Zwischen Freiwurf und Lead-Marketing | Alex P. Wick | BTS #38
Worum es geht
In Folge #38 von „Behind the Story“ spricht Wolfgang mit Alex P. Wick, in der Branche als „Mr. Lead“ bekannt, über eine ungewöhnliche Lebensreise – vom bayerischen Oettingen bis nach Kansas. Alex erzählt, wie ihn seine Karriere als Profi-Basketballer mit US-Stipendium und nationaler Meisterschaft prägte und wie dieser Weg schließlich ins Online-Marketing mündete. Dazu gibt er persönliche Einblicke in seinen Glauben, seine Rolle als Vater und seine Lebensphilosophie, in der die Vergänglichkeit zum Kompass für echte menschliche Verbindungen wird.
Autor: BTS - Behind the Story
Zu Gast
Alex P. Wick ist in der Branche als „Mr. Lead“ bekannt und im Online-Marketing tätig. Sein Weg führte ihn vom bayerischen Oettingen über eine Profi-Basketballkarriere in Kansas bis hin zu einer Station bei SAP.
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Transkript
Hey, halli, hallo und Hallöchen da draußen an den Empfängern weltweit. Herzlich willkommen zur Episode Nummer 38 von behind the story. Ich freu mich, dass Du wieder dabei bist und dich ganz herzlich heute hier bei diesem Talk. Wenn Du den Podcast hörst und er dir gefällt, dann kannst Du mir ja vielleicht 'n Like da geben oder 'n Abo dalassen oder 'n Kommentar schreiben. Ich freu mich auf jeden Fall, dass Du dabei bist, auch wenn Du einfach nur zu.
Hörst. Für die Neuen unter euch bei behind the Story schau ich mir mit meinen Gästen Heldenreisen an, ganz persönliche Lebensgeschichten mit Ups und Downs, mit Erfolgen, mit Misserfolgen und mit dem, was unser Leben so ausmacht. Heute hab ich mir dazu einen Gast eingeladen, den ich nicht nur aus meinem Business kenne, sondern auch schon von gemeinsamen Bühnen, von sehr, sehr intensiven Gesprächen und und ich glaube, das darf ich sagen, von echter Verbindung. Alex Wick und ich standen schon zusammen auf der Bühne. Wir teilen die gleiche Leidenschaft für Marketing, für gute Inhalte und vor allen Dingen für ehrliche Kommunikation auf Augenhöhe.
Alex ist 1 der bekanntesten Liederexperten im deutschsprachigen Raum. Er ist seit vielen Jahren im Onlinemarketing unterwegs, hat unzählige Projekte begleitet und versteht es, Strategie und Praxis zusammenzubringen. Was ich persönlich an Alex schätze, ist seine Klarheit, seine Haltung und die Fähigkeit, Dinge auf den Punkt zu bringen, ohne sich hinter Buzzwords zu verstecken. Außerdem mag ich seinen leichten Akzent und seine, wie wir heute hoffentlich erfahren, bewegte Vita. Wir werden also heute gemeinsam hinter die Geschichte von Alex Péric schauen und ich freu mich wahnsinnig und hol ihn jetzt sehr, sehr gerne rein und sage herzlich willkommen beim digitalen Lagerfeuer.
Herzlich willkommen bei behind the Story. Herzlich willkommen, lieber Alex. Herzlichen Dank, Wolfgang. Wenn mich deine Zuhörer jetzt sehen würden, ich hab leicht rote Wangen bekommen, weil sone Vorstellung geht natürlich runter wie wie griechisches Olivenöl sozusagen. Dementsprechend, ich bedank mich ganz, ganz herzlich Wolfgang, dass ich Gast sein darf, ist meine 2.
Podcast, mein zweiter Podcastauftritt. Dementsprechend bin ich noch leicht nervös und aufgeregt, aber Du hast mich vorhin schon abgeholt. Ich bin bei dir in besten Händen wie auf den Bühnen bisher. Vielen herzlichen Dank, dass ich Gast sein darf bei dir. Sehr, sehr gerne, Alex.
Dann lass uns doch direkt mal reinstarten. Und ich bin bekannt dafür, dass ich immer mehrfachfragen stelle, deswegen frag ich dich direkt mal 3 Dinge. Erstens, wo bist Du jetzt? Zweitens, wie geht's dir? Wo erreich ich dich?
Wie geht's dir? Und drittens, was steckt eigentlich, und das wollt ich dich schon lange freuen, mein Lieber, hinter Alex p Punkt wig. Paul, Peter, lass uns mal bitte teilhaben. Dann werd ich heute die Hosen runterlassen und und dir wahrscheinlich eine Antwort geben, die Du so nicht nicht erwartet hast, Wolfgang. Also mir geht's hervorragend, mir geht's blendend.
Wir stehen in in 1 besonderen Woche vor Ostern. Ich glaube, viele haben frei momentan. Das gibt Zeit und Raum, diesen Podcast zu hören. Ja, mir geht es sehr, sehr gut. Die Familie hab ich weggeschickt, dass von, dass der der Ton passt, dass die nicht im Hintergrund krähen.
Genau, aber nee, Spaß beiseite. Ich sitze in Stuttgart, genau, sitze hier seit 99. Ich bin hierhergekommen aus den USA damals. Ich bin in Deutschland und in den USA aufgewachsen, genau. Das vielleicht son bisschen als Vorgeschichte.
Sitzt in Stuttgart. Und was steckt hinter Alex p Whig? Ich hab also weder Verwandtschaft zu den WIG Bonbons, obwohl mir hier in Deutschland immer die Leute sagen, ja, das WIG Bonbons, das war so der Running Gag. Da hab ich keine keine Aktien drin leider. Und ich hab auch keine keine Verbindung zu John Wick.
Auch da keine Aktien drin leider. Aber was hinter Alex p wig steckt, ich bin ja Head Head of Sales und Marketing für Lead Experience. Und Lead Experience abgekürzt ist LX p. Und ich heiße mitm zweiten Namen nicht Paul oder Peter oder sonst irgendwas mit p, sondern wir haben quasi gesagt, wir machen so eine Art Personal Brand Ansatz und sagen, ich bin am Anfang war ich Mister LX LX P und jetzt bin ich mittlerweile Mister Lead geworden. Und warum Alex Alex p?
Weil Alex p dann Pi in der Mitte dann und dann haben haben wir einfach gesagt, okay, wir machen die Mittelinitiale, sodass es sich son bisschen mit mit einem anhört, machen wir Pi dann dementsprechend. Das bedeutet, ganz ehrlich gesprochen und auf die Gefahr hin, dass uns hier ein paar Leute hören, Pi hat überhaupt gar keine Bedeutung. Pi war einfach nur der der das das Beigeschmack. Mein zweiter Name ist eigentlich Jerome. Das ist mein zweiter Name.
Deswegen Also Du willst so Alex D heißen eigentlich? Alex Jenny bin ich normalerweise, ja, aber ja, aber das hat in dem in dem Zusammenhang eigentlich jetzt kann. Es war einfach nur eine Wortspielerei und hat sich so etabliert. Mittlerweile ist ihm aber weggegangen. Ich bin jetzt einfach nur Mister Lied, so.
So kennen mich die Leute so, werd ich angekündigt beziehungsweise auf der auf der Bühne tret ich als Mister Lied auf. Und die Leute wissen dann schon, ah, das ist der 2 Meter Größe mit dem noch längeren Bart, roten Bart. Und dann erkennen sie mich praktisch unter Mister Lied dann dementsprechend. Okay, dann wär das Geheimnis mal gelüftet. Ich hab schon die ganze Zeit immer gedacht, ich muss dich mal fragen.
Und da war das Hast Du mich nicht getraut, Wolfgang oder was? Was Du vergessen? War zu vergessen. Wenn wir uns sehen, dann sag ich ehrlich, so Wolfgang sagst, ne. Und dann hab ich's immer vergessen.
Und in der Vorbereitung auf die Sendung dacht ich, okay, das ist mal eine gute Einstiegsfrage, dass dieses Mysterium mal zu klären. Da war das einfach nur 'n genialer Guerilla Marketing Hack sozusagen. Genau, genau. Genial oder nicht? Also es war so am Anfang so und dann haben wir aber schnell festgestellt, dass das doch 'n bisschen leichter Zungenbrecher ist, und so weiter.
Und dann haben wir uns auf Mister Lead dann konzentriert, genau genau das auszusagen, so für was ich stehe an dem Gespräch. Cool. Mein lieber Alex, wir starten übrigens für euch da draußen, falls ihr merkt, dass ich zwischen Alex und Alex immer wieder mal hin- und her struggle sozusagen. Ja, ich hab das mit Alex schon besprochen vorhin. Ich ich, ja, es ist einfach so.
Ich weiß immer nie genau, was ich sagen soll, sondern das rutscht dann so raus, mal Alex, mal Alex. In jedem Fall ist hier dieser toughe, nette Guy gemeint, der hier in meinem Studio sitzt. So, mein Lieber, ich mach ja mit den Leuten sozusagen die die Person, weil ich muss aufpassen, dass ich jetzt nicht zu denkisch werde, den Podcast, die die persönliche Heldenreise beleuchtet ja, ne. Und das werd ich möcht ich auch heute mit dir tun, werd ich auch mit dir tun. Und wir beginnen immer so am Ausgangspunkt.
Das ist so, Frau Boeutlin ist im Auenland oder keine Ahnung, ne. Also Luke Skywalker ist da auf Tatooine und alles ist super und dann plötzlich geht die ganze Geschichte los, ja. Und so die Frage ist, wo bist Du aufgewachsen? Wie war so deine Sozialisierung? Wie hast Du Geschwister et cetera?
Erzähl doch mal son bisschen, wo der kleine Alex g aufgewachsen ist. Ja, der da müssen wir relativ weit zurückgehen. Ich bin jetzt mittlerweile auch schon fast an den 50 angelangt. 77 bin ich geboren. Und zwar bin ich geboren in einem relativ kleinen Örtchen beziehungsweise in ich in in Deutschland geboren, in Oettingen in Bayern.
Das ist da, wo dies ist. Viele kennen, dass wahrscheinlich dieses Studentenbier herkommt, genau. Ich hab das in der Tat nicht nicht so häufig getrunken beziehungsweise hab damit nicht so viel zum Tun. Aber die Leute wissen immer, dass wenn's billiges Bier geht, das ist da, wo ich geboren bin. Relativ kleine verschlafene Gemeinde, 1000 Zehlendorf, dort hat meine Großmutter väterlicherseits gewohnt.
Ich bin schon relativ früh von meinen Eltern im Prinzip abgenabelt geworden, bisschen eine 1 sozusagen, aber nicht schlimm. Da sind viele, viele Jahre vorbeigegangen, viel Wasser, den Neckar runter geflossen, wie mir hier in Stuttgart sagt. Hab dann die ersten Jahre so bei meiner Großmutter verbracht. Genau. Und bin dann aber relativ früh nach USA gegangen, weil dort ein Onkel mütterlicherseits gewohnt hat in der Nähe von den Niagara Fan in Buffalo, New York.
Und habe dort Zeit verbracht, bin dann immer hin und her getingelt. Meine Großmutter hat über Jahre sehr großen Wert draufgelegt, dass ich auch in Deutschland die Schulen besuche oder zumindest die Abschlüsse mache. Hab dann in Deutschland zum Beispiel den Realschulabschluss gemacht. Auch ganz, ich sag mal, bayerisch beziehungsweise sehr konservativ auf 1 Klosterrealschule so mit aufstehen, morgens neben den Tisch hinstehen und guten Morgen, Schwester Uta sagen so. Da waren auch Schwestern, die die das geleitet haben.
Ich glaub, Franziskaner Ordnen war das. Es war so so richtig tiefstes Bayern. Richtig, ich glaube, hört man heute überhaupt gar nix mehr. Also da sind viele Sachen reingemixt, aber so dieses bayerisch ist nicht vorhanden. Ja, obwohl ich das eigentlich auch immer ganz trollig finde so, wenn man wenn man einen einen Einschlag hat, ob das jetzt hier 'n Schwaben ein Einschlag ist oder solang man's versteht noch, das noch zu Vor allen Dingen eine lustige Geschichte zu erzählen, mein Lieber, für so als kleiner.
Ich war ja letzte Woche in Mallorca, viele, die mir Folgen haben, das mitbekommen, war ich Speaker auf 'nem internationalen Kongress. Und ich hab dann am ersten Tag, ich war am zweiten Tag vorne. Am ersten Tag hab ich gesehen, dass die da 3, ich glaube, 3 simultane Übersetzungen hatten. Also Frauen, die da saßen und übersetzt haben. Und ich dachte schon so, also ich war schon öfter zum Beispiel auf der Köln Messe, da wurde mein Speaking auch übersetzt.
Aber ich dachte dann so, das macht schon noch mal 'n bisschen mehr Druck, wenn Du denkst, Du musst klar formulieren. Also ich möchte einfach deutlich sprechen, damit's die Frauen nicht so schwer haben. So. Und dann war aber am ersten Tag der liebe Markus Hörmann da. Grüße geh nur raus an ihn.
Der ist so Stoffwechselcoach, kommt aber aus dem Triathlon. Der war Weltklasse Triathlet, der war in den Top 5. Dann hatte er 'n Leistenbruch, eine tolle Story, auch der kommt auch zu mir, 'n Podcast hat er mir versprochen, ja. Also 'n toller Typ, aber der hat gesagt, mich gibt's in bayerisch oder in Englisch, sonst nicht, ja. Und der war vor mir gefahren und der hat dann so Sachen gesagt wie, ja, sauber, da legst die nieder.
Und ich hab dann gesehen, die Übersetzerinnen haben nicht mal gezuckt, ja. Die haben nicht mal geschwitzt und da hab ich gedacht, okay, ich kann auch ganz normal sprechen, ja. Also ich kann das aber bestätigen bei dir. Also größer an Markus und für dich hört man überhaupt nicht. Also eher sonen leichten schwäbischen Touch vielleicht, aber Ja, das das liegt daran, dass ich jetzt auch schon mittlerweile, 99 bin ich hier nach Stuttgart gekommen.
Aber den Bogen noch weiterzuspannen, also damals bin ich dann immer hin- und hergetinkelt, Realschule dann auf dieser ominösen Kloster Realschule, wo ich so meine Lektionen in in Heilegshain gelernt habe beziehungsweise in religiösem Touch und das ist dann wahrscheinlich eher in die in dieses andere umgeschlagen, so als als Junge. Genau, hab dann auch das Gymnasium beziehungsweise in das Abitur hier gemacht, Zwischenzeitlich bei mir ganz, ganz groß und das weiß weißt Du Wolfgang beziehungsweise auch zum Beispiel Sandra Bretzlich. Basketball hat eine große Rolle in meinem Leben gespielt. Das hat sehr viel Einfluss genommen in mein Abbringing. Ich hab sowohl in Deutschland in der Bundesliga gespielt als auch in Amerika meine Stationen abgeklappert in der Highschool und ein Basketballstipendium gehabt bis hin zum Gewinn der nationalen Meisterschaft damals.
Das ist immer so meine Bühnenstory, die ich die ich verwende. Hab das damals so als mein Lebensinhalt beziehungsweise wo die Reise hingeht gesehen. Und jeder, der irgendwie sportlich tätig ist, der weiß, dass man dann natürlich mit jeder Phase seines Körpers, lech's danach, das dann auch umzusetzen ins Berufliche. Das hat nicht so geklappt, sonst hätten wir bei uns wahrscheinlich nicht kennengelernt oder auf einem anderen Weg zumindest. Glück.
Genau, zum Glück. Und ich sag auch jetzt, das ist alles fein, so wie das ist, hat mir aber unglaublich viel mitgegeben. Ich bin dann, das dann auch ganz oder den Werdegang ganz abzuschließen, bin dann letztendlich 99 nach Deutschland zurückgekommen oder dann nach Deutschland, hab dort mein Studium beendet. Druck- und Medientechnologie, also so was gar nicht in Richtung Onlinemarketing oder SEO Bereich oder Ähnliches geht. Und ja, und bin dann hier in Stuttgart hängen geblieben, sozusagen ganz klassisch verliebt, verlobt und noch immer nicht verheiratet nach der ganzen nach der ganzen Zeit.
Ich lebe in 1 wilden Ehe, wenn ich das so so darlegen darf, aber in 1 guten, wilden Ehe, weil wir sind, ne. Lass uns da noch mal kurz reingehen, damit wir nicht zu stark hartemäßig durch dein Leben gehen. A, erstens, ich hatte noch nie einen Live Hochzeitsantrag im Podcast. Das würd ich, da würd ich für dich eine Extrasendung organisieren, wenn's mal so werden gibt gib mir es sein, ja. Zum Zweiten würd ich noch mal gerne diese Schulphase von dir son bisschen 'n bisschen sortieren.
Also Du warst in Deutschland bei deiner Großmutter und bist dann dann hier in die Grundschule gegangen. Unter anderem, ja. Grundschule. Realschule hast Du gesagt, ne. Realschule und auch Gymnasium, aber das waren immer nur so Stationen oder oder oder kurze kurze Momentaufnahmen, weil meiner Großmutter sehr viel Wert gelegt hat, dass ich eben hier in Deutschland auch Fuß fasse oder dass ich die Bildung hier mitbekomme, was ich heute als sehr positiv darstellt, weil das ist mein USP so.
Wenn Du mich morgen nach Tokio schickst oder nach Orlando, kann ich genauso Alex sein wie hier in Deutschland. Da bin ich halt dann Alex dann dementsprechend. Bist Du dann bist Du dann sozusagen auch in den Schuljahren hin- und hergeswitcht? Oder wie muss man sagen Nein, das das war schon immer das war immer ein, also ein Abschluss hier, ein Abschluss da, Highschoolabschluss in Amerika, Realschulabschluss hier in Deutschland, Ja. Collegeabschluss in Amerika, Collegeabschluss hier in Deutschland.
Also es waren schon immer Blöckeweisees, sag ich mal, wo ich wo ich die Sachen, sag mal, zu Ende gebracht habe. Es gab da nichts irgendwie, dass ich irgendwas nur halblebig gemacht habe, sondern immer konstant durch. Aber mit dem Druck der bayerischen Großmutter, die wollte, dass ich alles, dass ich überall Häkchen hinmache. Wenn Du dann also quasi schon son, so früh son Handlungsreisende in Sachen eigener Ausbildung warst zwischen USA und Deutschland, dann hattest Du ja auch den direkten Vergleich. Ja.
Ist ja irgendwas, wo Du sagst, damals hab ich oder oder auch aus heutiger Perspektive, ist egal, hab ich immer bevorzugt im System Nummer 1, so nenn ich's jetzt mal, also in Deutschland oder USA, war das toll, im anderen Land war das toll. Gibt's da irgendwas oder sagst Du, es war am am Ende doch ziemlich gleich auch? Nein, gleich war's definitiv nicht. Da muss ich vielleicht dazu sagen, also ich bin im mittleren Westen aufgewachsen, in Witchtag, Kansas. Für alle die, die das nicht einordnen können, vielleicht jeder hat mal gesehen zum Beispiel.
Das Dorothy geht da über einen. Das ist, wo wo ich aufgewachsen bin. Das bedeutet Kornfelder beziehungsweise Felder, Felder, Felder. Die Mähdrescher gehen einen Tag lang in eine Richtung, übernachten am am Ende des Tages und fahren dann in die andere Richtung zurück. Das ist, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Das ist so weit entfernt von nicht nur Deutschland, sondern vom nächsten Ort in Amerika, dass dass das also wirklich eine eigene Welt ist, ja. Du, wenn ich zum Beispiel damals nach New York gegangen bin, dann haben die gesagt, ja, das ist so ein so ein Landei, so ein, sag mal, ein Eigenbrütloader. Ich weiß nicht, wie da die richtige Pizza, aber das das ist ganz, ganz weit entfernt, sowohl sprachlich als auch von von das von von der Lebensart und Weise, die man die man da lebt, ja. Da zählt ein Radius von 10, 20 Kilometer und alles andere ist uninteressant. Deswegen war ich da auf 1 sehr, sehr eigenen Art und Weise unterwegs, weil ich hab ja die beiden wirklich krassen Gegensatz, gegensätzlichen Welten gekannt, Deutschland und und USA, ja.
Das das war auf jeden Fall Fakt. Was bei mir, weil Du gefragt hast, hab ich eine Präferenz gehabt oder wollt ich irgendwo lieber sein als das andere oder hab ich das für für gleich empfunden? Ich wollte stets immer nur in Amerika sein. Ich war früher richtig verbohrt, richtig patriotisch unterwegs. Also Amerika hat da wirklich das Beste mit mir gemacht, absolut patriotisch.
Es gibt nichts anderes. Ich war richtig engsternig auch, das kann ich heute so definieren. Und Du hast Du 'n Gefühl dafür, warum das so kam? Weil das alles, Wolfgang, sehr ins Extrem gepusht wird. Also in, was in Deutschland auch damals schon eher liberaler war oder Ähnliches, ist dort einfach schwarz weiß und im wahrsten Sinne schwarz weiß.
Also ich spreche zum Beispiel auch über, wie man schwarze Menschen behandelt zum Beispiel, Ähnliches. Rassistische Geschichten, die ich damals mitbekommen habe. Oder also ich kann dir zum Beispiel sagen, dass Ich bin in Witchittah groß geworden. Witchittah ist ziemlich im Süden. In Topika ist 1 der Headquarers vom KKKK zum Beispiel.
Und wir hatten immer, genau, wir hatten immer Proteste beziehungsweise Aufmärsche oder man hat gewusst, die Dame, die bei Dylons ist ein Supermarkt arbeitet, die ist zusammen mit einem, der eben sich 'n Betttuch am Abend über über das Gesicht zieht. Genau, also ich ich durchs Basketball war wiederum, ich war sowieso ein Exot, sag ich mal, weil ich diesen deutschen Einschlag hatte. Und durchs Basketball, ich war oft in vielen Mannschaften der einzigste Weiße in der Basketballmannschaft. Deswegen war ich da mittendrin statt nur dabei. Zum Beispiel, Du kennst, wenn ich sage, prompt, der Abschlussball auf der Highschool, da prägt man immer offiziell ein Mädchen, ob es dich begleitet, ja.
Es gibt dann wird dann abgeholt mit der Limousine und bekommt ein 1 Blümchen in derselben, also ich trag ein Blümchen in derselben Farbe wie ihr Kleid und Ähnliches. Das ist so ganz hochoffiziell, wie man da durchgeht. Und da hab ich ein schwarzes Mädchen gefragt, ob sie mit mir auf die Promi gehen dürfen, weil ich war in, ich war auch immer offen und alles und hab natürlich, ich hab das auch gefeiert. Basketball war für mich eben ein Michael Jordan und nicht so unbedingt ein Larry Bird, ja, der der der weiß war, ja. Das war eben für mich.
Deswegen, ich war da sehr drin integriert. Und und als ich dieses schwarze Mädchen gefragt ob sie mit mir zur Promi gehen, natürlich, sie gehen mit mir zur Promi und auch wo man die, also wo man die Hüte so hochwirft und so weiter. In dem Moment, wo ich das meinen, ich hatte Adoptiveltern zu dem Zeitpunkt beziehungsweise Pflegeeltern. Und als ich das gesagt hatte, haben die mir ganz klar gesagt, sie kommen nicht weder zu meiner Graduation noch zu meinem Abschlussball, also bringen mich dorthin oder Ähnliches. Das ist Witchda Kansas.
Und das war damals, also diese diese extremen Ansichten und so weiter, die hat haben sich da, die wurden da eingetrichtert, ja. Das das war eine ganz andere Welt, eine ganz andere Zeit. Ich meine, wir sprechen hier von, lass mich überlegen, neunzehnhundertvierundneunzig war mein Abschluss damals zum Beispiel. Also ich muss dazu sagen, heute mit dem Internet und so weiter hat sich das bestimmt 'n bisschen geöffnet, aber auch heute noch ist der Mittlere Westen eine 1 ganz anders Amerika als San Francisco oder oder die Ostküste. Also wenn jemand wirklich das wahre Amerika oder wo's wirklich noch, wo erst geschossen wird und dann gefragt, dann ist das, sag ich mal.
Und man sollte sich das auf jeden Fall mal angucken. Das ist, wie gesagt, also wenn ich jetzt hier in in Stuttgart auf die Alb gehe, dann reden die Menschen auch eigen und sind eher Eigenbrüdler und sind da in ihren Dingen drin. Und so ist es aber, ist dort sehr, sehr intensiv. Genau. Jetzt red ich normalerweise mit den Menschen zu Beginn Ihrer Story ja so über die gewohnte Welt des Mangels, also Frau Boeutglien im Auenland, ja.
Das ist ja bei dir jetzt gar nicht so, wenn ich so nach, wenn ich so reinhöre. Also Du warst ja schon von früher Kindheit an sozusagen, ich will nicht sagen, ohne Wurzeln, aber trotzdem nicht so fest an einem Platz verwurzelt die ersten 30 Jahre deines Lebens wie vielleicht manch anderer war, ja. Würdest Du sagen, also ich hab dich jetzt so kennengelernt und so gut kennen wir uns jetzt auch wieder nicht, muss man auch ehrlicherweise sagen, noch nicht so lange und noch nicht so intensiv. Aber ich hab dich jetzt so kennengelernt, dass Du sehr viel Wert auf deine Familie legst. Das hab ich gespürt schon bei allen Gesprächen, die wir hatten, dass Du sehr viel Wert auf Verbindung legst, dass dass Du, Du bist sehr 'n sehr wertschätzender Mensch, das merk ich.
Also das genieß ich auch bei dir. Ich auch, Du bringst mir sehr viel Empathie entgegen und das merk ich aber auch. Ich hab dich genau beobachtet auch beim OMT Summit vor Kurzem in Düsseldorf, wie Du mit anderen Menschen umgehst. Also Du bist jemand, der sehr viel gibt, Verbindung herzustellen, so würd ich sagen. Glaubst Du, dass das mit der Kindheit irgendwie zu tun hat, oder?
Also hattest Du da 'n Manko vielleicht an in der Zeit? Ja, ich würd es sogar noch krasser formulieren, Du hast es schön ausgedrückt, Wolfgang, politisch korrekt. Und vielleicht sag ich bedingt durch, dass mir manchmal die Worte in Deutsch doch 'n bisschen fehlen, vielleicht auch was, was politisch nicht so ganz korrekt war. Aber gleich das mal aufzugreifen, ich hatte eher, wenn ich jetzt sage, eine 1 Kinder, die die 1 Zigeuners gleicht, dann mein ich das auch absolut nicht abwertend und desrespektierlich. Aber es war nun mal so und ich glaube, jeder in dieser Situation, ich meine, Scheidung und so weiter sind ja auch jetzt nichts Besonderes grundsätzlich, aber ich hab dadurch schon so ein kleines, im Schwäbischen würden wir sagen, Schlägle abbekommen, ja, von Anfang an.
Das ist auch, das kann ich heute ganz reflektiert sagen. Und ich ich hab nämlich ja entwickelt und ich bin heute 49 und kann dadrauf auch ganz anders gucken. Aber da hat schon ja, ein 1 Schlag getan oder da war ein Missstand da, der mich wiederum jetzt 49 Jahre später in diese Position hievt. Ich, viele Leute sagen mir, Du sagst so oft danke zum Beispiel, ja. Oder viele Leute sagen mir, ich hör das hör das sehr oft.
Ich meine das so. Und ich meine das auch so, wie Du sagst, mit voller Empathie und vollen Emotionen. Und ich weiß 1, dass mir mit 49 jetzt nicht mehr, also die meiste Zeit hab ich gelebt, sag ich jetzt mal so, ja. Wenn's gut läuft, werden wir 80, vielleicht auch 100, aber ich lebe jetzt keine 50 Jahre mehr, so geh ich mal davon aus. Das bedeutet, mir liegt unglaublich viel Wert an 2 Dingen.
Erstens, die Dinge, die mir damals schlecht widerfahren sind, die hab ich ja sowieso umgemünzt in Positivität. Und ich hab das geschafft dank vielen Umständen, dank Leuten, die mich rum sind, dank Freunden, dank, sagen wir mal, Familien, die nicht mein Blut sind, aber die mich aufgenommen haben in ihrem Kreis, ohne irgendwie zu fragen, ohne irgendwie ein Payback zu erwarten, sondern die das einfach gemacht haben. Die haben das alles wieder gerichtet, was damals war, ja. Die haben das gemacht. Aber ich weiß natürlich noch ganz genau, was damals war, was mich dazu geführt hat, Wolfgang.
Und jetzt reden wir natürlich, obwohl wir privat reden, reden wir ja trotzdem für die Hörer. Deswegen ich bin ganz offen und ehrlich und hab für die Hörer. Deswegen ich bin ganz offen und ehrlich und hab das jetzt auch bis dato noch nicht so häufig gemacht. Deswegen ja, Du hast gesagt, meine Familie ist mir wichtig. Ja, gerade aus diesem Grund und meine Familie besteht aus meiner Frau in wilder Ehe und ich mach jetzt, also wir haben ja gesagt, wir machen noch meinen Pockest, da kann ich dann einen offiziellen Genau.
Antrag machen und das liegt mir auch sehr am Herzen und das weiß ich auch. Aber mein Sohn zum Beispiel. Mal nicht kurz reinkutschen, ob der wird dann heißen, dass es wird die einzige Ausgabe sein, die jemals heißt, Ey, Wolfgang und kein anderer, kein anderer kann das oder würde das besser leiten und besser prädestiniert sein für so was wie Wolfgang. Wenn das der Fall ist, bitte sei Du der Host dafür. Okay.
Auf jeden Fall. Gut. Ja. Mein Sohn ist mir das Allerwichtigste auf der Welt, ja. Mein mein Sohn, 13 Jahre alt, Jaiden.
Ich habe meinen Sohn zu dem gemacht, was ich niemals hab sein können. Er ist grundsätzlich der krasseste Amerikaner in Deutschland, der überhaupt rumläuft, ohne jemals in Amerika gewesen zu sein. Wir haben's nämlich in 13 Jahren bis dato nicht geschafft, nach Amerika zu gehen. Wir haben's jetzt geplant und werden auch, aber er ist er ist so krass. Er hat einen einen Einschlag, einen einen amerikanischen Akzent, wenn er spricht.
Mehr als ich oder er ist er ist er ist durch und durch. Ich hab mit ihm nur Englisch gesprochen bis dato. Selbst wenn wenn es mal laut wurde oder so, er weiß, der, die spricht nur Englisch. Wir haben wir haben eine innige Verbindung geschafft durch während der Coronazeit. Meine Frau arbeitet in der Medizin oder in der medizinischen Branche und musste da immer ins in die Arbeit vor Ort.
Und ich hatte während und vor der Coronazeit, ich bin auch schon Jahr und Tag im Homeoffice bereits seit, ich möchte nicht lügen, aber 15 Jahren oder so arbeite ich schon immer im Homeoffice. Also für mich war Corona nicht neu deswegen. Aber was neu war, ist, mein Sohn war ja, wie Du weißt, die Kinder haben ja Homeschooling gehabt, trotzdem weiter. Er war ja zu Hause und wir haben hier jegliche Minute verbracht, ja. Durch das war Corona eigentlich für mich, ich hab's neulich auch schon erzählt mit Maria Aus, bei der darf durfte ich ja mein Debüt feiern im im Podcast.
Aber doch das war das war im Prinzip das Beste, was passiert ist, sehr, sehr nahe mit meinem Sohn zu werden. Vielleicht eine 1 kleine Anekdote dazu noch, mein Sohn oder beziehungsweise ich wollte durch meine Jugend, weil Du vorhin nachgefragt hast oder durch diese Kindheit, wollte ich eigentlich niemals ein Kind haben, weil ich Angst hatte, dass ich das auf das Kind appliziere und so. Das das das das wollt ich nicht. Ich wollte, ich ich hab mir gesagt, nein, auf gar keinen Fall darf sich das wiederholen, auf gar keinen Fall. Und deswegen hab ich vehement mit Füßen und Händen.
Aber wie das so ist, Frauen haben ihre Mittel und Wege. Und ohne jetzt mitm Finger zu zeigen, wurde ich dann praktisch in diese Richtung gedrängt, beziehungsweise es passiert, was es was passiert ist. Und dann in dem Moment, wo er geboren wurde, bin ich, glaub ich, noch nie so in Tränen ausgebrochen wie wie in diesem Moment. Und dann hat sich bei mir einfach 180 Grad das gewendet und ich hab ab dem Zeitpunkt gesagt, so, jetzt werde ich alles das, was damals schlecht gelaufen ist, in Positivität umwandeln und dass das nicht nur einfach auf ihn drauflegen und einfach für ihn, sondern ich werde das verhundertfachen. Ich werde alles tun, alles, was von Nöten ist.
Ich werde für ihn sterben, ich werde für ihn da sein, ich werde alles tun. Und das sind keine leeren Worte, Wolfgang. Du kennst mich mittlerweile. Also so gut kennst Du mich, dass dass ich das dass dass mein einziger mein mein einziger Wille ist oder das, was ich machen möchte. Also mein Sohn ist für mich der König.
Er er ist der, für den ich hier dieses Leben bestreite. Ja. Also wenn ich dir da kurz zurückspielen darf, also erst mal natürlich alle alle Eltern, auch die, die 'n gutes und, sag ja, was heißt gutes, die 'n anderes Elternhaus hatten und eine andere Kindheit hatten, auch die lieben natürlich ihre Kinder, da will ich gar keinem absprechen. Aber die Erfahrung, die ich ausm Podcast gemacht hab und ich hatte ja jetzt schon fast 40 Gespräche, sind immer, dass die Menschen, die eine sehr kritische, schwierige Zeit hatten am Anfang, dass das die sind, wie wir jetzt gar keine Namen nennen, die Stammhörer wissen, wen ich meine, mit wem ich über seine Vita gesprochen habe und wo's auch am Anfang oder auch bis Kindheit, bis zur Jugend, bis zum jungen Erwachsensein richtig schwer war, manchmal brutal schwer war. Aber das sind meistens die Leute, die am Ende den meisten Wert auf feste Beziehungen, auf feste Strukturen, auf echte Empathie, auf echte Gefühle legen, also weil sie eben dieses Vakuum in der Kindheit hatten.
Und das find ich sehr schön sozusagen. Es ist nicht schön in der Situation, aber es lässt sich ja im Nachhinein nicht mehr ändern. Und dann zu sagen, aber ich geh den Schritt zusammen mit meiner Frau, ich mein Leben ab und und übernehm die Verantwortung für den jungen Menschen. Und der wächst mir jetzt auch ans Herz, ist natürlich auch eine tolle Geschichte. Mein Lieber, wir sind eigentlich, wir hängen schon wieder in der Zeit, aber das macht gar nichts.
Ich liebe das. Ich hab dir das am Anfang gesagt. Wir lassen uns treiben im Gespräch. Wir haben ja noch die Schnellfragerunde, die kommt gleich. Und dies hier ist kein Business Podcast und ist vor allen Dingen auch kein politischer Podcast.
Trotzdem möcht ich die Chance immer nutzen, und zwar aus 2 Gründen. A, weil Du sonen USA oder son Transatlantikreisender bist irgendwie, ja, so so sagen wir das mal so. Weil Du beide Perspektiven kennst, weil Du für mich im positivsten Sinn auch für beide Werte stehst. Europäische Beständigkeit, Zuverlässigkeit, deutsches. Ich, wir haben ja auch schon Business zusammen gemacht, also auf dich kann ich mich absolut verlassen.
Auf der anderen Seite bist Du auch eben diese NBA Mensch, der diesen American Lifestyle irgendwie 'n Stück weit rüber transportiert. So. Und daraus resultiert jetzt, dass ich dich tatsächlich mal fragen würde. Und eine Ergänzung muss ich noch machen, weil Du jetzt am Anfang sagtest, dass Du so aus dem Mittel und Westen kommst, sehr konventionell, sehr, sehr traditionell geprägt, fast schon son bisschen, wie soll ich sagen, festgefahrene Strukturen auch über die Jahrhunderte. Würd mich schon mal so ganz kurz der Blick von dir jetzt auch interessieren auf Amerika heute, weil Du ja jetzt auch sagst, 13 Jahre nicht da gewesen.
Würdest Du jetzt einfach hinfahren? Ist glaubst Du, es hat sich viel verändert da? Und wie wie beurteilst Du die Situation aktuell dort? Eklame. Sag mal, hast Du vielleicht Lust, eine andere Konferenzform mal zu erleben im Bereich der Suchmaschinenoptimierung, weil dir auf normalen Konferenzen vielleicht deine Perspektive fehlt und die Möglichkeit fehlt, deine Probleme in irgend 'ner Form zu lösen, dann guck dir doch einfach mal unsere Mitmachkonferenz, die SEO Camping Extreme an, die am achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten April in Berlin stattfindet.
Das ist eine sehr kleine Gruppe, sehr persönlich, sehr intim und nur mit SEO Experten bestückt, die echt Ahnung und Erfahrung haben und ihr Wissen gerne auf Augenhöhe teilen. Wissen auf Augenhöhe teilen heißt auch, Du musst eine Session einreichen. Jeder Teilnehmer macht eine Session und trägt damit zur Kommunikation bei. Also wenn Du da Bock drauf hast und mal etwas anderes erleben willst, dann komme am achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten April nach Berlin und melde dich an für die SEO Campics Extreme. Wir sehen uns.
Tschüs. Reklame Ende. Ganz spannend. An der Grüße, an der Stelle Grüße an den Marco Youngk. Der hat mich nämlich vor Kurzem auch genau sone ähnliche Frage auch gestellt.
Ja, ja. Genau, das das ist den Lauf, mein Lieber. Ja, sehr, sehr liebe Grüße. Ich ja, da der ist ein richtiger Berliner Bär. Ich hoffe, ich habe mit ihm noch sehr, sehr viel zu tun.
Der ist ein richtiger cooler Mensch, auch mit 'ner 'ner interessanten Geschichte. Also dass ich 13 Jahre nicht zu Hause war, ist nicht ganz korrekt. Ich war auch während der Zeit da. Ich war nur nicht mit meinem Sohn da. Ah, okay.
Mhm. Genau. Aber jetzt in der Tat schon länger nicht mehr. Ich müsste lügen, Wolfgang aber bestimmt schon 4, 5 Jahre nicht mehr in der Tat. Aber ich bin natürlich im regen Austausch mit Familien, Freunde und und so weiter.
Wenn Du mich diese Frage vor 10 Jahren gestellt hättest, hätte ich dir ein Sammelsurium an Argumenten für Amerika, für die politische Lage und für warum Amerika das beste und das absolut genialste Land auf der Welt ist. Und dann hätt ich, ja, dann wär der Podcast auch hier an der Stelle zu Ende, weil Du berechtigerweise gesagt hast, ja, aber meinst Du nicht oder so, verstehst Du's? Sondern nee, mein, das gibt da nicht, meinst Du nicht. Sondern eigentlich, wie es heißt, Amerika Amerika ist als Erstes, wie Trump zum Beispiel sagt, ja. Und auch da, wo ich gewohnt habe, aufgewachsen bin, ist natürlich konservativ.
Da war schon immer ein Bush gesetzt, da war schon immer ein Trump gesetzt, da war nicht Bill Clinton gewünscht und da war auch nicht Obama gewünscht zum Beispiel, ja. Das hätte ich damals noch so voll unterschrieben und wär dann mit den Jungs aufs Feld gefahren und wir hätten auf Dosen geschossen mit klein kaliberigen Gewehren und hätten da gefeiert und die und so. Das wär alles so gewesen, ja. Aber zwischenzeitlich hat sich das komplett verändert. Wenn Du mich heute nach der politischen Lage oder beziehungsweise nach will ich heute überhaupt noch hinfahren fragen würdest, dann würd ich dir ganz klar sagen, Corona hat da für mich den Unterschied gemacht auf ab ab Corona, ab diesem Zeitpunkt, wie die Leute behandelt wurden, wie sie ja, was alles passiert ist.
Ich bin hier in Deutschland sehr, sehr glücklich, auch wenn es angeblich keine, sagen wir mal, markanten Politiker wie damals, wie heißt hieß der mit der Zigarre damals, der zum Beispiel den oder der Schmidt, oder? Meinst Du oder so. Ich weiß nicht, der mit der der immer geraucht hat zum Beispiel. Oder oder oder auch Mit Schmidt. Ja, ja, ich glaube, auch eine Merkel, die auf der ganzen Welt ja gut anerkannt war, ob sie jetzt Fehler hatte und so und so viele Leute reingelassen hat oder nicht, das ist mal dahingestellt.
Es ist es ist einfach so, dass, wenn ich auf Amerika gucke auch heute, dann denke ich, ich bin in einem Kasperle Theater unterwegs. Trump zum Beispiel, wenn der sich, das hab ich neulich auch mal gesagt, wenn der sich heute einen Borat Bikini anziehen würde und durchs weiße Haus laufen, dann würde er das allen weismachen, das ist normal und das ist akzeptabel und so weiter und so fort. Und alle würden sagen, ja, ja, das ist akzeptabel, das ist okay und so. Das läuft so nicht, das funktioniert so nicht, das kann nicht funktionieren, ja. Er fängt einen Krieg an in Iran und ich mache hier gar keine Wertung, wir wollen das nicht in die politische Aber ich sage, er fängt einen Krieg an und dann schreit er auf einmal, ja, und jetzt helft mir Europa.
Das helft mir, dass ich aus meinen meinen Hintern aus aus dem Schlamassel wieder ziehen kann oder das ist, ja, wo ist das jetzt, dass es in 24 Stunden vorbei ist? Ist offensichtlich nicht der Fall. Das bedeutet, das wirklich unter einen ganz knallharten Punkt zu bringen, ich habe heute, ehrlich gesagt, nicht das Verlangen unbedingt, nach Amerika zu gehen. Wenn ich nach Amerika gehe, ja, meinem Sohn verschiedene Sachen zu zeigen, meine Packung Cetoos zu kaufen im im im Supermarkt, ihn mal zu zu einem Fast Food Restaurant zu nehmen oder Wendies oder oder Supersonic, das es hier nicht gibt. Ich möcht ihm das alles zeigen, ich möcht ihm das mitgeben.
Aber aber kann ich das akzeptieren, was dort läuft an an politischen Sachen, die abgehen? An Trump, der dort ist und wahrscheinlich auch noch eine 3. Amtszeit sicher schleicht, weil er alle Gesetzes Gesetze ändert, wo es kein Halten mehr gibt und wo ich mich jeden Tag frage, sag mal, wir haben doch bei Busch schon gelacht, als er Reden gehalten hat. Da hat doch die Welt schon gelacht, ja. Du kannst dich erinnern, Wolfgang, ne.
Ja, komm, komm. Das ist ja lustig, lustig, lustig und so, ja. Ich bin ja aber älter als Du fast. Ich kann mich sehr gut erinnern an. Ja.
Heute, also ich weiß, dass in der ersten Wahlperiode, als Trump an die Macht gekommen ist, dass ich mich mit meiner Frau angeguckt hab und so, das das das ist nicht Realität, das kann nicht sein, kneif mich. Und jetzt ist er schon eine 2. Wahlperiode und und und schafft es, dass die ganze Welt ihm am Rockzipfel hängt und er kann schalten und walten, wie er möchte. Also mich mir macht das Angst und und ich weiß auch ehrlich gesagt mittlerweile nicht mehr, wenn ich nach dieser Zeit jetzt nach Amerika einreise zum Beispiel. Du, auch ich bin nicht gefeit vor Eis und diesen ganzen Behörden zum Beispiel, weil ich hab mittlerweile die deutsche Staatsbürgerschaft zum Beispiel da Mhm.
Angefangen. Ich ich weiß nicht, dann Glauben hat sich verändert dann und so weiter. Ich weiß nicht, ob ich da, ja, also keine Ahnung, was dort passiert. Es macht mir Angst. Es ist nicht mehr so wie früher.
Und ich ich weiß nicht, ob ich zum Beispiel dir raten würde, Du fahre jetzt nach Miami an den Strand oder fahr nach San Francisco oder so. Ich würde eher sagen, Du, warte lieber mal ab oder mach das nicht, geh doch, wo Du warst jetzt, nach Mallorca. Weißt Du? Auch wenn's dort Mücken gibt, die dich die dich verstehen. Ich war tatsächlich 24 mit Tochter, da hat meine Tochter Staatsexamen gemacht.
Und dann hab ich das geschenkt, der sagt, Papa, lass uns Also zum Abitur waren wir in Lissabon. Und zum zum Staatsexamen hab ich ihr damals geschenkt New York. Und da waren wir in New York im September 24. Und ich bin tatsächlich auch froh, dass ich damals da war. Und trotzdem gab's auch da schon viele Menschen, die dann dort schon gesagt haben, das geht hier nicht in die richtige Richtung, also die das schon gesehen haben.
Und ich will vielleicht da 'n Strich jetzt drunter machen, weil wir wollen ja heut auf deine Geschichte gucken. Aber es war natürlich spannend, jetzt mal so deine Perspektive abzuholen. Aber ich glaube, und das gilt für mich, für die USA wie für den Iran, wie für Russland, diese Regierungen sind nicht die Menschen, ja. Also die sind die dominieren die Mehrzahl der Menschen und die sind auch demokratisch zum Teil gewählt oder auch nicht, weiß man nicht und so. Egal, die sind an der Macht, ja.
Aber die die die symbolisieren mir für mich nicht die Russen, die Ivana oder die Amerikaner. Ich glaube, es gibt sehr, sehr viele Menschen, die damit nicht einverstanden sind. Und am Ende bleibe ich dabei und hoffe dann doch, dass die Vernunft irgendwann auch siebt. Aber es sind aktuell schwierige Zeiten, das stimmt schon, ja. Und an das muss man auch glauben, Wolfgang.
Du Du bist auch ein positiver Mensch, ja. Anders muss man glauben. Ich möchte auch an der Stelle wirklich betonen, ich liebe nach wie vor Amerika und ich liebe auch Deutschland. Genauso wie wenn ich einen Basketball sehe, dann ist das mein Leben, das hat mein Leben geprägt. Ich kann nicht vorbeigehen, ohne dass ich den auf bisschen rumspiele, in den Korb werfe.
So. Das das lieb ich natürlich. Das hat aber nichts damit zu tun mit dem Basketballfeld, wenn ich den Basketball liebe. Oder es hat nichts damit tun, wenn ich Amerika liebe, dass dass ich dann Ich liebe die Menschen, ich liebe die Einstellung, ich liebe das, was mir Amerika geschenkt hat für mein Leben, genauso wie ich das für Deutschland tue. Cool.
Jetzt gehen wir in die Schnellfragerunde, mein Lieber. Wir machen einen Break, so sagen wir mal, Du hast Abitur gemacht, dann warst Du, Du hast jetzt dann in Amerika diesen Abschlussball. Hast Du den eigentlich gemacht mit der farbigen Partnerin? Ja, ja, natürlich. Das hab ich durchgezogen.
Ich hab mir da nichts reinbringen reden. Außerdem war das ein hübsches Mädchen so, das muss ich schon, das muss ich schon so machen. Das war aber in der Tat, das war vor meinem Abitur in Deutschland. Also erst hab ich das, erst hab ich der Highschool fertiggemacht und dann bin ich nach Deutschland und hab dann das Abitur praktisch nachgezogen gehabt. Okay.
Und Du warst dann wie alt beim Abitur? Beim Abitur war ich 18 Jahre alt. 18 oder 19 Jahre, genau, nage mich nicht fest, aber 18 18 19 war ich hier in Deutschland, genau. Wirtschaftsgymnasium hab ich gemacht, genau. Mhm, okay.
So, mein Lieber, jetzt machen wir bei, also in dem Alter machen wir jetzt 'n Break in deiner Vita und ich geh mit dir in die Schnellfragerunde. Das heißt, Du wirst das schon merken, das sind so Stakkatofragen und Du gibst einfach nur mal son bisschen was preis von dir, okay? Ja. Alles klar, mein Lieber. Kaffee oder Energydrink?
Energydrink. Gar keinen Kaffee? Ist also ich mag beides, trink auch gerne mal 'n Kaffee, aber ist das, wo meine Frau schon seit 20 Jahren zu mir sagte, das würd ich irgendwann mal das Leben kosten, weil ich weil ich einfach Ich bin ein red bull Freak. Ich möchte immer gerne ein red bull trinken, so. Okay.
Musst Du unbedingt mal nach Salzburg auf die SEO kommen oder die UNX. Dann gibt es dort 10. Grüne. Da ist Okay. Salzburg zu, da ist ja Red Bull zu Hause.
Ja, das könnte meine letzte Messe dann werden. Okay, die nächste Frage, die die streich ich jetzt einfach mal, die Du im Briefing stehen hattest. Da stand nämlich SEO Tool oder Bauchgefühl. Das passt eigentlich gar nicht zu dir, weil ich nicht mehr auf die Frage gekommen bin. Ich würde einfach generell sagen, Tool oder Bauchgefühl?
Tool, aber mit Bauchgefühl. Ja, das, genau die Antwort hätt ich auch von dir erwartet und würde ja auch zustimmen. Vervollständige mal bitte den Satz, das Wichtigste in meinem Leben ist? Mein schon. Mhm.
Google liebt dich oder Du liebst Google? Ich liebe Google. Du liebst Google, weil? Weil das meine Berührung zum Internet eigentlich markiert. Ich habe vor, in meinem ersten Praxissemester, Ich habe vor, in meinem ersten Praxissemester an der Hochschule der Medien hier in Stuttgart bei Heidelberger Druckmaschinen, beim Research and Development Bereich angefangen.
Und dann hat mir ein Mann, Schumann hieß der mit Nachnamen, das weiß ich noch, hat mir Google gezeigt. In der Tat, ist echt irgendwie, wenn man heute drüber spricht. Er hat mir an 1 Tages kam der und sagt zu mir, guck mal, da gibt es was, das nennt sich Google. Ich hab davon gar keine Ahnung gehabt, Wolfgang. Er zeigt mir das.
Das war, ich möchte nicht was Falsches sagen, aber es war so 2000, Anfang Zweitausenderjahre irgendwie. Und dann sagt er, sagt er, grüß Google. Und da kannst Du jetzt alles eingeben, alles fragen und so weiter. Und ich hab mich dann damit auseinandergesetzt, hab das praktisch wie ein Kind im Sandkasten, Du gibst dir den neuen Toncar Truck. Und dann hab ich da angefangen da herum.
Und das war das 1. Mal, wo ich in Berührung gekommen bin, deswegen ist das eigentlich für mich so die Speerspitze der Suchmaschinen. Mittlerweile gibt's da andere Sachen, Purplexity und und weiß ja Teufel, wie man da heutzutage rangeht. Aber Google war für, hat für mich dann das ausgemacht. Das war noch in den Zeiten, wo ich zu Hause dieses 56 K Modem so diese Sache hatte, das war für mich Ich kann mich noch erinnern, wir haben damals tatsächlich schon Suchmaschinen Schulungen gegeben für Kunden.
Und ich weiß noch genau, wie heute mit meinem Kollegen Thorsten Karpka zusammen hatten wir mal eine Schulung wirklich bei 'nem Weltmarktführer. Das Unternehmen kennt fast jeder, aber ich sag jetzt natürlich den Namen nicht. Und dann saßen wir da vor dem Marketing und das war schon so, ich weiß nicht, ob die schon Onlinemarketing hießen, auch Anfang der Zweitausender. Und dann haben wir gesagt, es gibt eine sensationelle neue Suchmaschine da. Damals war so Altavista, Fireball, T-Online waren so Suchmaschinen in Deutschland, die da haben die Leute gesucht, ja.
Meistens dann so Webkataloge waren das. Okay. Und dann kam Google und dann haben die das vorgestellt. Und ich weiß noch, ich kann mich noch hundertprozentig an meinen ersten Workshop erinnern, indem ich gesagt hab, es gibt was Neues aus den USA, das heißt Google. Und ich weiß noch genau, was die gesagt haben.
Das wird sich nie durchsetzen bei dem Namen. Google, oder soll das denn heißen? Ja. So und ja, ja, die Geschichte kennen wir ja. Okay, Alex.
Hast Du 'n Lieblingsbuch? Lieblingsbuch. Ich hab früher gelesen, ich würde sagen, heute ist mein, also ich hab schon lange nicht mehr gelesen. Ich lese gerne online und so weiter und fort. Wenn Du mich heute nach meinem Lieblingsbuch fragen würdest, diese Antwort schockt vielleicht jetzt einige und vielleicht dich auch, aber mein Lieblingsbuch ist der Koran.
Mhm. Ja, wieso soll das shoppen? Kann ja Das ist einfach so gesagt, ja, weil wir gesagt haben, erstens politische und religiöse Themen aus, vor Genau, das Nee, nee, Business. Genau, genau. Religion darf ich jeder drüber reden, finde ich.
Genau. Ich hab überhaupt gar nichts gegen Religion, auch nicht gegen religiöse Themen. Ich finde nur, ich finde immer, es finde Religion immer dann unerträglich, wenn sie mir aufoktroyieren will, dass sie die einzig Ware ist. Egal welche, ja. Das das haben wir ja Christen sind, ob das Christen sind, ob das Moslems sind, das ist mir völlig egal.
Ja, ja. Nieder darf das glauben, was er möchte, aber nicht die anderen sozusagen dominieren wollen. Das find ich immer ganz schön. Das liegt auch gar nicht im Interesse der Religion beziehungsweise auch in meinem Interesse nicht. Das ist ja mein mein Lieblingsbuch und nicht, was ich anderen auch Bist Du tatsächlich der einzige Moslem, und das ist 'n bisschen traurig eigentlich fast, den ich so kenne, mit dem ich so auf 'ner Ebene bin, wie wir 2 jetzt sind, ne.
Und mit dem ich auch so rede, wie wir zwar jetzt sind. Und wie muss ich mir das jetzt vorstellen? Also sitzt tatsächlich mit dem Koran da, schlägst irgend eine Seite auf und fängst an zu lesen? Oder sagst Du, ich hab heute das und das Problem gehabt. Ich war unzufrieden mit dem und dem Teil meines Lebens.
Ich weiß, da muss ich jetzt in die und die Abteilung oder keine Ahnung, wie wie das da Nee, also der Koran ist für mich nicht Google. Ich ich ich geh da nicht rein und das ist ein 1 Lüge umzufliegen. Ja, ja. Der gibt dir eher im Gesamten das Bild oder oder den den den Weg oder die die Unterstützung, die Du Das ist nicht so, ich schlag jetzt einfach mal Index auf und gucke, okay, heute hab ich Probleme beim Wasserlassen gehabt. Was kann ich denn machen?
Ich sag jetzt mal überspitzt, so, nee. Er gibt dir aber für jeden Bereich gibt der dir 1 1 1, sagen wir mal, 1 1 1 1 Guard line, wo Du dich entlanghangeln kannst. Genau, so ist das. Deswegen, wie ich das angehe, ich ich muss da dazu sagen, ich bin auch ja natürlich nicht geborener Muslim, sondern ich bin vor vor 4 Jahren bin ich konvertiert. Und deswegen, das liegt auch an der Jugend oder an meinem Abbring als Christ, sag ich mal, als sehr, sehr konservativer Christ in Bayern dort auf der Kloster Realschule, genau.
Aber das ist 'n Thema für sich. Fakt ist auf jeden Fall, dass ich den Koran hernehme, einfach Das ist was, wo Du dich in die Ecke sitzt, wo Du drin liest, ob Du jetzt von Anfang von der ersten Surre anfängst oder ob Du mittendrin den aufschlägst. Es ist einfach was, wo Du dich gehen lässt, wo Du einfach die die Worte auf dich wirken lässt und wo Du das dann für dich ummünzt in deinen Alltag. Mhm. Okay.
Genau. Cool. Nächste Frage. Remote arbeiten oder in im Team, Also Vorrat. Ganz klar remote.
Ich hab immer sone Geschichte, wo ich wo ich den Leuten sage, wenn ich ehrlich bin, hab ich die größten Abschlüsse. Ich hab ja als Sales- und Marketingmann in der Vergangenheit gearbeitet. Und ich arbeite schon, wie ich vorhin gesagt habe, schon bestimmt 15 oder länger 15 Jahre im im Homeoffice. Natürlich immer auf Konferenzen unterwegs oder auf Reisen, das klar. Und das mach ich auch gerne.
Und ich bin auch jemand, der sehr sozial interaktiv ist, wie Du vorhin auch schon angemerkt hast. Aber ich hab meine größten Abschlüsse wirklich in der Tat gemacht, indem ich hier gesessen bin im Hemd und unten war nur Boxershore, verstehst Du? Dann sollte man halt nicht aufstehen, weil sonst wackelt der Abschluss dann dem Schwenk oder er ist vielleicht sogar förderlich, je nachdem, was Du da fürn Zielpublikum hast. Spaß beiseite. Es ist so, ich bin in meinem Homeoffice, ich kann schalten und walten, wie ich möchte.
Ich bin mein eigener Unternehmer im Unternehmen. Wenn Du das kannst, ich konnte es ganz, ganz früher konnt ich nicht, muss ich erst lernen. Aber wenn Du das kannst und eigen verantwortlich durchgehst, dann ist Homeoffice eigentlich eine ideale Erfindung. Also das ist für mich, ich kann Zeit, wenn ich jetzt Lust habe, 10 Minuten mit meinem Sohn zu verbringen, dann mach ich das. Ich bin aber dann auch abends 22 Uhr hier und weil ich hier arbeite und auch mein privates Leben gestalte und mache dann eben noch eine E-Mail.
Ich, Du bist, Du Du hast eine Passion für dein für dein berufliches Dasein und diese Passion gibt dir eben diese Freiheit des Homeoffice und dass Du da machen kannst, wie Du meinst, ja. Aber aber die hält dich auch an der Stange, sodass Du die Sachen, die Du eben in den 5 Minuten mit deinem Sohn nicht machst, dann trotzdem dann machst, wenn Du sie machen kannst. Und das könnt ich im Büro nicht so. Ich wär auch wahrscheinlich 'n ziemlich knatschiger Typ. Wolfgang, Du hast mich nicht so kennengelernt, aber morgens, wenn ich dann nicht meinen Red Bull hätte, dann wär ich wahrscheinlich ziemlich knatschig gegenüber den Kollegen.
Das möcht ich wirklich den Kollegen nicht antun. Und auch sonst nach dieser langen Zeit hat sich das so etabliert, dass ich dass ich einfach gerne für mich bin. Ich bin auch, obwohl ich gerne rede und obwohl ich gerne mit anderen bin, aber ich bin auch gerne auch im Stillen für mich und auch reflektiert. Und und das kann ich hier im Homeoffice ausleben und dafür bin ich megadankbar. Deswegen ganz klar Homeoffice.
Okay. Hast Du 'n Lieblingsgericht? Döner. Vor allem, wo er damals noch 2 50 gekostet hat, als ich in der Schule gekommen bin, ja. Und die amerikanische Fast Food Küche hatte ich dann, also der Döner hat Ja, gut, mittlerweile ess ich nicht mehr.
Ich esse nur Halğan, aber natürlich gab es da Spare Ribs und es gab diverse Fast Food Restaurants, die die man hier gar nicht kennt, wo wo es wirklich ganz tolle Essen gibt. Und die Südstaatenkost ist eine ganz, was was hier in Deutschland sorry Kuttteln ist zum Beispiel. Ich weiß nicht, ob das Leute kennen und und auch mögen. Das ist in Amerika, Chitlands heißt das zum Beispiel, ist eher ein schwarzes Gericht oder so Soul Food, sagt man. Ich hab sehr viel mit der, wie gesagt, im im afroamerikanischen Raum, wenn man es ganz politisch korrekt sagen möchte, aber hab da sehr viel sehr viele gute Gerichte gehabt.
Also Amerika ist nicht nur Burger and and Frise, sondern es ist viel mehr als das. Es gibt New York Cheesecake, es gibt so viele gute Sachen, natürlich viele Bomben und viele Süßes. Deswegen haben wir auch, sagen wir mal, ziemlich breit gebaute Personen in Amerika. Aber ja, trotzdem jetzt alles oder ich habe alles schon gehabt, ich habe alles schon probiert und habe viel essen dürfen auf der ganzen Welt. Aber wenn ich's mal so runterbrechen möchte, wenn ich jetzt mal schnell was essen möchte, was ein komplette Mahlzeit ist mit mit Salat, mit allem drum dann und auch jetzt noch einigermaßen, sag mal, preiswert für das ist, was Du bekommst, ist einfach 'n Döner ein megageniales Gericht.
Okay. Dann letzte Frage aus dem Komplex, was darf in deinem Kühlschrank nie fehlen? Cola. An der Stelle wirklich nicht Red Bull, weil das kauf ich mir meistens die Ecke, weil meine Frau mir auf die Finger schlägt, wenn die da Red Bull sone, weißt Du, son Sixpack findet im im Ding, das würde direkt aus dem Fenster fliegen, die kennt da nichts. Cola muss da sein.
Cola, ich bin süchtig nach, also eigentlich sogar noch mehr, also natürlich trinke ich nicht die ganze Zeit Red Bull, aber ich genieße Red Bull. Aber Cola ist für mich so das das Lebenselixier, was komisch klingt, aber es ist wirklich so, ich, wenn kein Cola da ist, werd ich, wie sagt man, dann schieb ich einen Affen so oder so oder? Genau, das muss muss das. Aber schon tatsächlich auch die Marke, die Du grade genannt hast oder oder ist es egal, ob Pepsi oder Sini? Nein, wenn wenn also ideologischer Gesichtspunkt sollte ich eher weggehen von Cola.
Das ist 'n anderes Thema, aber ich hab schon Jahr und Tag immer Cola getrunken. Alternativ wäre nur Doktor Pepper. Das wäre alternativ. Okay. So, letzte, tatsächlich letzte Frage.
Die eine hab ich vergessen, die wichtigste hab ich eigentlich fast vergessen. Was war das letzte Geschenk, das Du dir selbst gemacht hast? Das letzte Geschenk, das ich mir selbst gemacht habe. Das ist jetzt auch wieder sone Frage, wo man ausholen kann und sagen kann, das letzte Geschenk, das ich mir gefragt gemacht habe und das sag ich nicht jetzt, dass meine Frau nachher kommt und mir zärtlich über den Rücken streicht, aber das Geschenk ist ist meine Frau. Das hab ich mir gemacht, weil ich hab Sie angesprochen damals.
Das wär jetzt so die emotionale Variante und jetzt werden vielleicht Leute sagen, oh, jetzt tropft der Schleim und so. Das ist aber nicht so, das ist wirklich so gemeint. Das letzte Geschenk, wenn ich jetzt wirklich an was Materielles denke, ich bin ein total verrückter Uhrenliebhaber. Also ich bin total in diesem Uhrending drin. Das hat zwar jetzt die letzten ein, 2 Jahre son bisschen nachgelassen, aber grade so die 2000, Entschuldigung 2020, 2021, wo das auch richtig Hypethema war.
Jeder hat davon gesprochen, jeder wollte investieren und so. Da hab ich mir zum Ziel gemacht, dass ich nicht nur labere, sondern mir diese Uhren, die ich denn gerne hätte, auch wirklich besorgen kann, nämlich indem ich eine gute Beziehung zu den Konzessionären aufgebaut habe. Okay. Ob das jetzt bei AP oder bei Rolex war, es hat beides Mal geklappt. So viel darf ich erwähnen, ohne dass ich jetzt irgendwie großkotzig rüberkomme oder sonst irgendwas.
Das will ich nämlich auf gar keinen Fall. Aber ich habe mir zu dem Zeitpunkt 2 Traumuhren geschenkt, selber geschenkt. Und das waren die sowohl größten als auch die Geschenke, wo ich am meisten mir denke, Mensch, dass ich das habe machen können, das ist für mich einfach, das ist mehr als eine Uhr oder mehr, da steckt viel, viel mehr dahinter. Aber das sind so die Geschenke, die ich mir Material gemacht habe, wo ich sagen würde, das waren die letzten und auch größten Geschenke, habe, wo ich sagen würde, das waren die letzten und auch größten Geschenke und die die da waren. Normal, ich schenke gerne, Wolfgang.
Ich gebe gerne Wie viel Prozent Wertsteigerung hatten die Uhren? Seit Josef Brittker Frau Kask? Kannst Du das sagen? Ich bin ganz ehrlich mit dir. Also 1 der, also eben bei Rolex war es garantiert über 100 Prozent Wertsteigerung und bei AP ging es ins Unermesslicher.
Wir reden da von Schritten, wenn eine Uhr damals irgendwie 20000 Euro gekostet hat, dann hat die Uhr plötzlich 75000 Euro auf dem Zweitmark, auf dem Gray Market, der sagt man ja, gekostet. Das hat sich aber jetzt mittlerweile wieder, also diese ganzen Flipper, die damals Uhren gekauft haben und dann wieder verkauft, einen schnellen Reibach zu machen, das hat sich alles wieder erledigt. Roulitz Modelle sind, jetzt kommt übrigens grade wieder Watches and Wonders. In Genf ist das, das ist in 2 2 Wochen, glaub ich, wo die Neuheiten immer vorgestellt werden von den üblichen Marken, genau. Und da guckt man dann auch wieder wieder gerne hin, aber mittlerweile sind, außer bei diesen ganz krassen Modellen, sone Platindetoner mit Steinchen oder so.
Oder ja, jetzt soll die Pepsi eingestellt werden, das ist die mit der rot rotblauen Lünette, die GMT, man sagt Pepsi dazu, die haben ja immer so Nicknames. Da sind die Werte vielleicht dann noch doppelt so hoch wie der Listenpreis. Aber die normalen Modelle, da liegen wir vielleicht beim Tausender oder so drüber. Da ist nicht mehr so so ein großer Gap. Die kann man sich jetzt auch gerne aufm Graumarkt kaufen.
Aber im im Bereich Patek Philippe, im Bereich Édamer PGGUE, im Bereich natürlich Richard Mill und so, diese ganzen Geschichten, da geht es in Abnormalitäten und das das ist verrückt und da sind die Werte immer immer noch noch massiv hoch, genau. Also man merkt, Du, niemand drin bist, ja. Ja, also aber nicht mehr so. Leidenschaft ist, Ja, nicht mehr nicht mehr so wie damals. Und es ist eine Leidenschaft, aber auch nicht mehr und nicht weniger.
Wir nehmen das nicht mit, Wolfgang, ob das jetzt Bargeld ist oder Uhren. Wir nehmen das irgendwann mal nicht mit, aber eine schöne Uhr, der Schmuck 1 Mannes ist eine Uhr. Und die Frau hat natürlich nicht nur das Land dazu, das muss ich ja sagen. Aber aber eine Uhr ist der Schmuck 1 Mannes. Wenn wenn ich einen Menschen sehe und der hat eine schöne Uhr und es kann auch eine PRX sein von Thisseau, die 600 Euro kostet.
Aber es kann auch eine tolle Calatra was sein von Patrick Philippe, die zigtausend Euro kostet. Aber eine schöne Uhr, jeder Mann sollte und muss eine schöne Uhr besitzen, das macht den Mann komplett. Das das das unter dem es lief, wenn es rausblitzt oder das das ist das. Du solltest eine richtig geile Uhr haben. Das das musst Du machen.
Also ich glaube, Du, da das wär eventuell noch mal eine Zweitkarriere für dich, ja. Also Uhrenvertrieb. Ich glaube, viele Leute würden dir eine Uhr abkaufen. Mein Lieber, ich hab noch eine Frage. Also wir machen jetzt gleich weiter.
Du hast Abitur in Deutschland gemacht. Und ich würde jetzt gerne mit dir so durch die nächsten 15 bis 20 Jahre Beruf son bisschen hopsen, weil wir ja mit Blick auf die Uhr also auch 'n bisschen verkürzen müssen. Aber ich hab trotzdem noch eine Frage, die die ich vergessen habe, wohin zu stellen, die steht schon die ganze Zeit hier. Wir sind noch mal beim Abschlussballen in den USA. Du hast 'n farbiges Mädchen gefragt, sie ist sehr hübsch.
Das ist 'n No Go für deine Adoptiveltern oder Zieheltern oder Pflegeeltern, wie man das auch immer nennen möchte. Du hast das durchgezogen, Du bist mit ihr zum Abschlussball gegangen. Waren die da oder waren die nicht da? Nein, nein, die haben gesagt in dem Moment, wo ich den Namen gesagt hab durchgezogen. Ja, ja.
Wo wenn ich wenn ich zu denen sage, dann sagen die, oh, das klingt aber anders und das war dann geschwätzt so auf Deutsch gesagt. Ja. Das das war dann das Ende Ende dieser Durchsage, ja. Okay, alles klar. Also das wollt ich einfach noch mal wissen, ob die tatsächlich das durchgezogen haben.
Und und Wolfgang, vielleicht bitte erlaube Ihnen noch einen Einschub. Ja, nein. Schluss, weil der und ist im Prinzip, das ist nicht einfach nur, das das ist nicht einfach nur so ein kleines Fest oder das ist nicht einfach, das ist das ist Eintritt ins Erwachsenenalter. Das ist, da steht, damit gehen die Highschool Jahre vorbei, da geht dann das richtige Leben los. Ob das jetzt College oder Berufliches ist, das ist das ist eine riesengroße Sache.
Das ist im Prinzip so, wie wenn Du als Sohn entmündigt wirst so. Also das ist Verstehe. Lohn riesengroßes. Statuswert hast. Status.
Ob Du alleine hingehst ohne Eltern sozusagen Oder ob die ob sie dich unterstützen, ja. Verstehe. Okay. Ja. Okay.
Mein Lieber, jetzt bist Du, hast Du Abitur gemacht? Und wie ging's denn dann beruflich weiter? Vielleicht machst Du das son bisschen im im Schnelltag. Schnelltag. Genau.
Du hast einen Fehler Ich möchte, wenn ich noch eine Sache sagen darf, möcht natürlich ja noch mal auf die aktuelle Situation eingehen, was Du machst, wie wir da zusammengekommen sind und auch wo's hingeht. So. Ja. Ja, ja. Okay, das in kurzer oder versuchen in kurzer Manier zu machen, der der der Abschluss auf dem auf dem Wirtschaftsgymnasium.
Nach dem Abschluss hatt ich einen kurzen Abstecher ins Militär, und zwar deutsch amerikanisches Militär in der Nähe von Nürnberg, habe dann zu der Zeit in der Nähe von Nürnberg. Habe dann zu der Zeit auch in Nürnberg Basketball gespielt, hatte ich dir ja gesagt, in der zweiten Bundesliga, damals auch noch gegen Nowitzki gespielt und so. Das sind son paar tolle Geschichten entstanden. Dann bin ich in der Tat direkt da danach nach Amerika wieder gegangen und habe auf dem College ein Stipendium, ein Basketball Stipendium gehabt, habe dort für ein Jahr aufm College gespielt und habe Wirtschaftsinformatik studiert. Jetzt ist aber, wenn Du ein Spottstipendium, Basquardt Stipendium hast, ist das Studium, das ist ist so was von dritt- oder viertrangig, das hat überhaupt gar nix.
Also da geht es darum, zu dem Zeitpunkt musst Du dir vorstellen, denkst Du noch, Mensch, Du Du wirst es schaffen, ja. Du bist Profi. Du wärst Profi, ja, da gibt's nix dran zu rütteln und so, ja. Hat man in der zweiten Liga oder jetzt in der Phase in Amerika, konnt man das schon von leben vom was Du davon bekommen hast für? Damals in der zweiten Bundesliga gab es, glaub ich, nur 'n kleines Taschengeld, wenn überhaupt.
Da gab es nichts für mich. Nee, da gab es Schuhe und Essen und Trinken und was zum Anziehen so, also Sportklamotten, aber da gab es nichts. In Amerika bist Du aufm College, wenn Du ein Stipendium hast, schon auf einem gewissen Niveau. Das bedeutet, dir wird Also erstens mal das Stipendium, nur damit Du das in in Relevanz setzen kannst. Die Ausbildung damals hat über 4 Jahre ungefähr 200000 Euro oder so gekostet.
Also diese gesamte Zeit mit Bourk's Twision, also alles alle Kosten, die da auf dich zukommen. Und das bekommst Du als, Du bekommst 'n Full Rights Scholarship. Also das bekommst Du komplett bezahlt. Dazu auch hier wieder Essen, Trinken Verpflegung, Unterkunft, Klamotten, Schuhe, egal, was Du brauchst. Und Du je je nachdem wie wie Du wie Du kannst oder wenn Du 'n riesen, wenn Du son Talent und so ein Nummer 1 Spiel, dann bekommst Du natürlich hier und da was zugesteckt und so weiter.
Komm, dann gehen diese Spielchen los. Ich war also ein normaler Collegespieler, sag ich mal, der natürlich gut genug war, ins Spenden zu erreichen. Aber ich war jetzt kein Superstar oder so, aber trotzdem, wenn Du in der Mannschaft bist, wirst Du hofiert. Du wirst interviewt, Du wirst Du wirst von den Leuten erkannt, Du das ist 1 der Mannschaften und so. Deswegen, Du bekommst überall deine Vorteile so dementsprechend.
Aber Geld an Geldleistung an sich bekommst Du nicht. Ich musste halt für meine Ausbildung nicht sagen, das ist viel wert natürlich, ja. Dann bin ich nach einem Jahr, also in diesem Jahr haben wir dann, wie gesagt, ein richtig massiv gutes Jahr gehabt. Ich hab, Du weißt ja, auf der Bühne hat die Sander meinen Ring präsentiert. Wir, ich hab damals ja 1 1 1 Championship Ring für die für den Gewinn der nationalen Meisterschaft bekommen.
Das war gigantisch, das war so mein Höhepunkt in der Basketballkarriere. Als ich dann wieder zurückgekommen bin, bin ich in Deutschland dann geblieben für eine Zeit. Einfach, weil die Zeit es damals gefordert hat, dass ich, mein meine Großmutter ging's damals auch relativ schlecht. Ich hab ich hab mich entschlossen, dass ich in Deutschland bleibe, dass ich also nicht ins 2. Jahr College gehe.
Ich war nur ein Jahr aufm College. Hab dann aber gesagt, okay, ich muss natürlich hier auch was machen und hab mich damals dann fürs Studium hier in Deutschland beworben und hab dann wirklich ein Studium angefangen. Also Lernen und Bücher, anstatt dass ich irgendeinen Ball in den Kopf werfe. Und habe angefangen zu studieren, nämlich Druck- und Medientechnologie in Stuttgart. Genau.
Ich hatte damals so spasper schon Connections nach Stuttgart, hatte hier eine griechische Familie, die mich aufgenommen hat, als wär ich ihr eigenen Fleisch und Blut. Und wenn wenn Du mit den Griechen einmal aus dem Salatschüssel gegessen hast, jeder stirbt in eine Salatschüssel, dann bist Du Blut. Also dann gibt's Keine Ahnung. Entschuldigung. Genau.
Das ist dann so passiert. Dann war ich hier, hab mein Studium gemacht. Etwas länger wie andere, muss ich zugeben. Ich war nicht der Vorbildstudent, hab da schon 'n bisschen rumgedoktert daran, hab dann meine Praxissemester, da war war ich auch wieder, also in den USA fürs Praxissemester. Erstes Praxissemester hab ich bei Heidelberger Druckmaschinen, das hab ja vorhin erwähnt.
Und in im zweiten Praxissemester wollt ich dann unbedingt wieder nach Amerika zurück. Damals war ich noch in diesem, ja, auf diesem Film, dass mit 35 leb ich sowieso wieder in Amerika, hab dann Okay. Hab dann meine mein zweites Praxissemester in Amerika gemacht und hab dann einen Abschluss gemacht, Druck- und Medientechnologie, damals noch Diplom Ingenieur. Genau, ich war der letzte Jahrgang Diplom Ingenieur und habe dann zu arbeiten angefangen bei 'ner kleinen Druckerei in Bruchsal in der Nähe von Karlsruhe. Hab dann nach einem Jahr festgestellt, so 2 Jahren vielleicht, dass das doch nicht, das ist der den den das Druckgewerbe ging damals, weißt Du, diese ganzen Kataloge, Neckermann, Quelle und so weiter, diese großen Sachen, die ging ja dann den, gab's ja damals dann nicht mehr.
Druckereisterben war und so weiter, ging's schlecht der Branche. Und bin dann da weggegangen, hab dann hier und da noch ein, 2 Sprünge gemacht, bevor ich dann eher in diese Richtung SEO und Marketing dann auch wirklich in der Tat gegangen bin. Da spul ich an der Stelle mal 'n bisschen vor, weil das Markante oder das Zeichnende war dann wirklich, wo ich, Ich hab für eine Linkbuilding Plattform, also im SEO Bereich, damals vielleicht kennst Du die sogar, TELIAT hießen die damals. Mhm. Sagt dir das was?
Ja? Ja, TELIAT, ja. TELIAT, genau Textlink Ads. Die heißen heute, glaub ich, Seonative oder irgendwie so. Die haben sich umgewandelt, weil's da auch, da gab's ziemlich viel dreckige Wäsche damals mit diesen ganzen Linkbuilding Sachen und so.
Da wurde viel Schindluder getrieben, genau. Aber da hab ich eine kurze Interaktion gehabt mit TELIAT immer so mit diesem internationalen Background. Also ich war immer eingesetzt dann für den amerikanischen Markt oder für den skandinavischen Markt und so weiter. Die haben das dann ausgenutzt, dass ich da gut kommunizieren konnte und so weiter. Und habe dann danach in der Tat dann letztendlich den Weg zu SAP gefunden.
Ich war für einen längeren Zeitraum bei SAP dann beschäftigt, und zwar für eine SAP Vertreibt das große ERP, R-drei oder ECC an die großen Firmen, an die großen Enterprises. Das machen Sie selber. Und die Unterprodukte, wie zum Beispiel SAP Business One, für die ich zuständig war, die vertreiben sich über ein Partnernetzwerk. Und ich hab für den größten global agierenden Partner für SAP dann den Bereich Marketing aufgebaut. Also sprich, ich bin da hingekommen, hat geheißen, okay, wir haben ein Logo in in Word gemacht und wir machen unsere Flyer aufm Kopierer und das geben wir so aus.
Und bitte mach da irgendwas. Greenfield, mach irgendwas daraus. Und dann hab ich für 5 Jahre in der Tat so meine 1. Richtige richtigen Footprint hinterlassen hab für diese Firma, B1 Solutions heißt die, ist mittlerweile auch geworden. Ich hab da die ersten 5 Jahre die globale Marketingabteilung aufgebaut für diese Firma.
Sehr interessant, sehr interessanter Ansatz auch. Da gibt es auch einiges zu erzählen, aber das lass ich an der Stelle mal weg bedingt der Zeit. Aber dann bin ich nach 5 Jahren da weggegangen und bin in eine Firma gegangen, die Content Syndication, also so die wie mit 1 mit 1 Spritze in 1 Webseite den Content ein einzufügen sozusagen. Also wenn Du auf eine auf eine Media Marktseite gehst zum Beispiel und da steht beim Produkt, einem Staubsauger steht, bitte mehr Infos zum Produktanzeigen, dann klickst Du da drauf. Und diese Firma hat im Hintergrund mit den Herstellern zusammengearbeitet, hat das alles gesammelt, diese Information und hat das bei diesem Klick dann ausgespielt.
Das bedeutet, bei diesem Klick wurde wurde bezahlt dann diese Firma, für die ich dann tätig war. Firma heißt Lot B hier in der Nähe Leinfaden Echterding in Stuttgart. Das hat allerdings auch keine so große, ich ich bin immer noch diesem diesem SAP Gedanken hinterhergerannt, beziehungsweise hatte da eben die wirklich 5 richtig geile Jahre, sag ich mal. Und das hat Erfolg mit sich gebracht. Ich war auf der ganzen Welt und so weiter.
Und danach oder bei dieser bei dieser Firma hat es nicht so geklappt, wie's wie's wie's mir habe vorgestellt. Jetzt lass mich da noch mal kurz eingehen. Erstens, wie alt bist Du dann an dem Punkt ungefähr? So round about, also wie wie viel Jahr ist das her? Ich hab angefangen 2015 bei bei der bei SAP, hab gearbeitet bis 2020 und hab dann so 2020, also kurz vor Corona, da kam dann alles dann zusammen.
Ich hab mich bei der Firma nicht wohlgefühlt, beziehungsweise war das nicht so wie wie ausgemacht und habe dann, dann war die Coronazeit und habe dann, ehrlich gesagt, Zeit gebraucht, einfach mal für meinen Sohn da zu sein in der in der Zeit. Genau, Du bist dann ungefähr ja Anfang 30, Anfang Mitte 30. Ja, ich bin jetzt 49. Vor vor 6 vor 6 Jahren war das, also wie war schon über, wie war schon ein Dorf. Anfang 40.
Mhm. Genau. Was ich gerne noch mal so als generelle Frage einstreuen würde, weil das waren ja jetzt schon viele Stationen, ne. Und Du hast ja immer mal so gesagt, na, bei der Druckerwei hat's nicht so geklappt, da gab's son Druckerweissterben oder jetzt in der Firma. Wie gehst Du mit so was Also Du hast ja jetzt gesagt, der Koran, also dein Glaube, ist ja jetzt erst seit 4 Jahren so, weil die eingezogen sind, ne.
Das heißt, in der Phase warst Du noch nicht so gläubig. Nee. Wie wie wie gehst Du generell, also Du hast ja jetzt von Anfang an in deinem Leben, sagen wir mal, nicht die leichtesten Bedingungen gehabt, also schwierige Bedingungen. Ich hab jetzt nicht weiter nachgefragt und insistiert wegen Eltern, Familie und so weiter, möcht ich auch gar nicht. Aber was ich damit sagen will, ist, ich würd gern mal von dir erfahren, wie gehst Du generell mit Schwierigkeiten Also wenn irgendwas nicht klappt, wenn die NBA Karriere nicht klappt, wenn der Job, wenn Du merkst, der Job ist nicht das, was ich will.
Wie wie wie geht Alex dann daran? Also nicht konkret an der einzelnen Situation, sondern eher so vom Mindset. Ja. Bist Du jemand, der an sich zweifelt? Bist Du jemand, der an den, wie soll ich sagen, an den äußeren Einflüssen dann zweifelt?
Oder sagst Du, nee, okay, das ist jetzt so Ja. Ist? Also wie wie gehst Du damit Also ich würde das phasenweise, ich ich ich bin durch verschiedene Phasen gegangen. Früher, als als ich vielleicht 20 war, 25, da hab ich schon massiv an mir gezweifelt, beziehungsweise wenn Du dich dann beworben hast und Du hattest vielleicht ein, 2, sagen wir mal gehüpft Stationen gehabt. Du warst ganz kurz nur da.
Dann hast Du natürlich auch das Feedback bekommen, Du, warum, was ist das jetzt? Also der hat dann gesagt, ja, warum hast Du da jetzt so oft gewechselt oder Du bist jetzt nur so so alt und hast da schon 3 Streitstationen. Das hat natürlich schon am Ego gekratzt. Also das da da gab es auch, das kann ich dir gar nicht mal zu sagen, da da gab es jetzt nicht unbedingt was, wo ich mich habe festhalten können oder Ähnliches. Da war ich eher der, der dann noch von der Jugend her so dieses, sag mal, ja, da sind viele Dinge nicht so gut gelaufen.
Und was ist, wenn wenn das jetzt so sich weiter, sagen wir mal, skaliert und jetzt läuft es da nicht und so weiter. Also da das war schon war ein Kampf, ja. Da hilft ihr dann oder zu dem Zeitpunkt gab es natürlich Freunde vor allem. Es gab es gab einfach, dein Mindset entwickelt sich, Du Du Du realisierst selber an einem Punkt oder hoffentlich realisierst Du selber, dass Du an verschiedenen Sachen nicht schuld bist oder musst dir das auch einreden. Oder Du musst Du Du musst, an irgendwas musst Du glauben.
Wenn Du's nicht wenn Du's nicht an an an Gott tust oder wenn Du's nicht an, keine Ahnung, an wo Du tust oder an irgendwas anderes, dann musst Du dann Du musst an etwas glauben und etwas festhalten können, natürlich. Sonst endest Du in Frankfurt in der in der Kaiserstraße, sag ich jetzt mal so, ja. Aber ich hab Gott sei Dank zu jedem zu jeder Station jemand gehabt, der mich aufgefangen hat. Ob das jetzt meine Frau war, mit der ich ja auch schon 25 Jahre bin jetzt, Oder ob das wirklich sehr, sehr gute Menschen waren und und Leute, die mich einfach aufgefangen haben. Wie gesagt, ohne irgendwas zu fordern, sondern einfach gegeben haben, Wolfgang, so.
Menschen, die rar sind, die sind rar geworden, solche Menschen, die einfach ohne zu sagen, Du, okay, ich geborene dir jetzt 50 Euro, aber Du musst mir 58 Euro, weil 8 Euro sind Zinsen. So läuft es nicht. Die diese 50 Euro gegeben haben und dann beim zweiten Mal gefragt haben, brauchst Du noch mal 50 Euro? So, diese Leute. Diese mein ich.
Und da hatte ich schon immer, obwohl viel Negatives passiert war und Du hast mich jetzt in der Unterhaltung und die Zuhörer mich das das verfolgt, ich habe nicht gemeckert gesagt, oh, wie schlimm oder sonst irgendwas, sondern ich habe gesagt, es ist eine Chance, es ist eine Challenge. Aber wenn Du durch diese Challenge durchgehst und die meistens und da hat mir auch Spott viel geholfen, dass ich Dinge einfach sportlich sehe. Ich will nicht verlieren, Wolfgang. Ich hasse zu verlieren. Und ich werde auch nicht verlieren, beziehungsweise werde denen, die's mir schlecht gemacht haben, genau zeigen, dass ich gewinnen werde am Schluss.
So das war das Mindset, das sich dann entwickelt hat. Aber das war am Anfang nicht so stark und es war nicht so fest, sondern das hat sich entwickelt. Und heutzutage, ja, ich hatte viele Stationen, wo ich nur ein Jahr war oder wo ich nur 2 Jahr war. Ich hatte aber genauso gut Stationen, wo ich wirklich eine Duftmarke hinterlassen habe, das mal so darzulegen. Und wo ich sagen kann, guck mal, da hab ich wirklich was gerissen und und darauf bin ich stolz.
Und heutzutage fürchte ich sowieso nur noch, bin heute manifestiert in dem, wie ich bin und wie ich geworden bin mit 49 Jahren. Und das, was kommt, kommt. Es gibt keine Zufälle für mich. Es gibt Dinge, die sind geschrieben für mich. Und ich kann die beeinflussen, indem ich einfach so agiere, wie ich zu agieren habe, nämlich mit dem Kopf durch die Wand geradeaus, aber freundlich und dankbar und wertschätzend.
Und diese Leute, die mir Gutes tun, denen geborene ich doppelt zurück. Ja, das kann ich nur bestätigen. Und ich würde jetzt einfach mal so als Fazit von dem Ganzen festhalten, dass der Sport schon deine Werte doch wesentlich aufgeprägt hat. Dass Du im Sport gelernt hast, Niederlagen zu hat. Dass Du im Sport gelernt hast, Niederlagen zu wegzustecken, Erfolge zu genießen.
Das Basketball ist auch 'n Teamsport. Das ist auch, glaub ich, eine wichtige Prägung, ja. Also es ist was anders als Tennis, wenn Du irgendwo 1 gegen 1 spielst. Auch 'n toller Sport, Gott's willen, gar keine Wertung, aber ich finde Teamsportprojektmenschen noch mal anders. Jetzt würd ich gerne auf die Phase und dann kommen wir tatsächlich mit Blick auf die Uhr auf die letzte Station, wo wir jetzt grade, also die aktuelle, nicht die letzte, Gottes Willen Station.
Aber ich würd gern noch mal auf eine Sache schauen. Du hast jetzt so viele Menschen benannt so in sozusagen im virtuellen Raum. Du hast gesagt, ich hatte immer Menschen, die mich aufgefangen haben. Ich hatte diese Eltern in in den USA. Ich hatte die Griechen, die plötzlich jetzt dann auftauchten.
Also es ist ja wahnsinnig viele Menschen. Gibt es so ein oder 2 Mentoren, wo von denen Du sagst, okay, die haben mich wirklich nachhaltig geprägt, die würd ich auch namentlich mal nennen wollen. Gibt's da jemand? Es gab natürlich in der frühen Kindheit irgendwelche Idole, die so, sag mal, virtuell als Idolfigur fungiert haben. Ob das jetzt damals, natürlich, ich hab mich da Michael Jordan, also es sind eher Idole, die Die waren getroffen, Michael Jordan?
Nein, aber ich hab in der Tat den Erfinder des Passwort James f, James, ich weiß nicht, ob f, der der Mitteliniz heißt, aber James Naysmith ist der Erfinder des Basketballs und den seinen Sohn oder Nachfahren hab ich hab ich in der Tat einmal kennenlernen, wir waren ganz klar Sinn. Ich hab in der Zeit viele große Leute getroffen, NBA Spiele oder Ähnliches. Mit Nowitzki hab ich in der Tat das ein oder andere Mal dazu. Ist große Leute, ne. Große Leute, ja.
Ich bin auch nicht klein, aber die sind natürlich noch einiges einiges größer. Also ich hab da verschiedene, ich hab da ich hab wirklich verschiedene tolle Leute kennengelernt. Wenn Du mich aber jetzt Stand heute pflegst, wer hat hat dich beeinflusst oder wer sind wirklich deine Mentoren, ja? Es kommt vielleicht auch jetzt in dem Zusammenhang, wo ich mit dir sitze oder wo ich wo ich auch mit mit Leuten zu tun habe in deinem Umfeld, OMT Umfeld zum Beispiel, sind das so Leute wie zum Beispiel ein Barne, der mich letztes Jahr, ich war, ich hab immer viel gesprochen, manche sagen auch laberbacke, aber gelernt zu wirken, gelernt, damit wirklich umzugehen mit der grundsätzlichen Gabe Stimme und und Vermögen aus, sich auszudrücken, ob das jetzt auf Englisch oder auf Deutsch oder von mir aus auch auf Griechisch mittlerweile oder auf Kroatisch ist son paar Sprache. Ich kann 'n bisschen Griechisch, 'n bisschen von allem.
Also der, der mich kennt, der weiß mit jedem Landsmann, Stuttgart ist ja auch ist ja auch bunt gemischt, mit jedem Landsmann kann ich son paar son paar Sachen besprechen. Aber Griechisch ist in der Tat so, dass ich da mir was bestellen kann und so weiter und fort. So was beim nächsten Mal, wenn wir erzählen haben. Zum Festmitteln, das kann ich gerne machen. Das mal.
Aber aber wenn ich jetzt wenn ich jetzt sage, natürlich auf Englisch und auf Deutsch kann ich, man sagt im Englischen, der sind bitehändig, ja. Man kann sich, man kann, ich ich kann mit mit beiden Sprachen natürlich naturgemäß umgehen. Und in diesen Sprachen bin ich schon immer der, der viel redet und das siehst Du jetzt mit Blick auf die Uhr. Aber der, der mich beeinflusst hat dann letztendlich und federführend beeinflusst hat, war zum Beispiel ein Barney, der mir in der Speaker Academy beim OMT da die Leviten gelesen hat und mich da wirklich geleitet hat. Es sind aber so Leute auch wie mein mein Chef bei SAP, Uzi Halfon heißt der, ist ein jüdischer Geschäftsmann in der Tat aus Telefon Aviv, passt auch irgendwie so gar nicht zusammen, aber aber es hat zusammengepasst.
Und der hat mich, weil der der Einzige war, der wirklich Chef war, privat sprechen konnte und trotzdem führen, beziehungsweise wo's auch mal hinter die Löffel gegeben hat, wenn's an der richtigen Stelle war. Solche Menschen hatte ich viele. Und jetzt hoff ich noch mal 2 Weiternennen, die mir sehr am Herzen liegen. 1 1 dieser Menschen oder 1 dieser Menschen ist die Sandra Breslig in der Tat, die mich sehr positiv beeinflusst hat. Und der der, aber nicht der Letzte jetzt generell, weil es gibt da noch mehrere, es sitzt mir auch hier gegenüber.
Du weißt, Du hast mich Du hast mich wirklich in den Arm genommen, wo ich auf der Bühne, auf die Bühne musste letztes Jahr in Mainz und ich hab gezittert wie Essen im Lob. Und solche Sachen vergess ich nicht, Wolfgang. Die Du bist für mich wie eine väterliche Gestalt beziehungsweise wie ein Mentor, ja. Und ich richte mich an dir aus und sage das nicht nur, weil ich in deinem Podcast sein darf, beziehungsweise dass ich jetzt irgendwie zum Abschluss noch sagen möchte, oh toll, alles gut. Sondern ich hab Anfang doch gesagt, ich meine die Dinge so.
Und ich benenne die Dinge auch so, ja. Deswegen sind solche Menschen, die mich beeinflussen, die mich führen, die mir Respekt geben und die mir Sachen zeigen und mir beibringen, ja, ich bin 49 und Du magst vielleicht nur 10 Jahre älter sein, aber ich kann auch von einem, der 16 ist, was mitnehmen, der kann auch mein Mentor sein und der, der mir hilft so. Ja, auf jeden Fall. Und Grüße an Barne und Sandra, die kenn ich ja auch beide. Und besonders Barne hat, ich war ja auch schon bei mir im Podcast hier und hat auch eine tolle Geschichte.
Und wenn man sich mit ihm beschäftigt, ja, jemand, der vor 'nem wirklich, ich glaube, 250000000 Menschen moderiert hat, ja. Also man fühlt sich ja schon toll, wenn man irgendwie in Salzburg vor 1000 Leuten 'n 'n Vortrag gehalten hat. Aber Barner hat natürlich da den Eurovision Songcontest einmal aus dem und einmal tatsächlich moderiert. Das ist natürlich eine Hausnummer, ja und das merkst Du, 1 war's 'n unfassbarer Profi. Also Grüße gehen wir raus.
Lieber Alex, jetzt sind wir sozusagen bei Lead Experience gelandet, mehr oder weniger. Und wir haben wahrscheinlich noch 'n paar Stationen ausgelassen und müssten eben noch mal 'n zweiten Teil machen. Aber trotzdem merken die Leute, glaub ich, was Du fürn was Du für eine bewegte Heldenreise hast und was aus diesen ganzen Ups und Downs, aus diesen ganzen Voraussetzungen, die da waren oder auch nicht, ja, was da auch fürn toller Mensch draus geworden ist. Und also für mich erst mal ganz wichtig, die Botschaft an der Stelle, ob da 'n Muslim oder 'n Buddhist oder 'n Christ sitzt, ist mir eigentlich völlig egal, ja. Oder auch 'n Atheist ist mir auch egal.
Für mich, also man hat entweder 'n Draht zu 'nem Menschen oder nicht, deswegen freu ich mich auch sehr über das, was Du grade gesagt hast. Aber das kann ich natürlich nur zurückgeben und es ist einfach so, man man merkt ja, wer wer ist authentisch, wer geht mit einem offen Wer bringt einen wirklich weiter? Und ich find's auch total wichtig, wie Du sagst, da spielt auch Lebensalter keine Rolle. Das ist eine Voraussetzung, weil Menschen mit 60 natürlich deutlich mehr erlebt haben im wahrsten Sinne des Wortes für Menschen mit 30, aber gute Mentoren können beide sein. Das ist, glaub ich, auch total wichtig.
Jetzt bist Du bei Lead Experience im Onlinemarketing, haben wir schon 'n bisschen drüber geredet. Wo ist Alex in 5 Jahren? Ist Alex in Deutschland? Ist Alex in den USA? Ist Alex noch im Marketing tätig?
Was macht Alex so geplant in 5 Jahren oder planst Du nicht? Das ist die berühmte Fünfjahresfrage, die in jedem Vorstellungsgespräch und die ich schon oft gehört habe an der Stelle. Also ich habe vorhin gesagt, für mich ist alles geschrieben. Ich, es gibt keine Zufälle in meinem Leben. Es ist alles geschrieben.
Ich nehme das, wie es kommt und sage nicht, ah, ich guck jetzt aufs Horoskop oder sonst irgendwas. Es gibt, geht für mich nicht, ja. Wo ich in 5 Jahren bin, ich werde auf jeden Fall glücklich sein in 5 Jahren, das kann ich dir sagen. Ich werde hoffentlich, so Gott will, noch hier sein dürfen, ja. Und selbst wenn ich nicht mehr hier sein darf in 5 Jahren, dann gibt es jetzt 'n Podcast und ich hab mich irgendwie verewigt, ja, und dafür dank ich dir.
Aber jetzt gehen wir mal davon aus, ich bin hier und ich erfreue mich beste Gesundheit, deswegen bin ich in 5 Jahren erfolgreich Und der Erfolg muss sich nicht unbedingt aufs Geschäft nicht. Also ich will erfolgreich im Geschäft sein. Und ich habe hier auch mit, weil Du sagst, Lead Experience, mit mit der Firma, für die ich mit meinem Gesicht stehe und mit meinem Rang und Namen, hab ich schon diverse Erfolge eingefahren. Aber da gibt's noch so viel Luft nach oben und ich möchte das wirklich bis ans Unermessliche pushen, ja. Wenn es nicht funktioniert, dann gibt es andere Dinge oder beziehungsweise es gibt immer die Möglichkeit, einen zu machen und zu gucken, was wir was was da was es da noch gibt.
Also da ist es, in 5 Jahren bin ich 55, da ist immer noch Luft, ja. Wird natürlich schon enger. Ich meine, mit 55 schreien die Leute jetzt nicht grade, juhu, das ist jetzt ein junger Spund, der der mal kurz rüber zum zum Landschulen rennen kann und innerhalb von 5 Minuten wieder da ist. Bei mir dauert's vielleicht halt dann 20 Minuten so, aber ich werde ich werde auf jeden Fall mein Bestes geben. Aber in 5 Jahren bin ich glücklich.
Ich bin auch erfolgreich. Ich werde erfolgreich sein, weil ich weiß, wie das zu machen ist. Ich weiß, an wen ich mich wenden muss, wer meine meine mir gut gewählten Menschen sind. Und ich weiß, die, die mir nicht so gut gewählt sind und die können's die können zugucken, wie ich wie ich das mache. Und das soll nicht schadenfreudig rüberkommen, sondern es soll nur so sein, dass dass ich ganz genau weiß, wo die wo die Reise hinzugehen hat und ich mit mit dem Hintern in der Hose in diese Richtung marschiere.
Also ich halte fest, in 5 Jahren bist Du glücklich. Und wenn Gott, Buddha, Allah, das Universum oder wer auch immer es will und wir beide noch am Leben sind, dann sind wir mit Sicherheit noch verbunden, weil Du bist ja auch 'n wirklich 'n Mensch auch für mich. Und das mag ich sehr. Also das das auch mal an dich zurückzugeben. Alex, jetzt sind wir am Ende.
Du hast noch, ich hab noch 2 Sachen. A, Du hast auf deiner befahrensten Kreuzung in der Nähe, also die größte Kreuzung, die jetzt dir grade einfällt, meinetwegen auch bei den Griechen, egal wo, ja. Hast Du die Chance, 4 Wochen lang 'n Schild aufzustellen und die Botschaft wird 'n ganzen Tag da leuchten, so in riesigen Lettern. Was steht da auf diesem Schild? Ich hab ja diese Frage schon mal gehört in deinem Podcast, deswegen ist es nichts nichts Neues, was da kommt.
Und ich hab mir in der Tat, ich bin ganz ehrlich, wie ich das zur Handhabe, ich hab mir da auch Gedanken drüber gemacht. Und es gibt so viele Sprüche, die immer genannt werden und so viele Weisheiten und andere Mütter haben auch schöne Töchter und so weiter und so fort. Das ist alles für mich immer dasselbe Brei so. Deswegen würde ich, glaub ich, für mich persönlich formulieren, vergiss nicht, dass alles vergänglich ist, okay? Weil dieser Satz beinhaltet für mich nicht nur das, dass ich sage, okay, ich habe vorhin gesagt, wir gehen nicht mit einem Batzen Geld und der AP und der Rolex, sondern wir gehen so, wie wir gekommen sind, ja.
Wichtig ist, was hast Du denn auf dieser Reise gemacht? Und wenn es vergänglich ist, was nehm ich denn wirklich mit? Was wie hab ich denn meine Seele angereichert? Wie hab ich denn mein Ich? Wie hat Wolfgang sich denn angereichert?
Wie hat sich Alex angereichert? Und was, wenn ich geboren bin, hab ich ja noch nichts sozusagen. Aber wenn ich gehe, kann ich dann sprechen, ja. Meine Hände werden sprechen, meine Augen werden sagen, was Sie gesehen haben. Meine Füße werden erzählen, auf welche auf welchen Terrain sie schon getrampelt sind.
Und das muss verstanden werden, dass das passieren wird. Nicht deine Uhr wird sprechen, nicht Was steht auf dem Schild? Auf dem Schild steht, vergiss nicht, alles ist vergänglich. Und dann sag ich dir, mein Lieber, noch 'n Satz dazu. Ich war, ich geh sehr gerne zu nach Köln.
Das ist son bisschen ja, so nah am Klangschalensegment, ja. Also da geht's ja sehr viel Lebenscoaching, Livecoaching und so. Da bin ich öfter. Das ist eine sehr umstrittene Veranstaltung. Ich liebe das, weil da die besten Speaker der Welt sind, finde ich.
Ja. Und unter anderem war da John Strelecky. Das Café am Rande der Welt und so weiter, hat er geschrieben. Also sehr, sehr viele Bestseller, son auch son Mindset Coach. Und die die beeindruckendste Rede, die ich gehört habe, war von John Strelecki.
Und und John Strelecki hat gesagt, Du bist wirklich weise und klug, wenn Du verstehst, dass alles, was Du liebst, vergeht. Okay. Ah, ich ich schwöre dir, Wolfgang, ich hab das nicht irgendwo mehr da Weiß ich, ich muss nicht sagen. Gar nicht relativieren, aber genau das hat, genau das Gleiche hat er auch gemacht. Okay.
Und dann hat's erklärt in 1 Geschichte, so viel Zeit muss jetzt noch sein, ja. Die die Zuhörer wissen hier, dass wir das gerne ausdehnen. Aber der hat das in 1 Geschichte erzählt, die ich genauso 1 zu 1 wiedergeben kann. Ich habe 2 Töchter und er hat auch eine Tochter, er hat, glaub, 5 oder so. Und er hat gesagt, die Jüngste war und er liebt, die er liebte diesen dieses Ritual abends, 5 Hacks.
Bevor sie ins Bett gegangen ist, gab's 5 Hacks. Die haben sich fünfmal fest umarmt, haben sich ihm eine gute Nacht gewünscht. Und hat gesagt, irgendwann war sie 12, 13. Und ich habe gemerkt, dieses Ritual ist jetzt zu Ende. Ja.
Sie möchte es nicht mehr, ja. Dein Sohn ist 13, sagst Du. Also das sind auch, da gibt's auch solche Momente. Ja. Und hat gesagt, das war unfassbar hart für mich, ja, für sie gar nicht, weil sie wächst.
Und ich seh ja, sie wird größer, sie wird erwachsener, sie wird autonomer, sie nabelt sich ab von den Eltern. Also für mich hat's so wahnsinnig wehgetan, aber ich musste einfach lernen im Leben, alles, was ich liebe, vergeht. Und das ist eigentlich eine sehr, sehr schöne Botschaft, weil sie so gleichzeitig bitter ist, aber auch real, aber auch tatsächlich einfach ja, das Leben. Wolfgang, wir wollen immer nicht sehen, dass etwas, dass auch etwas bitter sein kann. Wir wollen immer nicht sehen, dass Menschen gehen.
Wir wollen immer nicht sehen, dass es Krankheiten gibt und so. Wir wollen immer, komm, erzähl mir jetzt nicht davon, dass da wieder unverbarbar wird. Jetzt alles gut, alles Ja, aber Wolfgang, so ist das Leben nicht. So ist das Leben nicht so. Deswegen deswegen, also ich hab mir, also ich will das noch mal betonen.
Ich hab mir das wirklich, ich hab mir das überlegt, auch im Vorfeld des Gespräches so und das ist für mich das, was was es angeht. Wenn ich nach diesem Grundsatz funktioniere und das mir verinnerliche, ja, dann wird plötzlich diese Rolex oder diese AP so klein, das wird plötzlich Centbeträge, ja. Das das gar nichts zu sagen. Aber dann werden Dinge noch größer wie mein Sohn oder oder das Gespräch mit dir oder die mit meiner Frau, ja, die ich immer noch mal renn, die übrigens mit meiner Frau, obwohl sie älter ist wie er ja, aber das wird, das sagt für mir für mich alles aus dementsprechend. Deswegen sag ich diesen Satz.
Cool. So, letzte Frage. Alex, gibt's jemand, den ich, Barne war schon hier, Sandra wär noch mal eine Option. Hast Du noch jemand anderen, von dem Du sagst, boah, mega interessante Vita? Ja.
Tolle Geschichte, lad den mal in deinen Podcast ein. Ja. Also auch da drüber hab ich mir Gedanken gemacht. Und da gibt es in der Tat eine Person und, die ich da nennen möchte. Ich weiß nicht, ob Du sie mitbekommen hast im in Düsseldorf auf der Bühne.
Ich hab dem Mario Jung die Empfehlung gegeben, er sollte doch auf die Bühne bringen, eine Dame, Christina Volk von SAP. Christina Volk hatt ich damals kennengelernt bei meiner Zeit, wo ich für SAP gearbeitet hab oder für den Partner von SAP. Sie war, hat grade bei SAP angefangen, war, und das soll nicht des des des desrespektierlich. Jetzt hab ich so lange durchgehalten, ohne an Worten zu scheitern. Das soll, no desrespekt.
Es, auch ein Christian Klein hat ja als Praktikant angefangen bei, Christian Klein ist der Chef von SAP. Damals noch Bill McDerment, den durfte ich übrigens auch mal kennengelernt, aber Christian Klein war auch Praktikant. Und er ist jetzt an der Spitze dieses Unternehmens. Ich glaub, dotiert als Nummer 2 momentan auf der Welt oder so, SAP, ich weiß nicht, ganz vorne mit dabei und so. Mhm.
Christina hat ein einen ähnlichen Werdegang. Sie ist mittlerweile, irgendwie ein fancy Titel, aber Fakt ist, hinter diesem Titel steht eine Person, die sich als kleine Auszubildende in Anführungszeichen hochgearbeitet hat, so eine der beeindruckendsten Personen, die ich jemals in meinem Leben kennengelernt hab, eine, die ist eine 1 Verfechterin von von Female Leadership so, ja. Sie sie ist eine unglaubliche, sie hat garantiert 100 Geschichten und wird noch viel mehr erzählen können als ich, aber sie repräsentiert bei SAP wirklich diese Generation von denen, die dort angefangen, sich hochgearbeitet haben und jetzt wirklich einen eindrucksvollen, eine eindrucksvolle Marke hinterlassen. Christina Volk ist diejenige, guck mal danach, Google mal, weil wir vorhin von Kur gesprochen haben, wer Christina Volk ist. Aber an der Stelle, wenn sie in deinem Ganz einfach, Alex, ich lass einfach dich uns vernetzen.
Ich vernetze euch. Ohne auf uns. Ich kann wollt dich Christina ansprechen und fragen, ob sie zu mir kommt. Sie wird hundertprozentig ja sagen und wird diese diese Chance nützen, weil ich auch dich genauso empfehle wie wie Christina. Sie ist Top 30, unter 30 B2B Marketier Marketerers.
Also sie ist eine unglaublich faszinierende Person und die möcht ich dir gerne in die Hände spielen, beziehungsweise möcht ich euch da connecten. Und wenn ich sie höre, dann bin ich ja 'n Stück weit stolz, dass ich euch zusammengebracht habe. Dafür dank ich dir jetzt schon, Alex. Dann sag ich herzlichen Dank. Das war ein starker Katerorück durch dein Leben.
Ich glaube, Du könntest noch viel, viel mehr erzählen. Vielleicht machen wir irgendwann mal Teil 2 oder wir machen das mal privat, wenn wir uns wiedersehen irgendwo. Das wird ja hoffentlich bald so sein, ganz sicher dieses Jahr beim OMT und auf anderen Events. Und ja, ich dank dir, dass Du uns 'n bisschen mitgenommen hast in eine transatlantische Lebensgeschichte. In eine Lebensgeschichte, gezeichnet von Stärke, Schwäche, schwachen Momenten, starken Momenten.
Und am Ende kann ich sagen, sitzt 'n ganz toller Mensch da. Und deswegen, Leben ist, ja, so. Lass uns einfach, lass uns einfach da auch weitermachen. Ich dank dir ganz herzlich, mein Lieber. Wolfgang, ich ich danke dir auch ganz, ganz herzlich.
War mir eine mega, megaehre, mich da einzureihen in wirklich tolle tolle Menschen, die bei dir schon gesessen sind. Und ich ich bedank mich einfach von Herzen. Von allen, die da draußen sind, für euch, die so lange durchgehalten haben. Vielen Dank, dass ihr immer so uns so lange und auch so intensiv die Treue haltet. Und ja, lasst uns gerne 'n Abo da oder 'n Like, gebt uns 'n Kommentar, schreibt den Alex an, schreibt mich an, wir sind da offen für alles.
Ich freu mich sehr, dass ihr dabei seid und sagt tschüs, bis zum nächsten Mal. Tschüs, Alex. Tschau.
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