Cover: #184 - Markus Batta: Social Selling mit Klarheit statt Show
VIDEO RELOADED Folge 185

#184 - Markus Batta: Social Selling mit Klarheit statt Show

23. September 2025 52:25 Min. Zu Gast: Markus Batta
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Worum es geht

Florian Gypser spricht mit Markus Batta, Co-Founder von smovement und langjähriger Experte für Social Selling in der Industrie, über den Weg von Sichtbarkeit zu echter Vertriebspipeline – mit System statt Show. Die Folge beleuchtet das veränderte B2B-Kaufverhalten, die Bedeutung von Vertrauen und Authentizität sowie die Rolle von Video auf LinkedIn. Außerdem wird diskutiert, wie die Generation Alpha den Vertrieb von morgen prägen wird.

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Autor: VIDEO RELOADED

Zu Gast

Co-Founder von smovement, Experte für Social Selling in der Industrie

Markus Batta ist Gast der Episode und diskutiert mit dem Host das Alignment zwischen Marketing und Vertrieb im digitalen Zeitalter.

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Transkript

Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin ein Podcast Host Florian Gibser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Ich freue mich heute auf meinen Gast Markus Batter. Er ist Co Founder von smovement, absoluter Profi für Social Selling in der Industrie und seit 30 Jahren im Business.

Mit einem Faible für Technik, 1 Liebe zur KI und einem klaren Blick fürs Wesentliche zeigt er, wie er aus Sichtbarkeit echte Pipeline wird, und zwar ohne Schnickschnack, aber mit System. Ja, und heute sprechen wir darüber, warum viele Unternehmen noch zu zurückhaltend in ihrer Sichtbarkeit sind, wie sich das Kaufverhalten verändert und was passiert, wenn die Generation Alpha ins Business einsteigt. Und natürlich geht's auch darum, welche Rolle Videos in 1 erfolgreichen Social Selling Strategie spielen. Markus, ich grüße dich. Schön, dass Du heute in meinem Podcast bist.

Ja, moin Florian. Vielen Dank für die Einladung. Super Intour passt, ich sag mal wie die Faust aufs Auge, ja. 30 Jahre sollten es jetzt sein, fast. Ich hab mal Papier mal gelernt, also ganz klassisches Handwerk.

Auch schräge Geschichte, schrägen Berufsweg gewählt, also bisschen der Tausendsassa. Kommen wir vielleicht noch mal zu, aber ansonsten, ja, freue ich mich auf den Austausch. Ja, bin gespannt, was die Zuhörer am Ende sagen, Zuhörerin. Ja, Social Selling hast Du schon angesprochen, aktuell unser Steckenpferd in unserem Angebot und ja, immer ein spannendes Thema und wir machen es auch meist recht. Nicht anders, würde ich nicht sagen, aber nicht so LinkedIn lastig, wie man manchmal glaubt, genau.

Mhm. Ja, spannend. Lass uns da gleich mal einsteigen, aber vorher kommen meine 3 Einstiegsfragen, die ich jeden meiner Gäste stelle, die auch gar nichts mit dem Thema zu tun haben, Okay. Mal son bisschen den Markus hinter das zu beleuchten. Und zwar Frage Nummer 1, 'n bisschen philosophisch, folgende Situation, Du blickst 1 Tages Ende deines Lebens zurück und stellst fest, Mensch, da habe ich die eine Sache damals, die Du jetzt noch nicht kannst, also die Fähigkeit, die habe ich dann doch noch mir angeeignet, hab das doch noch gelernt.

Was wäre das, was Du jetzt noch nicht kannst, was Du unbedingt noch lernen möchtest? Boah, das war Fliegen, nee, keine Ahnung. Gute Frage. Was würde Ein Instrument spielen. Ja, das ist auf jeden Fall noch auf der Liste.

Ich hab's mal angefangen mit Keyboard als Kind und auch mal 'n bisschen Schlagzeug, aber das hat nie richtig geklappt. War auch lange DJ. Also Plattenspieler zähle ich nicht als Instrument. Also ja, ich will mir irgendwann noch 'n Instrument beibringen. Gitarre Schlagzeug, ich glaube Gitarre wird's am Ende.

Das wäre auf jeden Fall was, was ich, nee, würde genau, Instrument lernen. Ach cool, ja. Ja, da hatte ich 'n bisschen Glück. Meine Eltern haben mich in der Grundschule mit Klavier gequält. Ich hab's gehasst, Ach, stimmt.

Was natürlich Klassik war. Hab ich gesagt, ich will Gitarre spielen, dann haben sie mich mit klassischer Gitarre gequält. Hab ich direkt gesagt, das lassen wir und hab mir dann, ich glaub, ich war 12 mit mit allem, was ich an Taschengeld hatte oder 13 eine E-Gitarre gekauft und selber E-Titarre beigebracht. Hab jahrelang nicht gespielt, ne, obwohl ich viel, viel, viel im Studio war, Musikproduktion gemacht hab, weil ich gesagt hab entweder das eine oder andere, aber jetzt mittlerweile, seitdem ich raus bin. Ja eher mäßig als regelmäßig, aber es ist so mein mein mein Hobby zumindest.

Ja, cool. Ich erlaub das, von daher. Ja, schwieriger. Ich kann's nur nur bestätigen, dass es auch super ist, zu entspannen oder mal abzuschalten. Ja, ich glaub, das ist aber auch wahrscheinlich son Altersthema, ne.

Siebträger mit 45 und so, Siebträgermaschine, kommen son paar Sachen, dann will man mal irgendwann anfangen, Marathon zu laufen oder auch nicht. Ich sag, das sind diese typischen Themen, die man, glaube ich, ab 40 sich überlegt, wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, so wie bei mir. Ja, keine Ahnung. Aber Instrument wär auf jeden Fall weniger. Ja, also Siebträgermaschine witzigerweise nicht.

Also viele meiner Freunde, die sind aber auch alle viel älter als ich, die sind schon weit über 50, teilweise 60. Die haben Siebträgermaschinen, ich nicht. Ich hab 'n Vollautomat zu Hause und in der Firma Aufgusskaffee momentan. Und eine 1 professionelle Kaffeemaschine, das ist ja, spannend, ne. Also ist halt jeder anders drauf.

Ja. Instrument kann ich ja schon, brauche ich ja nicht mehr lang. Ja, eben. Hast Du ja schnapp gehabt. Also Du hättest jetzt Zeit wie Siebträger.

Genau. Ja, also ich find ich find Kanufahren auf der Adesh, das ist so, ist jetzt 'n bisschen weit weg, aber Kanufahren, das macht mir mittlerweile echt Spaß. Ja, cool. Doch. Ja.

Schön. Ja, Frage Nummer 2, die, wie ich sehe und wie Du auch eben schon angedeutet hast, glaube ich, zum Teil schon beantwortet ist, aber wir gehen mal eine Stufe höher, nämlich Geld spielt absolut keine Rolle. Wie würdest Du deinen Arbeitsplatz gestalten? Und so zwar inhaltlich wie auch, was die Location betrifft. Also Geld spielt keine Rolle, also so richtig Birne auf.

Boah. Interessant. Viele sagen immer, ist ja schon toll, was ich hier mache und super, sag ich, ja, aber jeder Mann Ja. Die Stufe weiter. Ja.

Also ich, interessanterweise habe ich die Frage mal mit 'nem Kumpel diskutiert. Was wäre, wenn Geld keine Rolle spielt? Welcher Job macht dich auf ewig glücklich? Muss ich dazu sagen, ich hatte schon echt 'n paar. Also von angefangen von, ich wollte mal was mit Informatik machen, deswegen habe ich auch so diese Nähe zu wahrscheinlich KI und so, hab meine Informatik angefangen auf als Wirtschaftsassistent, Erwachsenenbildung und zu viel, ich sag mal, zu viel Hormone bei zu wenig Hirn hat nicht funktioniert.

So mit Anwesenheiten, wir waren eine Erwachsene, also freiwillige Angelegenheit. Dann war ich Papiermacher, klassisches Handwerk gelernt, weil ich irgendwie keinen Plan hatte, was ich machen soll. Dann bin ich Produktmanagement, war PM Leiter, Marketingleiter, Bereichsleiter irgendwie so. Alles verschieden, so nicht unbedingt auch immer die gleiche Firma, muss man dazu sagen, weil ich irgendwie nie das gefunden hab, was mich erfüllt hat. Im Moment muss ich sagen, tut es das, aber ich kenne mich gut genug.

Also, das wird ein paar Jahre funktionieren, aber ich sag mal, auf ewig wahrscheinlich nicht. Was würde ich tun? Also auch keiner Bar auf Hawaii aufmachen oder so, das ist nämlich auch, glaube ich, nur Schönreden. Könnte ich gar nicht so direkt beantworten. Also irgendwas auf jeden Fall Beratendes würde es bleiben.

Ich mache ja auch gerne Dozent und so Leuten was beibringen in der Form, dass ich auch gerne förder und fordere. Vielleicht so in die Richtung, jetzt nicht unbedingt Schullehrer, sowas vielleicht nicht. Aber irgendwie so Beratung würde es schon bleiben, wahrscheinlich nicht mal unbedingt jetzt in meinem jetzigen Homeoffice, vielleicht nicht mal in Deutschland. Aber das kann ich dir auf Anhieb gar nicht so beantworten. Das ist schon eine Frage, die Das ist echt.

Konnten wir aber in dem Gespräch meinem Kumpel auch nicht. Er konnt's mir nämlich auch nicht sagen, wo wir gefragt, wo wir diskutiert haben. Also, welcher Job würde dich erfüllen, wo Du richtig glücklich bist? Ne, ist eine schwierige Frage. Das ist eine Hausaufgabe.

Also, im Moment bin ich glücklich und es funktioniert super und es ist das, was ich machen will. Ob das in 10 Jahren noch so ist? Sehr gut. Also ich mein, das Einzige, was beständig ist, ist die Veränderung. Von daher, wenn ich wenn ich überlege, was ich schon alles gemacht hab und wo ich vor 10 Jahren war, ich weiß noch vor 10 Jahren, 2015, da lief unsere Agentur ziemlich gut und mein großer Traum war hier im Dorf, hier irgendwie am Südhang, sollte 'n neues Gewerbegebiet ausgeschrieben werden, da eine Halle aufmachen mit 2 kleinen Tonstudios, großes Videostudio Büros und vollskalieren auf 20 Leute.

Damals lief der ganze Kram ja auch noch. Wenn ich heute nur dran denke, wird mir speiübel, weil ich ja überhaupt also gar keinen Bock mehr drauf hab, diese ganze Medienproduktionskiste ja auch völlig im Eimer ist. Von daher jetzt auf Dauer, aber es witzigerweise, weil Du sagtest beratend, dozierend, lehrend, das ist das Einzige neben natürlich dem dem thematischen Background Audio-, Videotechnik. Aber was ich immer gemacht habe, was ich eigentlich nie wollte, wo ich nie aus war, aber das hab ich mit 24 angefangen. Mhm.

Da hab ich meine damalige Trainings- und Seminarfirma gegründet und letzten Endes heute natürlich aufm ganz anderen Level, also ganz andere Kunden, mach ich das weiter. Und ich glaub, das wär auch das, was ich für mein Leben lang machen möchte. Nur im Süden, nicht hier. Also Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Du hast fährst in Spanien und so Sachen.

Das ist schön auf Zypern, auf der Terrasse und dann Genau. Also ich sag mal, das ist, das, was ich gerne mache, ist halt, wie gesagt, mich mit Menschen austauschen, irgendwie beraten, dann muss muss jetzt nicht als klassischer Berater, kann selten sein oder so was, meine ich gar nicht. Aber irgendwas in die Richtung, auch Menschen zu fördern in irgend 'ner Form. Ich kann dir nicht mal die Form sagen, vielleicht wär's dann auch in 'nem ganz anderen Richtung am Ende, weil das Du, wie Du sagst, man weiß gar nicht, was die Zeit bringt, was KI alles machen wird. Da arbeite ich mich ja gerade recht intensiv ein, weil auch das wird natürlich für alle Agenturen alles, was so in die Richtung geht, kreative Menschen, Copywriting und so, wird das echt 'n Brett, ne?

Machen wir uns nix vor. Also, und wer da behauptet, das ist nicht so, Also, es wird nicht alles killen an Jobs, das ist schon mal klar. Es wird viele Neue schaffen, son bisschen wie Dampfmaschine zum Motor, ne. Aber es wird auch eine starke Veränderung geben. In den Stellen sieht man ja jetzt.

Es gab doch jetzt irgendwie 1 1 1 Studie oder eine Aussage von, ich weiß gar nicht Stepstone, wo das war, dass die Stellen für junge Leute halt extrem runtergefahren sind. Ja, ja. Weil Ja, aber auch, ne. KI, aber auch, ne. Die auch nicht blöd ist, ja.

Ja. Ja, aber das war interessant. Ich hatte mit Britta letzte Woche, als sie bei uns war, Britta Behrens, hat nun drüber gesprochen. Sie meinte, das ist so dämlich. Sie ist ja auch dauernd in Unternehmen, weil sie sagte, Problem ist ja, Du musst ja aus 'nem Junior, ausm Assistenten auch mal 'n Senior machen 1 Tages und die müssen's ja irgendwo lernen.

Also wenn man jetzt in in, es geht hauptsächlich Mittelstand, gehobenen Mittelstand natürlich oder auch Konzerne. Das ist natürlich dämlich, da man die den Nachwuchs nicht mehr fördern kann. Ich denke mir, dass, ich hab's ja erlebt son bisschen in der in der Musikindustrie, wobei die halt völlig kaputt ist. Also haben wir eben schon drüber gesprochen, kann man sich als Ausländer gar nicht vorstellen. Aber ich glaube, was passieren wird, ist eine Bereinigung, weil was wir erlebt haben in der kreativen Branche in den letzten 30 Jahren war eine völlige Verbesserung der Berufsfelder durch die Demokratisierung der Produktionsmittel.

Das ist ja alles von der technischen Seite sehr, sehr günstig geworden, wenn nicht sogar billig, sodass Hinz und Kunst damit angefangen haben. Preiskampf hoch 10, eine Verwässerung der Qualität, plötzlich reicht da irgendwie alles. Und ich denk mal, was übrig bleiben wird auf Dienstleistungsantragsseite sind die, die es halt hochpreisig vernünftig mit sehr, sehr guter Qualität und Erfahrung machen, weil das ganze Billiggedöns kannst Du mit KI. Ja. Na ja, ja, sehr ähnlich.

Also ich glaube, Marktbereinigung ist das eine und das werden sich die durchsetzen, die einfach gut sind, ne. Mit oder ohne Ja. Also KI werden wir alle nutzen irgendwann, das ist nur eine Frage der Zeit. In welchem Rahmen sei, ist noch eine ganz andere Frage, aber durchsetzen wird sich Qualität am Ende immer. Also Ja.

Ja, also das bin ich auch überzeugt. Also gerade im kreativen Bereich. Ja. Weil es ist was anderes, wenn 'nem Zweiundzwanzigjähriger mit 'ner KI irgendwie 'n bisschen Video schneidet, 'n bisschen Ton macht oder Du hast 30 Jahre Berufserfahrung und weißt halt, wenn es irgendwo hakt und nicht optimal ist, wie Du dann die Probleme lösen kannst, Mhm. Weil es halt mal studiert hast, 30 Jahre Berufserfahrung und das ist ja in jedem Beruf so.

Von daher, über die, die zumindest fit genug sind, sich den Gegebenheiten anzupassen, das ist grade in der Branche auch 'n großes Problem. Viele wollen das nicht. Das ist ja sone gewisse künstlerische, will nicht sagen Eitelkeit, aber ne, also Befangenheit. Da, glaube ich, wird's sogar eher besser als in den letzten Jahren. Aber gucken.

Obwohl ich da Schau mal. Muss ich, ja, wie heißt das? Na, wie heißt 'n der da so? Intervenieren. Nicht intervenieren, aber es gibt natürlich auch junge Leute, die ich kenne, muss ich sagen, die ich auch teilweise Schule oder mit denen ich auch zusammenarbeite, die schon echt gut sind, auch wenn sie jung sind.

Denen fehlt vielleicht dann die Erfahrung im so im Managementbereich, wo die sagen, wie handhabe ich bestimmte Gespräche, Kunden, Abläufe et cetera pp, die ihr Handwerk verstehen schon, weil da kommen wir ja später zu, Gen Alpha und Co. Wenn die, wenn die ins Arbeitsleben treten, dann noch mal was ganz anderes. Ich bin gespannt, was passiert. Können wir nachher noch mal, habe ich schöne Anekdote letztens gelesen zu oder 'n Reader gesehen auf Instagram. Ich weiß gar nicht genau, was das sehr gut getroffen hat.

Fand ich sehr witzig. Mhm. Also kann ich grundsätzlich auch bestellen. Ich hatte ja viele Jahre Lehraufträgern und Hochschulen im Bereich Audioproduktion, Audiotechnik. Die die sind schon pfiffig, aber wie gesagt, wenn's dann darum geht, 'n Problem entsteht, was nicht der Norm entspricht, was sie vorher gemacht haben, dann wird's lustig.

Genau, da fehlt die Erfahrung einfach, ne. Genau, ja, ja, weil ganz häufig ist es so, also das habe ich auch erlebt bei den Studenten, die kamen schon mit relativ viel Vorerfahrung. Ich will nicht sagen Wissen, sondern Vorerfahrung an, durch Learning by Doing, durch Youtube Videos. Und bei Youtube Videos ist halt immer das Thema, da ist halt der überwiegende Teil kann halt halt nicht so viel mehr. Und wenn dann, sage ich mal, die Standardsituation, die Sie mal 'n Youtube Video gesehen haben, nicht mehr so ist, dann ist es halt schwierig und dann ist der Punkt, wo Du Erfahrung oder eine Ausbildung brauchst und das ist das, was ich meinte, wo sich dann einfach die Spreuungen beitragen.

Ja, das stimmt, ja. Da wär ich schon bei dir. So, letzte Frage. Welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnen oder würdest Du gerne begegnen und was hättet ihr gesprochen und was würdet ihr sprechen? Da hätte ich 'n paar.

Michael John, weil ich früher selber gerne Basketball gespielt hab, weil es für mich so als Typen eine Legende ist, auch wie er sich verhält oder Shaquin O'Neill wär auch cool. Michael Schumacher, das wird wohl nix mehr, leider. Vielleicht noch Barack Obama? Ja. Okay, hatte ich auch schon mal Barack Obama, hat schon mal jemand gesagt.

Aber einfach nur aus dem Grunde, weil ich's verstehen wollen würde, weil er wirkt sehr sympathisch, sehr bodenständig für die Position, die er hatte, zumindest das, was man von außen mitkriegt, das ist ja natürlich auch immer, ne. Gibt auch noch 'n paar 1000 andere, die ich hier nennen könnte, aber ich glaube, da ist es schon mal wirklich interessant, mit solchen Menschen 'n Gespräch zu führen, weil das ist ja für für normale Menschen eine Welt, die man sich gar nicht vorstellen kann eigentlich, ne. Und ich glaube, dass das jemand ist, der trotzdem sehr nahbar wäre in dem Moment trotz aller Diskrepanz am Ende, ja. Ja, ich Gut, da wird auch anrufen. Ich kann's nicht sagen.

Ich ich weiß nur aus meiner Branche, die USA ist sind das Mutterland des Showbusiness. Ja, eben genau. Das Showbusiness gleich Showbusiness. Also ich, ganz ehrlich, ich glaub da kein Wort. Also nicht inhaltlich, sondern im Auftreten.

Ja, ja. Weil das ist so, also wirklich, es ist alles so abartig durchgestylt da drüben, wenn's Show geht. Das können wir uns nicht im annähernd vorstellen. Ich hab das durch durch Freunde, Kollegen, die im amerikanischen Showbusiness gearbeitet haben, Musikproduktion, hab ich das erlebt, auch Plattenfirmen. Also das war da schon vor 25 Jahren so, als man, also in Anfängen der digitalen Audioproduktion war, dass die bei ganz großen Produktionen haben die teilweise eigene einzelne Becken- und Snareschläge in 1 Produktion ausgetauscht, ne.

Also wir reden hier von, da haben die Tage lang dran gesessen, heute machst Du das irgendwie automatisch eine 1 krankhafte Perfektion, weil halt Showbusiness ist halt alles da oder Johanna hatte im Studium vor vielen, vielen Jahren, er schon 15 Jahre her, hatte den Dozenten, der hat für Game of Thrones hat der so Animationen gemacht. Mhm. Der hat einen Monat lang an 1 Szene gearbeitet, wo er 2 Bäume mit CGI erzeugt hat und die haben sich das Bild für Bild angeguckt, diese 3 Minuten, wo der Baum zu sehen ist und haben da 'n Haufen Änderungs Also sie sind wirklich, was die Show betrifft, absolute Perfektionisten. Von daher bin ich ziemlich skeptisch und glaube eher, dass es einfach Auf jeden Fall. Ein sehr gutes, ja, sehr gutes Gutes Emerytme Branding.

Genau. Da sind wir beim Thema. Ja, genau, guter Übergang. Ja, gut ist. Da gibt's noch zig andere, aber ich sag mal, das ist dann von, gibt's auch deutsche Persönlichkeiten, die ich gerne mal treffen würde in allen Bereichen.

Also ich bin da sehr neugierig, aber ich bin auch niemand, den Du mit sowas hinterm ausm Wald locken würdest. Du könntest mir jetzt irgendwen da hinstellen, ich würde da nicht hinlaufen und sagen, das ist jetzt der oder ich brauche 'n Autogramm. Sind halt auch nur Menschen, ja, am Ende. Also. Ja, ja.

Also, genau das bin ich ehrlich gesagt auch. Also, es ist vielleicht hier und da 'n paar Musiker, die ich früher toll fand, aber ich hab auch den einen oder anderen wirklich mal kennengelernt und dann gedacht, na ja, manchmal war es Enttäuschung, manchmal war es toll, weil sie dann nicht in der Öffentlichkeit stehend richtig cool sind, aber es sind auch nur Menschen, also keine besseren, keine schlechteren. Ja, dann kommen wir mal zu unserem Hauptthema, Social Ja, genau. Industrie, fehlender Mut in der Sichtbarkeit. Spannendes Thema haben wir uns ja heute bei LinkedIn auch schon zu ausgetauscht.

Ja, ja. Indirekt bei 'nem Beitrag. Wie schätzt Du so die aktuelle Situation ein? Natürlich auch son bisschen mit Bezug natürlich auf Videokommunikation, was die deutsche Industrie betrifft. Ich find das ja gerade langsam ganz spannend, was sehr, sehr langsam und zaghaft passiert.

Wir sehen's ja bei uns einfach an den Anfragen und an den Szenarien, dass doch so langsam die Industrie, was das Thema betrifft, aufwacht, habe ich das Gefühl. Ja, würde ich sagen, auch. Ich glaube, 'n größeres Problem ist son Moment, dass zumindest auf unser Thema bezogen, deswegen haben wir uns auch so klar in der Industrie positioniert, weil wir beide, also Thorben ja auch und ich auch so lange in der Industrie tätig waren und, ich sag mal, Stallgeruch kennen, mehr als genug. Von Tier 1 OEM Bedienung, ich war auch mal Projektleiter für Mercedes Benz und so. Also wir kennen da alle Spielchen von oben bis unten und auch alle Gepflogenheiten und wie man kommunizieren muss mit denen.

Was wir leider feststellen müssen, boah, die es gibt genug, die das Thema extrem verbrannt haben einfach. Oh. Grundsätzlich Social, erst mal grundsätzlich Social Media auf der einen Seite. Das ist das, was wir gerade gesagt haben. Es kommt irgendeiner, hat gerade 2 Youtube Videos geguckt und meint jetzt, er ist Coach in irgendwas, gilt aber wahrscheinlich fast für jede Coaching oder Beratungsbereich.

Das ist ja kein Ja. Kein zertifizierter Beruf in dem Sinne. Dass wir da echt gegen Widerstände kämpfen, dass sie sagen, ja, jetzt kommt noch so Quatsch stand Quatsch Quatsch Kopf weiß und erzählt uns hier 5 Termine pro Woche in der Industrie beim Maschinenbau, ne? Nee, ist klar. Mhm.

Weil wenn eine Maschine über 'ner halben Million Euro kostet, funktioniert nicht. Aber das ist das, was wir auch nicht machen, zum Beispiel wir arbeiten nicht mit klassischen Blue Blueprints, sondern wir machen das individuell pro Kunde. Das ist das eine. Was wir aber auch merken und das zu deiner Frage, ja, Video Content ist 'n Thema, weil sie Angst vor Videos haben, einfach sich selber, die haben immer das Thema, das wie bei diesem Selfie waren, sag ich mal 'n bisschen auf LinkedIn, der leider extrem gut funktioniert immer noch, weil's 'n soziales Medium ist. Angst vor der Kamera, ne, dass sie sagen, ah, ich halte eigentlich mein Gesicht in die Kamera, ist ja total bescheuert, ne.

So habe ich aber, muss ich ehrlicherweise sagen, bevor ich mit LinkedIn angefangen hab, genauso gedacht, ich war ja selber so Leiter mag ich auch PM, ne. Hab gedacht, ey, ich mach jetzt kein Selfie aufm Messestand, die habt sie doch nicht alle und dann poste ich das, ey. Ich hab mal irgendwann gesagt, ach komm, probier's Du, steht egal. Dann war ich auch recht schnell, gut, früher war der Algo noch 'n bisschen freundlicher, hat einen bisschen mehr gefördert, als es heute vielleicht der Falle ist oder Reichweite gegeben und es hat recht schnell funktioniert, so mit erster Einladung, willst Du mal hier son Beitrag schreiben für für son son Verlag, also son Onlineverlag. Dann willst Du nicht mal Speaker werden, so für so für son kleinen Slot und so, wo ich gedacht, ey, funktioniert ja doch, cool.

Mhm. Video muss ich ehrlicherweise so gestehen, bin ich auch viel zu wenig noch mit unterwegs, ist aber in Planung. Thorben hat das ja schon mal angefangen, zu Firmen noch mal bezogen. Ängstlich, zurückhaltend, weil sie manchmal nicht dran glauben, dass es funktioniert. Das Grundsätzliche, nicht mal das Video selber, sondern das grundsätzliche Thema nicht gut funktioniert, falls verbrannt ist.

Angst vor der Kamera, weil sie halt denken, was denken denn die Kolleginnen und Kollegen, meine Bekannten, wenn die dort sehen auf 1 Plattform, die denken, ja, ich bin, ne, das ist ja voll albern, Du machst jetzt Videos. Aber man merkt auch zeitgleich, viele Firmen verstehen das Thema langsam und wissen das Bewegbild und dann kommen wir ja auch irgendwann mal zu dem Thema neue Generation, absolut Pflicht ist. Also ohne eigentlich bescheuert. Also verpasst man 'n riesen Riesenweg, Sichtbarkeit zu erreichen und ich sag mal, wenn man das mal ins Verhältnis setzt, bei vielen Maßnahmen, die wir auch machen, die sind sind nicht so teuer am Ende, ne. Also Du musst jetzt nicht eine Riesenkampagne für Tausende von Euros fahren, Reichweite zu erzielen.

Ich sag mal klar, Du bist natürlich jemand, der 'n großes Set-up aufsetzt und aber im schlimmsten Fall reicht das normale iPhone oder Samsung oder welches Gerät auch immer und kannst damit dich filmen und trotzdem kann's funktionieren, ne. Ne. Ach so, die meisten Infos Kommt auf die Formate an. Ja, für Reels zum Beispiel, ne, genau. Ja.

Ihr macht ja andere Kommunikation auf der Ebene, sag ich mal, ganz klar, sehr professionell, sehr hoch hochklassig, oder hochpreisig oder hoch hochwertig so rum. Aber ich sag mal, für 1. Schritte reicht auch 'n gutes Telefon, Smartphone, ne, heutzutage. Absolut, absolut, absolut. Also ich war grad hier noch am Gucken, hab versucht rauszufinden heute unsere Konversation bei LinkedIn.

Also definitiv, der der Start in das Thema Video sollte immer mit 'nem Smartphone und 'nem stillen Kämmerlein ausprobieren sein. Es macht hier überhaupt keinen Sinn, wenn ich jetzt im Unternehmen das Thema durchdrücke und es zieht keiner mit. Ja. Aber ich kann das, was Du gesagt hast, bestätigen. Wir haben ja schon vor über 10 Jahren, ach 15 Jahren 2011 oder so, die ersten Projekte mit Unternehmen gemacht oder damals geht's hauptsächlich Training, dann auch interne Kommunikation.

Anfangs haben das dann Trainer gemacht, Profis vor der Kamera und die Videos kamen halt im Unternehmen nicht an. Also die wurden dann geguckt, das war nett, aber das war halt so, na ja, das ist halt irgend son Gelecter in Anführungsstrichen, also ne, Glattgeleckt, so wie der Schauspieler im Imagefilm. Das haben viele Unternehmen auch, glaube ich, immer noch nicht verstanden. Und dann wurd's nicht ernst genommen und dann kamen die ersten Projekte, wo sich mal jemand getraut hat, vorm Unternehmen vor der Kamera zu stehen, auf einmal, ne. Also der Jupp aus der Buchhaltung, der schwitzt zwar und stottert und ist nervös, aber das ist der Jupp, den kennen wir.

Also die wurden dann richtig gefeiert. Und ich glaub, jedes Unternehmen muss diesen Aha Moment, diese diese Erfahrung mal gemacht haben, weil reden kannst Du ja ganz viel, Ganz viel erzählen, was alles Tolles hat. Es ja eben auch, gibt ja genug Dampfplauderer. Aber diese Erfahrung muss man machen und das ist, was ich auch oder wir auch immer erleben, wenn wir diese Kick off Strategieworkshops machen, wo wir auch 'n kleines Studio Set-up dabeihaben. Das ist nicht viel Zeit prozentual gesehen.

Lass das mal irgendwie eine halbe Stunde sein, wo wir da an dem an dem Equipment sind. Aber dieser dieser Impact, dass die Leute selber mal sich mit 2 Kameras filmen können, umschalten können wie im Fernsehen, dieses, ach, das ist ja einfach und vor allen Dingen, ich wirke doch vor der Kamera gar nicht doof. Mhm. Also dieses, jeder ist da vielleicht 3, 4 Minuten dran, aber dieses kleine bisschen mal Praxis haben, das bringt schon so wahnsinnig viel und da braucht's halt einfach Mut im Unternehmen, dass man momentan anfängt. Absolut.

Da darum ging ja auch mein Beitrag heute, ne? Der war natürlich extra 'n bisschen provokativer geschrieben mit Wirtschaftsrückgang und so, aber da kann ich auch nur an jedes Unternehmen appellieren, egal wie groß, wie klein. Du kannst mit klein wegen und musst nicht mich buchen, musst auch den Florian nicht buchen, machst alleine, versuch's zumindest erst mal in irgendeine Richtung, aber versuch Sichtbarkeit zu erreichen, weil, dann kommen wir gleich zu, ich mache ja auch Keynotes und Dozent und Seminare und so und Trainings und da sitzt halt Gen Z und die nächste ist Gen Alpha und dann wird's noch mal 'n ganz anderen Ansatz geben, wie Du Kunden erreichen wirst und das hatten wir ja auch das Thema ganz am Anfang. Wie verändert sich das Kaufverhalten heute? Wir, ich weiß nicht, wir sind, glaube ich, ähnlich alt, würde ich jetzt tippen.

Ja, doch, denke ich mal. Haben ähnliches Kaufverhalten wahrscheinlich und das wird auch in unserer Altersgruppe ähnlich sein. Mal benutzt man irgend 'n Internetzugang, mal benutzt man vielleicht eine KI. Also ich weiß, meine Kinder, die sind noch 'n bisschen jünger als deine, die nutzen, wenn die Fragen haben, TikTok und schreiben denen die Frage einfach da oben rein, also in die Plattform. Und dann, also so zum Beispiel, was hatten wir letztens, oder Gutscheincodes.

Da gucken die einfach auf TikTok Gutscheincode, bla bla bla Firma, ah cool, da ist 'n Influencer, kopieren, zack einkaufen. Da hab ich gedacht, stimmt, da hab ich noch nie da drin gedacht, gute Idee. Das fängt ja schon so an. Das sind so Ansätze und ich sag immer, wer heute nicht sichtbar ist, ist morgen vergessen und bei der bei der Zielgruppe, die danach kommt, wird's definitiv so sein. Ja, also kann ich auch alles nur bestätigen, sowohl aus Erfahrung.

Bei meinen Kindern ist es vielleicht noch nicht ganz so krass, da war es noch eher Youtube. Mittlerweile, ja, unsere Tochter ist eher Instagram unterwegs, aber auch in Unternehmen, die jüngere Generation, egal ob Männern oder Weiblein, völlig wurscht, die sind natürlich Hardcore in in TikTok unterwegs und kennen sich aus. Oder mittlerweile halt KI ChatGPT. Also ich persönlich muss ehrlich also auch sagen, ich nutz Google immer seltener zum Glück von ChatGPT einfach. Es ist nicht besser, aber es ist präziser, also es versteht mich besser, Sagen wir mal so, die Antworten sind nicht unbedingt super, aber dann gibt's halt links und ich kann dann reingehen und das ist halt nicht so viel Werbung, so viel Mist.

Das wird natürlich auch noch kommen in irgend 'ner Form. Aber richtig krass fand ich wirklich, das hatte ich ja heute auch geschrieben, das hab ich noch mal rausgesucht, eine Studie irgendwie von Statista. Ich weiß nicht, wer er auch dabei war. 5 22, es gab 23 auch noch mal eine zum Thema Videokommunikation, dass über 70 Prozent der Generation z erst mal Youtube konsumier, also konsultieren, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen. Und das Interessante ist immer, wenn ich 'n Unternehmen bin oder auf Kongressen, Konferenzen hier aufm Tag der Industriekommunikation, wo wir uns ja gesehen haben vor 'n paar Wochen, in den Gesprächen auch gestandene Marketingleiter aus der Industrie, machen große Augen, wenn ich ihnen das sage und dann frage und, wie viel Video habt ihr bei euch?

Ja, also wir haben Prospekt und dann haben wir Produktvideos. Das ist was ganz anderes. Ihr müsst bei eurem Thema die Deutungshoheit auf Youtube haben, Ja. Weil da suchen sie, ne. Ja, ist das gleiche Thema wie bei uns, ne.

Also wir haben viele, also was wir immer merken ist, Unternehmen, die mit uns zusammenarbeiten, die haben's, haben das Thema einfach Digitalisierung, Sichtbarkeit und alles, was dazugehört, komplett verstanden. Also, wir haben das selten, dass wir, auch wenn wir Qualifizierungsgespräche haben, dass da jemand sitzt, der sagt entweder, ich weiß genau, ich brauch das, ich muss das machen, weil das ist einfach Pflicht geworden. Und dann wissen wir auch, das wird 'n gutes Projekt, das funktioniert, weil er dahintersteht. Wenn Du im ersten Gespräch schon merkst, ah, ist doch alles Blödsinn, bla bla bla, kannst Du eigentlich abbrechen, weil der dann Ja. Er derjenige ist ja auch nicht böse gemeint oder so, aber er hat's einfach noch nicht verstanden und für ihn ist es nicht nachvollziehbar, ne, dass es so wichtig ist.

Ich kann das gut, weil ich auch jüngere Kinder hab. Meine Tochter ist jetzt 17, so eine Mann 12 und die sind genau in diesem Nutzerverhalten, ne. Darum auch schöne Grüße an Rainer Grill, der macht das ja auf TikTok mit seinem Team da in Perfektion und da zeigt er ja auch, wie b2b funktionieren kann auf der Plattform. Gibt schon ein paar andere gute Beispiele, aber das ist natürlich so das das Unicorn, würde ich mal sagen, in der in der Szene. Absolut.

Und das ist das Gleiche mit LinkedIn, ne, das ja, natürlich ist da viel Bullshit und was habe ich zum Mittag gelernt und 3 3 Highlights meines Urlaubs fürs Business. Man kann aber sehr stark filtern, man kann das blocken, man kann das rausblenden und wenn man guten Leuten folgt, die auch gute Inhalte spielen, dann kriegt der Feed oder wird der Feed ja auch sehr wertvoll. Und am Ende Das ist das Ding. Wir müssen jetzt mal überlegen, wie viel Zeit steckst Du rein am Ende für, ich sag mal, guten Content, wenn Du ihn vielleicht zweimal die Woche rausbringst? Ein Video, ein Beitrag vielleicht?

Wie viel Zeit investierst Du ohne ohne Anzeigen, sage ich mal? Und was kostet dich am Ende perfekt gegen eine große Anzeigenkampagne, ne? Und Du erreichst im Grunde viel mehr Leute. Und das das muss man ja nur gegenüberstellen. Natürlich Ads brauchen wir heute auch, auch auf allen Plattformen, aber ich sag mal, für 'n Anfang reicht einfach 'n guten, das Netzwerk aufzubauen, organisch ranzugehen und dann auch mal dieses Outreach Thema, aber nicht KI basiert und nicht automatisiert, weil das geht ja doch los.

Also zumindest, wenn Du's Ja, das merkt ja auch dann jeder sofort. Besonders weil in der Industrie ist ja immer noch 'n gewisses Vorbehalt gegen überhaupt das Thema LinkedIn und ja, digitale Kommunikation. Und was was mir eben noch einfällt, weil Du am Anfang sagtest, dass viele verbrannt sind bei dem Thema. Das Gleiche erlebe ich ja beim Thema Videokommunikation auch. Glaub ich, ja.

Also die die die Bilder, die im Kopf sind, erst mal, wenn das Thema Video aufploppt, ich sag mal jetzt bei 'ner Konferenz oder irgendwie in 'ner Messe oder so und ich sprech mit jemandem und er fragt mich, was machst Du? Ja, ja, ja, wir haben jetzt letztens 'n Imagefilm gemacht, der war echt teuer. Und hat da was gebracht. Der Letzte, der hat auch schon nix gebracht. Ja.

War aber auch teuer und das schärfste, ich weiß nicht mehr, wer es war, das war gar, ist gar nicht so lang her, sagte mir jemand, weißt Du was, unter uns? Die Imagefilme, das macht die Geschäftsführung gerne, weil die andere Geschäftsführung von Mitbewerber hat die auch Nutzen. Es war 'n Marketingleiter von 'nem großen Industrieunternehmen. Ich weiß grad nicht mehr, wer es war. Sagt er, Nutzen erst marginal bis gar nicht vorhanden, besonders heute, wenn Du bedenkst, dass die junge Generation sich so was nicht anguckt, weil das für die völlig unauthentisch ist.

Handy by. Ja. Genau, ist viel zu lange und lang atmet. Und auch da wieder, wir sind die tollsten, wir sind die Besten, das hochgeladen, so ist keine Firma. Und auf der anderen Seite und das ist das Krasse, diese Diskrepanzen, auf der anderen Seite, wenn Du in der alltäglichen Kommunikation Teams, Zoom, was auch immer anschaust, wie die Unternehmen unterwegs sind, da rolltst Du die Fuß nebenher auf.

So würde kein Mensch, keiner würde in dieser echt bescheidenen Grützequalität seine Außendienstler rausschicken lassen. Ich sag mal, 'n schöner schöner Vergleich ist so, wie die Unternehmen Alltag mit Video kommunizieren, also Videokonferenzen, Videocalls. Das wäre, als würden Ihre Außendienstler in ollen Badeschlappen in 'ner zerrissenen Jeans und 'nem vollgesifften T-Shirt zum Kunden gehen. Das ist ungefähr das gleiche Level der der der Wertschätzung. Ja, ja.

Übrigens, ganz spannend hatten wir gerade vor 'n paar Tagen Kontakt bei LinkedIn 'n Link geschickt. Es gab im Spiegel irgendwann im März 'n Artikel von, ich glaub, Universität Yale oder so. Ich müsste es mal raussuchen eine Studie, superspannend zum Thema Audioqualität in Videokonferenzen. Oder irgendwie Überschrift war und der Ton ist doch wichtig. Mhm.

Das Ergebnis ist richtig krass und zwar richtig krass, was die Ist auch die krass schlecht. Wahrnehmung betrifft. Nee, das, nee, das also das Ergebnis krass im Sinne von, wie wahnsinnig wichtig der Einfluss von der Tonqualität ist. Ah, okay. Also es gibt, ne, also es ist also es ist bei allen Grotten schlecht.

Also es ist extrem selten, dass man jemand 'n Podcastmikrofon oder so was hat. Wenn's hochkommt, haben die Leute 'n Headset, aber das hat auch seine Grenzen, sage ich mal. Aber ich kann mal grad gucken hier. Genau, hier sind die Ergebnisse. Die 3 Kern waren bei dieser Studie und die war schon recht groß angelegt.

Nummer 1, schlechte Audioqualität lässt Menschen weniger kompetent, glaubwürdig und sympathisch wirken, völlig unabhängig vom Inhalt. Weil vor vielen Jahren hieß es noch, ey, Content ist King, der Inhalt ist am wichtigsten. Sorry, Bullshit, das Thema ist vorbei, ne. Wenn Du in der ersten Sekunde einfach schon inkompetent wirkst durch deinen Auftritt, hast Du eigentlich verloren. Punkt 2, das ist nur Tonqualität, Videoqualität ist ähnlich, hochwertige Audioqualität verstärkt die Überzeugungskraft deutlich.

Übrigens an alle Vertriebler, ne, also Fachidiot schlägtkundetod, haben wir mal Vertriebstrainer gesagt, vielleicht lieber darauf achten und weniger reden. Und drittens Klangqualität beeinflusst stärker als Stimme, Akzent oder Inhalt dem Gegenüber. Oh, das ist krass. Das ist eine Studie gewesen. Es ist kein Gesülze von Toningenieuren.

Das finde ich schon richtig heftig. Bei der Bildqualität war es auch. Gutes Bild wirkt ab der ersten Sekunde professionell, schafft Vertrauen Nähe, erhöht die Aufmerksamkeit und verstärkt signifikant das Vertrauen und die Bildung. Absolut nachvollziehen. Krass.

Aber die Ergebnisse sind also das Letzte vor allen Dingen, finde ich krass, dass sogar so die Qualität noch über der Tonalität und so steht, also dieser der der, was Du sagtest mit der Betonung, ne. Weil ich hab jetzt letztens witzigerweise, ich fand's ganz interessant von Jordan Belfort, hier Wolf of Wall Street. Mhm. Den sagt man ja auch nicht so tolle Praktiken, manchmal nach, was den Verkauf angeht, aber der hat sich ja auch gebessert, muss man dazu sagen. Ich hab jetzt 'n Buch von ihm gelesen, da geht's so die wichtigsten Faktoren im Verkauf, weil das ist son Thema, ich kann Vertrieb, ich kann Systeme, ich kann Prozesse, wie Du's machst, aber ich war nie ein Verkaufstrainer.

Das möchte ich auch gar nicht sein. Also ich möchte jetzt nicht jemanden sagen, wie er Kaltakquise macht am Telefon oder 'n rhetorisches Monster wird, Kunden zu überzeugen. Aber ich bin auch jemand, der das selber gerne wissen möchte, wie es geht und dann gibt's auch so Faktoren, wie Du halt gerade sagst, die Stimme an sich, nicht das gesprochene Wort ist das Wichtige, sondern Betonung, wann Du die Stimme hebst, wann Du sie senkst, wegen Flüsterns und leichtes Flüstern und so Melodie der Stimme ist 1 mit der größten Faktoren in dem Vertrauensaufbau, ne. Mhm. Und neben Mimik und Verhalten, also wie Du dich bewegst.

Die Stimme, die Wörter zählen irgendwie, was hat er gesagt? Und das sind ja auch Studien und wissenschaftliche Studien, irgendwie nur zu 12 oder 18 Prozent oder so. Ja. Also eigentlich Deswegen bin ich bin ich halt aufgehört, ja. Ich hab gar nicht gehört, was Du gesagt hast, Du wirkst sympathisch, vertrauensvoll, ja, dann könnten wir überlegen, Geschäft zu machen, ja, am Ende.

Genau. Und da bin ich bei dir, wenn Du dann in Termine kommst und denkst so, what the fuck, ey, Du siehst mir Nasenloch als Gesicht. Das sind so die Bestloch oder total die schlechte Ton- und Bildqualität und dann nach außen sagst Du aber, wir sind 1 der professionellsten besten Unternehmen im Bereich XYZ. Und dann hast Du sone Videoqualität und dann, ich sag immer, das spiegelt son bisschen die Qualität des Unternehmens wieder, ne. Also Boah, Du kannst Ist ja wie Dokumente, wenn Du eine Broschüre kriegst, da wären 5 Rechtschreibfehler drin, die sehr offensichtlich sind, dann würdest Du dir auch nicht sagen, boah, das Unternehmen steht aber für Qualität, ne.

Da gibt's ja auch son Satz, die Dokumente zeigt die Qualität des Unternehmens. Und das ist ja das Gleiche heute im Digitalen, ne. Das was, ja, wie Du schon sagst, Du schickst ja auch nicht deinen deinen Außendienst in der Jogginghose zum Kunden und mit 'nem T-Shirt, was Löcher hat und dreckig ist, sondern der soll dann am besten entsprechend der Zielgruppe natürlich, gepflegt im Anzug, was auch immer gerade angesagt ist, da ankommen und nicht aussehen wie die letzte Schluffi. Im Videocall scheint das noch nicht angekommen zu sagen, zumindest die Wahl. Nee, also ich sag mal von Anbieterseite, also die, die dann die Calls eröffnen oder was verkaufen wollen, so, ist es nicht angekommen.

Auf Kundenseite ist es angekommen, weil immer mehr Menschen sind genervt, auch das erfahre ich halt durch die vielen Gespräche, die ich ja zu dem Thema habe, von schlechter Bild und Tonqualität, weil in der Coronazeit war ja alles noch neu, da hatten wir das noch ertragen, aber mittlerweile ist nicht so, dass die Leute Bock haben, jeden Tag 10 Videocalls halten, aber es ist halt häufig so und wenn's dann noch schlecht ist Und dann kommen ganz viele Faktoren, die wir eben schnappen dazu. Schlechter Ton strengt uns körperlich an, weil wir uns konzentrieren müssen, auch wirklich physikalisch. Das wirkt anstrengend und ermüdet. Dann kommt dazu, ich kann ja die tollsten Inhalte haben, also sowohl was Zahlen, Daten, Fakten oder Wortwahl und sonst was betrifft und auch noch die tollste Betonung und Melodie, wenn's über den Ton nicht rüberkommt, weil er so schlecht ist, habe ich komplett gelöst. Auch da wieder, es ist 'n Thema, was ich häufig im Vertrieb höre, alles unwichtig, Du musst nur guter Seller sein.

Ja, aber das muss ja auch ankommen, die Botschaft muss ankommen. Ja. Und das das Krasseste, da war auch letztens 'n Beitrag bei LinkedIn, den ich sehr gut fand, wo auch jemand geschrieben hat, hätte grad mal wieder Tagesschau oder so geguckt, wo wieder son Top Experte gefragt wurde in seinem Homeoffice. Er sagt, das war einfach, also ich konnte den Mann nicht ernst nehmen. Also a die Qualität und b dann sah man wie unaufgeräumt und überhaupt und dann sag natürlich der einen, na ja, aber das ist ja, wichtig ist ja was.

Ja, aber es geht ja darum, ob ich innerhalb von 'nem Bruchteilsekunde denjenigen mag oder nicht und ihm vertraue oder nicht. Du hast nur einen Schuss, ne. Und da kann ich auch von zahlreichen Erfahrungen mit Kunden berichten, die halt dann mit uns zusammengearbeitet haben. Wir statten ja auch Salesteams aus mit kleineren Settings, dann hochwertige Webcams und so weiter und so fort und Beleuchtung. Und das Krasseste, was ich eben hatte, war ein großer Kunde von uns, die Firma Pollmeier, großes größte Hartholz, nee, Laubholz Sägewerk Europas.

Nö. Und da haben wir im im Salesamen mal Plätze eingerichtet und noch 'n Studio. Und da sagten mir da eine Mitarbeiter einen Tag, nachdem wir's eingerichtet haben, weil wir länger da waren. Es war so krass. Ich hatte heute früh 'n ersten Call mit 'nem neuen Kunden mit, hat son Podcast Mikrofon, er hat 2 gute Leuchten, er hat 'n Agato Stream Deck, dass er mit einem Tassendruck Bildschirmfreigabe machen kann und und.

Ich war nur online und er kam in den Call rein, aber erst mal totenstille und er fragte, wo sind Sie bei mir am Arbeitsplatz? Nee. Er sagte, wir haben nur eine Viertelstunde darüber gesprochen, dass der völlig fertig war, dass wir jetzt hier in der Qualität Ja, glaube ich. Ein Gespräch führen. Der der sagt, er war den Tränen fast nah, weil er hätte das gerne in seiner Firma auch, kriegt er aber nicht.

Und er sagte, wir sind auf 'n ganz anderen Level eingestiegen. Ich musste nicht keine Icebreaker Konversationen führen. Gar nichts. Es war einfach, das Vertrauen war auf 'nem ganz anderen Level. Das das höre ich immer wieder.

Man muss natürlich selber erfahren haben, aber noch mal, wie gehen wir zum Kunden in den letzten Klamotten oder in vernünftiger Qualität, ne? Und das ist auch eine Info aus dem Buch, das wissen die meisten wahrscheinlich, die extrem lange im Vertrieb sind, aber Du hast so ungefähr 2 bis 4 Sekunden, glaube ich. Es geht teilweise sogar nur eine Viertelsekunde, bis derjenige entscheidet, ob er dich mag oder nicht und das ist ja son menschliches Verhalten, was Du gar nicht steuern kannst. Das ist einfach dein Unterbewusstsein. Und Du hast, ich glaube, 4 Sekunden, das zu retten, irgendwie.

In den ersten 4 Sekunden kannst Du das Ganze noch drehen, indem Du irgendwie was bringst, wo derjenige sagt, ja, doch ganz cool, ne? Bevor der Kopf komplett dicht macht. Und jetzt, ja, das ist ja genau die Vorstellung, ob das jetzt Videos sind, die Du veröffentlichst, die Gurke sind oder Beiträge, wo Du so denkst, oder dann andere Themen oder in den Videocall kommst und das sieht aus wie, Du hast ja gerade gesagt, bei dem Professor da reingekotzt, hab ich mal auf Deutsch gesagt, wie bei Hempel Hempels unterm Sofa, wie heißt das noch früher? Genau. Genau.

Ja, dann hast Du doch nicht das Gefühl, dass Du mit einem, vielleicht Experten schon, aber Du hast doch sofort den Eindruck, ach so richtig, der jetzt professionell arbeitet, vielleicht hast Genie, ne, im im kreativen Chaos, das kann sein, aber was für 'n Eindruck hinterlässt das im ersten Moment, ne? Das ist halt bei Videos Bei 3 jetzt investieren. Ja, genau und Du vertraust dem ja auch Geld an, ne, am Ende, was Du was Du ausgeben willst, wenn's wenn's dann zum Geschäft kommt, ne? Deswegen nutzen wir ja auch die Brücke LinkedIn. Wir sagen zum Beispiel auch, Du musst nicht immer Hochglanzfotos machen mit 'nem Fotografen, das ist auch nicht richtig, weil es ist ja 'n soziales Medium.

Es sollten jetzt aber auch nicht die Hobbyfotos ausm aus der letzten Gartenparty sein, außer Du willst gerne mal was Privates teilen. Aber eigentlich sollte es schon eine gute Mischung sein zwischen qualitativ guten Fotos, hochwertigen Videos, die aber auch deine Nähe zeigen, vielleicht nicht die Perfektion dann haben, wie vielleicht 'n Video, was ihr dann erstellen würdet für für einen anderen Zweck. Aber es gilt natürlich bei uns in der Thematik auch in der Social Selling, auch Video Content da einzubinden, der vor allen Dingen dich als Person, weil das wissen wir auch, Menschenkauf von Menschen am Ende, zeigt und nicht nur eine Unternehmenshülle, weil das vergessen ja auch viele Unternehmen, das wird euch bestimmt auch so gehen. Die sagen dann, ja, dann machen wir ein Unternehmensvideo und dann zeigen wir hier und zeigen wir da. Und dann sagt ihr, und wo sind die Personen dahinter?

Weil die Hülle, Unternehmen ist eine Hülle, ein Name, aber wichtig sind ja die Personen, die dahinterstehen, ne. Und das macht ja dann im Endeffekt auch. Und machen wir uns nix vor, Industrievertrieb oder wahrscheinlich jeder Vertrieb bis auf 'n paar Ausnahmen ist einfach immer noch 'n People Business. Das war was ja immer noch Fakt ist einfach, ne. Du Du verkaufst kein komplexes Produkt über 'n Onlineshop aus.

Es ist jetzt, ja, vielleicht Amazon 'n Bodenstaubsauger können. Du bist der billigste von allen. Oder Du bist der billigste, ja, aber dann Genau, das geht. Die Frage, ob Du Wiederkäufer hast, Bestandskunden und so, das ist dann vielleicht was anderes, ja? Aber ich sag mal, wenn Du wirklich Produkte verkaufst, die nicht Zeh Teile sind, die Du über son Shop kriegst oder so, wo Du sagst, da geht's Preis, Preislieferfähigkeit und Schnelligkeit, anderes Thema.

Aber wenn Du sagst irgendwie Maschinenbau, große Maschinen, wir haben ja Trumpf zum Beispiel als Kunden, die würden, die verkaufen garantiert ohne, wenn der Kunde das Produkt nicht kennt, bestimmt nicht ohne Beratung einen Laser vorher. In den Größen, die die da stehen haben, weil das sind ja auch investster, schlagasste mit Ohren, Hat hat seinen Grund, Topqualität, aber das muss halt beraten werden am Ende. Ja. Ja, also ich, wie gesagt, dieses dieses Menscheln dabei kann ich absolut bestätigen. Es war, wie gesagt, auch schon damals, als wir da in dem Trainingsbereich Unternehmenskommunikation als Dienstleister noch Videos produziert haben schon genauso.

Ich würde heutzutage eine Stufe weitergehen. Das ist ja auch der Grund, warum wir als Agentur quasi aufgehört haben zu arbeiten. Es bringt dir nichts mehr, Hochglanz zu machen. Also was wir machen, ist ja kein Hochglanz, vielleicht mal so zur Einstufung. Ich sag mal so, das das das hemdsärmelige, einfacher ist Social Media am Smartphone.

Mhm. Die andere Top Notch Nummer ist Agenturen, die dann mit 6 k Kameras kommen und Imagefilme machen und son Gedöns. Und genau in der Mitte haben wir uns halt angesiedelt und gesagt, mach selber in 'ner vernünftigen Qualität. Das ist nicht High End, weil das will auch keiner. In jedem Erstgespräch, Herr Gibst, wir wollen ja kein Kino machen.

Sag ich dann, ist ja gut, dass wir uns treffen, wollen wir auch nicht. Und da geht's aber eher darum, genauso wie bei Social Media, auf der nächsten Stufe über Social Media im Alltag gute Qualität. Ich sag immer so VW Golf Qualität, dass man sich alles andere als dafür schämt, aber auch jetzt nicht mit Kanonen auf Spatzen schießt und es muss machbar sein fürs Unternehmen selber. Das mag ich immer wieder. Ich hatte mit der, ja Gott, mein Name ist die Gegend, Gagana, genau, von Sunova, der Hörgerätefirma, die sind ja auch unten bei Stuttgart, hatte ich 'n Podcast, das war superspannend.

Die haben wir uns mal kennengelernt beim LinkedIn Lokal in Stuttgart. Die sind, haben eigene Studie, die sind schon eine ganze Weile auch damit unterwegs, als wir uns kennengelernt hatten. Und ich sagte auch, das war ganz klar irgendwann, dass Sie als Unternehmen so viel Video Content produzieren müssen, der hochwertiger ist als 'n Smartphone Video, aber keine Agentur braucht, weil sie Ideen haben, die sie umsetzen wollen, Livestreams, Webinare und, und, und, dass sie gemerkt haben, Agenturen haben ihre Berechtigung, aber alleine bis man sich abgesprochen hat über Budget, was man noch gar nicht hat, da die Agentur aber die Infos braucht, das war irgendwann klar, wir investieren einmal in Studien, machen alles selber. Und ich glaub, das ist wirklich zukünftig der nächste Schritt nach den absolut notwendigen und richtigen wir probieren Videokommunikation für Social Media, insbesondere mitm Smartphone. Also ich bin da auch bei dir.

Ich glaube, das gilt für uns genauso, für unser Thema. Ob's Social Selling ist oder Social Media allgemein, das müssen Firmen in der Zukunft mehr oder weniger selber können. Also, das ist zum Beispiel auch immer unser Ansatz. Das machen wir vielleicht auch anders wie andere, weil wir eigentlich immer das Unternehmen befähigen, spätestens nach 'nem halben Jahr haben die die Möglichkeit, das bieten wir auch immer direkt an, zu sagen, die machen das komplett selber weiter, weil wir die Leute so weit befähigen in Schulungscalls. Wir machen halt YOFixes oder Sprints alle 2 Wochen.

Wenn's ganz eng getaktet werden soll, eine Woche und dann machen wir einmal im Monat immer mit denen Schulungsblock, wo wir das alles, was wir umsetzen mit denen, weil die müssen auch ins Doing kommen, also das machen da nicht wir. Wir schreiben jetzt keine Vernetzung und DMs, das machen wir zum Beispiel nicht, dieses Full Servicethema. Sondern wir wollen ja, dass dass die verstehen, dass diese Plattform, die wir aktuell nutzen, LinkedIn dafür, eigentlich 'n weiterer Vertriebskanal ist. Türöffner, wie auch immer. Und deswegen sagen wir auch immer, nach 'nem halben Jahr müsst ihr das idealerweise alleine können.

Wenn die nicht wollen und sagen, nee, macht weiter und betreut uns weiter, kein Thema, dann helfen wir denen beim Contentplan und alles, was dazugehört. Aber wir bieten das jedem Kunden an zu sagen, wenn ihr 'n halbes Jahr gemacht habt mit uns, solltet ihr in der Lage sein, wenn ihr das möchtet, das komplett zu übernehmen. Wenn ihr die Kappe habt und die Lust, ne? Weil wir auch sagen, erstens will ich nicht, dass 'n Kunde von uns so abhängig ist, dass er am Ende sagt, ey, Ole, die kümmern gar nicht mehr. Das ist ja erstens, was ist das für komisches Konzept?

Ist vielleicht was anderes, wenn Du Automatisierung baust oder irgendwie so, weil Du dann immer Pflege und Updates wie bei 1 Webseite, die muss ja auch immer aktualisiert werden und natürlich muss bei uns auch mal geguckt werden, passt der Algorithmus noch die Formate et cetera pp, aber das kann man dann, könnte man dann immer sporadisch noch dazu machen. Man müsste es aber nicht dauerbegleiten. Und wichtiger Faktor. Alle Unternehmen müssen sich diese Expertise im Haus aufbauen, zumindest den Grundstein, damit sie auch das Game am Ende mitspielen können. Weil, ach, man muss sich's vor, es wird nicht mehr analoger, ne?

Also, das ist auch klar, oder? Und und es wird nicht weniger, also es wird nicht weniger, also es wird nicht weniger, also es wird nicht weniger, also es ist ja Genau, es ist jetzt nicht die die hoch hohe Qualität mal einen einen Content Piece, ob's jetzt 'n Imagefilm oder sonst was ist, zu kreieren, sondern es geht darum, halt in 'ner verhältnismäßig hohen Frequenz im Vergleich zu vor 5 bis 10 Jahren, also die Coronazeit hat er einfach massiv Einfluss gehabt, Content rauszuhauen, einfach nicht unterzugehen. Also auch wenn ich's nicht wollte, muss ich's machen. Ich erleb's ja auch selber bei LinkedIn mit, waren 'n bisschen 'n paar Tage im Urlaub, danach bin ich nicht so richtig reingekommen. Jetzt merke ich schon, also, also na ja, also allein bei mir meine Reichweite und so Reaktion, das ist schon ganz schön im Keller, da LinkedIn für mich 'n wichtiger Vertriebskanal ist, obwohl jetzt nicht direkt Anfragen kommen, sondern immer über 2., 3.

Stufe danach, muss ich jetzt wieder gucken, dass ich reinkomme und das Gleiche gilt halt für Unternehmen auch beim Thema Video. Wenn die anderen das machen, dann muss ich da mitziehen. Und das Spannende ist jetzt und da kann ich mit Mundfuselig reden. Du hattest eben gesagt, das hat keinen Sinn bei denen, die es nicht verstanden haben, mit denen zu reden. Kann ich absolut bestätigen, aber trotzdem, dafür gibt's ja dann LinkedIn, zumindest mal aufzuklären.

Es ist jetzt, gerade jetzt in der ja wirtschaftlich turbulenten Zeit, die wir haben Schrägstrich Krise, ist es so einfach, in vielen Branchen über das Thema Videokommunikation und Social Selling aufzufallen, weil's die allermeisten immer noch nicht machen. Ja, definitiv. Und es ist ja nicht so, dass die deutschen Unternehmen kein Geld haben. Also ich hab ja, wie gesagt, auch mit der Industrie viel zu tun. Und wenn man dann mit Mitarbeitern spricht, so auf the Grid, dann sag ich, na ja, ist ja nicht so, dass wir kein Geld haben.

Es hat aus aufgrund der aktuellen Situation werden Investitionen gestoppt in allen Bereichen, machen wir uns nichts vor. Aber weil's ja alle machen, ist es ja besonders schlau, jetzt das Thema mit maximaler Sichtbarkeit anzugehen. Absolut. Und dann hat man da Angst vor. War ja heut mein Prost, darum ging's ja im Endeffekt, ne, nicht den Kopf in Sand stecken.

Was hilft es denn? Verstecken ist noch nie eine Taktik gewesen, die funktioniert hat, außer beim Versteckenspielen vielleicht. Aber am Ende hilft es dir ja nichts, wenn Du jetzt sagst, ey, der Markt geht runter, wir brauchen neue Kunden, weil der Bestandskunde es nicht hergibt oder wie auch immer oder es kommen keine Leads mehr und irgendwie finden die Leute uns nicht. Das Schlechteste, was Du machen kannst, ist gar nichts machen Und sagen dir, dann machen wir halt noch weniger als vorher, dann wo sollen die Leute herkommen? Also musst Du dir überlegen, entweder Business Development anzuschmeißen und zu sagen, ey, gibt's eine Branche, die wir vielleicht noch nicht im Blick haben?

Gibt's ja auch schon tolle KI Tools, die das analysieren können? Und dann zu sagen, okay, dann lass uns doch mal wenigstens testweise versuchen und da bin ich bei dir, ich glaube, da sprechen wir die gleiche Sprache. Du musst da jetzt nicht Hunderttausende von Euros in die Hand nehmen, erst mal zu testen, ob das funktionieren kann, das ganze Thema. Wenn Du merkst, nach 3 Monaten, ey, da wird gar nichts, weil vielleicht die Marktrecherche im Vorfeld nicht gut war, oder die Analyse, ja dann, was hast Du im schlimmsten Fall verloren? Arbeitszeit, E-da-Kosten, wie man gerne sagt, ne?

Mitarbeiter ist E-da und vielleicht minimales Equipment von 'n paar 1000 Euros. Das ist für Unternehmen jetzt nicht unbedingt, außer sie sind sehr klein, nicht die Welt, ne? Also in der Regel. Und deswegen deswegen macht's mir, das ist ja wie Marketing und Vertriebzusammenarbeit. Das war ja so mein Steckenfeld vorher auch, was ich immer noch sehr gerne mache, wo ich immer so denke, ey, das kann doch nicht sein.

Das ist so einfach eigentlich im Grunde, ihr müsst einfach mal das Ego weglassen und einfach mal aufeinander zugehen. Ja, das ist meistens ist es 'n Ego Thema. Ja, ist im ganzen Leben so, aber das ist das Problem im ganzen Leben so. Ja. Die meisten Menschen werden von ihrem Ego beherrscht.

Das ist, können wir jetzt stundenlange philosophische Diskussionen führen. Wenn Du das einmal geschnallt hast, dann wird dein Leben sehr viel einfacher. Ja, genauso ist das definitiv, ja. Ich verstehe nicht, dass die Leute sich so schwertun und hab's auch schon zigmal versucht, das irgendwie in Unternehmen zu implementieren, aber das musst Du, das musst Du zum Beispiel begleiten, weil Du bist ja in sonem richtigen Change, was wir im Social Selling auch machen, weil wir haben ja auch öfters mit, ich sag mal, 'ner Generation zu tun, die nicht so digital affin sind, ne. Aktuell noch im typischen klassischen Außendienst oder im klassischen Key Account und so, dass die auch noch so, so wie Du sagtest, Schwierigkeiten haben mit Videoqualität und und Berührungsängste, sage ich mal, mit LinkedIn und Co oder das als absoluten Blödsinn abstempeln.

Und wir haben so viele gute Beispiele von typischen traditionellen Industrieunternehmen, wo das so gut funktioniert hat und auch mit Leuten, die Ü-fünfzig sind, wo man denken wird, ja, das ist jetzt nicht die Generation, wo das noch funktioniert, doch es funktioniert. Man muss es nur gut machen einfach. Mhm. Und sich trauen am Ende, ne? Das ist auch eine Frage.

Und da muss auch nicht immer Selfie, Selfie, Selfie, da gehen auch andere Formate. Man kann auch mal gute Berichte Es gibt ja genug gute Leute, die das auch nutzen als Plattform, ohne dass sie jetzt ständig sich selbst beweihräuchern oder so, ne? Das gibt's oft genug, dass das funktioniert. Einfach machen. Ja.

Ich trau. Definitiv. Ja. Schönes Schlusswort. Wir sind nämlich jetzt schon bei 50 Minuten.

Wow. Also bei 45 mache ich immer son, eigentlich so dir den Cut, weil das so der Punkt ist, okay, wenn wir viel zu lange kommen, dann, ja, wird's schwierig, dass Leute sich den Podcast anhören. Ein Thema wollte ich eigentlich mit dir noch anfangen, aber das werden wir beim nächsten Mal machen, nämlich Thema Generation Alpha. Da gibt's, glaube ich, auch noch viel Spannendes, aber das würde heute zumindest den Rahmen sprengen. Dafür machen wir einfach 'n neuen Termin aus.

Das ist cool, ja, freue ich mich. Also Generation Alpha, hab ich auch 'n bisschen was drauf, ja, habe ich mich schon sehr intensiv mit beschäftigt und wir sollen ja mal langfristig, Abschlusswort, als Unternehmer denken, Unternehmerin, ganz wichtiges Thema. Gen Z ist der Anfang, glaubt's mir. Also wer sich noch nicht mit beschäftigt hat, es gab letztens hier aufm Tick war das doch. Der der, der 1.

Speaker, wie hieß der denn noch? Der so Ach so. Ja, der auch verdammt gut war. Der hat ja Ja, ich hab nichts mitbekommen, wir waren ja im Studio draußen und haben aufgenommen. Ja, der hat ja von Jen Salva gesprochen, also z und Alpha kombiniert, weil das diese Übergangsphase ist.

Die Kino hätte man sich einfach anhören müssen und dann hätte man gewusst, wo man ungefähr steht. Und das unterschreibe ich zu 1000 Prozent, was Du da gesagt hast. Das wird noch mal 'n ganz, ganz anderes Geschäftsgebahren geben am Ende, ja. Spannend, Markus. Ich danke dir vielmals für deine Zeit.

War sehr spannend, dass Hom war mit das 2. Thema Alpha Homer noch mal nach und an alle, die jetzt zugehört haben, vielen, vielen Dank für deine Zeit. Ich hoffe, Du konntest spannende Impulse mitnehmen, hast interessante neue Sichtweisen und Blickwinkel mitbekommen. Und wenn dir diese Podcastfolge gefallen hat, dann lass gern 'n Abo da oder auch eine Bewertung vom Sterne natürlich, wenn's dir gut gefallen hat, bei Spotify und Apple Podcast oder leite diese Podcast an andere weiter, für die sie interessant sein könnte. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal, mach's gut.

Tschüs. Tschüs, vielen Dank für die Einladung und ich hoffe, es hat euch gefallen. Tschau. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denk immer daran, wenn ich mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

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