Cover: Amazon Advertising: Warum du ohne Werbung auf Amazon nicht mehr stattfindest. Mit Stephan Bruns - #288

Amazon Advertising: Warum du ohne Werbung auf Amazon nicht mehr stattfindest. Mit Stephan Bruns - #288

11. Juli 2026
0:00 –:––

Worum es geht

In dieser Folge spreche ich mit Stephan Bruns, Gründer der Amazon-Agentur Revoic und Autor des Buchs „Amazon Advertising" aus dem Rheinwerk Verlag, über eine Werbewelt, die ich bisher komplett verschlafen habe. Stephan erklärt mir, wie Amazon Advertising funktioniert – von klassischem Pay-per-Click in den Suchergebnissen über Sponsored Display bis hin zu programmatischer Werbung auf Prime Video, Amazon Music und Alexa. Wir reden darüber, warum sich das Verhältnis von organischen zu gesponserten Ergebnissen auf Amazon dramatisch verschoben hat, warum über 60 Prozent der Marketplace-Seller inzwischen aus Asien kommen und was das für deutsche Marken bedeutet. Stephan liefert beeindruckende Zahlen: 68 Milliarden US-Dollar Werbeumsatz allein 2025, Tendenz stark steigend. Außerdem sprechen wir über den entscheidenden Vorteil gegenüber Google Ads – die direkte Messbarkeit jedes Werbe-Euros bis zum Sale – und warum Retail Readiness mit guten Bildern, Texten und Rezensionen die Grundlage für jede erfolgreiche Kampagne ist. Zum Schluss diskutieren wir, ob Amazon mit seinen Eigenmarken zur Gefahr für Händler wird und warum man Amazon trotzdem nicht ignorieren kann. Spoiler: Wir machen eine zweite Folge rund um Black Friday, Prime Day und die ganzen Deal-Mechaniken. -- LinkedIn-Profil von Stephan: https://www.linkedin.com/in/stephsnurb/ -- Unterstütze mich mit einem "Buch": https://buymeacoffee.com/kevinaim Oder unterstütze mich mit einem Merchandise-Kauf! https://kevin-allein-im-marketing.myspreadshop.de/ Folge mir auf LinkedIn! https://www.linkedin.com/in/kevingruendling/

Folge teilen

Transkript

Es gibt ja Meta Ads, da hat man Werbung geschaltet auf Facebook, Instagram, jetzt bald auch Whatsapp und Co. Dann gibt's natürlich noch Google Bing, DuckduckGo et cetera pp. Was ich aber noch nie aufm Schirm hatte, war Amazon Advertising und genau darum geht's heute hier im Podcast. Kevin allein im Marketing, der Podcast für Werbung, Marketing, Social Media. Ich hatte, wie schon im Intro eben gesagt, Amazon Advertising noch nie wirklich aufm Schirm, eigentlich so gar nicht, weil ich mich einfach noch nicht damit beschäftigt habe.

Natürlich, Du hast Meta Ads, Du hast Google Ads, Du hast Bing Ads und so weiter oder auch LinkedIn. Aber mit Amazon oder Amazon eingedeutscht, Werbung machen, Ich kann mir darunter gar nix vorstellen, deswegen bin ich umso glücklicher, dass da jemand 'n Buch zugeschrieben hat aus dem Hause Weinberg Verlag und den Autor hab ich heute bei mir hier im virtuellen Studio. Stephan Bruns ist bei mir. Stefan, grüß dich. Schön, dass Du da bist.

Ich würd sagen, stell dich in wenigen Worten ganz kurz einmal kurz vor und dann steigen wir ins Thema ein. Gerne. Vielen Dank, Kevin. Schön, dass ich da sein darf und dass es geklappt hat. Wenn wir doch mal das Buch schon ja, tatsächlich letztes Jahr rausgekommen ist, aber das Thema ist immer noch brandaktuell und wird's auch immer mehr.

Ich bin Stefan genau. Ich hab, glaub ich, 2011 angefangen, auf Amazon zu verkaufen, damals so als Seller da reingerutscht und so, hat Produkte in der Hand gehabt und das könnte man die nicht auf Amazon verkaufen. Und so bin ich in diese Welt reingekommen und hab dann, hat's noch 'n bisschen gedauert, 2018 meine eigene Amazon Agentur revole gegründet. Und genau, seitdem beraten wir Hersteller und Händler beim Verkauf auf Amazon. Amazon kennt ja jeder, genau, ne.

Und wir haben uns halt wirklich darauf spezialisiert, dort Marken zu helfen, genau. Ich bin 42, genau, lebe rechtsreinisch von Köln, hab 3 Kinder, die alle ganz klein sind und zum Glück grad in der Kita sind zumindest dabei. Genau. Und ich jetzt zu Hause aufnehmen kann, ohne, der ist der ist mit Mama irgendwo unterwegs, glaub ich, in der Krabbelgruppe auch schon in der Kita. Ja, da sind jetzt 1, 3 und 5.

Da ist immer was los hier in der Hütte. Oh, meiner wird jetzt 5. Es ist, oh. Hör mir auf. Weißt Du, wovon ich spreche genau.

Es ist eine Katastrophe. Hast Du 3 Jungs? Nee, ein Mädel, 2 Jungs. Okay, okay. Also also bei einem Jungen würd ich mich schon jetzt fast erschießen, aber bei 2 Jungs, glaub ich, hab ich komplett lost.

Also in dem 1 geht mir, oh Gott, Kindergarten, der der muss sich austoben, ne. Der muss richtig, sonst ist echt kacke am Dampfen. Also zum Glück ist er jetzt auch grade in der Kita. Ich bin jetzt zwar zu Hause, Frau ist auch gerade unterwegs. Aber ich ich würd's sonst abdrehen, wenn der jetzt hier noch rumspringt und macht und tut.

Deswegen, wir beeilen uns, wir, noch mal, wir beeilen uns, bevor die Frau mitm Kleinen nach Hause kommt, also zumindest bei dir. Amazon Advertising. Jetzt erst mal noch mal, bitte? Alles gut, ich hab ja hier mein eigenes Räumchen, da sollte mich keiner stören. Na gut, ich hab nur das Wohnzimmer, das ist 'n bisschen schwierig.

Ja, wirklich 'n bisschen schwer. 1. Frage, die die ich hab, wie wird deine Agentur noch mal ausgesprochen? Also die wird ja, die wird ja, die wird ja, ja? Ja, richtig.

Wir haben damals versucht, mussten wir sehr schnell 'n Namen finden, weil wir eine Rechnung schreiben mussten. Dann haben wir gebrainst, glaub ich, eine halbe Stunde und haben geguckt, was Freies und wollten irgendwas Heimat nach vorne getan. Wir nennen es revoic, aber viele nennen es auch so revolice, denken Sie dran. Es gibt ja dieses dieses Mittel, wenn Du mal keine Stimme mehr hast, was sehr gut Gelo revolice. Unglaublich, genau, unglaublich ekligen Schaum, wenn man halt verursacht, aber hilft.

Genau. Und wir nennen es revolik, genau sprechen wir's aus, aber ich bin ja schon gewohnt, wenn andere es anders aussprechen. Genau, ja, ja, genau. Und alle fragen immer, wofür es steht. Es gibt keine genauere Bedeutung.

Wir haben uns dann, es musste schnell gehen und es gab damals noch keine KI, die uns da Namen hätte geben können. Es war alles noch frei. Jetzt gibt's, glaub ich, jetzt hab ich das gesehen, seitdem ich auch selber dann 'n Podcast mache und bei Youtube viele Sachen hochlade. Und bei Spotify hab ich jetzt gesehen, dass es inzwischen irgend 'n DJ gibt, der auch revourig heißt und da dann auftaucht, ja. Aber das wär mal eine 2.

Frage gewesen. Was hat Revoiq fürn tieferen Sinn? Ja, Du hast schon beantwortet, gar keins, musste schnell geweißt. Und nach dem Motto, wir brauchen eine Rechnung schreiben, scheiße, wir nennen bei uns dann. Ich weiß das doch auch nicht so genau.

Amazon, nee, Scheiße, gibt's schon. Sind wir nicht so? Wir wollten nix mit AMZ viele Tools und Dienstleister haben halt so, AMZ, weil Du das Wort Amazon nicht nutzen darfst und haben das dann in den Namen drin und das wollten wir nicht und wollten irgendwas Revolution, irgendwas Neues haben und dann sind wir auf gekommen. Genau. Alles schlecht.

Ja, genau. Daher ging das ganz schnell, hat aber keine tiefere Bedeutung. Du hast gesagt, 2011 hast Du angefangen, 2 11. Mhm. Ich müsste mal gucken, wann bei Amazon meine 1.

Bestellung war. Ich glaub, die war 2007. Und hast dann Kannst Du komplett zurückblättern? Ist erschreckend, gell? Ist ja 'n bisschen Zeit mitnehmen.

Man kann komplett alle Bestellungen aufrufen. Ja. Man kann auch, es sind viele Seiten und mal gucken, wie viel, na ja, ich bin son Poweruser, wie viel wie viele Zehntausende von Euros man schon auf Amazon investiert hat. Boah. Also mal gucken, ich kann ja mal live reingehen.

Pass auf, oh nee, ha. 2005 war meine allererste Bestellung Was war? Pass auf. War noch für meine Mutter ein Hammer Bluetooth USB Adapter Class 2. Und danach war's chamzauberhafte Hexen, die DVD Staffel 1 Punkt 1 und Staffel 1 Punkt 2.

Guck mal, Gott, ist das schon so lange her, wo's diese diese DVDs gab. Ach, Du großer Gott. Ja, genau. Es gab noch sone Challenge. Da sollte man, glaub ich, sagen, was seine 1.

CD war, die man auf Amazon gekauft hat. Boah, ist das lange her. Aber Ganz, ganz witzig, ganz witzig, ja. Was hast Du denn 2011 dann verkauft? Ja, ganz lustig.

Ich hatte 'n Mitbewohner und der war an sonem Modelabel dran und die haben seinerzeit auch Handyhüllen gehabt, so diese typischen. Da gab's so iPhone 4 s, iPhone 5 kam da raus. Und man erinnert sich bestimmt noch, dass also waren so die ersten richtig teuren iPhones die sollten natürlich geschützt werden und dann haben die Leute sich so Retrokamera, Gameboy, Schokoladentafel, ne, diese Hartplastikhüllen drum gemacht. Und genau, die hatte der und er hat die Verkauf gesagt, ja, ich will irgendwas mit Amazon, lese ich was von, ich will das mal versuchen. Dann hat er mir einfach die Ware hingestellt und hat dann gesagt, ja, wenn Du was verkaufst, gibst Du ihm einfach x Euro pro Ding.

Und dann hab ich die eingestellt und dann haben die Leute für, ich glaub, die waren sehr teuer, 24 Euro 95 oder so was sone Hülle, aber die Leute waren verrückt danach und es gab noch nicht diese klaren Hüllen und haben die gekauft einfach. Ich hab die eingestellt, bekam von nichts eine Ahnung. Und dann ging's tatsächlich los. Und das war so im Vorweihnachtsgeschäft und den bin ich immer abends, mein Briefkasten war gegenüber von der WG und der wurde abends 11 geleert, also hab ich Kartons gefaltet vom Fernsehen und hab die Dinger da reingeschmissen und selber etikettiert und alles und das das dann immer gemacht. Und dann, darüber bin ich so eingestiegen.

Das war ja tatsächlich dann erst Handyhöhlen und dann haben wir irgendwann auch selber Handyhöhlen gemacht 'n bisschen. Dann hab ich Nackenstützkissen gemacht, genau, und Wasserbettbezüge auch verrückt, weil mir irgendjemand gesagt hat, wir verkaufen Wasserbettbezüge auf Amazon. Auf Ebay, kannst Du das nicht auf Amazon machen? Haben wir so Dropship Geschichten gemacht, ja. Es war irgendwie eine witzige Zeit, weil viele mit diesen Private Label Sachen auf Amazon gestartet sind und man sich da ganz gut austoben konnte und viele Marken einfach Amazon noch völlig verschlafen hatten.

Und da Platz war ja, son Rebranding Strategie, ne, so die typische private Label eben. Du nimmst irgendein Produkt, guckst auf Alibaba, packst da deine Marke drauf und verkaufst das und wir haben alles mögliche, USB Kabel. Verkaufe heute noch Flammschalen auf Amazon von der tatsächlich zweitältesten Firma aus Köln, die die den Kölner Dom seit über 250 Jahren mit Kerzen beliefert. Und der Altwachs davon wird tatsächlich wieder eingesammelt. Das Erzbistum Köln gibt alles an Altwachs wieder zurück.

Da kann man aber keine neuen Kerzen draus machen, aber so große Outdoorfackeln. Und die machen wir, genau, quasi aus recyceltem Wachs und aus diesen ganzen Opferlichtern, die es natürlich gibt in der Kirche, die ausgeschmolzen werden. Die Reste davon machen wir dann auch. Flammenschalen und die verkaufen wir zum Beispiel auch. Das ist auch im Buch drin, genau.

Wir werden hier mal ins Bild halten. Genau, aber Amazon Advertising, Du hast es schon gesagt beim Rhein Werkverlag letztes Jahr, glaub ich, im Sommer erschienen. Genau und das ist mein zweites Buch. Das andere ging's mir den Marketplace, wie kann man auf Amazon verkaufen? Und das ist jetzt spezifisch Amazon Advertising und da sind auch diese Flammenschalen als Beispiel immer drin.

Dafür haben wir auch so Produkte, mit denen wir natürlich selber 'n bisschen rumspielen können. Statt unsere Kundenprodukte zu nehmen, ist es gut, wenn man was Eigenes hat und kann testen. Ja, aber was was ist denn dann, also für mich als Laie, der der damit sich überhaupt nicht auskennt, was ist denn dann der Unterschied zwischen Amazon Marketplace, wo Du ja Sachen verkaufst, und Amazon Advertising, wo Du, wenn ich das so richtig höre, Sachen verkaufe? Ja, genau. Also der letztendlich ist, genau, es gibt bei Amazon eigentlich, das noch einen Schritt davorzugehen, 2 große Welten, genau.

Es gibt den Marketplace und man nennt es dann also den Marktplatz im Prinzip auf Deutsch. Dann gibt es Retail, das Handelsgeschäft. Das sind die 2 Welten, deswegen hab ich eben auch gesagt, wir beraten Hersteller und Händler beim Verkauf auf Amazon, denn viele Kunden wissen das nicht, aber man kann eben auf Amazon selber verkaufen, ganz ähnlich wie bei eBay. Du nutzt also die Infrastruktur von Amazon, Du kannst auch deine Ware von Amazon ja lagern lassen und die versenden das für dich. Kannst auch deine Ware von Amazon ja lagern lassen und die versenden das für dich, ne, dass die dann prime fähig werden und dann machst Du das im Eigenversand.

Und auf der anderen Seite kannst Du eben auch an Amazon Ware verkaufen. Das machen dann eher eben größere Marken, die dann, dass Amazon eben die Ware die abkauft und die im eigenen Namen verkauft, ne. Sieht man tatsächlich nur rechts unter diesem Kaufen Button sieht man oft, ne, ist das irgendwie x y GmbH oder y Shop, der das verkauft oder Amazon selbst, ne. Das sind so die 2 großen Welten und dann kannst Du natürlich ähnlich wie bei Google in der großen Suchmaschine, Produktsuchmaschine von Amazon, deine Produkte natürlich auch über Werbung eben weiter oben platzieren, ne. Dich also zu Standard PPC Keywords einkaufen und ja, dir eben dein Ranking verbessern, ne, wie man's in der in der Google Welt kennt.

Das ist eigentlich, ja, ähnlich von der Idee her aufgebaut, ist inzwischen sehr gewachsen und auch komplexer geworden. Können wir gleich mal 'n bisschen drüber sprechen. Aber das ist eigentlich genau diese diese Welt des Amazon Advertising, dass Du halt wirklich innerhalb der Oberfläche von Amazon also deine Produkte bewirbst. Also das ist quasi dieses Amazon Advertising. Ich brauch dafür ein Produkt, was ich verkaufe oder per Dropshipping oder Amazon verkauft da, na gut, wenn's Amazon verkauft, macht Amazon alles, dann mach ich da nix mehr.

Das heißt, ich muss quasi, da steht dann, jetzt kaufen und unten verkauft von Kevin alleine im Marketing versendet von Amazon. Das wär so das das das Prozedere. Und dann kann ich betreiben oder wie Du gesagt hast, also pay per Klick, also PPC. Und dann geht das quasi nach oben, kann ich sagen, okay, bitte, ich ich würd gern mit meinem, weiß ich nicht, mit meinem Kevin allein im Marketingmikrofon, weil das sone schöne, was weiß ich was, ja, würd ich gerne ganz nach oben kommen, wenn irgendjemand Mikrofon eingibt. Und dann zahl ich dafür Asche.

Ganz genau. Und das ist so ähnlich wie bei Google, ne, wo wir's ja auch gewohnt sind, die ersten, weiß ich, 2, 3 Zeilen zu überspringen im Kopf, weil wir wissen, das ist eingekaufte Werbung. Genauso funktioniert's bei Amazon auch. Also wenn ich jetzt, was weiß ich, zum Beispiel, weil's grad so schön warm ist, Planschbecken eingebe, ne, dann ist meistens die 1. Zeile oder die ersten 2 Zeilen, je nachdem, auf welchem Endgerät man ist, erst mal komplett voll Werbung.

Man sieht das eben auch nur in diesem kleinen gesponored I, was daneben steht, ne. Wir sehen eigentlich komplett identisch aus, die Produkte. Viele wissen das auch nicht, dass das eben gesponserte Ergebnisse sind, die sind aber quasi eingekauft. Also bei mir kommt da irgendwie 'n faltbarer Hundepool als am Anfang, ne. Und dann kommt Ja, genau.

Also bei mir ist Ja. Ja, genau. Das 1. Ist der CACSPS falzbarer Hundepool. Genau.

Ja. Bei mir auch grad das 1.. Ja, genau. Und das und das sind quasi die die beworbenen Ergebnisse, also die sich quasi künstlich eine bessere Position erkauft haben. Und dann kommt da drunter irgendwann hier der bei mir der Bestway Fast Set Aufstellpool, genau.

Das ist dann der Bestseller, ne, der hat auch 'n Amazon Tipp Label. Genau, das ist quasi das 1. Organische Ergebnis, was also ja, vom Algorithmus dahin positioniert wurde. Aber die anderen können sich eben darüber, ja, die Position erkaufen und das wissen viele nicht, ne. Also wenn wenn wenn ich so ja, irgendwie meiner Mutter oder meinen Geschwistern oder wem auch immer Freunden zugucke, wie die auf Amazon kaufen, denke ich immer, ja, ihr klickt so wahnsinnig krass auf der Werbung rum, ohne das zu merken, denn hinter jeder Werbung ist natürlich ein Cost per Klick, ähnlich wie auf allen anderen Plattformen und da zahlt's natürlich richtig Geld.

Also bei Planschbecken auf Platz 1 zu stehen dieser Tage, ist sicherlich der Klick über einen Euro wert, ne. Das heißt, wenn Du jetzt da irgendwo draufklickst, kannst Du viele Euros jemandem abnehmen. Wenn ich dann Leuten immer zugucke und sag, wie wie, Du hast ja in den letzten 2 Minuten schon auf über 10 Anzeigen geklickt, das ist ja schrecklich. Du hab noch gar nichts gekauft, hast doch gar keine Kaufintention, Du willst aber nur mal rumgucken. Aber genauso funktioniert es eben.

Deswegen ist dieses Advertising game ein riesiges und ich kann mal vielleicht 'n 'n perfekt dazu, die auch im Buch drin sind. Ja, gerne. Also nur mal so, hab ich grade auf den Hundepool geklickt? Ja. Hab ich einen Hund?

Nein. Hab ich jetzt irgendjemand 'n bisschen Geld abluchst? Ja. Also Genau. Und zwar wird das Ding verkauft wirklich von CACSPS dore, a Na ja, aber das Geile ist, wenn man dann immer draufklickt, ich mein, was ich manchmal mache bei Amazon, ist, ich guck dann immer mal, wer wer wer wer verkauft denn da was?

Und hier haben wir jetzt Geschäftsname, ist die Shenzhen CarC Network Co Limited, Unternehmen im Privatbesitz, wie sie irgendwie alle sind. Kundendienst, Mailadresse Mugu Community Pinggu Street in. Kinder. Ja, ist ganz ist ganz typisch. Und das sind von den Sellern, die verkaufen, also die den Marketplace bedienen, sind tatsächlich inzwischen über 60, je nachdem bis 70 Prozent sind Asiaten, die auf der Plattform unterwegs sind, ne.

Das heißt, dass Du also tatsächlich von 1 von einem Deutschen kaufst, wird immer wird immer seltener, weil die Asiaten natürlich einfach in dieser, ja, ganzen Wertschöpfungskette den Zugang zu Amazon gefunden haben. Das heißt, das, was ich früher gemacht hab, Private Label, Du gehst irgendwie auf Alibaba, lässt dir da 'n Produkt umlabeln, ne, was die Asiate herstellt und verkaufst das dann mit, weiß ich, 30, 40, 50 Prozent Aufschlag und machst machst 'n bisschen Geld damit. Das haben natürlich die Asiaten inzwischen längst selber verstanden und gesagt, ja, ich kann ja mein Produkt einfach selber auf Amazon verkaufen unter meiner x y Brand. Warum sollt ich das anderen geben? Dann verdien ich ja viel schneller und viel mehr Geld, ne.

Und das ist bei ganz, ganz vielen Produkten natürlich längst passiert, weil das natürlich ja im Prinzip das Gleiche ist. Das ist der der Effekt, den man auch bei bei Timo ja sieht, ne, wo wir auch wieder sagen, ja, ich kauf das bei Timo. Man merkt dann vielleicht doch schon, dass der Unterschied dann doch da ist, wenn man's dann bekommt, dass es 'n bisschen dünnwandiger ist, ne, nicht ganz so hochwertig verarbeitet. Man kann das natürlich alles steuern. Am Ende ist ja alles in Asien produziert, was wir was wir kaufen, ne.

Aber ist, glaub ich, auch 'n Unterschied, ob das eben eine, ja, deutsche Brand sich vielleicht überlegt hat und auch auf Güte getestet hat oder nicht. Da gibt's schon noch Unterschiede. Aber bei vielen, ja, ich sag mal, 0 8 15 Produkten macht das ja auch keinen Unterschied, ne. Also der Hundepool ist wahrscheinlich nach der Saison Schrott, ne. Also warum soll ich den jetzt von den Deutschen kaufen?

Kann ich ihn auch direkt beim Chinesen kaufen? Im Herbst kommt der in die Tonne, ne, so. Was mich aber dann mal interessiert, ist, und da kommen wir jetzt mal zu den Fakten, die Du angesprochen hast. Wenn wirklich der also die die Asiaten, grade Shenzhen, ja, die ja wirklich alles Menschmögliche produzieren, wenn die da so stark drin sind wie jetzt bei dem Hundepool oder bei dem aufblasbaren Pool oder bei was weiß ich was für Sachen, muss es doch für dich als Agentur unglaublich schwer sein, dabei deinen Kunden auch nach oben zu kommen, weil doch die Asiaten alles abgrasen? Oder gibt's da noch andere Möglichkeiten der Werbung, außer jetzt 'n 'n Paper Click oder wie wie funktioniert das da?

Was sind da bei dir, dann kommen wir jetzt mal zu den Hard Facts, was sind die Hard Facts dann? Genau. Also ich glaub zum zum zum einen, genau, muss man einmal verstehen, wie hat sich Amazon Advertising son bisschen entwickelt, ne. Da kann ich ja 'n bisschen was zu erzählen. Also es hat es hat tatsächlich angefangen 2011, also als ich angefangen hab, gab's so die 1.

Werbung auf Amazon, total simpel. Da hieß das noch Amazon Product Ads, ganz einfaches PPC, nur auf Keywords basiert und Seller konnten da gar nicht mitmachen. Es konnten tatsächlich nur die großen Vendoren, die also an Amazon direkt verkauft haben, dort mitmachen. Und das hat dann 2 16, 2 18 so angefangen, als Amazon überhaupt erst eingeführt hat, dass man Produkte bewerben konnte. Damals hieß das noch Amazon Marketingservices und AMS, AMG waren noch so Begriffe.

Und den Sprung nur zu machen, inzwischen ab 2018 hat sich das ganze System eigentlich geöffnet. Das heißt, es ist doch relativ jung, ne, was bei Amazon passiert ist und ist dann deutlich größer geworden. Wir haben jetzt auch mehr Möglichkeiten. Es gibt nicht nur PPC, es gibt auch Sponsor Display, das heißt, man kann auch Zielgruppen targetten. Es gibt auch Tausender Kontaktpreise und es gibt noch eine ganz große Demandside Plattform für programmatische Werbung, die als zum Beispiel auch, ja, Werbung außerhalb von Amazon positioniert.

Das ganze Thema Prime Video ist 'n riesiges Thema geworden, ne, dass dort auch Werbung platziert werden kann und das natürlich in der Kombination. Wir kommen da gleich noch mal drauf, warum Amazon Ads eigentlich so superspannend ist, ne. Und ich glaub, was man ja immer verstehen muss, genau wo, also einmal, was ist das für Amazon für 'n unglaubliche Cash Cow und wie groß ist es? Wir haben tatsächlich, die Werbemätze waren 23, ich glaub 47000000000 US Dollar und sind dann auf in 24 auf 56000000000. Ich hab jetzt noch mal nachgeguckt, weil grad die Quartalszahlen rausgekommen sind.

Genau, wir haben zum Beispiel nur im q 4 25 hat Advertising 21300000000 US Dollar Umsatz gemacht. Das ist 22 Prozent mehr als im Vorjahr. Und wir sind im Gesamtjahr 25 inzwischen bei 68000000000, ja. Vorher waren's 56000000000 in 24. Also das ist ein Business, das wächst, ja, schon dramatisch.

Und was eben auch wächst, ist die organische Sichtbarkeit, die also die sinkt, die die Ads nehmen unglaublich zu und ich hab das mal in dem Buch auch dargestellt grafisch. Und zwar waren's 2019, als wir angefangen haben, gab's auf der Produktdetailseite, auf der auf der Suchseite, der Suchergebnisseite noch 24 organische Ergebnisse und 9 Werbeanzeigen. Und als ich das Buch geschrieben hab, waren's noch 10 organische Ergebnisse und 16 Werbeanzeigen. Also das Verhältnis hat sich unglaublich gedreht. Das heißt, Du hast inzwischen quasi schon fast 1 2 2 zu 1 Verhältnis von Werbung zu Nichtwerbeergebnissen.

Und das macht es eben, auf deine Frage zu kommen, genauso entscheidend auf Amazon Werbung zu schalten, weil Du einfach sonst in der Sichtbarkeit sehr stark verlierst. Jetzt hängt's natürlich immer davon ab, was sucht der Kunde und können der Asiatische da auch die Werbung mitmachen? Ja, bei so, ich hab jetzt ja einfach nur Pool eingegeben, ne. Da kommt natürlich alles Mögliche zusammen. Wenn's spezifischer wird, dann sieht man natürlich schon, dass es auch Marken auf Amazon gibt, die natürlich 'n, ja, 'n unglaubliches Markenvertrauen genießen, ne.

Aber es hängt immer stark davon ab, suchst Du eigentlich nach 'nem, ja, generischen Produkt, was Du jetzt grade brauchst? Oder bist Du auch 'ner Marke irgendwie zugänglich? Und dann ist es tatsächlich 'n Unterschied, was die, wo die Asiaten angreifen können und wo die Asiaten nicht angreifen können. Wir betreuen eher große Marken, also zum Beispiel so Brands wie Chopper Chubs, Ricula oder Fischerman's Friend, paar Kante zu nennen, die jeder die jeder Mensch so ausm Supermarkt auch kennt. Und die positionieren sich natürlich anders auf Amazon und brauchen auch 'n anderen Zugang zu Produkten.

Oder auch technische Brand zum Beispiel iFixit betreuen wir und sagt dir wahrscheinlich, was ist so ausm Reparaturbereich. Also wenn Du deine Lenovo doch mal aufschrauben würdest, dann bräuchte Du so Spezialwerkzeug. Dann ifixit sind die, die immer das iPhone auseinander nehmen und in den Blender werfen gerne auch mal, ne. Die nehmen zumindest auseinander und bauen das Werkzeug dafür. Unglaublich stark kennt man vielleicht, wenn man schon mal versucht hat, 'n Display zu tauschen.

Und da ist es total spannend, weil Du hast auf der einen Seite halt eben also Ersatzteile asiatischer Natur, die versuchen halt sehr günstig sich zu platzieren Und da ist es auch schwierig, meist mit den Klicks dann mitzuhalten, ne. Also ob das jetzt für den Asiaten funktioniert, jetzt hier den hohen Cost per Klick Preis zu zahlen für seinen Pool, vielleicht grade in der Frühsommerphase, in der wir sind, am Ende dann im August davon zu zehren, ne, dass er sich ja organisch 'n gutes Ranking aufgebaut hat, ja. Ja. Also ich hab jetzt mal kurz geguckt bei iFixit, weil Du's grade als Letztes angesprochen hast. Da war 'n Sponsortes, da hab ich mal draufgeklickt, Entschuldigung.

Aber Was musst Du kaufen sonst? LinkedIn conversion? Aber aber jetzt, da mal die andere Frage, Du hast auch grade noch Rikula, Chober, Choups und so weiter gesagt, wer kauft das denn bei Amazon? Ja, bei Amazon kaufen die Leute alles. Amazon ist unglaublich.

Ich hab über die Jahre gelernt, was bei Amazon gekauft wird. Das ist ist verrückt. Und grade das Thema Süßigkeiten für Kindergeburtstage oder so was, die Leute, die keine Lust haben, die Sachen zusammenzusuchen oder sondern sehr genau planen, was sie irgendwie fürs Surprise hier Geschenktüten machen wollen für die Kinder oder so was. Ist der Wahnsinn. Die haben natürlich auch immer Specials zu verschiedenen Anlässen, ne, sei es irgendwie Halloween oder so was, ne, dass die Leute da tatsächlich das kaufen.

Und Du hast halt sehr, sehr viele Fans von Brands, die tatsächlich Produkte dort kaufen. Du kriegst halt nicht jede Sorte von Fisherman's Friends zum Beispiel jetzt in jedem Kiosk, ne. Da gibt's halt viele Varietäten und die kannst Du auf Amazon dann gut nachkaufen. Und Du kriegst auf Amazon natürlich auch die großen Packungen. Das sind halt die Poweruser, die jeden, weiß ich, 3 Packungen am Tag weghauen, ne.

So, dass die die das dann das dann dort kaufen. Aber es ist erstaunlich, es gibt eigentlich nichts, was bei auf Amazon nicht gekauft werden würde, außer jetzt vielleicht Autos, Werbung gibt's schon, ne, in USA kann man aber tatsächlich dann schon Autos kaufen. Aber ich glaub, aus jedem Bereich findest Du eigentlich ein Produkt auf Amazon, was am Ende dort auch die, ja, die die Leute tatsächlich nachfragen und kaufen, ne. Ist ja auch geil, Auto kaufen bei Amazon. Zwischen 17 und 22 Uhr heute wird geliefert.

Amazon, Sime Day Delivery, ist klar. Kommt dann der Laster hier bei mir aufn Hof und und klingelt Ding Ding Amazon Paket. Dann hast Du da irgendwie 20 Quadratmeter Karton, den Du mal aufklappen kannst. Genau. Schon, viele Sachen wären natürlich dann auch vermittelt.

Aber man kann auch nicht alles alles kaufen, aber grad das Brausacks Baumarktsegment weg zum wächst zum Beispiel enorm, ne. Und da ist das Advertising also spielt eine Riesenrolle, weil die Sichtbarkeit im Advertising ja also sich so verschoben hat. Das heißt, ohne Werbung findest Du auf Amazon nicht statt. Jetzt hängt's natürlich stark davon ab, was suchst Du? Suchst Du jetzt eher brandgetrieben oder nicht?

Hast Du jetzt also, weiß ich, 'n Nachkaufverhalten auf Amazon, wo Du sagst, ja, Du willst jetzt Fisherman's Friend kaufen? Dann wenn Du natürlich Fischermans Friend eingibst, dann immer die Frage, muss ich da jetzt noch Werbung zu machen? Aber sonst setzt sich halt jemand anders, der irgendwie Lutschpastillen anbietet, dahin, also musst Du deine Marke auch schützen, bist also so gesagt, mitgehangen, mit gefangen. Und der Unterschied bei Amazon, das ist, glaub ich, das Entscheidende zu 'nem, wer schon Google 'n bisschen vergleicht, ist, die Werbung auf Amazon ist 100 Prozent messbar, denn Du hast immer einen Sale dahinter, ja. Und das macht 'n Riesenunterschied, ja.

Wenn Du in Google Kosmos Werbung machst, dann versuchst Du ja aus der Google Suche heraus eben Kunden in deinen Webshop zu locken zum Beispiel und hoffst dann, dass sie dort konvertieren. Aber den Rückweg oder das Zurück zu Zinsen, ja, deine Ausgaben zu überprüfen im Sinne von ja, was hat mir das jetzt gebracht, ist halt extrem schwierig. Hier hast Du immer einen direkten Zusammenhang, ne. Der Kunde fängt mit Planschbecken als Suchbegriff an ein, startet und gibt dann, klickt dann auf deine Werbung und kauft vielleicht tatsächlich auch deinen Pool. Und Du kannst direkt zurückführen eben, ob die jetzt das Invest, ne, in in in den Klick was gebracht hat, ne.

Und das ist 'n unglaublich starker Zusammenhang, sodass Du deine Werbung so spezifisch ausspielen kannst, dass die eigentlich ja, sehr deckungsbeitragsorientiert ist, Du also am Ende damit Geld verdienen kannst, ne. Die Frage, wie das Verhältnis ist. Aber Du kannst es halt sehr genau ausdrücken und das macht im Vergleich zu Mediawerbung, also draußen, weiß ich, Du machst TV Werbung, Radiowerbung, Du machst draußen Plakatwerbung an der Litfaßsäule oder so was oder verteilst, weiß ich, Flyer in der Fußgängerzone. Und dann willst Du messen, ob die Kunden jetzt in deine Filiale gekommen sind und dein Produkt gekauft haben, hast Du natürlich 'n enormen son son Vermischungseffekt, ne. Also das ist son Gießkannenprinzip deiner Werbung, ne.

Und auf Amazon kannst Du halt sagen, hey, ich möchte meine Werbung nur, und jetzt haben wir einen sehr generischen Suchbegriff genommen, Planschbecken, aber sagen wir mal, ich suche, ne, Planschbecken für Kinder mit Rutsche, ja. Und jetzt möcht ich eben, dass ich dazu ausgespielt werde, weil ich hab eben einen Rutschenprodukt, 'n Rutschenplanschbecken und kein Hundeplanschbecken, weil die Suchintention war ja noch gar nicht klar. Wir haben 'n Hunde, eben einen Hundeplanschbecken versus 'n Kinderplanschbecken versus 'n Familienplanschbecken bekommen. Und auch 'n richtiger Pool war auch noch dabei. Jetzt seh ich halt nur noch auf einmal Planschbecken für Kinder mit Rutsche.

Und wenn ich dort Werbung mache, hab ich natürlich eine viel höhere Kaufintention. Bin also in diesem Funnel, ne, Marketingfunnel weiter unten. Und da wird's wirklich spannend, weil ich hab dann einen messbaren Erfolg und kann mich halt auch mit meinem Produkt, was vielleicht ja ganz neu ist, das hat noch nicht hier 14000 Reviews, ne, und eine Verkaufshistorie, sondern das ist ja neu im Markt, mich auch da positionieren, ne, mit meinem Neuprodukt. Heißt aber ja dann auch, wenn ich das richtig interpretiere, ich geborene jetzt, Beispiel jetzt, ne, ich bleib ich bleib jetzt mal bei dem Hundeplanspecken, hab jetzt Planspecken eingegeben, Hundeplanspecken und klick drauf und setz das Ding in den Warenkorb. Jetzt lass ich aber das Teil 'n paar Tage im Warenkorb, weil ich muss mir erst mal 'n Hund anschaffen, und klicke dann auf kaufen.

Wird dann dieses komplette Verhalten einmal getrackt, also sieht dann oder siehst Du dann, guck mal, da da hat irgendeiner, muss ja datenschutzkonform sein, deswegen sagen wir mal irgendeiner, also nicht ich, irgendeiner hat geklickt auf die Werbung, hat's in den Warenkorb und hat dann 3 Tage später gekauft. Also seh ich das so granular? Nee, aber so hält sich mit den Daten recht stark zurück. Aber genau, es gibt schon son Attributionszeitfenster, genau das also rückattributiert wird, ne. Das heißt also, genau das passiert, Produkt liegt lange im Warenkorb und kann also dann aber auch bis zu 7, teilweise auch mehr Tage rückwirkend genau dann zugerechnet werden.

Deswegen muss man bei der Auswertung, liest man dann auch im Buch, sehr stark darauf achten, dass man eben immer die Zeitfenster lang genug wählt. Weil grade wenn's jetzt nicht son Impulskauf ist, was ich, Du kaufst jetzt, was ich dir Druckerpatrone oder dein Papier vom Drucker ist leer und sagst, das kauf ich jetzt, das hast Du jetzt wahrscheinlich nicht 3 Tage im im im im Warenkorb liegen. Wohingegen, was ich, kaufst Du jetzt 'n Fernseher oder so was, dann ist das eine Kaufentscheidung, die dauert wahrscheinlich eher eine Woche oder vielleicht auch 2, genau. Und da ist natürlich dann spannend, wie das zurückattributiert wird. Genau, das heißt da Amazon hat natürlich unvorstellbar viele Datenpunkte.

Grad Du hast es gesagt, Du hast 2005 deinen ersten Sale gemacht, die wissen alles über dich. Die wissen also, ne, ohne dass Du's ihnen gesagt hast, ne, dass Du 'n fünfjährigen Sohn hast, ne. Und so, das sehen die an dem Einkaufsverhalten sehr, sehr schnell auf Amazon, zumal Du ja dann, weiß ich, vielleicht noch beim Video nutzt, ne und die ganzen Dienstleistungen, die dazukommen, ne. Da wollten wir gleich noch mal drüber sprechen. Aber das heißt genau, diese diese Daten führen also führen also zusammen Und das macht es total spannend, also genau diese ja, diese Verkaufsmomente zurückzu zu zu führen.

Jetzt sagt Amazon noch relativ wenig über die Zielgruppe aus, da ist Google deutlich stärker, ne. Du kannst Zielgruppen target, aber Du siehst jetzt zum Beispiel nicht, war das Männlein, Weiblein, wie alt waren die, die da gekauft haben? Auch deine, auch das, was über Werbung verkauft wurde am Ende mit deinen Bestelldaten zu mergen, ist auch nur sehr begrenzt möglich. Also Amazon versucht auch sehr viel Daten für sich selbst zu behalten. Aber ist halt in sich 'n System, was enorm gut funktioniert.

Wir sehen schon, dass es immer teurer wird, weil immer mehr Placements entstehen, der Druck also immer größer wird für Werbung. Aber ist etwas, wo ich als etablierte Marke auch, ne, wir reden über 'n Werbekostenanteil, zum Beispiel 'n A-Post, ne, ich immer noch 'n Werbekostenanteil also von unter 10 Prozent quasi Werbung platzieren kann. Das heißt, gemessen an dem, was am Ende das Produkt quasi an Umsatz macht, ja, den Endkundenpreis, den ich habe, mess ich quasi meine Werbekosten zurück und kann da schon häufig unter 10 Prozent erzielen, ne. Das heißt, man zinst tatsächlich die Werbekosten bei Amazon auf den Verkaufspreis ab und dann kannst Du halt sehr margenorientiert damit arbeiten und sagst halt, ja, okay, weiß ich, wenn mich die Werbung 20 Prozent, ne, meines Umsatzes kostet auf Amazon, dann bin ich damit noch happy. Dadrunter fahr ich noch mehr Gewinn ein.

Und das ist eigentlich dann unsere Aufgabe als Agentur, dass wir das steuern und die Produkte dann bewerben. Wobei noch 'n großer Teil davor kommt, das Thema Reachaeladiness und Rückvorbereitung, wir haben kurz kurz über Rezensionen gesprochen, könnten wir auch noch mal kurz ansprechen, weil Werbung allein klappt's natürlich auch nicht, ne. Sondern wenn deine Bilder nicht das hergeben und Du nicht verstehst, dass es 'n Pool mit Rutsche ist oder dass 'n Hundepool ist und Du tages da targetst da die richtigen Leute, aber die verstehen nicht, dass es 'n Hundepool ist, weil's aus dem Titel nicht hervorgeht aus der Produktbeschreibung, dann hast Du natürlich 'n riesen conversion Problem hinten, ne. Deswegen sagen wir immer, Du musst die Produkte unbedingt vorher retail ready machen. Also ja, mit guten Produktbildern versehen, mit guten Texten, gute Bilder, Video und Rezensionen natürlich aufbauen, damit die Kunden auch den Trust haben, ne.

Sonst kannst Du noch die beste Werbung positionieren ganz oben, wenn dein Produkt eben ja, da völlig rausfällt, ne. Jetzt haben wir ja, wir wollten's ja die ganze Zeit schon mal ansprechen, kommen wir auch mal dazu. Also wir haben jetzt die ganze Zeit über über Amazon gesprochen, hast 'n Produkt, Du willst es nach oben bringen. Du schmeißtst in Amazon rein und machst jetzt Cost per Klick oder pay per Klick und und einmal rein. So, jetzt haben wir ja aber noch Prime Video, wo ja mittlerweile auch dankenswerterweise lieben Dank Amazon, wo ich jetzt Werbung reingespült bekomme, deswegen hab ich the Boys mit circa 6 Werbeblöcke pro Folge geguckt.

Dankeschön, nur mal so zur Information. Dann haben wir Alexa. Wir haben Alexa plus, jetzt muss ich gucken, dass das Ding hier anspringt bei mir, ich hab ja nur 5 Stück zu Hause. Alexa plus kann man ja jetzt ganz neu, ne, ist vielleicht auch ganz spannend. Und Du hast ja noch Amazon Music und so weiter.

Das heißt, eigentlich hast Du noch mehr Touch Points. Und Du hast sogar schon auch irgendwie gesagt, ganz kurz, wenn ich mich recht erinnere, kann man vielleicht auch was machen, Displaywerbung irgendwo draußen. Das heißt, Du hast sehr viel mehr Möglichkeiten als jetzt nur dieses starre, ich gehe auf Amazon und und und versuch da über Paper Click mein mein mein mein mein Produkt zu verkaufen, sondern Du kannst jetzt über Prime Video, über Alexa, Alexa Plus, Amazon Music oder von mir aus auch wirklich digital out of home da dein Produkt anpreisen, vielleicht mit 'nem QR Code versehen, dann kommst Du drauf. Bei Prime Video ist das ja irgendwie so, wenn da Werbung ist, hast Du irgendwie in der Ecke, hast Du 'n QR Code, musst abscannen, kommst Du direkt out drauf, kannst klein im Warenkorb, bla bla bla bla bla bla bla bla und so weiter. Also betreust Du das dann oder betreut ihr das dann in der Agentur auch?

Setzt ihr dann da entsprechend auch Dinge auf? Wie jetzt bleiben wir mal beim Planschbecken, es ist jetzt bolle heiß draußen. Also liebe Leute, wir nehmen auf am siebenundzwanzigsten Mai, draußen brauche ich einfach nur das Steak in den in die Sonne halten, zack, fertig. Wie ist denn wie ist denn das da? Also kommen die Leute zu dir und sagen, ich schwär jetzt aber auch gern in 'nem Werbeblock bei LOL oder so?

Genau. Grundsätzlich schon. Also einmal, genau, ich glaub, zu erklären, was für eine enorme Macht Amazon sich aufgebaut hat und zunehmend weiter aufbaut, ich glaub, das, was Du angesprochen hast genau, ist einmal das Logistiknetzwerk Prime ist, glaub ich, ein, ne, also das, was wir als Prime früher genutzt haben, ne. Prime Versand, ne. Ich kauf mich also so ein, dass ich immer kostenlosen Versand hab von Amazon in der Regel irgendwie in den nächsten 2 Tagen.

Das ist schon mal gigantisch, ne. Amazon hat unglaublich viele Warehouse aufgebaut und hat's dann eben erweitert rund ja, die Dienste wie Prime Video, wo sie natürlich auch immer mehr, ne, Champions League, NFL, was machen sie Tennis und was als Nächstes noch alles kommen wird. Also sich viel, viel größer aufstellen zukünftig. Und dann Amazon Music ja, noch als Teildisziplin, aber total spannend ihre Endgeräte, die sie haben, ne, sei es Alexa. Ich hatte das noch mal bis letzte Woche, glaub ich, im Podcast besprochen haben, bei uns noch mal nachgeschaut, wie viel Geräte davon verkauft sind.

Ich glaube, dass ich glaub 18, zwischen 16 und 18 Prozent der deutschen Haushalte tatsächlich erreicht werden über Alexa, ne. Du hast gesagt, Du hast 5 da stehen. Bisher waren die Dinger tot, ne. Voice Commerce war mal 'n großes Ding vor 3, 4 Jahren, haben alle geschrien, boah, das wird jetzt das next Big singen, war gar nichts. Jetzt Alexa plus da.

Alle, die Prime haben, können jetzt mit Alexa plus arbeiten. Man merkt, die Dinger werden intelligenter. Und das wird 'n ganz großen Wechsel geben, glaub ich, noch mal in eben dieser der Verfügbarkeit. Und Amazon wird auf einmal, Du hast es ja noch 'n Fire TV Stick, Du hast noch 'n 'n Tablet, ne. Inzwischen gibt's die ersten Fernseher.

Du hast aufm Fernseher teilweise Alexa drauf, dann gibt's es als App aufm Handy. Und es wird immer intelligenter, ne. Heute gesagt, Alexa kann jetzt auch irgendwie dir son Notebook bauen und 'n eigenen Podcast machen, ne, wenn er dir irgendwie Informationen gibt, sondern dann kannst Du, erzählt sie dir eben Themen. Also Amazon baut enorm viel auch mit KI Intelligenz aus und schafft halt also son Universum, aus dem man sich eigentlich, aus dem man dem schwer in den Korb kann. Und diese ganzen verschiedenen Endgeräte oder diese Zugangspunkte sind natürlich total spannend, mit dieser riesigen Verkaufsplattform dahinter zu verbinden.

Also dass Du auf einmal die Möglichkeit hast, nicht mehr nur in der Verkaufsoberfläche Werbung zu machen, sondern die Leute eben auch bei Amazon Music, bei Prime Video oder dann vielleicht auch auf der Alexa irgendwo abzuholen, ne. Und genau da kann man Werbung positionieren. Ist nicht für jede Brand so einfach, aber tatsächlich genau machen wir so was auch schon, dass wir also die Kunden auch über solche Kanäle platzieren. Du brauchst natürlich da das entsprechende Kleingeld, ne. Deswegen sieht man auch bei der Werbung, bei Prime Video siehst Du halt nach wie vor aktuell noch, ich finde viel, ja, dass man ausm linearen Fernseher auch noch kennt, ne.

Da kommt irgendwie die Audi Werbung, ne. Dann kommt irgendwie, da kommt eine Gardena Werbung, die ist aber noch sehr unspezifisch. Also nicht immer hast Du, was Du eben meintest, genau den QR Code. Und was also es ist, ich glaub, auch 'n Thema mit Datenschutz zu tun. In den USA ist es deutlich stärker, Du hast die Alexa App und dann pink das sofort auf der der checkt natürlich, Du guckst grade im Prime das, Du hast das Handy in der Hand aufm Sofa.

Dann wird diese Verbindung hergestellt und Du kannst im Prinzip das Produkt direkt instantan in der App aufrufen, was natürlich total spannend ist. Nur aktuell hat's noch wenig damit zu tun, was Du grade guckst, ne. Es gibt aber da schon Überlegungen zu ja, Produkte natürlich zu targeten, die auch in der Serie vorkommen, ne. Was trinkt der da grade? Was ist der grade da?

Und wir sehen ja in Serien immer schon, dass es da so Sponsorship gibt, grade wenn man so Prime Serien guckt, dann sieht man häufig, dass da irgendwie Alexa eine Rolle spielt, dass da irgendwie Amazon Produkte irgendwie platziert werden, ne, und so was. Und das wird zukünftig sicherlich sehr stark werden. Amazon hat ja schon dieses System, wie Du drückst Pause siehst, welcher Schauspieler grad im Bild ist. Inzwischen kann man sehen, welche Musik da, glaub ich, grad abgespielt wird, ne. Und das ist connectet zu Amazon Music.

Glaube ja. Und ja und hey, mit KI sollte es ja überhaupt kein Problem sein zu sagen, hey, warte mal, was ist 'n der da grade fürn Müsli? Keine Ahnung, was steht 'n da hinten fürn Zeitenbarer. Genau. Und dann kannst Du das kannst Du dir das in den Warenkorb legen.

Und das wird natürlich total spannend, dass Amazon einfach diese enorme Macht dahinter hat mit diesen Produkten, was ja an der Also wenn man einfach nur mal überlegt, okay, ja, Prime Video, okay, aber es gibt ja auch Netflix. Ja, Netflix gibt's auch, aber Netflix hat halt nicht eine Plattform dahinter mit Tausenden von Produkten, Millionen von Produkten, die verkauft werden können mit 'nem fertigen Set-up. Netflix muss sich seine Werbung erkaufen quasi, muss also da 'n Netzwerk aufbauen, wo Du dann natürlich auch über die DSP auch inzwischen in der Zusammenarbeit mit Amazon, genauso wie bei Spotify oder so was, Werbung platzieren kannst, ne. Das geht. Du kannst also auch außerhalb von Amazon Werbung platzieren, damit eben dann bei Netflix in der im Friedal rief, ne, die Leute auch dann am Ende irgendwie zu Amazon zurückgeleitet werden.

Aber es ist halt relativ weit weg. Schaut man sich aber diesen Amazon Kosmos an, merkt man erst mal, ey, wenn die Zugang haben zu irgendwie 20 Prozent der deutschen Haushalte mit ihren Alexen, die da rumstehen, Alexas, wie auch immer. Und die schaffen's, das mit AI diese Dinger jetzt irgendwie zu einem mehr als 'nem Timekeeper und irgendwie Musik an Aus- und Wetterbericht abfragen Ding zu machen. Dann muss man überlegen, was das für ein unglaublicher Marktzugang ist, den die dort haben, der, ich hab auch bei mir hier 5 Dinger stehen. Also wenn die zu AI Monstern werden und da geh ich davon aus, dass das passieren wird in den nächsten Monaten, Jahren, Dann reden wir tatsächlich, glaub ich, noch über eine ganz andere Revolution, die da entsteht, weil Amazon auf einmal überall Einfluss in unseren Alltag erhält und dass das eben eine Plattform ist, wo Du sagst, okay, total spannend, dort Advertising zu machen.

Auch vielleicht eben nicht nur, Produkte auf Amazon zu kaufen. Weil natürlich, wenn Audi Werbung macht in 'nem freien Video, dann geht's jetzt nicht darum, dass man den den den Audi auf Amazon kauft, ne, sondern dass Du mit der Marke aufgeladen wirst, ne. Ja, aber ich sag mal, grade wenn wir wenn wir noch mal über über das ganz Neue hier da jetzt reden, ne, Alexa plus, wenn die Dinger wirklich zu KI Monstern werden, ich hab jetzt mich da schon irgendwie Anfang der Woche angemeldet zu diesem, sei 1 der Ersten, die das nutzen können. Aber Du benötigst da momentan wohl noch ein Alexa plus fähiges Gerät. Also die neueste Generation dieser Teile, wo ich mir dann denk, alles doch eigentlich scheißegal, Klatschen, Update drauf und gut ist oder was auch immer.

Es ist ja sowieso alles cloudmäßig da irgendwie drin verzahnt, verzoppelt, verzattelt. Warum funktioniert's nicht? Ich geh mal davon aus, Sie werden's demnächst noch aufbohren und für die älteren Geräte zur Verfügung stellen, weil das macht sonst irgendwie keinen Sinn, weil keiner kauft sich wegen Alexa plus 'n neues Gerät. Mein meine Sachen, ich glaub, das Ding, was ich jetzt da hab, das älteste Teil ist, lass mich mal kurz lügen, seit wann wohn ich hier? Seit 4 Jahren?

Nee, seit 5 im August. Dann ist dieses Ding 7 Jahre alt. So. Gut, könnt man vielleicht jetzt auch mal aktualisieren, aber ich sag mal, wenn das kommt, wenn die das auf den alten Geräten, älteren Modellen auch zur Verfügung stellen und die Teile hören ja mit, die warten ja nur drauf, dass man das Signalwort sagt, lustigerweise, mein Sohn kann das jetzt. Toll, ich bin verloren.

Ja. Ich bin da echt am Arsch. Ich mein, die die Dinger können ja alles. Die steuern bei mir hier Licht, das ganze Kraffel. Und wenn die dann auch noch wirklich sagen, hey, ich merk irgendwie, dein dein Licht geht nicht, ist vielleicht die Glühbirne kaputt hier, hast Du vielleicht was?

Ich schick's dir mal auf dein Handy. Und dann hast Du da irgendwie was gesponsert von, keine Ahnung was, ja, neue Glühbirne et cetera will ich haben, ja, nein. Oder Du hast ja Sachen in deiner Wunschliste. Also dass dann da die Sachen, und das passiert ja jetzt schon, da macht's manchmal und dann klingelt dieses Teil der sich gelben Wolf, bis Du irgendwann mal sagst, spiel mal die Benachrichtigung ab und dann geht's los. Ich mein, das kommt jetzt immer mehr.

Ich mein, Du Du müsstest das ja oder ihr müsstet das bei euch in der Agentur ja dann auch sehen. Also wenn das jetzt wirklich so kommt, dann würden die ja dann bei euch so mehr oder weniger in die Bude einrennen. Ja, ich glaub, also ich glaub, man braucht immer noch 'n bisschen Kleingeld dafür, aber es wird total spannend, was dort passiert. Aber es ist halt auch noch eine Warteposition, ne. Es wird schon viel Geld in Advertising investiert.

Viele haben schon verstanden, wie dieses Game funktioniert auf Amazon. Der Deutsche an sich, der Mittelständler ist natürlich eher vorsichtig, ne, und ist jetzt meistens nicht so der First Mover. Viele haben noch nicht verstanden, was man eben für Werbung machen muss, aber es wird eben immer mehr, ne. Und Amazon verdient auch da 'n großen einen großen Teil mit, ne, was für sie natürlich gewissermaßen spannend ist. Ich glaube, wir sind da eben noch nicht am Ende angekommen und es gibt 'n enormes enormes Wachstum, deswegen ist dieses Thema, glaub ich, für alle, die da draußen eben ja, Produkte verkaufen wollen, total spannend, sich damit zu beschäftigen, ne.

Und dass die Alexa, ich hab die Beta, genau, die Plus Beta Ja, genau. Sind auch sehr früh, erst sehr früh getestet, ne. Ja, es funktioniert besser, ist aber immer noch nicht das das Gute. Nur der Tipp, wer sich 'n Alexa zulegt, wartet immer auf den Prime Day oder so was, ne. Wer die dann nicht beim Prime Day kauft, der ist selbst schuld, die kosten da ungefähr die Hälfte.

Das ist immer so. Also Black Friday oder Prime Day kaufen, der Prime Day naht schon in wahrscheinlich 3, 4 Wochen, daher dann vielleicht mal auf ein neueres Gerät umsteigen. Und ich kann nur sagen, dass die Alexa Geräte, die eben auch eine Videofunktion haben, das Ganze sehr, sehr spannend machen. Auf einmal, was dann eben alles so miteinander vernetzt wird und funktioniert neben eben, ja, Du sagst das Hausautomatisierung und für die irgendwie den Timer für die Küche zu stellen, ne, und 'n bisschen Musik abzuspielen. Also das wird eine wird eine große Revolution, aber die Systematiken, das, was ich auch im Buch, glaub ich, viel erklärt habe, auch strategisch, die Systematik ist aber im Advertising natürlich immer das Gleiche, ne, wie es funktioniert.

Und es vor allem messbar zu halten, ne. Das ist das Allerwichtigste. Du kannst unvorstellbar schnell sehr viel Geld verbrennen auf Amazon. Amazon geht auch mehr dazu über natürlich, KI in ihr System einzusetzen, das zu automatisieren, dass Du einfach sagst, ja, ich geborene Amazon das Geld und die verorten das am besten. Du kannst einfach sagen, ohne Advertising geht es nicht, das ist 'n Kostenfaktor, den man, wenn man bei Amazon mitspielen will, einfach mitberücksichtigen muss, ne.

Dass Du also sagst, ja, wir reden über son Umsatzanteil, mindestens 5 Prozent geht fast schon nicht mehr, vielleicht sind schon 10 Prozent in kognitiven Branchen auch mehr, musst Du eigentlich in Ads investieren, ne. Sonst hast Du auf Amazon signifikant weniger Chance und es gibt sehr viel positive Ergebnisse, wie man eben Produkte sehr gut platzieren kann. Ob das jetzt am Ende bedeutet, dass Du unbedingt auf 'ner Alexa irgendwo Werbung ausspielen musst per Prime Video, das muss man mal schauen, dass das zu deiner Zielgruppe passt. Aktuell eher noch Gießkannenprinzip und nicht das Scharfschützengewehr, bezogen auf die Ads, wie sie ausgespielt werden. Und da würd ich vielleicht noch, wenn ich jetzt nicht da sein will, noch 'n Stück warten, die großen Brand sind schon dabei.

Aber dass Du eben auch versuchst, das Ganze messbar zu halten und eben diese Journey zu schließen und zu sagen, ja okay, ich hab mir jetzt wirklich auf Prime den Kunden gezogen und hab den zurückgeholt, ne. Und wem spiel ich das aus oder spiel ich das eben nur Kunden aus? Du hast gesagt, ja, Du hast den Pool in deinem Du hast den Pool in deinem Warenkorb liegen und jetzt kriegst Du eben spezifisch eine Werbung von dem Produkt irgendwie auf Prime Video ausgespielt, ne, dieses typische Retargeting, dich dann eben zum Verkauf zu überzeugen. Das sind natürlich total spannende Möglichkeiten, die dann auf einmal eröffnet werden, wo Du sagst, ach ja, stimmt, ich hab mir das Ding noch im Warenkorb, die ich noch gar nicht ausgecheckt, hab ich vergessen, ne. Und dann machst Du's tatsächlich und dann kann das der letzte Impuls sein, der der dort entsteht.

Ich glaube, im Zuge der Zeit, wenn ich jetzt mal so kurz auf die Uhr gucke, wir haben da bisher nur an der Oberfläche gekratzt. Du hast ja noch sehr viel mehr, was auch im Buch drin steht, aber ich glaube, was auch mir gerade in den Kopf schießt. Also Du hast ja die Coupons, dann hast Du die Blitzangebote, dann hast Du da ja, hast Du auch schon Prime Day gesagt, Du hast Black Friday gesagt, dann hast ja noch den Cyber Monday, den hat ja Amazon auch irgendwie ins Leben gerufen. Und Du hast ja noch die Sparabos und wie sie alle heißen. Das heißt, das sind ja auch noch alles Marketingmaßnahmen, die man da mitmachen kann, gerade da, quasi nach oben zu kommen.

Das kostet ja dann auch alles bestimmt Geld. Ich würde mit dir gerne Folgendes machen. Wenn Du Lust hast, das ist jetzt eine Livefrage unabgesprochen, Du kannst auch nein sagen. Ich würde mit dir gerne am Black Friday Wir wissen ja alle, wann da ist, ne, nach Thanksgiving, also Ende November. Ich würd mit dir gerne eine Sonderfolge machen und über, muss jetzt nicht direkt am am am Black Friday sein, man kann das auch danach machen, vielleicht 'n bisschen Recap noch da aufzunehmen, Über über wirklich über die Tiefen gehen, über die Coupons, über die Sparabos, über die Blitzangebote, Prime Day Angebote, Black Friday Angebote und so weiter.

Also wo wir mal ganz kurz den t-Strich, weil ich glaube, wir waren jetzt eher auf der Horizontalen Linie, wo wir mal ganz kurz zumindest, was das angeht, auf die vertikale Linie gehen und da einmal kurz noch mal da eine Sonderfolge oder eine reguläre Folge dazu machen. Hättest Du Lust dazu? Ja, können wir gerne machen. Ist auch 'n superspannendes Thema, was die prime Base so alles funktioniert und wie die Mechaniken sind und wie man sich dort eben, ja, ob man da mitmachen sollte oder nicht, werden wir zum Beispiel immer wieder gefragt, ne, mitgehangen, mitgefangen, muss man da irgendwie seine Produkte verscherbeln oder nicht? Total spannend.

Ja, können wir gerne machen und da mal 'n bisschen tiefer in die Details gehen. Gerne. Cool. Dann würd ich sagen, wir kommen mal an der Stelle zur Abschlussfrage. Mein lieber Stefan, wir gehen den vertikalen t-Strich nach unten.

Das haben wir zum Glück dankenswerterweise grade eben schon geklärt. Jetzt aber mal eine Frage an dich, die mir auch schon sehr lange im Kopf geschürt und man liest's ja auch immer mal in den Medien, deswegen würde ich mal gerne auch deine Sichtweise dazu hören. Geh mal davon aus, Du wirst auch ab und zu gefragt, wenn's Produkte gibt auf Amazon und die die Leute oder deine Kunden stellen die Produkte rein, wird verkauft von XYZ, Versand von Amazon. Und dann gibt's immer wieder Berichte, wo Amazon auf gut Deutsch alles aufkauft oder in Konkurrenz geht und dann sagt, Verkauf und Versand von Amazon, wo dann die Produkte quasi von Amazon, da klingelt schon an der Tür, ist bestimmt mein Amazon Mensch, wo dann quasi die Sachen von Amazon aufgekauft werden und der Kunde guckt dann in die Röhre. Wie ist da dein Verhältnis dazu?

Oder hast Du da ich glaub, Amazon ist natürlich 'n riesiger Dinosaurier, ne, 'n großes Unternehmen, was natürlich auch immer gewissermaßen umstritten ist, ne. Und das, wie sie sich verhalten, ne, und wie wie sie unterwegs sind. Ich glaub, sie haben aber auch viele Sachen verstanden und inzwischen richtig gemacht, ne. Bisschen das Thema, wo Du wo Du drauf anspielst, ist ja, dass Amazon irgendwie so ne, Klonprodukte auf den Markt gebracht hat, ne, grade mit ihrer Basic Serie, ja, und damals ja bewusst dann gesagt haben, oh, hier, schöne Laptopstand Stand Stand, ne, son Laptophalter oder schöne Tasche und das 1 zu 1 kopiert haben. Ist ja, wie gesagt, in Asien relativ einfach möglich, und das dann natürlich deutlich günstiger mit viel mehr Marktvolumen und Marktmacht positioniert haben.

Und ich glaub, diese ganzen kartellrechtlichen Themen, die sowohl den USA, aber auch hier in Europa und Deutschland anstehen gegenüber Amazon, haben dann schon dafür gefügt, dass Amazon sich da deutlich zurückgezogen hat und diese Produkte ja, viele vom Markt genommen hat. Es gibt natürlich immer noch Amazon Basic Produkte, ne, zum Beispiel, was weiß ich, bei Batterien, ne, bei Druckerpapier oder so was, wo Amazon, glaub ich, total führend ist. Ja, ich glaub, man tut sich da keinen Gefallen mit, dass Amazon eben auf jeder Party mitspielen will, ne. Also Amazon kauft selber Ware ein und verkauft sie dann. Amazon stellt selber Ware her, ja, und verkauft sie.

Und Amazon ist noch eine Infrastrukturplattform mehr oder weniger, die eben anderen Dritten die Möglichkeit bietet, dort zu verkaufen. Und das ist, glaub ich, tatsächlich kein gesundes Verhältnis. Ich denke, zerschlagen werden sie da nicht, dass man das ganze Geschäft abtrennt. Aber der Druck ist schon da und die Beobachtung ist da und es gibt inzwischen viele Sachen, die sich entschärft haben. Du kannst Amazon nicht nicht machen, ne.

Es gibt Marken, die haben das versucht. Zum Beispiel ein bekanntes Beispiel ist auch im Buch drin, wie sich Birkenstock zum Beispiel dem entsagt hat. Sagt, wir machen Amazon nicht mehr. Ja, kannst Du ja mal gucken, ob's Birkenstock auf Amazon gibt. Natürlich, es gibt ja Hunderte Schuhhändler, Schuhverkäufer, die Birkenstock verkaufen.

Das Problem ist, Du hast deine Marke nicht mehr unter Kontrolle. Schau dir mal Birkenstock an und guck mal, wie oft Du einen Schuh findest. Es gibt einen Schuh zehnmal mit 10 verschiedenen Listings. Bei Amazon ist eigentlich ein Listing für ein Produkt dort und dann treffen die Preise aufeinander. Es ist ein katastrophaler Wildwuchs und da frag ich mich immer, hey toll, ihr macht Werbung im Fernsehen.

Wo gehen die Leute denn hin? Die gehen auf Amazon, eure Produkte zu kaufen. Und dann, da ist die Hölle ausgebrochen, ne. Keiner hat mehr die Kontrolle darüber, was mit eurem Produkt passiert. Man kann Amazon nicht nicht machen, ne.

Ob's einem gefällt oder nicht, ist das, glaub ich, sehr schwierig. Daher würd ich sagen, ja, ist immer Fingerscross eine 1 Entscheidung, sich mit eben sonem riesigen Dinosaurier kann man sich nicht anlegen. Aber ich seh jetzt nicht die Gefahr, dass jetzt Amazon dahingeht und dein Produkt kopiert. Das würden eher die Asiaten machen, weil wenn ihr euch die Pools anguckt, sind's alle die gleichen. Stimmt.

Und vor allem xfache Mehrfachlistungen, die man auch hier sieht unter verschiedenen Marken, da ist die Innovationskraft dann auch am Ende, weil das ist halt einfach 'n Pool, ne. Und ich glaub Am Ende? Man muss halt gucken, was bist Du als Brand, bist Du tatsächlich made in Germany, handmaid, was hast Du für eine USP, German Cosmetics, vegan oder so was, ne. Was gibt's wirklich für Themen, die die für dich als Marke relevant sind, die Du, ja, den Asiate vielleicht so nicht herstellen kann und wo eben die Leute nicht sagen, ja, hey, der Pool überlebt nur eine Saison. Ist mir völlig egal, wo der herkommt, ne und irgendwie, welche Marke das ist.

Ich kauf den einfach und damit die Kinder jetzt morgen Spaß haben und mich in Ruhe lassen. Das ist ja am Ende der Need. Die Asiaten hat gut erkannt. Daher vielleicht nicht die beste Idee, jetzt mit 'nem Pool anzukommen und den auf einmal zurückzuverkaufen. Aber ich wichtige Gefühle, also das dazu, ich bin da auch nicht immer pro Amazon, sondern sag auch so, hey, schwierig, es wird besser, aber ich kann verstehen, wenn Marken sagen, nee, ist nix für mich.

Ich spiel da nicht mit. Kann kann ich auch verstehen. Mein lieber Stefan, an der Stelle soll's das erst einmal gewesen sein. Ich freu mich jetzt schon tierisch auf die 2. Folge, wenn wir da mal 'n bisschen zum am oder nach dem Prime Day mal 'n bisschen die ganzen Geschichten auseinandernehmen.

Aber an dieser Stelle kann ich einfach nur sagen, vielen lieben Dank, dass Du da warst und mit mir über Amazon Advertising gesprochen hast. Danke, danke, danke. Gerne. Hat viel Spaß gemacht, Kevin. Und dann machen wir die nächste Folge im November.

An meine Hörerinnen und Hörer und an meine Zuschauer, wie sieht's denn bei euch aus, wenn ihr ein Produkt habt? Habt ihr es auf Amazon, weil Stefan hat ja auch schon grade gesagt, man kann Amazon nicht nicht machen, ob's einem quält oder nicht. Oder habt ihr schon euer Produkt, was eigentlich ihr nicht auf Amazon habt, auf Amazon denn schon mal gesehen und sagt jetzt, ach ja, ich hab ja gar keine Kontrolle drüber, ist ja blöd. Schreibt mir doch mal gern eure Erfahrung in einen LinkedIn Kommentar bei Podcast Punkt d e, bei Spotify oder bei Youtube in die Kommentarspalte oder

Mehr von Kevin allein im Marketing Alle Folgen als zitierfähige Episodenseiten