#195 - Chris Möck: Digitalisierung & Video im Handwerk
Worum es geht
Florian Gypser spricht mit Chris Möck, Mitgründer der Agentur Clever Workflows, über die praktische Digitalisierung im Handwerk. Es geht darum, wie smarte Tools und automatisierte Prozesse den Arbeitsalltag vom Büro bis zur Baustelle spürbar entlasten und wie einfache Videolösungen Sichtbarkeit und Vertrauen schaffen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die moderne Mitarbeitergewinnung und -bindung im Handwerk.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Chris Möck ist Mitgründer von Clever Workflows, einer Agentur, die Handwerks- und Industriebetriebe bei der digitalen Transformation unterstützt. Mit über 100 Kunden und mehr als 600 automatisierten Workflows liegt sein Fokus auf umsetzbarer Digitalisierung.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gibser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Herzlich willkommen zu 1 neuen Folge meines Podcasts. Heute zu Gast ist Chris Möck.
Chris ist Mitgründer von Clever Workflows, 1 Agentur, die Handwerks- und Industriebetriebe bei der Digitalisierung von Prozessen, Vertrieb und Marketing unterstützt. Mit über 100 Kunden, mehr als 600 umgesetzten Workflows sowie einem klaren Praxisfokus sorgt sein Team für mehr Marge, weniger Stress und automatisierte Abläufe. Besonders spannend, in größeren Betrieben setzt er gezielt Videomarketing ein, Sichtbarkeit, Vertrauen und Kundenanfragen zu steigern und das nur mit ganz einfacher technischer Videoausstattung und ohne Marketingfloskeln. Heute sprechen wir über die Chancen digitaler Prozesse im Handwerk und auch darüber, wie Videoformate im Marketing größerer Betriebe helfen, Reichweite aufzubauen, Vertrauen zu schaffen und Kunden zu gewinnen. Jetzt aber grüß dich, Chris.
Grüß dich, Florian. Danke für die Einladung. Freu mich sehr, hier zu sein. Ja, sehr spannend. Spannend a, bis wir uns mal gefunden haben, weil weil noch 'n bisschen Termin hin und her und noch mal spannend, bis ich's dann endlich mal geschafft habe, auch fehlerfrei meinen Moderationstext.
Ja, ich gebe zu, ich lese ihn ab. Den mal fehlerfrei vorzulesen, sorry, bin bin irgendwie 'n bisschen durch, hab ich's Gefühl. Aber umso schöner, dass wir jetzt noch sprechen. Also ja, bevor wir in bevor wir in Medias res gehen, machen wir was ganz anderes. Und zwar stell ich dir 3 Fragen, die gar nichts mit dem Thema zu tun haben.
So der sogenannte holy holy SCHIT, ich weiß gar nicht, ob Apple mich sonst hier zensieren würde. Holy Cow Moment, den ich ganz gerne am Anfang meines Podcasts einbaue. Und zwar starten wir mit 1 etwas philosophischen Frage. Stell dir vor, 1 Tages, da ist ja hier der ganze Spaß vorbei und wir schauen zurück auf unser Leben. Wenn Du dir vorstellst, so wäre das an diesem Zeitpunkt und würdest dein Leben Revue passieren lassen, was gibt es da, wo Du jetzt sagst, das kann ich noch nicht, aber das ist mir extrem wichtig, das möchte ich bis zum Ende meines Lebens unbedingt gelernt haben und können?
Boah, wahnsinnig spannende Frage. Ich glaube, irgendwann mal so Gemüse anpflanzen im Garten. Ich glaub, das wär sone Sache, da da hätte ich Lust drauf, das mal zu lernen, das mal auch son bisschen bisschen mehr Leidenschaft zu widmen, wenn man irgendwann mal wieder 'n Garten hat. Ich hatte schon mal einen, vielleicht hab ich irgendwann mal wieder einen. Ja, das ist mal eine richtig coole Antwort.
Irgendeinen hat so was Ähnliches schon mal gesagt, so Pflanzen kennenlernen, aber Gemüse anbauen finde ich richtig geil. Das ist, ich bin ja 'n Landei. Ich hab das als Kind, na ja, also gekonnt hab ich's nicht. Ich wurde von meinen Ländern, von meinen Eltern liebevoll dazu gezwungen, meine Sommerferien dann zu einem nicht geringen Teil mit Gartenarbeit zu verbringen, aber so im Nachhinein denke ich mir, hätt's noch mal 'n bisschen besser aufgepasst, weil ich glaub, das ist nicht ganz interessant, so was zu können, ne? Absolut.
Absolut. Wird man nicht, auf jeden Fall. 'N Thema, was auch nicht nicht unspannender wird in Zukunft. Ja, schön, dann Frage Nummer 2. Wieder mal, Kopf ganz weit auf, stell dir vor, eine gute Fee kommt und sagt, Du hast eine einen Wunsch, unbegrenzte finanzielle Mittel.
Raum und Ort spielen keinerlei Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz dann gestalten, wenn Geld überhaupt keine Rolle spielen würde? Also wo würdest Du gerne sitzen auf der Welt und was würdest Du am allerliebsten machen? Boah, da hab ich mir schon 'n paarmal die Frage gestellt. Kann ich sehr einfach beantworten.
Tatsächlich in 'nem in 'ner in 'nem Gewerbegebiet außerhalb von 'ner Großstadt, irgendwo vielleicht, also ich kenn jetzt nur 2 Städte ganz gut, Hamburg und Berlin, aber in 'nem Gewerbegebiet außerhalb, so ganz klassisch Handwerk in soner Halle, ich steh da total drauf, die ordentlich ausgebaut und 'n richtiges Highlight. Neben der Halle vielleicht so 20 bis 45, vielleicht auch 'n bisschen mehr 60 Quadratmeter, 'n kleines angebautes Café mit 'ner schönen Terrasse im Sommer. Und das wär son Cool. Absolutes Highlight, weil wenn Du dir vorstellst, Du sitzt dann da morgens 7 Uhr 30 im Sommer, Sonne ist schon aufgegangen, sitzt da trinkst dann 'n Espresso. Hast kannst Du vielleicht sogar 'n paar Kunden einladen aus der Region, die morgens auch den Cappuccino da bestellen beim eigenen Barista.
Das wär absoluten 'n Highlight. Das ist eine sehr coole Idee, aber ist ja auch gar nicht groß, also ich mein, das ist jetzt nicht total total gute Fee muss kommen und dann passiert, sondern das ist ja 'n durchaus überschaubares Projekt, also Ja, mal gucken. Würdest Du den noch realisieren oder nicht? Geh ich mal von aus jetzt. Ja, also wir sind fleißig.
Das wär auf jeden Fall 'n Punkt, wo ich einfach total Lust hätte, auch Kunden einzuladen. Ist jetzt bei mir nicht so, dass ich sage, ich muss jetzt irgendwie auf Zypern sitzen oder in Dubai oder so, sondern bin sehr dankbar, muss ich auch sagen, in in Deutschland die ganzen Möglichkeiten bekommen zu haben. Dementsprechend, ich seh mich hier schon langfristig und so von der Arbeitsumgebung, glaube ich, ist es was gibt's Geileres. Bist Du in der Halle, hast Du die aufgebaut, ausgebaut auf 2 Ebenen vielleicht, kannst die Fläche nutzen, hast parallel noch 'n Café, top. Sehr schön.
Hat auch 'n gewissen Charme, Du wirst Du wirst es nicht glauben. Ich hatte vor 'n paar Jahren, als wir noch hauptsächlich als Produktionsagentur, Audi- Videoproduktion tätig waren, das also 2018 19, wo ich dann die Idee hatte zu skalieren, größer das Ganze zu machen, bevor dann Corona kam und viele andere Veränderungen. Aber damals hatte ich auch die Idee, bei uns hier sollte 'n neues Gewerbegebiet entstehen, da eine Halle hinzubauen auf 2 Ebenen, oben Büro unten Video und ein Tonstudio und so. Das war auch so meine Idee hier, also aufm Südhang sollte das Gewerbegebiet, wir sind hier son kleinen Tal, das heißt, da ist immer perfekte Sonne, Aussicht. Ja, kann ich gut nachvollziehen, definitiv.
Muss nicht immer der Süden sein, obwohl's mein persönlicher Traum mittlerweile ist, so so Spanien oder Südfrankreich. Aber ich bin ja auch schon 'n paar Jahre älter, ne, also gemütlich irgendwo rumhängen und 'n Glas Rotwein trinken und dabei 'n bisschen arbeiten, das ist so meine Vision vom Älterwerden, vom noch Älterwerden. Ja, vielleicht ändert sich das auch mal bei mir, wer weiß. Ja, ach Gott. Das ist, ja, das das geht so schnell.
Also wenn ich überlege, ich hab ja ich hab 3 jüngere Brüder, jetzt muss ich mal, boah, hoffentlich hört keiner von denen zu. Also ich glaube, warte mal, erzähl ich Blödsinn, 35, 28 und 26 sind die, 25. Mhm. Und dann kommt meine Tochter mit 23, mein Sohn mit 22 und der Jüngste mit 20. Und das ist immer spannend, wenn die zusammen sind, so die verschiedenen Altersstufen, mal so sich so anzugucken und zu gucken, wie war ich dann drauf in dem Alter, was hatte ich für Wünsche und Probleme und das ist so krass.
Also gewisse Grundzüge vom Charakter bleiben ja, aber ich würd Verrecken nicht mehr die Dinge machen wollen, die ich mit 22, 25, 28 oder 35 machen wollte, von daher, Wie es sich so wendet, ne. Ja, dann 3. Frage, last, but not least, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen? Sehr gute Frage. Wahrscheinlich würde ich mal, wahrscheinlich würde ich mal den, ich kann den Nachnamen nicht aussprechen, aber den den Hauptdarsteller von Suits, den finde ich, ich finde die Rolle einfach sehr geil, die er da gespielt hat.
Den Gabriel macht matcht oder macht oder wie es ausgesprochen wird, der Nachname. Ich kenn ihn auch noch mal fragen. Kennst Du den in Harvey Specta aus Suits? Hab Suits nie gesehen, deshalb kann ich's dir nicht sagen, also Eine gute Empfehlung, wenn Du da son bisschen auf, also wenn man mal da son bisschen auf diesen Stil steht, ich sag mal, mit mit Intelligenz Fälle zu gewinnen, ist natürlich anders an den Haarenbeingezogen, aber auf jeden Fall eine sehr spannende Serie. Und den möcht ich gern mal so fragen, wie das oder mal so erleben, wie ob der wie der son die Rolle gerutscht ist.
Weil es ist eine ganz bestimmte kernige Rolle mit viel Persönlichkeit. Und das ist so, wenn Du jetzt zum Beispiel son Tom Cruise fragst, der spielt da irgendwie immer Tom Cruise oder einen Der war ein Unter John Film. Genau, der spielt immer 'n Drayne Rock Johnson, aber der hat wirklich sone, ich glaube, der ist sehr unterschiedlich. Und das mal so zu erleben, wie sich jemand wirklich komplett verstellt für seine Arbeit irgendwo, das finde ich sehr spannend. Den würde ich wahrscheinlich gern mal treffen.
Schöne Antwort. Also insbesondere, weil natürlich gibt's so gewisse Promis, die sich jetzt im Laufe der Jahre bei mir wiederholt haben, Ex Präsidenten oder CEOs von irgendwelchen Unternehmen. Ich find's immer toll, wenn's dann eher Menschen sind, die jetzt nicht, die bekannt sind, aber halt nicht so populär und prominent, die dann halt jeder so als Wunsch sehen würde. Ja, sehr schön, spannend. Dann lass uns mal ins Thema einsteigen.
Das Das das Interessante ist ja, wir haben uns kennengelernt vor, boah, was ist das, 8 Wochen her ungefähr? 8 Wochen so bei Hero Software in Hannover, wo wir die die 2. Staffel der des Herocon Podcasts konkret aufgenommen haben in unserem mobilen Studio. Und Du und dein Kompagnon, ihr habt so viele spannende Sachen erzählt. Da dachte ich mir, Mensch, den lade ich mir jetzt auch mal ein und sprech mit ihm mal übers Thema Marketing beziehungsweise Digitalisierung von Unternehmen.
Erzähl doch mal a vielleicht 'n bisschen, wie ihr dazu gekommen seid, was so euer Background ist und wie so eure tägliche Arbeit aussieht. Ja, sehr gerne. Ich hol mal ganz kurz aus, weil ich glaube, es ist schon spannend. Mein Kompagnon hat vor zweieinhalb Jahren, fast 3 Jahre her einen eigenen Handwerksbetrieb gegründet und der hat mich damals gefragt, Mensch, wie kommen wir eigentlich bei sonem ganz frischen Betrieb an planbar an neue Leads zur Neukundengewinnung und planbar an Mitarbeiter an eine Mitarbeitergewinnung und darüber hinaus, wir sollen eigentlich unsere digitalen Prozesse aufstellen. Ich war damals parallel in 'nem Softwarekonzern tätig, also für eine Tochter von Axel Springer, hab da Marketing gemacht und hatte quasi den ganzen Tag mit Digitalisierung zu tun, weil wir eben eine Software vermarktet haben und ich da teilweise auch operativ in Prozessen vom Kunden mit reinschauen durfte und dementsprechend habe ich dem ja 'n paar Tipps gegeben und irgendwann sagt er, Mensch, das wird mir alles 'n bisschen zu viel, kannst Du mir da nicht helfen?
Und dann habe ich ihm parallel tatsächlich ein Jahr kostenlos für ihn Leads generiert und das alles mit ihm aufgebaut. Also die ganze Website geschrieben, dass diese ganzen Funnels aufgebaut und das hat dann so gut funktioniert, dass er ab irgend 'nem Punkt gesagt hat, Mensch, wollen wir nicht eigentlich eine 1 Agentur draus machen? Weil ich hab hier aus der Region noch 'n paar andere Unternehmer, die hätten auch Lust drauf. Können Sie das vorstellen? Also son bisschen, glaube ich, habe ich mich da damals bewiesen.
Und so ist das gekommen, dass wir quasi Unternehmern aus der Region, grade im Handwerk, gesagt haben oder gezeigt haben, wie man, ja, ich sag mal regionales Marketing macht und darüber hinaus die richtigen Systeme und Prozesse implementiert und irgendwann wurd das so groß, wie Du eingangs sagtest, wir haben jetzt 100 Kunden in der ganzen gesamten Bundesrepublik, dass ich mich entscheiden musste, bleibst Du jetzt im Konzern oder machst dich selbstständig? Und eigentlich wollt ich mich nie selbstständig machen, weil auf die langen langen Nächte und so, das da wusste ich schon irgendwas auf mich zukommt, aber auf der anderen Seite war's total spannend, das alles zu erleben, was für 'n Impact man auf diese Firmen hat und dann haben wir das quasi nach und nach weiter aufgebaut und ja, so ist das Ganze gekommen. Ja, spannend. Was ich interessant fand, im Vorfeld hat es ja geschrieben, dass ihr halt auch mit dem Thema Video beim Marketing arbeitet. Ich kenn's natürlich hauptsächlich, ich hatte gestern mit dem René Rodig Podcast, Mister Licht, der war ja auch in Hannover, habt euch wahrscheinlich gar nicht gesehen.
Ich weiß gar nicht, an welchem Tag er da war. Und er ist unheimlich sichtbar zum Thema Lichtplanung und Licht als Elektriker Elektroinstallateur und Elektrotechniker und er ist natürlich im Social Media Umfeld, also hauptsächlich LinkedIn, bisschen Instagram, Youtube auch unterwegs mit Video. Und das ist das, was ich bei den meisten Handwerkerinnen und Handwerker, auch die ich jetzt im im Umkreis der HeroConn oder bei Hero Software kennengelernt habe, so gesehen habe. Sie machen ihre Social Media Beiträge, da Sichtbarkeit zu erzeugen. Welchen Weg geht ihr zusätzlich dazu wahrscheinlich noch?
Ja, tatsächlich, das kommt, würde ich sagen, immer son bisschen auch nur auf die Zielgruppe, glaube ich, an. Also da muss man ja mal schauen, was funktioniert. Bei uns funktioniert zum Beispiel auch in unserem Betrieb sehr gut die Zeitung, weil wir da eben genau unsere Zielgruppe erreichen, nämlich kaufkräftige Eigenheimbesitzer, die Lust haben auf eine Photovoltaikanlage und eine Wärmepumpe Und die sind statistisch natürlich auch, ich sag mal, 'n bisschen älter. Die erreichen wir zum Beispiel über die Zeitung ganz gut zusätzlich zu Social Media, aber eben auch ganz klassische Sponsorings, ne, in regionalen Sportverein. Ja, das sind so die Messen natürlich.
Also wir lustigerweise betreuen wir auch eine Messe in Hamburg im Marketing im Bereich Haus bauen Wohnen. Mhm. Also für die die unterstützen wir auch in der gesamten crossmedialen im crossmedialen Bewerbung der Mess in der in der Bewerbung der Messe, aber haben ja nutzen die auch selber mit unserem Betrieb. Also das ist so der Marketingmix. Viel ist tatsächlich viel Prozent des Budgets ist auf dem Bereich Social Media drauf.
Ich würd schon schätzen über 50 Prozent und den Rest verteilen wir so auf die anderen Kanäle. Mhm. Aber jetzt noch mal konkret, lassen Sie mal noch mal auf das auf den Hinweis, den Du mir gegeben hattest, Sichtbarkeit, Vertrauen, Kundenanfragen in Betrieben durch Video mit 'ner einfachen technischen Ausstattung. Ist das, kann ich mir so vorstellen, wie ich das jetzt 'n paarmal schon erlebt hab, dass 'n Handwerksbetrieb halt mit 'nem entsprechenden Coaching, mit 'ner entsprechenden Strategie, Sag mal so, wie heißt das so schön, hat mir eben 1 meiner Podcastgäste gesagt, dokumentiere den Workflow, ne. Also im Prinzip, was machst Du den ganzen Tag?
Dokumentier es und setzt auf Social Media, dadurch erreichst die Sichtbarkeit. Ist es das oder habt ihr noch andere Ansätze, wo ihr sagt, okay, da setzen wir jetzt im im Zusammenarbeit mit größeren Handwerksbetrieben gezielt Video ein? Ja, also der Großteil ist tatsächlich Punkt 1, aber was ich auf jeden Fall empfehlen kann bei uns zum Beispiel, ist wirklich dieses ganze Thema, die Kunden auch einfach mal mal fragen, ob man die aufnehmen darf. Also ganz klassische Kundentestimonials mit aufnehmen und auch bewusst nicht Hochglanz. Also bewusst nicht zu sagen, da kommt jetzt eine Kinokamera und dann wird da was geschnitten, sondern sich einfach mal neben den Kunden stellen, die Selfie Kamera zücken und dann den Kunden einfach mal in die Kamera sprechen, das wollen wir sich denn eigentlich für uns entschieden hat.
Und ich glaube, authentischer geht's schon gar nicht mehr in der heutigen Zeit. Und das funktioniert zum Beispiel bei uns sehr gut, zusätzlich zu diesem klassischen, was macht jetzt der Handwerker den ganzen Tag, aber ich glaube, da die Kunden mitzunehmen, ja, das ist auf jeden Fall auch eine Sache, die sollte jeder tun. Mhm. Ja, definitiv. Also das traurige ist ja, das habe ich jetzt ja auch durch die Kontakte mehrfach gehört, dass weniger als 10 Prozent der deutschen Handwerksbetriebe überhaupt sich für moderne digitale Prozesse, Formate oder oder Kanäle, Plattformen interessiert.
Ich hab witzigerweise, es hat völlig anderer Zusammenhang. 'N Freund von mir hat mir heute die Sprachnachricht 1 seiner engsten Freund Freunde geschickt. Er ist Malermeister irgendwo, auch rund Hannover an der Ecke, Salzgitter oder so. Und er erzählte auch von 'nem Betrieb, der im Prinzip seine komplette Belegschaft verloren hat. Also die haben ab 'nem gewissen Punkt die letzten, die noch da waren, die haben kollektiv gekündigt.
Also ist auch unfassbar. Er hat sich bis Ende 50, hat sich darüber aufgeregt, wie man das denn machen kann, was für eine Arbeitsmoral ist es. Aber das 1., was mir, also es es kann natürlich auch so sein, besonders weil sie alle kollektiv, als, nee, sie haben, sie sind gekündigt worden, so war das Kollektiv, weil so viele dauernd krank waren. Und als alle alle gekündigt wurden, haben sie gegen Ende irgendwie irgendwas mit 6 Wochen Frist gibt's halt beim Kündigungsschutz, ich kenn mich da ja nicht aus, haben sich auf jeden Fall alle krankgemeldet. Und da hat er sich tierisch drüber aufgeregt, was das für eine Arbeitsmoral wär und so weiter und so fort.
Und das 1., was mir in Gedanken kam, war waren die ganzen Gespräche auf der Herocon und auch danach, dass natürlich der Führungsstil ganz wichtig ist, aber auch der Grad der Digitalisierung, gerade bei jüngeren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die halt keinen Bock mehr drauf haben, irgend 'n Fresszettel auszufüllen und mit Führungs- und und Effizienzmethoden ausm zwanzigsten Jahrhundert ihren Alltag bestreiten wollen. Was sind so deine Erfahrungen damit? Absolut, ist ja genau das, was wir den ganzen Tag tun. Also Stichwort Arbeitsalltag, musst Du dir so vorstellen, eine Großteil der Kunden, die wirklich für uns interessant sind, wo wir auch den meisten Wirkungsgrad haben, die haben noch eine lokale Software. Also die haben irgendwie 'n Server im Keller oder im im Hauswirtschaftsraum, wenn die in 'ner privaten Wohnung sind oder eben im Office, im Bürogebäude.
Und dann ist es so, dass der Handwerker da tatsächlich mobil gar keinen Zugriff drauf hat oder sich irgendwie mal 'n VPN einwählen muss, der instabil ist. Dann steht er auf der Baustelle, will 'n paar Fotos in die Cloud hochladen, geht logischerweise nicht beziehungsweise an die Software. Und wenn Du jetzt allein schon überlegst, wenn Du jetzt mich da oder meine Generation da hinstellen würdest auf eine Baustelle und ich könnte müsste die ganzen Fotos von meinem Handy via E-Mail an meinen Chef schicken oder per Whatsapp an meinen Chef schicken, kann es nicht direkt eintragen. Das sind wir ja gar nicht gewöhnt, sondern meine Generation ist ja gewöhnt, dass wir permanent Zugriff auf alle Informationen haben, die wir irgendwie brauchen. Also bestes Beispiel ist ja ChatGPT.
Wir war vorhin der vor 20 Minuten hatten wir hier 'n Problem mit dem höhenverstellbaren Schreibtisch, da schickt mein Kollege einfach 'n Foto von der Konsole zu ChatGPT und fragt ihn, wie kriegen wir das hin? Und auf einmal löst der da Probleme, wo ich gedacht hab, wie kann das denn sein? Also dementsprechend Riesenthema und genau unser Wirkungsfeld. Also machen wir den ganzen Tag. Würde ich genauso unterschreiben.
Mhm. Was ich auch spannend finde, da ich ja jetzt grade mit mit 'n paar paar Kontakten, ich weiß nicht, ob sie genannt werden wollen, desto sei es mal nicht hier hier rund die Herocon, die auch als Berater und Speaker tätig sind, zu tun habe. War ich doch sehr positiv überrascht, dass sind einige davon, grade wahrscheinlich, weil sie auch als Berater mehr am Unternehmen oder also die mehr am Unternehmen arbeiten, aber auch als Berater an Unternehmen helfen. Interessanterweise, die auch Youtube- und Podcastkanäle haben, hast Du das bei anderen Handwerksbetrieben auch schon erlebt? Ist ja schon 'n bisschen exotisch oder nicht?
Glaube ich ja. Also ich glaube schon schon sehr exotisch. Also das Einzige, was mir einfällt, den folge ich so insgeheim, ist das Sepp Team, die kommen aus Bielefeld. Die laden schon regelmäßig so Dokus hoch und so auf Youtube und ich glaube auch 'n paar Projekte. Jetzt ist natürlich, die machen so sehr aufwendige, das seh ich immer auf Instagram sehr aufwendige Dachsanierungen zum Beispiel.
Und das ist natürlich Hammer, wenn wenn Du das, wenn Du da deine Kunden oder deinen Interessenten mitnimmst, ne, auf die Reise, wie das aussehen kann und wie die Projekte aussehen. Deswegen absolut exotisch, aber ich glaube auch absolut spannend so für Interessenten, oder? Ja, total. Also ich ich weiß jetzt bei dem einen, der ist, wie gesagt, sehr viel als Berater und Speaker, auch in Handwerkskammer und Co unterwegs, da macht's natürlich total Sinn, dass er sichtbar wird, auch sich in seiner Rolle als Berater zu vermarkten. Aber ich bin auch überzeugt davon, dass es natürlich auch seinen Betrieb abstrahlt, also dass man auch da dann, wenn jemand eine gewisse Berühmtheit in Anführungsstrichen hat, dann sich auch nicht mehr groß fragt, wenn man aus der Region ist, wo wo beauftrage ich jetzt 'n Handwerker für meinen Betrieb, ne.
Also ist natürlich dann ab 'ner gewissen Größenordnung macht so so überhaupt das Sinn. Hochglanz ja schon gar nicht, aber dass man überhaupt über so was nachdenkt. Aber das ist ja genauso wie Instagram oder auch TikTok. TikTok ist ja auch 'n 'n spannender Kanal, zumindest für die auch kleineren Betriebe, die halt eher so mit Social Media Formaten arbeiten, dass dass da so viel passiert und noch so wenig genutzt wird. Absolut.
Was würdest Du Absolut. Was würdest Du schätzen, wie viel wie viel Prozent der deutschen Handwerksbetriebe sich überhaupt schon mit solchen Themen beschäftigen? Boah, ich glaube, das wird jetzt immer mehr aktuell. Also ich merk da eine auch auf den Werbeplätzen auf Meta merkst Du ja vermehrt, dass da nach Fachkräften gesucht wird und dass Anzeigen kommen, gerade so im Garten gesucht wird und dass Anzeigen kommen, grade so im Gartenlandschaftsbau, SHK für Wärmepumpen jetzt, Fotovoltaik sowieso. Da merkst Du schon vermehrt, dass die Leute sich da einbuchen.
Aber wenn ich jetzt so was natürlich dann eine große Verteilung im Bereich, ich sag mal, Einzelkämpfer im Handwerk, dass Du da so 1, 2, 3 Leute Ja. Die, glaube ich, sind so stark im Tagesgeschäft eingebunden und die haben so ihre Aufträge, dass sie da, glaube ich, gar nicht so präsent werden wollen und müssen glaube, da glaube, da wird schon, da gibt's schon eine gewisse Dringlichkeit mittlerweile, weil jeder schon davon gehört hat und sich irgendwie die Frage stellt, wie kann ich die Medien für mich nutzen? War zum Beispiel am Mittwoch bei Buderus zum zum Vortrag und hab da mal wieder den lieben Marcel Trautwein kennengelernt sone SHK Firma TG Ausolutions und diesen zum Beispiel, der ist extrem umtriebig auf Social Media. Der hat seit dreieinhalb Jahren da, glaube ich, 10000 Follower aufgebaut, hat über erreicht über 1000000 Konten pro Monat und ja, ist da, also er kriegt dafür organisch sehr viele Bewerbungen auch aus der Ziel Region. Also es wird immer wichtiger und ich glaube, es wird auch in Zukunft immer mehr, die einfach von von Betrieben, die da sichtbar werden.
Aber deine Frage jetzt mal zu verantworten, also ich glaube, irgendwo zwischen 10 und und 20 Prozent wahrscheinlich, jeder 10. All in, ne, also über alle Betriebe hinweg beschäftigt sich aktiv damit. Vielleicht doch jeder 5., aber irgendwo dazwischen. Wahnsinn. Es ist natürlich 'n etwas exotischeres Thema, aber sieht's bei der generellen Digitalisierung, also wie euer Name ja schon sagte, also Digitalisierung von Workflows so viel anders aus?
Also ist das 'n höherer Prozentsatz an Unternehmen, der sich damit beschäftigt? Noch schlimmer eigentlich, also Noch weniger? Ja, absolut, also die da ist schon Awareness natürlich dafür da, dass die dass die Handwerker sagen, boah, ich hab's Gefühl, meine Branchensoftware, die ich da vor 10 Jahren mal empfohlen bekommen hab oder die ich vor 5 Jahren eingerichtet hab, die macht's nicht mehr so richtig, da fehlen mir einfach Funktionen. Aber so wirklich 'n Verständnis dafür, wie wie 'ne moderne Softwarelandschaft aussieht im Handwerk, glaub dafür fehlt's den meisten auch einfach die Zeit, sich damit so wirklich intensiv auseinanderzusetzen und dementsprechend sind auch die Resultate. Also Du musst dir wirklich vorstellen, Du, das mal ganz kurz aufn Punkt zu bringen, wirklich sehr spannendes Thema.
Du hast, da wird eine primäre Branchensoftware genutzt, die ist wie gesagt lokal aufm Server und dann haben die 5, 6 Insellösungen, für die, die irgendwas zwischen 40 bis 100 Euro pro Monat zahlen jeweils, für Nischenprobleme. Wie zum Beispiel, ich kann mobil 'n Aufmaß machen oder ich hab mobil Zugang auf meine Kundendaten. Da wird das da noch mal doppelt erfasst. Und dann haben die da 4, 5 verschiedene Nischenlösungen für eigentlich Detailprobleme, die Du mit der Bronnung Software lösen müsstest. Also ist eine absolute Katastrophe, was da die Informationsdichte im Markt angeht.
Wahnsinn. Also erst mal aus, also ich, für mich insofern spannend, weil ich bin das ja aus aus aus meinen Tätigkeitsfeldern gar nicht gewohnt. Ich hatte heute Mittag eine Aufnahme mit Michael Assauer, der hat eine Agentur, die sich auf Marketing, ja, Unterstützung, Digitalisierung spezialisiert, Schwerpunkt halt, ja, auch mit mit mit Video Content, den die Kunden liefern, dann halt wirklich planbare Leadgenerierung, so Geschichten. Der ist, von dem alles, was der erzählt, voll durchautomatisiert, ganz viel KI, hat 'n eigenes KI Produkt und dann jetzt der Schwenk ins Handwerk und wir haben 5 Insellösungen, die miteinander nicht sprechen. Erinnert mich 'n bisschen ehrlich gesagt an 'ner Arztpraxen.
Mein Zahnarzt hat mir das letztens erzählt und der ist auch erst Mitte 30. Er verzweifelt grade genau an der Situation, da es einfach zu viele Insellösungen gibt, die vor allen Dingen nicht miteinander sprechen. Er sagt, es gibt wirklich manchmal Fälle, wo es einfacher ist, 'n Formular auszudrucken und eine anderen Software wieder einzuscannen, als es digital zu übergeben. Das ist doch völliger Irrsinn. Genau das ist auch 'n Handwerk der Fall und das ist eben so unsere Challenge, ne, dass die ganze Produkte untereinander sprechen, dass das, was wir immer am Markt wahrnehmen.
Und das ist, ehrlich zu sein, auch einfach 'n extremer, also wir haben ja da 2 Herausforderungen. Du hast diesen Fachkräftemangel und dann arbeitest Du auch noch ineffizient. Also findest schon keine Leute und dann ist das, wie Du arbeitest, auch noch nicht maximal produktiv. Also schwierige Herausforderungen, die wir da haben. Ja, und da hast Du trotzdem mit dem Hintergrund, dass dass doch einhellig die Stimme die Stimmung ist, dass das Handwerk tendenziell doch eine gute Zukunft hat oder hätte oder haben könnte oder haben wird.
Wo es jetzt hinkommt, weiß ich nicht. Aber wenn ich mir anschaue, was für eine was für eine Flut an Studentinnen und Studenten oder Studierenden wir in Deutschland haben. Ich hab 'n ganz spannendes, vielleicht kennst Du das Video gesehen. Ich ich kannte ihn nicht, der da gesprochen hat, aber ich würd mal sagen, so Mitte 60 war er. Und er wurde gefragt, was er machen würde, wenn er jetzt noch mal jung wär und vor der Ausbildung stand.
Und er ist Bayer, deshalb hat er von Oberbayern gesprochen und er sagte, das ist ganz einfach. Ich würd durch Oberbayern fahren und würd mir vorher im Internet alle spannenden Handwerksbetriebe angucken und würd dir abklappern und würde fragen, a, wer bildet aus und wer hat keinen Nachfolger? Und dann suche ich mir den besten Betrieb raus mit dem spannendsten Ausbildungsberuf für mich, der keinen Nachfolger hat und sag von vornherein, ich mach bei dir Ausbildung. Mein Ziel ist, ich mach bei dir auch alles durch bis zum Meister und übernehme den Laden. Und meinte, dann, wenn ich mich nicht völlig dämlich anstelle, komme ich mit Mitte 30 nicht mehr ins Schlaf vor lauter Lachen.
Ja, und das finde ich spannend, ne. Und trotzdem gibt's immer noch so viele junge Leute, die unbedingt studieren wollen, was natürlich, das habe ich mir früher schon gedacht, jetzt durch viele, viele Gespräche im Umfeld der Hero Con auch mitbekommen, was natürlich auch stark daran liegt, dass es natürlich auch gesellschaftlich und politisch so gefördert wurde jahrelang. Also dieses Studieren als die bessere Berufsausbildung, da hast Du mehr Chancen. Aber jetzt, ich hatte mal Kind und Adrian Bauer aus der Schweiz, hätten sein Bruder zusammen Unternehmensberatung, auch Digitalisierung, Effizienzsteigerung Unternehmen. Das ist bei LinkedIn sehr unter sehr stark unterwegs.
Und ich will jetzt keinen Blödsinn erzählen, deshalb unter Vorbehalt. Ich meine mich zu entsinnen, dass er mir in 'nem Podcastinterview vor anderthalb Jahren gesagt hätte, gäbe Studien dazu, wo man ausgerechnet hat, was rechnet sich betriebswirtschaftlich am Ende mehr aufs Leben bezogen? Du machst eine handwerkliche Ausbildung, machst dich selbstständig, zumindest einen eigenen Betrieb oder Du studierst bis zum Sankt Nimmerleins Tag und das ist ja so das Bild, wurde mir in der Schulzeit zum Glück nicht von meinen Eltern, aber von vielen Eltern, von Freunden und Klassenkameraden auch immer wieder gezeichnet. Du studierst, gehst dann in einen hochwertigen Beruf wie BWL, irgendwer studiert oder Du wirst Arzt oder oder Rechtsanwalt und dann verdienst Du halt gutes Geld. Und er sagt das, spannend, es gibt Studien, ich weiß nicht, ob ob das der überwiegende Teil ist, aber mindestens 50, 50 Prozent der Fällen geht das nicht auf.
Also dass Du zwar vielleicht ganz gutes Geld verdienst, aber halt ewig lange studierst, wo Du kein Geld verdienst, die meisten aber noch nicht mal am Ende ihres Medizinstudiums oder Jurastudiums wirklich 'n Job haben, wo sie richtig gutes Geld verdienen. Währenddessen im Handwerk, wenn man den Weg mit eigenem Betrieb geht und nicht, sag mal, völlig unfähig ist, die Wahrscheinlichkeit viel höher ist. Absolut, kann ich nur unter nur unterstreichen. Ich hab übrigens das Beispiel, was Du gerade gebracht hast, Stichwort, ich übernehme den Betrieb und suche mir, such mir den Besten aus. Das hab ich auch gesehen, fand ich auch 'n sehr spannenden Ansatz, weil hat man vorher noch so gar nicht so aufm Punkt formuliert gehört, fand ich, wo ging ja sehr war ja sehr präsent und sehr sichtbar damit mit der Aussage und find ich absolut valide.
Also merken wir auch immer wieder, Du hast die alten Betriebe, die auch sagen, Mensch, wir wollen uns digital aufstellen, weil wir irgendwann überlegen zu verkaufen. Wir haben nur noch noch keinen Käufer und damit wir nicht auf Rudis Resteampe landen in 'ner betriebswirtschaftlichen Bewertung müssen wir jetzt irgendwie digitalisieren, damit unser Unternehmen dementsprechend auch noch 'n Wert hat. Deswegen dazu absolut sich ganz genauso. Sehr, sehr spannender Ansatz. Und zu der anderen Geschichte, das kann ich, muss ich sagen, immer noch nicht so so richtig einschätzen.
Also irgendwo gehst Du komplett d'accord, auf der anderen Seite ist es ja auch so, aber allerdings nicht in der Masse, dass ja auch immer spannendere, durch diese ganze Globalisierung immer spannendere Perspektive frei werden durch dieses Studium. Also wenn ich überlege, ich hab jetzt ich relativ lange studiert, weil ich parallel schon selbstständig war. Ich glaub, ich habe 5 Jahre studiert fürn BWL Bachelor, aber deswegen wollte ich auch später nicht mehr zurück in die Selbstständigkeit, weil ich schon mal getestet hab, schon anstrengend war. Aber genau, da da wars tatsächlich auch so, wenn man wenn man da parallel das richtige Feld wählt, dass man da auch, glaube ich, ganz gute Karriereperspektiven hat und ich glaube, die Kombination ist extrem spannend, wenn ich so auf meine Kunden gucke. Weil die, die BWL studiert haben zum Beispiel und gleichzeitig auch noch mal 1 1 1 handwerkliche Ausbildung davor gemacht haben oder 'n Betriebswirt danach gemacht haben, das ist schon eigentlich 'n Hammer, weil dann hast Du beide hast Du beide Perspektive mitbekommen, kriegst auch noch mal Zugang zu 'nem anderen Netzwerk einfach über dein Studium und sie hast 'n ganz anderen Blick auf die ganzen Punkte.
Aber ich glaube, als Handwerker ist es relativ einfach, dass man schnell blinde Flecken kriegt. Wenn man sagt, Mensch, dieser dieses Hauptgewerk an sich ist so komplex, das muss ich erst mal verstehen und meine Mitarbeiter dementsprechend ausbilden und mich jetzt auch noch Vertrieb, Marketing, Finanzcontrolling zu kümmern. Das ist schon eine Aufgabe. Deswegen auch total total verständlich, aber ich glaube so diese Kombination, die ist eigentlich am am spannendsten. Mhm.
Das erinnert mich an den Architekten meiner Eltern. Oh Gott, der müsste jetzt, wenn er noch lebt, weit über 90 sein. Das fand ich total faszinierend, weil damals war ich halt noch so, als ich den kennengelernt hab und die das Haus gebaut haben, war ich so 15, 16, 16, glaube ich, 16, 17 so rum. Und hatte, also 1. Idee war halt eine Maschinenbau verrückterweise in England zu studieren, weil ich halt bei soner Ross Rosen Bentley Restraationswerkstatt hab ich damals 'n Praktikum gemacht.
Mein Vater hatte 'n alten Bentley und irgendwie hat man da Connections. Ist aber in dem Sommer, wo ich's Praktikum hatte, meine Mutter verstorben, dann war das Thema für mich halt, sage ich mal, durch und dann war der nächste Wunsch Gitarrenbauer. Ist jetzt nicht unbedingt 'n Beruf mit Aussicht, aber die Abfahrt vorher war dann halt normale normaler Tischler Schreinerlehrer. Und ich hatte hier bei uns im Kloster, Maria lag, das ist bei uns hier in der Gegend, hatte ich 'n Kontakt und die hatten eine Lehrstelle frei. Und dann war ich da und ich fand das absolut faszinierend, soner Schreinerei damals.
Aber ich hab trotzdem gekniffen, ehrlich gesagt, weil ich damals die Sorge hatte, ich kann damit halt nicht so richtig, also klar, ich kann Betrieb aufmachen und so, aber so, dass den richtigen großen Wurf werde ich damit nicht hinkriegen können. Dann hab ich was seriös gemacht, bin in die Musikbranche gegangen. Kleiner Joke. Ich ich fand's immer schon wahnsinnig wahnsinnig spannend, eine 1 Beziehung von praktischen, sehr praktischen bodenständigen Inhalten in der Kombination mit was Studiertem. Und wieder zurückzukommen auf den Architekt meiner Eltern, hat nämlich genau das gemacht.
Der hat, glaube ich, sogar 3 Berufsausbildung in seinen jungen Jahren gemacht, also Tischler, definitiv Maler und das 3. War ich, ich glaub, Goldschmied. Oha. So, also er war richtig krass. Und dann hat er Architektur studiert und das Spannende war, das habe ich aufm Bau meiner Eltern dann auch mal miterlebt.
Da gab's dann 'n paar Handwerksbetriebe, die ihn noch nicht kannten und dann gab's, sag ich mal, vor Ort bei der Abnahme gewisser Arbeiten gab's dann den ersten Kontakt oder überhaupt so, ne, und die haben dann versucht, ihn für dumm zu verkaufen. Und das das war dann total spannend, weil er hat's ja erst mal gewähren lassen und dann hat er ihm gesagt, wo der Hase lang läuft, weil er das halt alles kannte und konnte. Und das ist, das ist natürlich eine tolle Kombination. Absolut, ist genau auch meine Beobachtung. Natürlich 3 Dinge da hintereinander durchzukloppen, ist auch eine Ansage, auch der Goldschmied zum Schluss, nur noch mal 'n, ich glaub noch mal 'n krönender Abschluss.
Ja, das war am Anfang, ich weiß nicht, wann's war, aber das das bin ich ziemlich, das weiß ich noch, er hat nämlich irgendwie sone kleine sone kleine Schmuckmanufaktur noch zu Hause gehabt, so als Hobby. Ich weiß nicht, ob's die 1. War oder die letzte, aber über trotzdem krass einfach so in der Kombination, ne. Ja, absolut, absolut. Und jetzt macht der was, der ist Architekt für?
Ich, also der hat damals in den Neunzigern das Haus meiner Eltern und Umbauten von Häuser und Freunde meiner Eltern, also der hat auch öffentliche Sachen gemacht. Ja, Du, der müsste jetzt. Und Quatsch, dann habe ich das letzte Mal gesehen vor 15 Jahren, da war der schon Mitte 70, der müsste jetzt Ende 80, Anfang 90 sein. Stell dir ja. Oh, spannend.
Ja, also. Guter Weg. Ja, definitiv. Ja, definitiv. Ja, definitiv.
Mal andere Frage, Digitalisierung hin oder her, ab welcher Unternehmensgröße macht denn sone Digitalisierung, wie ihr sie durchführt, Sinn und macht sich auch als wirklichen wirklicher Wettbewerbsvorteil bemerkbar? Ja, in der Regel beginnen wir ab 10 Mann, also ab 'ner Betriebsgröße von 10 Mitarbeitern. Aber wir haben auch 'n paar Kunden, die bewegen sich darunter, wo wir wirklich sagen, boah, da merkst Du auch, dass dass der Inhaber so stark ausgelastet ist, dass was passieren muss. Und dann hast Du natürlich wieder ja, die Möglichkeit zu skalieren und und weitere Mitarbeiter einzustellen und einfach den Laden weiter auszubauen. Aber ich würde sagen, so wirklich den den größten Impact über alle Kunden hinweg, den haben wir eigentlich so zwischen 10 und 50 Mitarbeitern.
Also da, wo auch schon der Betrieb auch schon mal länger besteht und wo Du wirklich merkst, Mensch, genau das Szenario von vorhin, Insellösung, keine Schnittstellen, keine Automatisierung, lokale Software, keine mobile Einsatzfähigkeit und das einmal komplett aufzudröseln, diesen ganzen, ich werd's nicht sagen Scherbenhaufen aufzuräumen, aber wirklich diese sich dieser Herausforderung zu stellen da, macht's am meisten Sinn. Mhm. Und dann bist Du natürlich, weil wir hatten ja eben drüber gesprochen, ab welcher Unternehmen und Unternehmensgrößen mit vielen Mitarbeitern dann auch Sinn macht, mit mit Videoinhalten zu arbeiten. Da bist Du ja schon in der Größenordnung, ne. 50 Leute hattest Du gesagt, so rum.
Also muss ja natürlich auch die Manpower da sein und das Unternehmen entsprechend auch schon in dem Automatisierungsprozess drin sein. Ja, vor allem, wenn man jetzt mal so auf euch guckt, sag ich mal und da, also wär jetzt so mein Paradebeispiel, find ich, Nun sagst Du ab 'nem bestimmten Punkt kann man eben auch das Team schulen und eigentlich merkst Du auch so ab 40 Mitarbeitern oder ab 30 bis 40 irgendwo da drin ist so dieser Umsprung im Handwerk, wo die Unternehmer sagen, ich sollt mir mal Vollzeit jemanden anstellen oder Teilzeit fürs Thema Social Media und Marketing. Und den richtig zu befähigen und eben nicht nur 'n iPhone 13 in die Hand zu drücken und sagen, jetzt filmen mal 'n paar Reels, sondern immer wirklich geil zu befähigen in den Sachen, die sie machen, das ist 'n riesen riesen Return on Investment. Ja, ist ist vielleicht noch kein großer Markt, aber auf jeden Fall 'n Markt, der kommt. Da bin ich mal gespannt, wann die ersten Anfragen bei uns eintruhen.
Wobei unser Schwerpunkt ja eher stationäre Dinge sind, also Studios, das ist jetzt auch bei dem einen Kontakt, mit dem ich im Gespräch bin. Der hat schon 'n kleines Studio. Aber wie gesagt, der ist ja mehr in seiner Öffentlichkeitsarbeit als Berater und und Speaker unterwegs, aber ist natürlich auch genial, weil Du hast es, ne, Du warst ja nicht bei der Herocon, aber Du kennst ja trotzdem viele Leute wahrscheinlich ausm Umfeld. Das ist schon krass, was für was für Reichweiten manche Leute haben, einfach dadurch, dass so wenige sich mit dem Thema beschäftigen, ne. Also dass Du dass Du mit, hier Bernd, der Baucoach zum Beispiel, fand ich total scharf, ne.
Der der kam in der Podcastaufnahme rein und meinte, ne, das ist so sein sein sein Credo. Und er sagte, das war so, na ja, so aus 'ner Laune raus hat er sein Smartphone vor 'n paar Jahren ausgepackt und hat einfach gezeigt, wie er am Baggern ist und was für Herausforderungen da sind. Und ich ich weiß nicht mehr, wie viel, aber unfassbar viele Follower und und Aufrufe pro Video, ne. Also da träumen andere von eben, weil's es ist eine trockene Wüste, da ist nicht viel unterwegs und da haben viele Unternehmen, die noch gar nichts machen, verpassen da Riesenchancen. Absolut und dann, ja, einfach da das alltagsnah zu machen.
Ich glaub, das ist so der Key. Ja. Vielleicht für diejenigen, ich meine gut, Handwerker sind jetzt nicht meine meine Hauptzielgruppe hier in meinem Podcast, aber wir sind jetzt son bisschen ins Thema Digitalisierung von Videokommunikation. Eine Sache, die mich die mich jetzt sehr interessiert, wie sieht das denn aus? Wenn ich jetzt überlege, meine Tochter, die hat mal angefangen vor 'n paar Jahren eine Tischlerlehre zu machen.
Die hat dann nach 'nem halben Jahr 'n Nervd aufgegeben, kam mit dem dem Inhaber nicht zurecht wie auch eine andere Azubine, die mit ihr zusammen angefangen hat und auch der eine oder andere Mitarbeiter. Der war der war chronisch überfordert. Dann kommen die auch noch ausm A-Tal, das heißt, die waren von der A-Flut betroffen. Also ich hatte immer das Gefühl, der der ist einfach völlig überarbeitet und total am Limit. Wenn so jemand, ich glaub, 35 Angestellte, 35 Leute waren sie, wenn so jemand auf euch zukäme, was sind so die typischen ersten Schritte, die ihr mit sonem Unternehmen macht?
Ja, das typische, was wir jetzt erst machen, ist erst mal sensibilisieren dafür, was überhaupt möglich ist, weil das brummiele schon mal gar nicht aufm Schirm, wie viel man eigentlich automatisieren kann. Auch dass man KI heutzutage mit einbinden kann, diesen diesen Prozess. Allein schon, dass 'n KI Agent mal dein Postfach ausliest und die E-Mails den entsprechenden Prozess schon, dass 'n KI Agent mal da 'n Postfach ausliest und die E-Mails den entsprechenden Bauvorhaben zuordnen, den entsprechenden Projekten ist schon Gold wert. Aber so vom Detail ist es eigentlich so, wir gehen 'n riesen Fragebogen durch, sone riesen Ist Analyse, sind weit über 100 Fragen, einfach ganz genau den Betrieb kennenzulernen und dann eine wirkliche Empfehlung rauszusprechen. Und erst dann, ja, geht's wirklich dann am Ende ans Eingemachte und an die Implementierung, Aber das ist so unser Ablauf, der einfach in der Vergangenheit für die besten Kundenresultate gesorgt hat, weil blind eine Software zu empfehlen oder blind irgendwelche Workflows zu bauen, geht nach hinten los.
Da hast Du 2 bis 3 viel Geld ausgegeben und viel Geld verbrannt, sondern es macht schon Sinn, das alles zugeschnitten auf den Betrieb darzustellen. Mhm. Und dann so typische Situationen sind wahrscheinlich eine Projektverwaltungssoftware wie Hero Software oder Ähnliches Hero zu hero heißen sie die Firma Hero Software zu installieren. Und wo es ja auch wieder, hab ich hab ich gehört, gibt's ja auch über Schnittstellen Möglichkeiten wie vor Ort diktieren, was man gemacht hat und dokumentieren und das dann implementieren. Und und und da sucht er dann, das hatte ich ja noch damals aus dem Podcast in Erinnerung, dass ihr das wirklich völlig plattform- und brandunabhängig macht und schaut, was es für jedes Unternehmen da speziell gibt, was am besten macht.
Absolut. Also auch von bis, ich hatte letztens sone sone Einzelhandel, die haben die verlegen Parkett und haben vorne noch 'n oder die verlegen Bodenbeläge. Ich glaub, die bauen sogar Möbel, haben auch 'n eigenen Planer mit drin, vorne noch 'n einzeln. Und ob es sich auch extrem ins Detail gehen, weil wir das Kassensystem irgendwie anbinden müssen. Und das war schon nicht so einfach und auch solche Detailthemen, da versträuben wir uns nicht, weil wir sagen, wir können 'n bestimmten Standard, das, was irgendwie alle brauchen, aber wir können eben auch noch mal die Extrameile für unsere Kunden gehen und auch wirklich komplexe Fälle.
Da verscheuen wir uns nicht. Und ja, das ist, würde ich sagen, so der der USP, den wir haben, dass wir einfach den gesamten Markt uns anschauen, am Ende des Tages wirklich schauen, was braucht der was braucht der Kunde, was ist für ihn am besten? Und daraus bauen wir ein gutes Konzept. Und jetzt eine ganz fiese Frage, die mir jetzt auch noch grad eingefallen ist, die ich mir aufgeschrieben hatte. Es ist ja nicht so, dass Handwerksbetriebeisch wie husch schreien, wenn sie von Digitalisierung oder noch schlimmer, also aus der Sicht der Handwerker, von Marketing oder sogar noch Sichtbarkeit hören.
Hast Du schon den Fall gehabt oder wahrscheinlich hast Du ihn schon gehabt, dass 'n Unternehmen festgestellt hat, wir müssen da was tun, aber super die Verantwortlichen super skeptisch waren und eigentlich keinen Bock hatten auf dieses, sag mal, das ganze digitale Zeug. Wie gehst Du damit Mein Geschäftspartner würde sagen, der würde das Attitude nennen, mit Selbstbewusstsein, weil am Ende des Tages ist so, ich muss im Handwerk auch nicht 'n heißen Brei sprechen und ich muss auch keinen mit irgendwelchen Dingen vollsitzen, die die ihm irgendwie Honig ums Maul spielen und ihm sagen, dass alles nicht so nicht so schlimm ist und dass wir das schon irgendwie hinkriegen, sondern dann sagen wir ihm halt, das sind die Nachteile, wenn wenn Du's machst. Wir nehmen dich an die Hand und dann rocken wir ja schon gemeinsam. Und jetzt musst Du dich eben mal vor die Kamera stellen und jetzt halten wir mal die Kamera drauf und wenn Du dich 50 mal versprichst, ist das auch okay, trinken wir 'n Kaffee mehr, aber am Ende des Tages, Du hast uns engagiert, 'n Job zu machen, den machen wir. Ich glaube, eine andere Sparen ich gerade so nicht.
Weil da jetzt irgendwie anzufangen, 'nem guten Kollegen in Berlin, der filmt für diverse Restaurants, dann stellt sich manchmal die die Schwester von ihm da vor die Kamera. Ist alles sicherlich auch irgendwo eine Methode, aber am Ende des Tages geht's mir immer nicht nur darum, Resultate, sondern auch darum, irgendwo Verständnis zu schaffen und zu zeigen, wenn er das einmal gemacht hat, dann kann er das auch wieder und am krassesten ist es eigentlich, wir waren auch schon bei großen Kfz Herstellern hier in in Hamburg, in großen Werkstätten, wenn wir das 1. Mal sind, dann sind die alle skeptisch, die ganzen Monteure und die ganzen Mechatroniker. Wenn wir aber das 3. Mal hinkommen, dann haben die schon alle Bock, mit uns wieder eine neue Challenge abzudrehen und das ist das, was es irgendwo auf ausmacht.
Weil wenn ich da irgendwie mich nicht getraut hätte, die anzusprechen und auf diese Menschen zuzugehen, hätten wir nie diese Perspektiven ausgerollt. Und ich glaube, das das ist total wichtig in diesem in diesem Berufsfeld. Mhm. Ja, gerade auch mit Blick auf die Zukunft, die ja nicht weniger digital wird. Absolut.
Guck mal zum Abschluss meine Frage, was sind deine 3 wichtigsten Tipps, die Du jetzt Unternehmen geben würdest, die mal jetzt digital im Allgemeinen noch nicht aufgestellt sind, also weder jetzt in ihren Prozessen und ihren Workflows oder schon gar nicht irgendwie im Bereich Video und Sichtbarkeit, was was sie sich überlegen oder was sie angehen sollten, damit sie mittel- und langfristig nicht abgehängt werden? Ja, dann würde ich sagen, machen wir doch die 3 Punkte in den 3 Kategorien, also Video, Marketing und Digitalisierung. Bei Videos ist es so, da würde ich sagen, der 1. Tipp, nutz dein Handy. Post.
Auf jeden Fall brauchst Du hochwertiges Material ab 'ner gewissen Unternehmensgröße, was Du auch hochwertig produzieren lassen solltest, einfach zu zeigen, dass Du auch 'n 'n seriöser Anbieter bist, der im Zweifelsfall auch dementsprechend Preise verlangt, wenn das eben der Fall ist. Ich finde, dass was ihr macht zum Beispiel sehr, sehr, sehr hochwertig aus, sieht, da zeigt man ja auch direkt, Mensch, wir machen ja jetzt hier keine, wir jagen ja nicht 30 Subunternehmer über dein Dach und am Ende musst Du gucken, sondern ich glaub, das verkörperte schon, aber am Anfang sollte man, glaub ich, auch bei bei kleineren Betrieben immer erst mitm Handy, damit man auch irgendwann 'n Gefühl für kriegt und vor allem auch Resultate sieht. Das geht ja auch relativ Ja. Zeitnah, dass man merkt, okay, interagieren die Leute da auf Social Media mit mir oder nicht? Hast ja innerhalb von 'n paar Wochen schon gefühlt.
Zum Thema Videos ist es oder beziehungsweise zum Thema Marketing ist es so, dass ich sagen würde, sich mal die Frage zu stellen, nicht nur, was kann ich, sondern was wär der Kunde? Ich glaube, das würde ich nicht zu wenig im Handwerk gemacht, also wenn ich auf eine Website gehe von SHK Mayr und da steht erst mal ganz groß oben herzlich willkommen, da will ich schon wieder gehen. Das heißt, sich mal die Frage zu stellen, was will der eigentlich lesen am Ende des Tages und welche Ängste, Nöte und Schmerzen hat er, die ich lösen kann, nämlich er kann den Markt nicht überblicken, Du weißt nicht, welche Artikel sind die richtigen, welche Materialien sind die richtigen Komponenten sind die richtigen und wie soll das Ganze auch nicht verbaut werden? So was kann ich alles auf die Website schreiben zum Beispiel und auch meine Marketing Botschaft mitbringen. Also da ist nicht, wir bauen Wärmepumpen hier in der Region X, sondern ja, wir machen dich im Zweifelsfall wirklich unabhängig von Gas und Öl und warum solltest Du es tun?
Weil die Politik voll will von weg, das hat Konsequenzen für dich und das wird alles immer teurer. Wenn Du das ordentlich kombinierst, natürlich mit dem entsprechenden energetischen Standard und Voraussetzung, dann kann das durchaus Sinne geben. Und in unserem Werbepuppenrechner geben wir dir eine 1. Einschätzung. Das wär zum Beispiel 'n Tipp zum Bereich Marketing und zum Tipp zum Bereich Digitalisierung, einfach aufs richtige Pferd setzen bei der Branchensoftware.
Sich lieber mehr angucken als zu wenig, lieber, ja, ich würd auch sagen, es hat jetzt nicht mit clever Workflows zu tun, aber lieber mal vielleicht auch eine externe Meinung mit reinnehmen oder 'n Experten fragen. Wirklich mal sich die Frage stellen, was ist eigentlich wichtig, als blind, ich sag mal, eine Demo zu machen, eine Software zu kaufen und dann 6 Wochen später zu merken oder 6 Monate später zu wirken, das war irgendwie 'n Fehlgriff. Das einfach von Anfang an zu definieren, welche Funktionen brauche ich und ja, da auch im Zweifelsfall mal 'n längeren Testzeitraum zu machen. Ich glaube, da nimmt sich viel zu viel viel zu viele Leute nehmen sich da viel zu wenig Zeit. Ja gut, nämlich, das ist ja das große Problem a der meisten Selbstständigen Unternehmer und dann auch insbesondere im Handwerk, wenn die entsprechenden Personen dann auch noch im Unternehmen so stark eingebunden sind, das Thema Zeit, ne.
Aber irgendwann muss man anfangen. Yes, deswegen hands on. Super. Chris, ich danke dir für diesen Einblick in eine doch völlig andere Branche, als wie ich normalerweise mit zu tun habe, aber wir sehen auch da, das Thema Digitalisierung und auch Video ist auch da nicht aufzuhalten. Es gehört einfach immer mehr zu unserer Gesellschaft dazu, ob man's mag oder nicht.
Das ist ja noch die andere Sache, ne. Also ich bin jetzt auch nicht 'n Freund davon, dass alles tot digitalisiert wird und was im Extrem, manche Leute haben ja Angst davor zum gläsernen Menschen führen könnte, wenn man jetzt mal das Ganze weiterspinnt, aber es ist genauso wie beim Thema KI. Ich kann den Kopf in Sand stecken, so was erlebe ich leider auch ab und an meinem Umfeld und sagen, ich sehe nichts, ich höre nichts, KI gibt's nicht, brauche ich nicht. Oder Gary V hat so schön in 'nem Video gesagt, Du hast die Chance. In den nächsten 5 Jahren entscheidet sich für dich als Unternehmen entweder Du machst es mit, Du nutzt KI, Du hast vielleicht auch 'n Angebot, was auf KI basiert oder KI inkludiert und welcher Art auch immer oder Du ignorierst dann musst Du dich aber damit beschäftigen, dass Du vielleicht im nächsten Jahr irgendwann weg bist.
Vielleicht nicht in allen Bereichen, da ist das, wo ich sagen würde, das so ist mir son bisschen zu amerikanisch und zu Schwarz Weiß Malerei, aber tendenziell ist es so mit Veränderung, denn Dampfmaschine und Pferdedroschen gibt's heute auch nicht mehr, muss man einfach ganz klar sagen. Absolut. Ja, vielen Dank auch für alle, die zugehört haben, heute mal mit 'nem etwas anderen Thema, aber ich find's immer spannend, auch mal 'n bisschen über den Tellerrand gucken. Wir haben also eine Verbindung haben wir ja. Wir haben ja das Thema Video auch gehabt, aber ich fand's einfach superspannend, wie auch das Thema Digitalisierung im Handwerk langsam Formen annimmt.
Wenn Du meinen Podcast gut gefunden hast, wovon ich mal einfach ausgehe, dann freue ich mich natürlich über eine entsprechende Bewertung bei Apple Podcast oder bei Spotify und natürlich auch über Feedback an Podcast at Corporate Studio Punkt d e. Und wenn Du die Folge auch weiterempfehlen möchtest, dann mach das gerne, schick sie an Freunde, Bekannte, wohin auch immer, denn Ziel meines Podcasts ist ja nicht eine persönliche Selbstbeweihräucherung, sondern Menschen mit Inspirationen zu helfen. In diesem Sinne einen schönen Tag noch und bis zum nächsten Mal. Tschüs. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0.
Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, beginnt mit der Zeit.
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