#205 - Johanne Fuhlrott - Vom improvisierten Webinar zur professionellen Videokommunikation
Worum es geht
Florian Gypser spricht mit Johanne Fuhlrott über den Weg der DQS von improvisierten Webinaren hin zu einer professionellen Videokommunikation mit eigenem Corporate-Studio. Es geht um Stolpersteine, den Aufbau professioneller Prozesse und darum, wie das Team Schritt für Schritt an neue Formate herangeführt wurde. Zudem diskutieren beide, wie sich Präsentationsgewohnheiten verändern, wenn Inhalte vor der Kamera statt auf der Bühne vermittelt werden.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Johanne Fuhlrott hat bei der DQS den Weg von ersten improvisierten Webinaren hin zu einem professionellen Corporate-Studio begleitet und das Team schrittweise an professionelle Prozesse herangeführt.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gibser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Über meinen heutigen Gast freue ich mich ganz besonders. Johanna Füllrott ist Managerin für Performancemarketing und SEO bei der DQS.
In ihrer Rolle kümmert sie sich die strategische Planung und Weiterentwicklung der digitalen Marketingaktivitäten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Projektleitung globaler Kampagnen im Bereich SEO und Geo mit dem Ziel, die internationale Sichtbarkeit der DQS nachhaltig zu stärken. Parallel dazu treibt sie unternehmensweit den Ausbau der Videokommunikation voran. Sie arbeitet daran, Video als wirkungsvolles Format für interne und externe Zielgruppen zu etablieren und fest in die Kommunikationsprozesse des Unternehmens zu integrieren. Ja, und heute sprechen Johann und ich darüber, wie DQUS den Weg von den ersten Webinaren mit selbst zusammengestellter Technik hin zum eigenen Corporate Studio gegangen ist, darüber, welche Erfahrungen sie auf diesem Weg gemacht haben, welche Herausforderungen es dabei natürlich auch gab und was sich daraus im Unternehmen alles entwickelt hat.
Grüß dich, Johanna. Ich freue mich wirklich riesig, dass Du heute in meinem Podcast bist. Hi, Florian. Ich freu mich auch mega. Eine Sache muss ich vielleicht im, ja, sehr spannend, im Vorfeld erwähnen, und den heutigen Podcast 'n bisschen einzuordnen.
DQ s und damit auch Johanna als unsere Ansprechpartnerin sind Kunden von uns. Es ist also mein erster Podcast, wo ich mal Nein, stimmt nicht ganz. Ich glaub, es ist mein zweiter sogar schon, aber wo wir uns mal konkret über ein vergangenes Projekt sprechen. Das ist nämlich superspannend. Und Anstoß dafür war ein gemeinsamer Auftritt beim LinkedIn Local in Darmstadt.
Wann war das noch mal Mitte, nee, Anfang Dezember, ne, letzten Jahres. Anfang Dezember letzten Jahres. Ja. Da hatten wir nämlich die gleiche Situation. Und da haben wir gemerkt, Mensch, das macht uns Spaß, das wird noch mal aufnehmen.
Auf jeden Fall. So und da Du ja eine fleißige Hörerin meines Podcasts bist, die Du eben gesagt hast oder zumindest behauptet hast. Okay, keine Leistungskontrolle? Keine, wir fragen jetzt alle Inhalte ab. Du weißt, eine starke Behauptung ist immer besser als 'n schwacher Beweis, ne.
Auf jeden Fall. Nee. Aber Du weißt genau, was jetzt auf dich zukommt, nämlich meine 3 Einstiegsfragen. Na, dann leg los. Frage Nummer 1.
Rückblickend 1 Tages, wenn wir ja, sagen wir mal, die Welt hinter uns lassen und Du würdest kurz vorher zurückschauen zum heutigen Tag, welche eine Fähigkeit, die Du jetzt noch nicht so beherrscht, würdest Du sagen, möchtest Du noch unbedingt lernen? Sprachen? Noch mehr Sprachen? Also ja, ich kann sprechen, ja, ich kann noch mehrere Sprachen sprechen, aber ich würde gerne noch viel mehr andere Sprachen sprechen. Die Zeit frisst es son bisschen auf, so mit Arbeitsalltag, Familie und was so drumrum noch im Leben passiert, aber Sprachen ist so eine der Fähigkeiten, wo ich mir denke, da geht noch mehr außer so, also vor allen Dingen nicht so diese Standardsprachen, die man so spricht, so Englisch, Italien und Spanisch.
Die Mann so spricht. Die Mann und Frau so sprechen. Na ja, aber es klingt ja so, als Mitglieder müsste das können. Nein, aber das, ich sag mal so, das sind jetzt nicht so die absolut ausgefallenen Sprachen, ne. Also guckst Du in die Schule, es ist Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, so und dann wird's schon schwieriger son bisschen was, ich sag mal, Ausgefalleneres drum herum.
So, das würde ich gerne noch machen, da hoffe ich, dass ich irgendwann mal ein bisschen mehr Zeit dazu finde, da 'n bisschen konsequenter zu sein. Momentan versuche ich mich an Schwedisch, ist jetzt nicht so unglaublich ausgefallen, aber doch irgendwie eher schwierig. Krass. Angestoßen eigentlich durch Weihnachten, durch ein schwedisches Weihnachtslied tatsächlich, was ich gesungen hab im letzten Jahr. Und das fand ich sehr spannend, die Sprache und jetzt versuche ich mich an Schwedisch.
Cool. Ja. Ja. Kann ich nachvollziehen. Ich bin tagtäglich, also jeden Tag mindestens 20 Minuten, seit 115 Tagen mit Duolingo unterwegs, meinen Französisch aus den tiefen Katakomben wieder zurückzuholen.
Na ja, ja. Ich, wie Du ja auch weißt, großer Frankreich Fan bin. Ja. Und es es es macht mega Spaß. Es gibt weniges, was ich in meinem Leben so konsequent durchgezogen habe, wie jetzt diese 115 Tage Französisch.
Also das finde ich echt Gut. Finde ich bemerkenswert. Also ich bewundere mich selber über mich, ne. Also der Berliner sagt, ich kieke staune wundere mir. Mega, 150 Tage, nee, so weit kann ich jetzt noch nicht, weil tatsächlich wieder, das war jetzt letztes Jahr Weihnachten und ich hab dann so langsam nach Weihnachten mal angefangen so zwischen Gänsebraten und Winterspaziergang.
Von daher, das ist auch eine Sprache, die hab ich vorher noch nie, also ne, Du hast halt wenig Berührungspunkte damit vorher auch. Von daher, ich bin da echt in den Anfängen, aber so langsam. Ich guck, was ich so dem Sehr cool. So rum mitgeben kann schon, ne, weil ich will das ja nicht alleine, Sharing is caring. Noch findet er's sehr spannend.
Mal gucken, wenn er sagt so, geh weg, aber ja, so morgens in der U-Bahn oder so beim Wäschetusammenlegen, dann Penis. Cool. Ja, meine Stiefmutter ist an Dänisch dran. Die hat das Spiel grade zu Ende gespielt, auch in die ULINGO, weil wir sone Familienlizenz haben, die sagte, bist jetzt Ende und es gibt keine weitere Lektion. Die ist ganz traurig, ja.
Und sie meint, das ist so schwer, weil es klingt alles irgendwie gleich, also, also, bin mir gespannt. Ja, ich werde berichten, vielleicht schreibe ich dir dann irgendwann auf Schwedisch. Kommt irgendwas an, wie's 'n Fisch geht. Ah, es gibt Tools, weißt Du? Kann ich ja möglich sein.
Ah, ja. KI heiße das, ne, das komische. Ja, ich glaub, ich hab davon gehört. Super, dann meine 2. Frage.
Oh, das ist, er hat, ha, da hab ich festgestellt in letzter Zeit, das ist eine heikle Frage für Menschen, die angestellt sind, weil wenn eine Führungskraft das hören würde, könnte das als despektierlich oder irgendwie missverstanden werden, weil die Frage geht darum, die ist aber eine rein hypothetische Frage. Es geht wirklich einen, ja, Du kennst sie ja auch so, son son son wirklich Wunsch, mach 'n Kopf auf, da kommt eine gute Fee und sagt, Zeit und Geld spielt keine Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz inhaltlich von dem, was Du tust und was den Ort betrifft, am liebsten gestalten wollen, wenn Geld und Zeit und Platz keine Rolle spielt? Also den Ort ganz. Also wir sind ja in Frankfurt mit der DQS.
Ich bin total happy in Frankfurt. Ich liebe Frankfurt, ich liebe Hessen, das Rhein Main Gebiet. Ich bin überall ganz schnell da, wo ich hinwill, also von daher, ich hab an Frankfurt mein Herz verloren, viele schüttel den Kopf, wie kannst Du, aber Frankfurt ist was, was ich über die Jahre wirklich lieben gelernt habe und auch sage, es ist mein Zuhause. Von daher den Ort gar nicht, also ich muss nicht unbedingt am Strand irgendwo mit meinem Laptop sitzen. Das mach ich.
Da mach ich lieber Urlaub und arbeite nicht. Wenn Geld keine Rolle spielen würde, wir haben's in Darmstadt schon son bisschen angeteasert, was ich gerne hier unten in unserem Studio gerne noch tun wollen würde. Da gibt es viele Ideen, die ich habe. Da ist auch schon wieder mehr dazugekommen. Das gucken wir mal.
Das würde ich gerne machen, dass wir den einfach für noch mehr Menschen bei uns im Unternehmen auch nutzbar machen können, weil momentan sind's so 3, 4 Abteilungen, die sich jetzt auch ausprobieren und anfangen, aber ich glaube, da wird noch viel, viel mehr gehen. Aber vielleicht nicht unbedingt mit dem Set-up, was wir heute haben. Weil das ging zu groß, zu viel erst mal, sondern ne, so dass wir da son bisschen noch Das wär so was, wo ich sagen würde, das das würde ich gerne noch mehr machen und eigentlich total Banales, wir haben höhenverstellbare Schreibtische im Unternehmen. Ich hätte gerne auch ein Walking Pat hier. Also wenn ich im Office bin, ich laufe zu Hause beim Arbeiten, das würde ich gerne auch hier machen können.
Also so und damit glaube ich, wär ich eigentlich schon superhappy und bestimmt gibt's noch Kleinigkeiten, aber so das große, nee, das war's eigentlich schon. Ja. Cool. Schöne Antwort, hatte ich noch nie. Sehr gut.
Dann last but not least, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und was hättet ihr gesprochen oder was würdet ihr noch sprechen? Nelson Mandela. Nelson Mandela hätte ich gerne kennengelernt. Für mich ist das alles irgendwie, also wirklich noch Kindheit gewesen, Ende der Apartheid und ähnliches und all den Weg, den er gegangen ist, auch mit seiner Zeit im Gefängnis und so was. Und ich hätte gerne mit ihm darüber gesprochen, was ihm die Kraft gegeben hat, einfach diese vielen Jahre und Jahrzehnte an diesem Thema dranzubleiben und die Leidenschaft dazu nicht zu verlieren und sich selber einfach dabei immer so weit zurückzunehmen, sondern auch immer den anderen zu sehen und darüber würde ich, hätte ich gerne mit ihm gesprochen, also das wär Cool.
Ist eine sehr inspirierende Person, wie man selbst so viel Leid und Schmerz auf sich nehmen kann für etwas, was für ganz, ganz viele eine so unglaubliche Auswirkung im Leben hat und so viel verändert. Na ja, Nelson und Dela. Cool, sehr schöne Antwort. Also definitiv, ich bin grad ja, baff. Also es es kommen so viele, viele typische Sachen.
Ich glaub nicht, dass ich schon beim Nelson Mandela hatte. Barack Obama ist, glaube ich, jeder 3., weil er's viele Menschen halt inspiriert hat. Ja. Aber Nelson Mandela finde ich halt so krass. Ich hab das auch in meiner Jugend mitbekommen, als er ausm Gefängnis kam, wie man so lange halt echt durchhält im Knast und dann am Ende trotzdem noch die Kraft hat, weiterzumachen und eigentlich sein Lebenswerk mehr oder weniger zu zur Veränderung zu bringen.
Ja. Also echt Hut ab, Respekt, definitiv. Den würde ich gerne immer noch kennenlernen, ja. Du, ich glaube, das wird 1 Tages auch in gewisser Weise funktionieren, weil mir fällt grad was völlig Schräges ein. Ich hatte vor 'nem halben Dreivierteljahr mit 'nem Bekannten von mir 'n Podcast aufgenommen, da ging's KI Avatare mit dem lieben Guido Bräunung und der erzählte mir, das ist die ersten, es gibt 'n paar illegale Portale, also jetzt nicht rechtswidrig, sondern die Portale sind einfach hingegangen und haben quasi, na ja, das Wesen, die DNA bekannter Persönlichkeiten im Rahmen dessen, was möglich war, in eine KI gepackt und dass Du dann mit denen online chatten kannst oder KI Avatare rausgefüttert werden und es sind die ersten kommerziellen Modelle in Deutschland auch in der Vorbereitung mit bekannten Sportlern.
Die wollen halt natürlich 'n Geschäftsmodell draus machen, keine Ahnung. Chatte oder sprich eine halbe Stunde mitm Avatar von Toni Kroos, kostet 30 Euro und so was. Mhm. Was man da von hält, ist eine andere Sache, aber ich sag mal, im gewissen Rahmen könnte es sogar funktionieren, mit jemandem so sich zu quasi unterhalten. Ja, also, ja, wobei dann, wir hatten das in Darmstadt ja auch schon, ne, da kam ja die Frage auch noch, was halten wir so von Avataren in Videokommunikation?
Ich glaube, wenn's Fakten und fachliche Themen geht, funktioniert das. Da kann mir Nelson Mandela bestimmt auch ganz viel erzählen, aber diese Emotion und das, was er ganz persönlich in seinem Herzen, in seiner Seele, in seinem Bauch erlebt hat und mitgenommen hat, das wird eine KI nicht transportieren können. Also ich glaube, das wäre ein trotz alledem sehr oberflächliches Gespräch, weil es wäre halt einfach faktenbasiert und nicht mit diesen persönlichen Erfahrungen einfach noch mal gefärbt, weder in Tonmodulation noch in Mimik in Gestik. Das ist halt einfach Schauspieler, das ist einfach zu glatt. Da hakt nichts, da denkt die KI nicht drüber nach, da verhaspelt sie sich nicht, da stockt nicht das Wort.
Also von daher, ich glaube, mich fachlich auszutauschen, ja, aber diese ganz persönlichen Erfahrungen und diese ganz persönliche Motivation schwierig. Wär ich skeptisch, weiß ich, ob ich Aber in der Ausgabe bin ich überzeugt. Cappbär. Nee, glaub ich, ja, da dann glaube ich auch nicht darum ging's ging's auch gar nicht so. Also ich ich glaube, die Technik wird uns noch sehr überraschen.
Ich weiß mittlerweile, dass dass es die ersten Modelle gibt, die Fehler einbauen, aber nicht sofort erkennbar, sondern wirklich menschlich. Ich glaub, da da ist weniger das Problem als vielmehr, wenn er die Emotionen nicht irgendwo geäußert oder niedergeschrieben hat, die er hatte, weiß ja kein Mensch, wie er sich gefühlt hat. Und das ist halt, das ist, glaube ich, das größere Problem. Also einfacher wird's, wenn dir jemand sagt, ich bin eine bekannte Persönlichkeit und ich mach mich jetzt mal vor 'ner KI, die mich befragt, komplett nackig, also mit allen Emotionen und sonst was. Dann ginge das, aber jemand, der verstorben ist, bin grundsätzlich.
Also alles, was Fakten betrifft, ja bei dir, aber genauso auch Emotionen mit Sicherheit nicht. Ja. Ja, lass uns doch mal ganz, ganz vorne anfangen für diejenigen, die DQS nicht kennen. Das Lustige ist, ich bin nächste Woche bei 'nem neuen Kunden, der euer Kunde ist, da müssen wir gleich mal drüber sprechen, total witzig, ja, die Welt ist weit auf. Ja, die Welt, ja, tatsächlich.
Aber für alle, die nicht wissen, was was ihr macht, was macht die DQS? Wir zertifizieren Managementsysteme. Klingt auch erst mal total abstrakt, also bei uns kann man kein Buch kaufen, keinen Zettel kaufen. Wir verkaufen eine Dienstleistung, wirklich etwas, was nicht greifbar ist und gehen in Unternehmen, die sich beispielsweise nach der Qualitätsmanagement Norm ISO 9001 zertifizieren lassen wollen, sprich, sie haben ein Qualitätsmanagement eingeführt, ein System dahinter basierend auf der 9001 und unsere Auditoren kommen in das Unternehmen und prüfen prüfen, auch wenn das Wort schwierig ist, die Normanforderung gegen ihr Managementsystem. Also ja, es wird häufig auch als Prüfung empfunden, was wir so nicht sehen, weil wir gehen davon aus, eine externe, 3.
Unabhängige Sicht kann dir immer einen Mehrwert bringen. Was läuft schon gut? Musst Du noch mal ran? Was kannst Du noch schärfen? Und das machen eben unsere Auditoren.
Wir gehen in die Unternehmen und schauen sich dann Prozesse an, Abläufe, Prozessbeschreibungen, alles, was so da drin steckt und legen dann einfach die Normanforderungen dagegen und schauen, wie ist das umgesetzt, ist es umgesetzt, fehlt dann auch was. Und wenn alles umgesetzt ist, dann erteilen wir ein Zertifikat für die unterschiedlichen Regelwerke, also Qualität, Umwelt, Informationssicherheit, ganz viel in der Automobilindustrie, Medizintechnik, also da alle Branchen, alle Größen in Deutschland, aber auch weltweit. Auch wenn wir es nicht gerne sagen, ist immer 'n bisschen schwierig vorzustellen, aber also wir bewegen uns da einfach mit TÜV und Dekra, so das sind Marktbegleiter von uns, die machen natürlich noch viel viel mehr, weil da bringst Du dein Auto hin. Deswegen kennt auch jeder dann TÜV und DEKRA. Bei uns kannst Du kein Auto vorbeibringen.
Also wir gucken uns keine Produkte an, wir gucken keine Häuser an, keine Schiffe, keine Autos, keine Motoren, kein Spielzeug, sondern wirklich rein Prozesse und Systeme in Unternehmen. Sehr, sehr Kleine Idee von dem, was wir tun. Ja, ja, das ist ja ist ja wichtig, weil also ich konnt's am Anfang auch nicht einordnen. Nee. Ich ich kann's natürlich auch mit Sicherheit nie so erklären wie Du gerade, aber mal die dann auch die Fragen nachher beantworten zu können, warum habt ihr euch mit dem Thema Video beschäftigt?
Wie war denn die Ausgangslage? Ihr habt ja nicht immer Webinare oder schon gar nicht Videoformate gemacht, also euer Hauptanwendungsbereich ist ja Webinare. Ist das bei euch auch erst mit Corona gekommen oder habt ihr vorher schon Webinare gegeben? Also wir haben es vorher schon gemacht, aber nicht so in der Konsequenz. Also ich glaub, da sind so viele Unternehmen, Herr Bret, wir probieren das mal, wir gucken mal, wie das so funktioniert, aber wohl wissend, dass auf der anderen Seite ganz häufig Techniken gar nicht da waren, einfach teilnehmen zu können, ne, weil IT hat alles zugemacht, Du konntest dir kein Video angucken, hattest irgendwie maximal son irgendwie Media Player oder sowas, dir mal irgendwie 'n internes Video, was auch immer mit großem Aufwand anzuschauen.
Und Corona hat dann einfach noch mal so die Initialzündung gegeben, dass wir gesagt haben, so, wir erreichen Menschen nicht in Präsenz, weil das haben wir vorher sehr, sehr viel gemacht. Wie erreichen wir sie denn jetzt? Und dann hat das Ganze son bisschen Fahrt aufgenommen, während Corona dann eben sehr hemdsämlich mit irgendwie 'ner Webcam, die irgendwo standen, keine richtigen Mikrofone, alles über Raumatmo. Wir haben uns da versucht anzunähern, mal zu gucken, was so geht und haben aber gemerkt, da geht was. Warum denn nicht da viel mehr auch machen und dann gärte das so vor sich hin wie son Hefeteig, es wurd immer mehr und immer mehr mit dementsprechend auch der Resonanz, dass die die Unternehmer so Kunden gesagt haben, wir wollen gar nicht mehr so viel in Präsenz.
Webinar ist super, können wir nicht auch 'n Workshop komplett online machen? Muss ich dafür irgendwie nach Frankfurt fahren oder muss ich irgendwo hinfahren, wo ihr dann auch wieder hinkommt? Wir das nicht anders lösen. Und so hat sich das eigentlich angefangen dann auch zu entwickeln Richtung Kunden, aber natürlich auch intern. Also unsere Auditoren, auch die müssen geschult werden, die haben sich ganz immer überall irgendwo getroffen für die einzelnen Regelwerke, aber auch da, das ging nicht, aber die müssen sich ja fortbilden, einfach ihre Qualifizierung aufrechtzuerhalten.
Und dann haben sie angefangen zu überlegen, ja, wie? Erst mal hemdsärmlig mit, wie gesagt, dem Set-up, wackelige Webcam erst mal, die noch teuer waren und schlecht, ne, und dann einfach Mikrofon dazu, aber es war halt einfach son Stückwerk, nicht wirklich aufeinander abgestimmt. Es war 'n Besprechungsraum, wo man da 'n Roll-up hingestellt hat, dass man eine vermeintliche Rückwand hat, dass es irgendwie nicht die Büroatmosphäre dann hinten ist, weil Greenscreen definitiv nicht, aber auch virtuelle Hintergründe, das war ja alles soweit noch gar nicht. Das kam ja wirklich mit Corona dann einfach erst so, ich sag mal, in die breite Masse dann auch rein. Und ich ich höre schon raus bezüglich, ich weiß es ja auch, was so rückblickend für euch so die größte Herausforderung in der Zeit war.
Das Inhaltliche war es definitiv nicht. Nee, das war letztendlich einfach wirklich diese Technik und auch diesen professionellen Anspruch zu haben und zu sagen, unsere Dienstleistung findet auf Augenhöhe mit unseren Kunden statt und wir können nicht im Marketing, Weiterbildung, Webinar irgendwie drunter performen, das wollen wir gar nicht. Also übersetzt heißt DQS, Deutsche Gesellschaft zur Sicherung von Qualität. Also ne, das Wort Qualität steckt in unserem Namen und damit ist auch der Anspruch für uns immer klar. Also wir wollen mit 1 gesagt so boah, ja.
Ich würd gern mehr machen, aber mehr hat dieses hands emlyige Set-up halt auch nicht hergegeben, so dass wir gesagt haben, okay, wie können wir's einfach nach oben skalieren, was braucht's dafür, so wie's aufgestellt war, funktioniert es eben nicht. Bloß dann, es kamen Großkonferenzen dazu, also Großveranstaltungen, wo wir dann mit mehreren 100 Teilnehmerinnen auf einmal da saßen und auch ganze den ganzen Tag gefüllt haben und wir gesagt haben, so Angst haben müssen, dass eine Rückwand vielleicht noch umfällt, weil man dann doch euphorisch in der Moderation oder so, nee, wollen wir alles nicht, das muss irgendwie anders aussehen. Und dann haben wir angefangen zu überlegen, wie können wir es umsetzen? Können wir's selber, war relativ schnell klar, nee, können wir nicht. Also wir können's durchführen, auch da mit gewissen Luft nach oben, aber wir sind nicht die Experten zu sagen, das ist das Licht, das wir brauchen, das ist das Kamerasetup, das wir brauchen diese Mikrofone in der Anzahl, das muss da stehen.
Wie sollte denn der Raum aufgebaut sein? Was brauchen wir für Akustik? Wo wir gesagt haben so, okay, jetzt, jetzt sind wir an 'nem Punkt, jetzt setzen wir das richtig auf Füße und dann kannst Du ins Spiel. Ja, das war ja auch, ich glaub, das war auch, Zufälle gibt's ja im Leben nicht, aber ich glaub, das war über den Robin Heinzel von Moorfire, ne. Genau, weil ich habe einen Post von Robin gesehen, dass er bei dir im Podcast gewesen ist in seinem Podcaststudio, was Du für ihn gemacht hast.
Na ja, wie hat er da und hat er, ne, im Studio Florian und dacht ich mir so, hm, da schreiben wir doch jetzt mal hin und gucken mal, was der Florian auch für uns tun kann. Ja, und so hat es angefangen und dann irgendwann auf Fahrt aufgenommen, ja. Bis jetzt anderthalb Jahre? Ich glaub, der 1. Kontakt war im August 24.
25, ja, ja, noch nicht. Und im Mai 25, stimmt das? Habe ich das richtig im Kopf, dass wir den Workshop bei euch gemacht haben? Genau. Ja, April, Mai irgendwie so letztes Jahr genau.
Genau, nee, Quatsch, Ende März war's, Ende März war's. Studio Mai haben wir dann ja schon, genau, Ende Mai haben wir dann ja gesagt, das ist dann, ja und dann im Juni haben wir Wir waren bei euch. Also ihr. Genau, am heißesten Tag des Jahres. Ja.
Weiß ich's noch ganz genau und regelmäßig kamst Du und hier und da jemand anders auch in den Raum, der im Keller ist und der einzige Raum mit Klimaanlage im Haus ist, weil da früher mal technische Geräte standen, die gekühlt werden mussten, wenn ich das noch richtig in Erinnerung hab und ich weiß, wir haben viel Besuch gehabt, weißt Du schön kühl war, da unten mal draußen, weil ich hab 42 Grad, ne. Ja, es war es war abartig heiß an dem Tag, genau. Und hier fast kühl und wir wollten natürlich auch sehen, wie die Fortschritte sind. Also ne, das ist ja jetzt nicht so, dass wir nur wegen der Kühle in den Raum gekommen sind. Wir wollten ja wissen, was ihr hier so treibt und wie's so Gestalt annimmt dann einfach auch.
Weil's ist aber am Anfang ist es natürlich erst mal sehr Du bist mit 'ner Vorstellung, mit 'ner Idee auf uns zugekommen, wie könnten wir das machen? Und wir essen so, huh, ja, konnten uns erst mal nicht so richtig vorstellen. Also es war klar, irgendwie der Tisch und die Kameras und das Licht, wie das positioniert ist, aber wie es dann so im Raum dann letztendlich wirkt, da war ja auch alles noch nackt, müssen wir ja auch dazu sagen, ne. Also wir waren dann ja noch nicht ganz mit den räumlichen Umbauten fertig und das war schon sehr spannend dann einfach zu sehen, wieso über diesen Tag dann da einfach immer mehr wurde und dass dann so diese Studiokarakter einfach so die Studiokarakteristik dann irgendwann über mehr gekriegt hat, ja. Sehr schön, ja.
Und was, ich mein, ich weiß es noch so grob, aber ist natürlich für alle, die zuhören, auch spannend zu erfahren, was denn so eure Anforderungen waren. Ich mein, ihr hattet ja gewisse Erfahrungen mit gewissen Stolpersteinen und ich sag's mal, gewissen Schmerzen, die dazu geführt haben, dass die Freude über Seminare zu machen, natürlich nicht ganz so groß war, wie sie sein sollte oder wollte. Ja. Aber ihr hattet euch natürlich im Kopf mit Sicherheit ja auch schon eine gewisse gewissen Anforderungskatalog zusammengestellt. Was war das?
Das 1. Ist, es muss einfach sein. Das war so das A und O in der Umsetzung einfach im Sinne von, es muss für wirklich für Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus, die nicht regelmäßig mit Technik in diesem Bereich unterwegs sind, anwendbar sein können, also idealerweise wirklich ein Knopf und es läuft. Dass sie nicht darüber nachdenken müssen, was muss ich wo anstecken? Was muss ich noch irgendwie wo verbinden?
Stimmt das Licht? Stimmt die Kamera? Also das war so das eine, weil wir eben gesagt haben, es soll nicht nur für unser Marketing, wo die Webinare stattfinden sein, genutzt werden, sondern es soll eben auch von anderen Abteilungen aus dem Haus genutzt werden, die noch weniger Berührungspunkte damit haben, plus es sollte für uns halt sein, es muss so funktionieren, dass eine Moderation bei uns im Haus stattfinden kann und der Referent aber auch auf dem ganz anderen Teil der Erde Homebase auch hat plus wir haben die Großveranstaltungen, wo wir mit 1, 2, 3 Referenten, Moderatoren einfach auch agieren können müssen über Interviewsituationen und es muss halt wirklich skalierbar sein. Wir haben gesagt, wir brauchen einen Raum, das war halt son bisschen hier bei uns dann auch das Thema, wir brauchen einen Raum, der abgeschlossen ist, wo wir unsere Ruhe haben, der einfach möglichst wenig noch an Umbau benötigt, weil auch das muss man wissen, 'n bisschen was musst Du halt auch einfach in den Raum noch investieren neben der ganzen Technik, die es braucht. Da dankenswerterweise hat dann bei uns die IT gesagt, sie geben uns diesen Raum hier unten, dass sie den einfach nicht mehr benötigen, sodass auch die Kollegen einen geschützten Raum haben, ne, dass sie nicht das Gefühl haben, sie stehen nicht nur auf der Bühne vor der Kamera, sondern auch nur die Kollegen drum rum, weil's irgendwie in 'nem Besprechungsraum mit 'ner großen Glastür ist oder vielen Fenstern, sodass ihr das Gefühl, sie wären son bisschen so im Zirkus noch dazu und werden von außen noch in der Arbeit beobachtet, da auch einfach so die Hemmungen zu nehmen, zu sagen, okay, ich mach das von hier aus, ich versetz mich nicht zu Hause irgendwie hin, sondern dass sie einfach sagen, ich hab hier meinen Raum, ich hab hier meinen Platz, ich weiß, wie das funktioniert, Ich brauch keine Angst haben, wenn ich auf euren Knopf drücke, diese diese Station zerstört sich in 15 Sekunden selber oder so, keinen Selbstzerstörungsmechanismus auslöse und eben, dass wir diese verschiedenen Setups machen können, von komplett hier vor Ort, teil vor Ort, teil remote, klein, groß, sodass wir da einfach relativ modular dann auch unterwegs sein können, ohne uns groß Gedanken darüber zu machen, wir müssen auch umbauen oder so was.
Von daher, das war so die die Maßgabe, die so von vornherein da war und eben wissentlich, wir wollen's hochskalieren. Also wir wollen wirklich die Webinarfrequenz deutlich nach oben ziehen, einfach weil wir diesen Aufwand nicht mehr betreiben, es mit Räume blockieren, große Testläufe vorneweg zu machen oder Ähnliches. Mhm. Und wenn Du jetzt zurückguckst von den von euren Wünschen und Anforderungen und der Situation jetzt ist jetzt, wir haben jetzt Januar 26, das heißt, es ist mehr als 'n halbes, 'n Dreivierteljahr her. Mhm.
Seid seid ihr zufrieden? Also geht nicht darum, jetzt eine Lobpudelei auf mich auszusprechen, mein Team, gerne, aber mir geht's auch darum, ihr hattet ja auch vor Vorstellungen für euch, dass ihr das skaliert und welche Format ihr umsetzt, weil bisher sprach's ja nur von von Webinaren. Wir haben ja im Workshop zusammen noch viele andere Ideen Genau. Zumindest vorgestellt und von euch kamen ja auch viele. Wie ist da jetzt so die Entwicklung in den letzten 3, 4 Jahren vorangegangen?
Also unsere Webinare laufen, das ist wirklich, das läuft einfach durch. Wir haben jetzt auch die Ersten, die dann einfach hier unten wirklich mit dem Referenz stattfinden, wo wir dann die zum Teil gesplittet auch gemacht haben, dass jemand bei uns aus dem Team dann son bisschen die Technik gemacht hat, das Klicken gemacht hat, dass der Referent einfach ganz klar sich auf die Präsentation konzentrieren kann. Unser großer Onlinekongress im November ist gelaufen mit einem wahnsinnig guten Feedback auch, was die Technik angeht. Also die Teilnehmenden haben gemerkt, dass wir da noch mal investiert haben, was Kamera, was Licht, was Ton angeht. Es gibt jetzt die ersten großen Trainings für unsere Auditoren jetzt ab Januar über 4 Wochen national und auch international mit den unterschiedlichen Referenten, also 4, 5 Referenten auch an unterschiedlichen Orten und dann auch über verschiedene Zeitzonen.
Das ist jetzt geplant. Ich bin eng im Austausch mit HR, mit HR in der Weiterbildung, aber auch eben mit unseren Kollegen aus dem Sales, wie sie diesen Raum nutzen können, sei es dann eben für Sales Pitch Präsentationen oder auch große Kundengespräche, wo man dann mal seine Ruhe braucht, weil Du sagst es ja immer so schön, eigentlich ist es auch nur eine Webcam, die hier steht, die man nutzen kann. Also wenn ich auch das mal machen kann und will und das nicht nur in meinem kleinen Raum, sondern eben dann auch mit der Rückwand und gut ausgeleuchtet, Gibt die Idee jetzt noch weiter zu spinnen, auch Richtung Podcasts sind wir auch im Überlegen, ah gar nicht den klassischen Podcast, so wie wir es jetzt haben, unbedingt zu machen, sondern einfach die Dinge, die wir heute schon haben, weiterzuverwerten. Also wie können wir unsere gesamten Whitepaper Blogs, die wir haben, einfach noch mal anders aufbereiten und einfach auch noch mal anders zur Verfügung stellen. Das ganze Thema Social Media gärt hier immer noch weiter rum, wie können wir diesen Raum weiter ausbauen?
Kollegen kommen aus dem Haus auf mich zu, ah, ich wollte irgendwie mal eine Weiterbildung machen, kann ich das hier unten irgendwie machen? Kann ich mir das mal angucken? Ich sitz grad an 'nem Vermarktungskonzept auch noch mal innerhalb der DQS Deutschland, also wir sind ja mehr als nur die GMBH in Deutschland, bricht mal so Tag der offenen Tür. Einfach mal reinkommen, mal die Knöpfe drücken, sich mal hinstellen. Wir nehmen mal auf, was auch immer dann diejenige Person hier ausprobieren möchte, mal zu sehen, ah, es tut nicht weh, es ist nicht schwer, aber auch das, was dann letztendlich quasi rauskommt, wie man's einfach wie es der User auf der anderen Seite heute schon sieht und wie ich dann einfach auch eine Aufnahme weiterverwerten kann.
Geschäftsführung denkt auch darüber nach, wie sie den Raum nutzen können, einfach mal für Statements, die dann nicht eine E-Mail sein müssen, ne, so Neujahrsgruß oder Ähnliches, sondern wie sie eine Videobotschaft einfach auch mal machen können. Auch da dann der der geschützte Raum für sie. Also es gibt so viele kleine Ansatzpunkte, die jetzt so langsam aber sicher, ich sag mal, 1. Wurzeln schlagen und die essen kleinen Blätter, die sich so zeigen. Das wird.
Wird es wird mehr. Herausforderung ist halt wirklich immer noch die Kollegen alle mitzunehmen, zu sagen, es ist nicht schwer, es tut nicht weh, ihr könnt auch nichts kaputt machen und wenn was ist, es ist immer dann jemand auch von Marketing im Haus, sodass man dann einfach runter mit runtergehen kann, es noch mal zeigen kann. Wir empfehlen immer nehmt euch einfach auch ausreichend Zeit vorher, dass es selber mal ausprobieren könnt noch mal, dass das Set-up für euch stimmt, aber auch für die Referenten stimmt, also so wirklich immer noch so dieses Angst nehmen so ein Stück weit, weil es ist einfach verdammt professionell auf einmal und nicht mehr die wacklige Kamera, die oben auf dem Bildschirm draufsteht und am besten noch irgendwie der integrierte Lautsprecher und integriertes Mikrofon aus dem Laptop oder so, ne. Also es ist halt einfach anders. Und das braucht 'n bisschen Zeit, aber die Kollegen, die es schon gemacht haben, sind schwer begeistert und sagen, auf jeden Fall wieder und die anderen gucken so und so, ach, Vielleicht ich auch mal.
Mal gucken. Ja. Cool. Also es hat sich, wenn ich jetzt zurückblicke mal, wir hatten ja nach der Sommerpause, ich glaube, Ende September hatten wir 'n Workshop Mhm. Und da wart ihr grad in der Vorbereitung für die ersten Webinare, glaube ich, und vor allen Dingen natürlich im November, da waren wir ja noch mal da für 'n Workshop, für das für das große Onlineevent.
Mhm. Aber wenn ich jetzt mal zurückblicke, da hat sich ja seitdem noch mal eine ganze Menge getan, besonders an Ideen und an Plänen, was ihr alles noch realisieren wolltet. Deutlich mehr als das, was wir am Anfang hatten. Ja, also ich Du hast es in der Anmoderation ja schon gesagt, also ich für mich ist das son Herzensthema einfach. Ich hab das son Stück weit in die DQS damals auch mitgebracht, das ganze Thema Video und das hat lange gedauert, aber ich lass ja nicht los, auch wenn ich selber gar nicht so viel umsetze, weil ich mach nicht die Webinare, das machen die Kollegen.
Bei 'ner Großveranstaltung stehe ich dann jetzt im April, dann Premiere auch mal in der Tagesmoderation mit dabei, aber ansonsten bin ich aus diesen Themen eigentlich gar nicht, bin ich nicht involviert. Ich hab das wirklich ganz trocken betrachten, rein als Projektleitung in der Umsetzung begleitet, aber gar nicht im Bespielen des ganzen Raumes, weil da haben wir einfach kompetente Kollegen im Haus, die das machen. Aber ich bin der Meinung, wir sind noch nicht fertig und wir können noch mehr und es gibt noch so viel mehr Potenzial, was wir noch gar nicht abschöpfen. Und da den Kollegen einfach auch zu sagen, habt den Mut und probiert's einfach mal aus. Also ich glaub, das ist auch so meine Rolle, die ich son Stück weit sehe, so dieses Mut machen und sagen, komm, trau dich, wenn's beim ersten Mal nicht perfekt läuft, läuft auch beim dritten Mal noch nicht perfekt, das ist total egal.
Es wird gut werden und es wird honoriert, dass Du diesen Weg gehst und dass Du das machst. Ja, ich glaub, das ist son bisschen so meins da hinten dran auch, warum ich dann einfach auch weitermache und sag, wir sind noch nicht fertig. Ja. Sehr schön, weil braucht ja auch jemanden. Ich meine, das ist ist in in, ich sag mal, in der Ausprägung mit mit so viel Elan und so viel Herzblut auch echt wichtig, gerade in 'nem Unternehmen bei euch.
Habt ihr sehr viele Fachleute, die in ihrem Thema drin sind und für die jetzt vor der Kamera stehen und sich online zu präsentieren, jetzt nicht unbedingt die absolute Komfortzone ist. Nee. Und das erlebe ich ja auch regelmäßig, auch gerade in Industrieunternehmen, ne. Also da hast Du Ingenieurinnen, Ingenieure, die zu ihrem Fach referieren sollen und 'n Video aufnehmen sollen. Die schreien jetzt nicht als 1.
Hier, wenn's darum geht, vor die Kamera zu gehen und zu erzählen. Und dann brauchst Du in jedem Unternehmen wirklich jemanden wie dich, der sagt, komm Leute, das ist jetzt hier eine Sache, die ziehen wir jetzt durch und ich motivier euch und bring das Thema weiter voran, ansonsten schläft's auch ein. Natürlich braucht man auch die Begleitung, die Befähigung, das das ist ja dann unser Part, aber es braucht auch echt so motivierte Menschen wie dich, die da hinterher sind. Finde ich sehr, sehr cool. Danke.
Was würdest Du denn sagen, Ja, auf Du, auf jeden Fall wirklich, also ungelogen. Muss ich echt sagen, finde ich Ich ich lass es nicht. Genial mit welchem Herzblut. Du, da redest sollen wir sprechen, wie Du am Strahlen am Strahlen bist. Also ich seh halt einfach auch die Chancen und ich seh auf der anderen Seite aber auch den Weg, den wir noch haben, weil dieses dieser Raum und dieses Set-up ist so das eine, aber auch dann das Verändern von wie präsentiere ich, ne.
Also das eben nicht mehr so dieses Klassische, wo wir alle denken so, oh Gott, schon wieder betreutes Lesen in 'nem Webinar, Na, auch das ist ja ein Umlernen, was unsere Referenten dann jetzt auch mitgehen wollen und 'n Stück weit auch müssen, weil wir gesagt haben, ne, wir müssen nicht mehr dich ausblenden, Du musst nicht mehr zu sehen sein und es ist einfach die komplette Folie und Du erzählst, was auf dieser Folie da drauf ist beispielsweise. Weil wie gesagt, wir können halt kein Produkt zeigen, also das funktioniert nicht mal sone kurze Demo, ne, wie funktioniert das. Es ist halt immer sehr informationsgetrieben in unseren Webinaren, aber auch da dann einfach diese Evolution zu sehen, wie Referenten sich in ihrer eigene Präsentationsart und Weise verändern und wie sie auch da selber einfach den Mut hat zu sagen, ich mach mal was anderes, ich probier's mal. Vielleicht ist es ja gut, Wenn nicht, dann drehe ich halt noch mal son bisschen weiter, also auch da dann zu sehen, was an der ganzen Sache. Also noch mehr, was sie schon hatten, weil die unsere Kolleginnen und Kollegen, die sprechen unglaublich gerne über ihre Themen.
Also da sind sie, das ist ein sind einfach auch sehr dankbare Themen, sehr komplexe Themen, aber dann auch so dieses, wie kann ich's noch mal 'n bisschen frischer, will ich sagen lustiger, aber einfach ja son bisschen, ne Interessant. Sehr pulsierend pulsierender einfach son bisschen mehr mit irgendwie dem diesem Kleinen, was mir manchmal noch so fehlt. Ja, danke. Dynamischer einfach auch präsentieren und das fängt halt auch so langsam an so bei dem einen oder der anderen so. Das könnte da denn noch gehen.
Also von daher, das ist das wächst einfach so, das ist halt einfach superschön, ja. Ja. Ja, schön finde ich, wenn, ne, da freue ich mich wirklich echt riesig, wenn ich merke, dass jemand anfängt, Spaß dran zu haben. Also wenn aus Aversion ganz am Anfang Angst, Ablehnung irgendwann Spaß wird, weil ich weiß noch, also zum Beispiel bei dem Workshop Workshop, den wir gemacht haben, da waren, glaube ich, da wart ihr ausm Marketing hauptsächlich dabei, außer IT noch? IT HR war kurz noch mit dabei, eine Kollegin, die war Aber sonst wart ihr nur Marketing.
Sonst war's nur Marketing tatsächlich, weil es war erst mal, ja, fangt ihr doch erst mal an. Wir gucken dann mal, ne. Also wer meldet sich freiwillig? Marketing nach dem Motto, war nicht schnell genug, hat den Schritt zurückgemacht, so ungefähr, ne. Alle anderen haben erst mal mit wirklich Vorsicht gesagt, so, und dann Wahl.
So, und jetzt merken sie aber so, verdammt, das ist ja doch gut. Wie können wir das, wie können wir auch 'n Stück vom Kuchen abhaben, ne. Also von daher, so es weckt dann doch irgendwann auch Begehrlichkeiten, das muss man auch sagen, weil der Raum ist super geworden, Du machst ja die Tür zu, Du hast eine Ruhe. Und das siehst Du halt dann einfach auch in der Performance nach Außen und auch was das Feedback dann angeht, ne. Es sind kein Störgeräusche dazwischen.
Es ist einfach, fährt dann professionell und nicht nicht mehr eben nur hemdsärmelig, wie wir angefangen haben, sondern auch da einfach der Schritt nach vorne, den wollen die anderen natürlich dann irgendwann auch mitgehen. Und der große Vorteil ist ja, weil ja doch jetzt bei jeder Schulung, bei jedem Workshop mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Ja. Dass ihr doch schon 'n gewissen gewisse Größe im Team habt, die jetzt die Technik für ihre Anforderungen beherrschen. Das heißt, Du brauchst jetzt auch nicht jedes Mal 1 dabei zu sein. Das kann auch immer autarker laufen, ne.
Ja, also es läuft auch autark. Jetzt für die großen Auditorentrainings und Auditorentage, die wir jetzt dann im Januar Ende Januar auch starten bei uns, da sind wir son bisschen noch auf Stand by, weil das halt einfach sehr, sehr groß ist, aber auch da, ne, da sitzt keiner hier unten im Raum. Wir wissen, wann die sind und dann gucken wir, dass irgendjemand da ist, aber ohne dass wir jetzt sagen, nee, ich kann dir nix anderes machen, weil es könnte irgendwas sein. Also von daher, das funktioniert sehr gut und die Webinare, das läuft, das läuft komplett alleine. Also da ist, der Kollege ist da einfach voll, wirklich.
Der läuft von der hat heute Morgen hat er wieder 1 gehabt. Also von daher heut Morgen war hier Webinar mit mehreren 100 Teilnehmenden, also ja, das funktioniert. Schön. Weil ich weiß noch aus dem Erstgespräch, dass es früher anders war. Da wart ihr zu zweit, mindestens zu dritt noch hier Kai aus aus der IT immer involviert.
Ja. Also ich sag mal vom Kosten Nutzen Faktor natürlich auch brutal, wenn letzten Endes mindestens 4 Leute involviert sind, damit's läuft. Ja, genau. Und dadurch, dass es halt auch nicht mehr so ist, kannst Du irgendwann auch einfach hochskalieren, ne, weil die Schwierigkeit ist dann eher das Thema der Terminfindung, dass Du einfach gut referent das für alle bei alle Seiten gut machst, aber Du musst nicht noch irgendwie interne Ressourcen blocken, sollte irgendwas sein, dass dann jemand irgendwie im Hechtsprung ja nicht sichtbar unter der Kamera hindurch irgendwelche Knöpfe oder so was drückt, ne. Und damit wirst Du halt einfach auch deutlich schneller, wenn Du weißt, Du kannst dich auf die Technik verlassen, wird das son bisschen zu 'nem, ich will nicht sagen, zu 'nem Selbstläufer, aber es kriegt einfach Automatismen, die Du vorher nicht hattest in der Form.
Ja. Was würdest Du sagen, im Alltag bei euch jetzt, wie oft pro Woche oder wie oft am Tag wird das Studium mittlerweile genutzt? Oder die Entwicklung vielleicht am Anfang waren's wahrscheinlich die wichtigen Webinare? Genau, also die Webinare, da waren noch 'n bisschen mehr Testvorläufe, einfach die eigene Sicherheit son bisschen zu stecken. Also die Kollegen haben das wirklich sehr, sehr intensiv einfach auch trainiert, einfach diese Abläufe wirklich als Selbstläufer zu etablieren, aber jetzt ist so bei, dreimal die Woche ist hier auf jeden Fall jemand unten und selbst wenn's einfach nur ist, die eigene Routine zu behalten, also grade die Kollegin, die die Großveranstaltungen macht, die hat halt keine Webinare, aber die macht dann Workshopmoderationen beispielsweise auch von hier unten.
Das können Sie auch sehr entspannt an Ihrem Schreibtisch machen, aber gesagt, nee, ich will da drinbleiben, eine Begrüßung, die mache ich von hier unten. Auch da a, damit ich drinbleibe und b auch da einfach dieser Qualitätsanspruch zu sagen, keine virtuellen Hintergründe mehr, kein integriertes Mikrofon oder 'n Headsetmikrofon, was wir dann nutzen, sondern die geht dann auch herunter. Also es ist schon, es gibt mal wochenlang nicht ganz so viel, aber es gibt auch Wochen, da sind so 4, auch teilweise 5 Tage wirklich was los, teilweise auch morgens und nachmittags. Also das das gibt's dann teilweise schon. Also das ist in Auslastung, aber für mich noch mit zu wenig Formaten.
Also es ist grade noch sehr webinar- und Workshopgetrieben, aber es Ich muss auch noch irgendwas entwickeln. Also von daher, wenn das ist, das ist dann 'n gutes Grundrauschen, was wir da gerade haben, ja. Ja, mit dem, was Du eben gesagt hast, also ich Ja. Denk mal auch, das wird sich ganz schön entwickeln. Was glaubst Du denn so von heute mal 'n Jahr voraus projiziert?
Wo würdest Du gerne in einem Jahr stehen mit der Auslastung, mit den Formaten, die ihr macht? Was sind so deine absoluten Also da Träume oder Ziele? Also es darf schon jeden Tag etwas sein. Mein großer Wunsch wäre, dass wir halt einfach viele Abteilungen haben, die den Raum nutzen und die die Vorteile für sich nutzen. Ich glaube, die Auslastung ist so das eine, aber einfach die Vielfältigkeit, die wir im Unternehmen haben, dass alle diese Abteilungen einfach das Potenzial erkennen und für sich auch nutzen.
Das ist so der Traum, den ich habe, dass es eben nicht nur auf Marketing oder Weiterbildung beschränkt hat, sondern wie gesagt, dass eben auch Sales dazukommt, dass Regelwerksschulungen, in welcher Form auch immer, dass die IT, die Wertschätzung, also dass wir wirklich aus all diesen Abteilungen, die wir bei uns im Haus haben, Menschen da sind, die das für sich sehen und den Mehrwert dann auch sehen und dann es nutzen, weil die Auslastung, die haben wir heute, glaube ich, schon sehr, sehr gut, aber es ist halt noch sehr marketinglastig. Klar, ist einfach, ich glaub, 'n Stück weit der Sache auch gegeben, weil wir auch von vornherein der Treiber gewesen sind, aber das ist so mein Traum, dass wir einfach das Potenzial, was auch in anderen Abteilungen schlummert, dass wir das in diesen Raum hier reinholen können und dann das so genutzt wird. Ja. Damit einhergeht natürlich auch noch, ich weiß es ja schon, aber natürlich die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht. Dein Wunsch, was natürlich die technische, die nächsten Schritte in der technischen, ja, Ausstattung und und den weiteren Aufbau betrifft?
Also vielleicht erzähl ich son bisschen den Raum, ne, und sone grobe Idee einfach kriegt. Wir haben eine Ecke, das ist jetzt dieses Set-up, wo ich jetzt hier auch grade stehe, vor unsere Webinare und die Konferenzen, aber ich habe so 90 Grad von mir, eine sehr große Wand, die ich gerne noch bespielen wollen würde, sowohl für Social Media mit auch statischem Bildmaterial, also auch da einfach 'n guten Raum für zu haben, aber eben auch solche Sachen wie kurze Gesprächsrunden, mal im Sitzen, mal 'n Big Interview, 3 Fragen an, bis 5 Wochen hier, was ist dir aufgefallen dann wieder für die interne Kommunikation, ne? Was waren die Learnings aus 6 Monaten bei der DQS im Bereich Buchhaltung, you name it. Und dafür dann einfach auch dieses Setup noch zu haben, zu sagen, ich kann noch mal anders von Kameraperspektiven Beleuchtung spielen, ein Setup auch im Sitzen vielleicht, also wirklich sone eher so, Podium ist zu groß, aber eigentlich war eine Gesprächsrunde, weil wir stehen hier in den Webinaren. Wir haben zwar auch einfach 'n paar höhere Stühle für Kollegen, die sich mal annehmen wollen, aber prinzipiell wird hier hinten auch gestanden, dass ich das einfach mal nutzen kann und wie gesagt, wir haben grade in meinem Kopf noch so dieses Thema Podcast, dass wir das vielleicht auch dort in der Ecke dann einfach mit nutzen könnten.
So, das wäre so das, wo ich jetzt gerade so Und der Raum ist noch nicht ganz fertig. Ich hab hier noch sone Wandverkleidung, die fehlt mir noch. Sind noch son paar kleine Sachen, sodass ich sagen würde so, jetzt jetzt ist der Raum so ausgelastet, sowohl in der Nutzung, aber auch in der Ausstattung, dass wir eigentlich alles bespielen könnten und uns in der Ideenfindung, sag ich mal, überhaupt keine Grenzen mehr gesetzt sind, wo wir aber sagen können, komm, wir probieren das einfach aus. Vielleicht ist das 'n Format, was für uns funktioniert. So, ja.
Das wär so mein Traum. Ja, super. Also vielleicht zur Ergänzung noch mal, ihr habt ja jetzt 2 Kameras, von vorne 2 Kameras und 3 Ansteckmikrofone und die Idee ist ja dann quasi im 90 Grad Winkel da an der Wand, wo irrsinnig viel Platz ist noch. Ja. In Anführungsstrichen, ich glaub, das sind 5 Meter oder so, das ist schon ganz ordentlich.
Ja, da kann man noch mal ordentlich, ja, 4 50, 5 Meter sind's bestimmt, ja. Dass da noch mal 2 weitere PTZ Kameras, also ferngesteuerte Kameras stehen Genau. Und noch mal 'n separates Beleuchtungssetting, dass ihr da halt auch völlig andere Settings, völlig andere Formate realisieren könnt, wo dann jemand am Tisch steht, der dir nur die Technik bedient oder sich selber auch reinschaltet zu moderieren und dann zum Beispiel die eben erwähnten Gesprächsrunden und endlich stattfinden kann. Genau, weil ich glaube, das wäre was, was unsere Inhalte einfach von dieser Komplexität noch mal son bisschen runterholen würde, weil Du dann noch mal mehr auch das Thema Emotionen einfach wieder mitnehmen kannst, weil, ne, wenn jemand brennt für ein Thema, dann kann ich das in einem Gespräch vielleicht auch noch mal besser als über eine Folie oder in ein Webinar sonst so transportieren zum Beispiel, ne. Genau, also das das wär so das, was ich noch gerne machen wollen würde und da müssen wir jetzt, was so geht.
Ja. Ich bin gespannt. Ich auch. Vielleicht mal als, ja, ja, Du noch mehr als ich. Ja.
Ja, vielleicht zum Schluss mal so noch mal auf die gesamte Entwicklung bei euch. Was würdest Du Unternehmen raten, da gibt's nämlich eine ganze Menge draußen, die gerade an dem Punkt stehen, wo ihr damals gestanden habt, also schon gewisse Formate haben, sich überlegen, wir möchten vielleicht weitere Formate machen, auch was ja jetzt häufig ich auch selber immer mehr mitbekomme in der Situation sind. Es gibt natürlich auch 'n Kostendruck, sprich, Marketingbudgets werden ja aktuell nicht größer, aber der Bedarf ist ja trotzdem da. Was würdest Du aus deiner Sicht rückblickend Unternehmen raten, was sie tun sollen? Mut.
Mut gehört immer dazu, glaube ich, den braucht's auch der Mut dann zu Investitionen, weil es ist eine Investition, dessen muss man sich bewusst sein. Ganz früh viele verschiedene Abteilungen ins Boot nehmen und einfach fragen, welchen Bedarf hast Du? Wie könntest Du das nutzen? Ich glaube, je mehr, weil klar, Marketing sagt immer, wir wollen das schönste, größte, Schnellste, Beste haben, das Unternehmen zu vermarkten, aber es gibt ja noch viel mehr, was damit einfach gemacht werden kann und ich glaube, das hilft einfach, wenn Du viele Unterstützer hast, die in ihrem Bereich den Mehrwert sehen, weil dann macht sich sone Kosten Nutzen Rechnung natürlich viel leichter auf, als wenn Du sagst, so wir machen hier Marketing ja nur unsere Webinare, aber wenn dann irgendwie Sales kommt so. Hier noch eine Pitch Präsentation und hier dann irgendwie noch eine Videobotschaft zu 'nem Angebot und dann hier in der Weiterbildung noch und hier das Onboarding für Kollegen, die nur remote arbeiten.
Denk dir was aus, also der wirklich sind ja keine Grenzen gesetzt und diesen Mut zu haben, einfach mal frei zu denken und das aufzuschreiben und zu sagen, das ist was, das können wir uns vorstellen und das können wir auch abbilden. Das macht es einfach vielleicht da auch zu dieses, ja, dieses abstrakte Bild, ich hab hier ein Studio stehen, runterzubrechen auf greifbare Dinge und damit dann auch loszulaufen und zu sagen, guck mal, wenn wir das machen, dann hätten wir die Chance für das, dann könnten wir uns diese Zielgruppen neu erschließen, dann könnten wir uns diese Medien, diese Plattformen neu erschließen, wo wir vielleicht einfach potenzielle Kunden haben, die wir heute noch nicht kriegen, wo wir potenzielle Mitarbeitende befinden, die wir heute noch nicht sehen, wohlwissentlich alles, was neu nachwächst. Sorry, die findest Du nicht in der FAZ, weil die eine Stellenanzeige suchen oder so was. Die sind wohl ganz anders unterwegs. Ne, also das ganz frühzeitig einfach auch zu sammeln und aktuell zu halten, dranzubleiben, hat sich was verändert, weil es ist 'n langer Prozess, den Du einfach gehst, weil das ist keine Entscheidung, die Du heute triffst und morgen umsetzt.
Also ich glaube, in dem seltensten Fällen ist es so. Und dann diesen langen Atem zu haben, auch dran zu bleiben, zu sagen, wir können uns das vorstellen, wir wollen das machen, wir haben die Kapazitäten im Haus und das Know how, was uns fehlt, das können wir uns aneignen, also auch zu sagen, ich lern was Neues. Ich weiß, ich muss meine Präsentationsfähigkeiten, an denen muss ich arbeiten. Ich brauch vielleicht auch noch mal 'n Medientraining, wie bewege ich mich vor der Kamera, wie spreche ich, wie spreche ich nicht und das zusammenzusammeln und auch, ja, und dann wirklich so Menschen, die für dieses Thema brennen zu haben und dann zu sagen, so, wir machen das. Wir laufen jetzt los und wir suchen uns dann die Unterstützer in der Geschäftsführung, weil am Ende ist es eine Budgetfrage und wir haben damit sehr früh angefangen, ich glaube, wir hätten damit noch früher anfangen können, also wirklich schon ne, noch mal son halbes Dreivierteljahr früher und auch noch mehr mit reinnehmen, weil es war klar, dass HR sagt, ja, Weiterbildung super, läuft, finden wir tipptopp, machen wir.
Aber wie gesagt, dass halt vielleicht Sales so sagt, ja, auch wir, das hat 'n Moment gedauert, bis wir auf die Idee gekommen sind, ach ja, Mensch, Sales, die sind ja auch unterwegs irgendwie und müssen mit Menschen reden. Und wirklich son freien Geist zu haben, einfach mal wild denken. Erst mal, ne, sich selber nicht da limitieren, was könnte so ein Raum, so eine so ein Setup bringen für ein Unternehmen und dann bewerten, ist das was, was wir umsetzen könnten? Dann dranbleiben, nicht aufhören. Ja.
Sehr schönes Schluss Statement, aber ich hab dummerweise noch eine Nachfrage. Ja. Ah, man, eine schöne Abschluss versaut. Ach klar. Also es ist einfach, weil es es ist ja so, dass viele hadern, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Mhm. Also erst mal auseinanderzusetzen, zu überlegen, wie kriegen wir das umgesetzt? Natürlich, das erlebe ich auch, die meisten unserer Kunden sind die sogenannten lowhingy Fruits, die haben genauso wie ihr schon Erfahrungen gesammelt und vor allen Dingen auch negative Erfahrungen, die sie nicht mehr haben möchte. Mhm. Aber viel spannender ist ja auch noch Unternehmen für das Thema mal zu anzuzünden und zu öffnen, die noch gar nicht drüber nachgedacht haben, welchen Mehrwert es ihnen bringen könnte und warum es zukünftig mit Sicherheit auch unabdingbar ist.
Was glaubst Du, woran liegt das, dass Unternehmen und im Besonderen auch die verschiedenen Abteilungen noch gar nicht das Thema Videokommunikation aufm Schirm haben? Ist es die Unkenntnis über die Möglichkeiten? Das ist häufig meine Erfahrung oder irgendwelche anderen Gründe? Also ich glaube, die Möglichkeiten, das ist das eine, würde ich würde ich dir komplett zustimmen und ich glaube, das andere ist auch so dieses Videotelefonie mit den Eltern, mit den Großeltern, mit den Freunden facetimen. Das ist total normal mittlerweile, auch dass man mit Kollegen irgendwie in Teams zusammensitzt und seine Meetings seit Corona irgendwie nur noch rauf und runter stript.
Das ist mittlerweile total normal, aber sich zu überlegen, dass die Kommunikation nach draußen genauso funktioniert mittlerweile, ich glaub, das ist immer so, also dass das einfach auch Verkaufen über Video oder darstellen über Video, Also diese, die Transferleistung, das klingt jetzt so blöd, aber aus dem Privaten ins Business, ich glaub, da das ist so an mancher so, das ist nicht so durchlässig in beide Richtungen manchmal. Also man hat dann noch so, ja klar für mich im Privaten, ich bin die ganze Zeit bei Instagram oder bei TikTok oder wo auch immer unterwegs. Informier ich mich über 'n Produkt, gucke ich mir 'n Youtube Video an, weil das der Klaus irgendwie vor 3 Jahren mit der Kamera zu Hause gekauft und ausprobiert hat, aber dass ich das auch auf Unternehmensebene total professionell, nicht mit der wackeligen Kamera, die der Klaus in seiner Garage irgendwie mit allem Hand so das Handy festhält und dann irgendwie da so rumschraubt oder so, dass das dann auch für eine viel größere Vertrauensquelle sein kann. Ich glaub, das ist so dieses so, das geht halt in beide Richtungen, ne. Also es geht nicht nur, es geht eigentlich genauso wieder zurück und Kinder und Jugendliche von heute machen uns das vor.
Für die gibt's da keine Trennung mehr, für die ist das total normal. Ja. Ich will irgendwo hinfahren, klar gucke ich mir Reiseberichte an, entweder vom Influencer oder von dem Hotel oder was auch immer. Ach guck mal, so sehen die Zimmer aus, ja, das ist ja super, 360 Grad Rundgang, läuft, nehme ich mit. Ich will mir 'n Auto kaufen.
Also ich glaube bei Youtube dieses Autotest bla, schieß mich tot von irgendwem, Grid, wie auch immer die alle heißen mögen. Nicht ohne Grund haben die diese Follower zahlen, weil die setzen sich in die Autos und testen die auf Herz und Nieren und berichten von ihren Erfahrungen. Bloß, dass sie dann irgendwie die Werte und was kann das Ding und was kann's nicht und was macht es besser als ein Vergleichsmodell oder so was damit einfließen lassen. Es sind Menschen, Menschen reden über Produkte, Dienstleistung und Erfahrungen und was ist der Glaubwürdiger? Es ist immer ein Mensch, der erzählt, warum Dinge funktionieren oder nicht funktionieren als ein PDF Datenblatt.
Das ist einfach nur schwarz weiß mit 'nem schönen Bild vielleicht noch oder so was, ne. Also von daher, ich glaube so dieses, es muss umgedacht werden, weil ansonsten wirst Du irgendwann abgehängt, weil dir alles, was nachkommt, die interessiert das nicht, ob Du eine schöne Broschüre hast. Die wollen wissen, wie sich's anfühlt, groß ist es im Verhältnis zu, was auf 'nem Tisch liegt, was Kleines ist. Das aus, kann ich da durchgehen, kann ich in sone Maschine reingucken, ne, also Entertainment me, auch im Business und das ist halt einfach so ne, weiß einmal und ich glaube, jetzt ist so dieses Visuelle, Du kommst da einfach nicht mehr drum rum, wenn Du nicht irgendwann ganz hinten stehen willst. Sehr, sehr schönes Schlusswort, noch besser als das 1..
Danke dir. Du, gerne. Ja, super, echt? Also vielen, vielen Dank für deine Zeit, für deine Ausführung. Vor allen Dingen ist es halt einfach spannend, mal auch für mich jetzt noch mal so Revue passieren zu lassen, wie sich vieles bei euch noch entwickelt hat, seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben, überhaupt die gesamte Zeitspanne von ja auch bald 2 Jahren, die wir uns jetzt kennen und wie viel da noch vor uns steht.
Ich freu mich unheimlich darüber für euch und für dich insbesondere. Danke. Und daher vielen, vielen Dank für deine Zeit und vielen Dank auch an alle Zuhörerinnen und Zuhörer für ihre Zeit, für deine Zeit, dass Du zuhörst und dir diese Folge angehört hast. Wenn Du Fragen an Johanna hast zu ihren Erfahrungen in der in den Shownotes, findest Du ihr, ich glaub LinkedIn Profil, hatten wir gesagt, hinterlegen oder gucken wir mal. Genau.
Auf jeden Fall Kontakt zu dir. Genau. Genau. Dann kannst Du dich mit Johanna austauschen. Ansonsten gerne auch Fragen an mich.
Ihnen meine E-Mail-Adresse ist Info at Corporate minus Studio Punkt d e. Und ansonsten würde ich sagen, vielen, vielen Dank und ich freue mich auf ein nächstes Mal und eine schöne Restwoche noch. Bis dann. Tschüs. Bis dann.
Ich danke dir. Tschau. Das war Video Reloaded. Dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, dann geht mit der Zeit.
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