Cover: #204 - Bianca Schiffgens: Faceless Marketing ist vorbei
VIDEO RELOADED Folge 205

#204 - Bianca Schiffgens: Faceless Marketing ist vorbei

17. Februar 2026 47:31 Min. Zu Gast: Bianca Schiffgens
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Worum es geht

Florian Gypser spricht mit Bianca Schiffgens über die Realität hinter Corporate-Influencer-Programmen und digitale Sichtbarkeit. Die Folge macht deutlich, warum faceless Marketing aus ihrer Sicht 2026 ausgedient hat und echte Persönlichkeiten in Recruiting, Sales und Markenwahrnehmung den entscheidenden Unterschied machen. Bianca zeigt praxisnah, wie sie Menschen an Personal Branding und Video-Auftritte heranführt und warum Klarheit das Fundament jeder Sichtbarkeit ist.

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Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

Expertin für Corporate-Influencer-Programme

Bianca Schiffgens war zu Gast in dieser Folge und teilte ihre Einblicke zu klarer, mutiger und authentischer Kommunikation in der digitalen Welt.

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Bianca Schiffkins ist Expertin für Corporate Influencer Programme, digitale Sichtbarkeit und CEO Kommunikation. Als Gründerin von dein Biss begleitet sie seit 2016 Unternehmen und Führungskräfte dabei, ihre Markenbotschaft über authentische Persönlichkeiten sichtbar zu machen.

Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Kommunikationsbranche, einem Netzwerk von über 22000 LinkedIn Followern und als zertifizierte LinkedIn Marketingin gehört sie zu den Top Stimmen in Deutschland, wenn es Personal Branding im Businesskontext geht. 2025 wurde sie von FavEcon unter die Top 10 gewählt, ein klarer Beleg für ihre Wirkungskraft. Und wir sprechen heute darüber, warum nicht jeder Mensch für Social Media gemacht ist und warum es völlig okay ist, was es dafür braucht, damit Corporate Influencer wirklich strahlen und warum ein Video mehr Mut erfordert als jeder noch so gut formulierter Textpost. Grüß dich, Bianca. Schön, dass Du heut bei mir im Podcast bist.

Vielen Dank für diesen Wahnsinnseinstieg. Schön, dass ich da sein darf. Ja, gerne und Du denkst dir jetzt wahrscheinlich, Mensch, so, jetzt sitzt Du schon in Startlöchern und freust dich darauf, Fragen zu Corporate Influencing Sichtbarkeit zu beantworten und genau das stelle ich dir jetzt aber nicht. Gemein, wie ich bin, kommen nämlich jetzt erst mal meine 3 Einstiegsfragen. Vielleicht kennst Du sie ja schon.

Bist Du bereit? Immer. Immer, ja gut, dann legen wir los. Frage Nummer 1, es ist 'n bisschen philosophisch, also alles. Frage Nummer 1 1 Tages, rückblickend auf dein Leben ab jetzt, ne, also irgendwann geben wir ja mal alle den Löffel ab, haben die letzte Runde.

Was ist die eine Fähigkeit, wo Du sagst, da bist Du jetzt noch nicht gut drin oder das beherrscht Du noch gar nicht? Also ganz breit gefächert, jetzt nicht irgendwie nur persönlich Dinge, vielleicht auch, was weiß ich, ich hatte mal Bogenschießen, andere Sachen Sprache lernen. Was ist diese eine Fähigkeit, wo Du sagst, boah, das möchte ich unbedingt bis zum Lebensende noch lernen? Oh, da gibt's nicht nur 1, da gibt's tatsächlich, es gäbe mehrere. Muss ich mich auf 1 beschränken?

Ja. Okay. Sind das eine, was das Wichtigste ist? Es ist tatsächlich die Geduld. Ich bin doch so ein Umsatzkind und dann mit viel Macher gehen und da kommt mir die Geduld manchmal doch in die Quere und das, dieses diesen Skill hätte ich noch 'n bisschen trainiert.

Alles gut, ja? Bist Du nicht alleine mit? Also ich glaub, ich glaub, die häufigste Antwort ist eine Sprache oder Geduld gepaart mit Selbstfürsorge. Von daher, alles gut. Dann Frage Nummer 2, Kopf ganz weit auf, stell dir vor, wobei Du bist selbstständig, dir fällt's erfahrungsgemäß wahrscheinlich einfacher, diese Frage zu beantworten als jemand, der angestellt ist.

Also einfach, na ja, Du wirst gleich sehen, warum. Stell dir vor, kopf ganz weit auf, eine gute Fee, Camp zu dir und würde sagen, Geld spielt keine Rolle, Zeit und Ort spielt keine Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten wollen? Also sowohl physisch, ne, also wo Du bist, das hätte ich vielleicht noch ergänzen sollen und was Du da auch machst. Ich würde, jetzt muss ich mich strukturieren.

Also, ich bin ja gerne hier, wo ich lebe, also im Speckgürtel Kölns im belgischen Land. Hier bin ich gerne vorwiegend im Sommer. Also wenn ich den Winter woanders verbringen dürfte, Indonesien gefällt mir gut, Thailand gefällt mir gut, also alle da, wo also das, wo es schön warm ist, das kann ich mir vorstellen, auch da Wintermonate zu verbringen. Ansonsten bin ich dann doch hier gerne bei Familie und Freunden Und wenn das Geld auch keine Rolle spielen würde, würde ich das machen, was ich heute tue, weil ich das ja mir lange erarbeitet habe und lange gebraucht habe, das zu finden, was erfüllt am Ende des Tages, aber dann hätte ich wahrscheinlich mehr Zeit auch Ehrenamt, einem Ehrenamt nachzugehen oder Sachen, wo ich heute viel, viel, viel mehr Marketing und auch Sales machen muss, das gestreckt natürlich ein in der Zeit, das umzusetzen, was man liebt. Aber dann könnte ich mir vorstellen, doch mehr noch im Ehrenamt zu verbringen.

Also Tierschutz zum Beispiel, ja, das würde mich noch mehr erhöhen. Sehr schön. Spannende Antwort. Dann last but not least, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen? Also, ich bin ja hier, also wir sind ja so eine Generation.

Ich find ja Tom Cruise nach wie vor toll, ja, also Top kann 1 2, also Marick ist halt ist halt einfach, ne. Und wenn Du den heute in so Interviews siehst auch und so, wie sehr der sich aufs Gegenüber einlässt und wie nett der ist, da könnte ich mir sehr gut vorstellen, mich mit dem mal eine Theke zu setzen, noch für 'n ganzen Abend. Okay. Ja, und ich bin Ja, alles gut. Ich bin ja auch NLPler zum Beispiel und den würde ich dann son bisschen hier auch mal Susan Teutschi und so aufm Zahn fühlen.

Also wir, das wär, das würde 'n Deep Dive geben, auf jeden Fall. Oh ja, oh ja, das, ich wollt's gerade sagen. Das ist so, das ist son bisschen der Faktor bei ihm, finde ich. Ja. Ich erinner mich 'n Interview, das ist bestimmt schon 20 Jahre her, wo er mit, ich hab den Namen vergessen, frisch liiert war und wo er völlig durchgedreht ist.

Weiß das noch, wo er aufm Sessel rumgetanzt hat, weil er so, er wär so verliebt, wo ich dachte, ach Du je, irgendwie ist da mit ihm grad eine Sicherung durch. Ja, ja, dann ist gut, dann ich will jetzt nicht das Bild von ihm Also danach war die Presse ziemlich verstört. Also es ist, ich guck keinen Fernseher und nix, ich hab das aber trotzdem, ich glaub, durch Social Media irgendwo mitbekommen. Das war total strange. Also als wär der unter Drogen und sonst wie ganz komisch.

Also war irgendwie so viele aus der Generation auch mal so gute 10, 20 Jahre, wo sie wahrscheinlich auch irgendwie irgendwo mitgemacht haben. Das kann ich mir gut vorstellen. Ich hab jetzt die 2. Musikerbiografie gelesen. Also die 1., die ich schon dreimal gelesen hab, ist mein mein Jugendheld Slash.

Der Untertitel der Biografie ist, auch wenn's unglaublich klingt, ist es doch doch genauso geschehen oder so ungefähr, ich weiß nicht mehr genau, Slas ist neben Lenny Lenny von Mörtherad der einzige bekannte Mensch und Musiker, der mit Mitte 30 schon 'n Herzschrittmacher hatte. Nur so zum Thema, was manche Leute so schon machen. Und im Prinzip 2 Drittel der Biografie geht über Drogenkonsum. Also er beschreibt's nicht wortwörtlich und wehrt jetzt auch nicht, sondern er erwähnt halt, dass er die ganze Zeit auf Smack war und sonst was. Das find's unfassbar, dass der trotzdem, man muss es ja nicht mögen, aber musikalisch Dinge geschaffen hat, wo ich mir denke, leck mich, also ist echt nicht schlecht.

Ja. Und dann habe ich jetzt zu Weihnachten von unserem Ältesten auf meinen Wunsch hin The Gospel Akkordeing to Luke, also die Autobiografie von Steve Lukeather von Toto. Ein unfassbarer Typ, also wirklich unfassbar. Die Credits List am Ende sind an die 30 Seiten kleingeschrieben, wo er mitgespielt hat. Also Du kennst 90 Prozent, das sind Megahits und das war früher ja so, dass sie nicht nur einfach abgespielt haben vom Blatt die Studimusiker, also er hat das mit seiner Band Toto ganz viel gemacht, sondern die die haben einfach nur Akkorde bekommen und dann haben die die ganzen Riffs und Melodien halt im Studio entwickelt und nie Credits dafür bekommen, zumindest in Achtzigern.

Und der beschreibt auch so ab Mitte der Achtziger bis, ich glaub, 2010, 2008 rum ist er dann trocken gewesen, hat der sich alles reingepfiffen, was nur geht. Also unfassbar, wie die Leute das durchgestanden haben. Also Also ich bin ja auch Von daher kann ich das nachvollziehen, was Du sagtest. Wir kennende Guns n' Roses Fan. Das war mein erstes Konzert damals in Müngersdorf, die Jusio Elition Tour.

Da war ich, glaub ich, 16. Oh Gott, ist so lange her. Und deshalb finde ich das ja so geil, dass sie auch wieder on stage sind heute und so weiter und nachdem Axel ja auch wirklich 'n ganz, ganz großes Tief hatte. Ich hab ihn noch mal gesehen, als er für ACDC da unterwegs war. Das ging halt dann nicht, aber dort hat er sich ja jetzt ganz gut berappelt.

Ja, also das Hochzeitskleid von November Rain war Mainz auf meiner Hochzeit, ne, also so so die Lebensbedingungenskleid. Ich zeig dir mal Fotos, wenn wir uns sehen. Das find ich. Ja, mach das mal. Ja, ich, also kann ich mich ja auch outen, habe ich kein Problem mit, bin großer Gans und Roses Fan.

Ich hör sie nicht 'n ganzen Tag. Ich sag mal jetzt so, im im fortgeschrittenen Alter, ich hör ja nicht so wahnsinnig viel Musik mehr. Ich ich mag doch toto sehr, weil's einfach noch eine ganze Ecke musikalisch anspruchsvoller und ja, auch 'n bisschen vielfältiger ist, aber ey, Guns n' Roses, Pearl Jam, Ragegans, Machine, Metallica geht immer. Also hallo. Und vergessen.

Ganz laut im Auto auf Genau, ganz so. Ganz loses haben wir in den letzten Jahren, habe ich die drei- oder viermal live gesehen. Einmal war so, na ja, aber zweimal war also richtig, richtig. Was in Düsseldorf letztes Jahr? Also das Beste.

Nee, wir waren in Hannover das 1. Deutschlandkonzert nach der Reunion. Mhm. Das war son, na ja, weil wir standen ganz hinten und das war ja son riesen Gelände, das Expo Gelände und damals war ich zwar noch voll in der Musikbranche, aber zu geizig, mir Tickets für vorne zu kaufen, obwohl wir Begründungen hatten, das über die Firma laufen zu lassen. Also mit Absprache der Steuererin saß, na ja, ihr seid Musikproduzenten, ihr könnt doch Konzerte buchen, ne, kein Problem.

Und danach hab ich mir gedacht, ey, das mache ich nie wieder, nie wieder Holzklasse und dann haben wir Front Row beim zweiten Mal gehabt. Das war in Mannheim im Sommer, das war der absolute Hammer. Cool. Das war echt, also ich begeh nicht gern auf Konzerte, würde ich sagen. Ich mag keine Menschenmassen und ich war jahrelang mit Bands auftouren.

Das habe ich immer genossen, dass ich halt nicht in der Menschenmenge drinstehe, sondern ich kann mal raus und an der Seite, weil ich ja Backstage war und ich wollte nie wieder an Menschenmassen. Deshalb hat meine Frau, ne, mich immer, Du musst machen. Nein, ich bin hier auf Konzerte. Aber Frontroe, das geht, weil das ist ja mittlerweile alles so unterteilt und Du kannst dann von der Seite rein und wieder raus. Das war genial.

Und das 3. Mal war in das in München nach Corona im Olympiastall und das war auch sehr geil. Aber hat ihm auch die Steigerung gesehen. Das glaub ich. Ja.

Der hat immer son, ne, der musst Du wieder reinkommen quasi. Ja, so stimmlich und, also na klar, der ist jetzt wie alt ist der 64. Natürlich kann den nicht mehr so hochsingen wie früher. Der muss jetzt viel mit der Kopfstimme machen. Ist ist logisch und da hast Du nicht so viel Kraft, aber ich will mal die ganzen natürlich in Deutschland unheimlich weit verbreiteten, ja, Kritiker und Journalisten, die sich 'n Maul darüber zerrissen haben, erleben, wie die in dem Alter noch performen.

Also bitte, 3 Stunden haben die gespielt. Ja. Ich hätt das nicht mal eine halbe Stunde ausgehalten. Also ich hab auch dünn gestanden, wenn ich Du kannst einfach fit sein. Ja.

Ja, also von daher. Ja, jetzt sind die Stunde schon rum. Schön, dass Du da warst. Liegt schon Lesbos. Schön.

Echt schön. Toll, ne? Jawohl. Ja, unser Thema heute, wie soll das anders sein? Koppel Influencer, Sichtbarkeit, LinkedIn, natürlich auch verbunden mit Video.

Was würdest Du sagen, fangen wir mal an mit mit 20 26, was würdest Du einem Unternehmen im Jahre 20 26 empfehlen, wenn es langsamer so erkannt hat, weil das ist, was ich im letzten Jahr häufig erlebt habe? Wir waren ja auf vielen Veranstaltungen auch gemeinsam. Ich war auch einigen Industrieevents auch und dann kommen dann Vertreter von Maschinenbauunternehmen und ach ja, Video, was sie da machen, ist ja nett und so, aber brauchen wir das überhaupt? Was würdest Du denen sagen, wenn die langsam auf die Idee kommen, Hilfe mit den Aufträgen, das klappt nicht mehr so, wie das bisher war und Mitarbeiter suchen es auch schwierig. Wir sollten mal auf mehr Sichtbarkeit setzen.

Was würdest Du Ihnen empfehlen? Also ich applaudiere laut, wenn diese Erkenntnis da ist, weil ich stelle nach wie vor fest, es ist immer noch nicht überall durchgedrungen, dass das ein Hebel sein könnte, wenn man denn da sichtbar wird. Also ich sage ganz klar tatsächlich, Faceless Marketing funktioniert nicht mehr. Das hat die letzten 10, 15 Jahren funktioniert mit Kampagnen und schönen Stockbildern vielleicht und so weiter. Aber 20 26 ist das Jahr, wo man Persönlichkeiten unbedingt nach vorne stellen sollte im Unternehmen.

Ganz, ganz, ganz wichtig. In welchen Formaten sei man dahingestellt. Ob das jetzt direkt 'n Videoeinstieg sein muss, da werden wir uns jetzt im Laufe des Podcasts drüber unterhalten, aber Menschen nach vorne in die Sichtbarkeit zu bringen, ist ein Must have, ja. Natürlich ist ja ganz wichtig, das hatte ich jetzt auch schon öfters in den letzten Tagen in anderen Podcastaufnahmen, Du kannst natürlich niemanden dazu zwingen, vor die Kamera zu gehen, sowohl für Foto als auch für Video. Aber Du hast es ja sicherlich auch schon bei deinen Kunden erlebt, da wird 'n Corporate Influencer Programm gestartet, wo man wünscht, sich in die Sichtbarkeit zu kommen und dann kommt wahrscheinlich auch oft die Frage, na ja, wer von uns soll das denn machen?

Was würdest Du sagen, woran kannst Du vielleicht schon relativ sicher festmachen, ob jemand dafür geeignet ist für son Corporate Influencer Programm, das Unternehmen die Sichtbarkeit zu bringen oder eher weniger? Also unsere Prämisse ist ja, dass wir nur solche Programme installieren, wenn ein Ziel Level, mindestens ein Ziel Level dabei ist und sonst auch die Führungskräfte dabei sind. Also, es geht nicht, dass Sichtbarkeit delegiert wird. Weil wir, also wir machen das ja nicht erst seit gestern, aus Erfahrung sprechen und sagen, dann funktioniert es nicht. Es schläft dann ein oder wie auch immer.

Es es ist nicht der Hebel da, wenn die Führungskräfte sich hinter ihrem, ich habe keine Zeit verstecken. Aber wenn da jetzt, sage ich mal, eine 'n Unternehmen nur 5 Führungskräfte wären und alle 5, ich bin jetzt noch böse, sind von ihrer Ausstrahlung so spannend wie Hausstaub, was machst Du dann? Du kannst die Menschen ja nicht verbiegen oder hast Du erlebt, dass jemand total spröde und wenig, sage ich mal, expressiv rüberkam und sich entwickelt hat? Ich krieg die Frage immer auch gestellt, deshalb zum Thema Video, ne, ne. Wir haben keinen, der vor die Kamera will.

Wie bringen wir die Leute dazu? Na, die Frage ist ja, warum wollen sie nicht? Also das ist ja, also ich bin ja auch Coach tatsächlich, das ist ja vielleicht auch das, was so bei uns da noch 'n bisschen rein mehr reinschwappt, als vielleicht bei anderen Anbietern. Die Frage ist, warum wollen sie nicht vor die Kamera und das ist eine Auftragsklärung am Anfang. Meistens, also Leute, die zögern, es sind mir manchmal lieber als die, die denen alles scheißegal ist.

Ja, ja, ja, ja, ich mache und hinterher kommt das große Erwachen, weil sie merken, was passiert, wenn man sichtbar ist. Dann sind wir die lieber, die da mit Bedacht rangehen und viele Fragen stellen und wo man wo man viel Aufklärung machen muss im Vorfeld, damit sie dann gewappnet sind für das, was dann passiert. Und Du kannst halt nicht genau feststellen am Anfang, wer ist geeignet und wer nicht, aber son bisschen intrinsisch motiviert sollten sie sein, also dass sie auch wissen oder erkannt haben, wofür das gut ist für sie selber im Personal Branding, aber auch fürs Unternehmen, Marketing HR, Sales, you name mit, aus welchen Abteilungen sie auch immer kommen oder ob es wie gesagt, Führungsspitze ist. Die, die dich wollen, darfst Du nicht zwingen, weil das bringt nichts. Das wird nicht gut und tatsächlich, wenn die, die sich das gut überlegt haben, eine gewisse Klarheit hinterher haben, wofür sie stehen, also wenn's Personal Branding gut gemacht ist, damit sie klar sind in ihren Aussagen und klar sind, worüber sie sprechen wollen, wenn die Content Säulen stehen, merkst Du, wie eine Entspannung reinkommt, nicht direkt am Anfang.

Das Ganze muss man einfach üben, ne. Also, nimm mal 30 Videos auf, veröffentliche keins davon, veröffentliche dann das 1., dann einunddreißigstes, ne, dass man 'n bisschen Übung und Erfahrung hat. Aber das in der Klarheit, worüber will ich sprechen, wofür stehe ich mit meinem Namen, dann funktioniert das auch. Und dann machen wir den Einstieg ja seicht, indem wir sagen, ihr müsst nicht direkt mit dem Video rausgehen. Das ist wirklich was ganz anderes, wenn Du hier in das schwarze Loch guckst und da antwortet dir vielleicht auch keiner, sondern mach's erst mal mit Foto.

Und ich sehe das auch mal in den Programmen tatsächlich, wenn wenn es 10, 12 Leute sind, dass Du dann auch als Unternehmen irgendwann überlegen musst, weil es scheitert manchmal auch nicht mehr am Text, da können wir wirklich gut reingehen. Es scheitert oft auch an, welches Foto nehme ich, welches Foto ist geeignet und so weiter, dass wir da auch Events machen, wo es auch wirklich nur erst mal Fotos geht. Wie mache ich auch selber Fotos mit meinem Handy? Ich stell auch mal 'n Fotografen bereit, wir gehen mal irgendwie an coole Locations, wo man echt mal 'n bisschen Stockfoto machen kann von mir als Persönlichkeit, die dann fürs Unternehmen sichtbar ist und so weiter. Also da kannst Du ja son Corporate Influencer Programm auch immer wieder, ja, sagen wir mal 'n bisschen attraktiv machen, indem man nicht sagt, okay, jetzt ist der nächste Monat und jetzt brauchen wir wieder 8 Posts, sondern jetzt machen wir mal was anderes, da gehen wir Auto oder sowas, ne.

Also das finde ich wichtig und am Ende die große Kunst und das müssen dann auch nicht alle 12 sein, sondern vielleicht ein, 2 Leute, die da wirklich Bock haben, die man dann noch mal extra schult, weil es was anderes ist, einfach in dieses schwarze Loch zu gucken, dann darf da auch Video kommen mit erfahrenen Videokarfen, finde ich. Das ist wichtig, dass da gute Leute auch drumrum sind, die dann die Leute begleiten. Jetzt habe ich ja Monolog erhalten. Ja, das ist ja alles gut. Ich ich kieke Staune Wunder an mir.

Jetzt habe ich nur meinen roten Faden verloren, was ich sagen wollte, bei, genau, also bei der Klarheit, genau, da ist mir noch was eingefallen und das habe ich erlebt beim Thema Video. Wir haben ja jahrelang Trainingsvideos produziert anfangs mit Trainern von der Trainingsfirma, mit denen wir zusammengearbeitet haben und irgendwann kam halt doch ziemlich klar raus, dass diese Videos nicht nicht die hohe Akzeptanz bei den Kunden hatten, weil natürlich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich da nicht wiedergefunden haben. Jemand, der perfekt vor der Kamera präsentiert ist, nicht 1 aus den eigenen Reihen. Und das Spannende war da genauso, wie Du das beschrieben hast, diese Klarheit, wofür stehe ich, was mache ich? Das haben wir dann, sagen wir mal, son bisschen mit mit 'nem Kamerakutsch später dann auch selber mit den Leuten durchexerziert, dass sie nicht anfangen, sich zu verbiegen.

Ich mein, alle reden von Authentizität. Das Wort ist ja mittlerweile auch echt, sag ich mal, schon dreimal durch den Mangel gejagt worden. Aber letzten Endes geht's ja auch darum, wenn Du genau weißt, Du kannst dich vor der Kamera so geben, wie Du bist und Du sprichst so wie dir im Rahmen der Leitplanken, die das Unternehmen dir vorgibt, sprechen, wie dir der Schnabel gewachsen ist, dann fängt das Ganze an, auch entspannter zu werden. Und man hat auch, meine Erfahrung, auch bei mir selber, man hat auch auf einmal viel mehr Lust, sich damit auseinanderzusetzen. Am schlimmsten fand ich, also jetzt ist, ich seh's mal ähnlich bei den Videoprojekten, die wir früher als Diensttester gemacht haben, weil das war ja im Prinzip auch, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausm Unternehmen gehen in die Sichtbarkeit, wenn auch meistens im Unternehmenskontext.

Ab dem Punkt, wo keine Führungskräfte drüber geguckt haben, ab dem Punkt, wo keine Führungskräfte mit dabei waren und ab dem Punkt, wo es keine vorgeschriebenen Texte oder Textfragmente gab, wurden die Leute entspannter, wurden die Inhalte besser, wurde weniger gelabert, ne. Also dieses inhaltslehre Corporate Gesülzelt, ich mein, das siehst Du ja bei LinkedIn teilweise auch, ne. Da merkst Du, da hat derjenige nicht selber geschrieben. Von daher kann ich das alles auch auf für die Videoseite exakt so unterschreiben, wie Du's gesagt hast. Ja, das also das, ne, wir können uns heute Hilfe holen mit Chattie und wie auch immer sie alle heißen, mit KI kannst Du relativ auch in deinem Gespräch Texte schreiben, das das verzeiht, ja, da da kannst Du, da musst Du heute tatsächlich irgendwie Fehler einbauen oder die Bindestriche weg machen, damit man denkt, das ist dein Text, was was auch immer.

'N Selfie, 'n gutes Bild, das schmeichelt, aber Video ist halt einfach eine andere Kiste. Video lügt nicht, ja. Und Du hast dann keinen Cutter, der alle s und ms und keine Ahnung rausschneidet und deine Körperhaltung da irgendwie korrigieren. Vielleicht kannst Du das heute auch schon mit KI machen, aber ich finde Sicher, also wo Du das mit dieser Authentizität gesagt hast, wenn Menschen keine Klarheit haben oder wenn sie Druck haben, wo Du sagtest, da steht der die Führungskraft daneben oder die sind mit denen im Gespräch und dann schnürzt denen die Kehle zu, dann kannst Du nicht authentisch sein. Das geht nur, wenn Du wirklich frei bist, wenn Du, wie gesagt, diese Klarheit hast, ne und und eine Haltung zu deinem Thema, dann kannst Du in dieses schwarze Loch sprechen und dann ist auch scheißegal, was eigentlich so links passiert und ob die Glocke irgendwie nicht sitzt, ne.

Aber das ist, finde ich, auch eine Übungssache. Wenn Du da jemand kalt reinschmeißt, der das noch nie gemacht hat, dann sind die ersten 10 Dinge, die kannst Du eigentlich verbrennen, Ja, und da ist immer die Frage, wie viel Budget ist auch in dem Unternehmen, dass man das tragen kann, wenn man sich bewusst ist, was das für eine Reichweite und was für 'n Mehrwert hat. Dann würde jeder sagen, ja, ja, ja, aber ich finde, wir, die wir alle in diesem in dieser Bubble sind, haben den Auftrag noch viel, viel mehr aufzuklären, auch mit Statistiken, Zahlen, Daten, Fakten. Was bringt so ein Corporate Influencer Programm, werde ich auch immer wieder gefragt, dass man da wirklich dann auch als Unternehmen, vielleicht auch gerade im Mittelstand, die spreche ich auch immer wieder an, seinen Hut in den Ring schmeißt und sagt, ja, es ist ganz klar, wir brauchen das. Mhm.

Die Frage wird mir auch immer wieder gestellt, was bringt uns das beziehungsweise woran erkennen wir, dass es erfolgreich war? Was würdest Du sagen, was macht 'n erfolgreichen Corporate Influencer aus? Ist jetzt vielleicht 'n sehr, vielleicht 'n bisschen zu breit gefächert, aber vielleicht, wann erkennt das Unternehmen, dass dass das Corporate Influencer Programm, was sie gestartet haben, wirklich 'n Mehrwert bringt. Also Du darfst ja nicht nur 2 Monate machen, habe ich auch schon erlebt, ne. 3 Monate und dann, ach nee, hat nichts gebracht, wir hören auf.

Ich habe, habe ich schon in meinem Podcast gesagt, letztes Jahr in Frankfurt unter Rechtsanwälten geschult und da sagte man mir auch, ja, wir haben schon Corporate Influencer Programm. Also sagte man zu Beginn des Tages, da sagte ich, ah, das ist ja spannend, dann kann ich ja, muss ich mal, bin ich gespannt auf dein Feedback am Abend, was ich dir vielleicht noch herbeibringen können. Und ansonsten ist es einfach eine gute Wiederholung oder so, weil wir machen ja heute nur 'n Tagesworkshop. Und dann sagte man mir schon in der Mittagspause, ich habe in den letzten 3 Stunden schon mehr gelernt, als in diesem Programm. Aber was, also wie sieht denn dieses Programm aus?

Wir hatten auch 'n Tagesworkshop und jetzt können wir Beiträge einreichen. Und dann fehlt mir Einreichen. Ja, dass ich sage, Leute, da ist aber doch kein Programm. Also wir begleiten ja mindestens 6 Monate und wir haben Unternehmen, die begleiten wir schon 4 Jahre, weil immer wieder off und on geboadet wird, weil Menschen aus Unternehmen ausscheiden, weil neue Menschen ins Unternehmen kommen, weil andere Abteilungen dazukommen, weil die Plattformen sich verändern und so weiter. Also es ist ja immer was zu tun und da bin ich ja dankbar für diese Unternehmen, die dann gibt's auch, die auch noch mal zu Holland Trainer gehen und dann zurückkommen und wie auch immer.

Wir kennen uns da ja in der Bubble und befruchten uns gegenseitig und tauschen uns aus, aber jeder hat vielleicht dann doch einen anderen Ansatz und wir machen eben nicht nur eine LinkedIn Schulung oder so, sondern wir begleiten wirklich lange, weil wir immer sehen und Du hast ja danach, wie wie erfolgreich ist das oder wann ist erfolgreich, das kannst Du wirklich erst nach 'ner Zeit, also nach mindestens nach 'nem halben Jahr messen. Wir messen von Anfang an, also wir setzen KPIs natürlich am Anfang und dann ist es natürlich auch die Frage, wer spricht denn fürs Unternehmen und wo liegt der Fokus drauf? Ist das Social Selling, also ist Sales und Marketing mit an Bord, ist HR mit an Bord, geht's auch Employer Branding? Und da kannst Du es ganz klar messen, dass Du dann nicht irgendwie nur 5 Bewerbungen aufm Stapel hast nach 'nem halben Jahr, sondern wenn dann Stellen ausgeschrieben werden, ist die Qualität der Standard der Bewerber einfach eine ganz andere. Es kommen viel mehr Initiativbewerbung und es kommen qualifizierte Bewerbungen auf die Stellen.

Also das ist das, was in der HR dann wirklich richtig gut funktioniert. Und dann ist es auch ein ganz großer Trugschluss, ja, wir sind ja sichtbar. Wir machen ja schon LinkedIn und dann meinen Unternehmen, sie posten auf Corporate Seiten und ich weiß, ich bin ja auch son Kommunikationsfuzzi. Wir posten da aber PR Texte. Das sind ganz klare Texte, die wenig Emotionen haben, die Informationen übertragen, aber damit holst Du ja keinen Hintermoven hervor und die Ausbildung der Corporate Seiten mit ein Prozent an die Follower, wenn Du da 500 hast, na herzlichen Glückwunsch.

Es ist ganz wichtig, über die persönlichen Profile zu gehen, eben die Menschen zu erreichen, die Du erreichen willst, im allerersten Schritt, im ersten halben Jahr, einfach nur Brand Awareness zu schaffen, dass man dich außerhalb von LinkedIn anspricht. Ah, wir haben gesehen, ihr postet ja jetzt, macht ihr Corporate Influencer Programm oder oh, wir haben gesehen, Du hattest da 'n spannendes Thema, das hat eigentlich gar nichts mit der Firma zu tun, aber deine Persönlichkeit ist super spannend und das, was Du da machst. Kommst Du mal in Podcast und so weiter. Also das sind so Sachen, die so relativ schnell funktionieren, dann aber und da muss ich ja auch Sales erst mal drauf einschießen, ganz klar zu sagen, jetzt haben wir verstanden, wie das mit der Plattform funktioniert, ohne nur über diesen Sales Navigator Code Calls und Kaltnachrichten zu schicken, sondern wir posten jetzt auch, wir posten von Messen, wir posten dies und das und jenes Und dann gehen wir aber ins Social Selling. Dann haben wir uns überlegt, wie wir die Bamen Kontakte, die wir jetzt mittlerweile haben, auch gut ansprechen können.

Und dann kannst Du anfangen zu messen im Sales zum Beispiel, ne. Haben wir jetzt Luft generiert? Haben wir jetzt 'n Abschluss gemacht und so weiter? Wenn das nicht nachgehalten wird, wenn auch nicht gefragt wird, worüber kommt ihr denn jetzt? Dann wird man's auch nicht messen können, weil es wird keiner auf dich zukommen und sagen, na ja, vielleicht der eine oder andere, aber vielleicht nicht die das Cro.

Wir kennen euch von LinkedIn. Das ist dann halt ganz spannend und dann spielt natürlich alles zusammen, ne. Und wenn Du dann noch noch andere Kanäle bespielst, weil die Azubis auch dazukommen oder Werkstudenten und so weiter, die auch gut geschult sein müssen. Also es darf nicht sein von wegen, wir haben jetzt da mal 'n Werkstudenten und der macht jetzt mal 'n bisschen Instagram. Das ist tödlich, bitte nicht tun dieses, ja, das ist Image schneller verbrannt, als es sein darf oder wir machen jetzt auch TikTok und es ist jetzt peinlich lustig.

Das ist nicht Brand Avantess. Das ist alles andere, das Ja. Genau. Aber so kann man's dann am Ende des Tages messen, ja. Das Interessante ist, was Du erwähnt hattest, Unternehmensvertreter werden angesprochen, ja, ihr macht ja jetzt auch LinkedIn.

Das habe ich jetzt so oft schon von, ich sag mal, frischen Corporate Influencern, jetzt auch im Rahmen hier des Community Conference, hatte ich sogar letztes Mal in Osnabrück mit 2, dreien gesprochen, die son bisschen so neue Kontakte, ne. Man hat sich kennengelernt und so was machst Du ja die Halbinsel reingerutscht und so weiter und so fort. Es waren halt 2 oder 3, die durch Zufall in in in, ja, nicht in richtigen Programmen, sondern durch Zufall die Sichtbarkeit gekommen sind. Die hatten 'n paar fixe Ideen ausprobiert. Mhm.

Plötzlich gab's eine Resonanz und haben sie's durchgezogen und der eine sagte auch, das ist so abgefahren. Nach 'nem halben Jahr sind wir auf 'ner Messe gewesen, ich gehe durch die Messehalle und ich werde von 3, 4 Leuten angesprochen, hey, geil, hier bei LinkedIn und so und sagte, das das war der Punkt und das haben auch andere mit so in der in der Gruppe mitbekommen, das war der Punkt, wo ich im Prinzip freie Hand von der Geschäftsleitung bekommen hab, das Ganze noch weiter auszurollen. Mittlerweile haben sie 'n eigenen Youtube Kanal und so weiter und so fort. Und das ist natürlich auch etwas, was einen selber ja auch befeuert. Ich ich ist bei mir genau selber, ich bin ja jetzt kein exquisiter Corporate Influencer, Gottes Willen, viel zu kleine Firma, aber ich hab so so witzige Sachen schon erlebt, wo ich mir dachte, ach, wie cool ist das denn, dass ich mein Feedback bekomme?

Also eine der schönsten Sachen war wirklich letztes Jahr auf der hier auf der Ebolanchewiesen. Ich steh in einem das an der Kaffeemaschine, auf einmal hör ich vernünftige Stimme. Ach, jetzt lernt jetzt lern ich ja mal den Menschen hinter dem hinter der Stimme kennen und ich dreh mich unser. Wieso? Ja, ich hör sone ganze Weile schon deinen Podcast.

Dann irgendwann sagt er seinen Namen und das Gesicht, ah, das war schon aus meinem Netzwerk bei LinkedIn. Ach, okay. Aber er hatte, soweit ich mich entsinnen kann, noch nie vorher irgendwas kommentiert oder ne, sonst nicht einfach nur so immer Podcast gelesen. Woche später saß ich bei ihm in der Firma und dann haben wir schon uns unterhalten, ob's eine Möglichkeit gäbe oder wie eine Möglichkeit gäbe, zusammenzuarbeiten. Und einfach dieses Feedback, ey, es bringt dann doch was, ne, wo es vielleicht auch 'n bisschen so das das eigene Ego Ego Gebauchpinselt, aber einfach dieses Feedback, das bewirkt schon so viel.

Und deshalb glaube ich, für viele ist das schon 'n 'n wichtiges Zeichen, dass son Programm oder die Tätigkeit als Corporate Influencer oder in die Sichtbarkeit zu gehen, schon Nutzen gebracht hat. Ja, total. Und das, was Du eben gesagt hast mit dem Messestand, war mein, also als als Dienstleister dann mein schönstes Feedback, dass man als Firma sagt, wir haben plötzlich ganz andere Leute aufm Messestand. Es wollen die Leute unsere Corporate Influencer kennenlernen und nicht nur den CEO. Und das erleichtert so die Ansprache, die Leute erst mal auf den Stand zu kriegen, generell bei uns so Produkte zu sprechen.

Du hast eine ganz andere Gesprächsebene, wenn die kommen, weil man kennt sich ja schon in Anführungszeichen. Genau. Und das sind ja jetzt dann nicht nur, und das ist ja auch son Trugschluss, das sind jetzt dann nicht nur irgendwelche Mitarbeiter, sondern das sind auch Entscheider, ja und das ist ganz wichtig auch für 'n Unternehmen, das hab ich auch 'n schönen Post irgendwann mal auf LinkedIn gemacht, sieht man bei mir irgendwo im Fokus und dass der Mittelstand ja weiterhin das Budget, was wir noch haben in 20 26, das muss aber im Marketing, das muss für den 100 Quadratmeter Messestand ausgegeben werden und ansonsten haben wir kein Budget mehr. Ja, Corporate Influencer Programme können wir uns nicht leisten, ne, LinkedIn machen wir nicht, das ist alles, ne, bringt ja alles nichts. Wir müssen hier aufm Messestand.

Warum verknüpfen wir das nicht? Warum machen wir nicht 70 Quadratmeter Messestand, Schulen entsprechen ein paar Influencer, Markenbotschafter. Der Mittelstand tut sich ja vielleicht auch schwer mit dem Begriff Influencer und stellt sich was ganz anderes vor. Wirklich gute Mitarbeiter zu Schulen, die da 'n bisschen Lust drauf haben, die dann auch ansprechbar sind, über LinkedIn, über andere Kanäle, auf dem Messestand, auf anderen Veranstaltungen, ne, dass man sich dann einfach ganz, ganz, ganz viel einfacher verknüpfen kann und über, das ist ja das, was wir machen, also Content Säulen, das ist ja auch, was soll ich denn den ganzen Tag über meine Arbeit erzählen oder 2 oder dreimal die Woche? Na, darum geht's ja nicht.

Du sollst ja nicht immer jedes Mal at Henkel, at, was weiß ich, wie alle heißen, ja, dein Unternehmen da verknüpfen. Wenn es passt, fein, aber ansonsten bist Du ja eine Personal Brand. Du erzählst ja über dich und deine, vielleicht auch im Hobby, deine Leidenschaft, wie auch immer, deine Kommunikation mit Menschen. Es gibt ja 1000 Themen, die man dann daraus rausfiltern kann, da guten Content zu machen. Das, was die Leute auch interessiert, das, was dich als Person aussucht.

Deshalb kommt man dann auch und möchte mit dir sprechen, deshalb holt man dich in einen Podcast und so weiter. Darf ich noch weiter erzählen? Du Du Du Du bist da deine Bühne. Ich war gestern beim Kunden, kleine Anekdote und da ging es auch darum, jetzt habe ich hier über mein x y Thema geschrieben und wenn ich über die Firma schreibe, habe ich viel weniger Likes, habe ich viel weniger Impressions, wenn ich da wirklich ins Thema gehe, da ging's Sales und Customer Success. Aber wenn ich dann, ich nenne immer das, das sind so Halligalli Posts, ne, kennen wir auch, wenn wir es LinkedIn Local Köln machen, wenn viele Menschen auf den Fotos sind, wenn's irgendwelche Events geht, dann hast Du schnell Interaktion, dann hast Du schnell viele Kommentare, dann hast Du, geht son Beitrag fliegen und die neueste Errungenschaft, nenne ich sie mal bei LinkedIn, ist ja das 360 K Brew, dass der Algorithmus jetzt einfach schaut, hast Du eine gute Bio, die auf deine Beiträge abgestimmt ist.

Und was wir ja vor 3, 4 Jahren kannten, dass wenn Beiträge ausgespielt werden, dass sie der zweiten und dritten Grad Kontaktfraktionen ausgespielt werden und nicht nur den Kontakten ersten Grades. Hatte sich ja dann verflüchtigt und das funktioniert jetzt aber wieder, wenn Du Fachbeiträge schreibst, dass die auch entsprechend der Audience, die sie erreichen soll, ausgespielt werden. Also ich habe viel mehr zweit und dritten Grade Kontakte jetzt unter meinen Post its liken, die kommentieren und so weiter. Was ich sehr gut finde, dass sie da den Algorithmus angepasst haben. Hab ich jetzt den Faden verloren, wo ich hin wollte?

Nee, das wollten, das hat der Kunde, das hat der Kunde eben auch festgestellt und hat Der Kunde, Du warst son Kunden. Genau, dass er das, dass das passiert und dass man aber son bisschen eingeschüchtert ist, ne. Dann hat son son Fachbeitrag nur 400 Impressions. Na ja, aber wenn wenn das 200 perfekt getitelte Leute da getroffen hat, dann ist es doch richtig, richtig gut. Wie kriegst Du sie sonst erreicht?

Du machst keine Zeitungsanzeige mehr und wenn Du sie machst, kostet das richtig viel Geld. Hier kostet es in Anführungszeichen nur ein bisschen Zeit, einen einen Post zu machen. Jetzt stellen wir mal wieder eine Frage aus meiner Erfahrung. Alles gut, alles gut. Und meiner Erfahrung nach, ich kann das auch alles bestätigen im Kleinen.

Also Prinzip, was ich ja mache durch mein Personal Branding und meine Sichtbarkeit bei LinkedIn, ist ja im Prinzip ein Mini Corporate Influencer Programm für mich in meine eigene Firma. Ich kann nur sagen, es es ergibt absolut Sinn. Natürlich hat's 'n bisschen frustriert, als die die Impressionszahlen, also aufn Zehntel runtergerauscht sind. Das tut irgendwo dem eigenen Ego weh. Wo wobei ich dann auch gemerkt habe, ach, jetzt habe ich mich mal selber erwischt, dass ich schon son bisschen diesem diesem Impression, also dem dem, dass ich schon fast ein Alkoholiker war, wie Britta immer so schön sagt, ne.

Oh, hier 50000. Aber meine Erfahrung zum Beispiel im letzten Jahr war, das war von den Events, wir waren letztes Jahr auf sehr vielen Events, Johanna und ich, wir haben uns ja auch beide oft gesehen, ne. Ja, ja, ja, ne, 'n bisschen und es war von der von von vom Feedback und auch von den Kundenkontakten und daraus resultierenden Anfragen und Aufträgen mein erfolgreichstes Jahr, weil immer mehr Menschen auf mich zukommen und mich irgendwie schon kannten und das, obwohl meine Impressions oder so, das ist völlig, völlig wurscht. Das ist einfach, also ich hab hab Sachen gesagt bekommen, an dir kommt man ja LinkedIn gar nicht mehr vorbei. Und ich so, wie bitte ich meine meine ganzen Postings zum letzten Mal.

Ja, aber ich interessiere mich ja son bisschen schon für das Thema hier und wir überlegen die ganze Zeit bei uns im Unternehmen und na ja klar, dann dann sind sie halt in meiner Audience drin irgendwie, haben 'n paar Beiträge, like geguckt, der Algorithmus erkennt das. Das ist viel wertvoller, diese Menschen dann und deshalb finde ich die Kombination aus, wie Martin Philipp immer so schön sagt, ne, online findet, offline verbindet, dass man die Kontakte dann in der reellen Welt auch irgendwo trifft, weil da natürlich 'n ganz, wie schon wie gesagt, ganz anderes Level vom Einstieg ist. Da muss ich jetzt nicht, ich muss keinem mehr erzählen, was ich mache. Ich muss keinem beweisen, ob ich gut bin. Das ist völlig nebensächlich.

Es geht eigentlich sofort ums Fachliche und vor allen Dingen ums Menschliche auch, ne. Also vor allem dieses, ne, können wir wirklich gut miteinander? Das merkst Du dann auch schnell, aber meistens haben die das ja schon gecheckt. Du glaubst gar nicht, wie viele Leute meinen Podcast hören, obwohl ich jetzt nicht 1000 Abonnenten hab. Ich hab letztes Jahr 2 Aufträge, nee, vorletztes Jahr war das 2 Aufträge mit über 100000 Euro Umsatz insgesamt über meinen Podcast bekommen.

Die die sind nicht durch 'n Podcast gekommen, sondern die haben beide gesagt, die Geschäftsführer, das war für uns so der Lackmustest am Ende. Taugt der, passt der für uns oder nicht? Haben Sie Ihren Mitarbeitern gegeben, hört den mal an und das war dann so die Entscheidung mich zu kontaktieren. Und ich werd so oft aufm Podcast angesprochen mittlerweile, dass, also auch das ist ja eine Art von Sichtbarkeit. Kann ich Ihnen bestätigen.

Ach Du, jo Gott. Gesundheit. Podcast gecrasht. Genau. Muss auch mal sein.

Ist ja ist ja der Kopfhörer weggeflogen, Florian? Entschuldigung. Alles gut, ne, ne, solange kein SEK Team hier reinkommt, ist alles gut. Schön. Ja, aber das das ist ja das.

Ja. Die Brand Awareness, ja, das was wir auch als Agentur machen, was Du oder ihr macht, selber sichtbar sein, also selber das vormachen, was man anderen beibringen möchte oder wofür man andere begeistern möchte, weil wie oft sehe ich das? Ne, ich habe mich ja, das ist jetzt schon viele Jahre her, aber ich wollte nie ein Coach sein, der nicht ausgebildet ist, also habe ich eine große Coachausbildung gemacht, die über mehrere Jahre ging, dann festzustellen, der Begriff ist so durchgeschleudert, ich sage überhaupt gar keine mehr, dass ich Coach bin, außer jemand fragt explizit danach, ja, oder ich kann vielleicht an der einen oder anderen Stelle da helfen, wo andere dann scheitern, jetzt auch gerade zum Thema Sichtbarkeit und Mut und und und Angst und was auch immer da so reinspielt. Und genauso ist es ja auch mit diesem Handwerk in Kommunikation und Sichtbarkeit, wie viele Schulen LinkedIn in Anführungszeichen und haben leider irgendwie 2 Youtube Videos gesehen, haben 2000 Follower und sagen, aber das gar nicht. Ja.

Und Kann ja jeder heute. Wenn es den Preis geht, Florian, Du findest immer jemand, der günstiger ist. Ob Du dann hinterher doppelt bezahlst oder ob Du sagst, der Corporate Influencer ist nix für uns, weil Du vielleicht einfach 'n Programm verkauft bekommen hast und hast dann einfach LinkedIn Schulung. Na ja, gut, ne. Da kann jetzt nicht die Welt retten, aber die stillen Leser und das kann ich auch nur bestätigen, was Du eben gesagt hast, die sind da, die liken nicht, die kommentieren nicht, die gucken aber, was Du machst.

Dann gucken die auf deine Website und dann buchen sie sich hintenrum über Calendl irgendwie 'n Erstgespräch und dann ist das aber mit dem Vertragsabschluss irgendwie kein Problem mehr, weil sie quasi nur noch in dem Gespräch einmal kurz bestätigt haben wollen, die ist auch so echt, wie sie da im Podcast im auf LinkedIn und auf der Website und so weiter erzählt, die hat die Ahnung oder was auch immer gut ist, wenn Du auf Konferenzen sprichst, ja, wenn die Leute dich auch mal zum Anfassen haben. Das ist dann noch mal das einmalige Match, die 100 Prozent voll zu machen und das, wie gesagt, kann ich nur bestätigen, Deshalb ist es ja auch so wichtig, da selbst rauszugehen und auch als Unternehmen heute da rauszugehen und Gesichter Persönlichkeiten nach vorne zu schieben, zu sagen, das sind wir, das findest Du bei uns, wenn Du hier Mitarbeiter wirst, wenn Du hier Produkte kaufst et cetera. Und da ist natürlich, das das ganze Feld abzurunden, wenn man angefangen hat, mit sich mit den Themen zu beschäftigen und Erfahrungen gesammelt hat, ist natürlich Video am Ende die Kirsche auf der Torte, das das Tüpfelchen aufm I, weil Du da natürlich innerhalb kürzester Zeit nicht nur eine Riesenmengen an Informationen bewusst und vor allen Dingen unterbewusst vermittelst, sondern auch Emotionen und gerade Sympathiepunkte sammeln oder auch verspielen kannst.

Wobei das ja auch nicht, also das war auch eine Erkenntnis für mich, als ich vor vielen Jahren mit LinkedIn angefangen hab. Am Anfang habe ich mich auch schwergetan, also Video schon gar nicht. Momentan mache ich ja auch nicht so viel, das hat aber andere Gründe. Und irgendwann habe ich gedacht, also das kam bei mir so mit 'n bisschen bisschen Frustration, ah, wisst ihr was? Leck mich, ich mach jetzt einfach so, wie ich ich schreibe, wie ich schreibe.

Und wenn's Unternehmen gibt und ich dacht immer so Geschäftsführerin, Geschäftsführer, da musst Du schön seriös, ne, kennst das ja auch noch aus unseren aus unserer Jugend und so, da war das noch alles sehr, sehr zugeknöpft und steif. So habe ich die Industrie kennengelernt, ne. Also pass auf, was Du sagst und überleg dreimal, ob Du jetzt vor dem Geschäftsführer irgendwie dich so gibt, wie Du bist. So so bin ich vor 20 Jahren in die Industrie gekommen über einen Mentor. Damals war das halt noch so und mittlerweile sagt, ey, wenn wenn 1 mich doof findet, weil ich mich so gebe, wie ich mich gebe, dann bin ich doch froh.

Dann bin ich doch froh. Ich habe seit Jahren, also bestimmt seit 3, 4 Jahren gerade mal 2 Kunden gehabt, wo ich sage, da hat's geknirscht bei der Zusammenarbeit, weil's eigentlich menschlich nicht gepasst hat. Wir haben's professionell gemacht, aber im Endeffekt festgestellt, nee, mehr wollen wir nicht, aber alle anderen glaubst gar nicht, mit wie vielen Leuten ich mittlerweile 'n freundschaftlichen Kontakt pflege, respektive wie viel Kunden auch wirklich Freunde geworden sind. Also das das kommt, bin ich mir absolut sicher allein dadurch durch die Sichtbarkeit, dass man gemerkt hat, okay, das passt menschlich und die, die gemerkt haben, der Gypser ist für mich 'n Idiot, die haben sich halt nie gemeldet. So ist es.

Also das da trennt sich die Spreu vom Weizen, ganz klar und dann sagen auch ganz viele vielleicht, die ist ja kein Seil. Mit der nicht, ja, aber viele sagen dann auch unbedingt mit Bianca, weil die erstens Ahnung hat und zweitens das schon echt 'n paar Jahre macht und drittens hier gut in unsere Crew passt, weil sie auch selber vielleicht so motivierend ist, so enthusiastisch, die können Leute mitnehmen und so weiter. Es also es hat in der Schule angefangen, Florian, Du weißt wie es ist, es steht und fällt mit dem Lehrer. Wenn der selber keinen Bock hat, da habe ich auch keinen Bock zu lernen, ja. Wenn der es nicht vormacht, wieso soll ich's nachmachen?

Das sind so ganz einfache kleine Sachen, wo ich immer die Fahnen hochhalte und sage, also so ist das, wie wir es machen und es gibt Zehntausende, 1000, die es anders machen. Sucht euch den raus, der gut zu euch passt. Sehr schönes Schlusswort, sehr, sehr schönes Schlusswort. Bianca, ich danke dir vielmals für deinen Input. Wir haben eine Punktlandung hingekriegt, 45 52, ja, ist ja absolute Knaller und mit 'nem perfekten Abschlusssatz.

Da merken wir die Kommunikationsprofis, ne. Jo. Ja, danke, danke, danke für deinen Input und auch danke an alle, die zugehört haben. Ich hoffe ja, jeder hört jede Woche zu, alles Abonnenten, die jede Woche meine Podcast Folgen hören. Wenn ihr Interesse daran habt mit Podcastfolgen hören.

Wenn ihr Interesse daran habt, mit Bianca mal Kontakt aufzunehmen, in den Shownotes findet ihr Link zur Webseite, Kontaktdaten und so weiter und so fort. Falls Du ein Thema hast, wo Du sagst, Mensch, darüber solltest Du mal 'n Podcast sprechen oder denen solltest Du einladen oder Du hast selber 'n Thema rund ja Sichtbarkeit, Videokommunikation, Personal Branding, worüber Du sprechen möchtest, dann schreib mir einfach eine E-Mail an Podcast at Corporate Minus Studio Punkt d e und dann schauen wir, ob's passt. Und in diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Restwoche und bis zum nächsten Mal. Tschüs. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0.

Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

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