#203 - Tobias Fruh: Vom TV-Studio zur Pressestelle von VW Immobilien
Worum es geht
Florian Gypser spricht mit Tobias Fruh über dessen Weg vom Talkshow-Volontär und Moderator von Volkswagen TV in die Unternehmenskommunikation von VW Immobilien. Im Gespräch geht es darum, wie Haltung, Empathie und Klarheit moderne Kommunikation prägen und warum Bewegtbild für Fruh der stärkste Baustein im Kommunikationsmix ist. Außerdem diskutieren beide, wo KI-generierte Videos echte Vorteile bringen und wo ihre Grenzen liegen.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Tobias Fruh startete als Talkshow-Volontär und wurde Moderator von Volkswagen TV, bevor er die Unternehmenskommunikation zu seinem beruflichen Zuhause machte und heute für VW Immobilien tätig ist.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Tobi Fuw ist stellvertretender Leiter, Marketing und Kommunikation sowie Pressesprecher der Volkswagen Immobilien, Exilschwabe und bekennender Comfluencer. Sein Weg führte ihn vom Talkshow Volontär über Moderation bei Volkswagen TV bis in die strategische Unternehmenskommunikation mit Haltung, Empathie und einem klaren Blick darauf, wie Kommunikation heute wirken muss.
Tobi ist überzeugt, Vertrauen entsteht durch Sichtbarkeit und Video ist dafür das stärkste Medium. Mit seinem Gespür für Tonalität, Bildsprache und Zielgruppe zeigt er, wie Kommunikation mit Charakter gelingt. Und wir möchten heute darüber sprechen, warum Video ein zentraler Bestandteil im Kommunikationsmix ist und wir dringend mehr davon brauchen, wo KI generierte Filme sinnvoll eingesetzt werden können, zum Beispiel bei Erklärvideos und wo sie echte Menschen niemals ersetzen werden und warum Businessvideos mit dem Smartphone kein Notbehelfs, sondern ein Ausdruck von Kompetenz und Authentizität sind, denn was wir im Urlaub hinkriegen, funktioniert auch im Job. Grüß dich, Tobi. Schön, dass Du heute bei mir im Podcast bist.
Hallo lieber Florian, grüße dich auch hier aus dem eingeschneiten Wolfsburg und ja, das hier ist meine Podcastpremiere mit 51. Hast Du es jetzt geschafft, mich erstmals in einen Podcast zu bringen? Vielen Dank dafür. Ja, gerne, das freut mich sehr. Eingeschneit, da hast Du ja noch Glück, weil bei uns hier unten ist schon wieder alles weg.
Bei euch oben ist immer noch tiefster Winter. Wenn ich jetzt meinen Laptop drehen würde, dann könnte ich's dir zeigen, aber ich guck gerade mal raus. Es ist ungefähr noch so viel Schnee bei uns, den ich hier gut sehen kann. Und das wird noch bis zur Mitte der Woche anhalten, dann schmilzt das wieder 'n bisschen wahrscheinlich weg und dann gucken wir mal, wo die ganzen Massen hingehen. Das wird spannend.
Ja, das stimmt, definitiv. So, bevor wir in Medias Rees gehen und mit unseren unserem Thema, ne, Video in der Unternehmenskommunikation und allem, was dadran noch dazugehört, einsteigen, habe ich 3 Einstiegsfragen, die Du als aufmerksamer Hörer meines Podcasts wahrscheinlich schon kennst. Ich hab aber nicht drauf vorbereitet, deswegen, ich weiß ja nicht, ob die die variieren oder auf was Du dir einfallen hast lassen, aber ich versuche ganz spontan zu antworten. Ja, da auf jeden Fall. Also, das ist das ist das einzige kontinuierliche Moment in meinem Podcast, die sind immer gleich.
Oh, gut. Deshalb frage ich auch dich, stell dir vor, 1 Tages geben bei all den Löffel ab, haben unsere letzte Fahrt und Du würdest von da aus zurückblicken auf dein dein Leben bis heute, also ne, rückblickend auf heute. Welche Fähigkeit, die Du jetzt noch nicht beherrscht oder wo Du sagst, boah, da bin ich noch echt nicht gut drin, möchtest Du unbedingt noch bis zu deinem Lebensende erlernen, optimieren, ausbauen? Was gibt's da? Das Thema Selbstfürsorge wär vielleicht 1, wo ich immer noch kontinuierlich dran arbeite, weil die Natur hat es mir in die Wiege gelegt, dass ich so viel Neugier und Interesse habe, dass ich ganz viel immer ausprobieren muss und das so mit dem Jonglieren oft nicht so ganz hinkriege, weil ich mich dann so Dinge rerne reinstürze und dann immer mal wieder merke, dass man Grenzen nicht nur erreicht, sondern auch überschreitet und diese ja allzeit zitierte Work Life Balance, wo auch viele drüber schmunzeln, ich aber ganz ehrlich sagen muss, nein, unser Arbeitsleben ist schon sehr dynamisch geworden und wir brauchen auch ganz dringend immer mal wieder gute Boxenstopps und ich weiß nicht, wie es dir ergangen ist.
Wir haben ja kurz im Vorgespräch auch schon gesagt, so mal eine Zeit lang ohne digitale Medien unterwegs zu sein, so wie wir es von früher auch kennen, das erholt auch 1 gewissen Stelle. Wir können nicht quasi durchackern auf diesem schnellen Niveau, sondern wir brauchen das, so stelle ich's mir zumindest vor, wie im Krafttraining. Die Muskeln wachsen durch Anspannung und Entspannung. Und das kommt manchmal vielleicht auch 'n bisschen zu kurz und daran muss ich auch immer mal wieder gut arbeiten, ne, nicht zu sehr zu viel zu wollen, sondern auch, dass man sagt, auch das was, ne, wo wir uns früher zum Beispiel gerne mal gelangweilt haben, das haben wir heute fast gar nicht mehr, weil wir uns ständig beschäftigen können und gerade Langeweile habe ich jetzt neulich auch von 'nem Neurologen gelernt, ist ja eine Sache, wo wir extrem kreativ sind. Also warum haben wir so tolle Ideen, wenn wir Tomaten schneiden oder unter der Dusche sind oder kurz vorm Einschlafen sind?
Wir sind nicht fokussiert auf das, was wir gerade tun, sondern wir sind relativ stumpf mit irgendwas beschäftigt, wo wir nicht geistig Anspruch Anspruch Anspruch haben und dann kommen plötzlich eine 1 super kreative Idee und deswegen plädiere ich ja auch son bisschen dafür auch in Richtung der Jugend. Meine Kinder, langweilt euch ruhig mal, das ist vollkommen in Ordnung, weil daraus entsteht im Zweifel wieder was ganz Cooles. Lasst das mal zu und das geht son bisschen verloren in unserer Zeit. Ja. Sehr schön, ja, kann ich alles nur unterschreiben und nachvollziehen.
Ich hab auch jahrelang nicht wirklich Zeit für mich mir nehmen können und auch nicht genommen dann. Mal gezwungen zu sein, hatten wir eben drüber gesprochen, mein Frankreich Urlaub im letzten Sommer an der Adech, da gab's einfach kein Internet und keinen Mobilfunk. Da muss man sich halt mal mit sich selber oder 'n Buch beschäftigen. Also von daher, hat sehr gut getan. Perfekt.
So, die 2. Frage. Die, das hab ich, ich hatte heute schon eine Podcastaufnahme, hab ich wieder gemerkt, ah, da muss ich noch drauf hinweisen, dass es hier bei der Frage den Kopf ganz weit aufmachen geht und wirklich ein 1 Traumszenario. Ich hab festgestellt, bei dieser Frage und wirklich ein 1 Traumszenario. Ich hab festgestellt, bei dieser Frage tun sich insbesondere meine Gäste, die angestellt sind, ein bisschen schwer aus dem einfachen Grund.
Ich glaub, die denken sich, wenn wenn ich jetzt wirklich meinen totalen Traum hier äußern würde, weil es hat mit der Arbeit zu tun, vielleicht kriege ich dann einen Rüffel von oben. Mal gucken, wie Du antwortest. Und zwar rein hypothetisch, es ist nur rein hypothetisch oder vielleicht ist es ja sogar dein absoluter Wunsch, wie würdest Du deinen Arbeitsplatz sowohl physisch, also wo Du sitzt, in welchem Land, an welchem Ort, wo Du hinguckst, was dich herum geschieht, gestalten, wenn eine gute Fee käme und sage, pass mal auf, Du kannst dir alles wünschen. Geld spielt auch keine Rolle. Du kannst dir wünschen, wo Du sitzt, stehst, Holzhacks oder was immer auch Du machst und was Du tust.
Also Inhalt und Ort deiner absoluten Traumarbeitsplatzsituation. Das ist in der Tat wirklich eine herausfordernde Frage, weil auch hier ist es so, dass ich am liebsten 10 oder 20 Leben hätte, weil ich mir auch ganz unterschiedliche Jobs vorstellen kann. Also inzwischen ist es auch so, dass ich mir vorstellen könnte, Busfahrer zu sein, ja, Mensch zu transportieren, weil mir Autofahren oder Busfahren Spaß macht. Das ist aber auch immer noch so meine alte Liebe zur Medizin. Ich war damals, als es noch die Wehrpflicht gab, bei der Bundeswehr als Sanitätssoldat und war wirklich kurz davor zu überlegen, mich zu verpflichten und dort Medizin zu studieren, weil ich das sehr attraktiv fand.
Aber als Erst als Ersthelfer seitdem immer wieder aktiv bin und auch schon ein, 2 Menschen, glaube ich, gut helfen konnte, die in 'nem Notfall waren. Und da merke ich einfach, das liegt mir, weil ich da son bisschen die Ruhe habe, dann auch ganz stumpf zu agieren und nicht zu zu emotional zu werden oder zu stocken. Also von daher, also als Mediziner könnte ich mich gut sehen. Ja, das ist, glaube ich, so so 1 der dieser dieser Hauptpunkt Punkte, die die mich reizen würde. Andere sagen, na ja gut, Du könntest auch guten Diplomat sein.
Das da durfte ich auch Ende der Neunzigerjahre ein im Rahmen meines Studiums 'n Praktikum in der deutschen Botschaft in Washington machen, Gesundheit Okay. Und da habe ich den Botschaftsbetrieb mal so kennengelernt und gemerkt, was da so los ist. Das war eine super spannende Zeit. War ich allerdings dort im Presserreferat und das hatte dann auch schon wieder son Anklang auf meinen späteren Lebensweg dann geschlagen, weil ich gesehen habe, da gab's einen Juristen, der diese Pressestelle in Washington geleitet hat und der war Jurist. Und ich hab verwundert zur Kenntnis genommen, dass Du nicht nur Rechtsanwalt oder Richter werden kannst mit Jura, sondern eben, dass da auch andere Dinge möglich sind.
Und das war sone Sache, die auch bei mir dann hängen geblieben ist, wo ich dann ja dann auch später so in diese Richtung Journalismus und PR gegangen bin. So, also ist in der Tat weiterhin schwierig. Am Wochenende war ich mit dir unterm Winterdienst unterwegs. Das war extrem anspruchsvoll, was meine Kolleginnen und Kollegen da reißen. Da war ich als Beobachter dabei.
Das könnte ich zum Beispiel körperlich gar nicht ableisten, was die Jungs da und Mädels machen. Das ist bei solchen Situationen extrem und das werde ich auch sichtbar machen. Das schon mal hier als kleine Ankündigung. Ich hab da 'n Video gedreht. Ich hoffe, ich krieg die Erlaubnis von den Kolleginnen und Kollegen, das dann zu zeigen, weil eine kleine Reportage entstanden aus 'nem kleinen Augenblick heraus, wie die Samstag morgens da einfach in Action sind und das hat mich schon auch sehr beeindruckt.
Und was würdest Du sagen als Arbeitsplatz? Also ich sag mal, Klassiker ist, ah, eine Hütte in den Bergen, die Birne frei und ich kann mich auf mein Buch konzentrieren so. Was was würdest Du sagen, ist dein absoluter Traum? Also da ich jetzt 'n Fan von hybriden Arbeiten bin, sowohl zu Hause als auch im Büro, Ich find, das ist eine Arbeitsform, die wir seit Corona uns ja verstetigt haben und die ich absolut großartig finde, weil Du je nach Aufgabenbereiche mal im stillen Kämmerchen arbeiten kannst, kreativ aber mit anderen zusammen im Team halt auch vor Ort sein kannst, würde ich mir jetzt noch zu meinem Zuhause genau diese Hütte in den Bergen wünschen, weil ich doch auch 'n Winterfreund bin, was Skifahren angeht und im Sommer gerne wandern gehen in den Bergen. Und das ist das natürlich, was mir hier in Norddeutschland als Süddeutscher sehr fehlt, das sind die Berge.
Wir haben zwar hier den Harz vor der Tür und der Brocken ist auch relativ hoch, aber das ist halt nicht so mit sonem Gebirge wie in Süddeutschland vergleichbar. Und das fängt an, dass die Wiesen anders riechen und auch mehr Wiesen sind als hier Acker, ja. Wir haben hier viel Landwirtschaft und da unten, es riecht alles anders und ja, das wäre noch mein Arbeitsplatz unten irgendwo in den Bergen, gerne da so Richtung Miesbach, Fischbachau, das ist so die Hutt, wo ich ganz gerne auch mal wieder immer mal wieder bin und ja, so ob zum Skifahren, wenn's Schnee hat oder halt auch vor allem Dingen zum Wandern. Sehr schön, kann ich auch gut nachvollziehen. Also das ist auch 1 meiner Traumplätze ist irgendwo, ich bin als Kind, boah, ich weiß gar nicht wie viel Jahre, bestimmt 10 Jahre mit meinen Eltern in der Schweiz im Urlaub gewesen.
Das Verrückte, mein Vater sagte mal in den Achtzigerjahren oder gerade Anfang der Achtziger war es in der Schweiz günstiger Urlaub zu machen als in Deutschland. Ob das wirklich so war, weiß ich nicht, aber er sagt, es war es war halt nicht so wie heute dieser krasse krasse Unterschied und ich hab 'n paarmal wirklich im Engerdeen war das, glaube ich, so richtig so, ja Berge ganz oben, Haus im im Hang erleben dürfen. Berner Oberland war wir auch ganz häufig in der Nähe vom Staat und da habe ich die Berge lieben gelernt. Es ist natürlich jetzt nicht mehr so günstig, da hinzufahren, aber gibt's ja auch in Österreich oder woanders, ne. Wollt grad sagen, also wir haben wir haben in Deutschland ja auch mit der Zugspitze auch noch ' auch noch 'n wirklich beeindruckenden Berg, wenn man da oben ist und dann dieses Dreiländer oder das Zweiländer Eck hat mit Österreich dann noch an der Stelle.
Das ist schon beeindruckend und ich hab ja selber auch eine Zeit lang in Konstanz studiert, die Uni mit der schönsten Mensa, ja? Da sitzt Du oben, guckst auf dem See und im Hintergrund siehst Du in der Ferne die Berge. Schlecht fürs Studium, hervorragend für die Freizeitgestaltung, weil Du dann halt viel schnell in Gebieten bist, wo es richtig cool ist. Aber es ist etwas, ja, da denke ich sehr, sehr gerne dran zurück. Das ist witzig, weil vor, warte mal, was haben wir jetzt?
Wir haben jetzt 26. Vor 27 Jahren, vor 27 Jahren war ich mit 'ner Band, mit der ich damals im Rahmen meines Studiums öfters auf Tour war und mit der ich mehrere CDs produziert hab, waren wir auf dem AStA Fest der Uni Konstanz und haben da gespielt. Mist, dann habe ich euch grade verpasst, weil das war die Zeit, wo ich ihn in aus auswärtiges Studium hatte. In in Kalif war ich da, Partneruni war das da von von Konstanz und da war ich in der Zeit noch, genau, im Ausland. Bist Du Ja, siehst Du, aber so kleines jeweils Du, das ist son bisschen im Grünen gelegen, ne?
Ja, es ist halt Ja, ich kann mich noch rudimentär dran erinnern. Es ist kein schöner Bau, ne. Genau. Der oben aufm Berg ist, aber Du hast halt diesen Hammerblick und das ist halt krass. Also ist 'n schönes Studieren da zumindest gewesen, ja.
Weiß nur, dass wir in irgendeiner Bibliothek gepennt haben mit der ganzen, es war völlig abgefahren. Wir hatten alle Schlafsäcke dabei und hieß es, ja, da hinten die 1. Studenten halt, ne, ich war ja auch Student. Und ja, da hinten und dann war das ja, so wie sone kleine Bibliothek, sone Ecke, wo dann irgendwie 8 Leute irgendwie kreuz und quer pennen konnten. Ja, geil.
Ganz toll. Haben natürlich alle mega mega viel Schlaf gehabt, ne. Klar, total. Logisch. Auch mehr als früher.
Nee. Nee. Damals nicht. Damals nicht. So last but not least.
Welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen und würdet ihr sprechen? Sag nicht, Du hast 10 verschiedene. Nimm eine, nimm eine, die wichtigste. Ja, ist immer so die Frage, ob das jetzt son Super Promi sein muss oder nicht. Also lustigerweise, ich hab mir über die Frage auch schon Gedanken gemacht, gibt natürlich mehr als einen.
Spontan hatte ich Bastian Pastewka im Sinn, weil ich seinen Humor ganz gerne mag und der ja auch 'n wandelndes Filmlexikon und Podcastlexikon ist, der ja auch 'n ganz hervorragenden Podcast mit Mucks, diese diese Kriminalgeschichten, alte Hörspielgeschichten da vorstellt und das erinnert mich halt sehr stark an meine Kindheit, weil ich bin halt auch mit Hörspielen, Krimi Hörspielen groß geworden. Vom SWR damals noch, dann habe ich mich schön als junges Kind da ins Bett gegruselt und dann lief das, glaub ich, 20 Uhr, von 20 bis 21 Uhr, wenn ich nicht täuscht Ja, das muss ich nicht dann nur hören. Und dann gab's also auch Studio 13 mit soner ganz gruseligen Musik und dann ging das irgendwie los. Und ich mag ihn so als als Comedian und ich bin ja immer jemand, der ganz gerne Leute kennenlernt, zu erfahren und zu wissen, wie sind die in echt. Also, weil, Du weißt ja selber, die Leute im Showbusiness haben oft auch eine Rolle oder Kamera geht an, Rotlicht ist an, man man ist dann son bisschen anders.
Und da irgendwie zu durchdringen, wer wie dieser Mensch tickt. Das das finde ich schon ganz interessant, weil diese diese Diskrepanz, die habe ich natürlich auch gesehen bei Moderatorinnen und Moderatoren, die ich zusammengearbeitet habe, ist zum Teil auch 'n Selbstschutz, verstehe ich auch, ne, dass Du dich nicht so ganz frei gibst, auch wenn wir heutzutage alle immer so Authentizität einfordern, aber 'n Stück weit musst Du da ja auch 'n bisschen aufpassen. Und das wär halt so der Reiz, mit ihm so mal drüber zu sprechen, wie wie wie, ne, wie er so diese Filmentwicklung und Fernsehentwicklung nimmt, die er im Moment sehr dramatisch ist. Auch wenn man sieht, es ist leider ja keine Überraschung, aber wenn man bei RTL auch sieht in Köln, diese große Entlassungswelle, die jetzt ansteht, die diese wahnsinnige Transformation, ja, die nicht überrascht, aber ja, einen trotzdem jetzt trifft irgendwie und man sehr mitfühlt mit den Kolleginnen und Kollegen. Ich durfte ja auch in meinem Leben eine Zeit lang für RTL Dinge mitproduzieren und das macht dich dann schon wieder son bisschen demütig in dem Moment für die Menschen, die jetzt davon betroffen sind.
Das das ja macht einen schon auch 'n bisschen nachdenklich da, auch wenn natürlich diese Entwicklung und Transformation unumgänglich ist in Richtung Streaming und digital und da hat sich ja auch der Sender oder die Sendergruppe ja auch schon stark nach orientiert mit ihrem Angebot. Aber das lineare, klassische Fernsehen, wie Du und ich das ja auch noch kennen, das verliert natürlich an Bedeutung und da sind die Werbeeinnahmen nicht mehr so, wie sie sind. Du kennst das auch, Musikbranche, Transformation, was mit den Strand Transformation ist nichts. Ist nichts, ne. Ja, Transformation ist nichts kann man da sagen, aber es realisieren immer noch die meisten Menschen nicht.
Also die, die drin sind, die sind meiner Erfahrung nach völlig blind aufgrund ihrer Passion und die, die nicht drin sind, die haben immer noch das Bild von dem Rockstar und von dem Musiker. Wenn er dann mal irgendwo zu sehen ist, mal kurz in in Zeitung, Film, Fernsehen, sonst wo, dann musste er ja direkt Millionär sein. Das, ich weiß gar nicht, wahrscheinlich 'n niedriger einstelliger Prozentsatz in Deutschland davon überhaupt leben kann. Ja, aber es ist müßig. Ja.
Sind alles Entwicklungen, die haben sich abgezeichnet. Ich bin froh, dass ich vor vielen Jahren aus diesen Branchen ausgestiegen bin, erst aus der Musik, später aus der Medienbranche. Da hatte ich auch mit RTL eine denkwürdige, interessante Erfahrung muss ich sagen. Ich hatte mal, ich hatte ja eine Trainingsfirma 16 Jahre lang für Audio Musikproduktion mit vielen Seminaren, Lehraufträgen habe ich auch gemacht. Auch externe Dozenten hatten wir einige und im Rahmen dieser Tätigkeit hat mich mal der leitende, der technische Leiter für alle Tonstudios von RTL beziehungsweise der RTL Gruppe weltweit, also nicht nur Deutschland, sondern auch irgendwo Korrespondentenstellen, die es damals noch gab, Der hatte mich gebucht fürn eine Schulung und 'n Coaching für eine Audiosoftware, die sie bei sich neu einführen soll wollten, aber alle nicht kannten.
Und war sehr spannend, war war auch 'n schöner Tag da, wo wir das mal gemacht haben. Und meine Frau hatte damals, das war schon 15 Jahre her, hat die noch mal studiert, nämlich Videoproduktion, also Digital Film BFX, als die Kinder so ausm Gröbsten raus waren. Und sie wollte unbedingt nach dem Studium mal irgendwas mit Fernsehen machen. Also wir beide waren dann schon tätig in der Industrie über einen ehemaligen Kunden von mir, der damals Telekom Trainingsleiter war, also von der Telekom Training der der Abteilungsleiter und sich selbstständig gemacht hat. Also wir beide waren schon in der Industrie, haben eigentlich dann mit diesen Industrie Trainingsproduktion Schulungsfilme so ganz gut verdient, aber meine Frau wollte halt, ne, das war alles nie so so der Standard, den wir gemacht haben, sag ich mal.
Sie wollte mal diese Standardszenarien als Cutterin bei RTL oder so. Und dann habe ich durch meinen Kontakt, der hat mir dann den Kontakt zum die haben das wirklich technisch getrennt, da gibt's 'n Leiter, der die ganzen Videostudios unter sich hat, der mehr organisatorisch tätig ist und verwaltend als technisch und den anderen, der halt für die Tonstudios oder für den Tonbereich zuständig ist und der hat dann Johanna damals 'n persönliches Vorstellungsgespräch bei dem obersten Videostudio Zampano ermöglicht, also so kurzer Dienstweg. Lange Rede kurzer Sinn, es ist jetzt bestimmt 12, 13, 14 Jahre her. Sie hat ihm eine halbe Stunde erzählt, was wir schon alles machen, unsere Agentur, unsere Firma, dass wir auch aus der klassischen Medienbranche da eigentlich raus sind, in der Industrie. Und da meinte er, ganz ehrlich, was machst Du hier?
Ja, ich würd mal, ja, aber ganz ehrlich, bei dem, was ich dir zahlen darf und zahlen kann, das ist Zeitverschwendung. Und außerdem, ganz unter uns, ich weiß auch nicht, wie lange das alles noch, also ne, sie wär als Externe, als Freie da eingestiegen, hatten die damals viele. Ja. Und ich weiß, sie war total total enttäuscht und traurig auch, weil sie wollte halt, kann ich auch verstehen mal, seitdem wir verheiratet sind, 'n paar Jahre später haben wir angefangen zusammenzuarbeiten. Sie wollte auch mal was für sich haben.
Kann ich auch völlig verstehen, aber das war so demotivierend, was der gesagt hat, auch mit son paar Andeutung, was die zukunftsfähig, ne, also dass das in Zukunft nicht unbedingt 'n Markt ist, der wachsen wird und sonst was. Das ist mir jetzt die Tage, als ich das gelesen hab, noch mal eingefallen. Er sagte, macht das mit deinem Mann, baut die Firma auf das, was ihr da macht, ist eine totale Nische, Trainingsfilme, ist noch keine Standardzeit vor, dass ihr das habt. Darauf baut ja unsere Firma auch komplett auf mittlerweile. Als ich das jetzt gelesen hab, dachte ich, boah, wie gut, dass für Anna damals nicht in diese Branche eingestiegen ist, ne.
Und dass wir 2019 aus dem gesamten Medienmusikzirkus ausgestiegen sind, bin ich echt so dankbar. Muss man an der Stelle sicherlich auch sein. Klar, die Erfahrung nicht machen zu dürfen, dass man da erst mal enttäuscht ist, kann ich total nachvollziehen, aber das ist ja das Schöne, wenn Du dann eben den Rückspiegel guckst, wie Du ja auch bei deinen Eingangsfragen hattest. So manche Entscheidungen im Nachhinein sind noch besser als sie damals eigentlich wirkten, ne? Weil man denkt, ach Mist, da ist die Enttäuschung vielleicht größer, aber ich glaube auch 'n Stück weit, so ist das Leben, ja?
Also wir treffen meistens ganz gute Entscheidungen, die im Rückblick oft dann sogar noch besser sind. Also das ist auch, glaube ich, 'n gutes Credo. Never look back, never regret. Es gibt nichts zu regratten an der Stelle, ja, und von daher Definitiv, ich hab ich hab 'n schönen Satz als Ergänzung dazu, den habe ich bei meinem Seminar zum Thema so persönliche Weiterentwicklung und zu Sachen, habe ich mal gehört zum Thema Entscheidung treffen und nach diesem Konzept habe ich schon, glaube ich, gelebt, unbewusst erlebe ich aber mittlerweile bewusst und der Satz ist, trifft eine Entscheidung und sorge dafür, dass es die Richtige war. Ja, genau.
Du bist dafür zuständig, das ja, nee, so zu bewerten letztlich auch Und ich glaube, das ist ja etwas, was was man vielleicht so auch in unserem Alter auch lernt, auch mit besser mit umzugehen, dass man die Entscheidung gar nicht so hinterfragt, sondern halt auch ganz klar betrachten kann, sagen kann, das ist schon wichtig. Ja, schön. Eine nicht getroffene Entscheidung ist schlimmer als eine falsche Entscheidung. Weil bei der falschen Entscheidung kannst Du immer noch das Beste draus machen. Wenn Du dich aber nicht entscheidest, dann eierst Du ewig rum und verlierst Lebenszeit und und und Energie.
Man kann's auch ganz einfach mit dem Hashtag einfach mal machen, aber wirklich unterstreichen. Auch son geflügeltes Wort, gibt auch einen netten Kollegen bei LinkedIn, der Harkan, das ist so sein Slogan, sein Motto oder just do it, wenn man jetzt nicht den Nike Slogan nehmen will, aber so geht's mir auch und das ist auch ganz gut, das merke ich auch im täglichen Doing. Es ist viel besser, sich für etwas vielleicht zu entschuldigen, was nicht so gut gelaufen ist, als wenn man gar nichts macht. So und ich merke halt immer wieder, das ist so sone Quintessenz, Du musst ins Tun kommen und darüber wirst Du auch besser, ne, auch auch den Dingen, ob das jetzt Video dann ist, worüber wir ja noch sprechen. Du musst das halt machen.
Einmal gemacht und dann ganz lange nicht, ist doof, sondern musst in son Flow reinkommen und dann wirst Du dich ja auch immer wieder verbessern können. Ist eine sehr, sehr schöne Überleitung zu unserem Hauptthema nach 25 Minuten. Oje, jetzt haben wir die Hände Leute verloren und denken, ah, wann geht's denn endlich los mit dem Video? Ja, kommt drauf an, aber die meisten sind es schon gewohnt, zumindest bei meinem Podcast, dass Interviews mindestens 45 Minuten gehen, von daher alles gut. Du hattest mir ja im Vorfeld 'n paar Wunschthemen oder Themenbereiche genannt, ne, also zum Beispiel, warum für dich Video 'n wichtiger Bestandteil im Kommunikationsmix ist und, und das finde ich besonders schön, der Nachsatz, warum wir dringend mehr davon auch brauchen.
Und 'n zweites Thema, was ich auch spannend finde, weil ich da 'n Teil, glaube ich, schon eine ähnliche Meinung oder Erfahrung hab wie Du, nämlich das Thema KI generierte Videos, wo das Sinn macht und wo es totaler Unsinn ist. Aber erzähl mal 'n bisschen so aus deiner Erfahrung im Unternehmen mit Video in der in der Unternehmenskommunikation. Was was kannst Du da berichten? Also, Du hast ja eingangs schon mich supernett vorgestellt. Ich hab ja große Anchorman von zu machen.
Der große Anchorman von Da haben wir wieder RTL 7 vor 7, der damals eine eigene Produktionsfirma hatte und sich, aber auch andere produziert hat. Es gab die Hans Meiser Show, es gab zahlreiche anderen Talkshows. Wir sind also in den Neunzigern, wo Talkshow das Genre war, dass da die Leute vor den vor den Bildschirm gezogen hat, mich als Studie auch und mich hat immer die Frage gequält, sag mal, ist das alles echt? Was sind das für Menschen, ne? Also man hatte ja mit Protagonisten zu tun, die Du so ja nie kennengelernt hättest und ich hab mich immer die Frage gestellt, ah, das ist doch alles gefaket, gescriptet, wie auch immer Und da kam dann so die Neugier durch und ich hatte dann dort hingeschrieben, ob ich mal 'n Praktikum machen könnte.
Ich würd mal gerne mal hinter die Kulissen gucken und mitmachen und so. Und die hatten sich sehr lange nicht gemeldet und dann kam irgendwie Monate später, ja, könnt Du jetzt hier im August da mal was machen. Na ja, da habe ich mich nicht zweimal bitten lassen, bin dann nach Köln, hab dann 4 Wochen dort Praktikum gemacht und war so on fire, weil ich diese Welt, diese Fernsehproduktionswelt so geil fand damals, da gab's Riesenkühlschränke mit Getränke. Da gab's total coole Leute, mit denen man zu tun hatte. Man hatte so das Gefühl, die sind alle so locker und 'n Fernsehstudio, ja, wenn Du da dich aufgeheilt, das war da krieg ich jetzt noch son bisschen Gänsehaut, weil ich mich sehr gut erinnern kann.
Damals übrigens auch gab's Micky Krause, der war damals Anheizer für die Sendung, ja, also son Klacur sozusagen, wenn die Leute dran, der ihn son bisschen erklärt hat, wie es ist son bisschen die Leute aufgewärmt, son bisschen erklärt hat, wie es ist, son bisschen die Leute aufgewärmt hat. Ja, es war Micky Krausen, der war damals schon cool. Also, sie war 'n guter Unterhalter und mit solchen Leuten hast Du dann da zu tun gehabt und so, dass ich nach 4 Wochen gesagt hab, geil, das würde ich gern weitermachen und meine damalige Teamleiterin war auch angetan von mir, hat gesagt, ja, Du kannst gerne hier weitermachen, wenn Du willst. Wir brauchen auch so Leute, die Bock haben so. Und dann hab ich gesagt, ja, aber ich kann ja jetzt nicht nur hier einfach jobben, ich muss ja jetzt auch wieder Studium machen.
Also ich würd hier weitermachen, wenn ich eine Aussicht hätte, da 'n Volontariat zu machen, weil das war so, wo ich dachte, ah ja, erst Studium fertig machen und dann vielleicht 'n Volontariat machen. So und dann haben sie gesagt, ja, dann wir schauen uns mal an, wie Du arbeitest und nach 'nem Dreivierteljahr haben sie gesagt so, jo, kannst 'n Volontariat machen? Und dann hab ich gesagt, gut, dann pausiere ich noch 'n bisschen weiter mein Studium und das ist jetzt mittlerweile schon über 25 Jahre her. Ja. Sodass ich dann halt, wie gesagt, die Ausbildung gemacht habe, die über 2 Jahre ging und dann spring ich jetzt mal verschiedene Stationen gemacht habe, auch dann nach Wolfsburg gekommen bin und hab dort Volkswagen TV gemacht.
Das ist eine Sendung für die Monteure und Verkäufer in den Autohäusern gewesen, so eine Sendung mit der Maus, wenn man so will. Wir haben dort gezeigt, was die neuen Fahrzeuge sind, aber auch wie die repariert werden, wenn's da ein Problem gibt. Es waren Livesendungen, die wir aus Wolfsburg produziert haben. Spannendes Thema eigentlich für sich, weil sehr interessantes Format Business TV, auch mit 'nem riesen Regie. Nicht so wie Du, den ja mit der mit Corporate Studios, ja, vor allen Dingen auch eine kleinere Produktion ermöglicht.
Dort wars halt mit 'nem Riesenstudio mit, also mehreren, wo Du Autos halt rein und raus machen konntest Und das war halt in Zusammenarbeit mit TVN. TVN ist ja auch 'n großer Fernsehdienstleister aus Hannover. Die kennt man, wer Fußball mag. Das sind diese über großen Übertragungs Lkws, die die Spiele dann übertragen. So und dann war ich in Wolfsburg und ähnlich wie die Geschichte vorhin, hatte ich so das Gefühl in der Fernsehbranche mit Ende 40 würde ich gerne da weg, weil es wurde auch immer mehr für uns Redakteure, sodass wir auch mal technisch agieren mussten, 'n Schnitt übernehmen mussten, vorschneiden mussten, effizienter unterwegs zu sein und ich merkte, ich hab eine ältere Kollegin gehabt und bei der habe ich gesehen, wie schwer sie sich auch mit diesen Techniken tut und hab mich dann im geistigen Auge gesehen und hab gesagt, oh, weiß ich nicht, schaffe ich das dann noch so mit Mitte 50?
Keine Ahnung, wie das ist. Für mich war damals Mitte 50 Uhr alt. Jetzt werde ich bald Mitte 50 und das ist total egal, ja. Aber das war dann der Zeitpunkt, wo wir gesagt haben, ah, ich würd gern noch mal wieder was anderes machen und hab dann das Glück gehabt, dass ich eine Stellenanzeige gesehen hab, so als Pressesprecher bei Volkswagen Immobilien und ich so hä? Volkswagen Immobilien, was das denn?
Volkswagen, ja klar Autos und so kennt man, aber Immobilien, Und hab da erst mal diese Firma kennengelernt, die da ist und ja, und hab da das Glück gehabt, 'n Chef zu haben, der für die Stelle dann mich genommen hat, was 'n bisschen Risiko war, weil ich jetzt ja keine PR Erfahrung hatte, gesagt hat, ja gut komm, Du bringst da eine Menge mit, das finde ich cool und ich pusht dich da und bring dir das bei. Ja, ist 5 fast 15 Jahre später, wahrscheinlich 'n ganz gut dort auch 'n Job gemacht zu haben, aber bin damals auch natürlich son bisschen mit den Anspruch rein. Ich würde gern mehr Bewegtbild dort machen und bin da am Anfang ziemlich gleich dann 'n bisschen auf die Nase geflogen, weil es war gar keine Notwendigkeit da jetzt zu der Zeit damals 20 11 war das, jetzt hier groß Bewegtbild zu machen. Ja, mal 'n Beitrag hier und dort, aber jetzt irgendwie was Größeres aufzuziehen. Ich hatte so ImmobilienTV im Blick und so, ohne über zu überlegen, gibt's da überhaupt eine Zielgruppe für?
So und da bin ich sehr schnell dann wieder, wo ich dachte, okay, das ist mit der mit dem Pfund konnte ich da jetzt erst mal nicht wirken, ich muss jetzt erst mal Handwerkcyc lernen und son Grundkurs machen, wie schreibe ich eine Pressemitteilung. Also wenn ich damals KI schon hätte, oh, das wäre cool gewesen. Aber Vorteil, wirklich von der Pike handwerklich gelernt, wie man sone Pressemitteilung schreibt, hatte ich da vorher keine große Ahnung. Ich hab zwar als Journalist auch welche gelesen, aber nicht welche geschrieben, so. Und deswegen war es gut vom Werdegang her, dass ich da erst mal so dieses Rüstzeug hatte, was die ganze PR Geschichte angeht und dann eben verstärkt vor allen Dingen mit dem Thema Smartphone, wo ich sagte, okay, das fängt jetzt wieder an, total spannend zu werden.
Und das war auch so die Coronazeit, als wir merkten, Bewegtbild, wo wir nicht mehr miteinander in Kontakt treten konnten, hat eine andere Wertung bekommen, Wertigkeit. Wir hatten da zum Beispiel auch das Thema Wohnungsbesichtigung. Die konnten ja in der Corona nicht stattfinden, ne? Die Leute konnten nicht herkommen und da musst Du uns halt was einfallen lassen. Und da haben wir halt digitale Wohnungsbesichtigungen gemacht, indem wir halt Wohnungen gefilmt haben und die dann noch zusätzlich bearbeitet haben, wo man sagt, okay, das ist eine leere Wohnung und die haben wir dann noch mit geskribbelt, wie die mit Möbeln aussehen kann.
Also nicht so wie heute, das wo es mit so einem Schnipp geht, sondern es war wirklich hart mit Postproduktion, Grafik und so weiter, da gab's noch nicht so diese KI vor 5, 6 Jahren. Deswegen, das hat uns ja auch komplett jetzt hier so quasi eingeholt. Und das war so der Start, wo man merkt, okay, da hat Bewegtbild wieder eine Extrem Rechtfertigung und dann natürlich die ganze Welle, die jetzt mit Social Media kam, ne. Diese ganzen Produktionen, die die man da an Content machen konnte für Insta, Facebook und vor allen Dingen LinkedIn. Da hatten wir ja auch eine große Zeit, wo Video extrem gepusht wurde und man plötzlich mit der Situation konfrontiert war, was mache ich denn damit, ne?
Und da geht's nicht den den die großen Imagefilme, ja? Da bist Du ja auch so jemand, das weiß ich ja auch, der sagt, ja, hat eine Berechtigung, aber hat eigentlich nicht mehr die den Stellenwert, wie ich's früher hatte damals, zurecht auch nicht, weil keiner sich 6 Minuten anschaut, wo sich 'n Geschäftsführer oder eine Geschäftsführerin dann irgendwie darstellt und man irgendwie, ja, son gescriptetes hat, sondern was wollen wir? Wir wollen hinter die Kulissen gucken, wir wollen Menschen kennenlernen, wir wollen praktischen Mehrwert haben, wir wollen Tipps haben und das lässt sich auch relativ einfach aus meiner Sicht produzieren und auch da bin ich, wie Du an der Stelle, pedant, was das Thema Ton angeht. Ich bin auch der Meinung, es ist nicht wichtig, dass Du jetzt eine High End Kino Filmeinstellung Geschichte hast. Das muss ein paar Grundregeln haben, die Du mit dem iPhone oder mit anderen Smartphones machen kannst.
Und diese Kompetenz und das behaupte ich immer, Trededa von uns in uns, weil jeder von uns macht von Familienfeiern, von Urlaub Videos und die sind auch nicht so, dass man nur an die Decke filmt und anschließend nix sieht. Die haben oft das Problem, dass vielleicht der Ton dann nicht so passt und das kann man, finde ich, inzwischen ganz gut heilen. Da gibt es gute Möglichkeiten, kleine Mikrofonhelfer und wenn Du dann noch kombinierst, dass das Licht 'n bisschen ganz gut ist und 'n paar kleine Dinge achtest, dann finde ich kann fast jeder ziemlich gute Sachen machen und auch die Postproduktion ist mittlerweile auch gar nicht so schwierig. Ich hab heute, wenn ich das sagen darf, wir machen ja eigentlich keine Werbung, aber hab ja heute meinen Winterdiensteinsatz mit Capcut aufm Handy geschnitten, weil ich mal wieder Probleme hatte, die Dateien dann rüberzuziehen. Hab's dann aufm Handy gemacht, 2 Stunden hast den geschnitten, 8 Minuten 33, ja, mit 5, 6 O-Tönen trennen, mit paar Übergängen.
Alles easy. Geht alles. Ja, also und Fahli, Du hast ja eine Sache schon schon gerade eben erwähnt erwähnt, die Du anfangs auch schon gesagt hattest, dieses einfach mal machen. Das ist ja das, wenn im Unternehmen noch gar nichts in der Richtung stattfindet, also ich seh's ja bei unseren Kunden, nun sind unsere Kunden natürlich überwiegend Mittelständler und die, die zu uns kommen, das ist auch das Positive, sind zu 90 Prozent auch schon in dem Bereich tätig gewesen, haben festgestellt, okay, mit dem, was wir machen wollen, über selber machen, Learning by Doen kriegen wir halt die die Qualitätsstufe. Die nächste Nacht, wir hängen halten mal 'n Smartphone drauf, kriegen wir halt nicht hin.
Aber die haben genau diese Stufe schon vorher gemacht, entweder dass sie erst mal selber mitm Smartphone gefilmt haben oder die haben sich 2 Webcams ordentlich geholt und mit OBS und so weiter und so fort, Aber die haben und das das rechnet ihnen schon hoch an, weil die haben teilweise wahnsinnig viel Zeit da investiert. Ob das dann so sinnvoll ist vom Preis Kosten Nutzen ist was anderes, aber häufig kam's auch durch Corona, hab ich jetzt auch schon wieder gehört. Die haben's ja mit mal beschäftigt, währenddessen. Ich behaupte immer noch, dass 95 Prozent der Unternehmen, Deutsche und sich noch gar nicht mal mit dem Thema richtig auseinandersetzen oder auch wissen, was sie damit machen können, was sie damit erreichen könnten. Dann ist das höchste der Gefühl, dass sie vielleicht für Social Media was machen.
Aber einfach mal hin, loslegen, ausprobieren und selbst wenn's nur zum Üben ist, bevor man's dann 'n bisschen hochwertiger filmt. Smartphone ist da der absolute Segen, weil Du kannst halt mal loslegen und dir die Ergebnisse sofort angucken. Und die sind ja mittlerweile auch nicht schlecht, ne. Also die haben, Du hast 'n Destabilisator in den Smartphones, also das Wackeln geht ja teilweise weg. Du kannst auch 'n Gimbal nehmen.
Also die Ausstattung ist ja auch monetär komplett überschaubar und ich hab halt zum Beispiel gemerkt, das ist zum Beispiel 'n Betätigungsfeld, wo unheimlich junge Leute auch sehr cool Verantwortung übernehmen können, weil das eine Kernkompetenz, mit denen die ja auch son bisschen aufwachsen, ne. Finde ich jetzt zum Beispiel auch 'n super geeignet Feld. Nicht jeder hat 'n ehemaligen Fernsehjournalisten bei sich im in der Firma, ganz klar. Aber er hat vielleicht jemand, der motiviert ist, das zu tun und da hab ich, wie gesagt, so immer die jungen Leute 'n bisschen im Blick, weil ich das bei uns ja auch sehe. Wir bilden ja Immobilienkauffrauen, kaufen Leute Männer aus, die jetzt auch jetzt nix mit Mediengestaltung zu tun haben.
Aber die kennen sich gut damit aus und wenn ich die mal bitte, könnt ihr mal unter euch Azubis irgendwas machen oder 'n Beitrag. Wir haben jetzt zum Beispiel auch son, ich hab ja als Azubi Beauftragter immer die jungen Leute auch bei mir eine Zeit lang in Station und ich mach mit denen halt auch versuche ich eben Bewegtbildprojekte zu machen und haben jetzt aktuell 'n Format, das heißt eine Minute meinen Arbeitsplatz. Die haben also die Aufgabe im Unternehmen jemanden vorzustellen, eine Minute mit 3, 4 klassischen Fragen, so wie Du es letztlich beim Podcast auch machst als Einleitung, dass man am Ende des Tages die Person halt kennenlernt. Das schult und übt die ungemein, was das Thema Umsetzung angeht, aber auch auf jemand zugehen, die Sache technisch im Nachgang auch einfach zu schneiden und das macht denen Spaß. Und wir haben einen Mehrwert von, ne.
Also wir können das wirklich einsetzen, nur halt auch die Leute 'n bisschen vorzustellen, die bei uns sind. Da machen wir kleine Porträts, ja. Geht alles inhouse an der Stelle. Du hattest ja schon, ja, im Prinzip erwähnt, darauf hingewiesen, dass es allein durch die technischen Neuerungen jetzt möglich ist, ist jeder mit Smartphone und einfachen Apps wie Capcut, wobei so einfach ist Capcut ja auch nicht mehr, also einfach im Sinne von von den Möglichkeiten. Ja.
Das von der Bedienung ist einfach, aber ist schon der Wahnsinn, was das mittlerweile kann. Ja, Du musst es gleich auch machen. Ja, ja. Genau. Nämlich auch mit KI Unterstützung und das ist ja jetzt, ich meine KI, ich kann's echt nicht mehr hören.
Also wenn ich LinkedIn aufmache, jeder ist ja jetzt der KI Guru und so. Ich so, ha, das ist langsam echt. Kennst den Gardner Hypesycle oder Gardner Hypesycle Nee. Für technische Innovation? Nee.
Also ich kann's jetzt nicht mal ganz detailliert auch nicht, aber grob ist es über Jahrzehnte, glaube ich, ist das eine Untersuchung, ich glaub, die läuft auch noch, wo immer neue technische Entwicklungen untersucht werden, wie so der Verlauf ist. Und daraus hat sich der Gartner Hype Cycle, Hype Cycle, Hype, nee Hype Cycle für technische Innovation entwickelt. Das heißt, ne, eine Innovation kommt für die breite Masse, ob's jetzt B2B, B2S, wie soll man mal, ne, auf jeden Fall geht in die Öffentlichkeit und dann, boah, geil, Hammer, ne, steigt der Cycle, also, dann steigt der Graph hoch, super und alle total begeistert und dann kommt der der Punkt wo es kippt, wo die Euphorie nachlässt und so die Begeisterung in der breiten Maske immer nachlässt und runter und runter und runter und ich glaub, dann sind wir im tiefen Teil der Tränen. Das heißt irgendwie auch so, wo die Begeisterung für das Thema unter dem Anfangslevel auch ist, also wenn ich mich recht entsinne, also wo alle sagen, boah, dieser Mist, ne. Und dann geht's wieder 'n Stück hoch und pendelt sich ein.
Das hat man bei vielen technischen Innovationen festgestellt und ich hab das Gefühl, bei KI sind wir kurz vorm Zenit, dass es immer mehr Leuten auch so aufn Keks geht und nervt, weil natürlich bei bei LinkedIn haben Sie jetzt ja Ende letzten Jahres noch mal den Algorithmus aktualisiert, womit auch gegen diese ganzen KI Beiträge son bisschen gegengewirkt werden soll. Lange Rede, kurzer Sinn, KI generierte Videos, war ja auch Thema, über das Versprechen wollten. Wie ist da deine Erfahrung? Was siehst Du als Einsatzgebiet im Unternehmenskontext zum Beispiel auch bei euch als sinnvoll an? Also im Prinzip hast Du ja den Haupt Einsatzbereich auch schon am Anfang erwähnt.
Ich glaube, das Thema Erklärvideo, wo Du gar nicht jetzt speziell eine gewisse bestimmte Person brauchst, die wichtig ist, Inhalte zu erklären, was zum Beispiel über Avatare möglich ist, ja, wenn Du die einsetzt. Das das sind so so Dinge, die die zünden und wenn ich jetzt speziell an uns denken als Wohnungsvermieter, der wir ja auch sind, wir haben ja eine breite Mieterschaft, die auch aus unterschiedlichen Ländern kommt und da hast Du immer das Thema Sprache. Und mit KI generierten Videos dann zum Beispiel zu erklären, wie Mülltrennung in Deutschland geht, die schnell zu produzieren sind in unterschiedlichen Sprachen, da ist KI natürlich mega. Wenn ich mir vorstelle, was das fürn Aufwand früher auch war, Dinge zu übersetzen, die Du maximal vielleicht ins Englische dann transportiert hast. Heute hast Du per Knopfdruck in zig Sprachen das möglich und natürlich in gewisser Weise musst Du dann noch mal 'n Qualitätscheck machen, aber wenn wir mal ehrlich sind, auch unsere generierten deutschen Untertitel haben Bugs drin und die überliest Du halt.
Also die fallen dir kurz auf, aber inhaltlich verstehst Du ja, was was da Fakt ist. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass meine Sprache, ich komme aus Rumänien, sprech nicht gut Deutsch und sehe aber, dass ich dann diesen Film auch auf Rumänisch angucken kann, bin ich ja auch eher großzügig und dankbar, dass ich das in der meiner Muttersprache sehen darf. So, weil ich's dann ja dann auch konsumieren kann. Und so sprichst Du natürlich auch Leute an und das ist unheimlich effizient im im Ablauf. Und auch grade dieses Thema, wir nutzen oder nutzen auch viel Simpleshow, da sind diese berühmten Hände, die dann irgendwas wegwischen.
Das ist schon cool. Ich arbeite jetzt speziell nicht damit, eine Kollegin von mir macht das aber und wenn die das dann son kleines Drehbuch schreibt und was dann dabei rauskommt, das finde ich eigentlich ziemlich cool, anschaulich, attraktiv und da geht's mehr, wie gesagt, inhaltliche Aussagen, nicht so, was sind die Menschen, so wie ich, wenn ich da unterwegs bin und und Kolleginnen und Kollegen begleite, wo ich sage, mir ist es wichtig, die meinen Mittelpunkt zu stellen, mit ungeschminkt und ungeschnitten, wo dieses Videoformat, wo es keinen Cut gibt, wo es ne wirklich, wir ziehen es in einem durch. Das ist für mich die urehrlichste echte Form, ja, weil da das auch, wenn was schief gehen wird's drin oder ich könnt's halt nicht senden. Einmal ist mir der Akku abgerauscht und dann ging's halt nicht so an der Stelle, aber für diese Einsatzzwecke, glaube ich, ist es extrem gut und auch das Thema Special Effects, jetzt wieder gesondert, vielleicht für 'nem anderen Bereich, wo man sagt, okay, man würde für eine Präsentation irgendwas machen wollen, wo man eine Animation hat, weiß ich, in unserem Fall ist das dann irgendein Bauprojekt, ja. Und Du kannst halt noch Effekte dazu nehmen, die eben KI generiert sind.
Beispielsweise auch wir haben ja 'n Krisenmanagement zum Beispiel, wo man sagt, okay, was ist in 'nem Krisenfall, wenn so was aussehen wird, dann könntest Du mithilfe von KI Dinge konstruieren und zeigen, ja, die Du so real ja gar nicht darstellen kannst oder halt gefühlt nur so aus Hollywood kennst, wenn irgendwas für sich zum Beispiel brennen würde. Also das könntest Du ja über KI dann ganz gut generieren. Wenn ich dann halt so Sachen wie Zora sehe, dann und und schnell sehe, gar nicht so jetzt immer vertieft, aber auch so oder Klingen oder was es gibt, da gibt's ja schon ganz viele Softwarelösungen. Da bin ich schon echt baff. Das beeindruckt mich auch total stark, da ist jemand, der Bewegtbild liebt, was da schon auch so möglich ist.
Das ist aber für mich son Entwicklungsmomentum, der jetzt im, sage ich mal im realen Business Kontext noch nicht so Einzug hält, aber uns immer sone Idee gibt, wo die Reise hingeht und warum dann nicht als Special Effekt dann auch irgendwo mal nutzen können, wo es halt passt. 90 Prozent der Fälle würde ich es jetzt für unseren Use Case nicht sehen, aber ich glaube, da gibt's andere Dinge, die man damit auch extrem unterstützen, füttern kann. Und auch da sehe, sage ich, das ist auch 'n Tool, das ist 'n Zusatzding, wie wir KI auch sonst so im Alltag nutzen, die uns Dinge zusammenfassen oder kürzen oder Texte vorgeben. Ja, auf jeden Fall. Und so sehe ich das jetzt für im Filmbereich da auch.
Ich fand's nur spannend, weil Du hattest als Beispiel, ich hab da eine Texte, den Du mir geschickt hattest, Einsatz von KI zum Beispiel bei Erklärvideos. Das fand ich insofern spannend, aber jetzt hast Du ja 'n paar Use Cases gezeigt, weil ich komme ja aus dem Bereich, ja, Training, ja, so klassische Erklärvideos haben wir auch gemacht, aber meistens in 9 von 10 Fällen waren es Trainings, Schulungsfilme, Videos, wo Personen zu sehen waren. Und eine Erfahrung, die wir schon vor 12, 10, 12 Jahren gemacht hatten, war damals für für 'n großes deutsches Unternehmen Telekommunikation, die haben sehr viele Videos mit uns gemacht in Zusammenarbeit mit 1 Trainingsfirma und da kam dann professioneller Verkaufstrainer und hat dann zu dem Thema referiert, ging irgendwie Inhalte für eine Messe und später war erfahren, im Unternehmen war die Akzeptanz für diese Videos ziemlich gering. Und wir haben das schon aufwendig, also jetzt nicht einfach nur 'n besprochene PowerPoint, wie das ja heute leider immer noch der Klassiker ist bei Webinaren, sondern mit Einblendung, Kamera wechseln und und also schon professionellen Richtungen so. Es war eigentlich der der der Vorlauf unserer heutigen Corporate Studios, ne, Mini TV Studio, haben wir auch live geschnitten.
Bis wir dann festgestellt haben, der Knackpunkt waren die Leute vor der Kamera. Das heißt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten ein Problem damit, einen ihn nicht bekannten Menschen, der zwar professionell präsentieren und referieren konnte, zu akzeptieren, weil es ihm, das hat natürlich keiner gesagt, hat man so durchgehört, nicht zugetraut haben, dass er von dem Thema wirklich Ahnung hat. Das genaue Gegenbeispiel haben wir da eine Zeit lang später gehabt mit 'nem anderen Kunden, auch großer Konzern. Da ging's Vertrieb, Außendienst, Adressen sortieren und sonst was. Da saß dann, ich nenn immer den Jupp aus der Buchhaltung oder ne, der Jupp aus dem Vertrieb oder der der der Karl, wie auch immer, der stand dann total nervös vor der Kamera, war schon durchgeschusst, wo wir angefangen haben und meinte dann, boah, ich bin ja nur am Stottern und sonst.
Ich sag, erklär uns das doch mal, wir sind deine Kollegen. Jetzt erklär uns das doch mal. Und dann hat er's gemacht, auch mit Stocken und Nur, Du hast auch gemerkt, der ist so jemand, der spricht er da, sprach dann fast genauso, wie er sonst auch spricht. Der hat lange überlegt und und und. Das Fazit bei dem Video war, wurde viel besser angenommen als die anderen Videos, weil's halt eine Person war, mit der man sich identifizieren kann.
Und lange Rede, kurzer Sinn, weswegen das Thema für mich so wichtig war, aber Du hast ja ganz andere Use Cases genannt. Ich glaube nämlich nicht, dass KI gerade im Bereich von Schulungsfilmen immer eine gute Wahl ist, insbesondere wenn's intern im Unternehmen ist und diejenigen, die es gucken, sich damit nicht identifizieren können. Aber Du hast schon einen Punkt gesagt, nämlich wenn's Mehrsprachigkeit geht oder wenn's halt, es hat der Guido Bräunung Bräuning, Bräuning, der auch beim Influencer Forum war beim letzten in Osnabrück, der ist ja in dem Bereich mit Avataren tätig und der meinte auch ganz klar, er sieht den Einsatz von KI Avataren, vor allen Dingen im First Level Support. Du kommst irgendwohin, Du hast zum ersten Mal Berührung. Ja.
Dann ist es super in verschiedenen Sprachen oder mit 'nem künstlich generierten Gegenüber. Bin ich, kann ich total unterschreiben und die Unterscheidung würde ich auch machen. Also ich merke ja auch, wenn wir jetzt intern, wir sind ja knapp 380 Leute, mitarbeitende bei uns im Unternehmen und wenn da jemand aus den eigenen Reihen sein Wissen weitergibt, das ist etwas, was wir auch sehr konsequent tun, dass wir Angebote schaffen in Hausschulungen, wo man sagt, hier, ich hab 'n Thema, ich bringe euch was bei. Bei mir ist es jetzt logischerweise wundert man sich nicht LinkedIn, ja. Also ich mach regelmäßige LinkedIn Angebote, Runden und dann nehmen die das schon auch ab, weil die sehen ja, dass ich da aktiv sind und die wissen, dass ich 'n Kommunikationstyp bin.
Die würden jetzt wahrscheinlich weniger von mir akzeptieren, wenn ich jetzt ihnen erzähle, wie man 'n Haus baut, weil ich kein Architekt bin, ja. Und dann würden sie es vielleicht akzeptieren, weil ja gut, den kennen wir ja, da ist 'n Vertrauensverhältnis da, aber nicht wegen Kompetenz, ja, sondern wegen Menschlichkeit, so. Und die Unterscheidung muss man da sicherlich auch machen und deswegen bin ich schon auch bei dir. Das hat schon auch eine Wirkung und ich merk's ja auch, wenn zum Beispiel unsere Geschäftsführung, ja, wir haben 2 Geschäftsführer medial auftreten, ja, wenn wir Town Hall Meetings haben, ja, die die zusätzlich zu Präsenzt Terminen sind. Da ist eine extrem hohe Awareness bei den Leuten, ja.
Und da ist wirklich wichtig dann zu hören, was sagt was sagen die Chefs da an der Stelle, ne. Und da muss das jetzt auch nicht immer alles 100 Prozent funzen und und und und das Licht und alles so so sein. Da ist es halt mehr entscheidend, okay, das sind diese Personen, die was zu sagen haben, ja? Und da würde es jetzt keinen Sinn machen, man sagt, der Avatar verkündet jetzt die aktuellen Jahresergebnisse von Volkswagen Immobilien, da wär ich hier so hä, was was ist denn da los, ja? Aber genau, wie gesagt, man muss dann die Zielgruppe betrachten und wenn Du jetzt eine Mieterschaft nimmst, die hat jetzt keinen bestimmten Anspruch an eine Person, die sie da ja wiedererkennt, im Zweifel vielleicht derjenige, der die Wohnung an sie vermietet hat, aber da geht's jetzt nicht zu sehr einen 1 zu 1 Verhältnis, sondern da geht's erst mal so grundsätzliche Dinge, die wir da halt auch übermitteln wollen, zugänglich machen wollen.
Es hat ja auch was mit Barrierefreiheit zu tun, gerade jetzt mit dem Thema Sprache und das das an der Stelle schon mal wichtig. Und ist auch 'n kulturelles Ding, wenn Du zum Beispiel da zum Beispiel eine junge Kollegin hättest, die wird vielleicht von jemandem auch nicht so akzeptiert, als wenn Du sagst, man hält das neutral. Das sind ja alles Dinge, die Du mitberücksichtigen musst im im Punkt der Akzeptanz an der Stelle, ja. Das da müssen wir auch das kein Gefühl haben, da auch das mitzudenken an der Stelle. Mhm.
Spannend. Ich glaub, wir könnten noch 4 Stunden weiterreden, aber wir nähern uns der Stunde und erfahrungsgemäß ist das 'n kritischer Punkt, deshalb Tobi, ich danke dir vielmals für deinen umfangreichen Einblick und für deine vielen spannenden Geschichten. Also ich find's ja immer schön, wenn wenn wenn wenn wenn sag ich mal Erfahrungen in Geschichtsform dargebracht werden, nicht einfach nur nüchtern dargestellt und das hast Du sehr schön gemacht. Danke schön. Also wirklich sehr unterhaltsam.
Also im Positiven sind unterhaltsam, jetzt nicht hier den Micky Krause. Von daher danke ich dir vielmals für deine Zeit. Ich danke dir auch ganz herzlich voran. Ich muss auch noch mal ein Kompliment an dich loswerden, weil Du bist auch jemand, der mit Herz und vor allen Dingen mit 'nem hohen Verstand und und technischen Wissen das Thema Bewegtbild vorantreibt und ich find das eine super Sache, was Du machst, auch Leute zu befähigen mit einfachen Mitteln und das ist ja erstaunlich, es braucht keinen keinen Übertragungswagen mehr oder eine Flight Regie, sondern man kann sich das Inhouse holen, was Du ja da anbietest, deswegen kleiner Werbeblock auch für dich. Von meiner Seite aus, ich find das Produkt, was ihr da macht sinnvoll.
Für viele Leute, wo wo eben auch das Gefühl ist, wir wollen da ein bisschen professioneller auch unterwegs sein und trotzdem autark, ja? Das das gefällt mir gut an an an dem System, was Du hast, weil Du nicht in Abhängigkeit bist von den Dienstleister, der immer sagt, ja ja, wir machen und machen und wir kommen. Du hattest ja auch schon deinen Podcast Beispiele, wo für irgendwelche Jahreshauptversagen extrem teuer aufgebaut worden ist, was technisch schon ganz anders möglich ist. Auch das spielt dir ja natürlich auch bei der Entwicklung entgegen und deswegen ich freue mich über jeden, der das Thema Bewegtbild in Unternehmen reinträgt, weil das ist wirklich eine Chance, die man hat, ob das jetzt wie gesagt in dem Bereich Smartphone, man dreht viel selber, man ergänzt es durch professionelle VJs, die einen da auch unterstützen können, wenns mal anspruchsvoller wird, auch im Schnitt, weil auch da ist es so 'n gewisser Imagefilm haben auch wir, wenn wir 'n fertiges Bauprojekt haben und das 'n bisschen rausstellen wollen, da ist auch nichts dagegen zusammen. Im Gegenteil, es hat auch noch seine Berechtigung und dann eben solche Lösungen, die ihr habt.
Das finde ich wie gesagt supergut. Prima, ich danke dir vielmals. Sehr schön. Danke, danke und ein 1 Dank auch wie immer an meine Zuhörerinnen und Zuhörer. Danke, dass Du dabei warst und hoffentlich auch jede Woche dabei bist.
Und wenn Du über ein bestimmtes Thema mal eine Podcastfolge hören möchtest oder einen bestimmten Gast vorschlagen möchtest, wo Du sagst, Mensch, der hat da ganz viel zuzusagen, oder selber auch spannende Erfahrungen rund das Thema Videokommunikation in der Unternehmenskommunikation, Vertrieb, Marketing, was auch immer im Unternehmen hast, dann schreib mir einfach an Podcast at Corporate minus Studio Punkt d e und dann schauen wir weiter. In diesem Sinne, eine schöne Restwoche bis zum nächsten Mal. Tschüs. Tschüs, Herr Sörsbach. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0.
Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.
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