Content Marketing mit KI. Zwischen Slop und Skill. Mit Vroni Hackl und Georg Neumann - #291
Worum es geht
In dieser Folge habe ich gleich zwei Gäste im virtuellen Studio: Vroni Hackl und Georg Neumann. Wir sprechen darüber, warum ChatGPT kein Sprachmodell ist, sondern ein KI-System, was ein Kontextfenster ist und warum die KI mitten im Gespräch plötzlich dümmer werden kann. Vroni räumt mit Prompting-Mythen auf, erklärt, warum Roll-Prompting differenziert betrachtet werden muss, und erzählt von ihrem eigenen Benchmark, bei dem sie Sprachmodelle mit kulturellen Konzepten testet. Georg zeigt, wie er mit Claude Code seinen Arbeitsalltag automatisiert – vom Tagesüberblick über HubSpot-Aufgaben bis zur automatisierten Angebotserstellung – und warum er sich von der KI sogar per WhatsApp nerven lassen will. Wir reden über den aktuellen Stand bei Bild- und Videogenerierung, über KI-Slop auf LinkedIn und Speisekarten, über die kommende AI-Kennzeichnungspflicht und darüber, warum die eigentliche Gefahr nicht in der KI liegt, sondern darin, dass wir unsere eigenen Fähigkeiten verlieren. Das Fazit der beiden: Es braucht keinen beliebigen Human in the Loop, sondern einen Literate Human in the Loop – jemanden, der bewusst entscheidet, welche Kompetenzen er behält, welche er delegiert und welche er bewusst loslässt. -- LinkedIn-Profil von Vroni: https://www.linkedin.com/in/vroni-hackl/ LinkedIn-Profil von Georg: https://www.linkedin.com/in/georg-neumann/ -- Unterstütze mich mit einem "Buch": https://buymeacoffee.com/kevinaim Oder unterstütze mich mit einem Merchandise-Kauf! https://kevin-allein-im-marketing.myspreadshop.de/ Folge mir auf LinkedIn! https://www.linkedin.com/in/kevingruendling/
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Transkript
Man könnte meinen, man hat eigentlich auch schon alles gehört, gesehen und erlebt in der künstlichen Intelligenz, aber dennoch scheiden sich son bisschen die Geister zwischen generischem Content, normalem Content und wie macht man's überhaupt? Content Marketing mit KI jetzt hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Und zu diesem, ich nenn's schon fast Evergreen Thema, hab ich 2 Menschen diesmal im virtuellen Studio. Ich begrüße Vroni Hackl und Georg Neumann.
Ihr beiden grüßt euch. Schön, dass ihr da seid. Ich würd sagen, stellt euch gern einmal vor. Ladys First, Vroni fängt an. Danke über die Einladung, Kevin.
Ja, wo fängt man da an? Tatsächlich, ich bin so eine gar nicht Podcastgängerin, Hörerin, Mitsprecherin, liegt einfach daran, Schön, dass Du da bist. Nicht mal Hochdeutschsprecher, also ein bayerischer Podcast heute und so wär's immer im Hintergrund. Also ich sitz hier in der Nähe von Passau und hab nachdem ich 10 Jahre lang den Bereich Unternehmenskommunikation und Marketing geleitet hab beim Mittelständler, noch mal den Weg zurück gemacht an die Uni, meinen Doktor zu machen zum Thema Sprachmodelle, wie setze ich sie ein, was hat das Ganze mit AA Literacy zu tun und was ist das eigentlich? Und gemeinsam mit dem Georg hier hab ich seit 2022, na ja, was als kleines Nebengewerbe begann, ein Unternehmen aufgebaut, wo es uns eben drum geht, Unternehmen, wie sagt man so schön, zu im Umgang mit generativer KI.
Genau. Ich hab damals die Vroni tatsächlich über LinkedIn kennengelernt, also da auch schon wieder so zum Thema Contentmarketing. Ich hab was gepostet über Bildgenerierung, über hab ich 'n Bild von meiner Tochter generiert. Schon 20 22 hatt ich mein erstes KI Modell quasi trainiert. Das hatt ich Frohne gesehen und dann hat sie mich gleich angeschrieben, weil damals war das noch, es ist extremst nischig, quasi bevor Chat GPT rauskam, bevor mit irgendwie groß bekannt war und so weiter, hab ich dann schon Bilder gepostet und sie war total begeistert von GPT 3 und so weiter.
Und das war dann einfach ganz natürlich, dass wir gründen. Genau, aber jetzt hab ich mich gar nicht vorgestellt, hab bloß Story erzählt. Auch geil. Ich bin der Georg, die Vroni stellt mich gerne als Schorsch vor, weil ich bin auch in Bayern zwar nicht in der Nähe von Passau, aber in Richtung Bayreuth hoch. Und ich bin eigentlich Grafikdesigner, Fotograf, Agenturinhaber, gibt's auch alles immer noch.
Aber im Zuge von KI natürlich hat sich das 'n bisschen gewandelt. Und weil ich mich, weil ich aus diesem Bereich kam, hat mich das Thema mit Bildgenerierung auch nicht mehr losgelassen. Das heißt, Vroni ist super spezialisiert aufs Thema Sprachmodelle und ich halt super spezialisiert aufs Thema Bild- und Videogenerierung und so weiter und eben schon seit 20 22. Und da schulen wir die ganze Zeit irgendwelche Marketingabteilungen, Agenturen, Freelancer, Selbstständige und so weiter im Umgang damit. Genau.
So, dann würd ich mal sagen, wir machen ja deinen Podcast auf bayerisch, weil ansonsten können uns ja keiner verstehen. Kevin. Ich kann den auch auf Esstisch, das ist überhaupt kein Problem, bisschen sexonisch auch. Also wir können den in in diversen Dialekten machen, das ist das ist kein Problem. Also so, nicht.
Nein, danke. Vroni hat's schon gerissen, oder? Mich doch an. Ich hatt letztens 'n Podcast mit 'nem mit 'nem Wiener. Das war toll.
Mhm. Ich streng mich an, Hochdeutsch zu reden, aber bitte entschuldige. Und ich denk mir, ach, ich liebe diesen Dialekt. Ach, ich liebe die Mischung aus dem Wiener Dialekt, gemischt mit Anglizismen. Ich hab meinen Kollegen gehabt, der hat so Sätze rausgehört, wie, na, wann's dann Skill gepostet, man muss das lernen, Full stop.
Alles super. So, schön. So. Kann die KI eigentlich Dialekte? Sind schon mal so die 1.
Frage? Also ich weiß es gar nicht. Ja, ich bin ich hab einen eigenen Benchmark, wo's tatsächlich drum geht, wie finde ich das passende Sprachmodell zu meiner niederbayerischen Zelle. Bencht. Und klar hab ich der klar wieder diverse Tests, ja Dialekt prüfen, aber was eigentlich viel interessant ist, sind die kulturellen Konzepte, die darunter liegen.
Also nicht nur so was zu fragen, na ja, was ist gemeint mit 1 schöner Laich, also schöne Laich im Hochdeutschen, bezeichnet ja würdevolles Begräbnis im österreichischen, Bayerischen. Aber auch das, was was damit mitschwingt beziehungsweise was da noch drunter liegt. Aber auch Wissen, wie zum Beispiel ja regionale Besonderheiten. Zum Beispiel gibt's hier ums Eck die Deggendorfer Gnaden und das ist ein Teil meines Benchmarks jetzt. Also ich lass die Sprachmodelle da immer testen, Werbetexte über die Deggendorfer G Naht zu schreiben und die traben da immer total begeistert los.
Nur ist das so superkrasses, altes, antisemitisches Ding. Sollte man nicht unbedingt einen blümeranten Werbetext zuschreiben. Also ja, es ist total wichtig, dass Sprachmodelle nicht nur generische Texte produzieren, sondern dass man wirklich ja schaut, was liegt drunter, wie arbeitet man so mit Sprachmodellen, dass auch die eigene Identität dabei nicht zu kurz kommt? Und ja, das sind dann die Feinheiten, wo man die Modelle wirklich katzelt sozusagen. Da fällt mir schon eine Sache ein.
Ganz brandaktuell, ich glaube, letzte Woche war das, nee, nicht mal letzte Woche, ich glaube vorgestern sogar. Ich guck gerade noch mal, das mach ich gerade live, weil's mir gerade eingefallen ist. Und zwar hat der Gute, lass mich kurz gucken, wie heißt er denn, wie heißt er denn, wie heißt er denn? Ich glaub, Alexander Thiel, hat gepostet unter einem Beitrag von Christian Claireici, bist Du deppert? Mhm.
Einfach nur, bist Du deppert? Die KI von LinkedIn hat dann gesagt, diesen Post löschen wir, weil das ist Belästigung und das akzeptieren wir nicht aufgrund unserer Statuten. Ja, ja. Oder genau das sind diese diese Nuancen, die eben mal über Dialekt, aber also über, ja, Sprache transportiert werden. Ja, tatsächlich mein mein Doktorvater hat zu, geforscht vor 10, 15 Jahren.
Also wie eben LinkedIn und solche Systeme automatisiert unpassenden Content pflegen können, erkennen können. Ja, ist total spannendes Feld. Georg, wie war denn bei dir eigentlich, wir gehen mal kurz in der Zeit zurück, der Anfang. Du hast schon gesagt, 20 22 hast Du die ersten Bilder gepostet. Mhm.
Wie hast Du denn das quasi dann empfunden, also die Anfänge, ne, ChatGPT 3, wo auf einmal jeder ja da hingeklatscht ist und gesagt hat, boah cool, ich hab das ja auch gemacht und hab mich erst mal noch gewundert, warum ich meine Handynummer eintragen muss, aber okay, sei's rum. Zum Glück wurd ich nie angerufen. Und und dann ging das bei mir los, aber da hab ich noch bei Weitem nicht nach Bildern gedacht. Wie waren so deine Anfänge? Also ich bin lustigerweise über ein Youtube Video in das Thema reingerutscht, hab dem richtigen Kanal gefolgt.
Die haben als Allererster darüber, was gehört halt berichtet quasi, wie man eigene Modelle auch trainieren kann auf eigener Hardware. Und hatte halt den unfairen Vorteil, ich bin auch son kleiner Gamer, das heißt, ab und zu zock ich auch mal und hab deswegen eine passende Grafikkarte im Rechner und konnte das deswegen auch gleich ausprobieren. Also das war so der unfaire Vorteil, weswegen ich da reingerutscht bin. Hab mich dann total durchkämpfen müssen, weil damals gab's 0 Dokumentation, also nah, da, nieende, nichts. Und Du konntest ja auch noch keiner KI fragen, wie's funktioniert.
Das heißt, ich hab mich da bestimmt 2 Wochen lang durchgekämpft, bis ich das überhaupt mal gebacken bekommen hab, dass da ansatzweise was dabei rauskam. Die Qualität war absolut unterirdisch, kannst Du nicht vergleichen mit heute. Aber ich hab halt einfach dann schon gemerkt, hey, Heilige, das wird unsere Branche entsprechend ein bisschen über den Haufen werfen. Halt gleich dann beschlossen, hey, das muss ich in Agenturen reinbringen, das muss ich Grafikdesignern, Fotografen und so weiter beibringen, weil das wird vieles verändern. Und so ist es ja auch dann schlussendlich geworden.
Das heißt, mittlerweile sind wir auf 'nem Qualitätsniveau, dass Du teilweise nicht mehr von echten Bildern unterscheiden kannst. Also nicht nur teilweise, in vielen Fällen mittlerweile sogar schon. Ich glaube, bei beim Video vor allem ne. Es gibt ja den Benchmark, Will Smith isst Spaghetti. Das waren ja so die Anfänge vom Video, da hat er ja Spaghetti gegessen.
Da dachte ich mir, lieber Herr Gesangsverein, ja, Horrorfilm. Und jetzt sitzt er ja, ich glaub 20 26 20 twenty twenty six version, der sitzt mit seinem Sohnemann auf 1 Terrasse und unterhält sich und isst da Spaghetti. Und Du kannst nicht mehr unterscheiden, ist es KI oder ist es echt, wenn es gut gemacht ist. Ich mein, Amazon hat jetzt zum Beispiel den schönen Film Daily Patient wieder zurückgenommen, weil die KI generierte Synchronisation, ja. Schwierig.
Ich sag mal schwierig. Gehört. Das war echt unterirdisch. Wie wär das? Ich wollte da gestorben haben oder so was, ne.
Ich liebe dich. Ich weiß. Geh weg. Da hat jemand H n auf Timo bestellt. Mit oder ohne Gebühr jetzt?
Ich weiß es nicht. Ich glaub, da noch ohne Gebühr. Ohne Zollbeschränkung. Also aber Du Du hast schon recht oder ihr habt ja beide recht, ne. Also jetzt jetzt zum Beispiel, Du kannst, wenn es gut gemacht ist, der Prompt gut ist und 'n gutes Modell hast, kannst Du's ja nicht mehr unterscheiden.
Oder zumindest solltest solltest Du es nicht mehr unterscheiden. Können derjenige, glaub ich, der der damit täglich arbeitet, kannst Du's noch unterscheiden, Georg, oder könnt ihr's unterscheiden, Georg, Voni, wenn wenn euch was vorgelegt wird? Die Frage ist, ob's eine Rolle spielt. In vielen Fällen spielt's einfach keine Rolle. Also die Jetzt wird's interessant.
Also der Inhalt entsteht ja beim Empfänger nicht unbedingt beim Sender. Und wohl lege dort eigentlich Wert drauf? Also wie, ja, wie geh ich damit und hat's einen hat's Implikationen, also rechtlicher Art oder ja. Ich grade jetzt machen sie sich ja alle rum auf auf LinkedIn und so weiter. Wenn wenn Du irgendwie ein 1 Aufsteller siehst, DIN a 2, DIN a 1, was ja vollgeklatscht ist mit Text und Bild und und Hassel nicht gesehen.
Mhm. Wo ja sich jetzt ganz viele aufregen, dass das KI generiert ist. Da ist jetzt dann die Frage, Voni, Du hast es schon eben grade angesprochen, muss ich mich da aufregen? Hat das eine Relevanz? Nee, das wird der Trend aus meiner Sicht und der wird er wieder vorübergehen.
Also versteh Du auch die die Aufregung sozusagen? Also das, dieser GPT 2 Slop, über den sich grad beschwert wird, oder da da geht's halt das neue Bildmodell GPT 2 im von OpenAI. Das halt einfach von ChatGPT aus superleicht zugänglich ist. Also auch mein Sushi Haus des Vertrauens hat mir jetzt eine neue Speisekarte in die Hand gedrückt, das halt definitiv damit generiert wurde. Auch gut.
Und ich mein, es ist besser als vorher. Also von daher nehm ich's in Kauf. Natürlich ist das jetzt eine Welle, die grad geritten wird, weil's halt die Zugänglichkeit einfach sich verwandelt hat. Was früher umständlich mit Canva gemacht wird wurde, wurde ganz früher noch beauftragt, wo das 'n Designer setzen musste oder oder der Worst Case war, jemand hat das Word selbst gesetzt mit irgendwelchen, ja, wie hieß 'n Ding, Clip Art Bildchen drauf und solche Späße. Also das ist halt einfach immer dieser Wandel.
Das ist einfach immer eine 1 Welle, die kurz geritten wird. Es wird sich jetzt vielleicht satt gesehen, dann wird auch vielleicht mein Sushi Haus irgendwann mal wieder einen Grafiker beauftragen, wenn sie genug Gegenwind bekommen oder auch nicht. Wird sich zeigen. Ja, schmecken muss es dem Empfänger. Ist ja immer so in der in der Kommunikation.
Grade beim Sushi wär auch frischer Fisch ganz doll. Nee. Weiß ja noch nicht. Aber aber nee, ne, das hab ich ja jetzt auch schon festgestellt, dass ganz viel auf LinkedIn, aber auch auf TikTok und so weiter, ich mein, die machen sich grad noch über 'n paar andere Sachen rum, wo ich mir denke, mein lieber Gott, man könnt ja auch mal die die Kirche im Dorf lassen. Aber grade auch, was jetzt Design angeht, jetzt kam ja, glaub ich, auch noch Design dazu und ich erstell mittlerweile ja auch schon Bilder mit mit, was sind das, GPT Image 2 über Neuroflash.
Wenn die die sind, also teilweise sind die so gut gemacht. Ich mein, mein Gesicht wird immer noch son bisschen verhaspelt, aber glaube, das liegt eher an mir anstatt an der an der am Modell. Wie wie schult ihr denn, ich mein, ihr habt ja auch eine 1 Agentur, ihr habt ja auch gegründet und schult entsprechend ja Unternehmen in dem Ganzen. Wie geht ihr denn da vor? Also ich mein, jeder macht ja momentan irgendwas, also wirklich irgendwas.
Da kommt der Mitarbeiter, ich hab da jetzt mal was vorbereitet. Ich hab hier, das ist kein Problem. Ich mach das mal schnell, das mach ich dir. Und dann macht der da irgendwas, ob das jetzt überhaupt unternehmenskonform mit CI et cetera ist. Hast Du nicht gesehen, weiß Du nicht.
Ich mein, das ist ja bei mir nix anderes. Jetzt nutzen mein Kollege und ich nutzen Neuroflash. Sales macht auf einmal ChatGPT et cetera. Wir sind jetzt grade am Überlegen, ob wir langdoc einführen. Wie wie schult ihr?
Wo wo fangt ihr an oder wo stehen die Unternehmen, die da grade, die auf euch zukommen? Meine grundsätzlich ist alles, was Du grad angesprochen hast, ist ja ist ja Teil des Ganzen. Um's vornehm zu sagen, das ist die Explorationsphase. Du kannst das auch gerne salopp sagst. Alles gut.
Kopiert werden und genutzt werden und da entsteht natürlich auch salopp. Aber wie ist es so schön? Man lernt aus Fehlern, fail forward. So macht man das doch. Und man schult dabei auch, ob man will oder nicht, sein eigenes Qualitätsverständnis.
Wir setzen das immer voraus, dass die Leute ohnehin schon differenzieren können, was gutes Mal schlecht ist. Aber momentan hilft es ja ganz gut diesen AI Slop zu sehen, die eigene Stimme, die eigene Bild Sprache, Anome wirklich zu fixieren. Und diese Explorationsphase, ich hab's zwar jetzt grad so angedeutet, als wäre das irgendwie abgeschlossen oder in sich geschlossen, die sollte ja nie enden, grad wenn sie Technologie so schnell verändert. Also die sollte ihren Raum haben, aber zugleich sollten sich auch Anwendungsfelder etablieren, wo KI dann auch professionell eingesetzt wird und diesen Übergang, den begleiten wir. Und der Georg beispielsweise, der geht dann hin und ja, bevor ich Du jetzt weitererzähl, was Du immer machst, Georg, ist ja gut.
Alles ist das 'n schöner Podcast heute. Ja. Herrlich. Ja, wir müssen die Leute teilweise 'n bisschen einfangen, weil in dieser Explorationsphase passiert halt extrem viel einfach auch auf auf Wissen und so weiter. Und wir starten erst mal ganz kurz bei den Basics.
Das heißt, wir holen die erst mal wieder runter, nivellieren die sozusagen und schulen erst mal son bisschen Basiswissen. Wie funktioniert das ganze System überhaupt? Was steckt auch rechtlich dahinter? Da muss man auch viele Leute noch einfangen, bevor sie auch in Gefahren reinlaufen. Das ist ja auch 'n großes Thema.
Erst recht jetzt, wenn man aufn Kalender blickt, jetzt gibt's bald die Kennzeichnungspflicht und solche Späße. Und dann auch, wie man überhaupt vernünftig promptet. Weil da da galoppiert jeder son bisschen los und probiert sich aus, verrennt sich vielleicht auch mal und ist dann vielleicht auch frustriert. Und die Leute müssen wir erst mal wieder son bisschen einfangen, wenn sie losgaloppiert sind. Einfach mit son paar Best Practices, die wir eben nicht nur aus unsere Praxis ziehen, sondern auch bei Vroni aus Forschungsarbeiten und sonst was.
Und dann gehen wir mit den Kunden meistens wirklich an möglichst reale Projekte. Manchmal sind's fiktive Projekte, die zumindest der Realität entsprechen, manchmal aber auch, wenn's möglich ist, direkt an Kundencases oder an an realen Produktlaunches, Go to Marketing Go to Market Kampagnen und so weiter. Weil umso greifbarer das für die Leute ist, umso besser. Ganz einfach. Und dann Ich hab grade was angesprochen, sorry, wenn ich da unterbreche.
Nur für die, die's die's jetzt gerade hören, der Podcast kommt jetzt im August raus. Wir nehmen aber schon im Juli auf, deswegen hast Du gesagt, da kommt bald die AI Kennzeichnungspflicht. Die kommt am zweiten August. Also wir nehmen vor August auf, aber der Podcast kommt im August, also ist dann die Kennzeichnungspflicht schon da. Nur mal ganz kurz zur zeitlichen Einordnung, sorry.
Ja. Genau. Ja, und dann in unseren Schulen geht's halt möglichst schnell an die Praxis. Also die Leute werden dann gleich auf die Tools losgejagt. Da haben wir natürlich auch Tipps mitgebracht, weil im Tool Dschungel, den's da gibt, haben sich son paar für uns rauskristallisiert, die supergut funktionieren und auf die sich auch dann unsere Kunden sehr schnell einlassen, weil's halt eben sind.
Kann ich ja, wenn sie wenn sie von Interesse ist, können wir da mal näher reingehen später, aber da etablieren sich 'n paar. Mhm. Genau. Und dann gibt's auch noch bei uns das Thema, wie es, weil das Problem ist, nach 'ner Schulung stehen die Leute da, sind wieder in ihrem Alltag gefangen und kommen vielleicht auch gar nicht dazu, das überhaupt in die Anwendung zu bringen. Und da weisen wir natürlich die Unternehmen auch darauf hin, dass sie da Raum dafür schaffen müssen, dass die Leute sich ausprobieren dürfen können.
Eben dieses Fail forward auch. Man muss regelmäßig diese Grenzen testen. Wir sind aber auch im Nachgang meistens noch für diese Unternehmen da. Das heißt, da gibt's dann Q und A Sessions und Co und so weiter. Genau, also das ist nicht ein abgeschlossener Termin sozusagen.
Nee und was eben eine zunehmender Größe der Rolle spielt, ist dieses, ja, auch strategische Begleiten der Organisationen. Also beispielsweise, die kommen dann in in in Schulungen und sagen, wir haben schon 50 Use Cases auf unserer Liste Und dann sag ich halt, cool, jetzt spulen wir mal ein Jahr nach vorne. Wir haben alle 50 Use Cases durchautomatisiert. Was machen wir denn jetzt? Und dann ist es genau wie jetzt eine Stille.
Ja, und Und wer arbeiten wir? Also wie kann ich nicht nur diesen Effizienzgedanken reinbringen, sondern eben auch bewusst KI dafür zu nutzen, Potenziale zu heben, die ohne KI einfach nicht möglich waren. Aber Du hast schon gesagt, automatisieren. Aber wo wo sind denn dann, Georg, wo sind denn dann die Basics? Also ich mein, ganz viele, ich mein, ich seh's jetzt nur aus der Marketingbrille.
Ich nutze die künstliche Intelligenz vornehmlich für die Erstellung von Content, ja, sei es jetzt Blogartikel, sei es Newsletter. Ich code jetzt auch son bisschen mit mit Claude Opus und hab da so 1, 2 Sachen auf der Website gemacht und 'n Zufallsfolgengenerator und haste nicht gesehen, wo glaub ich jetzt jeder Entwickler die Hände übern Kopf zusammenschlägt, aber ihr habt's einfach mal probiert. Wo sind denn aber die Basics? Spezielles bei der Bildgenerierung oder was meinst Du? Ja, also generell, also wenn Du jetzt anfängst oder wenn ihr anfangt zu schulen, weißt Du ja gesagt, ihr geht erst mal 'n Stück zurück und dann geht ihr erst mal zu den Basics.
Was sind denn die Basics, was man dann oder was die machen sollten? Das Feld muss ich jetzt Vroni überlassen, weil da darüber hat sie quasi ihre Doktorarbeit geschrieben. Ach so, Entschuldigung. Dorffriedor auf Ronny Hacke, sorry. Na ja, bitte, also So viel Zeit muss sein.
Ja, es ist tatsächlich so, dass man in den Grundlagenschulungen erst mal versucht, 'n gemeinsames Vokabular bei den Leuten herzustellen und das auch zu verankern. Was meine ich damit? Also so Dinge wie zum Beispiel, dass Trainingsdaten einen Effekt haben auf die Qualität des Outputs. Das sind einfach so Aussagen, die jeder so für sich trifft, aber das Wissen ist nicht verankert. Und da machen wir beispielsweise mal eine kleine Übung, Trainingsdaten gemeinsam zu erzeugen, dann zu prüfen, wie der Output ist, der dabei rauskommt und warum der so geworden ist.
Also wir schauen uns das dann auch an. Wir sprechen nicht nur über Trainingsdaten, sondern eben auch über die über das ständige Missverständnis, dass ChatGPT ein Sprachmodell ist. Also ich versuch wirklich immer den Leuten differenzierte Betrachtung beizubringen. Also zum Beispiel ChatGPT ist kein Sprachmodell, es ist ein KI System, eine Komponente davon ist das Sprachmodell. Eine weitere Komponente könnte Websuche sein oder Aktionen oder ein Taschenrechner wie die Python Umgebung.
Und sobald man das auch mal internalisiert hat, dieses Wissen, hat man halt eine viel größere Freiheit, wenn man Systeme betrachtet wie Langtag, Claude. Man kann das deutlich besser einordnen. Man wird erst mal in die Lage versetzt, die Begriffe besser zu verstehen und dann eben auch Entscheidungen zu treffen und sich mit den Teamkolleg*innen zu unterhalten. Weil da ist auch tatsächlich so, dass die Leute sehr oft aneinander vorbeireden, weil einfach die grundlegenden Begriffe nicht geklärt haben. Aber das ist interessant.
Also ich hab auch immer gedacht, dass ChatGPT Sprachmodell Punkt. Wie sagst Du, das ist nur eine Komponente. Ach so. Ja und plötzlich hast eben viel, ja, viel mehr Handhabe ein der Auswahl des passenden Systems, ne. Ich brauch jetzt nicht unbedingt ein KI System, das jetzt, ja, keine Ahnung, Websuche hat, sondern ich brauch vielleicht ein KI System, das Zugriff hat auf meine Daten.
Keine Ahnung. Ja, weil Du grad gesagt hast, ne, machst das mal Trainingsdatengenerierung. Da gehst Du ja halt schon aufn aufn KI Modell, was Du dann selber hochstst, würd ich sagen, weil ansonsten sind ja die Daten trainiert, oder? Mhm. In dem Fall nutzen wir einfach eine vorgefertigte Übung von von Google tatsächlich.
Ach so, gibt's so was. Das wusst ich auch nicht. Ja, richtig. Also ich mein, es gibt ja zumindest was die Schulung zu hören. Ja, gerne.
Also die begleite ich, stell das Mikrofon auf und dann gucken wir mal. Aber ich ich kenn, ich ich nenn's jetzt einfach mal den grünen Apfel Effekt. Wenn 'n ab wenn 'n Apfel eingibst in der Bildsuche bei KI kriegst Du nur grüne Äpfel, weil das, glaub ich, nur mit grünen Äpfeln trainiert wurde. Es ist so. Man spricht von, weil's grad Apfel sorgst.
Wir lernen Konzepte über unsere verschiedenen Sinne, über unsere Erfahrungen beispielsweise. Wir kennen den Apfelbaum, wir haben schon mal am Apfel gerochen, wir haben reingepisstoren, wir wissen, die können rot sein, grün sein, gelb sein, wie auch immer. Und Sprachmodelle beispielsweise können ja nur das Konzept Apfel erlernen über Texte, über Äpfel. Und na ja, ich bin da eben zu 'ner überragenden wahrscheinlich Mehrheit der Trainingsdaten der Verweis auf grün mit dabei steht, dann wird das eben auch das wahrscheinlichste Ergebnis sein. Ja.
Aber das ist dieses und das ist ja das, was uns als Menschen eigentlich nicht ersetzbar macht durch KI, weil der Bezug zur Realität, ja, der entsteht eben über über diesen Erfahrungsraum. Eigentlich uralte These, die ist 30 Jahre alt oder so, Simple Grounding, immer was jetzt nicht auswendig? Uralte These ist 30 Jahre alt. Ich bin 36, dann kann ich gleich in die Kiste hüpfen. Dankeschön.
In dem Feld. Ah, herrlich. Okay, das heißt, ihr fangt erst mal da an. Also man muss erst mal die Begriffe richtig definieren. Okay, da hab ich auch schon wieder was gelernt, weil ich hab wirklich gesagt, Jetchipädie und so, das ist 'n Sprachmodell.
Nein, das kann viel mehr sein. Okay, wenn ich Total oft Leute in der Schulung, die schon 3 KI Schulungen hatten und irgendwie nicht vorankommen und ja. Ich hab noch keine eine, muss ich dir ganz ehrlich sagen. Ich hab das alles irgendwie learning by Doing und hast Du nicht gesehen. Aber aber wenn die wenn die Mitarbeiter jetzt kommen und ihr lernt erst mal die Basics und macht erst mal und tut erst mal et cetera p p, wie weit sind die oder was machen die überhaupt damit?
Gehen die gehen die quasi rein ins Modell, ist jetzt egal ob ChatGPT, Clay, Gemini, hast Du nicht gesehen, und klimpern da wild drauf rum und laden einmal alles hoch und denken, na ja gut, meine, der Spaß schon, gell. Wenn ich da jetzt meine Blutergebnisse reinsetze und wenn ich mal eine Steuererklärung da reinschmeißt und mal gucken, was bei oben kommt und hast Du nicht gesehen. Wie ist wie ist denn das Level da draußen momentan? Also bei dem Punkt, bei der Datensensibilität, ich glaub, da hat die ganze Angstmache total gewirkt. Also so was wie supersensible Daten, das seh ich gar nicht mehr oft eigentlich.
Also tatsächlich ist manchmal eher eine Übervorsichtigkeit, die man eben aus diesem gelernten Verhalten überträgt und mittlerweile tatsächlich datenschutzkonforme Systeme, die meinetwegen lokal bei den Unternehmen laufen, integriert sind, on prem und so weiter. Aber die Leute trauen sich dennoch nicht eben, weil diese Kampagne wirklich durchgerollt ist. Also zumindest in den Unternehmen sind Sie vorsichtig. Was Sie privat machen, ist nämlich ab zum anderen Blatt. Ich weiß ja nicht, ob die auch ob ob auch die Mitarbeiter sagen, also privat mach ich, weiß ich nicht was, ja.
Wirklich Steuererklärung einmal rein, komplett reingepfiffen und dann mal geguckt, gib mir mal bitte Optimierungspotenzial in meinem Hauptvordruck. Hab ich da noch irgendwas, was ich machen muss oder so was nach dem Motto. Wie wie oder kommen da Leute zu euch, die dann auch sagen, also also privat mach ich das und das? Ja. Und was macht ihr dann?
Also klatscht ihr einem dann euer Buch ins Gesicht oder und sagt, Gott, das will. Oder sagt ihr, ja, das kannst Du machen. Ist halt scheiße. Oder wie wie Man muss halt einfach 'n Verständnis dafür schaffen, was sind denn kritische Daten? Wenn jemand für sich privat entscheidet, dass er da seine eigenen Daten reingibt, dann ist mir das ehrlich gesagt egal.
Er muss bloß vorsichtig sein, was er mit Daten von anderen macht. Ist halt einfach das Thema Datenschutz. Und da sind wir in Deutschland, glaub ich, schon ganz gut geprägt, dass wir auf Daten achten sollten. Natürlich gibt's auch Ausreißer, aber ich will auch diese Exploration ehrlich gesagt gar nicht gar nicht unterbinden. Man muss bloß einfach 'n Verständnis dafür schaffen, in welcher Preisstufe ist man dann zum Beispiel unterwegs.
In 'nem kostenlosen Chat GPT Account geborene ich zum Beispiel an OpenAI deutlich mehr ab, an Rechten auch mit den eigenen Daten umzugehen als bei 'nem Enterprise Account und so weiter. Das Verständnis wollen wir halt auch schulen. Also datenschutzrechtlich bist Du halt einfach bei den höher bezahlten Stufen meistens besser aufgestellt. Das ist son Thema. Und da müssen wir Es gibt ja auch immer, es geben, wir haben keine Daten zu Trainingszwecken rausgegeben oder so.
Ist das dann wirklich so? Ich weiß es nicht. Ich hab jetzt aber auch noch nie die Datenschutzbestimmungen und die allgemeinen Geschäftsbedingungen von Claw, ChatGPT und so weiter gelesen. Da muss ich ja ehrlich sein. Ich mein, wer liest denn schon die 30 Seiten?
Weiß ich nicht. Habt ihr die gelesen? Nur ausgewertet mit KI. Wir haben uns beraten lassen. Wir haben uns, wir haben uns beraten lassen.
Okay. Ja, also das ist tatsächlich so, man ist ja ein in regen Austausch und wie beispielsweise Unternehmen, für das ich früher öfter mal als Freelancer Texte geschrieben hab und die sind Datenschutzexperten, genau. Klar, man man muss ja entsprechend absichern, Expertise reinholen, grad wo man merkt, dass er an die eigenen Grenzen erreicht, ja. Wo sind denn wo sind denn denn bei euch momentan die die Kunden mehr beheimatet? Ist es ChatGPT, ist es, ist es, ist es, ist es, ist es was anderes, ist es bunt gemischt?
Gibt's da irgendwie momentan Favoriten, was die haben? Da ist durch die Bank eigentlich alles dabei, würd ich sagen. Was wir in letzter Zeit vermehrt sehen, ist Langburg zum Beispiel. Einfach aus auch tatsächlich aus Datenschutzgründen ist es ein beliebtes Tool und einfach, weil's auch eine Plattformlösung ist. Ansonsten bunt gemischt ChatGPT Co Pilot selten, Malgemini tatsächlich, Gemini begegnen würden's relativ selten, oder, Vroni?
Mhm. Stimmt tatsächlich. Stimmt, den Co Piloten gibt's ja auch noch Nutzer. Ja, dem begegnen wir uns sehr häufig, weil's halt in deutschen Unternehmen zum Standard wird, weil's die bequemste Lösung ist für die IT Abteilung zur zur Implementierung. Ist halt da.
Also wenn Du sowieso Office hast, das ist halt da. Aber ich ich ich weiß nicht, also ich mein, jetzt hab ich grade, ich glaub auch gestern gelesen, irgendwie die ganzen ChatGPT und und Cloud Modelle oder Entropic und und Open AI wird quasi jetzt rausgeschmissen aus Co Pilot. Microsoft setzt jetzt auf ihre eigene KI. Ah ja. Kann man mal machen.
Ich bin ja mal sehr gespannt. Ich nutz den Co Pilot, auch wenn ich ihn hier auf meinem Windows Rechner hab. Ich ich hab den noch nie benutzt. Mhm. Ja, der liegt aber tatsächlich ja zu in der Qualität.
Aber der Microsoft Cosmos, der ist unser tatsächlicher Stück. Zu groß, den zu durchblicken, sag ich jetzt mal, da hängt da so viel dran und man hat da so viele Möglichkeiten über den Studiobereich beispielsweise. Also da haben wir tatsächlich auch eine Trainerin, die sich drauf spezialisiert hat. Genau. Ich bin da bin da, also Co Pilot ging ja nicht an, nicht.
Also ich hab mir sagen lassen, Cloud Code zum Beispiel setzt sich ja auf Cloud Opus. Jetzt hab ich ja keinen Code, aber ich hab Opus durch Neurovledh und kann das da entsprechend machen, deswegen hab ich das jetzt getan. Mit Copilot, wie gesagt, noch nie so richtig was was gemacht, weil immer, wenn ich mal was probiert hab, dann hat er gesagt, kann ich nicht. Hab ich gesagt, alles klar, gut, dann lass es halt einfach, Hut sich halt 'n anderes Modell. Aber wie arbeiten überhaupt, also das, was ihr jetzt mitkriegt oder was ihr schult, was ihr macht, wie arbeiten überhaupt Sprachmodelle?
Arbeiten die alle gleich? Arbeitet Clayd anders als Gemini? Arbeitet Germany anders als als Copilot? Wie wie muss ich mir das denn Also mein, was ich tue und ich ich sag das ja immer im Podcasts, ist, ich ich klepper da was rein im Chatverfahren. Deswegen, ich sag halt immer, Du Du das heißt Chat GPT, weil ich mit dem Teil jatte und dann kommt was raus.
So. Aber wie 'n Sprachmodell arbeitet, darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht. Wie arbeitet son Ding überhaupt? Na ja, grundsätzlich ein zentraler Begriff ist dann natürlich auch das Kontextfenster, also alles, was wir reingeben und was rauskommt, kommt zu 1 bestimmten Textmenge. Als ganzes Paket an das Sprachmodell quasi geliefert, in der Inferenz wird dieses ganze Kontextfenster bearbeitet, berücksichtigt und das ist ja der Effekt, wo wir denken, das Sprachmodell wird grad trainiert werden für damit, erkennen wir's natürlich nicht der Fall ist, der Kontext wächst für das System und deswegen werden die Antworten zutreffender.
Bis das Ganze dann kippt und mitten im Gespräch das System einfach schlagartig dümmer wird, weil es natürlich das Kontextfenster mit unseren Eingaben und Ausgaben nach unten wandert. Und irgendwann fällt der oberste Teil der Konversation dann auch wieder raus. Ach so? Ja, schau, Kevin. Ah, das können so einiges erklären, warum der man schon mal 'n Code vergessen hat.
Maybe. Weil das ja oben nicht mehr da ist. Ach so. Das Schöne ist ja, manche KI Systeme, ich hab mir grad schon Begriff KI Systeme gelernt, die machen jetzt von selbst, ist schon 1, wenn das Kontextfenster droht vollzulaufen sozusagen, dann machen sie sich selbst eine Zusammenfassung vom bisherigen und damit sie wieder eine neue Grundlage haben, weiterarbeiten zu können. Also zum Beispiel ein Claude Client macht das von selbst.
Aber ich ich als Nutzer sehe ja nicht, wann das Fenster voll ist, ne. Das sagt mir ja das Ding auch nicht so nach dem Motto, ey, ich bin gleich voll. Wie wär's, wenn Du mal ganz kurz auf Zusammenfassung drückst, damit ich den Kontext habe? Da da da seh ich nicht. Ich bin ja quasi dann aufgeschmissen erst mal.
Ja. Nee, aber das ist ja wichtig zu wissen. Das wusst ich, das wusst ich wirklich. Jetzt hab ich schon echt so viele Podcastfolgen gemacht über KI, lern ja immer gerne noch was dazu. Ja schon.
Wusste ich nicht, dass das, wenn irgendwie, wenn ich mit dem Ding ganz lange interagiere, Chat mache, tue, optimiere et cetera pp, das oben irgendwann mal abgeschnitten und dann tschüs. Warum? Also warum also warum? Mhm. Also das Kontextfenster ist wie gesagt begrenzt, aber wir haben da massive Fortschritte gemacht.
Also es war beispielsweise, als JetCPP rausgekommen ist, war das Kontextfenster kurzzeitig noch bei 4000 Tokens, also circa 6500 Wörter. Und ist aber dann ziemlich schnell auch angewachsen auf 32000 Tokens beispielsweise. Aber es gibt auch Sprachmodelle, die meinetwegen 1000000 Token oder sogar noch mehr umfassen können. Also Es geht die Token. Das macht mich ziemlich Sinn.
Genau, das Kontextfenster oder begrenzte, ja, Tokenmenge, die's verarbeiten kann gleichzeitig, ja. Was mach ich denn dann, damit das nicht so vollläuft? Hau ich gleich 'n richtig geilen Prompt da rein? Wenn ja, was für einen? Also Mhm.
Oder oder chatte ich wie in. Natürliche Sprache mittlerweile, ich hab mal gehört bei 'nem anderen Podcast, ich soll jetzt wirklich natürlich sein. Also ich soll, wenn ich jetzt mit Claude oder mit irgendwem übers Handy, Natürlich babbeln. Ich soll mich nicht verstellen und soll nicht ins Hochdeutsche verfallen und soll nicht sagen, Du bist jetzt das und das und Du machst für mich das und das und Du hast übrigens 20 Jahre Berufserfahrung, sondern Du sollst einfach sagen, ey Du alle Zipfelklatscher, mach jetzt mal, ich will da jetzt was, gell. Aber twönt.
Wie macht das? Geschmackssache und Erfahrungswerte. Also es gibt keine Prompting Polizei, die da irgendwie auftaucht und gesagt, ah, na, das braucht man nicht. Die Prompting Polizei, das wär schön. Es ist tatsächlich, es gibt eigentlich kein richtig oder falsch.
Womit also ich kann jetzt natürlich datenbasiert da argumentieren und sagen, na ja, Rollprompting bringt dir gar nix, wenn Du die inhaltliche Qualität optimieren möchtest. Hinsichtlich Tonalität kannst schon Effekte bringen, also auch noch mal dieser Mythos, das bringt nix. Man muss es differenziert betreiben hinsichtlich der Tonalität eben schon. Genau. Und dieses dialogische Verfahren im Prompton, ja, ich hab das natürlich auch oft, wenn ich jetzt beispielsweise ins, ja, wenn ich irgendwas entwickle oder selber noch gar nicht weiß, wo mein Standpunkt ist.
Aber sobald ihr denn weiß, starte ich auch einen neuen Chat und mach einen umfassenderen Prompt, wo wirklich alle Informationen auch drin sind, die relevant sind. Relevant sind. Warum das Ganze? Weil wir natürlich das Kontextfenster dann entsprechend gefüllt haben und wenn unser Gespräch in eine bestimmte Richtung gegangen ist, dann kann man da auch nicht mehr raus. Also dann ist das sozusagen schon, ja, vor vorgeprägt, was da als Nächstes wieder wieder rauskommen kann.
Und man spricht ja von, also es wird dann ein Stück weit schief, aber wenn ich entsprechend einen einen umfangreicheren oder konkreteren prompt, umfangreich hast Du ja nicht gleich konkret, hab, dann umgehe die diese Problematik gegebenenfalls auch ein Stück weit. Mir ist halt immer, also mir hilft's immer dabei, wenn ich merk, okay, das ist jetzt tatsächlich etwas, das in Richtung Prozess geht, was ich jetzt grad mit dem System bearbeite, dann mach ein Skill draus. Dann ist der ja übergreifend aktiv beziehungsweise kann aktiviert werden und ja. Das ist momentan so meine meine Herangehensweise an das Also alles, also quasi mit Skills lösen, dann den Skill aktivieren und dann wird das quasi 'n Stück weit, also ich nenn's mal skilllastiger in dem Moment. Also wenn ich dann 'n 'n prompt mach, weiß nicht, ob das die richtige Ausdrucksweise, aber ich sag da immer, der Meta prompt greift dann quasi auf oder ist dann quasi der Skill und dann wird das entsprechend so, wie ich das haben will.
Oder ich glaube, es heißt sogar Direktive, wenn wir's in 'nem richtigen Sprachgebrauch bringen. Du lachst schon, Georg. Ich hoffe, ich hab jetzt grade keinen Fehler gemacht. Nein, ich muss die bloß einfach an Star Trek denken. Ich hab's noch nie gesehen, Entschuldigung, weder Star Trek noch Star Wars.
Ich hab's noch nie gesehen. Alles gut. Das ist bloß einfach meine Assoziation. Ich bin 'n sehr bildhafter Mensch. Ich hätte sofort die richtige Star Trek Filme und Folgen im Kopf, deswegen musst ich einfach nur erschmunzeln.
Das war nicht schlecht. Aber aber automatisiert ihr da mittlerweile auch? Also nutzt ihr quasi dann die KI auch bei bei Kunden, entsprechend Prozesse zu automatisieren, also KI Agenten oder Prozessautomatisierung anzulegen, der dann quasi irgendwie n n mäßig irgendwas anreichert oder et cetera p p oder wie wie wie ist da momentan der Stand der Dinge bei den Unternehmen, was ihr so seht? Na, das 1. Ist natürlich ja das Thema Erwartungshaltungen.
Also es ist vielen nicht bewusst, dass sie im Vergleich zu Automatisierungen, wie wir das früher hatten, einen ja, klare Entscheidungen hab beziehungsweise genau weiß, wie's dann wie's dann weitergeht. Ich hab ja mit einem Sprachmodell ein nicht deterministisches System. Das heißt, da wenn ihr einen sauberen Prompt tippt, dann kommt doch vielleicht so 90 Prozent immer das raus, was ich brauche, aber in 10 Prozent der Fälle vielleicht eben etwas gar nicht Brauchbares und das ist eben ja ein Thema, das man erst einmal in den Köpfen verankern muss, dass eben die Zuverlässigkeit auch davon abhängt, an welchem Prozessschritt ich tatsächlich auch KI involviere. Tatsächlich wird das voll oft durcheinander geworfen, oder? Schorsch.
KI ist gleich Automatisierung, stimmt heut so nicht. Wie machst Du das dann, Georg? Na ja, ich hab verschiedenste Alltagstätigkeiten, die mich einfach aufhalten oder die mich nerven. Und die kann ich mit, ich nutz zum Beispiel jetzt aktiv Claude im Moment, da kann ich schon unkompliziert auch ohne starre Prozessketten Automatisierung machen. Das ist ja auch das Thema.
Früher, wenn man Automatisierung hört, dann denkt man ja häufig an so starre Muster, die täglich einmal ablaufen, so nach dem Motto. Aber es es hat ja ganz viele Facetten. Zum Beispiel, also jetzt sind wir schon son son starren Prozess, aber zum Beispiel krieg ich einmal am Tag son Tagesüberblick, was steht heut an? Was was ist mir gestern durchgerutscht und so weiter? Dann hab ich noch 'n 'ner anderen Prozess, der einmal mir täglich im im Hubspot meine Aufgaben anlegt.
Automatisiert aus meinen E-Mails, aus meinen Transkripten von Calls heraus und so weiter. Aber dann hab ich zum Beispiel auch einfach ein Projekt, in dem ich Angebote erstell. Da geborene ich meine Transkripte rein, eine Angebotsvorlage entsprechend und dann werden mir mir die Angebote entsprechend schon von Claude angepasst. Das ist ja auch Automatisierung, weil Claude meine Powerpoint Präsentation für die Angebote anpasst. Also Und bei Cloud Co Work dann, ne.
Genau. Ich nutz in dem Fall Cloud Co Work einfach, weil es superkomfortabel ist und weil er einfach auch das Recht hat, Daten zu bearbeiten oder auf Daten lokal zuzugreifen. Und ich dem ihn deswegen eben nicht mehr dieses Kontextfenster selbst füllen muss, sondern er holt sich das quasi dann von alleine. Also das ist superpraktisch. Also man kann mittlerweile superleicht so kleine Alltagsaufgaben, die einen sonst bloß aufhalten, grad so Recherchethemen, Datenzusammenfassungen und so weiter, supergut automatisieren und sich damit einfach wieder Zeit wirklich für die kreative und strategische Arbeit schaffen.
Weil sonst hätte mich allein schon der Tagesüberblick Minimum eine halbe Stunde aufgehalten oder dass ich meine Hubspot Aufgaben anlege aus meinen E-Mails heraus, Hätte mich sonst Minimum eine halbe Stunde gekostet. Und jetzt ist das einfach eine Automatisierung und ich hab eine Stunde mehr Zeit für tolle Podcastaufnahmen. Dankeschön. Nee, aber aber quasi, das heißt, bei dir jetzt jetzt, Cloud Cobra greift auf Outlook und hast Du nicht gesehen zu und er stellt dir daraus eine Übersicht, wenn Du deinen PC hochfährst, steht er dann servus, George. Hier sind deine Aufgaben vom heutigen Tag.
Und dann macht er und dann kommt, ach übrigens, Du faule Nuss, das hast Du gestern vergessen, so nach dem Motto. Ich hab ich hab letztens genau diese Automatisierung noch mal angelegt und hab ihm auch gesagt, er soll mich doch bitte nerven, wenn mir was durchrutscht. Und er hat mir dann ernsthaft die Frage gestellt, also er hat mir dann verschiedene Optionen genannt, einmal täglich, einmal wöchentlich oder oder als 3. Option war hartes Eskalieren. Das hat mir Klub von sieht aus vorgeschlagen, die Option.
Und die fand ich auch gut. Was Es klingt ja dann wie Vroni. Und bei mir umgekehrt dann an dich. Was ist denn harstes Eskalvieren? Steht dann da, rufe Vroni an?
Bei Vroni ploppt dann auf, Vroni a, inner Schasch an, Aufgabe x y. Ja, gute, die hat seine Hausaufgaben nicht Sie gab's noch nicht blind gefühlt, weil als Nächstes will ich auch noch Claude Zugriff auf Whatsapp geben. Dann ich will tatsächlich, dass er hart eskaliert und mich wirklich mit nur Whatsapp Nachrichten bombardiert, wenn mir irgendwas Wichtiges durchrutscht. Das ist dann hartes eskalieren. Aber ich hab's noch nicht implementiert.
Du kannst klar Zugriff auf Whatsapp geben. Also dass er mir Whatsapp Nachrichten schickt, ja nicht nicht Zugriff auf meine Whatsapp Nachrichten, das nicht Nein. Das will ich auch nicht. Aber dass er mir was schicken kann. Da das ist noch nicht offiziell, da gibt's Workarounds, damit man das lösen kann.
Ich find's ich find das ja immer krass. Da muss jetzt, wer kommt dann irgendwie, warum auch immer, mein Datenschutz Cop rein? Will ich Cloud Cobra Zugriff auf meinen Rechner geben? Weiß ich nicht. Oder?
Ich geborene ihm nicht Zugriff auf den kompletten Rechner, nur auf gewisse Ordner. Und dann fragt er auch immer sehr brav, was er darin machen darf und was nicht. Also er darf zum Beispiel einfach keine Daten löschen oder so was. Damit er fragt er dann immer ganz brav, darf ich jetzt wirklich was löschen, wobei Du mir das gesagt hast so nach dem Motto? Das kann man da alles entsprechend einschränken.
Ach so. Na gut, ich hab mich, also ich hab hab mich damit, also mit Cloud Cowork und so weiter, ich ich kenne es, aber ich hab mich damit noch nicht befasst. Was ich irgendwann mal machen wollte, ist, ich wollt mal meinen Downloadordner 'n bisschen strukturieren, weil ich ja alles da irgendwie reinschmeißt und irgendwie 3000 Dateien hab. Ohne Copilot kann's nicht lustigerweise, obwohl's 'n Microsoft Tool ist, was eigentlich komplett aufm PC integriert ist, aber hey, die kriegen das nicht geschissen, dafür brauchst Du Claude. Danke dafür.
Noch noch mal 'n Grund, warum ich guck warum ich Co Pilot irgendwie nicht benutze und wollte mir 'n Programm schreiben lassen, aber das hat dann auch nicht funktioniert. Ich müsste vielleicht mal Co Work ausprobieren, ne. Jetzt müsst ich müsst ich mal gucken. Also es ist wirklich ist wirklich schon schon sehr, sehr spannend, wo wo wo die Reise hingeht, wo die Unternehmen grade stehen. Was sind denn, was ist denn so aus aus aus eurer Erfahrung jetzt heraus, so aus den Kundenprojekten, Kundengesprächen, was ist denn momentan so der Haupt Use Case, der dann immer reingenommen wird?
Was wo stehen die im Sinne von, des will ich jetzt unbedingt, dass die KI das löst? Ich weiß genau, ob die ja schon die automatische Asset generiert haben, also ausgehend von 'nem Freisteller dann divers ist der Also da sind wir jetzt quasi wieder beim Thema Contentmarketing. Also ganz klar, bei der Bildgenerierung geht's häufig einfach Produkte und daraus Ausentwicklungen von Bildmaterialien entsprechend, weil jetzt jetzt wird's endlich möglich, weil wir arbeiten mit vielen Unternehmen zusammen, die entweder im E-Commerce unterwegs sind oder auch vielleicht der Produzent von 'nem Produkt sind oder sonst was. Und die haben halt früher nur diesen einen einzigen Pack Shot gehabt, mit dem sie quasi 15 Jahre lang das Produkt beworben haben. Und jetzt haben sie plötzlich die Möglichkeit, innerhalb 1 kleinen Budgetrahmens Bilder zu produzieren von ihren In für verschiedene Zielgruppen, Thema auch Hyppersonalisierung und so weiter.
Und das ist 'n häufiges Thema. Was ich noch häufiger sehe, der einfachere reinstieg, ist ja einfach das Thema Textproduktion für Social Media, Newsletter, schieß mich tot. Diese ganzen Themen, Das ist schon eigentlich mit am weitesten. Dicht gefolgt dann entsprechend von von Bildgenerierung. Und so langsam fangen die Leute auch an, sich für Videogenerierung zu interessieren, weil wir jetzt langsam auf 'nem Niveau sind, das eben über AI SLP hinausgeht.
Es geht ja nicht nur Will Smith, sondern dann wirklich reale Produktvideos zu generieren, die 'nem gut genuges Qualitätsniveau sozusagen haben. Weil wollen natürlich über dem Team Hu Anspruch stehen, wo halt dann irgendwelche als Werbematerial benutzt wird. Das wollen wir nicht. Aber das wird langsam auch zugänglich und erreichbar für die Leute, weil die Zugänglichkeit halt einfach jetzt da ist. Also was ich mal gesehen hab oder was ich gehört habe viel mehr, ist bei paar Use Cases, die ich jetzt auch schon immer mal wieder hatte oder zumindest beobachtet hab, ist, dass viele sich mittlerweile 'n Podcast KI generieren lassen.
Ich mein, das geht über Notebook LM. Und ich ich kenne einen Podcastkollegen, der schmeißt dann jeden, den Tag schmeißt er seine Infos rein vom Tag, ne. Der macht das so ähnlich wie wie Du, Georg. Lässt sich seine seine seine Sachen einmal am Tag geben oder die neuesten News, ne, von Claude Koberg. Dann nimmt er das ganze Giraffe, schmeißt ihn, ich glaub, Eleven Labs und dann wird dem 'n Podcast präsentiert.
Und den nimmt er 1 zu 1 und schmeißt ihn dann raus in die Welt und und sagt, der funktioniert mega. Das sagt, hat er auf der Bühne gesagt und ich steh da nebendran und denk mir so, ich weiß nicht. Ich als, also ich als Podcaster, ich mein, das Einzige, was ich jetzt hab, ist 'n virtuellen Hintergrund, aber ich bin ja immer noch ich. Und da hätt ich dann Schmerzen damit. Also wenn wenn meine Stimme genommen wird, ich mein, was sie garantiert schon, das hab ich ja selber gemacht über über Riverside und da KI Stimme und bla und bla und blubb und das hat auch erstaunlich gut funktioniert.
Aber wenn dann 'n Podcast kommt, auch wenn's nur Nachrichten sind und die dann da reingeplappert werden, mein, das wird bestimmt die nächste Stufe sein, weil weil Du dann irgendwie eine Werbung schalten willst mit mit mit Audio und dann kommen da KI mäßige Inhalte rein. Und dann kommt da so der Sprecher und dann sagt der, ich will da gestorben haben oder, ne. Also dann haben wir den den den Amazon Gate, wird dann bestimmt das Nächste sein, ne? Ist ja schon da. Also Radiowerbung ist mittlerweile gefühlt zu 50 Prozent KI generiert.
Echt? Also in in Deutschland teilweise noch nicht, aber meine Frau hört gerne sonen spanischen Radiosender Café Denmar oder so und da ist Minimum jeder 2. Spot generiert. Das hör ich raus. Ich hör's raus.
Weil weil ich halt Nutzer bin. Ich nutz sie für meine Videos teilweise und deswegen hört man's sehr, sehr schnell. Einfach so leichte Intonation, die einfach keinen Sinn ergibt. Okay. Ach so, okay, ja klar.
Das das merkt man halt dann einfach. Es würde kein Mensch so aussprechen. Total in dem Differenzierungsthema. Also ja, was was macht denn Kevin anders als jetzt halt einen KI generierten Podcast Host beispielsweise? Ich kann ganz schnell Dialekte wechseln dort, das ist kein Problem.
Ja, also ich glaub, da da wird's dann ja sehr schnell irgendwie geschmäcklerisch schon. Ich glaub, für alles gibt's irgendwie Nische und ja, ich denk, dass diese diese Formen dann nebeneinander existieren können und werden und nicht, dass irgendwie das eine verschwindet, weil das andere kommt und dann gibt's irgendwie 'n neue Ära, keine Ahnung. Ich glaub, es, wie gesagt, vielleicht werden die nie schon kleiner, aber Bestand haben die. Dann würde ich sagen, im Zuge der Zeit, es ging ja schneller rum, als ich dachte, mein Lieber Herr begann's rein. Dann hab ich zu kommen gestellt schon wieder so ein KI Podcast hier.
Na, na, Quatsch. So, kommen wir mal zur Abschlussfrage. Ihr beiden, jetzt haben wir, ich guck grad mal auf die Uhr, eine Dreiviertelstunde, 45 Minuten für diejenigen, die nicht wissen, was 'n Dreiviertelstunde ist. Ich hab mir ja mal sagen lassen, das weiß keiner. Haben wir über KI Content Kreation, aber auch natürlich 'n bisschen Automatisierung et cetera.
Wir haben einmal die komplette Klavier. Tu mal ganz kurz geklimpert. Human in the Loop. Wie steht ihr denn dazu, auch jetzt im Zuge, da ja zumindest von unserer Perspektive aus gesehen, am zweiten August, also in knapp zweieinhalb Wochen, dieses die AI Dings kommt, also dieses, man muss es kennzeichnen, die die Kennzeichnungspflicht. Wie steht ihr dazu, dass immer bei allem, was wir tun, bei allem, was wir prompten, bei allem, was rauskommt et cetera, dass eigentlich der Mensch dann noch mal son bisschen die Überhand oder die die Oberhand behalten sollte oder mal zumindest 'n Blick drauf schmeißen sollte, ob das alles so stimmt.
Wie steht ihr dazu? Wie wie schult ihr das Ganze? Sagt ihr dann auch euren Kunden, machen? Oder sagt ihr, boah, nö, vertrau ruhig, vertrau den Prozess, mach was Sinnstiftenderes und kümmer dich Strategie und Kreation? Ach, okay, okay.
Okay. Soll ich, machst Du fang so an. Das 1., was ich mein, also eigentlich das Allererste, was ich in meinen Schulungen sage, ist erst mal, ihr müsst keine Bilder generieren. Also nur, weil man's kann, heißt das nicht, dass man muss. Ganz, ganz wichtig.
Und dass die Leute unbedingt auf ihre Werte und auf ihren Qualitätsanspruch vertrauen müssen. Also das darf in Zukunft nicht abgelegt werden. Und deswegen grad im Bildbereich sind wir sowieso raus bei der Vollautomatisierung, weil da wird Müll dabei rauskommen. 100. Da sind wir noch nicht so weit, dass Du dem System 100 Prozent vertrauen könntest, außer in sehr, sehr starren Prozessen.
Und da gibt's nur extrem wenige. Also bei uns ist Human in the Loop wirklich das allerwichtigste Instrument eigentlich auch. Und bei Vroni im Textbereich genauso. Wenn man nicht nur produzieren will und damit seine Marke töten will, dann sollte man definitiv auf Human in der Loop achten. Und ganz wichtig dabei, den eigenen Qualitätsanspruch, der darf nicht sinken, der sollte eigentlich eher sogar noch höher werden, weil das würde jetzt auch dadurch möglich.
Ich kann jetzt einfach Sachen produzieren, die möglich, früher gar nicht möglich waren. Und das auch in der Qualität, die wirklich abnormal gut ist, wenn man sich denn Mühe gibt. Ja, also ich muss jetzt da auch noch was dazu sagen. Also grad in der Sicherheitsregelungstechnik ist ja schon längst bekannt, der Mensch ist das schwächste Glied in der Kette. Und ich denke auch, dass es, wenn's KI geht, in vielen Fällen mittlerweile eben ja an der Tagesordnung.
Das liegt unter anderem darin begründet, dass je mehr wir auch abgeben vom Prozess, desto mehr verlieren wir auch die Fähigkeit, das selbst zu erstellen beziehungsweise entsprechend auch handhaben zu können. Und in der Regel würde der Humeln in der Loop dann aktiv, wenn was gründlich schief geht. Geil, also dann muss man ja eingreifen können. Wenn man vorher die Schritte gar nicht mehr irgendwie reaktivieren kann, ja, sorry, dann haben wir auch ein Stück weit verloren. Deswegen ist unsere These nicht irgendwelche Humeln in der Loop, weil ja keine Ahnung, kein klein Papagei sitzen, sondern es geht eigentlich den literate Human in der Loop, der sich heut mit dem Thema beschäftigt hat, aber sich dessen auch bewusst ist und eben drauf achtet, dass seine Kompetenz nicht erodiert.
Also wirklich bewusst entscheiden, welche Fähigkeiten behalte und vertiefe ich? Welche delegiere und kontrolliere ich und welche verlerne ich bewusst? Sonst wären wir ja alle verrückt. Genau. Also da literate Human und Loop wäre unsere These dazu.
Das ist eigentlich das perfekte Schlusswort an der Stelle. Oder Georg, wolltest Du noch irgendwas sagen? Du hast grade angesetzt. Nö, alles gut. Ich will nur eine Sache noch mal noch mal sagen, weil weil's jetzt schon des Öfteren heute kam, wär ich hab's einfach mal laufen lassen.
Aber liebe Hörerinnen, liebe Hörer, liebe Zuschauer, als Slop oder KI Slop werden ja ja Inhalte, also Text, Bild et cetera bezeichnen, die einfach niedriger inhaltlicher Qualität sind und die mit KI generiert wurden. Das ist so ähnlich wie Spam. Jetzt heißt es dann halt zumindest, KI mäßig heißt es, Slop. Ne, alle, was hast 'n da? Wird er fürn KI Slop produziert, so nach dem Motto.
Ja, das ist ja das Perfide, gell. Der eine spart sich Zeit in der Erstellung und erwartet von dem anderen, dass er 2 Stunden investiert ist, gegen zu lesen, ja. Ja. Quasi. Der was, der Workslop?
Der Workslop. Der Workslop, ist auch schön. Ihr beiden, das sollte an der Stelle einmal gewesen sein. Ich sage vielen lieben Dank, dass wir diese wunderbar abwechslungsreiche, kurzweilige, lustige, aber auch inhaltlich sehr gute Folge machen konnten. Danke, danke, danke.
Danke dir. Gerne, dass Sie dadrin sein dürften. An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer. Wie sieht's denn bei euch da draußen aus, sowohl privat als auch im Unternehmen? Was macht ihr momentan mit der künstlichen Intelligenz?
Ladet ihr wirklich eure Steuererklärung hoch und erwartet, dass dann irgendwer der künstliche Steuerprüfer meint, der könnte noch Optimierungspotenzial finden? Oder habt ihr irgendwelche Unternehmensdaten, die ihr da reintut, weil ihr gar nicht wisst, dass ihr's eigentlich nicht machen solltet? Wie ist denn da momentan euer Stand der Dinge? Lasst's mich doch mal gern wissen in einem LinkedIn Kommentar bei Podcast Punkt d e, bei Spotify oder bei Youtube in der Kommentarspalte oder schreibt mir eine Mail unter Kevin at Kevin alleine Marketing Punkt d e. Das war's für heute.
Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal.
Veröffentlicht mit CiteCast