Cover: Kfz-Mechatronikerin: Karriere, Fehlerkultur und Vielfalt im Handwerk

Kfz-Mechatronikerin: Karriere, Fehlerkultur und Vielfalt im Handwerk

29. Juli 2026 16:34 Min.
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Worum es geht

Was passiert, wenn ein Fehler in der Werkstatt mehrere tausend Euro kosten kann? Und warum entscheidet nicht der Fehler selbst darüber, wie schlimm die Situation wird – sondern der Umgang des Unternehmens damit? Angelina ist 22, Kfz-Mechatronikerin und arbeitet in einem Audi-Zentrum. Sie erzählt von Unfällen, Druck, Verantwortung und dem Unterschied zwischen einer Unternehmenskultur, die Schuldige sucht, und einer, die gemeinsam nach Lösungen sucht. Gleichzeitig räumt sie mit einem alten Vorurteil auf: Handwerk ist kein Karriereweg zweiter Klasse. Es bietet gute Verdienstmöglichkeiten, Weiterbildungen und echte Perspektiven. Doch damit junge Menschen bleiben, muss sich auch etwas verändern – bei Arbeitszeiten, Ausstattung, Wertschätzung und Vielfalt. Warum eine Frau in der Werkstatt längst selbstverständlich sein sollte, was das „bunte Handwerk“ bewegt und weshalb Angelina sich eine Vier-Tage-Woche wünscht, hörst du in dieser Folge. Jetzt anhören, speichern und dem Podcast folgen. Wenn dich die Folge überzeugt, teile sie mit jemandem aus dem Handwerk.

Aus dieser Folge
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Transkript

Herzlich willkommen zur heutigen Folge von Handwerk spricht und heute haben wir zu Gast Angelina Hein. Angelina, hi, schön, dass Du hier bist. Danke für die Einladung. Angelina, ich hab mal 3 Thesen verbreitet. Die gehen wir uns erst mal durch und dann bin ich gespannt, wie Du darauf antwortest.

Die 1. These lautet, Hatttag ist kein Karriereweg mehr, es ist nur noch ein Plan b für alle, die fürs Studium nicht klug genug sind. Also es wirkt manchmal so heutzutage, weil alle denken so im Studium immer Also viele Praktikanten, die ich auch hab und frag mal, ja, was wollt ihr denn danach machen, sagen immer viele so, ja, wir gehen studieren. Ich frag immer so, was wollt ihr denn studieren? Ja, keine Ahnung.

Viele Leute, glaube ich, denken, dass man im Handwerk gar nicht so die Möglichkeiten hat und auch nicht die Möglichkeit hat, so viel Geld zu verdienen wie nach 'nem Studium, was meiner Meinung nach aber gar nicht mehr stimmt. Also man hat auch im Handwerk gute Chancen, gutes Geld zu verdienen für wirklich schöne Arbeit. Ja, da hat sich einiges getan in den letzten Jahren, definitiv. Die 2. These.

Der Meisterbrief und alte Traditionen bremsen das Handwerk aus, anstatt es voranzubringen. Dazu kann ich ehrlich gesagt gar nicht so viel sagen, weil ich find das schon offener geworden. Aber so genau kenn ich mich damit nicht aus und da werd ich auch lieber nichts Falsches sagen. Gut, da sprechen wir gleich noch drüber, dein über deine Karriere und und deinen Statusgrade, deswegen dann gehen wir da nachher darauf ein. Und die 3.

Aussage ist, das hat Handwerk hat kein Nachwuchsproblem, es macht sich einfach zu unattraktiv für junge Menschen. Find ich nicht unbedingt. Also ich find heutzutage auch, die Azubis verdienen schon gutes Geld. Es gibt auch gute Ausbildungsstätten. Ja, also ich find, man kriegt schon viel, also Viertagewoche, 36 Stundenwoche nur noch.

Also die machen schon was, die verändern auch schon was. Sehr gut. Ja, Angelina, noch mal schön, dass Du hier bist. Danke schon mal für die ersten Antworten. Angelina, Du bist Kfz Mechatronikerin, Du bist im im Audi Zentrum hier in Berlin tätig und bist auch aktiv fürs bunte Handwerk.

Da kommen wir bestimmt auch gleich noch mal zu sprechen. Aber Angelina, dann nimm uns doch mal kurz mit. Vielleicht stellst Du dich noch mal kurz 'n bisschen ausführlicher vor und dann erzählst Du uns mal, wie dein Weg ins Handwerk gewesen ist. Also mein Name ist Angelina Marie Hein. Ich bin 22 Jahre alt, arbeite, boah seit knapp 5 Jahren jetzt als Kfz Mechatronikerin, hab 2019 meine Ausbildung angefangen direkt nach der Schule, also ich hab kein Abi gemacht.

Dann hatte ich meine Ausbildung im Autohaus Rinnabeir gemacht und bin dann nach meinem Abschluss, wo ich fertig war, 23, also Geselle geworden bin, hab ich meinen Job gewechselt und hab bei OUTI angefangen. Seitdem bin ich auch da. Und zum Handwerk bin ich nur gekommen wegen meinen Eltern. Also mein Dad ist gelernter Elektriker, hat aber immer so privat an seinem Auto 'n Räderwechsel gemacht und meinen Ölwechsel und so und hat das halt immer alleine gemacht und meint immer, ja, komm mal mit raus und so. Und dann bin ich halt immer mit rausgegangen und da kam dann halt irgendwann diese Leidenschaft für Autos her.

Und meine Eltern lieben halt auch Oldtimer und so. Das heißt, wir waren auf jeder Oldtimer Messe, die es gibt so und halt auch in den Mainwerken und so, wo die alten Autos halt auch ausgestellt werden. Und dazu, dann hab ich halt irgendwann gesagt, gut, ich möcht kein KFZ Mechatroniker werden, hab auch alle Praktikums danach ausgerichtet und ja, hab das dann auch schlussendlich durchgezogen. Ja, Du bist jetzt 5 Jahre im Job und war's die richtige Entscheidung? Ja, für mich auf jeden Fall.

Also ich mach den Beruf gerne. Also es gibt auch Tage, wo ich mir denke, was mach ich hier eigentlich, aber ich mach Das erklärt jeder. Ja, genau. Aber ich mach den Beruf wirklich gerne und ist auch genau das, was ich machen wollte. Ja, jetzt ist das ja ein sehr verantwortungsvoller Beruf natürlich auch, ne.

Auto ist ja immer auch irgendwo son bisschen 'n Gefahrenpotenzial einfach drin. Und im im Grunde stellt sich ja dann auch die Frage, wie man zum Beispiel in eurem Bereich mit Fehlern umgeht. Wie wie ist das? Wie ist die wie ist die Fehlerkultur? Ich sag jetzt einfach mal, gerade wenn man rund ums Auto jetzt mal schaut, also wenn die Reifen nicht richtig montiert sind oder wenn die Bremse versagt oder sonstiges, also ist ja schon immer ein großes Risiko auch gegeben.

Wie ist das für dich? Wie wirkt das auf dich? Was macht das mit dir? Also manchmal fragt man sich schon, auch wenn man Dinge zum hundertsten Mal gemacht hat und aus Routine macht, man fragt sich manchmal so, hab ich wirklich die Räder nachgezogen? Hab ich das wirklich gemacht?

Aber man überlegt sich irgendwann 'n System. Ich zum Beispiel mache immer, also Räder zieht man immer über Kreuz an wie son Sternformat. Und ich hab mir angewöhnt, die danach ringsum noch mal im Kreis anzuziehen. Hab mir mein Geselle gesagt, weil er meinte, wenn Du einen vergessen hast, dann sind alle fest. Und damit, toi, toi, bisher kam noch keiner zurück und war auch immer gut.

Genau, man lernt son paar Taktiken, wo man sich wie merkt, welche Schrauben man festgezogen hat, welche nicht. Und genau, aber bisher kam bei mir noch keiner wegen losen Reifen oder irgendwas offen gewesen, kam noch keiner zurück. Gott sei Dank. Ja, und wie ist so bei euch, Du bist jetzt in 2 Unternehmen gewesen, wie ist so die Fehlerkultur bei euch im in den in den Unternehmen gewesen? Also einmal hab ich's echt schlecht erfahren.

Da war ich noch in der Ausbildung. Da hatte ich dann einen Unfall gehabt. Also ich bin, wollte Licht einstellen, hab das Lichteinstellgerät hingestellt und hab die Kupplung getreten, irgendwie nicht die Bremse, weiß auch nicht warum. Und auf einmal rollte das Auto nach vorne. Ich auf Panik die Handbremse angezogen irgendwann mal.

Dann war schon der Schaden mit dem Einstellgerät, war schon nicht so gut. Und dann bin ich noch mal aus Panik rückwärts gefahren. Na ja, und dann war da leider aber von der Hebebühne son sone Säule. Dann war halt leider die Türschritt. Dann hieß es aber mit dem Serviceberater und so, ja, ich soll das in meiner Freizeit machen.

Und wenn ich noch krank bin, dann kommt er bei mir zu Hause vorbei und alles Mögliche. Also es war wirklich heftig. Und hab ich dann auch im Endeffekt so verneint. Ich hab gesagt, nein, mach ich nicht. Ich komm nicht in meiner Freizeit her und reparier 'n Auto, weil das ist 'n Arbeits, also das ist 'n Unfall auf der Arbeit gewesen.

Und er meinte auch so, ja, mach das nicht noch mal wie bei meiner Kollegin, die hat mal Tür, also so Kotflügel Tür hinten mal mitgenommen, weil an der Bus und so. Da dachte ich mir auch so, okay, nett. Ich meinte auch, ich mach's nicht so, weil dafür haben wir eine Versicherung und dann ist gut. Und dann hatte ich Tatsache noch mal 'n Unfall, aber auf meiner jetzigen Arbeit und der Kollege wollte, dass ich rückwärts fahre, damit der durchkommt. Bin auch rückwärts gefahren, hab aber 'n Räderregal übersehen.

Bin mit dem Auto da rein, war son bisschen Schaden, Stoßstange unten, war nicht dolle. Hab ich dann gesagt, gut, bin ausgestiegen, hab zur Seite gefahren, ausgestiegen, hab Serviceberater Bescheid gesagt. Der meinte so, ja okay, müssen halt Kundenbescheid sagen, müssen Teile bestellen, wir haben auch eine Caro gleich bei uns. Meinten, ja, wollen wir den Serviceberater von der Caro noch und da war halt anders gut. Also man geht unterschiedlich in manchen Firmen Fehlern und Sachen, die halt kaputtgehen, weil kann halt immer wieder passieren.

Ja gut, klar im Alltag sind sind viele Sachen natürlich, die auch auf einen dann einprasseln und na ja, wenn man dann in soner Schocksituation ist und dann quasi, ja, wenn man so 2 Schäden in einem in 1 Situation dann verursacht, ja, dann ist man eben in dem Moment einfach überfordert und na ja, dann ist die Reaktion dann auch entsprechend so, ne? Wenn wenn wenn so was passiert, wie wie ist das so im Umfeld dann bei euch? Kolleginnen, Kollegen, wie reagieren hier denn in der Regel darauf? Also manchmal wird einem noch gesagt so, wenn man kurz vorm Unfall steht, weil man irgendwas übersehen hat, dann sagt man auch so, ey, warte mal kurz oder sag dem Kollegen auch noch mal Bescheid, wenn man nur 'n Vorgehen gefahren ist und sagt, ey, guck dir das mal noch mal an und so, sagt mir noch mal Bescheid. Ja.

Aber ansonsten macht sich da keiner drüber lustig. Also es sind ja alle so was passiert und warum und man unterhält sich dann auch darüber, was passiert halt im Endeffekt jede Mal. Es ist auch manchmal so, kann man für gewisse Dinge einfach nichts. Dann war's halt 'n interner Fehler oder keine Ahnung, wenn man Sachen jetzt zum Beispiel zusammengebaut hat, auseinander gebaut hat und dann funktioniert's nicht. Ja.

Hatte ich auch schon mal. Da hab ich Getriebe zusammengebaut. Es war 'n Elektroauto. Weder nach vorne noch nach hinten gefahren hat, geknacktst, dann haben wir das noch mal auseinandergebaut und komplett alles innen drin kaputt. Also komplett zerstört und ist halt passiert, wusste aber keiner, ob's mein Fehler war oder von der Anleitung her oder wer auch immer.

Und da war dann auch von den Kollegen, ja, war halt nicht dein Fehler so, kann halt passieren. Mein Name ist Oliver Oetgen von der Overdach GmbH, den Spezialisten für Flachdach, Abdichtung und Fassadenbau. Als 150 Jahre altes Familienunternehmen haben wir ein gutes und transparentes Verhältnis zu unseren knapp 50 Mitarbeitern. Wir bei Overdach streben danach zu den Besten zu gehören. Deswegen legen wir sehr viel Wert auf Ausbildung und Fortbildung unserer Mitarbeiter.

So können wir ein langlebiges und zuverlässiges Ergebnis erreichen. Das beschert unseren Kunden einen positiven wirtschaftlichen Effekt. Deshalb wissen alle Kunden, was sie bei uns erhalten, Qualität. Was muss sich denn generell jetzt, wenn wir so Richtung Fehlerkultur mal schauen, was müsste sich denn in Unternehmen verbessern? Du hast ja schon 'n paar Punkte jetzt genannt grade, aber wenn man so das einfach noch mal son bisschen übergehaucht noch mal sieht, müsste man offener damit umgehen, muss man anders damit umgehen und vor allen Dingen, wie schätzt Du das einen?

Also ich find einfach Fehler passieren. Also demjenigen, denen das halt passiert ist, muss man halt auch einfach sagen so, ey, kann halt passieren. Bei den Leuten tut es ja leid. Also man macht das ja nicht mit Absicht und denkt so, okay, war jetzt meine Absicht, das Auto gegen die Wand zu fahren. In manchen Dingen muss man son bisschen entspannter bleiben.

Ich verstehe auch immer, dass da viel Geld hinterhängt und so weiter und muss ja auch von irgendwem getragen werden, aber es passiert halt nun mal, weil wir sind halt alle nur Menschen. Und dass man da halt son bisschen entspannter bleibt und halt nicht gleich son Riesenfass aufmacht, sondern einfach sagt, gut, warum ist passiert, wie ist passiert, wie können wir's vielleicht vermeiden oder was können wir ändern? Also dass man so bisschen in die Richtung hält. Ja, und jetzt muss man natürlich dazu sagen, auch die Werkstätten sind ja sehr häufig sehr voll Ja. Und von der Fläche her ja relativ klein.

Ja. Ja, also jetzt müssen wir in 'nem Verhältnis dazu, wie viel Autos dann auch da bewegt werden. Und es ist ja nicht nur so, dass in den in den, sagen wir mal, Reparaturbuchten, die dann so da sind, die Autos stehen, sondern auch eben halt in den Zwischengängen und überall. Weiß ich übrigens, weil ich mal 'n Praktikum gemacht hab bei Autohaus. Klar.

Deswegen hab ich mir das damals auch halt sehen dürfen. Also das ist quasi Tetris in mit Autos Ja. Live, ne. Also Klar. Da da kann schon schnell etwas passieren, grade dann, wenn man ja, wenn's dann losgeht wirklich mit dem Auto jonglieren, ne, wenn dann hergefahren werden muss eben, dabei entsprechend ja Plätze freizuschaffen, wieder da reinzukommen und so weiter und so fort.

Wie siehst Du denn deinen weiteren Karriereweg für dich persönlich? Wo willst Du hin, was willst Du erreichen? Moment bin ich 'n bisschen klarlos in Anführungszeichen, hatte ich auch noch nicht, weil in meiner Schulzeit wirst Du ich immer, ich mach KFZ Mechatroniker, mach die Ausbildung und jetzt weiß ich halt noch nicht. Also viele hatten mir auf jeden Fall irgendwie 'n Meister zu machen und ich mach auch grad so Weiterbildungen kriege ich von der Arbeit finanziert erst mal. Also so Schulungen für Airbag Klimaschein sind so Grundlagen, aber auch Hochvolt wollten die jetzt mit mir machen.

Ja, ist tatsächlich eine gute Frage. Ich weiß das noch nicht ganz genau, mit dem Meister schwank ich halt immer noch. So Prüfungsangst hab und so und ist sehr schwierig für mich alles. Ja, muss ich noch mal genauer gucken. Musst Du genauso entspannen machen, wie Du's jetzt hier machst, hingeben und machen.

Ganz einfach. Ja. Aber dann lass uns doch einmal son bisschen auch so Richtung Bundeshandwerk mal schauen. Vielleicht einleiten tatsächlich mit der Frage, wie ist das für dich als Frau in in in so einem, ja, ist der Männerdominierter von Jean Pierre noch, ne. Wie wie ist das für dich?

Eigentlich wär das für mich immer relativ entspannt, aber ich kann auch gut mit Männern, sag ich ehrlich, möchte ja noch die Sprüche nicht auf Arbeit, die dann kommen, dann kriegen die ihren Spruch zurück, dann ist gut. Also für mich war das nie so das Problem. Ich hab immer nur 'n Problem damit, wenn man anfängt, Frauen so runter reduzieren, weil sie keine Ahnung haben. Grade manchmal so von Kunden oder vom oder jemand, der über dir steht, weil sie der Meinung sind, eher eine Frau gehört nicht in die Werkstatt, doch tut sie. Ja, aber sonst hatte ich bisher eigentlich halbwegs Glück immer, aber stört das halt nicht.

Also ich hab gelernt, mich so langsam durchzusetzen, auch wenn mir Sachen nicht passen oder so, genau. Ja, glaub, das ist auch wichtig, ne. Also leider ist das ja in unserer Gesellschaft so die Ersten, die in irgendeiner Form etwas verändern wollen und das ist, glaub ich, immer so schon gewesen auch in der Vergangenheit. Die haben halt leider immer son bisschen mehr abbekommen von der Gegenwehr im Endeffekt. Aber egal, wer es dann ist und und und auch zu welchem Thema es natürlich ist, Man bereitet ja den Weg vor für nachfolgende Generationen, damit die es eben halt dann auch einfacher haben und sondern weil diese Situation und dieses Gefühl des rote Frau, ne, in der Werkstatt dann eben halt zur Normalität werden zu lassen dann für die Zukunft, ne.

Also von daher, leider ist das so immer noch, aber es ist auch eine Art Missionsarbeit, die dabei steht und dann sind wir beim bunten Handwerk im im Endeffekt. Sagen wir uns doch mal kurz, was das bunte Handwerk ist und was ihr da macht. Also das bunte Handwerk, so wie ich das jetzt kennengelernt hab, ist eigentlich, dass die aus jeder Branche mindestens eine Person haben wollen von a bis z, alles durch. Und dass man halt den Leuten klarmacht, dass egal welche Sexualität, welche Hautfarbe, woher man kommt, welche Sprache, ob man also so körperlich gesund ist oder nicht, dass man alle Leute aus allen Schichten braucht, damit man überhaupt 'n Handwerk hat. Und das wollen die eigentlich meiner Meinung nach son bisschen klarmachen und ich find das total super, weil man merkt halt, wenn man auf sonem Treffen, wir hatten 'n Treffen in Berlin.

Man merkt, wenn man noch sonem Treffen ist, man hat so Zugehörigkeit. Die Leute sind superfreundlich, supernett, wenn man halt weiß, okay, man arbeitet eigentlich für das für die gleiche Sache, damit man halt 'n bisschen was verändert und halt auch zeigt so, ey, wir brauchen alles und ich find das richtig gut. Ja, das braucht man nicht nur fürs Handwerk, sondern generell natürlich. Nein, genau, genau. Aber das Natürlich.

Das bunter Handwerk steht natürlich fürs Handwerk an an dem Punkt und macht ja auch schon seit einiger Zeit also da ja auch wichtige Arbeit, wirklich auch für Aufmerksamkeit zu sorgen und Sachen nach vorne zu bringen. Ja. Seit wann bist Du dabei? Tatsache erst seit München, also seit, Gott, wann sag ich das? 2 3 Monaten dann, ne.

Ja, genau. Weil ich hab Maren da kennengelernt, die Gründerin vom bunten Handwerk und wir haben uns super verstanden, supersympathische Frau und da meint, ja, warum nicht? Also ich bin bei den Handwerksjauern, warum sollte ich da nicht auch da eintreten? Und genau. Ja, sehr gut.

Ja, Angelina, wir sind schon am Ende unserer Folge. Siehst Du, ganz schnell gegangen Ja, wirklich. Kann auch nicht weh. Haben wir noch eine abschließende Frage an dich. Ja.

Und zwar, wenn Du heute die Macht hättest, das Handwerk mit vielleicht auch 'ner radikalen Entscheidung zu verändern. Was würdest Du dann tun? Also eine, wenn Du mal in eine Prioliste gehst, was für dich total wichtig, was würdest Du gerne ändern, was wäre das? Das ist eine gute Frage. Also ich würd jetzt nur für mein Gewerbe reden, also nur Also ich würd bei uns ehrlich Mindeststandard, dass wir wirklich 'n gutes Werkzeug kriegen, dass wir wirklich gute Kissen kriegen, mit denen man wirklich arbeiten kann und dass wir nur noch 4 Tage arbeiten.

Das wär so wirklich, das wär gut, dann bin ich zufrieden. Ja gut, okay, das nehme ich so mit, Angelina. Schön, dass Du hier gewesen bist. Danke für die Einladung. Und hat Spaß gemacht mit dir und ja, wir sehen's bestimmt noch mal wieder.

Ja, das war Angelina Hein, hier bei uns bei Handwerk spricht. Ja, ich gehe davon aus, euch hat die Folge gefallen und deswegen denkt dran, wie immer liken, teilen, abonnieren ist für uns, für den Kanal ganz wichtig, damit wir in die Reichweite kommen und wir sehen uns bald wieder.

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