Make it big! Wie E-Commerce 2026 wirklich wächst. Mit Sabrina Kraft - Folge 296
Worum es geht
In dieser Folge spreche ich mit Sabrina Kraft darüber, wie man im E-Commerce wächst, profitabel bleibt und gegen die Big Player besteht. Sabrina bringt 15 Jahre E-Commerce-Erfahrung mit, hat Unternehmen mit über 100 Millionen Online-Umsatz skaliert und ein eigenes KI-Tool für Markt- und Wettbewerbsanalyse entwickelt – und sie hat das Buch „Make it big" geschrieben, das uns als roter Faden dient. Wir reden über den Einstieg über Amazon als Plattform und den Absprung zum eigenen Shop, über Influencer- und Affiliate-Marketing als Wachstumstreiber, über TikTok-Shops und warum Deutschland da noch nicht so richtig ready ist. Sabrina erklärt, wie Shein Suchanfragen auswertet und damit angeblich 40 Prozent der Retouren reduziert, warum Kellogg's mit einem eigenen Online-Game die Chips-Dose im Regal pusht und weshalb Vedis überlebt hat, während MyToys verschwunden ist. Wir sprechen über Dynamic Pricing, das bei Parfümherstellern fast minütlich passiert, über die Gen Z und ihre Werte, über Legos Meisterstück bei der Zielgruppenerweiterung und darüber, warum der Kaschmir-Pulli vom Luxuslabel und der von Shein möglicherweise aus dem gleichen Werk kommen. Beim Blick in die Zukunft geht es um Agentic AI – eine KI, die meinen Kühlschrank kennt, mein Laufverhalten von der Fitnessuhr liest und eigenständig bestellt. Und ganz am Ende stelle ich die Frage, die mich seit Jahren umtreibt: Warum kann ich 2026 immer noch nicht bei New Yorker online bestellen? -- LinkedIn-Profil von Sabrina: https://www.linkedin.com/in/kraftsabrina/ -- Unterstütze mich mit einem "Buch": https://buymeacoffee.com/kevinaim Oder unterstütze mich mit einem Merchandise-Kauf! https://kevin-allein-im-marketing.myspreadshop.de/ Folge mir auf LinkedIn! https://www.linkedin.com/in/kevingruendling/
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Transkript
Auch in 20 26 ist es natürlich nicht mehr wegzudenken. Wir sind ja jetzt schon weit fortgeschritten im Jahr, aber der Onlinehandel, er lebt, er leuchtet und er ist da, zu bleiben. Nein, es ist kein Hype aus den Achtzigern, sondern immer noch da. Aber wie wächst der überhaupt? Wir besprechen das hier im Podcast.
Kevin allein im Marketing. Der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Make it big. Also der E-Commerce soll er das eigentlich tun, wenn der Platzhirsch am Markt immer noch Amazon ist? Das sind so die Dinge, die mich auch umtreiben.
Ich hab mich aber mit E-Commerce, muss ich ganz ehrlich sagen, noch nie so wirklich beschäftigt. Ich bin ja eher im B2B zu Hause. Aber natürlich flankiert mich als Verbraucher auch das E-Commerce. Und für mich als Marketer ist es natürlich dann Pflicht, auch mal hinter die Kulissen zu gucken und zu schauen, wie funktioniert das denn eigentlich, ja? Wie wie betreibt ein E-Commerce Unternehmen überhaupt Wachstum?
Wie kann es da bei den Big Playern überhaupt bestehen? Es gibt ja jetzt einen neuen Big Player, aber ich bin natürlich nicht alleine und halt hier nur jetzt 'n Monolog von über 'ner Dreiviertelstunde, das könnte ziemlich langweilig werden. Ich habe Sabrina Kraft im virtuellen Studio. Sabrina, grüß dich. Schön, dass Du da bist und ich würde sagen, stell dich ganz kurz vor.
Hi, freut mich, Sabrina Kraft. Ja, ich zahl ich stell mich eigentlich immer mit Zahlen vor. Fünfzehnhundertdrei, 15. Ich mach seit 15 Jahren E-Commerce, 100. Ich hab in der Vergangenheit Unternehmen skaliert, die 100000000 und mehr peu Onlineumsatz machen.
Und 3, seit 3 Jahren, circa fast 4, hab ich 'n eigenes Unternehmen, hab 'n eigenes KI Tool für Markt- und Wettbewerbsanalyse entwickelt im Onlinemarketing, also für alle, die Onlinemarketing machen, aber natürlich auch E-Commerce. Und ja, so viel zu mir. Freu mich, dass ich da sein darf. Das ist auch mal eine coole Vorstellung. Die ha ja auch noch nicht, fünfzehnhundertdrei.
Genau, ja, weil Zahn ist das, was man nicht definiert, ne. Bei mir wär das, glaub ich, 160 70 1. 1 Meter 60 hoch, 70 Kilo schwer und ein Kind. So irgendwie so. Auch nicht schlecht.
Mal so ganz spontan mal eben abgeleiert. Sabrina, Du hast ja unter anderem auch das Buch geschrieben mit dem Titel, ja, deswegen reden wir ja heute auch mal. Was hat dich denn, mal ganz Allgemein jetzt gefragt, was hat dich eigentlich dazu bewogen, dieses Buch zu schreiben, grade für den für den E-Commerce-Bereich? Mhm. Ja, durch dass das ich auch oft bei Marktführern war, weiß ich auch, wie schwer es ist sozusagen, seine Marktführerschaft sozusagen zu verteidigen oder als Zweiter oder Dritter zu Marktführer zu werden.
Und jetzt haben natürlich nicht immer alle Unternehmen den Anspruch, Marktführer zu werden, aber alle Unternehmen ausnahmslos haben den Anspruch, profitabel zu sein. Und darum geht's zu wachsen und gleichzeitig profitabel zu sein. Und das ist in E-Commerce unfassbar schwer geworden, weil es wird immer noch komplexer und immer noch, ja, schwieriger in einem enger werdenden Markt und des Wegs Buch. Umgangssprachlich sag ich dir ganz ehrlich, E-Commerce ist für mich ein Onlineshop. Also alles, was Onlineshop ist, ist Amazon, ist ist et cetera pp, ist für mich alles E-Commerce.
Stimmt das oder nutze ich das nur falsch synonym und es ist eigentlich was ganz anderes? Also ich seh unter E-Commerce E-Business, also tatsächlich alles, was man online kauft, egal über Plattformen oder Onlineshop Onlineshops, Amazon oder eigenen Shop, Apps oder auch Inside von Social Media ist für mich E-Commerce. Und da dazu gehört ja dann auch ganz viele Dinge, ne. Es gehört dazu, dass man auf der Plattform gut ist in SEO und Usability. Es gehört dazu, dass viel Traffic auf den eigenen Shop oder die Plattform kommt und es gehört natürlich auch Marke dazu.
Also E-Commerce ist schon unfassbar viel. Also gibt dir dann auch TikTok, der TikTok Shop ist ja dann auch E-Commerce, nehm ich an. Yes. Ist das ja so der neueste geile Hype, ne? Hast Du schon mal was im TikTok Shop bestellt?
Nein und da Also ich weiß auch letztes Jahr auf der Café hab ich auch so paar Leute gefragt und noch tatsächlich zieh ich die da, die dazu auf der Bühne waren und so. Und wir in Deutschland sind da noch nicht so ready für den TikTok Shop. Aber ich freu mich auch auf dieses Jahr auf den Konferenzen. Vielleicht gibt's da ein fantastisches Update dazu. Also ich hab, also ich ich seh ja mittlerweile auf TikTok die ganzen die ganzen Werbebotschaften.
Ich find das grauenhaft, was die da oder wie sie das bewerben. Ich find das grauenvoll. Ich hab noch nie so schlechte Werbung gesehen, ne. Und das das ist einfach nur katastrophal. Aber okay, ist 'n anderes Thema.
Es gibt ja jetzt gerade ganz aktuell 'n neuen Big, 'n neuen Big Player, ich nenn ihn mal Big Player aufm Markt, der Amazon Konkurrent machen soll. Hast Du davon auch schon gehört? Ja, es gibt viele Player, die Amazon Konkurrenz machen wollen, ne. Auch in den Nischen zum Beispiel ja, Shopapotheke im Pharmabereich oder diverse andere in anderen Branchen, ne. Die Frage ist, welchen meinst Du?
Ich meine. Okay. Bin ich noch nicht so dabei. Ich bin immer noch bei Shein und TEMU. Aber Ja, also kommt auch bei China, der Chinese Das kannst Du mich abholen.
Ich hab's grad eben noch mal aufgemacht, weil es wurde bei mir auch grade vorgestern oder gestern kurz in in meine Nachrichten gespült, Amazon Konkurrent startet jetzt in Deutschland. Das bietet JoyBy. Amazon Kunden bekommen eine Alternative geboten. Die chinesische Onlineplattform JoyBy ist ab sofort in Deutschland verfügbar. Es locken zahlreiche Produkte und Angebote.
Also ich geh mal davon aus, wenn das heißt, dass es eine chinesische Onlineplattform, joe, She in, Tememu, Joybuy, können wir dann in Deutschland und Europa kein E-Commerce mehr oder konnten wir's noch nie? War so jetzt grad spontan philosophisch gefragt, weil Chinesisch, Amazon ist US amerikanisch, okay, Otto, Alles klar. Otto ist Deutsch. Na ja, die Amerikaner waren ja schon immer im Marketing auch sehr pfiffig unterwegs, ne. Wir als kleines Marketing schon sehr häufig hinterher und die Trends kommen aus China und USA, jetzt mehr aus USA völlig legitim.
Aber to be onnest, ich glaub nicht, dass das das neue Amazon wird, weil ich seh das auch auf den Marketingkosten, ne. Da werden immer die neuesten Hypes besprochen, ne. Und ein halbes Jahr später hörst Du damit nix mehr vorn, weil einfach diese breite Masse, egal ob Mittelstand oder auch andere Zielgruppen, die kommen da nicht hinterher. Die beschäftigen sich ja nicht nur mit Onlineshopping, ne. Das heißt, für die ist Amazon eine sichere Bank, wie ich es sagen würde.
Ich weiß, ich krieg da meine Ware. Ich weiß, wenn ich 'n Problem hab, wird das meistens zu meinen Gunsten gelöst. Und darauf vertrauen die Menschen. Und Vertrauen lässt sich halt leider nicht so schnell aufbauen, auch nicht, wenn man der Günstigste ist. Ja, das ist richtig.
Das ist korrekt. Aber jetzt mal anders gefragt, dein Buch heißt ja auch und Du willst ja auch den den dem E-Commerce zu Wachstum verhelfen. Jetzt haben wir ja noch mehr. Ich hab jetzt grad mal Amazon als als den, für mich zumindest persönlich, den größten Player, den den ich zumindest kenne, mal angepriesen. Klar, Otto gibt's auch noch.
Jetzt kommt Joy Buy, aber dann gibt's ja noch die ganzen anderen Nischen, ne. Du Du hast beispielsweise bei bei bei Socken und bei Unterhosen, dann kommt mir Snocks zum Beispiel in den Kopf. Die sind ja auch extrem stark gewachsen. Wie wächst man denn im E-Commerce mittlerweile? Also ich mein, Produkte reinschmeißen und sie verkaufen ist das eine, aber die Leute auf die Seite zu kriegen und zu sagen, kauf bei mir, das ist ja das andere.
Also wie wachs ich denn überhaupt? Ja. Also die Frage ist ja auch, wie fängt man an, ne. Viele Unternehmen nutzen erst mal Amazon als Plattform, Amazon ist ja eine Plattform, Händler, wenn Du so willst, die eigenen Produkte auch zu testen, zu perfektionieren anhand der Bewertungen, das Produkt besser zu machen und Amazon als Suchmaschine zu nutzen, ne, dann im zweiten Step meinen eigenen Shop aufzubauen und die Menschen auf den eigenen Shop zu holen, weil Marktplatzgeschäft ist, kann niemals suhretabel sein aus meiner Sicht wie wie den eigenen Onlineshop betreiben. Ich weiß, Nox hat das lange auch gesagt, aber jetzt haben sie aus meiner Sicht auch bisschen umgeschwenkt, ne.
Weil es kommt auch son bisschen dann auf die Unternehmensgröße an. Ab wann ist was rentabel, ne. Natürlich am Anfang profitieren Start ups von der ganzen Infrastruktur von Amazon. Aber wenn sie dann größer werden, wenn sie mal so 300000000 machen, dann schlagen die Gebühren natürlich auch ordentlich rein, ja. Und es ist die Frage, kriegt man das selber günstiger hin mit eigenen Mitarbeitern oder Partnern, Freelancern oder auch den ganzen Drumherum, Unternehmen und so weiter, ne.
Das heißt, wie wächst man? Also man man man wächst hauptsächlich, wenn man ein perfektes Produkt hat und gute Reichweite, ne. Und das ist auch der Grund, warum Influencer natürlich auch so superviel Potenzial haben, einen eigenen Onlineshop zu betreiben, weil sie haben schon mal die Reichweite. Ja, aber ich sag mal Da brauch ich nur noch 'n gutes Produkt, ne. Ja, aber das, was die meisten Influencer ja da machen, das ist ja eine Katastrophe.
Also der eine pantscht da irgend 'n Parfüm zurecht oder klatscht da seinen Name drauf und sagt, das ist jetzt meins. Das soll nach Kirsche und Schlag mich tot riechen. Für mich stinkt das sowieso alles wie die Pest, aber gut, ich bin auch allergisch gegen Parfüm. Der andere macht irgendwie, das ist das neueste Glow, Schlag mich tot und trallala. Und jetzt steht da auch mein Name drauf.
Ich bin jetzt bei dm, ist alles ausverkauft nach 3 Minuten. Ja, aber es funktioniert nicht. Und also das ist aber auch das, was ich einfach nicht nicht raffe oder nicht mal hinkrieg. Vielleicht bin ich da auch zu sehr Millennial, weil grade die Influencer, das, was da ja jetzt kommt, kreucht und fleucht. Und wenn wir noch mal kurz zu zurückkommen zu den TikTok Shops oder zu den zu den zu der Bewerbung der TikTok Shops, so, ne, Bewerbung ist vielleicht zu viel gesagt, sondern irgendwie 'n bisschen 'n kleinen Schlagmuster haben.
Da ist das ja schon die Genz. Die musst Du ja mittlerweile kriegen. Ich mein, die ist jetzt auch nicht mehr ganz so jung. Ist das dann the way to go heutzutage im E-Commerce zu bestehen? Du holst die junge Generation, macht Influencer Marketing und dadurch wächst Du oder Du holst ja 'n Influencer, machst 'n White Label Produkt und der klatscht da seinen Name drauf.
Mhm. Wie immer, es kommt drauf an. Also Die Anwaltsantwort. Die Frage die Frage, die Du ja gestellt hast, warum Kaufmann von Influencern ist, ist logisch. Wir kaufen alle von Menschen.
Es ist Weiterempfehlung, ne. Es ist eine Empfehlung 1 Menschen, an Menschen, denen die Menschen vertrauen, ne. Das ist total logisch, dass das funktioniert. Auch bei großen Onlineshops, die 300000000 aufwärts machen, ist oftmals der zweitgrößte Trafficbringer, Word of Maus, Weiterempfehlung, ne. Das ist schon mal.
Und zur Jenzett, ja, die sind dann, das sind nicht viele, ne. Das ist eine kleine Zielgruppe. Wie holt man die Mit Werten. Ich hab ja auch in meinem Buch 'n bisschen ein Kapitel oder 2 sogar dazu geschrieben. Die die leben Werte, ne.
Man muss glaubwürdig sein. Man muss sich die Umwelt und die Zukunft kümmern. Man muss fair sein, glaubwürdig. Und das ist das, was die schätzt und völlig zurecht. Also es, wir können ja nicht, wir können ja nicht auf Basis der nächsten Generation wirtschaften, ne.
Du meinst, das, was unsere Bundesregierung tut? So politisch möchte ich mich nicht äußern. Alles gut. Nein, Gottes willen. Aber ich sag mal, ja, Vertrauen schaffen mittlerweile, ja.
Ist interessant, weil also ich sag mal, es gibt es gibt eine Influencerin, den Namen möchte ich nicht nennen, will hier jetzt kein Influencer Bashing betreiben. Aber das war, der Content war so, sie hat ihr Leben, die Person hat ihr Leben gefilmt und hat die Leute teilhaben lassen. Es war ein stinknormales Leben. Und das hat Vertrauen geschaffen, ne. Da da da da, ne.
Du konntest dich damit identifizieren mit dem Leben. Hey, die ist ja, der oder die ist genauso langweilig wie ich. Cool, ja. Mir geht's nicht so, mir geht's nicht alleine so, sondern ich bin nicht alleine, sondern da ist jemand, der baut da Reichweite auf und und teilt sein Leben. Und dann hat sich das aber auf einen Schlag geändert und mittlerweile ist da ein Haus oder ein Penthouse und da ist der neueste BRABUS und alle 3 Monate gibt's irgendwie irgend eine komische Einladung zu irgend 'nem komischen Geburtstag.
Geburtstage sind ja keine Geburtstagsfeiern mehr. Früher, ich hab bei McDonald's meinen Geburtstag gefeiert, mittlerweile wird der McDonald's gemietet oder oder keine Ahnung, der Europapark wird gemietet oder oder was weiß ich, ja. Das hat ja dann mit dem normalen Leben schon gar nix mehr zu tun. Also inwieweit ist das dann schon Realitätsverzererrung oder ein Vertrauensbruch? Kann so was dann auch ganz schnell auch im E-Commerce jetzt mal dann, wenn wir Influencer oder wenn wenn wenn das E-Commerce-Unternehmen Influencer Marketing betreibt und sagt, das ist alles soll authentisch sein, aber in dem Moment ist es dann einfach nicht mehr authentisch, weil Du genau merkst als Zuschauer, ey, das ist jetzt gestellt, das macht die Person nur noch für den für den Follower, aber es spiegelt gar nicht mehr die Persönlichkeit wider.
Kann das dann ganz schnell vielleicht ins Negative und dann haben wir anstatt Wachstum Abschwung? Ja, das ist so. Also Shops, die stark an einen Influencer hängen. Und es es ist hochgradig, natürlich auch volatil. Ich hab auch 'n Beispiel gesehen, da hat eine große Influencerin auf den Malediven dann herzhafte Nahrung vermarktet.
Das ist natürlich 0 authentisch, dass dass man auf den Malediven, ich weiß jetzt nicht mehr, welches Gericht es war, aber Schweinebraten ist, ne. Immer, auf den Malediven Funktioniert das halt nicht. Auf den Malediven gibt's Frankfurter Schnitzel mit Griesoß und Bratkartoffeln. Natürlich, ja. Es ist so.
Genau. Genau. Das funktioniert halt dann nicht. Aber es gibt einfach Produkte, die kann man schwer auch nur über andere Kanäle vermarkten, zum ja. Das sucht kein Mensch auf Google, also suchen Sie schon, aber dann schon die konkreten Marken.
Das das sieht nicht super aus. Also die Flasche, okay, kann noch super aussehen, aber es ist Pulver oder oder Flüssigkeit. Und wie schafft man es jetzt, Trust für Nahrungsergänzungsmittel zu schaffen? Das geht nur über Menschen. Und das sieht man auch in den Daten, also ich hab ja, wie gesagt, 'n KI Tool entwickelt, das sieht man über den Daten, dass in den Daten grade die Nahrungsergänzungsmittelhersteller sehr stark über die Brandpersonen gehen und vermarkten, andererseits im Prinzip.
Ja, es gibt nur einem Sportler, den ich da vertrauen würde, der Markus Rühl. Das muss nicht schminke, muss wirke. Aber gut, der hat halt auch 'n Heimvorteil, der kommt ja mehr oder weniger aus der aus der beheimadelten Nachbarschaft. Aber aber ja, also grade grad bei so Sachen stimme ich dir ja zu, ne, Du musst da über die Influencer gehen. Es geht ja fast schon gar nicht mehr anders.
Dann ist halt aber auch wieder die Frage, wie authentisch ist das Ganze, wenn Du dir morgens, mittags und abends einfach nur noch 'n 'n 'n Shake oder was auch immer das da sein soll. Ich kenn mich mit Nahrungsergänzungsmitteln grade mit den Pulvern nicht aus. Weiß ich nicht, wenn Du dir überhaupt nix mehr Fleischmäßiges zwischen die Kiemen schiebst, sondern nur noch irgendwie 'n Shake rührst. I don't know. Aber ja, damit musst Du kommen und Du hast noch was und ich hab was gefunden gerade in deinem in deinem Buch stehen, was mich sehr interessiert hat, mit Games im E-Commerce gewinnen.
Mhm. Also ich mein, die Gamingindustrie ist riesengroß und da gibt's ja auch mittlerweile sehr, sehr viele Influencer, die auch gerade über Twitch streamen. Das funktioniert auch oder in Games überhaupt selbst Werbung betreiben, da entsprechend die die die Zielgruppe abzuholen? Also Also kann man da auch oder siehst Du da auch eine Chance, im E-Commerce entsprechend zu wachsen? Absolut.
Also es gibt tolle Beispiele auf zum Beispiel von Kellogs, Kellanova, ne, Chips. Ah, ich hab übrigens eine Stage moderiert. Letztes letztes Jahr auf da die 3 Con, wie man mit Ingame Werbung und Kurs sozusagen ja, tolle Zielgruppen anspricht. Und der Hintergrund ist ja einfach, unsere Kinder, okay, dann ist sie noch sehr klein, aber meiner zum Beispiel, der sitzt nicht vorm TV, ne. Der sitzt vor seinem Smartphone und zockt, wenn er das darf, ja.
Und da kann man ihn abholen, ne. Es kann man jetzt gut finden oder nicht, aber da kann man diese Generation abholen. Und das funktioniert natürlich fantastisch. Du hast gesagt, Kellogs, was haben die da gemacht? Im Prinzip haben die 'n eigenes Onlinegame entwickelt und und dann konnte man sich Punkte holen, aber die Punkte konnte man sich nur holen, indem man sich im Retail eine Dose Chips kauft.
Und ist natürlich eine clevere Verbindung von Onlinegames dann zu der Chips Dose im im Retail und es hat fantastisch funktioniert. Auch nicht schlecht. Da fällt mir ein, dass ich abnehmen muss, weil bei Chips so, ja. Ich mein, ne, in der, also ich ich ich verbande Siehst Du gar nicht aus. Das sagst Du, danke, das macht die Kamera.
Nein, aber also es ist schon ist schon irgendwo clever gemacht. Aber grade wenn wenn wir jetzt noch mal kurz die die die Scheibe drehen und die Folge, weiß ich jetzt schon, wird komplett anders, als ich mir im Kopf irgendwie im Vorfeld ausgemalt habe, aber mir schießen gerade sehr, sehr viele Dinge im im Kopf rum, wo wir darüber reden. Grade die die die Genzet, die in meiner wahrnehmen oder jetzt die Generation Alpha, ist ja ist ja mein Sohn zum Beispiel. Ich mein, gut, der Mann wird jetzt, Mann, Mädchen, der der wird jetzt 5, ja, relativ bald. Zumindest wenn wir vom Aufzeichnungsdatum her gehen, wird der bald 5.
Die darüber hinaus, die sind aber ja auch sehr empfänglich für die ganzen Sachen. Also grade wenn ich mir die ganzen Influencer da draußen angucke, die irgendwie nach dem Schönheitsideal lechzen und Du musst noch dünner und noch mehr schminke und deine Augenbrauen müssen irgendwie noch balkiger sein, dass Du irgendwann hier 'n kompletten schwarzen Balken hast. Die Haare müssen irgendwie so sein, Du musst aber matt sein und das und das. Und bitte rasier dich und mach und tu oder jetzt dein Beispiel mit Keller, mit mit mit Kellogs und geh bitte ins Regal, in Retail Einzelhandel, Rewe, Lidl, scheiß die Wand an und hol dir eine Tüte Chips, damit Du dann die Punkte kriegst et cetera. Das ist aber doch auch schon 'n ganz schön gefährliches Spiel, was da getrieben wird, oder?
Ja, also ich als Mutter beobachte das natürlich mit auch 2 2 Gefühlen, ne, aus Marketingsicht natürlich toll. Ist clever. Aber als Mutter ist es natürlich auch schwierig, diese Kinder weg von ihrem Smartphone zu holen. Ich sag immer, wir wurden mit Hausarrest bestraft, ne. Mein Sohn, wenn Hausarrest hat, ist Kari Wiesn, ja, super.
Kann ich zu Hause zocken, ne. Mit dem muss man eher mit rausgehen bestrafen. Und da ist es, also da gibt's ja auch diverse von der Schule und so, auch Sucht Suchtprävention und so, ne. Da geht's dann in die Richtung, wenn Kinder kein nicht vielfältige Möglichkeit haben, soziale Kontakte zu pflegen, dann setzen sie natürlich zu Hause zocken, ne. Also man muss die immer animieren auch, rauszugehen, Sport zu haben, Freunde treffen, ohne Tablet, ohne Handy.
Es ist aktives Management. Das muss man tun. Andererseits, wenn man seine Kinder halt einfach 10 Stunden am Tag sitzen lässt, dann zocken die natürlich, ne. Das ist, das ist auch klar. Ja, ich find ich find das halt, ah, ich find das schwierig.
Es ist, aus Marketingsicht stimmt die da vollkommen zu. Es ist total clever, die Leute so abzuholen, grade mit Spielen oder halt auch mit den ganzen Influencern oder halt mit mit Twitch und so weiter, ja. Ich mein, da gibt's ja auch mittlerweile sehr viel namhafte Influencer, die da die da diverse Sachen anbieten. Aber es ist halt schon, wenn man 'n Kind hat, dann doch dieses zweischneidige Schwert so, was was kann ich oder was will ich meinem Kind antun? Ich will ihm zwar nix verbieten, aber es kann ja auch nicht den ganzen Tag vor der Daddelgäste hocken.
Ich hatt früher 'n Tamagotchi, der ist regelmäßig, war der bei mir hier am Hosenbund und da muss das so laufen, damit der Fressen kriegt, ne. Also hat bei Pokémon Go wunderbar funktioniert. Alle sind so rausgerannt. Die sind zwar gegen die Laterne gelaufen, als alle aufm Boden geguckt haben, aber ist okay. Aber gehen wir mal weg vom Influencermarketing, sondern es gibt ja auch noch eine andere Form, glaub ich, was Wachstum befeuern kann.
Mal gucken, was Du dazu sagst, und zwar das Affiliate Marketing. Das find ich auch ganz interessant. Also ich bewerbe ein Produkt und mit meinem Code kannst Du das Produkt kaufen, kriegst vielleicht 'n kleinen Rabatt und ich bekomme dafür als als derjenige welche, der dir den Code gegeben hat, einen kleinen Obolus. Kann das auch ein Wachstum befeuern? Ja, absolut.
Also die meisten kombinieren ja Influencer Marketing mit Affiliate Marketing, ne. Also der Unterschied ist ja nur, es im Prinzip, es es gibt einmal eine direkte monetäre Rückkopplung an den Influencer, aber wenn man jetzt nur Branding betreibt, ist das Influencer Marketing. Also der der der grade ist sehr schmal, aber es funktioniert. Gibt's auch fantastische Beispiele in meinem Buch, Vegans zum Beispiel. Auch Nahrungsmittel haben das auch sehr gut hinbekommen und machen auch sehr gute Erfahrungen mit Affiliate Marketing zum Beispiel, funktioniert.
Klar. Ich glaub, die die andere Firma, Hello Fresh macht das, glaub ich, auch, ne? Ja, im Prinzip machen das viele, ne. Es es ist ja auch, es es gibt da unfassbar viele Möglichkeiten, das zu tun. Also die meisten, nicht alle Mittelständler, aber die Großen machen das in der Regel alle.
Und wie scheitert man da jetzt? Also ich sag mal so, also es ist ja nicht immer alles Gold, was glänzt. Und ich glaube auch im E-Commerce, in unserer schnelllebigen Zeiten, jetzt haben wir ja noch die KI und jeder sucht ja irgendwie auch anders, das Suchverhalten ist ja ganz anders. Du kannst ja auch ganz anders scheitern, oder? Also Ja, im E-Commerce sollte man einfach schnell scheitern, ne.
Also Schnell scheitern. Ach so. Je mehr man probiert, desto schneller weiß man, ob man scheitert oder ob man erfolgreich ist. Und das ist ja das, was ich eigentlich in Deutschland nicht so gerne mag. Wir haben keine Kultur zum Fehler machen, ne.
Also wir wir verteufeln Fehler, das ist in anderen Kulturen, in USA und und China ganz anders, ne. Die scheitern schnell, lernen dadurch schnell, ne. Wir China ganz anders, ne. Die scheitern schnell, lernen da doch schnell, ne. Wir brauchen schon 6 Monate, Termin auszumachen.
Da sind die schon dreimal gescheitert und haben gelernt, ne. Deswegen scheitern ist gut, weil da lern ich am meisten. Aber im E-Commerce ist auch relativ, also ist eigentlich alles auswertbar. Das heißt, man man weiß auch, also a kann man sehen, was beim Wettbewerb gut funktioniert und im Markt auch funktionieren könnte, ne. Und b und b, jetzt hab ich den Faden verloren, weil die hat der Specht ge.
Der Specht hat gekloppt oder verliert. Genau. Aber im im Prinzip kann man alles auswerten und kann eben auch schnell scheitern, ne. Man, es ist nicht so wie Marketing, dass man, also wie Branding mein ich, wo man halt nicht weiß, ist man jetzt gescheit oder nicht? Auch da kann man auswerten, ne, auf was zahlt auf die Brand ein, was nicht, ne.
Aber ja, man man ist heute schnell scheitert. Aber hast Du das schon mal erlebt bei bei bei Unternehmen oder bei bei E-Commerce-Leuten, dass die halt wirklich kurz davor sind zu scheitern und haben sich dann aber noch mal irgendwie retten können? Du meinst, vor der Insolvenz? Oder? Ja, bevor bevor sie auf gut deutschen Level abgehen.
Spontan nicht. Ich weiß natürlich, dass viele verschwunden sind, ne. Zum Beispiel, Die Frage ist ja immer, warum ist weg, gehörten zum Ottokonzern und Vedes, ein Einkaufsverbund, der sogar auch natürlich stationär im Staat ist, noch da, ne. Und aus meiner Sicht ist eben genau das der Grund, ne, dass Mädels es geschafft hat, sich gegen Amazon 'n Stück weit durchzusetzen, ne. Einfach aus einem einfachen Grund als Mutter, wenn ich morgen ein Spielzeug brauche, geh ich in den Laden.
Da muss ich aber wissen, welcher Spielzeug war Laden hat das Geschenk, das ich haben will, ne. Und das kann weh das. Wenn der Geburtstag, wenn 2 Monaten ist oder 2 Wochen, dann bestell ich das bei Amazon, ne. Und da war direkt in Konkurrenz mit Amazon, aber wehdes hat eben stationären vor oder hat 'n stationären Vorteil. Die sind nicht die Günstigen, bei Weitem nicht, aber dieser Vorteil verhilft denen, noch da zu sein und nicht schlecht da zu sein, ne.
Ich mein, Kinderspielzeuge geht immer. Ich erleb's auch. Du glaubst gar nicht im Hintergrund, man sieht's zum Glück nicht, weil das Sofa davorsteht. Du glaubst gar nicht, wie viel Spielzeug mein Sohn hat. Doch, das glaub ich dir.
Er hat ja, an Autos hat der, Fuhrpark ist 'n Scheiß direkt dagegen. Also das ist der helle Wahnsinn. Aber ja, ich mein, vieles vieles an Spielzeug holen wir auch stationär, außer jetzt hier zum Beispiel jetzt, ne, Ostern, Weihnachten, Geburtstag, also die Sachen, wo die bekannt sind. Da guckst Du halt schon mal auf Amazon. MyToys hab ich, glaub ich, auch noch nie bestellt.
Ich wusst nicht mal, dass die gar nicht mehr existieren, siehste? Ich mein, Toys a rous hat's ja auch nicht geschafft und jetzt haben sie SmithToys. Ja, ja. Aber der Laden funktioniert, glaub ich, zumindest wenn ich da immer mal so reingucke, gut. Also der ist der ist hammerhart.
Und auch jetzt Lego zum Beispiel. Ich bin ja mittlerweile auch im Lego Series Play Game und wir haben in Frankfurt auch 'n Lego Store. Und die standen ja auch mal zumindest Ende der Neunziger oder Mitte der Neunziger standen die ja auch mal kurz vor der Insolvenz und waren fast platt. Und dann kamen die ersten Lizenzen mit Star Wars und so weiter. Und dann haben die ihr ihr Sortiment verschlankt und jetzt Schmidts Katze.
Mhm. Ja, Lego versteht's auch fantastisch, neue Zielgruppen zu erschließen, ne. Also ich war ja vorletztes Jahr auf der Spielwarenmesse, weil ich ja auch 'n Kunden in den Spielwarenbereich habe. Und die interessieren jetzt Erwachsenen, ne, die erwachsenen Kinder, die natürlich auch Lego bauen, aber halt anspruchsvoller und auch Frauen, ne, die die Lego Blume. Ich also weiß nicht, ob man sieht den Bilder, aber das ist eine Lego Blume, ne.
Die kann man nicht tot kriegen, die muss man nur ab und zu abstauben. Du, ich hab hier hinter mir aufm Tisch, ich glaub, Du siehst's auch grade nicht, 2 Botanical Sets. Meine Frau wollt die haben hier Kirschblüte und was weiß ich was. Die durfte ich dann aufbauen und und sie wollte die Blumen aber haben, aber gut, dafür hab ich den Delorean bekommen und hab hier unten noch die Kamera stehen und so weiter. Aber ja, die haben's die haben's halt auch verstanden, ne.
Also die die machen ja Wachstum, weil sie halt auch neue neue Zielgruppen erschlossen haben. Mhm. Aber das könnte ja dann auch ein Weg sein für E-Commerce, neue Zielgruppen zu erschließen. Absolut. Also das sollte ja auch laufend der Fall sein, weil im E-Commerce wächst man am schnellsten, wenn man entweder Produktportfolio ausbaut, Länder oder Zielgruppen.
Klar. Und wie hältst Du's dann mit Daten? Also ich mein, E-Commerce sammelt Daten ohne Ende. Wenn wir mal von der Hyperpersonalisierung ausgehen oder wenn wir von Dynamic Pricing ausgehen, könnte das ja eigentlich auch 'n Hebel sein, hey, ich geh fünfmal auf die Seite und jetzt kriege ich auf einmal 'n personalisierten, weil Cookie und Schlag mich tot, ich ja alles aktiviert hab und Retargeting et cetera, kriege ich jetzt 5 Prozent Rabatt. Natürlich ist das vorher auf die Marge einberechnet worden, ne, aber als Verbraucher fühl mich gebrauchpinselt.
Hey, ich krieg jetzt auf einmal 5 Prozent, aber nur noch heute und Fomo Effekt und dann kauf ich. Sind das die modernen Methoden? Es kommt auf die Branche drauf an, ne. Also zum Beispiel Parfümhersteller. Deine deine Lieblingsbranche, die machen das sehr exzessiv, ne.
Also die machen dynamisches Repricing, das heißt, fast minütlich werden da Preise angepasst am Wettbewerb. Ernsthaft. Ja, manchmal aus Verdrängung. Das gibt's aber auch in anderen Branchen, ja, grade im Food sehr, sehr stark verbreitet, da wird grade ausgekattelt sozusagen, indem man Bayern sagt, wer wer den Markt übernimmt. Und das ist eine bewusste Entscheidung, dass man sagt, ich bin jetzt mal nicht rentabel, aber ich übernehme den Markt.
Koste es, was es wolle? Und dann ist die Frage, wer hält's am längsten ein aus? Und ja, das ist auch, aber das ist, das gibt's ja schon immer. Das gab's ja auch schon stationär und Ja, aber jetzt durch die KI? Nur mal schneller, oder?
Doch. Also ich sag mal Ja, doch, die KI wird alles noch detaillierter, komplexer und noch professioneller. Schneller, weiß ich nicht, weil wenn wir alle KI haben, haben wir alle das gleiche Setup, aber Ja, es es es stimmt. Aber momentan zumindest noch, wo nicht alle auf KI setzen, da da könnt's dann auch son paar, ja, Wettbewerbsverzerrung ist vielleicht zu viel gesagt, aber weißte, wenn da so 1 so KI hat und ist da irgendwie ganz, ganz gut drin und hat die KI mit seinem Shop verbunden und der kann dann da vielleicht 'n paar Schlüsse draus ziehen oder Wahrscheinlichkeiten brechen, whatever. Mein Amazon hat das schon vor der KI gemacht mit Kunden, die gekauft haben, kauft 'n auch.
Oder hier ist 'n ganz interessantes Bundle, keine Ahnung, Katzenstreu plus Katzenklo oder so was. Und jetzt machst Du's halt irgendwie noch personalisierter, da quasi E-Commerce in in in Wachstum zu zu zu bringen. Kann ich mir nur vorstellen, ich ich weiß es nicht, aber Ja, also das Kunden kaufen auch, ist ja keine KI. Nein, das ist nur ist Mathematik, ne. Aber es geht in Richtung Personalisierung.
Also und an sich ist es ja nicht schlecht. Ich will ja auch diese Werbung nicht sehen, die gar nicht für mich bestimmt ist. Und ich will den Pulli auch nicht mehr sehen in der Werbung, wenn ich ihn schon gekauft hab, ne. Also wir können schon noch 'n Tacken intelligenter werden, ne. Und spannend ist ja auch, wenn man weiß, welche KI man für was nutzt, ne.
Also analytische KI sagt der generativen KI, wie das Sofa aussehen sollte, die Zielgruppe und auf Basis von Wetterdaten, Marktdaten, Staudaten oder was auch immer, jetzt grade perfekt auszuschauen und dann die robotische Prozessautomatisierung setzt und dann fließen die Daten zurück. Das ist toll, das ist super. Ja, aber ich mein, so was könnte halt, weiß ich nicht, funktionieren. Ja, also es es sollte ja immer noch intuitiver werden, ne. Also dahin gehen, wir denk ja nicht in Kanälen, ne.
Ich sage ja nicht, ich kauf jetzt ganz bewusst ein Parfüm auf Amazon oder so, ne. Ich hab mein Lieblingsparfum und das kauf ich da, wo es am günstigsten ist oder wenn ich halt im Supermarkt bin und es da gibt, dann nehm ich's da mit, ne. Aber die Menschen denken ja nicht so viel über Kanälen nach wie wir jetzt als als ja, aus der Branche, ne. Und wenn es alles fließend ineinander übergeht, ne, und die Daten zusammenfließen und überall verfügbar sind, sodass der Supermarkt mich auch erkennt, wer ich bin und und mir, weiß ich nicht, sagt, wo meine Sachen stehen. Das find ich toll, weil das ist ja auch, ne.
Also wir wir müssen ja auch gucken, dass wir alle Menschen mitnehmen, nicht nur uns in unserem Alter, sondern es gibt ja auch Ältere und Jüngere, die halt natürlich auch wir mitnehmen müssen einfach und KI hilft da schon. Ist ist das vielleicht auch 'n Grund, warum beispielsweise Xi in und Timo so groß geworden sind? Mein, das sind beides chinesische Big Player irgendwie mittlerweile am Markt. Dass das Billigkrempel ist vom Herrn darüber, müssen wir, glaub ich, nicht diskutieren, aber es wird ja trotzdem gekauft wie 'n bunter Hund. Grade Ski in Ski in, die Klamotten.
Also ist unfassbar. Aber Du kriegst ja ständig was Neues und dann kriegst Du noch das und das und wenn Du die App besucht und dann kriegst Du jenes und Selles. Also könnte es dann doch 'n Grund sein, wenn die jetzt KI nutzen? Ich weiß es nicht, aber dass dass genau das quasi der Wettbewerbsvorteil ausmacht von den beiden jetzt mal? Ja, also a, auch auf Amazon gibt's Ware aus China.
Also Ja, klar. Egal, welches Produkt Du anguckst, wenn Du mal genauer guckst, die kommen nicht aus Deutschland. Nein, also grade meine meine Powerbank, die kam von Angeboten von Xing Shang Chong aus Xing Shang Ching irgendwie so weit. Ja, ja. Ganz genau.
Und Xing versteht es, die Suchanfragen auszuwerten. Das heißt, wenn Du auf Shein in die Suche eingibst, ich möchte 'n blauen Kaschmirpulli und das 1000 Leute machen, dann geht diese Impfung an die Hersteller und die bieten dann blauen Kaschmirpulli Pulli an, ne. Also mit wie viel suchen das? In welchem Laden? Wie soll der aussehen?
Dies und das, ne. Und laut verringert das 40 Prozent eine Retouren, also ist vermeintlich, promoten die das als nachhaltig. Und das ist clever, weil der Kashmirpulli des Luxuslabels, kommt im Zweifelsfall auch aus China vom gleichen Hersteller. Kann man nicht pauschal so sagen. Viele Sachen kommen auch aus Italien, ja, aber manche schon, ne.
Und dann ist die Frage, wo ist denn der, also wie ticken die Menschen? Und viele Menschen in Deutschland haben halt grade auch nicht so viel Budget über. Die kaufen dann halt da, wo sie sich gut aufgehoben fühlen und was sie sich halt leisten können, ne. Ist aber dann auch spannend, ne. Also dann ist ja, also klar, ist mir mir persönlich, ich bin ja auch im Marketing, mir ist schon klar, dass die die die in Anführungszeichen Billigware von von SHEIN oder die Fashion von SHEIN mit unter mehr oder weniger im gleichen Werk hergestellt wird wie jetzt von, was weiß ich, Prada, Dolce und Gabbana, Schlag mich tot und trallala.
Die machen halt das Geld dann über die Marke. Die Qualität ist die gleiche, weil das ist ja der das gleiche Garn. Also die die wechseln ja nicht einmal das Garn aus. Da ist die gleiche Näherin, die haut einmal Prada drauf und einmal Ski Inn als Zettelchen. Also das ist ja das Gleiche.
Aber das ist auch schon son bisschen dann die Leute verarscht, ne. Aber gut. Nee, Branding ist auch Branding, ne. Also es ist ja auch wahnsinnig schwer, sone Luxusmarke aufzubauen, ne. Und die Menschen tragen die Luxusmarke, weil sie es als Startsymbol tragen, ne.
Und dafür sind sie bereit, mehr zu zahlen, ne. Also es ist schon ein Miteinander, ne. Also wer Prada trägt, macht das bewusst, ne. Also ich glaube nicht, dass die Menschen sich da verarscht fühlen, weil die tragen Statussymbole, ne. Und gut, wenn der Pulli genauso schnell kaputtgeht, dann macht man's vielleicht nächstes Mal nicht mehr oder sucht eine andere Marke.
Aber grundsätzlich kaufen diese Menschen schon mal da, weil sie das Label nutzen für sich, ne. Völlig legitim, find ich. Ich find das brutal interessant, ehrlich. Also grade so, wenn man drüber spricht, kommt mir die Geschichte, ich hab mir mal Schuhe gekauft, auch E-Commerce und zwar bei Tommi Hilfiger. Werde ich nicht vergessen.
Waren sündhaft schöne Schuhe, die waren auch sündhaft teuer ergruppter. Also blöde Schuhe 300 Euro gekostet oder so, da war ich irgendwie auf dem auf dem Trip, ja, Du machst auch sone Statussymbol, trägst Tommy Hilfiger Schuhe halt. Und da sind diese blöden Schuhe nach 'nem halben Jahr kaputtgegangen. Da ist irgendwie alles menschmögliche abgeblättert an Farbe. Ich hab machen können, was ich wollte.
Der Shop hat gesagt, nö, machen wir nicht. Ne, also nach 6 Monaten und Beweislast, Umkehr, bla, bla, bla, bla, so. Ende vom Lied, ich hab nach 'nem halben Jahr die Schuhe weggeschmissen. Jetzt weiß ich, wo ich Schuhe einkaufen gehe. Nicht mehr bei Tommy Hilfiger, sondern sondern da, wo die Schuhe fast gleich aussehen, aber sie sind bedeutend billiger, fängt mit d an und ist 'n grünes grünes Logo.
So. Aber Wir sind schon dabei. Bitte? Wir wissen's schon. Genau.
Ohne gesagt zu haben. Aber das ist halt schon interessant, also wie wie das alles so funktioniert. Aber da stellt sich mir dann noch die nächste Frage. Es, ich, Du merkst schon, das ist irgendwie grade heute sone Fragenschlacht. Wenn wir das jetzt alles haben, Du willst im E-Commerce wachsen und eigentlich sind's ja mehr oder weniger mittlerweile auch die Basics geworden, wie Du irgendwie bestehst, also grade bei der Gen Z oder jetzt auch wie Du Millennials oder so abholst.
Das ist 'n Mix, hast Du ja schon gesagt, aus Affiliate und Influencermarketing. Es ist bestimmt auch 'n Stück weit SEO Geo, wie Du wie Du wie Du suchst oder wie Du gefunden wirst auf den jeweiligen Suchmaschinen, je nachdem, wie Du die Texte machst, wie Du den Content ausspielst, dann hast Du Dynamic Pricing noch dabei et cetera p p. Gibt ja auch immer noch den Mythos, dass bei Applegeräten wird 'n teurerer Preis angezeigt, wenn Du darüber suchst, als wenn selber 'n Android Gerät ist und so weiter. Was ist denn dann aber die nächste Innovation oder was ist denn so, im E-Commerce mittlerweile wachsen zu können? Was kommt denn da so in den nächsten Jahren?
Also SEA möcht ich auch noch anführen, ne. Google Ads ist ist all over noch. Wird auch weiter so sein. Ja, also jetzt sind wir aktuell in dem Stadium, wo alle großen Player und Tools und Vermarkter und Publisher und alle bauen und alle bauen alle bauen KI ein. Das nächste große Ding danach ist aus meiner aus meiner Sicht Agentic AI.
Das heißt, ich habe entweder einen Agenten oder ich spreche irgendwo rein, was ich haben will und kümmer mich nicht mehr aktiv die Produktsuche. Das heißt, die die AI weiß, wer ich bin, was ich immer kaufe, was für Gewohnheiten ich hab. Die kennt den Inhalt meines Kühlschranks und macht einfach alles selber, außer ich sage, das darfst Du nicht selber machen, dann mach ich das nicht. Und damit verschiebt sich natürlich auch noch mal die ganze Macht in die ein oder andere Richtung. Wohin die sich verschiebt, weiß man aus meiner Sicht noch nicht.
Alle sprechen darüber und tauschen sich aus und viele bauen oder versuchen sich an Agenten, ist nicht ganz so einfach. Aber das wird nun mal spannend, ne, wo sich dann die Machtzentren befinden. Grundsätzlich ist es immer so, wenn Du den Kundenzugang hast, hast Du die Macht, ne. Und ja, es ist so. Es heißt, es bleibt spannend und es bleibt natürlich auch sehr spannend für diese ganzen Marken, ne.
Aber ich sage immer so, wenn Du Hersteller bist und eine gute Brand hast, dann bist Du schon gut positioniert. Die Frage ist so, was passiert mit den ganzen Händlernetzen und so. Was passiert mit Amazon, bei eBay, Tiktok Schock und so weiter, ne. Ja, das, das zu schon am Start zu haben, ist, denk ich, unmöglich, aber es gibt 1. Ansätze.
Mhm. Es ist aber schon interessant. Also es verändert dann eigentlich auch son bisschen wie wir kaufen. Und da müssen sich dann die E-Commerce-Shops entsprechend danach richten, weil ansonsten fallen sie dann wirklich relativ schnell hinten runter. Ja, ich hab ja in meinem Buch ein Zukunftsszenario auch aufgemacht, ne, zu sagen, meine AI sagt mir meine Laufschule, Schuhe haben's jetzt geschafft, ne.
Ich muss jetzt wegschmeißen. Schlagen mir dann auf Basis meines Laufverhaltens, die sie von meiner Fitnessuhr haben und mein Vorlieben und mein Shopping, also meinen Suchanfragen sozusagen, mir 'n guten Schuh vor. Sagen dann, soll ich den für dich bestellen in deiner Größe? Kommt morgen, da kannst den auch gleich anprobieren und und und gegebenenfalls zurückschicken, ne? Das ist so das Szenario, das ich aufgemacht hab in meinem Buch.
Und da haben wir aber noch ganz viel Arbeit zu tun, ne. Aber ich halte das für hochgradig machbar realistisch, ne. Keiner kann die Zukunft vorhersehen, wie's Nils Müller immer so sagt, 'n bekannter Zukunftsforscher. Aber Du weißt, wie's ist, wenn sich die Menschen was vorstellen kann können, dann arbeiten sie dahin und möglicherweise ist es irgendwann Realität. Ja, ich bin gespannt.
Hast Du irgendwie im Kopf gerade son Vorreiter, der da, glaub ich, wo wo aus deiner Erfahrung her derjenige welches, der das vielleicht am ersten am ehtesten umsetzen könnte, so ein Szenario? Wär das Amazon? Möglicherweise, ja, in Zusammenarbeit mit anderen Player, ne. Es geht Kooperation. Das ist vielleicht 'n gutes Stichwort, ne.
Also die Branchen werden weiter zusammenwachsen, Kooperationen werden nötig sein, ne. Ein Bosch Kühlschrank muss irgendwie vernetzt werden mit möglicherweise Amazon. Ja, dazu brauchst Du dann 2 Player. Da bin ich gerade, fällt mir ein, jetzt wo Du das sagst, wegen Bosch Kühlschrank. Irgendein Hersteller, war's Bosch, Siemens, ich weiß es nicht, hatten Kameras doch in ihren Kühlschränken, damit die Kameras ausfindig machen.
Was ist 'n da noch im Kühlschrank drin? Ganz genau. Und was lässt sich da daraus kochen oder wie wär's denn immer, wenn Du einkaufen gehst? Ja, ja. Die schalten die aber jetzt ab.
Die schalten diese Kamerafunktion ab, weil sie wohl zu wenig genutzt wurde. Mhm. Aber grade in dem Szenario, was was Du beschreibst und das find ich auch gut und ehrlich gesagt dann nützlich, Wenn ich der KI dann sagen könnte, hey, guck mal, meinen Kühlschrank, jetzt könnt ich 'n kaufen. Und dann und dann, ne, also oder ist jetzt wirklich mal in die Zukunft. Aber ich glaube, wenn wenn den E-Commerce, wenn die sich da zusammentun, wie jetzt beispielsweise Rewe hat ja auch E-Commerce-Shop, hat ja auch 'n Onlineshop.
Kannst dir da online deine Lebensmittel bestellen, wird dann nach Hause geliefert, der Typ klingelt, trägt dir den ganzen Krempel nach oben und guckst, wie Du das in den Kühlschrank verpackt. Kühlschrank sagt, da ist jetzt nix mehr drin. Basierend, weil ja der Kühlschrank vernetzt ist mit Rewe, weil die eine Kooperation haben, basierend auf dem, was Du die letzten 5 Male bestellt hast, ist grad ABCD und dann äquivalentes Produkt e im Angebot. Das brauchst Du, das brauchst Du, das brauchst Du. Und weil Du mir gesagt hast, was Du die nächste Woche kochen willst, Stichwort Vorplanung, hast Du nicht gesehen.
Brauchst vielleicht noch mal eine Packung Eiermeer und Du brauchst, ne, wie wär's denn mal mit Vanillezucker und bla und Blubber. Gut, Vanillezucker hast Du jetzt nicht im Kühlschrank, aber Drücke auf bestellen. Mhm. Und Du drückst auf bestellen. Und dann ist Bosch happy, weil der hat ja 'n Kühlschrank mal verkauft, ja.
Und vielleicht ist da auch noch 'n Abo hinterlegt, weil mittlerweile sind ja auch alle auf Abomodelle. Ich hab letztens gelesen mittlerweile, die Sitzheizung vom Auto, von irgend 'nem BMW ist auch mittlerweile 'n Abomodell, Arschheizung an, 5 99, Arschheizung aus, das ist nix. Okay. Das ist wirklich 'n bisschen strange. So, Bosch ist happy, weil es ist vielleicht 'n Abomodell.
Rewe ist happy, weil er hat was verkauft. Und der Kunde ist happy, weil er kriegt sein sein seine Bestellung oder er kriegt seine Lebensmittel, ohne dass er's Haus verlassen muss, ja. Also hat eine Zeitersparnis. Also das wär auch so was so so so next Big thing, wo ich dann so denke, das wär dann ganz smart. Können Sie auch die Kameras reaktivieren.
Mhm, mhm. Ja, absolut. Aber Ja, Jeder, ja, es gibt nicht viele Menschen, glaub ich, die sich am, die dessen Leidenschaft, das ist am Samstag den Wocheneinkauf zu tun, ne. Ich mach Es gibt auch die, aber Du machst das mittlerweile entweder freitagabends mit meinem Sohn oder samstags morgens. Das ist son kleines Ritual geworden und mittlerweile, wir fahren immer in Globus und die Leute da, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kennen meinen kleinen Sohn schon.
Und am Ende des Einkaufs gehen wir an die an die Theke, an die heiß an die Heißstheke, heißt das Heißtheke, weiß ich gar nicht, und holen uns da aber ein Mettbrötchen jeder. Mhm. Und der ist der ist viereinhalb, ne, und isst ein Mettbrötchen im Auto und krümelt mir alles voll. So. Sabrina, ich würd ja mit dir gerne noch Stunden reden und ich glaube und wenn Du möchtest, frag ich dich jetzt schon, machen wir eine 2.
Folge zu dem Thema mal? Sehr gerne und bis dahin kauf ich mir Kopfhörer. Alles gut, Gottes Willen. Ich hab da aber 'n schönen Onlineshop, wo Du so schöne Kopfhörer herkriegst. Ja.
Mach mal 'n bisschen bisschen Danke. Weiter, Influencer Affiliate Marketing, auch wenn ich davon überhaupt nix hab. Aber ich ich mag die, ich mag die und Das ist auch so doch das Nächste, ne. Können wir vielleicht nächstes Mal einsteigen? Community.
Das wär vielleicht, ist vielleicht auch noch son bisschen so was für E-Commerce. Eine Community aufzubauen, also nicht hier über Influencer zu gehen, sondern über eine Community zu gehen, entsprechend wenn's vielleicht 'n Hersteller ist, wie jetzt Snocks zum Beispiel, mit der Community zusammen Produkte weiterzuentwickeln und da dann den den Absatz zu fördern. Darüber können wir vielleicht dann auch noch mal reden, weil VALCO zum Beispiel hat eine Whatsapp Community und das ist einfach nur der Knaller da. Gute Idee, da bin ich dabei. Dann hab ich die 2.
Folge schon gesichert und freu mich sehr. Und jetzt hab ich eine sehr spezielle Abschlussfrage, die ich schon irgendwie seit Jahren im Kopf habe. Oje. Und weil Du dieses Buch geschrieben hast und E-Commerceaffin bist, frag ich sie doch jetzt einfach mal. Jetzt bin ich ja mal richtig gespannt.
Jetzt hab ich 'n bisschen Angst jetzt vor die Musik, so paar. Das ist zum Einstimmen. Die Musik ist zum Einstimmen der Abschlussfrage. Okay. Also wir haben jetzt schon, ich guck grad mal auf die Uhr, über 50 Minuten mit 'nem kleinen Abbruch ganz am Anfang.
Liebe Hörerinnen, liebe Hörer, liebe Zuschauer, wenn ihr's gesehen habt, tja, passiert halt auch mal. Über über E-Commerce, über Wachstum gesprochen. Wie kann man mittlerweile darüber, wie kann man Wachstum überhaupt im E-Commerce betreiben? Jetzt gerade, ne, wegen Influencer et cetera pp, KI und so weiter. Wie schon gesagt, son bisschen eine andere Wendung hat das genommen, als ich im Kopf im Vorfeld zusammengesponnen habe, fand's aber wirklich sehr, sehr toll.
Und jetzt die Frage, alle Shops, fast alle, die ich kenne, haben einen Onlineshop. Du kannst bei H und M bestellen, Du kannst bei C und A bestellen, Du kannst bei Galeria Kaufhof bestellen, Du kannst bei Tom Taylor bestellen, Du kannst bei, was weiß ich, Blume 2000 bestellen, bei Thalia, bei Hugendduble, bei Schlag mich tot und trallala. Aber es gibt einen Laden, bei dem Du nicht bestellen kannst. Und ich würd jetzt mal gern wissen, einfach mal ganz spontan würd ich dich gerne fragen, warum das so ist. Warum kann ich 20 26 immer noch nicht bei New Yorker online bestellen?
Puh, das weiß ich nicht. Aber es gibt viele Shops, wo Du die Frage, ich ich bin jetzt im geistigen Auge bin ich bei mir, das ist mein Taunuszentrum einmal durchgelaufen, was sehr viele Shops hat. Und der einzige Shop, bei dem ich nicht online bestellen kann, den ich da gerade vor meinem geistigen Auge hab, ist New Yorker. Vielleicht solltest Du meine Adresse mal weitergeben und wir wir rocken das, aber es gibt keinen offensichtlichen Grund, warum die nicht online verkaufen sollten. Weil wenn ich da samstags reingeh, da ist die Hölle los.
Die haben's, die haben auch, die haben den Laden umgebastelt. Self Servicekassen gibt's da immer noch nicht. Da stehst Du einmal komplett, wie wenn Sebastian Fitzek auf der Frankfurter Buchmesse ist und macht da gerade seine seine seine Signierstunde, da stehen sie dreimal die Halle. So ähnlich kommst Du dir vor wie im New Yorker im Main Taunuszentrum. Du kommst nicht an die Kasse, Selfkassen gibt's nicht.
Und 'n Onlineshop haben sie ahnen. Das macht mich wahnsinnig und ich weiß nicht wieso. Spannend. Hatte ich nicht aufm Schirm, aber ja, das ist 'n verschenktes Potenzial, hochgradig. Ich mach mal, ich glaub, ich mach mal 'n Podcast Aufruf.
Vielleicht krieg ich ja mal irgendjemanden von New York und dann machen wir zusammen son Dreiercall. Und Ja. Dann ignorieren wir das mal live. So. Wir rechnen mal den Business Case, ne, und gucken.
Meine liebe Sabrina, das sollte an der Stelle aber erst mal gewesen sein. Ich sage danke, danke, danke für diese abwechslungsreiche, kurzweilige und anders geartete Folge, wie ich sie eigentlich irgendwie in meinem Geiste geplant hab. Danke, danke, danke. Ja, danke an dich. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht mit dir.
Das war wirklich zauberhaft. Freu mich aufs nächste Mal. Du, das machen wir. Das machen wir. Da reden wir jetzt gleich im Anschluss ganz kurz drüber.
An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer. Wie sieht's denn bei euch aus? Habt ihr denn einen Onlineshop? Seid ihr im E-Commerce tätig? Wenn ja, wie macht ihr denn Wachstum?
Was versucht ihr denn 20 26, da ja auf gut Deutsch 'n bisschen mehr Geld abzugrasen, ne, das Ganze 'n bisschen zu maximieren? Lasst mir doch mal gern eine Nachricht oder eure Meinung zu diesem Podcast hier in einem LinkedIn Kommentar da, in einem LinkedIn Kommentar da so rum. Auf Spotify, auf Youtube in der Kommentarspalte auf Podcast Punkt d e oder schreibt meine Mail zum Thema unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute. Wir hören uns.
Bis zum nächsten Mal.
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