Cover: Marketing-Deutschland reportet falsch! Mit Hans Ratzmann - #294

Marketing-Deutschland reportet falsch! Mit Hans Ratzmann - #294

22. August 2026 48:45 Min.
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Worum es geht

In dieser Folge hatte ich Hans Ratzmann von quiteBOLD zum zweiten Mal bei mir im virtuellen Studio zu Gast – und diesmal ging's ans Eingemachte: Wie funktioniert Reporting im Marketing eigentlich richtig, und warum machen es so viele falsch? Hans hat aus seiner Erfahrung als Agenturinhaber und Unternehmensberater erklärt, wo die größten Baustellen liegen. Das Kernproblem: Die meisten Reportings sind reine Excel-Tapeten voller Kennzahlen, aber ohne echte Handlungsempfehlungen. Statt endlos KPIs aufzulisten, plädiert Hans für sein Prinzip „Fact – Learning – Recommendation" – also jede Erkenntnis direkt mit einem Insight und einer konkreten Empfehlung auf einem Slide bündeln, sodass auch der Ansprechpartner auf Kundenseite das Ganze intern weitertragen und präsentieren kann. Wir haben außerdem darüber gesprochen, warum viele Marketer auf die falschen Kennzahlen schauen – etwa eine starke Click-Through-Rate feiern, aber den Cost per Click oder den tatsächlichen Return on Ad Spend komplett ignorieren. Ich habe mein eigenes Beispiel geteilt, wie ich mit einem KI-Analysetool unsere Newsletter Schritt für Schritt optimiert habe, und wir haben diskutiert, wie KI beim Reporting helfen kann – vor allem beim Erkennen von Anomalien und beim Aufbereiten von Daten, während die inhaltliche Interpretation und das Stakeholder-Management weiterhin Menschensache bleiben. Hans' drei wichtigste Tipps: Erstens, definiere einen einzigen Erfolgs-KPI, der wirklich zählt. Zweitens, starte mit der Empfehlung und arbeite rückwärts zu den Daten. Drittens, alles aus dem Reporting streichen, woraus keine konkrete Handlung entsteht. -- LinkedIn-Profil von Hans: https://www.linkedin.com/in/hans-ratzmann/ -- Unterstütze mich mit einem "Buch": https://buymeacoffee.com/kevinaim Oder unterstütze mich mit einem Merchandise-Kauf! https://kevin-allein-im-marketing.myspreadshop.de/ Folge mir auf LinkedIn! https://www.linkedin.com/in/kevingruendling/

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Transkript

Man sagt ja immer, traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast, allerdings könnte man das Ganze eventuell auch auf Reportings ziehen. Alle reporten falsch, keiner macht's irgendwie richtig, aber wie funktioniert's eigentlich genau? Das klären wir jetzt hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Wie funktioniert eigentlich Reporting?

Es heißt, alle machen's falsch. Keiner macht's richtig. Mhm. Schauen wir mal, gut, das ist auch klar, wenn alles falsch machen, kann's keiner richtig machen. Aber wie funktioniert's eigentlich genau?

Wie sollte man überhaupt reporten? Was macht ein Report überhaupt zu einem Report? Und was sagen die Kennzahlen am Ende überhaupt aus? All das und vieles mehr erklären wir jetzt und zwar mit dem Mann, der vor 'n paar Wochen noch in China war und mittlerweile ist er ja zurück. Ich mein, ich hab mit ihm ja schon mal darüber gesprochen, aber jetzt geht's ans Eingemachte und zwar reporten wir jetzt das Ganze.

Hans Ratzmann ist wieder bei mir im virtuellen Studio. Hans grüß dich und schön, dass Du wieder da bist. Ja, vielen Dank Kevin für Runde 2, würd ich sagen. Freu mich sehr, hier zu sein. Und extra für dich hab ich mir ein virtuelles Office geschossen.

Wie wie findest Du meinen Hintergrund? Also wir hatten ihn jetzt ja schon kurz drüber gesprochen. Ich muss sagen, ich hab bis jetzt noch niemanden so, also der Hintergrund sieht sehr, sehr gut aus, sehr clean alightet, aber ich hab noch niemanden so sauber ausgeschnitten gesehen wie dich jetzt grade vor dem Hintergrund. Also es und Du und Du hast kein Greenscreen, hast Du gesagt. Es ist kein Greenscreen.

Du hast auch gesehen, wie's bei mir im Hintergrund aussah. Ich hab den kurz ausgeschaltet. Nein, das mach ich jetzt nicht. Aber ich habe keinen Greenscreen. Es ist alles virtuell.

Das ist schon sehr, sehr nice. Vielen Dank an der Stelle an an die Kollegen nach China, die die Grafikkarte gebaut haben, damit das auch alles so clean aussieht. Nicht mal Grafikkarten kriegen wir geschissen, weißte. Und übrigens, ja, nur nur mal ganz kurz, bevor wir einsteigen, was mir grade in den Kopf kommt. Wir haben das letzte Mal doch gesprochen über, vielleicht erinnerst Du dich ganz kurz über Automotive, über Xpeng.

Ja. Xpeng hat jetzt bald ein neues Auto. Das stellen Sie vor, das launchen Sie in München, ganz direkt BMW, VW et cetera anzugreifen. Und zwar mit dem Hammerpreis von, ich glaub, in der Basicversion 33 5, mein ich, mit Batterie und hast Du nicht gesehen und willst Du noch irgendwie eine Zusatzbatterie haben, damit Du am Ende auf 600 Kilometer Reichweite kommst, bla bla bla bla bla. Musst darfst Du noch mal oder musst Du noch mal, ich glaub, 7000 Euro mehr.

Dann bist Du aber immer noch günstiger als der VW ID. Hast Du nicht gesehen in der Basic Ausstattung. Und jeder wundert sich, warum das bei uns grade nicht läuft mit dem mit dem Autoverkauf, ne. Ich wollt's nur mal in den Raum stellen. Schönes Statement zu Beginn fürn.

Autobabcing bin ich immer ganz weit in Form noch. Ich ich ich wollt's nur grad mal kurz zu Beginn mal so in den Raum in den Raum schmeißen. Und dann drehen wir auch noch mal die Schleife. Was stimmt denn mit den Reportings nicht? Also dass das geldmäßig nicht stimmt, das haben wir jetzt geklärt, aber anscheinend reporten sie ja auch falsch, weil sonst würden sie ja sehen, dass sie Quatsch machen.

Was stimmt 'n da nicht aus deiner Erfahrung? Also kleine Disclaimer vorweg, also es, wir können da über ganz, ganz unterschiedliche Facetten sprechen. Ich bin immer Fan davon, aus so bisschen Agentursicht für als Dienstleister für Marken zu reporten und daraus auf Sie selber oder zu sprechen. Also ich selber hab ja eine kleine Agentur und was ich früh identifiziert habe und auch in der Zeit, wo ich selber angestellt war, war, häufig schaffen es die speziell die Empfehlungen, die eigentlich ausm Reporting hervorgehen müssen, nicht so richtig zu den entscheidenden Stakeholdern. Und gleichzeitig ist es auch so, dass Reportings auch ganz oft von den Dienstleistern oder meinetwegen auch von den direkten Ansprechpartnern 'n bisschen als Naccity angesehen werden.

Also man fokussiert sich einmal immer stark auf den Aspekt der Erfolgsmessung, aber dabei müsste man da eigentlich noch viel, viel mehr liefern, insbesondere Handelsempfehlungen aus meiner Sicht. Und das kommt ganz, ganz oft zu kurz. Also Du meinst, dass bei bei bei bei Reports, also bei bei Reportings, egal ob Du das jetzt über Google et cetera p p, also wenn Du den Report siehst, Ja. Da kommen keine Handlungsempfehlungen mit oder keine richtigen Handlungsempfehlungen. Was sind die next best Actions, quasi entsprechend beim nächsten Report weiter oben zu sein oder Mein Kind.

Mitzunehmen et cetera pp? Richtig. Das hat auch unterschiedliche Ebenen tatsächlich. Also ganz, ganz häufig, wenn ich jetzt einmal gucke, wie das eine große Mediaagentur beispielsweise macht. Wir sind da in verschiedenen Konstrukten, wo wir auch immer mal wieder dort in die Richtung andocken.

Und was Du da bekommst, ist ganz häufig eine Excel Tapete, das kann man ja auch in Powerpoint aufbereitet sein, aber mindestens eine Tabelle mit unterschiedlichsten KPIs aufgelistet. Manchmal hast Du vielleicht sogar noch eine Management Summary, wo dann die wichtigsten KPIs einmal wirklich bisschen hervorgehoben ist hervorgehoben worden sind. Und dann wird quasi über diese Liste gegangen, wird gesagt, ah ja, da und da haben gut und schlecht performt, ja, aber gut performt. Ah und nächstes Leid, ja, hier sind einmal alle unsere Handlungsempfehlungen aufgelistet. So.

Einfach komplett gebündelt. Ich bin Fan davon, genau das aufzubrechen. Heißt, an allererster Stelle, also 'n Reporting muss 2 Aufgaben erfüllen, einmal 1. Erfolgsmessung. Wir wollen eigentlich auf einen Blick sehen, wie Guthaben wird geformt und dann kleiner Insider dazu.

Warum ist das so? Zusätzliche Hintergrundinformationen einfach. Dann diesen den Haken wollen wir relativ schnell gesetzt haben. Und dann sollte eigentlich jedes Reporting 'n vollen Fokus darauf setzen, möglichst viele Empfehlungen abzugeben, was wir in Zukunft anders machen wollen. Was wollen wir verbessern?

Und da bin ich eigentlich immer ferner von, denn jetzt 1 light, die Handlungsempfehlung auszusprechen. Bedeutet, hier staffele ich immer ganz gerne nach heißt das. Fakt ist, wir gucken uns einen speziellen eine Anomalie in den Daten an, eine einen konkreten festgelegten Punkt in unserer Performance oder meinetwegen unserem Setup. Dann passend dazu das Learning nachgelagert und hier einfach mal Insights mit rangegangen. Warum ist das so?

Die die Person, die das die Person, die das jetzt lesen muss, der verständlich mitzugeben, was sind Informationen, die man benötigt, das nachvollziehbar zu machen, warum das wichtig ist. Und dann im Umkehrschluss auch zu sagen, das müssen wir jetzt auf Basis der Informationen, die dir jetzt die ich jetzt hergeleitet habe, konkret anders machen. Also eine dedizierte Empfehlung, dass jede Person, die dir jetzt raufguckt, ganzheitlich hab einem Slides sieht, zu dieser Handlungsempfehlung hab ich alle Informationen, die ich brauche, das eigentlich auch gedanklich für mich durchzudenken und zu priorisieren und dann gegebenenfalls auch abzusücken. Und das ist auch ganz, ganz wichtig, wenn's Stakeholdermanagement im Nachgang ging. Weil, weißt Du vielleicht selber, Du willst auch zu deinem Chef hochgehen, willst irgendwas umsetzen, weil Du vielleicht erweitertes Tracking brauchst oder zusätzliche Ressourcen für Creatives.

Ja, wenn der Chef nicht versteht, warum, dann wird das bekommen wir das halt beide nicht freigegeben. Und jetzt ist aber so, wenn man das aber sauber hergeleitet hat auf einem Slide und nicht nur die Empfehlung dort steht, sondern auch gebündelt mit der mit der entsprechenden Begründung und dem Insider dahintersteckt, dann ist das halt viel, viel besser nachvollziehbar auch noch intern. Jetzt machst Du das so, wie Du gesagt hast. Ja. Warum machen das aber viele andere nicht?

Als als Notwendigkeit sehen. Ich glaube, die haben diesen Hebel nicht erkannt, diese Wichtigkeit dahinter und was das eigentlich mit sich bringen kann. Also wenn Du als Dienstleister arbeitest, möchtest Du möglichst effizient sein. Das heißt, Du verdienst dann Geld, wenn Du für möglichst wenig Aufwand den gegebenen Auftrag erfüllst. Und 'n Reporting kostet im Endeffekt Zeit.

Heißt, das ist erst mal einen Hebel, wie Du mehr mehr Arbeit in das gegebende Projekt mit reingeben musst. Jetzt ist es aber so, dass das Reporting auch für dich potenziell einen langfristiger Umsatzhebel sein kann, 'n Mehrwerthebel, den Du den Kunden geben kannst. Und diesen gedanklichen Spagat bekommen so viele Leute eigentlich gar nicht hin. Da wird eher dann auf Effizienz geguckt, dass wir diesen Haken, ha, das Monatsreporting stieg mal wieder an, lass uns das mal fix fertigmachen. Oh, ein Glück hat der Kunde nichts gesagt, wieder 'n Monat gewonnen.

So. Ich seh das als Chance, die Sachen, die wir schon die ganze Zeit sehen, die wir verändern wollen, mal wirklich auf 10 bis 15 Slides zu bringen und 'n Kunden das mal sauber herzuleiten, dass die Person das auch nach innen tragen kann. Ja, aber nicht nur das. Ich mein auch, ich seh auch immer mal wieder Reportings, also intern, ne, dass das nicht über eine Dienstleistung läuft, sondern intern. Ja.

Und da ist es ja dann auch genauso, ne. Also da werden Zahlen die Ecke geschmissen mit, wir haben im letzten Monat übrigens 300 Leads gemacht und ganz viele in die rate eingetragen. Wir haben eine Bounce rate von und wir haben eine Click Through Rate von. Und wir haben übrigens eine Öffnungsrate von, also die Opening Rate und alle sind wir im Loop et cetera. Da wird mit einem Marketing Buzzword Bullshit Bingo gespielt.

Ist der helle Wahnsinn. Schön, dass wir den Status quo geklärt haben. Das hätt ich vielleicht entsprechend auch mir a selber rausziehen können und b vielen Dank für dieses Meeting, das hätte auch eine E-Mail sein können. Die Frage ist halt echt, was ziehst Du denn daraus? Und da hapert's ja an den meisten.

Ganz hoch. Ich mein, im Marketing arbeiten wir ja auch viel mit a b-Tests oder a b c-Tests oder a bis n-Tests, das Ganze mal auch wirklich darstellen zu können, was performt, was performt nicht. Und wenn ich dann entsprechend ein Reporting ziehe, dass Mail a besser performt hat als Mail b, dann könnten wir entsprechend da weitermachen und die nächste Iteration fahren und noch mehr und optimieren und hast Du nicht gesehen. Und da hapert's ja schon an den meisten, dass im im im Kopf dieses Verständnis nicht da ist, dass wir im Marketing halt auch einfach ein Trail and Error Verfahren haben. Das nennt sich halt einfach so, also Du versuchst und dann merkst Du was und Du reportest und Du schaust und dann, wie könntest Du was optimieren und weiter und rein und hast Du nicht gesehen.

Ich hab das jetzt auch in der letzten Zeit, grade kurz bevor wir gesprochen haben, in der letzten Woche sogar, hab ich 'n 'n Tool benutzt, was mein Chef und nicht mein Chef, sondern mein Chef Chef, also eigentlich der, den der Laden gehört, entwickelt hat und habe unsere E-Mails da reingeschmissen, unsere Newsletter da reingeschmissen in son Analysetool. Und dann hab ich mir die Analyse ziehen lassen. Und dann hat der gesagt, die KI, kommen wir gleich noch dazu, was also wie sieht dein Mailing aus? Was könnte man denn verbessern? So, dann bin ich da hingegangen, hab mir eine Kopie erstellt und hab eine Sache davon verbessert.

Eine Sache. Und dann bin ich die nächste Iteration gefahren und die nächste Iteration gefahren und die nächste und die nächste und die nächste. So, und als ich dann mal nach 2 Tagen fertig war mit was weiß ich, wie viel Iteration und wie viel Kopien und wie viel Verbesserung und Optimierung und bla. Und dann hab ich eine Mail geschrieben mit, hey Chef, so und so sieht's aus. Das hab ich gemacht, das hab ich getan, diese Iteration hab ich, das hab ich verbessert.

Und jetzt ist das das Ergebnis. Und von dem Ergebnis würde ich, damit wir beides zusammenschmeißen, weil so wie's am Ende aussah, so wie's die KI dann wollte, sah's halt einfach auch scheiße aus, muss man halt mal dazu sagen. Muss ja auch so, darf ja nicht nur für die Maschine sein, sondern muss ja auch für den Menschen sein. Und hab gesagt, ich würde gerne das und das zusammenschmeißen, damit das die, also das ist mein bestmögliches Ergebnis basierend auf das, was wir sonst machen plus das, was die KI dann mir ausgespuckt hat, also das Reporting am Ende, das hab ich zusammengeschmissen und so würd ich das gerne machen, wollen wir das mal so testen. Hatten wir vorhin, kurz bevor wir jetzt aufzeichnen, hatten wir noch 'n Meeting gehabt und sind das einmal komplett durchgegangen.

Alle Iterationen sind mir durchgegangen, alle Verbesserungsvorschläge sind mir durchgegangen. Das, was ich umgesetzt hab, sind mir durchgegangen, bla bla bla. Und am Ende hab ich jetzt ein Ergebnis, ich weiß jetzt, was ich machen muss und damit fahr ich jetzt erst mal. Ich schick dann die mail den Newsletter schick ich jetzt bald raus und dann guck ich wie die resonanz ist und das vergleich ich dann mit dem alten was wir vorher gemacht haben und dann geh ich halt so weiter step by step richtig gut aber das mach also ich hab mir halt die zeit dafür genommen jo Aber die, also viele nehmen die sich nicht mal, entsprechend auch mal was zu testen, zu reporten, zu gucken, was könnt ich denn machen? Ich mein, und da schließt sich jetzt der Kreis zu meinem Monolog.

Ich hab jetzt die KI da benutzt, weil auch mein mein mein Chef Chef hat ein KI Tool gebaut. Ich könnte mir doch jetzt eigentlich die Reportings, ich kann doch die Dateien mittlerweile, ich kann mir in Google, ich kann mir alles runterladen, hab eine Excel Tapete, bis haste nicht gesehen, schmeißt die in die KI und sagt, und jetzt mach mal. Mhm. Aber macht ja auch keiner. Also das hat jetzt unterschiedliche Ebenen noch mal.

Ich würd einmal ganz kurz auf auf den Step vorher eingehen, weil ich find das 'n sehr, sehr gutes Beispiel. Du bist ja quasi son bisschen als Marketingabteilungdienstleisterintern so, aber Du hast Ja. Direkten Draht zu deinem Chef. Das heißt, Du konntest mit mir zugehen und ihr seid das gemeinsam durchgegangen. Er war im Endeffekt die Person, die das Ganze dann final freigeben konnte und sagen kann, nice, passt mir so.

Jetzt stell mir vor, Du hast jetzt eine Agentur noch, die die das auf aufbereiten muss und das jetzt so an die weitertragt. Und die haben aber keinen kompletten Kontakt zum Chef. Du musst trotzdem noch zu deinem Chef gehen und das, was die Agentur aufbereitet hat, jetzt dort hintragen. Jetzt ist es so, das ist ja wie der fast stille Post und wer würdest Du nicht von 'ner Agentur enableed werden, das sinnvoll genauso wie Du's jetzt gut aufbereitet hast, auch weiterzutragen, dann entsteht da ja eine Kommunikationslücke. Und ich finde, das alleine zeigt schon, dass da 'n häufiges Missverständnis da ist, dass Agenturen das nicht begriffen haben, wie sie eigentlich ihre Stakeholder im Unternehmen selber enablen können.

Aber gut, dass Du das grade gesagt hast. Ich sag dazu immer, schön, dass Du's aufgegriffen hast, das ist für mich das stille Post Prinzip. Da sagt a sagt irgendwas rein, b ist nur der Mittelsmann, trägt's zu c. Ja, am Ende kommt da irgendwie Scheibenwischer Spritzwasserdüse bei raus. Dabei hat der ja gesagt, conversion rate ist scheiße.

Ja. Sonacht im Motto. Und und ganz ganz häufig ist es so, man möchte das dann lösen, indem man diese stille Post dann auflöst. Ich sag, ja, man kann natürlich 'n direkten Stakeholderbezug, also direkten Stakeholder Kontakt haben, indem man dann direkt mit dem Chef kommuniziert, mit dem das vorträgt. Ist ist eine Lösung, aber im Endeffekt, die Person hat ja auch gewisse begrenzt Kapazitäten, gerade wenn die Organisation größer wird.

Der viel bessere Weg ist, und dass es auch nachhaltiger auf Kundenseite ist, dann einfach den direkten Ansprechpartner zu eräbeln, dass wir als Agentur, wir als Dienstleister halt schon unseren Job gemacht haben, dass der direkte Ansprechpartner alles verstanden hat, was wir eigentlich umsetzen wollen und damit eigenständig zu seinem Chef oder zu den entsprechenden Verantwortlichen gehen kann. Das muss ja nicht unbedingt der Chef sein. Das kann ja auch die IT Abteilung sein, wo man jetzt Ressourcen einholt, weil man gewisses Tracking umsetzen muss oder vielleicht auch die Creative das Creative Department. Das ist ja ganz mannigfaltig. Aber auch die müssen verstehen, woher kommen wir überhaupt?

Warum ist das jetzt genau wichtig für unsere Arbeit? Aber wie wie machst Du das dann genau? Also bereitest Du das dann auf für den Dow, also für den dümmsten anzunehmenden User? Und und und ihr redet mal vorher irgendwie 'n paar Takt, ich mein, was man sowieso machen sollte. Und und dann bereitest Du es so auf in der Sprache, die er spricht oder die er dann auch versteht.

Ich mein, das muss jetzt nicht, ey Digger, ich küsst dein Auge, sondern. Ja. Wie wie bereitest Du das so auf, dass Du den Mitarbeiter, mit dem Du zusammenarbeitest, dass Du ihn so enablest, dass er das am Ende auch so versteht, wie Du es auch gemeint hast? Ja. Also das ist tatsächlich eine sehr gute Frage.

Ich würd jetzt nicht den Anspruch haben, dass ich darüber schon 'n automatisch Megabriefing für Kreationen oder für IT habe, aber aller mindestens, also ich brauch 'n gutes Verständnis für meinen Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin, ich muss wissen, was der oder die an Knowledge hat, das, was ich da auch schreibe, zu verstehen. Also das ist das ist eine sehr individuelle Entscheidung, ehrlich zu sein. Aber ganz, ganz wichtig ist, dass ich genau dieses Wissen habe. Also in in welche in welcher Einflugschneise muss ich hier kommunizieren, dass, wie gesagt, wie der Anspruch, die Person das intern weitertragen kann, selber intern präsentieren kann. Also eigentlich, diese Präsentation soll 1 zu 1 so genommen werden und kann von der Person so vorgetragen werden.

Einfach, weil sie's verstanden hat. Das ist das Wichtige. Und dazu gehört, wie Du's auch gesagt hast, einmal diese Scale. Wenn die Person halt noch nicht so richtig, was ich eigentlich nicht hoffe bei 'ner Marketing, bei den Marketingverantwortlichen, nicht so richtig im Thema ist, dann muss ich das entsprechend noch anders aufbereiten. Dann muss ich vielleicht noch mal 'n bisschen mehr Algorithmus erklären im Vorfeld.

Aber diesen Hebel, den hab ich ganz, ganz häufig bei dem Inside Teil. Ich hab ja gesagt, Fact Learning Recommendation, also Inside ist im Endeffekt der Teil für das Learning. Und da schließen wir son bisschen diese Spanne zu dem KI Thema, was Du grade gesagt hast. Also eigentlich kann man ja Reports mittlerweile ganz gut in die in eine in die KI einspeisen und dann wird im Endeffekt ausgespuckt, ja hier, das sind die Anomalien, die dir identifiziert haben. Guck da und da mal rein.

So. Das ist komplett fair. Zum Faktfinding herausragend. Ich würde auch sagen, sobald Du Fact und Inside rausgeschrieben hast, ist auch die KI relativ gut, die Empfehlung zu formulieren und sogar zu zu zu planen. So und dann vielleicht sogar schon Stakeholder mitzudenken und so weiter.

Und vielleicht sogar so zu formulieren, dass jede einzelne Person das auch entsprechend versteht. So, da kann die KI ganz, ganz viel abnehmen. Wo sie aktuell noch nicht gut ist, ist in der Interpretation, in der finalen, also vor allem in der inhaltlichen Interpretation. Rein auf Datenblick und wenn wir jetzt nach Best Practice agieren und wenn's irgendwie einen ganz klar, also wenn's keine Grauzone gibt in der Beurteilung, dann ist KI fein. Sobald's aber in Richtung Kommunikation geht zum Beispiel, heißt, ey, wir haben jetzt verschiedene Creatives, die unterschiedlich gut performt haben und wir haben auch unterschiedliche KPIs, die uns da einmal zu Rate ziehen können, dann wird es in der Analyse, in der Identifizierung von Bestperformern oder von Anomalien auf jeden Fall helfen, die KI einzusetzen.

Die Bewertung der Creatives, was dort passiert, warum hat ein Creative jetzt gut oder schlecht performt? Genau da haben wir potenziell 'n Hebel, wo wir noch wo wir als Mensch noch sehr wertvoll sind und wo wir auch dann wieder ganz, ganz wichtig diese wichtige Interpretation, diese nachvollziehbare Interpretation, damit das später auch jede Person im Unternehmen versteht, das das ist eine Sache, die wir liefern müssen. Und wo wir noch 'n inkrementellen Mehrwert zur KI aktuell haben. Aber könntest Du nicht Ich mein, wenn das jetzt so ist Ich mein, viele Reportings scheitern ja auch an dem an, also wie wir schon gesagt haben, an dem Verständnis, ne, Stille Postbetrieb, so. Dann scheitert ja auch also erst mal an dem Verständnis, dann dass vielleicht Daten fehlen, die Du noch gebraucht hast et cetera pp.

Ja. Kommt ja auch noch dazu. Und noch 'n paar andere Sachen. Du jetzt als Dienstleister, wenn Du 'n Reporting machst fürn Kunden. Ja.

Ihr macht ja 'n Meeting und setzt es auf. So, und dann wird da geschnaggelt, ne. Dann wird da einmal kurz runtergebetet, wer was wann wie wo, ne. So, die Präsentation, also ist jetzt grob runtergebrochen. So, dann wär die Präsentation gemacht, fertig.

So. Könnte man dann nicht eigentlich auch einfach für die Nachvollziehbarkeit, auch jetzt im Zuge von von von KI und so weiter, das so ähnlich machen, wie wir beide das jetzt machen. Wir unterhalten uns jetzt darüber. Das Ganze wird aufgezeichnet. Ich habe ein Transkript, das wird ja dann in eine Zusammenfassung gepackt.

Das gibt am Ende dann auch noch, also es wird in eine E-Mail gepackt. Hier hast 'n Link zu der Aufzeichnung. Hier hast Du noch das Transkript. Hier hast Du die Zusammenfassung. Hier hast Du die Next best actions.

Hier hast Du noch jenes Selles hast Du nicht gesehen. Ab zum Chef, so kannst Du das jetzt präsentieren. Also das Package. Einhundert Prozent, das würde gehen. Also da da bin ich sehr sicher, dass das Game.

Ich würd's noch mal doppelt checken, glaube ich. Ja, also ich mein, dass jetzt am Ende kein Kuchenrezept rauskommt, das sollte hoffentlich klar sein. Aber aber Du weißt, was ich meine. Also ich mein, das ist ja nichts anderes als das, was wir jetzt machen. Am Ende ist ist ist ich ich lass mir ja auch von unserem Podcast, ich lass mir eine Zusammenfassung, also ich hab das Transkript, lass mir eine Zusammenfassung machen, guck da noch mal drüber.

Ich könnte mir Bulletpoints erstellen lassen. Ich könnt mir Grafiken mittlerweile darüber erstellen lassen. Da gibt's auch entsprechend KI, die das kann. Notebook l m oder es heißt ja dann bald irgendwie Google Notebook oder so ganz neu. Das kann das alles Menschenmögliche auch noch mal aufbereiten.

Ich mein, Du musst halt gucken wegen Zahlen, Daten, Fakten, wegen der KI und Datenschutz und hast Du nicht gesehen. Aber ich sag mal, lassen wir mal Datenschutz und so weiter mal komplett außen vor. Es würde funktionieren und könnte ja auch wirklich den Leuten helfen zu verstehen, wie ein Reporting überhaupt aufgebaut ist, wo die Zahlen herkommen, was die Zahlen aussagen, wie man die Zahlen optimieren kann. Weil die KI, auch wenn sie momentan ja nur, ich sag mal, generativ ist und noch nicht nicht auch nicht so denken kann und die Emotionalität nicht hat und wir Menschen immer noch den Vorteil haben, aber grade bei diesen Analysesachen oder bei der Recherche kann es ja eigentlich wunderbar helfen. Ich mein, ich hab mir auch mal sagen lassen, liebe Grüße an der Stelle an Jan Frederik Ahrens von Statista, wenn Du's hörst, wenn Du's Statista hat mittlerweile 'n Tool, was Du anflanschen kannst an Langdog, an ChatGPT, an Hassnet gesehen.

Also So. Und dann kannst Du da sagen, gib ihm mal die Statistik zu labererababa, hast Du nicht gesehen? So nach dem Motto, warum hat eigentlich jeder Zusatzdienst mittlerweile ein Plus hintendran geklatscht? Gib mir da mal eine Statistik zu. Und dann geht Statista Plus, aha, geht dann dahin und macht über ChatGPT oder Lenkung und und Du kriegst die Statistik mit Quelle.

Mega. So. Und wie kam ich jetzt dahin? Ich hab grad den Faden verloren. Genau, wegen wegen wegen der wegen der Glaubwürdigkeit und auch wegen der Nachvollziehbarkeit.

Und Du hast dann quasi eine 1 seriöse Quelle, die Du auch noch mit angeben kannst bei dem Reporting. Wo kommen die Zahlen her? Wie sind die Zahlen im Vergleich zu et cetera pp? Würde ja alles funktionieren. Einhundert Prozent.

Also sobald sobald Du 'n funktionierendes Transkript hast, wo Du sämtlichen Kontext mit eingeladen hast, alle deine Gedanken reinspeichern konntest, dann ist die Aufbereitung zweitrang ehrlicherweise. Also das kann das kann dann jedes Tool übernehmen. Der Kontext muss natürlich auch erst mal entstehen, ne. Also ganz klar, wenn wir jetzt einmal noch mal zusätzliche Informationen, zusätzliche Quellenangaben, Belege und so weiter noch mal mit unter untermalen möchten oder mit reinspeisen möchten, dann ist genau sone Anbindung an Statista ja super sinnvoll. Oder meinetwegen auch, das kann ja auch UGov sein oder so was, was weiß ich.

Also alle Marktforschungstools da draußen, die uns irgendwie noch mal als externe sinnvolle Daten zur Verfügung stehen. Wir arbeiten ja fairerweise zu 95 Prozent, 99 Prozent sogar mit unseren Accountdaten. Also wir wollen ja innerhalb des Accounts sinnvolle Optimierungen angehen und im Endeffekt, der Bezug ist eigentlich immer oft von der Plattform selber. Ich würd sagen, es gibt sicherlich mal Cases, wo das dann zur Interpretation speziell helfen kann. Also der Anomalie finden wir ja weiter in unseren Daten.

Die Begründung und der Inside, der kann aber über auch eine Quelle erklärt werden. Genau das meinte ich. Genau das meinte ich. So, fair. Und da da muss man sagen, also wie wie funktioniert eine KI, wenn Du genug Informationen eingespeist hast von dem, von der sie sich im Endeffekt die die Anomalie erklären kann und auch eine Herleitung daraus zieht, desto besser wird es.

Ich bin ja als Mensch auch nur eine Ansammlung von meinen eigenen Erfahrungen und beziehe ja beziehe mich ja auch auf 'nem Fundus von Situationen, in denen ich unterwegs war, wo ich ähnliche Sachen erfahren habe oder wo ich sage, ah okay, so hat es bei anderen Kunden gegeben, dann falsch schon funktioniert. Und demnach würde ich sagen, ist das ja ja durch durchaus vergleichbar. Ich würde aber sagen, ich bin ich bin noch besser als Statista, ne aktuell als Kontextfinder. Aber guck nicht. Wie lange noch.

Irgendwie lange noch. Ich mein, Du sitzt da auch in Hamburg, oder? Ja, genau. Also die sitzen gar nicht so weit weg von mir zu Hause. Also ich sitz quasi auch in 'ner Neustadt.

Es ist fußläufig 100 Meter, glaub ich, oder so. Also Ich war einmal bei denen. Die haben ja diesen Riesenklotz da. Ja, ja, ja. Der Konto.

Genau. Da war ich war einmal da gewesen. Und als ich davor schon dachte ich, oh Gott, was ist das fürn Bunker. Und dann gehst Du da rein, ist aber schon cool da oben. Also das ist schon ist schon richtig nice gemacht.

Haben wir allerdings erst mal 'n Eingang gesucht. Nein. Wenn wenn Du falsch abbiegst, bist auf einmal im Kellertheater dort. Das auch nicht. Ach so, das das wusste ich.

Ich bin, ich weiß gar nicht, wo ich war. Auf jeden Fall, das ist ja alles so etwas gülden und glänzend dadrin. Das sieht schon sehr pompös aus. Ja, Du. Ne?

Das ist auch immer schick. Harald, Glööckler hätte seinen Spaß dran. Es ist ja alles sehr pompös. So. Nur der.

Bitte? Nur der, sag ich. Aber nur der. Gott, oh Gott, oh Gott, wir driften ab. Aber Du hast ja auch gesagt oder das war ja das, wo wo wir auch drüber mal gesprochen haben.

Ist denn bezieht der der Claim, den wir gesagt haben, Marketing Deutschland reportet falsch. Ja. Bezieht der sich jetzt auf das, dass wir oder dass dass alle oder viele keine wirklich Next best Action oder irgendwie Optimierungsvorschläge et cetera da hinten dran flanschen? Oder haben wir auch ein ganz anderes Problem, was jetzt die Herleitung der die Herleitung angeht oder auch eine Missinterpretation von diversen Kennzahlen? Sehr guter Punkt.

Also auch das, ich bin ja mehr Fan von Ebenenreden, ne, auch das hat mehrere Hab ich gar nicht gemerkt. Also ich glaube, also zum einen der große Fokus auf die Erfolgsmessung, der zu große Fokus aus meiner Sicht, der steht uns auf jeden Fall im Weg. Da wird zu viel, also zu viel zu großer Teil des Reportings ist im Endeffekt dann die Erfolgsmessung und dann irgendwie die kurze Erklärung dafür oder die riesen Exit Tabelle, die das irgendwie noch mal herleihen soll. Das muss man viel schneller abhaken, weil am Ende, wir wollen uns ja nicht mit der Vergangenheit beschäftigen. Wir wollen ja wissen, wie wir wir das besser machen können.

Aber trotzdem die Vergangenheit verstehen. Das ist ganz wichtig. Das ist der 1. Punkt. Der 2.

Punkt, der mir immer wieder auffällt, ist, wir gucken uns KPI, nicht KPI's an, das ist auch 'n Aspekt, aber wir gucken uns Aspekte von Kampagnen an, wo wir gar keine Empfehlung rausziehen. Heißt, wie häufig sehe ich, dass ich in 'nem Reporting eine, beispielsweise auch bei Meta Kampagnen, so, eine Aufschlüsselung der Kanäle habe. So. Mhm. Ist komplett irrelevant, wie wie hoch der Anteil von Facebook oder Instagram oder im vom Audience Network von meinen Kampagnen ist, wenn ich daraus keine Ableitung mache, die mir potenziell weiterhilft.

Weil rein faktisch kann ich die die Kanäle kaum noch mehr ausschließen und es wird mittlerweile extrem viel konsolidieren, was die ganzen Placements angeht. Demnach, solange da keine Empfehlung rauskommt, muss ich das auch nicht reporten. Das ist quasi unnötiger Klatter, der das Reporting größer macht und von den von der Relevanz wieder ablenkt. Also oder beispielsweise auf, was ist wenn, also ich guck mir jetzt an die die die Geschlechteraufteilung. Was ist der Share von Männlein zu Weiblein in unseren Kampagnen?

So. Was was also so wenn ich da keine Empfehlung rausziehe und mir nichts für meine Aussteuerung hilft, dann muss ich das auch nicht reporten. Das heißt, ich reporte nur das, was mir wirklich eine konkrete, wo auch eine konkrete Empfehlung daraus entsteht. Das ist ganz, ganz wichtig und das machen ganz viele falsch. Und dann kommen wir son bisschen zu dem Punkt und da sind wir son bisschen auch auf dieser Erfolgsmessungsebene, auch da wird falsch drauf geguckt.

Also ich bin 'n großer Fan von der Differenzierung zwischen Erfolgs KPIs und Support KPIs. Und wenn ich auch mit ganz vielen Mediaagenturen da draußen rede, die sind noch zu weit weg vom Lower Funnel. Da werden Kampagnen halt nicht nach dem nach der größtmöglichen Effizienz bewertet, sondern nach dem größtmöglichen Effekt. Heißt, die schauen teilweise, wir haben eine, 1, es kann ja auch eine Traffickampagne sein. Lass lass uns jetzt mal, ich würde nie eine Traffickampagne schalten, das ist eigentlich rein aus Performance Sicht ineffizient.

Aber wenn wir über eine Traffickampagne reden und die wird reportet, dann wird da ganz, ganz häufig die CTR Zugriff gezogen. Und gesagt, guck mal, was wir für eine geile CTR haben, lasst lass davon mehr machen. Jetzt wird jetzt ist aber eigentlich gar nicht das Ziel, also die CTR ist ja nur ein Aspekt von 2 2 Aspekten, die Einfluss auf die maximale Anzahl an Klicks in der Kampagne haben. Wir wollen ja für eine Erfolgsmessung immer einen Cost per haben. Wir wollen ja gucken, dass der Cost per Klick dann möglichst niedrig ist, die maximale Anzahl an Klicks zu generieren.

Aber Einfluss aufn Cost per Klick hat er jetzt nicht nur die CTR, sondern auch, wie teuer kaufen denn idealerweise überhaupt die Impression ein? So. Und genau diesen Aspekt, den haben ganz, ganz viele Leute nicht aufm Schirm, weil sie sich son bisschen an diesen aufhängen, die vielleicht 'n bisschen bewusster sind. Und dann hattest Du auch schon ganz häufig, auch mit größeren Mediaagenturen, wo wir dann als Meta am Start waren und dann war da meinetwegen eine Traffic Kampagne, weil sich die Mediaplanung durchgesetzt hat und wir die geschaltet haben. Und wir sehen schon, dass in unseren Ads der viel günstigere Kost per Klick ist und dann wird aber trotzdem auf die bei irgend 'nem, weiß ich nicht, Mobile Programmatic Anbieter oder so was drauf geguckt.

Und dann hast Du dann eine geile CTR, was die aber übersehen ist, wie teuer das CPM Initial ist, den sie wo sie den sie da eingekauft haben. Und dass der CPC und die Anzahl der Klicks, die aus dem in der heutigen Geld sind, viel, viel geringer sind. Und der CPC dadurch wird Leute teurer. Und diese Diskrepanz, da muss man auch bei ganz, ganz vielen Reportics ansetzen, erst mal Erfolgsmessung grade zu ziehen, worauf's überhaupt ankommt. Ja, ja, dann stellt sich mir aber dann gleich schon wieder die Frage, wenn die das doch alle so machen, was läuft denn dann da schief?

Ich mein, was hat dich denn dazu verleitet, das anders zu machen? Das liegt die anderen. Ja, also fairer Punkt. Es liegt son bisschen, glaub ich, an an meinem oder unserem Naturell, dass wir 'n bisschen mehr Unternehmensberater sind als klassische Performanceagentur. Also bei mir geht's immer Businesserfolg.

Ich hab nur dann, also ich sehe das Projekt nur als dann erfolgreich, wenn der Kunde einen drastischen Mehrwert aus unserer Dienstleistung auszieht. Und das korreliert immer aus meiner Sicht Umsatz beziehungsweise sogar mit Gewinn. Heißt, unser KPI, wo wir eigentlich immer raufgucken, ist inkrementeller Gewinn durch unsere Arbeit. Und da würde ich eigentlich nie aufhören und sagen, ah, guck mal, was wir eine für eine geile CTR haben. Guck mal, was wir für eine geile Conversion Rate haben.

Bei mir geht's auch nicht einen Cost per Order. Bei mir geht's darum, dass der Gewinn roas möglichst hoch ist, also der Return Net Spend. Und ich glaube, da hören ganz, ganz viele klassische Marketer und ganz, ganz viele Performance Marketer auch einfach auf, weil da ihr Tanzbereich endet. So, die gucken sich einfach die Daten an. Ich sollte auf Traffic optimieren, ah, geile CTR, die CTP CCC sieht nicht so gut aus, aber ich möchte ja 'n guten guten Report abliefern für meinen Kunden.

Das heißt, ich leg den Fokus auf auf diesen KPI. So. Ganz, ganz häufig eine Mechanik, aber das das mag dir kurzfristig bei einem unerfahrenen Ansprechpartner irgendwie weiterhelfen Und auch der unerfahrene Ansprechpartner wird es an den unerfahrenen Chef irgendwie weiter liefern und der steht auch gut da, aber dem Unternehmen ist dabei nicht geholfen. Und das ist dann meistens nicht unser Anspruch. Und das war auch son bisschen, ja, son bisschen auch der Antrieb, warum ich quietbröt irgendwann gegründet habe.

Ja, aber ich mein, gehen wir noch mal auf die einzelnen auf die einzelnen Punkte ein. Ich mein, Cost per Klick CPC, ja, was kostet was kostet mich das, wenn also was was was kostet das das Unternehmen, wenn irgendjemand draufklickt? So. Ja. Klassisch Werbeanzeige Google oben, ne, wenn ich drauf klicke, das kostet keine Ahnung, Euro fuffzig.

So. Sicher. Irgendwie so was. So. Nur mal so zur Info.

Ja. Click, hilf mir da grad noch mal CTR. Click ist, wenn jemand geklickt, also wie viel Leute bekommen, wie viel Leute sehen es und wie viele Leute klicken? Genau, klickt klickst durch impression mal 100. Genau.

So. Hatte grad auch schon 'n kleinen 'n kleinen Knoten im Hirn. Genau. Alles gut. So, das ist das ist die Klick Through Rate, so.

Und jetzt will aber ja doch, eigentlich will ja und und und das find ich dann grad 'n guter Ansatz, will ja der Chef sehen, was hab ich denn eingenommen anhand der Werbung? So, ich will ja Geld haben, so. Ne, also wir wir müssen ja Friedrich Merz glücklich machen, so. Also müssen wir ja Gewinn erzielen, weil darauf werden ja dann Steuern bezahlt und wir wissen ja alle, wir brauchen Kohle. So.

Deswegen ist ja, also wie viel Geld hab ich, also wie viel Geld krieg ich zurück oder was ist mein Einsatz oder was, ne? Ne? Ja. Gott, wie erklär ich's denn auf, wie erklär ich's denn richtig? Was ist das, was Du rausbekommst aus deinem Geld?

Danke, genau. Das was was ich rausbekomme aus dem Geld, was ich eingesetzt habe für die Werbeschaltung. So. Und das das ist ja eigentlich die Zahl, die ich ja brauche. Ich mein, ich kann so viel Werbung schalten, wie ich möchte.

Wenn daraus kein kein Umsatz entsteht Ja. Hab ich ein Problem. Weil dann dann steh ich vorm Arbeitsamt, dann darf ich eine Nummer ziehen und darf dann ganz lange warten, bis ich den Antrag ausfüllen darf für Arbeitslosengeld 1. Und das ist doch das Problem. Und deswegen ist doch auch die, ich mein, die sagt aus, och, gucke mal.

Wir haben so viel Impressions, wir haben so viel Klicks gemacht. Klick, wunderbar tolle Wurst. Aber wie viel wie viel Return on adspend dann kam, das sagt dann am Ende keiner, weil das kann ja dann scheiße aussehen, weil nur weil ich klicke, heißt ja noch lange nicht, dass ich kaufe. Absolut. Also bin, also ist ist die Kennzahl, die kann schön sein, die sagt da mir ja noch gar nix aus über die eigentliche Performance von allem.

Einhundert Prozent. Und deswegen bin ich auch, ich hab ja eingangs mal erwähnt, dass ich differenziere zwischen Erfolgs KPIs und Super KPIs. Genau. Erfolgs KPI, ganz klar HoaAS Gewinnrohrs im besten Fall. Und CTR, die kann uns ja helfen, das Ganze zu verstehen.

Wenn der HoAS beispielsweise schlecht ist, wenn wir nicht genügend Sales generieren, dann kann mir ja auch eine CTR bei mir helfen. Ist es ist es vielleicht so, warum weil die Leute nicht klicken? Ist mein Werbe mein Werbemittel vielleicht nicht stark genug? Vielleicht ist die dann gut oder schlecht? Wenn's schlecht ist, ah okay, dann kann ich genau da ansetzen, hab 'n Inside, der mir jetzt wieder hilft, herzuleiten.

Ah okay, darum performen wir mich gut, da müssen wir ansetzen, uns besser zu machen. Oder halt andersrum, sorry, wenn ich dich da unterbreche oder andersrum, ich hab ich hab 'n CTR, der ist geil, weil die Werbeanzeige geil ist. Dann hab ich aber irgendwo 'n Medienbruch hintendran und und ich hab keinen keinen. Weil irgendwo bricht's dann ab. Ja.

Ja, keine Ahnung. Die Seite sieht komplett anders aus als die Werbung oder die der Sprechstile auf einmal anders oder, oder, oder. So, das heißt, ich hab da schon mal 'n guten Indikator. Ich geh sogar noch weiter. Ich geh noch weiter.

Das ist auch 'n extrem gutes Beispiel von dir. Ich, der der Schritt weiterhin nicht gehen würde, wär sogar, ey, was ist, wenn wir sogar genügend Sales generieren? So. Wir wir generieren massig Sales, aber der der Return on Ads Bände scheiße, wir generieren keinen Umsatz dadurch. Einfach, weil vielleicht dann der Algorithmus grade sich eingeschossen hat und er optimiert jetzt irgendwie auf niedrigmargige Produkte.

So. Oder das. Und auf einmal haben wir haben generieren wir vielleicht sogar Umsatz, aber dann vielleicht keinen Gewinn dadurch. Auch solche Sachen müssen mitgedacht werden und da hören viele Marketer zu früh auf. Und ich kann dir sagen, je kleiner das Unternehmen ist, desto größer wächst die Verantwortung aufs Marketing, auf eine einzelne Person im Marketing und desto eher ist die Person sich genau dessen bewusst.

Je größer das Konstrukt ist, desto mehr verwässert das, desto weniger Verantwortung liegt auf 1 Person und desto weniger wird genau auf solche entscheidenden KPIs geschaut. Weil am Ende wird man dann auch nicht nach dem Also ich würd sagen, 'n CEO wird immer gucken, ja, was hat's an Umsatz gebracht? Davon liefern die liefern nix, also weg damit. Je weiter man entfernt ist von dieser genau von dieser kritischen Frage, desto eher wird genau dieses KPI Wischiwaschi stattfinden. Du hast eine Sache gesagt, die möcht ich grad noch mal auf aufdröseln.

Für diejenigen, die's vielleicht nicht wissen, ich seh nämlich immer wieder welche, die's nicht wissen. Umsatz ist kein Gewinn. Ganz wichtig. Nummer so zur Information, ja. Gewinn ist Einnahme minus Ausgabe.

Wenn das gut ist, ist es 'n Gewinn. Wenn das schlecht ist, ist es 'n Verlust. Also steht da vor vor dem Betrag minus oder 'n Plus. So. Umsatz ist einfach nur, was hab ich denn an Geld umgesetzt?

Sind die Ausgaben aber noch nicht berücksichtigt. Nur mal so zur Information. BWL. Nur mal so. Glaub, das ist nicht mal BWL.

Das ist fast, aber ist, ist ja irgendwie angekommen. Ja, das ist wirklich bei vielen noch nicht angekommen, ne. Grade weil Du gesagt hast, vielleicht mach ich Umsatz, aber ich mach keinen Gewinn. Und ich ich seh jetzt schon den ein oder anderen Hörer damit Fragezeichen aufn Kopf, wie ich mach Umsatz, aber keinen Gewinn. Wie geht 'n Titel?

Ja, wenn, so wie Du gesagt hast, der Algorithmus halt sagt, die Werbung wird ausgespielt auf oder schießt sich ein auf niedrigmagige Ich hab noch nie dieses Wort benutzt, niedrigmagige. Gott ist das schwierig. So, auf Produkte, die wenig die wenig Gewinn erzielen, so. So. Dann dann kann ich Umsatz machen, aber wenn ich halt entsprechend, wenn wenn mein wenn mein Werbebudget halt entsprechend hoch ist, ich ganz viel Werbungschaltung und Geld raus haue, haue, da kann ich so viel Umsatz machen, wie ich will.

Wenn allerdings die Werbung teurer ist als der Umsatz, den ich mache, habe ich immer noch 'n Verlust. Ja. Ja. Deswegen muss man halt gucken, wo wo pegelt sich das Ganze ein? Ist es vielleicht dann doch besser, wenn ich die Werbung mal zurückfahre, damit sich der der ganze Kleideradatsch verkauft, aber ich weniger Ausgaben hab, weil dann mach ich Gewinn.

Weil wenn das nämlich so ist, ich zeig das grad mal andersrum in die Kamera, liebe liebe Hörer, ihr könnt's jetzt nicht ihr könnt's jetzt nicht sehen, aber ne. Also wenn die Ausgaben höher sind als als der Umsatz, den ich mach, dann ist das halt schwierig. Einhundert Prozent. Ich versuch das mal so einfach wie möglich darzustellen für diejenigen, die's vielleicht nicht wissen, ja. Deswegen kann's auch gut sein, wenn man die Werbung zurückfährt.

Dann ist vielleicht die schwächer, hab auch entsprechend weniger Impressions, aber ich mach komischerweise auf einmal mehr Umsatz oder oder ich mach mehr Gewinn für den Umsatz. Bevor sich jemand fragt, warum ist mein Reporting so scheiße, aber die Zahlen so gut. Das kann komplett sein. Und genau solche Sachen würden wir halt in 'nem guten Reporting auch identifizieren und sagen, ah okay oder zumindest einmal als These aufstellen und dann kann daraus ja 'n konkreter Fahrplan werden, indem wir dann vielleicht verschiedene Thesen priorisieren, die wir dann immer ausaustasten. Und dann sind wir potenziell auch wieder beim AB-Testing.

Das kann sich ja auch ganz, ganz viele Bereiche beziehen. Das wollt ich grade sagen. Und dann am Ende machst Du halt wieder die nächste Iteration, machst das AB-Testing, ne. Und da verschiebst halt mal son bisschen die Werbung hin zu den, oder lässt den Algorithmus noch mal neu machen, wie wo schießt die sich ein. Du gehst auf 'n anderes Produkt, Du gehst auf eine andere Dienstleistung et cetera pp.

Richtig. Ne, und ich sag mal so, Link, also anders ausgedrückt, LinkedIn Werbung, wenn jemand sich auf LinkedIn Werbung versteift, ist halt nun mal die teuerste Werbung. Also da kannst Du auch eine geile CTR haben, aber wenn Du da fürn CPM auf einmal 50 Euro zahlst, puh, dann stinkt da unglaublich irgendwann auch gegen Meta. Ja. Also nur mal für diejenigen, die's finden, CPM, Kosten per Mill.

Also es hieß damals der Tausendkontaktepreis. Der TKP. Genau, der TKP auf Deutsch. Das hatt ich damals noch, wo ich im im im in 'ner, beim Reiseveranstalter tätig war und musste da musst Du da früh die Broschüren. Was ist denn unser TKP?

Gott. Ja. Im im in nach der Digitalisierung, die wir noch nicht haben, heißt das Ding CPM. So. So zur Information.

Also Du haust am besten in die in die Shownotes eine kleine Legende mit den verschiedenen KPI Abkürzungen. Ey, wir haben wir haben so viel KPIs genannt und so viel so viel Abkürzungen da reingehauen. Eigentlich müsst ich, ich lass mir von der KI dann bei bei dem Transkript, bei der Zusammenfassung noch 'n Glossar schreiben oder so was, glaub ich. Sehr gut, ja. Dann haben wir nicht, ich ich reporte das ja hier, also weißt Du, und kann dann gleich doch das Großteil dahintersetzen.

Sehr gut. Macht das exakt so. Aber was ist denn, mal anders gefragt, was ist denn, bevor ich zur Abschlussfrage komme, was ist denn, wenn jemand zu dir kommt? Ja. Gibt ja bestimmt auch manche manche Kunden, die zu dir kommen, die die die von 'ner anderen Agentur kommen.

Was ist denn so das das schlimmste Reporting, was Du bisher gesehen hast in deiner momentanen Laufbahn? Das schlimmste Reporting? Das das Also sagen wir so, ich glaube, das schlimmste Reporting ist jetzt gar keine große Excel Tabelle oder so was, wenn man sich irgendwie dran gewöhnt hat. Ich finde, das schlimmste Reporting sind missleading Reportings und man fing auch als Powerpoint, die an die beim Kunden gesetzt sind, die man nicht umwerfen kann. So, ich bin Fan davon, wenn ich was sehe, was nicht effizient ist, was nicht zielführend ist vor allem, dann will ich das ändern.

Und wenn ich beispielsweise von 'ner größeren Mediaagentur mal irgendwie 'n Reporting übernommen habe, das haben wir tatsächlich fürn größeren Autohersteller, da ist es so, da hat einfach EU vorgegeben, dass das Reporting genauso strukturiert sein muss. Und da sind irgendwie, 'n Viertel davon kann man schon verwenden, der andere ist einfach Kladderer Dutch, den man nicht den man nicht benutzen muss. Und das ist einfach nur eine Auflistung von KPIs, wovon wirklich nur 'n Viertel aussagekräftig und sinnvoll ist. Und da muss ich schon sagen, das das wurmt mich dann. Also wenn wenn man das dann auch wirklich gar nicht anfassen kann und gar nicht optimieren kann und gar nicht verändern kann.

Die EU gibt 'n Reporting vor. Die EU, denn also der der das das E-Mail-Team quasi, das übergeordnete Team. Ach so, ich dacht schon, ich dacht schon, da wird von der EU reguliert. Am Inner ist eine Bürokratiein Reinform. Weißt Du sowieso schon, hä?

Weiß ich ja nicht, wenn Du ISO zertifiziert bist, ob Du dich da irgendwie noch mal 'n fertiges Reporting in eine Richtung diffamusst, aber I don't know. Ach, diese ISO 27001 Zertifizierung, wo Du jedes Jahr dann den ganzen kleinerer Dutch machen musst, wo dann da irgendeiner, da kommt dann irgendeiner ins Büro fürn paar Tage und liest sich dann alles durch. Du musst ja alles Menschenmögliche reporten, am Ende sogar noch die Schuhgröße oder so was. Und dann kriegst Du deine ISO Zertifizierung wieder für ein Jahr. Mein Lieber, man kann's auch kompliziert machen.

Also das ist echt nicht mehr feierlich. Alles für Trust Elemente. Ja, nennen wir's mal Trust Elemente. Wir nennen's Trust. Hauptsache, ja, wunderbares Reporting ist voller Trust.

Ey, geil. Ich hab 'n richtig gutes richtig gutes CPR, richtig, also Trust ist pur. Super. Und also Reporting ist 'n Trust Element, würd ich sagen. Zumindest hast Du, mach machst Du das anders und ich geh davon aus, dass das dann ein Trust Element ist, weil ich geh ja mal auch davon aus, dass ganz viele Kundinnen und Kunden von dir zufrieden sind, weil ansonsten wird's auch nicht mehr existieren, da wär dein Reporting auch scheiße.

Also Der war. Also nur mal nur mal so. Also kommen wir mal an der Stelle, mein lieber Hans. Wir könnten eigentlich noch Stunden reden. Ich glaube, wir machen noch eine 3.

Folge, eine 4. Folge, eine 5. Folge, oder? Sollen wir's regelmäßig ersetzt. Oh, da hab ich auch schon wieder eine Idee für nächstes Jahr sogar schon.

Na guck mal. Reden wir mal auf Camera. Aber jetzt erst mal die Abschlussfrage. Mein lieber Hans, wir haben jetzt ungefähr 45 Minuten mit 'n paar Ausschweifern über Reportings gesprochen. Wie macht man's?

Wie macht man's nicht? Warum macht's eigentlich fast jeder falsch? Und was für eine Kennzahl ist denn gut und welche brauchen wir eigentlich nicht, aber sie ist einfach da. Also Support KPIs und Erfolgs KPIs. Wir haben das Ganze auch mal son bisschen oder Du hast das son bisschen differenziert.

Was sind denn so deine 3 Basics, die Du bei einem Reporting machst, wo Du sagst, die macht eigentlich fast sonst keiner? Und das wäre so dein Rat, das einfach mal zu tun. Also fast keiner würd ich halt nicht sagen, aber machen zu wenige. Also Nummer 1, definiere einen einzigen Erfolgs KPI. Was ist der ausschlaggebende Punkt, dass Du Erfolg hast?

Dass Du auch meinetwegen, wenn Du jetzt Marketingverantwortlicher bist oder Marktverantwortlicherin, dann wie würdest Du quasi oder frag deinen Chef, frag deinen Vorgesetzten, wie würdest Du Erfolg definieren, wenn diese Kampagne durch ist? Und das Übertrag aufn KPI. Dann hast Du die, also dann ist dieses Spannungsfeld schon deutlich entspannt und Du kannst dich genau darauf fokussieren und wirklich alle Empfehlungen danach ausrichten. Das ist das als Basis schon mal. Dann als Tipp würd ich immer mitgeben, einfach auch mal 'n bisschen so in die Richtung zu starten, Hake die Erfolgsmessung einmal relativ schön ab, geh dann sehr schnell in die Handlungsempfehlungen rein.

Also und hier ganz einfache Übung, damit mal anzufangen, würd ich immer sagen, was ist eine Änderung, die Du schon immer mal vornehmen wolltest an der Kampagne? Was ist eine Sache, die Du sagst, ah, eigentlich würde ich das mal irgendwie pushen? Das schreibst Du einmal als Empfehlung schon runter und jetzt machst Du das rückwärts. Also Du ziehst zusammen das Herz fährt son bisschen von hinten auf und sagst, okay, was sind jetzt Daten, die das gegebenenfalls unterstützen können? Wo ziehe ich jetzt im Endeffekt eine Begründung raus, zumindest eine These aus wirklich nachvollziehbaren auch 'nem nachvollziehbaren Datensatz und bringen das alles gebündelt auf einen Slide.

Und dann logischerweise den Inside passend dazu, der das mal kurz erklärt und diese beiden Dinge zusammenführt. Ich glaube dann, wenn wenn Du das mal als Übung gemacht hast, hast Du schon mal 'n Ansatz gemacht Ansatz gestartet, wo Du dann nach hoch nach das reproduzieren kannst und auf einmal für 2, 3, 5, 10, 15 verschiedene Handlungsempfehlungen durchdeklinieren kannst. Und dann hast 'n gutes Reporting als Basis. Und dann die 3. Sache ist, guck auf dein Reporting.

Wenn Du irgendwas reportest, wo keine konkrete Empfehlung oder keine konkrete konkrete Handlung draus entsteht, Raus damit. Mein lieber Hans, das war das perfekte Schlusswort an der Stelle, würd ich mal sagen. Deswegen sag ich an der Stelle, vielen lieben Dank, dass wir mal wieder miteinander sprechen konnten. Danke, danke, danke. Danke dir, Kevin.

An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer. Wie sieht's denn bei euch aus in den Unternehmen und in Reporting Marketing Land? Wie reportet ihr? Reportet ihr eigentlich überhaupt? Und wenn ja, was sind denn eure Haupt KPIs und was könnte man vielleicht bei dem ein oder anderen Reporting verbessern?

Schreibt's doch mal gerne dran. Ganz transparent, grad, wollte ich schon sagen, ganz transparent. Und ihr könnt's auch anonym machen, komm ich gleich dazu. Entweder ihr schreibt's unter eurem Klarnamen in einem LinkedIn Kommentar oder auch unter Podcast d e, Spotify oder Youtube in die Kommentarspalte oder ihr schreibt's auch mal gerne anonym per E-Mail an Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Ich verspreche, ich werde auch nichts verraten.

Wir werden's dann anonymisiert behandeln. Das soll's an der Stelle einmal gewesen sein. Ich würde sagen, wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.

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