Irgendwas mit Vertrieb - Lass uns den B2B Vertrieb in Deutschland ein bisschen besser machen · Folge 131

Warum KI alle anderen Kanäle killt & dem Telefon damit einen Gefallen tut | Interview mit Junis Emanuel Seger [S05E22] Irgendwas mit Vertrieb | #130

Dauer: 35:38 Min. Veröffentlicht: 2026-04-20
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Worum es geht

Head of Sales Junis Seger erklärt, warum das Telefon im B2B-Vertrieb gerade durch den KI-Boom wertvoller wird, während Kanäle wie Kaltakquise-Mail an Bedeutung verlieren. Er zeigt, wie er bei Calltime Founder-led Sales in einen skalierbaren Prozess überführt, Erreichbarkeit in Echtzeit sichtbar macht und so die Call Connect Rate verdoppelt – ohne mehr Anrufe. Außerdem geht es um Onboarding im Vertrieb, Motivation im Team und seine klare Haltung zum KI-Einsatz.

Das nimmst du mit

  • Timing entscheidet beim Cold Call oft mehr über den Erfolg als das perfekte Skript.
  • Erreichbarkeit ist das unterschätzte Problem der Kaltakquise – wer sie in Echtzeit sichtbar macht, kann die Connect Rate verdoppeln, ohne mehr Anrufe zu tätigen.
  • KI lohnt sich intern zur Effizienzsteigerung, ist im direkten Kundenkontakt aber laut Seger ein Problem.
  • Die ersten 120 Tage im Onboarding sollten Erfolgserlebnisse und gemeinsames Callen nutzen, um neue Mitarbeiter nicht zu demotivieren.
  • Gerade weil KI andere Kanäle wie die Kaltakquise-Mail verdrängt, gewinnt das Telefon als planbarster B2B-Kanal an Wert.

Die wichtigsten Antworten

Ist Kaltakquise per Mail noch sinnvoll?
Laut Junis Seger ist die Mail als reiner Kaltakquise-Kanal faktisch tot, unter anderem weil KI diesen Kanal systematisch entwertet. Das Telefon bleibt dagegen der planbarste Kanal im B2B-Vertrieb.
Wie kann man die Call Connect Rate verdoppeln, ohne mehr anzurufen?
Indem man Erreichbarkeit in Echtzeit sichtbar macht und Signale mit dem richtigen Timing kombiniert. So werden vorhandene Anrufe effizienter genutzt, statt einfach mehr Personal einzustellen.
Welche Rolle spielt KI im Vertrieb bei Calltime?
KI wird intern zur Effizienzsteigerung eingesetzt. Im direkten, kundenzugewandten Kontakt sieht Seger KI-Caller und AI-Agents jedoch kritisch.
Wie sollte man neue Vertriebsmitarbeiter onboarden?
Die ersten 120 Tage sind entscheidend: Erfolgserlebnisse als Motivationshebel und gemeinsames Callen als Führungsinstrument helfen, neue Leute nicht zu demotivieren. Fehler am Telefon gehören dabei ausdrücklich dazu.

Zu Gast

Head of Sales bei Calltime

Junis Seger baut als erste Vertriebsperson bei Calltime die gesamte Salesstruktur von Null auf und überführt Founder-led Sales in einen wiederholbaren, skalierbaren Prozess.

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