Cover: #208 - Verena Krüger: Video ist kein Nice-to-have, sondern Führungsaufgabe
VIDEO RELOADED Folge 209

#208 - Verena Krüger: Video ist kein Nice-to-have, sondern Führungsaufgabe

17. März 2026 50:13 Min. Zu Gast: Verena Krüger
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Worum es geht

Kommunikationsberaterin Verena Krüger erklärt, warum Video in Change- und Transformationsprozessen ein Gamechanger ist – und warum viele Unternehmen dieses Potenzial ungenutzt lassen. Im Gespräch geht es um fehlende Nähe in der Führungskräftekommunikation, die Verschiebung von Hochglanz zu Authentizität und ein pragmatisches Praxisbeispiel, das intern große Wirkung entfaltet. Die Folge macht deutlich: Videokommunikation ist zuerst eine Frage von Haltung, Klarheit und Mut zur Sichtbarkeit, nicht von Technik.

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Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

Kommunikationsberaterin mit Schwerpunkt interne Kommunikation, Social Media und Transformation

Verena Krüger ist Kommunikationsberaterin und spezialisiert auf interne Kommunikation, Social Media und Transformation. Im Gespräch bringt sie konkrete Praxisbeispiele zur Videokommunikation in Change-Prozessen ein.

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Heute geht's mal heute geht's mal nicht technische Themen, es geht auch nicht ja irgendwie Sichtbarkeit, sehe und ähnliche Sachen, die ich in letzter Zeit öfters hatte. Heute geht's wirklich die Kommunikation als solches und heute zu mir heute zu mir bei Gast ist Verena Krüger.

Hallo. Schon verplappert bleibt aber drin, wir sind im Podcast. Grüß dich Verena. Hi, freut mich. Ja, Verena ist Kommunikationsberaterin bei DZcon.

Sie unterstützt Unternehmen in heraus kommunikativen Situationen, ob jetzt in der Krise im Wandel oder wenn es strategische strategische Stakeholder Kommunikation geht. Mit kleiner Sprache und einem Blick fürs Wesentliche begleitet sie Teams und Führungskräfte durch komplexe Prozesse und wir sprechen heute natürlich über das Thema Video, also über die Wirkungen und den Einsatz von Videos in der Unternehmenskommunikation und auch darüber, wie sich Formate, Erwartungen und Qualität durch Social Media rasant verändert haben, von CEO Botschaften bis Reels. Was funktioniert heute wirklich? Ja, Du hattest ja schon eben im Vorgespräch angedeutet, dass dein Schwerpunkt hauptsächlich bei Social Media und interner Kommunikation, gerade im Bereich Transformation ist. Da möchte ich auch gerne mit dir einsteigen gleich, wenn er nicht ein Aber wäre.

Das Aber ist das Aber ist nämlich, dass ich meine 3 Einstiegsfragen noch stellen möchte, die ich jedem, der zu Gast bei mir im Podcast ist Podcast ist, stelle. Ja und die sind 'n ganz klein bisschen philosophisch. Von daher meine Frage, bist Du bereit dafür? Aber natürlich. Ich hab mir natürlich auch ein paar deiner Folgen vorher mal angehört, deswegen Ja.

Kenne ich schon das Prinzip. Du warst gewappnet. Ich hätte jetzt, ich hätte andere Fragen jetzt stellen sollen, ne, dann dann wär's spannender gewesen. Ich ich habe aber tatsächlich bewusst nicht zu viel schon drüber nachgedacht, also Das ist gut. Was ich jetzt darauf antworten will.

Da da dann brauche ich ja gar nicht groß erklären, was der Hintergrund der ersten Frage ist, rückblickend 1 Tages auf dein Leben bis zum heutigen Tage, wenn wenn wenn, na ja, ich finde immer, wenn man aufm Sterbebett liegt, klingt's so böse, aber wenn wir 1 Tages, sage ich mal, den Weg des Ganzen, des Vergänglichen gehen und wir schauen zurück auf unser Leben, die Situation. Was würdest Du sagen, welche Fähigkeit, wo Du jetzt noch nicht zufrieden mit bist oder die noch gar nicht beherrscht, würdest Du unbedingt noch bis zu deinem Lebensende lernen wollen? Ja, also finde ich eine spannende Frage, was ich definitiv, sage ich mal so charaktermäßig, ist definitiv Entscheidungsfreude. Ich bin nämlich gerne so, ich möchte immer alles auf einmal. Ja, am liebsten dann natürlich auch immer noch alles perfekt.

Also so das das ist, glaube ich, so all son Thema, da son bisschen entscheidungsfreudiger zu sein. Das das wär, glaube ich, was, wo wo ich ganz happy drüber wär und son bisschen so so private Skills oder oder hast ich supergerne oder wo ich mir supergerne eigentlich noch mal mehr Zeit für nehmen wollen würde, werden noch mal son paar Instrumente bisschen besser beherrschen, so. Das lasse ich in den letzten Jahren ziemlich schleifen, hab mal Okay. Gitarre angefangen und bisschen Klavier, bisschen Schlagzeug, so irgendwie immer verschiedene Sachen. Und eigentlich würde ich supergerne zum Beispiel so gerade Klavier so supergut beherrschen und da einfach mal was drauflos klimpern können oder auch einfach mal so spontan irgendwo Leute mit begleiten oder so.

Das das fände ich ziemlich cool eigentlich. Spannend, weil ich hatte heut schon mal eine Podcastaufnahme und da war das genau die gleiche Antwort. Also nicht das gleiche Instrument, da war's Mutter Monika. Mutter Monika. Aber es ist sehr selten, dass jemand sagt, Instrument beherrschen.

Von daher Hast Du? Spannend. Ich ich dachte, das haben viele, dass die so irgendwie Instrumente beherrschen wollen. Also also sind Sachen wie Geduld, Gelassenheit, kommen häufig. Also es ist sehr unterschiedlich, wirklich, sehr breit gefächert.

Ja, Geduld braucht man dazu natürlich auch. Das ist Wem sagst Du das? Ich hab 3 Instrumente gelernt, aber als Kind halt schon, beziehungsweise mit, also Gitarre und Bass habe ich mir selber beigebracht, aber Klavier und bei Klavier hatte ich 0 Geduld als Diene. Also nee, da habe ich mit 6 oder 7 angefangen und mein Klavierlehrer wollte so ganz klassisch halt nur Klassik spielen. Ich fand das richtig scheiße.

Habe ich ihm auch signalisiert, war ihm völlig egal, meine Eltern auch, dann habe ich's abgebrochen, mir irgendwann aufm Flohmarkt meinen Eltern, da war ich, glaube ich, 8 oder so, sone sone spanische Flamenco Gitarre gebraucht, gekauft. Da selber 'n bisschen rumgeklimpert, bis meine Eltern meinten, Du musst das erst mal Unterricht nehmen. Haben mir da auch eine schöne Konzertgitarre von Yamaha gekauft. Fand ich irgendwann auch ziemlich schnell kacke, muss ich ehrlich sagen, weil ich wollte Gitarre spielen. Ah.

Dann haben sie mich in die Musikschule geschickt. Gruppenunterricht mit 5 Kindern, fand ich so richtig ätzend und dann habe ich's ganz sein lassen und ich glaub mit 11 oder 12 son son son Beatles Song Book von meinem Vater gefunden, beziehungsweise nur das, Du kannst ja so Einzelnoten kaufen von Liedern. Mhm. Und das war, das waren die Noten von Let it Be. Ja.

Da hab ich mit Hängen und Würgen selber aufm Klavier Let it Be beigebracht, also aus dem, was ich ausm Klavierunterricht noch konnte und da waren Gitarrenakkorde drüber gemalt. Mhm. Und da habe ich gemerkt, Gitarre ist viel besser und hab wie ein Berserka teilweise 3, 4 Stunden am Tag geübt, dann die SE Gitarre und der Rest, der hat sich irgendwann ergeben. Von daher, ich kenn das sehr gut. Da muss man sehr viel Geduld haben.

Ja, ja, doch. Ja, mit Gitarre ist tatsächlich bei mir ähnlich gewesen so. Die Gitarre meiner Mutter lag rum, habe ich mal drauf rumgeklimpert. Auch erst mal son bisschen selber beigebracht, dann Unterricht zwar war zwar Einzelunterricht, aber der Lehrer wollte auch son bisschen andere Sachen, als ich gerne spielen wollte. Der wollte mir auch irgendwie der wollte, dass ich quasi auf der Grifftabelle von jeder von jedem Griff weiß, wie die Note heißt und so was und danach wirklich nach Noten spielen bei der Gitarre.

Okay. Und ich wollte dann doch mehr so auch Akkorde oder ne so so und dann auch eher so coole Rockmusiksofas spielen. Das passte da doch nicht so ganz zusammen. Ja. Ja, da versauen sich viele Instrumentallehrer wirklich mit ihren Kunden, also kundenfreundlich und was aus Marketingsicht betrachtet, ist es überhaupt nicht.

Ja. Das hat damit zu tun. Ich hab witzigerweise 15 Jahre lang einen Lehrauftrag als externer Dozent an der Bundesakademie für Musikalische Jugendbildung gehabt und da gehen Lehrer, also sowohl Musiklehrer aus weiterführenden Schulen als auch Instrumentallehrer aus Musikschulen hin, sich weitere Skills, weil bei mir war's halt Tontechnik, ne, wie kann man das einsetzen, weil das ja in den letzten 20, 25 Jahren aufgekommen ist, aber auch so pädagogische Skills anzueignen, beziehungsweise darauf wollte ich hinaus, diejenigen, die 'n reines Instrumentalstudium hatten, haben sich dort die pädagogische Qualifikation holen können, zum Beispiel Musikunterricht in der Schule oder in 'ner Musikschule machen zu können. Mhm. Und solche Menschen habe ich da häufig kennengelernt und für die war im Studium schon von ihren Profs, von Mitstudenten und Dozenten im Prinzip klargestellt worden, wenn Du später nicht der Konzertpianistin sonst was wird, was keiner wird, also das ist unter einem Prozent die Chance, dann endest Du in der Musikschule.

Also das war so das Abstellgleis, das war so die eine Worst Case Geschichte. Ja. Und mit der Einstellung sind viele dann auch hingegangen und prügeln dann einfach ihr Klassik Zeug stur durch. Es ist natürlich wichtig Musiktheorie und Noten im Prinzip auch, aber man versaut sich unheimlich mit den Schülern, wenn man da gar nicht auf die Bedürfnisse angeht. Ja.

Nee, das war tatsächlich, das hat mich dann auch, da hat er mich zu sehr gepusht dahin, was ich eigentlich gar nicht wollte. Das ist dann echt schade. Ja. Ja. Na ja.

Hört man sehr oft, leider. Ja. Ja. Frage Nummer 2, wie würdest Du, also eine gute Fee kommt zu dir und sagt, Mensch hier, ne, Verena, Geld spielt keine Rolle, was kostet die Welt, wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten? Und ganz wichtig, es ist rein hypothetische, jetzt mach dir keine Gedanken, wenn Du sagst, ich wär am liebsten freiberufliche Surflehrerin in Marokko oder irgendwas, weil ich erlebe regelmäßig, dass jemand, der angestellt ist, son bisschen gehemmt ist in seiner Kreativität, wo ich immer sage, ey, ist doch egal.

Es geht nicht darum, dass dein Arbeitgeber jetzt sagt, Moment mal, der die ist nicht glücklich bei uns. Es geht eine gute Fee, da sind wir ja schon im Bereich des Irrialen, aber wenn wirklich, ne, der der der der der Flaschengeist kämen, was was was würdest Du sagen, wär der absolute Traum, wo Du arbeitest und was Du tust? Ja, also das das, was ich tue, da muss ich aber tatsächlich ehrlich sagen, da bin ich schon an 'nem ganz guten Punkt, weil also ich fand wirklich dieses Thema Kommunikation, das hat mich halt einfach immer fasziniert und deshalb habe ich mich dann ja letztendlich auch dafür entschieden, das zu studieren. Und muss wirklich sagen, dass jetzt grade auch so mit diesen Schwerpunkten, die ich halt habe mit Social Media, interne Kommunikation, audiovisuell, Das sind halt wirklich Bereiche, die mir wirklich auch Spaß machen, die ich superinteressant finde, grade auch das Thema interne Kommunikation. Ich finde einfach so, die Mitarbeiter sind so ein wichtiger Stakeholder des Unternehmens und ganz oft denken viele Unternehmen aber halt immer nur an die externen Stakeholder.

So, ne, also das das sind wirklich so Bereiche, das finde ich wirklich, wirklich super. Das macht mir total Spaß. Bin grade auch zunehmend, wir sind natürlich auch bei der ganzen KI Thematik dran und da bin ich grade auch eben dabei, mich da sehr intensiv mit auseinanderzusetzen, wie man das eben auch in diesen verschiedenen Bereichen weiter integrieren kann. Und das finde ich halt auch noch mal 'n superspannenden Bereich. Also ich muss ganz ehrlich sagen, wirklich von den Inhalten bin ich superhappy, wo ich bin und was ich grade so mache.

Was den Ort angeht, also wenn ich mir da wirklich was wünschen könnte, würde ich am liebsten eigentlich auf 'nem Boot kriegen. Okay. So so irgendwo nirgendwo, sag ich mal, aufm Meer, einsame Insel, aber dann auch nur mit der Prämisse, dass ich mich jederzeit irgendwo hinbiegen kann. Also dass ich da quasi meinen Rückzugsort habe und ja, von da auch, sage ich mal, in Ruhe arbeiten kann, aber auch immer zwischendurch dann zu Kunden vor Ort hin kann, mich mit Kollegen treffen kann. Also so, weil diese Mischung, das das finde ich tatsächlich oder das das finde ich eigentlich ziemlich cool, wenn das irgendwie ginge, weil ich privat tatsächlich sehr die Ruhe schätze und Natur und ich liebe es aufm Wasser zu sein und ich liebe es auf Boden.

Also tatsächlich auch lieber kleiner als größer, so son Riesenkreuzfahrtschiff, wo man dann schon gar nicht mehr merkt, dass man aufm Wasser ist. Muss jetzt auch nicht sein, sondern wirklich so so was Gemütliches, Kleines, das fände ich schon cool. Nicht schlecht, nicht schlecht. Erinnert mich an einem meiner besten Freunde, der ist Grafiker, Webdesigner auch für meine ganzen Sachen, der hat immer die verrückte Idee mit 'nem Geschäftspartner vor 25 Jahren, wo sie dann den Plan hatten, sie werden ja sowieso die Weltherrschaft erringen als supererfolgreich Unternehmen, so die typischen Pläne und Ideen, die man hat. Und sie hatten die wahnwitzige Idee, Ihr Ziel wäre 1 Tages ihre Werbeagentur auf 'nem großen, auf 'ner großen Segelyacht, wo also auch 3, 4 Büros dann untergebracht wären, wo sie dann quasi übers Mittelmeer bis in die Karibik sonst auch son richtig dickes Ding.

Da da ist die Firma drin und man arbeitet halt von überall weltweit und ja, Internet ist ja dann in 25 Jahren kein Thema. Von daher interessant, ich ich kann mich nicht mehr in, was das was der Punkt war, wo sie dann auch im Nachhinein sagten, das war eine saublöde Idee. Ich aber es waren son paar Punkte, wo er sagte, es war einfach nur 'n Hirngespinst, aber völliger Unsinn eigentlich. Ja, also ich stell's mir in der Umsetzung, ja, in der Umsetzung stelle ich's mir tatsächlich auch herausfordernd vor, also weil da braucht man dann ja doch einiges an an Equipment et cetera. Also glaube ich schon, dass das nicht so ganz einfach ist, aber ja, die Theorie ist auf jeden Fall super.

Ja, ich denk mal, irgendwann kriegst Du auch 'n Lagerkoller. Also wenn Du jetzt irgendwie 6 Wochen lang oder 8 Wochen lang mit den Kolleginnen und Kollegen Das Thema zusammen bist. Mhm. Das kann ich mir auch gut vorstellen. Ich kann's kann's nicht beurteilen.

Ich war in meinem ganzen Leben anderthalb Jahre angestellt und hatte in Höchstzeiten 3 Mitarbeiter, also selber Mitarbeiter und das sind auch gute Freunde gewesen. Von daher hatte ich immer das Glück, nicht unbedingt mit Menschen, mit denen man jetzt nicht so ganz gut kann, längere Zeit zu verbringen, aber ich stell's mir dadurch dadurch, dass ich diese Luxsituation hab, das nicht zu haben, stell ich's mir besonders herausfordernd vor. Ja, das das stimmt. Das kann natürlich auch noch 'n guter Punkt sein. Deswegen wär mir hier auch die Prämisse wichtig.

Man man kann da jederzeit weg, wenn man dann doch mal woanders hin muss und auch mal unter, also dann bei mir umgekehrt auch mal unter Menschen. Weil das ist Klingt gut. Dann. Ja. Ja, ja, also ja, also ich merke aber, ich war jetzt wirklich Montag bis Donnerstagabend unterwegs quer durch durch Süddeutschlandpfalz, Odenwald, Franken, im Badischen irgendwo, also echt viel unterwegs und ich war gestern einfach nur froh, mit keinem Menschen reden zu müssen.

Ich hab meiner Frau gesagt, wir können uns aufs Sofa versetzen, wir können 'n Glas Rotwein trinken, aber ich will nicht reden. Mhm. Ich hör einfach nur Ruhe haben. Ja. Ja.

Ja. Ja, das finde ich nämlich auch gerade, wenn man im Job so viel kommunikativ sowieso unterwegs ist, dann ist das tatsächlich privat auch mal ganz schön, da dann 'n Rückzugsort zu haben, ja. Absolut. So, 3. Frage, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und was hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen?

Also lebende oder nicht mehr lebende Person natürlich. Ja, also tatsächlich muss ich da sagen, es ist vielleicht 'n bisschen ungewöhnlich, aber wen ich aktuell etwas faszinierend finde, ist der Quarterback der San Francisco Fordeniner aus Brock Perty. Also ich guck gerne NFL. Und was ich bei ihm so interessant finde, ist, dass er, oh, ich weiß gar nicht mehr, ich glaub, ich weiß gar nicht mehr, ich glaub 2022 oder so, wurde er gedraftet an letzter Stelle und an als letzt gedraftetter in der NFL kriegst Du den wundervollen Titel Mister irrelevant. Okay.

Und kriegst dann natürlich auch erst mal keine Starterposition, sondern sitzt dann irgendwo im Back-up und der ist dann nämlich in seiner ersten Saison auch erst mal so als Quaderback Nummer 3 so und keiner hat ihn aufm Schirm. Und dann war's nämlich tatsächlich so, dass er dann zufällig oder dass dass die VD Schneider dann tatsächlich 2 Quaderback Ausfälle in der Saison hatten, sodass er dann ran musste. Und seitdem liefert er ab und ist mir jetzt mittlerweile halt, ich glaub seit 2 Jahren deren Start in Quaderback. Und alles, was ich von ihm halt so an Interviews und so was auch lese, das hat mich total fasziniert, weil natürlich diese Story ist ja superschön so von Mister Irelevant und jetzt hat er sich halt 'n fetten Vertrag gesichert bei den Frau Dallas und da wurde er natürlich auch immer viel gefragt, weil er hat halt auch superviel Hate immer bekommen, so von wegen, weil er halt so so spät gedraftet wurde. Haben wir mal alle gesagt, ach, der kann doch eigentlich doch gar nix, ne.

So, das ist alles Glück, das sind alles nur die Spieler ihn rum, die ihn so durchtragen. Und er selber sagt halt oder hat halt gesagt, dass er immer wusste, dass er's kann und quasi nur so auf seine Chance gewartet hat, dass er das beweisen kann sozusagen. Und und hat das, sag ich mal, auch immer so beibehalten die ganze Zeit über, auch wenn halt dieser Hate und so kam. Er hat immer gesagt, ich weiß, dass ich das kann und ich, ne, wenn ich meine Chancen kriege, zeig ich das. Jetzt war er auch wieder verletzt, aber ne so und dieses Mindset hat mich irgendwie sehr beeindruckt, muss ich sagen.

So so diese Gelassenheit und auch auf trotz des ganzen Hates drumrum hat er dann ja auch weiter abgeliefert, weil er einfach dieses Mindset hat, ich lass mich davon nicht beeindrucken. Ich mach hier weiter mein Ding, weil ich weiß, dass ich das kann. Und auch dieses Vertrauen so darin, so das, was ich nicht beeinflussen kann, lass ich halt, da da mach ich mir keinen Kopf drum, sondern konzentrier mich auf das, was ich beeinflussen kann. Der ist dann nämlich auch superfleißig und ja, sagen halt auch alle ihn rum, dass er halt immer fleißig war, auch als er Quarterback 3 war und eigentlich jeder dachte, der kommt nicht zum Zug. So, ne und und das weiß ich nicht.

Das das hat mich irgendwie mal sehr beeindruckt, als ich das so jetzt immer mitverfolgt habe. Und ich glaub, mit so jemandem sich mal zu unterhalten, das fände ich tatsächlich sehr interessant so genau so dieses einfach dieses dieses Mindset vielleicht auch son bisschen auf sich überschwappen zu lassen, weil das das finde ich schon krass, ja. Klasse. Also es ist, NFL sagt mir gar nix, hätten wir auch chinesisch reden können, aber das ist bei Fußball genauso. Aber die das Mindset finde ich spannend.

Das ist so, für mich hört sich das nach 'ner Mischung aus Demut und starkem Selbst Vertrauen und Bewusstsein, aber nicht übertriebenem. Ja. Weil da genug Demut vorhanden ist, nicht zu sagen, ich bin der Geilste und Tollste. Etwas, was man in der heutigen Welt, wir kennen uns ja über LinkedIn, auch bei LinkedIn leider sehr häufig vermisst. Ja.

In unserer Gesellschaft in Deutschland auch. Also es ist immer wieder erstaunlich, wenn ich mit Leuten rede, so ausm weiteren Umfeld, nicht im Freundeskreis, auf welch hohem Niveau viele Menschen jammern, auch bei LinkedIn die Diskussionen zum Teil. Also der Klassiker ist ja, das ist jetzt 'n ganz anderes Thema, aber dieses, boah, Arbeitgeber habt ihr nicht mehr zu bieten als 'n als 'n Obstkorb. Ja. Ja, also kann man drüber diskutieren, ist auch nicht mein Thema.

Ich denk mir immer nur, ey, wir sind in totalen Krisenzeiten. Es gibt viele Leute, die hätten gerne 'n Job, deswegen sollst Du jetzt ja nicht Überstunden machen, aber Du sollst nicht auch noch weiter Forderungen stellen und jammern irgendwie lauter, ey, uns geht's allen noch verdammt gut. Seid einfach mal 'n bisschen demütiger mit dem, was da ist und stellt euch darauf ein, dass es nicht selbstverständlich ist, ne. Und das, ich find das so eine Grundeinstellung zu haben, dass man eine gewisse Demut hat und trotzdem Selbstvertrauen, das ist schon echt super. Ja.

Ja, und das sagen nämlich auch sehr, sehr viele, dass er einfach auch aufm Boden geblieben ist, so, ne, obwohl er dann jetzt mittlerweile auch zu den Top Quarterbacks gehört, aber da halt nie, sag ich mal so, das Wesentliche ausm Blick verliert, ne. Und das ja, ist schon, ja, fand ich sehr beeindruckend. Da hast Du grad eine schöne Formulierung geliefert, nämlich das Wesentliche nicht ausm Blick verlieren. Erzähl dann noch mal kurz, was dein was dein, wir hatten's im Vorfeld schon, aber ich möcht's gerne dich selber sehen lassen, was dein Steckenpferd aus den Tätigkeitsfeldern, die ich eben an angeführt habe, was dein Hauptwirkungsbereich ist und wie da Video reinkommt. Genau, also hatte ich ja eben, wie gesagt, schon mal son son bisschen angedeutet, so, dass meine Schwerpunkte vor allem in der internen Kommunikation und Social Media liegen, jetzt eben auch mehr KI zunehmend und da ist natürlich Video 'n superzentrales Thema, ne.

Also grade jetzt im Bereich Social Media oder beziehungsweise das ist ja auch 'n Bereich, der der das Thema Video grade für Unternehmen ja auch sehr schnell verändert hat so oder wo sich halt sehr, sehr schnell sehr, sehr viel verändert, ähnlich wie jetzt auch mit mit den ganzen KI Entwicklungen. Und genau, da da begleite ich halt meine Kunden oder berate meine Kunden dann eben vor allem auch in die Richtung, sone, brauch was für Videos könnte man benutzen? Braucht man überhaupt Videos? Weil ich sag mal, das das ist ja immer son, man muss ja schauen, was ist eigentlich mein Ziel? Was will ich erreichen?

Wen will ich erreichen? Und darauf basierend schaut man dann ja, was man macht. Das Ganze ist natürlich auch mal 'n bisschen abhängig von den Ressourcen, die zur Verfügung stehen. Und da ist halt tatsächlich Also ich mach dann eben jetzt auch nicht nur Videoberatung, sondern ne, das ist dann schon son Gesamtpaket, das dass wir da dann oder dass ich dann da in verschiedenen Bereichen dann auch so so so die integrierte Kommunikation dann auch eben berate und wir dann wirklich gucken, okay, ne, das ist jetzt nicht nur ein Kanal und wir machen jetzt nur Video, sondern das ist dann schon ganzheitlich gedacht, dass wir da dann eben gucken, okay, was macht Sinn und wie macht da in dem Falle dann eventuell auch Video Sinn, in welchen Formen? So, das das würde ich mal so gut beschreiben.

Wie hast Du die letzten Jahre erlebt, so wie es die Veränderung betrifft? Also aus meiner Sicht zum Beispiel, ich komm ja aus 1 ganz anderen Ecke ursprünglich auch, bin erst seit, haben wir jetzt 2026, seit 17, 16, 16 16, 17 Jahren im Bereich Video unterwegs. Erst fällt mir gerade so an, das klingt klingt so klingt so alt. Ich bin erst seit 17 Jahren und wieder. Na, aber so in den letzten Jahren finde ich, ist die Entwicklung schon massiv, weil durch Corona natürlich Deutschland sanft aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist, sage ich mal, ein bisschen provokant.

Es ist ja noch lange nicht erwacht, wenn ich mir anschaue, was in anderen Ländern läuft oder 'n schönes Beispiel, was auch wird auf sonem Podcast mit 'nem schwäbischen Maschinenbauingenieur, der in die amerikanischen Südstaaten ausgewandert ist und der erzählte, wenn Du da auf 'n Maschinenbaumessen gehst, da gibt's wirklich, also ich weiß nicht, welche Messe das war, aber sagt, in 1 Messe gibt's 'n Content Hub in der Mitte 1 großen Halle. Da sind kleine Videocast Studios mit Influencern aus dem Maschinenbau, wo die Firmen sich dann halt einbuchen, von den Influencern interviewt zu werden. Und dann jedes Mal, wenn ich bei 'nem Maschinenbauunternehmen bin und den davon erzähle, die Augen werden ganz groß, nein, also wie, was sagt, das also das muss man ja nicht genauso machen. Aber ihr geht auf die Messe mit 'nem gedruckten Prospekt. Aha.

Und ich weiß von dem von dem ausgewanderten Kollegen, dass die Amerikaner innerlich dann halt erst mal sich halb scheckig lachen, weil 'n Prospekt, 'n Jahr 2025, 26 ist 'n nettes Add on, aber reißt keinen mehr vom Hocker. Ja. Wie hast Du das im letzten Jahr erlebt, die Entwicklung? Ja. Ist da mehr Offenheit oder ist da immer noch sehr viel Verschnupftheit, was Thema Video betrifft?

Also ich sehe da schon definitiv eine 1 große Offenheit an vielen Stellen. Es ist tatsächlich dann oft eben genau dieser Punkt der Umsetzung so, ne. Was macht man jetzt genau? Wie macht man es genau? Wo bietet es sich wirklich an?

Und ich find halt da eben gerade auch so so diese Thematik, es hat sich jetzt alles so schnell verändert. Also es gibt dann ja auch immer wieder so diese Unternehmen, die dann denken, okay, müssen wir jetzt auch irgendwelche Tanzvideos auf TikTok machen? Ja. So, ne genau, weil das ist ja genau dieses Thema so Video ist ja ein Riesenbereich. Also Video ist ja nicht gleich Video, sondern wir sprechen da ja wirklich eben von so solchen Kurzvideos auf TikTok im Hochkantformat bis zu Imagefilmen hochprofessionell produziert im im Querformat oder ne, je nachdem.

Oder auch Statements von CEOs für die interne Kommunikation oder wiederum Videos von Konferenzen oder oder Schulungen oder Das ist ja alles für sich was komplett Unterschiedliches. Und das ist, finde ich, son bisschen auch eine in den letzten Jahren so so schnell entwickelt hat. Ah, ich sag mal, also ich mein, ich bin jetzt ja noch nicht sonder, also so ist superalt. Ich ich mein, ich werd jetzt bald 30 und es war schon so in meinem Studium war einfach noch sehr, sehr stark dieses klassische Videoquerformat. So, ich weiß auch noch, da hat mal jemand auch zu mir gesagt, so ja, denk bloß nicht dran, 'n anderes Format als quer zu machen, sobald wenn Du Video machst.

Mhm. Also klar gab's da auch schon Hochkantvideos, aber das ist ja, sage ich mal, so richtig groß geworden, auch grade für Unternehmen, insbesondere als dann TikTok groß wurde so. Und da da reden wir jetzt ja von 'nem Zeithorizont. Kann ich genau, das war 2 18 oder so was. Also das sind jetzt 8 Jahre.

Mhm. Und also das ist ist schon eigentlich eine 1 Zeit, aber das das hat sich in der Zeit einfach so so schnell entwickelt, dass da dann auch die anderen Plattformen nachgezogen sind und hochkann einfach immer mehr jetzt bei Social Media ja mehr oder weniger das Standardformat ist. Und gleichzeitig wollen Unternehmen dann aber teilweise ja trotzdem, dann haben sie für interne Kommunikation dann vielleicht wieder irgendwie Screens, wo das dann drauf soll, wo das dann mit dem Querformat wieder muss. Mhm. Und das sind ja einfach so Herausforderungen, die jetzt in den letzten Jahren gekommen sind, wo man dann tatsächlich sorry, jetzt ist hier der Hund gerade im Hintergrund.

Alles gut. Das ist live. Ja. So, ich hoffe, der beruhigt sich gleich wieder. Der hat wahrscheinlich unten grad wieder irgendwie die Müllopfour oder irgendwas gehört.

So, genau, jetzt habe ich gerade meinen Satz verloren. Hochkant, Querformat, Hochformat. Genau, so, ich weiß jetzt aber nicht mehr, wie ich den Satz angefangen hatte und wo ich jetzt drauf hinaus wollte, da hat mich jetzt der Hund 'n bisschen rausgebracht tatsächlich. Alles gut, alles gut. Genau, aber auf auf jeden Fall halt, ne, die diese Entwicklung stellt Unternehmen definitiv vor vor große Herausforderungen auch.

Und ja, da fühlen sich dann, wie gesagt, manche, glaube ich, auch son bisschen gedrängt, jetzt eben wie gesagt, dann so, ne, in Richtung, müssen wir jetzt nicht gedrängt jetzt eben wie gesagt, dann so, ne, in Richtung, müssen wir jetzt nicht auch auf TikTok da irgendwie was machen. Mhm. So, wenn er gleich nicht aufhört, dann muss ich vielleicht einmal ganz kurz kurz Nachkochen sprechen. Alles gut lassen. So, genau, aber cool.

Dann steht da mal eine heraus. Ja. Ja. Geht ja dank KI mittlerweile. Ja, sehr spannend.

Aber das Interessante ist, Du hast viele Formate und Einsatzgebiete genannt, die, sage ich mal, die schon bekannter sind und sage ich mal, aus meiner Sicht schon eher die klassische Kommunikation sind. Und ich erlebe aber auch da, dass Unternehmen trotzdem, dass für die meisten Unternehmen kein alter Hut ist, wo man sagt, das machen wir schon lange. Der Imagefilm, ja, ist ja auch sehr umstritten. Sogar meine Kunden sagen mir, dass sie das mittlerweile sehr kritisch sehen, weil die Halbwertszeit halt recht gering ist. Es kommt immer darauf an, wofür man den einsetzen will.

Das ist nämlich der Punkt. Viele Imagefilme sind ja, wir sind die tollsten, größten und Besten und ich hab das jetzt allein letztes Jahr viermal Kontakt mit Unternehmen erlebt, dass die Marketingabteilung unter der Hand sagte, na ja, eine Geschäftsführung wollte das, weil 'n anderes Unternehmen, 'n Mitbewerber hat auch son Imagefilm. Ja. Dieses, die haben einen, wir wollen auch einen. Also das genau das, was Du eben gesagt hast, der der Zweck, das Ziel, völlig egal, die haben den auch, man muss einen haben und dann werden er halt mal 50000 Euro rausgebuttert.

Mhm. Aber ich find grade spannend, Social Media gehört ja auch dazu im Rahmen von Marketing, dass wirklich zielorientierte Videokommunikation. Wir bedienen ja alles das, was Du also alles andere neben dem, was Du eben beschrieben hast. Also ne, wir zeigen Unternehmen nicht, wie sie Imagefilme drehen. Ist man der Dienstleister.

Social Media sind die meisten schon unterwegs, ne. Es ist ja auch eher so, dass da die Struktur vielleicht nicht nicht da ist, aber ich erleb das wirklich bei fast jedem Unternehmen, wo wir sind, die sind im Social Media mit Videos schon gut vertreten. Dann kommen halt so Sachen wie interne Ansprachen, da wird's dann schon 'n bisschen dünner, ne, so was hat man ja vielleicht mal, macht man Teams Call, Town Halls oder so was eher selten und spannend wird's halt dann, wenn man wirklich gezielt Prozesse durch Video ersetzt. Also ich hatte jetzt gestern zum Beispiel 'n Workshop mit 25 Vertriebs- und Marketingmitarbeitern 1 mittelständischen Unternehmens, da ging's darum, wie können wir unseren Vertrieb in unser Marketing, zum Beispiel Webinare, LinkedIn live, Livestreams, Verkaufsgespräche, Videobotschaften im Verkauf, Angebotspräsentationen mit Video halt 'n bisschen aufpeppen. Erlebst Du, dass Unternehmen mit sowas auch schon kommen oder überhaupt, sag ich mal, 'n Schimmer davon haben oder ist es eher eher so, dass alles, was ihr ihnen bringt oder 'n Großteil ist, was ihr schon mitbringt, für sie neu ist?

Oder haben die solche Ideen, dass sie sagen, ach, habt ihr nicht 'n Format, wo wir im Vertrieb irgendwie 'n bisschen was machen können oder das ist wirklich eher so die klassische Unternehmenskommunikation? Ja, also wir sind tatsächlich eher so in der klassischen Unternehmenskommunikation unterwegs. Also ne, deswegen ist es bei uns dann auch viel eher in Richtung, sag ich mal, strategische Videos, eben dann zum Beispiel für die interne Kommunikation, da dann eben so zum Beispiel Statements oder auch dann da Veranstaltungen, dass da eben entsprechend die inhaltliche Vorbereitung und eben aber auch, dass das dann ordentlich gestreamt wird und alles, ne. Also solche Geschichten, also da ist tatsächlich bei uns, wie gesagt, da wir halt viel in in diesen schwierigen kommunikativen Themen eher unterwegs sind, ist das bei uns tatsächlich da auch viel noch eher das Klassische. Aber auch da finde ich, werden viele Potenziale nicht genutzt, grade eben auch in der internen Kommunikation.

Ich fand das jetzt auch so spannend. Es kam ja jetzt grade kürzlich der Trendmonitor interne Kommunikation, 2026 wurde grade veröffentlicht und den habe ich mir natürlich auch schon mal son bisschen angeguckt und was ich da zum Beispiel sehr, sehr spannend finde, da ist halt Change und Transformation natürlich 1 der Topthemen, also Platz 2 der der strategisch relevanten Themen aktuell. Ich hab mir hier mal son paar Zahlen rausgeschrieben. Also Platz 1 war Verständnis für wirtschaftliche Ziele, Strategien, Prozesse, Entscheidung, dann eben Platz 2, Change und Transformation und Platz 3, Unterstützung der Führungskräfte bei der Kommunikation. Und für die Zukunft sehen sogar 8 86 Prozent das Thema Change auf Platz 1, also so, ne, das das ist wirklich da das Topthema.

Und dann, wenn man sich dann aber den Report weiter anguckt, dann sieht man auch, dass die Top Herausforderungen sind oder die die größte Herausforderung eigentlich ist, die Mitarbeiter zu erreichen. So, das das ist halt die größte Herausforderung, vor der die Unternehmen stehen. Und wenn man dann noch mal weiterguckt, sieht man, dass aber auch nur 13.7 Prozent der Unternehmen Video oder Audio und Video für die Führungskräftekommunikation benutzen. So und ich sehe da halt direkt einen Zusammenhang, weil ich mir nämlich denke, gerade für diese Themen und gerade für Change und Krise, da finde ich, bleibt das Thema Video total hinter den Möglichkeiten. Also ne, wenn man hier halt wirklich schon sieht, 13.7 Prozent nur für die Führungskräftekommunikation.

Und dabei ist eben grade Change- und Krisenkommunikation ist ja Führungskräftekommunikation. Da ist es wichtig, dass die Führungskräfte das Management, dass die Gesicht zeigen, dass die authentische Botschaften vermitteln nach innen zu ihren Mitarbeitern und was ist dafür besser geeignet als Video? So und das ist halt eben wirklich, finde ich, das das fand ich jetzt noch mal sehr, sehr bezeichnend, die diesen Report, wo das jetzt noch mal so deutlich hervorkommt, weil meiner Meinung nach ist wirklich, die Mitarbeitenden besser zu erreichen, das Thema Video einfach mit das Beste, so. Was glaubst Du denn, woran das liegt? Also es ist ist ja erst mal zu erkennen, ist die eine Sache, aber dann auch umzusetzen hat ja 2 Komponenten.

A, wie mache ich's inhaltlich bis hin zu, wie präsentiere ich mich selber? Also Du, mit das wichtigste Thema, was wir erleben, ist natürlich Vertrauen aufbauen, ob's jetzt Marketing im Vertrieb oder interne Kommunikation ist oder halt Wissen zu vermitteln, aber auch da gehört Vertrauen dazu, weil wenn Du den Leuten nicht vertraust, guckst es denen nicht an und glaubst ihnen nicht. Also zum einen, wie gesagt, die Umsetzung im Sinne von Vorbereitung, inhaltliche Themen, aber irgendwie muss das Ganze natürlich auch auf der technischen Seite realisiert werden. Ja. Das gehört nur mal dazu.

Das ist etwas, was für viele eine Qual ist, weil sie in anderen Bereichen gewohnt sind, mit den Skills, die sie halt gelernt haben, im Laufe ihres Berufslebens auszukommen. Also das ist ja nicht nur inhaltlich 'n neues Thema für viele, sondern auch technisch. Wie erlebst Du das oder was denkst Du, ist die größte Hürde und wie ist da die Bereitschaft von Unternehmen? Weil da geht's ja auch, ob Du jetzt 'n Dienstleister holst, was ab 'nem gewissen Punkt keinen Sinn mehr macht. Also wenn Du sagst, ich will jede Woche interne Kommunikation mit 'n Video machen, brauchst Du ja keinen Dienstleister holen, das kannst Du nicht bezahlen.

Also für den Video, für die Videoproduktion. Was ist da so die die die größere Herausforderung oder in welcher Reihenfolge würdest Du die sehen? Ja, also die Reihenfolge ist eine spannende Frage. Also ich würd tatsächlich so, aus aus meiner Erfahrung sind's tatsächlich auch 2 Themen, wobei tatsächlich jetzt so beim meinen Hauptkunden grade ist dieses Thema Equipment und und aus Equipment und Know how an sich ganz gut gegeben, dass da auch eine ganz gute Grundausstattung zum Beispiel da ist. Da ist es dann oft mehr das Thema Zeitmangel, also Ressourcen.

Das kommt aber teilweise natürlich auch noch mal drauf an, was man jetzt für Formate hat. Da könnt, ne, kann man dann sicherlich eben gucken, wie kann man da die Videoprozesse entsprechend auch effizienter gestalten? Das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt. Und das 2. Ist aber auch tatsächlich, gerade was die Führungskräftekommunikation angeht, ist leider auch von dem, was ich so mitbekomme, ganz oft, dass da die einfach das Verständnis beim Management für dieses Thema nicht vorhanden ist oder oder da auch eine gewisse Zurückhaltung da ist, weil natürlich gerade jetzt auch in Change und Krisenprozessen oder Situationen sind die halt oft eher vorsichtig und zurückhaltend.

So, was ja auch vollkommen verständlich ist, Aber ich glaub, da ist es auch eben immer noch mal son wichtiger Punkt, dass da auch die Aufgabe der der Unternehmenskommunikation auch noch viel, viel mehr ist und auch in Zukunft sein wird, dieses Verständnis beim Management auch einfach zu fördern. Warum dieses Thema Video so wichtig ist. So, also ich meine, es ist teilweise dann nicht mal nur Video, sondern dass dann generell viel zu wenig kommuniziert wird, egal über welche Formate und dann eben Video erst recht nicht. So. Ja.

Und ich glaube, da ist halt eben für für beide Punkte, dass da wirklich die diese Aufgabe der Mitarbeiter in der Unternehmenskommunikation sich zunehmend auch dahin son bisschen verändern wird, dass da viel, viel mehr Arbeit in die Richtung eben passieren muss, das Management davon zu überzeugen, warum die Kommunikation in diesen Situationen so wichtig ist und warum auch grade da immer mal vielleicht mit 'nem kurzen Video Statement oder 'nem kurzen Videointerview oder ne, weil weil das dann einfach die die Nähe, die Authentizität schafft, die solche schwierigen Situationen einfach brauchen. Interessant ist, fällt mir gerade ein, ich zurückblicke, wir waren ja früher, auch bevor wir hauptsächlich Unternehmen beraten haben, wie sie's selber machen, ist ja mehrheitlich Prozesse und auch Bereiche, die jetzt nicht die klassische Unternehmenskommunikation sind. Aber früher haben wir ja eine Produktionsfirma ganz klassisch gehabt. Schwerpunkt war interne Kommunikation in Unternehmen und ganz viel Training, weil wir mit 'ner Trainingsfirma zusammengearbeitet haben und ich erinnere mich an ein Projekt für einen großen deutschen Telekommunikationsdienstleister Anbieter, da kann man sich überlegen, gibt ja nur ganz wenige. Die hatten genau das Thema, da hat der der der oberste Chef 1 Tochterfirma hat für ein Event eine Ansprache, also es ging Führungskräfteevent, 'n Video als Ansprache gemacht.

Da sind oft mehrere Sachen in der gleichen Richtung raus entstanden und wir waren bei dem Event selber auch vor Ort und hatten da die Möglichkeit, teilweise auch ungewollt, ne, so beim Abendessen irgendwie dann mit den Leuten, die zum Beispiel, sage ich mal, eher weiter unten, ohne das jetzt werten zu meinen, aber es ging Geschäfte halt, ne. Also der der Boss ganz oben über alle Shops und die Verkäuferinnen, Verkäufer in den Shops. Mhm. Und damals schon, das ist 2011 gewesen, nee 2012 war das, hat man sich schon a sehr über Videos gefreut, b aber war schon damals auch schon das Credo eigentlich, ja, die da oben haben ja gar keine Ahnung, interessieren sich nicht für uns und vor allem die kommunizieren nichts. Du kriegst dir was aufn Tisch geknallt, früher dann halt eine E-Mail, das mit dem Video war ja total innovativ.

Du hast keine Ahnung, wieso und wo das herkommt, ne. Du hast auch keine Möglichkeit für 'n Feedback. Theoretisch könntest Du das, aber es passiert nichts. Deshalb finde ich diese Entwicklung, dass es grundsätzlich schon mal in die Richtung geht, gerade bei auch größeren Organisationen, sehr spannend und ich hab witzigerweise gerade hier vor unserem Termin eine 1 Mail bekommen, eine Anfrage für 'n Town Hall. Mhm.

Wenn wir son mobiles Studio, wo wir auch auf Events gehen, wo wir eigentlich das meistens eher als Messestand nehmen, uns zu präsentieren, aber offiziell gibt's auf der Website die Möglichkeit, dass man's auch mieten kann, machen wir auch. Und war wieder eine Anfrage fürn Town Hall? Das das habe ich vor Corona zum Beispiel noch nie erlebt, dass 'n Town Hall gemacht wird und auch mal live Feedback sich eingeholt wird. Erlebt ihr das auch häufiger oder ist das, wie vieles, was in Corona angestoßen wurde, danach auch wieder bei euren Kunden eher zurückgegangen? Also tatsächlich sind Townholtz bei unseren Kunden auch ein sehr viel genutztes Medium.

Also das ist tatsächlich auch etwas, was dann zum Beispiel, wo wir dann auch während Corona auch so Herausforderungen hatten, dass es dann eben Also es wurde vorher in Präsenz gemacht und dass es dann aber auf einmal nicht mehr in Präsenz stattfinden konnte. Und wir da dann zum Beispiel eben auch unterstützt haben mit eben Videoaufnahmen, dass das Ganze dann gestreamt werden konnte und dann aber eben hinterher auch als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt wurde. Also so was hatten wir da auch und jetzt nach Corona ist es dann vor allem natürlich in dieses Hybridformat übergegangen, dass da dann eben viel ja mit mit beidem eben gearbeitet wird und da entsprechend dann natürlich auch die Technik gebraucht wird. Für so was werden dann schon eher auch noch mal Dienstleister dazu geholt, weil's dann also je nach Größe aber dann teilweise schon eine Größenordnung hat, dass dafür das Equipment dann eben nicht unbedingt vorhanden ist. Aber so grade jetzt auch bei kleineren Veranstaltungen oder so was, da ist dann, also grade jetzt bei meinem Hauptkunden, wenn ich gucke, die sind zum Beispiel auch grade dabei, die wollen sich zum Beispiel auch son Studio einrichten.

Da da sind die grade auch dabei, wo man dann entsprechend mal Statements von der Geschäftsführung, aber auch von Mitarbeitern oder so was dann auch mal eben schneller aufnehmen kann. Also so was ist da schon schon auch da. Ich hab immer das Gefühl, es hängt sehr davon ab, wer sozusagen in der Unternehmenskommunikation sitzt und wer da verantwortlich ist, weil jetzt in dem Fall zum Beispiel ist es so, dass da auch der Kommunikationschef selber aus dem Bereich Audio Video kommt und sich natürlich deshalb entsprechend sehr dafür eingesetzt hat, dass da jetzt in den letzten Jahren viel angeschafft wurde. Das ist dann natürlich in anderen Unternehmen, wenn da dann Leute sitzen, die selber da vielleicht eben nicht so affin sind und nicht so viel mehr zu tun haben, die kann ich mir vorstellen, sind dann auch eher zurückhaltender, so was das angeht und da dann irgendwie Dinge anzuschaffen, dass man dann eben da viel selber machen kann. So, das das ist dann eben sehr auch eben von den Personen abhängig und deswegen auch in den Unternehmen sehr, sehr unterschiedlich, wie viel das genutzt wird, ne.

Das ist da, da gibt's große Unterschiede wirklich. Mhm. Ja, und es gibt auch, was ich erlebt habe, ich weiß nicht, ob Du das auch erlebt hast, Unternehmen, in denen das Thema verbrannt ist. Aha. Also ich hatte spannenderweise diese Woche 'n Termin bei einem Unternehmen sehr großer Mittelständ.

Die haben in der Coronazeit 2022 sich von 'nem Technikdienstleistern 'n Studio einrichten lassen, was aber so kompliziert ist, dass es ohne Personal gar nicht geht. Und selbst das Personal, das sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Marketing und der Unternehmenskommunikation, die damals geschult wurden, dann hat das Unternehmen, was eingerichtet hat, sie nicht mehr geschult, mittlerweile ist es insolvent, kann's auch nicht mehr schulen. Die sind gar nicht in der Lage, also die haben 'n riesen Greenscreen Studie, ist der Klassiker. Ich hab das auch bei großen Banken und Versicherungen erlebt, mit dem wir zu tun haben. Die haben große Greenscreen Studie, die ist eine Coronazeit für für Townholz und Ähnliches angeschafft und war das so aufwendig und auch intern als Kostenstelle so teuer es wird seit Corona nicht mehr benutzt, weil keine Abteilung kann sich diese Kosten leisten und auf der anderen Seite sind keine Leute mehr da, die's dies dies bedienen und wer hat mir das erzählt?

Ich war die Woche bei vielen Unternehmen, deswegen muss ich grad mal nachdenken, bei einem Unternehmen hat auch jemand gesagt, ja und hier unser unsere Partnerfirma x y, die hat nachher auch 'n Team von 3 Technikern eingestellt, die haben sie nach Corona alle wieder entlassen, Studio steht leer. Und das ist son Punkt, wo das Thema, wenn's schon professionalisiert wurde, total verbrannt wurde durch halt natürlich auch eine falsche Konzeption des ganzen Themas. Was hast Du sowas auch schon mal erlebt, dass da eigentlich brachliegend 'n Studio, auch mit Ideen, steht und es wird nicht genutzt, was einfach zu aufgeblasen gedacht wurde? Na ja, also das war jetzt bei unseren Kunden so konkret noch nicht der Fall. Also es ist tatsächlich da eher, ja, dass so oder so dann bei anderen, also jetzt abgesehen vom Hauptkunden, dann doch eher noch eine gewisse Zurückhaltung herrscht und da dann eher doch in Richtung, das geht, was noch angeschafft werden könnte oder was man eben noch nutzen könnte.

Also so rum, wie Du's jetzt beschrieben hast, habe ich's tatsächlich noch nicht erlebt, ne? Mhm. Na, ist ja gut, also weil es das Blöde ist halt, also ich das bei dem Unternehmen, wo ich jetzt war, die ihm das wieder erzählt haben, die die gleiche Situation halt haben, ist der Vorteil, dass der Druck mittlerweile so groß ist, weil so viele es nutzen wollen im Unternehmen und der Produktionsprozess so aufwendig ist und die waren überzeugt davon, man muss mit Greenscreen, ansonsten ist es nicht professionell. Ah, okay. Ja.

Und das 1., was ich immer sage, ist, wir haben 10 Jahre lang mit Greenscreen Produktion gearbeitet. Wir haben all diese ganzen Kommunikationstrainingsvideos ab 2011 12 bis, ja, knapp 2020 mit Greenscreen gemacht. Ich hasse es mittlerweile wie die Pest, sei ich ganz ehrlich, weil es ein gigantischer Aufwand und seitdem in der Coronazeit auch jeder zu Hause mit Zoom son pseudo virtuellen Hintergrund gemacht hat und die meisten funktionieren ja nicht gut, hat man sich auch satt gesehen und ich erlebe, war war vorgestern wieder das Gleiche, eine totale Erleichterung. Wenn ich sage, ey, lasst uns mit 'nem reellen Hintergrund planen, also wirklich 'n Studios Set, auch wenn's son kleiner Raum ist, dann könnt ihr sofort loslegen, ne. Und das hab ich halt wirklich bei großen Mittelständdern und Konzernen sehr häufig erlebt, dass da diese großen TV Studios sind, die dann keiner mehr nutzen.

Das ist total schade, weil's Thema intern komplett verbrannt ist. Ja, was was ich gerade da ganz interessant find, das Thema, was Du angesprochen hast, mit dem sonst ist es ja nicht professionell. Also ich mein, klar, eine Überschulungsvideos und so sollte man schon auf eine gewisse Professionalität achten. Aber ich find grade auch das ist son Thema dieses, was ist eigentlich professionell bei Videos, ne, weil wie eingangs schon gesagt, es gibt so viele Arten von Videos und das ist dann eben auch oft sone Unsicherheit, so wie professionell muss muss es jetzt eigentlich sein? Ich mein, wenn ich mir manche Sachen auf TikTok angucke, die da viral gehen, da ist nix mit professionell so, ne?

Also ne, also das heißt jetzt nicht, dass jeder das jetzt so machen soll. Das hat Social Media, ne. Genau so und das ist und das ist eben wieder genau dieses Thema so auf Social Media ist das halt wieder was ganz anderes als eben jetzt zum Beispiel für so Schulungen oder Ähnliches oder auch bei der internen Kommunikation. Und da ist nämlich, finde ich, auch grade für Social Media und intern auch ganz oft, dass es da teilweise vielleicht auch zu kompliziert gemacht wird. Also komplizierter, als es müsste, weil grade in den Bereichen ist ja wirklich Authentizität das A und O, also auch wenn das mittlerweile fast son Buzzword ist und man's nicht mehr hören kann.

Aber es ist ja nun mal einfach so, kann ja trotzdem, ne, kann man ja nicht leugnen. Und das einfach finde ich da, die Authentizität heißt dann eben auch, dass es jetzt nicht die perfekte Ausleuchtung sein muss und nicht immer auch die die Profikamera, sondern ganz im Gegenteil. Also ich hab zum Beispiel im letzten Jahr bei dem besagten Hauptkunden auch ein Videoformat etabliert für die Internet Kommunikation, wo ich mit dem General Manager im Werk unterwegs bin. Und da habe ich dabei ein Handy und Ansteckmikrofone. Mehr nicht so, ne.

Also so und und das ist auch, ich sag mal, da würde es auch gar nicht großartig anders funktionieren, weil da sind wir teilweise auf Anlagen unterwegs. Ich da schon irgendwo raufgeklettert auf irgendwelche Gerätschaften und Türme und keine Ahnung, wo wir dann von oben irgendwelche Aufnahmen machen. Da kann ich gar nicht irgendwie sonst was alles mitschleppen an Stativ und Licht und sonst was. Das wär halt vollkommen unrealistisch und da ist es halt, dass das Format wird halt intern super angenommen. Es kommt super an und da geht es nämlich wirklich auch einfach drum, so was das so erfolgreich macht, der der General Manager kommt vorbei, der zeigt Gesicht, der ist vor Ort und der der zeigt Interesse an dem, was die Leute tun.

Also inhaltlich geht's da eben drum, dass er halt zu aktuellen Projekten oder oder wichtigen Themen irgendwie da Leute besucht und die eben interviewt, hey, was macht ihr hier eigentlich und warum ist das so wichtig für uns? Und ja, das das ne, das ist an sich wirklich kein kompliziertes Format und das funktioniert aber super, weil es eben auch diese Authentizität hat. Und das ist auch alles nicht gescriptet. Wir haben da irgend 'n paar Fragen und alles andere ist ist ja einfach frei raus, ne so. Und ja, das funktioniert super.

Also ne, da muss man's auch nicht immer zu kompliziert machen, sondern wirklich mehr auf diesen Faktor authentisch, ehrlich, offen und das kann halt super funktionieren. Prima. Ich danke dir vielmals, das war 'n schönes Schlusswort, weil's auch gleichzeitig, wie ich finde, 1 1 1 1 Mut machen für die Unternehmen ist, die sich noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt haben. Vielleicht nur eine kleine Ergänzung oder eine kleine Anekdote von meiner Seite, ich hab grad 'n neuen Kunden, Tochterfirma 1 amerikanischen Konzerns. Da hat der Europachef mir geschrieben für unsere Zusammenarbeit oder was sie sich wünschen, welche Formate sie machen wollen.

War eine ganze Reihe, viel, viel auch Schulung, interne Kommunikation zum Teil auch, viel Webinare, vertriebliche Themen und einen Satz, den fand ich sehr prägend. Hier siehst Du 'n paar Beispiele unseres amerikanischen Mutterkonzerns, So wollen wir es auf keinen Fall. Dachte ich, ups, okay. Ich kenn das immer nur so bei deutsche Niederlassung, amerikanische Mutterkonzerne. Er ist so großer Bruder befiehlt und die Deutschen müssen halt folgen oder so.

Ist ja häufig sind bei amerikanischen Konzernen. Und er sagte, ganz klar, guck's dir an, Du wirst verstehen wieso. Es ist alles viel zu glatt gebügelt und das war's auch. Also ich zweifle, dass die im Bild zu sehenden oder ich kann mir gut vorstellen, dass es auch keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren, sondern Schauspieler oder Trainer oder so. Das war einfach so dermaßen glatt.

Da ist die Authentizität, also das ist halt Hollywood, ne, und das funktioniert heute in der Unternehmenskommunikation intern, aber auch in vielen Fällen extern einfach nicht mehr. Ja, ja, das habe ich aber tatsächlich auch schon erlebt in so, gerade in internationalem Kontext, dass da tatsächlich gerne übertrieben wird, sage ich mal, auch so, sone übertriebene Freund, aufgesetzte Freundlichkeit und Schauspieler statt Authentizität, ja. Prima, ich danke dir vielmals für deinen Input, Verena und auch allen anderen, die zugehört haben natürlich, die hoffentlich jede Woche dabei sind, alle meine Folge schon gehört haben, irgendwie den Bravo Starschnitt von mir haben. Ja, Quatsch. Ich ich freue mich über jeden, der meinen Podcast hört, denn mein Ziel ist da, mit dir anderen Menschen weiterzuhelfen und Inspirationen zu bieten.

In diesem Sinne, wenn Du beim Zuhören gemerkt hast, Mensch, da habe ich 'n paar Fragen an Verena in den Kommentar beziehungsweise in den in den Shownotes, nicht in den Kommentaren, findest Du ihr LinkedIn Profil, da kannst Du sie kontaktieren und ja weiterschauen, was es daraus ergibt. In diesem Sinne wünsche ich dir eine schöne Restwoche, Verena und allen, die zugehört haben und Danke, dankefalls und jawohl vielen Dank, dass ich hier sein durfte. Gerne, bis dann. Bis dann. Bis dann, tschüs.

Das war Video Reloaded. Dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, vergeht mit der Zeit.

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