Cover: #185 - Marco Janck: Wie SEO, KI und Video zusammenwachsen
VIDEO RELOADED Folge 186

#185 - Marco Janck: Wie SEO, KI und Video zusammenwachsen

30. September 2025 56:25 Min. Zu Gast: Marco Janck
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Worum es geht

Florian Gypser spricht mit SEO-Experte Marco Janck über die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung, den Begriff GEO und das Zusammenspiel von SEO, KI und Video. Janck, Kopf der Agentur Sumago und der Campixx Events, erklärt, warum SEO heute auch Markenarbeit ist und wie sich Social Media und Videoformate ergänzen. Darüber hinaus geht es um unternehmerische Klarheit, die bewusste Entscheidung gegen Skalierung und die Verantwortung als Arbeitgeber.

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Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

SEO-Berater und Kopf hinter dem Campixx-Event

Marco Janck begann seine Karriere als Polizist und wechselte anschließend in die Welt des SEO-Marketings. Heute ist er ein erfolgreicher SEO-Berater und der kreative Kopf hinter dem renommierten Campixx-Event.

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Ja, heute hab ich einen besonders charmanten Gast, muss ich sagen. Wir haben schon im Vorfeld sehr viel Spaß gehabt, auch als wir uns erst mal persönlich getroffen haben.

Wusste ich direkt, das wird lustig, wenn wir mal 'n Podcast aufnehmen. Und zwar ist das heute Marco Jank. Er ist seit neunzehnhundertachtundneunzig im Bereich Suchmaschinenoptimierung aktiv, zunächst nebenberuflich und dann ab 2011 Vollzeit. Ja, und das Spannende ist, er war vorher 27 Jahre lang Polizist in Berlin. Heute führt er als geschäftsführender Gesellschafter die Sumago Arm GMBH mit den SEO und Event und verbindet darin SEO, Geo und moderne Marketing oder Markenstrategien.

Sumago versteht sich als Boutiquagentur für ganzheitliches SEO mit Fokus auf Social Media, Markenbildung und KI. Und ja, Marco gilt als 1 der einflussreichsten SEO Experten Deutschlands und ist als Veranstalter der Camping Events fest in der Szene verankert. Was ich auch bestätigen kann, denn so hab ich dich ja auch, ja, kennengelernt im weitesten Sinne, also erst mal von dir gehört, lieber Marco, als mir jemand sagte, also wenn Du mit einem mal sprechen wirst, der so richtig Ahnung von SEO hast, dann musst Du dir mal den Marco anschauen. Ja, da führt kein Weg an mir vorbei. Hallo, mein Lieber.

Das geht überhaupt nicht, also gar keinen Weg. Deshalb schauen wir auch gleich mal, über was versprechen. Ich hab son paar Ideen, also zum Beispiel, wie sich Videoformate mit Suchmaschinenoptimierung verbinden lassen und was auch die aktuelle KI Entwicklung hinsichtlich Social Media, Video und natürlich auch Suchmaschinenoptimierung mit sich bringt. Gerne, ich bin zu allen, schon Taten bereit. Das hab ich mir eigentlich schon gedacht und deshalb fangen wir jetzt auch mit was ganz anderem an.

Ich stell dir nämlich 3 Fragen, die gar nichts mit dem Thema zu tun haben. Die, die meinen Podcast kennen, kennen das schon nämlich die 3 Einstiegsfragen, meine Gäste persönlicher, ja, kennenzulernen. Fangen wir mal bei Frage 1 an, da haben wir eben im vorgeplänkt schon mal son bisschen in die Richtung, ne, ganz grob, ne, so in 4 Jahren sagtest Du eben, ist da ein bestimmtes Thema für dich durch. So so will ich jetzt nicht darüber sprechen, aber wenn Du mal sagen, nach vorne schaust 1 Tages, ist es ja so, dass wir alle zurückschauen und nicht mehr so weit nach vorne. Was wäre zu diesem Zeitpunkt die eine Fähigkeit oder die eine Sache, die Du heute noch nicht beherrscht oder noch nicht richtig beherrscht, die Du unbedingt noch lernen und beherrschen möchtest, dass Du 1 Tages rückblickend sagst, Mensch, geil, dass ich das noch bis zu meinem Lebensende gemacht hab.

Boah, ich glaube, das Hauptding ist irgendwie, Perspektiven und Informationen, die ich im Überfluss habe und auch vielleicht Wissen so zu strukturieren, dass ich's einfacher auf die Straße bringen kann. Also ich bin auch in soner Lebensphase, wo ich eine Menge sauge und wo eine Menge in meinem Kopf los ist und ich manchmal überfordert bin, also mit Nachrichten, aber auch mit Businesszeug oder so oder jetzt mit der Veränderung mit KI, wo ich selbst die Einschätzung habe, dass ich 'n bisschen noch zu langsam bin, die Sachen, die dann daraus folgern, die ich selbst ableite daraus, auf die Straße zu bringen. Da glaube ich, kann ich, war ich schon unsicher, ja? Also ist ja der Rückblick auch. Hab's vorher gar nicht gehabt, vorher.

Wenn man jung ist, ist man ja un un also ungezwungen. Also man sammelt son paar Informationen und dann macht man einfach. Also ist ja jetzt, ich bin 56 Jahre alt, ist nicht mehr so. Also man weiß schon, wo man die Hand auf die Herdplatte gelegt hat und wann's mal heiß war und dann überlegt man schon 'n bisschen. Und in der Welt, sich zu orientieren aktuell, fällt mir schwer.

Meine Lösung ist, viel Informationen aufzunehmen, aber ich krieg sie halt nicht so leicht strukturiert. Da muss ich noch bisschen dran arbeiten und das würde ich dann auch meinem Ich mitgeben, wenn ich's jemals schaffe. Also im Prinzip, strukturierter zu werden, das zu lernen. Ja, genau. Also strukturierte Informationen für dich Na ja, die die die richtigen Ableitungen selbst für sich rauszufiltern.

Also ich bin ja wie viele andere da draußen vielleicht auch son Imposter Syndrom Kind irgendwie. Das heißt, man zweifelt immer 'n bisschen, obwohl man seit 25 Jahren in dem Business unterwegs ist. Irgendwie zweifelt man immer noch. Und da irgendwie souveräner zu sein, sich nicht von anderen auch von anderen Meinungen beeinflussen zu lassen, sondern einfach sein Ding zu machen, weil die anderen eigentlich auch, wenn's jetzt nicht Freunde sind, sondern einfach nur Szene sind, eigentlich auch egal sind für dein Lebensglück und deinen beruflichen Erfolg. Da konsequenter zu sein, ja, da muss ich noch 'n bisschen lernen, aber ich bin aufm guten Weg, glaube ich.

Also Corona und jetzt auch eine Krankheit, die ich in letzter Zeit hatte, da haben mich da 'n bisschen fokussierter gemacht irgendwie. Aber will man jetzt krank werden, die zu lernen? Nee, will man auch nicht, also. Welche Empfehlung ist das denn? Nee, nicht wirklich.

Nö, aber man kann ja anfangen, sich aktiv mit mit sich selbst in seinem Leben unter dem großen Deckmantel der Persönlichkeitsentwicklung und Weiterbildung zu beschäftigen und zu gucken, was will ich eigentlich und welche unsinnigen Dinge filter ich raus und welche Dinge brauche ich und was kann ich daraus ableiten? Ja. Also von daher Also viele Sachen, die aber vorher wie gesagt. Viele Sachen, die vorher unwichtig waren, sind aber später wichtig geworden. Also ich bin schon jemand, der sagt, okay, alles, was ich in meinem Leben gemacht habe und erlebt habe, hat mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin.

Und arroganterweise kann ich sagen, ich find den Typ jetzt nicht so ungeil. Das ist das ist schon mal eine sehr gute Aussage. Viele Leute können das nicht. Aber eine Sache hast Du schon richtig gesagt. Die 1., wie ich finde, nämlich ist ja egal, was die anderen machen und tun und können.

Sobald man anfängt, auf die Konkurrenz oder Mitbewerber oder Marktbegleiter zu gucken, hat man eigentlich schon verloren. Also Genau. Da ist 'n wichtiger, wichtiger Lernschritt. So, dann 2. Frage.

Kopf ganz weit auf und rein hypothetisch, vielleicht mal 'n bisschen anders noch in den Rahmen gepackt. Stell dir vor, es käme eine gute Fee und sie hätte einen Wunsch, den sie dir sofort erfüllt, egal in welcher Größenordnung und zwar, was deinen Arbeitsplatz betrifft. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten, wenn Geld keine Rolle spielen würde? Also sowohl die Location als auch das, was Du den ganzen Tag tust. Mhm.

Also liegt ja ganz klar, das ist jetzt wieder auch Reflexion, an der Ausrichtung, was ich eigentlich will. Früher wollte ich mal eine große Agentur wehren, weil alle irgendwie gesagt haben, große Agentur ist cool, das steht für Erfolg. Also mehr Mitarbeiter gleich mehr Erfolg nach außen projizieren. Ich hatte mal auch so Filme geguckt, wo ich so das Ideal hatte, dass ich irgendwie durch sone, ja, 1000 Quadratmeter Fabriketage irgendwie mit 'n Roller oder gab mal son Film, da sind die mit dem Fahrrad da durchgefahren. Und das fand ich auch irgendwie immer cool.

Und ja, so was hatt ich als Ideal, hab aber dann gemerkt, ja, dieses Ideal gibt's zumindest in der Welt, wie ich sie mir geformt habe, gibt's gar nicht. Sondern eigentlich hatte ich so, also wir waren im in der Spitze so 16 bis 18 Mitarbeiter von der Agentur her. Und ja, in in Wirklichkeit war es so, dass ich ja eigentlich immer von allen Mitarbeitern, so war zumindest mein Empfinden, immer nur irgendwelche Affen auf die Schulter gesetzt bekommen habe. Und Affe meinte dann so, Aufgaben, mach mal hier und wie soll ich's denn machen? Und mit jeder Einstellung, die ich vollzogen habe, war es auch, wurde immer ein Affe mehr auf meine Schulter gesetzt.

Und dann hab ich irgendwann gemerkt, nee, so will ich eigentlich gar nicht weiterarbeiten. Ich will irgendwie sonen Kern haben, wo ich mich wieder auf das fokussieren kann, was ich wirklich will. Und das ist jetzt hier, was Du vorhin schon gesagt hast, der Boutique Ansatz, nämlich 'n kleinen familiären Container zu haben, wo man gerne zur Arbeit kommt, nicht remote arbeitet und ja, sich freut, irgendwie mit Menschen zusammen zu sein, die ähnliche Interessen haben, die 'n ähnliches Mindset haben und sich da austauschen zu können. Und ja, ich glaube, ich muss da gar nicht so fiktiv sein. Ich hab, glaube ich, mehr oder weniger meinen idealen Arbeitsplatz.

Der ist nicht abhängig von Geld, sondern von son paar Kleinigkeiten, die in meinem Alter entsprechend sind. So hab ich mir jetzt grade son höhenverstellbaren Schreibtisch mal nach vielen Jahrzehnten angelegt und warum? Weil ich natürlich son Rückenschmerzenmonster bin, wie die meisten da draußen, die Rückenprobleme haben von vielen rumsitzen. Sone Sachen sind eher Kleinigkeiten oder sind irgendwelche Gimmicks, die ich an die Wände machen kann, irgendwie die Identifikation hier oder den Raum schön zu haben, die Räume schön zu haben. Schön zu haben.

Dazu brauch ich aber nicht viel Geld, da wirklich eine angenehme Atmosphäre zu haben. Und in diesem Umfeld bin ich auch am produktivsten. Was mich da am meisten von abgehalten hat, war eben diese Belastung durch diese, ja, ganzen Nebenkriegsschauplätze auch Corona. Ich meine, die Leute wissen auch, die Agenturen haben, dass man plötzlich nichts mehr mit Onlinemarketing so richtig zu tun hatte, sondern sich mehr mit Kurzarbeitergeld und Coronahilfen beschäftigt hat. Dafür bin ich damals ehrlich gesagt nicht, habe ich mir nicht selbstständig gemacht, sondern ich hatte Bock auf Marketing, hatte Bock auf Events.

Und ja, das war der Grund, warum ich meinen meinen Polizeiberuf an 'n Nagel gegangen habe, der mir durchaus zumindest bis Anfang 40 Spaß gemacht hat. Dann wird Schichtdienst ja son bisschen schwierig. Aber ja, das war der Grund, warum ich mich damals für die Selbstständigkeit entschieden habe und das hab ich mir jetzt zurückgeholt. 'N bisschen natürlich erzwungen durch Corona, muss ich ehrlicherweise sagen. Ob ich den Schritt alleine gewagt hätte oder geschafft hätte ohne den Druck von Corona, weiß ich nicht.

Aber jetzt hab ich wieder sone Grundzufriedenheit und 'n Purpose für mein Business gefunden. Und eigentlich, ja, brauch ich die Fee gar nicht, die Du da beschrieben hast. Aber Du, hey. Ja, ist ja alles Ey, wenn sie Bock hat, dürfen sie vorbeikommen. Guck sie sich mal hier die Räumlichkeiten an und wir haben eine, wir verbringen eine schöne Zeit.

Situation. Ja, ja, ja, ja, aber ich bin bin da bei dir, Du, man, es muss ja nicht immer viel sein. Also a, kann ich das nachvollziehen, wir sind auch im viel kleineren Kreis. Mein Maximum waren 3 Mitarbeiter, einen Monat vorm ersten Lockdown eingestellt. Alle 3, beziehungsweise 2 eingestellt, ein fester freier.

Und bis Ende 22 hab ich's ja auch fast alle durchgezogen, eben weil ich halt nicht aufgeben wollte. Ich hätt's eigentlich früher beenden sollen, weil's mich wahnsinnig viel Geld gekostet hat. Ja. Ich hätt auch in Kurzarbeit gehen gehen können den ganzen Kram, aber ich hab lieber den die die Flucht nach vorne gewagt, neues Business aufgebaut. Aber ich weiß schon, wie sich das anfühlt, selbst mit mit 3 Mann, wo Du die Verantwortung hast.

Na, man lernt halt eine Menge über sich selbst, ne. Also für mich war dieses Thema, also ich hätte ja auch irgendwie viele entlassen können damals. Klar, wir waren über 10, also Kündigungsschutz war immer noch 'n Kündigungsschutz war immer noch 'n Thema, aber da war ja eine gewisse Eigenfluktuation auch drin in der Zeit damals. Aber rein wirtschaftlich hätte ich, glaube ich, den Kern damals erhalten sollen und den Rest einfach entlassen sollen. Das wär sicherlich sinnvoller gewesen.

Gelernt habe ich aber über mich selbst, dass Firma son bisschen wie Familie eben für mich ist und Ja. Und jede Entlassung für mich wie 'n wie 'n Versagen war irgendwie. Und man entlässt seine Familie nicht einfach, so kam's mir zumindest vor. Deswegen hab ich, glaube ich, unglaublich lange an vielen Personen auch festgehalten. Manches hat sich, wie gesagt, auch selbst erledigt, weil der Druck halt groß war und manche eine eigene Entscheidung getroffen haben.

Aber ich hab für mich da gelernt, dass ich, ja, eher der familiäre Typ bin und nicht der Typ, der jetzt so sachlich sagen kann, ich hab jetzt hier 100 Mitarbeiter und ich muss mal irgendwie 20 entlassen. Das mache ich mal so oder ich schick jetzt einen vor, der in meiner Hierarchie irgendwie, den ich da eingesetzt habe, der jetzt die Leute entlässt. Also Entlassung bleibt grundsätzlich das Maximalfiasko für mich, also rein persönlich. Und ja, ich glaube, wenn man das für sich entdeckt hat, dann sind auch diese ganzen Weisheiten, die in Büchern stehen und so, von denen ich ja auch partizipiert habe, weil ich hab ja auch Unternehmertum nicht gelernt, sondern da probiert mir, das aus den Büchern anzueignen. Da steht halt immer nur Skalierung drin.

Also der erfolgreiche Unternehmer ist der, der irgendwie skaliert und der, der 100 Mitarbeiter hat und weiß ich, wie viel Millionen Umsatz. Nee, ich glaub, darum geht's nicht. Also geht Geschäftsmodell und eigene Zufriedenheit und darauf möchte ich mich fokussieren und ich hoffe, dass ich da konsequent bleibe. Sehr schön. Dann last but not least, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnet oder würdest Du noch gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen?

Also vielleicht würde ich, also weil ich mich richtig ärgere über Elon Musk zum Beispiel, also ich, also ich schäme mich jetzt 'n bisschen dafür zu sagen, ich würde ihn mal treffen, weil ich jetzt mein Bild sich von dem total geändert hat, aber es ja auch, hat ja auch was mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun. Ich war total Fanboy zu Anfang bis, sage ich mal, vor, ja, eigentlich radikal vor 'nem Jahr, war Tesla Fahrer, hab SpaceX abgefeiert und so, hab mich seine politischen Hintergründe eigentlich nie so geschert, sondern hab mir immer nur die unternehmerischen Sachen angeguckt. Und ich glaube, auch wenn ich jetzt seine Entwicklung überhaupt nicht nachvollziehen kann und jetzt froh bin, dass ich meinen Tesla im Dezember abgeben kann, wär's trotzdem 'n Charakter, mit dem ich mich gerne mal unterhalten wollen würde mit der Erkenntnis und dem Wissen, dass Genie und Wahnsinn eng beieinanderhängt. Also ich glaube, wenn ich so Verstehen. Also ich war in Geschichte in der Schule oftmals Kreide holen, glaube ich.

Also alles hat mich da nicht so interessiert, aber die, die ich so mitbekommen habe, da war schon die richtig genialen Leute, die hatten auch alle 'n Ding an der Schüssel, muss man mal ehrlicherweise sagen. Und deswegen würde ich mich dem nicht hundertprozentig verschließen und würde mich schon mal gerne mit dem unterhalten, einfach auch zu verstehen, wie diese Leute im Großkapital und die auch so wirklich was bewegen in der Welt, wie die so ticken, was so ihre Beweggründe sind. Ich denke immer, dass nicht alles nur irgendwie so, also wir denken jetzt, er ist irgendwie 'n Nazi irgendwie und 'n Rassist und eine rechte Socke. Da ist sicherlich eine Menge dran, aber da ist ja auch eine Menge, ja, Geschichte dahinter. Also wie weltpolitisch Sachen zusammenhängen, damit man versteht, wie er dahin gekommen ist, weil früher war er ja gar nicht so Oder Opportunismus auch.

Ja, vielleicht auch. Auch noch mal, man. Also ist ja bei mir auch so. Guck, ich bin ja auch 'n Opportunist. Vorher war ich Tesla Fanboy, jetzt bin ich Elon Musk Gegner.

Ich war eigentlich immer aufgrund meines Berufes auch eher eher konservativ, vielleicht sogar eher 'n bisschen rechts irgendwie angehaucht. Ich glaube, sie liegt an dem Beruf. Ich glaube, geht gar nicht anders. Wenn Du irgendwie Bundeswehrsoldaten fragst, werden die auch in der Regel nicht so super links sein. Das funktioniert, glaube ich, nicht.

Mhm. Und trotzdem war ich 'n Fanboy von Habeck. Er hat viele Sachen falsch gemacht, aber dass ich als Polizist, gerade der aus Berlin kommt, irgendwann mal einen Grünen abfeiere, hätte ich ja auch nicht gedacht. Also Opportunismus ist schon Teil von mir, finde ich auch ja gar nicht so verwerflich, weil man muss, glaube ich, 'n bisschen Opportunist sein, irgendwann dann aus dem Learning seine eigene Mitte zu finden und seine Überzeugung zu zu bauen. Das passiert nicht einfach so.

Also wenn ich meinem Sohn das sage, was ich denke, was richtig ist, das funktioniert nicht. Er muss die Hand selbst auf die Herdplatte legen und merken, dass die heiß ist und dass das wehtut. Wenn ich ihm sage, die Herdplatte ist heiß, dann passiert nichts im im Gehirn. Nichts, nicht eine Synapse entsteht, außer Vater, lass mich mal in Ruhe. Nervst.

Genau. Genau. Du nervst. Du nervst. Das kenn ich von meinen Kindern, ne.

Nervst. Weil Du alle gleich. Boah, ey, schon wieder. Geh raus. Na ja, ich sehe sie jetzt mal 3, 4 Wochen lang nicht jetzt.

Ja, und dann wirst Du wieder weinen, dass Du sie nicht siehst. So ist das. Tja. Der Opportunist im im eigenen Kosmos. Ja, also man man mag ja seine Kinder doch, also so so sind nicht.

Ich kenne viele Eltern, die natürlich und grade unsere sind jetzt 20, 22, 23 und es wird Zeit, dass sie flügge werden, dass sie jetzt mal das Haus verlassen. Das in unserem Freundeskreis gibt's einige, wo die Kinder so sind. Und wenn man als Außenstehender insbesondere, also wir hatten das mal vor Jahren, da waren wir auch viel kleiner, eine alleinstehende Frau ohne Kinder lauschte einem Gespräch von 3 Elternpaaren. Die war völlig entsetzt. Na ja, aber ist halt sone Hassliebe manchmal mit Kindern, ne.

Und so ist das jetzt in dem Alter auch. Du kommst bei unserem Ältesten ins Zimmer, da ist halt alles chaotisch, Müll und Essensreste und so. Und da denkst dir, Junge, es wird Zeit, dass Du aussiehst. Es ist so super, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass sie eben, dass wir auch eine ganz normale Familie sind. Ja, es ist helle Wahnsinn.

Also das ist bei uns, und unsere Tochter erzählt uns den ganzen Tag, die ist die älteste, extrem ordentlich strukturiert. Die macht jetzt grad eine Ausbildung im öffentlichen Dienst. Vorher hat sie eine künstlerische, also grafische Gestaltung gemacht, aber nee, da will sie nicht arbeiten. Und die erzählen uns den ganzen Tag, wie wir jetzt hier irgendwie, ich übertreib jetzt nicht, also die Gewürze zu sortieren hätten und so. Also auf dem Niveau, Du kommst nach Hause, alles ist versteckt im Sinne von aufgeräumt nach ihrem Ordnungsprinzip.

Es ist einfach anstrengend und dann verstehen Leute nicht, wenn ich sage, ich bin jetzt froh, also ich hab mich heut früh 7 von meiner Tochter verabschiedet, die sehe ich in viereinhalb Wochen oder so, weil die macht jetzt grad 'n Lehrgang in Köln, die wohnt dann bei meiner Schwiegermutter in Köln und wir fahren dann 'ner Woche in Urlaub. Wenn wir zurückkommen, ist sie nicht Dann sind wir wieder 2 Wochen auf Geschäftsreise. Ich seh die über 4 Wochen nicht. Natürlich vermisse ich's da irgendwann mittendrin, denk mir, mhm, ne. Na ja.

Aber so ist das mit Kindern. Ja, das muss ja voll zu 1 eigenen Art. Und genauso muss es auch sein mit Kindern. Aber weiß man vorher auch nicht. Es ist wie mit den Büchern, sagte ja keiner mehr.

Wir leben ja nicht mehr in Großfamilien, wo dann noch von Generation zu Generation übermittelt wird, sondern wir müssen's ja auch selbst lernen. Und jeder probiert damit irgendwie klar zu kommen. Ich mein, Du hast 3 Kinder, Du konntest jetzt 'n bisschen mehr lernen. Ich hab nur einen Sohn. Na ja, wir mussten uns das auch selbst beibringen, da war wenig jetzt von der Familie und wir wollten uns ja auch nicht sagen lassen.

Wir sind ja eine Generation, die lässt Du dir erst mehr sagen. Also, nee, passt schon so alles. Aber was ich da faszinierend finde, ist, dass man, wenn man Kinder hat, irgendwie in der Zeit, wo die kleinen sind und so, da ist man relativ tolerant. Aber jetzt merke ich auch, wo mein Sohn auch 'n bisschen älter wird, dass er, wenn ich zum Beispiel in Urlaub fahre, schon hier, wie nennt man hier diese, also wo keine Kinder zugelassen sind, die Hotels irgendwie so. Ah.

Add Duld only irgendwie, so nennen die sicher. Add Duld only, genau. Weil ich einfach dieses Geschreie und so, genau, ob ich son richtig alter, weißer Mann Total. Will das nicht mehr. Ich will mich an den Pool legen oder an den Strand legen und will einfach meine Ruhe haben und na ja, also dreht sich das auch gut nachvollziehen.

Wir waren letztes Wochenende waren wir, das hatten wir meiner Stiefmutter zum Geburtstag geschenkt, waren wir mit mit meinen 3 jüngeren Brüdern. Also ich hab insgesamt 4 Brüder, 3 Jüngere mit den 3 Jungen und mit meinem ältesten Sohn. Meiner Tochter waren wir 'n Maastricht. Und mein nächstjünger Bruder, der ist jetzt Anfang, ja, Mitte 30 schon. Der hat eine kleine Tochter, die wird jetzt im Oktober 'n Jahr alt.

Die ist total süß, also wirklich 'n absoluter Sonnenschein und süß. Aber an dem Tag habe ich wieder gemerkt, wie froh ich bin, dass es nicht mein Kind ist. Also der älteste Bruder meiner Frau, der da hat da hat die haben mit Anfang 40 noch mal Nachwuchs bekommen. Da war die Tochter, die Älteste, war grade irgendwie 20 und ausgezogen. Und da haben wir nur gedacht, Wahnsinn.

Also ich hab das bewundert und gleichzeitig konnte ich's überhaupt nicht verstehen. Jetzt, wo man doch so die Ziellinie in Sicht hat, noch mal anzufangen und da kann ich deshalb kann ich absolut nachvollziehen. Also ich würde nie was sagen und so, irgendwie im im Restaurant oder so, das fand ich immer auch nicht. Ich bin auch kein Kinderhasser, aber ich will einfach diesen, also bei mir löst es wirklich was aus. Wenn son Kind schreit, egal aus welchen Gründen oder bockig ist oder so, bin ich total genervt.

Also vielleicht bin ich auch ausgebremst, weil mein Sohn auch 'n Schreikind war und einfach in der Zeit auch unglaublich genervt hat. Aber ich will das nicht mehr. Ich will jetzt meine Ruhe und das muss auch so sein. Ja, deshalb fahren wir ja auch ohne Kinder in Urlaub. Also ich bin ja erwachsen, aber das ist jetzt, ich glaub, der 3.

Urlaub, seitdem ich meine Frau kenne, wo wir ohne Kinder fahren. Letztes Jahr sind wir mit unseren besten Freunden auf Kreta gewesen zweieinhalb Wochen Und dann waren wir jetzt dieses Jahr eine Woche in Nordfrankreich und jetzt fahren wir 2 Wochen auch unseren besten Freunden die 1. Woche nach Spanien. Das ist jetzt der 3. Urlaub in 23 Jahren Ehe und Beziehung ohne Kinder.

Also klingt nach Erholung, ne. Ja. Hoffe, ihr macht das Beste draus. Ja, sowieso. Ganzen Party am an 'nem Pool.

So gehört sich das doch. So, jetzt der Podcast rum. Wir haben noch kein bisschen übers Thema gesprochen. Ja, dann macht dann drück doch mal Aufnahme jetzt hier. Ah ja, stimmt, warte mal, ich mach mal grad, ja.

Ja, lass uns mal in das eigene Thema reingehen. SEO und Geo vielleicht für diejenigen, die sich damit gar nicht auskennen. Also ich kenn mich jetzt auch nicht wirklich damit aus. Ich kann natürlich spätestens seit der Camping, wo ich ja dieses Jahr als Appendix meiner Frau dabei sein durfte, so als Anhängsel, konnte ich ja 'n bisschen mehr darüber noch erfahren, aber bin trotzdem eine blutiger Laie, was das Thema betrifft. Erklär doch mal so ganz grob für, na ja, die Leute, die's ja mit nicht auseinandersetzen, was was SEO ist und was Geo ist und was uns grade bevorsteht, weil viele, wenn ich das bei LinkedIn so gucken, sprechen ja von 1 Wahnsinnsrevolution durch KI für den ganzen SEO Bereich.

Ja, also SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimization. Also irgendwelche Menschen haben probiert, die Suchmaschinen, die es da draußen gab, so seit 2000, Google gab's ja zu Anfang noch gar nicht, so zu beeinflussen, dass die eigenen Seiten so weit wie möglich bei bestimmten Keywordanfragen so weit wie möglich oben stehen. Das ist eigentlich so das Business von Suchmaschinenoptimierern. Das heißt, wir haben uns immer Keywords genommen und haben dazu Seiten gebaut, haben die dann verlinkt entsprechend oder haben die schön gemacht, sodass die eben Aufmerksamkeit erzeugen konnten oder externe Signale. Und dann ist mehr oder weniger das Ranking gestiegen.

Zu Anfang war das so in in den Anfängen des Jahrtausends noch relativ einfach, weil Google als dann aufkeimende Suchmaschine ja noch recht technisch naiv unterwegs war. Da konnte man noch sone Sachen machen wie weißer Text auf weißem Hintergrund und da dann irgendwie das Keyword dann tausendmal reinklatschen. Genau, also man konnte auch noch Damals war ja dieses der Pagerank, womit Google ja eigentlich so seine ersten Patente irgendwie an den Markt gebracht hat. Also Page bildet es son bisschen ab, wie andere Seiten auf deine Seite verlinken und damit Vertrauen übergeben wird. Also wenn Du selbst eine Seite hattest, die die sehr starkes Vertrauen von Google genießt und Du verlinkst auf eine andere Seite, dann ist halt von dem Vertrauen was auf die Seite übergegangen.

Das ist auch heute in Teilen noch so, aber damals war's noch so radikal. Da konntest Du ja in irgendwelchen Portalen irgendwie so Pageseiten dir links kaufen und wusstest dann, okay, also dieser Page rang geht von 1 bis 10. Und wenn Du jetzt 'n Page 8 irgendwie geholt hast, hast Du 'n Page 7 übergeben bekommen und dann konntest Du dich auch irgendwie so ausrechnen, was da so geht. Ja, das hat sich dann so fortgesetzt bis in die Anfang Zweitausenderjahre. Google hat sich dann, hat ja jeder gemerkt, irgendwie zum Platzhirsch entwickelt, über 90 Prozent Marktanteil.

Gab immer noch son paar kleine Suchmaschinen wie Bing und so, die wir als, also die ich zumindest nicht so großartig beachtet habe, weil unser Hauptinteresse eigentlich immer Google gegolten hat. Und dann ist ja jetzt hier vor 2 Jahren der große Hype mit ChatGPT losgegangen und das Thema AI ist an den Start gekommen. Und dann hat sich die Suche, so wie die meisten, die vielleicht zuhören, das kannten oder immer noch auch so kennen, dass eine Suchmaschine wie Google die 10 blauen Links auswirft, wenn Du einen Keyword eingibst oder eine Frage da reinwirfst, hat sich verändert, weil jetzt plötzlich, ja künstliche Intelligenz entstanden ist in der Form, dass ja große Maschinen das Netz ausgelesen haben. Alle Informationen, die die kriegen konnten, daraus 'n Riesenwortraum gemacht haben und dann eigentlich immer abgeleitet haben, rein mathematisch, was bei 'ner bestimmten Suchanfrage, also irgendein Satz, den Du formulierst, dann die richtige Antwort sein könnte. Aber nicht in der Form von, ja, Intelligenz, sondern eigentlich in Form von, wie ist denn die Berechnung?

Wie könnte das nächste Wort aussehen? Also wer jetzt Also ich find das immer son bisschen, das ist 'n Trugschluss zu denken, dass da jetzt wirklich Intelligenz im Spiel ist, sondern das eine Mathematik aktuell noch. Aber dafür, dass es reine Mathematik ist, ist es erschreckend gut, ja? Also diese diese Engines, diese Large Language Models, wie man die auch so nennt, LLMs, die suchen das ganze Internet ab, sammeln die Daten unberechtigterweise. Also da fragt keiner irgendwie, was jetzt mit Urheberrecht ist oder ob's jetzt meins ist, ob's deins ist.

Die sammeln alles zusammen, was sie können und bauen daraus und berechnen daraus so Wort Vektor Gebilde, wo sie ihre Antworten draus berechnen. Und das ist jetzt so der Umschwung, weil jetzt natürlich, also nicht der totale Umschwung, aber das dieses, was als Revolution vielleicht am Start ist, dass eben nicht mehr nur bei Google gesucht wird, sondern die Leute eben durch auch diese Medienwirksamkeit von ChatGPT oder von anderen generativen Suchmaschinen eben diese benutzen, ihre Suchanfragen zu stellen. Also es gibt ja sehr viele Leute, die meinetwegen ChatGPT nutzen, ihre Frage zu formulieren und lesen dann die Antworten. Es gibt aber auch immer noch sehr viele Leute, die bei Google jetzt eine Frage eingeben und dann nicht mehr so wie früher erst mal die Sponsore Posts da als Links hatten, sondern dann eine KI generierte Antwort oben ausgegeben bekommen, die eigentlich so die ganzen 10 Ergebnisse mehr oder weniger oder auch andere Ergebnisse zusammenfasst und probiert, die Antwort zu liefern, ohne dass Du noch in die Bredrolie kommen musst, auf irgendeinen Link zu klicken. Die ganze Sache nennt sich AI Overviews und der Anteil ist bislang noch gering.

Aber da viele Leute Schiss haben, dass sich das durchsetzt, fangen die Suchmaschinenoptimierung eben an, verstehen zu wollen, wie dann das mit diesen LLMs und den ChatGPTs und so dieser Welt da draußen funktioniert, dann auch ja irgendwie Einfluss darauf nehmen zu können, wenn man eine bestimmte Frage formuliert, dass man mit seinem Unternehmen als Antwort eben ausgeliefert wird, weil man eine gewisse Reputation hat. Ja, und darum kümmert man sich zurzeit. Das ist aber nicht so, dass dadurch SEO jetzt tot ist, sondern eigentlich ist es son Add on, 'n Add on, was auch dazu führt, dass natürlich sone Sachen, die Google auch vor ja, 13 oder 15 Jahren schon mal in Form des CEOs gesagt hat, Eric Schmidt, dass die Marke eigentlich die Lösung ist und nicht das Problem, dass man probiert, sich jetzt viel mehr auf die Marke zu konzentrieren. Weil diese ganzen Engines ja eigentlich nur probieren, den Markt in irgend 'ner Form zu verstehen und darzustellen und dann auszuspielen bei bestimmten Fragestellungen. Also wenn Du jetzt fragen würdest, was ist das beliebteste Getränk der Welt, dann würde mit hoher Wahrscheinlichkeit Coca Cola da rauskommen, würde ich jetzt mal sagen, weil die sich eine Marktmacht erarbeitet hat haben über viele, viele Jahrzehnte.

Und das kann man jetzt auf kleine Marken runterbrechen und dann muss man eben daran arbeiten, an der Marke zu arbeiten und das in so viel strukturierte Inhalte zu packen, dass man eben auch in den LLMs, in ChatGPT und so gefunden wird. Das ist jetzt so der Unterschied zwischen Suchmaschinenoptimierung, das ist also die Strukturierung der eigenen Inhalte und die Verlinkung. Und jetzt eben dieses Geo, wie man das so so irgendwie nennt, wo es darum geht, dass man in diesen Large Language Models als als so wichtig erachtet wird, dass man auch als wenigstens als Link ausgegeben wird. Am Ende führt das aktuell dazu, dass die Seiten, also die eigentlichen Assets von Unternehmen, 50 Prozent, also aktuell so 30 bis 50 Prozent ihres Traffics verlieren, weil diese Antworten eben vor den normalen organischen Ergebnissen gelistet werden. Du Du musst mich immer bremsen, wenn ich zu theoretisch werde oder zu fachspezifisch Nee, das ist ich hoffe, man versteht das alles noch.

Ist ja auch schon, ist ja 'n ganz großer Unterschied zu früher, wie ich's eben schon gesagt hab. Der Einfluss, den man selber hat, der schwindet dir natürlich auch gewaltig. Neue, der verschwindet eigentlich gar nicht so. Richtig. Ich würd mal sagen, es ist breiter geworden.

Du musst mehr liefern, den Einfluss noch erhalten zu können. Und da sind wir ja auch in deinem Thema drin, nämlich im Videomarketing, weil Markenaufbau mit Videos 'n Riesenthema davon wird. Bewegtbild ist sowieso schon seit vielen Jahren eigentlich schon treibend auch in der Suchmaschinenoptimierung, weil eben natürlich Google, also ich nehm Google jetzt mal als Platzhirsch, die wären ja so Markenzusammensetzungen oder Wertigkeiten von Marken am liebsten mit Sachen beurteilen, die sie selbst unter ihren Fittichen haben. Und dazu gehört Google natürlich, da können die eine Menge sehen. Die können über den Chrome Browser eine Menge sehen, weil sie dein Verhalten einfach tracken können.

Also die sehen, wenn Du eine Keyword eingibst, die ersten 10 Ergebnisse kommen, Auf welche Ergebnisse werden wird geklickt und wann springen die User auch wieder zurück, weil das Ergebnis nicht das Richtige eigentlich in ihrer Perspektive ist. Also springen sie immer hin und zurück, das sieht Google natürlich. Und Google sieht auch, wenn die wenn der User denn auf 1 Seite ist, welche Signale denn von der Seite kommen, weil die Maus und alles wird halt getrackt von Google, weil sie halt erkennen wollen, okay, welche Seite hat jetzt den größten Kundennutzen in der Auswertung aller Daten, die ich da irgendwie zur Verfügung habe? Also da sind sie sehr stark. Sie haben aber eben auch das größte Videonetzwerk dieser Welt, also dieses größte Social Media Plattform und das ist Youtube.

Und alle ihre Assets zusammenzunehmen macht ja, auch wenn Google das selbst nie gesagt hat, aber für mich zumindest ist ja unglaublich logisch. Also ich muss mir ja nicht Daten einkaufen, wenn ich die Daten selber habe. Das heißt, irgendwie jetzt einen starken, reputationsstarken Youtube Kanal zu haben und meine Inhalte, die ich auf meinen eigenen Seiten habe, damit zu verbinden, also meinetwegen von 'nem Youtube Video in der Beschreibung oder in dem darauf hinzuweisen, dass ich noch bestimmte Inhalte auf meinen Seiten habe und auf meinen Seiten aber darauf hinzuweisen, dass es diesen Youtube Kanal gibt. Diese Verbindungen sind natürlich jetzt in der Zeit Gold wert und sprechen auch dafür, alleine dadurch, dass es so aufwendig ist, dafür, dass die Marke leistungsfähiger ist. Genau dasselbe ist mit Also früher haben wir immer gesagt, SEO und paid Ads, also Google Ads, haben nichts miteinander zu tun algorithmisch.

Das stimmte auch viele Jahre lang, weil man immer beurteilt hat, dass direkte Signale irgendwie auf das auf unsere SEO Arbeit einzahlen, wie ich hab jetzt irgendwie bestimmte Wörter in mein title reingebaut oder in die Description reingebaut oder hab bestimmte Links mit bestimmten Anchor Texten auf meine Seite richten lassen. Aber diese Zeiten sind vorbei. Also Google guckt schon sehr stark, ich hab grade eben schon gesagt, dass der Chrome Browser da eine entscheidende Rolle spielt, guckt sehr stark danach, wie wie zufrieden die Leute sind. Und da ist das Natürlich sehen Sie, aus welchen Kanälen die Leute kommen, aber am Ende ist ja das Resultat von Zufriedenheit über alle Kanäle gleich. Das heißt, wenn ich jetzt Leute über LinkedIn meinetwegen über irgend einen organischen Artikel auf meine Seite bringe, dann sieht Google über den Chrome Browser, wie die sich da verhalten, ob die zufrieden sind oder ob die nicht zufrieden sind, ob ich in LinkedIn vielleicht eine reißerische Überschrift genommen habe und der Artikel kann das gar nicht gewährleisten.

Mhm. Oder ich mach jetzt eine 1 Google Ads Kampagne oder eine Facebook Ads Kampagne, eine PPC Kampagne und bringen die Leute auf meine Seite, dann verhalten die sich ja zu dem Ad, was ich geschaltet habe, auch in 'ner bestimmten Form. Und daraus kann Google ableiten, ob die Leute zufrieden sind oder nicht zufrieden sind. Und das zahlt jetzt als indirektes Signal natürlich auch aufs Ranking ein. Und deswegen, jetzt auf dieses Thema Video zurückzukommen, ist die Arbeit mit so Social Media Plattformen wie Youtube zum Beispiel als Video extrem wichtig.

Und ich meine, da kommt noch 1 dazu. Dadurch, dass es eine Social Media Plattform ist, sieht Google durch die Bewertung summup oder durch die Kommentare, die geliefert werden oder jetzt das Hypen, was jetzt neuerdings da ist, auch sehr genau, ob die Leute begeistert sind und entvolvt sind oder nicht. Und diese Sachen sind noch wichtig, nachher beurteilen zu können. Ist jetzt meinetwegen ein Video, guter gutes Beispiel ist immer Whisky d e, son son Whisky Shop, die einfach so Tastings machen von Whiskyarten. Also ich bin jetzt überhaupt kein Alkoholiker, kann den nicht so beurteilen, aber Leute, die da vom Fach sind, die werden das sicherlich cool finden oder so Weintester.

Da wird ja Wein so bewertet oder der Whisky bewertet. Dazu wird 'n Youtube Video gemacht. Hat in dem Fall von Whisky d e eine Riesenreichweite. Und in der Beschreibung oder in der Videobeschreibung, also in dem Videoformat selber, wird schon auf den Shop, den die selber betreiben, eben auch verwiesen, sodass da der Whisky auch gekauft werden kann. Und andersrum wird in dem Shop das Video genutzt, dieses Produkt näher zu erklären.

Und diese ganzen Verbindungen sind unglaublich aufwendig. Jeder, der mal Videos gemacht hat, weiß, wie aufwendig das ist. Sie sind aber in der in der nächsten Zeit, glaube ich, in den nächsten 10 Jahren das Mittel, sich als Marke besser zu etablieren. Weil die Steigerungsform wär dann noch, dass Firmen sehr stark in den Eventbereich einsteigen und das können sich, glaube, Mittelständler, da passt das gar nicht mehr so. Also da trennt sich dann irgendwie die Welt, aber Video könnte ja eigentlich jeder Mittelständler noch in irgend 'ner Form machen, wenn er kreativ ist.

Und deswegen wird Video auch 'n 'n riesengroßer Hebel sein, weil es auch deviceübergreifend natürlich cool ist. Also wenn ich jetzt eine Suchanfrage stelle, dann kriege ich ja 'n Ergebnis. Und ich krieg's vielleicht, wenn ich auf Desktop suche, kriege ich's als Desktop Ergebnis. Wenn ich 'n Mobile suche und Google macht ja schon seit vielen Jahren Mobile First, dann kriege ich Inhalte ausgeliefert. Und wenn ich aber jetzt in der U-Bahn sitze und der ruckelt die ganze Zeit, dann hab ich keinen Bock, Texte zu lesen irgendwie.

Hab aber vielleicht die Möglichkeit, mir denselben Inhalt oder 'n ähnlichen Inhalt als Podcast anzuhören oder als Video mir anzugucken, weil in der Lebenssituation jetzt eine bestimmte 'n bestimmtes Format mir jetzt einfach mehr liegt oder ich lieg am Strand oder so und die Reflexion, aber ich hab meine Brille nicht mit und kann nur hören irgendwie, weil ich den Text nicht lesen kann. Also darauf überall einzugehen und da in jeder, in möglichst vielen Situationen eine Zufriedenheit zu erzeugen, wird dazu führen, dass man am Ende auch in SEO, also in Google normal organischen Ergebnissen und auch nachher in ChatGPT oder in AI Overviews oder wie es bei Google denn AI Mode irgendwann heißt, dass ich da eine entsprechende Sichtbarkeit bekommen kann. Und Video hatte den großen Vorteil. Also vielleicht erst mal, weil Du eben sagtest, wahnsinnig aufwendig, das stimmt, wenn man's klassisch produziert hat. Die Zeiten sind aber zum Glück vorbei, also mit der heutigen Technik ist ja auch unser Ansatz, kannst Du ja alles selber machen und vor allen Dingen auch live schneiden, dass Du halt nachher keine Postproduction mehr hast, also wenn Du die entsprechende Studie eingerichtet hast.

Also ich brauch hier im Studio maximal 2 Minuten, dann läuft alles. Und ich kann halt live hier, ne, ich kann zwischen Kameras umschalten, kann Präsentationen mit einem Knopfdruck reinbringen und im Prinzip schneide ich das Ganze live und spart wahnsinnig viel Zeit und jeder kann das in 20 Minuten lernen. Aber Du musst Zeit wollen. Du musst das wollen. Du musst das wollen.

Das ist das größte Hürde. Und es Du musst Zeit haben, weil Du brauchst trotzdem Redaktionsplan, die Inhalte zu planen und Du musst intrinsisch so motiviert sein, wie wir beide jetzt meinetwegen, dass wir son Setup uns hinstellen. Natürlich geht das alles, aber wenn Du zu deinen Kunden gehst und 'n mittelständisches Unternehmen, dann weiß doch jeder, dass das Mindset da 'n ganz anderes ist. Und da wird's ja denn tricky. Noch.

Genau, genau. Aber das ist, also ich merk's immer mehr, das ist 'n Alters, meistens 'n Alters- oder Generationenenthema. Also ich hatt auch mit 'nem sehr, sehr konservativen Maschinenbauer zu tun. Sehr konservativ, also Riesenfirma in ihrem Bereich Marktführer, groß wirklich großer Klopper. Wenn Du da in die Räume reinkommst, Ja gut, die wollen jetzt umziehen und neu bauen, das ist auch echt nötig.

Denkst Du ja echt, Du bist irgendwo in den Siebzigerjahren, aber läuft ja, ist ja auch egal. Und da sagte mir jemand ausm Vertrieb, 'n junger junger Mitarbeiter Anfang Mitte 30, na ja, als er dahin kam, da saßen wir noch vorm Fax und hat einfach die Aufträge abgewartet. Mittlerweile wendet sich das Blatt auch durch ihn und andere in seinem Alter, die halt sagen, wir müssen andere Wege gehen, weil die Aufträge auch nicht mehr wie früher so einfach kommen. Und da ist Video ganz vorne als nicht nur probates, sondern 'n ganz wichtiges Mittel, weil es gibt ja zahlreiche Studien auch dazu, die das belegen, dass ab Generation z das Thema Lesen dermaßen aufm Abwägen ist. Also ich weiß nicht, ob Du die Studie kennst von der von Statista.

Ich weiß nicht, wer das mit Statista gemacht hat, gab's 22, glaub ich, eine Studie, dass ich glaub, 72, 73 Prozent der Generation z erst mal Youtube konsultieren, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Ja. Das finde ich schon ziemlich krass. Jetzt gab's letztes Jahr eine Studie, die habe ich vom Christian Schmitz von der Ruhr Uni Bochum Professor. Da die war aus dem letzten Jahr und da war 1 der Ergebnisse, dass zum Beispiel im technischen Einkauf, war eine internationale Studie, Schwerpunkt Nordamerika, aber trotzdem international, internationales Studioschwerpunkt Nordamerika, aber trotzdem international, 97 Prozent der Einkäufer im technischen Einkauf gucken Videos und ziehen die allen anderen Informationsmedien erst mal vor.

Ja, also ich glaube, dass auch ist ziemlich 'n krasses Klassiker. Zum Markenaufbau und vor allen Dingen zum Vertrauensaufbau 1 Marke gegenüber oder 1 Person gegenüber. Also wir SEOs würden eher Entitäten dazu sagen, weil die Algorithmen oder die Suchmaschinen eher Entitäten probieren, auszulesen. Aber es wird ja sehr stark in der Zukunft Vertrauensbildung gehen, weil dass diese künstlichen Intelligenzaggregate da Antworten kreieren, darum geht's ja im Endeffekt gar nicht, sondern die Menschen müssen ja irgend 1 Antwort Maschine am Ende vertrauen. Und wenn jetzt zum Beispiel sone KI unter den Fittichen von Elon Musk steht, der ja für seine Beeinflussung von Grock jetzt meinetwegen im Zuge von XAI schon seinen Einfluss da in den in die rechte Richtung geltend macht, dann ist Vertrauen ziemlich schnell flöten, also zumindest immer, wo man Ja.

Die Rechten werden sich natürlich da pudelwohl fühlen, aber so jetzt, ich glaube, in Deutschland wird man da nicht so Neutralität. Genau. Und da wird's sehr stark Vertrauensbildung gehen. Also ich werd da zwar erwähnt, aber dann will ich irgendwie 'n gutes Gefühl zu 'ner Marke oder 'ner Person entwickeln. Und was ist besser geeignet als 'n Video, einen Charakter, eine Authentizität oder so darstellen zu können?

Podcast ist da super, Videos super, aber Social Media ist auch super. Sone Sachen werden auf jeden Fall auch im Zusammenhang mit SEO noch stärker Beachtung finden, aber es ist halt alles viel, viel aufwendiger. Wenn ich das jetzt mache, ist es schon aufwendig. Wenn ich aber jetzt eine Firma, die ich vorher betreut habe, wo ich nur SEO gemacht habe, wenn ich jetzt diese ganzen Felder dazunehme, dann ist der Stundenansatz halt viel höher und die Kosten sind auch viel höher. Also eine Sichtbarkeit zu erzeugen, müssen halt Firmen immer immer mehr Geld investieren, was einfach zu der Frage führt und in dem wirtschaftlichen Umschwung sind wir ja, ist dein Geschäftsmodell überhaupt geeignet, die Margen zu erzeugen, dir das am Ende alles leisten zu können?

Und die Frage, glaube ich, muss sich jeder stellen. Die muss ich mir stellen, die musst Du dir stellen, aber auch jeder Mittelständler und jeder Konzern. In dem Umbruch sind wir gerade und das wird noch bestimmt 5 bis 10 Jahre dauern, bis wir aus diesem Tief, nenn's jetzt mal Tief, weil sich wirklich was verändert, raus sind. Und ich hoffe, dass wir dann da stärker sind danach als vorher. Also als Also als Gesamtwirtschaft und als Gesellschaft, meinte ich jetzt eher.

Ja, auf jeden Fall. Es gibt ja auch Möglichkeiten, das finde ich auch so spannend. Ich komm ja nun mal ausm kreativen Bereich ursprünglich, also Audioproduktion, Videoproduktion und gehe an viele Dinge, glaube ich, sehr viel anders daran als jemand, der klassisch seit 20, 30 Jahren im Vertrieb oder Marketing gearbeitet hat. Gerade in der Industrie, weil wie ich ja auch feststellen durfte, Marketing in der Industrie ist ja nicht unbedingt kreatives Marketing, ist ja selbst Leute selbst Leute, die seit längeren Zeiten, also wirklich schon sehr lange in diesem Bereich unterwegs sind, auch nicht grade unerfolgreich teilweise auch Bekannte in der Szene sind, wenn ich mit denen über Ideen spreche, was man machen könnte und die völlig platt sind, weil sie noch nie auf so Sachen gekommen sind. Ein Beispiel zum Beispiel.

Du kannst genau das Thema, was Du angesprochen hast. Du musst den Content auf verschiedensten Ebenen anbieten, weil die Jüngeren wollen nicht mehr lesen, die Älteren wollen vielleicht lesen, aber es geht nicht immer, ne. Und so was passiert, wenn Du 'n klassischen Newsletter rausschickst? Da verlierst Du schon mal ganz viele bei den jüngeren Generationen, weil die keinen Bock haben zum Lesen. Und andere sagen sie, ich sitz in der U-Bahn oder ich sitz im Auto, ich kann jetzt nicht lesen.

Und ich find's erstaunlich, vielleicht hab ich auch noch keinen getroffen, aber alle, die bis jetzt getroffen haben, hatten noch keine Lösung dafür, dass noch keiner auf die Idee gekommen ist, son Newsletter einfach auf verschiedenen Ebenen anzubieten. Das haben wir nämlich mal mit 'nem Kunden erarbeitet. Der nimmt seinen Newsletter als Video auf, hat er direkt Content für Youtube. Dann machen wir daraus aus der Audiospur 'n Podcast, hat er gleich wie eine Podcastfolge, dann die Transkription der Folge jagen wir durch 'n KI prompt. Das hat daraus das Ganze strukturiert und korrigiert, dass man 'n Blogartikel hat, den man natürlich am besten noch SEO optimiert.

Und dann machst Du aus dem Blogartikel eine Kurzversion als Newsletter. Natürlich auch noch mal drüber gehen, eine KI kannst ja nicht zu 100 Prozent da vertrauen. Und dann schreibst Du im Newsletter, hier hast Du 3 4 verschiedene Möglichkeiten, diesen Newsletter zu konsumieren. Du kannst Video gucken, kannst Podcast hören, kannst sogar quer einsteigen, wenn Du Kapitel im Podcast hast. Lange Version als Blog oder Codesversion als Newsletter.

Das klingt im ersten Moment wahnsinnig kompliziert, aber die Hauptarbeit ist, sich Gedanken zu machen, was möchte ich in dem Video sagen? Und länger als 10, 15 Minuten darf es ja ähnlich sein. Den Rest kannst Du mittlerweile durch durch und ähnliche Dinge innerhalb von wenigen Minuten erledigen lassen. Nur die Leute kommen nicht auf die Idee, die Dinge zu kombinieren. Das ist, was immer wieder feststelle.

Genauso auch, wenn Du Youtube Content machst, kannst Du genauso. Kannst Du mittlerweile super aus der Transkription 'n Blogartikel zumindest mal zu 80 Prozent fertigmachen und hast da dann wieder die Verbindung. Na ja, aber das Ideal wär, glaube ich, das nicht genauso zu machen, weil in meiner Welt ist es schon so, dass mit jeder, mit jedem Automatisierungsschritt einfach 'n bisschen Authentizität auch verloren geht. Gerade wenn Du noch Automatismen mit reinnimmst, dann kriegt das einfach irgendwann, ja, sone Flatline irgendwie, wo nicht mehr irgendwie noch bestimmte Reize drin sind, die jetzt pro Netzwerk jetzt irgendwie genutzt werden können. Deswegen würde ich eher immer dafür plädieren, dass man wirklich in jedem Format irgendwie sich zumindest noch mal drüber schaut und probiert, 'n neuen Reiz zu Ja, das auf jeden Fall.

Und das sowieso. Und nicht einfach jetzt plump automatisiert, weil die Zukunft wird auch sein, Ja. Dass die Leute, jetzt geht's vielleicht, weil die ganzen Automatisierungsmöglichkeiten jetzt unglaublich reizvoll sind. Aber man muss sich immer vor Augen halten, dass das ja denn, wenn's so einfach ist, wie es ist und zurzeit ist es ja gar nicht so einfach, wie Du es jetzt beschrieben hast, sondern es schon noch aufwendig von Zeit und von Kontrolle und so, gerade wenn man's jetzt nicht selber macht, dass man, wenn's alle denn machen können, dann ist es ja Gewohnheit. Und rausstechen tust Du ja in der Sichtbarkeit nur, wenn Du eben merkwürdig bleibst.

Das heißt, wenn dein Gehirn dich, was Du da sendest jetzt, als merkwürdig einstuft, nur dann hast Du ja eigentlich 'n Vorteil gegenüber den anderen. Und das sollte man sich immer erhalten, dass man bestimmte Formatteile, die vielleicht auch die, die deine Haupttouch Points sind, dass Du dir da mehr Mühe gibst als bei anderen Sachen. Wenn Du jetzt merkst, dass Newsletter jetzt nicht so dein Highlightaggregat ist oder dein Hauptreferal ist, einen und eher Youtube das ist, dann konzentrier dich mehr auf Youtube, aber mach's da denn unglaublich authentisch. Schreib vielleicht auch 'n Blogartikel, der vielleicht erst mal transkribiert ist, der aber trotzdem noch dann irgendwie einen zusätzlichen Charme enthält, der nur da auf dem Blogartikel zu finden ist. Weil wenn ich über alle Aggregate dasselbe habe, dann ist es, glaub ich, auch schwierig, weil ja, dann ist er auch austauschbar in allen anderen Sachen.

Und das wird die Herausforderung, weil's ja nicht aufwendig ist, dann authentische Sachen zu schreiben für jede für jedes Format. Aber darauf wird's ankommen, diesen Mehrwert, diese Unterscheidungsfähigkeit zu den Formaten abseits von dem, was Du gerade beschrieben hast, was ja irgendwann alle können und dann ist ja wieder standardisierte Einheitsbrei mehr oder weniger. Also ich würde das niemals Also auf eine ähnliche Art und Weise verfahre ich in meinem Podcast. Wobei Du schon recht hast, mein Newsletter ist jetzt nicht mein mein Hauptkanal, das ist LinkedIn. Dementsprechend, ich gucke über die Newslettertexte, die sind aber ziemlich kurz, dass einfach meine meine Abonnentinnen und Abonnenten gucken können, okay, worum geht's in dem Podcast grob und interessiert er mich oder nicht?

Also da da muss ich jetzt keine Verkaufstexte schreiben oder groß authentisch, sondern es geht eher darum, kurze Inhaltsangabe und so weiter und so fort. Und da hilft natürlich sone Basis zu haben ungemein, aber Du hast auch da absolut recht. Du kannst das nicht 1 zu 1 verwenden, definitiv nicht. Na, gerade wenn's Call to Action geht, ne? Also wenn Du jetzt den Newsletter nimmst und den jetzt einfach runterraderst und da ist 'n Call to Action drin, dann würde ich einfach mal sagen und das zeigen auch die Erfahrungen, die wir zumindest mit Kunden haben, wenn die irgendwie authentisch mehr gemacht sind und jetzt mehr in dem Content verwurschtelt sind, abseits von dem, was automatisiert generiert wird, dann ist dieser Call to Action viel klickstärker, als wenn Du den eben standardisierst.

Und da würde ich mir in bestimmten Punkten halt immer probieren, Mühe zu geben, weil egal wie authentisch wir das machen und diese ganzen Formate irgendwie hinbekommen, am Ende wird der Kunde immer sagen, okay, was was bringt's mir eigentlich? Also wie viel mehr Umsatz habe ich denn da gemacht? Und das muss nicht immer 1 zu 1 sein. Man kann in bestimmten Phasen der Customer Journey auch draufzahlen. Darum geht's ja überhaupt gar nicht.

Aber man muss sich zumindest am Ende Gedanken machen, für was man das alles macht, ne. Und dann einfach nur zu sagen, ja, das Ranking ist jetzt gestiegen, das weiß ich auch schon seit 20 über also seit 25 Jahren eigentlich, dass es irgendwie jetzt nicht der größte emotionale Reiz ist, wenn wir irgendwie nach 6 Monaten zum Kunden gehen und sagen, Du, das Hauptkeyword, was wir hier haben, da sind wir plötzlich von der zweiten Seite auf Position 3 gesprungen. Interessiert den überhaupt gar nicht, sondern der sagt, ja und? Was bringt's mir? Die Frage muss ich halt hinten raus beantworten.

Das ist richtig. Also nicht in Sachen Umsatz, weil ja Umsatz kann ich als SEO oder als Marketer ja schwer beeinflussen. Wenn jetzt meinetwegen irgendwie einen Call als Ziel dann irgendwie dasteht, liegt's ja schon noch daran, wer nimmt jetzt da den Hörer ab? Also entweder ist da 'n unsympathischer Mensch dran, 'n sympathischer Mensch oder ist eine KI dran und die ist schlecht gemacht oder so. Da hab ich ja gar keinen Einfluss mehr drauf.

Mein mein mein Thema ist ja, die Leute erst mal dazu zu kriegen, irgend einen Call to Action überhaupt auszuführen Und da ist für mich dann der Kanal auch beendet, aber den muss ich wenigstens so weit wie möglich oder so gut wie möglich erfüllen können. Dann macht's, glaube ich, erst Sinn bei normal denkenden Unternehmern, weil so würden wir ja auch handeln, wenn wir andere Agenturen auftragen würden. Ja, definitiv. Du, mit Blick auf die Zeit. Wir haben 40 Minuten 3 Tipps.

Ich hab ja mal gehört. Was ist 'n da los? Genau, da sind wir schon ordentlich drüber. Mit Blick auf die Zeit, welche 3 konkreten Tipps würdest Du Unternehmen mit Bezug auf Video geben, was sie tun sollten, damit sich das halt auch, wobei nicht nur auch, also sondern vor allen Dingen auch auf die aufs SEO, auf ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinen auswirkt. Also ich glaube, das Problem ist ja mehr, wenn Du in Youtube erfolgreich bist, dann blendest Du so Sachen wie SEO Möglichkeiten auch in Youtube einfach aus.

Die sind aber da. Also der Algorithmus in Youtube funktioniert nicht so großartig anders, ist 'n Ticken einfacher als in der Hauptsuche auf auf Google d e oder auf Google com ist ja mittlerweile, aber die Hebel sind da. Das heißt, kümmer dich den Title. Lass die Leute wissen, was es in dem Video geht. In dem Title sollte dann auch dein Keyword drin sein in irgend 'ner Form, damit Du irgendwas Trackbares hast für die normale Suchmaschinenoptimierung.

Und dann nehm ich irgend 'n irgend einen lieblose Standardtext, den Du Copy paste in all deine Videos reinpackst, sondern mach eine möglichst authentische Beschreibung deines Inhaltes in die Beschreibung rein, die Du dann natürlich Also erst mal die überhaupt zu machen, ist erst mal cool und nicht hier son Standard Set, son Template da reinzuziehen. Und Suchmaschinenoptimierer würden dann noch hingehen und diese Inhalte entsprechend optimieren. Also in der heutigen Welt, auch bei Google, ist es ja so, dass Google schon gut erkennt, auch in der Beschreibung, in welchem semantischen Container sich Inhalte bewegen. Also bestimmte Zusammenhänge sind einfach da, wie wenn ich von Bundeskanzler, Bundesrepublik Deutschland rede, dann ist der Name Merz oder auch die die Vorgängerkanzler, die sind halt damit verbunden. Das ist so ein 1 Vektorraum.

Und da sollte man noch weiter optimieren. Früher haben wir dazu mal Keyworddichte gesagt, also die Anzahl des Keywords, was in dem Text noch drin ist, das 'n bisschen überholt. Aber selbst wenn man sich nur hey, guck doch mal, dass dein Keyword in dem Text irgendwie da auftaucht, mit drin ist, hat man schon eine Menge gemacht. Dann würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass ich möglichst positive Signale bekomme in der Form von, dass ich, sums up ist noch der niedrigste, aber auf jeden Fall Kommentare bekomme und eine hohe Viewleistung habe. Das sind so eigentlich die Parameter, die für, also die Interaktionsrate grundsätzlich, die fürn gutes Ranking halt wichtig sind.

Und wie es in der Suchmaschinenoptimierung auch oder grundsätzlich eigentlich im Seeding von Inhalten, also in der Verbreitung von Inhalten wichtig ist, probier möglichst viele externe Faktoren oder andere Youtuber dazu bewegen, dass die deine Inhalte verlinken und sagen, hey, zu dem Thema hab ich jetzt hier grade was gesagt, aber guck doch mal jetzt hier noch in dem anderen Podcast vorbei, weil da wurde auch noch was Intelligentes gesagt mit 'nem Link in der Beschreibung oder eben auch Verlinkung aus irgendwelchen Webseiten, von Blogs oder so, die dann auf dein Video verlinken. Sone Sachen sind auch immer noch Gold wert, aber Reichweite ist, glaub ich, der Hauptschlüssel für Video und Du musst halt immer gucken, wie Du an die Reichweite kommst in deiner Zielgruppe, in deinem Silo. Also klar, wenn Du über Politik redest, hast Du eine höhere Reichweite auf Youtube, als wenn Du über Suchmaschinenoptimierung irgendwas machst. Aber dann musst Du halt 'n Verständnis dafür haben, wie groß ist der Markt? Und dann können eben auch, weiß ich nicht, 1000 Views auf 'nem Video schon für deinen Markt relevant sein, eine Sichtbarkeit dazu erzeugen.

Also immer in der Relation sehen oder wenn man ganz kreativ ist, Du hast ja von Kreativität angesprochen, Du probierst dein Thema mit irgendwelchen Themen der, ja, des Alltagslebens, also mit Politik oder so zu verbinden und Überleitung hinzubekommen. Wenn Du jetzt 'n Anwalt für Arbeitsrecht bist und da wird irgendwie bei Daimler werden Leute entlassen, dann macht's natürlich total Sinn, diese Felder zusammenzubringen. Da muss man aber 'n bisschen kreativ sein. Also da ist jetzt nicht so werbevideomäßig so angesagt, sondern einfach so wie jetzt son der Anwalt Solmicke das macht, dass er so bestimmte Themen, die gerade meinetwegen in Media total aktuell sind, dass er die einfach aufnimmt und mit dem Thema verbindet. Und wenn man da 'n bisschen kreativ ist, dann findet man auch Themen, die man da verbinden kann.

Muss jetzt nicht politisch sein, kann auch New Work sein oder andere, weiß ich nicht, Themen Green oder Klimawandel oder whatever, was so Massenbewegungen erzeugt oder Musik. Ist ja auch riesengroß irgendwie in Youtube oder Gaming oder so. Mhm. Da kann man ja meinetwegen Sponsoring machen bei irgend sonem Gamer und das dann irgendwie mit seinen Inhalten verbinden. Also man muss kreativ sein, 'n bisschen, ja, ich sag immer merkwürdig zu sein und zu bleiben, weil das ist die hohe Kunst, dass dein Gehirn sagt, hey, das ist ja immer was anderes.

Das merke ich mir in irgendeiner Form. Das ist 'n sehr schönes Schlusswort, weißt Du das? Weiß ich nicht. Lass mir jetzt einfach mal Nee, wusste ich vorher nicht. Ja, doch, doch.

Jetzt weißt Du doch. Ja, jetzt weiß ich's. Marco, ich danke dir Nicht dafür. Für den ganzen Input. Also echt spannend.

Eine völlig andere Welt, als mit der ich sonst zu tun habe. Aber gibt auch noch 'n paar andere Sachen, die ich hier gern gefragt hätte. Das heißt, irgendwann müssen wir da noch mal dran anknüpfen. Gerne. Ich bin hier.

Da gibt's nämlich Du, Du bist ich bin hier, Du bist weg. So ist die Tatsache. Ja, so so ist die Tatsache. Ja, komm, ich bin noch eine Woche da, dann fahre ich erst 'n Urlaub. Ja.

Dieses Wort. Ist ja überhaupt deutsch, nee, oder? Ja, das ist Sone Fremdsprache. Nee, nee, nee, das ist 'n urdeutsches Wort, Urlaub. Doch, das ist das das können wir.

Hat mal jetzt 'n befreundeter Unternehmer ausm Mittelstand gesagt, kleines mittelständiges Unternehmen. Das ist echt krass. So vieles funktioniert grade gefühlt in Deutschland nicht, aber die Urlaubsautoreplier, die klappen bei alle. Das glaube ich. Und die sind auch sehr verbreitet, Auch son Ding, ja?

Man kann ja einfach 'n bisschen Positivismus oder wie man's so nennt, bisschen wieder rausholen, weil so schlecht geht's uns allen gar nicht, wenn ich mal Also wir haben alle Probleme, klar. Alle müssen 'n bisschen rudern, aber wir sind auf 'nem ultrahohen Level und wir haben die besten Voraussetzungen in der ganzen EU und vielleicht sogar auch in Teilen weltweit, das Ding wirklich rumreißen zu können. Dazu brauchen wir aber einen positiven Mindset und jeder muss irgendwie an der Stellschraube, wo er kann Den Willen. Den Willen haben, irgendwie was positiv zu verändern und nicht nur meckern, sondern anpacken. Und ja, da müssen wir uns, glaube ich, noch 'n bisschen bewegen, aber mit jedem Treffen, was wir so da draußen haben, wenn wir das schaffen, positive Impulse rauszugeben, dann ist es, glaube ich, schon ganz cool, ohne opportunistisch zu sein.

Sehr schön. Ja, vielen, vielen Dank. Erst noch viel besseres Schlusswort. Ja, super, ich schneid den Rest weg. Gerne.

Einfach nur das Schlusswort direkt. Ja, vielen Dank an alle, die zugehört haben. Schön, dass Du wieder dabei warst. Wenn dir der Podcast gefallen hat, dann hinterlasse gerne eine Bewertung. Ich freu mich auch über schriftliche Bewertung oder auch gerne auch 'n schriftliches Feedback an Podcast at Corporate Minus Studio Punkt d e.

Wenn Du 'n Thema hast, was Du immer hören möchtest oder irgend 'n Gast dir einfällt, der in meinen Kanal passen würde, dann schreib mir auch an diese E-Mail Adresse Podcast at Corporate Minus Studio Punkt d e. Und ich freu mich natürlich auch über, ja, 5 Sterne Bewertungen bei Apple Podcasts oder Spotify und vor allen Dingen, wenn Du auch nächstes Mal wieder dabei bist. In diesem Sinne, eine schöne Restwoche und bis zum nächsten Mal. Tschüs. Tschüs.

Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, dann geht mit der Zeit.

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