Cover: #192 - Mit Video vom Fachmann zur Marke im Handwerk werden
VIDEO RELOADED Folge 193

#192 - Mit Video vom Fachmann zur Marke im Handwerk werden

18. November 2025 53:20 Min.
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Worum es geht

Florian Gypser spricht mit René Rodig, auf LinkedIn bekannt als „Mr. Licht

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Autor: VIDEO RELOADED

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin ein Podcast Host Florian Gibser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Heute bei mir zu Gast, jemand ja aus im weitesten Sinne dem Handwerk, nämlich René Rodig, auch bekannt als Mister Licht. Er ist nicht nur Fachmann für Beleuchtung, sondern ist vor allem auch ein Beispiel dafür, wie man mit Videoinhalten gezielt Sichtbarkeit und Vertrauen aufbaut.

Seine kurzen, klar strukturierten Videos auf Instagram und vor allem LinkedIn machen komplexe Themen verständlich und schaffen Nähe zu seiner Zielgruppe. Was ihn auszeichnet, er nutzt Video nicht als Marketingspielerei, sondern als echten Vertriebskanal, Kunden zu erreichen und seine Expertise klar zu positionieren. Wir sprechen heute natürlich über das Thema Video, wie man mit Video Sichtbarkeit erzeugt als Experte. Auch 'n bisschen natürlich über das Thema Corporate Influencer, denn da ist er für seine Arbeitgeber auch tätig und warum es sich lohnt, regelmäßig Präsenz zu zeigen, als Anbieter und Experte wahrgenommen und angefragt zu werden. Bene grüßt dich.

Vielen Dank, hallo, vielen Dank für die Einladung erst mal. Ja gerne. Das Spannende ist ja, wir haben uns vor, ich glaub anderthalb, nee, 2 Monaten knapp kennengelernt, als wir in in Hannover bei der Firma Hero Software waren, mit denen wir ja seit, Videocasts mit unserem Pop up Studio produzieren. Und Genau. Fand ich direkt, genau, fand ich direkt spannend.

Also erst mal dich und deine Frau als Menschen einfach sympathisch und so die Art, was Du erzählt hast, sagst Du, Mensch, da kannst Du bestimmt auch 'n paar interessante Dinge bei mir im Podcast erzählen. Ja, das ist schön, dass es dass dass wir den Eindruck erweckt haben. Danke. Ja, gerne. Bevor wir jetzt ins Thema reingehen, ich hab da son sone, na ja, Tradition kann man's fast schon nennen nach, glaub 2 Jahren, dass ich 3 Einstiegsfaden stelle, die gar nichts mit Thema zu tun haben, dich als Mensch 'n bisschen zu beleuchten.

Damit möchte ich dich jetzt hier gerne überrumpeln. Na, los geht's. Jetzt weiß ich ja von euren Erzählungen, deine Frau und Du, ihr habt ja schon echt wahnsinnig viel gemacht, beruflich, unternehmerisch, sehr spannend und das hatten wir auch ehrlich gesagt imponiert, weil son Machertypen finde ich total genial. Aber ich bin mir sicher, wenn Du 1 Tages, jetzt mal geh mal ganz philosophisch rein, auf dem Sterbebette liegen, zurück auf dein Leben blickst, gibt's bestimmt irgendwas, wo Du sagst, das konntest Du jetzt noch nicht, aber das hast Du zum Glück bis dahin gelernt. Welche Fähigkeit, welche Sache möchtest Du unbedingt noch in deinem Leben lernen, die Du jetzt noch nicht beherrscht oder noch nicht zur Gänze?

Gelassenheit würd ich mir wünschen. Also ich weiß nicht, ob man das lernen kann, aber aber so Aber ich glaub, ich bin, ja, ich möchte zu schnell zu viel und deswegen würd ich würd ich Gelassenheit sagen. Gelassenheit würd ich gern lernen. Auch so was im im im täglichen Doing ist was wie, wenn's die Kids geht, wenn's die Familie geht, da einfach mal 'n bisschen gelassener rangehen und sagen, okay, es ist, wie es ist. Ich kann's jetzt nicht ändern, machen wir das Beste draus.

Da hab ich immer 'n bisschen ein Problem damit, muss ich sagen. Da bin ich 'n bisschen aufgeregt und wo man meine Frau mich dann immer gut erdet. Und ja, ja. Und somit passen wir ja dann wahrscheinlich auch sehr, sehr gut zusammen. Mit Sicherheit, so habe ich euch auf jeden Fall erlebt.

Und und letzten Endes ist es ja auch die innere Angetriebenheit Schrägstrich Unruhe, die die die das Gefühl gibt, dass Du nicht gelassen bist, die aber dafür gesorgt hast, dass Du machst. Also Ja. Ich würd's nicht als als nur negativ sehen, aber ich kann das nachvollziehen, mir geht's genauso. Ja, aber muss man den Kopf abstellen und mal zur Ruhe Genau, genau. Und nicht wirklich wieder geschaut, Mensch, wie mache ich morgen, wie erreiche ich morgen am besten meine Kunden?

Was was kann ich morgen wieder bewegen oder ja oder dann auch in der Familie? Wie wie bekomme ich meine Kids motiviert? Ja, so das Ganze so das ganze Thema. Mhm. Da bin ich absolut bei der, kann ich sehr gut nachvollziehen.

Sehr schön. Kommen wir zum zum Punkt 2. Das ist natürlich eine Frage, wenn Du sie gleich gehört hast, die könnte kritisch sein hinsichtlich Arbeitgeber, wenn die die Antwort hören. Ist aber gar nicht so gemeint. Das ist eine ist eine 1 Wunschfrage.

Stell dir vor, Geld spielt keine Rolle, das kommt eine gute Fehl und sagt, Du hast einen Wunsch und zwar, Du kannst dir deinen Arbeitsplatz sowohl physisch als auch inhaltlich so gestalten, wie Du willst. Das so gestalten, wie Du willst. Das Geld spielt keine Rolle, alles ist möglich, zumindest was was in unserer Welt möglich ist. Mhm. Wo würdest Du arbeiten wollen, also räumlich und was würdest Du am allerliebsten machen?

Also was wär deine größte Freude, wofür dich jemand bezahlen könnte? Oh, Entschuldigung, jetzt ist grad meine Pelletheizung angegangen, deswegen ist vielleicht eine Hände Das ist real Life. Also ich würde Also mein Job macht mir schon sehr viel Spaß. Also ich mag's mit Menschen zusammenarbeiten und ich mag's auch, Menschen zu motivieren und und zu begeistern. Wenn ich mir jetzt den Ort aussuchen könnte, würde mein Büro irgendwo am Wasser sein.

Mhm. Explizit an der Ostsee. Das wär, glaube ich, so ein 1 Haus an der Ostsee wär so mein Ding beziehungsweise unser Ding, wo wir sagen können, jupp, da könnte ich dann auch meinen meinen Alterssitz dort verbringen. Gibt's Schlimmeres? Ja.

Also definitiv als 'n Haus am am Meer. Also jobtechnisch bin ich da ganz fein, das macht mir Spaß. Der technische Aspekt wie auch der der menschliche Aspekt und von daher könnte ich mir jetzt nicht nichts vorstellen, wo ich sage, gut, jetzt könnt ich irgendwo anders hin. Ich bin ja gelernter Elektroinstallateur, also das heißt, ich bin ja vom vom Handwerk übers Studium zur Elektrotechnik dann in den Vertrieb gekommen, war aber auch zwischendrin selbstständig mit mehreren Businesses. Und ja, und da bin ich jetzt gelandet.

Ich dacht zu meinen Kindern immer, wenn ich jetzt noch mal eine Lehre machen würde, würd ich, glaub ich, Tischler machen. So Tischler ist son Ding, wo ich sag, ich bau eine Woche an 'nem Tisch und dann hab ich 'n Tisch. Bei uns ist es halt jetzt so im Projektgeschäft, ja, wir sind am Projekt dran, wir entwickeln das, in 2 Jahren wird's umgesetzt, aber dann sehe ich's nicht. Oh. Ne, also das ist so, es manchmal kann man's greifen, manchmal kommt man dann auch in die Projekte rein und man sieht, Mensch, das haben wir entwickelt und das haben wir geplant und das funktioniert auch super und so soll's auch sein und der Kunde ist zufrieden.

Aber sonen Tisch herzustellen, ist schon cool. Mhm. Kann ich auch sehr gut nachvollziehen, weil ich als Teenager eigentlich auch Tischler werden wollte. Das hab ich schon gehört. Frank ja auch.

Frank Hans wollte ja auch Tischler werden. Ach so, ja, das wusst ich gar nicht. Ja, witzig. Nee, das hat er hat er ja bei deinem Podcast gesagt. Also Frank hätte auch die Tischlerlehre Stimmt.

Ja. Ja, genau. Ja, siehst Du da, ja, ja. Die Freunde, ich hab so viel, ich ich Genau, ich war die letzten Wochen so also schlimm. Ich wir waren gestern, gerade mal 'n kleiner Einschub, wir sind ja im Podcast, waren gestern beim Kunden, wo wir schon 'n Workshop hatten, wo wir jetzt in die Studioplanung gehen und wir kommen in den Raum rein, wo das Studio sein soll, steht steht jemand, ein Herr.

Ich sag so, ja hier, Florian Gipser. Wir kennen uns schon. Ich so, oh. Und meine Frau so, hey, ja, ist mir eben auch passiert. Ach, Du bist es auch, sorry, weißt Du, wir haben 'n Tag lang mit jedem Workshop gemacht vor 5 Monaten, aber wir sind grad so viel unterwegs.

Ich treffe Das ist ja. Im Schnitt 40 neue Leute jede Woche. Das stimmt, das stimmt. Bei mir ist es so immer, dass das Thema, wenn ich wenn ich auf LinkedIn mich vernetze und da mit denen schon in Austausch bin und man dann aus irgend 'nem Grund im Real Life bei irgend 'nem Netzwerktreffen zusammenkommt und die kommen auf einen zu. Man grüßt dann jetzt ganz automatisch und geht einfach davon aus, dass sie einen kennen.

Also von daher, ja. Einfach lächeln und nicken, ne. Winken und lächeln, Jungs. Ja, oder? Wie lächeln war doch bei bei Madagaskar, ne?

Genau, genau. Nee, also das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern das ist echt bei der Menge Boah. Richtig. Richtig. Ich hatte 'n tolles Erlebnis vor 2 Wochen.

Da waren wir in Fürstenfeldbruck auf der Ival Lounge, wir sind von der Firma Ival Lounge hier, Marketing Automation und ich stand an der Kaffeemaschine am ersten Tag, die ersten Sessions fingen gerade an, zieh mir 'n Kaffee auf einmal von der Seite, höre ich eine Stimme. Na, das ist ja mal spannend, den Menschen zur Stimme kennenzulernen. Ich trimm mich so, wie bitte? Na ja, ich hör seit 2 Jahren deinen Podcast. Ach, ist ja witzig.

Nee, letzte Woche hat mal 'n Termin bei seiner Firma, so schnell geht's. Richtig, richtig. Nein, das ist doch cool, aber so so kann ja, so funktioniert's ja auch nur. Anders Ja. Anders nicht.

Was ist, ja. Definitiv. Dann lassen wir mal die 3. Frage machen. Ich sehe schon, wir haben viele Gesprächsthemen, spannende Sachen.

Wir haben ja auch witzigerweise eine 1 Überschneidung, was, sag ich mal, euren Wohnort betrifft. Das können wir auch gleich mal auflösen. Machen wir die 3. Frage. Welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnet oder würdest Du gerne noch begegnen Und was hättet ihr miteinander besprochen oder würdet ihr miteinander besprechen?

Ich würde gern der Meyer Göbel mal persönlich begegnen und einfach in die Diskussion gehen. Ich find die sensationell mit ihren Ansätzen und mit ihren Lösungsvorschlägen und ihren Blick von oben drauf auf die Gesellschaft, auf die, ja, auf das ganze System, da jetzt nicht politisch zu werden. Das wär Okay. Also da Alles gut. Mit, also das bin ich mir mit meiner Frau auch einig, mit ihr würden wir gern mal einen Abend in der Kneipe verbringen.

Ja. Also das ist dann Alles gut. Coolfrei. Und meine Frau darf dann darf dann den Wein trinken. Es ist auch eine gute Aufteilung für deine Frau.

Ja, wie man's nimmt. Ja, das stimmt auch wieder, definitiv. Ja, spannend. Wie ich's schon angekündigt habe, wir haben festgestellt, als wir uns kennengelernt haben, dass wir, ich hab's ja, ihr wohnt in Zäunenroda oder im Nachbarort? Also in Zeulenroda Tribes, Großraum Zeulenroda Tribes ist das.

Okay. Und ein kleinen Weil Du sagst jetzt mal ganz fies. Ja. Genau. Ich glaube, kein Mensch, der nicht schon mal irgendwo in der Gegend war, kennt Zollnroda.

Oder? Also es ist es ist eine tolle Gegend, aber es ist jetzt nicht Das kannst Du tatsächlich nicht sagen. Wenn man so durch durch die Republik fährt, dann ist das gerade gerade in den neuen Bundesländern ist das Zollrodammer Meer schon recht bekannt. Ja. Also Na, das stimmt, das stimmt, ja.

Aus der Sicht habe ich's nämlich gar nicht betrachtet. Also ich sag mal, bei uns in in den alten Bundesländern kennt man's halt nicht so. Mhm. Das Spannende ist, wir waren vor vielen, vielen Jahren damals mit 'nem Unternehmen, mit dem wir zusammengearbeitet haben, da im ortsansässigen Bio- und Sporthotel, wie das heißt. Genau, Bio Seehote.

Schönes Hotel. Ja. Genau. Und dann erzählte mir 1, ich weiß nicht, ob das Blödsinn ist, das war früher irgendwie 'n Stasi Kaderhotel oder SED Kaderhotel oder so was, ne? Also es war das FDGB Heim, so wie man's genannt hat.

Das war das war das beste Haus am Platz logischerweise, aber war jetzt nicht unbedingt für die für die Partei nur zugänglich, Absolut. Auch für normale Gäste, ja. Okay, dann ist das wahrscheinlich die Story, die man da drum 'n bisschen, damit's 'n bisschen Genau. Montena, bisschen geheimnisvoll. Richtig, richtig.

Ja, für uns blöden blöde Wessis passt's ja auch. Ist ja alles Stasi und so. Wir hatten ja nix. Ja, meine Oma hat immer gesagt, wir hatten ja nüchter nach nachm Krieg, ne. Ja.

Meine Oma kam aus Lugau im Erzgebirge. Mhm. Ja. Die ist aber als als junge Frau nach Berlin gezogen und ich glaub, boah, da war die 20 oder 19 und seitdem hat sie in Berlin gewohnt. Ja.

Ja, ja. Spannend. Dann lass uns mal über über LinkedIn und Sichtbarkeit reden. Erzähl mal, wie wie das überhaupt bei dir lief, wie Du zu Mister Licht geworden bist. Finde ich ja schon sehr cool, weil der Name ist ja unheimlich einprägsam und ich hätte jetzt gedacht, das hätte sich schon irgend eine Firma vor Jahren oder irgend 'n noch bekannterer Influencer gesichert, aber da hast Du ja richtig Glück gehabt.

Wie bist Du dazu gekommen? Also zu LinkedIn bin ich gekommen in der Coronazeit. Da war ich ja auch schon im Vertrieb und da hatte ich das Problem, dass ich ja meine Zielgruppe, die Planer und Architekten nicht besuchen konnte, nicht besuchen durfte. Es war alles sehr, sehr schwierig. Und dadurch, dass meine Frau ja aus dem Marketing kommt und auch im B2B unterwegs ist, aber auch für einen Industriehersteller, hat sie gesagt, na Mensch, komm, da machen wir was, da machen wir was mit LinkedIn.

Bisher hat nur eine Visitenkarte drauf gehabt, also nicht weiter gepflegt. Und dann ging das los und hat sich das so entwickelt. Dann haben wir uns eingelesen und Workshops mitgemacht und so weiter und so fort. Und dann hat sich der Kanal so langsam aufgebaut und das Mister Licht seit vielleicht 3 Jahren haben wir das etabliert. Mhm.

Und das war wieder son son Brainstorming Ding, weil dann irgendjemand gesagt hat, Mensch, ihr braucht 'n Hashtag, der nur für euch passt und der, wo ja noch die Hashtags relevant waren bei LinkedIn. Und dann ist uns das so, irgendjemand ist es eingefallen, wir haben's ausgebaut und dann haben wir das etabliert. Und daraus mehr oder weniger, ja die Personal Brand entwickelt. Und Mhm. Das funktioniert gut.

Also meine meine Zielgruppe erreich ich damit sehr gut und ziehe, die stillen die stillen Mitleser sind doch enorm, wie man dann so aus aus aus dem Austausch oder bei bei bei richtigen Treffen oder bei Messen oder so mitbekommt. Dass dann dass dann schon echt viele stille Mitleser sind, die sich ja leider nicht dazu bekennen und dann doch mal teilen oder oder speichern oder sonst was. Aber aber trotz alledem merkt man, es macht Sinn, was man macht und man erreicht damit seine Leute. Also grad bei den stillen Mitlesern, ich hab das häufig Wir sind ja Teil des ja ehemals Corporate Influencer Forum mittlerweile, The Community Conference. Da sind ja sehr viele oder überwiegend Corporate Influencer drin und auch viele, die bei LinkedIn halt wirklich fit sind wie Britta Behrens zum Beispiel.

Und ich hab die auch öfters mal gefragt, warum ist das so? Warum lesen so viele Leute still mit? Und da dacht ich immer, fragst Du mal, jetzt hast Du ja den Kontakt zu den ganzen Experten, die auch die ganzen LinkedIn Analysen und Inside Infos zum Teil haben. Und 'n ganz interessanter Aspekt, den ich, der ich eigentlich bis auf anderthalb Jahre ausrutscher und mein Leben lang immer selbstständig war, gar nicht nachvollziehen konnten. Viele trauen sich das nicht, schon gar nicht in Führungspositionen, irgendwas zu kommentieren, zu reposten oder sonst was, weil es sie angreifbar machen könnte.

Das ist ja auch genau 1 der zentralen Themen beim Corporate Influencing, werde ich sichtbar, werde ich angreifbar, zeige ich Rückgrat, werde ich aber interessant. Aber das ist, also auch gerade viele Entscheider sind ja stille Leser, ne, Geschäftsführerinnen, Geschäftsführer, Abteilungsleiter und da ist häufig wirklich die Sorge, wenn ich jetzt da also Partei ergreife oder einfach Position beziehe, dann macht's mich angreifbar was. Ja. Hast Du das auch schon mal so? Also, ja, also das Angreifbare würde ich jetzt, also ich weiß nicht, aber ich glaube, die Hemmungen dort zu der Person zu stehen oder der Person öffentlich zu folgen, ist, glaub ich, ja sone Blockade.

Weil oftmals ist es ja auch Wettbewerber, die schauen und sagen eigentlich, wenn man so wenn man so hinter hinter die Wand hört, Mensch, das ist total cool, was Du machst. Ich würd das auch gerne machen, aber ich kann's nicht. Und dass die dann natürlich dich vielleicht noch pushen, das davor haben die, glaub ich, davor haben die, glaub ich, Respekt oder Angst oder wie auch immer man das nennen möchte. Also aber im Gespräch, im persönlichen Gespräch kommt das immer mal raus, und man sagt, Mensch, ach, das Video, was Du gemacht hast, das war echt cool. Ich nehm das sogar, das meinen Kunden zu erklären.

Also Ach. Und das ist und das ist doch cool. Weil ich versuch meine meine Videos, also meine Erklärvideos versuche ich immer 'n bisschen neutral zu gestalten. Also nicht unbedingt herstellerspezifisch, sondern wirklich nur die Fakten und die ja darum, wo's geht. Und da ist man eigentlich ziemlich frei dann und es kann jeder weiterverwenden.

Und das ist eigentlich so das, was was ich dahingehend bezwecken möchte. Mhm. Ja, das Spannende ist ja sowieso, dass Du so viel Video auf LinkedIn machst. Du bist ja auch bei Instagram, aber LinkedIn ist, habe ich ja gesehen, haben wir auch eben drüber gesprochen, die deutlich wichtige Plattform, weil nachdem LinkedIn ja letztes Jahr son unheimlichen Boom mit Videos hatte und das wahnsinnig gepusht hat, meines Erachtens auch völlig übertrieben. Und dann ist nämlich genau das passiert, was viele schon befürchtet haben, eine TikTokisierung, TikTokisierung oder Instagramisierung LinkedIn und danach ist es komplett abgestürzt und also der Feed ist ja weg und Videos an sich sind, na ja, also ich mein, die Reichweite ist ja für die Katz mittlerweile.

Wenn ich überlege, ich hab jetzt vielleicht 'n Zehntel und ich bin nicht der Einzige. Ja, ja. Ein Zehntel von der Reichweite wie früher. Wie wie sind deine Erfahrungen mit Video, weil das ist ja dein Schwerpunkt, weil Du ja da auch am besten die erklärungsbedürftigen Themen einfach unterbringen kannst. Ja.

Funktioniert das trotzdem oder kostet's dir, sag ich mal. Nein, nein. Also mir hat mal jemand gesagt, der stetige Tropfen höhlt den Stein und es ist natürlich nicht so, dass ich sage, ich mach jetzt hier 'n Video und das geht durch die Decke. Es ist natürlich auch, ich spreche ja auch eine, ja, eine nicht große Community damit an. Also ich ich versuche ja wirklich, die Architekten, die sich vielleicht nicht so mit Licht auskennen, irgendwo zu bewegen, Mensch, hier passt auf, das ist Entblendung, darauf müsst ihr achten.

Oder den Elektroplaner oder den Installateur, der sich vielleicht links und rechts mit was anderem auskennt, aber halt nicht im Licht, die dorthin zu bewegen. Schaut euch die Videos an, ich erklär euch, was die Daten auf dem Datenblatt bedeuten. Von daher ist meine Community jetzt auch nicht so groß. Aber ich lade sie ja auf auf Youtube, auf Instagram und auf LinkedIn hoch und so die Mischung, denk ich, macht es dann auch schon. Und man bekommt ja aus der Community auch das Feedback, dass das was bringt.

Und ob da jetzt 10 Likes sind oder 20, ich hatte auch schon mal einen auf Youtube einen Ausbrecher mit mit 5000 Views, aber Mhm. Das ist jetzt nicht die Kennung, die ich die ich jetzt die ich jetzt in die Waagschale lege, zu analysieren, mach ich das jetzt weiter oder nicht? Ich mach's weiter. Ich versuche eigentlich monatlich immer son Tutorialvideo zu machen, zwischendurch mal noch 'n paar andere Sachen, aber ja, so ist so ist die Linie, die wir jetzt erst mal verfolgen. Ja, aber gut, letzten Endes, Du hast für dich deinen Mehrwert, deine Erfolg Erfolge daraus ziehen können und ich finde das insofern total spannend, was Du sagst, weil ich hör immer wieder, gerade wenn's Präsenz in Social Media geht von Unternehmen, also von Mitarbeitern, Mitarbeitern oder auch Marketingleitern, denen sprechen, na ja, also wir müssten da jetzt jeden Tag tonnenweise Content raushauen, damit wir halt auch irgendwie die, keine Ahnung, 30000 Views kriegen.

Die meisten sind auch so total versessen drauf, obwohl jetzt Social Media jetzt gar nicht so so so das Hauptthema auch grade bei, also zumindest so Youtube und Instagram für für Corporate Influencer oder Markenbotschafter sind, denke ich, ist LinkedIn viel, viel spannender. Aber die meisten sind im ersten Moment, wenn Du drüber sprichst, überhaupt über Videokommunikation, immer noch so versessen auf das Bild, Du so verhaftet an dem Bild, Du Du musst bei Youtube oder bei Instagram irgendwie 500000 Views kriegen, damit's überhaupt wirkt. Aber das ist ja Blödsinn. Das ist genauso wie beim Podcast, eine schöne Analogie dazu, das hab ich so erlebt. Mein Podcast ist jetzt über 3 Jahre alt.

Ich vergesse es immer, ich glaub doch doch dreieinhalb Jahre ist rum. Natürlich ist im ersten Jahr nichts gelaufen, ne. Als ich im ersten Jahr die ersten Interviews geführt habe, da habe ich vielleicht, keine Ahnung, 50 Downloads gehabt. Ich hatte vielleicht 100 Abonnenten. Mittlerweile sind's die 600 Abonnenten, deutlich höhere Downloads, also schwankt auch immer.

Aber auch das ist mir völlig egal, weil ich einfach ganz klar das, was ich eben erzählt hatte, war 1 von vielen eine von vielen Situationen, die ich dieses Jahr hatte wegen meines Podcasts, also die ich angesprochen wurde und ich hab nachweislich letztes Jahr über 100000 Euro Umsatz gemacht wegen des Podcasts, weil's 2 große Projekte waren, die dadurch durch zustande kamen. Ja. Also es zählt gar nicht die Masse, sondern die Klasse und das ist bei dir genau das Gleiche. So ist das. Nein, das das muss man auch das muss man auch ganz klar sehen.

Wir hatten vorher das ja, die die Motivation wirklich wöchentlich dort einen Video zu machen, das ist aber das ist aber neben der Arbeitszeit ja echt heftig. Also grade mit Schneiden und Nachvertun vielleicht und das und das nebenbei zu machen, weil man macht's ja nebenbei. Es ist ja kein Bestandteil des Jobs, sondern es ist für mich zwar 'n Werkzeug, aber ich, ja, sowohl bei der alten Firma, wo ich gearbeitet habe, als auch bei der neuen Firma, wo ich jetzt arbeite, ist das mit den Markenbotschaftern noch nicht richtig angekommen, was ich sehr, sehr schade finde. Mhm. Weil wenn ich da meine Frau sehe, die dann sagt, Mensch, ich probier das jetzt mit dir aus, weil meine Vertriebsmitarbeiter, die haben keinen Bock drauf oder die können sich nicht damit identifizieren.

Andere Firmen würden da wirklich die die Finger danach lecken, son Typ zu haben, der das der die die die Sichtbarkeit der Firma nach vorne nach vorne trägt und das in seiner Freizeit oder in seinen in seinen in seinen, ja, Hobby. Da ist jetzt einfach mal so. Das ist nur 'n bisschen schade, ne. Also ich krieg's ja auch regelmäßig mit bei unseren bei unseren Treffen und ich hab ja, wie gesagt, mit vielen Markenbotschaftern zu tun in unserem Netzwerk und auch gerade die, die solche Corporate Influencer oder Markenbotschafterprogramme in Unternehmen halt umsetzen mit Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, sagen auch, es ist immer noch in Deutschland echt 'n 'n zäher Kampf, Unternehmen dazu zu legen. Und das ist, ich ich kenn's genauso bei meinem Thema.

Da sitzt Du in 'nem Raum, ich hatte das letzte Woche mit 12 Entscheidern aus der gleichen Branche, alle mit ähnlichen Positionen, Geschäftsführer, Vertriebsleiter. Alle erzählen im Prinzip das Gleiche, was ihre Herausforderungen sind, ne. Aufträge gehen zurück unter Not, gerade in der Industrie Und dann präsentierst Du allen das gleiche Thema. Alle sind begeistert und sagen, wow, haben wir noch nie gewusst, dass Du mit Video- und Videobotschaften, Produktvorführung, also gerade Videobotschaften und Vertrieb sind der Knaller. Okay.

Ich hab's bisher nur mit Sprach mit Sprachnachrichten probiert, aber ich hab letztlich oder gestern, ja, gestern hast Du hast Du was veröffentlicht, wo Du gesagt hast, Du hast dir eine Videobotschaft geschickt. Da habe ich auch kurz drüber nachgedacht, ja, warum eigentlich nicht, klar. Man hat dann gleich das Gesicht Ja, da kannst Du deinen ganzen Charme ausspielen. Richtig, richtig, ja. Da bist Du als Mensch noch noch viel mehr im Vordergrund.

Also gerade gerade Du, der ja schon durch Video sichtbar ist, das das bringt 'n Riesenvorteil. Und genau, dann das war das ist die gleiche Gruppe gewesen, wo ich auch da die Videobotschaften mal an alle Teilnehmer dann geschickt hab im Nachgang. Dann gibt's halt welche, die wie der Fall, den ich gestern geschildert hatte. Der der eine Teilnehmer hat mich gestern angeschrieben. Ich hab zeitgleich, also fast zeitgleich die Videobotschaft aufgenommen und das war wirklich völlig verrückt.

Ihm geschickt. Es kam, der hat, ich hab die die Mail abgeschickt mit dem Link zur zur Videobotschaft. Innerhalb von 4 oder 5 Minuten kam auf Lum schon 'n Kommentar, super prima, klasse, find ich toll, Florian. Minuten später kam eine Mail mit 'ner Terminbuchung für morgen. Das sind die einen.

Der hat der hat genau den gleichen Pain wie die anderen auch und dann gibt's andere, ja, ich weiß, die ist schon toll, ist super, aber wie kriege ich jetzt meine Vertriebsmitarbeiter motiviert, da sich vor die Kamera zu Also die Na gut, ich meine vorsichtig. Ja, ja. Also zwingen kann man natürlich keinen, wie man auch in den in den in den Markenbotschafterprogramm sieht. Dann kann man ja auch, wie es andere machen, dort einen Bewerbungsprozess machen, wer hat Bock dazu, wer hat Lust dazu? Weil 1 ist sicher, Lust brauchst Du und Du musst Spaß dran haben, ansonsten geht es echt in die Hose.

Ja, dort Und wo Du triffst, das haben wir ja gern. Sorry. Macht keinen Sinn, nee. Nee, also was wir erlebt haben, Du triffst dadurch auch so die berühmten Hidden Champions im Unternehmen, also die ungeschliffen Diamanten. Ja.

Das haben wir auch 'n paarmal erlebt. Also Leute, die die eigentlich keiner aufm Schirm hatte, was da son Thema betrifft und dann bist Du im Workshop, wir machen jetzt ja keine spezielle Markenbotschafter Workshop, aber Videokommunikation breit gefächert. Da gehört das Thema, wenn Sie's möchten, auch dazu. Und dann sind welche, die dann son kleines Studio Setup dann immer dabei, die dann zum ersten Mal dann mit mir rühren kommen und feststellen, ey, das ist ja meins. Ne, also wirklich so dann davor sitzen, so, ach, wir kommen bei der Tagesschau und jetzt das Wetter, ah, das macht doch total Spaß, das will ich machen, ne.

Und das ist so, also gerade von Unternehmensführungsseite habe ich's oft erlebt, dass zu sehr in Problemen gedacht wird oder man sich Sorgen macht über ungelegte Eier. Ja. Und jetzt gerade in den aktuellen Zeiten schwierig. Man muss auch mal 'n bisschen Mut haben, einfach mal 'n bisschen Mut, Weil das ist, was was sollte 'n passieren, ne? Also bestellt, ne Marke, wie wie der wie der wie der Echtest bei der A-Klasse.

Von damals, das war ja die beste Werbekampagne überhaupt. Also das wurde ja breitgetreten und genauso sehe ich das halt auch. Dann machst Du halt mal was und wenns halt in die Hose geht, ja, was soll denn passieren? Es stirbt ja keiner. Also von daher kann man das ja kann man das ja einfach mal ausprobieren.

Na ja, aber dafür haben, vielleicht davor haben so viele Leute Angst und gerade Unternehmen auch Angst, mal zu scheitern und 'n Fehler zu machen und das öffentlich kundzutun. Das ist genauso, wie sich viele Unternehmen immer noch daran festhalten, dass sie ihre Außendarstellung, angefangen von der Webseite bis hin zum Imagefilm, auf Hochglanz poliert haben. Imagefilm ist für mich so das klassische Beispiel. Wie viel Unternehmen habe ich schon gefragt und habt ihr 'n Imagefilm? Ja, warum habt ihr den?

Ja, der Chef wollte den. Also das ist wirklich eine häufige Antwort. Und und habt ihr da irgendwelche Zahlen, ob der was bringt? Nee, nicht wirklich. Na ja, und dann guckst Du mir an, Hochglanz mit Schauspielern, Drohnenflüge sind ja seit 'n paar Jahren hip, aber auf der Website ist nicht mal 'n Foto von den Mitarbeitern.

Richtig, ja, ja. Da einfach mal die auch auch grade in der Industrie. Wir hatten bei meinen alten Arbeitgeber hatten wir einen, der hat, ich weiß nicht, der ist 45 Jahre lang. Wir haben, der hat Reflektoren für Leuchten gepresst. Das war 'n Urgestein.

Der hat noch eine uralte Maschine gehabt, dort mal einen Porträt von sonem Mitarbeiter zu machen und zu zeigen, Mensch, der ist immer noch hier. Das ist von Anfang an, Wir ja, die Vorschläge sind immer irgendwo an der Wand abgeprallt und ich find das so schade. Und im Endeffekt, man man Menschen kaufen von Menschen. Ja. Das ist nun mal so.

Und nicht von einen KI generierten Mail oder von sonst irgendwas. Und deswegen die Menschen vorzustellen, ist das das Einfachste, was es gibt. Ja, und selbst wenn's nicht perfekt ist, also das verstehe ich auch nicht. Ich hab jetzt auch ganz häufig Also Fragen bei Netzwerktreffen oder oder auch Unternehmertreffen gehabt, wie siehst Du das denn mit mit KI generierten Videos oder mit mit Avataren? Es gibt da keine Wahrheit, keine endgültige.

Ich persönlich aus meiner Sicht, aus meiner Erfahrung und das Thema Videokommunikation mache ich jetzt, wenn man's streng nimmt, seit 2009, seit 2009 10 rum. Schwerpunkt Schulung, Lerninhalte, jetzt in den letzten Jahren halt auch viel Öffentlichkeitsarbeit. Ich halt's für absolut schwachsinnig. Du kannst natürlich im im First Level, das ist auch 'n 1 meiner Podcastgäste, der drauf spezialisiert hat, meinte das auch, First Level heißt, auf der Webseite hast Du 'n 'n Chatbot mit Video. Ist was ganz anderes, aber wenn Du wirklich das Unternehmen proaktiv repräsentieren willst, komm ich nicht mit mit Avataren.

Ich will ja auch jetzt nicht irgendwas künstlich Generiertes kennenlernen und die Leute merken's, die merken's immer noch. Natürlich, natürlich. Ich ich will was Echtes mit Fehlern erleben. Das ist doch, das ist doch, der ist ja genauso wie ich oder die ist so wie ich, die und das macht ja auch Mut, ne, wenn's halt nicht perfekt ist. Ja, ja, nein, da stimme ich auch komplett komplett zu und das und das ist ja, ja, das macht er den, der das macht einen ja nahbar.

Ja, das ist es definitiv. Ja. Was würdest was würdest Du sagen bei LinkedIn? Du sagtest ja eben schon, Kontinuität ist wichtig. Wie ist so dein dein Vergleich?

Nun ist LinkedIn natürlich dein Hauptkanal, aber Du Du besp spielst ja alle alle Plattformen gleichermaßen, hast Du eben gesagt. Was würdest Du sagen für dein Thema B2B, erklärungsbedürftige in Anführungsstrichen Produkte, also sehr, sehr spezifisch auf eine starke Zielgruppe, wo wo läuft's am besten? Ja gut, da Also oder wo? Ja, also da da sehe ich natürlich bei mir LinkedIn als als Plattform Nummer 1. Wir haben ja, als wir angefangen haben mit den mit den Erklärvideos, haben wir gesagt, na gut, so, jetzt haben wir das Video.

Wollen wir das jetzt wirklich nur auf LinkedIn veröffentlichen oder auch woanders? Und dann haben wir gesagt, na gut, dann wenn wir jetzt das einmal haben, dann nutzen wir das doch auch für Youtube und für Instagram. Somit sind die 2 Plattformen auch abgedeckt. Aber wir streuen natürlich dann, wir versuchen dann Also Instagram ist dann halt eher, wo das das Veröffentlicht Datum abends, also die Zeit ist dann abends eher, wo wir das veröffentlichen. Bei LinkedIn, meine Community ist meistens früh gut unterwegs, dann merkt man das dann schon, wo wo dann die Reaktionen herkommen.

Ja und Youtube nehme ich einfach nur als Verlinkungsplattform, muss ich sagen. Mhm. Ja. Also die Erfahrung, die ich gemacht hab, ich mach ja, ich erstelle ja aus aus Podcasts immer so kurze Snippets 9 zu 16. Eine Sache, die ich jetzt festgestellt habe, das hat 'n Kollege von mir gemacht, normalerweise habe ich immer nur ein Snippet pro Podcastfolge, der haut zwischen, ich glaub, 5 und 8 raus.

Das ist natürlich auch super, weil Du einfach mehr Content durch natürlich mehr Traffic hast. Was ich festgestellt hab, völlig verrückt, wenn ich jetzt so von unserem Podcast zum Beispiel das das Video bei LinkedIn veröffentliche, auf den Podcast aufmerksam zu machen, lass es mal 200 Impressions sein, die es mittlerweile bringt, ne. Also wie gesagt, die die Reichweite ist ziemlich im Keller bei LinkedIn. Das kriegen meine Shorts bei Youtube manchmal innerhalb von 2 Tagen. Mhm.

Also es ist nicht so, dass ich viel bei Youtube sonst mache, aber seitdem ich die Shorts hochlade, sind die Zugriffszahlen deutlich gestiegen. Vorher war es echt im kaum wahrnehmbaren Bereich. Deshalb, wie wie wie sieht's da bei dir aus? Hast Du ähnliche Erfahrungen gemacht? Das, also dadurch, dass es ja, also man man hat ja analysiert, wo wo jetzt, wie jetzt die beste Zeit ist zu veröffentlichen.

Und es kommt auch immer drauf an, wie die Interaktion drauf ist. Also ich würd das ich würd das gleichstellen, was LinkedIn und Youtube ist. Also das, Also ich könnt jetzt dort nicht differenzieren, muss ich sagen. Instagram, ja, ich mach das halt, aber da es sind jetzt keine keine großen Zugriffe drauf, außer aus meiner direkten Community. Aber dass ich jetzt daraus mehr Follower generiere, eher nicht.

Da muss ich irgendwas, dann muss ich dann schon irgendwas anderes Verrücktes machen zwischendrin oder mal kurz 'n Projekt vorstellen oder irgendwie so was. Aber bei den Videos ist das wirklich, man versucht's schon locker und und interessant und lustig zu gestalten. Ja, also kurzweilig sagen wir's so. Aber ich könnte jetzt nicht sagen, dass dass da jetzt LinkedIn besser läuft wie Youtube. Mhm.

Ja. Na gut, für TikTok müsstest Du noch mal komplett anders passieren Ach so, das hat man am Anfang gemacht. Ich das waren wir dann aber echt, wo ich sag, nee, Britta Bäron sagt ja, sie konzentriert sich auf eine Plattform. Und da bin ich ja schon mit mit 2 Plattformen ganz gut dabei, also von daher. Aber es ist trotz alledem immer, ja, immer im Hinterkopf.

Man muss sagen, Mensch, hättest Du jetzt nur mal 'n Bild davon gemacht? Das wär doch eine gute Geschichte gewesen. Mhm. Ja, ich hab halt festgestellt, also ich bin jetzt nicht der große Youtube Fan geworden deswegen, weil ich auch da gar keine Community aufgebaut habe bisher. Ich hab nur festgestellt, dass einfach als Abfall in Anführungsstrichen Plattform als Zweitverwertung zu nehmen, kann je nach Videothema echt richtig viele Aufrufe bringen, aber keinen einzigen Follower.

Das ist das Verrückte. Ich hab unheimlich guten Traffic, also also für Youtube ist es 'n Witz, aber für meinen Kanal echt gut, aber keine Follower letzten Endes. Also von daher LinkedIn ist einfach Es ist ja auch es ist ja auch manchmal interessant, wie lang bleiben denn die Das Schöne ist da ja die Auswertung, ne. Wie lang bleiben sie kleben, Ja. Dann klicken sie weg.

Also das ist ja dann oftmals oftmals ist es ja bei mir auch so, die hören das Intro und sagen sich, okay, das interessiert mich oder das interessiert mich nicht. Dann merkt man das dann schon. Mhm. Also das ist das ist gut zu analysieren, muss ich sagen. Definitiv, ja.

Noch mal zu LinkedIn, weil wir ja drüber gesprochen hatten, dass, ich würde nicht behaupten, der der der allergrößte Teil, aber wahrscheinlich der überwiegende Teil der Unternehmen sich noch nicht mit dem Thema Sichtbarkeit, egal ob jetzt durch Text, Bild oder Video, bei LinkedIn anfreunden kann. Was sind so aus deiner Erfahrung, so aus deinem Weg und mit den mit den mit den Feedbacks und auch, sage ich mal, Höhen und Tiefen, die Du hattest, 3 Tipps, die Du jetzt jemandem geben könntest, wolltest, würdest, der, sag ich mal, eine ähnliche Position im Unternehmen hat wie Du, also eine hohe Expertise, Lust an dem Thema, aber sich noch gehemmt fühlt, damit zu starten, vielleicht auch, weil er das Gefühl hat, ich werde da von Unternehmensseite nicht unterstützt, also einfach mal anzufangen oder was würdest Du sagen, sind so die 3 wichtigsten Tipps da zu dem Thema? Also man muss man muss erst mal den ersten Schritt machen, ganz klar. Einfach anfangen. Das ist eigentlich das das das Einfachste, was es gibt.

Anfangen und gucken, wie's wie's wirkt. Und bei uns war das ja auch einen einen einen wirklich einen Learning, wo wir gesagt haben, Mensch, wir haben das und das gemacht und sich auch nicht schämen. Das ist Du bist 'n Mensch, Du stehst vor der Kamera, Du verhaspelst dich auch mal. Du nuschelst, was auch immer, dann dann ist das so. Und ich hab da wirklich Mhm.

Also das zum Video, da hat mich damals damals eigentlich inspiriert eine, die für die BKKK mal für eine Krankenkasse gearbeitet hat. Mhm. Und die hat die elektronische die elektronische Patientenakte erklärt. So jeden jede Woche mal 'n anderen Snippes, die hatte einen Erklärdienstag. Und die hat mich da voll inspiriert und hab gesagt, Mensch, das ist total cool, das machst Du jetzt ja.

Machst jetzt auch solche Videos. Und im Licht gab's so was noch nicht. Jetzt sind natürlich einige nachgezogen, die dann in der in der eigenen Bubble sind, die dann auch solche Erklärvideos machen. Aber da ist auch wieder dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben, dranbleiben. Also nicht verzagen und wenn dann mal ein Video in die Hose geht, dann trotzdem Neues machen und immer wieder, immer wieder, immer wieder.

Also einmal starten, dann zweiter Punkt, durchhalten. Und dritter Punkt, kreativ sein. Hören, was der Markt will. Hören, was Man hat ja auch in seinen in seinen persönlichen Kontakten so ja, so Fragen, die immer wieder auftreten und die einfach behandeln. Und dann kann eigentlich kann das eigentlich nur mal funktionieren.

Und entweder und dann ist ja auch noch, entweder man mag die Nase oder man mag die Nase nicht. Das ist ja auch son Terrain. Das ist das Wichtigste. Ja, ja. Ja.

Also authentisch bleiben. Aber was sowieso. Was würdest Du denn sagen, weil eine Sache, die hatten wir eben ja auch schon, die die spukt bei mir noch im Kopf rum. Ich stell mir jetzt vor, weil ich hab das in den anderthalb Jahren, wo ich angestellt war, da war da da war mein damals schon sehr guter mittlerweile seit 26 Jahren bester Freund, mein Chef. Der war nicht Geschäftsführer, aber er war zumindest Abteilungsleiter und und wir hatten immer eine Menge Ideen.

Also wir waren beide damals Singles und sind immer nach Feierabend im Sommer 'n Biergarten und hatten dann tolle Idee, also wirklich, das war nicht nur Blödsinn, es waren auch tolle Ideen dabei, was im Unternehmen verändern könnte und auch neue Produkte. Und 1 der Gründe, warum ich dann gekündigt habe, war, dass ich immer das Gefühl hatte, ich lauf gegen eine Wand. Also es hieß immer, ja, bring neue Ideen ein und so, aber letzten Endes wurden die nie gehört. Das Verrückte war, ich hab in 'nem Unternehmen gearbeitet aus der Musikelektronikrichtung und ich war da, also ich hätte die Geräte nie entwickeln können, aber ich war der Einzige im Unternehmen, zumindest von der festen Crew, der mit sonem entsprechenden Studium Studium Background auch wirklich über die Anwendung Bescheid wusste und da hat er auch Leute aus der Studios Szene kannte. Das hat mich irgendwann so frustriert, dass ich, wie gesagt, gekündigt habe.

Hast Du eine Idee oder 'n Tipp, was, wenn jemand wie ich Lust hat, so was zu machen? Ich kann ja nicht als Angestellter einfach hingehen und jetzt zu zu dem Thema, was mein mein Arbeitgeber ja auch bespielt, mich als Markenbotschafter aufbauen, auch wenn ich ihn nicht nenne, also, ne Bauch brauchen wir uns das kann ja zu Ja, ich hab schon erlebt, dass es zu Spannung geführt hat, dass manche Unternehmen sich da aufn Schlips getreten fühlen. Aber es ist ja auch eine Frage der Überzeugung. Mhm. Ist am besten, wenn Du den Arbeitgeber auch im Rücken hast, ne?

Das das ist natürlich das das, ja, das Allerbeste. Ich sowohl, also ja, ich kann jetzt ich kann jetzt nur aus meiner Erfahrung reden, sowohl mein alter Arbeitgeber, der hat es, ich mein, der hat es toleriert und der fand's auch gut, aber man hat dann gesagt, Mensch, lass uns doch mal was machen. Und Mensch, wieso Also man ist immer in die Diskussion gegangen, warum wird das nicht weiterentwickelt? Und das ja, kein Budget, kein das, kein das, kein das, kein Personal, waren dann immer die Ausreden, wo ich sag, na gut, dann dann mach ich das halt für mich. Dann mach ich's halt für mich.

Und hab dann über den, hab dann ja markenneutral meine Videos gemacht. Deshalb musste ich dann halt in der Freizeit machen. Das ist dann halt die Extrameile, die ich gehe. Aber natürlich auch Projekte vorgestellt, die ich bearbeitet habe. Und ja, ich muss sagen, das mache ich jetzt, also ich bin jetzt 7, 8 Wochen Status jetzt bei den neuen Unternehmen.

Das mach ich jetzt auch so in der Hoffnung, dass man das irgendwann mal positiv sieht und das vielleicht ausbaut. Weil ich mein, prinzipiell haben sie mich so eingekauft. Also sie wussten, was ich mache. Sie wussten, wie ich's mache. Und sie wussten auch, wann ich's mach.

Und da muss ja schon die Akzeptanz da sein, also die haben mich ja so kennengelernt und eingestellt. Aber ich würde mir mehr wünschen. Also meine Frau, wenn wieder den Thema meine Frau im Marketing hätte gesagt, wenn der Mister Licht bei mir in der Firma anfängt, dann hätt ich doch was richtig Geiles gemacht. Ich hätte dort Ja. Wir haben jetzt Mister Licht bei uns im Team.

Auf der Vertriebstagung auf der Vertriebstagung wird gesagt, ja, jetzt fragen wir mal unsere Prominenz, was wir von der Vertriebstagung halten, wurde ich angesprochen. Ja, aber warum nutzt man denn das nicht? Warum nutzt man die Reichweite von 'ner einzelnen Person nicht, zu sagen, hey, wir als Leuchtenhersteller haben jetzt 'n Mister Licht im Team. Freut euch drauf, er bedient das Gebiet, bla bla bla und ist dort und dort zu finden und Kurzporträt und, trallala. Ich weiß es nicht.

Es, ja, das ist Also mir fällt nur an. Ich bin sprachlos, aber das ist nichts Erst mal, was ich jetzt höre. Das Einzige, was mir zu einfällt, ist einfach dämlich. Also es ist dämlich ungenutztes Potenzial Schade, ja. Links liegenzulassen und es ist ja noch gar nicht mal das jetzt, also Du bist nicht der Einzige, dem's so geht, auch alle anderen ist ja so, die Reichweite ist ja schon da.

Das Unternehmen muss ja da gar nicht mehr viel investieren. Die Technik ist auch da. Sie müssten dir nur den Freiraum geben, dass Du's nicht in deiner Freizeit machst. Und sag ich mal, das Okay, das ist vielleicht auch eine, wenn Du's überhaupt möchtest. Es ist so einfach, weil die Motivation kommt eigentlich immer, das war meine Erfahrung bei den meisten Markenbotschafter von denen, dass die das machen wollen.

Und wieso lässt man sie gegen die Wand laufen in Zeiten? Ich mein, gut, ich weiß es nicht, wie's 'n Unternehmen allen geht, aber die Tendenz ist doch so, dass sich jedes Unternehmen über Sichtbarkeit und Umsatzzuwächse freuen würde heute. Genau, genau. Also das ist ja das ist ja kein Marketingbudget von 100000 Euro notwendig. Da das ist es ja, ne.

Und dann und dann scheitert's dann scheitert's an an Kleinigkeiten. Ich mein, die Mitarbeiter, die sind, die supporten mich und wird es willen. Dann muss ich sagen, also die die ganzen Kollegen, die kommentieren und teilen und liken und tun und machen. Aber so, dass man sagt, okay, die die Unternehmensseite, die geht mal irgendwo in eine Reaktion rein. Oder überhaupt das Unternehmen geht mal in eine Reaktion rein.

Da ist es gar nicht. Und das ist das Du weißt, was ich glaube? Das ist 'n Generationenproblem. Also das Spannende ist, ich war jetzt letzte Woche grade bei 'nem, wobei das gar nicht Thema war wie Du, aber einfach mal nur so, ja, bei 'nem bei 'nem großen, mittelständischen Unternehmen und da sind aktuell 3 Generationen, sage ich mal, in Charge, ne. Der die die 1.

Generation, die das Unternehmen im Prinzip groß gemacht hat, es fadet grade langsam aus. Die 2. Generation ist jetzt in der vollen Verantwortung, die 3. Generation, die steht schon bereit. Aber ich hatte das Gefühl, dass die die die 3.

Generation oder eigentlich ist die 4. Sogar, aber die junge Generation schon was zu sagen hat und 'n gewisses Gewicht hat, wenn's neue Themen geht. Und das habe ich auch schon bei ein paar anderen, das sind leider wenige Unternehmen erlebt, dass wenn nicht schon eine Geschäftsführung, ich sag mal jünger als 50 da ist, zumindest zwar auch wenn's inhabergeführt ist, auf die Jüngeren gehört wird, weil da liegt das Problem, weil jemand in der Geschäftsführung, der über 50 ist und selber nicht aktiv ist bei LinkedIn, der kann sich ja gar nicht im Ansatz vorstellen, was möglich ist. Ich erleb's bei unseren Freunden, die also sind die allerallerängsten Freunde, die wir noch haben, wirklich, die wir seit Jahren kennen, die jetzt nicht durch LinkedIn irgendwie Business Freunde sind. Ansonsten alles über den engsten Freundeskreis raus, ist bei uns alles Freundschaften, die in den letzten 3, 4 Jahren entstanden sind durch LinkedIn Kontakte.

Aber wenn ich den aller engsten Freunde das erzähle, was wir den ganzen Tag machen, wie wir an Kunden kommen und warum wir da unterwegs sind, die gucken mich an wie 'n Auto. Die die die, weißt Du, ihr seid da, wissen dieses LinkedIn ist da so was wie Facebook für Unternehmen? Ja, nein. Und wieso seid ihr dann? Warum trefft ihr euch?

Was ist 'n das da so Corporate Influencertreffen? Das ist doch irgendwie und damit kann man Business machen. Sag mal, ich sag mal jetzt 80 Prozent meiner Freunde, Freunde, Business Freunde, nicht an die Allerängsten, aber schon engere Freunde, habe ich über LinkedIn kennengelernt. Ja. Die hätte ich nie kennengelernt anders.

Und das ist das Problem, glaube ich. Die können sich nicht vorstellen, was da für 'n Potenzial hängt. Das ist, ja, ja, genau, genauso ist es, aber auch die Jungen. Die Jungen, die die sich wirklich nicht mit dem Thema befassen, also unsere Geschäftsführung ist echt jung, bis auf den den den Hauptboss sozusagen, sind echt jung, wo ich sag, oh, da muss doch irgendwas gehen. Also ich kann mir das gar nicht vorstellen, also sie sind ja jünger wie ich.

Wo ich sag, man, man muss doch man muss doch nicht nur in seinem Büro sitzen und auf die Zahlen gucken, sondern man muss doch auch mal mal auch mal ja mal durch durch die Büsche preschen und sagen, hier, das sind wir, das können wir. Wir haben nächstes Jahr die Light and building. Ich würde jetzt schon irgendwo son Entstehung, Messestand, was auch immer, würde ich jetzt schon antasern und sagen, hier guckt mal, wir sind nächstes Jahr dort. Kommt vorbei, seht uns live. Aber das ist, dann sind dann wieder die Kompetenzen da, ne.

Sind dann wieder die Kompetenzen da, darf ich das überhaupt machen? Dies und jenes und und das ist dann halt anstrengend, dass man so nicht Ja, und das Traurige ist ja. Dass man nicht vorwärts kommt, ne. Ja. Ja, also das das Traurige dabei ist, ich hatte vor 2, 3 Wochen hatte ich 'n Christian Schmidt von der Firma Keilling Geschäftsführer bei mir im Podcast, den kennen Sie auch schon jetzt 'n paar Jahre und Keil ist 'n kleines Unternehmen fürn Mittelstand, extrem sichtbar durch Christian und durch die Gerda, die Inhaberin, die beide wahnsinnig viel tun und er sagte regelmäßig Die die Gerda auch kaum Unternehmen auf, ne, also mega.

Und er sagte manchmal oder regelmäßig kommen Unternehmen auf ihn zu und sprechen ihn an und haben das Gefühl, das hatte ich letzte Woche bei dem Unternehmertreffen, wo ich war, auch, da habe ich auch mal oben gefragt, kennt er die? Ja, die, die bei LinkedIn wirklich aktiv sind, kannten die, sag ich, was glaubt ihr, wie viel Mitarbeiter die haben? Drei-, 4000. Das ist 'n kleiner Mittelständler, die haben unter 50, aber die haben's geschafft, sich als Marke und so durch durch die Persönlichkeit des Geschäftsführersinnen so so bekannt zu machen. Und weiß ich noch mal sagen will, also Christian kennt sich gut aus, der kommt aus Marketing, der hat schon viel gemacht.

Und der hat 'n schönen Satz gesagt, den ich so unterschreiben kann, den ich vorher auch schon öfters gehört habe, weil sie auf vielen USA unterwegs sind. Er sagt, die Amerikaner sind wahnsinnig gut darin im Klappern. Die können super Show machen. Das heißt, große Show dahinter, tendenziell im Vergleich zu unseren Unternehmen eher heiße Luft. Ne, nicht unbedingt alles schlecht und so, aber die versprechen gerne mal mehr als ist.

Dann kommst Du nach Deutschland, da wird total auf einmal das Statement gemacht. Ich bin gestern meiner Frau witzigerweise auch vom Termin zurück quer durch den ganzen Westerwald gefahren. Mir ist die Kinnlade runtergeklappt. Westerwald sagt dir vielleicht nichts, aber das ist eine Gegend, total ländlich, nichts, aber ein Riesenklopper neben dem anderen. Genau.

Das sind das sind Firmengebäude, Gelände mitten im Nichts, die sind so groß wie 2 Dörfer. Wahnsinn. Aber keiner weiß das, ne. Ist mir letztlich in der Lausitz. Der fährt die Show zu machen.

Genau so durch die Lausitz. Du fährst dort durch eine Industrie nach der nächsten. Wer's auch noch gut macht, ist die Dina Reit von SK Laser. Ja klar, die ist ja Die ist kurzzeitig. Mega.

Also die macht das echt richtig gut und dann auch alles mit Video, hauptsächlich Video. Also es ist auch Und ja, und die Handwerker, die ziehen ja auch jetzt bei LinkedIn nach und das find ich so interessant. Mhm. Also ich mag das und da gibt's einen auch einen einen Schweizer einen Schweizer Sanitär, der braucht die heißt der, glaub ich, total coolen Content, den der macht und mit mit richtig tollen Headlines, mit ich hab einen Scheißjob so auf die Art, aber aber ich hab Spaß dran Ja. Mit mit der Hand im Klo.

Also die machen da, die lassen sich da echt was einfallen und ich staube, das ist auch der richtige Weg. Das ist, das finde ich gut. Also ist eine ist 'n tolles Thema. Sag's mal, ich sag's mal, wie gesagt, was Christian meinte, die Amis machen viel Show, dahinter ist heiße Luft. Bei uns ist No Show, aber viel Substanz.

Aber es ist natürlich viel einfacher, Substanz zu haben und Show zu machen, als keine Substanz zu haben oder wenig. Und wir müssen einfach gucken, dass die Unternehmen sichtbarer werden Absolut. Dass sie einfach, ja, stolz stolz darauf sind, was sie machen, aber auch dazu in der Öffentlichkeit stehen. Das ist dann eigentlich das Problem. Genau.

Meistens immer noch, Show ist was Peinliches. Tu Gutes und rede drüber. Ist ja auch so. Und nicht nur, ich hab einen Baum gepflanzt, sondern ey, guck mal, ich hab hier einen ich hab hier meine meine Industriegebäude mit Fotovoltaik zugepflastert. Oder ich habe eine Schnipsel, 1 1 1 1 zentrale Heizanlage aus Biogas hingebaut, irgendwie so was.

Es muss ja nicht immer nur das Thema gehen, sondern auch eine 1 Haltung, eine Einstellung, Vielfalt, alles Mögliche. Einfach zu zeigen, Mensch, ist ist es cool, hier zu arbeiten. Das ist ja auch Fachkräftegewinnung über LinkedIn. Das ist ja auch son Thema. Wenn Du dich gut auf LinkedIn darstellst, hat man ja auch Bock dort zu arbeiten.

Das ist ja Und wenn viele Markenbotschafter das sagen, hey, hier ist es cool, dann hat man auch vielleicht kein Problem mit Fachkräftemangel. Definitiv und es ist, was mir grad nur einfällt, wahrscheinlich auch 'n großes Hindernis, dass bei Instagram zum Beispiel und bei TikTok halt wahnsinnig viel Fake ist. Also ne, man ist ja mittlerweile schon raus, dass viele der tollen Super Influencer bei bei Instagram hinten und vorne halt, sag ich mal, in welcher Form auch immer, ihre Beiträge 'n bisschen schönen und sich selber viel, viel toller darstellen als es ist, ne. Es gibt ja die berühmten Plätze auf der Welt, wo die tollen Instagram Fotos entstehen, die gar nicht so schön sind. Das sind nur das eine oder die anderen, die sich dann über Väter jünger und hübscher machen, als sie sind und und und.

Und ich glaub, das stößt immer mehr Leuten auf und wenn sie dann hören, Markenbotschaften oder Influencer, setzen sie's gleich, aber das ist es nicht. Bei LinkedIn geht's ja eher darum, eben nicht zu faken, sondern sich authentisch zu zeigen, wie man ist und das muss einfach in die Köpfe rein. Ja. Ja und in die Köpfe der Unternehmen wollen, ja. Genau.

Mhm. Nee, nee, Mensch, wer, normalerweise meist Du ab 45 Minuten eine Abmoderation, bist Du jetzt bei 2 schon. Ich seh, wir hätten eine Menge zu besprechen, aber das können wir an anderer Stelle ja noch mal nachholen. Wir sehen es ja bestimmt nächstes Jahr auf der Hero Con, geh ich mal von aus. Also davon gehe ich ganz stark aus, auf welcher Seite auch immer.

Ich bin auch gespannt, wo ich's sein werde. Also auf jeden Fall bei uns im Studio, wo das Studio nachher sein wird, ist noch nicht ganz klar. Das kann ich jetzt auch noch nicht verraten, glaube ich. Es gibt 'n paar Ideen. Also wir waren ja dieses Jahr waren wir in 1 der VIPlogen Ja.

Im BVB Stadion. Fürs nächstes Jahr gab's die Überlegung, vielleicht mehr auch in die Öffentlichkeit zu rücken. Mal gucken, also wo wir nachher landen werden. Nein, wird wird auf jeden Fall cool werden. Ja, definitiv.

Ich habe mich sehr gefreut über das Gespräch, dass wir uns getroffen haben und Danke, gleichfalls. Freue mich auf ein Niedersehen, wie gesagt, spätestens bei den Herocon und dann alle, die zugehört haben, danke fürs Zuhören und alle, die im Unternehmen tätig sind und jetzt mit dem Gedanken gespielt haben, ah, son son Corporate Influencer Programm oder nennen's Markenbotschafter, kommt vielleicht besser an. Das das wär doch spannend bei uns und vielleicht fange ich mal an, starte einfach, sei mutig, sprich mit mit Kontaktpersonen Vorgesetzten, erklär ihnen auch mal, dass es halt bei LinkedIn wirklich was ganz anderes geht als jetzt bei Instagram, nicht She She und Schön und heile Welt, sondern einfach Authentizität, weil das ist das, was Leute letzten Endes dir dann folgen und deine Inhalte schauen, auch an dir schätzen werden und vielleicht, das ist gar nicht so unwahrscheinlich, dann sogar zu Aufträgen oder neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen wird. Genau so. In diesem Sinne.

Wir sehen uns. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Tschüss. Bis dann. Tschau, tschau.

Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, dann geht mit der Zeit.

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