Cover: #206 - Nico Greiner: Als Dokumentenkanzler mit Video zur Millionen-Reichweite
VIDEO RELOADED Folge 207

#206 - Nico Greiner: Als Dokumentenkanzler mit Video zur Millionen-Reichweite

3. März 2026 58:31 Min. Zu Gast: Nico Greiner
0:00 58:31

Worum es geht

Florian Gypser spricht mit Nico Greiner, Partner und Head of Sales and Growth bei der PPI AG, darüber, wie aus dem vermeintlich trockenen Thema Dokumentenverarbeitung über kreative LinkedIn-Kurzvideos echte Reichweite im B2B entstand. Im Zentrum stehen der „Dokumentenkanzler“, Mut zur Positionierung und die Rolle von Videokommunikation als strategischem Einstieg in den Vertriebsfunnel. Die Folge zeigt konkret, wie Aufmerksamkeit heute am Anfang moderner Vertriebsstrategien steht – ohne Hype, aber mit klarer Zielsetzung.

Als Artikel lesen
Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

Partner und Head of Sales and Growth bei der PPI AG

Nico Greiner ist Partner und Head of Sales and Growth bei der PPI AG. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf Dokumentenverarbeitung und digitalen Prozessen für Banken und Versicherungen.

Folge teilen

Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin ein Podcast Host Florian Gibser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Heute habe ich 'n bisschen Politprominenz da, könnte man fast schon sagen, 'n kleiner Running Gag. Was es damit auf sich hat, damit darüber sprechen wir gleich noch.

Heute bei mir zu Gast ist Nico Greinery. Er ist Partner und Head of Sales und Growth bei der PPI AG, einem etablierten Beratungsunternehmen für Banken und Versicherungen. Doch sichtbar ist er vor allem als der Dokumentenkanzler. Mit kreativen Videoformaten bringt der Dokumentenprozess ins Rampenlicht und verleiht einem scheinbar trockenen Thema millionenfache Reichweite auf LinkedIn und Youtube. Was als Experiment begann, ist heute ein strategischer Erfolgshebel für PPI und zeigt, wie man mit Haltung, Humor und Content Mut selbst komplexe Themen massentauglich machen kann.

Themen, über die wir sprechen wollen, sind beispielsweise, wie es gelingt, dass Unternehmen mit Video nicht nur Produkte, sondern auch Themenwelten greifbar machen, warum sich Sichtbarkeit auch für B2Bienenische lohnt und was es braucht, damit aus einem Videopost echte Wirkung entsteht. Grüß dich, Nico. Schön, dass Du heut bei mir im Podcast bist. Florian, freut mich, dass es klappt und ja, bin gespannt, was mich hier erwartet. Ja, wir hatten ja schon 'n paar witzigerweise paar Gemeinsamkeiten.

Ardo, Du wohnst zwischen Wetzlar und Gießen, ich hab grad eben mal gespinkst. Heuchelheim kenne ich wegen des Heuchelheimer Sees natürlich. Ist doch 'n Naherholungsgebiet, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, da fahre ich, glaube ich, so alle 8 Wochen vorbei. Genau, Camping, Naherholungsgebiet, Wasser, Wakeboardanlage, also von daher, Heuchelei ist für die Seen bekannt, Heuchelei ist für den Karnevalsumzug bekannt, der vor gar nicht so allzu langer Zeit war. Der fängt auch bei mir tatsächlich direkt vor der Haustür an.

Da steht also der Polizei, das Polizeimotorrad tatsächlich und wir bauen seit mehreren Jahren auch die Figuren dafür. Horchern ist bekannt fürn relativ politischen Zug, das heißt also, von daher auch der Querverbindung zur Politik sozusagen. Und auch in diesem Jahr haben wir tatsächlich Putin auf der auf der auf dem auf der Rolle gehabt. Und anderenorts in in Düsseldorf und so weiter ist das ja politisch noch viel für viel weitgehender. Ne.

Aber dafür ist Heuchelei bekannt. Das sind 60 Wagen, die durch 'n Ort fahren, der nicht mal 9000 Einwohner hat. Also von daher ist das schon relativ groß. Und ja, ein bekannter Heuchelei ist Til Schweiger tatsächlich. Das hört man auch in einem Film, Männerherzen heißt der und da am Ende sagt er, dass er in Mittelhessen zu Hause oder geboren ist zumindest und in einem kleinen Café Mittelhessen und das ist Heuchelheim und da sitze ich gerade.

Ja und und gebürt, ich bist da aus aus Potsdam witzigerweise mein Vater war Berliner, Friedenau, also ich bin auch 'n halber Berliner, auch fast, ne, auch wieder so knapp daneben und studiert hast in Bielefeld und ich hatte jahrelang in Lemgo 'n Lehrauftrag, auch so knapp daneben. Also irgendwie haben wir uns Ja, das Lustige, ja, genau. Wir haben uns öfter, wir haben uns öfter mal, waren öfter mal nahe. Das Lustige ist tatsächlich, weil ich bin in Potsdam geboren und bin damit geborener Preuße. Das Lustige ist, dass hier in Heuchelheim zwischen Heuchlheim und Atzbach die ehemalige Grenze zwischen dem Königreich Preußen und dem Großherzogstum Hessen verläuft.

Und da gibt's auch noch Grenzsteine. Auf der einen Seite steht KP für Königreich Preußen und auf der anderen Seite steht GH, Großherzogstumhattan. Das wurde hier übersetzt in großer Hunger und kleine Portionen. Und gibt tatsächlich bis zum heutigen Tage Leute, die zu Silvester über diese Grenze gehen, weil sie nicht in Preußen das Neuer begehen wollen. Das heißt, es gibt auch noch eine alte Bahnschiene, die die sogenannte Kanonenbahn, die fuhr früher nach Bad Ems.

Emsa depesche ist wohl das geschichtliche Hintergrund dazu. Das heißt, gingen die Kanonen an die Front und die ist auch die Grenze und da gehen Leute bis zum heutigen Tag tatsächlich über die Bahnschiene und feiern dort Silvester, weil sie nicht in Preußen das Jahr begehen wollen. Von daher, diese Rivalität begleitet mich bis heute sozusagen, obwohl's 500 Kilometer von Potsdam wirklich. Ja, Wahnsinn. Wahnsinn.

So, bevor wir loslegen, starte ich mit meinen obligatorischen 3 Einstiegsfragen, die Du als aufmerksamer Podcasthörer mit Sicherheit schon kennst und wenn nicht, Du lernst sie jetzt kennen. Und zwar Frage Nummer 1, bisschen philosophisch betrachtet 1 Tages, werden wir ja das irdische Leben verlassen und wenn Du dir vorstellst, in dieser Situation zu sein und Du blickst zurück auf dein Leben, welche eine Fähigkeit, welche eine Sache möchtest Du unbedingt noch lernen, die Du heute nicht beherrschst, die Du aber bis zum Ende deines Lebens noch beherrschen wirst, damit Du sagen kannst, Mensch, das das war aber echt 'n erfülltes Leben? Das ist wirklich eine philosophische Frage und ich kannte die Frage auch nicht, von daher fällt mir eine spontane Antwort wirklich schwer. Das impliziert nicht, dass ich so vieles kann und deshalb mir nichts einfällt, sondern das impliziert irgendwann, weil das gut überlegt sein soll, was man sich dazu überlegt. Ich glaube, was mir sicher immer gut zu Gesicht stehen würde, was ich einfach nicht habe, ist tatsächlich Geduld.

Jetzt weiß man aber aus Bewerbungsgesprächen, ja, dass das sozusagen, ja, sowohl positiv als auch negativ, ich sag mal, gewertet werden kann, von daher. Aber das ist tatsächlich eine Sache, die ich die ich gerne noch die ich gerne noch lernen würde, geduldig bei gewissen Dingen zu sein, ohne die Dynamik zu verlieren. Mhm. Ja, gut. Also ist ist eine nicht nicht unübliche Antwort, die ich auch gut nachvollziehen kann, geht mir ähnlich.

Von daher, gibt ja auch kein Richtig und kein Falsch. Ja. Dann Frage Nummer 2, die ist immer sehr interessant in der Beantwortung und zwar bei der Unterscheidung zwischen, ich sag mal Angestellten und Selbstständigen. Ich hab manchmal das Gefühl, dass Leute, die angestellt sind, bei der Frage son bisschen Hemmungen haben, ihr ihren wahren Wunsch zu äußern, aufgrund der Sorge, es könnte ja mein Arbeitgeber zuhören, wobei das damit gar nichts zu tun, das ist eine rein hypothetische Frage. Stell dir vor, Du gute Fee kommt und sagst, Nico, pass auf, Geld und Zeit spielt keine Rolle.

Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz sowohl physisch gestalten? Also wo wäre der und wie würde der aussehen und was würdest Du machen, wenn Geld und überhaupt alles keine Rolle spielen würde und Du dir das wirklich absolut nach seinem Traum gestalten könntest? Was würdest Du am Samstag machen dann? Ja, dass natürlich Angestellte dann, ich sag mal, 'n bisschen Hemmnisse haben, ich hab die Hemmnisse nicht, kann ich vorwegnehmen, weil ich tatsächlich mir kein remote Work aus Südafrika wünsche, auch nicht aus Brasilien, auch nicht aus Thailand, auch nicht aus Kanada, auch nicht aus, weiß ich nicht, aus Kampschadka, sondern dieses Setup hab ich mir so kreiert und ich halte das bis heute für richtig. Ja, also es ist Mhm.

Es hört sich 'n bisschen bisschen bisschen schwieriger, aber es ist tatsächlich so gemeint. Man man grad auch wenn man Social Media, ich sag mal, folgt, denkt man ja, wie gesagt, die ganze die ganze Welt ist ein einzig 1 1 1 einziges Homeoffice Remote Word Möglichkeit am Tafelberg, in Südafrika, wie gesagt, in den Anden, sonst wo. Digital Natives mögen damit auch anders umgehen, aber ich bin neunzehnhundertachtzig geboren und bin jemand, der 1 Generation angehört, die Digitales und Analoges sozusagen beider meisten kennt und ich bin sehr zufrieden mit dem mit der Möglichkeit, wie ich im Augenblick agiere und ich stell mir schon immer die Frage, was ist sozusagen für meinen Arbeitgeber, aber auch für mich sozusagen das Wichtigste überhaupt in sonem Beschäftigungsverhältnis das ist die gestalterische Freiheit und die gibt mir die PPI AG und das ist der Grund, warum ich daran nichts ändern will. Sehr schön. Auch da ist immer knapp knapp da vorbei, ich bin Baujahr 78.

Also viele viele Parallelen witzigerweise. Also ich kann das nachvollziehen, ich bin ja auch, wie heißt das, Digital Immigrant, also quasi ins Digitale reingewachsen. Ich glaub, das ist ganz gut. Ich glaub, das ist ganz gut. Ich glaub, das ist ganz gut.

Meine meine Kinder sind Digital Natives und die werden natürlich, die kennen das analoge Verfahren auch gar nicht mehr. Dementsprechend ist ihre Erwartung, ich sag mal an an Bankprozesse, an Versicherungsprozesse, an dokumentgetriebenen Geschäftsprozessen und so weiter natürlich ganz anders, als es unsere war. Ich halt aber, ich sag mal, unsere Generation für für reicher in der Form, dass sie die analoge Erfahrung noch gemacht haben, ne. So, und wenn ich heute überlege, wenn wir früher auch an die, ich hab, ich bin ja auch in Telefonzellen gegangen tatsächlich mit Kleingeld, zwar als Kind, ja, aber trotzdem wusstest Du dann irgendwo da an und dann wusstest Du die Nummer von deiner Oma, ja, 26, 58, 3, wusstest Du meistens, das weiß ich bis heute, ja. Das weißt Du nicht, wenn Du das komplett digital hast und von daher bin ich dankbar, dass ich beide Seiten erleben konnte und auch die Chancen, die damit einhergehen, ja.

Auch heut jetzt mit der KI Revolution, welche Möglichkeiten das auch gibt, wenn ich überlege, früher, früher hört sich immer so weit an, als ob es so vor 85 Jahren gewesen wär, gab's wieder Vorlagemappen, ja, von 1 bis 31, ne, und heute gibt's Collaboration Tools, die einem mit KI Unterstützung so vieles abnehmen, was man früher händisch ganz mühsam auch tatsächlich machen musste. Aber ich glaube, bei aller KI Revolution brauchst Du immer noch den Mensch mit all seiner, ja, mit all seinem Instinkt und all seiner seinen Erfahrungen auch. Und von daher bin ich mal gespannt, wie diese Entwicklung weitergeht. Ja, definitiv, kann ich kann ich genauso unterschreiben. Last, but not least, welcher bekannten Persönlichkeit würdest Du gerne begegnen oder wärst Du gerne begegnet?

Was würdet ihr sprechen oder hättet ihr besprochen? Also das die Frage ist mir früher als Sportler relativ häufig in Interviews gestellt worden und ich hab immer die gleiche Antwort gegeben, kann man auch nachlesen, immer noch digital. Es ist immer Helmut Schmidt gewesen. Es ist immer Helmut Schmidt gewesen, weil ich ihn bewundert habe, auch für sein a für seine Amtszeit, aber auch insbesondere danach und seine Einordnung vom politischen Zusammenhängen bis hin zu seinen Büchern außer Dienst, die wirklich lesenswert war, kleine Leseempfehlung, wirklich lesenswert, kann man auch noch kann man auch noch bestellen tatsächlich. Das fand ich Und diese diese Bescheidenheit, ja, also 'n langen Horn in seinem Haus, das kann man ja heut, ist das ja 'n Museum sozusagen, kann man besichtigen, wie er wirklich über 50 Jahre in diesem in diesem in diesem Bungalow ist das ja mehr, es ist ja gar kein Haus, mit 2 Stellen, also im Bungalow tatsächlich, gelebt hat und trotzdem so viel weise und richtige Gedanken gehabt hat.

Also mit dem würde ich Germain, der war übrigens auch der Grund, kleine politische Ansage sozusagen, warum ich in die SPD vor über 25 Jahren nachgetreten bin und von daher wär's Herr Buschschmidt. Mhm. Spannend, denn dann kommen wir direkt zum Thema. Meine 1. Frage war nämlich oder wer dann nämlich, wurde gerade gesagt, dass Helmut Schmidt Bundeskanzler, da drängt sich mich natürlich sofort auf.

Erzähl mal den Hintergrund, wie bist Du zum Dokumentenkanzler geworden? Oder vielleicht fangen wir an, wann und warum habt ihr angefangen bei PPI? Es liegt ja nicht unbedingt auf der Hand, dass ihr euch als Unternehmen, was ja mit mit Digitalisierungsprozessen, Dokumentenverwaltung zu tun hat, jetzt ad hoc sofort mit Video beschäftigt. Wie kam das? Na ja, wir leben in 1, ich zahl bis mal so auf, wir leben in 1 Aufmerksamkeitsökonomie, das ist so, ja.

Und die Frage für uns war als PPI mit, ich sag mal, knapp 1000 Mitarbeitern in Europa im Bereich Zahlungsverkehr, Versicherungen und Banken unterwegs, also alles so für Financial Service sozusagen nennt, wie können wir unsere Bekanntheit erhöhen? So und die Bekanntheit erhöhen und ich hab das Instrument tatsächlich aus 'ner, na ja, schon aus 'ner spontanen Situation heraus, ich wollte das einfach mal probieren. Und dann haben wir tatsächlich mein mein, ich sag mal, mein Hauptthema ist Dokumentverarbeitung, das heißt also alles was mit Posteingang, also Erkennung von Dokumenten, Verarbeitung, Speicherung, Postausgang, also Output Management oder Customer Communication Management genannt und das machen wir für Banken und Versicherungen, ja? Also optimieren deren Systeme, optimieren deren Schriftgut und und dergleichen und digitalisieren dokumentgetriebene Geschäftsprozesse und zwar nicht nur, indem wir Papier zu digital gut machen, sondern dass wir dementsprechend auch die Prozesse digitalisieren und damit optimieren und die Effizienz dementsprechend steigern. Das ist ja per se 'n trockenes Thema, ja?

So, also in 'ner Posteingangserkennungsquote holt ich mir jetzt keinen hinterm Ofen vor sozusagen Und ich sag mal, die Formatierung von Millionen von Seiten, die am Ende gedruckt werden oder ja, digital zugestellt werden und so weiter, ist ja jetzt kein Thema, wo wo alle wo alle schreiben, juhu und da wollen wir mehr drüber Meine Idee war halt zu sagen, wie kriegen wir das in Shorts, also in wirklich kurze Sequenzen in Videos gepackt, an Locations, die dafür stehen oder 'n Bezug dazu haben, mit Gesprächspartnern, die in 'nem Interviewformat locker flockig sozusagen da was zu beitragen können. Und dann haben wir im November und das ist mal das Lustige, die Leute denken immer, ich mach das schon 10 Jahre, so lang ist das noch gar nicht tatsächlich. Wir haben im November 20 24 haben wir unsere ersten Shorts dazu aufgenommen. Und zwar haben wir das getan in einem Druckzentrum und da stehen wirklich große Drucker, Scannmaschinen, Kuvertiermaschinen, wo Dokumente sowohl gedruckt als auch verpackt als auch versendet sozusagen werden, ja. Und da haben wir uns 'n Partner gesucht, Paragon AG in dem konkreten Fall und dann haben wir zusammen mit Kollegen der Paragon AG dort halt diese Shorts gedreht.

In Form von, wie viel Blatt, wie viel Seiten laufen durch sone durch son Durchlaufdrucker, wie viel Sachen pro pro Minute sozusagen verpackt, was ist Portooptimierung? Also wirklich immer fachlichen Bezug mit 'nem ganz konkreten Case. Und davon haben wir 6, 7 Stück gedreht, ja, so im im Format 0 bis eine Minute sozusagen. Und das immer in sonem Interviewformat und dann haben wir noch 4, ich sag mal, son bisschen laudige Videos dazu gedreht in Form von, es ist doch langweilig und so weiter, also son bisschen TikTok Style tatsächlich, war aber nie für TikTok gedacht, sondern wirklich so, ich würd sagen TikTok Style, schon son bisschen komödiantisch Und dann haben wir das haben wir das abgedreht Ende Mitte November und dann haben wir sind die fertiggestellt worden mit dem Partner, mit dem wir zusammenarbeiten für Videoproduktion sozusagen und dann haben wir die im Dezember bei LinkedIn wöchentlich veröffentlicht. So.

Mhm. Und damals hatte LinkedIn ehrlicherweise noch das das Videofeed, das heißt also den Feed, was sozusagen heute nicht mehr existent ist, was aber wiederkommen soll, was, ich sag mal, die Reichweite extrem erhöht hat, ja? Mhm. Und da haben wir und dann explodiert das im positiven Sinne. Das heißt also, dass wir mehrere 100000 Views auf auf auf Videos hatten, die 46 Sekunden lang waren und sich mit Druckern beschäftigt haben und mit der Durchlauf mit dem Durchlaufscanner und Duplex und wie ist sozusagen die Formatierung von x Seiten sozusagen pro Minute oder pro Sekunde möglich?

Und dann haben wir das sozusagen, haben wir mit dieser mit diesem Erfolg auch nicht gerechnet, gebe ich ganz offen zu, ja. Und im Januar und dann haben wir das abgedreht beziehungsweise haben wir dann, haben wir die alle lanciert und hatten wirklich jede Woche mehrere 100000 Views auf ein Video. Und dann hab ich gesagt, na ja, und dann bin ich ja ehrlicherweise 'n Typ, der, oh, das kenne ich ja aufm Sport, wenn man's gut funktioniert, machen wir das so lange, bis es nicht mehr funktioniert. So. Das ist wie bei Spielzügen, ja, spielt man so lange, bis der Gegner sich auf den Spielzeug eingestellt hat und ihn verhindert, aber solange er das nicht kann, spielt man diesen Spielzeug weiter, da gibt's keinen Grund, das zu wechseln.

Und dann haben wir im Januar die nächste Folge gedreht zum Thema Dokumentenmanagementsysteme, ja, also nicht in 'nem nicht im Druckzentrum, sondern tatsächlich in Büroräumen. Da geht's die Dokumentverarbeitung im in, ich sag mal, in Form von Archivierung, in Form von Indizierung, Kategorisierung. Das war zusammen auch mit 'nem Partner gemacht, mit Development in dem konkreten Fall und das ging dann, ging dann so weiter. Und dann haben wir jede, ich sag mal, 2, 3 Monate haben wir tatsächlich solche, ich sag mal, Streckenkampagnen gemacht, bis bis hin dann, ich sag mal, im an Ende Februar. Das Thema war Input Management, also alles, was mit Dokument Posteingang zu tun hat, Dokumentverarbeitung, Erkennung von Dokumenten, GFOzentrierung, also Geschäftsvorfall, Indizierung und dergleichen.

Und diese dieser diese Kampagne war kurz vor der Bundestagswahl. Mhm. Und da ist, war ich mit den Kollegen zusammen in der in der PPI Düsseldorf und da haben wir das aufgenommen zur Thema Inputverarbeitung, auch wieder mit 'nem Partner zusammen mit BILD Simpl und da ist die Dokumentenkanzler entstanden. Weil am Ende nach 9 Videos, 'n lieber Kollege, der Niels Sanders zu mir sagte, Du bist ja der Dokumentenkanzler, Du musst jetzt nur nur son Video machen zum Dokumentenkanzler. Also das ist eine der komödiantischen Videos.

Und dann hab ich wirklich und es ist genauso wie das Video, was 1600000 Mal angeguckt wurde, war tatsächlich, ich hab mich nach 9 Stunden Dreh in der Pippi Düsseldorf vor soner Greenwall gestellt und hatte nichts, sozusagen hatte nur die Hände verschränkt und hatte keinen Text und gar nichts. Und dann ging die Kamera an und ich hab einfach losgemacht. So nach dem Motto, ich freue mich für die Partei und so weiter, für die Wahl und sehr, kann ich heut noch den Text interessanterweise. Und am Ende sage ich tatsächlich, hoch lebe das Dokument. So.

So, 40 Sekunden lang. Oder dann war die Produktion und dann hat man das eigentlich mehr oder weniger nicht vergessen, aber dann war das irgendwie so. Und dann haben wir diese diese 3. Kampagne gemacht und die haben auch Nordseet auf LinkedIn und der und der Dokumentenkanzlervideo war am Samstag vor der Bundestagswahl dran. So, und das hab ich Samstagmorgen, weil ich hab ja eine klare Routine, das heißt also, ich drück tatsächlich auch immer noch auf den Knopf jeden Morgen, ja, für die für die Videos.

Das heißt also, das ist nicht irgendwie getimetableed. Wir haben natürlich 'n Redaktionsplan und so weiter, aber das ist schon noch klar getaktet. Und dann lief das Samstagmorgen los und dann war das eigentlich gar nicht so der der Burner sozusagen am Anfang. Und dann Samstagnachmittag explodiert das, ja, wieder im positiven Sinne. Das heißt, sie ging in Zehntausenderschritten ging das nach oben, ja.

Mit einem Video, was eigentlich tatsächlich gar nicht sone große Message hat, weil was wichtig war, ich wollte das eine Sache nicht, ich wollte keine politische Mitteilung machen. Ja, also irgend irgend irgend irgend irgend eine Parteikontext und so weiter, sondern mir ging's tatsächlich das Thema der Dokumentverarbeitung, ging's darum, was müssen wir grade auch, ich sag mal, in der Verwaltung, sowohl in der Bundes- als auch in der Kommunalverwaltung, was müssen wir da besser machen? Und ich hoch lebe lebe das Dokument, war sozusagen der Schlachtruf auf das Dokument. Mir war aber wirklich wichtig, keine politische Aussage da zu treffen. Mhm.

Und so war ich Dokumentenkanzler geboren und das verselbständigt sich tatsächlich, ja, nämlich dadurch, was wirklich diese Videokommunikation auch verändert hat und was auch wirklich der Gamechanger bis zum heutigen Tage ist, weil die meisten Leute mich ja immer fragen, was ist, kommen wir, ja, wo gibt's eine Conversion, was passiert da? Kommen da mehr Aufträge bei rum und so weiter und so weiter. Und der große Change tatsächlich ist der, dass ich dann auf Messen danach war, im April, im Mai und es quer durch die Halle Dokumentenkanzler gerufen wurde. Jeder kannte dieses Akronym, Synonym, wie auch immer und hat mich damit angesprochen. Und das war dann irgendwann son Running Gag, dass sich das immer wieder immer wieder wiederholte und ich den den der Riesenunterschied war zu den Messen früher, dass ich auf eine Messe kam und nichts mehr tun musste.

Ich brauchte einfach nur da sein. Und ich hatte sofort Connections zu den jeweiligen Leuten, weil wir 'n Thema hatten, über das versprechen konnten und so weiter und so weiter. Also dieses berühmte Bistrotisch Problem, ja, dass 1 am Bistrotisch sitzt und der andere am Bistrotisch und keiner weiß so richtig, was er sagen soll. Trotzdem wollen gerne meine Männer reden, aber es kommt halt irgendwie nicht dazu, das war weg. Und dann kam wieder mein meine meine meine Sportvergangenheit, ja, weil wenn das funktioniert, dann spielt er so lange, wie es funktioniert.

Und dann habe ich gesagt, okay, dann müssen wir natürlich eine Videoproduktion machen am Kanzleramt zum Dokumentenkanzler. So und das haben wir ja auch gemacht, das heißt also, wir haben mit Drehgenehmigungen und allem Drum und Dran und da waren dann tatsächlich à la Gerhard Schröder tatsächlich, der da draußen rüttelte und sagte, ich will hier rein. Das war sozusagen der Kontext und der 2. Kontext war, was wäre eigentlich, wenn ich wirklich Dokumenten Kanzler wäre? Leider ist natürlich auch mit dem Augenzwinkern alles wahr.

Und diese diese Kampagne war dann war dann sozusagen der, nicht der politische, aber der der der kommunikative Ritterschlag, weil natürlich die Leute, die gesagt haben, jetzt jetzt dreht er völlig durch, jetzt geht er da ins Kanzleramt und stellt sich da als Dokumentenkanzler da vor, haben es aber immer verbunden und das war mir wichtig, mit fachlichem Input, ja? Wir waren vorm Bundesdigitalministerium oder im Bundes Digitalministerium mit dem Faxgerät. Wir waren mit mit dem, wir hatten verschiedene Formulare ausm Bundesministerium für Digitales und Staatserneuerung oder Staatsmodernisierung. Das heißt also, wir hatten auch immer 'n ganz konkreten fachlichen Impact, wie man das verändern konnte oder verbessern konnte. Einführung der E-Akte bei bei Banken und Versicherungen oder auch in der öffentlichen Verwaltung, Konsolidierung von DMS Systemen, also verschiedene Archivsysteme konsolidieren, dass man das dementsprechend macht.

Dieser fachliche Bezug war mir immer wichtig und so kam's dann, war die Kombination aus Dokumentenkanzler und, ich sag mal, Dokumentverarbeitung geboren Und dann habe ich in der Folge dann, ich sag mal, als Dokumentenkanzler tatsächlich wurde ich auf den Veranstaltungen auf der Bühne auch angekündigt. Ich hatte sogar Badges, da stand Dokumente, da stand gar nicht mehr mein Name drauf, sondern da stand nur noch Dokumentenkanzler drauf, vom Veranstalter sozusagen so vorbereitet, weil man sich das natürlich auch die Reichweite im positiven Sinne, meine ich das, zunutze gemacht hat. Mhm. Und dann, wie gesagt, lief das den ganzen den ganzen Sommer sozusagen im positiven Sinne bei den Veranstaltungen Und das war dann für uns, was das Thema zumindest mal Dokumentverarbeitung anbelangt, sehr, sehr, ja, war dann war der Next Level sozusagen. Logisch, ja, ja.

Wahnsinn. Das ging ziemlich fix. Wie wie, weil Du grad eben sagtest, mit Humor rangehen ist natürlich auch immer sone Sache, jetzt mal ungeachtet der Öffentlichkeit, da kannst Du ja nie alle zufriedenstellen. Aber spannend ist sicherlich, weil ich auch häufig die Frage stellt, Kriegbar Kundenworurser sind oder auch in Gesprächen. Gut, die Haupt, die Hauptfrage, die meist kommt, ist, wie schaffst Du jemanden vor die Kamera zu kriegen, dass er sich hinstellt, das Problem hast Du ja nicht gehabt, aber die nächste Frage, die kommt, ist, wie geht ihr damit oder was machen wir, wenn's intern halt Widerstände gibt oder wenn jetzt Abteilungenintern Kritik üben oder oder Führungskräfte.

Wie war das bei dir? Gab's da Kritik oder haben alle nur gesagt, also Mensch, mega, dass wir so so in die Sichtbarkeit gekommen sind? Nein, Also es gab die Kritik und die, ich sag mal, nicht nur intern, sondern die gab's natürlich auch extern und ich, meine Antwort darauf ist immer, man muss man muss Sachen neu probieren, tatsächlich auch neue Dinge sozusagen zu erreichen. Aus der Trainingslehre ist bekannt, wenn man trainiert, ja, und sich immer unterhalb der Schwelle bewegt, wird man nie besser. Man muss diese Schwelle durchstoßen, damit man die die die die gerade per se nach oben verschiebt.

Und das war war mein Punkt und ich hab viel Kritik bekommen, sehr, sehr viel Kritik, also von wirklich auch unsachlicher Kritik aus meiner Sicht, die auch persönlich war und aus meiner Sicht, aber ich hab immer 2 Dinge miteinander verbunden. Das eine ist, hab 'n lieben Kollegen, der zu mir gesagt, Nichte, weißt Du, es gibt viele Leute, die das nicht so gut finden, was Du da machst, weil Du ihnen natürlich auch den Spiegel für sone mit Verlaub eher angestaubte Branche, also sprich Druck, Dokumentverarbeitung und so weiter, vorstellen. Das 2. Ist, die finden das alles drüber. Das, was Du aber, Du bist ja in real so.

Das heißt, Du bist bist nicht aufgesetzt, sondern wenn Du in den Raum reinkommst, bist Du genauso, wie Du vor der Kamera bist, so wie Du auf 'ner Bühne bist und so weiter. Und es gibt so viele Influencer und dergleichen, die, wenn die live in den Raum reinkommen, wie 'n graues Mäuschen agieren, ja, und Du halt Menschen nicht wiedererkennst und dementsprechend das Problem hast Du nicht und das hast Du sicherlich auch aus dem Sport, das war im letzten Sommer und das war eigentlich das schönste Kompliment, was ich bis zum heutigen Tage tatsächlich erhalten habe. Herr Nikke, weißt Du, es gibt, manche, die finden das blöd, manche finden das auch gut. Gibt 'n Paradies ist auch egal, aber Du ziehst das gnadenlos durch. Jeden Tag gnadenlos.

Und da hab ich zufälligerweise, das hab ich auch im Sport. Ich war ich war kein großes Talent, ich hab alles über Fleiß, Taktung und Engagement gemacht. Und genauso mach ich das im Business. Und das ist meine tiefste Überzeugung, dass diese Videokommunikation funktioniert, weil heute in 1 Aufmerksamkeitsökonomie die Aufmerksamkeit am Anfang steht und die Substanz, die in der Beratung wichtig und richtig ist, im zweiten Schritt halt kommt. Das ist der Unterschied zu früher und der Tag, dass hier in Heuchelheim 1 an die Tür passiert.

Ja, die Erwartungshaltung der Konsumenten ist, die hab ich auch von mir adaptiert, weil wenn ich heute 'n vorhin grad gemacht oder gestern erst gemacht hatte, tatsächlich 'n Rad wechsle, was mache ich? Ich guck mir Youtube Shorts an, wie jemand optimal ein mit einem französischen Ventil befindlichen Schlauch am besten, wie kann man den am besten einsetzen? So und aus diesem aus diesem aus diesem Verständnis heraus habe ich diese Videos gemacht, ja. Und das 2. Ist, wenn ich irgendwo heute bin und ich sag mal, es passiert häufiger tatsächlich, dass Leute zu mir kommen und sagen, Sie haben mir Dokumentverarbeitung erklärt und zwar in 1 Dosis, so wie ich's verstanden kann.

Weil wir haben ja in Banken und Versicherungen ja oft ist, ja, ich sag mal, oft das oft die Situation, dass natürlich der Fachbereich nicht tief in die IT reinschaut und umgekehrt sozusagen, ja. Mhm. Und für mich war, ich wollte es übersetzen für beide Parteien. Ja, verständlich für beide Parteien, wie kann Dokumentverarbeitung heute funktionieren? Weil, Florian, die meiste Frage, die mir gestellt wird beim Mandanten, ist die, das geht technisch heute?

Und dann kann ich Wahnsinn. Oft antworten, ja, weil dies und das und jenes, beste Beispiel ist tatsächlich jetzt wieder KI Thema regelbasierter Posteingang. Früher haben wir Dokumentenklassen gehabt, Regeln für Dokumenteklassifikation, für die Weiterverarbeitung und so weiter. Es ist heute aufgrund der KI Thematik können wir semantische Analyse von Texten machen. Wir können die Kategorisierung viel vollautomatisch.

Also tatsächlich, wir schmeißen heute nicht nur im umgangssprachlichen Sinne, sondern tatsächlich im faktischen Sinne das Dokument in die KI und die weiß, wohin sie das Dokument Routen muss. Lieblingsbeispiel ist immer, ja, früher wäre, wenn ich kündige an, dass ich meine Adresse wie folgt ändern werde, wär immer in die Kategorie Kündigung gefallen, ja, bei bei bei die Regel sozusagen danach gesucht hätte. Heut weiß man durch die semantische Analyse von Texten, dass die das Ankündigen mit 'ner Kündigung nix zu tun hat, sondern nur die Adressänderung zur Folge hat. Das ist son ganz konkretes Beispiel, was ich übersetzen wollte. Und ich, meine tiefste Überzeugung ist, dass Fleiß und Taktung am Ende immer zum Erfolg führt.

Das ist meine tiefste Überzeugung. Ja, und ich glaube auch dieser Effekt ist heute schon ein Also ich hab vor 3 Jahren mit dem Posten per se angefangen an dem mit der Videokommunikation oder mit dem Posten per se, da haben das damals viele noch gesagt, was das überhaupt soll und warum, wieso, weshalb und jetzt vor anderthalb Jahren so round about mit dem mit dem mit dem Video und guck mal heut in deinen Feed, ja, wie viel Videosequenzen ist von großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, von großen Beratungshäusern, von kleinen Beratungshäusern in unterschiedlicher Intensität, wie oft es die gibt. Das war ja auch für uns der Grund zu sagen dann, Dokumentenkanzler war mal das eine Event, aber wie machen wir weiter? Und ich frag meine Assistentin jedes Jahr, jedes Kalenderjahr die gleiche Frage, was machen wir dieses Jahr, was uns Unique macht? Total Unique.

Und in 24 waren's waren's die Videos sozusagen mit diesem mit diesem Short aus meiner Sicht, ja? Ende 24 und in 25 war's dann sicher der Blockbuster. Das war dann wieder das nächste Level nach dem Dokumentenkatze. Da müssen wir auch unbedingt gleich mal drüber sprechen, aber eine Sache kann ich gut nachvollziehen und zwar dieses, das ist 'n ernstes Thema, das zieht man nicht ins Lächerliche, weil das höre ich halt auch regelmäßig, gerade aus der Industrie, gerade hier so Richtung Ich bin ja jetzt kein Experte. Ich verlasse mich da immer nur auf Leute, die seit Jahrzehnten oder seit vielen Jahren drin sind, aber alle sagen, mir ist doch eine recht konservative Branche, die sich auch wahnsinnig schwer damit tut.

Überhaupt sich zu zeigen. Habe ich letztens auch wieder beim Kunden gehört, nein, das können wir da nicht so machen. Also oberflächliche Videos, die nur eine Minute oder 2 gehen, weil unsere Zielgruppe sind Ingenieure. Ja, aber auch die werden überladen heutzutage mit Informationen, mit Input, auch gerade die jüngeren Generationen, die ja auch Ingenieure sind oder werden, die haben keinen Bock mehr, sich 20 Minuten Video anzugucken, überhaupt mal für sich zu entscheiden, interessiert mich das, interessiert mich der Anbieter, ne. Also Du willst einfach kurz 'n Input haben, zu entscheiden, kann ich mit dem und so weiter und so fort.

Und wenn's dann nicht nur trocken ist, sind die Leute doch viel dankbarer, als wenn Du da jetzt meinst, ich muss einen auf ernst und professionell machen, weil das kennen wir ja alle schon. Also da kann ich mir Imagefilme von Konzernen von vor 20 Jahren angucken. Das gab's damals halt schon. Von daher bin ich absolut bei dir. Humor gehört dazu und zweiter Punkt ist einfach auch meine Erfahrung, die, die sich mokieren darüber, dass Du in der Öffentlichkeit stehst und auf eine Art und Weise, die ihnen nicht gefällt, dich präsentierst, Die sind meistens eher neidisch, weil sie natürlich gerne den Effekt hätten, sich aber nicht trauen und den Mut nicht haben, das zu machen, was Du gemacht hast.

Von daher würd mich das auch nicht oder juckt mich auch nicht. Ich kenn's ja bei mir genauso. Ich krieg ja auch blöde Mails. Wer wer wer das eine will, muss das andere mögen, ja? Und ich sag mal zu dem Thema, das ist das große Missverständnis, was die, diese Shorts haben nichts mit Substanzlosigkeit zu tun oder mit, ja?

Sondern diese Chance stehen am Anfang für die Aufmerksamkeit. Und genau wie Du's grade richtigerweise gesagt hast, daran entscheidet sich, kann ich mir vorstellen, mit dem eine Geschäftsbeziehung einzugehen, ja oder nein? Weil mein Standardsatz ist immer der gleiche und da wundern sich ja auch viele grade in sonem Financial Service Kontext, Transparency Leads to Trust. Ich sage immer, diese Transparenz, welche Kunden wir haben, was für Projekte wir da machen und so weiter und so weiter. Ich bin davon fest überzeugt, dass diese Transparenz bei anderen Mandanten oder potenziellen Mandanten zu Vertrauen führt.

Weil diese ganze, ich sage mal, im Vertrieb ist es Vorteil, darüber nicht zu reden gegenüber Dritten. Das halte ich, das halte ich für Quatsch. Ich halte es, diese dieses, ja, was ja so prominent ist sozusagen, das halte ich für genau den richtigen Ansatz, deshalb geben wir auch mit unseren Kundenbeziehungen, unseren Mandanten, mit unserer Mandatstruktur, mit einem so so offen oben. Wir haben jetzt vor Kurzem als Erster in Deutschland 'n Videoformat gemacht, wo wir einen Kunden, nee, beziehungsweise, wo wir eine Angebotssituation bei einem Mandanten live mitgefilmt haben. Mit Vorbereitung und Nachbereitung.

Das hat's in der Beratungsbranche noch nie gegeben, ja? Weil ich fest daran glaube, dass diese diese Transparacy wirklich zu Vertrauen führt und bei dem bei dem Maschinenbaubeispiel zu bleiben, ich glaube, das ist das Hauptmissverständnis, was die Leute haben, dass sie sagen, na ja, unsere Komplexität unserer Beratung oder unserer Produkte können wir nicht in einen Ein Minuten Video packen. Das ist doch gar nicht der Ansatz. Darum geht's auch gar nicht. Okay.

Sondern es geht darum, Awareness zu schaffen für 'n Thema, es möglicherweise auch wie im Thema Dokumentverarbeitung emotional aufzuladen und dann in der Folge, machen wir uns doch nichts vor, findet doch eine Custom Präsentation oder ja, Produktkonfiguration oder Ähnliches statt. Das ist das das Normalste von der Welt. Das ist bei uns übrigens auch so, ja? Also wer glaubt, dass wir nur mit den Videos sozusagen die direkte conversion haben und dafür dann nix mehr tun müssen, der täuscht sich natürlich auch. Der Swideo zeigt Awareness oder oder bringt Awareness für 'n Thema und dann ist die Frage, hat der Kunde 'n konkreten Beratungsbedarf in unserem Kontext für Financial Services oder Dokumentverarbeitung oder halt auch nicht?

Nicht mehr und nicht weniger. Und was wir, was wir machen mit Videokommunikation ist, wir erhöhen den Input für unseren Funnel. Das ist das ist die ganze, das ist die ganze Magie. Wir haben eine feste Conversion Rate, die werden wir nicht ändern können. Was wir an ändern können, ist, wie viel wir in den Funnel oben reinbringen.

So und das gelingt uns mit 1 Videokommunikation, mehr in diesen Funnel reinzubringen. Das ist eine ganz einfache Arithmetik, so. Und das ist auch nicht Natürlich macht mir das Spaß. Wenn ich mir das keinen Spaß machen würde, dann würde ich das nicht machen. Aber ich glaube zutiefst an diesen Vertriebsweg.

Und ich glaube zutiefst daran, dass die ganz andere Arithmetik, wenn ich eine gegebene conversion rate habe, wenn ich eine gegebenen Anzahl von Leads, sagen wir mal, habe und ich die Anzahl der Leads in meinem Funnel erhöhe aufgrund von Videokommunikation, kommen am Ende mehr Aufträge raus. Das ist eine ganz einfache Rechnung. So. Wahrscheinlichkeitsrechnung oder eigentlich 'n ganz einfacher Dreisatz in in letzter Konsequenz. Und darum geht's.

Und ich hab für mich entschieden, diesen Mut aufzubringen, zu sagen, wir machen das über Videokommunikation, weil ich daran glaube, dass das der richtige Weg ist. Und übrigens auch die Hand an den Kanzler. Zeichen, der Zeit einfach Rechnung trägt, guck dir TikTok an. Man kann das alles gut und schlecht finden. Fakt ist, es ist so.

Fakt ist, dass Kinder zwischen 12 und 16 die Gebrauchsanweisung beziehungsweise über TikTok Dinge erwerben, ja? Das kann man, wie gesagt, gut oder schlecht finden, aber Fakt ist, dass es so ist und Fakt ist auch, ich meine, dass die KI Komponente ChatGPT vor 2 Wochen jetzt gewesen oder vor 'ner Woche gewesen, dass die 1. Versicherung über ChatGPT verkauft wurde. Das kann man jetzt gut oder schlecht finden, ist aber so, ja. Und solang, ich sag mal, diese diese und diese Entwicklung geht ja weiter, ja.

Ich mein, wir haben ja vorhin drüber gesprochen, wir sind beide, wir haben Migrants, Digital Migrants, also sprich Leute, die analog und Digitales erlebt haben, ja, aber die das ist doch eine Frage der Zeit, wo wir nur noch Digital Natives haben. Leute, die nur im digitalen Kontext unterwegs waren und Du brauchst dir nur an deinem eigenen, ich sag mal, an deinem eigenen Nutzerverhalten, dir anschauen, wie Du mit Videos umgehst und so weiter und ich glaube, Du, wir haben uns ja wir haben uns ja schon mal live zu sagen getroffen und ich ich bis heute denke ich an dein Beispiel aus, das habe ich auch schon 100000 Mal den Leuten erzählt, weil ich das einfach so prägend und so richtig finde. Hast von 'ner Maschinenbaumesse in Nordamerika berichtet, wo in Halle ist, ja, und in der Mitte ist 'n Content Hub und die verschiedenen Influencer der der Maschinenbau Anbieter sozusagen oder der der Anbieter der der der der Maschinen Die Branchen. Ja, aus der Branche, die produzieren da Content, dafür ist die dafür ist die Messe da. Da werden Podcasts gemacht, da werden Videos gemacht und so weiter.

Und da, ich glaube zutiefst daran, dass das die Zukunft ist. So werden Messen in Zukunft funktionieren. Der der, der da 'n Stand hat und da, ich sag mal, in den in die Peripherie guckt und wartet, dass da zu zu jedem 1 aufn Stand kommt, der wird nicht kommen. Weil wenn ich Ich bin ja schon öfter mal auch in Amerika für für für für Messen, wo es Thema Dokumentverarbeitung geht oder auch jetzt in Katar vor Kurzem und die Amerikaner und ich sag mal, alle angelsächsisch geprägten Staaten sozusagen, die sind, was das hier am Messe anbelangt, noch mal ganz anders getaktet, als wir das Sie kennen, ja? Also ich meine, ich hab ich hab in in Las Vegas erlebt, dass da es 'n Streichelzug für kleine Hunde gab und so weiter.

Das kann man alles finden, wie man will. Fakt ist, dass Sie eine ganz andere Taktung auf diesen Messen haben, ja? Das heißt, Sie kommen dahin und haben schon mal 30 Termine im Anschlag sozusagen und dann wird 'n wird 'n Podcast dazu sozusagen produziert, dann wird 'n Video dazu produziert mit dem Mandanz oder mit dem Kunden zusammen, weil das natürlich noch mal viel viel mehr. Empfehlungsmarkt, also besseres Empfehlungsmarketing gibt's ja gar nicht, ja? So.

Ja. Ich wunder mich immer, dass die Leute sich wundern, dass das funktioniert, ja? Also wenn wenn Du den Kunden vor die Kamera klickst und der mit dir zusammen 'n Video machst, also 'n besseres Empfehlungsmarketing gibt's ja nicht. So. Und wenn ich natürlich auf soner Messe bin und der Mensch und das war mein Beispiel, der immer noch glaubt, dass da hinter sonem Tresen da steht, dass 1 zu Ihnen an 'n Stand kommt und dann sagt, ich hätt gern mal Flyer 26 0 3 an mir Hand hingeschaut oder können Sie mir mal die Demo zeigen?

Das ist auch immer das Lustigste ehrlicherweise aus diesen Messen, wenn die dann son Screen da stehen haben und irgend eine Demo machen zu irgend, weiß ich nicht, zu irgend 'nem Process Tool oder irgendwie so was. Ganz schön. Kriegt 'n Messer nicht, ne? Wen interessiert 'n das an dem Augenblick? Ja.

Sondern in, bei soner Messe ist, wie krieg ich den Kunden sozusagen in meine Und das hat sich ja beim Messen auch wahnsinnig verändert. Ich kenn noch Messen, da war vorher gar nix. Dann warst Du auf der Messe, dann hast warst Du auch 2 Tage auf Gings 3, da passiert da auch nix anderes. Und dann hast Du am Ende eine Liste bekommen mit irgendwelchen Namen auf, nee, konntest Du anrufen könntest auch sein lassen und dann wars das. Heute hast Du Preparation in Form von irgend 'n Ankündigungspost, wir sind da mit dem und dem und dem Case und so weiter und so weiter.

Dann hast Du auf der Messe selbst, machst Du Videos in Form von wir sind heute das, ich bin mal über eine Messe gerannt und so weiter in Anlehnung an son gewisses Videoformat und dergleichen. Und dann hast Du danach auch noch mal Recap, das und das passiert da, wir waren da, haben mit dem Kunden folgende Vorträge gemacht und so weiter und so weiter. Elementar und alle Teilnehmer kannst Du verlinken, kannst Du, kannst Du machen, kannst Du tun. Und wenn der darauf auf sonen Post dann auch reagiert und so weiter, ein besseres Empfehlungsmarketing gibt's dich, ja? Und ich sag mal, alle Leute, die auf solche Messen gehen, sind ja erst mal per se Leute, die senden wollen.

Das sind ja keine introvertierten Typen, die sozusagen mit keinem sprechen wollen, weil sonst wären sie auf der Messe falsch. So, von daher Ja. Normal falsch. Ausschließlich aber im Normalen. Ich wollt grad sagen, ja.

Ja. Ist doch anders. Und das ist halt der Riesenunterschied und ich glaube, dass das und das siehst Du ja immer mehr, dass natürlich auch, ich sag mal, die Generationen sich auf solchen Messen verschieben. Das heißt also, dass die Mittzwanziger da jetzt noch mehr dran teilnehmen, ja und die an Leute mit Ende Ende Ende 60 oder Anfang 60 weniger werden, ja. Ne.

Demografischer Wandel gibt's auch auf Metzen sozusagen. Und das hat sich einfach wahnsinnig verändert. Und ich glaube, dass Du wie in deinem Beispiel, was Du mir live zu sagen rübergebracht hast, das hab ich mich heute in Erinnerung. Jedem, die das hören wollte, hab ich's erzählt, weil ich gesagt habe, das ist es. Das ist es.

Und die Amerikaner sind uns immer. Das kann man finden, wie man will, immer 'n Stück voraus. Ich nehm 'n anderes Beispiel. Wir machen jetzt, wir haben jetzt große Leinwände in den Fußballsteigeln. Ja?

Große Leinwände und da gibt's Super Slow Mo und alles Mögliche. Da haben wir diese großen Leinwände. Jetzt machen die Amerikaner, die Leinwände sind dreimal so groß. Und die stehen vorm Atlanta Groschen und im Baseballstadion, was dreieinhalb Stunden geht, dieses Baseballspiel, ja, werden da unterschiedliche Werbung gecastomized eingespielt. Wieder 10 Jahre voraus.

Ganz einfach. Guck dir den Super Bowl ab, was da passiert. Die teuerste Werbefläche der Welt, ja? 200, 300000000 Leute. So.

Da gibt's nur Show. Finden die 300000000 Leute, das ist alles schlecht? Nee, natürlich nicht. Sonst würd's nicht geben, so. Und das ist immer so, was die Entwicklung anbelangt.

Und ich glaube, dass wir in Deutschland da immer son bisschen, na ja, sehr bedenkenträger sind, ja, was das kaputtmachen kann und weniger, was es ganz macht beziehungsweise was es besser machen kann, ja? Weil Weil Du sagst ja Ja, die Veränderung ist nicht so, ne? Ja, die Veränderung ist so, ne? Aber natürlich auch die Angst vor dem, das könnte unsere Reputation beschädigen. 'N Video, 'n gefährliches Video mit 'n bisschen Humor, warum soll das die Reputation bestätigen?

Verstehe ich nicht. Das ist in meinem Moment. Ja und vor allen Dingen bei dem Beispiel mit den Messen, also wir haben ja selber, da haben wir ja im Vorfeld auch schon drüber gesprochen, wir haben ja son mobiles Studio, also nicht mobil, das jetzt über die Messe fahren kann, sondern was man auf 'ner Messe aufbauen kann mit relativ wenig Platz, die es aufbraucht und als ich das vor dreieinhalb Jahren zusammengestellt habe, aufgrund 1 Anfrage 1 1 Freundes, der 'n kleinen Vertriebskongress gegründet hat damals und gesagt hat, hier, hast Du da nicht irgendwie son Studio? Ich würd da gerne Stimmen aufnehmen, da kannst Du dich präsentieren. Habe ich gedacht danach, das war damals noch, sag ich mal, Einzelteil, die wir einfach auf dem Event selber zusammengebaut haben, habe ich danach gedacht, das ist eigentlich 'n geiles Ding.

A für uns, auf Messen zu gehen, aber auch B natürlich für Veranstalter wie bei ihm auch. Ich hab für den Staat nichts bezahlt, als für Studien nichts bezahlt. Der hat 'n Haufen Content. Ich hatte ich hatte Kundenkontakte, ne. Also bin ich naiv, wie ich war, bin ich an Kongressveranstalter, also es war vor 3 Jahren jetzt Kongressveranstalter ran, auch an 'n paar Fachmessen ran.

Ich muss sagen, Leute hier, ich hab Fotos davon, ich hab Videos, die wir produziert haben. Ich biete euch eure Messe, euer Kongress ist für uns interessant. Zielgruppe, ich biete euch an, ihr zahlt nix für Studien, bezahlen nix für 'n Stand, die Reisekosten teilen bei uns. Geht's. Geht's.

Und ihr könnt da so und so viel Stunden pro Tag, ne, also fifty fifty alles, die müssen wir auch Zeit haben, mit mit potenziellen Kunden zu sprechen, Content produziert. Wie viele haben in den ersten eineinhalb Jahren gesagt, boah, ist eine geile Idee und die kostet uns ja nix? Keine. Für viele. Keine.

Kein Einziger. Ich habe 2 Jahre mit dem Mund vor sich geredet und wenn ich 'n Freund, nehmen wir ja Kunde, mittlerweile 'n sehr guter Freund von mir, der Martin Philipp von der Firma Ivarlaunch hingegangen, hätte gesagt, pass auf, wir wir machen den Restart nach Corona unserer Customer Experience Days und ich will dich unbedingt mit dem Studio da haben, hätte ich das ganze Thema gegen die Wand gefahren. Mittlerweile sind wir ja zwischen 5 und siebenmal im Jahr damit unterwegs, so fifty fifty Veranstaltungen, wo wir halt das Studio vermieten. Das machen wir halt auch, weil immer mehr Nachfragen kommen. Die anderen 50 Prozent sind Events, wo wir sagen, hey komm, lass uns den Quidd proquot Deal fahren, weil das Event ist für uns interessanter, darüber kunden zu kriegen, als jetzt irgendwie 'n bisschen Geld mit zu verdienen, ne.

Aber es hat ewig gebraucht und es ist sind immer noch die Leute skeptisch und sagen, na ja, was bringt uns das? Ja, das ist wie bei der Videokommunikation ja auch, weißt Du, Florian? Es gibt immer noch was bringt uns das, was konkret das? Es gibt da konkrete Conversion und so weiter und so weiter und so weiter. Die die diese Zweifler gibt's immer noch, wie ich sehe in den letzten anderthalb Jahren diese, nicht nur die Tendenz, diese Entwicklung, die werden wir auch nicht aufhalten, ne.

Da wird eine gewisse Generation, so hart das klingt, rauswachsen, aber die Generation, die nachkommt, die wird das erwarten, ja? Dass sie nämlich nicht nur remote an solchen Messen teilnehmen kann, live und in Farbe, aber dann halt auch die Möglichkeit hat, dort Content zu produzieren. Und ich meine, wir haben ja auch dieses Messethema, ich sag mal so, gespielt jetzt mittlerweile, dass wir gesagt haben, na ja, auf diesen Messen hinterm Stand stehen und warten, dass da 1 kommt, fällt aus, ja? Das heißt, wir müssen zu den Mandanten und wir haben sowohl auf der DKM, das ist die größte Vermittlermesse für Versicherungen und Financial Services in Deutschland, der Westfalenhalle, in Dortmund und wir haben auch den Versicherungsforum Leipzig, haben wir son Interviewformat etabliert und zwar in so Snippets, das heißt wirklich ganz kurz hintereinander geschnitten und zwar mit Vorständen von verschiedenen Versicherern. Und das ist als ein Format jetzt wieder sozusagen in Anführungsstrichen in die Geschichte eingegangen, weil man sich da wieder was getraut hat.

Und das, das heißt also wirklich Kurzformate, Video in Form von welche welche Entwicklung siehst Du in der Versicherungswirtschaft, was würdest Du gern ändern und so weiter. Also wirklich, das ist aber anders als man glaubt, das ist nichts Spontaniges. Das ist wirklich durchgetaktet. Das heißt also, die Forschenden kennen die Fragen, die wissen auch, wann man kommt, von wann bis wann. Da kommen 2 Kameramänner, da sind da ist Color Grading dabei, da ist also alles dabei, richtig professionell aufgezogen.

Und dann wird das in so Snippets sozusagen hintereinander geschnitten. Und das ist unheimlich gut angekommen als als ein Format, weil ich gesagt hab, wir brauchen irgendein Format für Messen, was uns in die Situation bringt, dass wir da auch aufmerksam teilhaben in Kontakt mit den Entscheidungsträgern kommen und das sozusagen nach draußen auch senden und das ist unheimlich unheimlich gut geworden. Voraussetzung dafür war aber, und vielleicht ist das 'n ganz guter Klausur, war unser war unser Blockbuster 20 25. Das war das war für mich auch eine neue Dimension tatsächlich. Im Video im Video im Video Content, sagen wir's mal so, vorher haben wir das ja immer in so Shorts Format gemacht, ja?

Das heißt, wir haben schon mit Kamera, mit Licht in einem Drum und Dran, aber nicht in Film sozusagen produziert, sondern immer so Shorts, das war auch wenig gescriptet und so weiter. Das heißt also, das habe ich relativ viel freie Rede gehabt. Hatte 'n Thema, aber über meine Thema Dokumentverarbeitung kann ich ja frei reden, aber auch eher kein Skript führen zu sagen, ja. So Und das war dann beim Blockbuster tatsächlich anders, war auch von der Konzeption so anders, weil ich gesagt habe, ich möchte in diesem Blockbuster keine Fachlichkeit, ich möcht 'n reine Actionfilm. Warum?

Wir brauchen einen Aufmerksamkeitspik. Und zwar unser Geschäftsjahr beginnt am ersten zehnten 20, 25 in dem konkreten Fall, einen Monat vor Beginn sozusagen dieses Geschäftsjahres. Und da haben wir dann zusammen mit DJ Scouting haben wir dann diesen Blockbuster gedreht an 3 Tagen in Hamburg mit 'ner orangen Corvette, mit mit mit 'ner Kampfszene, mit Ninja, mit also wirklich die reine Actionfilm. Und ich werd ja oft verglichen mit Bud Spencer, weil ich eine ähnliche Statur habe, sagen wir's mal so. Und dann war halt die Frage, wie kriegen wir so was son son Format?

Und ich hab dann vorher, eine gute Freundin Ivonne de Bark, die die zu mir gesagt hat, Niko, die muss schon klar sein, dass Du an sonem ganzen Drehtag nur 2 Minuten Film produzierst, ja? Irgendwie, ja, 8 Stunden, 8 Stunden Dreharbeiten oder 10 Stunden und dann kommt dann netto 2 Minuten Film, so viel war's, wir sprechen's bei Bad Spencer, weil die hat nämlich interessanterweise mal 'n Film mit Bad Spencer gedreht, das war dann sozusagen der der Clos toupin sozusagen in den Neunzigern oder Anfang 2000. Und von daher war das war das sone lustige Gegebenheit. Und da gab's natürlich auch noch mal, ich sag mal, ganz unterschiedliche Reaktionen, ja. Manche, was will er jetzt Filmstar werden, was soll das überhaupt?

Und warum keine Fachlichkeit, warum 'n reiner Actionfilm? Und dann auch natürlich mit, ich sag mal, kulturell populär Elementen enthalten, also Stichwort Tomebrider, Stichwort Ninja, mein mein Vorstand Dirk Weske hat mitgespielt, ein Vorstand 1 1 großen Versicherungsgesellschaft hat mitgespielt, dem ich den Koffer übergeben habe sozusagen, mit dem mit dem Projektergebnis und so weiter und so weiter. Aber das war dann, das wurde schon kontrovers diskutiert. Also und zwar wirklich in 1 Dimension. Gut, ich meine, umso mehr Leute das sehen, umso mehr kontroverser ist die möglicherweise auch.

Das war hier absolut gegeben, aber natürlich auch in 1 in 1 Dimension, was meine persönliche, ja, mich persönlich anbelangt, was too much war, ja? Also man kann ja unterschiedlicher Meinungen zu kulturärer Kulturelementen sein und man kann die unterschiedlich bewerten, aber auf soner persönlichen Ebene einen zu denunzieren, das ist schon das ist schon schwierig. Ne, sag ich ganz ehrlich und für mich war das war das schon war das schon schwierige Zeit, die diese diese Kritik auch auszuhalten. Nach 3, 4 Wochen war es dann ganz lustig, hat der Filmproduzent und der der Filmemacher sozusagen zu mir in sonem schönen Satz gesagt, na ja, Nico, das, was ihr erreichen wolltest, hast Du doch erreicht, maximale Aufmerksamkeit. Das ist dann die Kehrseite sozusagen davon, aber manche Aufmerksamkeit hätte ich mir auch hätte ich mir auch schenken können, ja?

Also, die wäre ich notwendig gewesen, weil einen Shitstorm würde ich nicht bezeichnen, aber es war schon es war schon sowohl vom Volumen als auch von der Art und Weise war das schon bedenklich, ja, und von daher hab ich auch gemerkt, was es bedeutet, wenn Du mit 'ner auch mit 'ner mutigen Kampagne sozusagen vorangehst, dass das, wenn Du Pfiffer stehst, stehst Du auch gegen was. Ja klar, aber ansonsten löst Du ja Farbfest. Das haben sie, das haben die Leute mir klar gezeigt und dass danach 1 1 1 1 1 Kampagne basierend auf diesem Blockbustervideo in dem Versicherungsmonitor, im Versicherungsjournal, mit fachlichen Artikeln, mit 'ner Terminvereinbarungsoption, also ganz konkreter Conversion und so weiter, Das war den den Kritiker nicht mehr so wichtig, sondern da ging's ausschließlich in der Kritik den Film, sondern es war immer von der Konzeption so gedacht, wir machen einen Film, Aufmerksamkeits Peak und ziehen sozusagen eine fachliche Kampagne für PPI hinterher und nutzen damit die Aufmerksamkeit und sind sozusagen omnipräsent, was die Beratungsleistung für Versicherungen und Banken anbelangt. Und das hat auch gut funktioniert am Ende. Ja, und vor 2 Wochen haben wir den German Design Award dafür bekommen, das heißt also, es ist 'n Award, der besondere Kampagnen und Customer Communication auszeichnet und da wird in der Begründung oder halt auch dieser Mut extrem betont, weil es halt so was noch nie gab und ich meine, wer Neues tut, der muss dann auch mit den Kritikern leben, will mich da also gar nicht beschweren und insgesamt hat man genau das erreicht und Maren wollte auch das gehört zu machen.

Ja, und gegen die Berufsimpörer, die ja in Deutschland gerade sehr laut sind seit 'n paar Jahren, kannst Du nichts unternehmen, habe ich manchmal das Gefühl, es gibt Leute, die sitzen zu Hause frustriert und warten einfach nur darauf, dass jemand irgendwas macht, worüber sie sich empören können. Ja, also Na ja, das Interessante bei dem bei dem bei dem bei diesem Film und auch bei der Kampagne war, die wir haben ja 'n klaren Adressaten, nämlich die Adressaten in Form von, ich sag mal, Entscheidungsträger in Banken und Versicherungen. Die sind im Normalfall, Stand heute, zwischen 45 und 60. So und darauf war auch die Kommunikation abgebaut. Das heißt, ja, mit mit mit mit Das heißt, wir haben mit mit mit mit mit Tombriner jemanden gehabt, der Ende der Neunziger, Mitte der Neunziger damals, das heißt also, es waren, die kennt, jeder kennt das an dieser Alterskoorte.

Und auch andere mit 'ner mit 'ner orangen Corvette und Bud Spencer, die kennen das. In der Alterskoorte kennen die das. Das Interessante war, dass der die Akzeptanz des Films und auch der Kampagne, wir haben ja dahinter ja auch eine Evaluierung gemacht, im Ziel Level Bereich von Banken und Versicherungen deutlich mehr Akzeptanz hatte als in unteren Gemengeladen. Jetzt ist die Frage, wen willst Du adressieren mit sonem Video, ne? Du willst den adressieren, der die Entscheidungen trifft, die Kaufentscheidung trifft für Beratungsleistung.

Und da, mit Verlaub, ist es nicht der Sachbearbeiter der Stadtsparkasse Düsseldorf, ja. Mal 'n Beispiel zu nennen, ohne eben zu nahe treten zu wollen, sondern dieser Film hatte einen klar werbenden Hintergrund. Das war jetzt hier nicht die Selbstverwirklichung von Nico Rainer als Schauspieler, weil ich ehrlicherweise, es war so aufwendig, ich hab so was Anstrengendes habe ich noch 15 Jahren mitm Business noch nie gemacht, ja. Also wirklich so viel Wiederholung, so viel Dreh, also mein Wunsch Schauspieler zu werden, wenn's jemals den gegeben hat, dann ist er spätestens 'n Star sozusagen zerplatzt in Form von, dass sie das auf keinen Fall will. Sondern ich hatte die klare Idee zu sagen, wir wollen damit unserem Publikum, unser unseren Markt erreichen, ja?

Und wollen damit eine erreichen, dass wir über diese Aufmerksamkeitsökonomie und dann mit Substanz das Ganze in Form von Fachartikeln, in Form von Blogbeiträgen, in Form von Podcasts und dergleichen noch mal unterfüttern und nichts anderes war die Idee. Und das hat am Ende gut funktioniert. Alle Aufregung zum Trotz sozusagen. Zeig aber wieder mal, wer mutig ist, dem gehört die Welt, ne? Also das ist vielleicht als Schlusswort oder als Fazit deiner Erfahrung der letzten 2 Jahre, glaube ich, Was?

Ist ganz angebracht, denn na ja, wenn man das macht, was alle machen, dann fällt man halt nicht auf. Da braucht's aber auch nicht viel Mut für. Das ist das eine und ja, gehört die Welt, würde ich so unterstreichen und was auch interessant ist, ist, wie sich die Meinungen ändern, ja? Also vor zweieinhalb Jahren haben das viele noch für sehr, sehr schwierig und falsch und so weiter gehalten, die heute sozusagen zu mir kommen und sagen, na ja gut, Nico, das war schon eine gute Idee, ja, das dass das so gut hat klappt, das haben wir gleich gewusst, so nach dem Motto. Na ja, vor anderthalb Jahren hat das gar keiner gewusst, ja?

Und ich selber übrigens auch nicht, ja? Was ich hatte, war nicht die Kenntnis über den Erfolg, sondern was ich hatte, war den Mut, es zu probieren. Das ist so. Und muss ich dafür Sachen aushalten? Ja.

Aber, und da bin ich dann bei dir, wie gesagt, ich glaube, ich hätte auch sonst das nicht erreicht, wenn wir wenn's diesen Mut nicht gehabt hätte. Das ist meine feste Überzeugung. Natürlich auch mit allen Partnern, die wir das, mit denen wir das zusammen sozusagen gemacht haben. Sowohl, ich sag mal, Paragon develop, wie sie alle heißen oder Bill Simpel, als auch mit Robin und Digital Scouting, also alle die, die sozusagen damit, ja, haben auch den Mut bewiesen, aber die Exekutive lag immer bei mir. Das heißt, ich habe die Entscheidung getroffen und habe auch immer gesagt, wenn das nicht funktioniert, ist das meine Verantwortung.

Das gehört für mich nämlich auch dazu, ja? Auf der einen Seite, man kann nicht nur sich da hinstellen und sagen, man trägt die Verantwortung im Erfolg, das ist nicht immer einfach. Alle stellen sich dahinter und machen eine Victory Zeichen, auch in der Situation da stehen, wo es mal nicht funktioniert, ja? Das ist dann tatsächlich Verantwortung tragen, weil sonst ist das Erde Plattitüde, die dann, na ja, gern verwendet wird, aber nicht wirklich zutrifft. Schönes Schlusswort, Nico.

Ich danke dir vielmals für deine Einblicke. Ich werd natürlich euren Blockbuster schön in den Shownotes verlinken, weil jetzt hast Du natürlich alle heiß drauf gemacht, was haben Sie denn da fabriziert? Ich hab mal reingespinkst, ich hab noch nicht ganz gesehen, aber ich hab 'n reingespingst. Du hattest mal LinkedIn Post, glaube ich, im letzten Jahr Dezember oder irgendwann, da habe ich letzten Jahr Dezember oder irgendwann, da habe ich 'n Ausschnitt gesehen. Ja.

Fand ich schon sehr witzig. Kann ich empfehlen, wie gesagt, im in den in den Shownotes, welche reinpacken. Ja, und ansonsten bleibt mir noch zu sagen, vielen Dank für alle, die zugehört haben. Bleibt mir noch zu sagen, vielen Dank für alle, die zugehört haben. Schön, dass Du dabei bist, dass Du dabei warst.

Und ja, ich denk mal, wir werden uns auch nicht zum letzten Mal gesprochen haben, Nico. Vielleicht in 'nem Jahr wieder nach den nächsten Erfolgen, denn Du hast ja sicherlich noch 'n paar neue Sachen für dieses Jahr vor. Und dann bin ich gespannt, wie sie's entwickelt hat. Genau. Bis zum nächsten Mal.

Alles klar. Florian, vielen Dank. Gerne. Tschau. Tschüs.

Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Mehr von VIDEO RELOADED Alle Folgen als zitierfähige Episodenseiten

Veröffentlicht mit CiteCast