Cover: KI in Musik, Film & Synchronbranche – zwischen Gänsehaut und Galgenhumor. Mit Thomas Foster - #287

KI in Musik, Film & Synchronbranche – zwischen Gänsehaut und Galgenhumor. Mit Thomas Foster - #287

4. Juli 2026
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Worum es geht

In dieser Folge habe ich Thomas Foster zu Gast – Komponist, Produzent und der Mann hinter dem Sound von RTL Aktuell, SWR3, Bayern 3, Good Morning America und vielen weiteren Sendern weltweit. Zusammen mit seinem Partner Peter Kent macht er seit den 90ern Jingles für Radio und TV. Wir sprechen über den Wandel der Musikproduktion – von analogen Tonbandmaschinen bis zur heutigen Arbeit am Computer – und natürlich über das große Thema KI. Thomas verfolgt die Entwicklung seit 2014 und erzählt von seinem persönlichen Wow-Moment mit Suno 5, als er spontan ein kubanisches Liebeslied generiert, das wie eine echte Studioaufnahme klingt. Seine Reaktion: ein Video mit dem Titel „Ich bin arbeitslos" – mit Galgenhumor, aber durchaus ernst gemeint. Er beschreibt, wie er ein komplettes Weihnachtsalbum mit KI produziert – inklusive KI-Orchester, Note für Note programmiertem Gesang und KI-generierten Videos im 50er-Jahre-Stil. Das Album schafft es sogar auf die Titelseite der Salzburger Nachrichten. Wir reden auch über die Synchronbranche, die gerade massiv unter Druck steht, über Chancen wie die KI-Stimme von Pumuckl und Gefahren wie Deepfakes. Thomas sieht KI als Werkzeug, das ihn nicht schneller, aber besser macht. Deshalb schreibt er auch zwei Bücher im Rheinwerk Verlag – über KI in der Musik- und Audioproduktion und über KI in der Film- und Videoproduktion. Sein Fazit: KI verändert vieles, aber Kreativität braucht weiterhin Menschen. Er schaut positiv in die Zukunft – und ich mich auf die zweite Folge mit ihm. -- Unterstütze mich mit einem "Buch": https://buymeacoffee.com/kevinaim Oder unterstütze mich mit einem Merchandise-Kauf! https://kevin-allein-im-marketing.myspreadshop.de/ Folge mir auf LinkedIn! https://www.linkedin.com/in/kevingruendling/

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Transkript

Das Evergreen Thema, die künstliche Intelligenz macht natürlich auch vor der Film-, Medienproduktion, vor Musik et cetera nicht Halt. Da stellt sich einem die Frage, wie disruptiv ist das Ganze? Was geht weg? Was bleibt jetzt hier im Podcast? Kevin allein im Marketing.

Der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Geiler Sound, schöne Bassdrum auch. Und er sagt schon im Vorfeld, geiler Sound. Danke dafür. Das ist übrigens nicht selbst komponiert, sondern das ist Artlist, Artlist I o.

Die haben ja tolle Sachen. Es ist 1 der besten, die es auf diesem Planeten gibt. Ja, und deswegen, da hab ich son son schönen Sound genommen. Wir haben ja mittlerweile auch KI im Angebot, da hab ich aber noch keine Credits. Ich hab noch den alten Tarif, da reden wir gleich mal drüber.

Ihr habt ihn schon gehört, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, liebe Zuschauer, ihr habt ihn auch schon gesehen. Er hat sich dann mal ganz kurz bildtechnisch eingeschlichen, aber der Mann weiß ja auch, wovon er redet. Normalerweise bereite ich mich ja nicht drauf vor, aber hier musste ich das diesmal son bisschen machen. Denn ich bin oder ich war sehr treuer Zugucker von RTL aktuell, damals noch mit Peter Klöppel und Ulrike von der Gröben. Wer kennt die beiden nicht, ja?

Das ist das Dreamteam schlechthin bei 18 Uhr 45, RTL aktuell und da gibt's natürlich auch 'n Sound. Und ich fand den Sound schon immer cool, hab mir aber nie Gedanken darüber gemacht. Und dann hab ich mit ihm gesprochen und auf einmal guck ich mir seine Homepage an und denk mir, Moment, das Studio kennst Du irgendwoher. Und dann hieß es, ja, den Sound hab ich gemacht. Und ich denk so, oha.

1, also ein Sound, den, glaube ich, jeder 2. Deutsche mindestens kennt, eher mehr, ja. Ich hab jetzt den Komponisten hier im virtuellen Studio. Ich freue mich wirklich sehr von Foster kennt Thomas Foster. Thomas, grüß dich, schön, dass Du da bist und vielen lieben Dank für diese schönen Erinnerungen an diesen an diesen Sound.

Ich hab das früher mal mit meinen Eltern auch geguckt. Mittlerweile guck ich eigentlich nur noch Stream, Entschuldigung, aber aber früher war RTL aktuell eigentlich immer gesetzt bei uns zu Hause zum Abendessen. Stell dich doch gern einmal kurz vor. Ja. Kevin, danke für diese liebe Introduction und danke, dass ich bei dir in deinem wunderbaren Podcast sein darf.

Ich freu mich ja schon, wenn die Leute mich kennen für so was wie RTL aktuell. Peinlicher ist mir immer, wenn sie mich vom Kinderfernsehen kennen und sagen, das hab ich als Kind immer geschaut, was Du komponiert weil wir das ja doch schon relativ lange machen. Wir haben den Neunzigern angefangen, Chingles für Radio- und TV Stationen zu machen. Und wenn ich sage wir, dann spreche ich von meinem Partner Peter Kent, mit dem ich Thomas Foster zusammen die Firma Foster Kent habe. Und unter diesem Namen produzieren wir eben seit den Neunzigern John Dschingels für Radio- und TV Stationen.

So, wenn man mit dem Taxi durch New York fährt, ist die Chance groß, dass man unsere Musik hört, denn die meisten Taxifahrer hören Tantan Wins New York, weil dort halt die Nachrichten sind. Und da haben wir mit echten Orchester den News Opener komponiert, der alle 20 Minuten läuft. Aber auch wenn man fernsieht in Amerika, Good Morning America von News Nation ist aus unserer Feder und wir haben für viele Stationen in Deutschland SWR3, Trump, Sputnik, Bayern 3, Antenne Bayern, SWR3 ist das aktuelle Design von uns. So, das ist das, womit wir groß geworden sind, wo wir unser Geld verdienen. Und darüber hinaus finde ich das Thema Musik produzieren extrem spannend und es ist eigentlich mein Hobby, dass ich zum Beruf machen durfte und deshalb mache ich darüber hinaus unter meinem Namen Thomas Foster auch viel Musik, die ich auf Spotify veröffentliche Und man findet auch meinen Youtube Channel, der mittlerweile, ich glaub, 84000 Follower hat, 84000 Menschen, die sich mit Musik produzieren beschäftigen und denen ich 'n bisschen mein Wissen weitergebe, was da extrem dankbar angenommen wird und mir sehr viel Spaß macht.

Ich hab da echt 'n Schwergewicht grade im virtuellen Studio, mein lieber Scholli. Ich hab kurz nach unserem Vorgespräch, kleine Anekdote, hab ich meinem Kollegen Bescheid gesagt, Tobias Eikepas, Tobias, wenn Du's hörst, liebe, liebe Grüße, weil er ist öfters in den USA. Ich war leider noch nie da, ich kam noch nie in den Genuss des Big Apples, aber seine Frau ist Amerikanerin und die sind öfters in Amerika. Und er hat sich deine Seite angeguckt und sagt, ach guck mal, das guck ich, wenn ich in den USA bin, auch immer. Ah ja, okay, auch nicht schlecht, ja.

Also das ist schon sehr, sehr cool und ich hab auch mal hier son bisschen was aufgemacht. Guck grad mal bei mir aufm Bildschirm, Du hast ja auch für für HIT Radio, FFH, hast Du auch schon was gemacht. Sitzen ja bei mir mehr oder weniger die Ecke. Ich bin ja in Sulzbach, die Hitradio FFH sitzt ja in Bad Vilbel. Da ist dann auch UFM, oder?

Ja, das ist ja alles 1. Genau, ja. Das ist ja alles 1. Na, für UFO haben wir die die die ganzen Chingles und Kennungen entwickelt. Die ersten, ich glaub, 10 Jahre oder so liefen auch unsere Kennungen.

Und die Tonfolge, die heut läuft, ist auch noch aus unseren Produktionen, aber mittlerweile produziert das jemand anders. Geht das so einfach? Die Tonfolge ist da, aber es produziert jemand anders? Das ist bei 3 Tönen ein heikles Thema eigentlich. Nein, manche sagen ja, man müsste es vor Gericht herausfinden, aber meistens gehe ich dann nicht den mühsamen Weg 1 Gerichtsprozesses, sondern konzentrier mich lieber auf andere Themen, die Spaß machen.

Dann, FFH, ihr wisst Bescheid, ne, vielleicht Wie diesen Podcast drum waschen, ja. Ja, ich fühle mich wirklich geehrt. Also jetzt mal ohne Mist, ja. Also Ah ja, jetzt okay. Ja, aber komm, bist echt schwergewicht, ja.

Und hast auch noch das Buch geschrieben, zu haben im Rheinberg Verlag KI in der Film- und Videoproduktion. Wir reden mal über über die künstliche Intelligenz im Film, im Video, aber dann auch über Musik. Aber erst mal, ich will mal son bisschen die Reise auch zurückmachen. Du hast ja angefangen in den Neunzigern, hast dann Musik gemacht. Wie wie hat man denn, ich hab das noch nie gemacht, ne, ich ich hab 0 Ahnung von dieser ganzen Materie, Wie hat man denn früher Musik gemacht?

Ich bin ja noch so aufgewachsen, man hat früher auf Tonbandmaschinen aufgezeichnet und da gab's sogenannte Mehrsturtonbandmaschinen, wo das Band nicht so breit war, sondern so breit. Ich weiß nicht, ob man das jetzt überall sieht, aber halt halt ja irgendwie fünfmal so breit wie 'n normales Tonband, das man vielleicht mal gesehen hat. Und da konnten bis zu 24 Spuren aufgezeichnet werden. Und dann hat man halt auf den ersten 6 Spuren vielleicht das Schlagzeug aufgenommen, auf der siebten hat der Bassist eingespielt, dann kamen die getan, die Keyboards, die Chorsänger hatten dann auch noch 'n paar Spuren und hoffentlich hat man nicht vergessen, eine Liedspur für den Leadsänger überzulassen. Und so haben die alle nacheinander eingespielt und am Schluss wurde das halt alles über ein großes analoges Mischpult gemischt.

Und das, was wir heute, wenn wir Musik produzieren noch ohne KI, im Computer machen, bildet letztendlich genau das ab, was früher diese große Tonbandmaschine und dieses diese riesengroßen Mischpulte, die ja Tische sind, an denen 5, 6 Leute sitzen können, alles voll mit Reglern und Knöpfen. Letztendlich, das wird heute in den Computerprogrammen nachgebaut, simuliert und man kann das alles mit der Maus machen, aber das Prinzip ist eigentlich dasselbe. Also ich guck auch manchmal, ich sag jetzt einfach mal von deinem Kollegen, Videos von Marty Fischer, weiß nicht, ob er dir was sagt? Sagt er was, ja. Der der der macht er auch manchmal so ganz tolle Sachen und dann hat er ja auch mit mit Bodo Wartke was zusammen gemacht und da haben sie mal son bisschen was versucht mit mit Rhabarber, Barbara Bar, ne, Rhabarber, Barbara Bar, Bar, Bar, Bier Bar Bärbel, so.

Da hast Du die einzelnen Spuren und da wird das dann quasi einmal so gemacht. Du hast eine Spur für die Drums, Du hast eine Spur für, was weiß ich, für die Flöte, für die Triangel, keine Ahnung was, für die Trompete, für die Posaune oder wie Duber? Das Wichtigste in der Regel ist die Triangelspur. Wenn die mal passt, dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Nein, aber Du hast das Prinzip absolut richtig verstanden, genauso ist das, ja.

Die Triangelspur. Ich liebe die Triangelspur, die ist super. Ja, das hab ich so son bisschen von von von Doktor Who. Da da da sagt da sagt der Doktor bei bei irgend so allerdings, wo wo wo son Orchester spielt und dann tanzt er da mit und dann so, wie, Du warst dabei? Ja, ich war die Triangel.

Musste ich wirklich lachen, ja. Man hört sie kaum, aber ich war dabei. Ich hab mich voll gefreut. Dann ist wirklich der Elfter Doktor. Superklasse.

Okay, das heißt, Du hast das, früher hast Du das analog gemacht. Du hast quasi diese einzelnen Spuren gehabt auf dieser mega langen auf diesem mega langen Ding. Mittlerweile machst Du das alles 'n bisschen digitaler. Und jetzt kommt ja aber dann doch die KI ins Spiel. Wie, also als das angefangen hat mit der KI.

Ich mein, wir haben ja erst mal, zumindest ich jetzt, hab mit ChatGPT angefangen und mittlerweile schießen sie ja alle wie Kakteen in der Wüste ausm Boden. Dann kam Suno, Suno 2 und wie sie alle heißen. Was hat das mit dir gemacht? Was hat das bei dir ausgelöst, als diese KI kam und sagt, ich kann jetzt Mucke? Das ist eine super Frage und es ist auch eine spannende Reise, die ich da gemacht hab.

Angefangen hat es 2014. Da hat die Firma, die damals Elon Musk gegründet hat, OpenAI, wir kennen sie alle, weil sie, ChatGPT ist ihr bekanntestes Produkt, die haben ein erstes Projekt gemacht, das hieß Jukebox. Damals waren die Daten noch so komprimiert, dass es alles schlecht geklungen hat wie son schlechtes MP3, mit ganz wenig Höhen und so. Also eher spielzeugmäßig. Und trotzdem hat man schon gemerkt, oh wow, nimmt dann Michael Jackson Song her, bricht den nach 10 Sekunden das Original ab und improvisiert von dort weiter.

Also Du hast auf einmal eine neue Version vom Michael Jackson Song, wo die ersten 10 Sekunden wie im Original sind, völlig anders weiter, aber so, dass es passen könnte. Also Du hast schon gemerkt, das könnte ein ernstes, auch wenn's jetzt noch kein ernstes Thema ist 2014, das könnte 1 werden. Und dann ist das halt so stufenweise besser geworden und man denkt so, wow, es wird schon immer besser. Und dann erinnere ich mich an den Moment, wie Suno 5 herauskam. Also Suno ist ja die beliebteste Plattform heute, mit KI Musik zu machen und die Version 5 hat halt einen Riesensprung gemacht.

Und ich hab damals gesagt, machen wir gleich mal irgendwas Lustiges, mach ich doch für meine Verlobte, ja, einen Liebesong mit ihrem Namen, mit dem Namen Tatjana. Und weil wir so einen schönen Urlaub in Kuba hatten, der für uns so eine ganz besondere Zeit war, hab ich gesagt, dann mach ich ein kubanisches Lied. Und dann hab ich ein, jetzt hab ich an meinem Handy gemacht, ja, so mal lässig neben dem Fernsehen. Und hab gesagt, Schatz, ich hab dir grade was komponiert, wir hören uns das jetzt an. Und dann hab ich dieses Lied aufgelegt und das, ich hab Gänsehaut bekommen, das hat wirklich wie echte kubanische Musik, wie wenn Bennal Whistle Soul Club oder sone richtig große Bekannte, wie eine echte Aufnahme.

Da war nichts mehr von schlechter Soundqualität. Das war richtige Musik und zwar in einem Genre, das eher für echte Musiker und echte Menschen steht und es hat mich umgehauen. Und ich habe am selben Abend noch das Video aufgenommen mit dem Titel, ich bin arbeitslos. Und es war auch nicht unerfolgreich, das hat relativ viele Klicks bekommen, weil die Leute natürlich das lustig fanden, weil ich dann auch reingehört hab und fassungslos war, wie gut das alles klingt. Oh Scheiße, ich bin arbeitslos, hab ich gesagt.

Und das Lustige ist, ich war immer fasziniert von neuer Technologie. Ich, der 1. Drumcomputer, die 1., der 1. Synthesizer, das 1. Mal aufm Computer Musik machen.

Ich fand das immer alles toll und es hat zu neuen technischen Möglichkeiten geführt, zu neuen Sounds, die vorher nicht möglich waren. Und so habe ich KI auch immer gesehen. Und dieses ich bin arbeitslos, das hab ich eher son bisschen Geigenhumor, ja. Ich weiß schon, dass das ernst zu nehmen ist, was hier passiert und dass es wirklich was ändern kann an dem, wie wir ausschauen. Aber ich muss ja ganz ehrlich sagen, ich mach mir heute mehr Sorgen meinen Steuerberater und meinen Dankmenschen, also meinen Job.

Weil ich glaube, Kreativität ist doch etwas, wo noch Menschen gebraucht werden. Und wer soll denn in Zukunft die Chingles für irgendwelche Fernsehstationen machen? Glauben wir, dass sich der Programmchef von RTL hinsetzt und 'n bisschen mit Zuno rumspielt? Ich glaube das nicht. Es wird es wird einiges ändern, indem wie wir Musik machen und und welche Rolle dabei KI spielt.

Das wird sicher nicht so bleiben, wie es ist und trotzdem braucht es Spezialisten, die sich genau auf dieses Thema spezialisieren und in der Lage sind, da das beste Produkt herauszuholen. Und deshalb ist für mich der einzige Weg, ich will hier vorne mit dabei sein, ich will mich mit dieser Technologie auseinandersetzen, ich will mich auch in der alten nach wie vor auskennen, aber ich will aus beiden Varianten die alte klassische Produktion und die Neue mit KI, alles, was da möglich ist, das Beste herausholen und damit das Beste an Musik machen, was ich immer so gemacht habe. Also heißt das im Endeffekt, Du machst genau das, was viele andere auch machen, zumindest von denen, die ich kenne. Die nutzen die KI als Inspiration, als Tool, als Hilfsmittel, aber Du musst dich natürlich auskennen mit dem, was Du tust. Du musst entsprechend auch den Prompt schreiben, das ist im Text so, das ist im im im Video so, im Film, das ist im im in der Musik genauso mit Suno, ich hab da auch mal son bisschen mitgespielt.

Du musst schon wissen, was Du da rein klepperst, damit entsprechend auch das rauskommt, was Du haben möchtest. Hast aber auch schon gesagt, und da gehe ich d'accord, Steuerberater oder so. Ja, also ich hab letztes Jahr mal eine Steuererklärung gemacht, auch son bisschen mit Hilfe von ChatGPT und Gemini. Wenn ich mal was nicht wusste, ne, ich hab gesagt, ich ja nutze dieses Steuerprogramm, ich hab die und die Ausgabe, wo kann ich die einsetzen? Kann ich die überhaupt einsetzen?

Wenn ja, wie viel? Hat genommen, Du hast das Steuerprogramm, setzt das dahin, mach 'n Klick hier, mach da und dort, da da da. Dankeschön, auf Wiedersehen. So, nach 5 Minuten war der Käse gegessen. Ich hab son bisschen Schlucken gehabt, als ich Notebook l m genutzt hab und hab Tolle Software?

Super, also ist mega. Und als ich da den Podcast mir hab mal erstellen lassen mit 2 Menschen, ein 1 Mann und eine Frau, die sich da unterhalten, mit den Versprechern, mit 'nem Verhasler, mit 'nem Schlucker, mit 'nem Veratmer, mit Sonstigem. Und ich denk mir so, das ist nicht schlecht. Aber das ist ein gutes Beispiel. Ich glaube, was hier passiert, dieser diese Art Podcasts zu machen mit KI, wird nicht deinen Podcast ersetzt.

Nein. Leute werden sich selber, tun sie ja jetzt schon, einen Podcast machen. Ich möchte jetzt einen Podcast, den's noch gar nicht gibt, weil mich interessiert dieses Thema und da hau ich diese Informationen rein und dann krieg ich meinen Podcast. Das wird nicht ersetzen ein Mensch, der sich Gedanken macht, wie kann ich andere entertainen, was interessiert meine Zielgruppe und für die irgendwie eine spannende Sendung, wo ich weiß, das ist ein Mensch, der vielleicht kurz bevor er auf Aufnahme gedrückt hat, noch mit seiner Frau gestritten hat oder ich weiß nicht, was. Was.

Also der genauso ein Leben führt wie Du und ich. Das macht einen Unterschied und das werden die Leute auch immer so empfinden. Ich glaube, es gibt jetzt 'n paar Mal hab ich schon son Podcast gesehen, der getarnt war wie 'n echter Podcast und dann von Notebook m l war. Das halte ich nicht für die Zukunft. Da fliegt man jetzt mal kurz drauf rein, weil das noch nicht jeder kennt, aber in Zukunft wird eher mehr Transparenz bei KI sein.

Wir werden wissen, was KI ist und werden aber KI nutzen, weil das toll ist. Ja, ich mein, es erleichtert ja auch vieles. Also ich ich glaube schon, bei dir jetzt in der in der Jingle- oder Sounderstellung erleichtert das vielleicht 'n paar Prozesse auch im Hintergrund. Bei mir erleichtert die KI auch sehr viel im Hintergrund, ja. Ich krieg das Transkript, anhand des Transkripts lasse ich mir die Shownotes schreiben, ich bekomme ja schon automatisiert die Kapitel für Youtube, ich hol mir Inspiration fürn Titel, ich schneid da son bisschen das Video auch zurecht, das lasse ich auch mit KI machen.

Wann kommt welches Bild, mal komm ich, mal kommt mein Gast, mal kommen beide. Also da da hilft mir die KI im Hintergrund. Aber jetzt zum Beispiel, so wie wir beide reden, ja, mit dem, was ich zum Beispiel heute früh erlebt hab, ich hab's grad hier im Vorgespräch gesagt, ja, der Sohn hatte mal Nasenbluten gehabt, das hat ausgesehen, als wär der kurz vor der Schlachtung gestanden, ja. Ich so, was ist mit dir passiert? Ja, ich blute.

Und ich so, ach, Du großer Gott. Das fließt ja alles auch son bisschen rein in die Stimmung, wenn man jetzt miteinander spricht, wenn da irgendwas sein sollte. Und ich glaube, dass diese Emotion, diese Stimmung, das kann ja keine KI auffangen. Egal ob jetzt im Bild, im Ton oder im Text, also zumindest noch nicht. Ich will gar nicht sagen, wie das irgendwie Ende des Jahres oder in 2 Jahren ist, aber momentan zumindest mein Stand ist, das kann sie noch nicht, die ist ja noch son bisschen son bisschen statisch.

Und wenn ich dann noch anfang, in einem Wiener Dialekt auf einmal zu sprechen, zu schauen, dass denn die KI komplett verwirrt ist oder dann anfangen zu sächseln, sodass es Kinder mehr versteht. Da gibt's da so die die die kleine Anekdote. Ich war bin da nach Wien geflüchtet, muss ich dir schon da, muss ich schon fast sagen, weil weil Opa gestorben und alles nicht. Ich wollte einfach raus, ich wollte was anderes sehen. Und da bin ich nach Wien und stand vorm Hotel Sacher und wollte eine Wiener Sachertorte 'n Stück essen.

Dann sagt er, ein Tisch für eine Person? Da hab ich gesagt, ja. Dann sagt er, darf ich Ihnen was zu trinken bringen? Hab ich gesagt, ich hätt gern 'n Cappuccino. Darfst Du was zum Essen sein?

Hab ich gesagt, ja, Sachertorte, waren's Schlagopas oben drauf oder nicht? Und dann hab ich gesagt, was ist 'n Schlagopas? Ja, Schlagopas, wollen Sie das jetzt drauf haben oder wollen Sie das nicht drauf haben? Hab ich gesagt, was ist das denn? Ihr Scheiß Deutschen, ihr sagt dazu Schlagsahne.

Super. Dankeschön. Ja, aber dafür, dass Du's damals nicht verstanden hast, kannst Du's heute ganz gut imitieren. Ja, das, also momentan kriegt das zumindest die KI noch nicht hin, wenn ich mal ganz schnell zwischen 'n paar Dialekten zwitche. Mal gucken, wie der wie der wie das dann so der Fall ist.

Aber wenn wir mal von Ton hin auf Video-, Filmproduktion gehen, was ich jetzt ganz spannend fand in der letzten Zeit, war, die haben ja vor einiger Zeit auch RTL hat Pumuckl ja wieder aufleben lassen, hat die Stimme von Hans Clarin genommen, der gute Mann ist ja jetzt auch schon 'n paar Jahre tot. Und hat über die KI, über eine ukrainische Firma das alles nach, also das alles synchronisieren lassen, die neuen Folgen. Einerseits mit der Stimme von Hans Clarin. Du kannst da so 2 Spuren machen und andererseits mit der neuen Stimme, aber natürlich die ikonische Stimme von Hans Clarin, die die die gucken da sehr, sehr viele. Und was sie dann noch gemacht haben, da wurd's dann echt creepy.

Weiß schon gar nicht mehr, wie die Schauspielerin hieß, aber die Serienrolle war Margot Weigel unter uns. Mhm. Die gute Dame ist ja auch schon relativ lange tot. Ich glaub, 2006 hatte sie ihren letzten Auftritt und ist dann auch relativ kurz darauf gestorben. Die haben sie vor, glaub, mittlerweile 'nem Jahr wieder zum Leben erweckt, auch wieder durch die ukrainische Firma, aber diesmal auch im Video und hat sie dafür 1, 2 oder 3 Folgen einspielen lassen, auch mit mit Stimme.

Also da haben sie beides gemacht. Und das ist dann halt schon wirklich creepy, wenn Du Tote wieder aufleben lassen kannst, sie, weiß ich nicht, in 'ner Fernsehserie mitspielen zu lassen, Werbung machen zu lassen, in 'nem Film. Ich glaub mittlerweile, ich glaub, da kommt mittlerweile bald irgendwie auch 'n Film raus, wo auch KI mäßig irgend 'n Schauspieler, da haben die Nachfahren ja gesagt, wo da son paar Szenen nachgedreht wird, glaub ich. Wie ist das für dich? Also grade jetzt auch bei Filmen und so weiter, da stell ich mir das ja noch mal 'n Stück spezieller vor.

Ich darf einen kleinen Schritt ausholen. Ja, klar. Ich hatte zu Weihnachten eine lustige Idee. Ich wollte KI ein, weil ich hab noch nie was mit KI produziert. Ich red zwar immer auf Youtube drüber, ich teste viel, aber letztendlich, wenn ich da Musik mach, ist die klassisch produziert und nicht mit KI produziert.

Und ich hab gedacht, vielleicht sollte ich mal ein ganzes Album mit KI machen, das sich komplett von meiner anderen Musik abhebt. Und ich habe ja ein Weihnachtsalbum gemacht, wo ich diese ganzen Achtziger Songs, Last Christmas, All I One for Christmas is You und so weiter in die Fünfziger gebracht habe, mit aufgenommen in den MGM Studios mit einem echten Orchester, gesungen von 1 Dame, die klingt wie Juli London, also son Frenk Sinatra Stil, sag ich jetzt mal. Und dann wollte ich dazu auch 'n Video machen und dann habe ich hergenommen die ganzen Schauspieler aus der Zeit, der den Martin, die Merylyn Monro und wie sie alle heißen und habe die Originalgeschichte von dem Video, wo die mit der Gondel hochfahren und dann oben gemeinsam Weihnachten fahren, in schwarz weiß nachgedreht mit den alten Schauspielern aus den Fünfzigern, genau dieselbe Story. Und tatsächlich hat diese dieses Video, diese Geschichte, dieses Album nicht nur bei uns in Österreich ins Fernsehen geschafft, war auch in Deutschlandfunk Interview hatt ich, aber auf die Tages, drittgrößte Tageszeitung Österreichs, die Salzburger Nachrichten auf die Titelseite. Das hat mich ein bisschen überrascht, dass mein Album es dorthin geschafft hat.

Aber da sieht man, dass wir halt grad in soner Phase sind, wo das neu ist und deshalb sind's, finden's Leute interessant, sich damit auseinanderzusetzen. Aber wir sind hier wieder beim selben Thema. Ich halte das für etwas Gutes, wenn es nicht hergenommen wird, Leute, was zu faken, also Leute zu täuschen. Wenn ich den Pumuckl, das kann ich überall nachlesen, das war an der großen Glocke, wir wollen die alte Stimme behalten und wir nutzen jetzt KI, damit wir die Originalstimme vom Pumuckl erhalten können. Das finde ich was Wunderbares.

Und dass ich heute mit meinem Sohn dasitz, der denselben Pumuckl mit mir auf RTL schaut und es genauso liebt, wie ich's damals geliebt habe, das ist eine wunderbare Sache. Und da kann man sagen, danke KI, das wäre auch ohne möglich gewesen, da wird die Stimme halt 'n bissel anders klingen. Mir wird's wahrscheinlich jedes Mal negativ einfahren, wenn ich's den Pumuckl sprechen höre. Ich würd mir jedes Mal denken, ja, wir hatten damals schon die geilere Stimme. So, aber nein, es ist dank KI möglich.

Das ist ein gutes Beispiel, aber natürlich ist parallel die Gefahr des Fakens und damit Leute zu täuschen, was grade, wenn wenn wir über Politik reden und so weiter, viel Schaden anrichten kann. Da liegt mir natürlich auch 'n großes Potenzial an Gefahren. Ja, ich meine, gerade wir bei uns in Deutschland, wir haben ja momentan da auch 'n paar Fälle mit Deep Fake Pornos, ne, das ist ja gerade auch ganz aktuell. Das ist dann halt schon also echt schwierig. Momentan irgendwie noch son rechtliches schwarzes Loch, ja, aber Du nimmst irgendwie 'n Foto von irgendwem oder Du nimmst 'n kleines Video von irgendwem.

Und wenn Du das mal weiter spinnst mit, so blöd wie's klingt, mit Kindern Du machst da deep fake Kinderpornografie, alter Schwede, ja. Das will ich mir gar nicht ausmalen. Also ich versuch da schon wirklich, die Videos, die ich von meinem von meinem Söhnchen aufnehmen, beim Schaukeln, beim Rutschen, wie er auf die Fresse fällt, weil er vom Fahrrad doppelt, doppelt. Die versuche ich wirklich, also was heißt, die versuche ich, die werde ich nicht irgendwo online posten. Jetzt mal nicht auf die Kindergeschichte ein, aber bleiben wir mal kurz bei den Pornos.

Könnte es sein, dass, wenn Du heute von dir 'n Porno findest, wo Du sagst, bist Du verrückt, ich hab nie 'n Porno mitgespielt, jetzt muss ich mich da auf Facebook anschauen, würde dich das schockieren und Du würdest vor Gericht gehen und ich weiß nicht, was. Vielleicht als Frau ist man sogar noch mal mehr angegriffen als als Mann, weiß ich nicht, könnte ich mir vorstellen. Und wenn das Ganze in 10 Jahren passiert, dann schaust Du da drauf, sagst, ja lustig, hast Du mir KI gemacht, oder? Gut. Können wir wieder über was Sinnvolles reden, weil's das Normalste der Welt ist, weil jeder hat schon mal jeden in einem Porno gesehen, weil das jeder hat sone App am Handy, mit der man das in 5 Sekunden machen kann Und es hat dann auch keinen Stellenwert mehr.

Und die eine Darstellerin, die wirklich Pornos gedreht hat, die kann ich mir behaupten, es wäre KI gewesen. Ja, ja, so wird's schwer für OnlyFans, ich nur mal so angehaucht. Wie hast Du denn dann, also mit welchen Mitteln hast Du das erstellt, deine dein dein Album? Also mit mit mit welchen KI Tools? Ich sehe ja auch, ich gucke grade noch mal so in in dein in dein Buch rein, damit wir auch da mal son leichten Bezug zumindest mal hinkriegen.

Ich wusste ja, ich weiß ja im Vorfeld nie, wie die Folge wird, aber ich weiß jetzt schon, dass die Folge sehr, sehr gut wird. Aber anders, als ich natürlich mal wieder dachte, aber das ist meistens so bei mir der Fall. Du hast ja da extrem viele Sachen auch drin. Ich hab schon gelesen, Nano Banana, hier haben wir Adobe Firefly. Du machst Mid Journey.

Seadream, davon hab ich vorher echt wenig gehört. Ich glaub gestern erst gerade das 1. Mal, weil sie Seadream ist derzeit die beliebteste Software im Videobereich, weil halt das Material wirklich am echtesten ausschaut, am realistischen ausschaut. Also ich fang mal kurz an, wenn wir drüber reden, wie ich das Weihnachtsalbum gemacht hab. Da gab's eine große Schwierigkeit, denn Du kannst Musik auf Suno hochladen.

Ich kann also jetzt was mit der Gitarre spielen, was sehr dilettantisch klingt, weil ich nicht gut Gitarre spielen kann und ich hab auch keine tolle Stimme, ich sing falsch und so weiter. Egal, das lade ich hoch und dann schaut Suno möglichst viel von dem herzunehmen, die Melodie möglichst beizubehalten, den Text und so weiter, aber etwas zu machen, was fantastisch klingt. Und nach wenigen Sekunden hör ich meinen Song in 1 fantastischen Qualität, als hätte das jemand noch mal neu aufgenommen, der wirklich singen kann, der wirklich weiß, wie man Musik produziert. So. Aber wenn ich da jetzt versuche, George Michael hochzuladen, kriege ich nach wenigen Sekunden eine rote Fehlermeldung, denn Du darfst nichts, was bereits veröffentlicht ist, dort hochladen.

Deshalb ist es gar nicht so leicht, ein Cover 1 bestehenden Songs mit KI zu machen. In meinem Fall war das auch tatsächlich sehr viel Arbeit. Ich hab an jedem Song ein, 2 Tage gearbeitet. Ich habe das Playback von George Michael oder Marri Kerry, das, was ich möchte, dass das Orchester spielt, habe ich am Klavier gespielt. Habe ich das Klavier aufgenommen und nur das Klavier ohne Gesang in die KI hochgeladen.

Und dann hat die KI aus meinem Klavier ein echtes Orchester gemacht, das mich umgehauen hat, weil's halt wirklich klingt wie jetzt hab ich das Playwork von Frank Sinatra bekommen. So. Und natürlich ist nicht jede Version okay. Du machst also 20 Versionen, nimmst die Strophe von hier, den Refrain von hier, ist alles so Grund, warum's viel Arbeit ist. Und den Gesang hab ich noch mal mit einem ganz anderen Tool gemacht, das heißt Synthesizer We von Dream Tonics.

Da gibst Du Note für Note auf dem Bildschirm ein, was die Sängerin singen soll und schreibst den Text in die Noten rein. Kannst dann bei jeder Note einstellen, wie viel Vibrato, wie soll's in den Ton reinschleifen. Also ist nicht so ein Trial and Error Ding, wo Du auf den Knopf drückst und dann siehst Du, was rauskommst, sondern Du kannst sehr professionell und sehr gezielt, aber halt auch mit sehr viel Arbeit deinen Gesang selber am Computer kreieren, so lang, bis er so klingt wie klingt. Und damit habe ich gearbeitet, ja und für diese Videotools hab ich hab ich damals schon Nanoban, Nanapro Pro verwendet, vielleicht ohne Pro, weiß ich nicht. Also ich hab erst mal Bilder kreiert und diese Bilder habe ich dann mit Seedance meistens animiert und in einem Filmprogramm zusammengeschnitten.

Doch schon ziemlich viel Arbeit dann am Ende, ne. Also wenn man das mal so hört, sogar auch, Du machst Note für Note, ich stell mir das grad so vor wie son altes Notenheft, wo Du hast, warte mal, die Tonleiter war CDEFGAHC. Vielen lieben Dank, Herr Laube, dass Sie mir das eingehämmert haben, mein alter Musiklehrer. Ich werd's nie vergessen. Aber die Halbtöne hattet ihr nicht mehr beigebracht?

Oh Gott, fis, dis. Aber ja noch cis und dis und cis und Ja, ja, doch, das hat er alles. Ich muss ich musste auch mal, weil ich grade im Stimmbruch war, wir waren früher immer am Klavier und er hat eine Note gemacht und die mussten wir nachsummen. Und ich war aber grade im Stimmbruch und dann klang das Und Du hast halt gleich 3 Noten auf einmal gemacht. Das hat er Ich musste nachsitzen.

Ich musste nachsitzen, weil ich den Ton nicht summen konnte. Das werd ich nie vergessen. Aber geh, er war nur so begeistert von deiner Stimme, dass er dich noch mal eine Stunde mehr hören wollte. Ja, genau. Mein Opa hat früher auch gesagt, Kevin, also Du kannst so schön singen, wenn nach 3 Stunden der Saal geleert werden soll, stellt man dich einfach kurz auf die Bühne.

Du fährst an zu singen und der Saal ist leer. Es hat sicher viel Vertrauen in dieses Thema Gesang gegeben. Gegeben. Nee, aber jetzt habe ich vor lauter, lauter, 'n Faden verloren. So, also also pass auf, das das Professionelle, also dieses, Du Du machst 'n c und 'n d und 'n e und 'n fis dis und wie sie alle heißen, da machst die Noten und darauf machst Du wirklich so, wie in sonem Gesangsbuch machst Du da diesen Text dann drunter, also wirklich Note für Note mit Bindestrichen, das ganze gravel, das dauert ja Ewigkeiten, das ist aber dann schon son anderes Arbeiten wie früher, ne?

Nee, würd ich gar nicht sagen, weil wir haben ja Ende der Neunziger angefangen, am Computer zu arbeiten. Und da konnte man dann entweder, so wie heute noch, das, was man auf der Tastatur spielt, aufnehmen und dann am Computer bearbeiten. Oder Du zeichnest gleich mit der Maus die einzelnen. Man zeichnet dann keine Musiknoten, also nicht diese Kugeln mit mit diesen Strichlein dran, sondern man macht so Balken in eine sogenannte Pianorolle. Aber im Prinzip Noten, lange Noten sind längere Balken, kurze Noten sind kürzere und hohe Noten sind Balken weiter oben und tiefe Noten sind Balken weiter unten.

Und so macht man Note für Note und ja, wenn man das über 30 Jahre täglich macht und ich habe das die letzten 30 Jahre gemacht, weil vor der auch vor der KI hat man Noten halt dann keine Gesangsnoten, sondern eher Klaviernoten oder Bassnoten oder so, aber hat man auch genauso am Bildschirm gezeichnet und dann ist das Daily Business, dann ist das nichts Neues. Und ja, man arbeitet dann schon mal 2, 3 Stunden an so einem Gesang, aber ja, hat man früher auch Hat man früher viele Tage an 'nem Song gearbeitet. Also ist jetzt nix so, wo man sagt, Gottes willen, das ist ja ganz schlimm, wie lang man da arbeitet. Das ist eher eine normale Arbeitszeit für 'n Song, wenn man 2 Tage arbeitet. Was war denn dann für dich die Intention, dieses Buch zu schreiben, was was Du im Rheinberg Verlag veröffentlicht hast?

Es war die Faszination, das zu tun. Also das 1. Buch war ja die künstliche Intelligenz in der Musik- und Audioproduktion. Auf das Thema hat mich ja in meinen Verlag gebracht, bin ich ihm auch sehr dankbar, weil ich hab eigentlich schon an 'nem anderen Buch im Bereich Musikproduktion gearbeitet und er hat gesagt, ja, das ist schön, aber was ich cool fände, wenn Du machen würdest, wär ein Buch über KI im Musikbereich. Und ich hab doch, eigentlich hat er recht, ein spannendes Thema.

Und damit war ich so früh bei diesem Thema dran, es war noch lange, bevor es so 0 5 kam und so weiter, habe ich angefangen, mich auf meinem Youtube Channel ganz intensiv damit zu beschäftigen, hab jedes Tool getestet, ein Tutorial für meinen Youtube Channel gemacht und wie dann mein Buch fertig war, die künstliche Intelligenz in der Musik- und Audioproduktion, ich glaub, das war eine Woche alt, hab ich gesagt, jetzt schaue ich mal auf Amazon, was es da im Filmbereich gibt. Und dann gab's nichts. Und die Vorstellung, dass es da jetzt dann 1 gibt und das ist meins, die fand ich so groß, weil ich gesagt hab, das muss ich machen. Okay, dann hast Du einfach dich hingesetzt und das Buch geschrieben, würde ich mal dann so behaupten? Ich habe dasselbe gemacht, was ich beim vorherigen Buch gemacht hab.

Ich habe mir all diese Tools geholt, getestet, Videotutorials für meinen Youtube Channel gemacht, die auch alle in meinem Buch verlinkt sind. Also man kann sich immer sofort, im Buch ist dann immer son QR Code zu jedem Tool und ich kann mit dem Handy draufgehen und sofort das Ding in der Praxis sehen, was ganz praktisch ist. Ja, und hab alle getestet und dann darauf aufgrund dieser Erfahrung mein Buch geschrieben. Ja, da muss man, also das muss man sich mal vor Augen führen. Ich ich klapp grad mal, liebe Hörerinnen, liebe Hörer, liebe Zuschauer, ihr könnt's nicht sehen.

Ich hab die Digitalversion und kann hier grad mal schön alle alle Kapitel aufklappen. Dann hast Du ja echt alles getestet. Also was haben wir hier? Wir haben SORA 2, wir haben Klinge AI, Seedance AI, Google VO 3. Was haben wir noch?

Mid Journey, Adobe Firefly, Leonardo AI, Nano Banana, Seed Dream, was haben wir noch? Was kann ich noch lesen? Hedra, Hedra? Ja, Hedra ist son gutes Tool, wenn Du deine einen Charakter dazu bringen willst, dass er die Lippen synchron zu deinem Audiofile bewegt. Auch nicht schlecht, hört sich an die Hydra damals von Marvel, Hedra.

Runway m l, wieder noch mal klingen, Higgsfield AI Avatare zum Sprechen bringen. Okay, Aleph. Aleph gehört zu Runway m l und da kannst Du Videos bearbeiten. Du willst nachträglich, dass es regnet, dann nimmst Du Aif. Ah, Adobe hat übrigens jetzt auch so was, son son son son Geräuschdings.

Du kannst KI mäßig was rein, dann hab ich letztens auch gemacht. Ich wollte irgendwie son Klatschen haben, son Applaus. Dann hab ich Applaus eingegeben und dann haben die mir 3 Vorschläge gemacht, dann hab ich irgendeinen einen davon genommen, fand ich ganz nett. Ja, da, das ist überhaupt, ich mein, da hab ich jetzt ein Tool gesehen von Ace Studio, da ziehst Du deinen Film rein und dann machst Du die Vertonung deines Films. Das bedeutet, der schaut sich, die KI schaut sich den Film an und erzeugt die Geräusche, wo heute noch Menschen in Aufnahmeräumen sitzen und mit Papier und Gegenständen anfangen, da ihre die Szene nach, schau, mein Papier hab ich so gedreht, dass es wie 'n vorbeifahrendes Auto klingt und so.

Passiert heute noch, ja? Ja, und da erzeugt die KI Geräusche, die absolut authentisch klingen und legt sie da drunter. Du kannst also jedes leiser machen, lauter machen, wieder löschen, doch ein Neues ersetzen und erzeugt gleich noch die Musik mit und und so kannst Du das vertonen. Wie, also es ist Wahnsinn. Ich seh hier auch grade Udio, KI generierte Musik auf einem neuen Level.

Ich hab noch nie gehört, Producer AI, das sind KI Tools, die mir überhaupt nicht geläufig sind. Udio. RX 11. Okay. Udio, wenn ich da kurz drauf eingehen darf, war 1 der führenden Tools, Musik zu erzeugen, also so wie heute Suno.

Die wurden nur verklagt, die Suno wurde auch verklagt, die haben's nur 'n bisschen geschickter gemacht. Ulli wurde verklagt und hat dann eine Einigung mit Universal gemacht und aus irgend 'nem Kompromiss heraus, macht die Details erfährt man ja nicht, mussten sie den Download sperren. Das heißt, alle, die mit Udin Musik gemacht haben und vergessen haben, sich die runterzuladen, konnten ihre Musik nicht mehr runterladen. Alle waren also sauer auf Udin und wollten damit nichts mehr zu tun ab und da haben sie auch ihre ganzen User verloren, obwohl es eigentlich 'n gutes Tool war. Ist ja nach wie vor ein schwieriges Thema, dass die Musikindustrie diese KI Musikfirmen verklagt und sich das alles erst finden muss.

Aber das ist der Grund, warum zum Beispiel die ARD sagt, wir wollen nicht, dass unsere Mitarbeiter KI verwenden, Musik zu machen, solang, bis diese Klage weg ist vom Tisch und es ja eine Einigung gibt. Man, wo ich's halt einfach schwierig finde, ist, ich hör sehr gerne den Podcast Hollywoodgeflüster von Charles Rettinghaus. Und die die Synchronbranche, die läuft da ja auch son bisschen Sturm. Netflix ist, glaub ich, jetzt mittlerweile zurückgebudert, wenn ich das richtig in Erinnerung hab, dass die ihre Verträge, die sie ja erst neu gemacht haben mit, ja, aber eure Stimme, gebt ihr mir bitte kostenlos, damit ich meine KI trainieren kann. Glaub, da sind Sie jetzt 'n bisschen zurückgebudert, weil alle Synchronsprecher sturm gelaufen sind.

Ich find's persönlich gesehen, da find ich's 'n bisschen schwierig, weil ich find unsere deutsche Synchronbranche, unsere Synchronsprecher, ich find die ja mega. Ich find k Punkt Dieter Klebsch, ja, Doktor Haus finde ich oder oder Thanos, das finde ich, ist eine Stimme, ich liebe diese Synchronstimme. Wenn die auf einmal KI mäßig gemacht wird, weiß ich nicht, ob ob ob man, ah, wüsst ich gar nicht, ob man's hört und wenn man's hört, klingt's bestimmt nicht gut. Jetzt bei Hans Clarin und so weiter ist das vielleicht was anderes, wenn Du so ikonische Stimmen hast, die Du gerne, weil es weil Du's mit deiner Kindheit verbindest, die Du gerne wieder hören wollen würdest. Aber grade bei so manchen, grade bei der Synchronbranche, die jetzt ist, die laufen ja da echt Sturm.

Kannst Du die da kannst Du die da verstehen, dass die da so Sturm laufen, weil sie ja Erst mal. Angegriffen werden? Erst mal total. Ich hätte nix dagegen, dass jemand KI mit meiner Stimme trainiert und die dann verwendet. Aber hallo, ich möcht dann auch verdienen dran.

Ja, also Geld hätte ich auch gern. Bei allem, was da passiert. Meinetwegen bekomm ich nicht dasselbe, wie wenn ich's neu einspreche, weil ich ja weniger Arbeit hab. Aber ich, das kann ja nicht sein, dass der Wert meiner Stimme weiter Geld umsetzt, ohne dass ich was davon habe. Also das kann man natürlich 100 Prozent verstehen und da sind Sie auch 100 Prozent im Recht, das muss man mal sagen.

Was ich nie verstanden hab, die Bedrohung, wie ich sie verstanden hab, ist ja nicht, dass man die Stimmen der der der Synchronsprecher trainiert und dann in Zukunft müssen die nix mehr arbeiten und man verwendet ihre Stimmen weiter, Sondern die Zukunft ist natürlich, dass wenn wir Brett Pitt im Fernsehen sehen, dass wir auch die Stimme vom Brett, nur auf Brett Pitt Auf Deutsch. Auf Deutsch hören. Also dass genau die Originalstimme jetzt perfekt akzentfreies Deutsch spricht. Das wird bisschen ungewohnt sein, das wird, noch sind Übersetzungen nicht so gut. Also es ist ja bei Youtube jetzt schon möglich, dass ich mir 'n englisches Video, das hab ich Deutsch anschaue.

Und es klingt eher noch 'n bisschen gruselig. Aber das wird viel besser werden. Das wird noch viel, viel besser werden. Und dann wird's auch noch ungewohnt sein, aber man wird sich ganz schnell daran gewöhnen und auf Dauer, jetzt mal, abgesehen davon, dass ich's natürlich grauenvoll finde, dass eine ganze Industrie kaputtgeht. Das find ich furchtbar.

Aber wenn's jetzt mal nur aus Konsumentensicht, für den Konsumenten ist es wahrscheinlich was Positives, dass ich jetzt die Originalstimme der Originalschauspieler höre und nicht irgendeine Deutsche, die völlig anders klingt, auch wenn wir die mit denen aufgewachsen sind und viele dieser Stimmen extrem mögen, weil oft sind die deutschen Stimmen besser als die Originalstimmen, weil die Originalstimmen, die Schauspieler sind sind deshalb so berühmt geworden, weil sie tolle Schauspieler sind und die Stimme ist ja nur 'n kleines Detail. Die deutsche Stimme wurde ausgesucht, weil diese Menschen tolle Stimmen haben und da geht's nicht ihr Aussehen, die können ausschauen, wie sie wollen, die haben tolle Stimmen. Und deshalb ist oft, ich erinner mich an den Alf, der hat eine todeslangweilige Stimme im Englischen gehabt, aber Tommy Pieper, der den synchronisiert hat, das war einfach eine großartige Stimme, die perfekt gepasst hat. Ich guck gerade, was mir da in den Sinn kommt, ist, da habe ich ihn. Norbert Kastel oder Kastel, so nicht mit k mit g, Norbert Kastel, Homer Simpson.

Ah ja. Oder Elisabeth Volkmann, ja. Elisabeth Volkmann, die auch March Simpson ja gesprochen hat, mittlerweile wird's ja von Anke Engelke synchronisiert. Aber Elisabeth Volkmann und Norbert Gastll, das waren die oder das das das das sind die Stimmen der Simpsons. Und ich glaube, ich meine sogar, ganz viele auch in den USA haben gesagt, dass die deutsche Stimme da besser ist als die US amerikanische.

Da kenne ich die Englisch jetzt nicht so gut, könnte ich jetzt nicht vergleichen, kann ich mir vorstellen, ja. Ja, also es ist es ist Wahnsinn. Und man muss ja eine Sache mal dazu sagen, nur mal für die, die's vielleicht nicht wissen, Bad Simpson wird von 1 Frau synchronisiert. Oh. Sowohl im Englischen als auch im im Deutschen.

Wirklich? Ja, es ist, lass mich gucken, im Original im US Amerikanischen ist es Nancy Cartrides, genau, und im Deutschen ist es Sandra Schwittau. Das sind Mädels. Dann lass ich mich in meiner Verfilmung auch von 'ner Frau synchronisieren. Das klingt spannend.

Ja, das haben Sie damals so gemacht, also ich hab mir da mal so was angeguckt, sone sone kleine Doku. Das wurde gemacht, auch dem Stimmbuch entgegenzuwirken, weil Bart Simpson wird ja nicht älter. Mhm. Und bevor sie jetzt da alle Ritt lang irgendwie neue Schauspieler oder neue Synchronsprecher nehmen müssen, haben sie sich dann halt für Damen entschieden, weil die haben keinen Stimmbruch. Sehr schlau.

Deswegen macht das, und Nancy Cardry, die ist ja auch mittlerweile, was weiß ich, wie alt, aber die hat eigentlich eine ganz andere Stimme und sie verstellt ja ihre Stimme für für die Synchronarbeit zu Barch Timson. Anke Engelke macht's ja auch bei bei March. Also es ist schon es ist schon sehr, sehr cool. Also ich liebe eigentlich die Synchron Branche. Ich wollte auch immer mal was synchron sprechen, irgendwie kam ich noch nicht dazu, wär aber einmal son son kleiner Trauma, so im Studio zu stehen und irgendwas Synchron zu machen.

Egal. Hätte ich auch immer gern gemacht, glaub ich, ist lustig. Ja, also ich hab mal son son son Fortbildung besucht, son, also, was weiß ich, was das war, dreistündiger, vierstündiger kennenlernen Workshop. Bei der Deutschen Pop hab ich das gemacht in Frankfurt, die gibt's ja mittlerweile nicht mehr. Da fand ich das ganz cool, ja.

Da da kenn ich noch, Susi, sag mal, süße Sahne. Ein sehr schwerer, sehr schwerer Satz irgendwie, weil manche machen, Susi, sag mal süße Sahne. Irgendwie können sie das Schafe essen nicht so, manche. Gerne Ich hab immer gesagt, 20 Zwerge zeigen Handstand, 10 im Wagenschrank, 10 am Sandstrand. Yeah, okay.

Den musst Du mir nachher noch mal aufschreiben, das muss ich auch noch mal. Das hat der Anton schon wieder vergessen. Ist ja Wahnsinn. Also wenn wenn ich das mal so Revue passieren lasse, ich mein, wir reden ja jetzt auch schon wieder 40 Minuten krass, wie schnell die Zeit vergeht. Ich glaub, wir können noch, wenn Du Lust und Laune hast, noch 1 2., 3., 4.

Folge irgendwann hinterherschieben. Unbedingt. Also furchtbar gerne. Gerne mal vor Ort irgendwo, wenn Du mal hier in der Nähe sein Solltest, ansonsten komm ich gerne mal nach Salzburg. Da könnte ich eigentlich auch mal den Herrn Direktor besuchen, fällt mir grade ein, lieber Roman, liebe Grüße.

Also dein Buch, was Du gemacht hast oder das, was Du jetzt, was Du tust mit der KI, ist eigentlich auch 'n bisschen aufzuschlauen, bisschen die Werkzeuge, deine Erfahrung über die ganzen Tools hast Du hast Du einmal runtergeschrieben oder ich seh hier grade auch, da sind viele, viele, da sind die QR Codes. Du hast die ganzen Screenshots noch dazu genommen. Was nimmst Du für was? Was ist was? Wie ist der Workflow?

Wie machst Du Folgendes? Du hast natürlich hier Image to Video, Du hast Ton, wie macht man das Ganze? Also Du hast da keine Angst davor. Du siehst es eher als Quelle der Inspiration, die die künstliche Intelligenz zu benutzen oder als Hilfsmittel, noch besser zu werden, wie Du eigentlich schon bist. Versteh ich das so zusammenfassend richtig?

Es ist ganz klar, dass man KI dafür hernehmen kann, kreativer zu arbeiten und spannendere Dinge effektiver zu machen und so weiter. Ich geborene dir 'n simples Beispiel. Wenn wir in der Musikproduktion nicht das Geld haben für echtes Orchester, was machen wir dann? Wir arbeiten mit Samples. Da wurde also jeder Ton von einem echten Orchester aufgenommen und quasi auf die Tastatur draufgelegt.

Also die haben einmal ein c gespielt und das wurde dann auf die Taste c gelegt, die haben einmal ein d gespielt und das wurde dann auf die Taste d gelegt und das sogar noch laut und leise, damit das möglichst vielseitig ist. Und trotzdem, wenn ich den Ton c mit dem Ton d verbinde, klingt diese Verbindung anders, wenn ein Streicher das spielt, als wenn ich die eine Aufnahme beende und die andere Aufnahme starte. Es ist nicht dasselbe. Wir sehen zwar heute schon auf Netflix viele Serien mit Filmmusik, überhaupt kein Orchester mehr sitzt, die alle am Computer gemacht sind, also mit Sampling gemacht sind und keiner merkt was. Und trotzdem, es ist noch nicht perfekt.

Und Sampling steht hier an, weil das wird seit den Neunzigern entwickelt und ist sehr weit gekommen, aber jetzt ist nicht mehr viel Steigerungspotenzial da. Die sind eigentlich an der Grenze angekommen. K E spielt nicht Aufnahmen von einem Orchester ab. K E erzeugt diese Töne neu und wenn Du c auf d haben willst, dann erzeugt sie dir genau den Klang wie Streichert c auf d spielen, so wie's ein echtes Orchester machen würde. Das heißt, ich spiel dann oft, wenn ich 'n echtes Orchester haben will, spiel ich das am Klavier, lad's mir in die KI und lad mir das echte Orchester wieder in meine DAW rein und dann hab ich im Hintergrund 'n echtes Orchester, das da mitspielt.

Und das ist fantastisch und es ist eher mehr Arbeit, als würd ich's nur mit Sampling machen, bis das exportiert ist, bis die richtigen Proms gefunden sind. Das ist alles eine gewisse Action, die nicht dazu führt, dass ich schneller bin. Die führt eher dazu, dass ich mehr Arbeit hab und länger brauch, aber das Endresultat wird besser. Also ja, KI ist hier ganz klar ein Tool, damit man als kreativer noch effektiver arbeiten kann. Das erinnert nichts daran, dass KI auch in der Lage ist, mich zu ersetzen und alleine Musik zu machen.

Ich kann einen ganz schlechten Promnt eingeben, mach mir hübsche Musik. Der Point funktioniert, muss man ausprobieren. Man kommt das raus. Mach ich's. Und es klingt gar nicht so schlecht, ja?

Mach mir hübsche Musik. Also ich brauch kein großer Künstler zu sein, mit KI was zu machen. Und es wird mit Sicherheit dazu führen, dass Streamingplattformen wie Spotify früher oder später Dienste anbieten, dass wir direkt auf Spotify uns unsere eigene KI Musik kreieren lassen können. Ich will, ich hab jetzt schon alle ab Upperalben fünfzigmal gehört, ich kann sie nicht mehr hören, ich liebe aber diese Musik. Mach mir 'n neues Upperalbum.

Und 20 Sekunden läuft 'n neues Upperalbum, das Du dir gerade jetzt gemacht hast. Ich will jetzt Entspannungsmusik, da da soll niemand singen, das soll einfach Stunden da hingehen, da ich will gar keine Songs in Playlisten hören. Ich will, dass es einfach sone schöne Atmo ist, die mich durch den Tag begleitet. Und wenn ich will, dass sie 'n bisschen mehr Gas gibt, drücke ich 2 Knöpfe auf meinem iPhone und dann nimmt das 'n bisschen an Tempo auf. Das wird alles kommen, allein weil's Spotify somit viel mehr Umsätze macht, weil für KI Musik müssen sie nichts an Labels und Komponisten und und Sänger abgeben, sondern sie können sich 100 Prozent einbehalten von dem, was Du da generierst an Streamingdaten.

Deshalb ist das ziemlich sicher, dass das passieren wird. Also ja, das muss man und und auch das wird Normalität annehmen und wird unsere Zukunft sein, dass Hintergrundmusik oft einfach nur noch KI Musik sein wird. Ich stehe ja sehr auf die Musik von Hans Zimmer, gell? Wollte ich an der Stelle Nummer sagen, oder Tatsächlich wollten mein Partner Peter Kent und ich eigentlich Filmmusik machen. Und es, ich red heute immer wieder von den Neunzigern, aber es war halt auch in den Neunzigern.

Wir waren ein riesen, also ich bin's heute noch, aber 'n Riesen Hans Zimmer Fan. Und dann hat 'n Freund von uns, also der hat eine Werbeagentur gemacht und hat 'n Film, also 'n Werbefilm produziert in Los Angeles in Hollywood und hat Hans Zimmer auf 'ner Party kennengelernt. Da war er noch nicht so berühmt, da hat er erst die ersten 2 Filme oder so draußen gehabt. Wie hieß das? Green Card hieß, glaub ich, 1 seiner ersten Filme.

Und dann hat er uns einen Fax damals Oh Gott. Fliegen. Ein Fax. Ein Fax, dass er einen Komponisten namens Hans Zimmer kennengelernt hat. Und wir haben gesagt, ah, der Joost hat Hans Zimmer kennengelernt.

Wir müssen sofort nach LA fliegen. Wir haben nicht lange herumgefackelt, wir sind in den nächsten Flieger gestiegen, haben unseren Freund Joost vom Hotel Nachbarzimmer angerufen, eine Hoteltür weiter, haben gesagt, hey Joost, wie geht's dir? Wollen wir was trinken? Und er sagt, ja, lustig, ihr seid doch in Salzburg. Nein, wir kommen jetzt zu dir und dann haben wir die Tür geklopft, so.

Ah, geil. Und dann hat er natürlich versucht, uns mit Hans Zimmer zusammenzubringen. Leider Gottes hat Hans Zimmer einen Flug nach München genommen, weil er eine Orchesteraufnahme in München genau an diesem Tag hatte. Deshalb durften wir damals nicht Hans Zimmer kennenlernen, obwohl wir extra deswegen nach LA geflogen sind. Entschuldige, die Geschichte musste ich jetzt erzählen Das ist gut.

Wo Du gesagt hast, wie geil Du Hans Zimmer findest. Ich find, der macht großartige Musik, hat die Filmmusik für mich neu erfunden, anders definiert, als sie davor waren. Wo ist er geboren? Ich weiß, dass er in Deutschland geboren ist, aber wahrscheinlich wirst Du mir jetzt sagen, wo genau in Deutschland. Wahrscheinlich bei dir ums Eck nehm ich jetzt mal an.

Sie Frankfurt, es ist 'n Frankfurter. Es ist 'n Frankfurter. Nicht nur die Filmmusik kommt aus Frankfurt, sondern auch die Technomusik. Also Frankfurt ist musikalisch gesehen schon eine wichtige Stadt. Und ich sag dir 1, also nur kurze Anekdote am Ende, er hat ja die Filmmusik gemacht von Sakrileg da Vinci Code.

Und wenn ich die Endszene sehe, wo Na, wie heißt der Schauspieler? Bin ich blöd. Ja, Tom Hanks. Danke. Tom Hanks, wo er am Louvre ist und die Hand nach unten nach unten auf die Glasscheibe drückt und dann die Endmelodie kommt.

Bei der Melodie fange ich an zu heulen. Entschuldigung, ist einfach so. Ich heule bei dieser Melodie, weil sie ist so schön. Oh, Love it. Ja, großartig, großartig, voll.

Gerade da Vinci Koza, Grilet, der hat ja noch viel mehr gemacht, ja, grad Pirates of the Caribine und so weiter. Oder Inception auch eine sehr geile Melodie. Also ich liebe einfach Filmmelodie, Jingles und so weiter. Das ist das ist meins. Die höre ich auch sehr, sehr gerne einfach aufm Ohr.

Ist so. So. Dann eine Frage vorab, hättest Du Lust, mit mir noch mal eine 2. Folge zu machen? Irgendwann später im Jahr, nächstes Jahr.

Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so nett unterhalten habe. Oh. Ich wüsste gar nicht, wie ich nein sagen könnte, Kevin. Natürlich machen wir das. Ah, wunderbar.

Dann kommen wir jetzt mal zur Abschlussfrage. Mein lieber Thomas, die Zeit verging mit dir echt wie im Flug. Das ist ja helle Wahnsinn, deswegen freue ich mich umso mehr, dass Du 1 zweiten Folge jetzt schon zugestimmt hast. Wir bleiben auch in Kontakt und werden dann irgendwann später die die Aufnahme machen, Termin finden et cetera pp. Aber jetzt mal eine Frage, Du machst Musik, Du machst Jingles.

Du hast ja auch dann bestimmt früher auch Tonstudio gehabt und da Leute drin gehabt, oder? Nach wie vor. Wer war denn der Bekannteste? Oh mein Gott. Ich frag einfach mal, oder anders gefolgt, hattest Du schon mal Anistasier im Studio?

Nein, hatt ich noch nie. Oh, verdammt, das meine Lieblingssängerin. Seit So so richtig viel große Stars hatten wir ja deshalb nicht, weil wir nie für Plattenfirmen oder die Plattenindustrie gearbeitet haben, sondern immer unser Hauptbusiness war Chingels für Radio- und Fernsehstation. Insofern könnte ich auftrigsen mit, ich hatte den Programmchef von CNN bei uns im Studio und so weiter. Ich mein, wir hatten schon 'n paar Leute, der Herr Gottschalk war bei uns im Studio, die Nina Hagen war superlustig.

Son paar Leute hatten wir schon, aber so die richtig großen Namen dafür sind wir in der falschen Branche. Na ja, gut, aber ich find Thomas Gottschalk und Nina Hagen, also die sind schon sehr groß im Showbiz. Also Nina Hagen mit, Du hast den Farbfilm vergessen. Nina Hagen war eine ganz große Nummer. Und und Thomas Gottschalk ja auch.

Also schön wär, also grad wenn Du auch mal Musik machst, so Anastasia, das wär auch mal ganz geil. Also da wär ich da wär ich, glaub ich, wirklich eifersüchtig, weil das ist meine seit 20 Jahren meine absolute Lieblingssängerin. Eine Anekdote möchte ich da noch mal erzählen. Ich glaube, Du wirst lachen. Pass auf.

Das war Ihre Live at Last Tour 2005, glaube ich, und ich hatte Tickets. 3 Tickets an der Zahl, wollte da eigentlich mit wem anders hingehen. Dann haben die beiden allerdings abgesagt und ich bin mit meinem damaligen Nachbar, mit meinem Vater dahin. Mein Vater kannte Anästhesia, mochte die Musik, aber hatte kein Bild im Kopf. Und wir waren an der Frankfurter Festhalle und damals war das noch mit Stehplätzen.

So, mein Nachbar und ich voll abgegangen, ne, wir sind davor und und und so weiter, alles Mensch Mögliche, und und und auf einmal kam das Licht frontal auf uns. Also wirklich auf auf aber auf alle, ne, frontal. Das heißt, sie ist auf die Mittelbühne gegangen. Sie war nicht vorne, sie war auf der Mittelbühne. Und hat dann da performt.

Wir haben uns alle alle umgedreht und haben da performt. Mein Vater war die ganze Zeit im Hintergrund. Und am Ende nach der Zugabe, der Zugabe der Zugabe und so weiter, kam mein Vater mit 'nem Bier und sagt, Du, sag mal, in der Mitte da von der Show, ich ich war da ja in der Mitte, da in der Mitte und hab mich da angelehnt und dann ging da auf einmal eine Klappe auf und dann kam da sone Frau ausm Boden, die hat Hello zu mir gesagt, ich wusste gar nicht, was sie wollt, ich hab Ei gute gesagt und bin dann fort. Dann hat die angefangen zu singen. War die das?

Ich so, Du bist das größte Arschloch, was hier gerade rumläuft. Ja, schöne Geschichte. Das werd ich nie vergessen, ja. Das war das war genial. Also das ist so und die begleitet mich jetzt mittlerweile auch schon seit 20 Jahren in ihrer Musik schon länger.

Und ja, das ist so so Sachen Hat die auch tolle Musik gemacht, absolut. Er macht sie ja immer noch. Sie ist gerade ja auch wieder auf Tour. Ich glaub, dritter Oktober kommt sie auch wieder nach Frankfurt. Mein Mein Lieber, das sollte an der Stelle aber erst mal gewesen sein, ich könnt mich noch noch Stunden irgendwie mit dir über alles Menschen möglich unterhalten.

Das machen wir dann in der nächsten Folge. Ich sag jetzt erst mal, danke, danke, danke. Kevin, ganz vielen lieben Dank, dass ich bei dir sein durfte. Das hat extrem viel Spaß gemacht. Ich glaube, das Thema KI wird uns noch länger beschäftigen.

Ich schaue da sehr positiv hin. Es wird vieles ändern, aber ich bin guter Dinge, dass es mehr Gutes als Schlechtes ändern wird. Und da freu ich mich drauf. Deswegen Abschlussfrage auch an meine Zuhörerinnen und Zuhörer und an meine Zuschauer. Wie seht ihr denn das Ganze, ja?

Thomas hat grade gesagt, er schaut da sehr positiv drauf, was KI angeht, grade auch in Film, in Medien, in Musik. Wie sieht's denn bei euch aus? Was habt ihr denn da für eine Meinung? Schreibt mir doch mal gern eure Meinung in einem Link den Kommentar auf Youtube in der Kommentarspalte, Spotify auf Podcast Punkt d e oder schreibt mir gern eine E-Mail unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute.

Wir hören uns in echt und ohne KI. Bis zum nächsten Mal. Danke dir. Tschüs.

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