Cover: #200 - Boris Thomas - Sog statt Druck: Wie magnetische Marken den Vertrieb vereinfachen
VIDEO RELOADED Folge 201

#200 - Boris Thomas - Sog statt Druck: Wie magnetische Marken den Vertrieb vereinfachen

20. Januar 2026 54:07 Min. Zu Gast: Boris Thomas
0:00 54:07

Worum es geht

In dieser Jubiläumsfolge spricht der Gastgeber mit Boris Thomas, Speaker, Mentor und Geschäftsführer von Lattoflex, über magnetische Marken und authentisches Marketing. Es geht darum, warum starke Marken Anziehungskraft erzeugen, statt im Vertrieb Druck aufbauen zu müssen, und wie sehr die Wirkung nach außen von der eigenen Klarheit und Identität abhängt. Eine persönliche und inspirierende Folge mit vielen konkreten Impulsen aus der unternehmerischen Praxis.

Als Artikel lesen
Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

Lebensmentor, Unternehmer, Autor und Speaker

Boris Thomas ist Lebensmentor, Unternehmer, Autor und Speaker. Handwerk liegt ihm quasi in den Genen – sein Weg führte von der Ausbildung zum Tischler bis hin zum Unternehmer.

Folge teilen

Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Ja, niemand lädt sich Gäste in seinen Podcasts ein, die er nicht besonders findet oder besonders mag oder besonders erwähnenswert findet. Deshalb ist ja logisch, dass ich mich auf jeden meiner Gäste freue, aber heute muss ich ganz ehrlich sagen, freue ich mich ganz besonders.

Ich ich würde sogar so weit gehen und sagen, es ist für mich eine große Ehre, meinen heutigen Gast bei mir im Podcast zu haben, weswegen, das werden wir gleich noch im Podcast erläutern. Und zwar habe ich heute Boris Thomas bei mir im Podcast. Er ist Unternehmer, Mentor und Speaker und ein echter Möglichmacher für Menschen und Marken. Mit klarem Blick für Identität, Werte und Struktur begleitet er Führungskräfte und Unternehmen auf dem Weg zu mehr Authentizität und Wirkung. Geprägt wurde er dabei von großen Mentoren wie beispielsweise Chuck Spezano, Alex Christiane, Tony Robins und David Allen, von denen er nicht nur gelernt, sondern deren Impulse er heute auf eigene kraftvolle Weise weiterträgt.

Boris Thomas ist zusätzlich auch noch, kleiner, spannender Faktor am Ende, neben all seinen Tätigkeiten als Mentor, Coach und Speaker auch noch Geschäftsführer und Inhaber des Traditionsunternehmens Lattoflex, das mit der Erfindung des Lattenrosts eine Revolution im Schlafbereich ausgelöst hat. Grüßt sich, Boris. Schön, dass Du heute bei mir im Podcast bist. Vielen Dank für die Einladung. Ich freue mich sehr auf unser Gespräch.

Ja, schön. Das war ja schon Ich mein, ich hab ja schon Das das, was ich jetzt am Anfang schon gesagt hab reicht kaum, ne? Ja, wo ich kann sagen, reicht ja für viele andere Leute schon und deshalb haben wir mannigfaltige Gesprächsthemen. Vielleicht der löse ich gerade mal auf, warum es für mich wirklich was Besonderes ist, dass wir heute sprechen, denn wir haben uns vor, na, kennengelernt haben wir uns ja gar nicht vor genau einem Jahr, sondern ich hab dich zum ersten Mal gesehen bei 'nem Event von Alex Christian. Hier hast Du 'n Vortrag gehalten, der damals und meine Frau, Johanna und mich son bisschen, ja, sprachlos zurückgelassen, würde ich jetzt nicht sagen, aber schon so, ja, das hat sone Delle gegeben und kurz danach hast Du eine Mail rausgeschickt zu deinem Durchprochtag und ich weiß nicht wieso, ich hab mir da gar nicht mal die Beschreibung im Detail durchgelesen, aber das ist so dieses Bauchgefühl und Schicksal.

Ich guck hier an und sag, ist mir jetzt völlig egal, was Du sagst, ich geh da hin und siehst so, das wollte ich dir auch gerade sagen. Also eine völlige Bauchentscheidung Und ich würd sagen, das war was was was so Thema spannende Weiterentwicklung im nächsten Schritt betrifft, war das wirklich die beste Entscheidung der letzten 2 Jahre mit Sicherheit. Oh. Denn dann waren wir Wann war das? Im April, glaube ich, waren wir bei dir, ne?

Ne? Im April meine ich auch, ja. Ich hätte jetzt April jetzt auch gesagt, irgendwie Mai war zu spät, ich glaube April war der Durchwruchtag, wo ihr dabei wart. Ja, genau. Genau, in Düsseldorf.

Und dann war ich vor, boah, das war auch schon 8 Wochen her auf deinem Vertriebsseminar, was für mich Ja. Noch mal eine 'n ganz anderes Level war. Allein darüber könnten wir noch 'n ganzen Podcast machen, weil Du Verkaufen mit 'nem völlig anderen Ansatz betrachtest, als das als das normalerweise von typischen Verkaufstrainer gemacht wird. Also deshalb für mich was ganz Besonderes, weil ich es wahnsinnig viel von dir gelernt hab und deine Ansätze, Marketingverkauf, Markenbildung wahnsinnig spannend finde. Die Aber jetzt bin ich ganz fies.

Ja, gerne. Jetzt bin ich ganz fies. Alle, die meinen Podcast kennen, wissen das schon. Du weißt es mit Sicherheit nicht, aber es würde dich auch nicht schocken. Ich fang mit das völlig anderem an.

Was bei dir aber auch irrsinnig spannend sein wird, glaube ich, denn mit meinen 3 Einstiegsfragen geht's was ganz anderes, sondern nämlich etwas Persönlicheres. Bist Du bereit? Ich bin bereit. Gehill mich. Genau.

Frage Nummer 1, deshalb glaube ich, ist es für dich wie gemacht, weil's eine lebensphilosophische Frage ist. Sind wir ganz spannend, ich hab manchmal Gäste, die sind dann erst mal völlig erschlagen, weil die gar nicht damit rechnen. Aber zurückblickend 1 Tages ist ja unser Leben zu Ende und wir schauen, hoffentlich ist immer noch in der Lage, Revue basierend aufs Leben zurück. Welche eine Fähigkeit, die Du jetzt noch nicht beherrscht oder noch nicht in der Ausprägung, wie Du sie gerne hättest, ne. Also Sprache lernen haben manche genannt, Bogenschießen an, egal was.

Möchtest Du gerne noch verfeinern oder lernen bis zum Ende deines Lebens, wo Du sagst, da bin ich echt noch nicht so, wo ich sein möchte? Ach so, wenn Du Leute fragen würdest, eigentlich müsste man die Frage ja Menschen stellen, die mit mir zusammenarbeiten müssen. Also ich denke mal, das, was mir immer noch nicht gelingt, ist das Thema Geduld. Also ich ich ich hab ja mich viel auch, wie Du weißt, in asiatischen Philosophien. Ich war in Klöstern, ich hab Schweigeretreats mitgemacht und ich kenne natürlich so diese Ansätze von Wuwei, handelndem Nichthandeln und so.

Das klingt immer ganz toll. Wenn's hart auf hart kommt, werde ich aber ungeduldig, das merke ich. Also wenn mir Dinge zu kompliziert werden, wenn mir Dinge zu Gut denken, also mir fehlt son bisschen manchmal die Gabe, dem Prozess zu vertrauen und da würde ich mir schon wünschen, vielleicht bis zum Ende meiner Tage möge der Tag noch ganz lange dauern, ein wenig mehr, wie soll ich sagen, Vertrauen in den Prozess zu gewinnen und zu sagen, okay, wir gucken mal, wie die Dinge sich entfalten, da würde ich dann lieber gerne selber falten im Moment noch. Also da arbeite ich eigentlich seit meinem sechzehnten Lebensjahr, als ich begonnen habe mit Yoga und ähnlichen Dingen und mich mit Oshu beschäftigt habe. Seit der Zeit verfolgt mich dieses Thema, weil da gibt's in mir son brodeltes Feuer, was sagt, nee, macht nichts, wenn's schnell geht.

Ist vielleicht manchmal ganz vorteilhaft, hat aber auch seine Nachteile und das wär so das 1., was mir einfällt und ich glaube, alle Leute, die mit mir zusammenarbeiten, würden jetzt applaudieren. Ich weiß nicht, wovon Du sprichst. Ja, aber es hat ja Ich mein, man selber betrachtet ja solche solche Eigen Eigenheiten oder Merkmale als vielleicht nicht ganz so ganz so förderlich, aber es hat auch Vorteile. Also Ja. Also ich fand's, mir ist direkt aufgefallen, als wir uns kennengelernt haben, dass Du so jemand bist, der halt, ne, nicht jetzt erst mal 5 Wochen wartet und guckt, sondern macht, ist mir ultrasympathisch, ich bin genauso.

Deshalb kenne ich dann den Zwiespalt, den Du hast zwischen eigentlich müsste man Trust the process, weil meine Frau ist genau das Gegenteil, hast Du ja auch schon mitbekommen. Die ist eher so der Bauchmensch und eher, lass mal gucken und es wird schon und ich bin immer so, ja, wird schon kommen, weiß ja nicht. Du kannst ja wenigstens noch 'n bisschen was machen, dann wird's ja vielleicht noch 'n bisschen besser und schneller, ne? Von daher Du beschreibst die Situation sehr gut. Ich habe in meinem Leben auch beides erfahren.

Manchmal ist es gut zu also aktiv zu sein. Das hat ja echt 'n Vorteil, so wie Ying und Yang, weißt Du? Aber ich hab auch genug Momente in meinem Leben gehabt, wo ich gedacht hab, ah, hätt's mit der Mail mal lieber noch eine Woche gewartet oder so, weißt? Aber Oh ja, das ist so also aber man sagt dir aber so schön, jede Eigenschaft, die man hat, ist situativ bedingt positiv wie negativ. Es kommt halt immer auf die Situation an.

Und ich habe viele Erfahrungen gemacht, wo aktives Handeln meinerseits die Dinge gerettet hat. Und ich hab aber auch viele Situationen mitgemacht, wo ich dachte, nein, nein, hättest mal lieber die Füße Stich. Also von daher, wie gesagt, aber das wär sone Fähigkeit, die die einzuschätzen als Gratwanderung, da wär ich dabei. Sehr schön. Frage Nummer 2.

Ich sag mal gar nichts dazu. Wenn Du meine, wenn eine gute Fee käme und sagt, da brauchst Du aus allen einzigen Wunsch frei, und zwar bezogen auf dein Arbeitsleben. Geld spielt keine Rolle, also es sollte im Rahmen des Möglichen, im Rahmen unserer physikalischen Naturgesetzes natürlich sein. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten, sowohl inhaltlich als auch physisch, also der Ort, wo Du bist, auch vielleicht das Land, wo Du bist, der Raum, wo Du bist, wenn das alles, also 'n Geld gar keine Rolle mehr spielen würde. Also wenn Du auch einfach sagen könntest, es ist jetzt völlig egal für 'n Unternehmen und irgendwelchen anderen Abhängigkeiten dein absoluter Traum, wo Du 14 Stunden am Tag schaffen könntest, ohne dass Du das als Arbeit empfinden würdest.

Klingt jetzt bescheuert, aber ich sag's dir ganz ehrlich, im Moment würde ich nichts verändern. Also wenn Du jetzt eine 4 kommen würde, würde sagen, hier sind 50000000 Euro, kannst Du verplempern, wie Du willst, kannst Du damit machen, was Du willst. Mir würde gar nicht, ja klar, ich bin immer mal, also ich flieg jetzt nächste Woche nach Miami, hab da 'n großen Event, an dem ich teilnehmen darf an einem großen Workshop, das ist dann schön. Ich freue mich aber jetzt schon total da drauf wieder zurückzukommen. Also ich hab viel auf Reisen verbracht in diesem Leben.

Ich kenne auch diese ganzen Ideen von Digital Nomads, also Leuten, die irgendwo irgendwo anders arbeiten und so an schönen Orten, angeblich schönen Orten der Erde. Also ich hab die alle besucht, hab dann immer gedacht, ja. Also ich muss zugestehen, vielleicht hat er es auch in meiner Entwicklungsphase zu tun, mich strebt's gar nicht mehr nach anderem, muss ich ganz ehrlich sagen. Also ich kann fantastisch hier bei mir in der Buchenstraße in Bremerhavenförde am Ende des Universums, im Herzen dasselbe Weser Förde am Ende des Universums im Herzen dasselbe Weser Dreiecks. Ich kann hier 14 Stunden arbeiten und freue mich total, weil ich hab hier meine Umgebung.

Ich hab hier meinen Tee, den ich mir morgens koche. Weißt Du, ich hab hier so meine meine Sauna, ich hab mein Eisbad, ich hab meine Dinge. Ich hab mir über die Jahre hier so mein Refugum gebaut. Ich bin sehr viel in der Welt unterwegs und lerne viele spannende Menschen kennen und und mach Workshops der verrücktesten Art und bin entklöstern und keine Ahnung. Aber ich hab hier so meine Base und das ist etwas, das ich mir im Moment mit Geld nicht abkaufen lasse.

Also ich hab viele Ideen immer mal gehabt. Ich hatte auch meine Wohnung in Hamburg. Ich hab mal hier eine Wohnung gehabt, da eine Wohnung. Am Ende habe ich dann festgestellt, das hier ist meine Base, das ist mein Refugium. Von hier 3 Kilometer entfernt bin ich mal im Krankenhaus geboren worden.

Also das klingt 'n bisschen bescheuert und 'n bisschen langweilig, ich weiß, aber ich sag ganz ehrlich, ich hab oft drüber nachgedacht, auch in den letzten Jahren so, will ich noch mal woanders hinziehen Und ich erlebe so viel von dieser Welt. Also wie gesagt, nächste Woche geht's nach Miami und da werde ich 'n mehrtägigen Workshop mitmachen und und hab viele Kontakte dort, Freunde, mach dort Ich hab abends Tickets schon für 'n NBA Basketballspiel, was ich großartig finde. Also ich reise echt viel und ich verbringe viel Zeit in Hotels und das ist alles ganz schön und nächstes Jahr habe ich eine große Unternehmerreise zum Beispiel mit mit 11 Unternehmern hier aus Deutschland und ausm deutschsprachigen Bereich nach Bali. Da mache ich einen einen Workshop, einen einen spirituellen Workshop für Unternehmer auf Bali. Freue mich total drauf.

Ich weiß aber jetzt schon, wenn ich im Flugzeug zurücksitze, denke ich, och, hier hast Du wieder ein Eisbad, meine Sauna, hier hab ich meine meine meine meine Rituale sind wieder möglich, meine Dinge, die so sind, wie sie sind, die mich beruhigen, die mich erden. Ich sag's ganz ehrlich, ich würde selbst mit ganz viel Geld im Moment nichts ändern. Das war genau das, was ich gedacht habe. Vielleicht nicht in der Ausführung, aber ich dachte mir schau nach die Frage, kannst Du ja eigentlich stecken, weil da da wird jetzt nicht die Große auch mein absoluter Traum wäre, weil ihr mitbekommen habt, durch unseren hab durch unseren geringen Kontakt, was Du alles machst. Und ich kann's auch gut nachvollziehen.

Also ich hab das Glück, das wurde mir auch noch mal bewusst, auch schon sehr viel in die Richtung unterwegs zu sein, weil ich vielleicht nicht in der Frequenz, sondern in der Entfernung, aber schon 'n ähnliches Leben führe. Wir sind ja auch dauernd beruflich unterwegs. Mein Traum, wenn auch son bisschen Südfrankreich oder in Griechenland arbeiten so, einfach, ne, son bisschen sich inspirieren lassen. Aber die Homebase ist, finde ich, auch extrem wichtig, dass man sie hat, also bei mir genau dasselbe. Ja.

So, last, but not least, auch da denke ich mal, hast Du schon eine Antwort und ja, immer mal gespannt. Welche bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnet oder würdest Du gerne noch begegnen und was hättet ihr besprochen oder würdet ihr besprechen? Also es kann ja auch eine Persönlichkeit sein, die schon gestorben ist, oder? Genau. Also, da gibt's natürlich mehrere.

Also ganz klar, das klingt sehr sehr philosophisch, also ich ärger mich eigentlich, dass ich 2000 Jahre zu spät geboren wurde. Ich werde gern mal 'n Abendessen mit Jesus gehabt, sage ich ganz ehrlich. Also, sollte er denn dann wirklich existiert haben als reale physische Person, keine Ahnung, wird wahrscheinlich so sein. Mit dem hätte ich gerne mal über 'n paar Dinge gesprochen, die mich interessiert hätten, unverfälscht von Bibel und ähnlichen Dingen, mit dem aber mal zu sprechen, sage ich ganz ehrlich, weil ich bin son von meiner spirituellen Ausrichtung her sehr christlich. Ich bin sehr Also ich ich mag Jesu Wort, ich mag den Kurs und Wundern.

Das ist ja etwas, was mich sehr, sehr reizen würde. Wenn wir dann in die Neuzeit gehen, gibt es sicherlich viele spannende Menschen. Ich hab auch das große Vergnügen gehabt, viele Mal persönlich kennenzulernen. Ich hab mal 4 Stunden im Auto gesessen, alleine mit Marianne Williamson, sehr spannendes, spirituelles Ding. Ich glaube, die Mehrheit der Menschen, die ich die mir in den Kopf kommen würden, sind eher in der philosophischen spirituellen Ecke zu Hause.

Also mich würde überhaupt nicht reizen zum Beispiel, na ja, ich hab mal 'n Abendessen gehabt mit Dan Kennedy. Ich hab mal war fast immer dabei bei Russell Brandson, bei irgendwelchen Masterminds. Das ist ganz cool, das sind spannende Menschen, aber ich hätte gar keine Fragen an die. Also jetzt Russell zu fragen, wie ist der coolste neue Hack für irgendeinen Hand Funnel oder so, hab ich jetzt nie so die Tendenz, 'n Reiz dazu. Mich interessieren mehr die grundsätzlichen Fragen des Lebens.

Also wie funktioniert Leben? Wie funktioniert Wahrheit? Welche Aspekte von Wahrheit gibt es? Wo erleben wir Befreiung? Weil das ist so meine urtreibende Kraft der Befreiung.

Wo können wir uns befreien von der Last, die wir so in uns tragen, in unserer Seele und wirklich Glück erfahren? Das sind viel spannendere Fragen. Da würde ich natürlich so jemanden nehmen wie Oshu, Backwaren, keine Ahnung. Also all die großen Meister, die so hier mal unterwegs waren oder auch noch sind und mit denen mal unter 4 Augen 'n paar Fragen zu klären und deren unverfälschte Ideen zu bekommen, da hätte ich Spaß dran. Auch da habe ich mit 1 ähnlichen Antwort gerechnet, insbesondere weil Du ja schon so mit vielen spannenden Persönlichkeiten zu tun hattest.

Und letzten Endes, Du bist ja in den Themen, die jetzt 'n Dan Kennedy oder Russell Branson bespielt, ja auch zu 'ner gewissen Tiefe drin. Das ist ja jetzt auch nix nix Neues. Es und ich kann's auch nachvollziehen. Also ich hab mit bekannteren Musikern, Künstlern zu tun gehabt, da waren jetzt auch nicht die Masterfragen und die lebensverändernden Antworten, die ich gestellt oder erhalten habe. Ich glaub, das überbewertet man manchmal auch.

Erst mal, da wird's echt wirklich, wenn's ins persönliche, lebensphilosophische oder Weltanschaulichere geht als jetzt irgendwelche Fachfragen. Also bin ich auch voll und ganz bei dir. Ja, unser Thema heute, Thema Marketing, wie entstehen starke magnetische Marken? Natürlich ein Thema, mit dem ich auch gern sprechen möchte, weil's dazugehört, ist natürlich das Thema Videokommunikation. Aber lass uns mal beim Thema Markenaufbau, Marketing und Vertrieb, das gehört ja alles zusammen und dein Ansatz von Verkaufen ist ja auch vom Marketing ausgehend, weil ich's sehr spannend finde.

Bei dem Vertriebsseminar hast Du Einsatz gesagt, ich hoffe, wir kriegen ihn dran zusammen, der der mich echt geprägt und mitgenommen hat, wo Du sagtest, wenn Du hinten beim Verkaufen Druck machen musst, hast Du vorne im Marketing, na ja, versagt, kann man ja schon sagen oder im Marketing geschludert. Erklär das mal vielleicht für diejenigen, die jetzt zuhören, weil das das zahlt unheimlich auf mein Thema, auch ein, auf das Thema Videokommunikation in und von Unternehmen, weil ich selber das so erlebe, wie Du das gesagt hast und auch die Unternehmen, mit denen wir arbeiten auch. Also ich glaube, dass, wenn man mal den Verkauf als Verkaufsprozess sieht und da machen viele Leute den Fehler schon, dass sie sagen, ich trenn das mal in einzelne Häppchen. Für mich ist das eine durchgehende Choreografie. Das heißt, vom ersten Kontakt, den jemand zum Beispiel hat, wenn er mein Video sieht, meine Internetseite besucht, was auch immer, vom ersten Kontakt beginnt ein Spiel mit dem mit dem Kunden, mit seinem Bewusstsein, was er über uns denkt, was er nicht über uns denkt, welche Erwartungen er hat.

All diese ganzen Dinge beginnen im ersten Kontakt und was wir oft tun, ist hier zum einen unterteilen wir das Ganze und sagen, ja, das ist jetzt meine Internetseite und das ist der Verkaufsprozess und dann kommen Leute zu mir und sagen, ich hätt da gern noch mal sone richtig coole Abschlusstechnik. Das Problem ist, es wird dein Problem nicht lösen. Dein Problem ist das Fundament, die Choreografie des Gesamtsystems, der Tanz, den Du mit dem Kunden aufhörst und der beginnt immer in dir mit ganz vielen interessanten Fragen, die in dir sind und sie beginnt damit, sehr bewusst eine Struktur aufzubauen, die am Ende dazu führt, dass ein Kunde bei dir kauft, bevor Du überhaupt mit dem Verkauf begonnen hast. Und vielleicht noch als Ergänzung ein Zitat, das ist vielleicht hier für deine Zuhörer ganz spannend. Ich hab ja mal sehr intensiv zusammengearbeitet mit Doktor Klaus Brandmeier.

Herr Doktor Klaus Brandmeier hat mal diesen legendären Satz geprägt, eine Marke ist ein positives Vorurteil und das drückt das auf eine andere Ebene aus, was Du eben zitiert hast dort von unserem Sellingevent. Es ist die innere Erwartung, die positive Vorurteile schafft, wo Leute sagen, es gibt ja auch negative Vorurteile, meistens verwenden wir ja Vorurteil immer als Wort für für etwas Negatives. Ich hab ein Wort, aber es sind positive Erwartungshaltung und je schwieriger und jetzt komme ich auf das Zitat zurück, je schwieriger ich am Ende es habe, wirklich zu verkaufen mein Produkt, desto schlechter habe ich daran gearbeitet, ein positives Vorurteil bereits im Vorfeld zu erzeugen. Mein Ideal ist immer, das ist wirklich 'n Ideal, nachdem ich strebe, also fast so wie Erleuchtung, sage ich jetzt mal so, es gelingt einem nicht immer, aber mein Ideal ist immer so weit zu kommen, dass eben der Kunde kauft, bevor ich beginne zu verkaufen. Und das finde ich so als Zielvision für mich sehr spannend und wenn man sich da rein vertieft in diese Idee und sie mal als Möglichkeit annimmt, dann kommt man eben sehr schnell dazu, Du musst bei dir selbst beginnen, bei deiner Identität, Du musst mit deiner Struktur aufräumen.

Du musst ein Bewusstsein schaffen für den Lauf des Kunden. Es ist eben kein Zufall. Es ist eben nicht etwas, wo man sagt, na ja, irgendwann landet er dann bei mir und dann verkaufe ich. Der Verkauf beginnt und das muss man sich klarmachen, in der ersten Sekunde der Kontaktaufnahme. Du hast es wunderbar, das vielleicht noch mal so als Beispiel zu nehmen, ja, in deinen Einleitenden, in deinen sehr netten einleitenden Worten erzählt, dein erster Kontakt mit mir.

Du hast mich auf der Bühne gesehen, Du hast 'n Vortrag gehört und da begann der Verkaufsprozess. Da begann deine Vorteilsnahme, dass Du sagst, oh, das war 'n cooler Auftritt, das war irgendwie spannend, das hat eine Delle bei mir ausgelöst, hat immer Sorge. In dem Moment beginnt ein Verkaufsprozess und wenn man das in dieser Dimension sieht und ich glaube, das ist schon etwas, was wir manchmal auch übersehen. Wenn wir zu 1 Werbeagentur geht, dann macht die uns Werbung. Dann gehen wir zu einem Verkaufstraining und lernen Verkaufen und dann gehen wir hierhin und dahin und dann machen wir bei dir 'n Podcast oder 'n Video und dann machen Und das wird son separater Flickenteppich.

Mhm. Selbst wenn wir Einzelelemente daraus optimieren, tun wir uns dann immer noch schwer, am Ende zu verkaufen. Deswegen würde ich radikal dazu hergehen und es einfach anzuerkennen, dass der 1. Kontakt, den ich mit jemandem habe, ein Verkaufsprozess ist. Mhm.

Das Schöne ist, das deckt sich 1 zu 1 mit mit Studienergebnissen. Ich glaub aus den letzten 2 Jahren, ich hab's jetzt nicht ganz im Kopf, weil ich's in meiner Präsentation immer drin habe, ausm B2B Vertrieb nämlich das mittlerweile das so weit ist, dass 80 Prozent des Verkaufsprozesses abgeschlossen ist, bevor ein Einkäufer, ein Geschäftsführer den Vertrieb 1 Unternehmens kontaktiert. Das Spannende ist, ich spreche ja auch mittlerweile sehr häufig vor Unternehmern, vor Vertriebsleitern, Marketingleitern, halte Vorträge über mein Thema und bringe diese Zahl an. Und der überwiegende Teil guckt dann total überrascht und wo ich mir denke, ihr seid eigentlich mehr in der Position, dass ihr das wissen solltet. Ich bin jetzt nicht von Haus aus Vertriebler oder Marketer.

Die tun immer alle total überrascht, weil's denen gar nicht bewusst ist, aber es es es deckt ja genau das, was Du sagst, dass Du schon viel weiter vorher anfangen musst, Vertrauen aufzubauen, sichtbar zu sein und die Informationen zu liefern. Ich weiß nicht, ob Du das kennst, das Framework von Marcus Chebrillian habe ich letzte Woche 'n Podcast so aufgenommen. Das war jetzt der 3. Oder 4. Podcast zu dem Thema mit jemandem, der Sie beschäftigt.

Finde ich ultraspannend, weil's ja auch genau dieselbe Kerbe schlägt, ne. Gibt den Menschen die Informationen, dass sie sich informieren können, bevor sie den Kontakt aufnehmen und dann eigentlich schon ziemlich kaufbereit sind. Absolut. Also vielleicht auch noch mal son Gedanke dazu. Ich glaube, dass viele Unternehmer auf in die falschen Fragen stellen und in die falsche Ecke gucken.

Also wie gesagt, Beispiel, Abschlusstechniken. Alle wollen wissen, wie verkaufe ich, wie ne, so. Und da gibt's Verkaufsseminare von großen Verkaufstrainern und das, was kaputt ist, ist ja nicht der Funnel, der Abschluss, der was auch immer. Das was kaputt ist, ist das Fundament. So, je mehr ich da oben Anstrengung habe, desto schlechter ist das Fundament.

Und das schlechteste Fundament und das finde ich als Beispiel so krass, weil wir das alle auch wissen, dass Also ich sag ja immer so schön, Kaltakquise ist für Masochisten, weil Kaltakquise bedeutet, es gibt kein Fundament. Du musst direkt in den Verkaufsprozess steigen und jeder weiß, das ist grauenvoll. Das ist wirklich schlimm für alle Beteiligten. Nicht, dass es nicht funktioniert. Also ich stehe jetzt hier nicht und sag Kaltakquise, so muss jeder für sich selbst entscheiden.

Für mich wär das nichts. Aber man merkt bei der Kaltakquise, was ist die Definition von Kaltakquise? Definition von Kaltakquise ist, es gibt kein Fundament, es gibt kein Vorurteil, es gibt keine Meinung, es gibt gar nichts, keine Information. Du musst so beginnen und sagen, so, wie ich verkauf dir jetzt das? Und das macht ja Kaltakquise so anstrengend.

Und wenn wir das runterbrechen, je weniger Fundament ich liefer, je weniger Informationen ich liefer, je weniger Vorurteile ich aufbauen kann der positiven Art, desto mehr werde ich zum Kaltakquisiteur und dann wird's anstrengend. Und das ist, glaube ich, mal zu verstehen, dass wir, je schlechter wir in diesem Fundament, nenne ich's mal so, sind, in dem Anfangsprozess sind mit Videopodcasts, mit Landing Pavel, was auch immer, je schlechter wir da sind, dann werden wir zu einem gewissen Grad immer zum Kaltakquisiteur und dann wird's anstrengend. Und dann kommen so Themen wie Kunde kriegt 'n Angebot geschickt, was man klassischerweise einfach als PDF rausschickt. Kunde reagiert nicht, ghostet und dann kommen wir kommen wieder die Verkaufstechniken. Herr Meyer, welche Informationen fehlen Ihnen denn noch, eine Entscheidung zu treffen?

Na, der Herr Meier, dem fehlt nicht son paar Informationen, dem fehlt vor allen Dingen erst mal das Vertrauen wahrscheinlich und ganz, ganz, ganz, ganz viele Informationen, die zu dem Angebot dazugehörten im Vorfeld, damit er wirklich kaufen wollte oder kaufen würde. Man Ja. Also ich Definitiv. Hab ja vor allen Dingen mit b-two-b oder nur mit b-two-b zu tun, da geht's ja auch Summen, wo man halt nicht mal sagt wie bei der klassischen Kaltakquise. Wenn 1 anruft und dir, was weiß ich, irgend 'n Handyvertrag oder irgendwas, was Du vielleicht nachm Jahr wieder kündigen kannst oder was dich nur 100 Euro kostet.

Han. Ich will nicht wissen, wie viele von diesen B2C Sales so laufen, dass die Leute aus Mitleid, Verzweiflung oder damit's in Ruhe gelassen werden kaufen, aber das ist ja keine echte Kundenakquise, ist ja keine echte Kundenbeziehung. Na ja, und man muss sehen, das Problem ist, beginnt ja dann auch nach dem Verkauf. Nehmen wir mal an, ich krieg ihn dann irgendwie dazu zu kaufen. Das ist ja keine solide Basis, dann am Ende wirkliche Fans zu generieren.

Also mein Geld verdiene ich ja dann, wenn der Kunde immer wieder bei mir kauft. Also da muss man einfach sagen, wenn ich das Vorfeld sehe, dann ist dieser Verkaufsakt, sozusagen Also dieser Akt des Portemonnaies öffnen und Produkt gegen Geld zu tauschen, Das ist ja nur ein Teilsegment 1 1 Beziehung, die sehr lange geht. So und das ist ja so, als wenn ich sagen würde, die Beziehung, die ich mit meiner Frau, mit meinem Partner führe, reduziere ich komplett auf das Jasagen beim Standesamt. Also das ist ein Teil 1 langen Prozesses. Der beginnt vor dem Standesamt und hört nach dem Standesamt nicht auf.

Ich mein, es wär ja super, wenn son Wenn die Wenn die Beziehungsqualität dadurch definiert wird, dass wir mal ja gesagt haben beim Standesamt. Dann nennen wir ja gar keine Scheidung, aber wir sehen ja auch an der Scheidungsquote, dass der Prozess ja damit erst beginnt oder eben dann fortgesetzt wird und das ist, glaube ich, etwas, was wir als Analogie gut verwenden können für unseren Verkaufsprozess als Unternehmer, gerade im B2B Bereich, gerade im B2B Bereich. Denn denn jeder weiß es, dass eine Binsenweisheit, das Geld verdienst Du, wenn der Kunde immer wieder bei dir kauft. Das ist ja das, was lukrativ ist, ne. Ja, absolut und damit sind wir auch schon bei dem, auch schon ist gut, nach wie viel Minuten haben wir jetzt, 27, sind wir auch schon bei dem Kern Kernthema, was Uwe heute sprechen wollte, nämlich zumindest in der Kurzform, ich weiß ja schon von den Seminaren bei denen in unserem Austausch, dass das 'n längerer, also es ist logischerweise 'n längerer Prozess und doch viel viel kleinteiliger, als man sich das vorstellt.

Aber wie entsteht denn so eine starke magnetische Marke, also nach nach deiner Definition, damit genau dieser Prozess, dieses Fundament vorhanden ist und das Verkaufen im Nachgang, denn darum geht's ja letzten Endes, keiner von uns ist jetzt zu 100 Prozent der barmherzige Samarita, damit das einfach und leichter wird. Gib vielleicht mal son kurzen Abriss, son son son son Überblick. Was was brauchen Unternehmen heute, damit das funktioniert? Also wenn man diesen ganzheitlichen Aspekt, den wir eben diskutiert haben, mal überträgt und sagt, wie soll das funktionieren, dann kann ich sagen, gibt es bei mir immer so 3 große Phasen, die ich immer so nehme. Das 1.

Habe ich mal so überschrieben mit Identity, Identität, also wirklich mal zu fragen und das ist gerade im B2B Bereich wichtig. Also wo sind meine Wurzeln? Wo sind meine, wo komme ich her? Was für eine Geschichte? Warum habe ich überhaupt dieses Unternehmen gestartet?

Warum warum wurde dieses Unternehmen gegründet? Was sind die Ideen, die mich treiben, dieses Unternehmen nach vorne zu bringen? Und da muss ich sagen, ist so der 1. Punkt, wo viele Unternehmer dann zu mir sagen, ja, so interessant ist das nicht. Doch, das ist sehr interessant, weil Kunden kaufen Dinge, mit denen sie übereinstimmen, wo sie sagen, das sind meine Werte, das repräsentiert das, was was was ich auch habe.

Natürlich muss das Produkt stimmen, natürlich muss die Leistung stimmen, aber am Ende ist es doch auch eine Entscheidung zwischen Menschen. Das ist die Identität. Zweiter Prozessschritt und da sind viele, viele Unterteile natürlich anzugucken, ist die Expression. Welchen Ausdruck hat diese Marke? Wie drücke ich mich aus?

Peinlicher Punkt und den sehen wir dann natürlich ganz klar so als Kontraindikation, sowas wie plötzlich fingen im letzten Jahr alle an, auf TikTok zu tanzen. Mit Fremdschieben kann ich das nur überschreiben. Also ich will jetzt nicht zu politisch werden, aber ich mir den letzten Wahlkampf angucke, davon wurden Leute auf TikTok gedrängt von ihren Parteien, wo ich sagen würde, Leute, ihr wollt wählen, ihr wollt Wähler gewinnen, ihr wollt das Land regieren und macht hier hampelige, witzige, Fremdschämen TikTok Videos. Also das ist keine Expression, kein Ausdruck 1 Marke, wie sie in den Wurzeln definiert ist. So, sich zu fragen, wie drückt sich meine Marke aus?

Ich kenn zum Beispiel sehr starke Marken, die haben so gut wie gar keinen Internetauftritt, weil sie sagen, ich agier ganz anders. Bei mir zum Beispiel ist es so, meine größte Überzeugungskraft ist, wenn ich auf der Bühne stehe. Wenn mich jemand auf die Bühne stellt, weiß ich, kann ich gut wirken, gut verkaufen. Das ist ein Ausdrucksform meiner Boris Thomas Marke ist, ich steh auf der Bühne und halte einen Vortrag oder mach einen Workshop, wie jetzt morgen zum Beispiel mein Durchbrottag. So und das ist die Ausdrucksform, aber sich damit mal zu beschäftigen und eine Ausdrucksform zu finden, die zu dem passt, also so.

Und da muss ich sagen, da leben wir natürlich in 1, gerade was diesen Punkt Expression, Ausdruck ist ja heute, man man wird ja verführt in einem Hype, was man alles tun soll und machen soll und was man alles Und meine Erfahrung ist, ich kenne am Ende Leute, die haben Millionen Follower, können ihre Rechnungen nicht bezahlen und ich kenne Unternehmen, die sind auf keinem einzigen Social Media Account zu Hause, verdienen aber Millionen. Also die Expresssten muss definiert sein. So und dann kommen wir in den letzten Punkt Selling und auch da, wie ist denn der Verkaufsprozess? Was passt zu mir? Also nicht jeder Verkaufsprozess passt zu jedem Unternehmen.

Also wenn ich zum Beispiel jetzt eine Verkaufsagentur, eine Externe engagieren würde, die Kiteakquise für meine Workshops machen würden. Das wird nicht funktionieren. Die Leute würden alle sagen, hat der da Drogen genommen, worüber würde? Was ist 'n da los? Es bedeutet nicht, dass es falsch ist.

Es gibt ja vielleicht Marken, es gibt vielleicht Dinge, wo das passt. In meine Welt fasst das nicht und Leute, die mich kennen, würden irritiert sein und sagen, hä, hat der Was ist mit dem denn los? Hat der schlecht gefrühstückt oder was? So, also wie sieht mein Verkaufsprozess aus? Wie kommen Leute mit mir in Kontakt?

Bei mir ist zum Beispiel ganz viel Also zum Beispiel, ich verkaufe in Anführungszeichen, indem ich über WhatsApp, Du kennst das ja auch, ab und zu mal 'n PDF raus schicke. Das klingt bescheuert, aber wo wo ihr vielleicht 'n Verkaufstrainer sagen würdet, nee, da musst Du 'n professionell und dann musst Du hier und Einwand vorwegnahme und Behandlung und so. Ich kann nur sagen, ich würd mal sagen, die Hälfte meiner Workshops, die ja die ganze Bali Reise im nächsten Jahr, diese Unternehmerreise nach Bali, das Unternehmerseminar auf Bali. Ich hab doch nicht mal 1 1 1 Homepage gebaut dafür, da gibt's gar keine Landingpage für. Da würde ich denen sagen, nee, er muss jetzt mal eine Landingpage machen.

Weiß ich nicht. Ich hab das 'n paar Leuten erzählt und nach 14 Tagen waren alle Blitze weg. So, was will ich denn jetzt mehr? Noch eine Landingpage bauen, auf TikTok 'n Video hochladen, dass ich nach Bali fahre oder so? Ist ja alles Quatsch.

Also der Punkt ist, Identität, Ausdruck, Verkauf. Identity Expression Selling. Wenn ich das mal so als grobes Raster für mich aufmale und wenn Leute bei mir ins Coaching kommen, in die Beratung, ich mein ja auch viele so Jahreslinge, dann folge ich immer dieser Spur und ganz oft, vielleicht letzter Punkt dazu, ganz oft kommen Unternehmer zu mir am Ende, weil sie sagen, ich verkaufe nicht genug, meine Kundenbasis bricht weg, kannst Du mir eine Landingpage texten, Boris? Natürlich, ich kann bin Copywriter, ich kann auch sowas texten, aber ich weiß, es bringt ihnen nichts, also es würde nichts verändern. Dann sage ich immer, so pass auf, jetzt setzen wir uns mal einen Moment zusammen, wir gehen mal ganz an den Anfang der Reise.

Erzähl mir mal, was warum machst Du das, was Du tust? So und dann tasten wir uns hoch und stellen am Ende fest, was brauchen wir dafür? Brauchen wir dafür 'n Video? Brauchen wir dafür eine Landingpage? Brauchen wir da vielleicht auch 'n Podcast, da bist Du der Spezielles?

Was ist die Ausdrucksform dessen, was am Ende verkauft verkauft? Und das ist für mich der spannendste Prozess, diese diese diese Linearität wieder reinzubauen. Und bei mir ist es so, vielleicht auch deine Frage abschließend zu beantworten, ich bin ein leidenschaftlicher Ingenieur. Ich liebe Handwerk und ich glaube eben nicht daran, dass es richtig ist zu sagen, na ja, sone magnetisch anziehende Marke, das ist son superkreativer Prozess, da meditierst Du und dann fällt vom Himmel dir irgend eine Eingebung. Für mich ist es klare Struktur, der man folgen kann und die man bauen kann.

Ich sag deswegen immer, starke Marken werden gebaut und nicht erfunden. Die werden erbaut, indem man sich hinsetzt und das ist ein quälender Prozess. Ja, das kostet Zeit. Da musst Du mal sagen, okay, Notbremse, ich fang mal wieder am Anfang meiner Reise an und und sortier das mal. Das ist manchmal 'n bisschen mühevoll, aber lohnenswert, weil ich weiß, dann kommen wir in den Prozess rein, wo am Ende ein Kunde da sitzt und sagt, bitte, hier ist mein Geld, ich will unbedingt kaufen.

Das ist ja das, was wir wollen, mühelos und einfach verkaufen. Mhm. Was Du grad beschrieben hast, das triert mich grad total, weil ich dieses Bauen Ich mein, Du hast es ja zum Teil miterlebt in meinem Podcast Bootcamp, da haben wir auch drüber gesprochen. Ich hab das jetzt 'n Dreivierteljahr lang hab ich dadran immer wieder gearbeitet. Das ist jetzt nicht mein Hauptgeschäft, ist, sag ich mal, das sollte son Zeitkick werden.

Und ganz ehrlich, ich hab's jetzt gelassen, ad acta gelegt. Ich bin vom Inhalt überzeugt, die Teilnehmer, die dabei waren, sind total begeistert, aber ich hab jetzt wirklich vieles ausprobiert, verschiedenste Arten von von von von Funnels mit Webinaren, Auch meine Community, die ich ja schon hab aktiviert. Es ist das das Produkt findet jetzt keinen Anklang und jetzt weiß ich, ich hab's gebaut und hab mich in die falsche Richtung damit. Also das ist jetzt 'n Angebot, was ich brauch. Ist halt so, ich hab ja mein Hauptangebot.

Also von daher kann ich das sehr gut nachvollziehen. Also man kann Dinge auch nicht erzwingen und man muss halt, bevor man sie zu Ende ausdenkt und tut, muss man sie bauen und ausprobieren. Und was anderes Schönes hast Du auch noch gesagt, was auch gerade ich heute witzigerweise in 'nem LinkedIn Post gelesen habe, da ging's Suchmaschinen und Auffindbarkeit und das waren jetzt mehrere, die ich dazu gelesen habe heute und in meiner Netz in meinem Netzwerk bei LinkedIn haben einige kommentiert und zwar, dass jetzt son bisschen die Angst umgeht. Wenn ich jetzt als Unternehmen nur eine Sichtbarkeit hab durch meine Webseite, wie geht's weiter in Zukunft durch die ganzen KI Suchmaschinen? Man hat sich ja schon angekündigt, bald werden wir alle über ChatGPT einkaufen, wobei ich find, das stimmt so nicht.

ChatGPT gibt uns die Antwort, aber ich muss ja trotzdem auf Amazon oder auf den Webshop geben, aber Google als Zwischen Zwischenkanal dazwischen fällt halt weg. Und da geht so jetzt langsam die Angst was passiert dann mit mir, wenn ich ja nur über Google gefunden werde? Und Du hast es im Prinzip schon beantwortet, weil die Basis deines Verkaufens ist ja deine Community, die Du dir durch Vorträge, durch Workshops aufgebaut hast. Und das, denke ich, wird auch für Unternehmen, in welcher Form auch immer, ich gemacht habe und die letzten 5, 6 Jahre intensiv mit Thema Marketing und Vertrieb, dieses Bau nicht auf fremdem Grund wird immer wichtiger werden. Weil was passiert denn, wenn wenn irgend eine Plattform, die Du nutzt?

Ich sag mal jetzt, das ist unwahrscheinlich, aber wie heißt denn, School, School von Alex von Moozy die Plattform. Stell dir mal vor, aus irgend 'nem Grund, die Plattform geht kaputt, der ist pleite oder sonst was, dann ist deine Community weg. Ne, also wenn Du dich nur auf fremde Plattformen oder auch Auffindbarkeit im im im Netz konzentrierst, statt dir eine eigene Community aufzubauen, wo Du halt selber rein verkaufen kannst, wird's halt schwierig. Also kann ich vielleicht noch mal eben kurz reingrätschen. Absolut richtig.

Was die Leute vergessen, ist Likes und Follower gehören Meta, gehören LinkedIn, gehören wem auch immer, aber nicht dir und dein Ziel muss es doch sein und wie gesagt, ich Also es gibt ja so diese lustige Nummer der 1000. Also da gibt's im Kann man mal googeln, das glaub ich schon 15 Jahre alt, da hat irgendjemand mal son Artikel geschrieben, Blogartikel damals gab's damals noch so was sehr, sehr nüchtern geschrieben zum Thema, dass eben ab 1000 Follower, also echte Fans, die auch in deiner Liste sind, was deine Community ist, ab dem beginnt ein Geschäftsmodell zu funktionieren. So und dass es eben besser ist, 1000 echte Leute als Adresse in deinem Bestand zu haben, denen Du Newsletter schicken kannst, den Du Podcasts schicken kannst, den Du irgendwann mal schicken kannst, als Zehntausende von Leuten, die Du da irgendwie angeblich als Follower auf Meta hast. Also das das ist totaler Irrsinn. Ich würde immer dafür plädieren, bevor Du in die Reichweite gehst, lieber zu gucken, wie baue ich meine eigene Community auf, wie entkoppele ich mich davon und ich kann bei mir auch nur feststellen, also die geringsten Dinge, also die geringsten Erfolge habe ich durch irgendwelche Postings.

Ja, mache ich manchmal. Ich bin auch echt nachlässig, gebe ich zu, so. Aber ich merk einfach auch, es es resoniert nicht mit mit dem, was ich tue. So, was ich lieber habe, ist 2, 3, 4 Leute Also lieber mache ich 'n Webinar mit 5 Leuten, als wenn 150 über irgendwelche zugekauften Werbeanzeigen. So, und das ist einfach der Punkt, wo ich merke, da laufen auch ganz viele Firmen ausm Ruder, muss man sagen.

Also da da da werden auch Etats verbrannt, die am Ende nicht funktionieren, muss man einfach sagen. Mhm. Da funktioniert keine Wirksamkeit. Ja, absolut. Ja, und Du hast ja auch schon angesprochen, was was ja auch wirksam unheimlich wirksam ist.

Gerade Vertrauen aufzubauen sind halt Webinare oder andere Videoformar, wobei das Webinar den großen Vorteil ist, in die direkte Interaktion kommen kannst. Das fand kommen kannst. Das fand ich auch überraschend. Ich hätte jetzt, also ich hab natürlich viel mit Webinaren zu tun, hab auch selber schon unzählige gegeben. Fand ich aber ganz spannend.

Ich hatte letzte Woche eine Podcastaufnahme mit Michael Assauer, der sich auf genau die Thematik Sales Funnel, auch ganz viel mit Webinaren und so spezialisiert hat. Und er meinte, es ist immer noch, es kommt drauf an, wie die Leute reinkommen, also wie Du schon sagtest, ne, irgendwelche Meta Ads und Hinz und Kunz und hast Du nicht gesehen, komm da rein und verstopfen dir das Webinar. Das ist was ganz anderes, als wenn Du wirklich Vorgewärmte und interessanterweise sagte er, immer noch Lead Magnits, also sei es 'n Mini Videokurs oder oder wirklich 'n inhaltsstarkes PDF. Am besten nicht als Whitepaper benannt, sondern als, was was was hatten wir, Leitfaden oder solche Themen halt, dass wirklich was Vernünftiges drin ist. Aber dann lieber nur 20 Leute im Webinar, mit denen Du in Austausch kommst, als irgendwelche zugekaufen, die es nebenbei laufen lassen und die dir Hoffnung geben, oh, da sind ganz viele Interessenten und keiner keiner interessiert sich wirklich für dich.

Ja, vor allen Dingen, ich sag mal, das ist auch 'n energetisches Thema. Ich glaube, wenn Du da ganz viel eben so Leute dabei hast, was Du dir nebenbei da noch Baines beantworten, dass irgendwie laufen, dass die Kamera nicht einschalten. Das raubt auch die Energie für die, auf die es ankommt. Also da bin ich inzwischen auch Also ich hab natürlich auch immer davon geträumt, weißt Du, wenn Du dann Tony Robin siehst, der irgendwie mit 1500000 da Webinare mach, denkst Du geil, ne? Also warum weißt Du auch ja mal So inzwischen bin ich da kuriert und merke einfach, nee, also ich hab so viel Spaß dran, mit 20, 30 Leuten intensiv zu arbeiten, die wirklich Bock drauf haben, die ihre Kameras anhaben, aber da erst 150, 200 Leute mir irgendwie zuzukommen, was ja ein Leichtes ist, muss man sagen, über 'n paar Ads, das macht mir energetisch auch keinen Spaß.

Da bin ich auch nie so gut, muss ich ganz klar sagen. Das funktioniert nicht. Mhm. Bei dir ist ja die Haupt Hauptquelle oder dein dein oder dein dein dein größter Hebel, wenn Du auf die Bühne gehst, aber Du machst ja auch viele Webinare, vielleicht für diejenigen Unternehmen auch oder Unternehmer, die sich noch schwertun mit dem Thema Video. Du hast ja auch nicht vor 30 Jahren schon wahrscheinlich mit Navid Webinar Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi Lampi, ja.

Erzähl mal 'n bisschen was, denen Mut zu machen, der das auch anfangen soll. Man muss natürlich sehen, ich hab son kleines Technikerz. Also ich hab mal den Chaos Computer Club in Hamburg mal mitgegründet. Damals war so, glaub, 1 der ersten 40, 50 Member vom Chaos Computer Club. Ich hab son, ich bin son kleiner Nerd.

Ich hab mal auch in Karlsruhe Programmieren gelernt an der Uni, hab mehrere Programmierscheine, also mir lieg das son bisschen. Jetzt kam allerdings das Thema Audiovideo war für mich völlig fremd und jetzt kam ja Corona, wie wahrscheinlich bei den meisten. So und davor war das immer so, ja, da gab's dann so Skype oder irgendwie, das war aber irgendwie so hampelig und keine Ahnung, guck dir auch keiner zu. Jetzt muss man ja sagen, Corona war ziemlich viel Elend, aber es gab einen positiven Aspekt. Wir haben alle gelernt, auch als Zuschauer mit Video umzugehen.

Das so wär, würde ich sagen, das war 'n Gamechanger für den Bereich. Das ist das definitiv so. So und ich sag ganz ehrlich, es war damals ja sone, und Du wirst dich auch erinnern, in der Anfangszeit von Corona, da war ja eine Riesenaufregung. Wie geht 'n das überhaupt? So.

Wenn ich jetzt plötzlich Also dann kannte man sich mir zumuten, wie dann hat man das aufrecht. Ich sag mal, ganz viel Tri and Error, deine Frage zu beantworten. Also ich hab dann Ich weiß ja, ich bin ja bei der 5 Sterne Redneragentur. Wir haben damals dann Seminare gemacht. Wie geht denn als Speaker, weil natürlich keiner wusste, wie lang geht das?

Plötzlich brachen ja alle Veranstaltungen weg. Ich hatte 2, 3 Buchungen im März 2020, die alle abgesagt worden sind, klar, logischerweise. Hatte dann son paar Auftritte noch live. Ich glaub, die ganze Coronazeit hab ich 3 oder 4 Auftritte live gehabt und dann sitzt da 'n Publikum in Maske. Das war ganz schön.

Das war wirklich Das ist ein Speaker der Horror. Das ist ganz schön. Dann gab es so 1. Klägliche Versuche, ich weiß, ich erinnere mich noch gut dran. Dann hatte ich hier schon mal so eine Kamera stehen, die hatte ich auf sonem Stativ und dann war da sone Veranstaltung und die haben mich dann über son extra Videokanal als Speaker reingeholt und ich sah kein Publikum.

Also da sah man nicht die Kacheln, die man jetzt so kennt, sondern da stand nicht allein vor der Kamera, hab ich mal gedacht, ich rede jetzt hier in meinen Monitor, wahrscheinlich ist irgendwie alles zusammengebrochen und ich rede hier ins leere Universum rein, weil man sah nichts mehr. Also es gab viele, viele Sachen. Ich hab mich dann hardwaremäßig aufgelöst, dann sah man plötzlich so was, weißt Du, da haben Leute dann ihre Logos unten eingeblendet, so mit 'n bisschen. Dann hab ich gedacht, oh, son Atemmextrem habe ich mir dann gekauft. Also was glaube ich Die Antwort auf deine Frage ist, ist einfach, Du musst einfach sich da mal ein bisschen mit auseinandersetzen.

Du musst irgendwie mal gucken, dass Du so ausprobierst, was geht, was geht nicht. Bei mir ist es so, dass ich so alle halbe, dreiviertel Jahr irgendwann mal Tabula rasa spiel. Ich hab ja im Vorgespräch zu ihr schon gesagt, Weihnachten ist wieder son Punkt bei mir. Ich muss da jetzt unbedingt ran. Ich weiß das.

Ich kenn auch hier noch 'n paar Schwachpunkte. Ich hab ja auch 'n bisschen schon 3, 4 Jahre alte Hardware stehen, die würde ich jetzt gern durch neue ersetzen. Es ist 'n bisschen, da musst Du dann mal son Samstag oder Sonntag mit 'ner Kanne dich hinsetzen, bis die ganzen Strippen laufen, bis die ganze Software läuft, bis die ganzen Dinge wieder so sind, wie sie sind. Auf der anderen Seite muss ich sagen, ich möchte es heute auch nicht mehr missen, weil eben es mir eben ermöglicht, mal eben schnell auch ein Video aufzunehmen. Weißt Du, ich hab immer eine neue Landingpage und dann nimmst brauchst Du mal son 2, 3 Minuten Intro Video, muss ja nichts Großes sein, aber Video erhöht die Conversion, also machst Du 'n Video.

So, wenn Du jetzt aber jedes Mal denkst, oh, da müssen wir jetzt ja eine Kamera aufbauen, stimmt auch die Beleuchtung und stimmt der Ton. Das muss irgendwo stehen. Also das kann ich vielleicht als Praxistipp auch sagen, also zum Beispiel bei mir im Latoflex Team, wir haben dann irgendwann einen Raum genommen, der Leerstand als Büro und haben dem zum Videostudio erklärt Und der ist da aufgebaut. Und wir hatten das dann während der Coronazeit über das Ding im Dauereinsatz und jetzt hatten wir das Kürzlich ist uns aufgefallen, wir hatten in dem Videoreihe son paar Monate nichts mehr. Da war kein Webinar, kein Das war so über Weihnachten, das immer wir bei uns son bisschen sauer Gurken Zeit.

Und dann begann wieder das 1. Große online, die 1. Große Onlineschulung, die wir da haben. Da haben wir da richtig Bluescreen und dann stehen wir davor oder Greenscreen und stehen dann davor und so. Na ja und da haben wir festgestellt, wenn son Raum dann 2, 3 Monate, dann wird der auch mal geplündert.

Der eine hat man 'n Kabel rausgenommen, der nächste hat 'n Mikro rausgenommen, der nächste hat weiß ich was. So und der Punkt ist, ich brauche ein festes Setting. Ich hab jetzt bei mir zu Hause auch meinen Arbeitsplatz getrennt von meinem Videosystem hier, weil ich Zu Anfang war das 1 und das war immer blöd. Dann steht mal eine Kamera im Weg, wenn ich normal arbeiten will. Also kann ich nur sagen, Praxistipp, macht euch 'n Arbeitsplatz und überlegt euch, wo Audio Video stattfinden soll und baut das dahin.

Und nicht immer aufbauen dann, wenn's notwendig ist, das machst Du dann nie, weil Du immer denkst, ach, Du lieber. Wenn Du das hier also, Baut es auf, lasst es da stehen, ne. Ich hab hier hinter mir auch da son son Hintergrund, son grauen mal mir dahin gepackt, weil dahinter war die Wand, da war son da war 'n Display oder da ist immer noch 'n Display, das brauche ich manchmal für Coachings, aber eben nicht immer. Da hab ich da son Vorhang davor und so. Also schafft euch eine Umgebung, die fix ist, wo ihr sagt, ich setz mich hin, ich fahr das System hoch und ich starte und hab meinen Arbeitsplatz davon getrennt.

Das sind so Dinge, die ich so aus der Praxis sagen kann, ich hab sehr lange, 2 Jahre lang alles zusammen gehabt und das hat irgendwie immer nie funktioniert. Das war immer son bisschen schwierig, aber das wird wahrscheinlich auch deine Erfahrung sein, wenn Du so Dinge einrichtest. Du sprichst mir die ganze Zeit aus dem Herzen und für all die zuhören muss ich uns sagen, wir haben uns, was das Thema betrifft, wirklich 0 abgesprochen, aber Du Du machst hier gerade 'n Pitch für mein Unternehmen. Das ist echt grad total witzig, also Oh, ich bin auch komisch. Ist mein Gott, ich bin auch komisch.

Ist ja auch komisch. Ne, von 'nem System aus einrichten lassen als TV Studio, sprich, es braucht immer 'n Techniker, der es bedient oder mehrere. Bei fast allen Unternehmen, die ich kennengelernt habe, war nach der Coronazeit dann plötzlich Schluss. Also dann wurden auch die fest angestellten Techniker irgendwann entlassen, weil man sich sagte, wir brauchen's ja so jetzt mehr, was natürlich 'n bisschen blöd ist, weil jetzt fängt's ja gerade erst an, richtig spannend zu werden, weil alle aufgewacht sind. Aber Du kannst halt nicht reingehen, das Studium mal selber nutzen.

Also das ist schon mal der 1. Das 1. Kriterium. Punkt Nummer 2 dass eigentlich jedes Unternehmen, was auf uns zukommt, wo wir dann, wir machen erst mal son Kick off Workshop und gehen mit den Themen durch, vor allen Dingen eine Riesenlatte an Möglichkeiten, an Formaten, die Sie umsetzen können. Da kommt immer im Vorgespräch, ja, wir haben da schon mal so was uns zusammengestellt, aber wir müssen das immer irgendwo aufbauen und wie Du schon beschrieben hast, so halb gar, das ist nicht in 2 Minuten am Laufen.

Ja. Und der 3. Punkt, warum Sie nicht ins ins Fliegen kommen mit Ihrer Biokommunikation, ist, dass nach der anfänglichen Euphorie, Sie haben sich 'n Studio einrichten lassen, das ist auch, was ich häufig mitbekommen. Dann gab's eine Einführungsschule in die Technik und dann wurde halt das Team sich selbst überlassen. Hat seine 3 Ideen, die man schon hatte, 'n Webinar, wir machen mal 'n Youtube Video und vielleicht mal die Videobotschaft umgesetzt und bei jedem Mal mehr wurde es weniger, die Abstände wurden länger, bis irgendwann gar nichts mehr gemacht wurde.

Also da fehlt die Begleitung. Absolut. Und und das sind genau die 3 Punkte, die wir natürlich als Haupt USP haben mit unserem mit unserem Erfahrungsschatz, dass wir genau das den Leuten auch sagen, wenn ihr da einsteigt, also ich hab auch Unternehmen, wo ich gesagt hab, wenn ihr die 3 Punkte nicht beherzigen wollt, dann brauchen wir nicht zusammenarbeiten, weil dann funktioniert's nicht. Dann holt euch lieber die Technik, macht's selber, aber durch 'n durch durch die Punkte, das ist wirklich die Kernaussage, die Du da getroffen hast, wird das mit dem Thema Video im Unternehmen erst erfolgreich. Absolut.

Also ist auch, also vielleicht auch noch mal ein Punkt, jetzt gar nicht aus der Technik heraus, sondern aus der Praxiserfahrung. Das ist sone perfekte Fortsetzung des Dilemmas von sogenannten Newstickern. Du erinnerst dich vielleicht, da gab's da sone Internetseite, da hatten alle so aktuelles son Newsticker. Und dann gab's mal eine Studie, das ist 15 Jahre her von IBM, die haben das mal so durch durchrechnen lassen, dass irgendwie 80 oder 85 Prozent aller sogenannten Newsticker haben News drauf, die älter wie ein Jahr sind. So, weil das ist mit Blogschreiben das Gleiche.

Oh geil, Blog und dann schreibst Du einen Blog und dann schreibst Du dann Newsletter schreiben, ein Riesendilemma, ein Riesendrama, weil Du brauchst eine Struktur, die das Ding hält. Und wenn dann die Technik im Weg rumsteht, es ist so schon schwer genug, sich zu disziplinieren, irgendwie einmal im Monat 'n Youtube Video zu machen. Das ist echt viel. Ich kenn Leute, wirst Du wahrscheinlich bestätigen können, die sagen, wenn bevor bevor ich mit einem Kunden mitm Podcast beginnen, sollte bitte 20 Folgen erst mal aufnehmen, sonst wird das eben gar nix. Weil, Du kennst das auch, ne, voller Begeisterung, yeah, wir machen jetzt jede Woche einen Podcast.

Also dann nimmt man den Ersten auf, den Zweiten auf. Dritter ist grad schwierig, weil da ist Messe. Vierter, oje, das Mikro haben wir jetzt grade abgebaut. Müssen wir wieder aufmachen, aber nächste Woche und ne und dann wird das so, ne und und das Dann war's, glaub ich, und das ist, glaub ich, der Punkt. Das muss einfach sein, es muss klar sein.

Und da bin ich eigentlich und jetzt bin ich wieder bei sonem Durchbruchtag wie morgen, das wird morgen ja 'n Thema bei mir sein, ist das Thema der Ritualisierung. Und ein großes Thema, warum Rituale scheitern ist, die werden zu kompliziert. Also wenn das Ding zu kompliziert ist, machst Du's nicht. Und einen Podcast aufzunehmen, regelmäßig aufzunehmen, regelmäßig mit Video zu kommunizieren, mit 1 Videobotschaft den Kunden etwas mitzuteilen, bedeutet vor allen Dingen 1, das Ritual muss einfach, es muss Spaß machen, es muss präsent sein. Du musst sagen können, jetzt mach ich's.

So. Wenn dann im Kopf kommt, ach Du lieber Himmel, der Einzige, der das überhaupt bedienen kann, ist gerade im Urlaub. Die Kabel wurden gerade woanders verwendet. Wir hatten gerade eine Kundenveranstaltung, da brauchten wir die Mikros und die Lautsprecher. So, dann wird das Ding geplündert oder was auch immer.

So oder da kommt grad was zwischen und von daher kann ich nur sagen, wer so etwas tut, sollte sich darüber bewusst sein, es braucht einen eigenen Platz, es braucht eine Struktur, es braucht eine Einfachheit, die nicht schon noch zusätzlich Es ist schon so kompliziert genug, aber noch zusätzlich hier Blockaden einbaut, dann ist meine Erfahrung Abbruch. Das das funktioniert in 1000 Jahren nicht. So und das ist etwas, wo ich merke, das ist auch bei mir so, wenn ich dann hier mal was habe, also ich bau Ihnen gerade 'n neuen Videokurs auf zum Beispiel, dann ist es eben halt viel einfacher zu sagen, so, ich hab jetzt hier mein Hetze, ich hab hier meine Sachen, die liegen hier alle, ich kann die sofort verwenden, ich kann sie benutzen. Ich hab hier eine dicke Festplatte, auf die kann ich jederzeit aufnehmen, hab sie da als MP4, hab sie direkt fertig, kann sie fertig machen und so. Und wenn das nicht gegeben ist, das habe ich immer wieder festgestellt, passiert es nicht, Punkt.

Es war ein wunderschönes Abschlusssplädoyer. Da würde ich gar nichts zu sagen, das lassen wir jetzt so schön mal stehen und ich sehe schon, wir werden irgendwann noch mal über die die ganzen anderen Themen, die ich eigentlich noch mit dir anschneiden wollte, sprechen. Davon gibt's ja so viele. Boris, ich bin dir wahnsinnig dankbar für deinen Input, für deine Zeit. Das war unheimlich spannend und war wieder mal eine 1 wirklich, wie soll ich sagen, ein 1 tolles Erlebnis und 'n toller Input von dir.

Absolut, also fand ich auch großartig, ich find's auch eine wichtige Botschaft, weil eigentlich haben wir ja 2 Erfolgsbausteine hier in dieser Stunde jetzt behandeln. Der 1. Erfolgsbaustein ist, mach dir Gedanken über die Choreografie deines Verkaufsprozesses und deiner, wie wirst Du eine magnetische Marke? So und auf der anderen Seite haben wir uns angeguckt, wie bringst Du die Dinge auch richtig cool in die Welt, eben mit Video, mit modernen Mitteln, mit mit mit Podcast, mit was auch immer und welche Strukturen müssen dafür da sein, damit deine Marke wirklich anziehen wird? Weil das ist ja eben der Baustein, der vor dem Verkaufsprozess läuft.

Der Podcast an sich macht ja nichts weiter wie ein Presell, ein Vorverkauf dessen, worum es dann eigentlich geht und wenn der gut arrangiert ist und gut aufgebaut ist, dann dann wird am Ende es so sein, dass der Kunde kauft, bevor Du verkaufst. Also wenn man das mal zusammenfasst, haben wir hier eigentlich für deine Zuhörer 2 wirklich super Bausteine zusammengepackt. Genau, genau. Besser konnte ich nicht sagen, deshalb vielen, vielen Dank noch mal. Und dann alle, die zugehört haben, hört's euch noch mal genauer an.

Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sagen, da da steckt so viel so viel Wahres und Wichtiges drin dem, was Boris gesagt hat. Es klingt so einfach, bis man dann ins Detail geht, muss ich auch sagen. Die Struktur, die Du eben genannt hast, die ist absolut logisch und und und verständlich. Man muss halt nur umsetzen und reingehen, das ist 'n bisschen Arbeit, kann ich aus meiner eigene Erfahrung sagen. Ja, und wenn euch, wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann leite ihn gerne an Freunde, bekannte Kollegen, wen auch immer weiter dem, unter der ihr dieser Podcast helfen könnte.

Ich freue mich natürlich auch über Bewertungen bei Apple Podcast und Spotify, gerne auch über schriftliches Feedback oder auch Ideen, Anregungen an Podcast at Corporate Studio Punkt d e. Ja, und ansonsten bleibt mir nur zu sagen, vielen, vielen Dank noch mal Boris und dann alle, die zugehört haben und bis zum nächsten Mal. Tschüs. Vielen lieben Dank. Tschau.

Das war Video Reloaded. Dein Podcast über Video

Mehr von VIDEO RELOADED Alle Folgen als zitierfähige Episodenseiten

Veröffentlicht mit CiteCast