Cover: #188 - Annette Lindstädt - Von der Notlösung zur Innovation: Online-Events im Wandel
VIDEO RELOADED Folge 189

#188 - Annette Lindstädt - Von der Notlösung zur Innovation: Online-Events im Wandel

21. Oktober 2025 47:14 Min. Zu Gast: Annette Lindstädt
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Worum es geht

Sind Online-Veranstaltungen wirklich tot? In dieser Folge widerspricht Florian Gypser gemeinsam mit Annette Lindstädt dieser provokanten These und zeigt, wie digitale Formate Nähe schaffen können – interaktiv, barrierearm und professionell umgesetzt. Das Gespräch geht der Frage nach, warum Online-Events oft scheitern und wie man sie vom bloßen Ersatz zu echten Formaten mit Mehrwert weiterentwickelt. Themen sind außerdem Zoom-Fatigue, hybride Veranstaltungen und Unterschiede zwischen Unternehmens- und Non-Profit-Formaten.

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Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

Inhaberin von „Lindmanns – Lebendige Online-Veranstaltungen“

Annette Lindstädt ist Inhaberin von „Lindmanns – Lebendige Online-Veranstaltungen“ und setzt mit ihrem Team auf interaktive, barrierearme und professionell umgesetzte digitale Formate, die Nähe schaffen.

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Onlineveranstaltungen, Webinare und Videocalls sind tot. Das habe ich vor einigen Monaten bei 1 Branchenveranstaltung gehört.

Es ist spannend. Die Person, die davon sprach, war jetzt auch nicht irgendwer, sondern hatte eine leitende Rolle in diesem Branchenverband und ich dachte anfangs, es wär 'n Missverständnis, aber es stellte sich doch im Laufe der Veranstaltung raus, dass sie's wirklich ernst meinte und sagte, ja, das Thema ist ja nach Corona durch. Jetzt ist wieder gerade in Bezug auf, ja, Vertrieb oder überhaupt Kundenkommunikation, der direkte Kontakt wichtig. Ich sehe es ganz anders und ja, meine heutige Gesprächspartnerin, die sieht's mit Sicherheit auch ganz anders, denn Annette Lindstedt ist Inhaberin von Lindmanns, lebendige Onlineveranstaltungen, 1 Agentur, die Online Events konzipiert, moderiert und technisch begleitet. Mit ihrem Team sorgt sie dafür, dass digitale Formate nicht distanziert wirken, sondern lebendig, barrierearm und interaktiv sind, vom kompakten Webinar bis hin zu großen virtuellen Konferenzen.

Und genau darüber sprechen wir heute, nämlich wie Onlineveranstaltungen lebendig nahbar und wirksam werden können und wir schauen, was gute digitale Formate ausmacht, wo ihre Grenzen liegen und warum sie so viel mehr sind als eine Notlösung. Grüß dich, Annette. Schön, dass Du bei mir heute zu Gast bist. Hallo Florian, vielen Dank, dass ich zu Gast sein darf. Freu mich sehr.

Ja, gerne. Ich hab dir natürlich jetzt eine Steilvorlage gegeben mit meiner mit meinem Erlebnis Anfang des Jahres und ich lass dich jetzt direkt schon mal gegen die Wand fahren, weil bei mir, ja, je wer meinen Podcast kennt, weiß, was jetzt kommt. Ich starte nämlich immer, das ist son kleiner kleiner Break mittendrin mit mit 3 Eisbreaker Fragen, bevor wir dann ins Fachliche einsteigen und das möchte ich natürlich auch bei dir, die alte Tradition, die ich jetzt seit 2 Jahren habe, auch weiterführen und dann gehen wir direkt voll ins Thema rein. Alles klar? Jo.

Frage Nummer 1, bisschen philosophisch betrachtet, wenn Du 1 Tages auf dein Leben zurückblickst, welche eine Fähigkeit oder Tätigkeit, die Du heute noch nicht beherrschst, möchtest Du dann 1 Tages beherrschen? Das ist eine gemeine Frage. Musst mich auf eine beschränken? Musst mich auf eine beschränken? Ja, ich glaub, also die meine Frage, muss ich mich auf eine beschränken, gibt schon die Antwort.

Ich glaube, ich wäre sehr dankbar, wenn ich mich besser fokussieren könnte. Ich bin einfach immer so vielseitig interessiert und wenn ich jetzt mehr sagen dürfte, würde ich sagen, ich würde gern Gebärdensprache können und endlich Niederländisch lernen und endlich Ukulele können und solche Dinge, die ich irgendwie alle nicht unterkriege in meinem Vierundzwanzigstundentag, deswegen Fokus wär ja echt cool, wenn ich das irgendwann mal hinkriege. Es klingt sehr danach, dass Du ein Kreativmensch bist und das kenne ich von mir meiner Frau, die ist Musikerhören, Videografin, Musikproduzentin, die spielt übrigens Ukulele. Und ich bin jetzt nicht zu 100 Prozent der künstlerische Typ, aber hab auf jeden Fall eine sehr, sehr ausgeprägte künstlerische Ader oder kreative Ader eher, nicht nicht künstlerisch. Deshalb kenne ich das absolut.

Du hast 5000000 Ideen und das würde ich gerne noch. Das ist, ja. Ja. Ukulele ist übrigens einfacher als man denkt. Kann ich dir schon mal die Angst davor nehmen, falls Du das hast?

Ich hab nicht 'n paar Jahre das gemacht und hab's dann aber nicht weiterverfolgt. Also ich hab hier eine stehen und ja irgendwann, mein Standardspur ist immer, irgendwann manchmal Langeweile habt, dann fange ich wieder an und ich glaub, der Zeitpunkt wird nie kommen, dass ich mal Langeweile hab. Das ist die Standardausrede für Dinge, die man irgendwie nie so richtig, ist genauso wie ich könnte, wenn ich wollte. Das ist auch so. Ja.

Da hat meine Frau mir zu an zum Anfang unserer Beziehung, da waren wir, glaube ich, 2 Monate zusammen, irgendwie hatte ich den Spruch mal gebracht, hat sie mir den aufn T-Shirt drucken lassen. Ich könnte, wenn ich wollte, ja, ja. Ist gemein. Also sie hat's liebevoll gemeint. Das war damals ja auch eher witzig, hoffe ich zumindest.

Ja, Frage Nummer 2, hat auch schon mal vielleicht 'n bisschen was mit deiner deiner Arbeit zu tun, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Und da muss ich immer dazu sagen, mach den Kopf ganz weit auf, es kommt eine gute Fee und sagt, komm, kost, was kost die Welt? Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten, sowohl physisch, also wo Du bist, als auch mit dem, was Du dann tust? Was wär dein absoluter Traum und wo? Das ist eine tolle Frage.

Also inhaltlich würde ich gar nicht so viel anders machen. Da bin ich schon sehr happy mit dem, was ich gerade tue, weil es so vielseitig ist. Gut, auf Buchhaltung, Personalkram könnte ich vielleicht verzichten und all diesen Krempel, aber alles andere finde ich ziemlich genial. Bleibt der Ort. Ich hab's hier auch sehr schön und hab das alles schon ganz gut eingerichtet, aber ich glaube, ja, wenn wenn's, es ist zum einen das das finanzielle Thema, aber auch die Frage, wäre das sinnvoll und machbar, aber ich, ja, wenn die Fee käme, würde ich sagen, ich hätte gerne einen vollelektrischen, super mit total High End Technik und Arbeitsplatz ausgestatteten Van, der komplett autark ist, also irgendwie mit Solarmodul aufm Dach, mit natürlich Satelliteninternet.

Ja, also irgendwie son son mobiles Ding, in dem ich so arbeiten kann wie hier. Ich weiß nicht, ob man einen höhenverstellbaren Schreibtisch in einen Van bekommt, das wäre dann noch rauszubekommen, das müsste die Fee dann irgendwie hinkriegen. Ich glaub, das fände ich cool und dann immer mal, wenn ich Lust hab, irgendwo in Europa rumcruisen und von da aus arbeiten. Das fände ich ziemlich klasse, ja. Klingt super.

Kann ich mich sofort mit identifizieren. Ich würd vielleicht 'n bisschen bisschen dekadent, wie ich bin, noch dranhängen. Also dauerhaft wohnen würde ich da nicht drin, aber arbeiten, dass das Büro immer dabei ist. Das wär ziemlich gut und dann vielleicht 'n Ferienhaus mieten Ja. Bin ich absolut bei dir.

Genau, sehr schön. Immer mal wechseln zwischen hier und dort und ja, es fände ich nicht schlecht. Ja, spannend. Dann kommen wir zur dritten Frage. Welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnet oder würdest Du gerne noch begegnen und was hättet ihr besprochen oder würdet ihr besprechen?

Das ist son bisschen wie eine Aufwärmübung beim Sport gerade, ne, so. Ja, ja, genau und das hier Die dann in Strecken. Schwierig. Also spontan fällt mir ein, Meryl Streep, weil ich Okay. Das Fangirl von ihr bin.

Ich würde wahrscheinlich erst mal ehrfürchtig dasitzen und wenig sagen können. Ich würd sie vielleicht fragen, wie man so schlagfertig und toll wird wie sie, ob man das lernen kann oder ob sie das schon immer war. Ja, das ist so die 1. Person, die mir einfällt. Dann passt's auch, dann soll's auch so sein.

Ja. Also es gibt ja kein Richtig und kein Falsch. Nee. Die einzige Erfahrung, die ich gemacht habe, na ja, so Riesensuperidol habe ich nicht, irgendwie habe ich mich davon verabschiedet. Ich war ja in der Musikbranche unterwegs, hab jetzt nicht so die riesengroßen Megastars, aber schon einige Stars kennengelernt und ich denke mir manchmal, es ist besser, sie nicht zu treffen.

Das Man hat ein ganz anderes Bild, als sie nur Ja. Geklärt sind. Genau und das das ist genau das Problem bei dieser Frage, dass man manchmal so Personen im Kopf hat und dann denkt, ob der in echt dann wirklich so spannend ist. Das ist genau die Frage, ja. Ich hatte mal das große Glück und durfte mit Joachim Gauck reden zufällig, 2 Stunden beim Mittagessen.

Okay. Das war richtig cool. Das war richtig cool. Also es muss nicht immer verkehrt sein. Ich weiß 'n guter Freund von mir.

Der war auch in der Musikbranche tätig und der hat als rechte Hand von 'nem ganz bekannten deutschen Musikmanager gearbeitet und eine Zeit lang war er, der war bei 'ner großen Plattenfirma, war verantwortlich für Chris Reer. Der hatte mal eine Phase vor 'n paar Jahren, wo er nach 'ner schweren Krebserkrankung, ich glaub, der hatte noch eine 2. Danach, seine Faraldysammlung verkauft hat und das gesamte Geld darin investiert hat, sich in in Montreux oder Lausanne, ich glaub, Montreux war das, da gibt's 'n großes oder Genf gibt's 'n großes Tonstudio oder in der Nähe irgendwo, ein Jahr oder anderthalb Jahre einzuschließen mit seiner Band und jeder seiner Bandmitglieder durfte eine eigene CD mit der ganzen Truppe produzieren. Also die haben 8 CDs produzieren im Jahr und mein mein Freund, der hat das damals betreut und dann waren die beim Jazzfestival in Montreux beim Abendessen mit Chris Reer zusammen, der sagt, der ist völlig völlig aufm Boden geblieben. Der hat Interviews in Jogginghose und Unterhemd gemacht, aber nicht, weil er degraddent war, sondern wenn er sagte, Leute, ich bin 'n normaler Mensch.

Und bei dem Abendessen waren Eric Clapton und Bibi King und noch jemand, den ich vergessen hab. Und mein Freund meinte, das war dann, Du hältst einfach nur die Klappe, schützt den Kopf und wenn die Götter sprechen, sei still. Da da das war eine Erfahrung und der hat sehr viel mit solchen alten Hasen zu tun gehabt. Das war der 1 der wenigen, die mir gesagt haben, dass es nicht enttäuschend war. Die sind aber auch keines, die haben auch keine Starerlügen im im Sinne von wer bist Du denn oder so gehabt, von daher.

Angenehme Menschen. Ja, schön, spannend. So, jetzt haben wir unser Gehirn mal 'n bisschen aufgewärmt. Genau. Jetzt kommen wir zu der Steilvorlage.

Onlineformate sind tot oder eine Notlösung. Was sagst Du dazu? Ja, wo fange ich an? Sagen wir mal so, 20 20 in der Pandemie, als wir gegründet haben, da waren Onlineformate eine Notlösung, weil alle in heller Aufregung waren und aus Gründen ihre Veranstaltungen absagen mussten und dann glücklicherweise zu uns kamen und sagten, geht das online, wenn ja, wie und wie machen wir das? Natürlich hat sich der Markt sehr verändert seitdem, ganz klar.

Also wie gesagt, damals war es sone Notlösung und es war auch son bisschen sone Bild West Side und man hat versucht, Onlineveranstaltungen wirklich als Abbild 1 Präsenzveranstaltung zu machen, sprich, man hat auch viel Programm ausprobiert. Also wir haben viele Veranstaltungen begleitet, bei denen wir tolle Rahmenprogramme organisieren durften und so weiter. Dann kam sone Phase 20 21 rum war das, da merkte man schon, okay, dieses handgestrickte, schnell Hilfe, ich brauche eine Notlösung, das war dann vorbei, die Ansprüche sind gestiegen. Da haben wir dann auch so die ersten Anfragen für Trainings bekommen, weil die Organisationen auch lernen wollten, wie man Onlineveranstaltungen gut und lebendig macht und dann kam 22 son bisschen, was ich immer den das Hybridexperiment nenne. Vielleicht sprechen wir später auch noch über Hybrid und was ich dazu denke.

Da haben dann viele so, da war ja die Pandemie am Auslaufen, viele haben schon wieder in Präsenz geplant, aber so sicherheitshalber in Hybrid und so seit 23 beobachte ich, dass man wieder son bisschen zurückkommt zu kleineren, kürzeren Formaten. Also man kommt einerseits zurück zur Präsenz, ich weiß nicht, ob sie das mit deinen Erfahrungen deckt. Man kommt viel wieder zurück zur Präsenz und das ist ja auch berechtigt, weil viele Formate auch einfach in Präsenz besser funktionieren. Das will ich auch gar nicht Absolut. Bestreiten und man man geht bei den Onlineformaten son bisschen zurück zu kürzeren Formaten, weil man sich sagt, na ja, es lohnt sich ja nicht für eine Stunde oder anderthalb irgendwohin zu fahren und da ist online schön praktisch.

Wir sind der lebende Gegenbeweis, dass online nicht tot ist, weil ich mein, wenn online tot wär, gäb's, lehnt man's nicht. Ja, also das das Problem, was ich sehe und das ist vielleicht der Hintergrund hinter der Aussage ist, dass ich beobachte, dass es son bisschen son Backlash gibt. Dadurch, dass man wieder zurückkommt zu diesen kurzen Formaten, gibt's oft, die denke, na ja, online ist ja nicht so schön wie Präsenz und das ist gut für die kurzen Formate. Es darf auch nicht so lang sein, weil es ja so anstrengend ist. Gleichzeitig packen die Leute aber wahnsinnig viel Content in diese kurzen Onlinedinger und dann sind die natürlich nicht schön.

Also dann sind die vollgestopft mit Content. Man man kann kaum durchatmen, es wird wenig Interaktion geplant und dann sind die auch nicht gut. Ja, das ist dann vielleicht damit gemeint, dass online tot ist, aber online gut gemacht ist super lebendig. Ja, definitiv nicht. Ich behaupte in vielen Fällen ist es sogar das bessere Format.

Also ich kann's in in in allen Bereichen, was Du gesagt hast oder was die zeitlichen Abläufe betrifft, kann ich's bestätigen, vielleicht mit anderen Ausprägungen. Was ich festgestellt habe, ist, die Begründung, warum viele sagen, online funktioniert, ist nicht, ist die Tatsache, weil sie's einfach miserabel durchgeführt haben. Viele Formate heutzutage Also was mich manchmal wirklich 'n bisschen genervt hat, war teilweise auch eine leichte Arroganz gegenüber der technischen Seite. Dieses, ah ja, Content is King gibt's ja diesen für mich mittlerweile dummen Spruch, weil die Zeiten sind vorbei. Die Menschen sind anspruchsvoller geworden, nicht nur bei Onlineformaten und das zurecht, weil ich komme ja aus der technischen, aus dem technischen Bereich ursprünglich und man ist gerade in der Industrie jahrelang belächelt worden.

So, ihr seid ja nur die Technik, also auf dem Niveau von, ne, keine Ahnung, was was noch drunter ist. Ich hab's auch live bei Konzernen, für die wir gearbeitet haben, allerdings in 'ner beratenden Rolle, mitbekommen. Wenn dann die Technikfirma kamen, die wurden behandelt wie der letzte Dreck, also wirklich wie der letzte Dreck. Das fand ich immer schlimm und mit der Einstellung ist halt häufig auch dem dem Onlineformat entgegengetreten was wir erzählen, ist so toll, da reicht jetzt auch das Webcam Mikrofon und Licht brauchen wir nicht und das eingebaute Kamera, das reicht auch. Auf der anderen Seite, die, die sich's aber angeguckt haben oder auch häufig angucken mussten und noch müssen, gerade in Unternehmen, wenn's ums Trainings geht oder so, die sind total frustriert und genervt.

Sie sagen halt nur nichts insbesondere, wenn sie's halt gucken müssen, weil's, ich hab jetzt letztens mit 'nem Bankberater gesprochen, der sagte, wir müssen alle paar Monate müssen wir Onlinefortbildung machen, kosten viereckig Geld. Die Umsetzung ist eine absolute Katastrophe, 4 Stunden lang sprechende Powerpoints. Aber er sagt, ich kann dir nicht sagen, weil ich ich muss das machen und da da interessiert sich hier dann keiner für, wenn ich sage, sollten wir das nicht mal technisch besser aufrüsten, ne das ist 'n ganz großes Problem. Ich krieg's ja bei unseren Kunden mit, wenn wir die ersten Kontakt haben, wir machen mit denen ja immer son Kick off, son Strategieworkshop, warum wollt ihr euch da verbessern von der technischen Seite? Dann sagen die Mitarbeiter fast immer, also wenn ich irgendwo beim Webinar oder so was teilnehme, das ist immer so gruselig und so langweilig.

Ich möchte nicht, dass wir es genauso machen. Ja, sollen mal zu uns kommen. Ja, lustigerweise, ich komme ja von der anderen Seite, wir sind ja eher die methodisch konzeptionell, natürlich müssen wir auch Technik mitliefern, aber lustigerweise ist ist so eine der ersten Fragen, die immer von unserer Kundschaft gestellt wird, ja, welche Technik nutzen wir denn und welche Tools und dann sagen wir halt immer, na ja, Moment, wir sprechen jetzt erst mal drüber, was ist denn dein Ziel mit der Veranstaltung? Wen möchtest Du ansprechen? Wie soll die Atmosphäre sein?

Allein die Frage ist oft schon, ja, stellt die Mensch vor Rätsel wie Atmosphäre online, ja und wir fragen dann, ja, soll's eher nahbar sein oder habt ihr hochrangige Experten, die da sprechen? Also wie soll es miteinander sein? Natürlich müssen wir auch über Technik sprechen. Wir machen auch vor jeder Veranstaltung immer einen Technikcheck mit den Speakern, wo wir dann auch sagen, nee, sorry, ihr Licht ist nicht gut und der Ton geht so auch nicht einfach ins Laptop, Mikro, weil na ja, da muss ich dir nichts erzählen. Du bist der Experte dafür, aber was ja wirklich am stressigsten ist für Teilnehmende neben den Powerpoint Schlachten, ist ja, wenn der Ton schlecht ist.

Das kann man einfach gar nicht aushalten und ich bin da mittlerweile so empfindlich, dass ermüdet und es gibt ja auch Studien zu Zoom Fatigue, dass schlechter Ton einfach 'n Riesenthema ist, was die Leute davon abhält, bei der Stange zu bleiben, neben zu viel Frontalunterricht. Also da, ja, da sind wir, glaube ich, 1 Meinung, obwohl wir von unterschiedlichen Ecken kommen. Vielleicht müssen wir auch noch kurz drüber sprechen. Du bist ja, glaube ich, mehr im Unternehmensumfeld unterwegs, richtig? Ja, mittlerweile schon.

Ja, ja. Also früher in der Coronazeit haben wir Einzelunternehmer, selbst schon die Trainer und Coaches betreut, die waren, es klingt jetzt böse, aber die waren weg wie die Kakerlaken, wenn Du's Licht anmachst, als 23 die Pandemie aufhörte, weil alle haben, mit denen ich zu tun hatte, haben mir eigentlich auch gesagt, dass sie keinen Bock drauf haben. Weil die sind halt teilweise 20, 25 Jahre gewohnt und präsent zu arbeiten von heut auf morgen und 'n völlig anderes Format. Die waren halt unsicher. Und deshalb, es gibt nur wenige, die in unserem Mentoringprogramm waren, die heute noch wirklich viel online arbeiten.

Allerdings haben die auch entsprechende Erfolge. Ja. Wir wir sind hingegen eher unterwegs bei, ja, NGOs, Verbänden, Behörden. Also wir haben ganz wenig Unternehmenskunden und da haben wir allerdings oft das Problem, dass sie jetzt keine großen Budgets für Mordstechnik haben oder irgendwelche Studios sich einrichten können. Das heißt, dann müssen wir mit dem arbeiten, was die haben.

Plus wir arbeiten zum Teil für Menschenrechtsorganisationen, wo wir dann manchmal Speaker haben, die ja ausm globalen Süden kommen, wo wir dankbar sind, wenn sie auch nur mit 'nem Smartphone online gehen können. Also wir arbeiten manchmal mit solchen Bedingungen auch und und dann ist es halt wichtig trotzdem, alle irgendwie an Bord zu holen. Ich glaub, das sind auch 'n bisschen andere Voraussetzungen, als Du sie vermutlich in deinen Unternehmensprojekten hast. Aber Ja, unterschiedlich auch. Ja, ja.

Genau. Ja, wie gesagt, also die wir kommen von der methodischen Ecke und unser Standardspruch ist immer, dass wir, das ist immer ganz lustig, wenn wir dann die Speaker im Regiecheck haben und die dann sagen, ja und dann halte ich meinen Vortrag und wir dann sagen, ja, wir empfehlen keinen Vortrag länger als 10 Minuten und dann machst Du sone Kunstpause und hörst die Schnappatmung auf der anderen Seite und dann sagen wir Komma, ohne die Teilnehmenden einzubinden. Das ist nämlich so 1 der Prinzipien, was wir verfechten. Also natürlich kannst Du 'n Vortrag halten, der auch länger geht als 10 Minuten, aber bitte nicht ohne die Teilnehmenden irgendwie einzubinden zwischendrin. Das ist zum Beispiel ganz wichtig.

Da sind wir tatsächlich immer noch und ich ich beobachte das jetzt so in den letzten 2 Jahren wieder verstärkt missionarisch unterwegs, dass wir den Leuten sagen müssen, bitte nicht so lange Monologe online. Die Aufmerksamkeitsspanne ist online einfach kürzer und seien wir mal ehrlich, 45 Minuten Monolog sind ja auch in Präsenz nicht super, ja? Das möchte ja ich auch niemand hören. Nee. Genau.

Nee, also definitiv nicht. Du hattest eben schon was gesagt, 'n Begriff, der in den letzten Jahren erst entstanden ist, der Begriff Zoom Fatigue, der sich allerdings aus verschiedenen Dingen zusammensetzt, unter anderem auch schlechte Tonqualität. Ich wollt's nur noch mal erwähnen, ich hab's schon in anderen Podcastfolgen erwähnt, es gibt sogar eine Studie von, ich glaub, der Yale University und da hat der Spiegel im März diesen Jahres sogar 'n Artikel drüber geschrieben. Also es ist jetzt endlich mal wissenschaftlich belegt, dass wenn Du in 1 Onlineveranstaltung, also da war's auf Videokonferenzen, 1 zu 1 Calls, aber es ist letzten Endes völlig egal, Wenn Du da schlechten Ton hast, wirst Du augenblicklich als inkompetenter, als unsympathisch und nicht vertrauenserweckend wahrgenommen. Also es ist wissenschaftlich belegt, was ich mir seit Jahren schon mund fusselig rede.

Wie Du's schon richtig sagst, es ist ja jetzt auch kein Hexenwerk mehr. Also ich lasse die Ausrede, wir haben gar kein Geld, lasse ich nicht gelten, weil Du kriegst ja für 30, 40, 50 Uhr kriegst ja irgend 'n Mikrofon, ne. Also das ist jetzt, klar, bei NGOs ist vielleicht was anderes, aber Verbänden oder Behörde, wir haben auch mit mit Verbänden und Behörden zu tun gehabt. Das Verrückt ist, was meine Erfahrung war, am Anfang haben sie meist gejammert, wenn's die Technik ging und wir haben's zweimal den Fall gehabt, da haben wir den Auftrag nicht bekommen und die haben dann einen deutlich höheres Budget an irgend eine andere Firma rausgehauen für Dinge, wo ich mich noch frage, ne. Also das ist ist ja noch eine ganz andere Sache, aber die Technik ist keine Entschuldigung mehr, weil natürlich die Hersteller reagiert haben letzten Jahren.

Du kriegst für ganz kleines Geld kriegst Du Licht, Du kriegst ganz kleines Geld eine brauchbare Webcam und Mikrofon und das macht so einen gigantischen Unterschied, weil Du hast es schon richtig jetzt erwähnt, wir ermüden wirklich körperlich, wenn der Ton schlecht ist. Bild ist sekundär, ist für den Eindruck der Sympathie natürlich wichtig, aber primär in der Kommunikation ist der Ton wichtiger. Absolut, also wir sagen den Leuten immer, also wir haben haben ganz häufig Menschen in unserem Regiecheck, die dann wirklich in ihren Laptop reinsprechen und dann hast Du natürlich diesen Hall und das ist nicht gut oder mit mit AirPods kommen, was auch immer, also von Bluetooth raten wir immer ab und dann zeige ich immer nur mein 10 Euro Handy Headset, ja, ich muss es jetzt hier rauswühlen, ne, also einfach son schnurgebundenes, was Du ins Handy steckst, das kannst Du auch in Rechner stecken und das macht den Ton, es ist natürlich nicht kein Profi Equipment, aber es verbessert den Ton schon enorm, einfach weil dieser Hall rausgeht. Ja, genau. Also grad diese Earports, ich mein, wir haben sie jetzt auch ran, aber die habe ich nur an, dich zu hören.

Genau, ich hab's ja kein Echo gibt, dafür sind's auch gut. Genau, ansonsten kann man das auch jedem erklären, unser Mund ist nicht hier, aber das Mikrofon bei den Dingern ist hier. Und das das Schärfste ist übrigens noch, was die meisten gar nicht wissen, die AirPods von Apple. Wenn Du damit zum Beispiel an deinem iPhone unterwegs bist, in 'ner Liveveranstaltung oder beim Video aufnehmen, dann wird vom iPhone noch gar nicht mal das Mikrofon von den AirPods genommen, sondern immer das Mikrofon. Aber es wird dich nicht.

Ich frag mich nicht wieso. Ja, das wissen die meisten. Ich hab's auch wirklich, würd ich ehrlich sagen, durch Zufall rausgefunden. Ich weiß nicht, warum Apple das macht. Also absolut nicht nicht nicht empfehlenswert.

Ja. Sag mal, ja oder wolltest Du noch was ergänzen? Frag mich. Also ich hab viel zu ergänzen, aber Du hast eine Frage auf der Lippen. Ja, genau, weil ich, was mir gerade eingefallen ist, weil Du sagtest, wie wie gestaltet man natürlich onlineformate spannend.

Was sind denn so typische Fehler, die heute noch gemacht werden? Also sprechende Powerpoints ist natürlich Nonplusultragruselig, am besten noch mit Schriftgröße 10 und komplett vollgeschrieben. Was sind denn so die typischen Fehler? Ich würd vielleicht mal, ich spreche nicht so gerne über Fehler. Ich komme mal positiv, vom Positiven.

Also wir haben son paar Prinzipien formuliert. Das eine ist Entzerrung statt Ermüdung nennen wir das. Also ich hab's ja schon gesagt, Vorträge nicht zu lang, immer schön unterbrechen, die Teilnehmenden mit einbeziehen. Dann Austausch vor Inhalt. Also wenn Leute sich zur gleichen Zeit zusammensetzen, sich über 'n Thema zu informieren oder auszutauschen, dann ist eben die viel zitierte Powerpoint Schlacht verschwendete Zeit.

Also die kann man sich ja auch alleine angucken oder man kann Material vorab zur Verfügung stellen oder im Nachgang. Aber es geht doch, wenn man sich zusammentrifft, geht es doch darum, dass man sich auch austauscht. Natürlich brauchst Du 'n inhaltlichen Input, damit Du weißt, worüber Du reden möchtest, aber das muss ja nicht 5 bis 5 Minuten Monolog sein. Ja. Dann tatsächlich Inhalt vor Technik, also das hab ich ja vorhin schon gesagt, dass die Leute fragen, ja, welche Technik nutzen wir und wir dann aber erst mal von den Inhalten kommen und sagen, was ist dein Ziel, welche Atmosphäre möchtest Du und dann, gut, wir arbeiten sehr viel mit Zoom, weil's einfach stabil ist, gute Tonqualität hat und weil's alle benutzen können, weil's kein Spezialtool ist und das ist eben auch sone Botschaft, sone son Toolfeuerwerk ist selten eine gute Idee.

Also wenn wir Veranstaltungen machen, dann ist das oft sehr, sehr straight forward. Wir nutzen Zoom und dann haben wir oft Mentimeter für für interaktive Elemente. Wir nutzen dann manchmal, je nachdem, wenn's 'n eher 'n Workshopcharakter hat und man vielleicht auch mal in eine Gruppenarbeit geht, dann nutzen wir noch 'n Whiteboard oder beziehungsweise eine Pinnwand, also 'n Padlet oder eine DSGVO konforme Variante, Taskcards und das war's dann auch schon. Viel mehr benutzen wir gar nicht. Also wir haben in der Pandemie haben wir dann häufiger mal noch 'n Loungetool drangehängt, wenns wirklich in so eine Netzwerkphase ging und so, aber wie gesagt, Inhalt und Austausch geht vor Technik.

Das ist so das 3. Prinzip, dann Abwechslung. Wir versuchen immer das abwechslungsreich zu gestalten, also anschubsen und sagen, wie fandest 'n das jetzt und mal 2 Minuten reden und das kannst Du super schön in so Zufalls Breakouts einfach abbilden. Da steckst Du die Leute zu zweit, zu dritt für 3, 4 Minuten mal kurz in so Murmelgruppen und dann kommen die, erfahrungsgemäß kommen die total plappernd zurück und sagen, oh, war viel zu kurz und sind dann wieder wach und aktiv oder Du machst mal den Medienwechsel und zeigst mal 'n kurzes Video oder ja, also Abwechslung ist wichtig. Unterhaltung wird, habe ich ja vorhin schon gesagt, leider nicht mehr so viel nachgefragt.

Wir haben früher wirklich tolle Veranstaltungen gemacht mit Graphic Recording, mit Improtheater, alles online und das hat super funktioniert. Das wird jetzt nicht mehr nachgefragt, weil wir eben hauptsächlich diese kurzen Formate machen. Ja, denke ich mal. Und so das 5. Prinzip, was wir formuliert haben und was eigentlich so das Wichtigste ist, ist gemeinsam dabei sein, also Erzeuger 'n Raumgefühl.

Wodurch machen wir das? Das ist eine ganz simple Sache, aber ich weiß nicht, Du hast es bestimmt auch schon erlebt, ja. Du kriegst eine Einladung zu 'nem Webinar und da steht drin, komm bitte 10 Minuten früher, damit wir pünktlich starten können und alle bereit sind. Dann kommst Du 10 Minuten früher und siehst schwarze Kacheln, oder? Ja.

Oder eine Folie. Also da passiert nichts. Du sitzt dann, bist dann 5 Minuten früher gekommen und es passiert nichts. Das ist natürlich Quatsch, weil das ist ja keine Einlassphase. Wir machen prinzipiell immer eine Einlassphase vor dem offiziellen Beginn.

Vor allem, wenn wir 'n interaktives Format planen, also wenn wir möchten, dass die Teilnehmenden sich später aktiv beteiligen, also sprechen oder Minimum in Chat schreiben, dann machen wir eine Einlassphase, dann begrüßen wir, also wir, wenn ich sage wir, dann ist das sind das Kolleginnen und Kollegen von von mir, die dann die technische Co Moderation machen, sich den ganzen technischen Ablauf kümmern und sagen, testet gern mal euer Mikro, jetzt könnt ihr alle durcheinander reden und dann kommen die Leute auch und quatschen und sagen, hallo, ich bin da und ich komme von da und da und stellen vielleicht schon mal eine technische Frage oder so, dass man einfach, In der Pandemie war das war das extrem, da haben wir oft die Räume eine halbe Stunde vorher aufgemacht und haben echt eine halbe Stunde mit den Leuten gequatscht, bevor es losging. Und dann waren die richtig angewärmt und hatten das Gefühl, ah, wir kommen jetzt hier zusammen, wir sind in einem Raum zusammen und nicht, wir gucken fern und dürfen ab und zu mal was schreiben. Das ist son ganz simples Tool, was wir aber einfach seitdem immer machen und was immer funktioniert. Also die Leute persönlich ansprechen, begrüßen, hallo, wir sind die Lindmanns, wir kümmern uns hier die Technik.

Hast Du eine Frage, kannst Du jetzt stellen und so weiter. Genau und auch dann im späteren Verlauf, wie gesagt, hängt vom Format ab. Wenn ich wirklich eher son Infoformat hab, dann macht man sowas vielleicht eher nicht, aber in 'nem Workshopartigen Format immer analoge Elemente einbauen, was gemeinsam machen. Ja, also man kann ja auch mit der Kamera zuhalten und weg und oder mal irgendwie irgendwas suchen im Raum, kann man ja total analoge Elemente einbauen und die Leute aktivieren. Damit sie halt sich Das ist nicht oder die.

Nicht wegdösen. Nee, das ist häufig ja noch kurz. Genau, also son son, wir haben oft die Rückmeldung bekommen, dass sie, dass die Leute sagten, oh, das hat sich wirklich angefühlt, als wären wir zusammen in einem Raum und wenn wir das hören, dann haben wir alles richtig gemacht. Mhm. Ja, gerade bei interaktiven Formaten.

Also ich hab das in der in der Coronazeit ja auch erlebt. Wir haben ja auch teilweise Unternehmen da begleitet, also von der Technik. Ist auch immer interessant, je nachdem, woher man kommt, was man unter Technik versteht. Also Technik ist für mich jetzt nicht Mentimeter, das ist Software, aber es ist einfach eine andere Terminologie. Und da war's dann auch immer ganz wichtig natürlich möglich, die Leute früher reinzuholen und so weiter und so fort.

Ich selber bin jetzt eigentlich nur noch mit Livestreams bei LinkedIn, wobei ich jetzt das auch 'n bisschen schleifen lassen und ansonsten mit, ja, mit Info oder oder klassischen Verkaufsph Webinaren unterwegs. Und da habe ich mir leider festgestellt, nicht zu lange, also 'n Freund von mir, der macht wirklich zwei-, dreistündige Verkaufswebinare, wo aber auch schon reingeht ins Thema und viel zeigt. Das kommt aber echt drauf an, was eine Zielgruppe Du hast. Ich hab gemerkt, bei mir funktioniert's nicht. Ist eher sone halbe Dreiviertelstunde.

Und da habe ich am Ende halt Fragen, weil in der kurzen Zeit, es geht ja eine Info, Interaktion einzubauen, außer jetzt 'n paar Abstimmungen, die ich auch einbaue, habe ich gemerkt, das funktioniert nicht. Das bis die Leute dann reagiert haben in soner Gruppe, weil das ist ja kein Workshop oder so, die wollen sich über 'n Angebot informieren, Bis die dann reagiert haben, sind manchmal 5, 6 Minuten durch und wenn Du schon weißt, alles dauert nur 45 Minuten, irgendwann kommt der Pitch, dann wird's 'n bisschen knapp. Aber das ist ja wieder 'n Sonderformat. Es gibt ja auch nicht das eine Onlineformat, ne. Also das ist ja der nächste Punkt.

Ja, Du sprichst 'n wichtiges Thema an. Also Zeit, Zeit ist echt, man muss das unbedingt einplanen. Wenn man wenn man Interaktion möchte, muss man der Interaktion Raum geben. Also und Du musst sie vorbereiten, vor allem, wenn Du Tools nutzt und wenn Du Tools nutzt, die nicht so gängig sind, wie jetzt zum Beispiel 'n Zentimeter, was wirklich fast jeder kennt, dann musst Du auch 'n bisschen Zeit einplanen für eine Erklärung, damit Du auch alle mitnimmst, damit die Leute sich nicht abgehängt fühlen. Das ist auch son Prinzip, wir orientieren uns immer an den Langsamen und nicht an denen, die sowieso schon alles können.

Die, die dann schneller sind und sich langweilen, na gut, die können sich dann vielleicht 'n Kaffee holen in der Zeit, aber ja, das wir machen das halt einfach so, weil wir es für richtig halten. Du, wenn der Erfolg gibt, euch auch euch Recht, wenn's funktioniert, macht man's halt so. Du hast ganz am Anfang, ich hab's schon in der Anmoderation mal angeschnitten und da hattest Du in unserem Vorgespräch auch schon mal son bisschen, ja, schon mal auch schon mal son bisschen, ja, schon mal angeteasert, dass Du da eine Menge zu sagen hast, und zwar das Thema hybride Formate. Ich erinnere mich auch sehr gut, als das anfing, wenn ich vielleicht mal meine Erfahrung dazu äußern darf, Katastrophe. Also ich hab noch kein hybrides Format erlebt und wir haben's teilweise technisch sehr aufwendig betreut.

Ich erinnere mich an einen sehr aufwendigen Livestream für eine Hochschule mit Publikum vor Ort, 20, 25 Leute, mehrere Mikrofone, mehrere Kameras, dass man die auch mit reinnehmen konnte und, und, und. Es es war trotzdem immer irgendwie 'n Chaos wie nichts Halbes und nichts Ganzes. Was sind was sind deine Erfahrungen? Genau die. Also der Standard, also es gibt ja verschiedene Arten von Hybrid.

Was die meisten unter Hybrid verstehen, ist ja, die vor Ort haben irgendwie eine schöne Location, haben 'n Catering, haben irgendwie das tolle Programm und die Vernetzung vor Ort und die die, die online zugucken, gucken halt fern und dürfen maximal im Chat vielleicht noch was schreiben. Das ist ist ja, würde ich mal behaupten, so der klassische gängige Hybrid Vertreter. Das, was Du schilderst, ist ja dann schon Hybrid in gut gemacht, also ne, mit viel Technik vor Ort, Saalmikro, in das idealerweise die Menschen auch reinsprechen und verschiedene Kameras, damit man verschiedene Perspektiven hat, damit auch die online Teilnehmenden was mitbekommen von der Raumatmosphäre vor Ort. Genau. Und das ist eben, genau wie Du sagst, wahnsinnig aufwendig und zwar nicht nur in Sachen Technik und Kosten, sondern auch Personal.

Also idealerweise hast Du ja auch eine 2. Moderation online, die die online Teilnehmenden irgendwie mit betreut und sich abstimmen mit der Präsenzmoderation und wir haben hybride Veranstaltungen begleitet. Ich hab grad gestern dazu 'n kurzes Video auf LinkedIn gepostet, son bisschen launig auf die Frage, begleitet ihr auch hybride Veranstaltungen? Da habe ich so gesagt, ja unter Zwang und Schmerzen, das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. Genau, das ist ja.

Haben wir auch schon, wenn's sein muss, ja. Ich hab gerade vor 2 Wochen wieder 'nem Kunden davon abgeraten, weil ich gesagt hab, das ist für dein Format einfach nicht passend. Du, es hat keinen Mehrwert. Dann entscheide dich, mach's ganz in Präsenz oder mach's nur online, weil das ist, wie Du sagst, nix Halbes und nix Ganzes in den meisten Fällen und wenn's gut gemacht ist, ist es extrem aufwendig vom Projektmanagement her. Wir haben einmal, da war es allerdings 'n richtig cooles Format und hat gut funktioniert.

Wir haben einmal eine hybride Mitgliederversammlung begleitet. Das war auch noch so Ausgangs der Pandemie. Das ging 2 Tage lang. Wir waren für den Teil engagiert, wo es tatsächlich die Abstimmung ging, weil wir auch Online Wahlen begleiten, also mit mit 'nem Wahltool für rechtssichere Onlineabstimmung Und das war toll, weil dann konnten die Leute vor Ort und und die online konnten über das gleiche Tool abstimmen, was natürlich viel schneller geht als irgendwelche händische Auszählerei und die hatten es auch gut gelöst, der Technikpartner vor Ort. Es gab eine Bühne und es gab 'n Saalmikrofon und man man konnte wirklich als online Teilnehmende gut mitbekommen, was vor Ort gelaufen ist.

Also es war gut gelöst und es war auch im überschaubaren Rahmen von der vom Aufwand her. Das finde ich, ist 'n Setting, wo es 'n Mehrwert gibt, weil Du dann mehr Leute, grade für Entscheidungsfindung, ja, wenn Du wenn Du Abstimmungen hast, kriegst Du halt mehr Leute dazu teilnehmen zu können. Das war das waren halt quasi die die Ungeimpften und die Infizierten haben online teilgenommen. Es war, wie gesagt, in der Pandemie und konnten aber so auch ihre Stimme abgeben. Das war richtig gut.

Ja, aber es ist eher die Ausnahme, dass es richtig gut läuft und wenn, dann ist es sehr, sehr aufwendig. Was wir ansonsten noch empfehlen, ist, was wir serielle Hybrid nennen. Wer sagt denn, dass Hybrid immer gleichzeitig sein muss? Also man kann doch superschön eine Präsenznetzwerkveranstaltung verbinden mit kleinen Online Arbeitstreffen oder Austauschmeetings. Das das haben wir auch mit der Veranstaltung gemacht, aus der mein Unternehmen entstanden ist.

Das ist nämlich daraus gekommen, dass wir eine Präsenznetzwerkveranstaltung damals in der Pandemie eben online umsetzen mussten oder wollten. Und das hat sich jetzt so entwickelt, dass wir nach 2 Jahren sind wir mit der großen Netzwerkveranstaltung wieder zurück zur Präsenz, machen aber, es haben sich einfach aus dem Netzwerk ganz organisch kleine Meetups entwickelt zu bestimmten Themen, das ist 'n Berufsnetzwerk für Kommunikationsfachfrauen. Gerade heute Abend ist wieder 1, an dem ich auch teilnehme, die die einfach ja dann noch mal zwischendrin sozusagen die Zeit überbrücken, bis wir uns nächstes Jahr endlich wieder in die Arme fallen können, wo wir uns dann zu bestimmten Themen austauschen. Es gibt jede Woche jeden Monat einen Übersetzerinnen Meet-up in dem Netzwerk und es gibt einmal im Monat eben son themenspezifisches Meet-up und das ist richtig cool. Also wie gesagt, wenn Hybrid, dann nicht gleichzeitig.

Wär mein Ja. Mein Plädoyer. Kann ich aus 'ner ganz anderen Richtung bestätigen. Wir richten ja jetzt nicht hauptsächlich Technik ein, ja. Am liebsten würde ich das ganz nach hinten schieben, weil's ja eigentlich, auch wenn ich aus der Technik komme, es ist 'n notwendiges Übel.

Letzten Endes soll's ja 'n Ergebnis bringen und eine Umsetzung mit sich bringen. Unser Hauptpart ist eigentlich die Betreuung im Nachgang durch Coachings, Workshops und Begleitung, weil da komme ich ja auch her, jahrelange Trainingsfirma gehabt. Und das ist genau das, was ich auch merke, was den höchsten Impact hat. Also wenn man wenn man vor Ort mal isst zu 'nem Workshop, mal richtig Hands on sein kann, aber dann zwischendurch bis zum nächsten Termin, weil man kann ja nicht jede Woche zu 'ner Firma fahren, 'n Workshop machen, dann online zu begleiten. Hab ich auch schon festgestellt, dass die Art von Hybrid arbeiten super ist, weil dann kannst Du dich mal für eine halbe Stunde treffen, kannst aktuelle Themen absprechen und kannst weitermachen und musst nicht warten bis zum nächsten Präsenztreffen.

Also bin ich absolut bei dir. Du hattest eben schon gesagt, wenn Hybridveranstaltungen funktionieren, dann muss man da 'n sehr hohen hohen technischen Aufwand treiben. Es ist es ist relativ. Also was ich festgestellt habe, ist, dass dann häufig auch aus Unwissenheit, weil natürlich bis dato kein Unternehmen davon mit Erfahrung hatte, wirklich mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Ich hab auch an Seminare teilgenommen, die hybrid veranstaltet wurden und wenn ich da sehe, was da vor Ort für eine Technik aufgefahren wurde, Also da hat man halt wirklich, aus welchen Gründen auch immer, echt wahnsinnig viel Geld rausgeschmissen, was natürlich dann im Kopf ist.

Das Gleiche wie beim Thema, wenn ich 'n Unternehmen gehe und sag Thema Videokommunikation. Das 1. Ist sofort Teams, schlechte Videocalls oder Imagefilm. Diese 2 Negativbeispiele sind bei allen sofort im Kopf, frag ich immer ab. Und bei Hybrid auch dieses, boah, das ist wahnsinnig teuer, ist es gar nicht.

Du hast es schon gesagt, 'n Saalmikrofon und vielleicht eine Kamera noch, die fernsteuerbar ist und den Saal zeigt, reicht. Also das also Du musst natürlich eine Kamera für die Bühne haben oder am besten 2, dass Du halt auch variieren kann. Und wir reden von 3 Kameras, das das ist heutzutage nicht mehr die Riesennummer, da jemanden zu mieten, der das macht. Und das würde das Ganze überhaupt zu 'nem sinnvollen und überhaupt nutzbaren Format machen. Ich hab's erlebt, Trainerinnen und Trainer, die wir in der Coronazeit begleitet haben, die haben so beim Ausklang der Pandemie haben haben die auch hybride Trainings gemacht, die alle durch durch die Bank eine Katastrophe waren, also nicht inhaltlich, sondern dass die online sich immer abgehängt gefühlt haben und regelmäßig kam dann, ja, dann engagiert doch jemanden, der die Technik macht, da wollten die Unternehmen dann aber die Geld für ausgeben, ne.

Mhm. Also sie mussten's mit Webcams machen. Ist natürlich klar, dass Du dich online irgendwie völlig abgehängt fühlst, ne. Ja, das ist die eine Seite, dass man nicht bereit ist, Technik in Technik zu investieren, wobei das ja, wie Du sagst, überschaubar ist und die andere Seite ist, dass man nicht aufm Schirm hat, dass man konzeptionell einfach 'n bisschen mehr Aufwand reinstecken muss. Ja.

Das fängt schon bei so, gerade heute wieder was gelesen, da hat jemand gesagt, ja, er hat mal an 'ner hybriden Veranstaltung teilgenommen und dann hat das so lang gedauert, bis die Leute beim Saalmikro waren. Ja, genau. Also das sind so diese diese praktischen Kleinigkeiten, die das Format dann zäh und und anstrengend machen, wenn man halt warten muss, bis jemand auch noch wahrscheinlich aus soner ewigen Stuhlreihe sich an 10 Leuten vorbeigequetscht hat und dann beim Saalmikrofon angekommen ist. Dann hast Du halt wieder son Leerlauf, das muss, kannst Du ja, gibt doch diese Wurfmikros. Also das kann man anders lösen, aber dass man konzeptionell, dass man man denkt, ja, ich mach's halt hybrid, dann stelle ich vor Ort Technik hin, aber damit läuft es eben nicht.

Du musst musst die beiden, das sind 2 separate Veranstaltungen, die Du konzeptionell verbinden musst und das ist natürlich auch für uns als Agentur mehr Aufwand, der sich in Kosten niederschlägt, also im Projektmanagement. Du musst dich viel stärker abstimmen. Du musst die Speaker viel stärker briefen vor Ort, damit die wissen, wo sie eigentlich hinsprechen. Sprechen sie jetzt ins Publikum oder ja, wo wo müssen sie hinreden? So, das ist total banal eigentlich, aber wenn man nicht dran denkt, dann hat's blöde Folgen für für das ganze Format, ja.

Ich bin grad 'n bisschen fassungslos, weil ich hab früher als in meinen jungen Jahren auch viel live gearbeitet, Konzerte und Konferenzen so kam, dass man überhaupt auf die Idee kommt, 'n Seilmikrofon irgendwo hinzustellen. Also da muss echt 'n Knoten im Kopf sein, weil normalerweise hast Du 'n Runner, der zu den Personen hinrennt mit 'nem langen Stab und also Genau. Aber ja, es ist halt das Thema. Deutschland, muss man einfach sagen, hat was was was die technischen Dinge Medientechnik betrifft, echt wie auch in anderen Bereichen jahrelang gepennt, muss man einfach sagen, weil es ja auch ging. Und dann wurde man halt brutal in Transformation gezwungen und da passieren solche Sachen auch.

Entsprechend erschreckend finde ich wirklich diese Tendenz des sofortigen Zurückgehens wieder und sagen online, das funktioniert alles nicht. Hab ich die tollsten Gespräche gehabt, also echt spannende spannende Unterhaltung, gerade mit Moderatorinnen, Moderatoren, Trainer, Coaches, die alle sagten, ist alles Mist, funktioniert nicht und dann habe ich mal son bisschen nachgefragt, wie habt ihr denn umgesetzt? Na ja, wie gesagt, mit Webcam und Headsetmikro. Da kann auch kein Charme rüberkommen, logisch. Ja, ja, genau.

Nee, das sehe ich auch so. Ja, mal gucken, ob sich das noch mal ändert in Deutschland. Also der Grund warum, ja. Also wir sind, ich hab's ja vorhin schon gesagt, ich hab's Gefühl, wir müssen jetzt wieder missionarisch unterwegs sein, weil eben wir wir auch oft dieser Denke begegnen, na ja, online ist ja nicht so schön und machen wir halt, wenn's nicht anders Es ist es ist halt so praktisch und das stimmt ja auch. Also wir begleiten ein großes Projekt für die Staatskanzlei NRW, wo wir ganz viele Online Infoveranstaltungen für ehrenamtlich Engagierter machen und natürlich fährt niemand von Köln nach Münster, sich eine Stunde was zu Vereinsrecht anzuhören.

Das ist total sinnlos, vor allem in sonem großen Bundesland wie NRW und deswegen sind diese Veranstaltungen auch sehr beliebt, aber ich sag immer, auch die kleinen Kurzen verdienen Liebe, ja und irgendwie, die verdienen auch, dass man sie gut macht und wertschätzend und nahbar und nicht irgendwie Inhalte durchprügelt und die Leute Druck betankt, weil auch in 'ner Stunde, anderthalb kannst Du interaktiv sein und die Leute einbeziehen und was mit denen machen und nicht nur was vortragen. Also da sind wir gerade wieder so unterwegs und ja, Du merkst ja, ich werd dann leidenschaftlich. Das ist Kann ich auch das verstehen. Ja, das hört nicht auf. Also der Grund der Grund, warum ich halt immer wieder höre, dass das zumindest von Unternehmensseite auf online oder teilweise Onlineumsetzungen gepocht wird.

Es ist einfach Kosten und natürlich auch 'n Teil Nachhaltigkeit, wobei jetzt aufgrund der wirtschaftlichen Situation muss man ganz ehrlich sagen, interessieren sich immer weniger Unternehmen für das Thema Nachhaltigkeit. Damit holst Du jetzt zumindest bei der Überzeugung fürn Auftrag keinen Auftrag mehr ans Land. Also es war vor 2 Jahren noch anders, aber die Kosten sind natürlich jetzt ganz wichtig. Und wenn Du dann als Beispiel wieder mal Trainings in 'nem Unternehmen, wir haben eine 1 Teilnehmerin unseres ersten Mentorings, die macht immer noch eine ganze Menge online, hat 'n großen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Kolleginnen und Kollegen, die halt nur Headset und Co haben und nicht 2 Kameras und kleines Studio. Also die hat auch damals sich die Welt ausgegeben.

Das waren vielleicht fünf-, 6000 Euro an Equipment und im Coaching, das war jetzt nicht, ne, eine Riesensumme, aber die kann halt die Veranstaltung, wo das Budget noch für da ist, kann sie halt machen, weil sie keine Reisekosten hat. Das müssen nicht alle Mitarbeitenden zu einem zu einem Ort gekarrt werden aus ganz Deutschland, wo man sich trifft. Es gibt keine Hotelkosten und, und, und. Und dann fällt's wieder einfacher, gerade im Bereich Training, Schulung, dann doch noch mehr umzusetzen als in 'ner reinen Präsenz. Und das das ist son Punkt, wo ich halt schon vor 2, 3 Jahren mir schon gedacht habe, auch in Gesprächen erwähnt hab, denkt mal 'n bisschen weiter als nur, bis die Pandemie zu Ende ist, weil es kommt irgendwann der Punkt, wo Du einfach dadurch 'n Wettbewerbsvorteil hast, wenn Du in der Lage bist, spannende Onlineveranstaltungen durchzuführen.

Absolut und Du kannst ja online Also es gibt viele Methoden, die online wirklich richtig gut funktionieren. Du musst halt dein dein Trainingskonzept umstellen von Präsenz auf online, aber man kann sehr, sehr viel methodisch machen. Also wir geben ja selbst auch Trainings zu unserem Themenbereich, also zu, wie macht man Online Veranstaltungen lebendig, zu barrierefreien Onlinemeetings zum Beispiel und da arbeiten wir auch ganz viel mit interaktiven Methoden und ich behaupte, das geht fast besser als in Präsenz. Also ich wollte hab neulich habe ich auf 'nem Barcamp 'n Präsenzworkshop gehalten, dann ging's schon los, dass das Menti Plug in nicht funktionierte in der Powerpoint und ich dachte so, ah, Online hätte es halt funktioniert. Gut, vielleicht 'n jetzt 'n blödes Technikbeispiel wieder oder Software, aber viele, viele Sachen kann man online sehr schön umsetzen oder allein schon die Tatsache, dass Du Breakouts sind sind einfach eine super Sache.

Versuch mal eine Gruppenarbeit zu machen und die Leute dann in Präsenz und die dann pünktlich wieder in den Raum zu holen. Das hast Du tun, ja. Durch die Breakouts kommen sie automatisch wieder und es geht alles viel schneller. Also man kann man kann wirklich einfach sehr schöne Sachen machen online, da. Das das Argument lasse ich nicht gelten, dass nur Präsenz gut funktioniert.

Ja. Das war 'n wunderschönes Schlusswort, Annette. Lass uns damit enden. Wir sind jetzt auch bei 45 Minuten, 35 Sekunden, weil Du hast wirklich ein 1 flammendes Plädoyer für Onlineveranstaltungen gehalten und damit ein schönes Schlusswort gegeben. Ich danke dir vielmals für deine Einblicke.

Ich bin sicher, wir hätten wahrscheinlich noch noch noch eine Stunde länger reden können, gerne. Und alle, die zuhören, vielen, vielen Dank, dass Du dabei bist. Ich freue mich über Feedback. Wenn Du Annette kontaktieren willst in den Shownotes zum Podcast, findest Du den Link zu ihrer Webseite, LinkedIn, was auch immer. Du hast mir ja doch einige einige Links geschickt, die werde ich alle reinpacken.

Das war eine ganze Menge. Also es gibt viele Möglichkeiten, dich zu kontaktieren oder mehr zu erfahren über das, was Du machst oder was ihr macht. Und natürlich freue ich mich auch über Rezensionen bei Spotify oder Apple Podcast, weil das ist immer ganz gut fürs Ranking, denn mein Anliegen mit dem Podcast ist natürlich auch, Wissen und Inspiration weiterzubringen und möglichst viele Menschen damit zu erreichen. In diesem Sinne einen schönen Tag noch und bis zum nächsten Mal. Tschüs.

Das Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denke mal daran, wenn nicht mit der Zeit geht, dann geht mit der Zeit.

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