Cover: SPECIAL: Die Illusion der Expertise. Mit Prof. Dr. Uwe Seebacher - #296.5

SPECIAL: Die Illusion der Expertise. Mit Prof. Dr. Uwe Seebacher - #296.5

9. September 2026 41:52 Min.
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Worum es geht

In diesem Special spreche ich mit Prof. Dr. Uwe Seebacher über "Die Illusion der Expertise“ und darüber, warum mehr Wissen nicht automatisch zu besseren Entscheidungen führt. Uwe erklärt, dass vermeintliche Expertise häufig nur vorgegebenes Wissen ist. Echte Kompetenz zeigt sich für ihn nicht darin, alles zu wissen, sondern darin, die richtigen Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu verstehen und Wissen methodisch anzuwenden. Fachwissen allein reicht nicht aus, wenn Struktur- und Methodenkompetenz fehlen. Genau deshalb scheitern selbst große Projekte trotz hochqualifizierter Beteiligter immer wieder an Planung, Umsetzung und Entscheidungsfähigkeit. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle der künstlichen Intelligenz. KI kann Wissen schnell verfügbar machen, Texte erstellen und Aufgaben übernehmen – sie ersetzt aber weder Verständnis noch Kontext oder kritische Reflexion. Uwe warnt davor, dass wir uns geistig zurückentwickeln könnten, wenn wir Denken, Schreiben und Verstehen vollständig an KI delegieren. Statt einer reinen Wissensgesellschaft brauche es deshalb eine Verstehensgesellschaft, in der Menschen Informationen einordnen, Zusammenhänge erkennen und Ergebnisse kritisch prüfen. Wir sprechen außerdem darüber, was sich in Schulen und im Bildungssystem verändern muss. KI sollte wie ein moderner Taschenrechner eingesetzt werden: Erst braucht es die Grundlagen, dann den bewussten und reflektierten Umgang mit dem Werkzeug. Auch bei Entscheidungen in Politik und Unternehmen geht es laut Uwe nicht darum, auf vollständige Sicherheit zu warten. Wer immer noch mehr Daten sammelt, riskiert Analyseparalyse oder trifft am Ende gar keine Entscheidung. Zum Abschluss beschreibt Uwe, woran er echte Expertise erkennt: an Bescheidenheit, Bodenständigkeit, Selbstkritik und Selbstreflexion. Wirklich kompetente Menschen wissen, dass sie nicht alles wissen können – und bleiben offen für Diskurs, neue Erkenntnisse und andere Perspektiven. Ich lade dich deshalb ein, selbst darüber nachzudenken: Was ist für dich die Illusion der Expertise und woran erkennst du echte Kompetenz? -- LinkedIn-Profil von Uwe: https://www.linkedin.com/in/uweseebacher/ -- Unterstütze mich mit einem "Buch": https://buymeacoffee.com/kevinaim Oder unterstütze mich mit einem Merchandise-Kauf! https://kevin-allein-im-marketing.myspreadshop.de/ Folge mir auf LinkedIn! https://www.linkedin.com/in/kevingruendling/

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Transkript

Gefühlt ist ja ständig jederzeit irgendwo ein Experte. Egal ob bei Fußball damals, bei Corona oder mittlerweile in der Politik, überall kräuchen und Fleuchen irgendwelche Experten rum. Ist das denn alles Illusion? Welches Thema verfolgt da die KI dabei? Jetzt hier im Special.

Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Und beim letzten Teil von meinem Intro musste es schnell gehen, denn man hat's ja gehört, die Musik kam. Die Frage ist, welches Thema verfolgt dabei die KI oder welche Rolle spielt er die KI dabei, wenn wir schon die ganzen Experten haben, die ja mit ihrem angeblichen Expertenwissen, ja, ich nenn's mal, geglänzt haben? Und jetzt haben wir die KI, also der Experte schlechthin, der wenn Du irgendwas eingibst, wenn's gut läuft, 'n Kuchenrezept bei rauskommt. Wir gucken mal über die Illusion der Expertise, warum mehr Wissen nicht automatisch zu besseren Entscheidungen führt.

Das Buch dazu hat Professor Doktor Uwe Seebacher geschrieben und er ist selbstverständlich heute bei mir mal wieder zu Gast. Uwe, grüß dich. Schön, dass Du wieder mal da bist. Moin. Ich freu mich.

Danke für die Einladung. Ich komm aus Frankfurt. Du musst schon gute sagen, gell? Gute. Ein Gute, ja, ich freu mich und ich komm aus Österreich.

Guten Tag. Nee, grüß Gott. Wer wäre mal? Grüß Gott. Nicht zweimal moin moin zu sagen, weil dann ist mein Hamburg schon 'n Lavakopf.

Also moin. Das das hast Du von mir, weil das war im letzten mit Michaela. Ich glaub, Du hast Michaela auf die Matte geschickt, deswegen ist sie heute ja nicht dabei. Aber sie hat ja auch das Buch diesmal nicht mitgeschrieben. Die Illusion der Expertise.

Du warst ja damit sogar, hab ich gesehen, ich glaub, im Fernsehen. Also Du hast schon für einige für einige Reichweite da gesorgt. Wie kamst Du dazu denn, dieses Buch zu schreiben? Wirklich, mal die Expertise, die die Leute ja alle haben, dann doch 'n bisschen infrage zu stellen? Das Thema treibt mich schon länger, auch vor dem Hintergrund dieses ersten Bandes, des Vorgängerbandes mit dem Titel effizient faul, weil ich im Rahmen meiner beruflichen Laufbahn eben immer wieder mir die Frage gestellt hatte bei gewissen Meetings, bei gewissen Diskussionen, wenn ich mit Menschen spreche und durch meinen Beruf komm ich natürlich in viel Kontakt mit verschiedenen Menschen.

Was steckt da wirklich dahinter? Und grade dann auch in Beratungsfunktionen oder eben auch in den verschiedenen Positionen in Industrieunternehmen hab ich dann so ein Phänomen entdeckt, wo, und der Spruch, den ich immer bringe, ist, es wird der Versuch unternommen, geistige Windstille durch körperliche Hektik zu überdünschen, ja. Und Weißt Du, es erinnert mich an den anderen Spruch. Ich würde mich ja gern mit ihr geistig duellieren, aber ich sehe, Du bist unbewaffnet. Ja.

Das Gleiche Oder ich sehe, Evidenz ist für Sie nur ein Vorschlag. Und ja, deswegen gibt's aber. Aber da hab ich mir natürlich die Frage gestellt, was steckt wirklich an Expertise dahinter? Und im Rahmen unseres wissenschaftlichen Projektes Prädiktoris, wo wir hier das 1. Mal eine Entscheidungsintelligenz, Decision Intelligence hatten oder dran arbeiten seit 15 Jahren, wo wir eben genau diese von klassischen Modellen, also der gängigen KI doch recht erfolgreich mittlerweile über Bord werfen konnten eben zur Halluzination, der Intransparenz und so weiter und des Vergessens.

Hat sich für mich die Frage gestellt, man kann Expertise ja vorgeben, aber das Entscheidende der heutigen Zeit ist das Verständnis. Und ich geborene noch ein Beispiel. Du kannst wunderbar Skifahren selbst, aber jemanden Skifahren beizubringen oder in Deutschland sagt man, Ski laufen, ist etwas anderes. Und ich geborene mir noch ein Ich war damals ja auch während meiner Studienzeit Assistent an Unis und hab Unterricht auch an der Business School in London. Und da hatten wir sehr genaue Curriculum, sehr genaue Vorgaben, was welche Modelle, welche Konzepte zu unterrichten sind.

Und da hab ich selbst auch oft für mich das Gefühl gehabt, ich kann das zwar erklären, aber ein tiefergehendes Verständnis, die Expertise, das Verstehen des Modells in der anderen, hatt ich teilweise als junger Dozent eben nicht. Und das habe ich dann auch gemerkt, dass der Wissenstransfer an die Studierenden, die teilweise älter waren als ich, die waren Executives, auch aus Firmen, darunter gelitten hatte. Und daher kam dann dieses Hinterfragen, was ist heute Expertise? Was kann ich vorgaukeln? Du kannst heute wunderbare E-Mail schreiben, wunderbare Text schreiben, wunderbare wunderbare Rede vorbereiten, ja?

Sehen wir auch bei Trump, wo er dann praktisch diese Feldfunktionen, oder wie auch immer das, nicht, wenn man das schafft. Hat er nicht 1 mal in Kanada hat er doch sogar das mitgelesen, was was da geschrieben wurde von Chetsche Fitty, jaja. Das meinte ich eben. Und darum geht es. Und man kann diese vermeintlich vermissen vorgeben, aber verstehen und Verständnis eben nicht.

Was ist denn dann für dich Expertentum oder eine Expertise? Bist Du oder bezeichnest Du dich selber als Experte oder sagst Du, ich bin eigentlich kein Experte, andere sehen mich als Experte aufgrund meines Wissensschatzes, den ich mir aufgebaut hab über die Jahre? Ja. Ich sehe mich als Lernenden immer in jedem Gespräch. Weil wenn ich mich abgesehen davon, dass der Begriff Experte anmaßt ist, sich selbst als Experte zu bezeichnen.

In der heutigen Zeit ist Wissen nicht mehr Macht, das war früher mal so, weil Wissen ist omnipräsent und KI generiert mehr Wissen, als ein einzelner Mensch besitzen kann. Ich würde mir wünschen, dass mich die Menschen sehen als jemanden, mit dem man substanziert, tiefgehende Gespräche, Diskurse, Reflexionen führen kann und der auch streitbar ist und auch gerne einen Finger in die Wunde legt, so wie ich das auch mit diesen Büchern mache. Ich glaub, das wäre mir wichtig. Es gibt viele Menschen, die in vielen Bereichen viel mehr Fachwissen haben, aber das Fachwissen verändert den Stellenwert in der heutigen Zeit und darum geht's auch in der Illusion der Expertise, weil ich seit Jahren, in dem seit 2000, dem zweiten Anfang des des neuen Jahrhunderts, als ich als Berater tätig war, war ich bei der Allianz. Doktor Küppner war mein direkter Ansprechpartner und der hat mir gesagt, Herr Seebach, was ich mach in der Beratung irgendwie das anders.

Sie nehmen nicht das, wie man auch sagt, der Berater nimmt das Wissen und nimmt die Uhr und sagt, wie spät sie ist. Ich habe eigentlich Folgendes gemacht, als Kind hat diese Bastelbögen, da musste ich ausschneiden, dann musste ich eine falzrille machen, da musste ich kleben. Ich bin also diesem dieser Methodik gefolgt, die dort beschrieben war und hab mit Bastelbögen dann gebaut. Und den Leuten hatt ich dann Templates vorlagen in die Hand, damit sie ihr Fachwissen methodisch strukturiert anwenden können. Weil ich hab gesehen, das sind tolle Experten gewesen, das sind in verschiedenen Fachbereichen.

Aber als es darum ging jetzt in ein, 2 Jahren dieses Projekt, da ging's die Zusammenlegung von 4, 5 Abteilungen in eine. Umzusetzen, haben Sie alle gestrauchelt. Also ich musste Sie methodisch in die Hand nehmen. Und seit diesem Zeitpunkt beschäftige ich mich mit Methoden- und Strukturkompetenzen. Und das ist eigentlich das, was durch diese immer frühere Spezialisierung, das sehen wir auch im Bildungsdiskurs in der Bildungspolitik.

Wir beginnen immer früher mit der Ausrichtung spezielle Themen. Was uns fehlt, die Methodik und Strukturkompetenz, unser Fachwissen entsprechend effizient und effektiv anwenden zu können. Und das hab ich gesehen. Ich hatte glaub ich die Templates, eine Methodik, wo ich Kundendienst von 50 bis 60 bis 70 Mitarbeitern steuern konnte. Wenn Du heute 'n normalen Berater hast, hat der vielleicht Kundendienst zwischen 10 und 15, 20 Personen.

Durch die Methodik der Templates, das vorstrukturierte Definieren des Anwendungsprozesses, was in Schritt 1 zu tun, in Schritt 2, im Schritt 3, wie baut er's auf, konnte ich praktisch mich hebeln als damaliger Berater und die Kunden methodisch sauber durch die entsprechende Meilenstein führen. Das heißt also, Expertise ohne Methodik und Strukturkompetenz ist heute eigentlich zahnlos und kann nicht angewendet werden. Und das sehen wir auch bei vielen großen Projekten. Da gibt's ein paar Bahnhöfe in Deutschland. Es gibt den einen oder anderen Flughafen, der viel zu lang gedauert hat.

Es sind wunderbare technische Ingenieure, die alles können. Aber irgendwie bekommen wir's dann doch nicht auf die Reihe, dass wir die Dinge zeitlich fertig bekommen. Das ist der Hintergrund. Ja, Stuttgart 21, glaub ich, und der BER, ich weiß nicht, ob sie mittlerweile 'n Lichtschalter gefunden haben. Ich hab keine Ahnung.

Aber Du, Terminal 3 auf jeden Fall in Frankfurt ist ja fertig in den Betrieb. Dafür ist Terminal 2 jetzt 10 Jahre erst mal geschlossen, weil sie das Ganze umbauen müssen. So. Hoffentlich nehmen sie dann auch die Toiletten mit, als ich geflogen bin. Jetzt hier vor 'n paar Wochen alle Toiletten waren kaputt.

Superklar. Ah ja ja ja. Ja ja, das war war war war toll. Also so viel zum Thema Expertentun. Da haben Sie auch nicht hingekriegt, irgendwas zu machen.

Keine Ahnung. Nimm das nächste Scheißhaus. Wo war das? Keine Ahnung, weiß keiner. War nicht ausgeschaut.

Haben sie gesagt, oh ja, ja, ja, ja, ja, ja, okay. Ja, ja, war super. Ja, okay, bitte. Besonders für meine Frau, weil die Frauentoilette war kaputt. Na ja.

Ach ja, das mach ich. So viel dazu, ne. Und dann ja, haben die Experten von der Fluggesellschaft, mit der ich geflogen bin, meinen Kindersitz vergessen. Der war also noch in Frankfurt, ich war allerdings schon auf Teneriffa. Das war super zum Leidwesen meines Sohnes.

Egal. Ja, 3 Tage später kam der dann, wo wo auch immer der war in der Zwischenzeit. Aber jetzt haben wir ja oder Du hast gesagt, die neuen Experten, die brauchen oder ich nenn sie mal neue Experten, die brauchen schon irgendwie Strukturmethodenkompetenzen, die müssen's auch anwenden. Mhm. Jetzt haben wir ja auch son son Alterschlag von Experten, die immer alles in der Theorie erklärt haben.

Praktisch noch nie was gemacht, aber in der Theorie erklären sie dir alles. Das ist irgendwie so der Politikereffekt, zumindest in Deutschland. Mhm. Er hat praktisch noch nie irgendwas auf die Kette gekriegt, aber Hauptsache in der Theorie funktioniert alles wie die ganzen Expertenkommission. Gibt's ja, ne.

Hast ja im im Gesundheitswesen hat's jetzt die Expertenkommission, die Rentenkommission. Es waren ja auch alles Experten, die keine Rente kriegen, sondern eine Pension. Sie sind ja alle privat versichert und bauen sich das alles selber auf. Aber ist egal, Hauptsache sie machen was für unser normales Volk. Genau.

Wie stark braucht man denn überhaupt noch jetzt im Zeitalter von KI solche Experten? Braucht man oder braucht man sie überhaupt noch oder kann jetzt jeder irgendwie sich zum, ich mein, das machen wir sowieso schon, aber kann jetzt jeder irgendwie zum Experte werden, eben weil er weiß, wie er mit ChatGPT, Claude und Co umzugehen hat? Na ja, Du, das spielen jetzt mehrere Aspekte und hinein, womit wir es sicherlich zu tun haben in der heutigen Zeit ist und das hab ich auch im Fernsehen gesagt, ist, wenn heute ein Bundeskanzler Merz sagt, Leute müssen mehr arbeiten, dann würd ich dem widersprechen wollen, weil ein noch schnellem Hamsterrad, dann sind wir dabei effizient faul, bringt uns nirgendwo hin. Und wenn heute Politiker einfallen, wir Menschen müssen mehr arbeiten, dann alleine vor dem Hintergrund, dass wir noch länger ein in sich erodierendes System länger füttern. Was meine ich damit?

Ein, wie Du richtig sagst, ein System von vermeintlichen Experten, diejenigen Politiker, die natürlich das System, das sie am Leben erhält, das politische System selbst nicht optimieren, verschlanken möchten, weil dann würden ja viele dieser Personen plötzlich keine Tätigkeit, keinen Job mehr haben, ja? Das heißt also, brauchen wir diese Experten? Ja, schon, aber wir müssen sie wieder mit Methoden und Strukturkompetenz ausstatten oder erstmals und vor allem, wir brauchen wirklich Leute, die Expertise haben. Weil viele, wenn man sich's heute ansieht, sind grade ja auch tätig in Bereichen, wo sie eigentlich von der Ausbildung her jetzt nicht wirklich wiederzufinden oder zu verorten wären, ja. Ich geborene auch 'n anderes Beispiel.

Es gibt ja auch dieses Stadtschulräte, Bildungsräte und so weiter. Und in, ich weiß nicht, wie's in Deutschland ist, aber in Österreich ist es dann so, Lehrer, die in die die älter werden, werden dann plötzlich in administrative Funktionen in Stadtschulräten oder in Landesschulräte übernommen. Das heißt, das sind jene Institutionen, die Bildung managen müssen. Und dann sind wir wieder dabei, ein Lehrer ist kein Bildungsmanager. Genauso wie ein Skifahrer noch Lykinn Skilehrer ist.

Und wenn man jetzt aber dieses System weiter denkt, dann hat man lauter ältere erfahrene Lehrer in diesen Bildungsmanagementinstitutionen, die aber eigentlich keine Bildungsmanager Was hat man in den letzten Jahren begonnen? Lehrer, Auszubildende bekommen jetzt zusätzliche Trainings im Bildungsmanagement, also an Schulen, weil natürlich auch das Managen von Schulen, von Institutionen immer wichtiger wird, ja? Auch dieses Denken, wir haben nicht mehr Schüler beim Kunden, die Erektte, die Eltern, Indirekte. Also auch diese verändernde Systeme müssen wir uns überlegen. Und es gibt ja auch in China zum Beispiel bei aller Kritik an den Systemen, das sind Doppelzahlte, aber das sind Fachexperten, die also ihre profunde Kenntnis in dem Bereich, wo sie politisch tätig sind, auch nachweisen müssen.

Ich glaub, da hätten wir 'n großes Potenzial. Und was Trump in den USA gemacht hat, vermeide ich hier 10 Prozent bei allen Institutionen zu kappen, die Idee war richtig, der methodische Angang war falsch, einfach drüberzufahren. Das genauso, wenn heute die Industrieunternehmen sagen, wir müssen 10 Prozent der Kosten sparen, dann nimmt man die teuersten, weil sie dann am schnellsten Ziel erreicht hatten. Dass aber dadurch vielleicht Erfahrung, Expertise und auch Methodenkompetenz verloren geht, nachhaltig, ist 'n anderer Gedanke. Also ja, wir brauchen Experten, aber wir brauchen nicht vorgegaukelt Expertise, wir brauchen auch angewandte.

Und das sehen wir auch in der Wissenschaft, hinter vorgehaltener Hand wird ja viel diskutiert, dieses Terminal Wesen, wo man nur mehr publiziert, Punkte zu bekommen, ja. Ich hatte mal eine Anfrage, ein Institut zu übernehmen an 1 in der Mitte Universität und in 'nem b-two-b-Marketingbereich und da hab ich dann mit Kollegen ausgetauscht. Die MSUB macht das nicht, da geht's nur darum, dass man Artikel schreibt, die Professor und Assistenten sind nur immer Schreibmaschinen. Die müssen nur Punkte generieren für die Universität, damit sie im Ranking steigt. Und diese Peer Reviews haben dann Vorläufer von 3 bis 5 bis 8 Jahren.

Das ist in der heutigen Zeit nicht mehr realistisch. Dann hab ich so einen Weiterentwicklungsprozess. Ich hab jetzt gerade wieder ein 1 Buch bei Springer, das nennt sich Predictive Intelligence, ein Essential mit Professor Legert, final freigemessen. Das ist jetzt seit einem halben Jahr im Prozess gelegen. Ich musste so viele Dinge innerlich anpassen, weil auch die Wissensentwicklung, die Erkenntnis so schnell sind.

Das heißt also auch in der akademischen Ausbildung sehen wir, dass angewandte Hochschulen, Fachschulen einen immer größeren Stellenwert bekommen, weil sie eben Expertise mit Anwendung, mit Methodik kombinieren. Und glaub, das dessen müssen wir uns bewusst werden, uns nicht der Illusion der falschen oder vorgegauglichen Expertise anheimzustellen. Ich mein, ich weiß ja nicht, wie's bei euch in Österreich ist, aber in Deutschland, also die vorgegaukelte Expertise allein in unserer Politik ist ja enorm. Ich denke nur damals an Familienministerin von der Leyen, die dann auf einmal ins Verteidigungsministerium gewechselt ist, wo ich mir denk, alles klar, wo kommt jetzt diese Expertise her? Oder ja, wenn wir jetzt mal in die in die jetzige Regierung gehen, da wurde die Gesundheitsministerin auf einmal Kanzleramtsministerin, dann wurde dann wurde der eine ist jetzt da auf den anderen Posten, der Stabssekretär für für Digitales wurde auch auf einmal ins Kanzleramt gehoben, Philipp Amthor von der CDU zum Beispiel.

Das ist so was, also das ist ja dann offenkundig, ne, wo wo man sagt, wo kommt diese Expertise her? Wo kann wo wo können diese Menschen ihre Expertise eigentlich herhaben? Das gibt sowohl die Vita als auch der der jetzt momentan stattfindende Lebenslauf einfach nicht her. Absolut. Und quasi eben genau dieses Selbsterhaltende, weil die haben ja sonst im keinem anderen Beruf.

Dieses Selbsterhaltensystem und wir müssen das finanzieren, immer größer werden, wenn man sich heute auch die, es gibt ja auch diese Übersicht zu dieser zu den Vermögenswerten. Wie ist da durchschnittlich? Vermögenswerte mit Jahren in den Ländern, da ist der Deutschen, Österreich ganz weit hinten, weil einfach diese Ineffizienz so viel vernichtet. Ja, gebt da völlig recht. Das ist natürlich sehr fragwürdig, wenn gar keine entsprechende Kompetenz da ist und das ist mir auch wichtig zu sagen, immer hört man wieder na ja, aber Sie haben alle Erfahrung.

Erfahrung ist Vergangenheitswissen. Das muss man auch einmal so verorten, ja? Und das ist auch nicht mehr das, was immer entscheidend ist, immer weniger, weil wir, was hilft uns Wissen aus der Vergangenheit, ja, in 1 sich immer schneller ändernden Welt? Das ist auch ein Thema. Also ja, ich bin bei dir völlig richtig und das ist genau das Phänomen der Illusion der Expertise.

Ja. Und da gibt's ja viele Möglichkeiten, das zu erkennen. Wie geh damit Und das erklär ich auch im Buch. Welche Methoden, weil was was sind Methoden und was ist Strukturkompetenz? Und das erklär ich, geborene auch viele Beispiele aus dem beruflichen, aus dem alltäglichen Leben, aus vielen Projekten erzähl ich auch, damit die Menschen befähigt werden, eine vorgegaukelt Expertise besser, schneller zu erkennen zum Selbstschutz, ja?

Eben nicht dadurch, weil je mehr jemand Expertise vorgaukelt, umso mehr ist es eben toxisch, ist es Zeitverschwender, Zeitfresser und das hindert mich wiederum im Kontext des ersten Buches der Tetralogie effizient faul, die Zeit für mich zu finden, zu reflektieren und mich weiterzuentwickeln. Und das spielt ineinander und das ist eben der 2. Teil. Und es gibt den weiteren Teil, die Blenderfalle meistern. Wie kann ich jetzt, also wenn ich schon erkenne, das ist eine Vorgeglichen, bei diesem ist, wie können wir diese Schwurbler oder Blender für die Unternehmen besser nützen?

Das Letzte ist dann der 4. Band ist dann Alpha war gestern, wo ich mich auch über die Führungsrolle ja und da beschäftige damit, weil wir ja jahrelang oder jahrhundertelang Führung mit Dominanz verwechselt hatten. Und das ist für mich sone Fall lang in dem Sinn, dass wir uns überlegen müssen, Führung, Kompetenz, Organisation, Unternehmen neu zu denken. Jetzt Du erinnerst mich grade an was, was ich gerade heute Morgen, als ich meinen Kleinen in den Kindergarten gebracht hab, im Radio gehört hab. Wie ich glaub, 4 Fünftel waren's, Der Schülerinnen und Schüler in Deutschland nutzen für Hausaufgaben, Hausarbeiten et cetera mittlerweile die KI.

Mhm, absolut. Ne, das heißt, Sie nutzen dieses Medium, anstatt irgendjemanden mal von zu Hause 'n vermeintlichen Experten oder allen wirklichen Experten zu fragen, nutzen sie halt die künstliche Intelligenz, also ChatGPT, Gemini, Claude und Co, da entsprechend dieses dieses Wissen oder dieses vermeintliche Wissen, was dieses System in dem Moment hat, entsprechend ihre Hausaufgaben zu machen, die Hausarbeiten zu schreiben et cetera pp. Frage, macht dann die KI uns eigentlich klüger oder na ja, dann schon schlimmer? Oder Sehr gute Frage. Super, ja.

Wie ist das? Ja. Also, ja, grade das, was ich heute Morgen gehört habe, ne, im Radio. Und wenn ich jetzt an meinen Kleinen denke, ich mein, der wächst jetzt mit KI auf, der wird jetzt nächstes Jahr 6 und kommt dann auch in die Schule. Boah.

KI Native, na, KI Native Kinder, ja. Noch ein Hinweis dazu, ich hatte mal eine Diskussion nach Beigemund im Fernsehen. Da hat eine 1 Grundschullehrerin gesagt, sie gibt den Kindern keine Aufgaben mehr im klassischen Sinn, sondern weil sie alles mit KI machen. Was sie macht ist, sie gibt denen nur Vokabeln zu lernen. Vokabeln?

Ja, aber das kann die KI, wenn sie abprüft, natürlich ihnen nicht geben dann. Ja, okay. Also wir müssen uns hier auch im Bildungsdiskurs eben überlegen, was ist die neue Expertise? Oder wie kann ich eben dann die Illusion der gemachten Hausaufgabe vermeiden, weil ich natürlich eine mit KI generierte Hausaufgabe entsprechen, wie's wir dich erkennen. Und zu deiner Frage zurückzukommen, die KI führt dazu, dass wir eigentlich geistig retardieren als Gesellschaft.

Es gibt's auch viele Studien, wenn mit KI arbeitet, welche Gehirnzonen aktiviert werden und so weiter und man hat das ja schon gesehen, kürzlich war der österreichische Bundeskanzler Stocker bei 'ner Veranstaltung und hatte in seinem Mentalen und der ist ein ÖVPler, also CDUCSU, zuzuordnen und hat gesagt, Familienarbeit ist, ich bezahle die Arbeit. Ach, das hab ich gesehen. Und das fand ich sehr, sehr spannend, weil es wurde das Snippet herausgenommen und dann ging schon das Shitstorm los. Ja, ja, ja, ja. Was hier passiert war, ist etwas, was eben auch die klassischen Large Language Modelle machen.

Sie haben nämlich kein kontextuelles und kein semantisches Verständnis. Und hier ist genau das Gleiche passiert. Es wurde dieser eine Satz aus der Rede, aus dem Gespräch genommen, also aus dem Kontext und natürlich kann ich dann ohne Hintergrund der Semantik, des Kontext und des anderen Teils der Aussage natürlich diesen Eindruck bekommen, wie er auch von den Medien und auch von vielen Populistisch übernommen wurde. Und das ist etwas, was wir schon sehen auch, dass wir diese Verhaltensweisen der KI anscheinend die negativen übernehmen, dass wir alles aus dem Kontext herausnehmen, skimmen und dann nur mal pointiert diese Aussage nehmen, entsprechend das für uns zu nutzen. Und das sieht man auch heute, wie viel Jugendliche können noch fehlerfrei selbst schreiben oder sinnerfassbar lesen.

Braucht man sich nur mal überlegen, mit wem hab ich in kurzer Zeit geschrieben und wo kam plötzlich eine Antwort zurück, wo ich mir denke, da wurde nicht verstanden, was ich geschrieben hatte. Und ist auch ein Phänomen im ganzen digitalen Marketingbereich, die User lesen nicht mehr. Sie skimmen, scannen und erst wenn ich dann im Skimmen und scannen, ja, die Leute reicht, wir beginnen sie zu lesen. Und das ist auch ein Thema, wenn ich eine E-Mail mit 10, 20 Zeilen bekomme, bei mir auch hör ich bei der dritten Zeile auf. Das heißt also, die KI verändert uns, aber nicht unbedingt zum Positiven.

Wir retattieren, weil sie viele Prozesse mental vermeintlich für uns übernimmt, aber eben dann auch mit falschen Ergebnissen. Und darum geht es. Wir müssen uns, und das ist auch 1 meiner neuen Publikationen, an dem ich jetzt seiner Partei gearbeitet hatte, wir entwickeln uns, wie Jool Harari geschrieben hatte, in Nexus, ja, von die Wissensgesellschaft hat er beschrieben, Datengesellschaft, wir entwickeln uns und müssen uns hin zu 1 Verstehensgesellschaft entwickeln. Das wird das Entscheidende sein. Wissen ist nicht mehr Macht, ja, sondern das Verstehen, das Verständnis, das Kontexte der und Semantische zuordnen.

Und dann hätte man auch erkannt, wie es Bundeskanzler Stockert de facto gemeint hat, nämlich von einem höheren soziokulturellen Bild, dass Familienarbeit etwas Höherwertiges ist und nicht mit 1 rudimentären täglichen Arbeit, die bezahlt wird, zu vergleichen ist, auch vor seinem Hintergrund. Aber das ist natürlich falsch interpretiert. Es ist falsch übergegangen. Genau. Es wurde dieses dieser Snippet genommen, wurde in TikTok reingespielt.

Und auf einmal hat sich jeder da pikiert, was denn der österreichische Kanzler da gesagt hat. Und das ist aber etwas, was uns als denkende Menschen mit unserem Intellekt eigentlich unterscheiden sollte, dass im Standes im Kontext und Semantik zu kennen. Aber unserer Fips Welt, also mit Fake News, isolierenden Doublefilters, diesen bürgerlichen Populismus und den Stürmen von Verschwörungstheorien und auf der ganzen sozialen Medien, die durch Algorithmus ja nur das ausspiel, was wir hören wollten. Führt das dazu, dass wir hier eigentlich retattieren in unsere in unseren Kernkompetenzen, im verstehen den Intellekt? Da schließt sich die Frage an, was sollten denn dann, wenn das jetzt schon so ist?

Und wir, ich würd jetzt mal mal behaupten, fast sogar schon zu sagen, ich sogar mehr als Du, aber die Generation nach mir mehr als ich. Wir müssen ja a erst mal gucken, was was ist was ist KI generiert, was nicht? Das erst mal zu zu gucken, zu schauen, zu machen, zu tun, ja, was ist was ist was ist wahr, was ist falsch, also Fake News und bla. Darf ich aber einhaken kurz? Kevin?

Nee, klar. Ganz kurz bitte. Das ist ja der nächste Wahnsinn. Jetzt müssen wir alles, was mit KI generiert ist, ausweisen dazu. Ich hab auch ein Post dazu gemacht.

Also, Entschuldigung, das hieße jeder Controller, wenn Du am Taschenrechner arbeiten, müsst ihr zuschauen, mit Taschenrechnerunterstützung gemacht. Das ist Nonsens per se, das ist Schwachsinn und Du wirst sehen, irgendwann kommt jeder drauf, es ist alles eigentlich mit KI generiert oder Unterstützung. Das wird sich irgendwie nivellieren und dann werden die Politiker drauf kommen, was sie da eigentlich fürn Schwachsinn gemacht hatten. Es geht darum zum Unterscheiden für den zum Schaden von anderen, Ja, bei die, das ist auch so. Aber, genau, aber jetzt hinzuschreiben, Du Du hast diese Rechte mit dem Taschenreiter gemacht.

Das ist Schwachsinn auf der Hand. Das siehst Du auch, wie wie auch eben diese vermeintliche Brite Expertise hier hier agiert. Und man das hat auch 'n tollen Boss gegeben dann, als diese Schraubkorken bei Plastikflaschen in der EU kamen, die jetzt nicht mehr wegfallen dürfen, sondern mit so einem Mechanismus, dass die einzeln Ja, das stimmt. So. Da haben wir noch mehr gesehen, die machen Innovation, wir machen nicht wegfallende Schraubverschlüsse.

Das ist auch ein System, 1 1 1 1 Zeichen, also des erodierenden Systems, wo man sich überlegen kann, ist das wirklich die richtige Richtung. Verzeihen wir, das wollte ich noch einhalten. Das ist etwas, was ein wahnsinnig hoch 3 ist. Du wirst in Zukunft eigentlich nur mal sehen, mit KI generiert ihr und was haben wir dann davon? Nix mehr.

Also es ist lächerlich. Bullshit. Ja. Also das andere Beispiel ist, ich hätt gern den Plastik Strohhalm bei der Capri Sonne zurück, Aber das ist jetzt noch mal was anderes, weil diese Papierscheiße, das geht mir aufm Sack, lagst Du da rein. Nach 3 Sekunden ist das Ding aufgeweichen und kannst Aufgeweicht.

Drauf saufen. Ja. Aber aber Die Generation bei euch wolltest Du ansprechen, gell? Ja, also ich sag mal, also ich sag mal, bei bei bei dir war's was garantiert ja auch noch anders, bei mir bei mir auch. Und jetzt, wenn ich dann noch mal in dem Hinblick gucke, was jetzt gerade passiert, wenn ich so zu meinen Neffen schaue, ich hab 3 Stück, ich sag immer zu den 3, die heißen Tick, Trick und Track, dabei heißen sie ganz anders, aber sie agieren genauso.

Jetzt der eine ist, lass mich kurz rechnen, wir haben 20 25, der eine ist 14, der andere ist, oh Gott, meine Schwester wird mich jetzt schlagen. Glaub 9 und 7. Hilfe. Tschuldigung, falls ich irgendwas falsch gemacht hab oder oder oder 9 und 6. So, die die die lernen aber jetzt schon ganz anders.

Die Frage jetzt ist, Mhm. Wenn wir schon so weit sind und wenn die Hausaufgaben gemacht werden mit Immer noch die Gedicht Immer noch die Gedichtanalyse in Deutsch, Englisch und Französisch und geguckt werden, was hat sich van Gogh beim Malen der Vase dabei gedacht oder Satz des Pythagoras. Also was was soll künftig dann eigentlich in den Schulen gelehrt werden, wenn dieses Wissen eigentlich die ganze Zeit da ist? Ich brauch eigentlich nur mein Handy zu nehmen und und mach Gemini auf und frag. Seh eine 1 spannende Frage.

Ich bin jetzt nicht der Kompetenzträger im Bereich Bildung, Bildungssystemik. Ich glaub, in erster Linie ist es wichtig, die KI und das haben wir nachgewiesen, ist nicht mehr als 'n moderner Taschenrechner. Dass wir genauso wie bei den Kindern in der Schule zuerst das Kopfrechnern beibringen, die Grundlagen der Algorithmik, der Algrippa, der Mathematik zu verstehen und es in weiterer Folge einen Taschenrechner in die Hand geben, dass wir den Generationen auch klären, was ist KI, in welchem Zusammenhang, was kann sie, was nicht kann sie, Bewusstseinsbilder. Sensibilität und Sensibilität im Umgang mit diesem modernen Taschenrechnung, das ist mal die Basis. Hierzu muss es natürlich auch, in welchem Fach auch immer dann entsprechend, früher hat's bei uns diesen ersten Informationsunterricht gegeben, Informationsverarbeitung, Datenverarbeitung, das war bei meinen Studien, da mussten wir dann auch selbst programmieren in die PS3 und all diesen Dingen, hier zu erweitern.

Und in weiterer Folge müssen wir uns sicherlich Gedanken machen und dieses Beispiel mit dem reinen Vokabellernen find ich sehr spannend und sehr bezeichnend, auch Bildungsformen zu dahingehend zu adaptieren, Wissen anzuwenden oder die Technologie anzuwenden und dann zu überlegen, wie kann ich Wissengenerierung wirklich dann überprüfen, wie zum Beispiel Vokabel lernen, welche Art und Weise. Und wenn wir dann Bewusstsein schaffen, die Grundlagen von KI und Entwicklungen auch mit den mit den Shortcomings, mit also mit den mit den Herausforderungen, Halluzination, Vergessen Tokenbegrenzung bis hin zu Intransparenz. Und auf dieser Bar sind angewandt, in den verschiedenen Bereichen damit zu arbeiten. Das sehen wir nämlich auch im Rahmen von Prädiktorors, dieser Decision Intelligence, haben wir auch methodisch im Hintergrund eben als als gedankliche Grids für die verschiedenen Businessbereiche. Das sind diese Businessfunktionen nach.

Da gibt's also Primärfunktionen, subsidiärfunktionen. Haben wir auch als eben als gedankliche Grids wissenschaftliche Modelle kuratiert, wo dann der Kontext, also die Inhalte der jeweiligen Organisation, die damit arbeitet, abgelegt werden, auf dieser Basis dann evidenzbasiert valide, nicht pensionierend weiterzuverarbeiten in Form von Projektion, Next Best Actions und so weiter. Und ich glaube, das ist ein Modell, das sehen wir, das funktioniert hervorragend, dass die Ergebnisse sind belastbar und die Unternehmen spielen auch das Feedback zurück, dass es funktioniert, ja. Das ist vielleicht ein Ansatz, den man für den Bildungsdiskurs übernehmen könnte. Welche sind in den Fächern Biologie, in Physik, in Chemie, in Deutsch die Wissenselemente, die die Strukturelemente auf Basis dessen wir dann den Kindern Wissen angewandt vermitteln können, wo sie dann auch mit KI arbeiten, aber immer in Referenz dieser validen Bezugsbasis der Grundlagenmodelle.

Und ich glaub, bis das ist manchmal muss man ja jetzt sich reden hören, zu wissen, was man denkt, aber vielleicht ist das 'n Angang auf Basis unseres EU Forschungsbäudes, das ist Spin off, also das haben wir gearbeitet seit 15 Jahren, vielleicht ein Zugang auch, das in den Bildungsdiskurs zu übernehmen. Und es geht sogar weiter natürlich auch in Organisationsentwicklung, Führungskräfteentwicklung, hier in Anwendung der modernen Taschenrechner, der KI, genau evidenzbasiert, Grundlagen wissen, diese zu vermitteln, besser mich die Technologie nutzen zu können, aber eben auch die Grundlagenmodelle, die ich dann als Referenzmodelle brauche, Ergebnisse zu evaluieren, wurde halt sanktioniert oder nicht, so einen Check durchführen zu können. Interesting. Also ich seh schon, so wie Du grade eben darüber gesprochen hast, Du hast die Expertise, Kultusminister zu werden in Hessen. Oh, no.

Ganz ganz ganz dann die Bildung erst mal umbauen. Aber stellen wir uns mal vor, das, was Du grade gesagt hast. Mhm. Wir haben einen hochrangigen Experten im Kultusministerium, weiß nicht, wie das wie das bei euch heißt. Wissenschafts- und Kultusministerium, ja.

Ja, bei uns ist das Kultusministerium, wo wo auch staatliche Schulämter da drin sind und so weiter. Der hört das, der findet das gut. Er ist ein, er hat diese Expertise sich jahrelang aufgebaut, darüber sich ein Urteil bilden zu können, was gerade Du gesagt hast, trifft aber eine falsche Entscheidung. Und da schließt sich son bisschen dein Buch drin an. Warum mehr Wissen nicht automatisch zur besseren Entscheidung führt?

Warum treffen dann so Leute, die einen 1 1 1 1 hochrangige oder ein hochduptierte Expertentum haben, Mhm. Warum treffen die dann immer noch eine falsche Entscheidung? Das hat mehrere Faktoren, mehrere Symptome, die wir auch erklären im Buch. Ein Thema ist auch, es gibt diesen Spruch, ja. Das eine, was wir erleben, ist eben, und das hat auch die McKinsey Studie gebracht, 80 Prozent der Führungskräfte, der Manager verstehen ihre eigenen Dashboards nicht mehr, zu komplex, ja?

Dann haben wir mehr Daten, diese Informationen, Analyseparalyse, noch mehr Daten und es wird keine Entscheidung getroffen. Also die Leute sagen dann, auf 'n Mal sicher zu gehen, ich möchte immer alle Informationen haben und noch mehr, sicher zu sein, aber wir haben nie eine hundertprozentige Sicherheit. Und das sieht man eben auch dann bei Ingenieuren, die ein Produkt weiterentwickeln. Die wollen das perfekt machen, aber bis das Produkt fertig und perfekt ist, ist der Markt schon längst weiter. Und da sieht man ja auch, das Beispiel im Buch, das ich immer wieder aufbaue ist Forest Gump.

Der ist auch gelaufen, hat nicht gewusst, wo genau hin. Aber Du denn, wenn Du wohin gehen willst, tue mal den ersten Schritt und die und dann das sehen wir auch und auch viele Beispiele, die Manager, die die Manager, die Führungskraft, die erfolgreich sind, die können mit dieser gewissen Unsicherheit umgehen und beginnen zuerst mal und dann sagen wir in Österreich, beim Reden kommen die Leute zusammen, dann ergibt sich auch weitere Informationen, zum Kenntnisstand, aber ich bin unterwegs und ich bin schon weiter als der, der noch wartet, bis er alle Daten hat. Das ist ja so 1 1 1 1 Portfuu, ein Blumenstrauß an Faktoren, die da zusammenspielen, auch je nach Persönlichkeit, auch nach Führungsstil, das dann dazu führt, dass falsche Entscheidungen getroffen werden oder aber noch schlimmer gar keine Entscheidungen getroffen werden und das hab ich auch viele Beispiele auch im Buch, wie ich das erlebt hatte und wie ich dann die Situation gelöst habe, den Leuten vor Augen zu werden, jetzt müssen wir mal nicht tun kommen. Also es sind nicht nur die schlechten Entscheidungen, sondern auch gar keine Entscheidung zu treffen. Und dann sind wir wieder eben auch bei den vierten Band, Alpha war gestern.

Seit jungen Jahren treibt mich immer eben das Bild, dass in meiner Wahrnehmung Frauen die besseren Führungskräfte sind. Ich konnte das nie belegen, aber die haben einfach nie so das Alphasyndron machen sich wichtig und die Gelippe, das stellt immer ihr Licht unter den Schatten, aber wenn man sie anschaut, ein bissel genauer mal sich überall, wo man hinschaut, sind das die eigentlich besseren Führungsstätten? Treffen? Und da hab ich eben auch unterhalten oder damit auseinandergesetzt, weil eben auch, wenn wir darüber sprechen, falsche Entscheidung oder gar keine Entscheidung, ich 1 brauche, ich brauch eine sichere Umgebung, dass ich eben auch Fehler machen kann, ja? Und ich weiß nicht, was ich weiß, IKEA feiert einmal im Jahr den größten Fehler.

Der größte Fehler wird gefeiert. Und das ist ein Zeichen, wo eine Organisation signalisieren kann, okay, wir dürfen Fehler machen. Punkt ist nur, wir wollen den Fehler nicht zweimal machen. Und ich denke, dass hier auch Frauen im Element der Führung, ihrer ihrer Urgene eben auch dieses, sie muss auf die Familie, auf das Nest aufpassen, dieses Community Building, diesen geben besser verankern in der Führung als vielleicht viele Männer und die haben jahrelang eben Dominanz mit Führung verwechseln. Und das gehört für mich auch dazu, eben auch das den sicheren Space zu geben in in den Organisationen, damit man eben sich traut, auch bei Unsicherheit Entscheidungen zu treffen und wir leben in immer größerer Unsicherheit, in immer größerer Agilität, weil sich die Dinge immer weiterentwickeln, immer mehr Informationen in kürzerer Zeit generiert werden.

Das führt dazu, dass ich nie alle Informationen haben kann, eine Entscheidung 100 Prozent Evidenztreffen zu können. Und ich glaub, diese Agilität, damit müssen wir auch lernen, umzugehen. Ja, ist richtig. Ist richtig. Was ist denn dann, mal abschließend, bevor ich zur Abschlussfrage komme, was ist für dich die Illusion der Expertise und was ist für dich richtige Expertise?

Das Ganze noch mal zu 'nem runden Anschluss zu führen. Ja, Illusion der Expertise ist eine vorgegebene Expertise, die wenig bescheiden glaubt, alles zu wissen, warum auch immer dann, ob ob Erfahrung oder jahrelang oder Hochschulabflüsse und so weiter. Das ist alles für mich der Irrglaube 1 Expertise. Und ein Kompetenzträger, der für mich keine Illusion darstellt, ist jemand, der bescheiden, bodenständig, selbstkritisch, auch selbst reflektiert sich dessen bewusst ist, nicht alles wissen zu können und wissen zu müssen, aber die richtigen Fragen stellt. Dann sind wir nämlich dort, wo wir in die Anbindung gehen, wo wir in dem Diskurs, in den Teams wirklich das maximal herausholen.

Also es beginnt vor allem auch mit der Selbstwahrnehmung, der Selbsteinschätzung, die ein Zeichen für mich dafür ist, unterleg ich eine Illusion oder hab ich jemanden, der wirklich Kompetenz hat, aber es eben sich des schnell ändernden Wissens, des sich schnell ändernden Informationsstandest, Kenntnissstandest, bewusst ist und vor dem Hintergrund auf Augenhöhe Kompetenzaspekte diskutiert, infrage steht, da auch Erkenntnisgewinn zu generieren. Dann kommen wir mal an der Stelle zur Abschlussfrage. Mein lieber Uwe, mit dir zu reden ist immer wieder ein Hochgenuss. Wir hatten ja auch schon übers 1. Buch gesprochen, effizient faul, jetzt über die Illusion der Expertise.

Das ist jetzt noch nicht die Abschlussfrage, aber ich gehe davon aus, wir werden über Teil 3 und Teil 4 der Tetralogie auch noch mal sprechen, würd ich fast sagen. So ist es, absolut, wenn Du möchtest. Ja, gerne. So, Abschlussfrage. Du hast ein Buch in der Hand.

Wem würdest Du das Buch liebend gerne geben? Wer soll es lesen? Alle. Du hast aber nur nur 1 in der Hand. Im Rest schickst Du E-Books oder was?

Ja, ja, richtig, genau. Ich hab, na, weißt Du, ja, vor Jahren hätt ich wahrscheinlich noch so meine meine meine meine Feindbilder gehabt, dem möcht ich was und dem möcht, nee, das hat mich auch im Schreiben verändert eben auch, dieses Bewusstsein des Regiktierens. Nee, ich möchte es niemandem geben, weil ich möchte Leute einladen, sich darüber Gedanken zu machen und dass sie selbst zum Buch greifen. Ich möchte niemandem mein Wissen aufs Auge drücken, weil Veränderung beginnt bei sich selbst intrinsisch, den Wunsch. Und das erkläre ich, jetzt erlebe ich grad wunderbar stolzer Vater bei einem ältesten Song, den ich damit Mühe zum Matura gebracht hatte.

Der wollte aufhören, weil er das Lernen dann eben langweilig fand und weil er ihm auch gesagt hat, viele Lehrer sind mich Evidenzwirt, seine Wahrnehmung und das muss man stehen lassen. Dann habe er jetzt bei mir in der Geburt gearbeitet, bei Apple Tollkarriere gemacht und hat gesagt, jetzt weiß ich, was ich studieren möchte und jetzt geht er an die Uni. Hätte ich Ihnen damals gesagt, Du musst studieren, das wäre falsch gewesen. Und jetzt hat er's ihn trinn sich und jetzt unterstütze ich ihn. Und ich möchte niemandem mein Buch geben.

Ich möchte die Leute mich ansprechen und sagen, oh, ich find das cool oder mich interessiert das. Es muss bei Ihnen beginnen. Ich kann Menschen nur einladen in den Dialog in Diskurs. Ich glaub, dann kommen, wir haben zu viele Leute, die uns etwas vorgeben im Rahmen der Gesellschaft Expertise, dass sie alles wissen und wir müssten das tun. Haben auch beim Green Deal gesehen, der gescheitert ist, weil wir als Gesellschaft nicht abgeholt worden sind, ja.

Ich möcht Sie einladen und wenn ich Sie eingeladen habe und erreiche, dann werden Sie selbst zum Buch greifen, dann werd ich's niemand aufs Abdrücken. Mein lieber Uwe, das soll dann der Stelle gewesen sein. Ich sag vielen lieben Dank, dass Du mit mir über die Illusion der Expertise hier im Podcast Special gesprochen hast. Danke, danke, danke. Ich danke dir vielmals.

Bis zum nächsten Mal. Tschüs. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer. Mal eine Frage an euch. Was ist für euch die Illusion der Expertise und was ist für euch echte Expertise?

Schreibt mir doch mal gern euer Unterscheidungskriterium in einem LinkedIn Kommentar bei Podcast Punkt d e, bei Spotify oder bei Youtube in die Kommentarspalte. Oder schreibt mir gern eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleinemarketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.

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