Cover: SPECIAL: Back to the (Sales-)Future III. Mit Holger Weser und Thomas Böhme - #275.5

SPECIAL: Back to the (Sales-)Future III. Mit Holger Weser und Thomas Böhme - #275.5

15. April 2026
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Worum es geht

In der letzten Folge der Reihe „Back to the (Sales-)Future" zieht der Host gemeinsam mit Holger Weser und Thomas Böhme das Fazit über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Vertriebs. Es geht um die Frage, was aus der alten Vertriebswelt bewahrenswert ist und wie sich Technologie sinnvoll mit menschlicher Nähe verbinden lässt. Das zentrale Ergebnis: Je digitaler der Vertrieb wird, desto wertvoller wird echte menschliche Interaktion.

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Transkript

In Teil 1 gingen wir zurück ins Jahr neunzehnhundertsechsundneunzig. In Teil 2 ging's ins Jahr neunzehnhundert Quatsch ins Jahr 2056, so sieht's aus. Und jetzt ist er endlich fertig, der Delorean. Wir gehen jetzt in die Zusammenfassung, zurück in die Zukunft. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media.

Ich hätte auch besser sagen sollen, denn darum geht's heute mal wieder hier im dritten Teil. Passend dazu hab ich ihn endlich fertig. Hier ist mein kleiner Speed Champion Delorean aus dem Hause Lego. Und ich habe ihn auch ja so gebaut, dass Teil 1 und 2 sich son bisschen vermischen. Einerseits hier die normalen Räder, ja, also nicht die Räder zum Klappen, weil ehrlich gesagt hab ich die steckten dann nicht mehr rausbekommen.

Und hier ist anstatt die Angel haben wir hier Mister Fusion, also der Mix aus beidem. Und wenn ich hier jetzt noch aufklappe, nur mal so, da sind die beiden hier. Hier haben wir Thomas Böhme und Holger Weser. Mhm. So.

Ihr beiden, schön, dass ihr wieder da seid. Ja, ich bin ich bin im Flugskompensator Verschonensator. Flugskompensator. Flugskompensator. Defux.

Aber die Kinder haben, alle die Kinder haben, werden wissen, dass ein Reflux ist vermutlich, gell. Aber man muss hier mal dazuhalten, nur mal so zu nur mal so für euch, nehm grad mal ein Teil raus. Also mein, dieses Stickerscheiße bei Lego ist ja echt zum Kotzen, ja. Also ganz ehrlich, das sag ich auch ganz, ganz offen, dieses mit Stickern irgendwas zu machen. Aber wenn die mal was bedrucken, guck mal hier.

Das Ding hier ist bedruckt. Wo ist der Fokus? Ist das Musst Du mal weggehen? Ist der Stein bedruckt komplett? Das ist, der Stein ist komplett bedruckt.

Wenn die Kamera jetzt noch wollen würde, mach mal meine Augen zu, ich weiß nicht, ob er's hinkriegt, aber nee, kriegt er nicht. Aber das ist bedruckt. Da steht drauf, November 5 19 55, Oktober 26 19 85. Also sogar richtig bedruckt mit den Dingern, ja. Es trifft Podcast Leute jetzt schwer zu sehen gewesen, die quasi das Ganze nur auf die Ohren gekriegt haben müssen.

Ja, dann sollen sie halt auf Youtube gehen. Aber Du hast sowieso nicht gesehen. Ich hab ja nur eine 180 Euro Webcam, die nicht scharf schaltet. Danke dafür Logitech. So.

Traumhaft. Also auf jeden Fall, hier ist er und jetzt gehen wir also in das Grande Finale. Mhm. Und stellen die Kernfrage, wenn wir das Beste aus allen Welten denn nehmen könnten, also von neunzehnhundertsechsundneunzig und 2056, wie würde das denn konkret aussehen? Das ist eine sehr gute Frage, ne.

Ne. Ja, die hast Du ja gestellt, deswegen hab ich die jetzt einfach einfach abgelesen. Sehr gut, sehr gut. Ja, ich hab mich natürlich wie immer gut vorbereitet. Beziehungsweise interessanterweise kommen ja dann die, ohne dass wir das absprechen und ich und uns, wie diese Woche zum Mittagessen treffen, dann genau auf diese Themen.

Ohne dass wir sagen, wir müssen jetzt den Podcast vorbereiten, sondern es ist, ergibt sich sozusagen irgendwie fluid, ja. Und und ich hab jetzt aus ganz vielen Meetings diese Woche hat sich da irgendwie was, eine son son Dreiklang ergeben. Das das eine war das Thema Beziehungsarchitektur nenn ich's jetzt mal mit Holger, ne. Wie wie kommt man eigentlich wieder an an Kunden heran? Das 2.

War so, ich war gestern mit 'nem ehemaligen Kollegen, Mitarbeiter von mir zum Mittagessen und da kam auch so das Thema auf. Nach dem Moment, Mensch, was haben wir damals gemacht, ne, vor Corona bist Du irgendwo nach an an den Norden gefahren zwischen Bremen und und Hamburg und hast da einen Interessentenbesuch, der war ja kein Kunde. Das war 'n Interessent mit 'nem Termin für 2 Stunden, sogar noch mehr, weil der Kunde hat sich ja auch ganz viel Zeit genommen. Der hat noch eine 1 entsprechende Werksführung gemacht, ne. Dann waren wir natürlich auch noch dort mit dem irgendwie mal kurz Vorstellung.

Das heißt, und der war da ja auch nicht nur allein, sondern der hatte ja auch noch Teammitglieder da mit eingeladen. Das heißt, der Kunde hat sich diese Zeit genommen, Du als Anbieter sowieso, bist 6 Stunden mitm Auto dahin gefahren, teilweise noch wie in meinem Fall damals mit 'ner mit 'ner fetten Erkältung. Hast den Termin runtergerockt und dann bist Du ja auch wieder 6 Stunden zurück. Und dann das war ja trotzdem nicht irgendwie, wo man sagt, die Zeit, oh mein Gott, ne, diese 12 Stunden, die waren ja wahnsinnig, dass die so was gemacht haben, sondern die hast Du ja auch noch zur Vor- und Nachbereitung genutzt, ne. So hattest Du ja schon im Auto dann natürlich irgendwo die entsprechenden Follow ups gemacht und davor hatte ich auch noch mal vorbereitet, hast Mitarbeiterbindung betrieben in diesen 6 Stunden, indem man die Leute auch besser kennengelernt hat im Auto zu viert.

Das das ist, glaub ich, schon etwas, was was mir persönlich 'n Stück weit fehlt. Und das andere war war gestern Abend noch, eine gute Freundin von mir, die ist so sehr gebildet und kennt sich ganz viel aus mit solchen Methoden und Frameworks. Und die brachte dann gestern so das Thema 3 Horizonte Modell von McKinsey ins Spiel. In 'nem ganz anderen Kontext, wo ich dachte, Mensch, eigentlich diese 3 Horizonte haben wir jetzt son bisschen auch zumindest 2 schon mal besprochen, ne. Das eine sozusagen so das son bisschen so zurück, ne, dann Gegenwart und und Zukunft.

Und das Krasse ist für mich ja, dass dass, bei McKinsey war ja immer so dieses Horizont 3 so 10 Jahre, ne. Und ich glaub, kein Mensch macht mehr eine Planung für 10 Jahre, weil ich glaub, die ist dann schon irgendwie vielleicht plötzlich dann da nach dem Motto, das, was wir in 10 Jahren dachten, ist plötzlich morgen. Aber aber zurück auf die Frage, dass das für mich sozusagen ist, was, glaub ich, nicht hilft, ist son bisschen Lobhudelei auf die guten alten Zeiten, weil es hat ja auch Vorteile, wenn man heute 'n 'n Teams Meeting oder 'n Zoom Meeting oder was auch immer macht, wenn die Kundenbeziehung etabliert und gefestigt ist, ne. Und ich glaube aber, das, was das große Thema ist, die große Herausforderung und das das, was Holger und ich ja auch besprochen hatten jetzt diese Woche beim Mittagessen war, so, wie komm ich denn wieder in Beziehung, ne. Das ist ja wie so ungefähr, Du machst Abendessen mit der Familie in Teams, ne.

Jeder sitzt in 'nem anderen Raum und bespricht sich dort, geht natürlich auch und kann dann sozusagen am Essenstisch Dinge besprechen. Macht natürlich kein Mensch, weil das bestimmt der Beziehung schaden würde. Aber so sieht doch heute son bisschen für mich die der Beziehungsalltag in zwischen Unternehmen aus, ne. Also eine 1 sehr starke Distanz, die's dem potenziellen Kunden auch sehr einfach macht oder auch dem bestehenden Kunden einfach mal zu sagen, nö, Termin canceln, Ghosting, all das, was wir natürlich grade aktuell erleben. Ja, krass, aber Du Du Du sagst was, was es was es macht kein Mensch, sich zum Abendessen virtuell zusammensetzen?

Mhm. Setzen. Ich hab weil ich hab hab sone Doku über Japan gesehen und da gibt's genau das. Also die Leute treffen sich virtuell zum Abendessen, weil sie alleine leben, alleine in ihrer Wohnung, weil sie soziale Phobien entwickelt haben. Sie nennen das nicht soziale Phobie, sondern sie nennen das faktisch, na ja, ich bin so unsicher und mit anderen Menschen und wie funktioniert das?

Und ich fühl mich zu Hause sicherer, wenn ich für mich bin, aber gleichzeitig möcht ich mit anderen Kontakt haben. Ich setz mich dann und da gibt's Plattformen dafür, die setzen sich dann hin und essen gemeinsam. Also es also das, was wir als als völlig abwegig quasi grad, was Du grad als abwegig beschreibst, ist dort bei manchen Menschen scheinbar normal. Also insofern, mhm, schauen wir mal. Wieder hilft.

Aber ich ich Zur Frage die Fortpflanzung, dann funktioniert auch geil. Anderes Thema. Wenn ich mitm LAN Kabel in die Box Egal. Aber aber ich sag mal, ich setz mich doch nicht mit meinem Rahmschnitzel. Das machen die, ne.

Hier vor die Webcam und sag, hm. Und ich sag mal, oh, ein leckeres Schnitzel. Na, ne. Da also ich Das machen die alle. Das das machen die.

Aber egal, das ist, man soll ja nicht die Gegenstand jetzt sein, aber ne, was wir für völlig abwegig erachten aus dem Hier und Jetzt und aus unserer Historie heraus, muss nicht bedeuten, dass das für eine neue Generation nicht doch irgendwie der der der beste Weg aus deren Sicht ist, ne. Ja. Die Frage ist halt nur, was macht was macht das da mit einem? Also ich sag mal so, wo während der Coronazeit, wo ich nur im Homeoffice fand, ich mein, ich bin jetzt auch gerade im Homeoffice, aber während der Zeit, wo ich nur im Homeoffice war, ich bin verrückt geworden. Du hast ja nie irgendwie mal dich mit irgendwem austauschen können.

Es war katastrophal. Und ich deswegen, ich ich nutze jetzt sehr gerne diese Flexibilität zu sagen, ich geh ins Büro, da sind meine Kollegen, mit denen kann ich mich austauschen. Das ist ja auch 'n Co Working Space irgendwo, wo wir sind oder zumindest, wo wo mein Kollege und ich sind oder meine Kollegin, muss ich ja jetzt sagen, sind ja jetzt mittlerweile 2. Und da tauschst Du dich auch mit anderen Leuten aus. Jetzt die Woche zum Beispiel hab ich mir jetzt den in Anführungszeichen Luxus gegönnt und gesagt, ich bleib mal im Homeoffice, ja.

Da kann ich 'n bisschen später den Kleinen in den Kindergarten tun et cetera pp. Also dieser Mix aus beidem. Mhm. Und das ist auch das, Thomas, was Du gesagt hast oder was was Du geschrieben hast im Vorfeld schon im Vorbereitung auf diese Folge, die ich voll mitgehen würde. Also ich mein, wir oder wir 3, wir könnten jetzt gar nicht podcasten, wenn wir sagen würden, wir treffen uns nur live.

Ich mein, klar, das Equipment hab ich. Aber ihr beide, ihr sitzt, glaub ich, mehr oder weniger die Ecke, ja. Ich ich bin von euch, glaub ich, 4 Stunden oder so was unter weit weg. So, das wär für mich jedes Mal 'n Akt. Mein, wir können sagen, okay, wir treffen uns in der Mitte, aber es ist ja dann für alle 3 bescheuert.

Deswegen, das jetzt virtuell zu machen, ist schon cool. Du hast irgendwie eine andere Beziehungsgrundlage. Holger, wir haben uns ja jetzt auch relativ selten eigentlich mal live gesehen, aber Du hast schon, im Vorfeld haben wir uns haben wir uns ja virtuell schon gesehen und so weiter und wunderbar verstanden, deswegen kam jetzt auch der Podcast zustande et cetera pp. Thomas, bei dir ist es jetzt auch, wenn wir uns jetzt live sehen würden, ist es eine ganz andere Grundlage da, sich miteinander so zu treffen, zu unterhalten, essen zu gehen. Und das erlebe ich ja auch bei den ganzen LinkedIn Bubble Treffen, die wir da so haben, diese kleinen, feinen Treffen.

Du siehst dich virtuell und live gehst Du dann komplett schon miteinander anders Das ist eine komplett andere Haltung, das ist authentisch, das ist authentischer als jetzt dieser, ich nenn's mal Sales Verstellmodus. Du hast schon eine ganz andere Grundlage, eine ganz andere Basis, mit den Leuten zu interagieren, mit den Leuten Essen zu gehen, mit den Leuten irgendwie Faxen zu machen oder so was, aber auch dann übers Business zu sprechen. Und dieses hybride Modell, aber gerade auch am Anfang vielleicht mal live sich irgendwo zu treffen und dann in ein in eine virtuelle Umgebung zu gehen oder umgekehrt, Du gehst erst in die virtuelle Umgebung und triffst dich dann mal live. Ich glaube, dieser Mix macht's am Ende aus. Das ist das ist so der Kern irgendwie aus beiden, für mich zumindest.

Früher warst Du nur unterwegs. In der Zukunft haben wir ja gesagt, sind wir ganz viel hier vor dieser Flimmerdaddelkiste. Aber der Mix, glaub ich, der macht's aus, wenn wir da so, wenn ich 'n Wunsch frei hätte, ich würde sagen, ich mach den Mix. Also ich geh ja jetzt auch, ich bin ja viel, also ich mach ja viele viele Podcastfolgen jetzt mit mit euch, das ist ja das Special. Vorhin hab ich oder gestern hab ich 2 Folgen aufgezeichnet.

Das eine war auch 'n Special, das andere eine reguläre Folge. Und beide hab ich noch nie live gesehen. Mhm. Also nur virtuell Kontakt gehabt. Aber wenn man sich da mal live sieht, ist das trotzdem was Ultra Cooles, wenn Du dann irgendwie live vielleicht noch mal eine Session machst.

Und ich bin jetzt auch bald auf der OMR und mach da eine Session. Und bin dann auch bei bei Snap Eddie, bei der CRM Experience und mach da eine Session. Und bin bei beim Tick et cetera und man trifft sich dann live. Das ist dann auch noch mal, das ist eine ganz andere Grundlage, auf die man dann irgendwie aufbauen kann. Und das, find ich, macht's halt einfach aus.

Auch bei bei Geschäften macht's dann halt einfach aus im Business. Ja. Und na ja, ja, definitiv. Also wobei ich eben halt denke, wir hatten das ja eben mit Blick in die Zukunft, ne, Mensch ist Luxus. Also ne, des der der Mensch als als als Person.

Und wenn Du's beschreibst, ne, sich zu treffen und 4 Stunden hierher zu kacheln, uns zu besuchen, dann dann ist das sozusagen ein Statement, was ich wirklich festhalten würde. Der Mensch wird Luxus werden, wird Premium sein, also 'ner gewissen Art und Weise, ne. Es ist halt 'n Stück weit, es ist, sorry, wenn ich dich da unterbreche, es ist auch 'n Stück weit irgendwo Wertschätzung, glaub ich, ne. Also nee nicht nicht nicht, dass ich nicht zu euch kommen wollen würde, Gottes willen. Nur, ich bin dieses Jahr so oft weg.

Ich glaub, meine Frau hüpft mir mit beiden beiden ins Genick, wenn ich da jetzt noch anfange, ich geh noch 'n paarmal weg. Ich bin ja dann auch noch, Du kennst ja zum Beispiel auch 'n Stefan Schulte, zudem fahr ich dann auch noch nach Hameln. Wir machen 1 1 1 Podcast Session aufm Golfplatz und verbinden Golf spielen mit Podcast, das wird auch eine geile Experience. Sehr geil. Und mach dann noch zu 'n paar anderen zu 'n paar anderen Leuten live hin.

Das halt jetzt im Ivallaunch Kontext. Aber jetzt zum Beispiel bei meinem Podcast, ich mach sehr wenig live, da wo's geht, klar. Wenn wenn irgendjemand in Frankfurt ist oder so, entweder Studio oder oder ich fahr hin. Das geht schon ab und zu. Aber ich kann jetzt nicht noch öfter weg sein, sonst hilft mir meine Family, glaub ich, ins Kreuz.

Aber das ist halt so so was, was Du mittlerweile hast, aber auch grade im Business Kontext, diese Wertschätzung, die Du dann einem entgegenbringst, grad wenn er für dich noch Geld macht oder umgekehrt oder hast Du nicht gesehen, ja, da ist schon was da, was man aufbauen kann, dann ist diese Ressource Mensch, glaub ich, wie Du schon sagst, 'n Luxusgut, auf das man ab und zu mal zurückgreifen kann, diese Wertschätzung zu fördern. Ja. Und Definitiv, ne. Wenn Du mal den Bogen so spannst aus den, ne, Anfängen des des richtigen systemischen Vertriebs, dann hast Du ja so den Handelsvertreter gehabt, ne. Das war ja so das, der war glaub ich, die ganze Woche unterwegs.

Also nicht das, ich kenn das nicht, aber aber so stell ich mir das vor, ne. Grade keine Ahnung, ne, so Tod 1 Handlungsreisenden, das so so so. Der war wahrscheinlich von montags oder Sonntag ist der wahrscheinlich schon losgefahren irgendwie und und kam Freitag zurück. Und dann war er's Wochenende bei bei seiner Familie. Ich glaub, das möchte keiner, dass dass wir diese Zeiten so haben und das macht wär ja auch Unsinn, ne.

Das ist auch wär ja auch, glaub ich, weder ökonomisch noch ökologisch heute sinnvoll. Aber ich glaub, das ganz große Thema ist einfach Vertrauen, ne. Wenn man jetzt den Bogen entspannt in die in die Zukunft, wie wir's letztens besprochen haben, wo dann alles authentisch ist und und das persönliche menschliche Gespräch zum reinen Luxus wird, dann ist das ja, glaub ich, schon immer noch so der Punkt, a Wertschätzung, aber anders kommst Du gar nicht in den in den Vertrauensbonus mehr rein, wenn wenn nur noch KI Agenten miteinander sprechen. Und ich glaube, das ist so für mich so die Quintessenz für heute, weil das ja jetzt schon, wir merken's ja jetzt schon, dass es erodiert. Und und dann zu sagen, wie wie schaffen wir das, aufrecht zu erhalten, ne?

Dieses in sone Beziehungsarchitektur mit mit mit mit Kunden zu kommen, das, was für beide Seiten, glaube ich, unglücklich ist, ist irgendwie, man man beginnt etwas und dann reißt das wieder auseinander. Ich ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es auf der auf der Kundenseite so angenehm ist, so dieses Ghosting, ne, irgendwie sich dann selbst verleugnen zu müssen und und zu wissen, ja, der will was von mir, aber ich ich schreib dem jetzt trotzdem nicht. Das das das geht bei mir nicht so in den Kopf hinein, als dann natürlich ehrlich zu sagen, Du, hör mal zu, es passt grad nicht oder generell, das dein Angebot interessiert mich nicht, ne. Also das das finde ich einfach, glaub ich, ist gehört auch 'n bisschen Ehrlichkeit dazu. Aber das das ist für mich so der Dreh- und Angelpunkt, wie schaffen wir es, in eine wieder in Beziehung zu kommen als als Menschen und trotzdem aber nicht zu sagen, wir müssen die gute alte Zeit zurückholen, sondern wir können da, wo es wo es ganz viel Sinn macht, natürlich auch Onlinemeetings haben.

Und wir können da, wo es Sinn macht, auch Agenten miteinander sprechen lassen, ne. Also grade so alles, was Business ist, was sowieso repetitiv ist, ne. Wo Du sagst, das das war vorher, vor 10 Jahren war das auch schon Quatsch, ne, dass dieser Handels Reisende oder eben der der Account Executive da mit seiner seinem Ford Focus oder was auch immer alle abgefahren ist. Und im besseren Fall war er war er in der Soft, Entschuldigung gehabt Passal. Mit dir auf den Schlips.

Ey, ich hab 'n Ford Focus. Oh, ja, ich wollt's nur mal sagen. Nennen wir mal was, was was nehmen wir denn noch? VW Passat. Komm, das ist Genau.

Passat ist ja das das das typische Vertreterauto, ja. Bin ordentlich guter Optavia. Das das ist doch auch der der Punkt, wo ich wo ich denke, da wo's Sinn macht, sollte man das tun und und da wo's keinen Sinn macht, dann diese, dann ich fahr da irgendwas ab, damit ich dem dem Chef nachweisen kann, ich hab ganz viel Aktionismus gemacht. Gibt's übrigens wieder, hab ich jetzt bei meinem Nachbarn gelernt. Da wollte bei seiner letzten Firma wollte der Geschäftsführer dann, dass er wirklich statt am Schreibtisch zu sitzen, Angebot zu schreiben, draußen rumfährt, ne.

Das war das war der Anfang vom Ende dieser dieser Vertragsbeziehung. Aber ich fand das aus Sicht seines seines Geschäftsführers, ich mag meinen Nachbarn, aber ich fand's aus der Sicht des Geschäftsführern nachhaltig und nachvollziehbar, weil er sagt, der merkte wahrscheinlich auch, wenn das immer nur hinterm Schreibtisch ist, so klassisches Sales Business, dann verlierst Du den Draht. Und dann fällt's dem Kunde auch irgendwann mal leicht nach dem Motto, ach, den den hab ich ja nie gesehen in den letzten 2 Jahren, jetzt kann ich auch den Vertrag kündigen. Da war son netter Typ vor 2 Wochen da, der hatte 'n ganz cooles Angebot, ist zwar 'n bisschen teurer, aber hey, der der ist da, ne. Und der hat mir 'n anderes Verhalten.

Das ist halt weg von Kundenbindung. Das ist auch das, was ich irgendwie seit seit 'n paar Jahren sag. Weg von Kundenbindung, Du bindest den Kunden, hin zu Kundenloyalität. Ich bleibe da, wo ich bin, auch wenn ich genau weiß, er ist 'n Stück weit teurer, aber es ist mir egal, weil da sind ja noch 'n paar andere Faktoren da, wie jetzt ein persönliches Gespräch und nicht über 'n Agenten, die einfach mir diesen diesen Preisaufschlag ausmachen. Scheißegal, ja.

Du bist 50 Euro teurer, egal. Ich ich kann aber mit dir reden, Holger, ich kann dich anrufen, deswegen gehe ich zu flymind und nicht zu das große orangene Haar zum Beispiel. Ne, weil ich genau weiß, dass Du die nämlich nicht anrufen kannst, weil das ist nämlich eine Katastrophe. Und ich hab mir letztens auch, kurze Anekdote an der Stelle, weil Du's grade gesagt hast, Thomas, wenn wenn ich nicht mit 'nem Bot oder irgendwas sprechen will. Also ich wurde auch mal geghostet, war eine Katastrophe.

Ich hab wirklich, hab alles getan. Der Mann wollte unbedingt von mir ein Angebot haben, also nicht von von von von Firma, für die ich arbeite, für eBay Launch, sondern wirklich von von mir Kevin allein im Marketing. Ich hab 'n Angebot geschrieben, alles gemacht. Nie nie wieder gemeldet. Ich hab nachgefragt, keine Meldung, ich hab ein Video gemacht.

Ich hab mich hingesetzt, 'n Video aufgenommen, alles noch mal aufgeklärt, erschlüsselt, gemacht, getan. Nix. Ghosting pur und ich denk so, danke fürs Gespräch, brauchst nie wieder bei mir ankommen. Und dann hab ich mir vor vor 2 Wochen war das, oder 3 Wochen mittlerweile hab ich mir eine neue Brille geholt. Und die wurd und wurd nicht fertig.

Also ich bin in den Laden und das wurd dann aber trotzdem online bestellt, ne. Und dann hab ich beim bei, hab ich online Kontaktformular, Chat, fragst man nach, wo die bleibt. Hier ist, keine Ahnung, irgendwas, dein digitaler Servicechatport, da haste nicht gesehen. Ich so, wo bleibt meine Brille? Ja, die ist da und da.

Ich so, ja, aber sie ist der denn da nicht. Wo ist die Brille? Ja, ich hab dich nicht verstanden. Ich so, wo ist denn meine Brille? Ja, ich hab dich nicht verstanden.

Ich so, kann ich denn mit einem Menschen reden, mit 1 real existierenden Person, hab ich geschrieben. Was kam zurück? Ich hab dich nicht verstanden. Willst mich doch verarschen. Ob ich dann noch mal bei dieser Firma eine Brille kaufe, weiß ich nicht.

Mhm. Also ich kann auch damit Schaden anrichten. Ja, das ist, also ich glaub, Thomas hat vor sozusagen das das, also es gibt, glaub ich, 2 Sachen. Kennt ihr kennt ihr, tary Bratchott vermutlich, oder? Diesen Romanautor, da geht's son bisschen darum, dass faktisch so im Metaebene, es gibt so die Revisoren der Zeit und die versuchen Ordnung reinzubringen ins System, in denen sie versuchen, die Zeit anzuhalten, ne.

Also weil Zeit sorgt für Unordnung, weil dann entsteht sozusagen eine Dynamik, die ist nicht gewollt und das löst die Strukturen auf. Und ich hab das Gefühl, dass wir faktisch in der Welt grad leben, wo dieses Spannungsfeld zwischen denen, die faktisch versuchen, Ordnung reinzudringen. Man sieht es bei den Konzernen, den Compliance Richtlinien et cetera pp. Man versucht faktisch, Beziehung zu eliminieren, ne, ne, ne. Weil 'n Geschäft soll ja quasi rational entschieden werden, der der Beste qualitativ, der Günstigste und so weiter.

Und gleichzeitig haben wir die Tendenz, das, was wir grade besprechen, eigentlich, ne, Kevin, dir sind die fuffzig Euro wert, weil Du hast eine Beziehung zu diesem Menschen auf der anderen Seite. Und dieser Dualismus weg von Beziehung, ne, einerseits. Und auf der anderen Seite, nee, ich will eigentlich hin zur Beziehung, führt faktisch grad im Moment, so ist zumindest mein Eindruck, zu 'nem Riesenspannungsfeld, nämlich wo geht eigentlich da die Reise hin? Und insofern ist das faktisch irgendwie die Frage, ne, und dein dein Bot Thema zeigt sehr deutlich, der Bot hat keinen Bezug, der hat 0 Bezug zu dir. Der kennt dich nicht.

Ja. Der versteht nicht mal, was Du willst von ihm. Es ist völlige Bezugslosigkeit, ne. Und wenn man Daten, das jetzt auf Datenebene hochspielt, ist ja auch, ich setze eine Datenbank, relationale Datenbank, ne. Relation, auch wieder Beziehung.

Wir versuchen faktisch mit Daten jetzt Beziehungen herzustellen, einen Bezug zu bekommen, herauszulesen, ja, was will 'n der Typ jetzt eigentlich von mir, ne? Kevin, sag mal deine Bestellnummer. So, und jetzt wird versucht, anhand der Bestellnummer rauszukriegen, was so denn, ne, die Bezüge. Und ich glaub, wir sind in den nächsten Jahren sehr stark damit beschäftigt faktisch, diese Beziehungen irgendwie, ne, sowohl datenseitig herzustellen, aber vielleicht auch wieder menschlich irgendwie. So.

Und diesen diesen diesen Trend, ne, in den Konzernen vornehmlich ja auch, hin zu Compliancerichtlinien, die alles regeln, alles in in nicht nicht denken, sondern ne, wo noch abarbeiten. Ich glaub, das wird das spannende Ding der Zukunft werden. Weil die Frage ist ja, lohnt sich das für dich, die 50 Euro mehr zu bezahlen? Weil's ja faktischerweise dann auch schnell mal eine Wette ist, ne. Zahlt sich das aus im Ernstfall, ne.

Bis bin ich dann besser versorgt, wenn ich hier jemanden mal am Telefon erreichen will? Oder hat dann die Firma gedacht, hey, dem haben wir die fuffzig Euro abgezogen, wir stellen jetzt trotzdem auf digitalen Service Und der Mensch fliegt weg. Also das seh ich so, das würd ich mal so mitnehmen so für mich, oder das hab ich auch schon mitgenommen, diesen Dualismus gibt's zu dem Dualismus faktisch? Also ist das 'n Konflikt? Geht nur das eine oder das andere?

Oder führt das irgendwie in einen gemeinsamen Trichter? Im Moment seh ich's eher als als 2 gegen gegensätzliche Bewegung. Zumindest zumindest, weil ich denke, Corona hat ja wahrscheinlich gezeigt, es geht, ne. Also am Anfang waren wir ja so in dieser Welt, genau das, was ich vorhin geschüttelt hab. Es war ganz normal, man fährt da 6 Stunden hin für den Termin und hofft dann natürlich drauf, einen Auftrag zu bekommen.

Dann hat der Corona gezeigt, ah, das geht auch irgendwie mit Video. Also hat ja funktioniert. Aber ich glaube, nicht alles, was funktioniert, sollte man auch weiterverfolgen, weil ich sag mal, das ist, ich hab ja auch mal diese Diskussion mit Kunden, so nach dem Motto CRM System, ne. Da steht jetzt irgendwas drin. Aber nicht alles, was im CRM System ist, ist sozusagen die die die absolute Wahrheit, ne.

Also viele Sachen finden ja auch außerhalb irgendwo statt, ne. Dieses genau dieser Vertrauensaufbau, den den Du dann hast oder eben auch der Beziehungsaufbau zwischen den zwischen den Kollegen auf soner auf soner Geschäftsreise. Und das ist für mich so, ja, zu Tode optimieren, 'n Stück weit, glaub ich, liegt vielleicht unserer unserem Kulturkreis irgendwie inne, ne, dass dass wir das versuchen. Ich ich les ja grad noch 'n 'n Buch von Michael Okada, Koda Wari. Finde ich immer ganz insofern sehr spannend, weil er nicht nur unterhaltsam schreibt, sondern diesen das aus seinem Dualismus seiner Kulturkreise Japan und Deutschland gut beleuchten kann, ne.

Also der hat ja sozusagen zum Teil ist er Japaner, zum einen Teil, zum anderen Deutscher. Und ich glaube, da ist ganz spannend eben mal zu sehen, ja, wie läuft das denn zum Beispiel in Japan, ne? Auch Hochtechnologieland mit uns, glaub ich, sehr vergleichbar an der Größenordnung, aber die gehen einen anderen Weg, ne. Die versuchen sozusagen, sehr langfristig zu denken. Die versuchen so in dieser Beziehung zu sein, auch wenn's diese Leute da gibt, Holger, die Du davor geschildert hast und die viele da isoliert sind, gar keine Frage, aber ich glaub, da ist immer noch so dieses Gemeinschaftsthema sehr, sehr stark ausgeprägt.

Und bei denen, das fand ich in einem Beispiel ganz interessant, Einzelhandel ist ganz anders, ne. Das ist Begegnungszentrum. Bei uns ist es ja heute Gottes Willen, ne. Man sieht ja überhaupt niemanden mehr. Da hast Du mittlerweile schon den Roboter, der sauber macht beim beim unten jetzt hier im REWE bei uns.

Du machst den Checkout alles an 'ner, nicht mehr an 'ner Kasse mit 'nem Mensch, sondern mit 'nem mit 'nem Self Service Terminal. Das ist ja 0 relation, ne. Und und ich glaub, da geht am Ende mit der Effizienz auch auch einiges verloren. Und ich glaub, das wär son bisschen für mich der Kern zu sagen, wo wie kann man denn diese beiden Welten verbinden? Da, wo es sinnvoll ist, würd ich immer die menschliche Komponente sehen und versuchen, da in den Kontakt zu kommen.

Und und da, wo es wo es natürlich sozusagen Sinn macht, das den anderen Weg zu gehen, ne. Und ich ich merk persönlich, das ist das das können wir vielleicht auch noch mal diskutieren, dass viele auch sich jetzt 'n bisschen Stück weit verstecken hinter diesem E-Mail-Schreiben-und LinkedIn Nachrichtenschreiben, so dieses Social Selling. Na, nur geht ja heute auch, ne. Kann ich, quatsch ich die Leute danach, mach ich 'n Onlinemeeting, danach hab ich 'n Auftrag. Das das ist halt sehr nah an der Oberfläche, dass der auch morgen wieder in die andere Richtung geht, dieser dieser Entscheider, den ich vielleicht grade überzeugt habe.

Und und das ist für mich son Punkt, wo ich sage, ich würde heut jedem Seller immer empfehlen, greif zum Hörer oder biete auch an, vor Ort zu gehen. Da merke ich an den Leuten, mit denen ich zusammenarbeite, grad die Jüngeren, nach dem Motto, okay, da hinfahren jetzt, ne. Also da da merk ich auch eine gewisse Scheu Ist doch schön. Zum zum Hörergreifen. Nee, schreibt schreibt ihr ihm doch noch mal ans Telefon.

Ja, aber da hast Du's ja. Das sozusagen der das das, was ich mein, ne. Dieses der Trend geht ganz eindeutig hin zur Nichtbeziehung in an der Stelle, ne. Weil sozusagen Gottes Willen, die Überforderung, synchrone Kommunikation, also mit, ne. Ich kann mir nicht vorher überlegen, was ich spreche, wie ich spreche, was ich sagen will.

Übe das noch fünfmal, bevor ich's versende. Also insofern ist Ja, das sofliert. Ja, aber das ist ja in den Niederlanden? Also wirklich, die die die dümmste Erfindung, die Whatsapp je gemacht hat, sind die Sprachnachrichten. Die gehen mir so dermaßen aufn Sack.

Mein bester Kumpel hat mir letzte Woche eine elfminütige Sprachnachricht gemacht. Dem hab ich zurückgeschrieben, ruf doch an, Du Depp. Also war 11 Minuten. Ja, aber aber aber Du siehst es, der Trend, es ist trotzdem Trend da und scheinbar gibt's Ja, ja, ja, leider in dem Moment. Bei der bei der Jugend, also bei meinem Sohn, der ist 25, sich diese langen Nachrichten hin- und herzuschicken, ist quasi ist Usus.

Das heißt, wir eilten sind da raus, ne. Und aber vielleicht noch mal zurück zum Thema. Wenn man sagt, okay, was wäre denn die Konsequenz? Weil ne, diese Bezugslosigkeit ja scheinbar beim REWE dann auch genauso einzieht wie vielleicht auch, ne, in der Family, keine Ahnung. Will da nicht würd da nicht zu weit gehen.

Aber wenn man trotzdem sagt, irgendwie, es es gibt irgendwie 'n Miteinander weiter Welten, dann heißt das ja faktisch vielleicht dann doch auch wie sone Art Pyramide, dass der Mensch irgendwie als als Premium oben drauf hockt und unten drunter die möglichen Automatisierungen, die Standardisierung irgendwie dann da da dazulaufen. Und wenn wenn ich das Bild mir malen durfte, wir sagen, ja, was was nimmt man sozusagen, die die besten Sachen aus allen Welten? Dann wäre faktisch jetzt mal bezogen auf auf dich, Kevin, ne. Du bist mein mein persönlicher Anker so in die Welt beispielsweise, die Du vielleicht vertrittst. Und alles dahinter kannst Du dann steuern und lenken im Rahmen von Automatisierung.

Das heißt, wenn ich 'n Angebot von dir haben wollte, schickst Du mir 'n Link oder so. Und dann geborene ich da meine Daten vielleicht ein, vielleicht auch nur mit Sprache, damit ich da nichts mehr tippieren muss. Und dann kommt schon 'n Angebot raus. Das heißt, Du musst dich vielleicht nicht mehr hinsetzen und dieses Angebot schreiben. Aber Du persönlich bist sozusagen mein Manager und mein mein, mein, mein Trust Siegel zur Firma oder zu dem, wofür Du stehst.

Und vielleicht ist das so irgendwie auch genau das. Hab auch noch mal drüber nachgedacht, Thomas, 'n Thema Empfehlungen, wären ja auf einmal essenzieller, ne. Du sitzt ja hier auch bei bei ich und Kevin, wir so, ne, das Dreieck. Ich ich hab dann quasi jetzt diese Dreiecksgeschichte hier zustande gebracht auf Basis, weil wir uns kennen und weil ich Kevin kenn, so. Und so ist das vielleicht dann genau das, was zukünftig eben entsteht, das viel weniger aus aus den Systemen heraus purzelt an an Beziehungen dann in dem Moment, sondern vielmehr wieder über Menschen läuft, ne.

Ich bring euch beide in Kontakt und ihr trefft euch demnächst auf der OMR. Kevin, ich will meine Mannschaft zu dir schicken. Ich hab nämlich auch aus Beziehungsaspekten genau das gemacht. Nämlich die Leute sollen mal raus aus der Firma, die sollen mal 3 Tage 'n anderen Wind kriegen. Die sollen miteinander in Kontakt kommen.

Ich hoffe, die kommen guten Kontakt wieder. Kann ich auch sich rausstellen, dass die dann miteinander gar nicht können, wenn sie im Auto unterwegs sind. Aber vielleicht ist das das, ne, der Mensch sozusagen als Beziehungsmanager obendrauf, als Trust Siegel, als der, der empfiehlt und der mich kennt, der der der Bezug zu dem hat, was ich brauche. Und Du hast dann die Steuerungsmöglichkeiten, Standardisierung, Automatisierung im Hintergrund laufen zu lassen. Das wär sozusagen der Gegenentwurf, was ich grad bei der Telekom erlebt hab, dass dass der der Verkäufer, der der konnte die die die Automatisierung ja 0 stoppen, nachdem ich den Auftrag dort platziert hatte.

Also wir sind ja zugespannt worden mit Service, also potenziellen Serviceleistung, so ein penetrant. Vielleicht das so als als Bild. Jetzt gut. Aber im Wesentlichen Wenn er redet denn der Roboter. So, das, ich glaub, das hat halt viel mit mit Wollen zu tun und wieder aufeinander zugehen.

Mhm. Das waren so Vielleicht auch können. Ich weiß nicht, ob das wollen ist. Ist ja auch eine Geldfrage, wie wir festgestellt haben. Aber die aber die war ja vorher auch, genau, aber die war vorher auch gegeben, ne.

Also vor vor Corona, wie gesagt, war's ja Usus, dass Du dich für einen Ersttermin in ein in ein Auto gesetzt hast. Und das war dann irgendwo auch im ersten Schritt auch manchmal recht weit. Und und das ist jetzt sone sone natürliche Sache, ah, lass uns doch erst mal 'n Onlinemeeting machen, ne. Das ist für beide Seiten irgendwie bequem. Aber ich hatt das jetzt diese Woche, letzte Woche, genau, noch vor Ostern, potenzieller Kunde, ersten Termin kurzfristig abgesagt am gleichen Tag.

Hat sich dann zwar entschuldigt dreimal, zweiter Termin angebraumt, die Woche drauf. So, ich war da. Wer war nicht da? Der potenzielle Kunde. Es war 8 Minuten nach 10.

Ich wollte schon quasi auflegen da den virtuellen Hörer. Da erschien so. Hat sich auch wieder entschuldigt, wo ich sag, ja, es ist ja das Mindestmaß, aber es war halt so schon mal, ne, so ungefähr. Ich erst mal jetzt, ja schön, jetzt sind wir ja zusammen, setz Du an zu meiner Vorstellungsrunde. Hand heben, Thomas, Moment mal, hier ist 'n, ich hab 'n wichtigen Anruf, da da wart ich schon seit Wochen drauf, muss ich mal rangehen, ne.

2 Minuten Ruhe. Wieder aufgelegt, hat sich noch mal entschuldigt, ne. Mittlerweile waren wir bei der dritten Entschuldigung. So, jetzt hatt ich endlich mal Zeit, mal sozusagen das zu erklären, wofür ich eigentlich den Termin anberaumt hatte. Und da hatten ungefähr so 20 Minuten mal miteinander 'n Austausch, ne, eine Kommunikation.

Plötzlich schien jemand ins ins Office zu kommen bei ihm, offensichtlich. Dann hat er erst mal mit dem wieder gesprochen, verschwand er auch ausm Bildschirm. Und wo ich sag, diese Unart würde diese Person nicht machen, wenn Du wenn Du vor Ort wärst, ne. Da wär die Tür zu, da wär man in einem Konferenzraum. Und dann hätt er wahrscheinlich gleich noch jemand mit eingeladen, für den das auch eine Relevanz hat.

Und und das hat mich schon ins Nachdenken gebracht, weil ich sag, das ist genau jetzt 6 Autostunden entfernt, ne. Da hab ich natürlich auch gezuckt und hab gesagt, na ja, das mach ich schon gern erst mal 'n Onlinetermin. Aber jetzt hab ich ihm auch gesagt, Du, hier ist 'n Konzept, hab ich ihm jetzt per E-Mail nachgeschickt. Das 2. Gespräch machen wir bei dir, ne.

Dann ist das dann natürlich schon 'n bezahlter Workshop. Also ich mach das jetzt nicht sozusagen noch mal 'n weiteres weitere Pitch Präsentation vor Ort. Aber ich glaube, das viele würden dann auch versuchen, wahrscheinlich erst mal noch wieder in Richtung Onlinemeeting zu gehen. Also den den Punkt mach ich jetzt auch nicht mehr und ich ermunter auch quasi jeden meiner Kunden, geht der mehr raus, weil der Markt natürlich ist da draußen schon rauer geworden, ne. Also jetzt immer diese Vorstellung, dass meine E-Mail grade besonders zieht, weil ich mir da ganz viel Mühe gemacht hab und und hab noch 'n tolles Whitepaper geschrieben und eine Landingpage gebaut, wo ich sag, nee, das machen grad auch noch 900 andere grade, ne.

Du bist Du bist halt einfach mittlerweile in diesem Wust mit E-Mails und hast Du nicht gesehen. Aber das, was Du grade gesagt hast, Thomas, son bisschen, hat das auch was für mich mit mit Haltung dieser individuellen Person zu tun. Das, was Du beschreibst, für mich persönlich grenzt das schon an 1 Respektlosigkeit. Ja. Also dass da mal dass da mal 'n Call dazwischenkommt.

Okay, wenn jetzt bei mir hier das Handy klingelt und da steht jetzt Pifficus drauf, da weiß ich, das ist der Kindergarten. Da sag ich auch, okay, ich muss mal ganz kurz anhalten, weil wenn der Kindergarten anruft, da klingeln bei mir schon 5000 Alarmglocken. Oder wenn jetzt meine Mutter anrufen würde oder so, dann weiß ich auch, okay, müsste ich mal lieber rangehen. Aber jetzt dann noch, da kommt jemand rein, dann sag ich jetzt mal, ah, Gude, wie geht's? Übrigens hier, hast Du in eine Kantine, gibt's grade, hier Frikadellen, kannst Du mir eine mitbringen.

Dankeschön. So, weiter geht's. Also das ist, das das grenzt dann für mich schon an Respektlosigkeit. Also sich dann aber auch erst mal 8 Minuten später zu kommen, ja. Ich mein, technisch kann immer mal was sein, aber man kann auch mal 'n kurzen Hörer in die Hand nehmen, kann sagen, Du, es dauert noch 2 Minuten, mir ist grad der Rechner abgeschmiert, ich hab halt 'n Scheiß Apple Gerät.

Dann ist so. Oder halt whatever. Aber aber das so zu machen, wie Du das beschrieben hast, boah. Also ja, er würde es, glaub ich, die Person würde das nicht machen, wenn Du vor Ort wärst. Weil dann ist das eine ganz andere Situation.

Dann ist wirklich, dann ist die Tür zu, dann weiß man auch, dass Du da bist und Aber aber so online Aber aber das ist so, das ist so vielleicht genau das Thema. Also Stichwort Respekt, wenn ich überlege, wie Also ich frag mich ich frag mich überhaupt, wo woher kommt eigentlich dieser diese dieser Respekt so, ne? War das im Mittelalter auch so, dass man so respektvoll miteinander umgegangen ist? So. Kann ich mir jetzt nicht vorstellen so, aber Ich war nicht dabei, ich weiß ja nicht.

Ich auch nicht. Aber wenn ich mir vorstelle, wenn mein Opa und so, wenn der wichtige Termine, der hat sich schon aus Respekt ordentlich angezogen. Der würde der würde der hätte jetzt heute im Termin, hätte der mit mit Anzug und Krawatte hätte der hätte mein Opa gesessen aus Respekt vor denen, die mir gegenüber sitzen so. Das heißt, wir haben schon irgendwie auch eine Verschiebung auf dieser Ebene, weil eben, wo keine Beziehung, da wird's auch schnell respektlos und so weiter. Und respektlos war's auch auch auch neunzehnhundertsechsundneunzig bei der Metro, ne, in den Verhandlungen.

Die waren da respektlos. Und vielleicht haben wir da auch 'n Pfad so genommen, siehe die Welt da draußen, wo Respektlosigkeit, Ghosting, ist mir doch egal, was mit dir ist. Ne, wir wir Deutschen sind ja auch die narzisstischen Nationen der Welt, ne. Was ja auch heißt, ich zähle hier und nicht Du, ne, Kevin, Thomas, ne. Ich zähle heut hier.

Ist meine Bühne. Danke, dass ihr der der Bühne irgendwie mit euch mit angeschlossen habt und Träger der Bühne seid. So ungefähr. Vielleicht ist ja der Respekt, ein 1 Schlüssel auch, wo man letzten Endes draußen schauen muss, mit wem will ich eigentlich noch Geschäft machen? Mit wem kann ich respektvoll sein, der auch diesen Respekt wiederum spiegelt?

Und dann kommen wir nämlich zu dem Punkt vielleicht diese, wir hatten ja diese 4, 5 Verkäufertypen, nämlich so Frechheit, ne, Frechheit siegt oder Massengeschichten, ne. 1000 Leute anpingen in der Hoffnung, dass 0.1 Prozent wandeln. Und dann gibt's die die die Typen Beziehung und die Typen Beratung und Kompetenz. Und wenn man sich das mal anschaut und sagt, okay, wie ist eigentlich mein Geschäftsmodell aufgebaut? Worauf muss ich den Wert legen in Zukunft?

Dann ist das vielleicht 'n Takeaway zu sagen, okay, ich brauch ja die Beziehung, zu wissen, wo meine Kunden stehen, damit ich ihn überhaupt sinnvoll mit Bezug beraten kann und dort die Mehrwerte entstehen, ne. Erkennen Du's vielleicht früher, ist man noch in Mediamarkt gerammelt, hat sich dort beraten lassen, weil da jemand war, der kompetent war. Aber gleichzeitig hat man dann billig irgendwie online bestellt, nachdem man beraten wurde. Vielleicht ist das im B2B doch eine Chance, weil die Maschine eben halt nicht jeder bauen kann, Spezialmaschinenbau oder irgend so was in der Art. Sprich, Beziehung als eine Grundlage und nicht Frechheit und nicht Masse, ne, sondern irgendwie in dieser Richtung.

Und sehe, Timo und Code, da da keinen Wert da drauf groß, was da jetzt demnächst im Postfach liegt. Also Lassen wir mal Qualität bei Demo 1000. Na ja, ja, ja. Nee, das mein ich aber, ne. Wo wo, ne, da geht's nicht da drum, Qualität, da geht's nicht Beziehung, da geht's nicht Da geht's Billig.

Da geht's Billig. Da geht's dann weiter. Also Und und und vielleicht ist das sozusagen das, wo man schauen sollte, wo wo bin ich da positioniert als Unternehmen? Und weil Masse kann ich kann ich automatisieren. Masse kann ich standardisieren.

So. Und Frechheit vielleicht auch noch, weil's mir wumpe ist, wem ich da auf die auf auf dem aufm Fuß lande. Aber spätestens bei Beziehung, Beratung und Kompetenz irgendwie bei dieser Dreifaltigkeit, da da da geht ja schnell der Schuss nach hinten los, wenn ich da mit 'nem Pot trete, siehe deine Brille, ne. Ja, also ach, das war furchtbar. Ich mein, vielleicht wird's auch am Ende, was mir so die ganze Zeit im Kopf rumschwebt, vielleicht wird's auch irgendwie so sone ABC Klasse, sone son wie son Clustering aus.

Bei a fahr ich immer hin, bei b mach ich Hybrid, bei c, der kann mir auch, der kann auch mitm Bot reden, irgendwie so was. Ja, aber da würd ich genau sagen. Weil weil das war jetzt auch grad mein mein Gedanken, Kevin, das das hatt ich ja schon mal in der ersten Folge, dass dass ich durchaus ja als Berater mal so was immer proklamiert habe. Im im Nachhinein find ich das als ziemlich falsch, weil das ist ja, geht ja von 'ner Denke aus, ich hab den Kunde im Griff, ne. Der ordert jetzt regelmäßig ab jetzt meine Leistung, meine Produkte, meine Dienstleistung, was auch immer.

Was er, was Du ja völlig unterschlägst, ist ja die Tatsache, dass in der gleichen Zeit jetzt andere Mitbewerber dort bei dem aufschlagen und 'n und 'n besseren Job machen, nämlich Vertrauen aufbauen und so weiter. Das kriegst Du gar nicht mit, weil Du sagst, ja, der ist ja mir treu ergeben und wenn ich ja einmal im Jahre bei dem Aufschlag, reicht das völlig. Und plötzlich heißt das, nee, der der bestellt bei mir gar nichts mehr. Also das, was ja, das, ich hatte jetzt letztes Jahr 'n Interessenten, Zulieferer der Automobilbranche, ne. Das war so das der Klassiker.

Die hatten dann wahrscheinlich dann einmal im Jahr, also erst mal so ihr Hauptgespräch, dann dann sind sie in eine Geschäftsbeziehung getreten. Und dann haben sie sich irgendwie mal beim Bosch mal wieder gemeldet, ne. So einmal im Jahr, aber dann war das ja auch, wir haben das ja fest im Griff und plötzlich sagt der Bosch, nee, meine Tür ist zu. Du brauchst dir gar nicht mehr anklopfen, weil ich hab mich nicht für den Wettbewerber entschieden, ich mach das, was Du machst grade gleich selbst, ne, weil ich meine eigene Wertschöpfungskette verlängern muss. Du Du wirst nie mehr hier reinkommen.

Das das ist die Antwort gewesen. Und da haben die, sind ja natürlich panisch aufgeschreckt. Also ich glaube, da war nicht vor, sone son ABC Cluster Ring zu machen. Das ist, glaub ich, die Zeit hast Du auf auf keinen Fall mehr. Ich glaube, Du musst das eher fluid machen und schon datengetrieben.

Also da find ich großer Fanfan. Aber ich ich glaube immer sozusagen auch, wo kannst Du was verlieren, ne. Und und bei mir ist eher das Thema, kann der Chat machen, ist, wenn es so Besuch Commodity ist, ne. Aber aber die Beziehung, glaub ich, die darfst Du nicht darüber riskieren, dass Du sagst, ich hab den Kunde im Griff, der macht seine Bestellung jetzt treu und doof bis zum Lebensende. Ich glaub, die Zeit ist vorbei, ne.

Also die die die, das kann dir so schnell heute die Ohren fliegen. Danke, das spricht mir aus der Seele ABC, weil ich hab grad mitm Kunden die Diskussion. Und ich hab ihm auch gesagt, in der heutigen Zeit brauchst Du kannst Du ABC eigentlich in die Tonne treten, weil Du kannst eigentlich dir jeden einzelnen Kunden anschauen, auch auf Datenbasis und daraufhin entscheiden, wo geht die Reise hin? Und vor allen Dingen ABC unterschlägt natürlich auch, dass auch 'n C-Kunde hochgradig interessant sein kann, weil der sich entsprechend entwickeln könnte, ne. Und die Zeiten sind schnell, da drehen sich die Platten Platten sehr schnell.

Und wir hatten's auch bei 'nem Kunden, ne, der hat das Gleiche, hat der, ja, der Kunde hat seit 10 Jahren immer bestellt und Holger, der bestellt jetzt grad nicht mehr. Ich sag so, na ja, aber seid ihr in Kontakt? Ja, wir sind in Kontakt. Sag, nee, mit wem bist Du 'n Kontakt? Na, mit der Firma.

Sag ich so, nee, mit wem bist Du dort in Kontakt? Na, mit dem aktuellen Projektleiter. Ich sag, wie? Was heißt mit dem aktuellen Projektleiter? Na ja, der der ist vor 'nem Jahr gekommen.

Ich sag so, hast Du den mal live gesehen? Nee, aber wir wir arbeiten doch schon 10 Jahre zusammen. Sag, ja, aber doch nicht mit dem Projektleiter. Nee, der ist auch schon wieder weg. Nee, warte mal.

Und ja, der der hat sich 'n Angebot gezogen. Wir haben mit dem gesprochen, haben nachverhandelt. Und als als es jetzt dadrum ging, dass die jetzt beauftragen, hab ich mit dem, hieß es, der ist schon wieder gekündigt worden. Ich sag, ja, aber das heißt doch, Du bist gar nicht in Beziehung mit dem, also ne, Du kannst doch nicht mit mit 'ner Hülle, mit 'ner GMBH kannst doch nicht in Beziehung sein. Das geht doch nicht.

Stimmt, hast Du irgendwie recht. Sag so, ja, aber genau das ist es, ne. Das sind die Auswüchse, dass man glaubt, man wäre in Beziehung, weil die Firma ja seit 10 Jahren bestellt, aber die Menschen dahinter sieht man nicht. Und ich hab dann gefragt, kannst Du den denn anrufen, der da jetzt gekündigt wurde und mit dem sprechen, was da los ist, warum ihr den Auftrag vielleicht nicht kriegt oder nicht bekommen habt? Ah nee, mit dem hatt ich so wenig Kontakt, das kommt jetzt blöd, wenn ich den jetzt quasi irgendwie von der Seite anspreche.

So ja, okay, da sind wir wieder beim Thema Bezugslosigkeit, ne. Also diese diese Vorstellung, ich hätte mit 'ner Firma eine Beziehung, das sozusagen eher wie das chinesische Modell, das was ja niemand versteht, dass die Chinesen mit Menschen Geschäfte machen und nicht mit mit 'ner Hülle, mit 'ner Firma. So, das ist absurd. Ja. Also ich glaub ich glaub, es ist eher im Vertrieb Mehrarbeit.

Aber die Mehrarbeit kannst Du natürlich durchaus klug managen, ne. Dass zum Beispiel Recherchertätigkeiten, die mach ich mittlerweile alles mit KI Unterstützung, zu sagen, ich möcht jetzt folgende Termine wahrnehmen. Bitte mach mir 'n entsprechendes Briefing. Ich hab heut Nachmittag 'n Termin. Ich sag wieder mit Steve Jobs, red redst Du wieder mit Steve Jobs Nein, mit, nein, mit Steve Jobs red ich nur und und, oh Gillvie red ich ja nur bei den großen strategischen Sachen.

Aber ich hab noch sozusagen, ich hab noch sone Recherchekollegin und und die bereitet mir das wirklich sauber vor. Weil das ist sozusagen alles, was irgendwo aus News aus der Firma ist, wo ich sage, klar, müsst ich mich jetzt, können ich jetzt mich über die Webseite belesen? Wie, was ist die Gründerstory von der von von dieser Frau? Wie ist sie dazu gekommen? Das wird mir in 5 Minuten sauber zusammengefasst.

Und dann hab ich eine gute gute Grundlage. Also das das sind natürlich Sachen, wo ich sage, auf jeden Fall, wo ich wo ich KI heranzier. Aber die Zeit, die ich damit einspare, die würd ich heute absolut in die Beziehung stecken. Denn ich glaube, die Firmen, die jetzt noch auf diesem klassischen Pfad, der lass uns sozusagen das Business so effizient wie möglich machen, Ich glaube, die hauen sich wahrscheinlich selbst die Füße 'n Stück weit weg. Also von denen würd ich nicht sagen, dass sie in 5 Jahren noch da sind.

Früher hat man gesagt, so 10 Jahre oder 50. Ja, weiß ich nicht. Ich ich hab Warte, warte, warte, warte, warte, warte, warte. Behalt deinen Gedanken, weil ich sehe im Zuge der Zeit, Thomas, Du hast ja schon im Vorfeld gesagt, Du musst hast 'n relativ harten Anschlag und ich sehe ja auch, liebe Hörerinnen, liebe Zuschauer, das sei an der Stelle mal gesagt, wir wir reden hier über Rivsite und man muss hier das Ganze auch hochladen und das dauert immer eine Zeit. Ich sehe gerade auch bei Thomas, das stockt gerade ein bisschen, weil dieses Hochladen läuft parallel.

Deswegen danach muss man noch 'n bisschen Zeit damit einplanen. Deswegen komm ich an der Stelle mal nicht zur Abschlussfrage, sondern zum Abschluss. So, die Herren. Deswegen mal gefragt, aber aber das das geht schon dahin, Du kannst deinen Gedanken gleich wieder loslassen, Holger. Wie gehen man jetzt raus aus den 3 Teilen?

Geh mal raus. Also ich ich hab für mich meine Schlussfolgerung grade so so ziemlich auf der Zunge. Also wenn ich Kunden beraten müsste, wo geht eigentlich die Leiste hin und worauf müssten sie achten? Dann würd ich mir in erster Linie das Businessmodell anschauen. Ich glaub, das ist so der Dreh- und Angelpunkt.

Das heißt, wie preissensitiv ist bin ich am Markt, ne? Was kann ich mir leisten an Beziehungen, an menschlicher Beziehungen letztlich, wenn der Mensch Premium ist? Und ich denk, da wird sich die Spreu vom Weizen trennen, nämlich einige, die wären sehr genau und es wird so im Bereich Dienstleistung vermutlich sein, da wird man sehr genau hinschauen müssen, wann ich sozusagen menschliche Zeit investiere und wann nicht, weil ich sozusagen den Skalierungsfaktor eventuell hinbrauchst nicht habe. Während wenn ich im Produktionsunternehmen bin oder in hochkomplexen Investitionsgütern, dann ist das sehr wohl faktisch 'n Weg, den ich da gehen kann, zu sagen, ich investiere mehr in das Thema Beziehungen, Beratung, Kompetenz, ne. Positioniere mich dort und nutze dann, wie Thomas das eben auch zum Schluss jetzt grad so angedeutet hat, nutze die Möglichkeiten von Automatisierung, Standardisierung, saubere Datenbasis zu haben.

Dinge, die ich vorher faktisch als Mensch so nicht einsehen konnte, Strukturen zu identifizieren beispielsweise, ne. Da ist die KI, sind die sind die Systeme in Zukunft besser. Und ich denk, da geht für mich die Reise hin, nämlich Businessmodell anschauen, wie sind Kostenstrukturen und was kann ich mir in dem Rahmen an menschlichen Kompetenzen leisten? Und das ist dann faktisch der Invest in Richtung Beziehung. Und so so würd ich das Ganze faktisch sehen.

Genau. Und und da denk ich, müssen auch vermutlich einige so noch mal ihre ihre Businessmodelle anschauen. Das hatten wir schon im Rahmen der Digitalisierung ja per se. Schau dir dein Businessmodell an? Wo geht da die Reise hin?

Musst Du am Businessmodell drehen? Oder kannst Du das Businessmodell so wie's ist weiterlaufen lassen und jetzt eben das Ganze nur noch entsprechend flankiert? Also das wär so mein mein Resümee aus der ganzen, aus dem Ganzen, was ich da mitnehme. Genau. Das ist ein sehr schönes.

Da kann ich ja fast gar nicht mehr viel viel sagen. Aber ich glaube, ich bin ja großer Fan von von diesem von diesem Dreieck People Process Technology. Und in in in meinen 25 Jahren Berufserfahrung war's oftmals immer dieses diese Glaube, dass Technologie irgendwie Probleme löst. Und wir sehen ja grade, KI kann 'n guter Enabler sein. Wenn Du aber natürlich schlechte Daten hast, nützt es dir gar nichts, ne.

Dann dann kommt da nur noch mehr Müll raus, noch viel gefährlicherer Müll, an denen Du jetzt fest glaubst, weil die KI das ja gesagt hat. Deswegen seh ich eher sozusagen in die Zukunft, dass dass das Thema persönliche Interaktion noch mal viel wichtiger wird. Aber Technologie natürlich da, wo sie Sinn macht, auch eingesetzt werden soll, bin ich auch der der größte Befürworter bis hin zu zu sonem Thema, ne. Also was hatten wir denn nicht früher, war das alles der Weisheit des des des grauhaarigen Brains so, ne, der der der sich auskannte mit den Sachen, weil er alle Prozesse alles schon gesehen hat. Und die Jungen mussten das alles erst mal so auflernen über die Jahre.

Das kannst Du natürlich heute dramatisch abkürzen, dass dass dir jemand hilft und und dann sagt, guck mal, aus unserer Erfahrung heraus hat das immer so und so funktioniert. Ich ich helf dir jetzt dabei, dieses Angebot zu erstellen. Und das 3. Ist für mich so, auch mal Vertrieb komplett neu zu denken, ne. Wir, viele Unternehmen, die ich so erlebe, sind halt immer noch so in dieser diesen gewachsenen Strukturen.

Schon mal mit der Einstellung, wen stell ich da ein, ne. Entweder jemand, von dem ich breites Netzwerk, das ist so das eine. Oder jemand direkt frisch von der Uni, weil der kann gut reden, sich gut verkaufen, ne. Und den lern ich irgendwie schon an. Das das ist sozusagen vielleicht das eine, nach welchen Skills, was muss überhaupt 'n zukünftig guter Verkäufer an Skills haben?

Und ich glaub, da ist das Allerwichtigste, in Beziehung gehen zu können, weil jetzt alles andere kann die KI ja schon. Und das 2. Ist, glaub ich, für mich auch diese Verknüpfung, ne. Also dann nicht nur zu sagen, das ist meine Organisation, das ist mein Marketing, das sorgt dafür, dass da oben im Funnel alles viel reinfliegt und der Sales muss konvertieren. Und der der Service da unten muss die Leute glücklich machen.

Das wird ja in vielen Unternehmen immer noch so als 3 Bereiche gesehen, sondern einfach zu sagen, in soner Organisation der Zukunft würde ich mir wünschen, dass das eher agile Squadteams sind, die miteinander Projekte projektspezifisch arbeiten, als sich dann immer noch was über 'n Zaun kippen, ne. Das ist, das ist, glaub ich, immer noch der Stand. Und dann wundern sich Unternehmen in heute, dass dass das dann nicht so richtig aufgeht. Und ich glaube persönlich jetzt, KI dreht natürlich noch viel Früher hast Du 'n Zeithorizont gehabt so von 10, 15 Jahren. Ich glaub, jetzt hast Du einen von 10, 15 Monaten.

Und wer heute jetzt nicht Radikaldinge angeht, glaub ich, der wird vielleicht eben genau in diesen 10, 15 Jahren nicht mehr am Markt sein. Das ist meine feste Überzeugung. Also ich geh davon aus, der Mensch wird den Unterschied machen. Also das ist so, mal zusammengefasst von allem, was was ich jetzt so mitnehme aus den 3 Teilen, der Mensch wird den wird den Unterschied machen, grade was bei, ich nenn im B2B, auch bei hochpreisigen Produkten, glaub ich, der Unterschied macht, ist, wenn Du noch mit 'nem Mensch reden kannst und nicht nur mit sonem komischen Bot, der dann alle Ritt lang sagt, ich versteh dich schnell. Mach nur mal von vorne.

Was brauchst Du denn? Also das das sind so auch die Sachen jetzt auch, die ich in den letzten Wochen mitgenommen hab, auch im Privaten, wo ich immer mal wieder mit 'nem Bot zu tun hatte, wo ich gedacht hab, ey, ich will jetzt endlich mit 'nem Menschen reden. Er geht mir nicht aufn Sack, ja. Und mit denen mach ich dann halt auch einfach kein Business mehr, weil weil das das raubt mir meine Zeit, das ist vergebene Liebesmüde. Da hab ich lieber mal kurz 'n Hörer in die Hand genommen, hab 5 Minuten mit jemandem telefoniert, der mir auch wirklich helfen kann, das war's dann am Ende.

Also da glaub ich wirklich auch in Zukunft, der Mensch macht auch immer weiter, auch im Zuge von Karrieren und so weiter, den Unterschied. Das wird wird sehr interessant. Wir können aber mal Folgendes machen, mal so zum Abschluss von allem. Wir machen einen Zeitsprung. Da haben wir wieder das Auto.

Wir treffen uns in einem Jahr in der Konstellation noch mal. Jo. Und dann gucken wir mal, was in dem vergangenen Jahr passiert ist. Ja, coole Idee, sehr geil. Da hast Du hoffentlich dann deine Brille auch mittlerweile bekommen?

Die hab ich, die hab ich, die Die kann ich aber, die mittlerweile hab ich's, aber die kann ich nicht aufziehen, weil die Ohren sind halt logischerweise verdeckt. Ach, gibt's gibt's gibt's gibt's Brillen, die für Over Ear Headsets Das weiß ich gar nicht. Oder so wie bei Matrix da, ne, wo wo Lawrence Fishburn ja nur noch die Gläser aufhatte. Genau. Das weiß weiß ich gar nicht.

Aber nee, die also haben haben, also ich hab sie, aber ich kann sie ja jetzt nicht aufziehen, weil nee, die die Over Air Dinger davor. Aber lasst uns das machen. Wir sehen uns in einem Jahr spätestens, also zumindest, wir sehen uns hoffentlich früher mal live oder so, aber in allen Jahren der Konstellation hier wieder und dann reden wir mal, was davon ist eigentlich jetzt auch in dem letzten Jahr, weil KI dreht ja wirklich alles schneller, ihr habt's ja beide gesagt. Was ist davon, was ist da? Was braucht's noch?

Das machen wir. Ja. Ihr 3 an der Stelle, aber mal, oder ihr 3 seid ihr schon, ihr 2 an der Stelle. Oder wollt mich selber der 3. Genau.

Der so, gut. Ihr ihr 2, vielen lieben Dank für diese 3 wunderbaren Folgen Back to the Sales Future Teil 1, Teil 2 und Teil 3. Danke, danke, danke. Danke Kevin auch. Ja, danke euch.

An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, was sagt denn ihr jetzt abschließend zu den 3 Teilen? Was wird bleiben? Was wird kommen? Was wird wegfallen? Was wird Luxus?

Wie sieht's denn bei euch aus? Was für eine Meinung habt ihr euch jetzt gebildet? Was für eine Haltung nehmt ihr jetzt ein nach den 3 Teilen? Schreibt's mal gerne in einen Kommentar bei LinkedIn, bei Podcast Punkt d e, bei Spotify oder bei Youtube in die Kommentarspalte oder schreibt mir eine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin allein im Marketing Punkt d e. Wir setzen uns da jetzt rein und in einem Jahr hören wir uns und sehen wir uns wieder.

Also wir, also ne, schon vorher, aber halt in der Konstellation. Ihr wisst, was ich meine, so. Ich seh Danke. Tschüs, das war's dann. Wir hören uns, wir sehen uns.

Bis zum nächsten Mal. Tschau, tschau. Tschau.

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