Cover: Zwischen oben und unten liegt das Glück | Marco Janck | BTS #10

Zwischen oben und unten liegt das Glück | Marco Janck | BTS #10

19. Dezember 2024 80:48 Min. Zu Gast: Marco Janck
0:00 80:48

Worum es geht

In der Jubiläumsausgabe von 'Behind the Story' erzählt Marco Janck seine persönliche Heldenreise – von prägenden Kindheitserinnerungen über die Schulzeit bis zum Weg in die Selbstständigkeit. Er reflektiert offen über den Druck durch Eltern und Lehrer sowie über die Rolle von Erinnerungen und Selbstwahrnehmung. Eine nachdenkliche Folge über Prägungen und die Frage, wo das eigene Glück liegt.

Als Artikel lesen
Autor: BTS - Behind the Story

Zu Gast

SEO-Berater und Kopf hinter dem Campixx-Event

Marco Janck begann seine Karriere als Polizist und wechselte anschließend in die Welt des SEO-Marketings. Heute ist er ein erfolgreicher SEO-Berater und der kreative Kopf hinter dem renommierten Campixx-Event.

Folge teilen

Transkript

Ho ho ho und hallo zur und Nummer 10, genau. Wir haben heute 'n kleines Jubiläum. Ich freu mich im Sommer gestartet und jetzt schon bei der Ausgabe 10. Und ich das sag Danke an alle Gäste, die bis dato hier waren. Und hab mir für die Ausgabe 10 ganz besonderen Gast geholt, ihr Lieben.

Vielleicht ganz kurz noch für alle, die zum ersten Mal Behind the Story hören. Dieses Format ist ein Format, in dem ich versuche, die Heldenreise nach Joseph Campbell son bisschen mit dem Leben meiner Gäste abzugleichen beziehungsweise das Leben meiner Gäste zu hinterfragen und mal zu schauen, was für eine Heldenreise hattest Du? Welche Hürden, welche Erfolge und welche Ziele hast Du noch? Und dabei geht's natürlich am Ende darum, dass Du in der Audience 'n bisschen was für dich mitnimmst und vielleicht das eine oder andere Learning daraus ziehst. Ja, Jubiläumsausgabe Nummer 10.

Ich freu mich wie Bolle und ich habe mir dafür einen speziellen Gast eingeladen, der sich lange gewehrt hat, weil er nicht gerne über sich spricht, auch wenn man's nicht glaubt, aber es ist tatsächlich so, denn mein Gast ist heute Marco Jank. Hallo mein Lieber. Na, Du? Ja. Wie kommst Du denn darauf, dass ich nicht gerne über mich rede?

Weil Du das immer wieder sagst. Echt? Und nach jedem Podcast, in dem ich dich private Fragen gefragt habe, vorher schon bei Jung und Jürgen, hast Du ja immer gesagt, also das will ich nicht. Private Fragen möchte ich nicht. Deswegen kam ich drauf, dass Du vielleicht private Fragen nicht möchtest.

Habe ich gar nicht so empfunden, aber der Empfänger hat immer recht. So, genau. Hallo und Barbara Wolfgang. Hallo, lieber Marco. Ja, ihr Lieben, Marco Jank vorzustellen ist ja son bisschen wie Eulen nach Athen tragen, deswegen hab ich mich auch gar nicht speziell vorbereitet.

Trotzdem sage ich für diejenigen unter euch, die ihn vielleicht noch nicht so gut kennen, Marco Jank ist ein Urgestein der deutschen Onlinemarketingszene, das kann man, glaub ich, genauso sagen. Und ich weiß, in seiner ihm angeborenen Bescheidenheit würde er das, was ich jetzt gleich sage, nie zugeben. Aber meine 9 Gäste, Ehrlicherweise sind's sogar 10 Gäste, weil ich nämlich die Ausgabe 11 schon im Kasten habe mit der lieben Beatrice Köhler. Grüße gehen raus. Grüße gehen raus.

Genau. Alle Gäste haben bei der Frage, wie bist Du zu dem Job gekommen, bei dem Du heute bist, immer in irgend 'ner Form Marco genannt. Also was ich damit sagen will, ist, er ist 'n echter Wegbereiter der deutschen Onlinemarketingszene, auch wenn er das ungern zugibt, weil er so bescheiden ist. Im Übrigen immer auch noch genannt wird der Professor Mario Fischer an der Stelle. Auch da Grüße gehen raus.

Er wird später in der Sendung. Ja, er wird auch später in der Sendung noch mal vorkommen. Aber grundsätzlich, ja, Marco hat sehr, sehr viel für die deutsche Onlinemarketingszene gemacht. Er war ehemals Polizist. Er war der Seonaut.

Er ist Sumago Geschäftsführer. Er hat den Wayne Podcast. Er macht mit mir zusammen Jung und Young. Er hat die Sumago Agentur aktuell noch. Zwischenzeitlich war er sogar mal bei Höhle der Löwen und es gibt einfach so unfassbar viel zu erzählen und zu erfragen bei ihm, dass ich gar nicht lange mit der Vorrede machen möchte.

Ich sag ganz einfach an der Stelle, herzlich willkommen am digitalen Lagerfeuer. Herzlich Barbie Hein the Story. Herzlich willkommen, mein lieber Marco. Hallo Wolfgang. Schön da zu sein, auch es wirklich, also wenn ich jetzt son bisschen die Finger ausstrecke, ist wirklich mollig warm hier an deinem Lagerfeuer.

Ja. Also Mache ich immer. Hört man dieses Knistern auch im Hintergrund? Ja, da? Ja, natürlich.

Mhm. Also ich find's sehr toll. Hinterher riecht man immer 'n bisschen nach Rauch, aber so aber die Atmosphäre ist wirklich einzigartig. Hut ab. Ja, das habe ich auch lange dran gearbeitet, dass das so wird, ja.

Marco, lass uns mal reinsteigen. Ich glaube, ganz viele Menschen kennen Fragmente aus deinem Leben und so geht's mir auch. Du erzählst hier und da öfter mal, dass Du Polizist warst für eine sehr, sehr lange Zeit. Du erzählst öfter mal von oder deutest mal an, was alles bei der Höhle der Löwen war. Leider wurde diese Sendung ja nie ausgestrahlt.

Ich hoffe, das bleibt doch so. Vielleicht können wir da noch mal 'n bisschen reinschauen. Aber ich mach ja hier in diesem Podcast sozusagen immer den Versuch oder ich starte den Versuch, mit den Menschen son bisschen ihr Leben mal. Und deswegen fange ich immer in der in der frühesten Kindheitserinnerung an. Und die Frage an dich, ab wann erinnert sich Marco so ganz bewusst an sein Ich?

Meistens kleiner Tipp ist das so bei der Einschulung so in der Zeit. Und dann frage ich immer, wo warst Du zu dem Zeitpunkt und ja, wie beschreibst Du dich als kleinen Marco? Ja, ich würd vielleicht wirklich anfangen mit der Schule. Du hast recht. Also ich hab mir gar nicht so viel Gedanken darüber gemacht, aber jetzt wo Du es sagst und ich so 10 Sekunden Zeit hatte zu überlegen.

Ja, stimmt schon. Also erstes erstes Bewusstsein ist so ja kurz vor der Schule, Anfang der Schule irgendwie entstanden, das stimmt schon. Und wie habe ich mich wahrgenommen? Also ich glaube, ich war überfordert in der Zeit, was ich mich erinnern kann, ist, dass es im Gegensatz zu der heutigen Welt damals so war, dass mein Vater glaube ich, mich einmal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Schule gefahren hat und danach war es mein Job zu wissen, wie der Fahrplan ist und wie ich zur Schule komme. Und diese Form der Selbstständigkeit, die also ich wohne relativ nah jetzt an der Schule haben wir unser Haus und da sind die Helikoptereltern schon sehr sehr präsent.

Also wenn ich das vergleiche zudem, der kleine Marco fährt zur Schule mit 'nem großen großen Bus Doppeldecker am zweiten Schultag seiner komischen Wollmütze, die es ja für die ABC Schüler immer gegeben hat, zudem, dass die Helikoptereltern ihre Kinder direkt bis zum Eingang der Schule fahren. Ja, das war so die 1. Änderung, muss ich sagen. Bisschen Überforderung natürlich in dem Moment, weil viel Verantwortung auf meinen sechsjährigen Schulteranlagen. Ich musste ja irgendwie meinen Körper da hinkriegen, aber ich glaube, das hat mir im Nachhinein gesehen ganz gut getan und vielen, ich meine, Du bist ja ähnliche Generation.

Ich glaube, das hat vielen von uns gut getan, einfach selbstständig zu handeln und nicht irgendwie so abhängig zu sein von den von den Empfehlungen und Maßgaben der Eltern. Ich sag immer zu meinen Kindern oder beziehungsweise jetzt noch zu meiner jüngsten Tochter, die ist 17, die wird auch noch zum Bus gefahren von mir morgens, ja? Und da da sag ich immer, ich bin in meinem gesamten Schulleben, ich, wenn ich mich nicht komplett täusche, nicht einmal zum Bus gefahren worden, ja. Ich bin immer gelaufen, finde ich auch okay. Marco, für dich gilt das Gleiche wie für alle meine Gäste.

Du beantwortest Du beantwortest nur die Fragen natürlich, bei denen Du dich wohlfühlst. Ich gehe gerne an der Stelle nämlich noch mal son bisschen rein und sage, magst Du uns denn mal mitteilen, was deine Eltern so für eine berufliche Ausrichtung hatten oder für Charakterzüge? Ich frag das deswegen, weil wir später oft im Gespräch drauf kommen. Hat dich das in irgend eine Richtung geprägt? Mein Vater war bei der, damals hieß es noch BFA, also jetzt Deutsche Rentenversicherung, war da im der Leiter des Rechenzentrums.

Daher bin ich son bisschen vielleicht mit Unternehmertum, also obwohl er war ja nicht Unternehmer, sondern leitender Angestellter, aber ich bin son bisschen damit vielleicht in Berührung gekommen, vielleicht auch mit dem Thema EDV 'n bisschen mehr in Berührung gekommen wie andere. Meine Mutter war Schneiderin und dann Hausfrau. Also wenn der wenn das Ziel ist zu erfahren, wo ich vielleicht jetzt die Biege zum Unternehmertum hingekriegt habe, dann waren's vielleicht die Wurzeln meines Vaters, würde ich eher mal sagen. Aber ja, so richtig auch nicht, weil ich glaube, die Tuchfühlung habe ich später aufgenommen. Wobei man weiß es ja nicht so richtig.

Irgendwie liegt ja diese Saat in einem und wann die aber dann aufkeimt, ist ja eine ganz andere Geschichte. Also Mhm. Also wenn eine Chance da war, dann über mein Vater, ja. Okay. Bei der Erwähnung jetzt, wo er gearbeitet hat, fällt mir noch eine Sache ein, die ich dich schon immer mal fragen wollte oder beziehungsweise die ich einfach jetzt hier mal klarstellen möchte.

Für mich warst Du, als ich dich kennengelernt hab, warst Du der Seonaut. Das hab ich damals gesehen. Und für mich, ich wohne ja an der innerdeutschen ehemaligen innerdeutschen Grenze, also die Grenze war bei uns 40 Kilometer entfernt, deswegen konnten wir astrein das DDR Fernsehen empfangen. Und für mich war der Seonaut gleich der Kosmonaut und der Marco Youngk mit Berliner Dialekt war für mich immer 'n Kind der DDR. Fakt ist aber, Du warst 'n Wessi oder bist 'n Wessi und in Westberlin groß geworden, oder?

Ja, genau. Also ich bin eingemauert groß geworden faktisch, bin 'n Kind der Transitstrecke. Also alle Erfahrungen, die ich so mit Westdeutschland hatte, führten immer über die Transitstrecke und langes Warten an den Grenzübergängen und pinkeln in irgendwelche Plastikflaschen, weil man ja nicht aussteigen durfte. Hab mir damals schon die Frage gestellt, wie die Mädels das machen, die irgendwie ja parallel in den vielen anderen Autoschlagen gesessen haben. Da war ich ganz froh schon Junge zu sein, aber ja, ich bin Wessi, aber komischerweise die Assoziation mit Cosmoonaut, die hatte ich jetzt irgendwie, habe ich noch nie gehört, aber ist ja naheliegend.

Jetzt wo Du sagst, passt so, aber ich find's auch ganz smart, muss ich sagen. Manchmal lasse ich auch an Abenden, wenn ich mich so unterhalte und Leute dann so, also man merkt ja im Gespräch, ob die Leute denken, man kommt ausm Osten oder man kommt ausm Westen. Und ich hab irgendwie eine diebische Freude da dran, daran nichts zu ändern, weil man dann in der Positionierung von dem Gegenüber irgendwie ganz tolle Erfahrungen ableiten kann oder entdecken kann und deswegen spiele ich damit, weil ich es war auch als Polizist immer so, dass ich nie das Gefühl hatte, da sind jetzt die Ossis und da sind die Wessis, sondern da waren im Westen voll viel Spackkos und Idioten und nette Leute und im Osten war es genauso. Also es gab für mich diese Grenze überhaupt gar nicht, außer dass es optisch natürlich anders ausgesehen hat und dass gerade als ich dann irgendwie nach dem Mauerfall als Polizist in den Osten gegangen bin zum als Aufbauhilfe sozusagen, der Polizei die Telefone Telefone alle nicht gingen und die die VW Busse halt, die bei uns im Westen waren, durch Lada und Wartburg ersetzt wurden. Aber da kommen wir vielleicht nachher noch mal zu, das war eine der geilsten Zeiten in meinem Leben.

Und Also ich spiel ganz gerne damit mit diesem Ossi Wessi Ding, aber nur, von anderen zu hören, wie die das so trennen, weil für mich ist es kein Thema. Also ich hatte irgendwann mal gelernt in der Schule, dass Astronaut und Kosmonaut eigentlich das Gleiche ist, im Wesentlichen nur die westliche Bezeichnung und sozusagen die Sowjetunion und und nahe Staaten bezeichnen, dass die eben ihre Astronauten, Kosmonauten nennen. Ich glaube, die Chinesen nennen ihre Raumfahrer auch noch immer anders, oder? Die haben noch 'n anderen Namen, genau. Fällt mir jetzt auch nicht ein, aber es gibt eine Mutter.

Irgendwergleiter. Irgendwergleiter. Irgendeingeschult wurdest Du wann? Weißt Du das noch? Also ich bin 69 geboren, 6 Jahre, ja.

75 muss so gewesen sein, ja. Ich hab so als kleiner Knirps, sind wir 74 Fußballweltmeister geworden. Ja, genau in München. Also ich kann mich noch erinnern, dass es son Bild von mir gibt, wo ich mit sonem hellblauen Weltmeister Shirt da irgendwie auf 'ner Waschmaschine gesessen habe, muss genau der Zeitraum so gewesen sein, ja. Und tatsächlich ist es bei mir, auch wenn ich jetzt nicht irgendwie negative Vibes in den Podcast bringen möchte, aber bei mir eine sehr schlechte Erinnerung.

Ich kann mich auch an die WM erinnern, aber 3 Monate vorher war mein Vater gestorben. Die Geschichte kennen ja alle, die die beim Und dann haben natürlich die Verwandten gesagt, komm, wir nehmen den Jungen mit dazu, meine Mutter natürlich entsprechend nicht in der Laune Fußball zu gucken. Und ich war dann mit als einziger Junge sozusagen ohne familiären Anhang dann im Verwandtenkreis und das ist was, was nachhaltig bei mir auch hängen geblieben ist. Richtig. Übrigens auch heute und damit möcht ich das Thema dann auch gleich abschließen, aber heute auch 'n also immer 'n schwerer Tag für mich, der 17.

Dezember. Wir zeichnen heute auf, weil es der Geburtstag meines Vaters wäre. Und ich finde trotzdem, Du kennst mich ja und ich bin ja 'n emotionaler Mensch, ist das immer für mich 'n besonders schwieriger Tag, weil weil ich ihn dann noch 'n bisschen mehr vermisse als dann sonst den Westen meines Lebens. Nichtsdestotrotz, nee, ist hoffentlich auch 'n Tag, wo Du mal 'n Lächeln im Gesicht hast, weil Du dich freudig an ihn einhast. Natürlich.

Ja. Ja. Und das ist mir Der ist mir immer wichtig, einfach auch zu sagen, natürlich kann man traurig sein, aber es sind doch unglaublich viele schöne Erinnerungen, die die Menschen meistens mit sich rumtragen und sich daran auch wenigstens temporär zu erinnern, glaube ich, ist schon sehr, sehr, sehr wichtig. Ja, ich feier zum einen, dass ich son Mensch bin, der sich erinnert und das auch fühlt und auch das kommuniziert. Ich mag das an mir selbst.

Und zum Zweiten feiere ich, dass das Universum mir den Wunsch gewährt hat, dass meine Kinder mehr Erinnerungen an mich haben, als sicher an meinen Vater, weil ich tatsächlich war ja nicht mal 6. Ich war grade 6 geworden. Ich kann mich kaum an ihn erinnern, weil tatsächlich das richtige Bewusstsein von einem selbst meistens so in der Zeit tatsächlich da ist. Manchmal hat man Erinnerungsfragmente aus der Zeit davor, aber hab ich auch 'n paar an ihn, aber nicht viele halt, ne. Und deswegen ist das aber trotzdem ja, schön, an ihn zu denken, da hast Du schon recht.

Okay, jetzt sind wir in der Grundschule. Ist da irgendwas besonders vorgefallen? Wie viel Scheiben hast Du eingeschossen? Wie viele Mädels haben geweint wegen dir oder was was warst Du so fürn Grundschule? Ich glaub, ich war ein ziemlich scheuer Mensch, muss ich sagen.

Also ich hatte jetzt nicht so die leichteste Kindheit in meinem Elternhaus. Da gab's son paar Probleme mit Alkohol und so. Möchte jetzt auch gar nicht so tief drauf eingehen, aber das hat mich schon maßgeblich geprägt. Das war, das heißt, ich war als Kind eher 'n zurückhaltender Mensch, weil Freundschaften natürlich immer damit verbunden waren, dass Du irgendwelche anderen Kinder mit nach Hause bringst und wenns da eben nicht so toll zugeht, dann umschiffste das Thema natürlich son bisschen. Ich war auch in der Grundschule, die noch relativ so alte deutsche Führung war.

Also ich hatte nur 'n Rektor, der wirklich straight war. Ich glaube, der war kurz vorm noch auf die Finger hauen, wenn das irgendwie nicht richtig gemacht hast und an die Tafel kommen und dann richtig mit rumbrüllen und so. Also also ich bin da schon so geprägt worden, dass ich das zwar ausgehalten habe, dass ich aber schon gemerkt habe, was auf der anderen Seite mit Menschen passiert, wenn Du da so maßlosen Druck auf Menschen gibst. Also ich kenn sehr viele Leute, die Ähnliches ist mal in meiner Altersklasse erlebt haben, die also auch bei anderen Lehrern, die dann sowas wie eine 1 Rechenschwäche oder so hinter diagnostiziert bekommen haben, die, wenn man sich mit denen drüber unterhält, schon darauf zurückzuführen ist, dass da so immenser Druck ausgeübt wurde und einfach Mathematik und negative Vibe so miteinander verbunden wurden, dass das dass der Kopf da anscheinend zugemacht hat bei denen. Ich hab das son bisschen umschifft, irgendwie hab ich's in Griff gekriegt, ich bin jetzt kein Mathe Genie, aber für die Grundrechenarten hat's irgendwie noch gereicht.

Aber eben auch nicht für Abitur, also da ist vielleicht meine Karriere schon kaputt gemacht worden und sonst, ja, aber es ist in der Grundschule war jetzt nicht, als nicht so weltbewegend muss ich sagen. Außer dass dass mein Vater immer Druck gemacht hat, ich muss aufs Gymnasium, da kann ich mich noch erinnern, obwohl ich gar keinen Bock aufs Gymnasium hatte, bin ich aber schon gedrängt worden, dahin zu gehen, ja. Also bevor wir jetzt dann in deiner schulischen Karriere weitermachen Karriere. Mann. Nennen ist Karriere, das ist gut.

Genau, machen wir gleich die Schnellfragerunde. Eine Frage hab ich noch, weil Du sagtest, mein Vater hat Druck gemacht ins Gymnasium. War das dann bei euch schon so, dass ihr nach der vierten Klasse dann im Prinzip schon wählen musstet, wo ihr hingeht oder? Nee, 6. Klasse war's bei uns.

Ja, bei uns auch. Wir hatten sone 2 Förderklassen dann, 5. Und 6. Und in denen wurde noch mal son bisschen gesiebt und kontrolliert. Da gab's irgendwie a b und c Kurse und dann wurde das entschieden.

Okay, damit die Menschen, die dich nicht kennen und falls es tatsächlich welche gibt, die wenigen, die ich 'n bisschen besser kennenlernen und ich auch Mhm. Hab ich 'n paar Schnellfragen für dich vorbereitet, wie für alle meine Gäste. Schnellfragen bedeutet, Du solltest kompakt antworten, musst aber dich aber nicht zwingen in einem Satz zu So schnell zu schnell zu schnell die Frage halt sehr schnell. Ich ich werde sehr, sehr schnell reden, genau. Du hast es erkannt.

Ja, Frage Nummer 1, was ist dein Lieblingsbuch und warum? Weiß ich gar nicht. Ich hab so viele Bücher gelesen in meinem Leben, aber nie so richtig so Herr der Ringe oder so. Also ich hab ich hab gar kein Lieblingsbuch in dem Sinn, muss ich sagen. Nee, kann ich dir nicht beantworten.

Okay, nee, ist ja nicht schlimm. Keine Antwort ist auch eine Antwort an der Stelle. Übrigens Herr der Ringe war, glaub ich, das letzte Mal mit Bär frisst Köhler, also quasi in der kommt eine Ausgabe. Ja, irgendwie hab ich auch schneiden, glaub ich, irgendwann mal aufgenommen, deswegen Oder Harry Potter oder sowas, ja, irgendwie sone Sachen, aber auch. Okay, dann frage ich dich die 2.

Frage. Gibt's 'n Ort, der dich inspiriert, wo Du sagst, immer, wenn ich da bin, Schwimmbad, Wald, Bett, Klo, keine Ahnung, Toilette, whatever, gibt's 'n Ort, wo Du sagst, das inspiriert mich, dieser Platz inspiriert mich immer? Also Leute, die mich 'n bisschen kennen, wissen, dass ich 'n Badewannen Nerd bin. Ach, das ist ja 'n Ding. Heißt ich kann, ich bin son Typ, der stundenlang irgendwie in der Wanne liegen kann, da auch arbeitet und 'n Wege gefunden hat, mit 'nem Laptop auch in der Badewanne zu arbeiten.

Ey denkt an den rosa Elefanten, ist jetzt deutlich besser. Aber da in jedem Fall, Berge in jedem Fall und jede Situation, wo ich so abgeschottet bin, dass ich mir eigene Gedanken machen muss. Also eigentlich in der Regel fernab von irgendwelchen Medien, dass das was, also das will ich nicht wahrhaben, aber da passiert am meisten in meinem Kopf. Also Langeweile ist ist Magie. Warst Du schon mal in sonem warst Du schon mal, sorry, warst Du schon mal in sonem Schweigekloster oder hast Du so was schon mal gemacht?

Ich meine, wir kennen uns 'n paar Minuten. Ja. Wolfgang, Schweigekloster und ich. Wir werden noch keine Freunde. Hätte ja sein können.

Okay. Ich kenn so Leute, die mal so 14 Tage in sonem dunklen Raum waren und wo man nichts gesehen hat und nichts gehört hat, bis dann irgendwie, ist mir berichtet worden, nach 5 Tagen das Gehirn anfängt, den Raum mit Möbeln zu besetzen und Visualität zu erzeugen, weil der Mensch das sonst nicht aushält und irre wird. Da habe ich immer mal 'n bisschen geliebäugelt mit, muss ich sagen, aber da hab ich richtig Schiss vor. Also ich schneide 3, 4, 5 Tage, wo es nur Duster ist. Na gut, kann ich durchschlafen.

Das ist der Einzige hier. Aber also Langeweile ist Magie und alles und jeder Ort, der diese Langeweile erzeugen kann, der ist für mich mattin magisch, ja. Cool, hast Du 'n Lieblingsessen? Ich ess unglaublich gerne vietnamesisch und wenn ich das jetzt auf ein Gericht runterbrechen müsste, wär's Apahria Salat. Ist das nicht unheimlich scharf?

Das kann unheimlich scharf sein, ja. Also in Thailand hatte ich schon mal, bei mir ist scharf immer so, wenn wenn es so feurig ist, dass meine Lippen anfangen an zu schwellen, dann weiß ich, okay, ich bin drüber und das habe ich in Thailand paar Mal gehabt, da musst Du ja Bescheid sagen, dann ist es immer noch sehr scharf. Aber ich lieb das dieses süß saure Schafe, diese Papaya irgendwie, ist immer Geschmackssache, aber das ist wirklich was und damit kriegst Du mich. Cool. Man bekommt ja im Leben jede Menge Ratschläge und jemand, der so gut vernetzt ist wie Du, bestimmt noch 'n paar mehr als der Durchschnitt der Menschen.

Gibt's irgendwie so den einen Ratschlag, wo Du sagst, der begleitet mich mein ganzes Leben, den würde gerne weitergeben? Also ich hab's glaube ich in dem Podcast schon mal gesagt, ich weiß auch nicht mehr, von wem ich den Ratschlag damals oder die Weisheit bekommen habe, aber das, was mich in den letzten Jahren wirklich immer begleitet hat und was ich mir fast immer einrede auch, ist das zwischen ganz unten und ganz oben Glück stattfindet. Und das ist eine Sache, die prägt mich wirklich, weil immer in schlechten Zeiten, ich denke okay, die gehören dazu, dann wieder die Mitte zu finden und damit das Glück und auch in den hohen Zeiten probiere ich mich immer irgendwie wieder runterzubringen, weil ich denke ja, nee, das ist auch nicht real. Also die Mitte ist eigentlich das, was so ausgeglichen mich persönlich glücklich macht und das war 1 der der kräftigsten Weisheiten oder kraftvollsten Weisheiten, die ich die letzten Jahre mitnehmen durfte und ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wer das gesagt hat, aber ich sag jetzt einfach mal, Du warst es. Wahrscheinlich, ja, ganz also relativ sicher war ich daraus.

5. Frage aus der Schnellfragerunde, welche App benutzt Du am häufigsten? In jedem Fall LinkedIn. Oh. Bist Du sicher, dass Du nicht WhatsApp vergessen hast?

Nee, WhatsApp ist, also ihr könnt, es hat halt son bisschen Beigeschmack, weil WhatsApp ist wirklich eine Sache, die ich nur für die Familie nutze und meine Familie regt sich unglaublich darüber auf, wenn ich diese rote 1 an diesem grünen Feld nicht so wahrnehme, weil ich den Sound meistens ausschalte von meinem Handy und ich das dann nicht so wahrnehme. Also auf WhatsApp ist bei mir wirklich nur engste Familie drauf, deswegen benutze ich's sehr intensiv mitm Herzen, ja, aber nicht in der Menge und wenn die Frage nach Menge ging, ist es in jedem Fall WhatsApp. LinkedIn. LinkedIn, sorry. Ja, sag mal, macht nichts, dafür bin ich ja da.

Okay, cool. Bei Olympia würde ich dich am ehesten sehen in der Sportart? In jedem Fall in irgendwelchen Sprintdisziplinen. Also Leichtathletik? Ja.

Aber Olympia ist ja viel breiter, stimmt ja, aber Also wenn ich in meinem Leben irgendwann mal Sport gemacht habe, wars immer Leichtathletik und da immer Sprintdisziplin. Alles, was Ausdauer anbelangt, ist nicht ist nicht meine Baustelle. Okay, wenn Du morgens aufwachst, was machst Du als Erstes? Bist Du son Early Bird Typ und jetzt ehrlicherweise muss ich dazu sagen, ich weiß ja, dass Du 'n Early Bird bist, aber trotzdem, beschreib doch mal, wie dein typischer Morgen aussieht. Also mein typischer Morgen sieht völlig verrückt aus.

Ich guck auf die Uhr als erstes, weil in meinem Alter ist es so, dass man schon Gewissheit haben muss, dass man sich in dem Aufstehradius befindet, wo es richtig ist und ich wach halt oftmals auch auf, weil die Blase voll ist in der Nacht und dann ist es vielleicht ein Uhr oder 2 Uhr oder so, wo ich dann weiß, oh scheiße, ey, jetzt musst Du noch, jetzt musst Du eigentlich noch mal die Augen zu machen, sonst geht das überhaupt gar nicht. Aber manchmal hat man so die Momente, wo es nicht mehr geht, sondern dass man wach hat 1000 Sachen im Kopf und dann sitze ich da irgendwie manchmal 2 Uhr und denke, oh. Wenn ich was hasse, ist es mich im Bett zu drehen und zu wälzen und Gedanken zu haben. Das heißt, ich guck als erstes auf die Uhr und mein Tag ist erst mal schon super, wenn es so 4 Uhr, 4 Uhr 30 ist in dem Bereich. Da geht eigentlich mein innerer Wecker immer an und wenn ich irgendwas liebe an der Selbstständigkeit, ist ist es, dass ich einfach keinen Wecker mehr benutze.

Also in meinem Leben davor, auch als Polizist, war der Wecker immer Lebensbestandteil, weil ich immer in dem Schichtdienst arbeiten musste und der Körper sich nie irgendwie daran gewöhnt hat und jetzt ist seit 2011 benutze ich überhaupt gar keinen Wecker mehr und meine innere Uhr lässt mich irgendwie eigentlich immer zwischen 4 und 5 aufwachen. Wie gesagt, dann kommt der Blick auf die Uhr, dann kommt der Gang aufs kleine Häuschen und dann kommt auch immer eigentlich der Griff gleich oder relativ zeitnah zum Laptop. Und was soll ich dir sagen? Badewanne. Dann dann auch, ja, Badewanne und dann ist die 1.

App, die ich morgens aufhabe, ist HistRIX. Also der SI begleitet mich sehr, sehr früh in meinem Tag. Also ist der SEICO auch 'n bisschen deiner DNA. Ja, hundertpro. Also ich, auch wenn ich's nicht mehr so aktiv nach außen mache vielleicht und im Agenturgeschäft, aber dieses Business und dieser Umgang mit Menschen und auch Systrix und diese ganzen Daten und so, das das macht mich immer schon noch an, muss ich sagen.

Ich liebe das. Ist meine Welt. Cool. Eine Rückfrage habe ich vergessen oder eine Nachfrage und zwar zu deinem Lieblings Inspirationsort Badewanne. Ist jemals 'n Device reingestürzt, weil Du gesagt hast, Du hast Wege gefunden?

Nee. Tatsächlich? Noch nie. Also wenn man so viel badet wie ich, muss man dazu sagen, nun bin ich ja, wer mich kennt, bin ich jetzt nicht die schmalste Person, sondern hab schon 'n paar Kilo mehr auf der Rippen und das heißt, die Kunst beim Baden ist für mich eigentlich wenig Wasser einzulassen, weil den Rest durch Körperverdrängung einfach, also mit meinem Körpervolumen aus wenig Wasser viel Abdeckung des Körpers machen. Und wenn Du halt aber bestimmte Auflageflächen, 'n Oberschenkel oder so dazu benutzen kannst.

Also sagen wir mal so, es gibt Möglichkeiten, den Laptop irgendwie zu platzieren, womit man stundenlang arbeiten kann. Okay. Das tut man ja in den Fingern 'n bisschen weh. Ich bin Gehalterung, aber ich Ja, es Alle Leuten lachen immer da drüber, aber ey, wir In dem Podcast wollten wir ja ehrlich sein, also was Das ist richtig. Euch anlügen.

Hast Du son, wie muss man sich das vorstellen, son Pool oder sone klassische gerade Wanne? Ja, eine klassische gerade Wanne, ja. Manuel, okay, da kann man ja son Brett oben drüber legen. Wenig mir ist nur wichtig, dass ich dass mein Rücken mit warmem Wasser bedeckt ist und dann ist vielleicht so, wo andere im Bett liegen und dösen. Ja, also gibt ja diesen Begriff von dösen, noch 'n bisschen sich wälzen, einfach 'n bisschen gammeln.

Den Moment hab ich halt dann auch genau. Dann schwimmst Du nur runter raus. Okay. Vorletzte Frage aus der Schnellfragerunde. Gibt's eine historische Persönlichkeit und jetzt weiß ich, auch wenn Du gleich wieder wahrscheinlich das verneinst, Du hast ja auch hinter dir 'n Bücherregal und ich weiß, dass Du sehr, sehr viele Bücher zumindest angelesen oder quergelesen Querlesen, ja.

Da haben wir was Gemeinsame. Mir fällt auch unheimlich schwer, 'n Buch von a nach nach z komplett systematisch durchzulesen. Es sei denn, es ist 'n Roman oder so, der mich irgendwie in die Geschichte holt. Aber Frage, gibt's eine historische Persönlichkeit, die Du gerne mal treffen würdest, völlig egal, ob sie noch lebt oder bereits tot ist? Ich glaube, Stephen Hawkins hätte ich gerne mal getroffen.

Ich glaube, ich hätte nichts verstanden von dem, was er erzählt hat, aber ich find's irre, dass in sonem, na ja, hört sich jetzt so doof an, in 'nem, also aus Normalsicht gesprochen, kaputten Körper son Geist sitzt, der revolutionäre Gedanken hat. Also finde ich faszinierend. Mit son Menschen hätte ich mich gerne mal unterhalten, vielleicht auch mit 'nem Einstein irgendwas in die Richtung. Also aus der Faszination, diesen Abstand zwischen meinem Verständnis und dem, was die wissen, aufrecht zu halten. Also ich liebe es ja, ganz oft ist es so, dass ich zu Konferenzen gehe und dann irgendwelche Superstars der SEO Szene oder irgendwie auch Topstars, die man so aus dem Fernsehen kennt, die sieht man denn im Real Life und dann denkt man, boah Mensch, wie langweilig.

Und ich glaube bei diesen Charakteren, die ich gerade aufgezählt habe, wär das nicht so, weil die in sich, glaube ich jetzt, vielleicht ist es da genauso, ich hab die ja nie getroffen, aber ich glaube, dass da immer noch son Ehrfurchtsabstand da wär, der diesen Superstar Image auch im direkten Gegenüber irgendwie noch ermöglichen würde, denke ich mal, ja, eher die Richtung. Steven Hawkins gibt's ja auch einen unfassbar guten Film, finde ich. Ich bin ja auch son bisschen Cineast, das eint uns ja auch, dass wir Filme gute Filme mögen. Nicht auch gute Filme mögen. Und das ist trotzdem immer in der Bücher, ja, da bin ich 'n Cineast.

Aber da gibt's auch 'n superguten Film und die Frage wär immer spannend, vielleicht in 'ner anderen Jung- und Young Folge irgendwann mal aufzurufen, ob nicht vielleicht sogar die körperliche Unnormalität im besten Sinne, gemeint jetzt, vielleicht sogar dazu führt, dass der Geist mehr Entfaltungsmöglichkeiten hat oder so, ne, weil Na, vielleicht noch nicht mal Entfaltungsmöglichkeiten, sondern vielleicht auch Fokus, ne, wenn Du jetzt Fokus, genau. Sone Typen nimmst wie Elon Musk oder so, die ja nachgewiesenerweise irgendwie Asperger haben oder so, was ja oder eine Greta Thunberg, die einfach durch das wie ihr Gehirn geschnitzt ist, einfach sich auf einen eine Richtung nur fokussieren können, aber in der Richtung unglaublich gut sind. Und damit will ich jetzt nicht Elon feiern, was der da macht die letzte Zeit macht mich wahnsinnig, aber einen steht fest so Genie und das zeigt ja die Geschichte auch, liegt halt unheimlich dicht beieinander Und dieses Asperger führt vielleicht dazu, dass Du son bisschen wirr bist, aber in bestimmten Punkten halt so rational und straight bist, wie es kaum 'n anderer Mensch kann und das vielleicht das Erfolgsgeheimnis hinter den Firmen zumindest von Elon. Letzter Satz zu Elon. Wir kommen ja später, also wir machen heute für die Audience, damit ihr das wisst, 2 Aufnahmen.

Wir machen später auch noch 'n Jahresrückblick, freue ich mich schon drauf. Da werde ich auch über Elon Musk reden oder wenn wir vielleicht auch über Elon Musk reden. Aber weißt Du, was der am meisten verkaufte Aufkleber in den USA im Jahr 2024 oder Autoaufkleber? Mural. Hab ich vor Kurzem gelesen, fand ich genial, hab ich tatsächlich gelesen.

Ich glaube in der Süddeutschen. Der meistverkaufte Aufkleber in Amerika war. Jetzt kannst Du dreimal überlegen, was das mit Elon Musk zu tun hat. Ja, das das pappen sich sehr viele liberale Amerikaner auf ihren Tesla hinten drauf, ja, weil sie sagen wollen, ich hab damit nix zu tun. Ich hab die Kiste gekauft, bevor er durchgedreht ist, ne.

Also find ich schon irgendwie spannend. Aber wir schweifen jetzt nicht ab, denn wir sind heute bei einem ähnlich genialen Typen, nämlich bei dir. So. Letzte Frage Letzte Frage. Aus der Schnellfragerunde, was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast?

Jetzt muss ich mal durchgehen. Also es waren in jedem Fall irgendwelche cineastischen Sachen. Ich hatte sone Phase, also bis vor Kurzem noch, wo ich ja auch unser Office hier mit irgendwelchen cineastischen Gegenständen zugestellt habe und ich glaube, das letzte Geschenk, was ich mir gemacht habe, waren wirklich diese aus Alien, diese Tröge, wo diese Alienlarven drin sind. Da hab ich mir bei HTC 2 sone Dinger bestellt, die ich jetzt wieder verkaufe, aber egal wie das, das habe ich mir gegönnt, weil irgendwie finde ich ja Filme halt wirklich cool und so daran erinnert zu werden immer so, also auch gerade bei dir, also Storytelling und Filmgeschichten und so, die hängen ja unglaublich dicht zusammen. Und für mich ist eine unheimliche Faszination und ich probiere natürlich immer dieses Storytelling oder dieses, was in Filmen stattfindet irgendwie aufs Marketing zu übertragen und was soll man sagen, es gelingt mir überhaupt nicht, aber ich hab eine gewisse Faszination, dass es cool wär, wenns mir gelingen würde.

Glaube ich auch, ja. Ja. Ja cool, danke für die Schnellfragerunde. Jetzt sind wir im Jahr neunzehnhunderteinundachtzig bei dir angelangt vorhin und ich würde jetzt einfach vielleicht dich bitten, dass wir son bisschen im Stakato mal durch die nächsten, keine Ahnung, bist jetzt in meiner Realität bist Du jetzt so 10 ungefähr, kommst aus der Grundschule, 10, 11, so was den Toy und dann geht's ja weiter. Dann hat man ja so die 1.

Richtige Gabelung im Leben, ja? Also genau diese Entscheidung 5., 6. Klasse, gehe ich jetzt auf War das bei dir die gleiche Schule oder hast Du gewechselt an der Schule? Nee, also in Berlin gab's War gerade der Anfang, wo so Gesamtschulen angefangen haben, wo Du auch in derselben Schule bleiben konntest, Aber ich war noch auf 'ner klassischen Grundschule und dann wär der wär die Möglichkeit gewesen, Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule, denn aber davon gab's halt wie gesagt nicht so viel. Also was mich konkret interessiert, ist vielleicht so ganz kurz, wie war dein Werdegang an der Stelle?

Und auf dem Punkt, auf den ich hinaus möchte, ist, ab wann hast Du selbst in der Retroperspektive zum ersten Mal 'n inneres Gefühl gehabt für irgendwas, was beruflichen Kontext hat? Also ich ich frag dann immer, hattest Du eine Berufsberatung oder haben deine Eltern gesagt, Du wirst jetzt hier, Du gehst jetzt zur BFA und Du wirst jetzt hier Controlling oder oder hattest Du schon immer zum Beispiel den Drang, Polizist zu werden? Ich mein, das ist ja der von vielen kleinen Jungs der Traum. War das bei dir so? Und erzähl doch mal, wann kam diese Findungsphase, in der Marco Young zum ersten Mal das Gefühl hatte, ich hab Träume und Ziele in beruflicher Art?

Also erst mal muss ich sagen noch, als die Grundschule zu Ende war, hätte ich 'n Notenschnitt gehabt, der mich nicht aufs Gymnasium gebracht hätte. Da mein Vater aber irgendwie, ja, vielleicht irgendwie eine bestimmte Art hatte, mit Lehrern umzugehen und das wohl nicht ertragen konnte, dass ein Zögling da irgendwie jetzt nur auf der Realschule landet, hat er da irgendwie anscheinend die Lehrer bezirks. Ich hab mit 'ner schlechten mit 'nem schlechten Zeugnis eine gymnasiale Empfehlung bekommen. Bin dann auf 'n Gymnasium gegangen und da gab's immer noch son halbes Probehalbjahr, ein halbes Probejahr und da hab ich jämmerlich, also ich war gar nicht so weit. Ich wollt's erst mal nicht und ich konnte dem Stoff auch gar nicht folgen und das hat nachher zur Folge gehabt, dass ich dann irgendwie abgeschrieben habe, erwischt wurde, dann eine Menge Tränen dabei waren und am Ende bin ich nach 'nem halben Jahr rausgeflogen aus ausm Gymnasium und auf der Realschule dann relativ glücklich geworden für meine Verhältnisse.

Zumindest unbelastet in 'nem sozial coolen Umfeld groß geworden und die Entscheidung zur Polizei, also man macht sich ja als Jugendlicher, man hat ja 1000 andere Sachen im Kopf als Jugendlicher. Mhm. Also mein Lebenstagalltag bestand eigentlich mehr darin, wo ich jetzt irgendwie Leute finde, die Platten haben, wo ich dann irgendwelche Aufnahmen für meine Kassetten bekomme, coole Mucke zu haben, ohne viel Geld in irgendwelchen Plattenläden von damals irgendwie zu lassen. Und ja, aber im letzten Jahr ist es ja so, dass die Lehrer und deine Eltern dir dann auch erzählen, jetzt musst Du aber, jetzt musst Du aber, jetzt geht's in die weite Welt, jetzt geht's in Richtung Beruf, was willst Du denn werden? Und dann sitzen natürlich die ganzen Klassenkameraden in der Klasse zusammen, quatschen irgendwie miteinander, die Mädels irgendwie in ihrem in ihrem eigenen Saft und die Jungs, oh teilweise ja eher Testosteron gesteuert irgendwie in Richtung, oh, da geh ich Also Bundeswehr war ja als Berliner nicht so angesagt, also die Option war nicht da, also war nur so Polizei als Bundeswehrersatz und viele meiner Klassenkameraden haben gesagt, dann geh ich jetzt zur Bollerei und dann krieg eine Knarre und so, dann bin ich der Held.

Und ja, irgendwie habe ich mich davon leiten lassen. Also mir war jetzt nicht wichtig, dass ich eine Knarre habe, aber ich hatte schon das Gefühl, dass das ein Beruf ist, wo wo man was Anständiges macht und wo man auch sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten macht und nicht nur an der Maschine steht und irgendwie immer dieselbe Bewegung macht, sondern wo Du wirklich ja auftauchen über Einsatzhundertschaft, über Verkehrsbereitschaft oder zur Kriminalpolizei gehen. Also ist ja wirklich der Range ist ja wirklich unglaublich breit. Und dann bin ich zur Polizei gegangen mit 16, ja. Also auch wirklich aus vollstem Herzen.

Also es war eine Berufung, ja, muss ich schon sagen. Und da bist Du ja sehr, sehr lange geblieben, als ich das das 1. Mal gehört habe, habe ich gedacht, das kann doch gar nicht sein, weil ich wusste ja, wie lang Du jetzt auch schon im Onlinemarketing unterwegs bist. Ich wusste ja nicht, dass Du so alt bist wie ich fast, ja, also nicht ganz. Du bist, ich mein, ich könnte dir auch Vater sein, aber genau.

Genau, Du siehst einfach blendend aus und deswegen die Frage 27 Jahre habe ich im Kopf, stimmt das? Ja, stimmt. So und jetzt Ich hab so lange Zeit. Wenn ich es jetzt aus Heldenreisesicht mir anschaue und und jetzt nicht so tief in den Polizeiberuf gehe, aber nach 27 Jahren bin ich ja relativ gesetttelt in dem Beruf. Also vielleicht könnte man auch sagen, es wird langweilig irgendwann oder anstrengend, keine Ahnung, wie deine Definition gleich davon ist, aber ich bin noch abgesichert sozusagen.

Und dann kommt irgendwie und ich werfe jetzt einfach immer die Fragmente rein, die ich habe, so der im im Storytelling nennen wir das der Ruf zum Abenteuer. Und der auslösende Vorfall, glaube ich, in deinem Fall war 'n Tintenstrahldrucker. Kann das sein? Ja, also die Ursache war eigentlich mehr, dass mein Sohn in der Mache war und meine Frau auch Polizistin war und es damals nicht so war wie heute, dass man hier irgendwie 60 Prozent oder irgendwelche Gelder bekommen hat, sondern ich kann mir noch gut erinnern, dass wir 600 Mark, glaube ich, für 'n halbes Jahr bekommen haben. Und wenn jetzt irgendwie klar war, dass meine Frau anderthalb Jahre vielleicht zu Hause bleiben will und soll, auf den Knirps aufzupassen und ihm son bisschen Anschub ins Leben zu geben, dann war klar, dass 'n Einkommen irgendwie wegfällt dann.

Und wir hatten natürlich Lebensunterhalt, wir hatten eine Miete zu bezahlen und so und wenn dann einfach mal die Hälfte des Einkommens weg ist und meine Frau denselben Dienstgrad gehabt wie ich zu dem damaligen Zeitpunkt. Der der lautete? Also ich war damals Obermeister glaube ich noch und sie war halt Obermeisterin, also war mittlerer Dienst. Ich hab ja wie gesagt kein Abitur gemacht, also blieb nur der mittlere Dienst und dann war es natürlich schon so, dass das ein Gehalt weggefallen ist und wir uns Gedanken machen musste mussten und also vielleicht ich mehr als sie. Und dann ist mir irgendwie, ja irgendwie müssen dann die Unternehmergene so aufgekeimt sein.

Ich hab dann irgendwie, weil ich immer gerne mit Computern geschraubt habe und so und hier in Berlin gab's sone Messe, die nannte sich Combeär, hab dann so Berührungspunkte gehabt zu zu Druckern und zu Druckertinte und früher war es ja nur so, dass Du mit der Spritze die Patronen selbst nachfüllen konntest und hab mich dann da so in dieses Thema so reingearbeitet. Also vorher habe ich auch noch ein bisschen Hardware probiert zu verkaufen, hab dann ziemlich schnell gemerkt, oh, die Margen sind hier aber richtig schlecht. Also die lagen damals so schon zwischen 5 und 10 Prozent. Also da fährst Du eine Menge rum und schraubst eine Menge, hörst dir irgendwie eine Menge Blödsinn an von den Leuten und verdienst halt am Endeffekt gar nichts und bin dann aber zu diesen Druckertinten gekommen und hab ziemlich schnell gemerkt, dass es dass es ziemlich krass war. Also wie Drogen verkaufen eigentlich, Du hast 'n Liter Tinte gekauft, glaube ich für 29 Mark und hast 100 Milliliter für 59 Mark verkauft.

Also war wirklich krasse Zeit, wenn ich auch damals schon gerafft hätte, wie viel Geld man damit verdienen hätte können, dann hätte ich glaube ich die Reißleine in den Polizeiberuf wie früher gezogen, aber woher, wo wie Du wo sollst das lernen? Man lebt halt so rein, man hat plötzlich mehr Geld, man kompensiert das, was weggefallen ist und freut sich ja dadrüber und hat dann ja gar nicht so dieses Gefühl von, ey, da war jetzt 'n Fenster da, da hättest Du jetzt dich satt machen können eigentlich und so viele Fenster gibt's ja davon im Leben. Ja und so bin ich dann in die Selbstständigkeit reingeschlittert. Wir haben zu Anfang dann, meine Frau und ich Pakete gepackt irgendwie im Kinderzimmer noch, dann kam mein Sohn, dann ist 'n bisschen und dann nicht eingeschlafen, aber dann musste man das Kinderzimmer natürlich 'n bisschen mehr ins Wohnzimmer verlagern, haben dann immer noch Pakete gepackt, haben dann ja 'n Haus gebaut, haben dann die obere Etage dafür benutzt, hatten dann auch 2 Angestellte. Kurze Zwischenfrage war, in welchem Jahr sind wir jetzt?

Wir sind jetzt im Jahr, gekündigt hab ich 2011 und selbstständig gemacht habe ich mich 98 das 1. Mal. Mhm, okay. Also das war so die Zeit dann nach der Polizei und war aber, ich hab's erst nebenberuflich gemacht, ja. Also ich hab nicht gleich gekündigt, sondern ich hab irgendwie dann nach nachdem ich, ich weiß nicht, von 98 bis 2011, also 13 Jahre nebenberuflich das gemacht habe, ist dann durch ja Lebensumstände, war irgendwie eine schwere Zeit und ich hatte, na ja da waren ja jetzt schon, das ist schon Campingzeit gewesen.

Also da verliefen die Sachen denn schon in dann. Jetzt habe ich 'n riesen Break gemacht. Also ich hab mit Drucker Tinte angefangen. Genau. Da sind wir so im Jahr 4001 und dann fing das an mit Druckerpatronen mit Chips und so, die musste man aus China importieren.

Das war nicht so einfach damals, sondern Du hast dann irgendwie Geld überwiesen an irgend einen Chinesen und der hat gesagt, ja, ja, wir packen dein Zeug da auf irgend einen Container und die kommen dann im Hamburger Hafen an und Du wusstest aber nie, ob die ankommen oder nicht ankommen. Und waren wahrscheinlich. Genau und das war halt wirklich damals noch 'n bisschen spooky und da habe ich gedacht, nee, das will ich nicht weitermachen und hab dann meinen ersten Exit eigentlich gehabt und hab die Firma dann verkauft und hab die Firma Wie hast Du die? Die hieß Lookforyou. Lookforyou.

Ja, genau. Kam noch aus dem Hardwaregeschäft und da war es mehr so wie, na ja, also Ich guck mal, ja. Für euch, wo es die besten Preise gibt. Also vielleicht war ich 1 der ersten Preisvergleiche, der ideale von ganz der der Uhrzeit, ja, als als Person verkleidet. Ja und dann habe ich 2001 glaube ich, Lookforeview verkauft und hatte damals ja schon Berührungspunkte zu SEO und hab gemerkt, dass die Suchmaschinen irgendwie da am Vormarsch war.

Google ist ja denn da auch son bisschen, hat das Licht der Welt erblickt und hab dann gedacht, okay, in die Richtung gehst Du, das macht dir Spaß und dann switchte halt in den Bereich und hab dann angefangen, ja, Suchmaschendienstleistung zu verkaufen, Erst mal in so kleinen 0 8 15 Paketen. Das hat ganz gut funktioniert. Dann habe ich mit der Camping angefangen und ja irgendwann 2006 glaube ich war die 1. 2009 war die 1. Camping, die ich so nebenberuflich einfach gemacht habe, weil ich Bock darauf hatte und weil ich Warum heißt die Campics eigentlich Campics?

Frage 1 und Du weißt, ich stell gern 2 Fragen. Ja. Doppelte Frage. Frage 1, warum heißt die Campics Campics und Frage 2, warum sagt jeder 2. Campics?

Ja, da war also zu deiner ersten Frage. Ich bin 'n Kind 'n Kind der Barcamps und ich hab das damals geliebt, aber Barcamps hatten einfach Schwächen, wo ich gedacht habe, nee, das muss man besser machen können. Also dass ich irgendwie 'n ganzen Vormittag damit verbringe, mir anzuhören, was Leute machen und was sie für Vorschläge hätten für Sessions und so, das fand ich einfach total daneben und ich hab eben auch bei irgend 'nem Otto Barcamp schon gemerkt, dass irgendeine der Organisatorinnen vorne gestanden hat, hochschwanger und weinend erzählt hat, dass ihr keiner hilft und dass das doch nur funktioniert, wenn alle zusammenhalten und so und da wusste ich, nee, so funktioniert das nicht. Du musst irgendwie 'n kapitalistischen Ansatz haben, das auch finanzieren zu können, damit Du zwar noch 'n bisschen in der Barcamp Logik bleiben kannst, aber damit das auf soliden Beinen steht und Barcamps sind ja immer kostenfrei gewesen damals zumindest und ich hab dann gedacht, nee, kostenfrei geht es auch nicht. Und ich wollte aber son bisschen in dem Kontext vom Barcamp bleiben und deswegen die Assoziation Campics, daher kam das.

Doppel x war damals irgendwie total angesagt. Genauso wie auch Nicknames, wie Seonaut angesagt waren, ohne dass ich jetzt an Cosmonaut gedacht habe, das ist halt so entstanden. Und die, warum die Leute Campig sagen, ist boah, ich weiß nicht, weiß es, glaube ich, in Deutsch sprechen, ne? Ist ja eigentlich auch egal. Soll jeder so aussprechen wie er mag.

Warum stellst Du mir denn eine Frage, die egal ist? Nee, die weil die Antwort ja offen ist. Ich dachte nur, es gibt irgend 'n spannende Geschichte Aber hätte ich dir antworten sollen. Nee, Du hättest doch sagen können, Du keine Ahnung. Ey, Superkrank, meine Geschichten sind so langweilig, ey.

Wenn Du es vorher gewusst hättest, hättest Du mich nicht reingeladen. Stimmt. Du, mein Lieber, okay, wir sind jetzt sozusagen in deine Selbstständigkeit reingeschlittert. Was mir immer noch son bisschen fehlt und was bei meinen anderen gestern Gästen son bisschen definierter war, war so dieser Schlüsselmoment. Und da will ich noch mal rein.

Also Du bist Polizist, okay, Du bekommst Nachwuchs, ihr baut Nest, so habe ich das jetzt verstanden, Aber das ist ja genau die Phase, wo Menschen normalerweise den Reflex haben zu sagen, ich muss jetzt hier Sicherheit bieten. Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit. Also Du hast aber ich glaube, der Punkt war der, dass Du gesagt hast, 13 Jahre parallel. Ich glaube, das hatte ich zum Beispiel bis dato nicht aufm Schirm. Für mich gab's irgendwie den Polizisten Marco vielleicht mit 'nem Jahrübergang und dann den Selbstständigen.

Also Du hast schon auch austariert und hast gemerkt, okay, am Ende hast Du aber dann irgendwie gemerkt, okay, da ist mehr Opportunity für die große Kohle oder wie wie Was war so der Antrieb? Oder oder reizt Du dich einfach dieses auch Ich sag mal so, ich ich sehe auch 2 verschiedene Welten. Die eine geprägt von Dienstplänen, auch von 'ner gewissen Art von, wie soll ich 'n das sagen, Hierarchie, die festgeprägt ist. Mhm. Keine Ahnung, da gibt's irgendwie so Gruppenführer oder so.

Ich war nie bei der Polizei, aber ich stell mir das so vor. Gibt's Menschen, die dich instruieren und auf der anderen Seite Marco Youngk, der so alles organisieren kann, wie er mag. Was waren so die stärkste Triebfeder für dich? Das Geld oder eher diese Selbstbestimmtheit? Ich glaube alles zu seiner Zeit, ne.

Wenn Du jung bist und Schichtdienst machst, ist alles noch geil. Ich bin jung. Ja, also vom Namen Mehr zur Info für dich. Also die Leute werden ja irgendwann Bilder von dir finden und werden mit mir 1 Meinung Den Nachnamen getäuscht. Dass es optisch nicht mehr so hinkommt.

Also ich war jung und brauchte das Geld bei der Polizei nicht. Ich hab unglaublich viel Spaß gehabt bei der Polizei. Muss ich wirklich sagen, ich hab hab viele von den Skills, die ich jetzt auch so als Selbstständiger habe, hab ich bei der Polizei gelernt, das Reden vor Menschen oder so. Das hat mir die Polizei so mitgegeben, auch das Verhalten in bestimmten Situationen nicht zu warten, nicht sich unendlich durchzuanalysieren, sondern auf bestimmte Sachen zu reagieren. Also wenn Du zum Beispiel zum Verkehrsunfall kommst und Du hast da jemand, der gegen den Baum gefahren ist, der Motorblock ihm auf den Beinen sitzt und der sein Leben schreit und Du weißt, der schreit jetzt wirklich sein Leben, dann musst Du was machen.

Da kannst Du nicht irgendwie hingehen und sagen, ich analysier erst mal hier, sondern Du musst was machen. Und wenn Du weißt, der ist jetzt hier kurz vorm Sterben, Du kannst eigentlich gar nichts mehr machen und die einzige Reaktion, die Du haben kannst, ist halt rede mit dem, kannst, ist halt rede mit dem, damit der selbst wenn der stirbt, wenigstens noch das Gefühl hatte, da war jemand, da kannst Du nicht, also so kündigt kannst Du weggehen, aber dann hast Du ja, glaube ich, den Beruf verfehlt. Also Du musst was machen und aus diesen aus aus diesem Handlungszwang entsteht natürlich auch 'n automatisiertes Verhalten, dass Du probierst immer Abläufe, also auf 'ner auf 'ner Tatsache irgendwie eine Reaktion folgen zu lassen und das jetzt immer noch genauso, wenn ich jetzt also sehe, die künstliche Intelligenz zieht in die Suchmaschinenoptimierung ein, was muss ich denn jetzt damit machen, damit ich morgen noch kraftvoll zubeißen kann? Ich sehe ja aktuell sehr viele Leute, die sich rot analysieren, aber nichts machen irgendwie mit dem, was gerade da ist und ich glaube, das ist eine Eigenschaft, die habe ich knallhart von der Polizei gekriegt und das findest Du auch in anderen Berufsgruppen, wie bei Krankenschwestern oder bei Soldaten oder so, gerade so auch bei Befehlsempfängern, dass Du reagieren musst und das wirklich anders als bei Leuten, die einfach nur Akten von A nach B irgendwie schieben.

Und das habe ich schon geliebt, aber ist eben verbunden mit Schichtdienst und mit der Unwissenheit, dass in der freien Wirtschaft mehr Geld verdient wird und die Adaptionsphase hat bei mir halt lange gedauert. Ich glaube, na ja, vielleicht hätte ich irgendwann selbst die Reißleine gezogen, aber es war natürlich bequem, immer dieses sichere Einkommen noch zu haben, auch dieses diese Gewissheit von Pensionsansprüchen zu haben und auch in den Job zu haben, der eigentlich Spaß gemacht hat, aber eben Schichtdienst ist mit 40 nicht mehr so geil wie mit 25. Und da macht man sich schon Gedanken, okay, wie kriege ich das jetzt so hin und wenn ich jetzt viele Kollegen sehe, die ich ab und zu noch mal wieder treffe aus den Zeiten von damals, die noch Schichtdienst gemacht haben, die sind unglaublich alt geworden. Also so optisch unglaublich alt geworden und da bin ich schon ganz froh, dass ich dann den Sprung gemacht habe, aber auch natürlich, wie Du es gesagt hast, diese Form von Selbststeuerung, Selbstbestimmtheit, das hat mich eigentlich mehr fasziniert, was Eigenes aufbauen zu können, eine Vision zu haben. Das war alles sehr sehr wichtig.

Das Geld hat die kleinste Rolle gespielt, muss ich sagen. Ich stell ja immer gern 2 geteilte Fragen. Normalerweise hätte ich jetzt nur eine Einfache, aber bei dir ist tatsächlich eine Zweifache, allerdings oder eine Zweigeteilte. Also eine Frage Also eine Frage Rechnung. Rechnung.

Genau. Allerdings hast Du tatsächlich die eine fast schon beantwortet. Die Frage wär nämlich gelesen, hast Du aus deiner aktiven Polizeizeit noch so Buddies? Menschen, die Du regelmäßig triffst oder eher zufällig? Tauscht ihr euch da noch aus?

Also gibt's da noch eine Connection in diese Szene oder sagst Du, nee, das ist jetzt eigentlich komplett abgerissen? Nee, also gibt's schon noch, also es löst sich so langsam 'n bisschen auf, muss ich ehrlicherweise zugeben und da bin ich nicht ganz unschuldig dran. Aber es gibt schon noch Leute, wenn ich die auf der Straße treffe, wo man sich noch herzelt und noch redet, relativ frei und da jetzt auch nicht auf irgendwelche Verschwiegenheit irgendwie geachtet wird. Also ich war ja nachher irgendwie eine lange Zeit irgendwie in sonem Spezialkommando, wo es schon auch Terrorismus ging und so höhere Formen der Kriminalität und da wird schon relativ offen drüber geredet. Aber ich muss sagen, dass ich auch als Polizist und das relativiert das vielleicht auch so ein bisschen, nie der Typ war, der jetzt zu irgendwelchen Partys gegangen ist, wo nur Polizisten waren und den ganzen Abend sich nur über Polizei unterhalten wird.

Das hat mich immer unglaublich gelangweilt, sondern ich fand's immer viel cooler, wenn ich irgendwie Leute getroffen habe, die aus anderen Bereichen kamen, man sich über die Welt unterhalten konnte und was gerade so passiert ist. Und die Leute, die jetzt so in sich so geschlossen immer so nur über die Bullerei geredet haben und so, die waren sowieso aus meinem Kosmos ziemlich schnell raus und nur die, die son bisschen ja auch eine 1 menschliche Reife, sage ich jetzt mal, hatten, so in der Breite sich so aufzustellen, mit dem mit denen hatte ich noch Kontakt. Wir haben uns jahrelang immer mal zu bestimmten Anlässen immer wieder getroffen wie grüne Woche hier in Berlin oder so, wo wir dann immer mal noch 'n Bier zusammen getrunken haben oder andere alkoholische Getränke und dann einfach mal gequatscht haben, wie jeder so, also wie es jedem so geht und mittlerweile ist es ja so, wenn ich die jetzt hier treffe teilweise, die sind ja kurz vor der Pension, also ist schon irre. Also man hat sich kennengelernt, man war jung und hat wildes Zeug im Kopf gehabt, Dann sind hier alle Familienväter geworden oder Mütter geworden und jetzt sind die schon kurz vor der Pension, wo ich noch mit bis 67 schuppern muss und die mir erzählen, wie viel die kriegen und wie ihr Enddienstgrad ist.

Und ja, da weiß ich schon, ich muss noch eine Menge stricken, dahin zu kommen. Also ich hab da schon noch eine Menge aufgegeben, so, grade was so Genau. Eine Basis Absicherung, ja. Das das wollte ich auch son bisschen rauskitzeln noch mal. Die Frage, die ich noch habe, immer an der Stelle und die ist 'n bisschen schwierig, weil Du musst sozusagen retroperspektivisch als auch in die Zukunft gleichzeitig gucken.

Aber ich Wenn 1 das kann, dann weiß ich Du, ja. Aber die Frage, die durchaus ernst gemeint ist mit Bezug auf die Heldenreise, ich glaube, es gibt dem Leben nichts Wichtigeres als gute Mentoren und ich glaube, jeder Mensch hat gute Mentoren. Manchmal nimmt man sie wahr, oft nimmt man sie auch nicht wahr als Mentoren. Also es gibt, was ich damit sagen will, es gibt fast in jedem jedem Lebenslauf Menschen, die deinen Weg signifikant geprägt haben, weil sie an der Stelle irgendwie gesagt haben, Mensch Marco, mach doch mal das und das, find ich total cool, vielleicht dann wieder verschwunden sind, ja. Und die Frage an dich ist, gibt's Mentoren, wo Du sagen würdest, egal jetzt, ob im Polizeidienst oder damals auf dem Weg zum Polizist oder auf dem Weg in die Selbstständigkeit oder auf dem Weg der weiteren Entwicklung des Unternehmers bis zu heute, bis zum heutigen Tag, gibt's da Mentoren, wo Du sagen würdest, das sind Menschen, die ich für immer in mein Herz geschlossen habe an der Stelle?

Also es gibt vielleicht eine Geschichte, die herausragend ist oder die heraussticht und das ist eigentlich der Anfang meiner Zeit bei der Polizei. Ich war nie son richtiger Deutschtyp, also mir hat Deutsch als Sprache, ich konnte zwar einigermaßen sprechen, glaube ich, als Berliner, ja immer mit der Einschränkung als Berliner, aber mir hat jetzt so Grammatik und alles son Mist, hat mir nie so richtig Spaß gemacht. Ich hatte in der Ausbildung zur Polizei einen Deutschlehrer, der völlig anders war als die Lehrer, die ich so mal kennengelernt habe, sondern der hat halt wirklich auf die Stärken gezielt, hat dann geguckt, wenn die Leute gerne Aufsätze geschrieben haben, dann durften die halt eine Menge Referate machen und so. Also der hat's wirklich geschafft, so eine ganze Klasse in so eine Lage zu bringen, dass auch viele, die keinen Bock auf Deutsch hatten, Bock auf Deutsch hatten. Also ich hab mich richtig auf den Unterricht gefreut, was also in 10 Jahren Schule überhaupt nicht passiert ist.

Da war es immer son Zwang und der hat's wirklich geschafft und ich hab dann da auch wirklich Einsen und Zweien bekommen und hab mir auch wirklich Mühe gegeben und so Referate wirklich ausgearbeitet, weil man dann auch Referate machen konnte, die was mit seinem eigenen Leben zu tun hatte. Also ich war als Kind son totaler Aquarium Nerd. Mein ganzes Kinderzimmer war voll mit Aquarien, ich hab Fische gezüchtet und so und darüber konnte ich dann eben auch Referate machen, noch weil mir das so begleitet hat. Und das Schöne an der Geschichte ist, dass dann, nachdem ich dann auch entsprechende Noten da hatte, wir uns natürlich aus den Augen verloren hatten, weil das ja jedes Lehrjahr wechselst Du dann immer auch die Lehrer Und irgendwann hab ich son Bauchdeckenriss gehabt in meinem Leben, also so wenn dir irgendwie das Zärchfell oder die Bauchdecke reißt, da ist dann sone Darmschlinge da rausgekommen und da hat er Schmerzen gemacht, bin ich ins Krankenhaus gegangen und wer lag dann neben mir? Mein Deutschlehrer.

Total verrückt, nur leider mit der Diagnose Krebs und ich hatte halt diese diese Schlinge da nur. Und das war aber wie son Wink des Schicksals und wir haben uns wirklich noch so eine Menge unterhalten über die Zeit und ich hab ihn auch gelobt dafür, was er für 'n toller Lehrer war und ja, dann bin ich auch rausgegangen, hab ihn auch nie wieder gesehen, aber alleine, also dieser Moment von Mentorship, dass wenn Leute wirklich an an eine Berufung glauben, wie zum Beispiel Lehrer zu sein, ne, da musst Du natürlich 'n bisschen Basiswissen haben, aber das meiste ist Empathie. Also das ist a und o und bei ist bei Ärzten ja ähnlich eigentlich so oder eigentlich in allen Berufen und das das eigentlich, was mich so auch in der heutigen Zeit prägt, dass ich eine Gier habe, Perspektiven von anderen Menschen kennenzulernen und das hat er mir vielleicht son bisschen mitgegeben, nicht immer gleich rauf zu hauen, sondern sich Mühe zu geben mit den Menschen, die einem halt wichtig sind oder die einem anvertraut sind oder die einen umgeben, einfach mal Meinungen zu hören, zuzulassen, zu ertragen und einfach Interesse daran zu haben. Da wird's immer Momente geben, auch in Social Media, wo man dann die Tür zumachen muss, ja, aber oftmals lohnt es sich einfach mit Leuten mal zu verstehen, was auf der anderen Seite los ist, warum so eine Entscheidung fallen teilweise und dann tut's auch gar nicht mehr so weh, außer bei diesen ganz Radikalen.

Und ich glaube, das ist so eine Sache, die ich noch in der Welt auch weitergeben will, weil mir das wirklich zu kurz kommt, indem wie wir uns unsere Kinder auch sozial ausprägen. Mein Sohn ist da zum Glück ähnlich wie ich, also das konnte ich zumindest mitgeben, aber ich will das noch irgendwie weitertragen und in Social Media gebe ich mir unglaublich Mühe, das auch möglich zu machen. Ich bin da nicht perfekt, aber ich hab schon, wenn ich das Gefühl habe, auch wenn jetzt eine Diskussion entartet und Du schreibst jetzt Leute als direct Message an und erklärst noch mal deinen Standpunkt, dann kommen da manchmal echt tolle Schriftwechsel bei raus oder manchmal sogar irgendwelche Talks, wo man denkt, ja warum hast Du denn jetzt hier so radikal aufn Pudding gehauen, geht auch anders. Und über die Jahre muss ich sagen, ist zumindest in meinen Feeds und in meinen Kommentaren, läuft das auch nach diesem Spirit irgendwie so ab und dann merke ich halt, das geht, wenn man sich einfach Mühe gibt. Früher hättest Du zu mir gesagt, so Wattebällchen werfen, ne?

Na ja, man muss ja nicht Wattebällchen Ich versteh schon, was Du einfach zuhören. Man kann ja auch hart zuhören, man kann auch hart am Federn. Aber immer mit soner Basis an an Respekt irgendwie. Ich glaube, das ist ja wichtig, das merkt das der Gegenüber ja auch. Und ich glaube, das muss immer so die die Grundhaltung sein, damit wir überhaupt 'n Stück weiterkommen.

Und ist ja in der Bildung auch ganz wichtig, ne. Also diesen Schlüssel, den er bei mir umgedreht hat, der Deutschlehrer, ne, der hat Magie. Den in der Hand zu halten, auch bei anderen Menschen. Wenn Du das hast, ist es wie eine Gabe. Mhm.

Ich glaube, das ist auch was, was generell in der Diskussionskultur bei uns verloren geht, insbesondere auch in der Politik, ohne da jetzt zu viel drauf zu reflektieren, aber einfach auch Gegenmeinungen auszuhalten, zu respektieren. Man kann in der Sache eine andere Meinung haben, ja, aber eben dann wirklich 'n Stück weit achtsam. Natürlich, wir gehen jetzt in den ersten Winterwahlkampf unseres Lebens, wir beide, ja, und die Republik auch, aber das wird, ich glaube, es wird ungleich härter werden als alle Wahlkämpfe vorher. Das ist meine Prognose dafür. Aber ich finde einfach, es ist auch okay, wenn man hart diskutiert an der Sache, aber es muss halt immer die Perspektive offen bleiben, vielleicht das Gute aus der Gegenposition auch zu übernehmen.

Das mag ich auch sehr an dir. Du bist ja jemand, der auch 'n bisschen polarisiert. Aber ich finde Marco Youngk ist 'n super Beispiel dafür, dass durch Reibung halt auch Wärme entsteht. Und das ist einfach so, ja? Wenn wenn alle so arg glatt durch die Welt glitchen und alle Kommentaren nur sagen, super, das war cool, dann mag ich das sehr, wenn 1 mal sagt, versteh ich jetzt nicht.

Also meine Welt ist anders, ja? Und son Typ bist Du ja. Ja, aber meistens versteh ich's ja wirklich nicht. Einfach, weil ich Realschüler bin. Ist klar.

Eine Sache hab ich noch, die ich noch gerne so thematisch abholen würde. Ich hab noch 'n, wir sind noch nicht mal bei der Hälfte der Fragen, aber es macht nichts. Ich würde trotzdem noch mal gerne eine Sache 'n bisschen vertiefen, ein Thema. Und zwar war das einmal der das Thema Schule, Gymnasium, Realschule. Das hast Du so als deinen ersten Konflikt son bisschen beschrieben, wo Du gesagt hast, nach dem halben Jahr bin ich dann gewechselt auf der Realschule.

Das klang jetzt alles relativ easy, aber ich stelle mir vor, dass das in dem Alter vielleicht auch gar nicht so einfach ist, wenn Du dann sozusagen eine Hierarchiestufe zurückgehst. Weiß nicht, ob's schwierig war. Es spielt auch keine Rolle, weil was mich eigentlich interessiert, ist, ich weiß ja, dass es dann zum Beispiel die Campics gab und ich war ja selbst live dabei, als dann Corona ausbrach während der Campics 2020. Wir standen abends am Tisch und Du hast gesagt, hier, Voila, was willst 'n Du jetzt machen, ja? Mittwochabend war das, brechen wir ab oder was machen wir und hin und her, ne?

Und ich war natürlich voll im Partymodus und hab gedacht, nee, jetzt würde ich durchziehen und so. Also was ich eigentlich sagen will und worauf ich hinauswill, ist, wie gehst Du, hast Du eine Schablone, wie Du mit Krisen und schweren Zeiten umgehst? Nee Du, wenn ich die hätte, dann wär's manchmal leichter gewesen und gerade in der Coronazeit war es schon schwer. Ich glaube, es gibt da auch nicht sone Also was ich gelernt habe unter den schweren Zeiten, ist, dass einfach so Grundsachen, die Du in dir trägst, eine unheimliche Macht haben und da kannst Du so viel Bücher lesen über Krisenmanagement, wie Du willst, sone Grundfesten wie zum Beispiel Verlustangst, die Du die ich vielleicht ausgeprägt habe, weil sich meine Eltern ziemlich früh getrennt haben und ich glaube dadurch schon so eine Grundverlustangst irgendwie ausgeprägt habe, das setzt sich fort auch im Unternehmertum. Also viele von den Leuten, die ich kannte unter Corona, die haben mir knallhart ihre Leute entlassen, haben gesagt, okay, wir müssen jetzt hier runtersetteln und es ich muss überleben irgendwie so und das war für mich keine Option.

Ich hab probiert, das so lange wie möglich zu halten, das vielleicht unternehmerisch die schlechteste Entscheidung ever gewesen, aber ich hab da gemerkt, ich kann mich unheimlich schwer lösen und trennen von so 'nem Sicherheitsbestand von Leuten mich rum. Also jetzt sind dann das nicht die Eltern, aber diese Form von Verlustangst, das zu verlieren, dass man sich erarbeitet hat, das war schon sehr prägend und da hält habe ich bestimmt sehr viel länger eigentlich an bestimmten Sachen festgehalten, obwohl viele Sachen mir auch hätten sagen müssen, nee nee, da musst Du jetzt mal irgendwie auch mal die Reißleine ziehen. Aber man wusste ja ehrlich gesagt auch gar nicht, wie lange geht das mit Corona? Ist das morgen vorbei und muss ich dann, was passiert denn danach, brauche ich dann die Sachen wieder? Viele Sachen reduzieren sich dann eigentlich auch, dass man dann sich bewusst wird auch, ist Agenturgeschäft irgendwie mit 14 Leuten, ist das überhaupt was für einen selbst und ist es nicht Ich hatte immer das Gefühl auch im Agenturgeschäft, dass ich mit jedem, den ich eingestellt habe, am Ende mehr Arbeit hatte, als ich vorher hatte.

Also ich hatte nie diesen diese Form von, ach, dann wird alles besser und ich kann mehr an der Firma arbeiten als in der Firma. Hab ich nie gehabt, den Punkt habe ich nie erreicht. Das liegt vielleicht daran, dass ich 'n schwacher Unternehmer bin, aber die Frage war ja Krisenmanagement. Ich ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl, das ist das, was ich gelernt habe. Das, was mir mein Bauch sagt, das muss die Wahrheit sein, weil mehr kriege ich auch gar nicht gebacken.

Für mich ist immer noch eine Entlassung das schlimmste Teufelszeug als Unternehmer. Das ist wirklich, das ist nie 'n Moment gekommen, wo ich mich dran gewöhnt habe, sondern das ist gerade, wenn Du noch 'n kleinen 'n kleines Konstrukt hast, wirklich die Hölle für mich. Und ich hab mir oft gedacht, ja, da musste aber härter werden als Unternehmer. Nee, muss ich gar nicht, das war die Erkenntnis, sondern ich bin ganz froh darüber, dass dass mir das weh tut, weil das ja 'n Charakterzug ist. Das ist ja 'n Teil von von dem, was Marco Young ist.

Und dem zu vertrauen, die richtige Entscheidung zu treffen mit immer 'n Blick auf die Zahlen und wirtschaftlicher und wirtschaftlichen Notwendigkeiten, klar, aber trotzdem die Entscheidung so zu treffen, wie man sie aus dem Bauch spielt. Also da gibt's, nee, eine Blaupause hab ich nicht, sondern ich hab einfach nur 'n gewisses Gespür, glaube ich, wann wirklich der Druck so stark ist, dass ich jetzt muss, wann es noch so geht, aber wann der Punkt ist, wo es richtig ist, keine Ahnung. Ich glaube, den gibt's auch gar nicht. So so ganz rationale Asperger Typen wie in Elon Musk, die würden dann sagen, okay, alle entlassen nur noch ich hier, jetzt richtig Cash Cow oder egal wie, bin ich aber nicht. Für mich soziale Sicherheit, auch eine Sicherheit für mich persönlich.

Einfach morgens in den Büro zu kommen, in Gesichter zu gucken, hat für mich einen sozialen Wert. Also jetzt auch mal bezugnehmend auf die Diskussion von Homeoffice oder noch ein haptisches Office. Ich muss die Tür aufschließen und das Gefühl haben, da sind Menschen, mit denen ich irgendwie eine geile Zeit verbringe. Und das ist jetzt in letzter Zeit schon ein bisschen schwieriger geworden, weil wir gerade hier im Umzug auch behaftet sind und meine Gesundheit jetzt hier seit August schon ziemlich angeschlagen ist und ich eine Menge zu Arzt renne und jetzt ein bisschen mehr Distanz habe, aber ich will da unbedingt wieder hin. Also lange Rede gar keinen Sinn, für mich gibt's keine Blaupause, sondern ich glaube, das Wichtigste ist auf sein Herz zu hören und vielleicht auch Leute zu befragen, was die einen raten würden, damit man nicht so Schrittfehler macht.

Und immer das Wichtigste ist, einen guten Steuerberater zu haben, ey, wirklich. Also Ja, meiner besten Freunde ist mein Steuerberater. Grüße an Berti, hier. Super, wenn Du sowas hast. Ja, okay.

Aber ey, was ich hier für Dramen mit Steuerberatern erlebt habe, ey, das glaubst Du gar nicht und wenn Du dann dann in soner Situation noch 'n scheiß Steuerberater hast, dann bist Du verloren. Und soll mir doch keiner erzählen, dass dass man jetzt außer der BWA jetzt irgendwie 'n riesen Überblick über die Zahlen hat ab 'ner bestimmten Größe. Nee, hast Du nicht, Du musst dich darauf verlassen, auch wenn Du nachher die Steuererklärung unterschreibst, aber bis im Detail, ob da jetzt 'n Konto angelegt ist, wo Häkchen Umsatzsteuer drin ist oder nicht, Sorry, ey, das dazu bezahle ich den doch, damit der das Häkchen richtig macht. Na ja, hier emotionaler Ausbruch. Sorry.

Ja, lass das ruhig mal raus. Ist schon okay. Ja, Du hast jetzt drüber gesprochen sozusagen, wie die Entscheidungen bei der Camping auch gefallen sind und so und dass Du umziehst mit der Agentur. Und deswegen noch mal son ganz kurz, vielleicht wirklich so mit der Bitte kurze Antwort, weil wir auch schon wieder zeitlich drüber sind. Allerdings press ich bei Behind the Story 'n Gespräch nie zwanghaft in eine Stunde, weil wenn's länger dauert, dauert's länger.

Und das ist eigentlich auch immer ganz schön. Und ich bekomme im Übrigen Feedback und ich greif schon mal 'n bisschen vor auf unsere Jahresrückblicksendung, die wir heute auch noch aufnehmen. Für mich steht dieses Jahr auch im Zeichen des Feedbacks. Also ich hab sehr viel verhältnismäßig sehr viel Feedback bekommen zum Podcast oder auch zu anderen Sachen, Vorträgen und so weiter und das genieße ich sehr. Ja, und was ich noch sagen wollte, also was mit der Bitte Antwort relativ kurz, wo geht's hin mit Marco Jank und der Agentur?

Man hört so Fragmente, ihr zieht die Campics wird bestehen bleiben, hoffe ich auf jeden Fall, ist ja auch schon für 25 angekündigt und bin ja auch wieder am Start und so weiter. Also aber wo geht's so perspektivisch mit Marco Jank hin? Also in jedem Fall werden wir son kleinen Agenturansatz immer noch fahren. Ich nenn's eher so Boutiquagentur. Unser Hauptschwerpunkt wird, werden Events sein und vielleicht noch ein paar andere Sachen, die ja das Thema Onlinemarketing betreffen.

Also ich hab immer noch Bock darauf, irgendwie so so Businessgruppen zu machen. Den Ansatz haben wir ja schon mal gefahren, haben's aber jetzt durch meine Krankheit nicht nachverfolgt. Ich will mich halt unheimlich mehr mit Menschen austauschen und mit Freelancern austauschen, die halt ganz am Anfang stehen und wo ich mit meiner Expertise einfach helfen kann. Da habe ich unglaublichen Spaß dran, einfach son bisschen Mentorship zu machen und in die Richtung wird's in jedem Fall gehen und was immer mich auch ausgezeichnet hat, ist, dass ich nie nur ein Bein in der in der Suchmaschinenoptimierung hatte. Also 1, mir was vorweg zu sagen, die reduzierte Form von Agentur kommt mir sehr entgegen und ich will soweit es geht, dieses Modell, dieses Geschäftsmodell Zeit gegen Geld zu verkaufen verlassen.

Ich find's einfach nicht rentabel genug und ich find's auch, befriedigt mich nicht genug, weil wie gesagt, ich hab einfach immer mehr Arbeit gehabt mit 'ner Agentur, mit Personal und Personal ist da, Personal ist nicht da, Ressourcenplanung, Zeitmanagement, jeden Scheiß, der eigentlich nichts mehr mit dem zu tun hatte, was mir eigentlich Spaß macht, nämlich Suchmaschinenoptimierung oder Onlinemarketing und das will ich auf jeden Fall eindampfen. Ob wir denn in anderen Bereichen irgendwann noch mal wachsen, weil irgendwelche anderen Geschäftsideen irgendwie da sind, Das mag schon durchaus sein. Dann werde ich mir aber aus der Erfahrung gesprochen, hundertmal überlegen, wen ich einstelle und ob ich ihn einstelle. Weil es einfach, also rückblickend auf meine Payroll, die ich mal so in Agenturen hatte, es ist ja die Hölle. Du musstest mal also Gehälter einfach mal hochrechnen und gucken, was da für Summen stehen.

Das ist ja unglaublich. Also wenn man sich das nur beim Runterschmelzen so bewusst macht, dann wär das schon cool, wenn viel von dem Geld eben auch bei mir hängen bleiben würde, damit ich nämlich irgendwie nicht so neidisch da rumsitzen muss, wenn ich mit meinen Ex Kollegen da sitze, weil die die fette Pension einstreichen und ich hier eine Restrente bekomme für meine 27 Jahre und den Rest irgendwie mir frei ansparen muss oder als Überschüsse irgendwann mit 67 in meiner Firma haben muss, damit ich mir das als Rente auszahlen lassen kann. Also ich muss ja strampeln und gerade ich bin jetzt 55. Ich hab vielleicht jetzt hier bis zum normalen Rentenhalter nach 12 Jahre und da muss nach Corona jetzt was passieren. Und da muss auch 'n bisschen Egoismus bei sein, dass eine Menge zu mir zurückfließt.

Also eine hohe Marge zu haben, geringe Kosten, da wird's hingehen und für mich ist unglaublich faszinierend. Ich meine wir erzählen ja immer Suchmaschinenoptimierung Onlinemarketing ist jetzt irgendwie sitzt auf dem faulen Ast vielleicht oder SEO sogar tot. Ich hoffe, ja. Wir haben das dieses Jahr schon wieder gehört. Ich würd mal sagen, es gibt auf jeden Fall sehr viel rentabler Geschäftsmodelle und Geschäftsbereiche, auch Gesellschaftsbereiche, wo viel mehr die Musik steppt.

Also wenn ich mir alleine, ich würde das jetzt nicht machen, obwohl ich mal, da sind wir wieder bei der Höhle der Löwen irgendwie schon mal 'n Geschäftsmodell hatte, wo es schon Bestattung gegangen wäre, ist also das Thema Bestattung oder alles, was so mit Alter zu tun hat und mit Boomer, mit der Kohorte der Boomer, die ja jetzt ins Thema Alter kommen. Das finde ich faszinierend oder auch Klimawandel, irgendwie Energiewende, da sind so viele Sachen, wo ich einfach das Gefühl habe, nee, da muss ich doch irgendwie das schaffen noch 'n Fuß reinzukriegen mit irgend 'nem Medium und da wird meine Ralf, warte mal kurz, sorry, klingelt 1 Sturm bei mir. Ah, war war bei dir. Okay, ich bitte das mal hier. Hallo.

Hallo. Hallo. Hallo. Hallo. Dein Zelt würde nicht gehen.

Wir Scheiße, aber da hatte ja jetzt wirklich auch Dauer geklingelt, der Typ, ne. Ja, vielen Dank. Das war, ja, das war cool und ich da ist ziemlich viel Marco rausgekommen, was ich eigentlich gar nicht so hinterfragt hatte, aber man merkt auch, was dir auf der Seele brennt, finde ich total schön. Wenn wir uns privat austauschen, bist Du nicht so offen. Also ich glaube, wir werden jetzt mehr Podcasts gemeinsam machen, indem ich dich interviewe.

So. Hast Du fragst falsch. Ah okay. Außerdem ehrlicherweise Wolfgang, wenn wir uns treffen, sind wir oftmals mit anderen Menschen umgeben, wenn man mal Ja, ja. Und dann sind die Themen sowieso immer deutlich kürzer und taugen einfach gar nicht für die Tiefe.

Und ja, manchen Leuten gegenüber will ich auch nicht alles erzählen, da hast Du auch schon recht. Also wir haben wenig Momente, wo wir uns einfach mal so zu zweit treffen, deswegen Das stimmt. Glaube ich, war da auch wenig Gelegenheit. Deswegen hab ich dich am SEO Day auch so gerne am Hotel abgeholt. Ja, genau.

Ja, auch wieder eine Geschichte. Marco, wir sind durch, vielen Dank. Ich will noch mal 1 ganz klar loswerden, wenn es Mentoren im Leben geht, dann sehe ich dich und obwohl ich ja der Ältere bin, ja, definitiv als einen an, der sowohl die Branche als auch mich sehr weit nach vorne bringt, immer sehr viel inspiriert. Deswegen war das eine große Ehre für mich und das mein ich genauso, wie's ist und ich weiß genau, was er jetzt gleich wieder sagt, Schleimspur, Wattebällchen, all die Dinge, ja. Aber es war eine große Ehre, dass Du die Jubiläumsausgabe von Behind the Story, dieses kleine Jubiläum, mit mir gemacht hast.

Ich weiß, das war jetzt eine, musst Du 'n bisschen überreden, aber ich fand's total inspirierend. Und es ist tatsächlich auch das passiert, was ich mir gewünscht hatte, nämlich dass son bisschen mal der Schluss der Blick hinter das Schlüsselloch von Youngs gemacht wurde und vielleicht auch son bisschen vom vom Makos Herzen sozusagen. Meine Abschlussfragen an dich, mein Lieber. Ja. Gibt's irgend eine Frage, die ich noch hätte stellen müssen, damit wir Marco Jank besser verstehen oder kennenlernen, die ich noch nicht gestellt habe?

Na, Du hast ja das Thema Höhle der Löwen umschrift. Das hab ich umschifft, genau. Magst Du da noch mal ganz kurz was zu sagen? Na ja, also vielleicht die Quintessenz war, also Höhle der Löwen habe ich einfach gemacht. Wir sind damals haben son son Business gehabt, wo wir mit Werbemitteln in die Stratosphäre geflogen sind und da Aufnahmen gemacht haben.

Da das habe ich gepitcht in der Höhle der Löwen, war in der ersten Staffel, die waren auch ziemlich radikal. Ich wollte immer mal ins Fernsehen, das ist eigentlich so vielleicht die Quintessenz und ich war im Fernsehen und hab mir da meine Hörner abgestoßen. Fernsehen ist scheiße. Das kann man glaube ich zu Fug und zu Recht sagen. Erst mal nicht nur, weil ich da auseinandergenommen worden bin, sondern weil einfach dieses ganze Format darauf ausgelegt ist, dass Du auseinandergenommen wirst und das hinterher das auch ausgeschlachtet wird.

Und ich habe gelernt, dass ich unter 13 Kameras in so 'nem Raum, wo alles auf mich fokussiert ist, nicht standhalten kann und ich in 'nem Tunnelblick ende und nicht mehr richtig höre, nicht mehr richtig sehe und das war eine Lebenserkenntnis zu wissen, wie ich unter bestimmten Drucksituationen funktioniere. Und da war anscheinend meine Grenze. Und dafür hat's super getaugt. Ich würd's trotzdem gerne sehen, okay. Lieber nicht.

Gut. 2. Abschlussfrage oder beziehungsweise zweiter zweites Abschlussthema, wenn Du heute Abend die Augen schließen kannst und dir irgendwas wünschen darfst, egal was, persönlicher Reichtum, ewige Gesundheit für deine Familie, whatever oder keine Ahnung, nie wieder Krieg. Was auch immer Du dir wünschst, morgen früh passiert das auf der Erde. Was was wär anders morgen früh?

Also die klassische Antwort ist ja immer, dass ich unbegrenzt, dass ich mir wünsche, unbegrenzt Wünsche zu haben. Das ist ja eigentlich die klassische Antwort. Hat noch nie 1 gesagt, ihr liebstsein. Ist aber 'n bisschen tricky. Ja, ich weiß immer nicht, in welche, gibt natürlich unglaublich viele Perspektiven.

Wenn ich jetzt so an die Menschheit denke und das jetzt immer so das 1., was mir einfällt, liege ich oftmals wirklich zu Hause und ich zähl keine Schäfchen, einzuschlafen, aber ich denk manchmal so über philosophische Welt, so das ganz große Spiel nach. Und da denke ich mir schon, ja, wie kann man es einfach schaffen, dass wir weniger Menschen auf der Erde sind? Ich glaube, wir reden über sehr viele Probleme, die sind aber alle hängen an diesem Thema Anzahl der Menschen. Und wenn Du einfach mal in son Ameisenhaufen guckst und das habe ich im Sommer eine ganze Menge gemacht, auch als wir wieder in Bayern und Österreich waren. In den Wäldern gibt's leider zum Glück nur eine ganze Menge Ameisen, dann denke ich mir, guckt man an hier.

Wir sind nicht anders. Wir sind so wie Ameisen oder Heuschrecken und machen alles kaputt. Das heißt, für mich ist die Lösung, dass wir am Ende vielleicht 'n Drittel von den Menschen nur noch haben auf der Erde. Die Frage ist nur, welche verschwinden. Das ist natürlich die Schwierigkeit.

Und ja, ich könnte jetzt morgen aufwachen und es sind einfach 2 Drittel weg, das würde aber auch bedeuten, Also wenn sie einfach weg wären schmerzfrei irgendwie und es wäre nichts passiert und keiner hätte jetzt 'n Leid, dann wäre das cool. Und sonst würde ich mir einfach wünschen, dass wir vielleicht das schaffen, 'n Mittelchen zu erfinden, dass wir ein paar Generationen überspringen können, ja vielleicht wieder auf 2 3000000000 runterzukommen und dann werden wir eine Menge Probleme los, ohne dass 1 'n Schicksalsschlag davon hat, sondern ich meine, wenn irgendwie keine Kinder mehr geboren werden, dann ist der Schicksalsschlag, dass Du keine Kinder mehr kriegen kannst. Ist aber besser, als wenn irgendwelche Leute jetzt anfangen zu erzählen, dass irgendwie Weil wir hatten das ja im Dritten Reich hier alles irgendwie so in 'ner bestimmten Form. Aber Du weißt, in welche Richtung das geht und das würde ich mir irgendwie wünschen, weil so wie wir es jetzt machen, funktioniert das irgendwie nicht mehr. Okay.

Und das Thema Frieden ist damit verbunden, also in 1 Welt. Weniger Menschen, weniger Territorialprobleme, vielleicht. Weiß man auch nicht, weiß man nicht. Vielleicht weniger Kampf Ressourcen, aber ist auch Theorie, ne. Und aller allerletzte Frage für diesen Podcast und ich sag schon mal Danke an dich.

Letzte Frage, gibt's 'n Mensch oder eine Marke, von dem Du sagst, interessant, interessant müsstest Du hier mal interviewen? Mach doch nichts, dann dann wenn dir noch was einfällt, sagst Du es mir einfach später noch. Ansonsten ist die Liste, die ich habe, schier endlos. Und an der Stelle kann ich auch mal sagen, ich hatte ja vorhin gesagt, das Jahr des Feedbacks. Ich freu mich auch total.

Wir hatten ja ich hatte ja vor 2 Wochen die Nadja Järtenbeck hier in der Sendung oder vor 4, weiß ich gar nicht genau jetzt. Und das war zum Beispiel die 1., die sich sozusagen proaktiv angeboten hatte. Auf dem OMT hat sie mich angesprochen und das passiert in der letzten Zeit häufig. Also ich hab tatsächlich Ich glaube, ich könnte 4, 5, 6 Sendungen jetzt machen mit Menschen, die sagen, ich hätt mal Bock, bei dir in die Sendung zu kommen. Und das fand ich vorhin auch wollte ich vorhin auch noch erwähnen, als ich gesagt hab, ich presse die Sendung nicht zwanghaft in 'ner Stunde, wenn sie spannend und interessant ist.

Menschen sagen mir, gehäuft, also jetzt, ich sag mal, keine Ahnung, 5 oder sechsmal ist mir das jetzt begegnet. Man muss ich Namen sagen? Warte mal, muss ich Namen sagen? Nee. Kann ich auch eine Firma sagen?

Du kannst auch eine Firma sagen. Jetzt hat er überlegt, so lange. Nee, nee, aber jetzt wirklich. Also mein Problem ist ja bei so 'ner Empfehlungen, dass ich so wie ich das mit der Polizeizugehörigkeit auch geschildert habe, mich reizt überhaupt nicht irgendwie Leute, die Du interviewen würdest, die ich schon aus der Community kenne. Das ist für mich wirklich langweilig, aber das ist sehr auf mich jetzt bezogen.

Was ich sehr cool finden würde, ist, wenn Du die CEOs oder einen von den CEOs von Dojo mal bekommen könntest und die interviewsst. Dann fällt es ein bisschen abseits von unserer Bubble und ist eben auch Werbeagentur, aber ich glaube, das Rad, was die da drehen, das finde ich schon sehr sehr cool und die gibt's auch. Komischerweise geben die wenig Interviews, die waren einmal auf der Camping in 'ner sehr sehr besonderen Form, eine eigene Geschichte, Aber sone Leute zu interviewen würde ich cool finden. Aber ich weiß jetzt nicht genau, wie die heißen, wenn ich ehrlich bin. Da habe ich wieder vergessen.

Das kriege ich raus. Alles cool. Ja, ich glaube, wir werden jetzt durch soweit. Dann bedanke ich mich bei dir herzlich und Danke, lieber Herr Brusann. Es dauert ja nicht so lange bis wir bis wir uns wiedersehen.

Meinst Du? Ja, genau. Ja, dann vielen Dank für euch da draußen, dass ihr so lange durchgehalten habt. Ich ach so, genau, ich wollte gerade noch erwähnen, dass die Menschen mir zurück spielen, dass sie sagen, ich find es total cool, dass das so lang dauert, ja? Die meisten sagen dann, ich hör das auf zweimal, aber es ist total spannend und das finde ich schön.

Also ich sammle Menschen ein, ihr in diesem Podcast, die auch bereit sind, mal 60, 70 Minuten Podcast zu hören oder Ja, wir neigen doch sowieso dazu. Also wenn man unseren unsere unsere Anzahl von Podcasts hört, da muss man schon bereit sein zu leiden. So vieles geht's nicht. Genau, aber das ist da gibt's scheinbar eine valide Bubble. Ja, okay.

Danke an euch da draußen. Marco und euch, wir hören uns ja sozusagen, ich muss mal kurz überlegen, genau, wir hören uns erst wieder, wenn Weihnachten vorbei ist. Deswegen an der Stelle euch allen schöne, besinnliche Feiertage. Zwischen den Jahren gibt's noch eine Behind the Story Folge mit Beatrice Köhler, also könnt ihr gerne noch mal reinhören. Die, die's nicht mehr schaffen, dann gerne auch wieder im neuen Jahr und dann wünsch ich euch allen schon mal 'n guten Rutsch.

Mach's gut, Marco.

Mehr von BTS - Behind the Story Alle Folgen als zitierfähige Episodenseiten

Veröffentlicht mit CiteCast