Am 15. Mai findet der digitale Vertriebskongress VBD 3 statt – und das Format wurde gegenüber den Vorgängerveranstaltungen deutlich überarbeitet. Leif, Initiator des Netzwerks Vertrieb und Business, stellt die geplanten Inhalte vor und erklärt, warum die diesjährige Ausgabe nicht offline, sondern online stattfindet. Im Zentrum stehen weniger klassische Vorträge und deutlich mehr interaktive Workshops mit konkretem Umsetzungscharakter.

Von der Offline-Konferenz zum Online-Format

Ursprünglich war für den 15. Mai eine Offline-Konferenz geplant. Aus verschiedenen Gründen fiel die Entscheidung jedoch, in diesem Jahr digital durchzustarten. Die VBD 3 ist bereits die dritte Ausgabe dieses Formats. In den ersten beiden Ausgaben lag der Schwerpunkt darauf, verschiedenen Expertinnen und Experten aus dem B2B-Vertrieb eine Bühne zu geben – auch solchen, die nicht zu den bekanntesten Namen zählen und eher im Hintergrund arbeiten. Über rund vier Stunden hinweg sprachen die Vortragenden jeweils etwa 20 Minuten über ihr Thema.

Das Feedback dazu sei durchweg positiv gewesen, so Leif. Dennoch habe sich gezeigt, dass eine über vier Stunden andauernde frontale Beschallung auf Dauer anstrengend ist. Aus dieser Erkenntnis heraus entstand die Neuausrichtung der VBD 3.

Weniger Frontalvorträge, mehr Interaktion

Die neue Version reduziert die reinen Vortragsanteile bewusst, baut mehr Pausen ein und setzt vor allem auf interaktive Formate. Zum Auftakt gibt es lediglich einen kurzen Impuls in Form einer Keynote, um einen ersten Denkanstoß mitzunehmen. Anschließend geht es in Breakout-Sessions.

Der Ablauf im Überblick:

  • Start um 10:30 Uhr mit einer Keynote, deren Sprecher noch nicht verraten wird
  • Drei parallele Breakout-Sessions mit Umsetzungscharakter zur Auswahl
  • Mittagspause von 12 bis 13 Uhr für E-Mails, Telefonate oder eine Pause
  • Erneut drei parallele Sessions mit reinem Workshop-Charakter zur Auswahl
  • Gemeinsame Live-Session, ausführliches Live-Q&A und Zusammenfassung
  • Ende gegen 15 Uhr

Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen also aus zwei Runden mit jeweils drei parallelen Angeboten die Workshops aus, die sie am meisten interessieren.

Die No-Pitch-Strategie

Ein wichtiges Merkmal der Veranstaltung ist die konsequente No-Pitch-Strategie. Keiner der Vortragenden darf in einen Verkaufspitch verfallen. Sollte es doch dazu kommen, kann das Publikum über eine Live-Abstimmung sofort reagieren.

Wenn dem so sein sollte, dann wird über die Liveabstimmung sofort abgestraft. Ich krieg dann eine Meldung und springe rein und wir können dann das sofort ändern und noch mehr Mehrwert bieten.

Bei der letzten Ausgabe habe dieses Prinzip bereits gut funktioniert. Wie es sich im Workshop-Format bewährt, wird die VBD 3 zeigen.

Das Workshop-Line-up

Für die Workshops wurde ein umfangreiches Programm zusammengestellt, das verschiedene Facetten des B2B-Vertriebs und -Marketings abdeckt:

  • E-Mail-Marketing im Vertrieb mit Tobias Eickelpasch und Martin Philipp
  • Tools im Vertrieb – was wirklich gebraucht wird, was weg kann und was keinen Umsatz bringt – mit Johannes Hürert
  • Seiten-Klinik mit David Odenthal, bei der Teilnehmende ihre eigene Website mitbringen können und diese auf Conversion analysiert wird
  • Automatisierte Leadqualifizierung, die nahezu vollständig automatisiert läuft, mit Dominik Rapatzki
  • Personalisierte Videostrategie mit skalierbarem Ansatz von Marcel Fenning
  • Drive Selling, eine Abwandlung des Gap Selling, mit Marvin Karis

Dazu kommt der einleitende Impuls beziehungsweise die Keynote. Wer diese hält, bleibt vorerst ein Geheimnis. Leif verspricht jedoch geballte B2B-Power, die den eigenen Vertrieb weiterbringen soll.

Kostenfreie Teilnahme dank Sponsoren

Die größte Überraschung betrifft den Ticketpreis. Dank der Sponsoren, die rund um das Video verlinkt sind, können Interessierte als Gast teilnehmen. Da das Format neu getestet wird, online stattfindet und dadurch vergleichsweise ressourcenarm umzusetzen ist, hat sich das Team mit den Sponsoren darauf verständigt, die Teilnahme kostenfrei anzubieten.

Mit dem entsprechenden Code lässt sich der reguläre Ticketpreis von aktuell 39 Euro auf 0 Euro reduzieren. Diese Aktion ist zeitlich begrenzt und läuft bis zum kommenden Montag. Eine Begrenzung der Teilnehmerzahl gibt es dagegen nicht, da die genutzte Zoom-Session praktisch unbegrenzte Kapazitäten bietet. Wichtig ist lediglich eine rechtzeitige Anmeldung vor dem 15. Mai. Wer am Tag selbst verhindert ist, kann sich im Anschluss die Aufzeichnung ansehen.

Bonusmaterial und Aufzeichnungen

Zusätzlich zum kostenfreien Ticket erhalten Teilnehmende die kompletten Aufzeichnungen der beiden vorherigen Ausgaben – insgesamt acht Stunden Inhalt aus VBD 1 und VBD 2. Ergänzend gibt es Goodies von den Partnern. Dabei handelt es sich laut Leif nicht um beliebiges Marketingmaterial, sondern um sorgfältig ausgearbeiteten Content, der den B2B-Vertrieb konkret voranbringen soll.

Ein Format, das etabliert werden soll

Leif ruft dazu auf, das neue Format aktiv zu unterstützen. Je mehr Menschen teilnehmen, desto mehr Feedback lässt sich einholen – und desto besser können die Inhalte künftig aufbereitet werden. Das übergeordnete Ziel bleibt dabei klar formuliert: einen noch besseren B2B-Vertrieb in Deutschland zu ermöglichen. Der digitale Vertriebskongress VBD 3 startet am 15. Mai um 10:30 Uhr und endet gegen 15 Uhr.