#181- Daniel Radel: Videokommunikation als Support-Booster
Worum es geht
In dieser Episode spricht Florian Gypser mit Daniel Radel darüber, wie Produktvideos weit mehr leisten als klassisches Marketing: Sie verbessern Kundenservice, reduzieren Support-Anfragen und vermeiden Fehlanwendungen. Daniel teilt aus über 15 Jahren B2B-Erfahrung ein Praxisbeispiel und zeigt, wie zielgerichtete, leicht umsetzbare Videoformate auch ohne großes Budget im Unternehmen entstehen. Die Folge richtet sich an alle, die mit Videokommunikation ihren ROI steigern und gleichzeitig Ressourcen schonen wollen.
Autor: VIDEO RELOADED
Zu Gast
Daniel Radel hat über 15 Jahre Erfahrung im B2B-Marketing und -Vertrieb und entwickelt Konzepte, die Umsatz steigern und zugleich den Kundenservice verbessern. Mehr zu ihm unter vemarq.com.
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Transkript
Herzlich willkommen bei Video Reloaded, deinem Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Hier bekommst Du spannende Insights, Know how und Impulse für Videokommunikation in und von Unternehmen. Ich bin dein Podcast Host Florian Gipser und wünsche dir viel Spaß beim Zuhören. Ich freue mich heute über einen Gast, den ich kürzlich erst über LinkedIn kennengelernt habe, denn vor einigen Wochen habe ich einen kleinen Aufruf gestartet. Hey Leute, ich starte jetzt, ich beginne jetzt mit 1 neuen Produktionsphase für meinen Podcast.
Wer hat 'n spannendes Thema? Wer hat 'n spannenden News Case aus seinem beruflichen Alltag zum Thema Videokommunikation und da hat sich bei mir der Daniel Radl gemeldet. Er hat über 15 Jahre lang für verschiedene mittelständische Unternehmen im b2b Bereich neue Ideen und Konzepte in Marketing und Vertrieb entwickelt und auch erfolgreich umgesetzt. Und sein Fokus dabei waren Lösungen, die nicht nur dem Unternehmen nutzen, sondern auch den Kunden den bestmöglichen Service bieten, schnell ans Ziel zu kommen. Und worüber wir heute sprechen wollen, das ist 'n ganz klarer Use Case, den er erlebt und mitgestaltet hat, nämlich wie Videos mit klarem Produkt- und Anwendungsbezug nicht nur Sichtbarkeit und Expertise steigern, sondern zugleich als Kundenservice Turbo Produkte verständlicher machen und Fehlanwendungen verhindern.
Grüß dich Daniel. Hallo Florian, danke, dass ich da sein darf. Ja, sehr spannend. Du hast mir ja schon 'n bisschen bei LinkedIn erzählt über diesen Use Case, den wir auch gleich uns mal vornehmen, weil's einfach auch, glaube ich, recht umfangreich ist, was man dazu erzählen kann. Aber jetzt hab ich dich im Vorgespräch doch 'n ganz klein bisschen gefoppt zum Thema vorbereitet und nicht vorbereitet.
Ich hab immer etwas, was ich jedem mit jedem Gast mache, nämlich ich stelle jedem neuen Gast meine 3 Einstiegsfragen. Insofern habe ich doch 'n ganz klein bisschen was vorbereitet und 'n bisschen geschummelt. Ist das okay für dich? Ja, okay. Also ich hab nichts vorbereitet, aber ich hoffe, ich kann die Fragen beantworten.
Da ist ja immer das Geile, wenn man Gast ist. Also ich freue mich jedes Mal, wenn ich mal Gast bin, passiert häufig, aber hier vielleicht auch den Aufruf an alle, die zuhören und selber 'n Podcast haben. Also ihr könnt mich gerne anfragen. Ich bin wahnsinnig gerne woanders Gast. Es ist nicht nur viel entspannter, weil man nur antworten muss, sondern man lernt auch einfach Menschen anders kennen und einfach neue Dinge kennen.
Von daher, wer mag, ladet mich gerne zum Podcast ein. Gut, starten wir mal. Frage Nummer 1, völlig entfernt von unserem Thema und bisschen lebensphilosophisch. Stell dir vor, 1 Tages ist das Leben ja nun mal zu Ende und Du blickst zurück über alle deine Errungenschaften und deine Taten und deine Erlebnisse und Erfahrungen. Was ist die eine Sache, die eine Fähigkeit, vielleicht, ja, Fähigkeit oder auch Fertigkeit, die Du heute noch nicht besitzt oder noch nicht so ausgeprägt ist, die Du aber auf jeden Fall an dem Tag, wo dein Leben zu Ende sein wird, beherrschst.
Also dass Du rückblickend sagen kannst, boah, ich bin echt stolz, dass ich das noch gelernt und geschafft habe. Ich glaube, das ist son bisschen das Loslassen. Also es gibt so viele Dinge, bei denen ich im ersten Augenblick sage, na ja gut, dann hat's halt nicht funktioniert. Aber trotzdem, wie die meisten Menschen auch 3 Wochen später noch nachts darüber nachdenken und mir denke, ah, was hättest Du da besser machen können? Und Okay.
Ich habe hoffentlich noch einige Jahre bis zu diesem besagten Lebensende, das zu lernen. Ja, spannend. Aber das ist ja, das ist ja genauso wie die Frage lebensphilosophisch ist auch eine 1 passend lebensphilosophische Antwort. Das Spannende ist, ich hab die ja schon oft gestellt und manchmal haben mir dann meine Gäste die Gegenfrage gestellt, was ist denn bei dir? Und ich musste dann echt immer sagen, Du hast mich, weil mir nie was eingefallen ist.
Das Verrückte ist, als ich jetzt den heutigen Tag vorbereitet habe, also 'n bisschen guckte, ich hab heute nämlich 3 Aufnahmen und dann die Fragen wieder aufploppten, dachte ich mir, ey, jetzt hast Du was. Ich weiß, was ich noch lernen möchte. Ich möchte Ja, jetzt bin ich gespannt. Schlüssig. Ja, es ist total banal für jemanden, der es kann, aber ich hab in den letzten Jahren meine große und immer größer werdende Liebe zu Frankreich entdeckt.
Ich war gerade vorletzte Woche meiner Frau an der Adash wieder mal und seitdem schmachten und leiden wir und wollen wieder zurück. Also 4 Wochen ist es zum Glück wieder so weit, fahren wir unseren richtigen Sommerurlaub nach Spanien durch Frankreich durch. Das war jetzt nur so ganz spontane Abstecher. Ich möchte unbedingt flüssig Französisch sprechen können. Ich hatt's in der Schule, kann kann schon bisschen was, aber so richtig flüssig, das wär mein Traum.
Spannend, also auch so richtig flüssig und akzentfrei oder erst mal hauptsächlich sprechen? Nö, das Ja, also sprechen. Also es war schon spannend, wie gesagt, meine Frau und ich, wir sind beide gleicher Jahrgang. Wir hatten völlig unabhängig davon, auf unter verschiedenen Schulen, beide gleich 4 Jahre Französisch ab der neunten Klasse und ich sag mal, unser Level vom Know how ist ähnlich. Wir ergänzen uns ganz gut und es war spannend, wie wir mit jedem Tag mehr in Frankreich, ich war ja jetzt eine Woche da nur, a mutiger wurden und b einfach viel mehr konnten und plötzlich kommt so aus dem aus der Gruft ganz hinten, das ist ja schon 30 Jahre her bei mir, kommen plötzlich Formulierungen, Grammatik und so wieder hoch.
Da war ich echt glücklich, dass das nicht weg ist, Aber einfach flüssig son Gespräch führen und nicht nur irgendwas zu Essen bestellen oder Fragen stellen, das das wär schon richtig geil. Ich liebe diese Sprache auch, muss ich ehrlich sagen. Ja, Französisch war nie so mein Ding, das habe ich nie wirklich hinbekommen, aber bei mir wär's Spanisch, dass ich nun mal Oh. Wirklich sauber, flüssig hinbekommen möchte. Siehst Du doch.
Deswegen hätte genau das das gegenteilige Problem. Also in dem Augenblick, wo dir die Frage gestellt hast, sind mir irgendwie 20 Dinge in den Kopf gekommen und ich musste mir 1 davon aussuchen. Also es gibt, vielleicht hast Du schon mehr Erfahrung gesammelt als ich, aber es gibt noch ganz, ganz viele Dinge, bei denen ich sage, boah, die hab ich noch auf der Bucket List. Das ist eine spannende Frage, ja. Also bei Fertigkeiten und Fähigkeiten, ich hab mir da ehrlich gesagt häufig nicht so Gedanken gemacht, weil ich zum einen sehr früh Vater geworden bin.
Meine Kinder sind jetzt 20, 22, 23. Also langsam entspannt sich, also schon 'n bisschen länger lang, entspannt sich unser Leben so, dass es nicht mehr nur darum geht, irgendwie Kinder großziehen und Haushalt und irgendwie alles zusammenzuhalten, gerade auch durch die Coronazeit. Aber die Jahre vorher hab ich mir überhaupt nicht Gedanken über irgendwelche persönlichen Fertigkeiten und und Ziele im Leben gemacht, die nicht beruflich waren, weil es entweder gab's die Familie oder das gab's beruflich, aber persönlich gab's jahrelang nicht. Das kommt grade erst. Von daher bin ich mal gespannt.
Ja, Du hast hoffentlich auch noch 'n paar Jahre Zeit dafür. Ach, ich geh mal von aus. Doch, doch, ja. Unkraut vergeht ja nicht, sagt man so schön, ne. Das stimmt wohl.
Wohl. Ja, dann die 2. Frage, die auch eigentlich eine lebensphilosophische Frage ist, und zwar ist die Frage, Kopf ganz weit aufmachen, alles ist möglich, also alles im Rahmen der Naturgesetze und der normalen Gesetze natürlich. Aber wenn Geld keine Rolle spielen würde, wie würdest Du deinen Arbeitsplatz sowohl von dem, was Du tust, als auch wo Du es tust, gestalten wollen? Also ich glaub, es ist relativ schwierig, das bis zum Lebensende zu gestalten, aber ich würde wirklich auch gerne mal ein Jahr lang durch die Weltgeschichte segeln und von da aus dann auch sauber arbeiten können, was son bisschen schwierig ist.
Also ich kenn viele Leute, die das mal versucht haben, aber das ist dann kein Arbeiten im klassischen Sinne, sondern Arbeiten für Social Media oder dergleichen, wo man während des Segelns Fotos macht und dann abends 'n Blog schreibt. Aber dieses klassische, ich ich hab nun mal 'n Job, bei dem ich auch sehr viel im Büro sitzen müsste. Also während das Segelboot alleine durch diese Gegend segelt, dann unten irgendwo in der Kabine zu sitzen und zu arbeiten, ist dann auch nicht das, was mich erfüllen würde. Aber grundsätzlich mag ich's halt ganz gerne, unterwegs zu sein. Ich mag auch die Natur und wenn das Segelboot automatisch fährt, na ja, ist es vielleicht auch zu langweilig.
Oder man muss es sich halt timen, 'n paar Tage segeln, 'n paar Tage arbeiten, ne, geht's ja auch. Also das das habe ich schon von öfters von Leuten gehört, die so was mitm Camper zum Beispiel machen, die dann irgendwo 'n Spot finden, der ihnen gefällt und sagen, ja, bleib ich 3 Tage und jetzt arbeite ich. Hab ich auch schon überlegt, aber ich glaub, ich wär son totales Fomo Opfer, wo dann in dem Augenblick, wo ich gerade arbeite, genau die spannenden Dinge, also Wale, Delfine oder irgendwas passiert und sobald ich hochkomme nach meiner Schicht, ist es wieder vorbei. Also ich glaube, wenn dann, dann muss es auch passen. Ja, hast ja noch 'n bisschen was vor dir und ist ja auf jeden Fall ein Heeresziel und sehr spannend.
Kann ich auch sehr gut nachvollziehen, bot jetzt vielleicht nicht unbedingt, aber na ja Work and Travel nicht direkt, aber ja, hast Du schön Business Nomaden oder wieder digitale Nomaden. Das ist auch 'n Plan, den meine Frau und ich haben und nächstes Jahr den ersten Schritt wagen wollen. Mal gespannt, wie's wird. Ja, sollen Sie dir das Französisch helfen? Das ist ja der Plan.
Also ich würde am liebsten im Frühsommer essen, erst mal eine Frau meinte jetzt im Urlaub, Mensch, wir haben schon lange die Idee oder den Wunsch, wenn die Kinder ausm Gröbsten raus sind und alleine leben können, dass wir mal einfach 'n Monat irgendwo in Süden gehen. Und jetzt kam sie jetzt in Frankreich im Urlaub, meinte, Du, lass uns das doch nächste Jahr einfach mal anfangen. Wir müssen einiges koordinieren, weil ich kann nicht zu 100 Prozent im aktuellen Tagesgeschäft digital arbeiten, weil wir ja immer zu Kunden auffahren, zu Schulungen, zu Workshops, Beratung oder Studioeinrichtungen. Aber ich kann's zumindest so timen, dass ich 4 Wochen mal nichts habe und da digital arbeite. Das braucht 'n bisschen Vorbereitung, aber es ist auf jeden Fall 'n Test für später.
Wenn ich mein Team auch so weit hab, dass ich halt nicht immer vor Ort sein muss, das ist auch 'n Schritt, der dazugehört. Ja, last but not least, welcher bekannten Persönlichkeit wärst Du gerne begegnet oder welcher bekannten Persönlichkeit würdest Du noch gerne begegnen und worüber hättet ihr gesprochen oder würdet ihr sprechen? Das ist eine spannende Frage. Also im Ich wie würdest Du mal in soner Nachbetrachtung sehen? Ich glaube, ich hätte Ossy Osbourne gern kennengelernt, ne.
Also grade Oh, die Schwäche. Jetzt nach seinem Tod gibt's so unfassbar viele coole Storys, die von ihm erzählt werden, wo ich mir denke, boah, da ich hätte es gerne nicht nur gelesen, sondern ich hätte es gerne von ihm erfahren, auch mit dieser schon etwas duseligen, rauen Stimme, die er dann da auch hatte. Ne, also ich glaube, der hätte sehr viel zu erzählen gehabt. Oh ja, also ich hab jetzt auch bei Youtube die Tag, als ich mal zu Hause 'n bisschen rumgegammelt hab, diverse Shorts gesehen. Also da waren echt wilde Storys.
Also ich hab ja in der Musikbranche gearbeitet, auch eine Zeit lang mit Rockband zu tun gehabt und auch schon wilde Sachen erlebt und gehört. Aber ich glaub, er war, glaube ich, so die absolute Krönung neben Lemmy von Mörther. Hat wobei Lemmy relativ zahm war hinter der Bühne. Also der hat natürlich gesoffen wie 'n Loch, aber der hat, vielleicht hab ich's auch falsch in Erinnerung, aber der hat nie solche üblen Eskapaden, ja, veranstaltet wie Ossi. Also Ossi muss richtig dab gewesen sein.
Also Ja, und er hat ja auch irgendwann mal behauptet, dass er sich an die richtig schlimmen Dinge ja gar nicht mehr erinnert dank seines Drogenkonsums. Also das muss spannend gewesen sein. Ja, genauso wie der Vorfall. Das habe ich live in dem, also in 'nem Videointerview gesehen mit seiner Frau, wo sie erzählt, dass er sie ermorden wollte einmal im Drogenrausch und er völlig zugekifft, zugedröhnt, kokst, weiß der Geier was, irgendwie halbnackt ins Wohnzimmer kam abends und Zwick sagte, ja, wir haben jetzt beschlossen, dass Du sterben musst. Und sie so will, was?
Also sie hat ihn doch gar nicht ernst genommen. Doch, wir haben jetzt beschlossen, aber ich kann nichts dafür und irgendwie die anderen haben gesagt, wir müssen Und dann ist er irgendwie weggetreten und so. Und sie hat beim Erzählen hat's auch die ganze Zeit gegrinst und meinten, na ja, das sind halt so Eskapaden gewesen. Man durfte ihn halt nicht allzu ernst nehmen in solchen Situationen. Fand ich's schon hart, wie jemand so was über, ich weiß nicht, 50 Jahre oder wie lang waren die verheiratet, mitmacht, ne.
Ne. Ja, also 1 seiner coolsten Storys war ja die, wo er erzählt hat, worum er aufgehört hat, Asset zu nehmen, wo er meinte, er musste irgendwie 'n Album aufnehmen und in den Pausen, wo er son bisschen so kreativ schaffen musste, ist er immer aus dem Studio raus und hat sich dann immer an eine Koppel gestellt und komplett zugedröhnt mit 'nem Pferd gesprochen. Und der Augenblick, als das Pferd plötzlich angefangen hat, zurückzusprechen, da hat er gesagt, okay, ich muss mit dem Scheiß aufhören. Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Wie kriegen wir jetzt da den Bogen wieder zurück von Ossi Osborn und sprechenden Pferden?
Ja, ich glaub, das wird schwierig. Wir müssten 5 Minuten rausschneiden und uns nur noch andere Antwort überlegen, aber wir können's mal versuchen. Ist ja dann kein Podcast, sehr langweilig. Podcast lebt ja davon, dass es spontan und bisschen bekloppt ist. Ja, dann lass uns einfach hier 'n Cut machen, Daniel.
Superspannend, war schön mit dir. Nächste Folge, lass es doch mal genau in das Thema reingehen. Du hattest mir geschrieben, als mich angeschrieben hat, hey, ich hab 'n spannendes Thema, dass ihr da in einem Unternehmen, wo Du warst, wenn ich's nicht verstanden hab, einen sehr spannenden Use Case hat. Das erzähl einfach mal erst mal so was war denn der der der der ja, was war die Ausgangssituation? Ja, Ausgangssituation ist, wir haben sehr viele sehr technische Produkte verkauft an Handwerker und die haben sie dann bei den Endkunden auch montiert.
Und da kommt's logischerweise vor, dass so auch mal entweder 'n Produkt fehlerhaft ist, was nicht vorkommen sollte, dass es vielleicht falsch angebracht wird et cetera et cetera. Und es kam dann bei 'ner Endkundin zu 'nem doch etwas größeren Schaden, weil 'n Fenster nicht korrekt eingebaut war. Hat dann dazu geführt, dass das Ganze irgendwann, ne, aufgrund der der Kosten und so was vor Gericht landete und man festgestellt hat, ja, es lag dann nicht am Produkt, sondern es lag tatsächlich daran, dass der Handwerk das nicht korrekt eingebaut hat. Wir als Unternehmen haben uns da relativ sicher gefühlt, weil wir dachten, nur soll das schon passieren. Nur dann festzustellen, na ja, der Kunde hatte vielleicht überhaupt gar nicht die richtige Ahnung davon, das zu montieren, hätten wir nicht hingehen müssen und prüfen, ob er die Fachkenntnisse dafür hat.
Und mein Argument war dann, na ja, hätten wir nicht zwingend, ne, weil jedem Produkt liegt ja eine Bedienungsanleitung bei. Und es hat dann relativ schnell auch, sowohl vorm Gericht als auch von der Staatsanwaltschaft und dergleichen und auch von dem Gutachter, der noch eingestellt war, die Info gegeben, na ja, aber haben Sie sich das mal angeguckt, ne? Es ist eine sechzigseitige Bedienungsanleitung mit ganz vielen lustigen Bildern in 15 Sprachen. Kein Mensch liest sich die durch und selbst wenn sie jemand lesen würde, ist sie wahrscheinlich zu komplex, sie zu verstehen. Und das war dann der Punkt, wo wir uns überlegt haben, na ja, wir haben 'n komplettes Trainerteamstandort.
Warum nicht mit diesen Trainern auch einfach Anwendungs- und Montagevideos erstellen? Weil das macht's viel einfacher und ich glaub, jeder, der schon mal versucht hat, 'n IKEA Schrank aufzubauen, das so in die Allgemeinheit zu tragen, der würde sich wahrscheinlich wünschen, dass es da nicht nur diesen diesen riesengroßen Zettelwust gibt, wo irgendwo ein kleines Männchen ist, das dann nur zeigt, hier hat's Klick gemacht und dann war dieser Verbinder fest, sondern das ist diesen Trick, wie genau man das Ganze festbekommt, wie man's wirklich macht. Also wo sollte die Hand sein, damit's mir nicht aufn Fuß fällt Und genau das in 'n Video zu packen und das haben wir damit dann das 1. Mal gestartet. Und ich hab gedacht, ja gut, da kann ich mal 'n bisschen was drüber erzählen, weil es gibt auch viele Stolpersteine, die wir selbst eingebaut haben.
Also Fehler einzubauen, die dafür gesorgt haben, dass das Medium dann doch nicht angenommen wird und man wieder Anpassungen vornehmen musste. Was, wenn Du's jetzt gerade schon so prominent erwähnt hast, was waren da so Fehler, die man nicht machen sollte? Denn so, ich sag mal so, Montagevideos oder Produktvorführungen, also nicht einfach nur, hier ist das Produkt, sondern wirklich im Einsatz, haben haben einiges von unseren Kunden schon, also das erleben wir schon regelmäßig. Allerdings natürlich nicht mit diesem Bezug hier, dass da, sag ich mal, 'n Rechtsstreit letzten Endes ausschlaggebend waren oder hast Du noch 'n paar andere Inputs gegeben auf die wir später noch eingehen. Was waren denn so die Fehler, die die ihr gemacht habt, wo ihr gemerkt habt, oh, damit funktioniert's jetzt nicht?
Ja, das war zum Beispiel an der falschen Stelle sich noch die richtige Mühe zu geben. Also ums etwas klarzustellen, wir haben sehr viel mit den menschlichen Trainern gemacht und haben dann gezeigt, so geht das, hier macht man das und dergleichen. Wir haben aber auch da schon damals sehr viel Zeit daran investiert, vieles mit grafischen Animationen, so Comickstil zu machen oder eben halt auch wirklich nur was in sonem 3D Simulator zu erstellen, weil's einfacher war, weil sie sich bestimmte Dinge in der Praxis gar nicht darstellen lassen. Und da hatten wir zum Beispiel einen Fassadenrissstoppdichtstoff, irgend son Polymer. Also ich bin da nicht der Technikerxperte gewesen, aber da ging's im Endeffekt darum, wenn Du irgendwo 'n Loch in der Fassade hast, ne, das spritzt Du da rein und sorgst dann dafür, dass da keine Feuchtigkeit mehr eindringen kann.
Das kannst Du überstreichen. Das Anbringen, also wie man's einbringt, wie man es sauber vorbereitet, die richtige Temperatur, das haben wir alles mit 'nem menschlichen Trainer gemacht, alles super. Und dann der Punkt, der für den Handwerker, für den Anwender eigentlich relevant ist, ne, also wie habe ich denn das Zeug, das ich da grade in die Wand gespritzt hab? Wie sorge ich jetzt dafür, dass ich das mit 'nem sauberen Anschluss hinbekomme, dass es eben halt auch zum Putz passt? Das haben wir animiert.
Also das, wo wo man davon ausgeht, jeder ist in der Lage, sone Kartusche Silikon in die Pistole zu packen, die auch in 'ner halbwegs brauchbaren Temperatur in son Loch zu spritzen und dass das Loch nicht schmutzig ist. Das haben wir mit sehr, sehr viel Mühe in einem Video ja wirklich dargestellt und dann der Punkt, der für den Handwerker relevant war, wie sorge ich jetzt dafür, dass das nicht einfach nur son Wulst ist? Da haben wir nur geschrieben oder son, da kam sone Animation durch mit sonem kleinen Spachtel mit und dann einmal glatt abziehen. Und wir fanden das total toll, bis der 1. Handwerker kam und gesagt hab, ja Leute, das ist eine Raufputzfassade, ne.
Da also da kann ich nicht einfach so versuchen, irgendwas mit 'nem Spachtel abzuziehen, ne. Und wir wussten auch ganz genau, dass das mit 'nem Spachtel eigentlich nicht geht und haben trotzdem genau das in son Video gepackt. Also eigentlich total dumm, ne, weil Du machst es mit Wasser und 'nem Pinsel. Also Du gehst hin und streichst aus der Mitte heraus das sauber auf die Fassade über, dass es son Übergang gibt. Und das ist uns an vielen Stellen aufgefallen, dass wir zwar versucht haben, es dem Kunden recht recht zu machen und auch zu wissen, wer ist der Kunde?
Ist auch übrigens das, was ich heutzutage immer noch plädier finde, heraus, wer der Kunde ist. Aber Du musst halt auch herausfinden, in welcher Situation der Kunde sich was anschaut, ne. Wir haben auch in im ersten Schritt den Fehler gemacht, Videos viel zu lang und zu umfangreich zu machen. Also zu einem Produkt erst mal 'n Beratungsvideo zu machen, ne. Wann wähle ich das Ganze aus?
Für welchen Anwendungszweck ist das geeignet? Für welchen ist es nicht geeignet? Und dann die Anwendung auch dazu gezeigt und dies das und jenes. Aber der Handwerker, wenn er vor Ort ist, ne, der hat da überhaupt keine Lust mehr zu, sich das ganze Video anzuschauen und vor allen Dingen, er hat ja auch die ersten 15 Schritte ja schon übersprungen, weil wann habe ich das Produkt ausgewählt, für was nutze ich, da ist es zu spät. Der steht schon vor der Wand oder irgendwo anders und wendet es an.
Und so, es hat uns auch tatsächlich Jahre gekostet, bis wir gewusst haben, Du machst 'n QR Code auf das Produkt drauf mit, hier ist son 30 Sekunden Clip für genau das, was Du jetzt machen musst. Das kann ich auch gut nachvollziehen, denn mir fällt auf, wenn ich bei Youtube nach Produktvideos, Anwendungsvideos, die es immer noch erschreckend wenig gibt von Herstellern, muss ich echt sagen. Also es sind ganz häufig sind es verkappte Werbevideos. Ganz blödes Beispiel, ich hab 'n neuen Rasenmäher gesucht. Ich finde von den Herstellern Unmengen an Werbevideos, aber die einzigen Anwendungsvideos sind von irgendwelchen Youtubern selbst gemacht und davon ist es bei 8 bis 10 Videos langatmig, schlechte Bild und Tonqualität und ich erkenn eigentlich gar nicht so richtig viel, ne.
Also das ist so, da ist da ist noch so viel Potenzial für Unternehmen, sich da zu positionieren. Aber gerade diese Langatmigkeit, ich kann das absolut nachvollziehen, weil ich hab 2009, 2010 meine ersten Tutorial Videos gedreht, damals noch im Bereich Musikproduktion, Audiosoftware. Die waren auch sehr langatmig, weil damals, ja, Aufmerksamkeitsspanne war noch eine ganz andere, meine Zielgruppe totale Nerds. Aber das hat sich jedes Jahr verändert und irgendwann war es wirklich so, bitte mach irgendwie so in deinen Kursen, die können ja irgendwie 6 Stunden lang sein, aber kein Video länger als 5 Minuten, ne. Ich hab keine Lust und keine Zeit, mir lange Videos am Stück anzugucken.
Ja, also ich glaube, dass dass viele der Anwendungsbereiche sogar 5 Minuten schon zu lang sind, ne, weil Ja. Wenn Du eine Tätigkeit, ne, die keine 30 Sekunden dauert und wenn Du versuchst, die 6 Minuten lang zu erklären, ne, dann hast Du halt irgendwo schon 'n Problem, weil Du verwirrst die Menschen, ne, vielleicht noch mit irgendwelchen marketingtechnischen Kameraperspektiven abgebildet, die überhaupt nicht dem entsprechen, was der Anwender denn sieht. Ne, also der steht ja immer an 'ner bestimmten Stelle und der arbeitet dann und der muss ja auch das Ergebnis überprüfen können, ob's dem entspricht, was Du ihm in der Anleitung gezeigt hast. Wenn Du die Anleitung aber aus 'nem Winkel von 270, 90 oder 180 Grad gemacht hast oder wenn Du eine Balkonabdichtung hast und zeigst es von unten, wo er definitiv nicht hängt, dann kann er überhaupt nicht überprüfen, sieht das so aus, wie's aussehen soll? Und vor allen Dingen sind viele Dinge auch viel komplizierter.
Also in soner Studioumgebung ist das alles deutlich einfacher herzustellen als in der Praxis und das sind so diese diese kleinen Punkte, die immer wieder zu Problemen führen. Also dass man zwar, also das Ganze gut gemeint hat, aber dann eben nicht gut gemacht, wie so der klassische Spruch ist. Und dann auch altvize aufwendig. Ich kenn das ja auch. Also bei vielen Videos, die wir damals auch schon produziert haben, wir haben auch jahrelang als Dienstleister Tutorial- oder Schulungsvideos produziert.
Es ist immer echt 'n Problem, wenn man zu viel Zeit auf Details verwendet, die eigentlich gar nicht wichtig sind und man das erst im Nachhinein merkt. Also das ist echt, ich glaub, da durch durch durch dieses tiefe Teil der Tränen wird wahrscheinlich jeder durchgehen müssen, wenn er sich nicht 'n Input von außen holt. Also ich erinner mich an viele, viele Schulungsvideos, die wir produziert haben, wo wir im Prinzip die Skripte oder die Gliederung, die dann vonseiten der Trainer kamen, einmal komplett auf Müll geschmissen haben und das Ganze irgendwie 90 Prozent zusammengekürzt haben, weil's einfach die meiste Zeit, da waren's jetzt Verkaufstrainings und solche Sachen häufig auch, das war einfach wahnsinnig viel Gelaber, ohne aufn Punkt zu kommen. Und deshalb ich kann das gut nachvollziehen, ne. Also grad bei Produktvideos oder solchen solchen Anwendungsvideos haben wir auch gemacht, kenne ich auch dieses, ja, da hat man das Gefühl manchmal, die Marketingabteilung hat viel mitzusprechen und nicht der Support und dann guckt am Ende noch irgendwie die Abteilungsleitung oder die Geschäftsführung drüber und will natürlich auch noch was und das ist auch 'n Problem.
Wie wie sind deine Erfahrungen da so mit vielen Köchen, die den Brei verderben? Ja, das definitiv, ne. Also im Endeffekt geht's ja darum, Du musst auch aus der Kundensicht denken, ne und es kommen dann sehr viele Feedbackschleifen auch im Unternehmen zustande, wo man dir dann erzählt, ah, das gefällt mir aber nicht, ah, kann man das nicht anders machen, das sieht nicht schön aus, ich mag das einfach nicht. So und man muss ihn halt immer wieder einbläuen, es ist vollkommen egal, ob's dir gefällt, ne. Ja klar, wenn es wenn Du sagst, es ist kompletter Murks und ich steh zu 100 Prozent nicht dahinter, dann muss man's vielleicht anders machen, ne.
Aber es muss ja nicht dir als Marketing- oder Vertriebsmensch gefallen, sondern es muss perfekt zum Kunden passen. Das ist so der der Klassiker mit da machen wir die Verpackung blau oder grün, ne. Ja, mir gefällt blau besser. Ja, wenn der Kunde aber grün will, dann wird das Ding grün. So, zack, Ende.
Und son klassisches Ding, ja, ich bin ja dann irgendwann in die Berater beziehungsweise Interim Manager Szene jetzt abgerutscht, ne, dass ich jetzt mich nicht mehr diese ganzen Dinge direkt vor Ort kümmere, aber dass ich auch wirklich beraten kann, wo haben wir die klassischen Fehler gemacht Und ich seh's ja immer wieder, auch grade wenn Du mit nur mit der Marketingabteilung arbeitest, ne, da werden die Produkte erst mal ausgelagert, die möchten daraus 'n Video machen und dann kommst Du zu dem Punkt und sagst, okay, dann ne, jetzt Produkt anwenden. Nee, nee, also wir haben das Produkt nur ausgelagert. Das muss auch wieder eingelagert werden. Wir dürfen das jetzt nicht aufmachen oder verwenden. Ja, aber wie willst Du 'n Schulungsvideo machen, ne?
Also das ist ja nur eine Produktpräsentation von 'ner Verpackung. Der Kunde möchte sehen, wie das Produkt angewendet aussieht, also muss es auch verwendet werden. Ja, aber ist ja Umbuchung, Kostenstellen und so weiter. Ja, ich weiß, dass das Ganze aufwendig ist, ne, aber wenn Du 'n guten Kundenservice machen möchtest, wenn Du eine gute Vermarktung machen möchtest, dann geht das leider nicht ohne Aufwand, ne oder ohne Investitionen und die muss man einfach tätigen. Das ist witzigerweise das, was wir bei unseren Kunden, es ist ein 1 Format auch Deutungshoheit bei Youtube nennen, was so viel heißt, dass Du mit deinem Unternehmen die How to Videos zu deinem Produkt auf Youtube Youtube lieferst und das nicht irgendwelchen anderen Youtubern überlässt, die, das habe ich ja auch häufig über erlebt früher als ich, ich hatte eine eigene Trainingsfirma für Audio Videoproduktion und hatte schon, ja, so als das so anfing mit Tutorial wie das 2 2 9, 2 10, so den Dreh rum, immer mehr damit zu kämpfen, dass Teilnehmer kamen und sagten, ja, aber ich hab bei dem mit dem Youtube Video gesehen, das macht man so und so.
Und dann war das halt irgendwie, ich sag mal jetzt einfach wirklich 'n Hansel, der irgendwas nicht richtig verstanden hat, das auch nur hobbymäßig nebenbei macht und schon ist schon ist, sag ich mal, da ging's spezielle Produktionsarten, Mikrofon aufbauen so, schon ist son Thema versaut, aber so was passiert ja tagtäglich auch rein, weil sie mit Produkten, dass jemand 'n Produkttest macht von 'nem Produkt, was er gar nicht versteht, das falsch anwendet. Die Leute glauben's ihm, weil sie folgen ihm ja seit Jahren und Du stehst dann als Hersteller blöd da, wenn er sagt, das Produkt ist Mist, taugt nix, nur weil er nicht weiß, wie man's richtig anwendet. Es ist eigentlich so einfach für für Unternehmen da nicht nur die Deutungshoheit zu ihrem Produkt zu haben, sondern gleichzeitig auch den Produktsupport damit zu unterstützen. Ja, vor allen Dingen, es muss ja auch sauber erklärt werden, ne. Ich glaube, das ist so das, was was man heutzutage sehr oft vergisst.
Wenn Du 'n professionelles b-two-b-Unternehmen sein möchtest, ne, dann lebst Du nicht nur davon, dass Du dem Kunden einmal etwas verkauft hast, sondern dass Du eben auch in 1 Beratung klargemacht hast, dass Du eine entsprechende Expertise hast und dass er dich auch bei Fragen jederzeit löchern darf. Ne, also den Klassiker ist, wie oft werden heutzutage Dichtstoffe verkauft und wie wenig werden diese Hinterfüllschnüre verkauft, die eigentlich für die meisten Anwendungsfälle notwendig sind? Wir haben das früher mal in sonem Paket verkauft und Du hast quasi einen großen Karton Dichtstoff gekauft und hast dann ein Paket von der Dichtstoff oder dieser Hinterfüllschnur dazugekommen. Und wie viel Kunden sich darüber beschwert haben, gesagt haben, ja, was schickt ihr uns denn da fürn Zeug mit? Das brauchen wir doch nicht.
Ne und wo man ihm dann erklärt hat, ja, Du machst es jetzt zwar seit 20 Jahren, aber Du hättest es schon seit 20 Jahren verwenden müssen, weil das eigentlich notwendig für das, was Du da grade abdichten möchtest. Ja, aber ich weiß gar nicht, wie ich's verwenden soll, ne. Und was haben wir daraus gemacht, ne, in im ersten Augenblick erst mal nichts, ne, bis wir uns gemacht haben, ja Moment, der hat doch gerade gesagt, er weiß nicht, wie er's verwenden soll. Das ist doch unser Trigger, ihm zu zeigen, wie man das verwendet. Und auch da haben wir dann sehr schnell wieder festgestellt, Du räufst zur Trainingsabteilung und fragst, hey, wie wird 'n das eigentlich richtig eingesetzt und die sagen, steht doch in der Anleitung, die liegt doch dabei, ne.
Und diese klassische Beilageanleitung, die liest einfach niemand, ne. Und noch schlimmer war es dann irgendwann, dass dann auch EU Vorgaben kamen mit, es muss jetzt eine Anweisung dabei liegen. Also Du musst das Ding jetzt auch noch drucken. Das war, es waren nicht nur 20 Prozent der Artikel, wo Du was dabeigelegt hast, was alle wegschmeißen, sondern Du musst es dann plötzlich bei 100 Prozent der Artikeln irgendwas dazulegen, was Du eigentlich nur zum Grillanzünden verwenden kannst, weil auch heutzutage leider noch nicht die reine digitale Produktanleitung zugelassen ist als anerkenntes Medium, dem Kunden zu erklären, wie wird das Ganze richtig montiert. Was ich 'n bisschen schade finde, ne, weil alles hat ja 'n gewissen Lebenszyklus, ne und wenn Du sone Anleitung drucken lässt, die ist dann doch für 5, 6 Jahre irgendwo auf Lager.
In der Zwischenzeit kann sich das Produkt verändert haben. Es kann sich vielleicht auch eine Norm geändert haben. Das wird da überhaupt nicht berücksichtigt und die wenigsten Anbieter und Hersteller schmeißen das Ding weg. Son Video, ja, auch klar, das ist 'n gewisser Aufwand, ne, aber ich muss es nicht zwingend immer komplett neu schneiden, sondern ich kann ja auch hingehen und erst mal nur 'n Text Overlay drüber legen und kann sagen, hier Achtung, ne, es hat sich übrigens geändert. Abstände sind jetzt nicht mehr 5, sondern 8 Millimeter oder dergleichen, ne.
Also ich bin ja viel schneller, wenn ich online irgendwo 'n Video bereitstelle, dass er sich jederzeit in der aktuellsten Form runterladen kann, aber da sind wir auch normativ leider noch weit hinterher. Mhm. Ja, ich glaube, das das das allererste Problem ist vor allen Dingen, deshalb noch mal vielen, vielen Dank für deinen den Use Case und deinen Input. Die meisten Unternehmen sind noch gar nicht so weit, dass sie realisieren, wie wichtig das ist und vor allen Dingen letzten Endes, wie viele Vorteile es im im Support nachher auch bringt, aber auch im Marketing, dass Du halt als jemand, der interessiert an dem Produkt ist, durch Anwendungsvideos das Produkt besser kennenlernen kannst, dich besser informieren kannst. Also ich mach das reihenweise so, dass ich mir, auch wenn's jetzt hier im Studiotechnik ähnliche Sachen geht, dass ich mir Videos angucke, in denen die Produkte angewendet werden, weil das, was in der Werbung erzählt wird, ist immer die eine Sache und irgendwelche Spezifikationen lesen sich dann toll.
Aber in die Details wird ja auch nie reingegangen und grade wenn Du in 'nem Thema tief drin bist, wie ich's jetzt in meinem Thema natürlich auch bin, willst Du ja Details wissen, ne. Und das kriegst Du eigentlich nur, indem Du Handbuch liest. Die sind manchmal echt missverständlich geschrieben oder nicht nur missverständlich, sondern da sind auch Lücken, weil gewisse Dinge nicht erklärt werden, ne, oder Du guckst jetzt immer wieder beim Thema Deutungs heute, guckst dir Tutorialvideos oder Produkttestvideos von Leuten an, die nicht vom Unternehmen sind und kann dich immer wieder nur bestärken. Ich glaube, der 1. Schritt ist erst mal, dass Unternehmen das für sich erkennen, dass sie damit anfangen müssen.
Was mich natürlich total neurig macht und zu 1 Frage bringt, die mir die ganze Zeit auf der auf der Zunge brennt. Wie habt ihr das umgesetzt? Wann war das und wie habt ihr das damals umgesetzt? 100 Prozent externe Dienstleister oder habt ihr schon selber angefangen, eigenes Team und eigenes Studio aufzubauen? Nee, wir haben das tatsächlich komplett inhouse gemacht, so bei allen Unternehmen, bei denen ich tätig war übrigens.
Es hat relativ einfach angefangen, ne. Also Du hast ja einen relativ großen Kreis an Außendienstmitarbeitern und Beratern gehabt und hast da einfach mal darum gefragt, ob die irgendwelche Ideen haben, wie sie's am besten bei ihren Kunden präsentieren möchten. Und dann kamen auch die Ersten, die gesagt haben, na ja, das mach ich schon seit Jahren, ne. Also damals ganz simpel über Whatsapp, wenn der Kunde eine Frage hat, wie wend ich das denn an, na, so nutzt Du jetzt dieses Produkt. Ne, und damit haben wir halt angefangen, dass wir gesagt haben, es gibt einen Whatsapp Service.
Also jeder Kunde, der eine Frage zu dem Produkt hat, der kann das anfragen. Wir haben diese Videos gesammelt und dann verteilt. Und dann haben wir zu dem Zeitpunkt gesagt, wir fangen jetzt mal quick and dirty an, ne. Also wir suchen uns die gröbsten Probleme aus, wo es immer wieder Rückfragen gibt, wo wir immer wieder von Reklamationen oder dergleichen ausgehen und machen da einfach mal so hands on, sagt man heute, ne. Früher war's einfach, wir stellen jemanden mit 'ner Videokamera dahin und der guckt einfach mal, wie der Trainer das macht.
Das ist logischerweise im Laufe der Jahre dann auch professionalisiert worden, ne. Also es Ich weiß, Du würdest wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammenschlagen, wenn man das als Studio bezeichnet, was man da hatte, ne, aber man hatte trotzdem 'n paar Scheinwerfer hingestellt, man hat ordentlich 'n Hintergrund, man hat sone Wand, man hat eine LED Tafel dazu gestellt, einfach noch mal so bestimmte Dinge zeigen zu können. Aber in den besten Fällen war's wirklich so 'n ganz klassisches Anwendungsvideo, was jemand einfach mal selbst gedreht hat. Und ich habe auch da das ja Erfahrungsmomentum gesammelt, wenn Du zu studiolastig wirst, also etwas zu professionell und zu clean darstellst, dann ist es für den Anwender auch schon wieder nicht realistisch, ne, weil gerade auf Baustellen haben die halt extrem mit Staub und Schmutz und dergleichen und Verunreinigungen zu kämpfen, ne. Wenn Du dann eine Praxissituation hast, wo an soner Reparatur, an soner Sanierung auch sehr viele Flechten, Moos, Schimmel oder dergleichen an der Fassade waren, da kannst Du ein Produkt einfach nicht sauber, trocken, staub und fettfrei anbringen, ne.
Und wie wie funktioniert's denn in der Praxis, ne? Und wenn Du denen sagst, ja, aber hier habt doch 'n tolles Video gemacht und der Kunde sagt, ja, aber das Video entspricht nicht der Realität, ich kann damit nichts anfangen, dann hast Du einfach Zeit verschwendet. Und deswegen Wir haben einfach angefangen, wir haben auf das Feedback gehört, wir haben dementsprechend reagiert, wir haben's anders gemacht, wir haben's adaptiert und da ist es halt auch so, ne. Man muss damit leben, genau wie's heutzutage bei Social Media oder auch bei Youtube ist. Es gibt sehr viele Menschen, die dieses einfach schlecht finden, die das heutzutage nennt man's ja cringe, ne, aber es gibt sehr viel schlechtes negatives Feedback mit, oh, ihr habt ja keine Ahnung, ne.
Na ja, es gibt schon Leute, die haben Ahnung, ne und die haben das dann auch schon ordentlich umgesetzt. Das mag nicht immer zwingend der handwerklichen Praxis entsprechend, ne, aber es entspricht der Norm und dem, wie das ganze Produkt auch korrekt eingesetzt werden kann. Ich hab grad 2 2 Fragen notiert, deshalb war ich hier gerade am Tippen, was mir eingefallen ist. Von eben sagtest, es ist hinderlich, wenn's zu professionell zu sehr nach Studio aussieht, aber wie ich das nicht verstanden, beziehst Du auf die Werkstoffe selber und die und ich sag mal, die Modelle, die Beispiele, weil was ich halt schon mitkriege und das freut mich natürlich, jetzt nicht, weil ich technikverliebt bin, die Zeiten sind rum, sondern weil ich einfach merke, dass das Bewusstsein da sich langsam wandelt. Immer mehr Unternehmen sagen ganz klar, uns ist gute Bild- und Tonqualität.
Wir reden nicht von TV und High End, aber so, dass es halt gut ausgeleuchtet ist, dass man auch erkennt und die Leute versteht, extrem wichtig. Habe ich das richtig verstanden? Dass Du meintest diese Professionalität, dass die Produkte nicht allglatt aussehen, unrealistisch. Es geht nicht nur die Produkte, es geht eher die Anwendungssituation, ne. Also der Kunde ist glücklich, wenn er das mit 'ner hochwertigen Kamera aufgenommen bekommt und auch mit 'ner Auslichtung, dass er was sieht, ne.
Aber das ist so der, ich nenn's mal immer das klassische Teleshopping Problem, ne. Wenn Du versuchst etwas an sonem 30 mal 30 Zentimeter Modell zu erklären, nur weil das ins Studio gepasst hat und weil sich das schön aufn Tisch stellen lässt, ist das nicht derselbe Anwendungsfall, wie wenn Du 'n 4 Meter Fensterelement irgendwo in 8 Metern Höhe abdichten möchtest. Und das ist der Punkt, ne, wenn wenn ich mich sauber hinstelle oder sogar hinsetzen kann, meinen Arm ruhig irgendwo auflege, ne, und mit beiden Händen ordnungsgemäß etwas auf 'nem Tisch abdichten kann, dann sieht das logischerweise viel einfacher und besser auf, als wenn ich irgendwo auf 'ner Leiter stehe, ne, mich mit 1 Hand irgendwo festhalte krampfhaft, mich runterzufallen und mit der anderen Hand wild versuche, in 2 Meter Entfernung was zu treffen. Und das ist so der Punkt, da muss man schon realistisch sein und und auch darauf hinweisen, wie arbeitet man denn da? Weil das ist das, also grade Handwerker sind da sehr kritisch, wenn Du etwas darstellst, was es so nicht gibt oder wenn Du eine Motorraumabdichtung hast, ne, was Du an 2 Blechen erklärst, ne, wie wie Du die schön zusammenstecken kannst.
Die haben nicht 2 glatte Bleche, die sie einfach auf 'nem Tisch nebeneinander legen können, sondern sie haben halt das Problem, das ist an 8 Stellen verwinkelt, ne. Das Blech drumherum ist scharfkantig und wenn Du wirklich Expertise zeigen möchtest, dann musst Du auch genau das präsentieren, ne. Also dass das jetzt nicht eine gestellte Situation ist, sondern dass Du genau verstanden hast, was hat er denn eigentlich für ein Problem? Weil sein eigentliches Problem ist nicht, wie kriege ich diese 2 Bleche zusammen, sondern wie kriege ich diese 2 Bleche in dieser Anwendungssituation hinter 8 Winkeln zusammen? Und das ist das, was ich damit meine, ne.
Also es ist immer schön, dass man im Studio Dinge zwar darstellen kann, aber es gibt eben Dinge, die kriegst Du aus der Praxis eben nicht sauber übertragen. Mhm. Also quasi am lebenden Objekt, am offenen Herzen operieren, damit's auch echt ist. Wo wo wir auch wieder beim bei beim Buzzword sind, was leider mittlerweile auch adextremum genutzt wird, nämlich Authentizitäten. Also nicht nur als Unternehmen menschlich authentisch sein, also dass da wirklich die Leute, die rausfahren, Du hast es eben schon schön gesagt, zu haben wir's auch bei einem unserer Kunden, kennt der eine oder andere bestimmte Firma Wolffraft, die machen das nämlich genauso auch.
Die haben wirklich Leute, also Trainer, die auch Kundenvorführungen machen, sonst die Schulung Inhouse machen, die haben die sind Typen. Ich mag sie sehr gerne, sind sind sind sind einfach Charaktere und so sind die auch vor der Kamera. Das ist professionell, aber halt nicht glattgezogen wie von 'nem Schauspieler, ne. Und dann kommt das Ganze schon mal von der menschlichen Seite natürlich viel besser rüber und hat eine höhere am echten Objekt arbeitest, kann ich mir das sehr gut vorstellen. Ich find auch superspannend, ich bin jetzt hab mit Autor Reparaturen nicht viel am Hut, bin da auch nicht wirklich fit, aber ich find's superspannend, mir bei Youtube Videos anzusehen von Leuten, die die Autos reparieren.
Bin 'n großer Fan von Matt Armstrong, diesem verrückten Engländer, da der irgendwie so Supercars Geschotte kauft und wieder komplett aufbaut mit seinem Team. Und die filmen halt auch in guter Bild- und Tonqualität, aber halt, ne, Du Du bist da wirklich nah dran und Du verstehst die Sachen viel besser, als wenn's jetzt irgendwie aufm Tisch erklärt wäre. Ja, das ist für mich son richtig geiles Beispiel. Also ich bin ja jetzt nicht aus dem Autobereich, aber ich bin begeisterter Motorsportler und da ist genau das, ne. Also Du guckst dir bestimmte Tutorials an, ne und denkst dir so, damit kann ich nichts anfangen, ne, weil ich habe gerade ein akutes Problem an der Rennstrecke.
Ich ich kann mir 'n Video angucken, wo drinsteht so und dann packst Du das Auto auf die Bühne, dann gehst Du hin und baust die Hinterachse aus, ne, dann kommst Du an das Lager dran, ne, dann nimmst Du das Lager teil, legst es auf deine 50 Tonnen Presse, presst es sauber aus. Ich hab weder eine Hebebühne noch irgendwas anderes, ne. Ich will dann dieses dreckige, schmutzige Hinterhofvideo sehen, wo jemand mir erklärt, wie er mit 'nem Stück Holz und 'ner Schraubzwinge dieses Lager rausgepresst bekommt. Das ist nicht professionell, aber das ist für meinen Anwendungsfall genau das, was ich brauche. Und das ist auch son das Beispiel, was Du gerade meintest mit mit dem supersauber Studio.
Auch das war so was, ne, wenn Du wenn wir 'n Video gedreht haben damals, ne, der Akkuschrauber, den Du verwendest, den man natürlich auch mit im Verkaufsprogramm hatte, ne, der musste natürlich wie aus dem Ei gepellt aussehen, ne, quasi fabrikneu. Nach 8 Videos war der aber schmutzig, ne? Ja, was macht man? Ja, da muss man ja 'n neuen nehmen, ne, weil Du kannst ja kein Video drehen mit sonem schmutzigen Akkuschrauber. Und hast aber das Feedback vom Kunden bekommen, das Ding sieht doch so aus, als wenn's noch nie eine Baustelle gesehen hat.
Das habt ihr doch nur gestellt, ne. Die wollen, dass das Material auch Abnutzungserscheinungen zeigt, ne, weil alles anderen, da nimmt man dich heutzutage nicht ernst, das ist nicht authentisch. Mhm. Und dann kommt die Marketingabteilung oder die Geschäftsführung sagt, das ist nicht repräsentativ. Also könnte ich mir jetzt so vorstellen, weil so was habe ich halt auch erlebt.
Das können wir nicht machen, damit damit stellen wir uns unseriös dar, ne, aber das ist, glaube ich, heute wirklich der springende Punkt, wo Du den Unterschied in der Akzeptanz machst. Es ist halt kein Produktvideo, sondern das ist halt, ne, also How to. Ich war ja genau dieser Teil der Marketingabteilung, der auch immer gesagt hat, boah, wie sieht das denn aus, ne? Also kann man das nicht schön und hübsch, aber ich habe halt auch, das ist ja das, was ich ganz zu Anfang meinte, ne, genau diese Fehler gemacht und Du musst dann auch auf das Feedback hören, ne, wenn dir nicht nur deine Trainer, sondern eben halt auch dein Außendienst und deine Kunden sagen, dass sie das nicht authentisch finden. Da kann ich das als Marketingmensch noch so viel schöner finden, dass da son Hochglanzprodukt steht.
Wenn ich weiß, das kommt nicht an, dann muss ich darauf hören. Mhm. Ich hab mal grad 2 Fragen. Hat mal aufgeschrieben, die 1. Frage, bevor ich's vergesse, was war denn euer größter Zeitfresser in der Produktion, also wirklich in der praktischen Produktion?
Jetzt mal von der Vorbereitung abgesehen, weil das ist etwas, was ich bei vielen Unternehmen erlebe. Die Vorbereitung ist gut, die Umsetzung auch, aber in der Produkt, also Umsetzung, Sinne von, wie sie's dann vorführen oder machen wir aber die Produktion selber, das hält viele Unternehmen davon ab, so was selber zu machen, dass sie sagen, oh, dann nehmen wir lieber dann doch irgendwie 'n Dienstleister und machen jetzt nicht 20 Videos, sondern nur 5, was totaler Schwachsinn ist, weil heute ist die Quantität und ich bezieht das jetzt auf die Videoqualität selber, nicht auf den Inhalt, ne. Ob's, muss jetzt nicht 4 k und High End sein, das reicht Full HD und gut, aber die Quantität ist wichtiger als hochqualitativ mit 5 Kameras aus 10 Perspektiven. Was war denn bei euch der größte Zeitfresser in der Produktion oder Postproduktion intern? Also seinerzeit war's definitiv das Thema Schnitt.
Also man muss ja immer davon ausgehen, wir reden ja gerade von Mitte der Zwanzigzehnerjahre, als wir damit begonnen haben. Da hattest Du weder so richtig gute Rechner, wo Du einfach in heutzutage ganz in fast jedes Notebook irgend einen Software installieren, wo Du mal was schneiden kannst. Du kriegst mit 'nem Handy heutzutage schon mal ein gutes Video aufgenommen, wo Du auch mit 'ner kostenlosen App in der Lage bist, mal schnell 'n Cut zu setzen oder 'n tollen Übergang. Das gab's zu dem Zeitpunkt einfach in der Tiefe noch nicht, dass Du auch mit Gratismitteln oder mit irgendwas, was nicht die Welt kostet, anfangen kannst, 'n ordentlichen Videoschnitt zu machen, ne. Das war jedes Mal ein Krampf.
Da beneide ich die heutigen Starter. Also wenn Du heute damit anfängst, ne, kannst Du mit, also also kannst ja mit den meisten Telefonen schon problemlos ordentliche 4 K Aufnahmen machen und das Ganze dann in der telefoneigenen App direkt schneiden, Filter drüber legen, mittlerweile mit KI Möglichkeiten Dinge ausschneiden, die nicht da hingehören und im Endeffekt war es immer der Schnitt, der das Problem war, weil Du hast halt beim Dreh schon festgestellt, ah, da hat was nicht gepasst, wir machen's noch mal anders, ne. Und dann hast Du Dinge, die toll zusammenpassen, zusammengeschnitten, aber es war ja keiner Videoexperte, keiner Regieexperte und ich weiß, es gibt 'n Fachbegriff, der fällt mir aber nicht ein für denjenigen, der dafür sorgt, dass er auch im Hintergrund oder in dem Drumherum Direktvisiten gleich sind. Ja. Continuity heißt das.
Continuity. Also Genau, das sind die, die bei Filmen drauf achten, dass alles, dass die Haare nass sind, wenn sie vorher waren und so, das ist Experte für Continuity. Ja, oder wenn wir einfach gesagt haben, oh, da war 'n Fehler drin, das muss der Trainer noch mal neu machen, ne, wo Du dann festgestellt hast, ach fuck, der hat jetzt 'n ganz anderes T-Shirt an, ne. Na gut, das ist dann eben so. Ne, wir haben uns da am Anfang Ja.
Am Anfang war es für uns 'n Krampf, ne, weil wir gesagt haben, ah Mist, jetzt haben wir das 'n zweites Mal gedreht und haben dann beim Zusammenschneiden in der finalen Version festgestellt, dass der von schwarz auf orange gewechselt ist, ne. Das funktioniert leider nicht. Das heißt, wir müssen das jetzt noch 'n drittes Mal drehen, dass die T-Shirts identisch sind, ne. Heutzutage kannst Du das mit 'nem supersimpeln Gag auch machen mit 24 Stunden später, ne, wo Du einfach son son Übergang einblendest. Das nimmt dir niemand übel, aber Du hast ja quasi, obwohl Du gesagt hast, ah, wir wir starten jetzt mal hands on, hast Du einen gewissen Anspruch an dich selbst und wenn Du dem gar nicht gerecht wirst, ne, dann fängst Du an, Dinge wieder und wieder zu machen.
Oh, im Schnitt passt das nicht. Im Endeffekt ist es so, dass es die Kunden oder die Anwender, die Nutzer überhaupt nicht interessiert hat, was er fürn T-Shirt anhat. Die wollen das Ergebnis sehen, ne? Aber als Marketing und Vertrieb hast Du auch 'n anderen Blick da drauf und deswegen predige ich das auch heutzutage so so intensiv, dass ich sage, achtet doch drauf das, was der Kunde will, ne. Und wenn der Kunde das überhaupt nicht sehen will, dann lasst das weg, ne.
Also klarer Fokus auf das, was er braucht, weil in dem Augenblick, wo Du auch Anwendungsvideos drehst, das ist der falsche Zeitpunkt, Verkaufsveranstaltungen zu machen, ne. Also nicht noch mal Produktpräsentation, sondern wirklich klarer Anwendungsfokus, weil meistens ist ja derjenige, der's anwendet, auch nicht derjenige, der's kauft. Definitiv. Was würdest Du denn sagen, hätte euch damals geholfen, Fehler zu vermeiden? Also das 1., was mir einfällt witzigerweise, passend auch zu dem, was wir machen, ist, dass euch 'n Liveschnitt geholfen hätte.
Also wir haben zum Beispiel damals viele Jahre mit 'ner Trainingsfirma zusammen Trainingsinhalte für größere Unternehmen und Konzerne produziert. Ab und an noch Produkttrainings, aber auch viel, sage ich mal, eher Soft Skills. Und glücklicherweise der Kollege, mit dem wir das damals gestartet haben, der hatte damals schon die Idee, lass uns das so aufbauen wie 'n kleines Tagesschaustudio. War vom technischen Aufwand im Vergleich zu heute gigantisch, ne, also im hohen fünfstelligen Bereich die Technik. Aber der Vorteil war, Du konntest halt nachm Dreh dem Trainer oder halt bei uns war's auch der Kunde, das fertige Videozeichen.
Das heißt, wir drehen jetzt 5 Minuten, wir schneiden die Kameras live und danach ist es halt fertig und wenn Du merkst, da ist irgendwas nicht in Ordnung, dann können wir's halt noch mal neu drehen, weil wir den Schnitt ja schon gesehen haben. Ne, das viel mehr jetzt erfordern, ist natürlich 'n Geschwindigkeitsbooster. Aber was würdest Du sagen, würdest Du heute Unternehmen mitgeben, die sagen, wir wollen jetzt damit anfangen und hemdsärmelig selber starten, alles selber machen oder sich da auch einfach von von vornherein auch einfach Unterstützung reinholen. Was würdest Du sagen? Also ich würde heutzutage, also gerade wenn, weil ich ja den B2B Mittelstand anspreche, ich würde sagen, holt euch Hilfe, ne.
Das muss jetzt nicht sein, dass ich zwingend alles direkt zu einhundert Prozent nach extern verlagere, aber dass ich mir zumindest jemanden hole, irgendeinen Experten ranhole und ihn frage, ist das, was ich denn davor habe, überhaupt zielgruppengerecht, ja oder nein, ne. Der Experte muss noch nicht mal zwingend jemand sein, der Filmerfahrung hat, sondern der Experte kann auch jemand aus 'nem Kundengremium sein. Wo Du sagst, ne, ich frage einfach die Kunden und hol mir einfach mal jemanden, der wirklich auf der Baustelle aktiv ist oder der dieses Produkt anwendet. Den hole ich mir 'n Tag ins Haus, ne, und dann soll der mir sagen, was er denn eigentlich von mir möchte. Also komplett alleine kann man es natürlich starten, aber dann ist es auch sehr viel Trial and Error.
Also Du wirst sehr viel auf die auf gut Deutsch auf die Fresse bekommen, ne, weil das Feedback einfach heutzutage auch härter geworden ist, ne. Also nicht nur aufm Bau, sondern auch in den sozialen Medien kriegst Du sehr häufig zu hören, was fürn Scheiß. Mhm. Ja und es kostet halt auch sehr viel Geld. Das ist ja das, was ich immer wieder sage, wenn Leute sagen, wir probieren's erst mal selber.
Ich erleb das ja, mindestens in jedem zweiten Erstkontakt, den ich mit potenziellen Kunden habe, also Menschen, die ich kennenlerne auf Veranstaltungen. Ja, das ist spannend, ich sprech mal mit unserer Marketing- und Vertriebsabteilung und dann kommt zurück. Ja, ist super, ist die Überlegung gibt's schon, so was zu machen, egal in welchem Anwendungsbereich 'n Video, aber wir machen das erst mal selber. Das heißt, ist super, ne, ausprobieren mit Smartphone, ja, aber bitte fangt nicht an mit ich, wir kaufen uns Equipment und wir bauen uns 'n Studio selber, weil ich garantiere euch, irgendwann kommt die nicht weiter und dann werden wir wahrscheinlich die Hälfte des Equipments wegschmeißen und neu kaufen müssen, weil ihr falsch gekauft habt. Kann ich nur bestätigen, auch aus der Seite als Anwender und Kunde selber, definitiv.
Ja, vor allen Dingen, Du hast auch das Problem, das Ganze zieht ja son Rattenschwanz nach sich, ne. Also Du hast dann irgendwann eine 1 teure Kamera gekauft, ne, und dann stellst Du fest, dass die so tolle Rohdaten produziert, dass Du die mit deiner mit deiner Hardware überhaupt gar nicht mehr bearbeiten kannst, ne. Dann brauchst Du einen neuen Rechner, ne, dann brauchst Du hier was, dann brauchst Du da was, dann kaufst Du noch eine Beleuchtung, die aber überhaupt nicht zur Kamera passt, was alles total also zum Objektiv passt, was dann grenzwertig ist. Und das ist an den ersten Stellen auch gar nicht notwendig, ne. Also da kann man sich ja auch jemand extern holen, der direkt mit dem Equipment kommt.
Wichtig ist halt da aus meiner Sicht, Du musst den richtigen Partner haben. Ne, also wenn Du irgendjemanden holst, der keine Erfahrung hat, also nicht im Sinne von gar keine Erfahrung, sondern im Sinne von keiner Erfahrung mit deiner Kundenzielgruppe hat, dann ist das schon wieder schwierig, ne, weil ich behaupte mal, dass jedes gute Filmstudio, ne, oder dass jeder gute Filmdienstleister, der seit 15 Jahren am Markt ist, dass der in der Lage ist, gute Videos zu machen, aber ob der auch gute Videos für deine Zielgruppe machen kann, das ist dann halt etwas, was Du in Erfahrung bringen musst. Ja, selbst machen, also ich bin ja großer Verfechter. Ich hab das ja jahrelang in der Musikbranche mit meinen mit meinen Trainings und meiner Trainingsfirma auch gemacht, weil's da einfach 'n rein, ja, rein wirtschaftlichen Druck gab, dass man sich einfach in der breiten Masse Studios nicht mehr leisten konnte anzumieten. Ich mein, das ist heute noch viel schlimmer als früher, aber ich hab teilweise auch bekannte Künstler gehabt, deren Budgets so zusammengeschrumpft sind, dass sie einfach mit vielleicht 1 Person, mehr noch einem Toningenieur oder 'nem Musiker ihre Produktion alleine machen mussten.
Und diese Befähigung hat hab ich damals festgestellt, das bringt viele Leute einfach viel, viel weiter, weil sie natürlich auch viel mehr ausprobieren können. Ich hatte 'n schönes Beispiel in 'nem Podcast mit 'nem Unternehmen, die sagte, also bis wir mit 'ner Videoagentur so ein Konzept für eine Videoidee, die bei uns erst mal ganz grob war, durchgeeiert haben und ich kenn die andere Seite von der Agentur, weil das waren wir jahrelang auch, Die ist ja auch so, Du kriegst so, wir haben da eine Idee, irgendwas zu machen, was kostet das mit euch? Ja, keine Ahnung, müssen erst mal die Idee 'n bisschen ausarbeiten, ne. Ich sag dann, was teilweise hat's 3 Wochen gedauert, bis wir das Budget hatten, 'n groben Fahrplan, wie das Budget von von der abgesegnet bekam, dann war die Idee schon tot, weil es gibt ja viele Ideen, die musst Du sofort umsetzen. Deshalb bin absolut überzeugt davon, dass das befähigt sein selber zu machen, dass das die Zukunft ist, weil die Menge an Content, den Du brauchst allgemein im Unternehmenskontext, besonders aber auch in dem Bereich, über den wir jetzt hier sprechen, also Anwendungsvideos, Supportvideos, das wird enorm zunehmen und das geht eigentlich nur noch, dass Du es selber machst.
Ja, also das ist auch son Learning, was wir da gesammelt haben, ne. Also Du musst halt schauen, wo brauchst Du eine Agentur mit Agenturleistung und wo hörst Du dann auf, authentisch zu sein? Ne, weil selbst wenn wir aus Marketing- oder Vertriebssicht hingegangen sind und haben die Texte für den jeweiligen Trainer geschrieben, was er denn sagen soll, dann war das immer Murks. Ne, es war nicht authentisch. Wir haben wir haben Buzzwords verwendet.
Wir haben Fachbegriffe verwendet, die man in der Praxis nicht anwendet. Also grade wenn Du heutzutage vom vom Fahrzeugbereich sprichst, ne, ja, dann bauen sie auf der linken Seite den Fahrtrichtungsanzeiger ein. Nein, die Leute sagen Blinker, ne. Es ist toll zu wissen, dass Du den Fachbegriff kennst, ne. Aber so spricht niemand und das sorgt auch dafür, weil ich bin ja 'n großer Freund davon, dass Du interne Personen nimmst, die bei diesen Videos mitmachen, ne und dass die auch wirklich in der Lead sind und die sind aber keine gelernten Sprecher oder Schauspieler, ne.
Und wenn Du denen etwas vorgibst mit, guck jetzt in die Kamera da oben links und sag folgenden Satz, dann fangen die an zu stammeln und zu stottern, egal wie gut die sind. Also lass sie authentisch sein, ne. Und wenn die 'n Wort verwenden, das irgendwie gehaspelt ist, wenn die 'n Wort verwenden, das Du am liebsten rausschneiden möchtest, Ganz ehrlich, ne, also wenn Du sagst, oh scheiße, das hat nicht funktioniert, die Handwerker feiern dich dafür. Ja und nicht nur die Handwerker. Ich kann das 1 zu 1 bestätigen.
Wir haben ja, wie gesagt, fast 10 Jahre lang mit 'ner Trainingsfirma für alle möglichen Unternehmen solche Sachen gemacht. Die wie es hier am besten ankam in den Unternehmen waren nicht die Videos, die professionelle Trainer gemacht haben, die heute Verkaufstraining, nachmittags Verhandlungstraining gemacht haben, sondern das waren die Experten ausm Unternehmen, ich sag immer so schön, der Jupp aus der Buchhaltung, der erzählt hat, wie man im CRM System mit den Daten umgeht, der dann auch Dialekt gesprochen hat, leichten Einschlag, egal woher er kam oder oder ich sag mal, Özel, die dann auch 'n bisschen gehasst und genuschelt hat, aber die kamen an, weil die Leute das kommt in viele Köpfe noch nicht rein, aber Leute, das ist echt gerade bei Wissensvermittlung das aller aller Wichtigste. Ja, also die Leute werden dann auch teilweise cool. Also, ne, Du denkst erst so, okay, ja, der ist nicht gut vor der Kamera, das passt vielleicht nicht, ne, und dann machst Du die ersten 5 Videos mit dem. Du bekommst weder positives noch negatives Feedback und beim sechsten Video macht's mal jemand anders, ne, und dann kommt plötzlich das 1.
Feedback mit, ja, wo ist denn der, ne. Ach, ich wollte den doch noch mal sehen. Und das ist auch so was, was heutzutage schwierig ist. Manchmal ist ist man ja sehr traurig, wenn man kein Feedback bekommt, weil man denkt, das interessiert niemanden. Aber die Leute da draußen, die gehen ja auch hin und kommentieren eher das Negative, ne.
Also mit positives Feedback ist viel schwieriger zu bekommen als Negatives, ne. Und oftmals stellst Du erst fest, wenn Du was verändert hast, dass das doch eigentlich ganz cool war und es eigentlich allen gefallen hat. Ich seh grad, wir sind schon über die Zeit, die ich angepeilt hatte hinaus, aber ich sehe, wir haben so spannenden Gesprächsstoff. Ich hab eine letzte Frage noch, die natürlich grade auch Entscheider, die meinen Podcast hören, sehr interessiert. Und zwar, was waren denn die positiven Nebeneffekte der eben genannten Maßnahmen?
Zum einen auf die Manpower, also Auslastung, weil ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es im Support natürlich 'n Riesenunterschied macht, ob Du jetzt für jede E-Mail irgendwie oder Anfragen eine E-Mail schreibst oder ob Du den Link auf 'n Video rausschickst und auch auf Marketing, Vertrieb und damit auf Umsatz. Waren waren da deutlich merkbare, natürlich nach 'ner gewissen Zeit oder welche erkennbaren Einflüsse oder Ergebnisse konntet ihr da verzeichnen? Ja, muss man son bisschen voneinander trennen. Also im Endeffekt, wenn's darum ging, Auswahl- und Produktpräsentationsvideos zu machen, also die wirklich auch geholfen haben, zu erklären, warum dieses Produkt für einen bestimmten Anwendungsfall geeignet ist. Die haben definitiv einen Umsatzboost gebracht, aber jetzt nicht so stark, dass man sagt, okay, alleine deswegen rechtfertigen sich diese Videos.
Was man aber stark gemerkt hat, war, dass es den Vertrieb, also gerade den Außendienst Beratervertrieb enorm ja entlastet hat, dass bestimmte Dinge in der Verkaufstaktik einfacher waren mit, hier guck dir doch mal dieses Video an, dann siehst Du, ob das passende Produkt ist. Nicht jedes Mal noch mal neu überlegen zu müssen, wie verkaufe ich das dem Kunden? Und rein realistisch, ne, im Marketing hat's uns nicht viel gebracht, ne, weil wir ja viel mehr Aufwand hatten. Aber im Umkehrschluss hat's halt den Bereich Aftersales, also sobald 'n Produkt ausgeliefert war mit, ja, jetzt kommen die Anrufe rein, mit wie verwende ich das denn? Wieso sieht 'n das so aus und so weiter, Die hat es massiv entlastet.
Mhm. Ja, das das denke ich mir. Also was hab ich auch schon, wie gesagt, von den Unternehmen, mit denen wir zusammenarbeiten, die ähnliche Formate umsetzen, auch schon gehört? Das ist jetzt nicht so, ich sag mal, wie eine Werbeanzeige schalten und dann innerhalb von 2 Wochen Feedback haben. Das dauert halt auch 'n bisschen, weil Du eine gewisse Vorlaufzeit hast, bis Du genügend Content produziert und dann auch, ja, im Einsatz hattest, aber sagen alle auch, genau das haben sie auch gemerkt, in viel, viel, viel weniger, in der Nachsorge halt, weil einfach Produkte besser verstanden wurden oder man halt auch einfach schneller helfen konnte.
Ja, es ist eine langfristige Sache, ne. Also gerade wenn auch da wieder aus Geschäftsführungen so Vorgaben kommen mit, okay, dann geben wir jetzt halt insgesamt 50000 Euro für Videos aus. Ich will aber dann, dass im nächsten halben Jahr auch dafür 200000 Euro mehr Umsatz gemacht werden. Das kann man sofort abmoderieren, ne. Das wird nicht funktionieren, weil in den meisten Fällen hast Du auch gar nicht das Glück, dass Du dadurch mehr Umsatz machst, sondern Du entlastest dich halt einfach, ne und Du zeigst halt eine gewisse Expertise, aber das ist jetzt nicht der Bringer für mehr Umsatz.
Ja, aber Du entlastest ja auch. Also das ist, ich meine, ich entlastest ja auch, das ist ja der Punkt. Also gerade, wenn Du sowas dann selber machst und andere Maßnahmen wegfallen, sparst Du ja auch letzten Endes. Ja. Also, es muss halt noch in die Köpfe rein, es ist noch sehr wenig Verständnis für für den Einsatz von Video und solchen und auch anderen Bereichen, aber ich glaube, mit der Zeit kommt's allein dadurch, dass dass einfach die nachwachsenden Generationen sich zu nahezu 100 Prozent über Video informieren und das dann irgendwann einfach nicht infrage gestellt wird.
Es wird halt irgendwann auch nicht mehr als dieser Bonus gesehen, der es noch vor 10 Jahren war, ne, sondern jetzt wird das heut einfach als Basic gefordert. Das ist 'n schöner Schlusssatz, Daniel. Jetzt grätsche ich mal hier rein. Wir sind bei 55 Minuten fast. Ich danke dir sehr, sehr für diese Insights, für diese spannenden Erfahrungsberichte.
Das finde ich richtig klasse, weil so aus der Praxis betrachtet natürlich solche Themen immer viel spannender sind. Immer gerne. Und an alle, die zugehört Ja, super, danke dir. Und an alle, die zugehört haben, vielen Dank für deine Zeit, vielen Dank fürs Zuhören. Wenn Du Fragen an Daniel hast, Kontaktdaten findest Du in den Shownotes natürlich und auf sein LinkedIn Profil.
Und wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann freue ich mich sehr über eine positive Bewertung bei Apple Podcast oder Spotify. Wenn Du sagst, das wär totaler Schrott, Du musst das und das mal zukünftig ändern, dann schreib mir gerne eine E-Mail an Podcast at Corporate Minus Studio Punkt d e, denn nur so, wir haben's ja grad eben auch gehabt, ne. Viele reagieren erst, wenn's negativ ist, aber Kritik ist ja auch wichtig, damit man weiß, was man falsch macht. Ja, und ich freue mich immer über Empfehlungen meines Podcasts, denn der Sinn und Zweck meines Podcast ist vor allen Dingen anderen Menschen, Menschen beim Thema Videokommunikation zu helfen und Inspiration zu geben und so erreichen wir halt viel mehr Menschen, wenn der Podcast auch empfohlen wird. In diesem Sinne, vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
Tschüs. Das war Video Reloaded, dein Podcast über Videokommunikation 4 Punkt 0. Und denk immer daran, wenn nicht mit der Zeit geht, vergeht mit der Zeit.
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