch 'n bisschen romantisch verklärt, aber ich hab letzten Mal noch mit jemandem drüber gesprochen, der ähnliche Generation ist. Ich weiß noch, die, also ab der elften Klasse ist mir das bewusst geworden, so die letzten 6 Wochen vorn Sommerferien, Hat bei uns irgendwie regelmäßig, gab's son paar son Schützenhalle, Sportverein und so, jedes Wochenende Partys gegeben. Das waren meistens achtzehnter Geburtstag von 'n paar Leuten, die es zusammengetan haben oder Geld zu verdienen für die Klassenfahrt oder für Habifeier.
Ja. Da gab's relativ viel. Ich bin in der Stadt auf die Schule gegangen, in 'ner Kleinstadt, aber außenrum aufm Land solche Partys und da gab's keinen DJ. Also DJs gab's schon, aber das hat in Klubs stattgefunden, ne, in so Großraumdiskotheken. Da gab's später am Ende dann bis morgens 2, wenn's überhaupt so lang sein durfte wegen der Location, gab's noch 'n DJ, aber das das Happening waren immer mindestens 2 Bands.
Da gab's dann eine Handvoll 5, 6 Bands lokal in der Gegend. Meine Band gehörte damals auch dazu. Und das war einfach normal, dass sich Jugendliche damals so ab 16 da getroffen haben, natürlich Party machen, einen trinken. Das war auch die Grunge Zeit, Alternativ Rock, ne. Da war ja natürlich auch handgemachte Musik.
Das andere Extrem war halt Techno und House, das fand in den Club statt. Was ich aber sagen will, ist, da da war das einfach eine normale Kultur Kultur, dass man halt auch unter Teenagern und Twens Musik gemacht hat und die ist ziemlich, also ich ich hab mal geguckt, ob's überhaupt noch Locations gibt und das habe ich mal gelesen, war in vielen Städten der Killer auch für für diese, sag ich mal, musikalische Szene, dass die Locations zugemacht wurden, also beziehungsweise Kneipen keine Bands mehr haben spielen lassen wegen immer mehr Beschwerden von Anwohner bis hin zu Jugendzentren, die zugemacht haben und und und. Also das das in den Städten und so gar nicht mehr die Möglichkeit so sind wie früher. Es seien jetzt professionelle Live Clubs, findest natürlich in Köln und Berlin ohne Ende. Ja, ja, natürlich.
Aber dieses dieses dieses Kleine, wo Du als Band mal so spielst. Genau, das ist eine andere kulturelle Wo ich am Anfang sagte, diese diese diese Kellerkonzerte, ne, so was auch. Genau. Oder eben, wie Du auch sagtest, in der Schützenhalle oder sonst was. Aber da das zieht sich ja auch durch.
Ich mein, ich hab früher sehr viel auch auf auf Hochzeiten gespielt und also eigentlich jedes Wochenende ein oder 2 Hochzeiten. So. Und da war's eigentlich so, dass Du, wenn Du eine normale Hochzeit gefeiert hast, also mit normalem Budget hast Du eine Band gehabt, die da gespielt hat. Heute ist, ich würd sagen, mindestens 80 Prozent der Hochzeits finden mit DJ statt und nicht mehr mit Band, ne. Klar.
Ja, also Also das ist ja schon so teuer. Der ganze Shishi außenrum. Nein. Mein Bruder. Ordentliche fünfstellige Summe, ne.
Ja, ja, ja. Ja. Ich mein, ihr wollt reden. Ich vermied ja Fotoboxen. Also insofern hat früher keiner gehabt, ne.
Hat auch früher keiner gebraucht, aber ist egal, ist jetzt so, gehört jetzt dazu. Genauso Papeterie, also Einladungskarten oder sonst was. Unsere Hochzeitseinladungskarte vor 27 Jahren war, ich glaub, die hab ich selber ausgedruckt. Und dann war da 'n Bild drauf und da war ich ganz stolz, dass ich 'n Farbdrucker hatte. Und dann haben wir die geknickt und eingetütet und dann kamen trotzdem Gäste, obwohl die nicht quasi schön designt waren.
Aber Sind wir auch Das war ja auch kein Wettbewerb damals. Also ich hab's meinem Bruder mitbekommen. Er hat immer gesagt, ist nicht so, aber so unterschwellig habe ich immer mitbekommen, dass so, na nicht vergleiche, aber haben das so gemacht und so, wo ich dachte, mhm, ich hab auch 'n paar andere Hochzeit in den letzten 7, 8 Jahren von jungen Leuten miterlebt, wo ich immer son bisschen das Gefühl hatte, es ist kein bewusster Wettbewerb, aber unbewusst schon, weil die anderen haben ja auch so gemacht. Also, ja, ja, haben Musik Ja, also das das ist nie nie mit Botschaft gefunden. Druck.
Ja, das stimmt. Genau. Ja. Und es war immer nur DJ. Ich hab keine Hochzeit, ich war noch nie auf 'ner Hochzeit.
Ich bin jetzt nicht letzten 5, 20 Jahren war ich vielleicht fünfmal auf 'ner Hochzeit, ich war noch nie auf 'ner Hochzeit mit 'ner Band. Schon. Das aber Hört mir gerade ein. Also als Achtziger, Neunzigern als Kind, ja. Ja, aber es ist Wahnsinn, hat sich echt viel verändert, muss man echt sagen und ja, auf der einen Seite ist es gut, dass es dass es Youtube und so was gibt, damit Musiker und Kinder, die Musik machen, wieder eine Möglichkeit haben.
Auf der anderen Seite, es verändert sich halt alles. Ich kann's auch nachvollziehen, wenn jemand sagt, ich möcht Musik machen, ohne auf die Bühne zu gehen. Ich hatte früher den großen Drang auch nicht, aber Du hast eine Band gespielt, auf der Bühne zu sein. Ey, wenn ich mir jetzt heut 1 erzählen würde, warum warum steigst Du? Du hast, ich hab mittlerweile ja 25, 26 Gitarren und besser.
Ist ja meine meine neue Leidenschaft, wobei ich da auch nur Gebrauchte kaufe und auch nicht so das High End Zeug logischerweise, sehe ich überhaupt nicht ein. Ist ja dann doch nur totes Holz, aber ich ich mag, Du kennst mal, die Gitarrenier sind ja teilweise auch schräge Okay, Sexal, metallic und so. Ich ich mag das anzusehen manchmal und ich spiel auch, hab mir son paar Jugendträume erfüllt endlich mal. Ist ja echt so wie der wie dieses Sprichwort. Wenn Du jung bist, hast Du Zeit, aber kein Geld, ne.
Wenn Du älter bist, hast Du Geld, aber keine Zeit. Ja. Ja, aber erzähl ich das. Aber ich hab ich hab da Freude dran, aber wenn wir jetzt 1 sagen, ich bin schon oft gefragt, warum spielst Du nicht in 'ner Band? Gottes Willen, oh, dieses also allein Du kennst ja auch diese Diskussion, die die immer entstehen, weil wenn's nicht eine professionelle Band, dass man sagen, okay, wir haben ein 1 wirtschaftliches Ziel, weil letzten Endes berühmt sein ist kein, ist ja auch nicht bei allen in der Band.
Warum sind viele auseinandergegangen? Viele sprechen ja gar nicht drüber, ist wie in 'ner Beziehung, ne, aber ich hab Bands kennengelernt, die haben gesagt, wir haben uns zusammengetan, nicht weil wir die Buddys aus der Kindheit sind, sondern wir haben 'n Ziel. Wir möchten Musik unser Geld verdienen, also es gibt 'n wirtschaftliches Ziel. Wir haben den Rahmen geschaffen, unseren Musikstil. Wir haben die Rollen klar verteilt, dass es für uns eine Arbeit und keine reine Selbstverwirklichung.
Das wär was anderes, weil's eine Sinnhaftigkeit hat. Aber eine Hobbyband hat für mich keine Sinnhaftigkeit, weil Du hast monatelang Stress, muss ich mit Leuten auseinandersetzen, mit denen vielleicht, das sage ich aus Erfahrung mit Bands, ich hab mit vielen Bands gearbeitet, die das nebenberuflich gemacht haben, auch welche, die gut Geld als Coverbands verdient haben, aber fast nie war es so, dass alle an einem Strang gezogen haben und deshalb gab's halt immer Befindlichkeiten, weil Du dann mit Leuten zusammen etwas intensiv machst, mit denen Du dich privat vielleicht sonst nicht treffen würdest. Ja. Muss nicht immer so sein, aber das ist halt häufig der Fall. Und und dann dafür, dass Du so alle paar Monate einmal für 2 Stunden auf der Bühne stehst, boah, hätt ich gar keinen Bock.
Ja, also ich möcht grad noch mal auf dies zurück, was wir eben hatten, nämlich dieses, ich hab, das hat mich noch 'n bisschen beschäftigt, dieses mit dem, dass Du fragtest, ob denn nicht dann durch Youtube Leute da sozusagen auch 'n bisschen, wie soll man sagen, desillusioniert sind, weil Du das ja mit Jan vorhin Ja motiviert er motiviert er, dass sie was machen wollen, aber halt nicht mehr in der Aber auf der Bühne. Vielleicht auch, boah, so gut werde ich ja nie, so was und Ach, das meinst Du, okay. Ja, also ich ich glaube, ein 1 ganz wichtiger Aspekt beim Musik machen ist ja dieses Einschränkung setzt Kreativität frei. Das heißt, indem ich meine meine Ressourcen verschmäere sozusagen, bin ich in der Lage, mit dem, was ich dann noch zur Verfügung habe, besser umzugehen, weil ich nicht so viel entscheiden muss, was ich jetzt anwende. So.
In dem Moment, wo ich Youtube auch zum Beispiel zum Lernen nehme für Instrumente, kann ich ja als als Laie im Grunde gar nicht unterscheiden, was ist jetzt eigentlich für mich geeignet? Weil manche Sachen sind viel zu viel zu hoch, manche sind viel zu viel zu einfach. Wie wie kriege ich das alles sortiert, ne? Das ist das ist immer 'n großes Problem auch. Ich hab auch viele viele Schüler, die dann kommen und sagen, ja, wir wissen gar nicht, wie wir da jetzt oder ich weiß gar nicht, wie ich da rangehen soll.
Ich hab das da und damit versucht, aber da hab ich das nicht verstanden. Ja, kannst Du auch nicht verstehen, weil das ist, da fehlen dir 3 Stufen da drunter erst mal noch. Und Ja. Wenn Du die hast, dann kannst Du das verstehen. Aber diese Sachen zum Beispiel dann auch erst mal kennenzulernen und dann von sich selber überhaupt erst mal zu erfahren, dass es da zwar 'n riesigen Vorrat an irgendwas gibt bei Youtube, aber nicht alles für mich geeignet ist.
Das ist auch 'n ist zum Beispiel auch 'n wichtiger Lernprozess, ne. Und da glaube ich auch, dass das dass das eben zum Beispiel auch Aufgabe von von Lehrern oder auch von Beratern oder sonst was ist, eben das rauszufinden, was für diese Person in diesem Moment grade genau passt. Und dafür braucht man einerseits viel Erfahrung, dafür muss man aber auch sich trotzdem weiter informieren über das, was neu dazukommt. Und im besten Fall bist Du ja nicht jemand, der irgendwem anderen da was reinprügelt und was beibringt, sondern Du zeigst Möglichkeiten. Und diese aus diesen Möglichkeiten aus dem Vorrat, den Du da anbietest, wählt sich dann dein Gegenüber das aus, was für sie oder ihn grade in dem Moment das Passende scheint.
Mhm. Und dadurch entwickelt sich sowohl was bei demjenigen, der der deine Leistung anfragt, als auch bei dem, der die Leistung erbringt, weil Du natürlich jedes Mal wieder eine andere Nuance von irgendwelchen Kommunikationswegen oder so was kennenlernst. Und das ist, ich zum Beispiel ganz spannend. Jetzt komm ich grad mal wieder schnell auf das Thema Video, weil ich finde, dass das bei Videos deutlich intensiver noch funktioniert, weil weil man noch fokussierter ist auf diesen einen Bereich, als wenn man in Präsenz was macht. Also ich finde, dass beim Lange Zeit hatte ich, wie soll ich sagen, Zweifel, ob Onlineunterricht zum Beispiel funktioniert für Musikinstrumente.
Ich hab aber den Eindruck, dass dadurch, dass man reduziert ist, also zum Beispiel, wenn von Schülerseiten die Tonqualität her nicht so gut ist, weil der eben einfach nicht so gutes Equipment hat und nimmt nur übers übers übers übers über 'n Laptop auf oder sonst was. Oder die Kamera ist nicht so gut oder irgendwas. Dann sorgt das bei beiden Seiten dafür, dass man sich viel mehr auf das fokussieren muss, was der da tatsächlich macht. Dadurch, glaube ich, ist es für beide Seiten dann auch so, dass man viel detaillierter an Sachen rangehen kann, als wenn ich das in Präsenz machen würde, weil da viel mehr Ablenkungsfaktoren da sind. Und das finde ich eigentlich total spannend, weil ich bisher dachte, Musik wäre eher einen Präsenzding, dass man also in Präsenz das besser machen kann.
Aber ich stelle immer mehr fest, dass eben, wenn da eine gewisse Distanz dazwischen ist, die aber trotzdem einen Fokus behält, funktioniert das ganz hervorragend, ne. Und das Das sind schon wieder Das sind schon Videocalls. Bitte, ja. Es, weil weil fällt mir gerade ein, weil das haben mir wirklich schon viele Kunden gesagt, so im Gespräch, 'n Beratungsgespräch immer so, dass sie festgestellt haben, dass sie lieber eine halbe Stunde 'n Videocall in im Team machen, auch wenn alle im Gebäude sitzen Ja. Als sich in 'n Konferenzraum zu setzen, weil da wird's eher zu 'nem Gelaber, wo's dann dauert und und und, aber eine halbe Stunde 'n Videocall, das ist ja auch 'n Termin, der klar im Kalender ist.
Ja. Ist nicht bei allen so, aber bei vielen Leuten etwas, was viel effizienter funktioniert. Hat, glaube ich auch Mit grad die Rezession zu tun, aber ich glaube auch einfach durch dieses neue Medium jetzt Videokommunikation ist es eben so, dass man da auch sich anders drauf fokussiert als jetzt in 'nem beiläufigen oder vermeintlich beiläufigen Gespräch mal grade so, ja. Also deswegen denke ich schon, dass da dass da schon viel mit zusammenhängt, ja. Aber es scheint, was Du halt gesagt hast, das das das triggert bei mir grad 1 1 1 Erfahrung, eine Erinnerung, das Thema Reduktion und setzt Kreativität frei.
Ich kann mich noch an mein Studium erinnern, das war ja sehr praxisorientiert auch und wir durften erst, nachdem wir gewisse Prüfungen gemacht haben, halt auf die nächste Stufe von Equipment. Also ganz am Anfang war nur ein Computer, ich mein, das war neunzehnhundertachtundneunzig, da war war wirklich noch alles neu, son ganz kleines rudimentäres digitales Mischput, was nichts konnte. So und an die tollen heißen Sachen, also den heißen Scheiß, durften wir erst nach 'nem halben Jahr, nachdem wir gewisse Prüfungen hatten. Was dazu auch führte natürlich, dass wir die Geräte richtig bedient haben, aber 1 meiner Dozenten, der sagte damals, das fand ich sehr gut, er sagte, wenn Du auf diesem Kackding da schaffst, halbwegs was Vernünftiges hinzukriegen, dann beherrscht Du die Methode und dann ist die Technik danach irgendwann völlig egal. Und das ist etwas, was ich auch relativ schnell verstanden habe, was mir immer wichtig war, das ist eigentlich bei Beitrag, die Skills sind die wichtigsten Sachen und mein damaliger Mentor, der Uli, 1 meiner Dozent, dem ich auch dann danach noch zusammengearbeitet hab, der sagte auch immer, es ist völlig scheiße, wie diese ganze Völlig egal, wenn Du das kannst, dann kannst Du es auf 'nem billigen oder 'n guten Gerät, aber wenn Du's aufn billigen lernst, wie alle großen Gitarristen haben mit irgendwelchen billigen Schrottgitarren angefangen, wo sie richtig arbeiten mussten, alle Musiker eigentlich.
Und was hab ich erlebt über Jahre in meinen Workshops? Das sind Leute, die halt der Klassiker war, die haben als Teenager Gitarre, Bass Schlagzeug gespielt, Keyboard. Kinder sind groß, Firma läuft, Karriere läuft, die sind meistens Mitte, Ende 40, Anfang 50. Das meine ich jetzt völlig wertvoll, so hab ich eine Erfahrung. Sie wollen jetzt mal wieder Musik machen.
Sie haben Geld, also kaufen Sie sich von allem möglichst das Beste, also jetzt nicht absolute High End, aber ne gehobene Mittel- bis Oberklasse. Ja. Hab auch viele Schulungen dann in solchen Privatstudios gemacht, in solche Studios, Tonstudios auch eingerichtet. Und da ist nämlich genau das passiert, was Du eben beschrieben hast in der anderen Richtung, Überforderung von zu vielen Möglichkeiten, sehr hohes Qualitätsniveau, trotzdem halt auch wenig Zeit. Ja.
Und das fand ich immer so pervers, dass die Industrie, das haben die eine Zeit lang sehr aggressiv gemacht, weil natürlich die professionellen Usern sind den Herstellern von Equipment immer mehr flöten gegangen und zwar immer mehr der B2C Kunde und sie haben lange Zeit sehr stark geworben damit, kauft das und dann kannst Du das. Also nicht direkt, aber unterbewusst. Genau, also sie gucken, dass Du das dass das von selber funktioniert. Genau. Ja, genau und die fehlende Redaktion hat aber dafür gesorgt, dass sie völlig überfordert waren Führt zu 'ner Schockstar.
Statt. Mit der Menge an Tod. Oder Frustration einfach, weil die Anwendbarkeit nicht da ist und ja, dann dann Also es gibt nichts Schlimmeres als frustriert an 'nem Instrument zu sitzen, finde ich. Oder überhaupt dann Techniker oder so? Ja, überhaupt nicht passiert, genau.
Vor, wär heute noch nicht das Problem und sitzt vor 'nem Drucker und der druckt nicht. So. Genau. Und da wird's Angst davor und denkst doch nur, also Du ballst noch nicht mal die Faust in der Tasche, aber das wäre dann eben auch noch wieder son Moment, auf die Anfangsfrage zurückzukommen, wo ich mir dann die Weisheit wünschen würde, zu wissen, okay, das Ding funktioniert einfach nicht, ich muss das austauschen, ne. Genau.
Liegt gar nicht an einem selber, ja, ja. Nee, ich bin's nicht. Das Ding ist einfach nicht so funktional. Ja. Ja, definitiv.
Mensch, jetzt haben wir eine Stunde 36, mein längster Podcast. Das tut mir leid, Du musst immer nicht schneiden. Ach nein, die schneit gar nicht so, bleibt alles schön, wie es ist, ne. Wer bis hierhin durchgehört hat, der kriegt 'n der kriegt 'n Sternchen ins Hausaufgaben Herbst, sone Sonne für für besonders zähes Durchhalten. Ja, von mir aber auch, aber echt?
Das ist eine Leistung. Mhm. Glückwunsch. Ja, Du, mein Lieber, es es war mir eine große Freude. Eine Sache ist mir noch eingefallen.
Ja. Genau. Eine Sache, wir eben drüber gesprochen haben, lieber im stillen Kämmerlein spielen. Ich mach das, wenn ich spiele, ab und an auch. Ich habe einen einzigen Herzenswunsch noch.
Also das ist wirklich, seit meinem vierzigsten Geburtstag wächst und wächst das. Muss noch gucken, was meine Frau davon hält. Bei leichten Andeutungen dazu war sie nicht so begeistert, aber wenn ich sage, das ist wirklich mein allergrößter Wunsch überhaupt. Also ich möcht meinen Fünfzigsten möchte ich feiern, vernünftig, also was vernünftig aber, ne, Du weißt ja, bei unsere Geburtstagsparty sind so schon immer relativ groß. Ja.
Möchte ich am Fünfzigsten auch. Eine gute Freundin von uns, die hat auch eine Location, eine sehr schöne, wo man das machen kann. Also das ist auch schon besetzt und mein ganz großer Wunsch ist jetzt, kommt's. Ich möchte zumindest mit den Musikern, mit denen ich noch Kontakt habe aus alten Zeiten, viele sind's nicht mehr, aber die wichtigsten auf jeden Fall, da gehörst Du auch dazu, möchte ich auf meiner Geburtstagsparty und nennst sone Handvoll Songs das gemeinsam spielen. Und zwar so meine Lieblingssongs, so.
Oder sagen wir mal so die, die machbar sind ohne Proben, ne. Du weißt ja, der alte der alte Spruch der Jazzmusiker, wer probt, fällt den Mitmusikern in den Rücken. So, das das wär mir echt nur 'n Herzenswunsch. Muss nicht perfekt sein, aber einfach, dass man sagt, wir legen 'n paar Songs fest, was jeder spielt und man trifft sich einfach nur zum Soundcheck und dann an dem Abend und wenn's nur 3 oder 4 sind. Wie lange hast Du noch mal bis zu 50 übst?
Ich bin jetzt gerade 48 geworden. Also hast Du noch 2 Jahre Vorbereitung. Dann kann ich ja noch üben, ja. Vielleicht kannst Du ja bis dahin Schlagzeug spielen. Ja, was in 50 Jahren nicht funktioniert hat, weiß ich auch nicht.
Ja, ja. Ach Gott. Es war immer mehr als gut genug, mein Lieber. Das ja, Du hast ja, Du kannst ja zumindest wählen, ob Du, obwohl Du bist eigentlich für Schlagzeuggesetz. Was müsste ich anmachen?
Fände ich gut. Also ich spiel gern Schlagzeug. Hast Du einen Schlagzeug? Das weiß ich noch nicht, weil ich auch noch die verrückte Idee hab, davon weiß meine Frau auch noch nix. Ich hab ja jahrelang eine Band produziert, kann das nicht oder?
Nö, zum Glück nicht. Ja, dann ist er. Ich hab ja im Studium eine Band kennengelernt aus der Gegend, mit denen ich auch lange sehr gut befreundet war, immer noch son bisschen Kontakt habe. Blue hießen die damals, die haben so Jazz Dip Hopp gemacht. Da hab ich, sag ich mal, so meine größten Referenzen mit gehabt.
Also haben wir auf großen Festivals haben die gespielt. Ja. Die habe ich produziert und live gemischt. Sehr viel tolle Erfahrungen gemacht dadurch und witzigerweise vor 3 Jahren hat 'n alter Freund und Weggefährte von ihnen, der 'n bisschen älter ist, hat seinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert und seine Frau hat heimlich Stunden leise die ganzen Band Jungs noch mal angefragt, die seit 15 Jahren nicht mehr zusammen gespielt hat, könnt ihr vielleicht für den einen Abend noch mal? Ja.
Dann haben die sich aus ganz Deutschland, die meisten wurden verteilt irgendwie, zusammengefunden im Heimatort, haben ein- oder zweimal geprobt, haben mich angerufen, kannst Du uns noch mal live mischen? Und dann haben wir das gemacht, das war echt Gänsehaut. War großartig, ich hab sogar Liveaufnahmen davon. Und irgendwie bekloppte Idee, die ich halt auch habe, ist die zu fragen, ob die nicht Bock hätten, so 2 Nummern auch an dem Arm zu spielen. Und der als Schlagzeuger hatten E-Drum-Setten ziemlich Gutes, wie ich so bei bei Facebook Videos immer wieder sehe.
Wär eine Möglichkeit, was Lautstärke betrifft, weil die Location akustisch nicht so doll ist, ansonsten hat er auch 'n akustisches. Sonst bringe ich 'n kein Konzert mit, geht auch. Genau. Klingt zwar bei den Und dann nur Rachiggers zur Maschine. Ja, okay.
Ist dann, ja, na gut, aber es wär dann eben nur Ja, aber mal gucken. Ja. Genau, Ragey Guards Machine ist dann so die die, wie soll man mal sagen, so die die ökologische Softy Version mit Karonenakustikgitarren Genau. Und geflüstert. Genau.
Es gibt ein sehr schönes Lied, das heißt Ich bin Shouter in 1 Mittelband oder so ähnlich. Ach so. Ganz, ganz großartig. Es ist so schön. Ich weiß wieder, ich kenn mich so ich kenn so schlecht Damen.
Das ist leider mein mein, ach, das wäre Die Dame oder die Namen. Namen mit n vorne wie Nordpol. Und also das wäre vielleicht auch noch eine Superkraft, die ich gern hätte, nämlich mir besser Namen zu merken. Aber, ah ja, das kann ich. Mit dem Wo den Namen kenn ich?
Genau Frank Frank, also ist einfach schön mit dir. Ja. Namen kann ich mir merken. Ja. Wirklich, also ich hab immer noch ganz, ganz viele Namen im Kopf von Seminarteilnehmern, so den Anfangsjahren hab ich ja selber die ganze Seminarverwaltung noch gemacht.
Und auch Gesichter, ich sehe dann Leute, früher auf der Musikmesse war das immer schlimm, ich gebe die Musikmessen andauernd, hier, ne, die kannten mich halt von Seminaren oder auch auch hier von von Home Recording d e der Plattform. Aber meinst Du, ich hab Namen und Gesicht zusammen bekommen? 'ner gewissen Menge, ich kenn einen Namen, ich seh auch Gesichter, aber Du bist doch der Torben Mayr. Nein, ich bin der Thorsten Müller. Ach ja, stimmt.
Okay, ne. Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Also Gesicht Ich hab keine Leute. Kann ich ganz gut erkennen, das geht, aber wie gesagt, so Namen, das ist Und wenn Ich hab mal von jemandem passiert. Wenn ich an Namen erinnern soll, fällt mir auch echt schwer, also ja.
Ja, das kenn ich. Ich fand mal was, was mich echt 'n bisschen persönlich getroffen hat, 'n Kommunikationstrainer, der sagte bei dem Seminar, wer sich den Namen seiner Gegenüber nicht merken kann, hat kein Interesse an der Person. Und ich find, das stimmt nicht, weil da sind sehr viele Personen da, wo ich genau weiß, die die konnte ich total gut leiden und denen hatte ich Interesse. Es ist einfach eine persönliche Schwäche. Vielleicht auch bei der Menge an Namen, die ich mir Oh, ja.
Für Seminare zu tun. Es muss es eben so, dass also während ich mit jemandem zu tun hab, vergiss ich den Namen nicht, ne. Aber wenn dann sozusagen das Gespräch auf jemanden kommt, dann kann es schon sein, dass ich auch sage, Mensch, boah, fällt mir nicht ein, der Name. Also so dieses da da, da habe ich die Situation noch, aber den Namen nicht mehr, ne. Ja, dann weiß ich nicht.
Kann ich gut nachvollziehen, Herbert. Ja. So Ralf, bist Du durch, Jörödel? Ja, Josef. Ja.
Oh Gott, oh Gott, Mensch. Mein Lieber, das war war großartig. Wie gesagt, für alle, die die durchgehalten haben, gibt's 'n gibt's 'n Sternchen ins Fleißheft, Fleißheftchen. Ich hatte schon mal eine Folge, die auch nicht Sehr schön. Fleißschenheft.
Ja, das könnte aus Warschauer kümmern, Johanna, sie ist ja geborene Warschauerin, die sagte, im Polnischen ist das Warschauer, der Warschauer Slang noch mal besonders, weil die Warschauer alles verniedlichen. Also da holst Du dir nicht einen Teller mit Butter für dein Brot, sondern Du holst dir einen Tellerchen mit Bitterchenleinchen, also doppelverniedlicht, für dein Brötchenleinchen. Ach, wie schön. Das ist so schön. Aber wahrscheinlich da son Teller, ne?
Also große Menge. Ja, sonst haben sie ja dauerhaft Angst, dass Du verhungerst, ne? Also Du also Ich hab grad noch meine Kamera aktiviert, Entschuldigung. Ach so. Mein Schwiegersohn ins Bier war mit unserer Tochter nach nach Weihnachten in Warschau.
Und dann kam er zurück und meinte, ja, also er war völlig fasziniert und so. Und dann meine ich aber mehr Polnisch kannst Du nicht, sagt er, nee, nee, nee, nee, leider nicht son paar Brocken und so manch. Aber ich hab ja eure Fotos gesehen. Das Wichtigste kannst Du und das ist polnisch essen. Wir haben jeden Tag, glaube ich, viermal gegessen, unfassbar, aber ich kenn das von mir selber, wenn wir da sind von mir besuchen.
Ja. Du sagst, wir haben gefrühstückt, wir waren zum Mittagessen bei Tante soundso eingeladen, wir kommen echt nur aufn Tee vorbei. Ja, ja, Berge. Pasta gibt's dann und noch kleine Häkchen. Hier noch haben wir noch den Schinken und die Wurst und dann haben wir noch 'n paar Brot und dann, weißt Du, wir haben ja den Auflauf noch gemacht und da die Tomaten und dann haben wir hier auch noch die Gurken, ganz wichtig.
Und Mama hat auch noch Pädophggi gemacht und unfassbar. Ja, krass. Ja, jetzt sind wir mal 'n ganz anderen Thema. Ja, jetzt, 2 Jahre abends. Also jetzt sind wir 'n bisschen mehr.
Lieber. Genau. Genau. Florian, es war eine Freude. Es war ein großes Kino mit dir.
Vielen Dank. Kann man bestimmt noch mal wiederholen und an alle vielen Dank, dass Du dabei warst. Schön, dass Du zugehört hast, durchgehalten hast, ne. Du kriegst dazu wie gesagt, jeder kann sich kann mir sein Stempelheftchen schicken für das für für für 'n Sonnenscheinstempel. Und ja, freu mich über jeden Kommentar auch zu dieser außergewöhnlichen Folge.
Außergewöhnlich, weil wir thematisch ja, glaube ich, Videokommunikation mal grob gestreift haben, aber who cares, ist mein Podcast. Ich mach einfach, was ich will. Ja. Ich darf das mal. Ja.
In diesem Sinne bis zum nächsten Mal und eine schönen Restwoche noch. Tschüs. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, vergeht mit der Zeit.
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